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Freigeisterhaus -> Spiel, Spaß und Unterhaltung

#421:  Autor: jdfWohnort: Dogville BeitragVerfasst am: 10.03.2021, 21:05
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Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wenn es dann nicht deinen Erwartungen entspricht, kannst du das ebenso gern doof finden, die einzelnen Elemente des Werks deshalb aber leer und nichtssagend zu nennen, ist einigermaßen albern.

Jo, sehe ich sogar auch so. Ich bin wohl einfach zu lange raus. Schulterzucken


Nee, seh ich anders.

Das steht dir frei.

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Mein Punkt ist der, dass die einzelnen Strips verzichtbar sind, keine relevanten (oder sogar gar keine) Storybeats enthalten. Auf die allermeisten von Ishidas Strips trifft das inzwischen zu. Seine Gesamtgeschichte ist nicht auf jedes einzelne Einzelteil angewiesen oder referenziert sie später überhaupt noch. Sie tragen nichts mehr dazu bei, sind Füller und strecken den Suspens ins unendliche, ihre Inhalte werden also nie oder erst in etlichen Jahren aufgelöst. Er hat inzwischen so viele Charaktere in so viele Handlungen verstrickt, dass ich sicher bin, er hat eh schon längst jede Übersicht verloren. Das GRRM-Dilemma, wenn man so will.

Außerdem kann man eine Handlung auch jahr(zehnt)elang aufbauen ohne wochenlange Füllerepisoden oder gar völlig inhaltsleere Dekorationen. Alles, was man dazu braucht ist ein Masterplan und idealerweise eine kleine Gruppe von Protagonisten. Beides hat Ishida nicht. Seine Story ist dazu zu beliebig, weil sie sich politisch aktuellen Themen anschmeicheln will. Und einen oder ein paar wenige zentrale Helden hat er sowieso nicht. Schulterzucken

Edit: Ich vergaß noch zu erwähnen, dass seine Auflösungen, so sie denn endlich mal kommen, äußerst unbefriedigend sind, weil sie fast immer einen unvorhersehbaren, zuvor nicht in die Handlung verstrickten deus ex machina verwenden bzw. sogar benötigen.

Das alles kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde die Atmosphäre, die Story, den Umgang mit politischen Themen und den "Geschmack" des Comics nach wie vor konsistent. Das so lange durchzuhalten ist mE bewundernswert.

#422:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 11.03.2021, 03:58
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jdf hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wenn es dann nicht deinen Erwartungen entspricht, kannst du das ebenso gern doof finden, die einzelnen Elemente des Werks deshalb aber leer und nichtssagend zu nennen, ist einigermaßen albern.

Jo, sehe ich sogar auch so. Ich bin wohl einfach zu lange raus. Schulterzucken


Nee, seh ich anders.

Das steht dir frei.

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Mein Punkt ist der, dass die einzelnen Strips verzichtbar sind, keine relevanten (oder sogar gar keine) Storybeats enthalten. Auf die allermeisten von Ishidas Strips trifft das inzwischen zu. Seine Gesamtgeschichte ist nicht auf jedes einzelne Einzelteil angewiesen oder referenziert sie später überhaupt noch. Sie tragen nichts mehr dazu bei, sind Füller und strecken den Suspens ins unendliche, ihre Inhalte werden also nie oder erst in etlichen Jahren aufgelöst. Er hat inzwischen so viele Charaktere in so viele Handlungen verstrickt, dass ich sicher bin, er hat eh schon längst jede Übersicht verloren. Das GRRM-Dilemma, wenn man so will.

Außerdem kann man eine Handlung auch jahr(zehnt)elang aufbauen ohne wochenlange Füllerepisoden oder gar völlig inhaltsleere Dekorationen. Alles, was man dazu braucht ist ein Masterplan und idealerweise eine kleine Gruppe von Protagonisten. Beides hat Ishida nicht. Seine Story ist dazu zu beliebig, weil sie sich politisch aktuellen Themen anschmeicheln will. Und einen oder ein paar wenige zentrale Helden hat er sowieso nicht. Schulterzucken

Edit: Ich vergaß noch zu erwähnen, dass seine Auflösungen, so sie denn endlich mal kommen, äußerst unbefriedigend sind, weil sie fast immer einen unvorhersehbaren, zuvor nicht in die Handlung verstrickten deus ex machina verwenden bzw. sogar benötigen.

Das alles kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde die Atmosphäre, die Story, den Umgang mit politischen Themen und den "Geschmack" des Comics nach wie vor konsistent. Das so lange durchzuhalten ist mE bewundernswert.


Das findest du dann aber nachweislich falsch, denn die Comics haben vor einiger Zeit einen Wandel durchgemacht. In vielerlei Hinsicht. Sich von einer narrativen Sackgasse in die nächste zu schreiben finde ich hingegen überhaupt nicht bewundernswert. Ganz egal, wie lange man das durchhält.

#423:  Autor: jdfWohnort: Dogville BeitragVerfasst am: 11.03.2021, 11:04
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Bravopunk hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Das alles kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde die Atmosphäre, die Story, den Umgang mit politischen Themen und den "Geschmack" des Comics nach wie vor konsistent. Das so lange durchzuhalten ist mE bewundernswert.


Das findest du dann aber nachweislich falsch, denn die Comics haben vor einiger Zeit einen Wandel durchgemacht. In vielerlei Hinsicht. Sich von einer narrativen Sackgasse in die nächste zu schreiben finde ich hingegen überhaupt nicht bewundernswert. Ganz egal, wie lange man das durchhält.

Die Konsistenz so lange durchzuhalten ist bewundernswert. Der Wandel ist offensichtlich und im übrigen nahezu unvermeidbar. Und was narrative Sackgassen sein sollen, könntest du gern mal erklären.

#424:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 12.03.2021, 12:20
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jdf hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Das alles kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde die Atmosphäre, die Story, den Umgang mit politischen Themen und den "Geschmack" des Comics nach wie vor konsistent. Das so lange durchzuhalten ist mE bewundernswert.


Das findest du dann aber nachweislich falsch, denn die Comics haben vor einiger Zeit einen Wandel durchgemacht. In vielerlei Hinsicht. Sich von einer narrativen Sackgasse in die nächste zu schreiben finde ich hingegen überhaupt nicht bewundernswert. Ganz egal, wie lange man das durchhält.

Die Konsistenz so lange durchzuhalten ist bewundernswert. Der Wandel ist offensichtlich und im übrigen nahezu unvermeidbar. Und was narrative Sackgassen sein sollen, könntest du gern mal erklären.


Das ist eigentlich selbsterklärend. Es sind Geschichten, die nirgendwo hinführen.

#425:  Autor: jdfWohnort: Dogville BeitragVerfasst am: 12.03.2021, 12:48
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Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Das ist eigentlich selbsterklärend. Es sind Geschichten, die nirgendwo hinführen.

Nun das gerade nicht. Denn eine Sackgasse endet. Und zu diesem Ende führt sie.

#426:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 12.03.2021, 12:55
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Also ich hatte "sich in eine Sackgasse geschrieben haben" als schlechte Eindeutschung der englischen Redewendung "he's written himself into a corner" verstanden.

#427:  Autor: jdfWohnort: Dogville BeitragVerfasst am: 12.03.2021, 13:07
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Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Also ich hatte "sich in eine Sackgasse geschrieben haben" als schlechte Eindeutschung der englischen Redewendung "he's written himself into a corner" verstanden.

Dahin hätte er sich aber gepinselt. Teufel

Ich kann eurer Kritik aber immer noch nicht folgen. Schulterzucken



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