IBKA für Abschaffung der Wehrpflicht
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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#121:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:27
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Danol hat folgendes geschrieben:
Achja, noch zu "dass es sinnvolle arbeit für zivis u.a. gibt darüber besteht einigkeit": Ja, sicher gibts die - aber zuwenig, um eine ganze Generation auf einmal damit zu 'versorgen'. Der Großteil würde Tätigkeiten nachgehen müssen die sie selbst als sinnlos empfänden.


auch an dich mein verweis auf diverse arbeitsbereiche, in denen bislang freiwillige oder ehrenamtliche arbeiten.


Du meinst, zum Beispiel der IBKA könnte Rudolf Ladwig und Rene Hartmann mit zwangsverplichteten Schulabgängern ersetzen?

Gröhl...

Da kommt mir eine Idee. Stammuser des FGH sollten mindestens zu drei Monaten Moderationsdienst verpflichtet werden. zynisches Grinsen

#122:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:29
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Danol hat folgendes geschrieben:
Achja, noch zu "dass es sinnvolle arbeit für zivis u.a. gibt darüber besteht einigkeit": Ja, sicher gibts die - aber zuwenig, um eine ganze Generation auf einmal damit zu 'versorgen'. Der Großteil würde Tätigkeiten nachgehen müssen die sie selbst als sinnlos empfänden.


auch an dich mein verweis auf diverse arbeitsbereiche, in denen bislang freiwillige oder ehrenamtliche arbeiten.


Du meinst, zum Beispiel der IBKA könnte Rudolf Ladwig und Rene Hartmann mit zwangsverplichteten Schulabgängern ersetzen?

Gröhl...


bestimmt meinte ich sowas. haha. Mit den Augen rollen


Ja, Du meinst sowas. Du meinst, dass junge Hüpfer von 16-20 gezwungen werden sollen, arbeiten zu machen, von denen sie keine Ahnung haben. Ehrenamtliche sind motiviert; das Thema ist ihr Sachgebiet und Herzblut, sie machen das teilweise seit mehreren Jahrzehnten, sie verfügen über die notwendigen Kontakte...


Kann natürlich sein dass Du solche Bereiche meinst wie ehrenamtlich den Stadtpark zu säubern.(damit will ich das nicht herabsetzen, vor allem körperlich ist das nämlich nicht ohne!)
Aber dafür haben wir ja bereits zwangsverpflichtete Sklaven; diese allerdings wenigstens mit etwas Lebenserfahrung.

#123:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:35
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
dafür haben wir ja bereits zwangsverpflichtete Sklaven; diese allerdings wenigstens mit etwas Lebenserfahrung.


tja, und das sähe ich gern geändert. du nicht?

#124:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:36
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Danol hat folgendes geschrieben:
Achja, noch zu "dass es sinnvolle arbeit für zivis u.a. gibt darüber besteht einigkeit": Ja, sicher gibts die - aber zuwenig, um eine ganze Generation auf einmal damit zu 'versorgen'. Der Großteil würde Tätigkeiten nachgehen müssen die sie selbst als sinnlos empfänden.


auch an dich mein verweis auf diverse arbeitsbereiche, in denen bislang freiwillige oder ehrenamtliche arbeiten.


Du meinst, zum Beispiel der IBKA könnte Rudolf Ladwig und Rene Hartmann mit zwangsverplichteten Schulabgängern ersetzen?

Gröhl...

Da kommt mir eine Idee. Stammuser des FGH sollten mindestens zu drei Monaten Moderationsdienst verpflichtet werden. zynisches Grinsen


tarif?

#125:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:38
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:

auch der "normale" gelderwerb ist meistens nur die "wahl der qual"


Er ist aber eine Wahl, auch wenn man in jedem Job seine unschönheiten haben wird.

Du streitest und ärgerst Dich doch bestimmt auch mal über Deine Frau.


War die Wahl Deiner Frau also auch eine "Qual der Wahl? Hat ja auch fast niemand seine Traumfrau.

Also, hopphopp, L.E.N., ab 1.7. musst Du für ein Jahr mit Gabriele Kuby zusammenleben.

#126:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:40
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
dafür haben wir ja bereits zwangsverpflichtete Sklaven; diese allerdings wenigstens mit etwas Lebenserfahrung.


tja, und das sähe ich gern geändert. du nicht?


Nicht zu dem Preis, den alle Beteiligten zahlen müssten.
Und pädaogisch ist es auch falsch. Lebenserfahrung ergibt sich mit der Zeit und kann nicht irgendwie beschleunigt in ein Jahr reingepackt werden.


Edit: ach so, Mißverständnis. Du mienst 1-Euro.
Ja, aber das auch nicht zum Preis, dass das dann dafür andere dazu gezwungene Menschen machen müsssen.

#127:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:42
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:

auch der "normale" gelderwerb ist meistens nur die "wahl der qual"


Er ist aber eine Wahl, auch wenn man in jedem Job seine unschönheiten haben wird.

Du streitest und ärgerst Dich doch bestimmt auch mal über Deine Frau.


War die Wahl Deiner Frau also auch eine "Qual der Wahl? Hat ja auch fast niemand seine Traumfrau.

Also, hopphopp, L.E.N., ab 1.7. musst Du für ein Jahr mit Gabriele Kuby zusammenleben.


okay, du möchtest lieber ablenken und herumalbern.

#128:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:44
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Danol hat folgendes geschrieben:
Achja, noch zu "dass es sinnvolle arbeit für zivis u.a. gibt darüber besteht einigkeit": Ja, sicher gibts die - aber zuwenig, um eine ganze Generation auf einmal damit zu 'versorgen'. Der Großteil würde Tätigkeiten nachgehen müssen die sie selbst als sinnlos empfänden.


auch an dich mein verweis auf diverse arbeitsbereiche, in denen bislang freiwillige oder ehrenamtliche arbeiten.


Du meinst, zum Beispiel der IBKA könnte Rudolf Ladwig und Rene Hartmann mit zwangsverplichteten Schulabgängern ersetzen?

Gröhl...

Da kommt mir eine Idee. Stammuser des FGH sollten mindestens zu drei Monaten Moderationsdienst verpflichtet werden. zynisches Grinsen


Geschockt Ohnmacht

Ich hab genug Ersatzdienst durch meine Diskussionen mit Ballancer, Chilisalsa etc. geleistet.
nee

#129:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:45
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Da kommt mir eine Idee. Stammuser des FGH sollten mindestens zu drei Monaten Moderationsdienst verpflichtet werden. zynisches Grinsen


tarif?

Wir sind großzügig: genau soviel wie die Amtierenden. Mr. Green

#130:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:48
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Da kommt mir eine Idee. Stammuser des FGH sollten mindestens zu drei Monaten Moderationsdienst verpflichtet werden. zynisches Grinsen


tarif?

Wir sind großzügig: genau soviel wie die Amtierenden. Mr. Green


ich habs befüchtet.
hat mit meinem szenario nix zu tun. daher:

NeinNein

#131:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:48
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:

auch der "normale" gelderwerb ist meistens nur die "wahl der qual"


Er ist aber eine Wahl, auch wenn man in jedem Job seine unschönheiten haben wird.

Du streitest und ärgerst Dich doch bestimmt auch mal über Deine Frau.


War die Wahl Deiner Frau also auch eine "Qual der Wahl? Hat ja auch fast niemand seine Traumfrau.

Also, hopphopp, L.E.N., ab 1.7. musst Du für ein Jahr mit Gabriele Kuby zusammenleben.


okay, du möchtest lieber ablenken und herumalbern.


Nein. Ich versuche Dir nur nochmal mit anderen Worten zu erklären, dass eine Tätigkeit, die komplett durch Zwang bestimmt ist, nicht dadurch legitim wird, dass es bei allen Tätigkeiten immer etwas Zwang gibt.

Vor allem eines ist daran einfach nicht drin: Wenn Du in Deinem Job keinen Bock mehr hast, weil Deine Arbeit zwar schön, Dein Chef aber nervig ist, kannst Du frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen.

Diese Wahl hat ein Zwangsverpflichter nicht!

#132:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:56
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
Vor allem eines ist daran einfach nicht drin: Wenn Du in Deinem Job keinen Bock mehr hast, weil Deine Arbeit zwar schön, Dein Chef aber nervig ist, kannst Du frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen.

Diese Wahl hat ein Zwangsverpflichter nicht!


abgesehen davon, dass es im zivildienst bereits jetzt die möglichkeit gibt die dienststelle zu wechseln, halte ich dies für generell wünschenswert wenn man schon verpflichtet wird. darüberhinaus kann eben nicht jeder "frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen" wenn seine finanzielle existenz davon abhängt.

#133:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 19:59
    —
Defätist hat folgendes geschrieben:
[...]


Ich hoffe du siehst mir jetzt nach, dass ich nicht weiter darauf gehe. Die Diskussion ging ursprünglich um Wehrpflicht, darüber zu diskutieren, inwiefern wir von der Thematik abgeschweift sind, dazu habe ich keine Lust.

#134:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 20:07
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Da kommt mir eine Idee. Stammuser des FGH sollten mindestens zu drei Monaten Moderationsdienst verpflichtet werden. zynisches Grinsen


tarif?

Wir sind großzügig: genau soviel wie die Amtierenden. Mr. Green


ich habs befüchtet.
hat mit meinem szenario nix zu tun. daher:

NeinNein

Solltest du ein besonders geringes Schmerzempfinden haben, können wir dich auch zum Admin machen. Deal? Das Kleingedruckte

#135:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 20:09
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Vor allem eines ist daran einfach nicht drin: Wenn Du in Deinem Job keinen Bock mehr hast, weil Deine Arbeit zwar schön, Dein Chef aber nervig ist, kannst Du frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen.

Diese Wahl hat ein Zwangsverpflichter nicht!


abgesehen davon, dass es im zivildienst bereits jetzt die möglichkeit gibt die dienststelle zu wechseln


Die wieder im Sozialbereich liegen wird.
Wenn Du aber kündigen willst, kannste auch als Staplerfahrer arbeiten. Die werden immer gebraucht, verdienen natürlich etwas weniger, ist aber auch weniger Verantwortung.

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
darüberhinaus kann eben nicht jeder "frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen" wenn seine finanzielle existenz davon abhängt.


De facto können das viele nicht, aber immerhin besteht das Recht dazu. Und manche könen es eben doch. Beim Sozialen Zwangsjahr könnte das niemand.

Immerhin muss niemand der seinen Job hinschmeissen will mit (auch straf-)rechtlichten Sanktionen rechnen. Die wären ja bei UFSJ analog zum heutigen Wehrdienst sehr wahrscheinlich.

#136:  Autor: Danol BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 20:14
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
auch an dich mein verweis auf diverse arbeitsbereiche, in denen bislang freiwillige oder ehrenamtliche arbeiten.


Unsinniger Verweis, da der Sinn oder Unsinn, den ein Individuum in seiner Tätigkeit sieht, eben von der individuellen Perspektive abhängt und nicht von dem Sinn, den andere (z.B. in diesem Bereich ehremamtlich tätige) in dieser Tätigkeit sehen können.

#137:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 20:45
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Vor allem eines ist daran einfach nicht drin: Wenn Du in Deinem Job keinen Bock mehr hast, weil Deine Arbeit zwar schön, Dein Chef aber nervig ist, kannst Du frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen.

Diese Wahl hat ein Zwangsverpflichter nicht!


abgesehen davon, dass es im zivildienst bereits jetzt die möglichkeit gibt die dienststelle zu wechseln


Die wieder im Sozialbereich liegen wird.


warum beharrst du auf etwas gegenwärtigem, das eh geändert werden kann und mMn werden sollte?
wer wehrdienst ableistet kann auch nachträglich den kriegsdienst verweigern und in den zivildienst wechseln.

Zitat:
Wenn Du aber kündigen willst, kannste auch als Staplerfahrer arbeiten. Die werden immer gebraucht, verdienen natürlich etwas weniger, ist aber auch weniger Verantwortung.

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
darüberhinaus kann eben nicht jeder "frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen" wenn seine finanzielle existenz davon abhängt.


De facto können das viele nicht, aber immerhin besteht das Recht dazu. Und manche könen es eben doch. Beim Sozialen Zwangsjahr könnte das niemand.


doch, wenn die entsprechenden richtlinien oder gesetze dazu beschlossen würden.

Zitat:
Immerhin muss niemand der seinen Job hinschmeissen will mit (auch straf-)rechtlichten Sanktionen rechnen. Die wären ja bei UFSJ analog zum heutigen Wehrdienst sehr wahrscheinlich.


wäre es nicht, siehe ein antwort weiter oben.

#138:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 20:50
    —
jdf hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Da kommt mir eine Idee. Stammuser des FGH sollten mindestens zu drei Monaten Moderationsdienst verpflichtet werden. zynisches Grinsen


tarif?

Wir sind großzügig: genau soviel wie die Amtierenden. Mr. Green


ich habs befüchtet.
hat mit meinem szenario nix zu tun. daher:

NeinNein

Solltest du ein besonders geringes Schmerzempfinden haben, können wir dich auch zum Admin machen. Deal? Das Kleingedruckte


Bitte nicht!

#139:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 20:58
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Vor allem eines ist daran einfach nicht drin: Wenn Du in Deinem Job keinen Bock mehr hast, weil Deine Arbeit zwar schön, Dein Chef aber nervig ist, kannst Du frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen.

Diese Wahl hat ein Zwangsverpflichter nicht!


abgesehen davon, dass es im zivildienst bereits jetzt die möglichkeit gibt die dienststelle zu wechseln


Die wieder im Sozialbereich liegen wird.


warum beharrst du auf etwas gegenwärtigem, das eh geändert werden kann und mMn werden sollte?
wer wehrdienst ableistet kann auch nachträglich den kriegsdienst verweigern und in den zivildienst wechseln.


Sorry, hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen. Auf was für gegenwärtiges beharre ich denn?

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wenn Du aber kündigen willst, kannste auch als Staplerfahrer arbeiten. Die werden immer gebraucht, verdienen natürlich etwas weniger, ist aber auch weniger Verantwortung.

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
darüberhinaus kann eben nicht jeder "frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen" wenn seine finanzielle existenz davon abhängt.


De facto können das viele nicht, aber immerhin besteht das Recht dazu. Und manche könen es eben doch. Beim Sozialen Zwangsjahr könnte das niemand.


doch, wenn die entsprechenden richtlinien oder gesetze dazu beschlossen würden.


Dann braucht man es auch nicht "für alle" einführen. Wer im Sozialbereich für Lau arbeiten will, kann das jetzt schon. Komm jetzt bitte nicht mit Mindestlohn. Über Utopien können wir uns anderswo unterhalten.

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Immerhin muss niemand der seinen Job hinschmeissen will mit (auch straf-)rechtlichten Sanktionen rechnen. Die wären ja bei UFSJ analog zum heutigen Wehrdienst sehr wahrscheinlich.


wäre es nicht, siehe ein antwort weiter oben.


Ja, dito, siehe oben.

Wir reden wahrscheinlich aneinander vorbei.
Ich krieg langsam den Eindruck, Du meinst, Hentig hätte mit

Zitat:
Überhaupt sollte der Schule ein soziales Jahr für alle folgen.


gemeint, dass das wünschenswert wäre, wenn alle Schüler dies freiwillig täten. Ich habe das als politische Forderung verstanden. Kann mich da ja auch irren, aber wenn dann wäre die Erwähnung utopischer Wünsche von Reformpädagogen in diesem Thread fehl am Platze.

hier gehts um Politik, und zwar um machbare.

#140:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 21:15
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Vor allem eines ist daran einfach nicht drin: Wenn Du in Deinem Job keinen Bock mehr hast, weil Deine Arbeit zwar schön, Dein Chef aber nervig ist, kannst Du frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen.

Diese Wahl hat ein Zwangsverpflichter nicht!


abgesehen davon, dass es im zivildienst bereits jetzt die möglichkeit gibt die dienststelle zu wechseln


Die wieder im Sozialbereich liegen wird.


warum beharrst du auf etwas gegenwärtigem, das eh geändert werden kann und mMn werden sollte?
wer wehrdienst ableistet kann auch nachträglich den kriegsdienst verweigern und in den zivildienst wechseln.


Sorry, hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen. Auf was für gegenwärtiges beharre ich denn?


dass bei einem wechsel der dienststelle der bereich der gleiche sein wird. das ist kein dogma.

Zitat:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wenn Du aber kündigen willst, kannste auch als Staplerfahrer arbeiten. Die werden immer gebraucht, verdienen natürlich etwas weniger, ist aber auch weniger Verantwortung.

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
darüberhinaus kann eben nicht jeder "frei entscheiden weiterzumachen oder hinzuschmeissen" wenn seine finanzielle existenz davon abhängt.


De facto können das viele nicht, aber immerhin besteht das Recht dazu. Und manche könen es eben doch. Beim Sozialen Zwangsjahr könnte das niemand.


doch, wenn die entsprechenden richtlinien oder gesetze dazu beschlossen würden.


Dann braucht man es auch nicht "für alle" einführen. Wer im Sozialbereich für Lau arbeiten will, kann das jetzt schon. Komm jetzt bitte nicht mit Mindestlohn. Über Utopien können wir uns anderswo unterhalten.


ah, das totschlagargument.

Zitat:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Immerhin muss niemand der seinen Job hinschmeissen will mit (auch straf-)rechtlichten Sanktionen rechnen. Die wären ja bei UFSJ analog zum heutigen Wehrdienst sehr wahrscheinlich.


wäre es nicht, siehe ein antwort weiter oben.


Ja, dito, siehe oben.

Wir reden wahrscheinlich aneinander vorbei.
Ich krieg langsam den Eindruck, Du meinst, Hentig hätte mit

Zitat:
Überhaupt sollte der Schule ein soziales Jahr für alle folgen.


gemeint, dass das wünschenswert wäre, wenn alle Schüler dies freiwillig täten. Ich habe das als politische Forderung verstanden. Kann mich da ja auch irren, aber wenn dann wäre die Erwähnung utopischer Wünsche von Reformpädagogen in diesem Thread fehl am Platze.

hier gehts um Politik, und zwar um machbare.


nö, damit bin ich nicht einverstanden. weder bin ich politiker, noch muss jeder meinen vorschlägen zustimmen. hier geht es auch um vorschläge, die aufgrund der gewählten volks<s>vertret...</s> verarschern noch nicht machbar sind.

#141:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 21:24
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:


Sorry, hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen. Auf was für gegenwärtiges beharre ich denn?


dass bei einem wechsel der dienststelle der bereich der gleiche sein wird. das ist kein dogma.



Ich hatte "Sozialbereich" geschrieben. Das man vom Krankenhaus ins Altenheim und von da ins Pflegeheim und meinetwegen nochmal in ne KiTa wechseln kann, ist mir schon klar. Manche Miesepeter haben aber keinen Bock auf den ganzen Bereich, so wie manche Leute keinen Bock auf den Bereich Handwerk haben oder partout keine Uni von innen sehen wollen oder nicht kaufmännnisch tätig sein wollen; in welchem konkreten Bereich auch immer.

#142:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 21:31
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:


Sorry, hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen. Auf was für gegenwärtiges beharre ich denn?


dass bei einem wechsel der dienststelle der bereich der gleiche sein wird. das ist kein dogma.



Ich hatte "Sozialbereich" geschrieben. Das man vom Krankenhaus ins Altenheim und von da ins Pflegeheim und meinetwegen nochmal in ne KiTa wechseln kann, ist mir schon klar. Manche Miesepeter haben aber keinen Bock auf den ganzen Bereich, so wie manche Leute keinen Bock auf den Bereich Handwerk haben oder partout keine Uni von innen sehen wollen oder nicht kaufmännnisch tätig sein wollen; in welchem konkreten Bereich auch immer.


ja, und ich schrieb dazu, dass man auch in andere bereiche wechseln können sollte wie bspw. umwelt-. wehr-, oder technischer hilfsdienst.

#143:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 21:45
    —
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:


Sorry, hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen. Auf was für gegenwärtiges beharre ich denn?


dass bei einem wechsel der dienststelle der bereich der gleiche sein wird. das ist kein dogma.



Ich hatte "Sozialbereich" geschrieben. Das man vom Krankenhaus ins Altenheim und von da ins Pflegeheim und meinetwegen nochmal in ne KiTa wechseln kann, ist mir schon klar. Manche Miesepeter haben aber keinen Bock auf den ganzen Bereich, so wie manche Leute keinen Bock auf den Bereich Handwerk haben oder partout keine Uni von innen sehen wollen oder nicht kaufmännnisch tätig sein wollen; in welchem konkreten Bereich auch immer.


ja, und ich schrieb dazu, dass man auch in andere bereiche wechseln können sollte wie bspw. umwelt-. wehr-, oder technischer hilfsdienst.


Auch da muß man aber ständig Menschen helfen.

#144:  Autor: esme BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 22:41
    —
Neben dem simplen Prinzip, dass man Leute nur zu etwas zwingen soll, wenn es einen sehr guten Grund gibt, ist es auch in der Kosten-Nutzen-Rechnung daneben.

Jeder, der in einem Gebiet Spitzenleistungen erbringen will, hat ein Problem, wenn er ein Jahr aussetzen soll. (insbesondere Musik, Sport).
Ich bin sicher, jetzt kommen Argumente, dass man da ja eine Ausnahme machen könnte, wie ja auch teilweise schon jetzt für derartige Personen eine Ausnahme gemacht wurde. In der Praxis ist man dann aber in einer derartigen wichtigen Entscheidung von der Gnade eines bürokratischen Apparats abhängig.

Ein Bekannter von mir mit absolutem Gehör ist beim Heer durch die Hörprüfung gefallen, weil er die Frage "Sind diese beiden Töne gleich?" auch mit Nein beantwortet hat, wenn die verlangte Antwort Ja war.

Dem steht die Behauptung gegenüber, dass soziale Zwangsarbeit für die Autoanzünder eine tolle Erfahrung wäre. Nun, meist durchlaufen Autoanzünder eine Jugendkriminalitätskarriere, wenn das also so toll wäre, würde nichts dagegen sprechen, im Jugendsstrafrecht derartige Arbeiten vorzusehen. Teilweise gibt es sowas ja auch als Option.
Wo ist da jetzt der Nutzen in der Ausweitung auf alle?

#145:  Autor: WolfWohnort: Zuhause BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 22:50
    —
esme hat folgendes geschrieben:

Wo ist da jetzt der Nutzen in der Ausweitung auf alle?

Günstiger allzeitbereiter Katastrophenschutz, etwa bei Überschwemmung.

#146:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 22:54
    —
Ich habe oft erlebt, dass Schüler total genervt waren darüber, dass die NS-Zeit intensiv und mehrmals durchgenommen wurde. Sie konnten es nicht mehr hören und wollten von dem Thema nichts mehr wissen, total desensibilisiert statt sensibilisiert für gewisse Dinge.

Denselben Effekt könnte ein verpflichtendes soziales Jahr haben.

@ Wolf: im Notfall Sandsäcke tragen kann man auch so. Und mit technischem Gerät sicher umzugehen lernt man in einem Jahr nicht wirklich - zumindest vergißt man es rasch wieder, zumal die technik sich ja entwickelt und verändert.

Dann lieber eine Verpflichtung, im Notfall mithelfen und anpacken zu müssen.

#147:  Autor: WolfWohnort: Zuhause BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 23:00
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:

@ Wolf: im Notfall Sandsäcke tragen kann man auch so.
Ja, aber
Zitat:

Dann lieber eine Verpflichtung, im Notfall mithelfen und anpacken zu müssen.

Wie soll das in der Praxis funktionieren?
Die Leute warten ja nicht neben der nächsten Katastrophe und können sofort alles stehen und liegen lassen, um in einem Kuhkaff Sandsäcke aufzustellen.

#148:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 23:29
    —
Danol hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und so entsteht die Mentalität, daß es für irgend welche soziale Probleme irgend eine Stelle zuständig ist. Was geht denn mich das an?
Nicht gerade fördernd für eine sozial funktionierende Gesellschaft.
Für solche Sachen ist "die Gesellschaft" zuständig. Und jede, der ein Teil diese Gesellschaft ist darf das ruhig mal mitbekommen.


Diese Vorstellung ist geradezu totalitär - weil Du der Meinung bist dass die Menschen nicht richtig funktionieren, müssen sie umerzogen werden. Nein danke, darauf kann ich wirklich verzichten. Ein demokratischer und freiheitlicher Staat hat sich so zu organisieren wie es den Bedürfnissen seiner Bürger entspricht, und nicht seine Bürger so umzuerziehen bis sie seinen entsprechen.
Es ist auch nicht "die Gesellschaft" dafür zuständig, wäre sie das könnten wir auf den Sozialstaat nämlich verzichten. Diverse soziale Belange gehen den einzelnen nunmal wirklich nichts an, solange er nicht davon betroffen ist.


Du sollst das Wort aus meinem Mund nicht nach Deinem Gusto zurechtlegen.
Von Umerziehen und "richtig funktionieren" habe ich aber sowas von gar nichts gesagt!

Das Du nicht begreifst, was ich sagen will, kann ich im Moment auch nicht ändern.
Ich war heute 17 Stunden unterwegs, deshalb werde ich dies nicht versuchen gerade zu biegen. Das würde garantiert schief gehen.
Vielleicht morgen.

#149:  Autor: esme BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 23:33
    —
Wolf hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:

@ Wolf: im Notfall Sandsäcke tragen kann man auch so.
Ja, aber
Zitat:

Dann lieber eine Verpflichtung, im Notfall mithelfen und anpacken zu müssen.

Wie soll das in der Praxis funktionieren?
Die Leute warten ja nicht neben der nächsten Katastrophe und können sofort alles stehen und liegen lassen, um in einem Kuhkaff Sandsäcke aufzustellen.


Aha, der Sinn des Zwangjahres ist es also, nichts Wichtiges machen zu dürfen, damit im Notfall nichts Wichtiges unterbrochen werden muss.

#150:  Autor: WolfWohnort: Zuhause BeitragVerfasst am: 17.06.2010, 23:35
    —
esme hat folgendes geschrieben:

Aha, der Sinn des Zwangjahres ist es also, nichts Wichtiges machen zu dürfen, damit im Notfall nichts Wichtiges unterbrochen werden muss.

Geht's auch weniger polemisch?



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