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Freigeisterhaus -> Sonstiges und Groteskes

#451:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 01.10.2020, 19:52
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
"Jedes unbegleitete Flüchtlingskind" koste monatlich rund 5.000 Euro – aus seiner Sicht sei das "ungerecht". Das könne er einer Sozialrentnerin nicht guten Gewissens erklären, sagte er laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks bei der Veranstaltung.

Na, wer hat das gesagt?

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-10/oskar-lafontaine-thilo-sarrazin-fluechtlinge-buchvorstellung/komplettansicht


was stimmt jetzt eigentlich?


Was stellst Du denn in Frage?

Wilson hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Am Montagabend hatte Lafontaine in München das neue Buch des früheren Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin vorgestellt. Schon das allein hätte gereicht, um große Teile seiner eigenen Partei gegen ihn aufzubringen. Sarrazin gilt vielen in der Linken wegen seiner migrations- und islamfeindlichen Äußerungen als Rassist. Nach jahrelangem Streit wurde er wegen seiner Thesen gerade aus der SPD ausgeschlossen. Und eine Buchvorstellung ist schließlich nicht irgendein Streit-Format, sondern immer auch eine Werbung für den Autor.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-10/oskar-lafontaine-thilo-sarrazin-fluechtlinge-buchvorstellung/komplettansicht

die zeit, leider nicht ausführlich über das, was lafontaine gesagt hat, nur ...

Zitat:
Lafontaine war am Montagabend in München gemeinsam mit dem CSU-Politiker Peter Gauweiler und dem früheren Berliner Finanzsenator und Buchautor Thilo Sarrazin aufgetreten, um über Sarrazins neues Buch zu sprechen.

https://www.spiegel.de/politik/oskar-lafontaine-wegen-auftritts-mit-thilo-sarrazin-fordern-linke-ruecktritt-a-95636744-5404-480d-affa-8ab135243cd2

genauso der spiegel

nd dagegen:
Zitat:
Vorerst aber tourt er durch die Republik, um sein neues Buch zu promoten. »Der Staat an seinen Grenzen. Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart« heißt es. In München tauschte er sich am Montagabend mit dem ehemaligen Linke-Bundesvorsitzenden Oskar Lafontaine und dem CSU-»Querdenker« Peter Gauweiler über das Thema des Buches aus.
(...)
Lafontaine bestätigte gegenüber »nd« grundsätzlich die vom BR zitierten Aussagen und erklärte, er sei von Sarrazins Verlag Langen-Müller zu der Veranstaltung eingeladen worden. In seiner Teilnahme sieht er kein Problem: »Wo kommen wir denn hin, wenn wir nicht mehr mit Politikern diskutieren, die völlig konträre Auffassungen haben, solange sie keine Nazis sind?« Er fordert: »Wir sollten auch weiter an Talkshows teilnehmen, in denen AfD-Politiker auftreten.
(...)

Zu seinen im Gespräch vertretenen Positionen erklärte Lafontaine: »Im Gegensatz zur These Sarrazins, dass die Migration den Herkunftsländern und den Aufnahmeländern Nachteile bringt, bin ich der Auffassung, dass die Mittelschichten profitieren, während die Ärmsten Nachteile haben - in den Herkunftsländern durch die Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte und in den Aufnahmeländern durch den entstehenden Lohndruck im Niedriglohnbereich und die steigenden Mieten«. Anders als Sarrazin sei er aber der Meinung, »dass eine stärkere Begrenzung der Zuwanderung einhergehen muss mit der Bereitstellung von mehr Mitteln, um die Lebensbedingungen in Flüchtlingslagern in den Krisenregionen und die Infrastruktur in den Herkunftsländern zu verbessern.« Zur von der Bundesregierung geplanten Aufnahme Geflüchteter von der griechischen Insel Lesbos erklärte Lafontaine, diese sei in der Debatte »nicht in Frage gestellt« worden. Es sei erörtert worden, wie man mit »bereitgestellten Milliarden für Flucht und Migration möglichst vielen Menschen helfen kann«. So könnten in diesem Jahr wegen der Coronakrise »durch ausbleibende Medikamente und Lebensmittel in Afrika zusätzlich 400 000 Menschen an Malaria und HIV und eine halbe Million mehr an Tuberkulose sterben«. Der Bevölkerung dort müsse geholfen werden. Man solle sich am Modell Albert Schweitzers orientieren, »nach dem gut ausgebildete Menschen aus den Industrieländern in die ärmeren Länder gehen, um dort zu helfen«. Es sei die Rechte, die die Migration billiger Arbeitskräfte liebe, meinte Lafontaine unter Berufung auf eine Aussage des linken US-Politikers Bernie Sanders.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1142527.linke-lafontaine-meets-sarrazin.html

auftritt, promotion, streitgespräch, unterstützung? austausch, gespräch, vorstellung
was denn nun?


ps:der verlag, der eingeladen hatte:
https://www.langenmueller.de

#452:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 01.10.2020, 19:54
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zelig hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
"Jedes unbegleitete Flüchtlingskind" koste monatlich rund 5.000 Euro – aus seiner Sicht sei das "ungerecht". Das könne er einer Sozialrentnerin nicht guten Gewissens erklären, sagte er laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks bei der Veranstaltung.

Na, wer hat das gesagt?

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-10/oskar-lafontaine-thilo-sarrazin-fluechtlinge-buchvorstellung/komplettansicht


was stimmt jetzt eigentlich?


Was stellst Du denn in Frage?

Wilson hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Am Montagabend hatte Lafontaine in München das neue Buch des früheren Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin vorgestellt. Schon das allein hätte gereicht, um große Teile seiner eigenen Partei gegen ihn aufzubringen. Sarrazin gilt vielen in der Linken wegen seiner migrations- und islamfeindlichen Äußerungen als Rassist. Nach jahrelangem Streit wurde er wegen seiner Thesen gerade aus der SPD ausgeschlossen. Und eine Buchvorstellung ist schließlich nicht irgendein Streit-Format, sondern immer auch eine Werbung für den Autor.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-10/oskar-lafontaine-thilo-sarrazin-fluechtlinge-buchvorstellung/komplettansicht

die zeit, leider nicht ausführlich über das, was lafontaine gesagt hat, nur ...

Zitat:
Lafontaine war am Montagabend in München gemeinsam mit dem CSU-Politiker Peter Gauweiler und dem früheren Berliner Finanzsenator und Buchautor Thilo Sarrazin aufgetreten, um über Sarrazins neues Buch zu sprechen.

https://www.spiegel.de/politik/oskar-lafontaine-wegen-auftritts-mit-thilo-sarrazin-fordern-linke-ruecktritt-a-95636744-5404-480d-affa-8ab135243cd2

genauso der spiegel

nd dagegen:
Zitat:
Vorerst aber tourt er durch die Republik, um sein neues Buch zu promoten. »Der Staat an seinen Grenzen. Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart« heißt es. In München tauschte er sich am Montagabend mit dem ehemaligen Linke-Bundesvorsitzenden Oskar Lafontaine und dem CSU-»Querdenker« Peter Gauweiler über das Thema des Buches aus.
(...)
Lafontaine bestätigte gegenüber »nd« grundsätzlich die vom BR zitierten Aussagen und erklärte, er sei von Sarrazins Verlag Langen-Müller zu der Veranstaltung eingeladen worden. In seiner Teilnahme sieht er kein Problem: »Wo kommen wir denn hin, wenn wir nicht mehr mit Politikern diskutieren, die völlig konträre Auffassungen haben, solange sie keine Nazis sind?« Er fordert: »Wir sollten auch weiter an Talkshows teilnehmen, in denen AfD-Politiker auftreten.
(...)

Zu seinen im Gespräch vertretenen Positionen erklärte Lafontaine: »Im Gegensatz zur These Sarrazins, dass die Migration den Herkunftsländern und den Aufnahmeländern Nachteile bringt, bin ich der Auffassung, dass die Mittelschichten profitieren, während die Ärmsten Nachteile haben - in den Herkunftsländern durch die Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte und in den Aufnahmeländern durch den entstehenden Lohndruck im Niedriglohnbereich und die steigenden Mieten«. Anders als Sarrazin sei er aber der Meinung, »dass eine stärkere Begrenzung der Zuwanderung einhergehen muss mit der Bereitstellung von mehr Mitteln, um die Lebensbedingungen in Flüchtlingslagern in den Krisenregionen und die Infrastruktur in den Herkunftsländern zu verbessern.« Zur von der Bundesregierung geplanten Aufnahme Geflüchteter von der griechischen Insel Lesbos erklärte Lafontaine, diese sei in der Debatte »nicht in Frage gestellt« worden. Es sei erörtert worden, wie man mit »bereitgestellten Milliarden für Flucht und Migration möglichst vielen Menschen helfen kann«. So könnten in diesem Jahr wegen der Coronakrise »durch ausbleibende Medikamente und Lebensmittel in Afrika zusätzlich 400 000 Menschen an Malaria und HIV und eine halbe Million mehr an Tuberkulose sterben«. Der Bevölkerung dort müsse geholfen werden. Man solle sich am Modell Albert Schweitzers orientieren, »nach dem gut ausgebildete Menschen aus den Industrieländern in die ärmeren Länder gehen, um dort zu helfen«. Es sei die Rechte, die die Migration billiger Arbeitskräfte liebe, meinte Lafontaine unter Berufung auf eine Aussage des linken US-Politikers Bernie Sanders.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1142527.linke-lafontaine-meets-sarrazin.html

auftritt, promotion, streitgespräch, unterstützung? austausch, gespräch, vorstellung
was denn nun?


ps:der verlag, der eingeladen hatte:
https://www.langenmueller.de


mich störte erstmal der als buchvorstellung benannte gemeinsame auftritt mit sarrazin.

#453:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 01.10.2020, 19:57
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Wilson hat folgendes geschrieben:
mich störte erstmal der als buchvorstellung benannte gemeinsame auftritt mit sarrazin.
OK

#454:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 01.10.2020, 20:19
    —
zelig hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
mich störte erstmal der als buchvorstellung benannte gemeinsame auftritt mit sarrazin.
OK


wenn das nun auf einladung des verlages geschah, gedacht als gespräch, austausch von argumenten- die oben im ND ausführlicher dargestellt wurden- (nicht aber in DER Zeit, oder?), finde ich das legitim.

#455:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 29.10.2020, 00:45
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"Wenn wir wieder die Situation haben, dass wir erhebliche Werbeausfälle hätten, dann müssen wir natürlich im Zweifelsfall auch den Medien wieder Unterstützung geben. Denn die Medien haben sich tatsächlich als sehr, sehr systemrelevant für unser Land erwiesen."
Markus Söder, CSU, gestern

Code:
https://www.heise.de/news/Privater-Rundfunk-will-erweiterte-Corona-Hilfen-4941873.html

#456:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 02.12.2020, 18:19
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"Wenn wir aus einer Position der Stärke heraus hier in Verhandlungen – auch in Abrüstungsverhandlungen – kommen wollen, dann müssen wir unsere Position stärken. Auch das war immer eine gute Tradition deutscher Außenpolitik, und das sollte sie für die Zukunft auch bleiben."
AKK, Bundestag, Vorwoche
Code:
https://dip21.bundestag.de/dip21/btp/19/19194.pdf

#457:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 12.12.2020, 16:41
    —
Aussenminister Maas, 4.12.:

"Wir dürfen nicht noch einmal ein Vakuum lassen, wie etwa in Libyen oder Syrien, das dann von anderen gefüllt wird, von Russland oder der Türkei."

Zu Nord Stream 2: "Rein wirtschaftlich betrachtet, geht es den USA auch um den Verkauf ihres eigenen Flüssiggases. Ich sehe kein Problem darin, dafür die Infrastruktur in Deutschland zu verbessern."

Code:
auswaertiges-amt.de/de/newsroom/maas-spiegel/2423634

#458:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 16.12.2020, 19:59
    —
Facebookfundstueckl:

Zitat:
Tax all the churches to pay for universal healthcare. You know, it's what Jesus would have wanted.

#459:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 16.12.2020, 22:19
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Facebookfundstueckl:

Zitat:
Tax all the churches to pay for universal healthcare. You know, it's what Jesus would have wanted.

Das Argument kannte ich schon. Der erste, von dem ich es gehört habe, war übrigens niemand geringerer als Wladimir Iljitsch Lenin. zwinkern

#460:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 16.12.2020, 23:10
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Facebookfundstueckl:

Zitat:
Tax all the churches to pay for universal healthcare. You know, it's what Jesus would have wanted.

Das Argument kannte ich schon. Der erste, von dem ich es gehört habe, war übrigens niemand geringerer als Wladimir Iljitsch Lenin. zwinkern


Egal wer es zuerst oder spaeter gesagt hat, da steckt eine fuer das Selbstverständnis der Kirchen recht bittere Wahrheit dahinter.

#461:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 17.12.2020, 02:06
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Egal wer es zuerst oder spaeter gesagt hat, da steckt eine fuer das Selbstverständnis der Kirchen recht bittere Wahrheit dahinter.

Jaa, das isso. Sehr glücklich

#462:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 24.12.2020, 10:26
    —




Zitat:
George Hanson : You know, this used to be a helluva good country. I can't understand what's gone wrong with it.
Billy : Man, everybody got chicken, that's what happened. Hey, we can't even get into like, a second-rate hotel, I mean, a second-rate motel, you dig? They think we're gonna cut their throat or somethin'. They're scared, man.
George Hanson : They're not scared of you. They're scared of what you represent to 'em.
Billy : Hey, man. All we represent to them, man, is somebody who needs a haircut.
George Hanson : Oh, no. What you represent to them is freedom.
Billy : What the hell is wrong with freedom? That's what it's all about.
George Hanson : Oh, yeah, that's right. That's what's it's all about, all right. But talkin' about it and bein' it, that's two different thangs. I mean, it's real hard to be free when you are bought and sold in the marketplace. Of course, don't ever tell anybody that they're not free, 'cause then they're gonna get real busy killin' and maimin' to prove to you that they are. Oh, yeah, they're gonna talk to you, and talk to you, and talk to you about individual freedom. But they see a free individual, it's gonna scare 'em.
Billy : Well, it don't make 'em runnin' scared.
George Hanson : No, it makes 'em dangerous. Buhhhh! Neh! Neh! Neh! Neh! Neh! Neh! Swamp!

#463:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 17.01.2021, 08:24
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Facebookfundstueck:


Zitat:
We spent 738 billion dollars on defense in 2020 and the capitol building was taken in 10 minutes by Duck dynasty and a guy in a deerskin bikini



Lachen

#464:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 24.01.2021, 22:50
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Facebookfundstueck:

Zitat:
Joe and Jill went up the hill to start to heal the nation


Trump went down, that evil clown, to face incarceration.

#465:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 24.01.2021, 22:53
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Zitat:
Joe and Jill went up the hill to start to heal the nation

Das glaube ich erst wenn ich es sehe.

#466:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 24.01.2021, 23:00
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Joe and Jill went up the hill to start to heal the nation

Das glaube ich erst wenn ich es sehe.


Dass die das vorhaben, kann ich mir schon vorstellen. Das ist aber auch alles.



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