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Freigeisterhaus -> Spiel, Spaß und Unterhaltung

#391:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 02.02.2016, 16:51
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Gerade das E-Book: "Die Macht der Kränkung" von Reinhard Haller runtergeladen.

Der war heute in ein Interview im Radio.

Ich bin sowieso schon lange der Meinung das Kränkungen, oder allein das Gefühl gekränkt zu sein, Ursache von so gut wie alle Konflikten auf der Welt sind.

#392:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 03.02.2016, 01:24
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Von Richard David Precht; "Wer bin ich und wenn ja wie viele?"
Eine kleine Einführung in die Philosophie. Bin schon bei der Seite 120 und ich bin immer noch nicht gelangweilt.

#393:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 03.02.2016, 01:34
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luc hat folgendes geschrieben:
Von Richard David Precht; "Wer bin ich und wenn ja wie viele?"
Eine kleine Einführung in die Philosophie. Bin schon bei der Seite 120 und ich bin immer noch nicht gelangweilt.

Liest mein Sohn auch gerade, auf Empfehlung seiner Ethik-Lehrerein. Und auf meine.

#394:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 03.02.2016, 01:52
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Ich lese gerade u.a. von Thomas Nagel "Geist und Kosmos". Wer hat mich darauf gebracht?
Außerdem: Tilman Allert "Latte Maccihato. Eine Soziologie der kleinen Dinge." und
Simon Garfield "Briefe! Ein Buch über die Liebe in Worten, wundersame Postwege und den Mann, der sich selbst verschickte" und es liegt noch einiges halbangelesen herum zwinkern

#395:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 03.02.2016, 15:23
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ich werde jetzt gleich bei hugendubel auf der lesecouch in das hier reinlesen:

http://www.amazon.de/Welche-wissenschaftliche-Idee-reif-Ruhestand/dp/3596033950

Welche wissenschaftliche Idee ist reif für den Ruhestand?: Die führenden Köpfe unserer Zeit über die Ideen, die uns am Fortschritt hindern

das habe ich neulich ganz gelesen dort:
Die Zukunft: Eine Einführung
http://www.amazon.de/Die-Zukunft-Einf%C3%BChrung-Sascha-Mamczak/dp/3453315952/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1454505789&sr=1-1&keywords=zukunft+sascha

#396:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 03.02.2016, 19:55
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schtonk hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Von Richard David Precht; "Wer bin ich und wenn ja wie viele?"
Eine kleine Einführung in die Philosophie. Bin schon bei der Seite 120 und ich bin immer noch nicht gelangweilt.

Liest mein Sohn auch gerade, auf Empfehlung seiner Ethik-Lehrerein. Und auf meine.


Endlich ein Philosoph, den ich einigermaßen verstehe. Seine Kollegen werden es ihm nicht verzeihen. Lachen

#397:  Autor: unquest BeitragVerfasst am: 03.02.2016, 21:04
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ich lese gerade u.a. von Thomas Nagel "Geist und Kosmos". Wer hat mich darauf gebracht?

Sei mir aber bitte nicht böse. Verlegen Auf den Arm nehmen

#398:  Autor: jarko BeitragVerfasst am: 12.02.2016, 10:25
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Josef Dohmen- Wider die Gleichgültigkeit

Unerwartet ein Wälzer, liest sich aber recht flott zu unterschiedlichen Ansichten von Lebenskunst
Wenn aber jemand an einer Uni für Humanistik lehrt, warum fordert er Leser dann auf, sich vorzustellen, man stünde an der Himmelspforte vor Petrus??? der fragt was man getan hat und wie sinnvoll es war.
Aber damit habe ich evtl. Zusammenhanglos an den letzten Seiten gespickt, tatsächlich bin ich erst in der Mitte des Buches angekommen.


Zuletzt bearbeitet von jarko am 20.02.2016, 15:47, insgesamt 6-mal bearbeitet

#399:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 12.02.2016, 12:38
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Der Orden unter dem Totenkopf - Geschichte der SS.

M.E. ncoh deutlich besser als Kogons "SS-Staat".

Zudem: Geschichte des Westens Band 1, von Winkler. M.E. erstaunlich langweilig geschrieben, und bisher (auf ca. Seite 250) noch ohne wesentlichen Neuigkeitswert.

#400:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 27.02.2016, 08:24
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Ich habe Harry G. Frankfurt mit "Sich selbst ernst nehmen" entdeckt. Das ist meine Sprache. Als nächstes kommt sein "Bullshit" dran.

#401:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 27.02.2016, 08:53
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Ich lese auch gerade auf dieser Seite:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/20-todestag-von-heiner-mueller-was-haette-er-in-dieser-zeit-geschrieben-13982555.html

Es ist eine Fundgrube von Alexander Kluge mit Gedanken, Filmen, Erinnerungen an und von Heiner Müller.
Zeitlos in einer Zeit, in der alles verdichtet ist und drängt. Ich habe die Seite mit einem Lesezeichen versehen.

#402:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 04.03.2016, 21:45
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Nixon-Tapes

(englisch, aufgezeichnete Gespräche im Weissen Haus von 1971+1972)

#403:  Autor: jarko BeitragVerfasst am: 11.03.2016, 12:37
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Zitat:
Ich denke zur Zeit über zwei Bücher nach. Eines über die Liebe. Männer und Frauen erzählen über die Liebe, aber gleichzeitig wieder einmal über das, wer wir sind. Das andere über das Leben im Alter. Der technologische Fortschritt hat uns weitere 20 bis 30 Jahre geschenkt und niemand weiß, was wir damit anfangen sollen. Man kann doch nicht bloß als ein durch die Zeit stark gekennzeichnetes Biosystem weiter existieren. Man muss irgendwie anders leben, einen bestimmten Sinn finden. Er kann doch nicht nur darin bestehen, Kinder zu kriegen, wie uns eingeflößt wurde. Da muss doch noch ein spiritueller Sinn sein.

http://www.dw.com/de/swetlana-alexijewitsch-krieg-ist-mord/a-19106972

Vielleicht gibt es zu wenig Kreuzfahrten in Weißrussland, dass sie auf solche Sinn-Gedanken kommt.

#404:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 12.03.2016, 15:23
    —
jarko hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich denke zur Zeit über zwei Bücher nach. Eines über die Liebe. Männer und Frauen erzählen über die Liebe, aber gleichzeitig wieder einmal über das, wer wir sind. Das andere über das Leben im Alter. Der technologische Fortschritt hat uns weitere 20 bis 30 Jahre geschenkt und niemand weiß, was wir damit anfangen sollen. Man kann doch nicht bloß als ein durch die Zeit stark gekennzeichnetes Biosystem weiter existieren. Man muss irgendwie anders leben, einen bestimmten Sinn finden. Er kann doch nicht nur darin bestehen, Kinder zu kriegen, wie uns eingeflößt wurde. Da muss doch noch ein spiritueller Sinn sein.

http://www.dw.com/de/swetlana-alexijewitsch-krieg-ist-mord/a-19106972

Vielleicht gibt es zu wenig Kreuzfahrten in Weißrussland, dass sie auf solche Sinn-Gedanken kommt.

Eine von den vielen, die unfähig sind, ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Also muß sie sich einen vorgefertigten Sinn des Lebens bei irgendeiner Religion kaufen.

#405:  Autor: jarko BeitragVerfasst am: 12.03.2016, 15:56
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Eine von den vielen, die unfähig sind, ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Also muß sie sich einen vorgefertigten Sinn des Lebens bei irgendeiner Religion kaufen.

Vielleicht.
Aber vielleicht überrascht sie in dem angekündigten Buch auch mit anderen Erkenntnissen.
Sinnvolle Betätigung gibt es sicher genug, aber sie sucht speziell "spirituellen Sinn". Was ist da im Angebot oder neu zu finden?

#406:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 12.03.2016, 15:57
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
jarko hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich denke zur Zeit über zwei Bücher nach. Eines über die Liebe. Männer und Frauen erzählen über die Liebe, aber gleichzeitig wieder einmal über das, wer wir sind. Das andere über das Leben im Alter. Der technologische Fortschritt hat uns weitere 20 bis 30 Jahre geschenkt und niemand weiß, was wir damit anfangen sollen. Man kann doch nicht bloß als ein durch die Zeit stark gekennzeichnetes Biosystem weiter existieren. Man muss irgendwie anders leben, einen bestimmten Sinn finden. Er kann doch nicht nur darin bestehen, Kinder zu kriegen, wie uns eingeflößt wurde. Da muss doch noch ein spiritueller Sinn sein.

http://www.dw.com/de/swetlana-alexijewitsch-krieg-ist-mord/a-19106972

Vielleicht gibt es zu wenig Kreuzfahrten in Weißrussland, dass sie auf solche Sinn-Gedanken kommt.

Eine von den vielen, die unfähig sind, ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Also muß sie sich einen vorgefertigten Sinn des Lebens bei irgendeiner Religion kaufen.

Besonders schön dieser Satz am Ende:
Zitat:
Da muss doch noch ein spiritueller Sinn sein.
Warum eigentlich?

Davon abgeshen gibt es bei uns Spiritualität in Trinkstäke abgefüllt in Flaschen zu kaufen. Wers also unbedingt braucht, kann sich bedienen.

#407:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 21.03.2016, 15:31
    —
John Irving "Letzte Nacht in Twisted River"

#408:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 22.03.2016, 13:16
    —
Und? Taugt es was? Isses gut?
Sei doch nicht so faul!

#409:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 22.03.2016, 15:06
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Und? Taugt es was? Isses gut?
Sei doch nicht so faul!
ich bin erst bei seite 101 von 730 zwinkern

#410:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 22.03.2016, 18:28
    —
Gestern Abend in einem alten Film:
In einer Leihbücherei: "Donnerwetter, haben Sie aber viele Bücher! Ich habe auch zwei, eines habe ich sogar gelesen."

#411:  Autor: FuxingWohnort: Ankh Morpork BeitragVerfasst am: 22.03.2016, 20:38
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gerade durch:

von Daniel Suarez
https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Suarez_%28Schriftsteller%29
drei richtig gute SF-Romane mit starkem Bezug zu aktuell funktionierender Technik:

Daemon
Darknet
Kill Decision

Rezension zu den beiden ersten Büchern:
http://www.thur.de/philo/rez/suarez.htm

#412:  Autor: BravopunkWohnort: Edo BeitragVerfasst am: 02.04.2016, 10:12
    —
Weil ich mal dringend etwas leichtere Kost brauchte:

Slavoj Zizek: Der neue Klassenkampf

Bisher isses gut. Smilie

#413:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 02.04.2016, 11:52
    —
"Entenhausen - Weltstadt an der Gumpe"
Ein dicker Wälzer. Und dem Buch liegt auch ein sehr schöner Stadtplan bei. Ich muß sagen, das ist wirklich eine Weltstadt!
https://de.wikipedia.org/wiki/Entenhausen

#414:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 05.05.2016, 14:26
    —
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Und? Taugt es was? Isses gut?
Sei doch nicht so faul!
ich bin erst bei seite 101 von 730 zwinkern
durch,
ich schätze, es ist nur was für Irving-Fans zwinkern

#415:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 05.05.2016, 15:32
    —
Jetzt "lese" ich jede Menge Donald-Duck-Geschichten von Carl Barks. Ich habe einige Hefte antiquarisch ergattert. Da kommen Erinnerungen an meine ausgehende Jugendzeit....

#416:  Autor: Friedensreich BeitragVerfasst am: 22.07.2016, 15:04
    —
Ich lese gerade Boualem Sansal: "2084 - Das Ende der Welt"
Nach mühsamen ersten 20-25 Seiten ist es hochinteressant geworden. Ich würde das als Pflichtlektüre für alle Politiker in Europa empfehlen. Jetzt ist ohnehin Urlaub, da könnten die Leute das lesen.

#417:  Autor: Elmo BeitragVerfasst am: 22.07.2016, 17:37
    —
Hi,

ich lese grade M Train, zugegebenermassen zum dritten Mal. Allerdings jetzt in englischer Sprache, als "Vorbereitung" auf den "Evening of words and music" mit P. Smith nächsten Monat.

Wie man einfach bemerken kann gefällts mir sehr gut, das ist seit meiner Kindheit das erste Buch das ich freiwillig zweimal gelesen habe (OK, seit ich älter bin passiert mir das manchmal versehentlich- aber davon weiss ich dann nichts Smilie

Liebe Grüße
Andrea

#418:  Autor: FuxingWohnort: Ankh Morpork BeitragVerfasst am: 31.07.2016, 11:41
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"Sophia, der Tod und ich" von Thees Uhlmann

Richtig witzig, auch wenn der Tod die ein oder andere Eigenschaft von Terry Pratchetts Sensenmann geerbt hat.

Und an etlichen Stellen starkes Potenzial, daraus zu zitieren, z.B. "Ich möchte einfach meine Ruhe dabei haben, meine Ruhe zu haben"

#419:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 01.08.2016, 22:25
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Aus: Heinz Strunk; Der goldene Handschuh, Rowohlt Verlag 2016, 3. Aufl., S. 62 bzw. S. 71-72.

Wie zwei völlig unterschiedliche Menschen über Ausländer denken. Hamburg, Anfang der Siebziger. Da ist Karl, Anwalt, reich, vom Leben gelangweilt, denkt, dass er etwas Besseres sei. Ein Pole sorgt für seinen Garten.
Und da ist Fritz Honka, genannt Fiete, am untersten Ende der Gesellschaftsleiter. Lebt in einer stinkenden, verdreckten Wohnung, säuft, nimmt abgetakelte Frauen mit nachhause, tötet später vier von ihnen.

Karl:
Bogumil ist gerade dabei, die regennasse Hecke zu stutzen. Als er Karl sieht, zuckt er zusammen und deutet schon aus der Ferne eine Art Kratzfuß an. Der hat ja richtig Schiss vor mir, denkt Karl. Für den bin ich wahrscheinlich eine Art Über- oder Wundermensch, ein Wesen von einem anderen Stern. Stimmt ja auch. Trotzdem gefällt es Karl nicht, dass der Gärtner Angst vor ihm hat. Bogumil ist ganz anders als die Menschen, mit denen Karl für gewöhlich zu tun hat. Einfach und bescheiden, bringt mit eigener Hände Arbeit seine Familie durch, glaubt an Gott und Vaterland, will nicht mehr vom Leben, als es zu geben bereit ist. Karl gefällt das. Er empfindet für seinen Gärtner so etwas wie Mitgefühl und Solidarität. Solange das so ist, denkt er, bin ich noch nicht durch und durch verdorben.

Honka:
Fiete rastet gleich wieder aus und ballert eine Kartoffel gegen die Wand. Die Griechen im Erdgeschoss sind Schuld! Elende Gastarbeiter, die eben gerade nicht arbeiten, sondern vierundzwanzig Stunden am Tag grauenhafte Gerichte aus der Heimat zubereiten. Mit Hammelfleisch, Knoblauch und fremdländischen Gewürzen und wer weiß was noch, bis der Gestank in alle Ritzen und und Fugen gezogen ist, sich überall festgesetzt und das ganze Haus, ach was, die ganze Straße, die ganze Gegend verseucht hat. Mehrfach hat er sich bei der Hausverwaltung beschwert, aber die tun ja nichts, natürlich nicht, weil sie Angst vor Blutrache haben, Griechen sind, wie Südländer allgemein, bekannt dafür, kurzen Prozess zu machen, und dann Gnade ihnen Gott, also der Verwaltung und den Bewohnern. Aha, denkt Gerda, so ist das also. Sie hat noch nie mit Ausländern unter einem Dach gewohnt und glaubt es sofort.

#420:  Autor: QuéribusWohnort: Avaricum BeitragVerfasst am: 02.08.2016, 21:19
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Thomas More: Utopia



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