Sexismus I
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#5581:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 19:47
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Was sind die „eigenen Bedürfnisse“ eines Menschen, und wer definiert die? Entstehen die nicht erst durch Erziehung?


Ist das ernst gemeint?

Zitat:
Natürlich gibt es Mißbrauch von Kindern, aber was darunter verstanden wird, hängt ab von den jeweiligen gesellschaftlichen Umständen.


Und das auch?


Nein. Ich schreibe sowas nur für Spass.


Ist das dann auch Dein Ansatz bei der Kindererziehung? Kinder haben keine eigene Bedürfnisse? Was diie zu wollen haben und nicht zu wollen haben, bestimmen die Eltern? Wenn ja, dann habe ich schlechte Nachrichten für Dich: Schon das ist Missbrauch.

#5582:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 19:58
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Was sind die „eigenen Bedürfnisse“ eines Menschen, und wer definiert die? Entstehen die nicht erst durch Erziehung?


Ist das ernst gemeint?

Zitat:
Natürlich gibt es Mißbrauch von Kindern, aber was darunter verstanden wird, hängt ab von den jeweiligen gesellschaftlichen Umständen.


Und das auch?


Nein. Ich schreibe sowas nur für Spass.


Ist das dann auch Dein Ansatz bei der Kindererziehung? Kinder haben keine eigene Bedürfnisse? Was diie zu wollen haben und nicht zu wollen haben, bestimmen die Eltern? Wenn ja, dann habe ich schlechte Nachrichten für Dich: Schon das ist Missbrauch.


Habe ich geschrieben, daß Kinder „keine eigenen Bedürfnisse“ haben? Aber diese Bedürfnisse fallen nicht vom Himmel und sind auch nicht angeboren. Das Innuit-Kind kommt mit seiner ersten selbst erlegten Taube nach Hause und wird von Eltern und Verwandten überschwänglich gelobt. Was passiert mit dem gleichen Kind am Prenzlauer Berg? Ich vermute, seine Mutter fällt aus dem Helikopter! Ist „Jagen wollen“ also ein „eigentliches Bedürfnis“?

Wie viele Kinder hast du erzogen, daß du solch eine Frage stellst? Es gibt eine einfache Regel für Internet-Foren: Nie über Erziehung diskutieren! Nur im Krieg und in der Liebe wird noch mehr gelogen.

#5583:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:00
    —
placebo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Was sind die „eigenen Bedürfnisse“ eines Menschen, und wer definiert die? Entstehen die nicht erst durch Erziehung?


Zitat:
Natürlich gibt es Mißbrauch von Kindern, aber was darunter verstanden wird, hängt ab von den jeweiligen gesellschaftlichen Umständen.



Ist das ernst gemeint?


Und das auch?

Also wenn man bedenkt das die "Knabenliebe" bei den Römern kein Thema war,
das es im Mittelalter gar keine Kindheit im heutigen Sinne gab,
das es früher fast nur anrangierte Ehen gab,
Das Ehen mit Minderjährigen in anderen Kulturen heute noch Standart sind u.s.w.

hat er doch völlig recht!!

Ich weiß gat nicht was du willst??

Und das war gut so, und soll so bleiben! Oder wie soll ich das verstehen? Am Kopf kratzen

#5584:  Autor: placeboWohnort: umdieecke BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:02
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
[.................... Das Innuit-Kind kommt mit seiner ersten selbst erlegten Taube nach Hause und wird von Eltern und Verwandten überschwänglich gelobt. Was passiert mit dem gleichen Kind am Prenzlauer Berg? Ich vermute, seine Mutter fällt aus dem Helikopter! Ist „Jagen wollen“ also ein „eigentliches Bedürfnis“?
......................


Schönes Beispiel ich lach mich kaputt.... Lachen

#5585:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:03
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Habe ich geschrieben, daß Kinder „keine eigenen Bedürfnisse“ haben? Aber diese Bedürfnisse fallen nicht vom Himmel und sind auch nicht angeboren. Das Innuit-Kind kommt mit seiner ersten selbst erlegten Taube nach Hause und wird von Eltern und Verwandten überschwänglich gelobt. Was passiert mit dem gleichen Kind am Prenzlauer Berg? Ich vermute, seine Mutter fällt aus dem Helikopter! Ist „Jagen wollen“ also ein „eigentliches Bedürfnis“?


Siehst Du das Bedürfnis, um das es hier geht, wirklich nicht? Du hast es sogar erwähnt.

#5586:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:03
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
placebo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Was sind die „eigenen Bedürfnisse“ eines Menschen, und wer definiert die? Entstehen die nicht erst durch Erziehung?


Zitat:
Natürlich gibt es Mißbrauch von Kindern, aber was darunter verstanden wird, hängt ab von den jeweiligen gesellschaftlichen Umständen.



Ist das ernst gemeint?


Und das auch?

Also wenn man bedenkt das die "Knabenliebe" bei den Römern kein Thema war,
das es im Mittelalter gar keine Kindheit im heutigen Sinne gab,
das es früher fast nur anrangierte Ehen gab,
Das Ehen mit Minderjährigen in anderen Kulturen heute noch Standart sind u.s.w.

hat er doch völlig recht!!

Ich weiß gat nicht was du willst??

Und das war gut so, und soll so bleiben! Oder wie soll ich das verstehen? Am Kopf kratzen


Hat das irgendjemand geschrieben?

#5587:  Autor: placeboWohnort: umdieecke BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:11
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...............
Und das war gut so, und soll so bleiben! Oder wie soll ich das verstehen? Am Kopf kratzen


Es wurde hier mehrfach gesagt das bestimmte Werte kulturell entstanden sind,und auch in verschiedenen Gesellschaften völig anders gewichtet werden.
Unser heutiges Verständniss über Kindheit, Sexualität,Missbrauch u.s.w ist demnach nicht vom Himmel gefallen sondern kulturell gewachsen

Das ist das Argument und eigentlich unstreitig Ausrufezeichen


Zuletzt bearbeitet von placebo am 19.11.2017, 20:15, insgesamt einmal bearbeitet

#5588:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:14
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Habe ich geschrieben, daß Kinder „keine eigenen Bedürfnisse“ haben? Aber diese Bedürfnisse fallen nicht vom Himmel und sind auch nicht angeboren.

Doch. Jedes Kind, jeder Mensch hat zu jedem anderen Menschen eine Distanz, die er/sie/es als angenehm empfindet. Die allerkleinsten werden zwar fleißig rumgereicht, bis sie weinen, weil ihnen die Gerüche, Stimmen, Berührungen, Reize von nicht vertrauten Menschen zu viel werden. Sehr früh schon zeigen normal entwickelte Kinder, wem sie wieviel Vertrauen entgegen bringen, und wann ihnen unheimlich und die Nähe zu viel wird. Und erst durch Mimik dann auch Gestik und wenns nichts hilft auch Stimme sagen, wanns zu nah wird. Deutlich wird es dann beim sog. Fremdeln, jedoch wer bisschen die Reaktionen eines Kindes beachtet, sieht das schon viel früher. Und respektiert es.

Zitat:
Das Innuit-Kind kommt mit seiner ersten selbst erlegten Taube nach Hause und wird von Eltern und Verwandten überschwänglich gelobt. Was passiert mit dem gleichen Kind am Prenzlauer Berg? Ich vermute, seine Mutter fällt aus dem Helikopter! Ist „Jagen wollen“ also ein „eigentliches Bedürfnis“?
Zusammenhang? Man kann nur loben indem man ein Kind abschlabbert (wie tillich so schön sagte, was mich sehr an die feuchten Wangenküsse von meiner Oma erinnerte. Bäh! Nur die eine Oma. Die andere konnte mit Kindern umgehen)

#5589:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:14
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Habe ich geschrieben, daß Kinder „keine eigenen Bedürfnisse“ haben? Aber diese Bedürfnisse fallen nicht vom Himmel und sind auch nicht angeboren. Das Innuit-Kind kommt mit seiner ersten selbst erlegten Taube nach Hause und wird von Eltern und Verwandten überschwänglich gelobt. Was passiert mit dem gleichen Kind am Prenzlauer Berg? Ich vermute, seine Mutter fällt aus dem Helikopter! Ist „Jagen wollen“ also ein „eigentliches Bedürfnis“?


Siehst Du das Bedürfnis, um das es hier geht, wirklich nicht? Du hast es sogar erwähnt.


Ich sehe hier alles Mögliche. Ich sehe, daß von sexuellem Mißbrauch gesprochen wird, und dann fast übergangslos von der Oma, die ungefragt ihr Enkelkind „abschlabbert“, und es wird eine Verbindung zwischen beidem gezogen.

Dabei haben die allermeisten heute gar keine Oma und Enkel mehr. Man kann ja schon froh sein, wenn sie Eltern haben. Da wird von „eigentlichen Bedürfnissen“ von Kindern gesprochen, aber wenn man darauf hinweist, daß diese erst das Ergebnis des Aufwachsens (um das Wort Erziehung zu vermeiden) unter eben den Erwachsenen ist, von deren Einflußnahme man offenbar nur Schlechtes erwartet, dann bricht ein Shitstorm los. Mein Bedürfnis, das fortzuführen, hält sich in Grenzen.

#5590:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:16
    —
placebo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...............
Und das war gut so, und soll so bleiben! Oder wie soll ich das verstehen? Am Kopf kratzen


Es wurde hier mehrfach gesagt das bestimmte Werte kulturell entstanden sind,und auch in verschiedenen Gesellschaften völig anders gewichtet werden.
Unser heutiges Verständniss über Kindheit, Sexualität,Missbrauch u.s.w ist demnach nicht vom Himmel gefallen sondern kulturell gewachsen


Mein Thema war gerade, dass man durch bestimmte Maßnahmen wie Stärkung des Selbstbewußtsein und Achtsamkeit für sein Gegenüber, mancher Mißstand reduzieren könnte.

#5591:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:18
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Habe ich geschrieben, daß Kinder „keine eigenen Bedürfnisse“ haben? Aber diese Bedürfnisse fallen nicht vom Himmel und sind auch nicht angeboren.

Doch. Jedes Kind, jeder Mensch hat zu jedem anderen Menschen eine Distanz, die er/sie/es als angenehm empfindet. Die allerkleinsten werden zwar fleißig rumgereicht, bis sie weinen, weil ihnen die Gerüche, Stimmen, Berührungen, Reize von nicht vertrauten Menschen zu viel werden.


Komisch, daß dir bei den Bedürfnissen von Kindern vor allem das nach Distanz zu anderen Menschen einfällt. Mir wäre der Mangel an Nähe eher eingefallen.

#5592:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:25
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Komisch, daß dir bei den Bedürfnissen von Kindern vor allem das nach Distanz zu anderen Menschen einfällt. Mir wäre der Mangel an Nähe eher eingefallen.


Beides kann ein Problem sein.

#5593:  Autor: placeboWohnort: umdieecke BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:30
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
.......................... was mich sehr an die feuchten Wangenküsse von meiner Oma erinnerte. Bäh! ................


fängst du wieder von vorne an,nur das du jetzt das Pferd von hinten aufzäumst??

wahrscheinlich haben sie dich nicht nur komisch geküsst,sondern als Kind zu heiß gebadet Cool
Basta adesso,ist sinnlose Zeitverschwendung

#5594:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:58
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Habe ich geschrieben, daß Kinder „keine eigenen Bedürfnisse“ haben? Aber diese Bedürfnisse fallen nicht vom Himmel und sind auch nicht angeboren.

Doch. Jedes Kind, jeder Mensch hat zu jedem anderen Menschen eine Distanz, die er/sie/es als angenehm empfindet. Die allerkleinsten werden zwar fleißig rumgereicht, bis sie weinen, weil ihnen die Gerüche, Stimmen, Berührungen, Reize von nicht vertrauten Menschen zu viel werden.


Komisch, daß dir bei den Bedürfnissen von Kindern vor allem das nach Distanz zu anderen Menschen einfällt. Mir wäre der Mangel an Nähe eher eingefallen.

Nur noch mal erwähnt: es geht hier momentan um körperliche Annäherung wenn das Kind das gerade nicht will. . Mit den Augen rollen
Wie war das mit dem Lesen? Was bedeutet "die Distanz, die als angenehm empfunden wird"? Zu den engsten Bezugspersonen vielleicht sehr wenig Distanz. Und ja: auch Eltern mag Kind nicht immer umarmen. (warst du mal Kind?????? Nee ne?)

#5595:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 20:59
    —
placebo hat folgendes geschrieben:

Basta adesso,ist sinnlose Zeitverschwendung

Absolute Zustimmung!

#5596:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:11
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Da wird von „eigentlichen Bedürfnissen“ von Kindern gesprochen, aber wenn man darauf hinweist, daß diese erst das Ergebnis des Aufwachsens (um das Wort Erziehung zu vermeiden) ....

So leid es mir tut, es stimmt halt in Bezug auf Zuwendung, körperliche Annäherung, Küssen immer noch nicht, auch wenn du es noch so oft behauptest.

Noch mal dazu:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Komisch, daß dir bei den Bedürfnissen von Kindern vor allem das nach Distanz zu anderen Menschen einfällt. Mir wäre der Mangel an Nähe eher eingefallen.

Dass dir bei "köperliche Annäherung, die dem Kind nicht angenehm ist, die es gerade nicht mag" ein Mangel an Nähe einfällt, finde ich mehr als komisch.


Es ist für die emotionale Entwicklung sicher NICHT wesentlich, dass es jeder der möchte, anfassen darf, auch wenn es dem Kind unangenehm ist. Solche Nähe, die einem Kind nicht angenehm ist, braucht es in der Regel nicht nur nicht, es schadet ihm, wenn es sich dagegen nicht wehren darf.

#5597:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:21
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Männer dürfen nichts mehr sagen:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-debatte-maenner-einfach-mal-die-klappe-halten-a-1177414.html



Wo kaemen wir denn da hin, wenn bei einer Verhandlung vor dem "Court of public opinion" die Angeklagten mitreden duerften. zwinkern

#5598:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:24
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Männer dürfen nichts mehr sagen:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-debatte-maenner-einfach-mal-die-klappe-halten-a-1177414.html


Zitat:
Die Macht des Patriarchats bröckelt. Immer mehr Frauen und Männer trauen sich, von dem zu erzählen, was ihnen passiert ist. Von Ereignissen, bei denen sie sich vor 20 Jahren unwohl gefühlt haben, die sie damals aber nicht einzuordnen wussten....

...Zumindest beim letzten Punkt haben die Verschwörungstheoretiker recht: Es ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Veränderungen in unserer Gesellschaft, die sich langsam aber sicher ihre Bahn brechen. Immer mehr Frauen und Männer haben keine Lust mehr auf Altherrenwitze, tiefe Blicke, verrutschte Komplimente - und auf ein gesellschaftliches Klima, das eben solche Dinge mitträgt und damit den Nährboden für Missbrauch und Belästigungen bereitet.

Betroffene von sexuellem Missbrauch und sexueller Belästigung werden so endlich dazu ermutigt, von ihrem Leid zu berichten.

Hoffentlich hören sie damit so lange nicht mehr auf, bis es dieses Leid nicht mehr gibt.


Du hältst dich gleich dran. Nichts mehr schreiben, nur noch zitieren.

Von nicht lesen hat aber keiner was gesagt.

Ich fette mal etwas.

Es ist nämlich in dem ganzen Artikel nirgendwo die Rede, dass (alle) Männer "nichts mehr sagen dürfen". Im Gegenteil, auch Männer sagen "me too".



Zumindest solange sich Männer an die Vorgabe halten, dass nur Männer beschuldigt werden duerfen und keine Frauen, dürfen sie das natürlich.

#5599:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:30
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
placebo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
............
Links und rechts sollte man die Omas einen abwatschen. Und die Eltern, die da drumherum stehen und lachen ebenso.


Genau,
Und den Eltern sollte man auch endlich verbieten ihre eigenen Kinder ohne Erlaubniss anzufassen,geschweige denn sie zu küssen oder zu streicheln. zynisches Grinsen


Ja, denn Erziehung ist Gewalt gegen Minderjährige! We don‘t need no education! So benehmen sich allerdings mittlerweile auch viele: als hätten sie nie eine Erziehung genossen (haben sie vermutlich auch nicht).

Also ich mochte diese Übergriffigkeit bzw. die Erwartungshaltung dass ich gefälligst jederzeit zu mögen habe, abgebusselt oder gedrückt zu werden, als Kind auch nicht. Nicht nur deshalb dränge ich mich Kindern nicht gegen ihren Willen auf.

Aber ich bin halt komisch, son blöder Fan von Selbstbestimmung im Bereich Berührung und körperliche Zuwendung. Schon ab Kindesbeinen. Geschockt



Vielleicht solltest Du Deine Eltern in den sozialen Medien wegen nichtkonsuellem Wange tätscheln im Säuglingsalter anprangern.

Das wirft gleich die nächste interessante Frage auf: Ab welchem Alter ist ein kleines Kind gegenüber seinen Eltern konsensfaehig was nichtsexuelle Streicheleinheiten angeht? Und soll man vor diesem Alter sein Kind am Besten gar nicht mehr anfassen?

#5600:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:36
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
placebo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
............
Links und rechts sollte man die Omas einen abwatschen. Und die Eltern, die da drumherum stehen und lachen ebenso.


Genau,
Und den Eltern sollte man auch endlich verbieten ihre eigenen Kinder ohne Erlaubniss anzufassen,geschweige denn sie zu küssen oder zu streicheln. zynisches Grinsen


Ja, denn Erziehung ist Gewalt gegen Minderjährige! We don‘t need no education! So benehmen sich allerdings mittlerweile auch viele: als hätten sie nie eine Erziehung genossen (haben sie vermutlich auch nicht).

Also ich mochte diese Übergriffigkeit bzw. die Erwartungshaltung dass ich gefälligst jederzeit zu mögen habe, abgebusselt oder gedrückt zu werden, als Kind auch nicht. Nicht nur deshalb dränge ich mich Kindern nicht gegen ihren Willen auf.

Aber ich bin halt komisch, son blöder Fan von Selbstbestimmung im Bereich Berührung und körperliche Zuwendung. Schon ab Kindesbeinen. Geschockt



Vielleicht solltest Du Deine Eltern in den sozialen Medien wegen nichtkonsuellem Wange tätscheln im Säuglingsalter anprangern.

Das wirft gleich die nächste interessante Frage auf: Ab welchem Alter ist ein kleines Kind gegenüber seinen Eltern konsensfaehig was nichtsexuelle Streicheleinheiten angeht? Und soll man vor diesem Alter sein Kind am Besten gar nicht mehr anfassen?

Was soll der Blödsinn?
Hat das jemand behauptet?
Ich glaube kaum, dass Du was gegen selbstbewußte Kindern hast, der gerne selbst bestimmen möchte, wo seine grenzen sind.

#5601:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:41
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ab welchem Alter ist ein kleines Kind gegenüber seinen Eltern konsensfaehig was nichtsexuelle Streicheleinheiten angeht? Und soll man vor diesem Alter sein Kind am Besten gar nicht mehr anfassen?

Man soll es nicht anfassen, wenn es das erkennbar nicht möchte. Und ein sozialkompetenter Mensch kann das altersangemessen idR problemlos herausfinden.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Aber wenn das, für mich ernsthaft überraschend, bei Kindern nicht Konsens ist [EDIT Ergänzung: oder penetrant nicht verstanden wird], verstehe ich jetzt immerhin etwas besser, wie dergleichen bei erwachsenen Frauen und Männern ebenfalls in Frage stehen kann.

#5602:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:43
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich glaube kaum, dass Du was gegen selbstbewußte Kindern hast, der gerne selbst bestimmen möchte, wo seine grenzen sind.

Es wird mE immer deutlicher, dass es viele Leute gibt, die das Konzept "selbst bestimmen möchte, wo seine grenzen sind" einfach nicht verstehen oder nicht verstehen wollen.

#5603:  Autor: DomingoWohnort: Westkanada BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:44
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Männer dürfen nichts mehr sagen:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-debatte-maenner-einfach-mal-die-klappe-halten-a-1177414.html



Wo kaemen wir denn da hin, wenn bei einer Verhandlung vor dem "Court of public opinion" die Angeklagten mitreden duerften. zwinkern


Ja, genau. Und dass man jetzt Maennern, die mal Opfer geworden sind, grosszuegig erlaubt, ueber den erlittenen Missbrach mitzureden, aendert nichts am Gesamtbild.

Was Kinder angeht: Nein, es ist nicht in Ordnung, Kinder oder Erwachsene gegen ihren Willen zu beruehren. Das bedeutet aber andererseits auch nicht, dass eine ungewollte SMS "sexuellen Missbrauch"" darstellt oder den anderen Quatsch, den die Tante im Artikel verzapft.


Zuletzt bearbeitet von Domingo am 19.11.2017, 21:58, insgesamt einmal bearbeitet

#5604:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:55
    —
Domingo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Männer dürfen nichts mehr sagen:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-debatte-maenner-einfach-mal-die-klappe-halten-a-1177414.html



Wo kaemen wir denn da hin, wenn bei einer Verhandlung vor dem "Court of public opinion" die Angeklagten mitreden duerften. zwinkern


Ja, genau. Und dass man jetzt Maennern, die mal Opfer geworden sind, grosszuegig erlaubt, ueber den erlittenen Missbrach mitzureden, aendert nichts am Gesamtbild.

Was Kinder angeht: Da muss auch ich den Kopf schuetteln, wenn ich Manches hier mitlese. Nein, es ist nicht in Ordnung, Kinder oder Erwachsene gegen ihren Willen zu beruehren. Das bedeutet aber andererseits auch nicht, dass eine ungewollte SMS "sexuellen Missbrauch"" darstellt oder den anderen Quatsch, den die Tante im Artikel verzapft.



Eben. Natürlich ziehe ich meine Hand zurück, wenn ich merke, dass es einem Kind unangenehm ist, wenn es z.B. am Kopf gestreichelt wird. Das mache ich uebrigens bei einer Katze auch.

Dennoch bin ich zunächst einmal recht unbefangen beim Umgang mit Kindern, weil sie im Allgemeinen recht empfaenglich für Sozialkontakte (Ex-Sex!!!) sind. Je kleiner die Kinder sind, desto größer ist hierbei die Rolle von nichtverbalen (einschl. taktilen) Kontakten. Ich halte es für viel schädlicher fuer Kinderpsychen, wenn sie die Erfahrung machen, dass Erwachsene es vermeiden sie zu berühren, vielleicht auch nur deshalb weil sie verunsichert worden sind, was man bei Kindern darf und was nicht und sie deshalb auf Nummer sicher gehen wollen und jede Berührung vermeiden.

#5605:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 21:59
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Domingo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Männer dürfen nichts mehr sagen:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-debatte-maenner-einfach-mal-die-klappe-halten-a-1177414.html



Wo kaemen wir denn da hin, wenn bei einer Verhandlung vor dem "Court of public opinion" die Angeklagten mitreden duerften. zwinkern


Ja, genau. Und dass man jetzt Maennern, die mal Opfer geworden sind, grosszuegig erlaubt, ueber den erlittenen Missbrach mitzureden, aendert nichts am Gesamtbild.

Was Kinder angeht: Da muss auch ich den Kopf schuetteln, wenn ich Manches hier mitlese. Nein, es ist nicht in Ordnung, Kinder oder Erwachsene gegen ihren Willen zu beruehren. Das bedeutet aber andererseits auch nicht, dass eine ungewollte SMS "sexuellen Missbrauch"" darstellt oder den anderen Quatsch, den die Tante im Artikel verzapft.



Eben. Natürlich ziehe ich meine Hand zurück, wenn ich merke, dass es einem Kind unangenehm ist, wenn es z.B. am Kopf gestreichelt wird. Das mache ich uebrigens bei einer Katze auch.

Dennoch bin ich zunächst einmal recht unbefangen beim Umgang mit Kindern, weil sie im Allgemeinen recht empfaenglich für Sozialkontakte (Ex-Sex!!!) sind. Je kleiner die Kinder sind, desto größer ist hierbei die Rolle von nichtverbalen (einschl. taktilen) Kontakten. Ich halte es für viel schädlicher fuer Kinderpsychen, wenn sie die Erfahrung machen, dass Erwachsene es vermeiden sie zu berühren, vielleicht auch nur deshalb weil sie verunsichert worden sind, was man bei Kindern darf und was nicht und sie deshalb auf Nummer sicher gehen wollen und jede Berührung vermeiden.

Ich halte es auch für schädlich, wenn Kinder nicht berührt werden. Stell Dir vor. Mit den Augen rollen

#5606:  Autor: DomingoWohnort: Westkanada BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 22:02
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich halte es für viel schädlicher fuer Kinderpsychen, wenn sie die Erfahrung machen, dass Erwachsene es vermeiden sie zu berühren, vielleicht auch nur deshalb weil sie verunsichert worden sind, was man bei Kindern darf und was nicht und sie deshalb auf Nummer sicher gehen wollen und jede Berührung vermeiden.


Also Kinder beruehren, aber akzeptieren, wenn sie sich dagegen wehren? Klingt logisch. So lernen sie naemlich, Grenzen zu setzen, dass es ok ist, das zu tun, dass sie immer wieder Menschen begegnen werden, die ihre Grezne verletzten, dass sie deswegen immer bereit sein muessen, dieelben zu verteidigen?

Waehrend wenn man sie nie beruehrt, werde sie nichts lernen, sondern nur verunsichert sein...

#5607:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 22:03
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
placebo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
............
Links und rechts sollte man die Omas einen abwatschen. Und die Eltern, die da drumherum stehen und lachen ebenso.


Genau,
Und den Eltern sollte man auch endlich verbieten ihre eigenen Kinder ohne Erlaubniss anzufassen,geschweige denn sie zu küssen oder zu streicheln. zynisches Grinsen


Ja, denn Erziehung ist Gewalt gegen Minderjährige! We don‘t need no education! So benehmen sich allerdings mittlerweile auch viele: als hätten sie nie eine Erziehung genossen (haben sie vermutlich auch nicht).

Also ich mochte diese Übergriffigkeit bzw. die Erwartungshaltung dass ich gefälligst jederzeit zu mögen habe, abgebusselt oder gedrückt zu werden, als Kind auch nicht. Nicht nur deshalb dränge ich mich Kindern nicht gegen ihren Willen auf.

Aber ich bin halt komisch, son blöder Fan von Selbstbestimmung im Bereich Berührung und körperliche Zuwendung. Schon ab Kindesbeinen. Geschockt



Vielleicht solltest Du Deine Eltern in den sozialen Medien wegen nichtkonsuellem Wange tätscheln im Säuglingsalter anprangern.

Das wirft gleich die nächste interessante Frage auf: Ab welchem Alter ist ein kleines Kind gegenüber seinen Eltern konsensfaehig was nichtsexuelle Streicheleinheiten angeht? Und soll man vor diesem Alter sein Kind am Besten gar nicht mehr anfassen?

Was soll der Blödsinn?
Hat das jemand behauptet?
Ich glaube kaum, dass Du was gegen selbstbewußte Kindern hast, der gerne selbst bestimmen möchte, wo seine grenzen sind.



Ich gehe nur darauf ein, dass astarte sich über selbst erfahrene Uebergriffigkeit im Kindesalter beklagt und wir alle wissen wie befreiend und positiv es ist, wenn man das oft Jahrzehnte später in anklagender Weise, am Besten vor grossem Publikum in den sozialen Medien, artikuliert. Ich gönne es astarte von ganzem Herzen sich auf diese Art von selbst erlebten Leid zu befreien und so diese Kindheitstraumata zu überwinden.

Schliesslich bin ich ein empathiebefaehigter Mensch.

#5608:  Autor: DomingoWohnort: Westkanada BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 22:07
    —
Camille Paglia zufolge koennen Frauen aus der Arbeiterklasse mit Missbrauch viel besser umgehen als Bourgeois Frauen und Maedchen (Minute 3-6:30):

https://www.youtube.com/watch?v=6CxWAK3_f1Q

Leider auf Englisch (natuerlich). Und ziemlich schnell gesprochen zwinkern

#5609:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 22:12
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Schliesslich bin ich ein empathiebefaehigter Mensch.

Daran habe ich erhebliche Zweifel.

#5610:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.11.2017, 22:15
    —
Domingo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich halte es für viel schädlicher fuer Kinderpsychen, wenn sie die Erfahrung machen, dass Erwachsene es vermeiden sie zu berühren, vielleicht auch nur deshalb weil sie verunsichert worden sind, was man bei Kindern darf und was nicht und sie deshalb auf Nummer sicher gehen wollen und jede Berührung vermeiden.


Also Kinder beruehren, aber akzeptieren, wenn sie sich dagegen wehren? Klingt logisch. So lernen sie naemlich, Grenzen zu setzen, dass es ok ist, das zu tun, dass sie immer wieder Menschen begegnen werden, die ihre Grezne verletzten, dass sie deswegen immer bereit sein muessen, dieelben zu verteidigen?

Waehrend wenn man sie nie beruehrt, werde sie nichts lernen, sondern nur verunsichert sein...



Wichtig ist auch ein möglichst unbefangener Umgang mit Kindern. Kinder sind zwar einerseits sensibel genug um Befangenheit zu spüren, können aber oft nicht erkennen, wo die Befangenheit eines Erwachsenen herrührt, schliesslich sind sie noch völlig unbedarft, was z.B. Sexismusdebatten angeht.



Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft


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