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Freigeisterhaus -> Spiel, Spaß und Unterhaltung

#271:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 28.04.2021, 15:31
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Hab mir gestern mal Nomadland angeschaut. Tolle Landschaften, gute Schauspielerin, authentische Laien, trotzdem langweilig.


Ich schätze, so ein Leben ist auch nicht besonders aufregend. Und inwiefern man vll gefuehlslagen, Konflikte usw spannend, gar unterhaltend machen muss, obwohl sie es vll nicht sind, weiss ich nicht. Gerade das kam ja intension der Regisseurin gewesen sein.
"Verdammt"zu einem belangloses leben mit primaer Darstellung vom ueberlebenkampf fuer den gut gesitteten Zuschauer. Denn wer geht schon in einen solchen film. Ich jedenfalls bin gespannt.


Unterhaltung ist ja nicht immer Krawumm und "Kenn'se den schon?". Auch Leid und Verzweiflung kann unterhaltsam sein. Und das gänzlich unsadistisch, sondern im mitleidenden Übertrag des Leids des Protagonisten auf einen selbst bzw. die Gefühle, die man beim Betrachten der Kunst empfindet.

Schon klar.
Und manches ist trostlos und/oder gänzlich ununterhaltend, auf welche Art auch immer.

#272:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 28.04.2021, 15:46
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Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Hab mir gestern mal Nomadland angeschaut. Tolle Landschaften, gute Schauspielerin, authentische Laien, trotzdem langweilig.


Ich schätze, so ein Leben ist auch nicht besonders aufregend. Und inwiefern man vll gefuehlslagen, Konflikte usw spannend, gar unterhaltend machen muss, obwohl sie es vll nicht sind, weiss ich nicht. Gerade das kam ja intension der Regisseurin gewesen sein.
"Verdammt"zu einem belangloses leben mit primaer Darstellung vom ueberlebenkampf fuer den gut gesitteten Zuschauer. Denn wer geht schon in einen solchen film. Ich jedenfalls bin gespannt.


Unterhaltung ist ja nicht immer Krawumm und "Kenn'se den schon?". Auch Leid und Verzweiflung kann unterhaltsam sein. Und das gänzlich unsadistisch, sondern im mitleidenden Übertrag des Leids des Protagonisten auf einen selbst bzw. die Gefühle, die man beim Betrachten der Kunst empfindet.


Krawumm hatte ich sicher nicht erwartet. Das war nicht der Grund. Was imo fast komplett ausgelassen wurde war die Gefährlichkeit und auch evt. Gewalt die auf der Straße herrschen kann. Ob die Leute tatsächlich zu einem Leben "verdammt" waren? War imo nicht so richtig auszumachen. Zwar fanden manchmal kurze tiefgründige Gespräche statt, aber jegliche Verbindlichkeit fehlte.
Und die Lebensart zu wählen ist prima, aber die so gepriesene Verbundenheit mit der Natur? Wozu dann AirCon und Moskitozelt? Living Your Best Life in a Van.

#273:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 28.04.2021, 17:12
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Wilson hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Hab mir gestern mal Nomadland angeschaut. Tolle Landschaften, gute Schauspielerin, authentische Laien, trotzdem langweilig.


Ich schätze, so ein Leben ist auch nicht besonders aufregend. Und inwiefern man vll gefuehlslagen, Konflikte usw spannend, gar unterhaltend machen muss, obwohl sie es vll nicht sind, weiss ich nicht. Gerade das kam ja intension der Regisseurin gewesen sein.
"Verdammt"zu einem belangloses leben mit primaer Darstellung vom ueberlebenkampf fuer den gut gesitteten Zuschauer. Denn wer geht schon in einen solchen film. Ich jedenfalls bin gespannt.


Unterhaltung ist ja nicht immer Krawumm und "Kenn'se den schon?". Auch Leid und Verzweiflung kann unterhaltsam sein. Und das gänzlich unsadistisch, sondern im mitleidenden Übertrag des Leids des Protagonisten auf einen selbst bzw. die Gefühle, die man beim Betrachten der Kunst empfindet.

Schon klar.
Und manches ist trostlos und/oder gänzlich ununterhaltend, auf welche Art auch immer.


Michael Haneke hat bekanntlich "Schindlers Liste" und somit Spielberg kritisiert, weil er zu unterhaltsam war.

#274:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 28.04.2021, 17:18
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Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Hab mir gestern mal Nomadland angeschaut. Tolle Landschaften, gute Schauspielerin, authentische Laien, trotzdem langweilig.


Ich schätze, so ein Leben ist auch nicht besonders aufregend. Und inwiefern man vll gefuehlslagen, Konflikte usw spannend, gar unterhaltend machen muss, obwohl sie es vll nicht sind, weiss ich nicht. Gerade das kam ja intension der Regisseurin gewesen sein.
"Verdammt"zu einem belangloses leben mit primaer Darstellung vom ueberlebenkampf fuer den gut gesitteten Zuschauer. Denn wer geht schon in einen solchen film. Ich jedenfalls bin gespannt.


Unterhaltung ist ja nicht immer Krawumm und "Kenn'se den schon?". Auch Leid und Verzweiflung kann unterhaltsam sein. Und das gänzlich unsadistisch, sondern im mitleidenden Übertrag des Leids des Protagonisten auf einen selbst bzw. die Gefühle, die man beim Betrachten der Kunst empfindet.

Schon klar.
Und manches ist trostlos und/oder gänzlich ununterhaltend, auf welche Art auch immer.


Michael Haneke hat bekanntlich "Schindlers Liste" und somit Spielberg kritisiert, weil er zu unterhaltsam war.

Jetzt, wo ich das erfahre: finde ich auch.
Ich schaetze, Adorno waere entsetzt gewesen.
Und, rechte Kräfte sind ja erstarkt derweil.
Also hats nicht mal was gebracht, sensibilisiert, wenn man diese Verfilmung schlicht als pragmatischen Versuch einer Sensibilisierung charakterisieren wollte.



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