Können wir uns den Kapitalismus noch leisten?
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#31:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 03:26
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen


Beachbernie hat bestimmt ein paar Cohibas in der Schublade, die er fachgerecht zirkumzisieren wird, wenn das Zwangsbeschneidungsgesetz in Deutschland durchkommt.

#32:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 03:27
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen



Das ist mal wieder übler Unsinn. Mit den Augen rollen


Du denkst nun mal nicht konsequent genug. Lach nicht zu früh über die kapitalistische Infektion der kubanischen Wirtschaft zwinkern



Die kubanische Fuehrung versucht im Gegenteil durch ihre Reformen zu verhindern, dass Kuba irgendwann mangels wirtschaftlichem Erfolg den US-Konzernen wie ein reifer Apfel in den Schoss fällt und dazu ist es nun mal notwendig in Privateigentum der Kubaner an ihren Produktionsmitteln zuzulassen. Die reine volkseigene Lehre funktioniert nun mal nicht so furchtbar gut.

#33:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 03:29
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beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen



Das ist mal wieder übler Unsinn, noch dazu ausgerechnet von jemandem, der ansonsten blind jede US-Propaganda nachplappert. Mit den Augen rollen


Tja, Beachbernie, mein Freund der selektiven Wahrnehmung, mich wundert nicht, dass du dich hier mal wieder wundern musst... Blöd, wenn sich dein Antiamerikanismus mit deiner kapitalistischen Geilheit beißt, gell?

#34:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 03:33
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beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen



Das ist mal wieder übler Unsinn. Mit den Augen rollen


Du denkst nun mal nicht konsequent genug. Lach nicht zu früh über die kapitalistische Infektion der kubanischen Wirtschaft zwinkern



Die kubanische Fuehrung versucht im Gegenteil durch ihre Reformen zu verhindern, dass Kuba irgendwann mangels wirtschaftlichem Erfolg den US-Konzernen wie ein reifer Apfel in den Schoss fällt und dazu ist es nun mal notwendig in Privateigentum der Kubaner an ihren Produktionsmitteln zuzulassen. Die reine volkseigene Lehre funktioniert nun mal nicht so furchtbar gut.


Kubanische Führer und Beachbernie missachten mal wieder die berühmten "nicht-intendierten Folgen absichtsvollen Handelns"... Soziologie-Grundwissen. Reich dem Kapitalismus den kleinen Finger und er reißt dir den ganzen Arm ab...

#35:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 03:37
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen



Das ist mal wieder übler Unsinn, noch dazu ausgerechnet von jemandem, der ansonsten blind jede US-Propaganda nachplappert. Mit den Augen rollen


Tja, Beachbernie, mein Freund der selektiven Wahrnehmung, mich wundert nicht, dass du dich hier mal wieder wundern musst... Blöd, wenn sich dein Antiamerikanismus mit deiner kapitalistischen Geilheit beißt, gell?



Es tut mir ganz furchtbar leid, dass ich mal wieder Dein schlichtes schwarz-weisses Weltbild durcheinander bringen muss, aber jemand, dem beim Gedanken an Kapitalismus nicht gleich der Geifer aus der Noehlluke tropft, muss genausowenig unkritisch alles preissen, was aus den USA kommt, wie jemand, der sozialistischen Idealen anhaengt, nicht automatisch ein Fan der Volksrepublik Nordkorea sein muss, auch wenn manche Leute mit solcher Art von Differenzierung intellektuell ueberfordert zu sein scheinen.

#36:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 03:38
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Wenn sich Kuba auf die Spielregeln des internationalen Kapitalismus einlässt, ist nun einmal die USA außen- und wirtschaftspolitisch daran interessiert, die Insel in ihrem Hinterhof wieder auf Linie zu bringen. Noch ist es nicht soweit, da sich die USA durch das Embargo selbst beschränken. Aber das Embargo wird sofort aufgehoben, wenn sich erahnen lässt, dass Kuba sich dem Weltmarkt bedingungslos öffnet... Kuba ist nicht China, das eigene wirtschaftliche Stärke vorweist und sich als "kommunistisches" Land gegen eine Übernahme wehren kann.

#37:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 03:42
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beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen



Das ist mal wieder übler Unsinn, noch dazu ausgerechnet von jemandem, der ansonsten blind jede US-Propaganda nachplappert. Mit den Augen rollen


Tja, Beachbernie, mein Freund der selektiven Wahrnehmung, mich wundert nicht, dass du dich hier mal wieder wundern musst... Blöd, wenn sich dein Antiamerikanismus mit deiner kapitalistischen Geilheit beißt, gell?



Es tut mir ganz furchtbar leid, dass ich mal wieder Dein schlichtes schwarz-weisses Weltbild durcheinander bringen muss, aber jemand, dem beim Gedanken an Kapitalismus nicht gleich der Geifer aus der Noehlluke tropft, muss genausowenig unkritisch alles preissen, was aus den USA kommt, wie jemand, der sozialistischen Idealen anhaengt, nicht automatisch ein Fan der Volksrepublik Nordkorea sein muss, auch wenn manche Leute mit solcher Art von Differenzierung intellektuell ueberfordert zu sein scheinen.


Da ich kein Fan Nordkoreas bin, noch den USA bitterböse gegenüber stehe, stimmt mit deiner Schwarz-Weiß-Charakterisierung meinerseits wohl auch nichts... Dein Weltbild ist so bunt, du musst LSD-Pillen zum Frühstück lutschen...

#38:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 04:46
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Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen


Beachbernie hat bestimmt ein paar Cohibas in der Schublade, die er fachgerecht zirkumzisieren wird, wenn das Zwangsbeschneidungsgesetz in Deutschland durchkommt.


Ach....hier ist sie wieder, diese bewunderswerte eherne Prinzipientreue des grossen Humanisten Kramer, dem ich viel Standfestigkeit und Glueck wünsche auf seinem unermüdlichen Kreuzzug für die unschuldigen Zipfel der Schnigelwutze kubanischer Knaben, auf dass nicht die blutruenstigen amerikanischen Kinderverstuemmler mit ihren sadistischen Rabbis über sie herfallen um ihre blutigen archaischen Bräuche an den armen Kindern auszuüben! Smilie

#39:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 12:22
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beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen


Das ist mal wieder übler Unsinn. Mit den Augen rollen


Du denkst nun mal nicht konsequent genug. Lach nicht zu früh über die kapitalistische Infektion der kubanischen Wirtschaft zwinkern


Die kubanische Fuehrung versucht im Gegenteil durch ihre Reformen zu verhindern, dass Kuba irgendwann mangels wirtschaftlichem Erfolg den US-Konzernen wie ein reifer Apfel in den Schoss fällt und dazu ist es nun mal notwendig in Privateigentum der Kubaner an ihren Produktionsmitteln zuzulassen. Die reine volkseigene Lehre funktioniert nun mal nicht so furchtbar gut.


Vom Staat aus können aber bestimmte wichtige Infrastruktur- und Versorgungsleistungen gesichert werden. Dazu benötigt der Staat die notwendigen Ressourcen.

Die können auch aus Steuern für private Profite stammen aus privaten Produkten und Diensten. Solange die Warenproduktion in den führenden Industrieländern existiert, macht das auch Sinn.

Auf lange Sicht und insgesamt aber ist die Warenproduktion suboptimal bzgl. der systematischen Versorgung der Bevölkerung als auch bzgl. der Verschwendung von Ressourcen, der Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt sowie des irrationalen Einsatzes von Arbeitskraft.

Ein kleines Land wie Kuba wird nicht seine eigenen ökonomischen Umgebungsvariablen ändern können. Anders wäre es schon, wenn Kuba so groß wie die USA und die USA so klein wie Kuba wäre ...-

#40: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 16:33
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sehr gut hat folgendes geschrieben:

Auch teure Klamotten werden in Bangladesh&Co hergestellt

Eben! Der Preis alleine ist kein Kriterium für die Fairness des Herstellers. Man kann außerdem nicht von den Käufern hierzulande erwarten, dass sie sich vor jedem Kauf über die Fertigungsstätten und Zustände dort informieren. Man sollte auch nicht den Käufern vorwerfen, nur den günstigen Artikel kaufen zu wollen, wenn er ihm so angeboten wird. Die Schuld liegt also eher beim Anbieter.
M. E. sind es neben den Konzernen als Auftraggebern vor allem die Regierungen in den Drittländern, die verantwortlich sind für die Zustände in ihren Fabriken.

#41: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: BirneWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 17:06
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:

Können wir uns den Kapitalismus noch leisten?...ohne die Menschenwürde und soziale Errungenschaften zu verlieren?


Dazu muss ich etwas weiter ausholen. Die Lösung besteht darin, zu erkennen:

"Antikapitalismus" ist eine Ersatzreligion.

Ich kann dies nicht im Rahmen eines Postings vollständig erklären, also nur Stichpunkte.
Es gibt nicht eine einzige Quelle des Guten, genausowenig wie eine einzige Quelle des Bösen. Soweit vermutlich noch d'accord, schließlich sind wir alle ja "Atheisten", stimmt's?

Nun ist es leider so, dass viele "Atheisten" dennoch nicht von dem Glaube lassen können, alles Böse käme von einem einzigen schwebenden Geisterwesen, nämlich "dem Kapitalismus".
Um dies zu "beweisen", konstruiert man sich zu jeder schlechten Nachricht, die einen erreicht, einen Zusammenhang zu der gedanklichen Schlamperkiste "Kapitalismus". Gute Nachrichten werden ausgeblendet.

Funktioniert bestens, niemand weist einen auf das schlampige Denken hin, weil ja (in Europa) die Mehrheit auch dran glaubt.

So auch hier wieder:

[quote>
Mehr als hundert Tote bei Brand in Textilfabrik
mehr als 100 textilarbeiter sind mal wieder in bangladesh umgekommen. in der nacht.
[/quote]

Einem guten Europäer muss man zu solchen Meldungen gar nicht mehr explizit dazusagen, dass auch hier wieder das Wesen "Der böse Kapitalismus" schuld war, er "weiß" es ohnehin.

Normaler Arbeitsunfall, der auch in der DDR genau so passiert wäre, wenn nicht schlimmer? Ach woher. Da käme ja die schöne schwarz-weiße Welt ins Wanken!

Abhilfe: Das Wort "Kapitalismus" nicht mehr verwenden. Es ist genauso schlampig und denkfaul wie "das Böse" oder "Gott".

Wenn es um Korruption geht, dann "Korruption" sagen.
Wenn es um Freihandel geht, "Freihandel" sagen.
Wenn es um mangelnde Arbeitsschutzvorschriften geht, "mangelhafter Arbeitsschutz" sagen.
usw.

Solltest Du unter "Kapitalismus" freies Wirtschaften, was von individuellem Gewinnstreben angetrieben wird, gemeint haben, dann würde die Antwort lauten:
Die mathematischen Grundgesetze laufen darauf hinaus, dass alle "sozialen" Kinkerlitzchen - so wie alle anderen Staatsausgaben auch - erst mal erwirtschaftet werden müssen, bevor sie großherzig verteilt werden können. Wer meint, er könne mit religiösem Wunschdenken ("wenn wir es alle nur wollen, wird es möglich!") dies missachten, ist kein Atheist mehr.

Genauso wie das Wunschdenken vom "ewigen Leben" Christentum und Islam begründet, genauso begründet das Wunschdenken, wir alle könnten ohne Haushaltsgrenzen arbeitsfrei in Saus und Braus leben, solange wir nur "die Kapitalisten" bekämpfen (der Kampfgedanke ist übrigens eine lehrbuchmäßige Parallele zum Islam), die Ersatzreligion "Antikapitalismus".

Wohlgemerkt: Wer innerhalb der Grenzen der Mathematik z.B. die Sozialhilfe erhöhen und gleichzeitig die Pendlerpauschale oder die Rente oder wasweißich senken will, ist natürlich *kein* religiös hirnabgeschalteter "Antikapitalist". Die Grenze wird markiert durch
- Missachtung der Grundrechenarten
- Zusammenrühren von allem "Bösen" in einen singulären Schwarzpunkt
- Aufteilung von Ländern, Parteien, Gruppen, Menschen in gut und böse, je nachdem, ob sie zum Schwarzpunkt als feindlich oder freundlich wahrgenommen werden.
- Evtl noch: Besessenheit? Bei jedem Thema muss der Senf "böser Kapitalismus" dazugegeben werden, egal ob es passt oder nicht. Nachts um drei wird nicht geschlafen, sondern noch stundenlang die Tastatur zum Glühen gebracht. Keine (anderen) Hobbys usw.
- ...?

Wenn zu "Antikapitalisten", die schon so weit entrationalisiert sind, der Kampfgedanke hinzutritt, ist der Weg zum Islamismus-Unterstützer und aktiven Antisemiten nicht mehr weit.

So long erst mal

b

#42: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: StickyWohnort: Am Arsch der Welt anstatt am Busen der Natur! BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 17:42
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Birne hat folgendes geschrieben:
bla, bla, bla... "Antikapitalismus" ist eine Ersatzreligion ...bla, bla, bla... DDR ...bla, bla, bla... "sozialen" Kinkerlitzchen ...bla, bla, bla... der Weg zum Islamismus-Unterstützer und aktiven Antisemiten ...


Kannst du, ausser irgendwelches hirnrissiges Klischeegesülze absondern, auch etwas sachliches beitragen?

#43: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 17:57
    —
Birne hat folgendes geschrieben:
Es gibt nicht eine einzige Quelle des Guten, genausowenig wie eine einzige Quelle des Bösen.

"Gut" und "Böse" gehören allenfalls in die Kirche und nicht in die Kritik der politischen Ökonomie.

#44: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: BirneWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 18:00
    —
Sticky hat folgendes geschrieben:

Kannst du, ausser irgendwelches hirnrissiges Klischeegesülze absondern, auch etwas sachliches beitragen?


Da haben wir sie ja, die spontane Gewaltreaktion aller wahrer Gläubigen gegen jede Art von gedanklicher Herausforderung.

MfG, b

#45: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: pera BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 18:04
    —
Birne hat folgendes geschrieben:
Sticky hat folgendes geschrieben:

Kannst du, ausser irgendwelches hirnrissiges Klischeegesülze absondern, auch etwas sachliches beitragen?


Da haben wir sie ja, die spontane Gewaltreaktion aller wahrer Gläubigen gegen jede Art von gedanklicher Herausforderung.

MfG, b


Gedankliche Herausforderung bietet dein Text nun nicht gerade.
Vielleicht könntest du einen Punkt herausnehmen und an dem deine Position oder Kritik darstellen. So allgemeine Rundumschläge sind einer Diskussion nicht förderlich.

#46: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: StickyWohnort: Am Arsch der Welt anstatt am Busen der Natur! BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 18:07
    —
Birne hat folgendes geschrieben:
Da haben wir sie ja, die spontane Gewaltreaktion aller wahrer Gläubigen...


"Spontane Gewaltreaktion" sieht bei mir anders aus. Frage die Mods/Admins.

Birne hat folgendes geschrieben:
...gegen jede Art von gedanklicher Herausforderung.


Gröhl...Gröhl...Gröhl...Gröhl...

#47: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: BirneWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 18:19
    —
Zitat:

Gedankliche Herausforderung bietet dein Text nun nicht gerade.
Vielleicht könntest du einen Punkt herausnehmen und an dem deine Position oder Kritik darstellen. So allgemeine Rundumschläge sind einer Diskussion nicht förderlich.


Kein Problem, hier die Kürzest-Fassung:

Der Begriff "Kapitalismus" ist keine taugliche Beschreibung irgendwelcher Sachverhalte in der realen Welt, sondern Kirchenlatein für den bösen Ursprung, aus dem heraus das restliche Weltbild konstruiert wird.

Halt vergleichbar mit dem "das Böse" von Luther.

Tauglich für das emotionale Verbinden mit Gleichgesinnten, nicht aber für ein Verständnis der Welt.

MfG, b

#48: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: StickyWohnort: Am Arsch der Welt anstatt am Busen der Natur! BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 18:33
    —
Birne hat folgendes geschrieben:

Der Begriff "Kapitalismus" ist keine taugliche Beschreibung irgendwelcher Sachverhalte in der realen Welt, sondern Kirchenlatein für den bösen Ursprung, aus dem heraus das restliche Weltbild konstruiert wird.

Halt vergleichbar mit dem "das Böse" von Luther.

Tauglich für das emotionale Verbinden mit Gleichgesinnten, nicht aber für ein Verständnis der Welt.


Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Allgemein wird unter Kapitalismus eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verstanden, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht. Als weitere konstitutive Merkmale werden genannt: die Akkumulation und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“.
Mit den Augen rollen

Und wenn du schon auf deine Ansicht beharrst (wovon ich ausgehe), hoffe ich, dass du die gleichen Maßstäbe auch bei dem Begriff "Sozialismus" anwendest.

#49: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 18:46
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
...ohne die Menschenwürde und soziale Errungenschaften zu verlieren?

Was meint ihr? Wir schaffen es nicht einmal mehr, unsere eigene Kleidung im Lande herzustellen Traurig

Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Nur noch 5 % aller in Deutschland verkauften Textilien werden auch in Deutschland hergestellt.


Wilson hat folgendes geschrieben:
Mehr als hundert Tote bei Brand in Textilfabrik

mehr als 100 textilarbeiter sind mal wieder in bangladesh umgekommen. in der nacht.
wahrscheinlich hat einer gezündelt, ne? oder verbotenerweise geraucht.
bin ich froh, dass ich hier wohne und so eine nachricht beim z.b. beim abendbrot durch die nachrichten konsumieren kann. ist das zu zynisch?
wie ist denn die angemessene reaktion, hmm?
(...)


Threadersteller AD wurde offensichtlich durch die empörende Meldung über den Brand in Bangladesh aufgerüttelt. Einen anderen Thread hätte er er wahrscheinlich nicht eingeleitet mit der Formulierung der Frage "Können wir uns den Kapitalismus noch leisten?" und: "Wir schaffen es nicht einmal mehr, unsere Kleidung im Lande herzustellen ..."
Dieses vereinnahmende "Wir" ist eine beliebte rhetorische Figur in den Medien. In mir widerstrebt etwas, sich in dieses "Wir" einbeziehen zu lassen. "Ich" will mir den Kapitalismus nicht "leisten", dem ich 1990 in anderer Gestalt wiederbegegnete, wenn das System, in dem ich zuvor lebte, als "Staatskapitalismus" bezeichnet werden soll - wogegen sich in mir auch etwas sträubt. "Sozialismus" war es nicht, aber doch auch kein "Kapitalismus" nach allen Regeln der Marxschen Kunst, nur weil dann der Staat als "kollektiver Ausbeuter" in Erscheinung getreten sein soll.

Bei der Frage, wie es weitergehen soll, beschäftigt mich auch der Einfluß des geographischen Faktors. Dass die Globalisierung auf Wegen blitzschnell realisiert, die man sich dinglich nur schwer vorstellen kann und wofür man deshalb Gleichnisse setzt, wie "Datenströme" im Internet oder "Geldströme", die man sich ebenfalls nicht dinglich vorstellen kann - das liegt auf der Hand.

Dass die nationalstaatliche Organisation vielfach überlebt ist, liegt ebenfalls auf der Hand. Mit Blick auf Subisidarität wird vielfach das Augenmerk auf kleine Wirtschaftseinheiten, auf geographisch eng beschränktem Raum gelenkt.

Große Staatengebilde werden sich jedoch auf absehbare Zeit auch durch ihre geographische Lage nur zentral verwalten lassen. Nordamerika, Japan liegen auf Inseln, Lateinamerika bietet einen großen inselähnlichen Komplex. Russland, China und Indien bilden große Landmassive ohne weitere angrenzende größere Länder mit größerer Macht. Die Länder in diesen Räumen lassen sich nicht in größeren Bündnissen organisieren, wie sie die Europäische Gemeinschaft darstellt. Die afrikanischen Staaten wiederum stellen ein Konglomerat außerordentlich unterschiedlicher Gebilde dar.

Will man über zukünftige Wirtschaftsformen nachdenken, wird man davon ausgehen müssen, dass sich an dem großen Zweiparteiensystem in USA, an den zentralstaatlichen Ausrichtungen in Russland und China im kommenden halben Jahrhundert nicht viel ändern dürfte, weil sie sich aus sich heraus nicht ändern dürften, Anstöße von außen jedoch zu schwach sind.
"Sozialistische" Erfahrungen im heutigen Lateinamerika können zwar interessant sein und den nach dem Untergang des Realsozialismus Enttäuschten etwas neuen Mut einflößen, zur Übertragung auf europäische Verhältnisse dürften sie jedoch nicht geeignet sein.
Verbindungen von Produzenten vor Ort können und werden zentralstaatliche Lenkung und Organisation im Landesmaßstab nicht ersetzen, und eine Beschränkung der Macht von großen Finanz- und Wirtschaftsinstituten kann nur erfolgen, wenn sich die politischen Verhältnisse in den Zentralen der Machtausübung ändern.

#50: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: BirneWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 18:52
    —
Sticky hat folgendes geschrieben:

Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Allgemein wird unter Kapitalismus eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verstanden, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht. Als weitere konstitutive Merkmale werden genannt: die Akkumulation und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“.


Wenn man sich darauf einigen könnte, den Begriff "Kapitalismus" nur noch dann zu verwenden, wenn diese Definition - ohne das mit der "Akkumulation", was von der Marx-Sekte übernommen ist - erfüllt ist, wäre viel gewonnen.

Was landauf landab gemacht wird und was der Thread-Eröffner auch getan hat, war, in den Begriff "Kapitalismus" alles mögliche hineinzurühren, was mit Marktwirtschaft (Wikipedia-Definition minus "Akkumulation") nichts zu tun hat und nur dazu dient, Assoziationen zwischen "Kapitalismus" und "Quelle alles Bösen" herzustellen. Wer sich "Atheist" nennen will, sollte darauf verzichten.

MfG, b

#51:  Autor: StickyWohnort: Am Arsch der Welt anstatt am Busen der Natur! BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 19:04
    —
Allein der Begriff "Marx-Sekte" disqualifiziert dich und bringt mich zu dem Entschluss, jede weitere Diskussion mit dir zu beenden.

#52:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 21:11
    —
Sticky hat folgendes geschrieben:
Allein der Begriff "Marx-Sekte" disqualifiziert dich und bringt mich zu dem Entschluss, jede weitere Diskussion mit dir zu beenden.


Man müsste ihn für seinen Differenzierungswillen loben, der Rest ist keifendes Schwachmatentum ulkigster Güte. Soll ich ihm sagen, dass ich allenfalls Philosemit und Antiislamist bin oder würde das sein Gedankenwirrwarr nur noch mehr verknoten? der logische schluss unseres Kohlwiedergängers ist jedenfalls falsch.

#53:  Autor: StickyWohnort: Am Arsch der Welt anstatt am Busen der Natur! BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 21:26
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Sticky hat folgendes geschrieben:
Allein der Begriff "Marx-Sekte" disqualifiziert dich und bringt mich zu dem Entschluss, jede weitere Diskussion mit dir zu beenden.


Man müsste ihn für seinen Differenzierungswillen loben, der Rest ist keifendes Schwachmatentum ulkigster Güte. Soll ich ihm sagen, dass ich allenfalls Philosemit und Antiislamist bin oder würde das sein Gedankenwirrwarr nur noch mehr verknoten? der logische schluss unseres Kohlwiedergängers ist jedenfalls falsch.


Der Differenzierungswillen macht aber nur dann Sinn, wenn er uneingeschränkt auf alle Systeme angewendet wird. Ansonsten stimme ich dir zu.

#54: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: unquest BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 22:42
    —
Birne hat folgendes geschrieben:
Was landauf landab gemacht wird und was der Thread-Eröffner auch getan hat, war, in den Begriff "Kapitalismus" alles mögliche hineinzurühren, was mit Marktwirtschaft (Wikipedia-Definition minus "Akkumulation") nichts zu tun hat und nur dazu dient, Assoziationen zwischen "Kapitalismus" und "Quelle alles Bösen" herzustellen. Wer sich "Atheist" nennen will, sollte darauf verzichten.

MfG, b


Nun, der Brand in einer Textilfabrik dient als Beleg. Dass der Grund in fehlenden Sicherheitsvorschriften liegen könnte ist zunaheliegend. Will man der Logik des Threaderöffners folgen, wären z.B. auch die Toten, die frühere Diskobrände forderten dem Kapitalismus anzulasten.

#55: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 22:51
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
Birne hat folgendes geschrieben:
Was landauf landab gemacht wird und was der Thread-Eröffner auch getan hat, war, in den Begriff "Kapitalismus" alles mögliche hineinzurühren, was mit Marktwirtschaft (Wikipedia-Definition minus "Akkumulation") nichts zu tun hat und nur dazu dient, Assoziationen zwischen "Kapitalismus" und "Quelle alles Bösen" herzustellen. Wer sich "Atheist" nennen will, sollte darauf verzichten.

MfG, b


Nun, der Brand in einer Textilfabrik dient als Beleg. Dass der Grund in fehlenden Sicherheitsvorschriften liegen könnte ist zunaheliegend. Will man der Logik des Threaderöffners folgen, wären z.B. auch die Toten, die frühere Diskobrände forderten dem Kapitalismus anzulasten.


Das ist (und war) eher eine Folge des Gedankens: "was soll denn da schon passieren", und: "da ist bisher noch nie was passiert".

#56: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: unquest BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 23:14
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Birne hat folgendes geschrieben:
Was landauf landab gemacht wird und was der Thread-Eröffner auch getan hat, war, in den Begriff "Kapitalismus" alles mögliche hineinzurühren, was mit Marktwirtschaft (Wikipedia-Definition minus "Akkumulation") nichts zu tun hat und nur dazu dient, Assoziationen zwischen "Kapitalismus" und "Quelle alles Bösen" herzustellen. Wer sich "Atheist" nennen will, sollte darauf verzichten.

MfG, b


Nun, der Brand in einer Textilfabrik dient als Beleg. Dass der Grund in fehlenden Sicherheitsvorschriften liegen könnte ist zunaheliegend. Will man der Logik des Threaderöffners folgen, wären z.B. auch die Toten, die frühere Diskobrände forderten dem Kapitalismus anzulasten.


Das ist (und war) eher eine Folge des Gedankens: "was soll denn da schon passieren", und: "da ist bisher noch nie was passiert".

Ich meine folgendes: Bei allen Interdependenzen die zwischen Recht, Politik und Wirtschaft herrschen sollte man zur Differenzierung doch noch fähig sein. Und "den Kapitalismus" als Schuldigen aller Ungemache auszumachen erscheint als Aussage nicht mal trivial. Lachen

#57: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 23:23
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Birne hat folgendes geschrieben:
Was landauf landab gemacht wird und was der Thread-Eröffner auch getan hat, war, in den Begriff "Kapitalismus" alles mögliche hineinzurühren, was mit Marktwirtschaft (Wikipedia-Definition minus "Akkumulation") nichts zu tun hat und nur dazu dient, Assoziationen zwischen "Kapitalismus" und "Quelle alles Bösen" herzustellen. Wer sich "Atheist" nennen will, sollte darauf verzichten.

MfG, b


Nun, der Brand in einer Textilfabrik dient als Beleg. Dass der Grund in fehlenden Sicherheitsvorschriften liegen könnte ist zunaheliegend. Will man der Logik des Threaderöffners folgen, wären z.B. auch die Toten, die frühere Diskobrände forderten dem Kapitalismus anzulasten.


Das ist (und war) eher eine Folge des Gedankens: "was soll denn da schon passieren", und: "da ist bisher noch nie was passiert".

Ich meine folgendes: Bei allen Interdependenzen die zwischen Recht, Politik und Wirtschaft herrschen sollte man zur Differenzierung doch noch fähig sein. Und "den Kapitalismus" als Schuldigen aller Ungemache auszumachen erscheint als Aussage nicht mal trivial. Lachen

ich halte es eh' für blödsinn, den "kapitalismus" für alles übel der welt zur verantwortung zu ziehen. seit der zeit de tauschhandels machen alle beim kapitalismus mit, die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich.
wie man diese unterschiede angleichen kann, ist aber keine frage des "sozialismus" oder "kapitalismus", sondern die des wirklich gut und vernünftig handelnden staates.

#58: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: I.R BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 23:23
    —
Birne hat folgendes geschrieben:
...


MEINE FRESSE!

#59:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 23:39
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir uns eine Wirtschaft ganz ohne Kapitalismus leisten?

Inzwischen hat sogar Kuba diese Frage mit "nein" beantwortet. Smilie


Beachbernie freut sich schon über die Übernahme Kubas durch amerikanische Konzerne Mit den Augen rollen Denn darauf wird es zwangsläufig hinauslaufen Auf den Arm nehmen


Das ist mal wieder übler Unsinn. Mit den Augen rollen


Du denkst nun mal nicht konsequent genug. Lach nicht zu früh über die kapitalistische Infektion der kubanischen Wirtschaft zwinkern


Die kubanische Fuehrung versucht im Gegenteil durch ihre Reformen zu verhindern, dass Kuba irgendwann mangels wirtschaftlichem Erfolg den US-Konzernen wie ein reifer Apfel in den Schoss fällt und dazu ist es nun mal notwendig in Privateigentum der Kubaner an ihren Produktionsmitteln zuzulassen. Die reine volkseigene Lehre funktioniert nun mal nicht so furchtbar gut.


Vom Staat aus können aber bestimmte wichtige Infrastruktur- und Versorgungsleistungen gesichert werden. Dazu benötigt der Staat die notwendigen Ressourcen.

Die können auch aus Steuern für private Profite stammen aus privaten Produkten und Diensten. Solange die Warenproduktion in den führenden Industrieländern existiert, macht das auch Sinn.

Auf lange Sicht und insgesamt aber ist die Warenproduktion suboptimal bzgl. der systematischen Versorgung der Bevölkerung als auch bzgl. der Verschwendung von Ressourcen, der Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt sowie des irrationalen Einsatzes von Arbeitskraft.

Ein kleines Land wie Kuba wird nicht seine eigenen ökonomischen Umgebungsvariablen ändern können. Anders wäre es schon, wenn Kuba so groß wie die USA und die USA so klein wie Kuba wäre ...-


Nur damit wir uns nicht falsch verstehen.

Ich gehoere keinesfalls zu der Sorte Marktwirtschaftler, die restlos alles in privaten Haendern sehen will. Ich vertrete lediglich die Auffassung, dass sich der Staat weitestgehend aus den Bereichen zurueckziehen soll, in denen die Privatwirtschaft einfach besser funktioniert, z.B. Handwerk und Gueterproduktion und sich dafuer auf diejenigen Bereiche konzentriert, die besser vom Staat geleistet werden koennen, z.B. Verkehrsinfrastruktur oder Sozialversicherungswesen.

Und ja, um diese Dinge leisten zu koennen, braucht der Staat Einnahmen, die er aus fair erhobenen Steuern bezieht.

#60: Re: Können wir uns den Kapitalismus noch leisten? Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 23:56
    —
Birne hat folgendes geschrieben:
Sticky hat folgendes geschrieben:

Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Allgemein wird unter Kapitalismus eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verstanden, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht. Als weitere konstitutive Merkmale werden genannt: die Akkumulation und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“.


Wenn man sich darauf einigen könnte, den Begriff "Kapitalismus" nur noch dann zu verwenden, wenn diese Definition - ohne das mit der "Akkumulation", was von der Marx-Sekte übernommen ist - erfüllt ist, wäre viel gewonnen.

Was landauf landab gemacht wird und was der Thread-Eröffner auch getan hat, war, in den Begriff "Kapitalismus" alles mögliche hineinzurühren, was mit Marktwirtschaft (Wikipedia-Definition minus "Akkumulation") nichts zu tun hat und nur dazu dient, Assoziationen zwischen "Kapitalismus" und "Quelle alles Bösen" herzustellen. Wer sich "Atheist" nennen will, sollte darauf verzichten.

MfG, b


Lustigerweise findet diese Art und Weise den "Kapitalismus" als so eine Art Universalsuendenbock fuer alles Boese( und was sonst noch so schieflaeuft auf dieser Welt) zu verwenden seine Entsprechung in der genauso reflexhaften Daemonisierung des "Sozialismus" auf der anderen Seite der Barrikade. Insbesondere bei amerikanischen Konservativen verbluefft es manchmal schon, was die alles so fuer "sozialistisch" und damit fuer Teufelszeug halten, wie z.B. die allgemeine Krankenversicherung oeder oeffentliche Verkehrsmittel.

Vielleicht sollte man mal darueber nachdenken, dass es in beiden Wirtschaftssystemen, wo sie real existieren, ganz gewaltige Missstaende gibt, die nur bedingt mit dem jeweiligen Wirtschaftssystem zu tun haben, sondern vor allem auch damit, was real existierende Menschen, fernab von aller Ideologie, aus der betreffenden Produktionsweise machen.



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