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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#5401:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 14:30
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:


Also entweder die afd Wähler stimmen den rassistischen, nationalistischen, homophoben, antisemitischen, ausländerfeindlichen und sexisitschen Äußerungen des afd-Personals zu.

Oder ihnen ist es schlichtweg egal.

Das ist für mich beides idiotisch

Nein. Sie haben schlicht andere Prioritäten als Du. Das ist nicht idiotisch sondern legitim.

#5402:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 14:52
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Sie haben schlicht andere Prioritäten als Du.

Idiotische Prioritäten halt. Schulterzucken

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Das ist nicht idiotisch sondern legitim.

Deprimiert

Nur ein kompletter Vollidiot kann diese beiden Begriffe in dieser Weise in Opposition zueinander stellen. Verstehst du überhaupt, was das Wort "legitim" bedeutet? Ein Idiot zu sein ist nicht "legitim" oder "illegitim", weil diese Kategorie überhaupt nicht in diesen Zusammenhang passt.

Wir waren ja schon beim Thema Buzzwords. Gödelchen ist eben nicht der einzige.

#5403:  Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 17:33
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:


Also entweder die afd Wähler stimmen den rassistischen, nationalistischen, homophoben, antisemitischen, ausländerfeindlichen und sexisitschen Äußerungen des afd-Personals zu.

Oder ihnen ist es schlichtweg egal.

Das ist für mich beides idiotisch

Nein. Sie haben schlicht andere Prioritäten als Du. Das ist nicht idiotisch sondern legitim.


Auch wenn es der nicht auf Stand stehende Poster nicht versteht. Jede Wahl einer zugelassenen Partei ist legitim

Ob der Rückzug auf legitim immer politisch das beste ist, ist eine andere Frage.

Zumindest ist das so wie in der Soziologie. Da sind manche Erkenntnisse auch legitim ermittelt worden, ob sie die Wirklichkeit zutreffend abbilden, ist in vielen Fällen eine andere Frage.

Smilie

#5404:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 17:57
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Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Auch wenn es der nicht auf Stand stehende Poster nicht versteht. Jede Wahl einer zugelassenen Partei ist legitim

Ob der Rückzug auf legitim immer politisch das beste ist, ist eine andere Frage.


Das ist sprachlich sehr unelegant. Muss wohl an der Hochkultur liegen.

#5405:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 18:23
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Gödelchen hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:


Also entweder die afd Wähler stimmen den rassistischen, nationalistischen, homophoben, antisemitischen, ausländerfeindlichen und sexisitschen Äußerungen des afd-Personals zu.

Oder ihnen ist es schlichtweg egal.

Das ist für mich beides idiotisch

Nein. Sie haben schlicht andere Prioritäten als Du. Das ist nicht idiotisch sondern legitim.


Auch wenn es der nicht auf Stand stehende Poster nicht versteht. Jede Wahl einer zugelassenen Partei ist legitim

Ob der Rückzug auf legitim immer politisch das beste ist, ist eine andere Frage.

Zumindest ist das so wie in der Soziologie. Da sind manche Erkenntnisse auch legitim ermittelt worden, ob sie die Wirklichkeit zutreffend abbilden, ist in vielen Fällen eine andere Frage.

Smilie


Es ist auch legitim, wenn du dir mit dem Finger ins Arschloch bohrst und daran riechst. Ob das hygienisch oder appetitlich ist, ist eine andere Frage.

#5406:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 18:43
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:

Es ist auch legitim, wenn du dir mit dem Finger ins Arschloch bohrst und daran riechst. Ob das hygienisch oder appetitlich ist, ist eine andere Frage.


Wie kommst Du immer wieder auf so lebensnahe und plastische Beispiele?

#5407:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 20:01
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:

Es ist auch legitim, wenn du dir mit dem Finger ins Arschloch bohrst und daran riechst. Ob das hygienisch oder appetitlich ist, ist eine andere Frage.


Wie kommst Du immer wieder auf so lebensnahe und plastische Beispiele?


Das ist mir beim Popelessen eingefallen.

#5408:  Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 20:37
    —
edit doppelt...

Zuletzt bearbeitet von Gödelchen am 13.02.2018, 20:39, insgesamt einmal bearbeitet

#5409:  Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 20:38
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:


Also entweder die afd Wähler stimmen den rassistischen, nationalistischen, homophoben, antisemitischen, ausländerfeindlichen und sexisitschen Äußerungen des afd-Personals zu.

Oder ihnen ist es schlichtweg egal.

Das ist für mich beides idiotisch

Nein. Sie haben schlicht andere Prioritäten als Du. Das ist nicht idiotisch sondern legitim.


Auch wenn es der nicht auf Stand stehende Poster nicht versteht. Jede Wahl einer zugelassenen Partei ist legitim

Ob der Rückzug auf legitim immer politisch das beste ist, ist eine andere Frage.

Zumindest ist das so wie in der Soziologie. Da sind manche Erkenntnisse auch legitim ermittelt worden, ob sie die Wirklichkeit zutreffend abbilden, ist in vielen Fällen eine andere Frage.

Smilie


Es ist auch legitim, wenn du dir mit dem Finger ins Arschloch bohrst und daran riechst. Ob das hygienisch oder appetitlich ist, ist eine andere Frage.


Du irrst schwer.

Legitim leitet sich aus einer Gedankenfolge ab, die sich als tragend und rechtmäßig nach moralischen und ethischen Gesichtspunkten erwiesen haben. Das Wählen einer legalen Partei ist somit legitim. DEIN Arschbohren ist weder moralisch von Belang, ethisch abstoßend . Es gibt kein Gesetz , das dies tragend von jemandem verlangt. Es ist deine Arschigkeit, der du ja zu frönen scheinst, die dir zusteht im Rahmen deiner persönlichen Freiheit. Mehr nicht, taugt also nicht für die Debatte hier.

Also bohre weiter..:_)

#5410:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 20:58
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:


Also entweder die afd Wähler stimmen den rassistischen, nationalistischen, homophoben, antisemitischen, ausländerfeindlichen und sexisitschen Äußerungen des afd-Personals zu.

Oder ihnen ist es schlichtweg egal.

Das ist für mich beides idiotisch

Nein. Sie haben schlicht andere Prioritäten als Du. Das ist nicht idiotisch sondern legitim.


Auch wenn es der nicht auf Stand stehende Poster nicht versteht. Jede Wahl einer zugelassenen Partei ist legitim

Ob der Rückzug auf legitim immer politisch das beste ist, ist eine andere Frage.

Zumindest ist das so wie in der Soziologie. Da sind manche Erkenntnisse auch legitim ermittelt worden, ob sie die Wirklichkeit zutreffend abbilden, ist in vielen Fällen eine andere Frage.

Smilie


Es ist auch legitim, wenn du dir mit dem Finger ins Arschloch bohrst und daran riechst. Ob das hygienisch oder appetitlich ist, ist eine andere Frage.


Du irrst schwer.

Legitim leitet sich aus einer Gedankenfolge ab, die sich als tragend und rechtmäßig nach moralischen und ethischen Gesichtspunkten erwiesen haben. Das Wählen einer legalen Partei ist somit legitim. DEIN Arschbohren ist weder moralisch von Belang, ethisch abstoßend . Es gibt kein Gesetz , das dies tragend von jemandem verlangt. Es ist deine Arschigkeit, der du ja zu frönen scheinst, die dir zusteht im Rahmen deiner persönlichen Freiheit. Mehr nicht, taugt also nicht für die Debatte hier.

Also bohre weiter..:_)


Es ist durchaus legitim, dass Menschen die Verfügungsgewalt über ihren eigenen Körper haben. Das ist nicht selbstverständlich. Es könnten durchaus Gesetze geschaffen werden, die das Arschbohren und Afd-wählen verbieten. Beides zu verbieten, wäre illigetim. Aber dadurch wird das nicht moralisch gut. Darum ist Legitimität keine Kategorie, die man für das Afd-Wählen in Anspruch nehmen sollte.

#5411:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 21:59
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Legitim leitet sich aus einer Gedankenfolge ab, die sich als tragend und rechtmäßig nach moralischen und ethischen Gesichtspunkten erwiesen haben.

Wow, das ist zwar weitestgehend nichtssagend, aber immerhin sogar beinahe richtig. Eine für deine Verhältnisse erstaunliche Leistung.

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Das Wählen einer legalen Partei ist somit legitim.

Okay, nehmen wir mal wohlwollend an, dass das aus dem vorher Gesagten folgt. Dann wird aber ersichtlich, dass es in dieser ganzen Diskussion hier überhaupt nicht um "Legitimität" geht. Und tatsächlich: Die einzigen, die ständig von "Legitimität" schwafeln, sind du und DonMartin. Warum also schwatzt ihr Flitzpiepen dann immer wieder davon, obwohl das hier gar nicht Thema ist? Um's nochmal zu sagen: Wenn ich sage, dass sich jemand wie ein saublöder Vollidiot verhält, spreche ich ihm damit nicht die Legitimität ab - aber nicht, weil ich sie ihm zusprechen würde, sondern weil das eine mit dem anderen buchstäblich nichts zu tun hat und die Kategorie der "Legitimität" im von dir gemeinten Sinne in dieser ganzen Diskussion überhaupt nichts verloren hat.

Auf die Blödheit, dass euer buchstäblich einziges Argument für die AfD und die Intelligenz ihrer Wähler hier offensichtlich in der völlig banalen Feststellung besteht, dass sie eine zugelassene Partei ist, gehe ich mal lieber nicht näher ein. Da diese banale Feststellung buchstäblich nichts darüber aussagt, ob ihre Wähler nun Idioten sind oder nicht, ist das Argument übrigens nicht nur saublöde, sondern darüber hinaus auch noch völlig am Thema der Diskussion vorbei argumentiert.

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
DEIN Arschbohren ist weder moralisch von Belang, ethisch abstoßend. Es gibt kein Gesetz, das dies tragend von jemandem verlangt.

Dir ist schon klar, dass Moral und Gesetz zwei verschiedene Sachen sind? Mit den Augen rollen

#5412:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 22:30
    —
Wer sagt "AfD-Wähler sind Idioten" der behauptet nicht, dass es illegitim wäre, die AfD zu wählen, sondern dass es unvernünftig ist. Und das lässt sich ja begründen.

Wer z.B. die AfD wählt, weil er den sozialen Abstieg fürchtet oder bereits im sozialen Abseits gelandet ist, gibt seine Stimme einer Partei, die nichts dazu beitragen will, seine Situation zu verbessern. Wer in so einer Situation die AfD wählt, weil er hofft, es würde sich was für ihn verbessern, der handelt unvernünftig.

Wer behauptet, es sei vernünftig, die AfD zu wählen, kann ja mal einen Grund dafür nennen. Bisher lese ich immer nur Verteidigungen, die darauf hinaus laufen, dass die Gegner der AfD unfair argumentieren. Wenn die Kritik an der AfD unfair ist, dann muss es ja auch was Gutes zur AfD zu sagen geben. Nur das arme Opfer zu sein, ergibt ja noch keine gute Partei. Und für die Mitleidstour sind die Typen einfach zu breitbeinig aufgestellt.

#5413:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 22:55
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Kramer hat folgendes geschrieben:
Wer sagt "AfD-Wähler sind Idioten" der behauptet nicht, dass es illegitim wäre, die AfD zu wählen, sondern dass es unvernünftig ist. Und das lässt sich ja begründen.

Wer z.B. die AfD wählt, weil er den sozialen Abstieg fürchtet oder bereits im sozialen Abseits gelandet ist, gibt seine Stimme einer Partei, die nichts dazu beitragen will, seine Situation zu verbessern. Wer in so einer Situation die AfD wählt, weil er hofft, es würde sich was für ihn verbessern, der handelt unvernünftig.

Wer behauptet, es sei vernünftig, die AfD zu wählen, kann ja mal einen Grund dafür nennen. Bisher lese ich immer nur Verteidigungen, die darauf hinaus laufen, dass die Gegner der AfD unfair argumentieren. Wenn die Kritik an der AfD unfair ist, dann muss es ja auch was Gutes zur AfD zu sagen geben. Nur das arme Opfer zu sein, ergibt ja noch keine gute Partei. Und für die Mitleidstour sind die Typen einfach zu breitbeinig aufgestellt.


Genauso!
Danke!

#5414:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 23:08
    —
Die AfD profitiert von Protestwählern, die sich von den etablierten Parteien nicht (mehr) ausreichend vertreten fühlen. Viele wollen die gar nicht regieren sehen, sie wollen, dass vor allem CDU und SPD sich ändern, um sie als Wähler zurück zu gewinnen. Ob das vernünftig ist, ob das realistisch ist, und ob da nicht jeder was anderes an Veränderungen bei den anderen erwartet, wer weiß.

Die AfD zieht nun durch diesen nicht selbst verdienten Hype allerhand Gestalten an, die woanders nicht rein passen, oder sich einen einfacheren und schnellen Aufstieg erhoffen.

#5415:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 00:28
    —
Zitat:
? hat folgendes geschrieben:
"AfD-Wähler sind Idioten"


(Ich nehme das jetzt mal im Sinne alter Definitionen von nicht notwendigerweise dummen, gleichwohl aber "unpolitischen" respektive uninformierten Menschen, die nicht unbedingt wissen, was die AfD überhaupt will -- Wiki: Man begegnet ja durchaus auch Leuten, die davon sprechen, die AfD zu wählen, obwohl eine Politik, wie die AfD behauptet, sie betreiben zu wollen (Wahlversprechen halt), ihnen selbst eher schaden würde.)

Na wenigstens sind nicht alle Nazis Lachen.



astarte hat folgendes geschrieben:
Die AfD profitiert von Protestwählern, die sich von den etablierten Parteien nicht (mehr) ausreichend vertreten fühlen. Viele wollen die gar nicht regieren sehen, sie wollen, dass vor allem CDU und SPD sich ändern, um sie als Wähler zurück zu gewinnen. Ob das vernünftig ist, ob das realistisch ist, und ob da nicht jeder was anderes an Veränderungen bei den anderen erwartet, wer weiß.


Woran man wieder eine ganze Diskussion aufhängen könnte: In welche Richtung sollten die anderen Parteien sich ändern? Ich halte es persönlich jetzt z.B. nicht für sinnvoll, wenn die anderen Parteien einen Wettbewerb betreiben, wer die AfD am besten einstellen kann, indem sie AfD-Forderungen übenehmen oder gar versuchen, die AfD rechts zu überholen? Ob die Leute, die diese Forderungen als "Patentrezepte" zur Lösung ihrer persönlichen tatsächlichen oder vermeintlichen Probleme ansehen, dann nicht trotzdem weiter das Original wählen würden?

(Das Wesen einer "Protestwahl" ist ja gerade nicht, eine Partei wegen ihrer vermeintlichen Inhalte zu wählen, sondern eben halt als "Denkzettel" für die anderen.)

Oder ist nicht vielmehr das Problem, daß Parteien den Kern dessen, was sie im Verständnis der Wähler attraktiv machte, aufgegeben haben? "Soziale Gerechtigkeit", "Solidarität" et cetera sind ja z.B. eigentlich ganz interessante Ideen - wenn sie nur mal jemand wieder umsetzen würde.

#5416:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 01:53
    —
Die Afd erinnert vordergründig sehr an die Republikaner, die in den 90ern vor allem der CSU zusetzten und die etablierten Parteien dazu „nötigten“, die Asylgesetze aufzuweichen. Damals gelang es die Rep-Wähler wieder einzufangen. Doch heute erscheinen die AfD-Wähler gar nicht mehr erreichbar zu sein.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/rechte-parteien-was-die-afd-mit-dem-republikanern-gemeinsam-hat-1.3058427

#5417:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 02:13
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Afd erinnert vordergründig sehr an die Republikaner, die in den 90ern vor allem der CSU zusetzten und die etablierten Parteien dazu „nötigten“, die Asylgesetze aufzuweichen. Damals gelang es die Rep-Wähler wieder einzufangen. Doch heute erscheinen die AfD-Wähler gar nicht mehr erreichbar zu sein.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/rechte-parteien-was-die-afd-mit-dem-republikanern-gemeinsam-hat-1.3058427


na ja,
die Beobachtung gilt ja nur für Bayern.

Die REPs waren eine Stammtischpartei - nachdem Oberhoheit über die Stammtische von den damals noch etablierten Volksparteien zurückerobert wurde,
und die REPs sich häufig durch unfähiges Personal unwählbar machten - wurden sie Geschichte.

Heute spielen Stammtische und Kneipenmilieu keine große Rolle mehr - viel wichtiger ist heute die mediale Präsenz im Internet - und hier lassen sich eher Vergleiche zum medial modernen Wahlkampf einer Partei aus den 20-ern vergleichen, die dann in den 30-ern an die Macht kam.

Die REPs waren eher enttäuschte CDU-ler vom rechten Rand. Die AFD speist sich aber vor allem aus dem Reservoir der Nichtwähler - siehe Mobilisierung dieser bei den letzten Wahlen.
Hinzu kommen enttäuschte Wähler von den beiden großen Parteien.

#5418:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 04:51
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:


Also entweder die afd Wähler stimmen den rassistischen, nationalistischen, homophoben, antisemitischen, ausländerfeindlichen und sexisitschen Äußerungen des afd-Personals zu.

Oder ihnen ist es schlichtweg egal.

Das ist für mich beides idiotisch

Nein. Sie haben schlicht andere Prioritäten als Du. Das ist nicht idiotisch sondern legitim.


Auch wenn es der nicht auf Stand stehende Poster nicht versteht. Jede Wahl einer zugelassenen Partei ist legitim

Ob der Rückzug auf legitim immer politisch das beste ist, ist eine andere Frage.

Zumindest ist das so wie in der Soziologie. Da sind manche Erkenntnisse auch legitim ermittelt worden, ob sie die Wirklichkeit zutreffend abbilden, ist in vielen Fällen eine andere Frage.

Smilie



Es ist auch legitim, wenn man sich mit dem Hammer auf den Daumen haut. Bloss isses halt nicht so furchtbar intelligent.

#5419:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 06:52
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Die AfD profitiert von Protestwählern, die sich von den etablierten Parteien nicht (mehr) ausreichend vertreten fühlen. Viele wollen die gar nicht regieren sehen, sie wollen, dass vor allem CDU und SPD sich ändern, um sie als Wähler zurück zu gewinnen. Ob das vernünftig ist, ob das realistisch ist, und ob da nicht jeder was anderes an Veränderungen bei den anderen erwartet, wer weiß.

Stimmt. Aber für gesellschaftlich schlechter gestellte Wählergruppen (Arbeitslose, prekär Beschäftigte, etc.) wäre es trotzdem immer noch weitaus vernünftiger, aus Protest Linkspartei oder sogar linke Kleinparteien zu wählen als AfD. Critic hat diesen Punkt ja indirekt schon angesprochen.

Critic hat folgendes geschrieben:
Woran man wieder eine ganze Diskussion aufhängen könnte: In welche Richtung sollten die anderen Parteien sich ändern? Ich halte es persönlich jetzt z.B. nicht für sinnvoll, wenn die anderen Parteien einen Wettbewerb betreiben, wer die AfD am besten einstellen kann, indem sie AfD-Forderungen übenehmen oder gar versuchen, die AfD rechts zu überholen? [...] Oder ist nicht vielmehr das Problem, daß Parteien den Kern dessen, was sie im Verständnis der Wähler attraktiv machte, aufgegeben haben? "Soziale Gerechtigkeit", "Solidarität" et cetera sind ja z.B. eigentlich ganz interessante Ideen - wenn sie nur mal jemand wieder umsetzen würde.

#5420:  Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 08:35
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Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Legitim leitet sich aus einer Gedankenfolge ab, die sich als tragend und rechtmäßig nach moralischen und ethischen Gesichtspunkten erwiesen haben.

Wow, das ist zwar weitestgehend nichtssagend, aber immerhin sogar beinahe richtig. Eine für deine Verhältnisse erstaunliche Leistung.

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Das Wählen einer legalen Partei ist somit legitim.

Okay, nehmen wir mal wohlwollend an, dass das aus dem vorher Gesagten folgt. Dann wird aber ersichtlich, dass es in dieser ganzen Diskussion hier überhaupt nicht um "Legitimität" geht. Und tatsächlich: Die einzigen, die ständig von "Legitimität" schwafeln, sind du und DonMartin. Warum also schwatzt ihr Flitzpiepen dann immer wieder davon, obwohl das hier gar nicht Thema ist? Um's nochmal zu sagen: Wenn ich sage, dass sich jemand wie ein saublöder Vollidiot verhält, spreche ich ihm damit nicht die Legitimität ab - aber nicht, weil ich sie ihm zusprechen würde, sondern weil das eine mit dem anderen buchstäblich nichts zu tun hat und die Kategorie der "Legitimität" im von dir gemeinten Sinne in dieser ganzen Diskussion überhaupt nichts verloren hat.

Auf die Blödheit, dass euer buchstäblich einziges Argument für die AfD und die Intelligenz ihrer Wähler hier offensichtlich in der völlig banalen Feststellung besteht, dass sie eine zugelassene Partei ist, gehe ich mal lieber nicht näher ein. Da diese banale Feststellung buchstäblich nichts darüber aussagt, ob ihre Wähler nun Idioten sind oder nicht, ist das Argument übrigens nicht nur saublöde, sondern darüber hinaus auch noch völlig am Thema der Diskussion vorbei argumentiert.

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
DEIN Arschbohren ist weder moralisch von Belang, ethisch abstoßend. Es gibt kein Gesetz, das dies tragend von jemandem verlangt.

Dir ist schon klar, dass Moral und Gesetz zwei verschiedene Sachen sind? Mit den Augen rollen


A) legitim ohne legal ist wie ein Butterbrot ohne Butter. Man kann beides nach Belieben essen. Ne Runde Sache ist das nicht.

B) es wird in der Debatte ganz doof, wenn ich als Kanalarbeiter so lese, was aus den Federn von flatterhaften Typen bzgl. politischem Agieren auf das Tablett kommt.
Die Demokratie hat mit den rechtsstaatlich Mitteln, legitimiert durch seine Volksverttreter, den Rahmen geschaffen, der Demokratie ermöglicht. Deine dämliche Auslegung zu gunsten deiner allein seelig machenden Auffassung fällt auch unter diese Kriterien. Das darf sie zwinkern

Der Wähler bat im Rahmen des GG und des Wahl- bzw Parteinengestz jede Möglichkeit. Deine dämliche Unterstellung du müsstest dem Wähler pädagogisch zu Hand gehen, damit er richtig wählt, ist ne Lachnummer.

Wer im Wahlprogramm derer rechts draußen etwas findet, was er politisch gewertet haben will, wählt diese. Darf das. Wenn ich da ganz wenig finde, wähle ich die nicht ( zu viel Neo-Kapitalistisches z.B.)

Dein Problem liegt mehr in deiner oberflächlichen und anmaßenden Aufstellung im Rahmen des politischen Agierens, als im politischen Prozess selber.

#5421:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 09:52
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Die Demokratie hat mit den rechtsstaatlich Mitteln, legitimiert durch seine Volksverttreter, den Rahmen geschaffen, der Demokratie ermöglicht.

Die Demokratie hat den Rahmen geschaffen, der sie selbst erst ermöglicht. Aha.

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Deine dämliche Auslegung zu gunsten deiner allein seelig machenden Auffassung fällt auch unter diese Kriterien.

Hä?

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Der Wähler bat im Rahmen des GG und des Wahl- bzw Parteinengestz jede Möglichkeit.

Sicher. Was hat das mit der Frage zu tun, ob er sich idiotisch verhält oder nicht?

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Deine dämliche Unterstellung du müsstest dem Wähler pädagogisch zu Hand gehen



Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Wer im Wahlprogramm derer rechts draußen etwas findet, was er politisch gewertet haben will, wählt diese. Darf das.

Hab' ich irgendwo gesagt, dass ein Idiot sein illegal sei? Nicht dass ich wüsste.

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Dein Problem liegt mehr in deiner oberflächlichen und anmaßenden Aufstellung im Rahmen des politischen Agierens, als im politischen Prozess selber.

Deprimiert Ich hab' auch nicht den politischen Prozess kritisiert, sondern die Idiotie von AfD-Wählern.

#5422:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 11:22
    —
Critic hat folgendes geschrieben:

Na wenigstens sind nicht alle Nazis Lachen.

Natürlich nicht. Das ist der übliche Dummfug, mit dem man glaubt, die AfD kleinreden zu können.
Hat ja auch prima funktioniert, wie man an den Wahlergebnissen sehen kann. Lachen
Critic hat folgendes geschrieben:

Woran man wieder eine ganze Diskussion aufhängen könnte: In welche Richtung sollten die anderen Parteien sich ändern? Ich halte es persönlich jetzt z.B. nicht für sinnvoll, wenn die anderen Parteien einen Wettbewerb betreiben, wer die AfD am besten einstellen kann, indem sie AfD-Forderungen übenehmen oder gar versuchen, die AfD rechts zu überholen?

Die andern Parteien sollten eher versuchen, sie links zu überholen.
Wobei ich mit "links" nicht das übliche pc-Geschwurbel meine, sondern konkrete Politik für das untere Drittel bzw mittlerweile die untere Hälfte der Gesellschaft.
abbahallo hat ja schon angedeutet, wo es da knirscht.
Dazu gehört natürlich auch das leidige Thema Flüchtlinge. Eine wesentliche restriktivere Politik ist in diesem Falle auch nicht "rechts" sondern gerecht.
Gegenüber denen die den Spass bezahlen müssen, bzw gegenüber Einheimischen, mit denen Flüchtlinge um Sozialleistungen, Wohnraum usw konkurrieren.

#5423:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 11:34
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Die AfD profitiert von Protestwählern, die sich von den etablierten Parteien nicht (mehr) ausreichend vertreten fühlen. Viele wollen die gar nicht regieren sehen, sie wollen, dass vor allem CDU und SPD sich ändern, um sie als Wähler zurück zu gewinnen. Ob das vernünftig ist, ob das realistisch ist, und ob da nicht jeder was anderes an Veränderungen bei den anderen erwartet, wer weiß.

Stimmt. Aber für gesellschaftlich schlechter gestellte Wählergruppen (Arbeitslose, prekär Beschäftigte, etc.) wäre es trotzdem immer noch weitaus vernünftiger, aus Protest Linkspartei oder sogar linke Kleinparteien zu wählen als AfD. Critic hat diesen Punkt ja indirekt schon angesprochen.

Critic hat folgendes geschrieben:
Woran man wieder eine ganze Diskussion aufhängen könnte: In welche Richtung sollten die anderen Parteien sich ändern? Ich halte es persönlich jetzt z.B. nicht für sinnvoll, wenn die anderen Parteien einen Wettbewerb betreiben, wer die AfD am besten einstellen kann, indem sie AfD-Forderungen übenehmen oder gar versuchen, die AfD rechts zu überholen? [...] Oder ist nicht vielmehr das Problem, daß Parteien den Kern dessen, was sie im Verständnis der Wähler attraktiv machte, aufgegeben haben? "Soziale Gerechtigkeit", "Solidarität" et cetera sind ja z.B. eigentlich ganz interessante Ideen - wenn sie nur mal jemand wieder umsetzen würde.


Das meinte ich übrigens mit meinem zweiten Punkt:
Alchemist hat folgendes geschrieben:

2. Bürger, die sich wirtschaftlich abgehängt fühlen und sich von der afd Besserung erhoffen


Übrigens die Parallele hat man in den USA gesehen, wo sich wirtschaftlich abgehängte Trump zugewandt haben, der ja wie bekannt aber keine Politik für diese macht

#5424:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 11:35
    —
Wenn linke Politik gemacht würde, wären auch die Flüchtlinge problemlos bezahlbar. Aber das versteht der Nazi nicht. Auch dem Don ist das zu hoch, weil er völkisch denkt und nicht sozialistisch.

#5425:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 11:36
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:

Na wenigstens sind nicht alle Nazis Lachen.

Natürlich nicht. Das ist der übliche Dummfug, mit dem man glaubt, die AfD kleinreden zu können.
Hat ja auch prima funktioniert, wie man an den Wahlergebnissen sehen kann. Lachen


Was bedeutet denn immer dieses "KLeinreden"?

Ich will die afd nicht klein reden. Das ist ja eher das Schlimme, dass die soviele gewählt haben.

Nein, nicht alle afd Wähler sind Nazis, aber alle afd Wähler akzpetieren Nazis in der Partei durch ihre Stimme

#5426:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 11:55
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
....
Critic hat folgendes geschrieben:

Woran man wieder eine ganze Diskussion aufhängen könnte: In welche Richtung sollten die anderen Parteien sich ändern? Ich halte es persönlich jetzt z.B. nicht für sinnvoll, wenn die anderen Parteien einen Wettbewerb betreiben, wer die AfD am besten einstellen kann, indem sie AfD-Forderungen übenehmen oder gar versuchen, die AfD rechts zu überholen?

Die andern Parteien sollten eher versuchen, sie links zu überholen.
Wobei ich mit "links" nicht das übliche pc-Geschwurbel meine, sondern konkrete Politik für das untere Drittel bzw mittlerweile die untere Hälfte der Gesellschaft.
abbahallo hat ja schon angedeutet, wo es da knirscht.
Dazu gehört natürlich auch das leidige Thema Flüchtlinge. Eine wesentliche restriktivere Politik ist in diesem Falle auch nicht "rechts" sondern gerecht.
Gegenüber denen die den Spass bezahlen müssen, bzw gegenüber Einheimischen, mit denen Flüchtlinge um Sozialleistungen, Wohnraum usw konkurrieren.

Davon halte ich zwei Aussagen für ergänzungsbedürftig:

Restriktionen bei den Aufnahmebedingungen für Flüchtlinge ist eine mögliche Reaktion, mehr Geld für sie auszugeben eine andere - dass das Geld da ist, sieht man bei anderen Gelegenheiten.

Man ist sich aber offensichtlich darin einig, dieses Geld nicht ausgeben zu wollen.

Das führt aber auch zu anderen Effekten, die nicht nur die ganz unten in der direkten Konkurrenz um Sozialleistungen und preisgünstigen Wohnraum spüren:

In den Schulen wird vermehrt Geld für Flüchtlinge ausgegeben - was richtig ist. Gleichzeitig wird an den Stellenplänen der Schulen immer noch gespart, was dann dazu führt, dass die Anstrengungen für die Flüchtlinge sich doch für alle negativ auf die Schulen auswirkt - wenn sie ihre Kinder nicht gerade auf einer Privatschule untergebracht haben. Ganz konkret: Mein jüngerer Sohn geht ab den Sommerferien auf die Oberstufe. Er will ein naturwissenschaftliches Abitur machen - weil es nicht genug Physiklehrer gibt, ist dann das Profilfach Biologie. Aber wegen eines ausgefallenen Lehrers hat sein Biologieunterricht im letzten Jahr praktisch nicht stattgefunden, so ist z.B. der gesamte grundlegende Unterricht in Genetik entfallen. In den Elterngesprächen wurden wir gerade darauf aufmerksam gemacht, dass die Schüler diesen Unterricht selbst nachholen müssten, weil in der Oberstufe keine Zeit dafür sei. Ich werde ihn dabei unterstützen können, andere Eltern werden das mit Nachhilfe über Geld machen .....

Zusammengefasst: Der inkonsistente Umgang mit der Flüchtlingsproblematik sorgt dafür, dass der Zusammenhang zwischen Elternhaus und Schulbildung, den ich für demokratieunwürdig halte, weiter zunimmt.

#5427:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 11:57
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:
Woran man wieder eine ganze Diskussion aufhängen könnte: In welche Richtung sollten die anderen Parteien sich ändern? Ich halte es persönlich jetzt z.B. nicht für sinnvoll, wenn die anderen Parteien einen Wettbewerb betreiben, wer die AfD am besten einstellen kann, indem sie AfD-Forderungen übenehmen oder gar versuchen, die AfD rechts zu überholen?


Die andern Parteien sollten eher versuchen, sie links zu überholen.
Wobei ich mit "links" nicht das übliche pc-Geschwurbel meine, sondern konkrete Politik für das untere Drittel bzw mittlerweile die untere Hälfte der Gesellschaft.
abbahallo hat ja schon angedeutet, wo es da knirscht.


Damit wenigstens die SPD - von CDU, FDP und anderen ultrarechten Parteien ist das ja sowieso nicht zu erwarten - eine soziale (und ökologische und friedliche) Politik betreiben kann, muss sie zuerst mal aus dem Arsch des Kapitals kriechen.

Wenn sie sich dann gut gewaschen hat und soziale Visionen entwickelt, dann wird sie wieder in der Lage sein, die AfD links zu überholen. Vorher nicht.

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Dazu gehört natürlich auch das leidige Thema Flüchtlinge. Eine wesentliche restriktivere Politik ist in diesem Falle auch nicht "rechts" sondern gerecht.
Gegenüber denen die den Spass bezahlen müssen, bzw gegenüber Einheimischen, mit denen Flüchtlinge um Sozialleistungen, Wohnraum usw konkurrieren.


Auch beim Thema Flüchtlinge könnte die SPD zu Keynes zurück kehren, die Austeritätsvorgaben des Kapitals kaltlächelnd ignorieren und öffentliche Investitionen in den Städtebau tätigen, um neue ultramoderne, ökologische Städte zu bauen - auch mit Hilfe der Flüchtlinge und für die Flüchtlinge.

Aber wie sagte schon der rechte Ex-Kanzler Schmidt mit den vielen Zigaretten in der Schnauze?

"Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen."

Dabei ist es genau umgekehrt. Die Krankheit der SPD besteht in der kompletten Abwesenheit jeglicher Visionen.

Und bei der AfD weiß man nicht einmal, wie das Wort "Vision" überhaupt buchstabiert wird. Deren Motto lautet sowieso: "Keine Experimente!"

Das ist sozusagen noch mal die Steigerung zu dem Schmidt'schen Verdikt und wurde ja schon vom Katholen Adenauer von der parlamentarischen Kanzel gepredigt.

#5428:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 13:21
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:

Na wenigstens sind nicht alle Nazis Lachen.

Natürlich nicht. Das ist der übliche Dummfug, mit dem man glaubt, die AfD kleinreden zu können.
Hat ja auch prima funktioniert, wie man an den Wahlergebnissen sehen kann. Lachen


Was bedeutet denn immer dieses "KLeinreden"?

Ich will die afd nicht klein reden. Das ist ja eher das Schlimme, dass die soviele gewählt haben.

Das Patentrezept gegen die AfD und ihre Wähler war bisher, sie alle zu Nazis zu erklären,
in der Hoffung, dass sie sich vor Schreck selber auflöst oder dass keiner sie mehr wählt.
Alchemist hat folgendes geschrieben:

Nein, nicht alle afd Wähler sind Nazis, aber alle afd Wähler akzpetieren Nazis in der Partei durch ihre Stimme

Weil es für die Wähler keine Rolle spielt. Warum auch. Sie haben offensichtlich andere Prioritäten.
Ausserdem sieht nicht jeder gleich das Vierte Reich vor der Tür stehen, wenn ein AfD-Fuzzi Nazi-Sprüche von sich gibt.

#5429:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 13:29
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Dazu gehört natürlich auch das leidige Thema Flüchtlinge. Eine wesentliche restriktivere Politik ist in diesem Falle auch nicht "rechts" sondern gerecht.
Gegenüber denen die den Spass bezahlen müssen,

Es ist nicht gerecht, dass primär die Arbeitnehmer für die Flüchtlinge zu bezahlen haben und nicht diejenigen, die von den Kriegen profitieren, nämlich die sich dumm und dämlich verdienenden Eigentümer und Aktionäre der Rüstungsindustrie. Warum nicht diese Leute hier primär zur Verantwortung gezogen werden, hättest du mir bitte zu begründen. Von der AfD höre ich solche Forderungen jedenfalls nicht - die kommen nämlich nur von links. Die AfD steht außenpolitisch für noch mehr Imperialismus, innenpolitisch für noch mehr wirtschaftsnahe Politik, und umweltpolitisch für eine Absage an Klimaziele und alternative Energien (womit sie im Wahlkampf sogar geworben haben) - und das bedeutet langfristig für noch mehr Flüchtlingsströme.

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wenn linke Politik gemacht würde, wären auch die Flüchtlinge problemlos bezahlbar. Aber das versteht der Nazi nicht. Auch dem Don ist das zu hoch, weil er völkisch denkt und nicht sozialistisch.

This. Daumen hoch!

#5430:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 13:34
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Zusammengefasst: Der inkonsistente Umgang mit der Flüchtlingsproblematik ...

Auch das ist ein Teil des Problems. Zwei Jahre und etliche Wahlkämpfe später gibt es immer noch keinen Plan und erst recht keine offene Diskussion darüber, wo man eigentlich hin will.
Ausser par ordre de Mutti "Wir schaffen das" und "Jetzt sind sie nun mal da".
Die Frage, ob man die anderthalb Millionen auf Dauer da behalten und auf Biegen und Brechen "integrieren" will, und vor allem: wozu, die wird bisher nicht diskutiert. Jedenfalls nicht offen.
Es ist ja nicht nur die monetäre Frage.
Wir haben es - nach den bisherigen Untersuchungen - mit jeder Menge strenggläubiger Moslems zu tun.
Jedenfalls gläubiger als die allermeisten Christen hierzulande.
Darüber mag sich die fromme Göring-Eckhard freuen.
Es wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben, warum man sich ausgerechnet im FGH darüber freut - bei seinem, sagen wir mal, sehr "speziellen" Verhältnis zur Religion.



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