Gewalt in der Bibel - Zitatesammlung
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#1: Gewalt in der Bibel - Zitatesammlung Autor: wolle BeitragVerfasst am: 11.04.2015, 14:12
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Ich widme die folgende kleine Sammlung denjenigen, die meinen, im Koran würde die meiste Gewalt vorkommen und das Christentum sei die Religion des Friedens und der Liebe.

1. Mose 19.24 10 Das soll ihnen aber begegnen für ihre Hoffart, daß sie des HERRN Zebaoth Volk geschmäht und sich gerühmt haben. 11 Schrecklich wird der HERR über sie sein, denn er wird alle Götter auf Erden vertilgen; und sollen ihn anbeten alle Inseln der Heiden, ein jeglicher an seinem Ort.
1. Mose 22.2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.
1. Mose 4,23 Ja, einen Mann erschlage ich für eine Wunde und einen Knaben für eine Strieme.
1. Samuel 30.14 Jeremia 47.1 1 Sammelt euch und kommt her, ihr feindseliges Volk,2 ehe denn das Urteil ausgehe, daß ihr wie die Spreu bei Tage dahin fahrt; ehe denn des HERRN grimmiger Zorn über euch komme; ehe der Tag des Zornes des HERRN über euch komme. 3 Suchet den HERR, alle ihr Elenden im Lande, die ihr seine Rechte haltet; suchet Gerechtigkeit, suchet Demut, auf daß ihr am Tage des Zornes des HERRN möget verborgen werden.
1.Mose 6,17 Ich will nämlich die Flut über die Erde bringen, um alle Wesen aus Fleisch unter dem Himmel, alles, was Lebensgeist in sich hat, zu verderben. Alles auf Erden soll verenden.
1Chr 21,5 gab er David das Ergebnis der Volkszählung bekannt. Ganz Israel zählte 1100000 Krieger, die mit dem Schwert kämpfen konnten, und Juda zählte 470000 Mann, die mit dem Schwert kämpfen konnten.
1Kön 19,1 Ahab erzählte Isebel alles, was Elija getan, auch dass er alle Propheten mit dem Schwert getötet habe.
1Kön 19,17 So wird es geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den wird Jehu töten. Und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den wird Elischa töten.
1Mak 10,85 Es waren etwa achttausend Mann, die durch das Schwert oder im Feuer umkamen.
1Mak 12,48 Sobald Jonatan Ptolemaïs betreten hatte, schlossen die Einwohner die Tore, nahmen ihn fest und erschlugen alle, die mit ihm gekommen waren, mit dem Schwert.
1Mak 2,9 ihre Kostbarkeiten schleppte man als Beute fort. Auf den Plätzen erschlug man ihre kleinen Kinder; ihre jungen Männer fielen unter dem Schwert des Feindes.
1Mak 4,15 Alle, die nicht schnell genug waren, fielen unter dem Schwert. Die Juden verfolgten sie bis nach Geser und in die Ebene von Idumäa, Aschdod und Jamnia und erschlugen ungefähr dreitausend von ihnen.
1Mak 4,33 Schlag sie nieder durch das Schwert derer, die dich lieben. Dann werden alle, die deinen Namen kennen, dein Lob singen.
1Mak 5,28 Da kehrte Judas mit seinem Heer überraschend um. Er nahm den Weg durch die Steppe von Bosora, eroberte die Stadt, erschlug mit scharfem Schwert die gesamte männliche Bevölkerung, plünderte die Stadt völlig aus und brannte sie nieder.
1Mak 5,51 Er erschlug ihre gesamte männliche Bevölkerung mit scharfem Schwert, zerstörte die Stadt völlig und ließ sie plündern. Dann marschierte er über die Leichen der Erschlagenen hinweg durch die Stadt.
1Mak 7,38 Übe Vergeltung an diesem Menschen und an seinem Heer! Sie sollen unter dem Schwert fallen. Denk an ihre Lästerungen und lass sie nicht weiterleben!
1Mak 7,46 Aus allen umliegenden Dörfern Judäas kamen die Männer heraus und umzingelten die Flüchtenden. Da wandten sich die Feinde gegeneinander und alle fielen unter dem Schwert; nicht einer von ihnen blieb übrig.
1Mo 34,25 Am dritten Tag aber, als sie an Wundfieber litten, griffen zwei Söhne Jakobs, Simeon und Levi, die Brüder Dinas, zum Schwert, überfielen ungefährdet die Stadt und brachten alles Männliche um.
1Mo 34,26 Hamor und seinen Sohn Sichem machten sie mit dem Schwert nieder, holten Dina aus dem Hause Sichems und gingen davon.
1Mo 7,10 Als die sieben Tage vorbei waren, kam das Wasser der Flut über die Erde,
1Sam 15,33 Samuel aber erwiderte: Wie dein Schwert die Frauen um ihre Kinder gebracht, so sei unter den Frauen deine Mutter kinderlos gemacht. Und Samuel hieb vor den Augen des Herrn in Gilgal Agag in Stücke.
1Sam 15,8 Agag, den König von Amalek, brachte er lebend in seine Gewalt; das ganze Volk aber weihte er mit scharfem Schwert dem Untergang.
1Sam 17,45 David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des Herrn der Heere, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast.
1Sam 17,47 Auch alle, die hier versammelt sind, sollen erkennen, dass der Herr nicht durch Schwert und Speer Rettung verschafft; denn es ist ein Krieg des Herrn und er wird euch in unsere Gewalt geben.
1Sam 17,50 So besiegte David den Philister mit einer Schleuder und einem Stein; er traf den Philister und tötete ihn, ohne ein Schwert in der Hand zu haben.
1Sam 17,51 Dann lief David hin und trat neben den Philister. Er ergriff sein Schwert, zog es aus der Scheide, schlug ihm den Kopf ab und tötete ihn. Als die Philister sahen, dass ihr starker Mann tot war, flohen sie.
1Sam 22,19 Auch die Priesterstadt Nob schlug er mit scharfem Schwert: Die Männer und Frauen, die Kinder und Säuglinge, die Rinder, Esel und Schafe (erschlug er) mit scharfem Schwert.
2. Könige 25.20-21 5 Und der Geist des HERRN fiel auf mich, und er sprach zu mir: Sprich: So sagt der HERR: Ich habe also geredet, ihr vom Hause Israel; und eures Geistes Gedanken kenne ich wohl. 6 Ihr habt viele erschlagen in dieser Stadt, und ihre Gassen liegen voll Toter. 7 Darum spricht der Herr, HERR also: Die ihr darin getötet habt, die sind das Fleisch, und sie ist der Topf; aber ihr müßt hinaus. 8 Das Schwert, das ihr fürchtet, das will ich über euch kommen lassen, spricht der Herr, HERR. 9 Ich will euch von dort herausstoßen und den Fremden in die Hand geben und will euch euer Recht tun. 10 Ihr sollt durchs Schwert fallen; an der Grenze Israels will ich euch richten, und sollt erfahren, daß ich der HERR bin. 11 Die Stadt aber soll nicht euer Topf sein noch ihr das Fleisch darin; sondern an der Grenze Israels will ich euch richten. 12 Und ihr sollt erfahren, daß ich der HERR bin; denn ihr habt nach meinen Geboten nicht gewandelt und habt meine Rechte nicht gehalten, sondern getan nach der Heiden Weise, die um euch her sind.
2. Mose 13,15 Denn da Pharao hart war, uns loszulassen, erschlug der HERR alle Erstgeburt in Ägyptenland, von der Menschen Erstgeburt an bis an die Erstgeburt des Viehs. Darum opfre ich dem HERRN alles, was die Mutter bricht, was ein Männlein ist, und die Erstgeburt meiner Söhne löse ich.
2. Mose 21.23 Wenn aber Schaden geschieht, so sollst du geben Leben um Leben,
2. Mose 22.18 Eine Zauberin sollst du nicht leben lassen.
2Chr 36,17 Der Herr ließ nun den König der Chaldäer gegen sie heranziehen. Dieser tötete ihre jungen Krieger in ihrem Heiligtum mit dem Schwert und verschonte keinen jungen Mann und keine junge Frau, keinen Greis und Betagten; alle gab Gott in seine Hand.
2Kön 10,25 Nach Beendigung des Brandopfers befahl er den Läufern und ihren Hauptleuten: Kommt her und macht sie nieder! Keiner darf entrinnen. Die Läufer und ihre Hauptleute erschlugen sie mit scharfem Schwert und warfen die Leichen hinaus. Dann machten sie sich über den Tempel des Baal her,
2Kön 11,15 Doch der Priester Jojada befahl den Hundertschaftsführern, die das Kommando über die Truppen hatten: Führt sie durch die Reihen hinaus und schlagt jeden mit dem Schwert nieder, der ihr folgen will; denn so sagte der Priester - sie soll nicht im Haus des Herrn getötet werden.
2Kön 11,20 Alle Bürger des Landes waren voll Freude und die Stadt blieb ruhig. Atalja aber hatte man vor dem Palast des Königs mit dem Schwert umgebracht.
2Kön 19,7 Seht, ich lege einen Geist in ihn, sodass er ein Gerücht hört und in sein Land zurückkehrt; dort bringe ich ihn durch das Schwert zu Fall.
2Mak 12,22 Kaum zeigte sich die erste Abteilung des Judas, da gerieten die Feinde in Furcht und Schrecken, denn der, der alles überschaut, ließ eine Erscheinung sichtbar werden. Sie rannten in wilder Flucht davon, jeder in eine andere Richtung. Dabei fügten sie vielfach einander selbst Schaden zu, ja, sie durchbohrten sich gegenseitig mit den Spitzen ihrer Schwerter.
2Mak 15,15 Dann streckte Jeremia die rechte Hand aus und übergab ihm ein goldenes Schwert; dabei sagte er:
2Mak 15,16 Nimm das heilige Schwert, das Gott dir schenkt. Mit ihm wirst du die Feinde schlagen.
2Mak 5,2 Da erschienen fast vierzig Tage lang über der ganzen Stadt Reiter, die durch die Lüfte jagten, in golddurchwirkten Gewändern; Lanzenträger rückten in Abteilungen zum Kampf aus, Schwerter zuckten.
2Mo 15,5 Fluten deckten sie zu, sie sanken in die Tiefe wie Steine.
2Mo 17,13 So besiegte Josua mit scharfem Schwert Amalek und sein Heer.
2Mo 22,23 Mein Zorn wird entbrennen und ich werde euch mit dem Schwert umbringen, sodass eure Frauen zu Witwen und eure Söhne zu Waisen werden.
2Mo 32,27 Er sagte zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeder lege sein Schwert an. Zieht durch das Lager von Tor zu Tor! Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten.
2Petr 2,5 Er hat auch die frühere Welt nicht verschont, nur Noach, den Verkünder der Gerechtigkeit, hat er zusammen mit sieben anderen als achten bewahrt, als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte.
2Sam 1,22 Ohne das Blut von Erschlagenen, ohne das Mark der Helden kam der Bogen Jonatans nie zurück; auch das Schwert Sauls kehrte niemals erfolglos zurück.
2Sam 2,16 Jeder fasste seinen Gegner am Kopf und stieß ihm das Schwert in die Seite, sodass alle miteinander fielen. Deshalb nannte man diesen Ort bei Gibeon: Helkat-Hazzurim (Feld der Steinmesser).
2Sam 20,10 Amasa aber achtete nicht auf das Schwert, das Joab in der (linken) Hand hatte, und Joab stieß es ihm in den Bauch, sodass seine Eingeweide zu Boden quollen. Amasa starb, ohne dass Joab ein zweites Mal zustieß. Dann setzten Joab und sein Bruder Abischai die Verfolgung Schebas, des Sohnes Bichris, fort.
2Sam 23,10 hielt er (allein) stand und schlug auf die Philister ein, bis seine Hand erlahmte und am Schwert erstarrte. So verschaffte der Herr an jenem Tag (Israel) einen großen Sieg. Das Volk kehrte wieder um und folgte Eleasar, aber nur noch, um zu plündern.
2Sam 24,9 Und Joab gab dem König das Ergebnis der Volkszählung bekannt: Israel zählte achthunderttausend Krieger, die mit dem Schwert kämpfen konnten, und Juda fünfhunderttausend.
3Mo 26,25 Ich lasse über euch das Schwert kommen, das Rache für den Bund nehmen wird. Zieht ihr euch in eure Städte zurück, so sende ich die Pest in eure Mitte und ihr geratet in Feindeshand.
3Mo 26,33 Euch aber zerstreue ich unter die Völker und zücke hinter euch das Schwert. Euer Land wird zur Wüste und eure Städte werden zu Ruinen.
3Mo 26,36 In das Herz derer, die von euch überleben, bringe ich Angst in den Ländern ihrer Feinde; das bloße Rascheln verwelkter Blätter jagt sie auf und sie fliehen, wie man vor dem Schwert flieht; sie fallen, ohne dass jemand sie verfolgt.
3Mo 26,37 Sie stürzen übereinander wie vor dem Schwert, ohne dass jemand sie verfolgt. Ihr könnt vor euren Feinden nicht standhalten,
3Mo 26,7 Verfolgt ihr eure Feinde, so werden sie vor euren Augen dem Schwert verfallen.
3Mo 26,8 Fünf von euch werden hundert verfolgen, hundert von euch werden zehntausend verfolgen und eure Feinde werden vor euren Augen dem Schwert verfallen.
4Mo 14,43 Denn ihr habt dort die Amalekiter und die Kanaaniter gegen euch, und ihr werdet durch das Schwert umkommen. Weil ihr euch vom Herrn abgewendet habt, wird der Herr nicht mit euch sein.
4Mo 22,29 Bileam erwiderte dem Esel: Weil du mich zum Narren hältst. Hätte ich ein Schwert dabei, dann hätte ich dich schon umgebracht.
4Mo 31,8 Als sie die Männer erschlagen hatten, brachten sie auch noch die Könige von Midian um: Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige von Midian. Auch Bileam, den Sohn Beors, brachten sie mit dem Schwert um.
5. Mose 20.16 Jedoch von den Städten dieser Völker, die Jehova, dein Gott, dir als Erbteil gibt, sollst du nichts leben lassen, was Odem (Atem) hat;
5Mo 13,16 dann sollst du die Bürger dieser Stadt mit scharfem Schwert erschlagen, du sollst an der Stadt und an allem, was darin lebt, auch am Vieh, mit scharfem Schwert die Vernichtungsweihe vollstrecken.
5Mo 20,13 Wenn der Herr, dein Gott, sie in deine Gewalt gibt, sollst du alle männlichen Personen mit scharfem Schwert erschlagen.
5Mo 32,25 Auf der Straße raubt das Schwert die Kinder und in den Zimmern der Schrecken. Da stirbt der junge Mann und das Mädchen, der Säugling und der Greis.
5Mo 32,41 Habe ich erst die Klinge meines Schwertes geschliffen, um das Recht in meine Hand zu nehmen, dann zwinge ich meinen Gegnern die Strafe auf und denen, die mich hassen, die Vergeltung.
5Mo 32,42 Meine Pfeile mache ich trunken von Blut, während mein Schwert sich ins Fleisch frisst - trunken vom Blut Erschlagener und Gefangener, ins Fleisch des höchsten feindlichen Fürsten.
5Mo 33,29 Wie glücklich bist du, Israel! Wer ist dir gleich, du Volk, gerettet durch den Herrn, den Schild, der dir hilft, deine Hoheit, wenn das Schwert kommt? Deine Feinde werden sich vor dir erniedrigen und du setzt deinen Fuß auf ihre Nacken.
Am 4,10 Ich ließ die Pest gegen euch los wie gegen Ägypten, eure jungen Männer tötete ich mit dem Schwert und gab eure Pferde (den Feinden) zur Beute; den Leichengestank von eurem Heerlager ließ ich euch in die Nase steigen. Und dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir - Spruch des Herrn.
Am 9,1 Ich sah den Herrn beim Altar stehen. Er sagte: Zerschlag den Knauf der Säule, sodass die Tragbalken zittern. Ich zerschmettere allen den Kopf. Was dann von ihnen noch übrig ist, töte ich mit dem Schwert. Keiner von ihnen kann entfliehen, keiner entrinnt, keiner entkommt.
Am 9,10 Alle Sünder meines Volkes sollen durch das Schwert umkommen, alle, die sagen: Das Unheil erreicht uns nicht, es holt uns nicht ein.
Am 9,4 Und wenn sie vor ihren Feinden her in die Gefangenschaft ziehen, dann befehle ich dort dem Schwert, sie zu töten. Ich habe meine Augen auf sie gerichtet zu ihrem Unheil, nicht zu ihrem Glück.
Amos 2,3 Und ich will den Richter unter ihnen ausrotten und alle ihre Fürsten samt ihm erwürgen, spricht der HERR.
Bar 2,25 Und wirklich wurden sie herausgeworfen und liegen in der Hitze des Tages und in der Kälte der Nacht. Auch waren sie unter schrecklichen Qualen umgekommen durch Hunger, Schwert und Pest.
Dan 11,33 Die Verständigen im Volk bringen viele zur Einsicht; aber eine Zeit lang zwingt man sie nieder mit Feuer und Schwert, mit Haft und Plünderung.
Dan 13,59 Da sagte Daniel zu ihm: Mit deiner Lüge hast auch du dein eigenes Haupt getroffen. Der Engel Gottes wartet schon mit dem Schwert in der Hand, um dich mitten entzweizuhauen. So wird er euch beide vernichten.
en. 9 Ja, zu einer ewigen Wüste will ich dich machen, daß niemand in deinen Städten wohnen soll; und ihr sollt erfahren, daß ich der HERR bin.
Est 3,13 (f) Darum ordnen wir an: Alle, die euch Haman, der Leiter der Staatskanzlei, unser zweiter Vater, in seinem Brief näher beschrieben hat, sollen am vierzehnten Tag des Monats Adar des laufenden Jahres samt ihren Frauen und Kindern ohne Gnade und Erbarmen durch das Schwert ihrer Feinde radikal ausgerottet werden.
Est 8,12 (x) Jede Stadt und jede Provinz, die nicht danach handelt, wird ohne Erbarmen mit Feuer und Schwert verwüstet.
Est 9,5 So metzelten die Juden alle ihre Feinde mit dem Schwert nieder; es gab ein großes Blutbad. Sie machten mit ihren Gegnern, was sie wollten.
Hab 1,17 Darum zückt er unablässig sein Schwert, um ohne Erbarmen die Völker zu morden.
Hag 2,22 Ich stürze die Throne der Könige und zerschlage die Macht der Königreiche der Völker. Ich stoße die Kriegswagen samt ihren Fahrern um, die Pferde sinken samt ihren Reitern zu Boden, einer vom Schwert des andern getroffen.
Hebräer - Kapitel 11, 35 Weiber erhielten ihre Toten wieder durch Auferstehung; andere aber wurden gefoltert, da sie die Befreiung nicht annahmen, auf daß sie eine bessere Auferstehung erlangten. 36 Andere aber wurden durch Verhöhnung und Geißelung versucht und dazu durch Bande und Gefängnis. 37 Sie wurden gesteinigt, zersägt, versucht, starben durch den Tod des Schwertes, gingen umher in Schafpelzen, in Ziegenfellen, hatten Mangel, Drangsal, Ungemach, 38 (deren die Welt nicht wert war) irrten umher in Wüsten und Gebirgen und Klüften und den Höhlen der Erde.
Hes 11,10 Unter dem Schwert werdet ihr fallen. An Israels Grenze halte ich Gericht über euch. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.
Hes 11,8 Das Schwert fürchtet ihr; darum werde ich das Schwert über euch bringen - Spruch Gottes, des Herrn.
Hes 12,14 Alle, die bei ihm sind und ihm helfen wollen, alle seine Truppen zerstreue ich in alle Winde und ich zücke das Schwert hinter ihnen.
Hes 12,16 lasse ich einige von ihnen das Schwert, den Hunger und die Pest überleben, damit sie bei den Völkern, zu denen sie kommen, von all ihren Gräueltaten erzählen. Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.
Hes 14,17 Oder wenn ich das Schwert über dieses Land bringen und sagen würde: Ein Schwert soll durch das Land fahren, ich will Mensch und Tier darin ausrotten!,
Hes 14,21 Wahrhaftig, so spricht Gott, der Herr: Selbst wenn ich die vier schlimmsten Strafen, Schwert, Hunger, wilde Tiere und Pest, über Jerusalem bringe, um Mensch und Tier auszurotten,
Hes 16,40 Sie berufen eine Volksversammlung gegen dich ein, steinigen dich und hauen dich mit ihren Schwertern in Stücke.
Hes 17,21 Die tapfersten Krieger in all seinen Truppen fallen unter dem Schwert. Die Übriggebliebenen aber werden in alle Winde zerstreut. Dann werdet ihr erkennen, dass ich, der Herr, gesprochen habe.
Hes 21,10 Dann werden alle Sterblichen erkennen, dass ich, der Herr, mein Schwert aus der Scheide gezogen habe. Es wird nicht mehr in die Scheide zurückkehren.
Hes 21,14 Menschensohn, tritt als Prophet auf und sag: So spricht Gott, der Herr: Sag: Ein Schwert, ein Schwert, geschärft und poliert.
Hes 21,16 Man gab es zum Polieren, dann packt es die Faust, ein Schwert, geschärft und poliert für des Henkers Hand.
Hes 21,17 Schrei und heule, Menschensohn! Denn es richtet sich gegen mein Volk, gegen alle Fürsten von Israel. Dem Schwert sind sie verfallen, sie und mein Volk. Darum schlag auf die Hüfte!
Hes 21,19 Du, Menschensohn, sprich als Prophet und schlag die Hände zusammen! Verdoppelt wird das Schwert, ja verdreifacht. Ein Schwert zum Morden ist es, zum Morden, das gewaltige Schwert, das sie durchbohrt.
Hes 21,20 Das Herz soll verzagen und viele sollen straucheln. An all ihren Toren habe ich dem Schwert zu schlachten befohlen. Ja, zum Blitzen bist du gemacht, zum Schlachten poliert.
Hes 21,33 Du aber, Menschensohn, sprich als Prophet und sag: So spricht Gott, der Herr, über die Ammoniter und ihr Hohngelächter. Du sollst sagen: Schwert, Schwert, gezückt zum Schlachten, poliert, um ganze Arbeit zu tun, um wie ein Blitz einzuschlagen.
Hes 21,34 Während sie noch für dich leere Visionen haben und dir falsche Orakel verkünden, ist den todgeweihten Verbrechern das Schwert schon an den Hals gelegt; jetzt ist für sie der Tag gekommen, die Zeit der endgültigen Abrechnung.
Hes 21,8 und sag zu ihm: So spricht Gott, der Herr: Nun gehe ich gegen dich vor. Ich ziehe mein Schwert aus der Scheide und rotte bei dir die Gerechten ebenso wie die Schuldigen aus.
Hes 21,9 Weil ich bei dir die Gerechten und die Schuldigen ausrotten will, deshalb wird mein Schwert aus seiner Scheide fahren, gegen jeden Sterblichen vom Süden bis zum Norden.
Hes 23,10 Sie entblößten ihre Scham, nahmen ihr die Söhne und Töchter weg und erschlugen sie selbst mit dem Schwert. So wurde sie zum warnenden Beispiel für alle Frauen und man vollstreckte an ihr das Urteil.
Hes 23,25 Ich lasse dich meine Eifersucht fühlen, damit sie an dir voll Grimm die Strafe vollziehen: Nase und Ohren werden sie dir abschneiden. Was von dir übrig bleibt, fällt unter dem Schwert. Sie nehmen dir die Söhne und Töchter weg. Was dann noch übrig ist von dir, wird vom Feuer verzehrt.
Hes 23,47 Die Volksversammlung soll sie steinigen und mit Schwertern in Stücke hauen. Ihre Söhne und Töchter soll man töten und ihre Häuser verbrennen.
Hes 24,21 Sag zum Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Ich will mein Heiligtum entweihen, den Zufluchtsort, auf den ihr so stolz seid, die Freude eurer Augen und die Sehnsucht eurer Seele. Eure Söhne und Töchter, die ihr zurückgelassen habt, werden unter dem Schwert fallen.
Hes 25,13 darum - so spricht Gott, der Herr: Ich strecke meine Hand gegen Edom aus, ich vernichte darin Mensch und Tier und mache es zur Wüste. Von Teman bis Dedan sollen sie unter dem Schwert fallen.
Hes 26,11 Mit den Hufen seiner Pferde zerstampft er all deine Straßen. Mit dem Schwert erschlägt er dein Volk und deine mächtigen Säulen stürzt er zu Boden.
Hes 26,6 Seine Töchter auf dem Festland werden vom Schwert erschlagen. Dann wird man erkennen, dass ich der Herr bin.
Hes 26,8 Deine Töchter auf dem Festland wird er mit dem Schwert erschlagen. Er baut dir gegenüber einen Belagerungswall, schüttet einen Damm gegen dich auf und errichtet ein Schilddach.
Hes 28,23 Ich schicke Pest und Mord in die Gassen der Stadt. Viele fallen in ihr, erschlagen vom Schwert, das von überall her auf sie einschlägt. Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.
Hes 28,7 darum schicke ich Fremde gegen dich, tyrannische Völker. Sie zücken das Schwert gegen all deine prächtige Weisheit, entweihen deinen strahlenden Glanz.
Hes 29,8 Darum - so spricht Gott, der Herr: Ich bringe das Schwert über dich und rotte Mensch und Vieh bei dir aus.
Hes 30,11 Er und sein Heer, die gewalttätigsten unter den Völkern, werden herbeigeholt, um das Land zu vernichten. Sie zücken ihr Schwert und schlagen Ägypten und füllen das Land mit erschlagenen Menschen.
Hes 30,17 Die jungen Männer von On und Pi-Beset fallen unter dem Schwert und die Einwohner dieser Städte ziehen in die Gefangenschaft.
Hes 30,4 Das Schwert dringt ein in Ägypten. Ein Zittern überfällt die Kuschiter, wenn in Ägypten die Menschen erschlagen werden und fallen. Man schleppt seine Schätze hinweg und reißt seine Grundmauern nieder.
Hes 30,5 (Die Männer aus) Kusch, aus Put und Lud, das ganze Völkergemisch, (die Männer aus) Kub und die Söhne des Landes, mit dem ich einst meinen Bund schloss, fallen wie sie unter dem Schwert.
Hes 30,6 So spricht der Herr: Es fallen die Helfer Ägyptens, seine herrliche Macht sinkt dahin. Von Migdol bis hin nach Syene fallen die Krieger unter dem Schwert - Spruch Gottes, des Herrn.
Hes 31,18 Welcher der Bäume von Eden glich dir an Größe und Pracht? Und doch wirst du zusammen mit den Bäumen von Eden in die Unterwelt gestürzt. Dort wirst du mitten unter den Unbeschnittenen liegen, unter denen, die vom Schwert erschlagen wurden. So geht es dem Pharao und seinem ganzen Gefolge - Spruch Gottes, des Herrn.
Hes 32,10 Über dich werden viele Völker entsetzt sein, ihren Königen sträuben sich deinetwegen die Haare, wenn ich mein Schwert gegen sie schwinge. Sie zittern erregt am Tag deines Sturzes, jeder hat Angst um sein Leben.
Hes 32,11 Denn so spricht Gott, der Herr: Das Schwert des Königs von Babel kommt über dich.
Hes 32,12 Durch das Schwert der Krieger bringe ich dein Gefolge zu Fall. Sie sind die gewalttätigsten unter den Völkern. Sie verwüsten den Stolz von Ägypten, all seine Pracht wird zerstört.
Hes 32,20 Mitten unter die, die das Schwert erschlug, werden sie fallen . . .
Hes 32,21 Dann sagen die starken Helden in der Unterwelt über die Ägypter: Samt ihren Helfern sind sie herabgestürzt und liegen da wie die unbeschnittenen Männer, wie die, die das Schwert erschlug.
Hes 32,22 Dort liegt Assur und sein ganzes Heer, ringsum sind seine Gräber. Sie alle hat man erschlagen, sie fielen unter dem Schwert.
Hes 32,23 Im tiefsten Grund einer Grube gab man ihm sein Grab. Sein Heer liegt rings um sein Grab. Sie alle hat man erschlagen, sie fielen unter dem Schwert, sie, die einst im Land der Lebenden Schrecken verbreitet haben.
Hes 32,24 Dort liegt Elam und all sein Gefolge rings um sein Grab. Sie alle hat man erschlagen, sie fielen unter dem Schwert, in die Unterwelt sind sie hinabgestürzt wie die unbeschnittenen Männer, sie, die einst im Land der Lebenden ihren Schrecken verbreitet haben. Jetzt aber haben sie ihre Schande zu tragen zusammen mit denen, die ins Grab gesunken sind.
Hes 32,25 Mitten unter denen, die man erschlug, hat man ihm und seinem ganzen Gefolge das Lager bereitet. Rings um ihn her sind die Gräber von all den Unbeschnittenen, die man mit dem Schwert erschlug. Im Land der Lebenden haben sie Schrecken verbreitet, jetzt aber haben sie ihre Schande zu tragen, zusammen mit denen, die ins Grab gesunken sind. Mitten unter Erschlagene legte man sie.
Hes 32,26 Dort liegen Meschech und Tubal und all ihr Gefolge. Rings um sie her sind die Gräber von all den Unbeschnittenen, die man mit dem Schwert erschlug; und doch haben sie einst im Land der Lebenden Schrecken verbreitet.
Hes 32,27 Aber sie liegen nicht bei den gefallenen Kriegern aus früheren Zeiten, die mit ihrer Rüstung in die Unterwelt hinabgestiegen sind, denen man das Schwert unter den Kopf und den Schild auf die Gebeine gelegt hat; denn die Krieger hatten im Land der Lebenden Schrecken verbreitet.
Hes 32,28 Auch du wirst inmitten der Unbeschnittenen zerbrochen und liegst bei denen, die das Schwert erschlug.
Hes 32,29 Dort liegt Edom, mit seinen Königen und all seinen Fürsten, die man trotz ihrer Stärke zu denen gelegt hat, die das Schwert erschlug. Sie liegen da bei den unbeschnittenen Männern, bei denen, die ins Grab gesunken sind.
Hes 32,30 Dort liegen alle Fürsten des Nordens und alle Männer von Sidon; sie stürzten hinab wie alle, die man erschlug. Trotz ihrer Schrecken erregenden Stärke sind sie zuschanden geworden; bei den Unbeschnittenen liegen sie, bei denen, die das Schwert erschlug. Jetzt haben sie ihre Schande zu tragen zusammen mit denen, die ins Grab gesunken sind.
Hes 32,31 Der Pharao wird sie sehen und er tröstet sich über den Verlust seines ganzen Gefolges. Jetzt sind sie vom Schwert erschlagen, der Pharao und seine ganze Streitmacht - Spruch Gottes, des Herrn.
Hes 32,32 Denn ich habe vor ihm im Land der Lebenden Schrecken verbreitet. Doch jetzt liegt der Pharao da mit seinem ganzen Gefolge inmitten der unbeschnittenen Männer, bei denen, die das Schwert erschlug - Spruch Gottes, des Herrn.
Hes 33,27 Darum sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: So wahr ich lebe, wer in den Ruinen ist, fällt unter dem Schwert, wer auf dem freien Feld ist, den werfe ich den wilden Tieren zum Fraß vor, und wer sich in den Burgen und Höhlen aufhält, stirbt an der Pest.
Hes 35,5 Weil du eine ewige Feindschaft mit den Söhnen Israels hattest und sie zur Zeit ihres Unglücks, zur Zeit der endgültigen Abrechnung, dem Schwert ausgeliefert hast,
Hes 35,8 Ich fülle sein Bergland mit Erschlagenen; auf deinen Hügeln, in deinen Tälern und all deinen Schluchten werden die Menschen vom Schwert erschlagen und fallen.
Hes 39,23 Die Völker werden erkennen, dass das Haus Israel wegen seiner Schuld verschleppt wurde. Denn sie sind mir untreu geworden; darum habe ich mein Angesicht vor ihnen verborgen und sie ihren Feinden ausgeliefert, sodass alle unter dem Schwert fielen.
Hes 5,12 Ein Drittel deiner Einwohner wird an der Pest sterben und durch den Hunger in der Stadt zugrunde gehen. Ein anderes Drittel wird vor deinen Mauern durch das Schwert umkommen. Das letzte Drittel werde ich in alle Winde zerstreuen und ich werde hinter ihnen das Schwert zücken.
Hes 5,17 Hungersnot und wilde Tiere schicke ich gegen dich, damit sie dir deine Kinder rauben. Pest und Blutvergießen sollen über dich kommen. Ich bringe das Schwert über dich. Ich, der Herr, habe gesprochen.
Hes 6,11 So spricht Gott, der Herr: Schlag die Hände zusammen, stampf mit dem Fuß auf den Boden und schrei: Weh über all die bösen Gräueltaten des Hauses Israel! Ihretwegen werden sie durch Schwert, Hunger und Pest umkommen.
Hes 6,12 Wer in der Ferne ist, wird an der Pest sterben; wer nahe ist, wird unter dem Schwert fallen. Wer übrig und verschont geblieben ist, wird vor Hunger sterben. So lasse ich meinen Grimm an ihnen aus.
Hes 6,3 und sag: Ihr Berge Israels, hört das Wort Gottes, des Herrn! So spricht Gott, der Herr, zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern: Ich selbst werde das Schwert über euch bringen und eure Kulthöhen zerstören.
Hes 6,8 Wenn ihr in alle Länder vertrieben seid, lasse ich einen Rest von euch übrig. Bei den Völkern werden einige von euch sein, die dem Schwert entronnen sind.
Hes 7,15 Draußen das Schwert, drinnen die Pest und der Hunger. Wer auf dem Feld ist, der stirbt durch das Schwert. Wer in der Stadt ist, den fressen Hunger und Pest.
Hesekiel - Kapitel 32 17 Und im zwölften Jahr, am fünfzehnten Tage desselben Monats, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: 18 Du Menschenkind, beweine das Volk in Ägypten und stoße es mit den Töchtern der starken Heiden hinab unter die Erde zu denen, die in die Grube gefahren sind.
Hesekiel - Kapitel 32 11 Denn so spricht der Herr, HERR: Das Schwert des Königs zu Babel soll dich treffen. 12 Und ich will dein Volk fällen durch das Schwert der Helden, durch allerlei Tyrannen der Heiden; die sollen die Herrlichkeit Ägyptens verheeren, daß all ihr Volk vertilgt werde. 13 Und ich will alle Tiere umbringen an den großen Wassern, daß sie keines Menschen Fuß und keines Tieres Klaue mehr trüb machen soll. 14 Alsdann will ich ihre Wasser lauter machen, daß ihre Ströme fließen wie Öl, spricht der Herr, HERR, 15 wenn ich das Land Ägypten verwüstet und alles, was im Lande ist, öde gemacht und alle, so darin wohnen, erschlagen habe, daß sie erfahren, daß ich der HERR sei.
Hesekiel - Kapitel 32 24 Da liegt auch Elam mit allem seinem Haufen umher begraben, die alle erschlagen und durchs Schwert gefallen sind und hinuntergefahren als die Unbeschnittenen unter die Erde, vor denen sich auch alle Welt fürchtete; und müssen ihre Schande tragen mit denen, die in die Grube gefahren sind. 25 Man hat sie unter die Erschlagenen gelegt samt allem ihrem Haufen, und liegen umher begraben; und sind alle, wie die Unbeschnittenen und mit dem Schwert Erschlagenen, vor denen sich auch alle Welt fürchten mußte; und müssen ihre Schande tragen mit denen, die in die Grube gefahren sind, und unter den Erschlagenen bleiben.
Hesekiel 17.20 3 So spricht der Herr, HERR: Ich will mein Netz über dich auswerfen durch einen großen Haufen Volks, die dich sollen in mein Garn jagen; 4 und will dich aufs Land ziehen und aufs Feld werfen, daß alle Vögel des Himmels auf dir sitzen sollen und alle Tiere auf Erden von dir satt werden. 5 Und will dein Aas auf die Berge werfen und mit deiner Höhe die Täler ausfüllen. 6 Das Land, darin du schwimmst, will ich von deinem Blut rot machen bis an die Berge hinan, daß die Bäche von dir voll werden. 7 Und wenn du nun ganz dahin bist, so will ich den Himmel verhüllen und seine Sterne verfinstern und die Sonne mit Wolken überziehen, und der Mond soll nicht scheinen.
Hesekiel 21.14 Von ihm werden sagen in der Hölle die starken Helden mit ihren Gehilfen, die alle hinuntergefahren sind und liegen da unter den Unbeschnittenen und mit dem Schwert Erschlagenen.
Hesekiel 25.12-14 29 Da liegt Edom mit seinen Königen und alle seine Fürsten unter den Unbeschnittenen und mit dem Schwert Erschlagenen samt andern, so in die Grube gefahren sind, die doch mächtig waren.
Hesekiel 25.8 Hesekiel 25.12 1 Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: 2 Du Menschenkind, richte dein Angesicht wider das Gebirge Seir und weissage dawider, 3 und sprich zu ihm: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich will an dich, du Berg Seir, und meine Hand wider dich ausstrecken und will dich gar wüst machen. 4 Ich will deine Städte öde machen, daß du sollst zur Wüste werden und erfahren, daß ich der HERR bin. 5 Darum daß ihr ewige Feindschaft tragt wider die Kinder Israel und triebet sie ins Schwert zur Zeit, da es ihnen übel ging und ihre Missetat zum Ende gekommen war, 6 darum, so wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR, will ich dich auch blutend machen, und du sollst dem Bluten nicht entrinnen; weil du Lust zum Blut hast, sollst du dem Bluten nicht entrinnen.
Hesekiel 28.21-23 Hesekiel 38.6 30 Da sind alle Fürsten von Mitternacht und alle Sidonier, die mit den Erschlagenen hinabgefahren sind; und ihre schreckliche Gewalt ist zu Schanden geworden, und müssen liegen unter den Unbeschnittenen und denen, so mit dem Schwert erschlagen sind, und ihre Schande tragen samt denen, die in die Grube gefahren sind.
Hesekiel 30.9 12 Auch sollt ihr Mohren durch mein Schwert erschlagen werden.
Hesekiel 31.16 Wo ist nun deine Wollust? Hinunter, und lege dich zu den Unbeschnittenen!
Hesekiel 38.2 26 Da liegt Mesech und Thubal mit allem ihrem Haufen umher begraben, die alle unbeschnitten sind, vor denen sich auch die ganze Welt fürchten mußte; 27 und alle andern Helden, die unter den Unbeschnittenen gefallen und mit ihrer Kriegswehr zur Hölle gefahren sind und ihre Schwerter unter ihre Häupter haben müssen legen und deren Missetat über ihre Gebeine gekommen ist, die doch auch gefürchtete Helden waren in der ganzen Welt; also müssen sie liegen. 28 So mußt du freilich auch unter den Unbeschnittenen zerschmettert werden und unter denen, die mit dem Schwert erschlagen sind, liegen.
Hesekiel 9.8 13 Und da ich so weissagte, starb Pelatja, der Sohn Benajas. Da fiel ich auf mein Angesicht und schrie mit lauter Stimme und sprach: Ach Herr, HERR, du wirst's mit den übrigen Israels gar aus machen!
Hi 40,11 Lass die Fluten deines Zornes sich ergießen, schau an jeden Stolzen, demütige ihn!
Hos 14,1 Samaria verfällt seiner Strafe, weil es sich empört hat gegen seinen Gott. Seine Bewohner fallen unter dem Schwert, ihre Kinder werden zerschmettert, die schwangeren Frauen werden aufgeschlitzt.
Jdt 1,12 Da entbrannte Nebukadnezzars Zorn über all diese Länder und er schwor bei seinem Thron und seinem Reich, an dem ganzen Gebiet von Zilizien, Damaskus und Syrien Rache zu nehmen und alle Bewohner Moabs, die Ammoniter, ganz Judäa und alle Bewohner Ägyptens bis zum Gebiet der beiden Meere mit seinem Schwert auszurotten.
Jdt 2,27 Zur Zeit der Weizenernte stieg er in die Ebene von Damaskus hinab, brannte die Felder nieder, vernichtete die Herden, das Klein- und Großvieh, plünderte die Städte, verheerte die Ebenen und erschlug alle jungen Männer mit scharfem Schwert.
Jdt 6,6 Wenn ich dann zurückkomme, soll das Schwert meines Heeres und die Lanze meiner Gefolgsleute auch deine Rippen durchbohren und du wirst zusammen mit ihren Toten dahinsinken.
Jdt 7,14 Dann werden sie mit ihren Frauen und Kindern vor Hunger verschmachten, und bevor noch das Schwert über sie kommt, werden sie hingestreckt auf den Gassen vor ihren Häusern liegen.
Jdt 8,19 Damals wurden unsere Väter dem Schwert und der Plünderung preisgegeben und mussten vor den Augen unserer Feinde schwere Niederlagen erleiden.
Jer 11,22 Darum - so spricht der Herr der Heere: Seht, ich werde sie zur Rechenschaft ziehen. Die jungen Männer sterben durchs Schwert, ihre Söhne und Töchter sterben vor Hunger.
Jer 12,12 Über alle Hügel der Steppe drangen Verderber ein; denn das Schwert des Herrn frisst von einem Ende des Landes zum andern. Kein Mensch bleibt unversehrt.
Jer 14,12 Auch wenn sie fasten, höre ich nicht auf ihr Flehen; wenn sie Brandopfer und Speiseopfer darbringen, habe ich kein Gefallen an ihnen. Durch Schwert, Hunger und Pest mache ich ihnen ein Ende.
Jer 14,16 Die Leute aber, denen sie weissagen, werden auf den Straßen Jerusalems liegen, hingestreckt durch Hunger und Schwert. Niemand wird sie begraben, sie, ihre Frauen, Söhne und Töchter. So gieße ich das verdiente Unheil über sie aus.
Jer 15,2 Fragen sie dich dann: Wohin sollen wir gehen?, so sag ihnen: So spricht der Herr: Wer der Pest verfallen ist, zur Pest! Wer dem Schwert, zum Schwert! Wer dem Hunger, zum Hunger! Wer der Gefangenschaft, zur Gefangenschaft!
Jer 15,3 Vier Plagen biete ich gegen sie auf - Spruch des Herrn: Das Schwert zum Morden, die Hunde zum Fortschleifen, die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes zum Fressen und Vertilgen.
Jer 15,9 Die Mutter, die sieben Söhne gebar, welkte dahin, verhauchte ihr Leben. Ihr sank die Sonne mitten am Tag, sie fiel in Schande und Schmach. Den Rest des Volkes gebe ich dem Schwerte preis vor den Augen seiner Feinde - Spruch des Herrn.
Jer 16,4 Eines qualvollen Todes müssen sie sterben; man wird sie nicht beklagen und nicht begraben; sie werden zum Dünger auf dem Acker. Durch Schwert und Hunger kommen sie um; ihre Leichen werden zum Fraß für die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes.
Jer 18,21 Darum gib ihre Kinder dem Hunger preis und liefere sie der Gewalt des Schwertes aus! Ihre Frauen sollen der Kinder beraubt und zu Witwen werden, ihre Männer töte die Pest, ihre jungen Männer erschlage das Schwert in der Schlacht.
Jer 19,7 Dann vereitle ich die Pläne Judas und Jerusalems an diesem Ort. Ich bringe sie vor den Augen ihrer Feinde durch das Schwert zu Fall und durch die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten. Ich gebe ihre Leichen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß.
Jer 20,4 Denn so spricht der Herr: Ja, ich gebe dich dem Grauen preis, dich und alle deine Freunde. Sie werden unter dem Schwert ihrer Feinde fallen und du musst mit eigenen Augen zusehen. Ganz Juda aber gebe ich in die Hand des Königs von Babel; er wird sie nach Babel wegführen und mit dem Schwert erschlagen.
Jer 21,7 Und danach - Spruch des Herrn - liefere ich Zidkija, den König von Juda, seine Diener und das Volk, das in dieser Stadt der Pest, dem Schwert und dem Hunger entronnen ist, der Hand Nebukadnezzars, des Königs von Babel, aus, der Hand ihrer Feinde und der Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten. Er wird sie mit scharfem Schwert erschlagen, ohne Mitleid, ohne Schonung, ohne Erbarmen.
Jer 21,9 Wer in dieser Stadt bleibt, der stirbt durch Schwert, Hunger und Pest. Wer aber hinausgeht und sich den Chaldäern, die euch belagern, ergibt, der wird überleben und sein Leben wie ein Beutestück gewinnen.
Jer 24,10 Ich sende unter sie Schwert, Hunger und Pest, bis sie ganz ausgerottet sind aus dem Land, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe.
Jer 25,16 Trinken sollen sie, taumeln und torkeln vor dem Schwert, das ich unter sie schicke.
Jer 25,27 Sag zu ihnen: So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Trinkt, berauscht euch und speit, stürzt hin und steht nicht mehr auf vor dem Schwert, das ich unter euch schicke.
Jer 25,29 Denn seht, bei der Stadt, über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich mit dem Unheil und da solltet ihr ungestraft bleiben? Nein, ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert gegen alle Bewohner der Erde - Spruch des Herrn der Heere.
Jer 25,31 Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Völkern: Er hält Gericht über alle Sterblichen und liefert die Schuldigen dem Schwert aus - Spruch des Herrn.
Jer 25,38 Er verlässt sein Versteck wie ein Löwe; ihr Land ist zu einem Bild des Entsetzens geworden durch sein rasendes Schwert und durch die Glut seines Zorns.
Jer 26,23 Sie holten Urija aus Ägypten und brachten ihn zu König Jojakim; dieser ließ ihn mit dem Schwert erschlagen und seinen Leichnam zu den Gräbern des niedrigen Volkes werfen.
Jer 27,13 Warum sollt ihr, du und dein Volk, durch Schwert, Hunger und Pest umkommen, wie der Herr dem Volk, das dem König von Babel nicht untertan sein will, angedroht hat?
Jer 27,8 Will aber ein Volk oder Reich dem König Nebukadnezzar von Babel nicht untertan sein und seinen Nacken nicht unter das Joch des Königs von Babel beugen, so werde ich dieses Volk mit Schwert, Hunger und Pest heimsuchen - Spruch des Herrn -, bis ich es seiner Hand ausgeliefert habe.
Jer 29,17 so spricht der Herr der Heere: Seht, ich schicke unter sie Schwert, Hunger und Pest und ich behandle sie wie verdorbene Feigen, die so schlecht sind, dass sie ungenießbar sind.
Jer 29,18 Ich verfolge sie mit Schwert, Hunger und Pest und mache sie zu einem Bild des Schreckens für alle Reiche der Erde, zum Fluch und zum Entsetzen, zum Hohn und Gespött aller Völker, zu denen ich sie verstoße,
Jer 32,24 Schon kommen die Wälle bis an die Stadt heran, bald wird man sie einnehmen; durch Schwert, Hunger und Pest ist die Stadt den Chaldäern preisgegeben, die gegen sie ankämpfen. Was du angedroht hast, ist eingetroffen; du siehst es ja selbst.
Jer 38,2 So spricht der Herr: Wer in dieser Stadt bleibt, der stirbt durch Schwert, Hunger und Pest.
Jer 42,16 dann wird euch das Schwert, das ihr fürchtet, dort in Ägypten erreichen und der Hunger, vor dem euch bangt, wird euch dort in Ägypten verfolgen und ihr werdet dort umkommen.
Jer 42,17 Ja, alle, die darauf bestehen, nach Ägypten zu ziehen, um sich dort niederzulassen, werden durch Schwert, Hunger und Pest umkommen. Keiner von ihnen wird entkommen, keiner dem Unheil entrinnen, das ich über sie bringe.
Jer 42,22 Jetzt aber sollt ihr wissen: Durch Schwert, Hunger und Pest werdet ihr umkommen an dem Ort, wohin ihr ziehen wollt, um euch dort niederzulassen.
Jer 43,11 Er wird kommen und das Land Ägypten schlagen; wer für den Tod bestimmt ist, verfällt dem Tod, wer für die Gefangenschaft, der Gefangenschaft und wer für das Schwert, dem Schwert.
Jer 44,12 Ich raffe den Rest Judas hinweg, der darauf bestand, nach Ägypten auszuwandern, um sich dort niederzulassen. Sie alle werden in Ägypten umkommen; sie werden fallen durch Schwert und Hunger; Klein und Groß wird umkommen. Durch Schwert und Hunger werden sie sterben und zum Fluch und zu einem Bild des Entsetzens werden, zur Verwünschung und zur Schmach.
Jer 44,13 Wie ich Jerusalem heimgesucht habe, so suche ich die in Ägypten Angesiedelten heim mit Schwert, Hunger und Pest.
Jer 44,18 Seit wir aber aufgehört haben, der Himmelskönigin Rauchopfer und Trankopfer darzubringen, fehlt es uns an allem und wir kommen durch Schwert und Hunger um.
Jer 44,27 Seht, ich wache über sie - zu ihrem Unheil, nicht zu ihrem Heil. Alle Judäer in Ägypten werden durch Schwert und Hunger umkommen und völlig vernichtet werden.
Jer 46,10 Doch jener Tag ist ein Tag der Rache für den Herrn, den Gott der Heere; er rächt sich an seinen Gegnern. Da frisst das Schwert, wird satt und trunken von ihrem Blut. Denn ein Schlachtfest hält der Herr, der Gott der Heere, im Land des Nordens am Eufratstrom.
Jer 48,10 Verflucht, wer den Auftrag des Herrn lässig betreibt, ja, verflucht, wer sein Schwert abhält vom Blutvergießen.
Jer 48,2 Moabs Ruhm ist dahin. In Heschbon plante man sein Verderben: Kommt, wir rotten es aus, sodass es kein Volk mehr ist. Auch du, Madmen, wirst verstummen; das Schwert verfolgt dich.
Jer 49,37 Ich jage den Elamitern Schrecken ein vor ihren Feinden, vor allen, die ihnen nach dem Leben trachten. Unheil lasse ich über sie kommen, meinen glühenden Zorn - Spruch des Herrn. Ich schicke das Schwert hinter ihnen her, bis ich sie vernichtet habe.
Jer 50,16 Rottet in Babel den Sämann aus und den, der zur Erntezeit mäht. Vor dem rasenden Schwert wendet sich jeder zu seinem Volk, jeder flieht in sein Land.
Jer 9,15 Ich zerstreue sie unter die Völker, von denen weder sie noch ihre Väter wussten, und schicke das Schwert hinter ihnen her, bis ich sie vernichtet habe.
Jeremia 48.1 Jeremia 49.1 8 Ich habe das Schmähen Moabs und das Lästern der Kinder Ammon gehört, womit sie mein Volk geschmäht und auf seinen Grenzen sich gerühmt haben. 9 Wohlan, so wahr ich lebe! spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, Moab soll wie Sodom und die Kinder Ammon wie Gomorra werden, ja wie ein Nesselstrauch und eine Salzgrube und eine ewige Wüste. Die übrigen meines Volkes sollen sie berauben, und die Übriggebliebenen meines Volkes sollen sie erben.
Jes 1,20 Wenn ihr aber trotzig seid und euch weigert, werdet ihr vom Schwert gefressen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen.
Jes 13,15 Man sticht jeden nieder, dem man begegnet; wen man zu fassen bekommt, der fällt unter dem Schwert.
Jes 14,19 du aber wurdest hingeworfen ohne Begräbnis, wie ein verachteter Bastard. Mit Erschlagenen bist du bedeckt, die vom Schwert durchbohrt sind, wie ein zertretener Leichnam. Mit denen, die in steinerne Grüfte hinabsteigen,
Jes 3,25 Deine Männer sterben durchs Schwert, deine jungen Krieger fallen im Kampf.
Jes 34,5 Am Himmel erscheint das Schwert des Herrn. Seht her, es fährt auf Edom herab, auf das Volk, das der Herr im Gericht dem Untergang weiht.
Jes 65,12 überantworte ich dem Schwert: Ihr müsst euch alle ducken und werdet geschlachtet. Denn ihr gabt keine Antwort, als ich euch rief, als ich zu euch redete, hörtet ihr nicht, sondern ihr habt getan, was mir missfällt, und habt euch für das entschieden, was ich nicht will.
Jes 66,16 Ja, mit Feuer und Schwert hält der Herr Gericht über alle Sterblichen und viele sind es, die der Herr erschlägt.
Jesaja 13.10 8 Alle Lichter am Himmel will ich über dir lassen dunkel werden, und will eine Finsternis in deinem Lande machen, spricht der Herr, HERR. 9 Dazu will ich vieler Völker Herz erschreckt machen, wenn ich die Heiden deine Plage erfahren lasse und viele Länder, die du nicht kennst. 10 Viele Völker sollen sich über dich entsetzen
Jesaja 14.10 31 Diese wird Pharao sehen und sich trösten über all sein Volk, die unter ihm mit dem Schwert erschlagen sind, und über sein ganzes Heer, spricht der Herr, HERR. 32 Denn es soll sich auch einmal alle Welt vor mir fürchten, daß Pharao und alle seine Menge liegen unter den Unbeschnittenen und mit dem Schwert Erschlagenen, spricht der Herr, HERR.
Jesaja 14.11-19 Sie werden fallen unter denen, die mit dem Schwert erschlagen sind. Das Schwert ist schon gefaßt und gezückt über ihr ganzes Volk.
Jesaja 14.15 22 Daselbst liegt Assur mit allem seinem Volk umher begraben, die alle erschlagen und durchs Schwert gefallen sind; 23 ihre Gräber sind tief in der Grube, und sein Volk liegt allenthalben umher begraben, die alle erschlagen und durchs Schwert gefallen sind, vor denen sich die ganze Welt fürchtete.
Jesaja 34.11 14 daß darin sich lagern werden allerlei Tiere bei Haufen; auch Rohrdommeln und Igel werden wohnen in ihren Säulenknäufen, und Vögel werden in den Fenstern singen, und auf der Schwelle wird Verwüstung sein; denn die Zedernbretter sollen abgerissen werden. 15 Das ist die fröhliche Stadt, die so sicher wohnte und sprach in ihrem Herzen: Ich bin's, und keine mehr. Wie ist sie so wüst geworden, daß die Tiere darin wohnen! Und wer vorübergeht, pfeift sie an und klatscht mit der Hand über sie.
Jesaja 47.8 13 Und er wird seine Hand strecken gen Mitternacht und Assur umbringen. Ninive wird er öde machen, dürr wie eine Wüste, (Jesaja 13.21)
Jos 10,11 Als sie auf der Flucht vor Israel an den Abhang von Bet-Horon kamen, warf der Herr große Steine auf sie vom Himmel her, bis nach Aseka hin, sodass viele umkamen. Es kamen mehr durch die Hagelsteine um, als die Israeliten mit dem Schwert töteten.
Jos 10,28 Am gleichen Tag nahm Josua Makkeda ein und erschlug seine Einwohner und seinen König mit scharfem Schwert. Er weihte sie und alles, was in der Stadt lebte, dem Untergang; niemand ließ er entkommen. Mit dem König von Makkeda machte er es, wie er es mit dem König von Jericho gemacht hatte.
Jos 10,30 Der Herr gab auch Libna und seinen König in die Gewalt Israels. Josua erschlug alles, was in ihm lebte, mit scharfem Schwert; niemand ließ er entkommen. Mit seinem König machte er es, wie er es mit dem König von Jericho gemacht hatte.
Jos 10,32 Und der Herr gab auch Lachisch in die Gewalt Israels. Josua nahm die Stadt am zweiten Tag ein. Er erschlug alles, was in ihr lebte, mit scharfem Schwert, genau so, wie er es mit Libna gemacht hatte.
Jos 10,35 Noch am gleichen Tag nahmen sie die Stadt ein und erschlugen ihre Einwohner mit scharfem Schwert. Alles, was in ihr lebte, weihte man noch am gleichen Tag dem Untergang, genau so, wie man es mit Lachisch gemacht hatte.
Jos 10,37 Sie nahmen die Stadt ein und erschlugen [ihren König und] alles, was in ihr lebte, ebenso die Einwohner aller ihrer Tochterstädte, mit scharfem Schwert; niemand ließ er entkommen, genau so, wie er es mit Eglon gemacht hatte. Er weihte die Stadt und alles, was in ihr lebte, dem Untergang.
Jos 10,39 Er eroberte die Stadt und ihre (Tochter)städte, nahm ihren König gefangen, erschlug ihre Einwohner mit scharfem Schwert und weihte alles, was in ihr lebte, dem Untergang; niemand ließ er entkommen. Wie er es mit Hebron und mit Libna und seinem König gemacht hatte, so machte er es auch mit Debir und seinem König.
Jos 11,10 Daraufhin kehrte Josua um und nahm Hazor ein; ihren König erschlug er mit dem Schwert. Hazor hatte früher die Oberherrschaft über alle diese Königreiche.
Jos 11,11 Die Israeliten erschlugen alles, was in der Stadt lebte, mit scharfem Schwert und weihten es dem Untergang. Nichts Lebendiges blieb übrig. Die Stadt selbst steckte man in Brand.
Jos 11,12 Aller dieser Königsstädte samt ihren Königen bemächtigte sich Josua; er erschlug alles mit scharfem Schwert und weihte es dem Untergang, wie Mose, der Knecht des Herrn, befohlen hatte.
Jos 11,14 Den ganzen Besitz aus diesen Städten und das Vieh nahmen die Israeliten für sich, die Menschen aber erschlugen sie alle mit scharfem Schwert und rotteten sie völlig aus. Niemand ließen sie am Leben.
Jos 13,22 Auch den Wahrsager Bileam, den Sohn Beors, hatten die Israeliten zusammen mit den anderen mit dem Schwert erschlagen.
Jos 19,47 Doch das Gebiet wurde den Danitern zu eng. Da zogen die Daniter nach Leschem hinauf, eröffneten den Kampf gegen Leschem, nahmen es ein und erschlugen seine Einwohner mit scharfem Schwert. Sie nahmen die Stadt in Besitz und blieben dort.
Jos 6,21 Mit scharfem Schwert weihten sie alles, was in der Stadt war, dem Untergang, Männer und Frauen, Kinder und Greise, Rinder, Schafe und Esel.
Jos 8,24 Als die Israeliten sämtliche Bewohner von Ai, die ihnen nachgejagt waren, ohne Ausnahme auf freiem Feld und in der Wüste mit scharfem Schwert getötet hatten und alle gefallen waren, kehrte ganz Israel nach Ai zurück und machte auch dort alles mit scharfem Schwert nieder.
Kla 2,21 Am Boden liegen in den Gassen Kind und Greis. Die Mädchen und die jungen Männer fielen unter dem Schwert. Du hast sie erschlagen am Tag deines Zorns, geschlachtet, ohne zu schonen.
Lk 17,27 Die Menschen aßen und tranken und heirateten bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging; dann kam die Flut und vernichtete alle.
Lk 22,36 Da sagte er: Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür ein Schwert kaufen.
Mi 6,14 Du wirst essen, doch du wirst nicht satt; Schwindel wird dich befallen. Was du beiseite schaffst, rettest du nicht; was du rettest, übergebe ich dem Schwert.
Mt 10,34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Nah 2,14 Nun gehe ich gegen dich vor - Spruch des Herrn der Heere. Ich lasse deine Wagen in Rauch aufgehen, deine jungen Löwen frisst das Schwert. Ich mache deinem Rauben auf der Erde ein Ende, nie mehr hört man den Ruf deiner Boten.
Nah 3,15 Dann wird das Feuer dich fressen, wird das Schwert dich vertilgen, wird dich fressen wie ein Heuschreckenschwarm. Werde zahlreich wie die Heuschrecken, zahlreich wie die Wanderheuschrecken!
Nah 3,3 Hetzende Reiter, flammende Schwerter, blitzende Lanzen, eine Menge Erschlagener, eine Masse von Toten, kein Ende der Leichen, man stolpert über die Leiber.
Offb 13,10 Wer zur Gefangenschaft bestimmt ist, geht in die Gefangenschaft. Wer mit dem Schwert getötet werden soll, wird mit dem Schwert getötet. Hier muss sich die Standhaftigkeit und die Glaubenstreue der Heiligen bewähren.
Offb 19,15 Aus seinem Mund kam ein scharfes Schwert; mit ihm wird er die Völker schlagen. Und er herrscht über sie mit eisernem Zepter, und er tritt die Kelter des Weines, des rächenden Zornes Gottes, des Herrschers über die ganze Schöpfung.
Offb 19,21 Die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund des Reiters kam; und alle Vögel fraßen sich satt an ihrem Fleisch.
Offb 6,4 Da erschien ein anderes Pferd; das war feuerrot. Und der, der auf ihm saß, wurde ermächtigt, der Erde den Frieden zu nehmen, damit die Menschen sich gegenseitig abschlachteten. Und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben.
Offb 6,8 Da sah ich ein fahles Pferd; und der, der auf ihm saß, heißt «der Tod»; und die Unterwelt zog hinter ihm her. Und ihnen wurde die Macht gegeben über ein Viertel der Erde, Macht, zu töten durch Schwert, Hunger und Tod und durch die Tiere der Erde.
Offenbarung 16.5-6 7 Und ich will den Berg Seir wüst und öde machen, daß niemand darauf wandeln noch gehen soll. 8 Und will sein Gebirge und alle Hügel, Täler und alle Gründe voll Toter machen, die durchs Schwert sollen erschlagen dalieg
Ps 29,10 Der Herr thront über der Flut, der Herr thront als König in Ewigkeit.
Psalm 137.7 10 Und darum daß du sprichst: Diese beiden Völker mit beiden Ländern müssen mein werden, und wir wollen sie einnehmen, obgleich der HERR da wohnt, 11 darum, so wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR, will ich nach deinem Zorn und Haß mit dir umgehen, wie du mit ihnen umgegangen bist aus lauter Haß, und ich will bei ihnen bekannt werden, wenn ich dich gestraft habe. 12 Und du sollst erfahren, daß ich, der HERR, all dein Lästern gehört habe, so du geredet hast wider die Berge Israels und gesagt: "Sie sind verwüstet und uns zu verderben gegeben." 13 Und ihr habt euch wider mich gerühmt und heftig wider mich geredet; das habe ich gehört. 14 So spricht nun der Herr, HERR: Ich will dich zur Wüste machen, daß sich alles Land freuen soll. 15 Und wie du dich gefreut hast über das Erbe des Hauses Israel, darum daß es wüst geworden, ebenso will ich mit dir tun, daß der Berg Seir wüst sein muß samt dem ganzen Edom; und sie sollen erfahren, daß ich der HERR bin. (Psalm 137.7) (Hesekiel 25.3)
Ri 1,25 Er zeigte ihnen eine Stelle, wo sie in die Stadt eindringen konnten, und sie schlugen die Stadt mit scharfem Schwert.
Ri 1,8 Die Judäer kämpften auch gegen Jerusalem, nahmen es ein, schlugen die Stadt mit scharfem Schwert und steckten sie in Brand.
Ri 18,27 Sie aber nahmen das Bild, das Micha angefertigt hatte, samt dem Priester, den er hatte, und überfielen Lajisch, ein ruhiges und friedliches Volk. Sie erschlugen die Leute mit scharfem Schwert und steckten die Stadt in Brand.
Ri 20,17 Auch die Männer Israels ließen sich mustern. Es waren ohne die Benjaminiter vierhunderttausend mit dem Schwert bewaffnete Männer, alles tüchtige Krieger.
Ri 20,2 Die Häupter des ganzen Volkes, alle Stämme Israels, traten zu einer Versammlung des Volkes Gottes zusammen, vierhunderttausend Mann zu Fuß, mit Schwertern bewaffnet.
Ri 20,35 Der Herr schlug die Benjaminiter vor den Augen Israels und die Israeliten machten an jenem Tag fünfundzwanzigtausendundeinhundert Mann aus Benjamin nieder, alles mit Schwertern bewaffnete Krieger.
Ri 20,37 Die Leute im Hinterhalt stürmten nun schnell auf Gibea los. Sie kamen aus dem Hinterhalt hervor und erschlugen alles in der Stadt mit scharfem Schwert.
Ri 20,46 Die Gesamtzahl der Gefallenen aus Benjamin betrug an diesem Tag fünfundzwanzigtausend, lauter mit dem Schwert bewaffnete Krieger.
Ri 20,48 Die Israeliten aber kehrten zu den Benjaminitern zurück und erschlugen alles, was zu finden war, mit scharfem Schwert, die Stadt samt Menschen und Vieh. Ebenso steckten sie alle Städte, die sie finden konnten, in Brand.
Ri 21,10 Die Gemeinde schickte deshalb zwölftausend Mann von den Kriegsleuten nach Jabesch-Gilead mit dem Befehl: Geht hin und erschlagt die Einwohner von Jabesch-Gilead mit scharfem Schwert, auch Frauen und Kinder.
Ri 4,16 Barak verfolgte die Wagen und das Heer bis nach Haroschet-Gojim. Das ganze Heer Siseras fiel unter dem scharfen Schwert; nicht ein einziger Mann blieb übrig.
Ri 7,14 Der andere antwortete: Das bedeutet nichts anderes als das Schwert des Israeliten Gideon, des Sohnes des Joasch. Gott hat Midian und das ganze Lager in seine Gewalt gegeben.
Ri 8,10 Sebach und Zalmunna befanden sich mit ihrem Heerlager in Karkor; es waren etwa fünfzehntausend Mann; das war alles, was von dem ganzen Heerlager der Leute aus dem Osten übrig geblieben war. Hundertzwanzigtausend mit dem Schwert bewaffnete Männer waren gefallen.
Sach 11,17 Weh meinem nichtsnutzigen Hirten, der die Herde im Stich lässt. Das Schwert über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm soll völlig verdorren, sein rechtes Auge soll gänzlich erblinden.
Sach 13,7 Schwert, erheb dich gegen meinen Hirten, gegen den Mann meines Vertrauens - Spruch des Herrn der Heere. Schlag den Hirten, dann werden sich die Schafe zerstreuen. Ich richte meine Hand gegen die Kleinen.
Sach 9,13 Denn ich spanne mir Juda als Bogen und lege Efraim als Pfeil darauf. Ich rufe deine Söhne, Zion, zum Kampf gegen die Söhne Jawans, ich mache dich zum Schwert eines Helden.
Sir 39,30 reißende Tiere, Skorpion und Natter, rächendes Schwert zur Vernichtung der Frevler: Alle diese Dinge sind zu ihrem Zweck erschaffen, sie sind im Speicher aufbewahrt und zu ihrer Zeit werden sie losgelassen.
Sir 40,9 Pest und Blut, Fieber und Schwert, Untergang und Verderben, Hunger und Tod.
Weis 18,16 Es trug das scharfe Schwert deines unerbittlichen Befehls, trat hin und erfüllte alles mit Tod; es berührte den Himmel und stand auf der Erde.
Weis 5,20 und grimmigen Zorn schärft er zum Schwert; zusammen mit ihm kämpft die ganze Welt gegen die Toren.
Zef 2,12 Auch ihr Kuschiter werdet von meinem Schwert durchbohrt.
Zephanja - Kapitel 2 4 Denn Gaza muß verlassen und Askalon wüst werden; Asdod soll am Mittag vertrieben und Ekron ausgewurzelt werden. 5 Weh denen, so am Meer hinab wohnen, dem Volk der Krether! Des HERRN Wort wird über euch kommen, du Kanaan, der Philister Land; ich will dich umbringen, daß niemand mehr da wohnen soll.

#2: Gewalt in der Bibel Autor: wolle BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 17:51
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Die folgenden Zitate stammen ausschließlich aus dem Neuen Testament (NT).

Hebräer 12,6: Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.«

Hebräer 12,7: Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst. Wie mit seinen Kindern geht Gott mit euch um; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?

Lukas 19, 27 hat folgendes geschrieben: Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder.

Markus 9,42-43, Übersetzung nach Luther, hat folgendes geschrieben: [Jesus sprach] Und wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde. Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht.

Matth. 25,41, Einheitsübersetzung, hat folgendes geschrieben: [Jesus sprach] Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer...!

Matth. 5,22, Einheitsübersetzung, hat folgendes geschrieben: [Jesus sprach] Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf! soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.

Matthäus 10, 14 - 15 hat folgendes geschrieben: Und wenn jemand euch nicht aufnehmen noch eure Worte hören wird - geht hinaus aus jenem Haus oder jener Stadt, und schüttelt den Staub von euren Füßen. Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Land von Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tag des Gerichts als jener Stadt.

Matthäus 10, 34 hat folgendes geschrieben: Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Matthäus 13, 41 - 42 hat folgendes geschrieben: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und sie werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

Matthäus 15, 41 hat folgendes geschrieben: Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer

Matthäus 5, 29 - 30 hat folgendes geschrieben: Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir; denn es besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre.

Offenbarung 21,8, Übersetzung nach Luther hat folgendes geschrieben: Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt.

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Da dieser Thread Titel (Gewalt in der Bibel) durch Moderatoren Entscheidung doppelt vorliegt, und zwar einmal mit Kommentaren, und ein mal ohne Kommentaren (dieser hier), möge dieser Thread weiterhin ohne Kommentare (aber mit weiteren Zitaten) weiter geführt werden.

#3:  Autor: Zoff BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 18:14
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Bis auf weiteres gesperrt

#4:  Autor: Zoff BeitragVerfasst am: 17.04.2015, 19:04
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Thread wieder offen.

Hier bitte nur Zitate. Diskussionen dann hier:

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1995404#1995404

Zoff

#5: Buch Hiob Autor: wolle BeitragVerfasst am: 17.04.2015, 21:13
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AT: Buch Hiob

Hiob - Kapitel 1 12 Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan aus von dem HERRN.
13 Des Tages aber, da seine Söhne und Töchter aßen und Wein tranken in ihres Bruders Hause, des Erstgeborenen,
14 kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten, und die Eselinnen gingen neben ihnen auf der Weide,
15 da fielen die aus Saba herein und nahmen sie und schlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte. (1. Mose 10.7) (1. Mose 10.2Cool (1. Mose 25.3)
16 Da er noch redete, kam ein anderer und sprach: Das Feuer Gottes fiel vom Himmel und verbrannte Schafe und Knechte und verzehrte sie; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte.
17 Da der noch redete, kam einer und sprach: Die Chaldäer machte drei Rotten und überfielen die Kamele und nahmen sie und schlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte. (1. Mose 11.2Cool
18 Da der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen,
19 Und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß auf die vier Ecken des Hauses und warf's auf die jungen Leute, daß sie starben; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte.

Hiob - Kapitel 5, 17 Siehe, selig ist der Mensch, den Gott straft; darum weigere dich der Züchtigung des Allmächtigen nicht. (Psalm 94.12) (Sprüche 3.11)
18 Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt und seine Hand heilt.

Hiob - Kapitel 8 Bildads erste Rede: 22 Die dich aber hassen, werden zu Schanden werden, und der Gottlosen Hütte wird nicht bestehen.

Hiob - Kapitel 9 Hiobs erste Antwort an Bildad: 7 Er [Gott] spricht zur Sonne, so geht sie nicht auf, und versiegelt die Sterne.
13 Er ist Gott; seinen Zorn kann niemand stillen; unter ihn mußten sich beugen die Helfer Rahabs. (Hiob 26.12)
22 Es ist eins, darum sage ich: Er bringt um beide, den Frommen und den Gottlosen. (Hiob 8.20) (Prediger 9.2-3)
23 Wenn er anhebt zu geißeln, so dringt er alsbald zum Tod und spottet der Anfechtung der Unschuldigen.

Hiob - Kapitel 12 Hiobs erste Antwort an Zofar: 13 Bei ihm [Gott] ist Weisheit und Gewalt, Rat und Verstand.
14 Siehe, wenn er zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen.
15 Siehe, wenn er das Wasser verschließt, so wird alles dürr; und wenn er's ausläßt, so kehrt es das Land um. (1. Mose 7.19-23) (1. Könige 17.1) (1. Könige 17.7)
16 Er ist stark und führt es aus. Sein ist, der da irrt und der da verführt.
17 Er führt die Klugen wie einen Raub und macht die Richter toll.
18 Er löst auf der Könige Zwang und bindet mit einem Gurt ihre Lenden.
19 Er führt die Priester wie einen Raub und bringt zu Fall die Festen.
20 Er entzieht die Sprache den Bewährten und nimmt weg den Verstand der Alten.
21 Er schüttet Verachtung auf die Fürsten und macht den Gürtel der Gewaltigen los.
22 Er öffnet die finsteren Gründe und bringt heraus das Dunkel an das Licht.
23 Er macht etliche zu großem Volk und bringt sie wieder um. Er breitet ein Volk aus und treibt es wieder weg.
24 Er nimmt weg den Mut der Obersten des Volkes im Lande und macht sie irre auf einem Umwege, da kein Weg ist,
25 daß sie in Finsternis tappen ohne Licht; und macht sie irre wie die Trunkenen. (Hiob 5.14)

Hiob - Kapitel 13 Fortsetzung: Hiob warnt die Freunde vor der Gerechtigkeit Gottes und beginnt seine Rede an Gott:
10 Er wird euch strafen, wo ihr heimlich Person ansehet.
15 Siehe, er wird mich doch erwürgen, und ich habe nichts zu hoffen; doch will ich meine Wege vor ihm verantworten.


Hiob - Kapitel 16 Hiobs zweite Antwort an Elifas:
11 Gott hat mich übergeben dem Ungerechten und hat mich in der Gottlosen Hände kommen lassen.
12 Ich war in Frieden, aber er hat mich zunichte gemacht; er hat mich beim Hals genommen und zerstoßen und hat mich zum Ziel aufgerichtet. (Klagelieder 3.12)
13 Er hat mich umgeben mit seinen Schützen; er hat meine Nieren gespalten und nicht verschont; er hat meine Galle auf die Erde geschüttet.
14 Er hat mir eine Wunde über die andere gemacht; er ist an mich gelaufen wie ein Gewaltiger.
15 Ich habe einen Sack um meine Haut genäht und habe mein Horn in den Staub gelegt. (1. Mose 37.34)
16 Mein Antlitz ist geschwollen von Weinen, und meine Augenlider sind verdunkelt,
17 wiewohl kein Frevel in meiner Hand ist und mein Gebet ist rein.

Hiob - Kapitel 18 Bildads zweite Rede:
5 Und doch wird das Licht der Gottlosen verlöschen, und der Funke seines Feuers wird nicht leuchten. (Hiob 18.1Cool (Hiob 21.17) (Psalm 73.18-20) (Sprüche 13.9) (Sprüche 24.20)
6 Das Licht wird finster werden in seiner Hütte, und seine Leuchte über ihm verlöschen.
7 Seine kräftigen Schritte werden in die Enge kommen, und sein Anschlag wird ihn fällen.
8 Denn er ist mit seinen Füßen in den Strick gebracht und wandelt im Netz.
9 Der Strick wird seine Ferse halten, und die Schlinge wird ihn erhaschen.
10 Sein Strick ist gelegt in die Erde, und seine Falle auf seinem Gang.
11 Um und um wird ihn schrecken plötzliche Furcht, daß er nicht weiß, wo er hinaus soll. (3. Mose 26.36)
12 Hunger wird seine Habe sein, und Unglück wird ihm bereit sein und anhangen.
13 Die Glieder seines Leibes werden verzehrt werden; seine Glieder wird verzehren der Erstgeborene des Todes.
14 Seine Hoffnung wird aus seiner Hütte ausgerottet werden, und es wird ihn treiben zum König des Schreckens.
15 In seiner Hütte wird nichts bleiben; über seine Stätte wird Schwefel gestreut werden.
16 Von unten werden verdorren seine Wurzeln, und von oben abgeschnitten seine Zweige.
17 Sein Gedächtnis wird vergehen in dem Lande, und er wird keinen Namen haben auf der Gasse. (Sprüche 10.7)
18 Er wird vom Licht in die Finsternis vertrieben und vom Erdboden verstoßen werden.
19 Er wird keine Kinder haben und keine Enkel unter seinem Volk; es wird ihm keiner übrigbleiben in seinen Gütern.
20 Die nach ihm kommen, werden sich über seinen Tag entsetzen; und die vor ihm sind, wird eine Furcht ankommen. (Psalm 37.13)
21 Das ist die Wohnung des Ungerechten; und dies ist die Stätte des, der Gott nicht achtet.

Hiob - Kapitel 19 Hiobs zweite Antwort an Bildad:
6 so merkt doch nun einmal, daß mir Gott Unrecht tut und hat mich mit seinem Jagdstrick umgeben.
7 Siehe, ob ich schon schreie über Frevel, so werde ich doch nicht erhört; ich rufe, und ist kein Recht da. (Hiob 30.20)
8 Er hat meinen Weg verzäunt, daß ich nicht kann hinübergehen, und hat Finsternis auf meinen Steig gestellt. (Klagelieder 3.7) (Klagelieder 3.9)
9 Er hat meine Ehre mir ausgezogen und die Krone von meinem Haupt genommen.
10 Er hat mich zerbrochen um und um und läßt mich gehen und hat ausgerissen meine Hoffnung wie einen Baum.
11 Sein Zorn ist über mich ergrimmt, und er achtet mich für seinen Feind. (Hiob 13.24) (Hiob 33.10)
12 Seine Kriegsscharen sind miteinander gekommen und haben ihren Weg gegen mich gebahnt und haben sich um meine Hütte her gelagert. (Hiob 30.12)
13 Er hat meine Brüder fern von mir getan, und meine Verwandten sind mir fremd geworden. (Psalm 31.12) (Psalm 69.9)
14 Meine Nächsten haben sich entzogen, und meine Freunde haben mein vergessen. (Psalm 38.12)
15 Meine Hausgenossen und meine Mägde achten mich für fremd; ich bin unbekannt geworden vor ihren Augen.
16 Ich rief meinen Knecht, und er antwortete mir nicht; ich mußte ihn anflehen mit eigenem Munde.
17 Mein Odem ist zuwider meinem Weibe, und ich bin ein Ekel den Kindern meines Leibes. (Hiob 2.9)
18 Auch die jungen Kinder geben nichts auf mich; wenn ich ihnen widerstehe, so geben sie mir böse Worte. (Hiob 30.1)
19 Alle meine Getreuen haben einen Greuel an mir; und die ich liebhatte, haben sich auch gegen mich gekehrt. (Hiob 19.13)
20 Mein Gebein hanget an mir an Haut und Fleisch, und ich kann meine Zähne mit der Haut nicht bedecken. (Psalm 102.6)
21 Erbarmt euch mein, erbarmt euch mein, ihr meine Freunde! denn die Hand Gottes hat mich getroffen. (Rut 1.13)
22 Warum verfolgt ihr mich gleich wie Gott und könnt meines Fleisches nicht satt werden? (Psalm 27.2)
29 so fürchtet euch vor dem Schwert; denn das Schwert ist der Zorn über die Missetaten, auf daß ihr wißt, daß ein Gericht sei.


Hiob - Kapitel 20 Zofars zweite Rede:
25 Ein bloßes Schwert wird durch ihn ausgehen; und des Schwertes Blitz, der ihm bitter sein wird, wird mit Schrecken über ihn fahren. (5. Mose 32.14) (Psalm 7.13)
26 Es ist keine Finsternis da, die ihn verdecken möchte. Es wird ihn ein Feuer verzehren, das nicht angeblasen ist; und wer übrig ist in seiner Hütte, dem wird's übel gehen. (5. Mose 32.22)
27 Der Himmel wird seine Missetat eröffnen, und die Erde wird sich gegen ihn setzen.
28 Das Getreide in seinem Hause wird weggeführt werden, zerstreut am Tage seines Zorns.


Hiob - Kapitel 23 Hiobs dritte Antwort an Elifas:
16 Gott hat mein Herz blöde gemacht, und der Allmächtige hat mich erschreckt.
17 Denn die Finsternis macht kein Ende mit mir, und das Dunkel will vor mir nicht verdeckt werden.


Hiob - Kapitel 24
Fortsetzung: Gottes Nachsicht gegen die Gottlosen ist ein Rätsel
12 Sie machen die Leute in der Stadt seufzend und die Seele der Erschlagenen schreiend, und Gott stürzt sie nicht.


Hiob - Kapitel 25 Bildads letzte Rede:
2 Ist nicht Herrschaft und Schrecken bei ihm, der Frieden macht unter seinen Höchsten? 3 Wer will seine Kriegsscharen zählen?

Hiob - Kapitel 26 Hiobs dritte Antwort an Bildad:
12 Von seiner [Gottes] Kraft wird das Meer plötzlich ungestüm, und durch seinen Verstand zerschmettert er Rahab.


Hiob - Kapitel 27 Hiobs Schlußworte an seine Freunde: Er beteuert seine Unschuld und zeigt, wie vergänglich das Glückder Gottlosen sei
13 Das ist der Lohn eines gottlosen Menschen bei Gott und das Erbe der Tyrannen, das sie von dem Allmächtigen nehmen werden:
14 wird er viele Kinder haben, so werden sie des Schwertes sein; und seine Nachkömmlinge werden des Brots nicht satt haben. (Hiob 21.19)
15 Die ihm übrigblieben, wird die Seuche ins Grab bringen; und seine Witwen werden nicht weinen.

Hiob - Kapitel 30 Hiobs jetziges Unglück:
17 Des Nachts wird mein Gebein durchbohrt allenthalben; und die mich nagen, legen sich nicht schlafen.
18 Mit großer Gewalt werde ich anders und anders gekleidet, und ich werde damit umgürtet wie mit einem Rock. (Hiob 7.5)
19 Man hat mich in den Kot getreten und gleich geachtet dem Staub und der Asche.
20 Schreie ich zu dir [Gott], so antwortest du mir nicht; trete ich hervor, so achtest du nicht auf mich. (Hiob 19.7) (Psalm 22.3)
21 Du hast mich verwandelt in einen Grausamen und zeigst an mit der Stärke deiner Hand, daß du mir gram bist.
22 Du hebst mich auf und lässest mich auf dem Winde fahren und zerschmelzest mich kräftig.
23 Denn ich weiß du wirst mich dem Tod überantworten; da ist das bestimmte Haus aller Lebendigen.

Hiob - Kapitel 32 Elihus erste Rede:
22 Denn ich weiß nicht zu schmeicheln; leicht würde mich sonst mein Schöpfer dahinraffen.


Hiob - Kapitel 33 Fortsetzung: Elihu tadelt Hiob wegen seiner Selbstrechtfertigungen. Gottes Züchtigung dient zum Heil der Seele
15 Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt, wenn sie schlafen auf dem Bette,
16 da öffnet er das Ohr der Leute und schreckt sie und züchtigt sie, (Hiob 36.10) (Psalm 16.7)
17 daß er den Menschen von seinem Vornehmen wende und behüte ihn vor Hoffart (Psalm 119.67) (Psalm 119.71)
18 und verschone seine Seele vor dem Verderben und sein Leben, daß es nicht ins Schwert falle.
19 Auch straft er ihn mit Schmerzen auf seinem Bette und alle seinen Gebeine heftig
20 und richtet ihm sein Leben so zu, daß ihm vor seiner Speise ekelt, und seine Seele, daß sie nicht Lust zu essen hat.
21 Sein Fleisch verschwindet, daß man's nimmer sehen kann; und seine Gebeine werden zerschlagen, daß man sie nicht gerne ansieht,
22 daß seine Seele naht zum Verderben und sein Leben zu den Toten.

Hiob - Kapitel 34 Elihus zweite Rede:
24 Er bringt die Stolzen um, ohne erst zu forschen, und stellt andere an ihre Statt:
25 darum daß er kennt ihre Werke und kehrt sie um des Nachts, daß sie zerschlagen werden.
26 Er straft sie ab wie die Gottlosen an einem Ort, da man es sieht:
27 darum daß sie von ihm weggewichen sind und verstanden seiner Wege keinen,
28 daß das Schreien der Armen mußte vor ihn kommen und er das Schreien der Elenden hörte. (2. Mose 22.22)


Hiob - Kapitel 36 Elihus letzte Rede:
12 Gehorchen sie nicht, so werden sie ins Schwert fallen und vergehen in Unverstand.
14 So wird ihre Seele in der Jugend sterben und ihr Leben unter den Hurern.
32 Er [Gott] deckt den Blitz wie mit Händen und heißt ihn doch wieder kommen.
33 Davon zeugt sein Geselle, des Donners Zorn in den Wolken.


Hiob - Kapitel 38 Die erste Rede des HERRN aus dem Wettersturm
1 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wetter und sprach: (Hiob 31.35)
15 Und den Gottlosen wird ihr Licht genommen, und der Arm der Hoffärtigen wird zerbrochen.


Hiob - Kapitel 40 Zweite Rede des HERRN aus dem Wettersturm:
12 Ja, schaue die Hochmütigen, wo sie sind und beuge sie; und zermalme die Gottlosen, wo sie sind!

#6: Psalm Autor: wolle BeitragVerfasst am: 17.04.2015, 21:16
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Psalm - Kapitel 2 Gottes Sieg und die Herrschaft seines Sohnes
8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. (Daniel 7.13-14)
9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen." (Offenbarung 2.27) (Offenbarung 12.5) (Offenbarung 19.15)

#7: Hesekil Autor: wolle BeitragVerfasst am: 17.04.2015, 21:25
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AT

HESEKIL 9,4-11

4 Und sprach zu ihm: Geh durch die Stadt Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an der Stirn die Leute, die da seufzen und jammern über alle Greuel, die darin geschehen.
5 Zu den anderen Männern aber sprach er, so daß ich es hörte: Geht ihm nach durch die Stadt und schlagt drein; eure Augen sollen ohne Mitleid blicken und keinen verschonen.
6 Erschlagt Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Frauen, schlagt alle tot; aber die das Zeichen an sich haben, von denen sollt ihr keinen anrühren. Fangt aber an bei meinem Heiligtum! Und sie fingen an bei den Ältesten, die vor dem Tempel waren.
7 Und er sprach zu ihnen: Macht den Tempel unrein, füllt die Vorhöfe mit Erschlagenen; dann geht hinaus! Und sie gingen hinaus und erschlugen die Leute in der Stadt.

#8: Offenbarung Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.04.2015, 00:25
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NT

Offenbarung - Kapitel 15 - Die Schalen des Zorns

7 Und eines der vier Tiere gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll Zorns Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offenbarung 4.6-Cool (Offenbarung 14.10)

8 Und der Tempel ward voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel gehen, bis daß die sieben Plagen der sieben Engel vollendet wurden. (2. Mose 40.34) (1. Könige 8.10) (Jesaja 6.4) (Hesekiel 44.4)

Offenbarung - Kapitel 16

1 Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Gehet hin und gießet aus die Schalen des Zorns Gottes auf die Erde!

2 Und der erste ging hin und goß seine Schale auf die Erde; und es ward eine böse und arge Drüse an den Menschen, die das Malzeichen des Tiers hatten und die sein Bild anbeteten. (2. Mose 9.10-11)

3 Und der andere Engel goß aus seine Schale ins Meer; und es ward Blut wie eines Toten, und alle lebendigen Seelen starben in dem Meer.

4 Und der dritte Engel goß aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserbrunnen; und es ward Blut. (2. Mose 7.17-21)

5 Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: HERR, du bist gerecht, der da ist und der da war, und heilig, daß du solches geurteilt hast,

6 denn sie haben das Blut der Heiligen und Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; denn sie sind's wert.

7 Und ich hörte einen anderen Engel aus dem Altar sagen: Ja, HERR, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht. (Offenbarung 6.9-10) (Offenbarung 9.13)

8 Und der vierte Engel goß aus seine Schale in die Sonne, und ihm ward gegeben, den Menschen heiß zu machen mit Feuer.

9 Und den Menschen ward heiß von großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und taten nicht Buße, ihm die Ehre zu geben.

10 Und der fünfte Engel goß aus seine Schale auf den Stuhl des Tiers; und sein Reich ward verfinstert, und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen

11 und lästerten Gott im Himmel vor ihren Schmerzen und vor ihren Drüsen und taten nicht Buße für ihre Werke.

12 Und der sechste Engel goß aus seine Schale auf den großen Wasserstrom Euphrat; und das Wasser vertrocknete, auf daß bereitet würde der Weg den Königen vom Aufgang der Sonne. (Jesaja 11.15-16)

13 Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tiers und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister gehen, gleich den Fröschen; (2. Mose 8.3) (Offenbarung 12.3)

14 denn es sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen Tag Gottes, des Allmächtigen.

15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und hält seine Kleider, daß er nicht bloß wandle und man nicht seine Schande sehe. (1. Thessalonicher 5.2)

16 Und er hat sie versammelt an einen Ort, der da heißt auf hebräisch Harmagedon d.i. "Berg von Megiddo". Megiddo war eine Stadt in Palästina, bei der zwei vernichtende Schlachten stattfanden (Richt. 4,12-24; 5,19 und 2.Kön. 23,29; 2.Chron. 35,22-24).

17 Und der siebente Engel goß aus seine Schale in die Luft; und es ging aus eine Stimme vom Himmel aus dem Stuhl, die sprach: Es ist geschehen.

18 Und es wurden Stimmen und Donner und Blitze; und ward ein solches Erdbeben, wie solches nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden gewesen sind, solch Erdbeben also groß.

19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden fielen. Und Babylon, der großen, ward gedacht vor Gott, ihr zu geben den Kelch des Weins von seinem grimmigen Zorn. (Offenbarung 14.8-10)

20 Und alle Inseln entflohen, und keine Berge wurden gefunden. (Offenbarung 6.14)

21 Und ein großer Hagel, wie ein Zentner, fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott über die Plage des Hagels, denn seine Plage war sehr groß. (2. Mose 9.23)

#9: AT - 1. Buch Samuel Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.04.2015, 17:33
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AT - 1. Buch Samuel

1. Samuel - Kapitel 2
6 Der HERR tötet und macht lebendig, führt in die Hölle und wieder heraus. (5. Mose 32.39)
7 Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht. (Psalm 75.Cool
9 Er wird behüten die Füße seiner Heiligen, aber die Gottlosen müssen zunichte werden in Finsternis; denn viel Vermögen hilft doch niemand. (Psalm 33.16)
10 Die mit dem HERRN hadern, müssen zugrunde gehen; über ihnen wird er donnern im Himmel. Der HERR wird richten der Welt Enden und wird Macht geben seinem König und erhöhen das Horn seines Gesalbten. (Psalm 132.17)
25 Wenn jemand wider einen Menschen sündigt, so kann's der Richter schlichten. Wenn aber jemand wider den HERRN sündigt, wer kann für ihn bitten? Aber sie gehorchten ihres Vaters Stimme nicht; denn der HERR war willens, sie zu töten.
31 Siehe, es wird die Zeit kommen, daß ich will entzweibrechen deinen Arm und den Arm deines Vaterhauses, daß kein Alter sei in deinem Hause, (1. Könige 2.27)
32 und daß du sehen wirst deinen Widersacher in der Wohnung bei allerlei Gutem, das Israel geschehen wird, und wird kein Alter sein in deines Vaters Hause ewiglich.
33 Doch will ich dir nicht einen jeglichen von meinem Altar ausrotten, auf daß deine Augen verschmachten und deine Seele sich gräme; und alle Menge deines Hauses sollen sterben, wenn sie Männer geworden sind. (1. Samuel 22.20)
34 Und das soll dir ein Zeichen sein, das über deine zwei Söhne, Hophni und Pinehas, kommen wird: auf einen Tag werden sie beide sterben. (1. Samuel 4.11)

1. Samuel - Kapitel 4
10 Da stritten die Philister, und Israel ward geschlagen, und ein jeglicher floh in seine Hütte; und es war eine sehr große Schlacht, daß aus Israel fielen dreißigtausend Mann Fußvolk.

1. Samuel - Kapitel 5
6 Aber die Hand des HERRN war schwer über die von Asdod und verderbte sie und schlug sie mit bösen Beulen, Asdod und sein Gebiet. (Psalm 78.66)
9 Da sie aber dieselbe dahin getragen hatten, ward durch die Hand des HERRN in der Stadt ein sehr großer Schrecken, und er schlug die Leute in der Stadt, beide, klein und groß, also daß an ihnen Beulen ausbrachen.
11 Da sandten sie hin und versammelten alle Fürsten der Philister und sprachen: Sendet die Lade des Gottes Israels wieder an ihren Ort, daß sie mich und mein Volk nicht töte. Denn die Hand Gottes machte einen sehr großen Schrecken mit Würgen in der ganzen Stadt.
12 Und welche Leute nicht starben, die wurden geschlagen mit Beulen, daß das Geschrei der Stadt auf gen Himmel ging.

1. Samuel - Kapitel 6
19 Und etliche zu Beth-Semes wurden geschlagen, darum daß sie die Lade des HERRN angesehen hatten. Und er schlug des Volks siebzig Mann (fünfzigtausendund siebzig). Da trug das Volk Leid, daß der HERR so eine große Schlacht im Volk getan hatte. (4. Mose 4.20)

1. Samuel - Kapitel 11
11 Und des andern Morgens stellte Saul das Volk in drei Haufen, und sie kamen ins Lager um die Morgenwache und schlugen die Ammoniter, bis der Tag heiß ward; welche aber übrigblieben, wurden also zerstreut, daß ihrer nicht zwei beieinander blieben.

1. Samuel - Kapitel 14
12 Und die Männer der Wache antworteten Jonathan und seinem Waffenträger und sprachen: Kommt herauf zu uns, so wollen wir's euch wohl lehren! Da sprach Jonathan zu seinem Waffenträger: Steig mir nach! der HERR hat sie gegeben in die Hände Israels.
13 Und Jonathan kletterte mit Händen und mit Füßen hinauf und sein Waffenträger ihm nach. Da fielen sie vor Jonathan darnieder, und sein Waffenträger würgte ihm immer nach, (3. Mose 26.7-Cool
14 also daß derer, die Jonathan und sein Waffenträger zuerst erschlug, waren bei zwanzig Mann, beinahe auf einer halben Hufe Acker, die ein Joch pflügt.
15 Und es kam ein Schrecken ins Lager auf dem Felde und ins ganze Volk; die Wache und die streifenden Rotten erschraken auch, also daß das Land erbebte; denn es war ein Schrecken von Gott.
20 Und Saul rief und alles Volk, das mit ihm war, und sie kamen zum Streit; und siehe, da ging eines jeglichen Schwert wider den andern und war ein sehr großes Getümmel. (Richter 7.22) (2. Chronik 20.23)
31 Sie schlugen aber die Philister des Tages von Michmas bis gen Ajalon. Und das Volk ward sehr matt.
47 Aber da Saul das Reich über Israel eingenommen hatte, stritt er wider alle seine Feinde umher: wider die Moabiter, wider die Kinder Ammon, wider die Edomiter, wider die Könige Zobas, wider die Philister; und wo er sich hin wandte, da übte er Strafe.
48 Und er hatte Sieg und schlug die Amalekiter und errettete Israel von der Hand aller, die sie zwackten.

1. Samuel - Kapitel 15
3 So zieh nun hin und schlage die Amalekiter und verbanne sie mit allem, was sie haben; schone ihrer nicht sondern töte Mann und Weib, Kinder und Säuglinge, Ochsen und Schafe, Kamele und Esel! (4. Mose 21.2)
7 Da schlug Saul die Amalekiter von Hevila an bis gen Sur, das vor Ägypten liegt, 8 und griff Agag, der Amalekiter König, lebendig, und alles Volk verbannte er mit des Schwertes Schärfe.
18 Und der HERR sandte dich auf den Weg und sprach: Zieh hin und verbanne die Sünder, die Amalekiter, und streite wider sie, bis du sie vertilgst!
33 Samuel sprach: Wie dein Schwert Weiber ihrer Kinder beraubt hat, also soll auch deine Mutter der Kinder beraubt sein unter den Weibern. Also hieb Samuel den Agag zu Stücken vor dem HERRN in Gilgal.

1. Samuel - Kapitel 17
52 Und die Männer Israels und Juda's machten sich auf und riefen und jagten den Philistern nach, bis man kommt ins Tal und bis an die Tore Ekrons. Und die Philister fielen erschlagen auf dem Wege zu den Toren bis gen Gath und gen Ekron.
53 Und die Kinder Israel kehrten um von dem Nachjagen der Philister und beraubten ihr Lager.

1. Samuel - Kapitel 18
7 Und die Weiber sangen gegeneinander und spielten und sprachen: Saul hat tausend geschlagen, aber David zehntausend. (1. Samuel 21.12) (1. Samuel 29.5)
25 Saul sprach: So sagt zu David: Der König begehrt keine Morgengabe, nur hundert Vorhäute von den Philistern, daß man sich räche an des Königs Feinden. Denn Saul trachtete David zu fällen durch der Philister Hand.
27 da machte sich David auf und zog mit seinen Männern und schlug unter den Philistern zweihundert Mann. Und David brachte ihre Vorhäute dem König in voller Zahl, daß er des Königs Eidam würde.

1. Samuel - Kapitel 19
8 Es erhob sich aber wieder ein Streit, und David zog aus und stritt wider die Philister und tat eine große Schlacht, daß sie vor ihm flohen.
9 Aber der böse Geist vom HERRN kam über Saul, und er saß in seinem Hause und hatte einen Spieß in seiner Hand; David aber spielte auf den Saiten mit der Hand. (1. Samuel 18.10-11)

1. Samuel - Kapitel 22
18 Da sprach der König zu Doeg: Wende du dich und erschlage die Priester! Doeg, der Edomiter, wandte sich und erschlug die Priester, daß des Tages starben fünfundachtzig Männer, die leinene Leibröcke trugen.
19 Und die Stadt der Priester, Nobe, schlug er mit der Schärfe des Schwerts, Mann und Weib, Kinder und Säuglinge, Ochsen und Esel und Schafe. (1. Samuel 21.2)

1. Samuel - Kapitel 23
1 Und es ward David angesagt: Siehe, die Philister streiten wider Kegila und berauben die Tennen. (Josua 15.44)
2 Da fragte David den HERRN und sprach: Soll ich hingehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Gehe hin! du wirst die Philister schlagen und Kegila erretten.
5 Also zog David samt seinen Männern gen Kegila und stritt wider die Philister und trieb ihnen ihr Vieh weg und tat eine große Schlacht an ihnen. Also errettete David die zu Kegila. (1. Samuel 19.Cool

1. Samuel - Kapitel 25
38 Und über zehn Tage schlug ihn der HERR, daß er starb.

1. Samuel - Kapitel 27
8 David aber zog hinauf samt seinen Männern und fiel ins Land der Gessuriter und Girsiter und Amalekiter; denn diese waren von alters her die Einwohner dieses Landes, wo man kommt gen Sur bis an Ägyptenland.
9 Da aber David das Land schlug, ließ er weder Mann noch Weib leben und nahm Schafe, Rinder, Esel, Kamele und Kleider und kehrte wieder und kam zu Achis.

1. Samuel - Kapitel 30
1 Da nun David des dritten Tages kam gen Ziklag mit seinen Männern, waren die Amalekiter eingefallen ins Mittagsland und in Ziklag und hatten Ziklag geschlagen und mit Feuer verbrannt
2 und hatten die Weiber daraus weggeführt, beide, klein und groß; sie hatten aber niemand getötet, sondern weggetrieben, und waren dahin ihres Weges.
3 Da nun David samt seinen Männern zur Stadt kam und sah, daß sie mit Feuer verbrannt und ihre Weiber, Söhne und Töchter gefangen waren,
4 hoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme auf und weinten, bis sie nicht mehr weinen konnten.
14 Wir sind eingefallen in das Mittagsland der Krether und in Juda und in das Mittagsland Kalebs und haben Ziklag mit Feuer verbrannt. (Josua 14.13) (2. Samuel 8.1Cool
17 Und David schlug sie vom Morgen an bis an den Abend gegen den andern Tag, daß ihrer keiner entrann, außer vierhundert Jünglinge; die stiegen auf die Kamele und flohen.

1. Samuel - Kapitel 31
1 Die Philister aber stritten wider Israel; und die Männer Israels flohen vor den Philistern und fielen erschlagen auf dem Gebirge Gilboa.
2 Und die Philister hingen sich an Saul und seine Söhne und erschlugen Jonathan und Abinadab und Malchisua, die Söhne Sauls.
3 Und der Streit ward hart wider Saul, und die Schützen trafen auf ihn mit Bogen, und er ward sehr verwundet von den Schützen.
4 Da sprach Saul zu seinem Waffenträger: Zieh dein Schwert aus und erstich mich damit, daß nicht diese Unbeschnittenen kommen und mich erstechen und treiben ihren Spott mit mir. Aber sein Waffenträger wollte nicht; denn er fürchtete sich sehr. Da nahm Saul das Schwert und fiel hinein. (Richter 9.54)
5 Da nun sein Waffenträger sah, daß Saul tot war, fiel er auch in sein Schwert und starb mit ihm.
6 Also starb Saul und seine drei Söhne und sein Waffenträger und alle seine Männer zugleich auf diesen Tag.

#10: AT - 2. Buch Samuel Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.04.2015, 17:37
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AT - 2. Buch Samuel

2. Samuel - Kapitel 1
15 Und David sprach zu seiner Jünglinge einem: Herzu, und schlag ihn! Und er schlug, ihn daß er starb. (2. Samuel 4.10) (2. Samuel 4.12)
22 Der Bogen Jonathans hat nie gefehlt, und das Schwert Sauls ist nie leer wiedergekommen von dem Blut der Erschlagenen und vom Fett der Helden.

2. Samuel - Kapitel 2
16 Und ein jeglicher ergriff den andern bei dem Kopf und stieß ihm sein Schwert in seine Seite, und fielen miteinander; daher der Ort genannt wird: Helkath-Hazzurim, der zu Gibeon ist.
17 Und es erhob sich ein sehr harter Streit des Tages. Abner aber und die Männer Israels wurden geschlagen vor den Knechten Davids.
23 Aber er weigerte sich zu weichen. Da stach ihn Abner mit dem Schaft des Spießes in seinen Bauch, daß der Spieß hinten ausging; und er fiel daselbst und starb vor ihm. Und wer an den Ort kam, da Asahel tot lag, der stand still. (2. Samuel 3.27)
31 Aber die Knechte Davids hatten geschlagen unter Benjamin und den Männern Abner, daß dreihundertundsechzig Mann waren tot geblieben.

2. Samuel - Kapitel 3
14 Auch sandte David Boten zu Is-Boseth, dem Sohn Sauls, und ließ ihm sagen: Gib mir mein Weib Michal, die ich mir verlobt habe mit hundert Vorhäuten der Philister. (1. Samuel 18.25-27)
15 Is-Boseth sandte hin und ließ sie nehmen von dem Mann Paltiel, dem Sohn des Lais.
22 Und siehe, die Knechte Davids und Joab kamen von einem Streifzuge und brachten mit sich große Beute.
27 Als nun Abner wieder gen Hebron kam, führte ihn Joab mitten unter das Tor, daß er heimlich mit ihm redete, und stach ihn daselbst in den Bauch, daß er starb, um seines Bruders Asahel Bluts willen. (2. Samuel 2.23) (1. Könige 2.5)
28 Da das David hernach erfuhr, sprach er: Ich bin unschuldig und mein Königreich vor dem HERRN ewiglich an dem Blut Abners, des Sohnes Ners;
29 es falle aber auf das Haupt Joabs und auf seines Vaters ganzes Haus, und müsse nicht aufhören im Hause Joabs, der einen Eiterfluß und Aussatz habe und am Stabe gehe und durchs Schwert falle und an Brot Mangel habe.
30 Also erwürgten Joab und Abisai Abner, darum daß er ihren Bruder Asahel getötet hatte im Streit zu Gibeon.

2. Samuel - Kapitel 4
6 Und sie kamen ins Haus, Weizen zu holen, und stachen ihn in den Bauch und entrannen.
7 Denn da sie ins Haus kamen, lag er auf seinem Bette in seiner Schlafkammer; und sie stachen ihn tot und hieben ihm den Kopf ab und nahmen seinen Kopf und gingen hin des Weges auf dem Blachfelde die ganze Nacht
10 ich griff den, der mir verkündigte und sprach: Saul ist tot! und meinte, er wäre ein guter Bote, und erwürgte ihn zu Ziklag, dem ich sollte Botenlohn geben. (2. Samuel 1.15)
12 Und David gebot seinen Jünglingen; die erwürgten sie und hieben ihre Hände und Füße ab und hingen sie auf am Teich zu Hebron.

2. Samuel - Kapitel 5
19 Und David fragte den HERRN und sprach: Soll ich hinaufziehen wider die Philister? und willst du sie in meine Hand geben? Der HERR sprach zu David: Zieh hinauf! ich will die Philister in deine Hände geben. (1. Samuel 30.Cool
20 Und David kam gen Baal-Perazim und schlug sie daselbst und sprach: Der HERR hat meine Feinde vor mir voneinander gerissen, wie die Wasser reißen.
23 Und David fragte den HERRN; der sprach: Du sollst nicht hinaufziehen, sondern komm von hinten zu ihnen, daß du an sie kommst gegenüber den Maulbeerbäumen.
24 Und wenn du hörst das Rauschen auf den Wipfeln der Maulbeerbäume einhergehen, so eile; denn der HERR ist dann ausgegangen vor dir her, zu schlagen das Heer der Philister.
25 David tat, wie ihm der HERR geboten hatte, und schlug die Philister von Geba an, bis man kommt gen Geser.

2. Samuel - Kapitel 6
7 Da ergrimmte des HERRN Zorn über Usa, und Gott schlug ihn daselbst um seines Frevels willen, daß er daselbst starb bei der Lade Gottes. (4. Mose 4.15) (1. Samuel 6.19)

2. Samuel - Kapitel 7
9 und bin mit dir gewesen, wo du hin gegangen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet und habe dir einen großen Namen gemacht wie der Name der Großen auf Erden.
14 Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Wenn er eine Missetat tut, will ich ihn mit Menschenruten und mit der Menschenkinder Schlägen strafen; (Psalm 89.27) (Lukas 1.32) (Hebräer 1.5)

2. Samuel - Kapitel 8
1 Und es begab sich darnach, daß David die Philister schlug und schwächte sie und nahm den Dienstzaum von der Philister Hand. Also wurden die Moabiter David untertänig, daß sie ihm Geschenke zutrugen.
2 Er schlug auch die Moabiter also zu Boden, daß er zwei Teile zum Tode brachte und einen Teil am Leben ließ.
3 David schlug auch Hadadeser, den Sohn Rehobs, König zu Zoba, da er hinzog, seine Macht wieder zu holen an dem Wasser Euphrat.
4 Und David fing aus ihnen tausendundsiebenhundert Reiter und zwanzigtausend Mann Fußvolk und verlähmte alle Rosse der Wagen und behielt übrig hundert Wagen. (Josua 11.9)
5 Es kamen aber die Syrer von Damaskus, zu helfen Hadadeser, dem König zu Zoba; und David schlug der Syrer zweiundzwanzigtausend Mann
6 und legte Volk in das Syrien von Damaskus. Also ward Syrien David untertänig, daß sie ihm Geschenke zutrugen. Denn der HERR half David, wo er hin zog.
7 Und David nahm die goldenen Schilde, die Hadadesers Knechte gehabt hatten, und brachte sie gen Jerusalem.
8 Aber von Betah und Berothai, den Städten Hadadesers, nahm der König David sehr viel Erz.
9 Da aber Thoi, der König zu Hamath, hörte, daß David hatte alle Macht des Hadadesers geschlagen,
10 sandte er Joram, seinen Sohn, zu David, ihn freundlich zu grüßen und ihn zu segnen, daß er wider Hadadeser gestritten und ihn geschlagen hatte (denn Thoi hatte einen Streit mit Hadadeser): und er hatte mit sich silberne, goldene und eherne Kleinode,
11 welche der König David auch dem HERR heiligte samt dem Silber und Gold, das er heiligte von allen Heiden, die er unter sich gebracht;
12 von Syrien, von Moab, von den Kindern Ammon, von den Philistern, von Amalek, von der Beute Hadadesers, des Sohnes Rehobs, König zu Zoba.
13 Auch machte sich David einen Namen da er wiederkam von der Syrer Schlacht und schlug im Salztal achtzehntausend Mann, (Psalm 60.2)
14 und legte Volk in ganz Edom, und ganz Edom war David unterworfen; denn der HERR half David, wo er hin zog. (1. Mose 27.40)

2. Samuel - Kapitel 10
18 Aber die Syrer flohen vor Israel. Und David verderbte der Syrer siebenhundert Wagen und vierzigtausend Reiter; dazu Sobach, den Feldhauptmann, schlug er, daß er daselbst starb.

2. Samuel - Kapitel 11
17 Und da die Männer der Stadt herausfielen und stritten wider Joab, fielen etliche des Volks von den Knechten Davids, und Uria, der Hethiter, starb auch.
21 Wer schlug Abimelech, den Sohn Jerubbeseths? Warf nicht ein Weib einen Mühlstein auf ihn von der Mauer, daß er starb zu Thebez? Warum habt ihr euch so nahe zur Mauer gemacht? so sollst du sagen: Dein Knecht Uria, der Hethiter, ist auch tot. (Richter 9.53)
23 Und der Bote sprach zu David: Die Männer nahmen überhand wider uns und fielen zu uns heraus aufs Feld; wir aber waren an ihnen bis vor die Tür des Tors;
24 und die Schützen schossen, von der Mauer, auf deine Knechte und töteten etliche von des Königs Knechten; dazu ist Uria, der Hethiter, auch tot.
25 David sprach zum Boten: So sollst du zu Joab sagen: Laß dir das nicht übel gefallen; denn das Schwert frißt jetzt diesen, jetzt jenen. Fahre fort mit dem Streit wider die Stadt, daß du sie zerbrechest, und seid getrost.

2. Samuel - Kapitel 12
9 Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, daß du solches Übel vor seinen Augen tatest? Uria, den Hethiter, hast du erschlagen mit dem Schwert; sein Weib hast du dir zum Weib genommen; ihn aber hast du erwürgt mit dem Schwert der Kinder Ammon. (2. Samuel 11.1) (1. Könige 15.5)
10 Nun so soll von deinem Hause das Schwert nicht lassen ewiglich, darum daß du mich verachtet hast und das Weib Urias, des Hethiters, genommen hast, daß sie dein Weib sei. (2. Samuel 13.28-29) (2. Samuel 18.14) (2. Könige 25.7)
11 So spricht der HERR: Siehe, ich will Unglück über dich erwecken aus deinem eigenen Hause und will deine Weiber nehmen vor deinen Augen und will sie deinem Nächsten geben, daß er bei deinen Weibern schlafen soll an der lichten Sonne.
14 Aber weil du die Feinde des HERRN hast durch diese Geschichte lästern gemacht, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben. (2. Samuel 11.27)
15 Und Nathan ging heim. Und der HERR schlug das Kind, das Urias Weib David geboren hatte, daß es todkrank ward.
18 Am siebenten Tage aber starb das Kind.
26 So stritt nun Joab wider Rabba der Kinder Ammon königliche Stadt (Jeremia 49.2)
27 und sandte Boten zu David und ließ ihm sagen: Ich habe gestritten wider Rabba und habe auch gewonnen die Wasserstadt.
28 So nimm nun zuhauf das übrige Volk und belagere die Stadt und gewinne sie, auf daß ich sie nicht gewinne und ich den Namen davon habe.
29 Also nahm David alles Volk zuhauf und zog hin und stritt wider Rabba und gewann es
30 und nahm die Krone seines Königs von seinem Haupt, die am Gewicht einen Zentner Gold hatte und Edelgesteine, und sie ward David auf sein Haupt gesetzt; und er führte aus der Stadt sehr viel Beute.
31 Aber das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon.

2. Samuel - Kapitel 13
14 Aber er wollte nicht gehorchen und überwältigte sie und schwächte sie und schlief bei ihr.
15 Und Amnon ward ihr überaus gram, daß der Haß größer war, denn vorhin die Liebe war. Und Amnon sprach zu ihr: Mache dich auf und hebe dich!
16 Sie aber sprach zu ihm: Das Übel ist größer denn das andere, das du an mir getan hast, daß du mich ausstößest. Aber er gehorchte ihrer Stimme nicht,
17 sondern rief seinen Knaben, der sein Diener war, und sprach: Treibe diese von mir hinaus und schließe die Tür hinter ihr zu!
28 Absalom aber gebot seinen Leuten und sprach: Sehet darauf, wenn Amnon guter Dinge wird von dem Wein und ich zu euch spreche: Schlagt Amnon und tötet ihn, daß ihr euch nicht fürchtet; denn ich hab's euch geheißen. Seid getrost und frisch daran! (3. Mose 20.17)
29 Also taten die Leute Absaloms dem Amnon, wie ihnen Absalom geboten hatte. Da standen alle Kinder des Königs auf, und ein jeglicher setzte sich auf sein Maultier und flohen.

2. Samuel - Kapitel 14
6 Und deine Magd hatte zwei Söhne, die zankten miteinander auf dem Felde, und da kein Retter war, schlug einer den andern und tötete ihn.
7 Und siehe, nun steht auf die ganze Freundschaft wider deine Magd und sagen: Gib her den, der seinen Bruder erschlagen hat, daß wir ihn töten für die Seele seines Bruders, den er erwürgt hat, und auch den Erben vertilgen; und wollen meinen Funken auslöschen, der noch übrig ist, daß meinem Mann kein Name und nichts Übriges bleibe auf Erden. (5. Mose 19.11-13)

2. Samuel - Kapitel 18
7 Und das Volk Israel ward daselbst geschlagen vor den Knechten Davids, daß desselben Tages eine große Schlacht geschah, zwanzigtausend Mann.
8 Und war daselbst der Streit zerstreut auf allem Lande; und der Wald fraß viel mehr Volk des Tages, denn das Schwert fraß.
14 Joab sprach: Ich kann nicht so lange bei dir verziehen. Da nahm Joab drei Spieße in sein Hand und stieß sie Absalom ins Herz, da er noch lebte an der Eiche.
15 Und zehn Knappen, Joabs Waffenträger, machten sich umher und schlugen ihn zu Tod.

2. Samuel - Kapitel 20
10 Und Amasa hatte nicht acht auf das Schwert in der Hand Joabs; und er stach ihn damit in den Bauch, daß sein Eingeweide sich auf die Erde schüttete, und gab ihm keinen Stich mehr und er starb. Joab aber und sein Bruder Abisai jagten nach Seba, dem Sohn Bichris. (1. Könige 2.5)
22 Und die Frau kam hinein zu allem Volk mit ihrer Weisheit. Und sie hieben Seba, dem Sohn Bichris, den Kopf ab und warfen ihn zu Joab.

2. Samuel - Kapitel 21
9 und gab sie in die Hand der Gibeoniter; die hingen sie auf dem Berge vor dem HERRN. Also fielen diese sieben auf einmal und starben zur Zeit der ersten Ernte, wann die Gerstenernte angeht.
17 Aber Abisai, der Zeruja Sohn, half ihm und schlug den Philister tot. Da schwuren ihm die Männer Davids und sprachen: Du sollst nicht mehr mit uns ausziehen in den Streit, daß nicht die Leuchte in Israel verlösche. (2. Samuel 23.1Cool
18 Darnach erhob sich noch ein Krieg zu Gob mit den Philistern. Da schlug Sibbechai, der Husathiter, den Saph, welcher auch der Kinder Raphas einer war. (1. Chronik 20.4-Cool
19 Und es erhob sich noch ein Krieg zu Gob mit den Philistern. Da schlug El-Hanan, der Sohn Jaere-Orgims, ein Bethlehemiter, den Goliath, den Gathiter, welcher hatte einen Spieß, des Stange war wie ein Weberbaum. (1. Samuel 17.7)
21 Und da er Israel Hohn sprach, schlug ihn Jonathan, der Sohn Simeas, des Bruders Davids. (1. Samuel 17.10)
22 Diese vier waren geboren dem Rapha zu Gath und fielen durch die Hand Davids und seiner Knechte.

2. Samuel - Kapitel 22
38 Ich will meinen Feinden nachjagen und sie vertilgen und will nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.
39 Ich will sie umbringen und zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen.
40 Du kannst mich rüsten mit Stärke zum Streit; du kannst unter mich werfen, die sich wider mich setzen.
41 Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich verstöre, die mich hassen.
42 Sie sahen sich um, aber da ist kein Helfer, nach dem HERRN; aber er antwortet ihnen nicht.
43 Ich will sie zerstoßen wie Staub auf der Erde; wie Kot auf der Gasse will ich sie verstäuben und zerstreuen.
47 Der HERR lebt, und gelobt sei mein Hort; und Gott, der Hort meines Heils, werde erhoben,
48 der Gott, der mir Rache gibt und wirft die Völker unter mich.

2. Samuel - Kapitel 23
6 Aber die heillosen Leute sind allesamt wie die ausgeworfenen Disteln, die man nicht mit Händen fassen kann;
7 sondern wer sie angreifen soll, muß Eisen und Spießstange in der Hand haben; sie werden mit Feuer verbrannt an ihrem Ort.
8 Dies sind die Namen der Helden Davids: Jasobeam, der Sohn Hachmonis, ein Vornehmster unter den Rittern; er hob seinen Spieß auf und schlug achthundert auf einmal.
10 da stand er und schlug die Philister, bis seine Hand müde am Schwert erstarrte. Und der HERR gab ein großes Heil zu der Zeit, daß das Volk umwandte ihm nach, zu rauben.
18 Abisai, Joabs Bruder, der Zeruja Sohn, war auch ein Vornehmster unter den Rittern: er hob seinen Spieß auf und schlug dreihundert, und war auch berühmt unter dreien (2. Samuel 21.17)
20 Und Benaja, der Sohn Jojadas, des Sohnes Is-Hails, von großen Taten, von Kabzeel, der schlug zwei Helden der Moabiter und ging hinab und schlug einen Löwen im Brunnen zur Schneezeit. (Josua 15.21) (Nehemia 11.25)
21 Und schlug auch einen ägyptischen ansehnlichen Mann, der hatte einen Spieß in seiner Hand. Er aber ging zu ihm hinab mit einem Stecken und riß dem Ägypter den Spieß aus der Hand und erwürgte ihn mit seinem eigenen Spieß.

2. Samuel - Kapitel 24
12 Gehe hin und rede mit David: So spricht der HERR: Dreierlei bringe ich zu dir; erwähle dir deren eins, daß ich es dir tue.
13 Gad kam zu David und sagte es ihm an und sprach zu ihm: Willst du, daß sieben Jahre Teuerung in dein Land komme? oder daß du drei Monate vor deinen Widersachern fliehen müssest und sie dich verfolgen? oder drei Tage Pestilenz in deinem Lande sei? So merke nun und siehe, was ich wieder sagen soll dem, der mich gesandt hat. (Jeremia 24.10) (Jeremia 29.17) (Hesekiel 6.12)
15 Also ließ der HERR Pestilenz in Israel kommen von Morgen an bis zur bestimmten Zeit, daß des Volks starb von Dan an bis gen Beer-Seba siebzigtausend Mann.

#11:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 22.04.2015, 19:09
    —
Waren die Nachbarländer und Völker (Perser z.B.) in jener Epoche (geschätzt 1000 v.Chr.) eigentlich Horte von Frieden, Harmonie und Glückseligkeit?

#12:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.04.2015, 19:31
    —
Sicher nicht. Diskussionen aber bitte im Diskussions Thread
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=35223&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=

#13: Richter, Könige und Andere Autor: wolle BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 00:11
    —
DAS BUCH DER RICHTER Ri 8,
16 Und er nahm die Ältesten der Stadt und holte Dornen aus der Wüste und Stacheln und ließ es die Leute zu Sukkot fühlen.
17 Und die Burg von Pnuël riss er nieder und erschlug die Leute der Stadt.

DAS ZWEITE BUCH DER KÖNIGE 2Kön 25,
7 Und sie erschlugen die Söhne Zedekias vor seinen Augen und blendeten Zedekia die Augen und legten ihn in Ketten und führten ihn nach Babel.
8 Am siebenten Tage des fünften Monats, das ist das neunzehnte Jahr Nebukadnezars, des Königs von Babel, kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, als Feldhauptmann des Königs von Babel nach Jerusalem
9 und verbrannte das Haus des HERRN und das Haus des Königs und alle Häuser in Jerusalem; alle großen Häuser verbrannte er mit Feuer.

DAS ZWEITE BUCH DER MAKKABÄER 2Makk 7,
4 Als man das sogleich getan hatte, gebot er, man sollte dem, der für sie das Wort geführt hatte, die Zunge ausschneiden und die Haut vom Kopf abziehen, wie das die Skythen tun, und Hände und Füße abhauen, und die andern Brüder und die Mutter sollten dabei zusehen.
5 Als er nun so verstümmelt war, ließ er ihn noch lebend zum Feuer bringen und in der Pfanne braten. Und als der Dampf aus der Pfanne sich weithin verbreitete, ermahnten sie und die Mutter sich untereinander, unverzagt zu sterben, und sprachen:
6 Gott der Herr sieht alles und wird sich unser ganz gewiss erbarmen, wie Mose in seinem Gesang den Feinden ins Angesicht bezeugt hat, wenn er verkündigt: »Und über seine Knechte wird er sich erbarmen.«
7 Als der Erste so aus dem Leben geschieden war, führten sie den Zweiten auch hin, um ihren Mutwillen mit ihm zu treiben; und sie zogen ihm vom Kopf Haut und Haar ab und fragten ihn, ob er Saufleisch essen wollte oder den ganzen Leib Glied für Glied martern lassen.
8 Er aber antwortete in seiner Sprache und sagte: Ich will's nicht tun.
9 Daher marterten sie ihn weiter wie den Ersten. Als er nun in den letzten Zügen lag, sprach er: Du verruchter Mensch, du nimmst uns wohl das zeitliche Leben; aber der König der Welt wird uns, die wir um seiner Gesetze willen sterben, wieder erwecken in der Auferstehung zum ewigen Leben.
10 Danach nahmen sie den Dritten und trieben auch mit ihm ihren Mutwillen. Und als sie es von ihm forderten, streckte er sogleich die Zunge heraus und hielt unerschrocken die Hände hin und sagte tapfer:
11 Diese Glieder sind mir vom Himmel gegeben; darum will ich sie gern gering achten um seiner Gesetze willen; denn ich hoffe, er wird sie mir wiedergeben.
12 Der König aber und seine Diener wunderten sich darüber, dass der Jüngling so mutig war und die Marter für nichts achtete.
13 Als auch dieser aus dem Leben geschieden war, peinigten sie den Vierten ebenso und geißelten ihn.
14 Als es aber mit ihm zum Sterben ging, sprach er: Das ist für uns ein großer Trost: Die Menschen können uns töten, aber wir hoffen auf Gottes Verheißung, dass er uns wieder auferwecken wird; du aber wirst nicht auferweckt werden zum Leben.
15 Gleich danach brachten sie den Fünften und geißelten ihn. Der sah Antiochus an und sprach zu ihm:
16 Du bist zwar ein Mensch und musst sterben; weil du aber unter den Menschen Gewalt hast, tust du, was du willst. Du sollst aber nicht meinen, dass Gott unser Volk im Stich gelassen hat.
17 Mach nur so weiter, dann wirst du erfahren, wie mächtig Gott ist, der dich und dein Geschlecht plagen wird.
18 Nach diesem führten sie den Sechsten auch heran. Der sagte, als er sterben sollte: Mach dir nichts vor! Wir haben ja unser Leiden sehr wohl verdient, da wir uns an unserm Gott versündigt haben; und er handelt schrecklich an uns.
19 Du aber bilde dir nicht ein, du würdest ungestraft bleiben, nachdem du gewagt hast, so gegen Gott zu toben.
20 Überaus bewundernswert aber war die Mutter und wert, dass man mit höchstem Lobe an sie denkt. Denn sie sah, wie ihre Söhne alle sieben nacheinander an einem einzigen Tag zu Tode gemartert wurden, und durchlitt es tapfer um der Hoffnung willen, die sie zu Gott hatte.
21 Dadurch wurde sie so hochgesinnt, dass sie einen Sohn nach dem andern in ihrer Sprache tröstete, und fasste sich, obwohl sie nur eine schwache Frau war, ein männliches Herz und sprach zu ihnen:
22 Ich weiß nicht, wie ihr in meinem Schoß entstanden seid, und den Odem und das Leben habe ich euch nicht gegeben noch habe ich zusammengefügt, woraus jeder von euch besteht.
23 Darum wird der, der die Welt geschaffen und alle Menschen gemacht und das Werden aller Dinge erdacht hat, euch den Odem und das Leben gnädig zurückgeben, weil ihr jetzt um seiner Gesetze willen keinerlei Rücksicht nehmt auf euch selbst.
24 Antiochus meinte voll Argwohn, sie verachtete und schmähte ihn in ihrer Sprache; so redete er dem jüngsten Sohn, der noch übrig war, nicht allein mit guten Worten zu, sondern verhieß ihm sogar mit einem Eide, wenn er sich von den Gesetzen seiner Väter lossagen würde, so wollte er ihn reich und glücklich machen, ihn unter seine Freunde aufnehmen und ihm Ämter anvertrauen.
25 Als der Jüngling sich aber nicht bereden lassen wollte, ließ der König die Mutter vor sich kommen und ermahnte sie, sie sollte den Sohn doch zu seinem Besten beraten.
26 Als er sie mit vielen Worten ermahnt hatte, nahm sie es auf sich, ihren Sohn zu überreden.
27 Aber sie spottete nur über den rohen Tyrannen. Denn sie neigte sich zu ihrem Sohn und redete in ihrer Sprache mit ihm und sagte:
28 Mein lieber Sohn, den ich neun Monate unter meinem Herzen getragen und drei Jahre gestillt und großgezogen und bis zu diesem Alter geleitet und gepflegt habe, erbarme dich doch über mich! Ich bitte dich, mein Kind, sieh Himmel und Erde an und alles, was darin ist, und bedenke: dies hat Gott alles aus nichts gemacht, und wir Menschen sind auch so gemacht.
29 Darum fürchte dich nicht vor diesem Henker, sondern nimm den Tod auf dich wie deine Brüder, damit dich Gott zur Zeit des Erbarmens samt deinen Brüdern mir wiedergebe.
30 Während sie noch redete, sprach der Jüngling: Auf wen wartet ihr noch? Ich gehorche dem Gebot des Königs nicht, sondern ich höre auf das Gebot des Gesetzes, das unsern Vätern durch Mose gegeben ist.
31 Du kannst dir zwar gegen die Hebräer alles Leid ausdenken, wirst aber der Hand Gottes gewiss nicht entrinnen.
32 Wir leiden ja um unsrer Sünden willen;
33 aber obwohl unser lebendiger Herr eine Zeit lang zornig ist und uns bestraft und züchtigt, so wird er doch seinen Knechten wieder gnädig werden.
34 Du Gottloser, Verruchtester unter allen Menschen, überhebe dich nicht in eitlen Hoffnungen und lege nicht in deiner Wut Hand an die Kinder Gottes!
35 Denn du bist dem Gericht des allmächtigen Gottes, der alle Dinge sieht, noch nicht entronnen.
36 Unsere Brüder, die eine kurze Zeit sich haben martern lassen, die haben jetzt teil am ewigen Leben nach der Verheißung Gottes: du aber sollst nach dem Urteil Gottes bestraft werden, wie du es mit deinem Hochmut verdient hast.
37 Ich will Leib und Leben um der Gesetze meiner Väter willen dahingeben wie meine Brüder und zu Gott schreien, dass er bald seinem Volk gnädig werde, du aber unter großer Marter und Qual bekennen musst, dass er allein Gott ist.
38 Der Zorn des Allmächtigen aber, der mit Recht über unser ganzes Volk ergangen ist, möge an mir und meinen Brüdern zum Stehen kommen.
39 Als dies der König hörte, wurde er toll und töricht und ließ ihn noch schlimmer martern als die andern; denn es verdross ihn, dass er so verächtlich von ihnen behandelt wurde.
40 So ist auch dieser, ohne unrein geworden zu sein, gestorben und hat sein ganzes Vertrauen auf den Herrn gestellt.
41 Zuletzt, nach den Söhnen, wurde auch die Mutter hingerichtet.

DAS ZWEITE BUCH DER KÖNIGE 2Kön,
16 Damals schlug Menahem die Stadt Tifsach und alle, die darin waren, und ihr Gebiet von Tirza aus, weil sie ihn nicht einlassen wollten, und schlug sie, und alle ihre Schwangeren ließ er aufschlitzen.

DER PROPHET HOSEA Hos 14
1 Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.

DAS FÜNFTE BUCH MOSE (DEUTERONOMIUM) Dtn
16 Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker.
17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog.
18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe.
19 Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang.
20 Der HERR wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast.
21 Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen.
22 Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung und hitzigem Fieber, Getreidebrand und Dürre; die werden dich verfolgen, bis du umkommst.
23 Der Himmel, der über deinem Haupt ist, wird ehern werden und die Erde unter dir eisern.
24 Statt des Regens für dein Land wird der HERR Staub und Asche vom Himmel auf dich geben, bis du vertilgt bist.
25 Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf einem Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden.
26 Deine Leichname werden zum Fraß werden allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des Landes und niemand wird sie verscheuchen.
27 Der HERR wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, mit Pocken, mit Grind und Krätze, dass du nicht geheilt werden kannst.
28 Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes.
29 Und du wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln, und wirst auf deinem Wege kein Glück haben und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang und niemand wird dir helfen.
30 Mit einem Mädchen wirst du dich verloben; aber ein anderer wird es sich nehmen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst seine Früchte nicht genießen.
31 Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden und niemand wird dir helfen.
32 Deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, dass deine Augen zusehen müssen und täglich vor Verlangen nach ihnen vergehen, und in deinen Händen wird keine Kraft sein.
33 Den Ertrag deines Ackers und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennst, und du wirst geplagt und geschunden werden dein Leben lang
34 und wirst wahnsinnig werden bei dem, was deine Augen sehen müssen.
35 Der HERR wird dich schlagen mit bösen Geschwüren an den Knien und Waden, dass du nicht geheilt werden kannst, von den Fußsohlen bis zum Scheitel.
36 Der HERR wird dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, unter ein Volk treiben, das du nicht kennst noch deine Väter, und du wirst dort andern Göttern dienen: Holz und Steinen.
37 Und du wirst zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern, zu denen der HERR dich treibt.
38 Du wirst viel Samen auf das Feld säen, aber wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden's abfressen.
39 Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber weder Wein trinken noch Trauben lesen; denn die Würmer werden's verzehren.
40 Ölbäume wirst du haben in deinem ganzen Gebiet, aber du wirst dich nicht salben mit Öl; denn dein Ölbaum wird seine Frucht abwerfen.
41 Söhne und Töchter wirst du zeugen und doch nicht behalten; denn sie werden gefangen weggeführt werden.
42 Alle Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen.
43 Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken.
44 Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein und du wirst der Schwanz sein.
45 Alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt bist, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht und seine Gebote und Rechte nicht gehalten hast, die er dir geboten hat.
46 Und diese Flüche werden Zeichen und Wunder sein an dir und an deinen Nachkommen immerdar,
47 weil du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines Herzens, obwohl du Überfluss hattest an allem.
48 Und du wirst deinem Feinde, den der HERR gegen dich schicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel, und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt hat.
49 Der HERR wird ein Volk über dich schicken von ferne, vom Ende der Erde, wie ein Adler fliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst,
50 ein freches Volk, das nicht Rücksicht nimmt auf die Alten und die Jungen nicht schont.
51 Es wird verzehren die Jungtiere deines Viehs und den Ertrag deines Ackers, bis du vertilgt bist, und wird dir nichts übrig lassen vom Korn, Wein und Öl und vom Jungvieh deiner Rinder und Schafe, bis es dich umgebracht hat.
52 Es wird dich ängstigen in allen deinen Städten, bis es niedergeworfen hat deine hohen und festen Mauern, auf die du dich verlässt, in deinem ganzen Lande; und du wirst geängstigt werden in allen deinen Städten, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.
53 Du wirst die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird.
54 Ein Mann unter euch, der zuvor verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, wird seinem Bruder und der Frau in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von seinen Söhnen, nichts gönnen
55 von dem Fleisch seiner Söhne, das er isst, weil ihm nichts übrig geblieben ist von allem Gut in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in allen deinen Städten.
56 Eine Frau unter euch, die zuvor so verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, dass sie nicht einmal versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Verwöhnung und Wohlleben, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und ihrer Tochter nicht gönnen
57 die Nachgeburt, die von ihr ausgegangen ist, und ihr Kind, das sie geboren hat; denn sie wird beides vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in deinen Städten.
58Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott,
59 so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten.
60 Und er wird auch alle Seuchen Ägyptens über dich bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dich nicht loslassen;
61 dazu wird der HERR alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist.
62 Und nur wenige werden übrig bleiben von euch, die ihr zuvor zahlreich gewesen seid wie die Sterne am Himmel, weil du nicht gehorcht hast der Stimme des HERRN, deines Gottes.
63 Und wie sich der HERR zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen, und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, in das du jetzt ziehst, es einzunehmen.
64 Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde bis ans andere, und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter: Holz und Steinen.
65 Dazu wirst du unter jenen Völkern keine Ruhe haben, und deine Füße werden keine Ruhestatt finden. Denn der HERR wird dir dort ein bebendes Herz geben und erlöschende Augen und eine verzagende Seele,
66 und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben; Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.
67 Morgens wirst du sagen: Ach dass es Abend wäre!, und abends wirst du sagen: Ach dass es Morgen wäre!, vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, was du mit deinen Augen sehen wirst.
68 Und der HERR wird dich mit Schiffen wieder nach Ägypten führen, auf dem Wege, von dem ich dir gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet dort euren Feinden als Knechte und Mägde verkauft werden, aber es wird kein Käufer da sein.

Jesaja 13
3 Ich habe meine Geheiligten entboten zu meinem Zorngericht und meine Starken gerufen, die da jauchzen über meine Herrlichkeit.
4 Es ist Geschrei und Lärm auf den Bergen wie von einem großen Volk, Geschrei und Getümmel von den versammelten Königreichen der Völker. Der HERR Zebaoth rüstet ein Heer zum Kampf.
5 Sie kommen aus fernen Landen, vom Ende des Himmels, ja, der HERR selbst samt den Werkzeugen seines Zorns, um zu verderben die ganze Erde.
6 Heulet, denn des HERRN Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.
7 Darum werden alle Hände schlaff, und aller Menschen Herz wird feige sein.
8 Schrecken, Angst und Schmerzen wird sie ankommen, es wird ihnen bange sein wie einer Gebärenden. Einer wird sich vor dem andern entsetzen, feuerrot werden ihre Angesichter sein.
9 Denn siehe, des HERRN Tag kommt grausam, zornig, grimmig, die Erde zu verwüsten und die Sünder von ihr zu vertilgen.
10 Denn die Sterne am Himmel und sein Orion scheinen nicht hell, die Sonne geht finster auf, und der Mond gibt keinen Schein.
11 Ich will den Erdkreis heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Missetat willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen,
12 dass ein Mann kostbarer sein soll als feinstes Gold und ein Mensch wertvoller als Goldstücke aus Ofir.
13 Darum will ich den Himmel bewegen, und die Erde soll beben und von ihrer Stätte weichen durch den Grimm des HERRN Zebaoth, am Tage seines Zorns.
14 Und sie sollen sein wie ein verscheuchtes Reh und wie eine Herde ohne Hirten, dass sich ein jeder zu seinem Volk kehren und ein jeder in sein Land fliehen wird.
15 Wer da gefunden wird, wird erstochen, und wen man aufgreift, wird durchs Schwert fallen.
16 Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.
17 Denn siehe, ich will die Meder gegen sie erwecken, die nicht Silber suchen oder nach Gold fragen,
18 sondern die Jünglinge mit Bogen erschießen und sich der Frucht des Leibes nicht erbarmen und die Kinder nicht schonen.
19 So soll Babel, das schönste unter den Königreichen, die herrliche Pracht der Chaldäer, zerstört werden von Gott wie Sodom und Gomorra,
20 dass man hinfort nicht mehr da wohne noch jemand da bleibe für und für, dass auch Araber dort keine Zelte aufschlagen noch Hirten ihre Herden lagern lassen,
21 sondern Wüstentiere werden sich da lagern, und ihre Häuser werden voll Eulen sein; Strauße werden da wohnen, und Feldgeister werden da hüpfen,
22 und wilde Hunde werden in ihren Palästen heulen und Schakale in den Schlössern der Lust. Ihre Zeit wird bald kommen, und ihre Tage lassen nicht auf sich warten.

Sacharja 14
2 Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.
3 Und der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht.
5 Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm.
12 Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind: Ihr Fleisch wird verwesen, während sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zungen im Mund.
13 Zu der Zeit wird der HERR eine große Verwirrung unter ihnen anrichten, sodass einer den andern bei der Hand packen und seine Hand wider des andern Hand erheben wird;
14 und auch Juda wird gegen Jerusalem kämpfen. Und man wird zusammenbringen die Güter aller Heiden ringsumher: Gold, Silber und Kleider über die Maßen viel.
15 Und so wird dann diese Plage auch kommen über Rosse, Maultiere, Kamele, Esel und alle Tiere, die in diesem Heer sind; sie werden von ihr geschlagen gleichwie jene.
17 Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, über das wird's nicht regnen.
18 Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der HERR alle Heiden schlagen wird, wenn sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.

KLAGELIEDER JEREMIAS Klgl 5
11 Sie haben die Frauen in Zion geschändet und die Jungfrauen in den Städten Judas.
12 Fürsten wurden von ihnen gehenkt, und die Alten hat man nicht geehrt.
13 Jünglinge mussten Mühlsteine tragen und Knaben beim Holztragen straucheln.


Zuletzt bearbeitet von wolle am 08.05.2015, 22:24, insgesamt einmal bearbeitet

#14: Ehe mit kriegsgefangenen Frauen Autor: wolle BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 16:34
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DAS FÜNFTE BUCH MOSE (DEUTERONOMIUM) Dtn 21 Ehe mit kriegsgefangenen Frauen
10 Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und der HERR, dein Gott, gibt sie dir in deine Hände, dass du Gefangene von ihnen wegführst,
11 und siehst unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, dass du sie zur Frau nimmst,
12 so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden
13 und die Kleider ablegen, in denen sie gefangen genommen wurde, und lass sie in deinem Hause sein und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und lass sie deine Frau sein.
14 Wenn du aber kein Gefallen mehr an ihr hast, so sollst du sie gehen lassen, wohin sie will; du sollst sie aber nicht um Geld verkaufen oder als Sklavin behandeln, weil du zu ihr eingegangen bist.

DAS BUCH DER RICHTER (Ri 5) Zwei Frauen pro Mann als Kriegsbeute
30 Sie werden wohl Beute finden und verteilen, eine Frau, zwei Frauen für jeden Mann und für Sisera bunte gestickte Kleider zur Beute, gewirkte bunte Tücher um den Hals als Beute.

DAS BUCH JUDIT (Jdt 16)
20 Weh den Heiden, die mein Volk verfolgen!
Denn der allmächtige Herr bestraft sie und sucht sie heim am Tage des Gerichts.
21 Er wird ihren Leib plagen mit Feuer und mit Würmern,
und sie werden brennen und es fühlen in alle Ewigkeit.

#15: Eroberung der Stadt Ai Autor: wolle BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 21:28
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DAS BUCH JOSUA (Jos 8 )
Eroberung der Stadt Ai
1 Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und verzage nicht! Nimm mit dir das ganze Kriegsvolk und mache dich auf und zieh hinauf nach Ai! Sieh, ich habe den König von Ai samt seinem Volk in seiner Stadt und seinem Land in deine Hände gegeben.
2 Und du sollst mit Ai und seinem König tun, wie du mit Jericho und seinem König getan hast, nur dass ihr die Beute und das Vieh unter euch teilen sollt. Lege einen Hinterhalt hinter die Stadt!
3 Da machte sich Josua auf und das ganze Kriegsvolk, um nach Ai hinaufzuziehen. Und Josua erwählte dreißigtausend streitbare Männer und sandte sie aus bei Nacht
4 und gebot ihnen: Seht zu, ihr sollt der Hinterhalt sein hinter der Stadt. Entfernt euch aber nicht allzu weit von der Stadt und seid allesamt bereit!
5 Ich aber und das ganze Kriegsvolk, das bei mir ist, wollen nahe an die Stadt heranrücken. Und wenn sie ausziehen uns entgegen wie das erste Mal, so wollen wir vor ihnen fliehen,
6 damit sie uns nachjagen, bis wir sie von der Stadt weglocken. Denn sie werden denken, wir fliehen vor ihnen wie das erste Mal. Und wenn wir vor ihnen fliehen,
7 sollt ihr hervorbrechen aus dem Hinterhalt und die Stadt einnehmen; denn der HERR, euer Gott, wird sie in eure Hände geben.
8 Wenn ihr aber die Stadt eingenommen habt, so steckt sie mit Feuer an und tut nach dem Wort des HERRN. Siehe, ich hab's euch geboten.
18 Da sprach der HERR zu Josua: Strecke die Lanze in deiner Hand aus auf Ai zu; denn ich will es in deine Hand geben. Und als Josua die Lanze in seiner Hand gegen die Stadt ausstreckte,
19 da brach der Hinterhalt eilends auf aus seinem Versteck und sie liefen, nachdem er seine Hand ausgestreckt hatte, und kamen in die Stadt und nahmen sie ein und eilten und steckten sie mit Feuer an. 20 Und die Männer von Ai wandten sich um und sahen hinter sich und sahen den Rauch der Stadt aufsteigen gen Himmel und vermochten nicht zu fliehen, weder hierhin noch dorthin. Denn das Volk, das zur Wüste floh, kehrte um gegen die, die ihnen nachjagten.
21 Und als Josua und ganz Israel sahen, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte, weil von der Stadt Rauch aufstieg, kehrten sie um und schlugen die Männer von Ai.
22 Und die in der Stadt kamen auch heraus ihnen entgegen, und die Männer von Ai gerieten mitten unter Israel, von hierher und von dorther. Und sie erschlugen sie, bis niemand mehr von ihnen übrig blieb noch entrinnen konnte,
23 und ergriffen den König von Ai lebendig und brachten ihn zu Josua.
24 Und als Israel alle Einwohner von Ai getötet hatte auf dem Felde und in der Wüste, wohin sie ihnen nachgejagt waren, und alle durch die Schärfe des Schwerts gefallen und umgekommen waren, da kehrte sich ganz Israel gegen Ai und schlug es mit der Schärfe des Schwerts.
25 Und alle, die an diesem Tage fielen, Männer und Frauen, waren zwölftausend, alle Leute von Ai.
26 Josua aber zog nicht eher seine Hand zurück, mit der er die Lanze ausgestreckt hatte, bis der Bann vollstreckt war an allen Einwohnern von Ai.
27 Nur das Vieh und die Beute der Stadt teilte Israel unter sich nach dem Wort des HERRN, das er Josua geboten hatte.
28 Und Josua brannte Ai nieder und machte es zu einem Schutthaufen für immer, der noch heute daliegt,
29 und ließ den König von Ai an einen Baum hängen bis zum Abend. Als aber die Sonne untergegangen war, gebot er, dass man seinen Leichnam vom Baum nehmen sollte, und sie warfen ihn unter das Stadttor und machten einen großen Steinhaufen über ihm, der bis auf diesen Tag da ist.

#16: Judit rät zum Angriff Autor: wolle BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 21:52
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DAS BUCH JUDIT (Jdt 14)
Judit rät zum Angriff
1 Danach sagte Judit zum ganzen Volk: Liebe Brüder, hört mich!
2 Hängt diesen Kopf über die Mauer und nehmt, sobald der Tag anbricht, eure Waffen und macht einen Ausfall, aber nur zum Schein; steigt nicht ins Tal hinunter!
3 Dann werden ihre Wachen fliehen, um den Feldherrn zur Schlacht zu wecken.
4 Wenn ihre Hauptleute ins Zelt des Holofernes kommen und den Leichnam in seinem Blut liegen sehen, werden sie erschrecken.
5 Und wenn ihr merkt, dass sie fliehen, so jagt ihnen zuversichtlich nach; denn der Herr wird sie unter euren Füßen sterben lassen.
6 Als nun Achior sah, wie mächtig der Gott Israels geholfen hatte, verließ er die heidnischen Bräuche, glaubte an Gott und ließ sich beschneiden. Er wurde in das Volk Israel aufgenommen, er und alle seine Nachkommen, bis auf den heutigen Tag.

Die Assyrer entdecken den Tod des Holofernes
7 Als der Tag anbrach, hängten sie den Kopf des Holofernes über die Mauer, nahmen ihre Waffen und machten einen Ausfall mit großem Lärm und Geschrei.
8 Als die Wachen das sahen, liefen sie zum Zelt des Holofernes. Und die darin waren, fingen an, vor der Tür seiner Kammer zu poltern, damit er durch den Lärm und nicht durch Weckrufe aufwachen sollte.
9 Denn niemand wagte es, an der Kammer des assyrischen Fürsten anzuklopfen oder gar hineinzugehen. 10 Als aber die Heerführer, Obersten und alle Hauptleute des assyrischen Heeres kamen, befahlen sie den Kammerdienern:
11 Geht hinein und weckt ihn auf! Denn die Mäuse sind aus ihren Löchern hervorgekommen und wagen, uns zum Kampf herauszufordern.
12 Da ging Bagoas hinein in die Kammer, trat vor den Vorhang und klatschte in die Hände; denn er meinte, er schliefe bei Judit.
13 Er horchte, ob sich etwas regte, und als er nichts vernahm, trat er näher an den Vorhang, hob ihn auf und sah den Leichnam des Holofernes ohne Kopf in seinem Blut auf der Erde liegen. Da schrie und heulte er laut und zerriss seine Kleider
14 und sah in Judits Kammer nach. Als er sie dort nicht fand, lief er hinaus zu den Kriegsleuten und rief: Eine einzige hebräische Frau hat das Haus des Königs Nebukadnezar zu Spott und Hohn gemacht vor aller Welt; denn Holofernes liegt tot auf der Erde und der Kopf ist ihm abgehauen.
15 Als das die assyrischen Hauptleute hörten, zerrissen sie ihre Kleider und eine schreckliche Angst befiel sie;
16 und es erhob sich ein großes Wehgeschrei in ihrem Lager.

#17: Ein frommes Gebet um gewaltige Vergeltung Autor: wolle BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 22:07
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DER PSALTER (Ps 79,2)
Gebet des Volkes Gottes in schwerer Kriegsnot
1 Ein Psalm Asafs.
Gott, es sind Heiden in dein Erbe eingefallen; /die haben deinen heiligen Tempel entweiht
und aus Jerusalem einen Steinhaufen gemacht.
2 Sie haben die Leichname deiner Knechte /den Vögeln unter dem Himmel zu fressen gegeben
und das Fleisch deiner Heiligen den Tieren im Lande.
3 Sie haben ihr Blut vergossen um Jerusalem her wie Wasser, und da war niemand, der sie begrub.
4 Wir sind bei unsern Nachbarn eine Schmach geworden, zu Spott und Hohn bei denen, die um uns her sind.
5 HERR, wie lange willst du so sehr zürnen und deinen Eifer brennen lassen wie Feuer?
6 Schütte deinen Grimm auf die Völker, die dich nicht kennen, und auf die Königreiche, die deinen Namen nicht anrufen.
7 Denn sie haben Jakob gefressen und seine Stätte verwüstet.
8 Rechne uns die Schuld der Väter nicht an, erbarme dich unser bald, denn wir sind sehr elend.
9 Hilf du uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen! Errette uns und vergib uns unsre Sünden um deines Namens willen!
10 Warum lässt du die Heiden sagen: »Wo ist nun ihr Gott?« Lass unter den Heiden vor unsern Augen kundwerden die Vergeltung für das Blut deiner Knechte, das vergossen ist.
11 Lass vor dich kommen das Seufzen der Gefangenen; durch deinen starken Arm erhalte die Kinder des Todes
12 und vergilt unsern Nachbarn siebenfach auf ihr Haupt ihr Schmähen, mit dem sie dich, Herr, geschmäht haben.
13 Wir aber, dein Volk, die Schafe deiner Weide, danken dir ewiglich und verkünden deinen Ruhm für und für.

DER PROPHET JESAJA (Jes 42)
13 Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann kommt er in Eifer; laut erhebt er das Kampfgeschrei, zieht wie ein Held wider seine Feinde.
24 Wer hat Jakob der Plünderung preisgegeben und Israel den Räubern? Hat es nicht der HERR getan, an dem wir gesündigt haben? Und sie wollten nicht auf seinen Wegen wandeln, und sie gehorchten seinen Weisungen nicht.
25 Darum hat er über sie ausgeschüttet seinen grimmigen Zorn und den Schrecken des Krieges, dass er sie ringsumher versengte, aber sie merken's nicht, und sie in Brand steckte, aber sie nehmen's nicht zu Herzen.

#18: Jeftah gibt seine Tochter Gott als Brandopfer Autor: wolle BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 22:57
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DAS BUCH DER RICHTER (Ri 11)
4 Und einige Zeit danach kämpften die Ammoniter mit Israel.
20 Aber Sihon traute Israel nicht und ließ es nicht durch sein Gebiet ziehen, sondern versammelte sein ganzes Kriegsvolk und lagerte sich bei Jahaz und kämpfte mit Israel.
21 Der HERR aber, der Gott Israels, gab Sihon mit seinem ganzen Kriegsvolk in die Hände Israels und sie erschlugen sie. So nahm Israel das ganze Land der Amoriter ein, die in jenem Land wohnten.
22 Sie nahmen das ganze Gebiet der Amoriter ein vom Arnon bis an den Jabbok und von der Wüste bis an den Jordan.
23 So hat nun der HERR, der Gott Israels, die Amoriter vertrieben vor seinem Volk Israel, und du willst ihr Land einnehmen?
24 Du solltest das Land derer einnehmen, die dein Gott Kemosch vertreibt, uns dagegen das Land derer einnehmen lassen, die der HERR, unser Gott, vor uns vertrieben hat.
27 Ich habe mich nicht an dir versündigt, du aber tust so Böses an mir, dass du mit mir kämpfst. Der HERR, der da Richter ist, richte heute zwischen Israel und den Ammonitern.
29 Da kam der Geist des HERRN auf Jeftah, und er zog durch Gilead und Manasse und nach Mizpe, das in Gilead liegt, und von Mizpe, das in Gilead liegt, gegen die Ammoniter.
30 Und Jeftah gelobte dem HERRN ein Gelübde und sprach: Gibst du die Ammoniter in meine Hand,
31 so soll, was mir aus meiner Haustür entgegengeht, wenn ich von den Ammonitern heil zurückkomme, dem HERRN gehören, und ich will's als Brandopfer darbringen.
32 So zog Jeftah auf die Ammoniter los, um gegen sie zu kämpfen. Und der HERR gab sie in seine Hände.
33 Und er schlug sie mit gewaltigen Schlägen von Aroër an bis hin nach Minnit, zwanzig Städte, und bis nach Abel-Keramim. So wurden die Ammoniter gedemütigt vor den Israeliten.
34 Als nun Jeftah nach Mizpa zu seinem Hause kam, siehe, da geht seine Tochter heraus ihm entgegen mit Pauken und Reigen; und sie war sein einziges Kind, und er hatte sonst keinen Sohn und keine Tochter.
35 Und als er sie sah, zerriss er seine Kleider und sprach: Ach, meine Tochter, wie beugst du mich und betrübst mich! Denn ich habe meinen Mund aufgetan vor dem HERRN und kann's nicht widerrufen.
36 Sie aber sprach: Mein Vater, hast du deinen Mund aufgetan vor dem HERRN, so tu mit mir, wie dein Mund geredet hat, nachdem der HERR dich gerächt hat an deinen Feinden, den Ammonitern.
37 Und sie sprach zu ihrem Vater: Du wollest mir das gewähren: Lass mir zwei Monate, dass ich hingehe auf die Berge und meine Jungfrauschaft beweine mit meinen Gespielen.
38 Er sprach: Geh hin!, und ließ sie zwei Monate gehen. Da ging sie hin mit ihren Gespielen und beweinte ihre Jungfrauschaft auf den Bergen.
39 Und nach zwei Monaten kam sie zurück zu ihrem Vater. Und er tat ihr, wie er gelobt hatte, und sie hatte nie einen Mann erkannt. Und es ward Brauch in Israel,
40 dass die Töchter Israel jährlich hingehen, zu klagen um die Tochter Jeftahs, des Gileaditers, vier Tage im Jahr.

#19: des HERRN Zorn Autor: wolle BeitragVerfasst am: 11.05.2015, 11:35
    —
DER PROPHET JEREMIA (Jer 6)
Das wohlverdiente Gericht
4 »Rüstet euch zum Krieg gegen sie! Wohlauf, lasst uns hinaufziehen, solange es noch heller Tag ist! Wehe, es will Abend werden, und die Schatten werden lang!
5 Wohlan, lasst uns hinaufziehen bei Nacht und ihre Paläste zerstören!«
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Fällt Bäume und werft einen Wall auf gegen Jerusalem; denn es ist eine Stadt, die heimgesucht werden soll. Ist doch nichts als Unrecht darin!
7 Denn wie ein Brunnen sein Wasser quellen lässt, so quillt auch ihre Bosheit. Frevel und Gewalt hört man in ihr, und Morden und Schlagen treiben sie täglich vor mir.
8 Bessre dich, Jerusalem, ehe sich mein Herz von dir wende und ich dich zum wüsten Lande mache, darin niemand wohnt!
9 So spricht der HERR Zebaoth: Halte Nachlese am Rest Israels wie am Weinstock, strecke deine Hand immer wieder aus wie ein Winzer nach den Reben.
11 Darum bin ich von des HERRN Zorn so voll, dass ich ihn nicht zurückhalten kann.« So schütte ihn aus über die Kinder auf der Gasse und über die Schar der jungen Männer! Denn es sollen alle, Mann und Frau, Alte und Hochbetagte, gefangen weggeführt werden.
12 Ihre Häuser sollen den Fremden zuteil werden samt den Äckern und Frauen; denn ich will meine Hand ausstrecken, spricht der HERR, wider die Bewohner des Landes.
15 Sie werden mit Schande dastehen, weil sie solche Gräuel getrieben haben; aber sie wollen sich nicht schämen und wissen nichts von Scham. Darum sollen sie fallen unter den Fallenden, und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen, spricht der HERR.
19 Du, Erde, höre zu! Siehe, ich will Unheil über dies Volk bringen, ihren verdienten Lohn, weil sie auf meine Worte nicht achten und mein Gesetz verwerfen.
21 Darum spricht der HERR: Siehe, ich will diesem Volk Anstöße in den Weg stellen, daran sich Väter und Söhne zugleich stoßen und ein Nachbar mit dem andern umkommen soll.
22 So spricht der HERR: Siehe, es kommt ein Volk von Norden, und ein großes Volk wird sich erheben vom Ende der Erde.
23 Sie führen Bogen und Speer, sind grausam und ohne Erbarmen. Sie brausen daher wie ein ungestümes Meer und reiten auf Rossen, gerüstet als Kriegsleute, gegen dich, du Tochter Zion.
24 Wir haben von ihnen gehört und unsre Arme sind uns niedergesunken; es ist uns angst und weh geworden wie einer Gebärenden.
25 Niemand gehe hinaus auf den Acker, niemand gehe über Land; denn es ist Schrecken um und um vor dem Schwert des Feindes.
26 O Tochter meines Volks, zieh den Sack an und wälze dich im Staube! Trage Leid wie um den einzigen Sohn und klage bitterlich; denn der Verderber kommt über uns plötzlich.
29 Der Blasebalg schnaubte, das Blei wurde flüssig vom Feuer; aber das Schmelzen war umsonst, denn die Bösen sind nicht ausgeschieden.
30 Darum heißen sie »Verworfenes Silber«; denn der HERR hat sie verworfen.

#20: Heiliger Krieg Autor: wolle BeitragVerfasst am: 11.05.2015, 21:42
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DER PROPHET JOEL (Joel 4)
Gottes Strafgericht über die Heiden. Israels Heil
5 Mein Silber und Gold habt ihr genommen und meine schönen Kleinode in eure Tempel gebracht;
6 dazu habt ihr auch die Leute von Juda und Jerusalem den Griechen verkauft, um sie weit weg von ihrem Lande zu bringen.
7 Siehe, ich will sie kommen lassen aus dem Ort, wohin ihr sie verkauft habt, und will's euch heimzahlen auf euren Kopf
8 und will nun eure Söhne und eure Töchter verkaufen in die Hand der Leute von Juda; die sollen sie denen in Saba, einem Volk in fernen Landen, verkaufen; denn der HERR hat's geredet.
9 Ruft dies aus unter den Heiden! Bereitet euch zum heiligen Krieg! Bietet die Starken auf! Lasst herzukommen und hinaufziehen alle Kriegsleute!
10 Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! Der Schwache spreche: Ich bin stark!
19 Aber Ägypten soll wüst werden und Edom eine Einöde um des Frevels willen an den Leuten von Juda, weil sie unschuldiges Blut in ihrem Lande vergossen haben.
21Und ich will ihr Blut nicht ungesühnt lassen. Und der HERR wird wohnen zu Zion.

#21: Vertreibung von sieben Völkern, Rassismus, Sippenhaft, Pest, Aufreibung Autor: wolle BeitragVerfasst am: 11.05.2015, 22:51
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DAS BUCH JOSUA (Jos 3)
9 Und Josua sprach zu den Israeliten: Herzu! Hört die Worte des HERRN, eures Gottes!
10 Daran sollt ihr merken, dass ein lebendiger Gott unter euch ist und dass er vor euch vertreiben wird die Kanaaniter, Hetiter, Hiwiter, Perisiter, Girgaschiter, Amoriter und Jebusiter:

DAS FÜNFTE BUCH MOSE (DEUTERONOMIUM) (5.Mose 23)
3 Es soll auch kein Mischling in die Gemeinde des HERRN kommen; auch seine Nachkommenschaft bis ins zehnte Glied soll nicht in die Gemeinde des HERRN kommen.

DAS VIERTE BUCH MOSE (NUMERI) (4.Mose 14)
3 Warum führt uns der HERR in dies Land, damit wir durchs Schwert fallen und unsere Frauen und unsere Kinder ein Raub werden? Ist's nicht besser, wir ziehen wieder nach Ägypten?
12 Ich [der HERR] will sie mit der Pest schlagen und sie vertilgen und dich zu einem größeren und mächtigeren Volk machen als dieses.
18 »Der HERR ist geduldig und von großer Barmherzigkeit und vergibt Missetat und Übertretung, aber er lässt niemand ungestraft, sondern sucht heim die Missetat der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied
32 Aber eure eigenen Leiber sollen in dieser Wüste verfallen.
33 Und eure Kinder sollen Hirten sein in der Wüste vierzig Jahre und eure Untreue tragen, bis eure Leiber aufgerieben sind in der Wüste.
35 Ich, der HERR, habe es gesagt und wahrlich, das will ich auch tun mit dieser ganzen bösen Gemeinde, die sich gegen mich empört hat. In dieser Wüste sollen sie aufgerieben werden und dort sterben.
36 So starben vor dem HERRN durch eine Plage alle die Männer, die Mose ausgesandt hatte, um das Land zu erkunden, und die zurückgekommen waren und die ganze Gemeinde gegen ihn zum Murren verleitet hatten,
45 Da kamen die Amalekiter und Kanaaniter, die auf dem Gebirge wohnten, herab und schlugen und zersprengten sie bis nach Horma.

#22:  Autor: LandeiWohnort: Sandersdorf-Brehna BeitragVerfasst am: 12.05.2015, 10:05
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Gibt es doch schon fertig:

Ungerechtigkeit: http://skepticsannotatedbible.com/inj/long.html
Grausamkeit und Gewalt: http://skepticsannotatedbible.com/cruelty/long.html
Intoleranz: http://skepticsannotatedbible.com/int/long.html
Homophobie: http://skepticsannotatedbible.com/gay/long.htm

#23: Sklaverei und Todes-Strafen Autor: wolle BeitragVerfasst am: 12.05.2015, 20:06
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2. Mose - Kapitel 21

Rechte hebräischer Sklaven

1 Dies sind die Rechte, die du ihnen sollst vorlegen:
2 So du einen hebräischen Knecht kaufst, der soll dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr soll er frei ausgehen umsonst. (3. Mose 25.39-40) (5. Mose 15.12-17) (Jeremia 34.14)
3 Ist er ohne Weib gekommen, so soll er auch ohne Weib ausgehen; ist er aber mit Weib gekommen, so soll sein Weib mit ihm ausgehen.
4 Hat ihm aber sein Herr ein Weib gegeben, und er hat Söhne oder Töchter gezeugt, so soll das Weib und die Kinder seines Herrn sein, er aber soll ohne Weib ausgehen.
5 Spricht aber der Knecht: Ich habe meinen Herren lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden,
6 so bringe ihn sein Herr vor die "Götter" Richter und halte ihn an die Tür oder den Pfosten und bohre ihm mit einem Pfriem durch sein Ohr, und er sei sein Knecht ewig. (2. Mose 22.7-Cool (2. Mose 22.27) (5. Mose 1.17)
7 Verkauft jemand sein Tochter zur Magd, so soll sie nicht ausgehen wie die Knechte. (2. Mose 21.2)
8 Gefällt sie aber ihrem Herrn nicht und will er sie nicht zur Ehe nehmen, so soll er sie zu lösen geben. Aber unter ein fremdes Volk sie zu verkaufen hat er nicht Macht, weil er sie verschmäht hat.


Vergehen gegen Leib und Leben

12 Wer einen Menschen schlägt, daß er stirbt, der soll des Todes sterben. (1. Mose 9.6) (2. Mose 20.13) (Matthäus 5.21-22)
14 Wo aber jemand seinem Nächsten frevelt und ihn mit List erwürgt, so sollst du denselben von meinem Altar nehmen, daß man ihn töte. (1. Könige 2.29) (1. Könige 2.31)
15 Wer Vater und Mutter schlägt, der soll des Todes sterben.
16 Wer einen Menschen stiehlt, es sei, daß er ihn verkauft oder daß man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben. (5. Mose 24.7) (1. Timotheus 1.10)
17 Wer Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben. (5. Mose 27.16) (Sprüche 20.20) (Matthäus 15.4)
20 Wer seinen Knecht oder seine Magd schlägt mit einem Stabe, daß sie sterben unter seinen Händen, der soll darum gestraft werden.
21 Bleibt er aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er darum nicht gestraft werden; denn es ist sein Geld.
22 Wenn Männer hadern und verletzen ein schwangeres Weib, daß ihr die Frucht abgeht, und ihr kein Schade widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wieviel des Weibes Mann ihm auflegt, und er soll's geben nach der Schiedsrichter Erkennen.
23 Kommt ihr aber ein Schade daraus, so soll er lassen Seele um Seele, (3. Mose 24.19-20) (5. Mose 19.21) (Matthäus 5.3Cool
24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,
25 Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule.

#24: Völkermord Autor: wolle BeitragVerfasst am: 12.05.2015, 22:47
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2. Mose - Kapitel 23
22 Wirst du aber seiner Stimme hören und tun alles, was ich dir sagen werde, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widersacher Widersacher sein.
23 Wenn nun mein Engel vor dir her geht und dich bringt an die Amoriter, Hethiter, Pheresiter, Kanaaniter, Heviter und Jebusiter und ich sie vertilge,
27 Ich will meinen Schrecken vor dir her senden und alles Volk verzagt machen, dahin du kommst, und will dir alle deine Feinde in die Flucht geben.
28 Ich will Hornissen vor dir her senden, die vor dir her ausjagen die Heviter, Kanaaniter und Hethiter. (5. Mose 1.44) (5. Mose 7.20) (Josua 24.12)

#25: Reimbibel Zitatensammlung Autor: wolle BeitragVerfasst am: 13.05.2015, 18:11
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Hier noch eine "schöne" Zitaten-Sammlung auf Deutsch:

http://www.reimbibel.de/grauenvolles-altes-testament.htm

#26: Offenbarung Autor: wolle BeitragVerfasst am: 10.06.2015, 22:51
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Offenbarung - Kapitel 2
21 Und ich habe ihr Zeit gegeben, daß sie sollte Buße tun für ihre Hurerei; und sie tut nicht Buße.
22 Siehe, ich werfe sie in ein Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben, in große Trübsal, wo sie nicht Buße tun für ihre Werke,
23 und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen.

Offenbarung - Kapitel 3
19 Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich.

Offenbarung - Kapitel 6
4 Und es ging heraus ein anderes Pferd, das war rot. Und dem, der daraufsaß, ward gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde und daß sie sich untereinander erwürgten; und ward ihm ein großes Schwert gegeben.
7 Und da es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme des vierten Tiers sagen: Komm!
8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der daraufsaß, des Name hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu töten das vierte Teil auf der Erde mit dem Schwert und Hunger und mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden. (Hesekiel 14.21)
9 Und da es das fünfte Siegel auftat, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die erwürgt waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
10 Und sie schrieen mit großer Stimme und sprachen: HERR, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächest unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?
11 Und ihnen wurde gegeben einem jeglichen ein weißes Kleid, und ward zu ihnen gesagt, daß sie ruhten noch eine kleine Zeit, bis daß vollends dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch sollten noch getötet werden gleich wie sie.
12 Und ich sah, daß es das sechste Siegel auftat, und siehe, da ward ein großes Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack, und der Mond ward wie Blut; (Jesaja 24.21-23) (Joel 3.3-4) (Matthäus 24.29)
13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird. (Jesaja 34.4)
14 Und der Himmel entwich wie ein zusammengerolltes Buch; und alle Berge und Inseln wurden bewegt aus ihren Örtern.
15 Und die Könige auf Erden und die Großen und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen (Jesaja 2.10) (Jesaja 2.19)
16 und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesichte des, der auf dem Stuhl sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! (Lukas 23.30)
17 Denn es ist gekommen der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen? (Amos 5.18) (Maleachi 3.2) (Römer 2.5)

Offenbarung - Kapitel 8
5 Und der Engel nahm das Räuchfaß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben. (Hesekiel 10.2)
6 Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet zu posaunen.
7 Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte. (2. Mose 9.23-26)
8 Und der andere Engel posaunte: und es fuhr wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer; und der dritte Teil des Meeres ward Blut, (2. Mose 7.20-21)
9 und der dritte Teil der lebendigen Kreaturen im Meer starben, und der dritte Teil der Schiffe wurden verderbt.
10 Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen. (Jesaja 14.12)
11 Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser ward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie waren so bitter geworden.
12 Und der vierte Engel posaunte: und es ward geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, daß ihr dritter Teil verfinstert ward und der Tag den dritten Teil nicht schien und die Nacht desgleichen. (2. Mose 10.21) (Offenbarung 6.12)
13 Und ich sah und hörte einen Engel fliegen mitten durch den Himmel und sagen mit großer Stimme: Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen, vor den andern Stimmen der Posaune der drei Engel, die noch posaunen sollen!

Offenbarung - Kapitel 9
1 Und der fünfte Engel posaunte: und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm ward der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.
2 Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf; und es ging auf ein Rauch aus dem Brunnen wie ein Rauch eines großen Ofens, und es ward verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens. (Joel 2.2) (Joel 2.10)
3 Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde; und ihnen ward Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.
4 Und es ward ihnen gesagt, daß sie nicht beschädigen das Gras auf Erden noch ein Grünes noch einen Baum, sondern allein die Menschen, die nicht haben das Siegel Gottes an ihren Stirnen. (Offenbarung 7.3)
5 Und es ward ihnen gegeben, daß sie sie nicht töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual vom Skorpion, wenn er einen Menschen schlägt.
6 Und in den Tagen werden die Menschen den Tod suchen, und nicht finden; werden begehren zu sterben, und der Tod wird vor ihnen fliehen. (Offenbarung 6.16)
7 Und die Heuschrecken sind gleich den Rossen, die zum Kriege bereitet sind; und auf ihrem Haupt wie Kronen, dem Golde gleich, und ihr Antlitz gleich der Menschen Antlitz;
8 und hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen;
9 und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel wie das Rasseln an den Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen;
10 und hatten Schwänze gleich den Skorpionen, und es waren Stacheln an ihren Schwänzen; und ihre Macht war, zu beschädigen die Menschen fünf Monate lang.
11 Und hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds, des Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen Apollyon.
12 Ein Wehe ist dahin; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach dem.
13 Und der sechste Engel posaunte: und ich hörte eine Stimme aus den vier Ecken des goldenen Altars vor Gott, (2. Mose 27.2) (2. Mose 30.1-3) (Offenbarung 8.3)
14 die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Löse die vier Engel, die gebunden sind an dem großen Wasserstrom Euphrat. (Offenbarung 16.12)
15 Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf die Stunde und auf den Tag und auf den Monat und auf das Jahr, daß sie töteten den dritten Teil der Menschen. (Offenbarung 8.1)
16 Und die Zahl des reisigen Volkes war vieltausendmal tausend; und ich hörte ihre Zahl.
17 Und also sah ich die Rosse im Gesicht und die daraufsaßen, daß sie hatten feurige und bläuliche und schwefelige Panzer; und die Häupter der Rosse waren wie die Häupter der Löwen, und aus ihrem Munde ging Feuer und Rauch und Schwefel.
18 Von diesen drei Plagen ward getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihrem Munde ging.
19 Denn ihre Macht war in ihrem Munde; und ihre Schwänze waren den Schlangen gleich und hatten Häupter, und mit denselben taten sie Schaden.

Offenbarung - Kapitel 11
5 Und so jemand sie will schädigen, so geht Feuer aus ihrem Munde und verzehrt ihre Feinde; und so jemand sie will schädigen, der muß also getötet werden.
6 Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, daß es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über das Wasser, es zu wandeln in Blut, und zu schlagen die Erde mit allerlei Plage, so oft sie wollen. (2. Mose 7.19-20) (1. Könige 17.1)
7 Und wenn sie ihr Zeugnis geendet haben, so wird das Tier, das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen einen Streit halten und wird sie überwinden und wird sie töten. (Offenbarung 13.1) (Offenbarung 13.7)
13 Und zu derselben Stunde ward ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel; und wurden getötet in dem Erdbeben siebentausend Namen der Menschen, und die andern erschraken und gaben Ehre dem Gott des Himmels.
14 Das andere Wehe ist dahin; siehe, das dritte Wehe kommt schnell. (Offenbarung 9.12)
19 Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel, und die Lade seines Bundes ward im Tempel gesehen; und es geschahen Blitze und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel. (Offenbarung 15.5)

Offenbarung - Kapitel 12
3 Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen;
4 und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor das Weib, die gebären sollte, auf daß, wenn sie geboren hätte, er ihr Kind fräße. (Daniel 8.10)
7 Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache stritt und seine Engel,
8 und siegten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel.
9 Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
12 Darum freuet euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer! denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.

Offenbarung - Kapitel 13
10 So jemand in das Gefängnis führt, der wird in das Gefängnis gehen; so jemand mit dem Schwert tötet, der muß mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen. (Matthäus 26.52) (Offenbarung 14.12)
15 Und es ward ihm gegeben, daß es dem Bilde des Tiers den Geist gab, daß des Tiers Bild redete und machte, daß alle, welche nicht des Tiers Bild anbeteten, getötet würden.
16 Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, (Offenbarung 19.20) 17 daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.
18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig. (Offenbarung 15.2)

Offenbarung - Kapitel 14
9 Und der dritte Engel folgte diesem nach und sprach mit großer Stimme: So jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt sein Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand, (Offenbarung 13.12-17)
10 der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm; (Psalm 75.9)
11 und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen.
19 Und der Engel schlug an mit seiner Hippe an die Erde und schnitt die Trauben der Erde und warf sie in die große Kelter des Zorns Gottes.
20 Und die Kelter ward draußen vor der Stadt getreten; und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde durch tausend sechshundert Feld Wegs. (Jesaja 63.3)

Offenbarung - Kapitel 15 siehe
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996856#1996856

Offenbarung - Kapitel 16 siehe
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996856#1996856

Offenbarung - Kapitel 18
8 Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen: Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der HERR, der sie richten wird.
20 Freue dich über sie, Himmel und ihr Heiligen und Apostel und Propheten; denn Gott hat euer Urteil an ihr gerichtet! (Jeremia 51.38)
21 Und ein starker Engel hob einen großen Stein auf wie einen Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. (Jeremia 51.63-64)

Offenbarung - Kapitel 19
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Heiden schlüge; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter des Weins des grimmigen Zorns Gottes, des Allmächtigen. (Psalm 2.9) (Offenbarung 14.19-20)
17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er schrie mit großer Stimme und sprach zu allen Vögeln, die unter dem Himmel fliegen: Kommt und versammelt euch zu dem Abendmahl des großen Gottes, (Hesekiel 39.4) (Hesekiel 39.17-20)
18 daß ihr esset das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die daraufsitzen, und das Fleisch aller Freien und Knechte, der Kleinen und der Großen!
20 Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verführte, die das Malzeichen des Tiers nahmen und die das Bild des Tiers anbeteten; lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. (2. Thessalonicher 2.8) (Offenbarung 13.11-17)
21 Und die andern wurden erwürgt mit dem Schwert des, der auf dem Pferde saß, das aus seinem Munde ging; und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.

Offenbarung - Kapitel 20
9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie.
10 Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel, da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offenbarung 19.20)

Offenbarung - Kapitel 21
8 Der Verzagten aber und Ungläubigen und Greulichen und Totschläger und Hurer und Zauberer und Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod.


Zuletzt bearbeitet von wolle am 15.06.2015, 18:03, insgesamt 2-mal bearbeitet

#27: Gewalt in Psalmen Autor: wolle BeitragVerfasst am: 14.06.2015, 23:01
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Psalme, Kapitel 2-89

Psalm - Kapitel 2
9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen." (Offenbarung 2.27) (Offenbarung 12.5) (Offenbarung 19.15)
12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen! (1. Samuel 10.1) (Psalm 34.9) (Psalm 84.13) (Jesaja 30.18)

Psalm - Kapitel 3
8 Auf, HERR, hilf mir, mein Gott! denn du schlägst alle meine Feinde auf den Backen und zerschmetterst der Gottlosen Zähne. (Psalm 58.7)

Psalm - Kapitel 5
7 Du bringst die Lügner um; der HERR hat Greuel an den Blutgierigen und Falschen.

Psalm - Kapitel 7
12 Gott ist ein rechter Richter und ein Gott, der täglich droht. (Psalm 9.5)
13 Will man sich nicht bekehren, so hat er sein Schwert gewetzt und seinen Bogen gespannt und zielt (5. Mose 32.41) (Klagelieder 2.4) (Klagelieder 3.12)
14 und hat darauf gelegt tödliche Geschosse; seine Pfeile hat er zugerichtet, zu verderben.

Psalm - Kapitel 8
3 Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, daß du vertilgest den Feind und den Rachgierigen. (Matthäus 21.16)


3 Ich freue mich und bin fröhlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhöchster,
4 daß du meine Feinde hinter sich getrieben hast; sie sind gefallen und umgekommen vor dir.
5 Denn du führest mein Recht und meine Sache aus; du sitzest auf dem Stuhl, ein rechter Richter. (Psalm 7.12)
6 Du schiltst die Heiden und bringst die Gottlosen um; ihren Namen vertilgst du immer und ewiglich.
7 Die Schwerter des Feindes haben ein Ende; die Städte hast du umgekehrt; ihr Gedächtnis ist umgekommen samt ihnen. (Psalm 34.17)

Psalm - Kapitel 10
15 Zerbrich den Arm des Gottlosen und suche heim das Böse, so wird man sein gottlos Wesen nimmer finden. (Psalm 37.10) (Psalm 37.36)

Psalm - Kapitel 11
5 Der HERR prüft den Gerechten; seine Seele haßt den Gottlosen und die gerne freveln. (Psalm 5.5)
6 Er wird regnen lassen über die Gottlosen Blitze, Feuer und Schwefel und wird ihnen ein Wetter zum Lohn geben. (1. Mose 19.24)

Psalm - Kapitel 12
4 Der HERR wolle ausrotten alle Heuchelei und die Zunge, die da stolz redet,
5 die da sagen: Unsere Zunge soll Oberhand haben, uns gebührt zu reden; wer ist unser HERR? (Psalm 73.8-9)

Psalm - Kapitel 17
13 HERR, mache dich auf, überwältige ihn und demütige ihn, errette meine Seele von dem Gottlosen mit deinem Schwert,

Psalm - Kapitel 18
8 Die Erde bebte und ward bewegt, und die Grundfesten der Berge regten sich und bebten, da er zornig war.
9 Dampf ging von seiner Nase und verzehrend Feuer von seinem Munde, daß es davon blitzte. (2. Mose 19.18)
14 Und der HERR donnerte im Himmel, und der Höchste ließ seinen Donner aus mit Hagel und Blitzen.
15 Er schoß seine Strahlen und zerstreute sie; er ließ sehr blitzen und schreckte sie. (1. Samuel 7.10)
16 Da sah man das Bett der Wasser, und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt, HERR, von deinem Schelten, von dem Odem und Schnauben deiner Nase.
30 Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über die Mauer springen. (Psalm 60.14)
35 Er lehrt meine Hand streiten und lehrt meinen Arm einen ehernen Bogen spannen. (Psalm 144.1)
38 Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen, und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.
39 Ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen.
40 Du kannst mich rüsten mit Stärke zum Streit; du kannst unter mich werfen, die sich wider mich setzen.
41 Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich meine Hasser verstöre.
43 Ich will sie zerstoßen wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegräumen wie den Kot auf der Gasse.
44 Du hilfst mir von dem zänkischen Volk und machst mich zum Haupt unter den Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir;
45 es gehorcht mir mit gehorsamen Ohren. Ja, den Kindern der Fremde hat's wider mich gefehlt;
46 die Kinder der Fremde verschmachten und kommen mit Zittern aus ihren Burgen.
47 Der HERR lebt, und gelobt sei mein Hort; und erhoben werde der Gott meines Heils,
48 der Gott, der mir Rache gibt und zwingt die Völker unter mich;
49 der mich errettet von meinen Feinden und erhöht mich aus denen, die sich wider mich setzen; du hilfst mir von den Frevlern.

Psalm - Kapitel 21
9 Deine Hand wird finden alle deine Feinde; deine Rechte wird finden, die dich hassen.
10 Du wirst sie machen wie ein Feuerofen, wenn du dreinsehen wirst; der HERR wird sie verschlingen in seinem Zorn; Feuer wird sie fressen.
11 Ihre Frucht wirst du umbringen vom Erdboden und ihren Samen von den Menschenkindern. (Psalm 109.13)

Psalm - Kapitel 29
5 Die Stimme des HERRN zerbricht die Zedern; der HERR zerbricht die Zedern im Libanon.
6 Und macht sie hüpfen wie ein Kalb, den Libanon und Sirjon wie ein junges Einhorn. (5. Mose 3.8-9)
7 Die Stimme des HERRN sprüht Feuerflammen.
10 Der HERR sitzt, eine Sintflut anzurichten; große Flut und der HERR bleibt ein König in Ewigkeit.

Psalm - Kapitel 31
18 HERR, laß mich nicht zu Schanden werden; denn ich rufe dich an. Die Gottlosen müssen zu Schanden werden und schweigen in der Hölle.

Psalm - Kapitel 34
11 Reiche müssen darben und hungern; aber die den HERRN suchen, haben keinen Mangel an irgend einem Gut. (Psalm 33.18-19) (Psalm 37.25) (Lukas 1.53)
22 Den Gottlosen wird das Unglück töten; und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben.

Psalm - Kapitel 35
1 Ein Psalm Davids. HERR, hadere mit meinen Haderern; streite wider meine Bestreiter.
2 Ergreife Schild und Waffen und mache dich auf, mir zu helfen! (Psalm 7.13-14)
3 Zücke den Spieß und schütze mich gegen meine Verfolger!Sprich zu meiner Seele: Ich bin deine Hilfe!
4 Es müssen sich schämen und gehöhnt werden, die nach meiner Seele stehen; es müssen zurückkehren und zu Schanden werden, die mir übelwollen. (Psalm 40.15)
5 Sie müssen werden wie Spreu vor dem Winde, und der Engel des HERRN stoße sie weg.
6 Ihr Weg müsse finster und schlüpfrig werden, und der Engel des HERRN verfolge sie.

Psalm - Kapitel 37
9 Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben. (Psalm 37.11) (Psalm 37.22) (Psalm 37.29) (Psalm 37.34)
17 Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen; aber der HERR erhält die Gerechten.
20 Denn die Gottlosen werden umkommen; und die Feinde des HERRN, wenn sie gleich sind wie köstliche Aue, werden sie doch vergehen, wie der Rauch vergeht. (Psalm 68.3)
22 Denn seine Gesegneten erben das Land; aber seine Verfluchten werden ausgerottet. (Psalm 37.9)
28 Denn der HERR hat das Recht lieb und verläßt seine Heiligen nicht; ewiglich werden sie bewahrt; aber der Gottlosen Same wird ausgerottet. (Psalm 11.7)
34 Harre auf den HERRN und halte seinen Weg, so wird er dich erhöhen, daß du das Land erbest; du wirst es sehen, daß die Gottlosen ausgerottet werden. (Psalm 37.9)
38 Die Übertreter aber werden vertilgt miteinander, und die Gottlosen werden zuletzt ausgerottet.

Psalm - Kapitel 38
2 HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm.
3 Denn deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand drückt mich. (Hiob 6.4) (Psalm 32.4)

Psalm - Kapitel 39
10 Ich will schweigen und meinen Mund nicht auftun; denn du hast's getan. (2. Samuel 16.10)
11 Wende deine Plage von mir; denn ich bin verschmachtet von der Strafe deiner Hand.
12 Wenn du einen züchtigst um der Sünde willen, so wird seine Schöne verzehrt wie von Motten. Ach wie gar nichts sind doch alle Menschen! (Psalm 39.6)

Psalm - Kapitel 44
6 Durch dich wollen wir unsre Feinde zerstoßen; in deinem Namen wollen wir untertreten, die sich wider uns setzen.
7 Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen; (Psalm 20.8)
8 sondern du hilfst uns von unsern Feinden und machst zu Schanden, die uns hassen.
10 Warum verstößest du uns denn nun und lässest uns zu Schanden werden und ziehst nicht aus unter unserm Heer?
11 Du lässest uns fliehen vor unserm Feind, daß uns berauben, die uns hassen.
12 Du lässest uns auffressen wie Schafe und zerstreuest uns unter die Heiden.
13 Du verkaufst dein Volk umsonst und nimmst nichts dafür.
14 Du machst uns zur Schmach unsern Nachbarn, zum Spott und Hohn denen, die um uns her sind. (1. Könige 9.7) (Psalm 79.4)
15 Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden und daß die Völker das Haupt über uns schütteln.
16 Täglich ist meine Schmach vor mir, und mein Antlitz ist voller Scham,
17 daß ich die Schänder und Lästerer hören und die Feinde und Rachgierigen sehen muß.
20 daß du uns so zerschlägst am Ort der Schakale und bedeckst uns mit Finsternis.
23 Denn wir werden ja um deinetwillen täglich erwürgt und sind geachtet wie Schlachtschafe. (Römer 8.36)
24 Erwecke dich, HERR! Warum schläfst Du? Wache auf und verstoße uns nicht so gar! (Psalm 35.23)
25 Warum verbirgst du dein Antlitz, vergissest unsers Elends und unsrer Drangsal? (Psalm 10.1)
26 Denn unsre Seele ist gebeugt zur Erde; unser Leib klebt am Erdboden.

Psalm - Kapitel 45
6 Scharf sind deine Pfeile, daß die Völker vor dir niederfallen; sie dringen ins Herz der Feinde des Königs.

Psalm - Kapitel 46
3 Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken,
4 wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen.
7 Die Heiden müssen verzagen und die Königreiche fallen; das Erdreich muß vergehen, wenn er sich hören läßt.
9 Kommet her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch zerstören anrichtet, (2. Könige 19.35)
10 der den Kriegen steuert in aller Welt, den Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt. (Psalm 76.4)

Psalm - Kapitel 47
3 Denn der HERR, der Allerhöchste, ist erschrecklich, ein großer König auf dem ganzen Erdboden.
4 Er zwingt die Völker unter uns und die Leute unter unsre Füße.

Psalm - Kapitel 48
7 Zittern ist sie daselbst angekommen, Angst wie eine Gebärerin.
8 Du zerbrichst die Schiffe im Meer durch den Ostwind.

Psalm - Kapitel 49
15 Sie liegen in der Hölle wie Schafe, der Tod weidet sie; aber die Frommen werden gar bald über sie herrschen, und ihr Trotz muß vergehen; in der Hölle müssen sie bleiben.

Psalm - Kapitel 50
3 Unser Gott kommt und schweigt nicht. Fressend Feuer geht vor ihm her und um ihn her ist ein großes Wetter. (Psalm 96.13)
21 Das tust du, und ich schweige; da meinst du, ich werde sein gleichwie du. Aber ich will dich strafen und will dir's unter Augen stellen. (Psalm 73.11)

Psalm - Kapitel 51
19 Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist; ein geängstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten. (Psalm 34.19)

Psalm - Kapitel 52
7 Darum wird dich Gott auch ganz und gar zerstören und zerschlagen und aus deiner Hütte reißen und aus dem Lande der Lebendigen ausrotten.

Psalm - Kapitel 55
16 Der Tod übereile sie, daß sie lebendig in die Hölle fahren; denn es ist eitel Bosheit unter ihrem Haufen.
24 Aber, Gott, du wirst sie hinunterstoßen in die tiefe Grube: die Blutgierigen und Falschen werden ihr Leben nicht zur Hälfte bringen. Ich aber hoffe auf dich. (Psalm 102.25)

Psalm - Kapitel 56
8 Sollten sie mit ihrer Bosheit entrinnen? Gott, stoße solche Leute ohne alle Gnade hinunter! (Psalm 55.24)

Psalm - Kapitel 58
7 Gott, zerbrich ihre Zähne in ihrem Maul; zerstoße, HERR, das Gebiß der jungen Löwen!
8 Sie werden zergehen wie Wasser, das dahinfließt. Sie zielen mit ihren Pfeilen; aber dieselben zerbrechen.
9 Sie vergehen wie die Schnecke verschmachtet; wie eine unzeitige Geburt eines Weibes sehen sie die Sonne nicht.
10 Ehe eure Dornen reif werden am Dornstrauch, wird sie ein Zorn so frisch wegreißen.
11 Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Rache sieht, und wird seine Füße baden in des Gottlosen Blut,

Psalm - Kapitel 59
6 Du, HERR, Gott Zebaoth, Gott Israels, wache auf und suche heim alle Heiden; sei der keinem gnädig, die so verwegene Übeltäter sind.
12 Erwürge sie nicht, daß es mein Volk nicht vergesse; zerstreue sie aber mit deiner Macht, HERR, unser Schild, und stoße sie hinunter!
14 Vertilge sie ohne alle Gnade; vertilge sie, daß sie nichts seien und innewerden, daß Gott Herrscher sei in Jakob, in aller Welt.

Psalm - Kapitel 60
2 da er gestritten hatte mit den Syrern zu Mesopotamien und mit den Syrern von Zoba; da Joab umkehrte und schlug der Edomiter im Salztal zwölftausend. (2. Samuel 8.3) (2. Samuel 8.13) (2. Samuel 10.13) (2. Samuel 10.18)
3 Gott, der du uns verstoßen und zerstreut hast und zornig warst, tröste uns wieder.
4 Der du die Erde bewegt und zerrissen hast, heile ihre Brüche, die so zerschellt ist.
14 Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsre Feinde untertreten.

Psalm - Kapitel 63
11 Sie werden ins Schwert fallen und den Füchsen zuteil werden.

Psalm - Kapitel 64
8 Aber Gott wird sie plötzlich schießen, daß es ihnen wehe tun wird.
10 Und alle Menschen werden sich fürchten und sagen: "Das hat Gott getan!" und merken, daß es sein Werk sei.

Psalm - Kapitel 66
10 Denn, Gott, du hast uns versucht und geläutert wie das Silber geläutert wird; (Sprüche 17.3)
11 du hast uns lassen in den Turm werfen; du hast auf unsere Lenden eine Last gelegt;
12 du hast Menschen lassen über unser Haupt fahren; wir sind in Feuer und Wasser gekommen...

Psalm - Kapitel 68
2 Es stehe Gott auf, daß seine Feinde zerstreut werden, und die ihn hassen, vor ihm fliehen. (4. Mose 10.35)
3 Vertreibe sie, wie der Rauch vertrieben wird; wie das Wachs zerschmilzt vom Feuer, so müssen umkommen die Gottlosen vor Gott.
7 ein Gott, der den Einsamen das Haus voll Kinder gibt, der die Gefangenen ausführt zu rechter Zeit und läßt die Abtrünnigen bleiben in der Dürre.
22 Ja, Gott wird den Kopf seiner Feinde zerschmettern, den Haarschädel derer, die da fortfahren in ihrer Sünde.
23 Der HERR hat gesagt: "Aus Basan will ich dich wieder holen, aus der Tiefe des Meeres will ich sie holen,
24 daß dein Fuß in der Feinde Blut gefärbt werde und deine Hunde es lecken."

Psalm - Kapitel 69
23 Ihr Tisch werde vor ihnen zum Strick, zur Vergeltung und zu einer Falle. (Römer 11.9-10)
24 Ihre Augen müssen finster werden, daß sie nicht sehen, und ihre Lenden laß immer wanken.
25 Gieße deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife sie.
26 Ihre Wohnung müsse wüst werden, und sei niemand, der in ihren Hütten wohne. (Apostelgeschichte 1.20)

Psalm - Kapitel 71
13 Schämen müssen sich und umkommen, die meiner Seele zuwider sind; mit Schande und Hohn müssen sie überschüttet werden, die mein Unglück suchen.

Psalm - Kapitel 72
4 Er wird das elende Volk bei Recht erhalten und den Armen helfen und die Lästerer zermalmen. (Psalm 72.12)

Psalm - Kapitel 73
18 Ja, du setzest sie aufs Schlüpfrige und stürzest sie zu Boden.
19 Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.
20 Wie ein Traum, wenn einer erwacht, so machst du, HERR, ihr Bild in der Stadt verschmäht.
27 Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringest um, alle die von dir abfallen.

Psalm - Kapitel 74
1 Eine Unterweisung Asaphs. Gott, warum verstößest du uns so gar und bist so grimmig zornig über die Schafe deiner Weide?
3 Hebe deine Schritte zum dem, was so lange wüst liegt. Der Feind hat alles verderbt im Heiligtum.
4 Deine Widersacher brüllen in deinen Häusern und setzen ihre Götzen darein.
5 Man sieht die Äxte obenher blinken, wie man in einen Wald haut;
6 sie zerhauen alle seine Tafelwerke mit Beil und Barte Streitaxt.
7 Sie verbrennen dein Heiligtum; sie entweihen und werfen zu Boden die Wohnung deines Namens. (2. Könige 25.9)
8 Sie sprechen in ihrem Herzen; "Laßt uns sie plündern!" Sie verbrennen alle Häuser Gottes im Lande. (Psalm 83.13)
11 Warum wendest du deine Hand ab? Ziehe von deinem Schoß dein Rechte und mache ein Ende.
13 Du zertrennst das Meer durch dein Kraft und zerbrichst die Köpfe der Drachen im Wasser. (2. Mose 14.21) (2. Mose 15.8-10)
14 Du zerschlägst die Köpfe der Walfische und gibst sie zur Speise dem Volk in der Einöde.
15 Du lässest quellen Brunnen und Bäche; du läßt versiegen starke Ströme. (Psalm 104.10)
20 Gedenke an den Bund; denn das Land ist allenthalben jämmerlich verheert, und die Häuser sind zerrissen.

Psalm - Kapitel 75
11 "Und will alle Gewalt der Gottlosen zerbrechen, daß die Gewalt des Gerechten erhöht werde."

Psalm - Kapitel 76
8 Du bist erschrecklich. Wer kann vor dir stehen, wenn du zürnest?
12 Gelobet und haltet dem HERRN, eurem Gott; alle, die ihr um ihn her seid, bringet Geschenke dem Schrecklichen, (2. Mose 15.11) (5. Mose 7.21)
13 der den Fürsten den Mut nimmt und schrecklich ist unter den Königen auf Erden.

Psalm - Kapitel 77
8 Wird denn der HERR ewiglich verstoßen und keine Gnade mehr erzeigen? (Psalm 85.6)
9 Ist's denn ganz und gar aus mit seiner Güte, und hat die Verheißung ein Ende?
10 Hat Gott vergessen, gnädig zu sein, und seine Barmherzigkeit vor Zorn verschlossen?

Psalm - Kapitel 78
31 da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgte die Vornehmsten unter ihnen und schlug darnieder die Besten in Israel. (4. Mose 11.33)
33 Darum ließ er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangten und mußten ihr Leben lang geplagt sein. (4. Mose 14.23)
34 Wenn er sie erwürgte, suchten sie ihn und kehrten sich zu Gott
44 da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bäche nicht trinken konnten; (2. Mose 7.19-20)
45 da er Ungeziefer unter sie schickte, daß sie fraß, und Frösche, die sie verderbten, (2. Mose 8.2) (2. Mose 8.20)
46 und gab ihre Gewächse den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken; (2. Mose 10.13)
47 da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen; (2. Mose 9.25)
48 da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Wetterstrahlen;
49 da er böse Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun;
50 da er seinen Zorn ließ fortgehen und ihre Seele vor dem Tode nicht verschonte und übergab ihr Leben der Pestilenz; (2. Mose 9.15)
51 da er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams, (2. Mose 12.29)
53 Und leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer. (2. Mose 14.19) (2. Mose 14.22) (2. Mose 14.27)
55 und vertrieb vor ihnen her die Völker und ließ ihnen das Erbe austeilen und ließ in jener Hütten die Stämme Israels wohnen.
59 Und da das Gott hörte, entbrannte er und verwarf Israel ganz,
61 und gab seine Macht ins Gefängnis und seine Herrlichkeit in die Hand des Feindes
62 und übergab sein Volk ins Schwert und entbrannte über sein Erbe.
63 Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mußten ungefreit bleiben.
64 Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten. (1. Samuel 4.17) (1. Samuel 4.20)
65 Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzt, der vom Wein kommt,
66 und schlug seine Feinde zurück und hängte ihnen ewige Schande an.

Psalm - Kapitel 79
2 Sie haben die Leichname deiner Knechte den Vögeln zu fressen gegeben und das Fleisch deiner Heiligen den Tieren im Lande.
3 Sie haben Blut vergossen um Jerusalem her wie Wasser; und war niemand, der begrub.
5 HERR, wie lange willst du so gar zürnen und deinen Eifer wie Feuer brennen lassen? (Psalm 80.5)
6 Schütte deinen Grimm auf die Heiden, die dich nicht kennen, und auf die Königreiche, die deinen Namen nicht anrufen. (Jeremia 10.25)
10 Warum lässest du die Heiden sagen: "Wo ist nun ihr Gott?" Laß unter den Heiden vor unsern Augen kund werden die Rache des Blutes deiner Knechte, das vergossen ist. (Psalm 115.2) (Joel 2.17)

Psalm - Kapitel 80
5 HERR, Gott Zebaoth, wie lange willst du zürnen bei dem Gebet deines Volkes?
9 Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholt und hast vertrieben die Heiden und denselben gepflanzt. (Jesaja 5.1-7) (Hosea 10.1)
13 Warum hast du denn seinen Zaun zerbrochen, daß ihn zerreißt, alles, was vorübergeht? (Psalm 89.42)

Psalm - Kapitel 82
2 Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Person der Gottlosen vorziehen? (5. Mose 1.17)

Psalm - Kapitel 83
10 Tue ihnen, wie den Midianitern, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kison, (Richter 4.15) (Richter 4.21) (Richter 4.23) (Richter 7.22)
11 die vertilgt wurden bei Endor und wurden zu Kot auf der Erde.
12 Mache ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, alle ihre Obersten wie Sebah und Zalmuna, (Richter 7.25) (Richter 8.21)
14 Gott, mache sie wie einen Wirbel, wie Stoppeln vor dem Winde.
15 Wie ein Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge anzündet:

Psalm - Kapitel 85
4 der du vormals hast allen deinen Zorn aufgehoben und dich gewendet von dem Grimm deines Zorns:
5 tröste uns, Gott, unser Heiland, und laß ab von deiner Ungnade über uns!
6 Willst du denn ewiglich über uns zürnen und deinen Zorn gehen lassen für und für? (Psalm 77.8)

Psalm - Kapitel 88
7 Du hast mich in die Grube hinuntergelegt, in die Finsternis und in die Tiefe.
8 Dein Grimm drückt mich; du drängst mich mit allen deinen Fluten. (Psalm 42.8)
9 Meine Freunde hast du ferne von mir getan; du hast mich ihnen zum Greuel gemacht. Ich liege gefangen und kann nicht herauskommen. (Psalm 31.12) (Psalm 38.12) (Psalm 88.19)
15 Warum verstößest du, HERR, meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir? 16 Ich bin elend und ohnmächtig, daß ich so verstoßen bin; ich leide deine Schrecken, daß ich fast verzage.
17 Dein Grimm geht über mich; dein Schrecken drückt mich. 18 Sie umgeben mich täglich wie Wasser und umringen mich miteinander.
19 Du machst, daß meine Freunde und Nächsten und meine Verwandten sich ferne von mir halten um solches Elends willen. (Psalm 88.9)

Psalm - Kapitel 89
11 Du schlägst Rahab zu Tod; du zerstreust deine Feinde mit deinem starken Arm. (Psalm 87.4)
24 sondern ich will seine Widersacher schlagen vor ihm her, und die ihn hassen, will ich plagen;
33 so will ich ihre Sünde mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Plagen;
39 Aber nun verstößest du und verwirfst und zürnest mit deinem Gesalbten. (Psalm 44.10-25) (Psalm 74.1-23) (Psalm 79.1-13)
40 Du zerstörst den Bund deines Knechtes und trittst sein Krone zu Boden.
41 Du zerreißest alle seine Mauern und lässest seine Festen zerbrechen.
42 Es berauben ihn alle, die vorübergehen; er ist seinen Nachbarn ein Spott geworden. (Psalm 80.13)
43 Du erhöhest die Rechte seiner Widersacher und erfreuest alle seine Feinde.
44 Auch hast du die Kraft seines Schwertes weggenommen und lässest ihn nicht siegen im Streit.
45 Du zerstörst seine Reinigkeit und wirfst seinen Stuhl zu Boden.
46 Du verkürzest die Zeit seiner Jugend und bedeckest ihn mit Hohn.
47 HERR, wie lange willst du dich so gar verbergen und deinen Grimm wie Feuer brennen lassen? (Psalm 85.6)
50 HERR, wo ist deine vorige Gnade, die du David geschworen hast in deiner Wahrheit? (Psalm 85.2)


Zuletzt bearbeitet von wolle am 15.06.2015, 17:55, insgesamt einmal bearbeitet

#28: Re: Sklaverei und Todes-Strafen Autor: unquest BeitragVerfasst am: 15.06.2015, 00:31
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,


Soweit mir bekannt wird dies gewaltdeeskalierend interpretiert. Es wird die Angemessenheit des Handelns eingefordert. Klaut dir jemand einen Kuli, klau ihm einen Kuli, aber nicht sein Auto...

#29: Re: Sklaverei und Todes-Strafen Autor: wolle BeitragVerfasst am: 15.06.2015, 12:27
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,


Soweit mir bekannt wird dies gewaltdeeskalierend interpretiert. Es wird die Angemessenheit des Handelns eingefordert. Klaut dir jemand einen Kuli, klau ihm einen Kuli, aber nicht sein Auto...


Das ist plausibel in einer archaischen Gesellschaft streitlustiger Nomaden-Völker mit simplem Rechts-System.

Zwecks besserer Übersichtlichkeit wurde ein Thread für die Diskussion abgeteilt:
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=35223

#30: Gewalt in Psalmen - Kapitel 90 bis 149 Autor: wolle BeitragVerfasst am: 15.06.2015, 16:32
    —
Gewalt in Psalmen - Kapitel 90 bis 149

Psalm - Kapitel 90
7 Das macht dein Zorn, daß wir so vergehen, und dein Grimm, daß wir so plötzlich dahinmüssen.
9 Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.
11 Wer glaubt aber, daß du so sehr zürnest, und wer fürchtet sich vor solchem deinem Grimm?

Psalm - Kapitel 91
8 Ja du wirst mit deinen Augen deine Lust sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird. (Psalm 54.9)


Psalm - Kapitel 92
8 Die Gottlosen grünen wie das Gras, und die Übeltäter blühen alle, bis sie vertilgt werden immer und ewiglich. (Psalm 37.2)
10 Denn siehe, deine Feinde, HERR, deine Feinde werden umkommen; und alle Übeltäter müssen zerstreut werden.

Psalm - Kapitel 94
1 HERR, Gott, des die Rache ist, Gott, des die Rache ist, erscheine! (5. Mose 32.35)
2 Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen! (1. Mose 18.25)
5 HERR, sie zerschlagen dein Volk und plagen dein Erbe;
6 Witwen und Fremdlinge erwürgen sie und töten die Waisen
10 Der die Heiden züchtigt, sollte der nicht strafen,-der die Menschen lehrt, was sie wissen?
12 Wohl dem, den du, HERR, züchtigst und lehrst ihn durch dein Gesetz, (Hiob 5.17) (Psalm 19.12-14)
13 daß er Geduld habe, wenn's übel geht, bis dem Gottlosen die Grube bereitet werde! (Psalm 37.7)
23 Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten und wird sie um ihre Bosheit vertilgen; der HERR, unser Gott, wird sie vertilgen.

Psalm - Kapitel 97
3 Feuer geht vor ihm her und zündet an umher seine Feinde. (Habakuk 3.3-6)
5 Die Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem HERRN, vor dem Herrscher des ganzen Erdbodens.

Psalm - Kapitel 101
8 Jeden Morgen will ich vertilgen alle Gottlosen im Lande, daß ich alle Übeltäter ausrotte aus der Stadt des HERRN. (Sprüche 20.26)

Psalm - Kapitel 102
11 vor deinem Drohen und Zorn, daß du mich aufgehoben und zu Boden gestoßen hast.

Psalm - Kapitel 104
35 Der Sünder müsse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein. Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!

Psalm - Kapitel 105
16 Und er ließ Teuerung ins Land kommen und entzog allen Vorrat des Brots. (1. Mose 41.54)
17 Er sandte einen Mann vor ihnen hin; Joseph ward zum Knecht verkauft. (1. Mose 37.28)
18 Sie zwangen seine Füße in den Stock, sein Leib mußte in Eisen liegen,
29 Er verwandelte ihre Wasser in Blut und tötete ihre Fische.
30 Ihr Land wimmelte Frösche heraus in den Kammern ihrer Könige.
31 Er sprach: da kam Ungeziefer, Stechmücken in all ihr Gebiet.
32 Er gab ihnen Hagel zum Regen, Feuerflammen in ihrem Lande
33 und schlug ihre Weinstöcke und Feigenbäume und zerbrach die Bäume in ihrem Gebiet.
34 Er sprach: da kamen Heuschrecken und Käfer ohne Zahl.
35 Und sie fraßen alles Gras in ihrem Lande und fraßen die Früchte auf ihrem Felde.
36 Er schlug alle Erstgeburt in Ägypten, alle Erstlinge ihrer Kraft.

Psalm - Kapitel 106
11 und die Wasser ersäuften ihre Widersacher, daß nicht einer übrig blieb.
17 Die Erde tat sich auf und verschlang Dathan und deckte zu die Rotte Abirams,
18 und Feuer ward unter ihrer Rotte angezündet, die Flamme verbrannte die Gottlosen.
23 Und er sprach, er wolle sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserwählter, in den Riß getreten wäre vor ihm, seinen Grimm abzuwenden, auf daß er sie nicht gar verderbte. (Hesekiel 13.5)
26 Und er hob auf seine Hand wider sie, daß er sie niederschlüge in der Wüste
27 und würfe ihren Samen unter die Heiden und zerstreute sie in die Länder.
29 und erzürnten ihn mit ihrem Tun; da brach auch die Plage unter sie.
32 Und sie erzürnten ihn am Haderwasser, und Mose ging es übel um ihretwillen. (4. Mose 20.2-13)
34 Auch vertilgten sie die Völker nicht, wie sie doch der HERR geheißen hatte; (5. Mose 7.1-2) (5. Mose 12.2-3) (Richter 1.28)
36 und dienten ihren Götzen; die wurden ihnen zum Fallstrick.
37 Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Teufeln (3. Mose 18.21)
38 und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, die sie opferten den Götzen Kanaans, daß das Land mit Blutschulden befleckt ward;
40 Da ergrimmte der Zorn des HERRN über sein Volk, und er gewann einen Greuel an seinem Erbe
41 und gab sie in die Hände der Heiden, daß über sie herrschten, die ihnen gram waren. (Richter 2.14)
42 Und ihre Feinde ängsteten sie; und sie wurden gedemütigt unter ihre Hände.

Psalm - Kapitel 107
10 Die da sitzen mußten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen,
11 darum daß sie Gottes Geboten ungehorsam gewesen waren und das Gesetz des Höchsten geschändet hatten,
12 dafür ihr Herz mit Unglück geplagt werden mußte, daß sie dalagen und ihnen niemand half;
17 Die Narren, so geplagt waren um ihrer Übertretung willen und um ihrer Sünden willen,
18 daß ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden;
33 Er machte Bäche trocken und ließ Wasserquellen versiegen,
34 daß ein fruchtbar Land zur Salzwüste wurde um der Bosheit willen derer, die darin wohnten.
39 Sie waren niedergedrückt und geschwächt von dem Bösen, das sie gezwungen und gedrungen hatte.
40 Er schüttete Verachtung auf die Fürsten und ließ sie irren in der Wüste, da kein Weg ist,

Psalm - Kapitel 108
14 Mit Gott wollen wir Taten tun; er wird unsre Feinde untertreten.

Psalm - Kapitel 109
8 Seiner Tage müssen wenige werden, und sein Amt müsse ein anderer empfangen. (Apostelgeschichte 1.20)
9 Seine Kinder müssen Waisen werden und sein Weib eine Witwe.
10 Seine Kinder müssen in der Irre gehen und betteln und suchen, als die verdorben sind.
11 Es müsse der Wucherer aussaugen alles, was er hat; und Fremde müssen seine Güter rauben.
12 Und niemand müsse ihm Gutes tun, und niemand erbarme sich seiner Waisen.
13 Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden; ihr Name werde im andern Glied vertilgt.
14 Seiner Väter Missetat müsse gedacht werden vor dem HERRN, und seiner Mutter Sünde müsse nicht ausgetilgt werden. (2. Mose 20.5)
15 Der HERR müsse sie nimmer aus den Augen lassen, und ihr Gedächtnis müsse ausgerottet werden auf Erden, (Sprüche 10.7)

Psalm - Kapitel 110
5 Der HERR zu deiner Rechten wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns; (Psalm 2.2) (Psalm 2.5) (Psalm 2.9)
6 er wird richten unter den Heiden; er wird ein großes Schlagen unter ihnen tun; er wird zerschmettern das Haupt über große Lande.

Psalm - Kapitel 118
10 Alle Heiden umgeben mich; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.
11 Sie umgeben mich allenthalben; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.
12 Sie umgeben mich wie Bienen; aber sie erlöschen wie Feuer in Dornen; im Namen des HERRN will ich sie zerhauen. (Jesaja 33.12)
18 Der HERR züchtigt mich wohl; aber er gibt mich dem Tode nicht. (2. Korinther 6.9)

Psalm - Kapitel 119
71 Es ist mir lieb, daß du mich gedemütigt hast, daß ich deine Rechte lerne. (Psalm 118.21)
75 HERR, ich weiß, daß deine Gerichte recht sind; du hast mich treulich gedemütigt. (Psalm 119.67)
78 Ach daß die Stolzen müßten zu Schanden werden, die mich mit Lügen niederdrücken! ich aber rede von deinen Befehlen. (Psalm 119.85-86)
118 Du zertrittst alle, die von deinen Rechten abirren; denn ihre Trügerei ist eitel Lüge.
119 Du wirfst alle Gottlosen auf Erden weg wie Schlacken; darum liebe ich deine Zeugnisse.

Psalm - Kapitel 125
5 Die aber abweichen auf ihre krummen Wege, wird der HERR wegtreiben mit den Übeltätern. Friede sei über Israel! (Galater 6.16)

Psalm - Kapitel 129
5 Ach daß müßten zu Schanden werden und zurückkehren alle, die Zion gram sind!
6 Ach daß sie müßten sein wie das Gras auf den Dächern, welches verdorrt, ehe man es ausrauft,

Psalm - Kapitel 135
8 der die Erstgeburten schlug in Ägypten, beider, der Menschen und des Viehes, (2. Mose 12.29)
10 der viele Völker schlug und tötete mächtige Könige:
11 Sihon, der Amoriter König, und Og, den König von Basan, und alle Königreiche in Kanaan; (4. Mose 21.21-35)

Psalm - Kapitel 136
10 der Ägypten schlug an ihren Erstgeburten, denn seine Güte währet ewiglich (Psalm 78.51) (Psalm 135.8-12)
15 der Pharao und sein Heer ins Schilfmeer stieß, denn seine Güte währet ewiglich;
17 der große Könige schlug, denn seine Güte währet ewiglich
18 und erwürgte mächtige Könige, denn seine Güte währet ewiglich:
19 Sihon, der Amoriter König, denn seine Güte währet ewiglich
20 und Og, den König von Basan, denn seine Güte währet ewiglich,

Psalm - Kapitel 137
9 Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und zerschmettert sie an dem Stein! (Jesaja 13.16)

Psalm - Kapitel 139
19 Ach Gott, daß du tötetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen müßten!
21 Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und es verdrießt mich an ihnen, daß sie sich wider dich setzen.
22 Ich hasse sie im rechten Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden.

Psalm - Kapitel 140
11 Er wird Strahlen über sie schütten; er wird sie mit Feuer tief in die Erde schlagen, daß sie nicht mehr aufstehen.

Psalm - Kapitel 143
12 und verstöre meine Feinde um deiner Güte willen und bringe alle um, die meine Seele ängsten; denn ich bin dein Knecht. (Psalm 116.16)

Psalm - Kapitel 144
1 Ein Psalm Davids. Gelobet sei der HERR, mein Hort, der meine Hände lehrt streiten und meine Fäuste kriegen, (Psalm 18.35)
2 meine Güte und meine Burg, mein Schutz und mein Erretter, mein Schild, auf den ich traue, der mein Volk unter mich zwingt. (Psalm 18.3)
5 HERR, neige deine Himmel und fahre herab; rühre die Berge an, daß sie rauchen; (Psalm 18.10) (Psalm 104.32)
6 laß blitzen und zerstreue sie; schieße deine Strahlen und schrecke sie;

Psalm - Kapitel 145
20 Der HERR behütet alle, die ihn lieben, und wird vertilgen alle Gottlosen.

Psalm - Kapitel 147
6 Der HERR richtet auf die Elenden und stößt die Gottlosen zu Boden. (Lukas 1.52)

Psalm - Kapitel 149
6 Ihr Mund soll Gott erheben, und sie sollen scharfe Schwerter in ihren Händen haben,
7 daß sie Rache üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern;
8 ihre Könige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln;

#31: Die Bibel und die Gottlosen/ Heiden/ Ungläubigen Autor: wolle BeitragVerfasst am: 17.06.2015, 23:29
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Die Bibel und die Gottlosen/ Heiden/ Ungläubigen

3. Mose 18.24 Ihr sollt euch in dieser keinem verunreinigen; denn in diesem allem haben sich verunreinigt die Heiden, die ich vor euch her will ausstoßen,

4. Mose 24.8 Gott hat ihn aus Ägypten geführt; seine Freudigkeit ist wie eines Einhorns. Er wird die Heiden, seine Verfolger, fressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern.

5. Mose 8.20 ...eben wie die Heiden, die der HERR umbringt vor eurem Angesicht, so werdet ihr auch umkommen, darum daß ihr nicht gehorsam seid der Stimme des HERRN, eures Gottes.

5. Mose 9.4 Wenn nun der HERR, dein Gott, sie ausgestoßen hat vor dir her, so sprich nicht in deinem Herzen: Der HERR hat mich hereingeführt, dies Land einzunehmen, um meiner Gerechtigkeit willen, so doch der HERR diese Heiden vertreibt vor dir her um ihres gottlosen Wesens willen.

5. Mose 9.5 Denn du kommst nicht herein, ihr Land einzunehmen, um deiner Gerechtigkeit und deines aufrichtigen Herzens willen; sondern der HERR, dein Gott, vertreibt diese Heiden um ihres gottlosen Wesens willen, daß er das Wort halte, das der HERR geschworen hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob.

5. Mose 12.29 Wenn der HERR, dein Gott, vor dir her die Heiden ausrottet, daß du hinkommst, ihr Land einzunehmen, und es eingenommen hast und darin wohnst,


1. Samuel - Kapitel 2 9 Er wird behüten die Füße seiner Heiligen, aber die Gottlosen müssen zunichte werden in Finsternis; denn viel Vermögen hilft doch niemand. (Psalm 33.16)


1. Chronik 18.11 Auch diese heiligte der König David dem HERRN mit dem Silber und Gold, das er den Heiden genommen hatte: den Edomitern, Moabitern, Ammonitern, Philistern und Amalekitern.


Hiob - Kapitel 8 Bildads erste Rede: 22 Die dich aber hassen, werden zu Schanden werden, und der Gottlosen Hütte wird nicht bestehen.

Hiob - Kapitel 9 22 Es ist eins, darum sage ich: Er bringt um beide, den Frommen und den Gottlosen. (Hiob 8.20) (Prediger 9.2-3)

Hiob - Kapitel 24 (Gottes Nachsicht gegen die Gottlosen ist ein Rätsel) 12 Sie machen die Leute in der Stadt seufzend und die Seele der Erschlagenen schreiend, und Gott stürzt sie nicht.

Hiob - Kapitel 27 Hiobs Schlußworte an seine Freunde: Er beteuert seine Unschuld und zeigt, wie vergänglich das Glück der Gottlosen sei
13 Das ist der Lohn eines gottlosen Menschen bei Gott und das Erbe der Tyrannen, das sie von dem Allmächtigen nehmen werden:
14 wird er viele Kinder haben, so werden sie des Schwertes sein; und seine Nachkömmlinge werden des Brots nicht satt haben. (Hiob 21.19)
15 Die ihm übrigblieben, wird die Seuche ins Grab bringen; und seine Witwen werden nicht weinen.

Hiob - Kapitel 38 Die erste Rede des HERRN aus dem Wettersturm
1 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wetter und sprach: (Hiob 31.35)
15 Und den Gottlosen wird ihr Licht genommen, und der Arm der Hoffärtigen wird zerbrochen.

Hiob - Kapitel 40 Zweite Rede des HERRN aus dem Wettersturm:
12 Ja, schaue die Hochmütigen, wo sie sind und beuge sie; und zermalme die Gottlosen, wo sie sind!


Psalm - Kapitel 3,
8 Auf, HERR, hilf mir, mein Gott! denn du schlägst alle meine Feinde auf den Backen und zerschmetterst der Gottlosen Zähne. (Psalm 58.7)
6 Du schiltst die Heiden und bringst die Gottlosen um; ihren Namen vertilgst du immer und ewiglich.

Psalm - Kapitel 9
6 Du schiltst die Heiden und bringst die Gottlosen um; ihren Namen vertilgst du immer und ewiglich.
18 Ach daß die Gottlosen müßten zur Hölle gekehrt werden, alle Heiden, die Gottes vergessen!
21 Gib ihnen, HERR, einen Meister, daß die Heiden erkennen, daß sie Menschen sind.

Psalm - Kapitel 10,
6 Er wird regnen lassen über die Gottlosen Blitze, Feuer und Schwefel und wird ihnen ein Wetter zum Lohn geben. (1. Mose 19.24)
15 Zerbrich den Arm des Gottlosen und suche heim das Böse, so wird man sein gottlos Wesen nimmer finden. (Psalm 37.10) (Psalm 37.36)

Psalm - Kapitel 31,
18 HERR, laß mich nicht zu Schanden werden; denn ich rufe dich an. Die Gottlosen müssen zu Schanden werden und schweigen in der Hölle.
22 Den Gottlosen wird das Unglück töten; und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben.

Psalm - Kapitel 33, 10 Der HERR macht zunichte der Heiden Rat und wendet die Gedanken der Völker.

Psalm - Kapitel 37,
17 Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen; aber der HERR erhält die Gerechten.
20 Denn die Gottlosen werden umkommen; und die Feinde des HERRN, wenn sie gleich sind wie köstliche Aue, werden sie doch vergehen, wie der Rauch vergeht. (Psalm 68.3)
28 Denn der HERR hat das Recht lieb und verläßt seine Heiligen nicht; ewiglich werden sie bewahrt; aber der Gottlosen Same wird ausgerottet. (Psalm 11.7)
34 Harre auf den HERRN und halte seinen Weg, so wird er dich erhöhen, daß du das Land erbest; du wirst es sehen, daß die Gottlosen ausgerottet werden. (Psalm 37.9)
38 Die Übertreter aber werden vertilgt miteinander, und die Gottlosen werden zuletzt ausgerottet.

Psalm - Kapitel 44, 3 Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, aber sie hast du eingesetzt; du hast die Völker verderbt, aber sie hast du ausgebreitet.

Psalm - Kapitel 58, 11 Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Rache sieht, und wird seine Füße baden in des Gottlosen Blut,

Psalm - Kapitel 59, 6 Du, HERR, Gott Zebaoth, Gott Israels, wache auf und suche heim alle Heiden; sei der keinem gnädig, die so verwegene Übeltäter sind. (Sela.)

Psalm - Kapitel 68, 3 Vertreibe sie, wie der Rauch vertrieben wird; wie das Wachs zerschmilzt vom Feuer, so müssen umkommen die Gottlosen vor Gott.

Psalm - Kapitel 75, 11 "Und will alle Gewalt der Gottlosen zerbrechen, daß die Gewalt des Gerechten erhöht werde."

Psalm - Kapitel 79,
6 Schütte deinen Grimm auf die Heiden, die dich nicht kennen, und auf die Königreiche, die deinen Namen nicht anrufen.
10 Warum lässest du die Heiden sagen: "Wo ist nun ihr Gott?" Laß unter den Heiden vor unsern Augen kund werden die Rache des Blutes deiner Knechte, das vergossen ist.

Psalm - Kapitel 80, 9 Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholt und hast vertrieben die Heiden und denselben gepflanzt.

Psalm - Kapitel 82, 2 Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Person der Gottlosen vorziehen? (5. Mose 1.17)

Psalm - Kapitel 91, 8 Ja du wirst mit deinen Augen deine Lust sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird. (Psalm 54.9)

Psalm - Kapitel 92,
8 Die Gottlosen grünen wie das Gras, und die Übeltäter blühen alle, bis sie vertilgt werden immer und ewiglich. (Psalm 37.2)
10 Denn siehe, deine Feinde, HERR, deine Feinde werden umkommen; und alle Übeltäter müssen zerstreut werden.

Psalm - Kapitel 94,
10 Der die Heiden züchtigt, sollte der nicht strafen,-der die Menschen lehrt, was sie wissen?
13 daß er Geduld habe, wenn's übel geht, bis dem Gottlosen die Grube bereitet werde! (Psalm 37.7)
23 Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten und wird sie um ihre Bosheit vertilgen; der HERR, unser Gott, wird sie vertilgen.

Psalm - Kapitel 101, 8 Jeden Morgen will ich vertilgen alle Gottlosen im Lande, daß ich alle Übeltäter ausrotte aus der Stadt des HERRN. (Sprüche 20.26)

Psalm - Kapitel 104, 35 Der Sünder müsse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein. Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!

Psalm - Kapitel 106, 18 und Feuer ward unter ihrer Rotte angezündet, die Flamme verbrannte die Gottlosen.

Psalm - Kapitel 118, 10 Alle Heiden umgeben mich; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.

Psalm - Kapitel 119, 119 Du wirfst alle Gottlosen auf Erden weg wie Schlacken; darum liebe ich deine Zeugnisse.

Psalm - Kapitel 110, 6 ..er wird richten unter den Heiden; er wird ein großes Schlagen unter ihnen tun; er wird zerschmettern das Haupt über große Lande.

Psalm - Kapitel 139, 19 Ach Gott, daß du tötetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen müßten!

Psalm - Kapitel 145, 20 Der HERR behütet alle, die ihn lieben, und wird vertilgen alle Gottlosen.

Psalm - Kapitel 147, 6 Der HERR richtet auf die Elenden und stößt die Gottlosen zu Boden. (Lukas 1.52)

Psalm - Kapitel 149, 7 daß sie Rache üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern;


Jeremia 10.10 Aber der HERR ist ein rechter Gott, ein lebendiger Gott, ein ewiger König. Vor seinem Zorn bebt die Erde, und die Heiden können sein Drohen nicht ertragen.

Jeremia 51.58 So spricht der HERR Zebaoth: Die Mauern der großen Babel sollen untergraben und ihre hohen Tore mit Feuer angesteckt werden, daß der Heiden Arbeit verloren sei, und daß verbrannt werde, was die Völker mit Mühe erbaut haben.

Jeremia 25.31 Der HERR hat zu rechten mit den Heiden und will mit allem Fleisch Gericht halten; die Gottlosen wird er dem Schwert übergeben, spricht der HERR.

Jeremia 10.25 Schütte aber deinen Zorn über die Heiden, so dich nicht kennen, und über die Geschlechter, so deinen Namen nicht anrufen. Denn sie haben Jakob aufgefressen und verschlungen; sie haben ihn weggeräumt und seine Wohnung verwüstet.

Jeremia 51.20 Du bist mein Hammer, meine Kriegswaffe; durch dich zerschmettere ich die Heiden und zerstöre die Königreiche;

Jeremia 4.7 Es fährt daher der Löwe aus seiner Hecke, und der Verstörer der Heiden zieht einher aus seinem Ort, daß er dein Land verwüste und deine Städte ausbrenne, daß niemand darin wohne.

Jeremia 46.28 Darum fürchte dich nicht, du, Jakob, mein Knecht, spricht der HERR; denn ich bin bei dir. Mit allen Heiden, dahin ich dich verstoßen habe, will ich ein Ende machen; aber mit dir will ich nicht ein Ende machen, sondern ich will dich züchtigen mit Maßen, auf daß ich dich nicht ungestraft lasse.


Jesaja 34.2 Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und grimmig über all ihr Heer. Er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten.

Jesaja 14.12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die Heiden schwächtest!

Jesaja 14.26 Das ist der Anschlag, den er hat über alle Lande, und das ist die ausgereckte Hand über alle Heiden.

Jesaja 14.6 ...welche die Völker schlug mit Grimm ohne Aufhören und mit Wüten herrschte über die Heiden und verfolgte ohne Barmherzigkeit.

Jesaja 2.4 Und er wird richten unter den Heiden und strafen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk gegen das andere ein Schwert aufheben, und werden hinfort nicht mehr kriegen lernen.

Jesaja 64.1 Ach daß du den Himmel zerrissest und führest herab, daß die Berge vor dir zerflössen, wie ein heißes Wasser vom heftigen Feuer versiedet, daß dein Name kund würde unter deinen Feinden und die Heiden vor dir zittern müßten,

Jesaja 13 ,11 Ich will den Erdkreis heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Missetat willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen,

Jesaja 60.12 Denn welche Heiden oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Heiden verwüstet werden.

Jesaja 33.3 Laß fliehen die Völker vor dem großen Getümmel und die Heiden zerstreut werden, wenn du dich erhebst.

Jesaja 61.6 Ihr aber sollt Priester des HERRN heißen, und man wird euch Diener unsers Gottes nennen, und ihr werdet der Heiden Güter essen und in ihrer Herrlichkeit euch rühmen.

Jesaja 30.28 ...und sein Odem wie eine Wasserflut, die bis an den Hals reicht: zu zerstreuen die Heiden, bis sie zunichte werden, und er wird die Völker mit einem Zaum in ihren Backen hin und her treiben.


Hesekiel 38.12 ...auf daß du rauben und plündern mögest und dein Hand lassen gehen über die verstörten Örter, so wieder bewohnt sind, und über das Volk, so aus den Heiden zusammengerafft ist und sich in die Nahrung und Güter geschickt hat und mitten auf der Erde wohnt.


Obadja 1.1 Dies ist das Gesicht Obadjas. So spricht der Herr, HERR von Edom: Wir haben vom HERRN gehört, daß eine Botschaft unter die Heiden gesandt sei: Wohlauf, und laßt uns wider sie streiten.


Micha 4.3 Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden strafen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben und werden nicht mehr kriegen lernen.

Micha 5.14 Und will Rache üben mit Grimm und Zorn an allen Heiden, so nicht gehorchen wollen.


Habakuk 3.12 Du zertratest das Land im Zorn und zerdroschest die Heiden im Grimm.


Zephanja 2.11 Schrecklich wird der HERR über sie sein, denn er wird alle Götter auf Erden vertilgen; und sollen ihn anbeten alle Inseln der Heiden, ein jeglicher an seinem Ort.

Zephanja 3.8 Darum, spricht der HERR, müsset ihr mein auch harren, bis ich mich aufmache zu seiner Zeit, da ich auch rechten werde und die Heiden versammeln und die Königreiche zuhauf bringen, meinen Zorn über sie zu schütten, ja, allen Zorn meines Grimmes; denn alle Welt soll durch meines Eifers Feuer verzehrt werden.


Haggai 2.22 ...und will die Stühle der Königreiche umkehren und die mächtigen Königreiche der Heiden vertilgen und will die Wagen mit ihren Reitern umkehren, daß Roß und Mann fallen sollen, ein jeglicher durch des andern Schwert.


Sacharja 12.9 Und zu der Zeit werde ich gedenken, zu vertilgen alle Heiden, die wider Jerusalem gezogen sind.

Sacharja 14.18 Und wo das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird's über sie auch nicht regnen. Das wird die Plage sein, womit der HERR plagen wird alle Heiden, die nicht heraufkommen, zu halten das Laubhüttenfest.


Maleachi 1.14 Verflucht sei der Betrüger, der in seiner Herde ein Männlein hat, und wenn er ein Gelübde tut, opfert er dem HERR ein untüchtiges. Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR Zebaoth, und mein Name ist schrecklich unter den Heiden.


1. Thessalonicher 2.16 ...wehren uns, zu predigen den Heiden, damit sie selig würden, auf daß sie ihre Sünden erfüllen allewege; denn der Zorn ist schon über sie gekommen zum Ende hin.


2Petr 2,5 Er hat auch die frühere Welt nicht verschont, nur Noach, den Verkünder der Gerechtigkeit, hat er zusammen mit sieben anderen als achten bewahrt, als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte.


Offenbarung 16.19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden fielen. Und Babylon, der großen, ward gedacht vor Gott, ihr zu geben den Kelch des Weins von seinem grimmigen Zorn.

Offenbarung 19.15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Heiden schlüge; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter des Weins des grimmigen Zorns Gottes, des Allmächtigen.

Offenbarung 2.26 Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden,

#32: Steinigung Autor: wolle BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 11:48
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5. Mose - Kapitel 17
2 Wenn unter dir in der Tore einem, die dir der HERR, geben wird, jemand gefunden wird, Mann oder Weib, der da übel tut vor den Augen des HERRN, deines Gottes, daß er seinen Bund übertritt (5. Mose 13.7-12)
3 und hingeht und dient andern Göttern und betet sie an, es sei Sonne oder Mond oder allerlei Heer des Himmels, was ich nicht geboten habe, (5. Mose 4.19)
4 und es wird dir angesagt, und du hörst es, so sollst du wohl darnach fragen. Und wenn du findest, das es gewiß wahr ist, daß solcher Greuel in Israel geschehen ist,
5 so sollst du den Mann oder das Weib ausführen, die solches Übel getan haben, zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen.

3. Mose - Kapitel 20
27 Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen; ihr Blut sei auf ihnen.

#33: Scheiterhaufen Autor: wolle BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 12:39
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3. Mose 20.14
Wenn jemand ein Weib nimmt und ihre Mutter dazu, der hat einen Frevel verwirkt; man soll ihn mit Feuer verbrennen und sie beide auch, daß kein Frevel sei unter euch.

#34:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 15:49
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Mose 3 - 5 sind eben wesentliche Schritte der Selbstfindung Gottes. Er erkennt, dass die Herrscher der Völker vor allem durch Gesetze herrschen, also gibt er seinem Volk auch Gesetze vor; archaisch wie er es bei den Herrschern gesehen hat.

Empören kann sich darüber nur, wer kein philologisches und historisches Verständnis hat.

#35: Gott belohnt 1000 fachen Totschlag Autor: wolle BeitragVerfasst am: 12.07.2015, 15:54
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Meine Antwort zu oben siehe hier: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2010620#2010620

Richter - Kapitel 15 (Simsons Streit mit den Philistern)
Aber der Geist Gottes geriet über ihn, und die Stricke an seinen Armen wurden wie Fäden, die das Feuer versengt hat, daß die Bande an seinen Händen zerschmolzen. (Richter 14.6)
15 Und er fand einen frischen Eselskinnbacken; da reckte er seine Hand aus und nahm ihn und schlug damit tausend Mann.
16 Und Simson sprach: Da liegen sie bei Haufen; durch eines Esels Kinnbacken habe ich tausend Mann geschlagen.
17 Und da er das ausgeredet hatte, warf er den Kinnbacken aus seiner Hand und hieß die Stätte Ramath-Lehi (das ist Kinnbackenhöhe).
18 Da ihn aber sehr dürstete, rief er den HERRN an und sprach: Du hast solch großes Heil gegeben durch die Hand deines Knechtes; nun aber muß ich Durstes sterben und in der Unbeschnittenen Hände fallen.
19 Da spaltete Gott die Höhlung in Lehi, das Wasser herausging; und als er trank, kam der Geist wieder, und er ward erquickt. Darum heißt er noch heutigestages "des Anrufers Brunnen", der in Lehi ist. (1. Samuel 30.12)
20 Und er richtete Israel zu der Philister Zeit zwanzig Jahre. (Richter 16.31)

#36: Gott als Menschenhändler Autor: wolle BeitragVerfasst am: 12.07.2015, 16:27
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Richter - Kapitel 10 (Gericht über Israels Untreue)
7 Da ergrimmte der Zorn des HERRN über Israel, und er verkaufte sie unter die Hand der Philister und der Kinder Ammon.
8 Und sie zertraten und zerschlugen die Kinder Israel von dem Jahr an wohl achtzehn Jahre, nämlich alle Kinder Israel jenseit des Jordans, im Lande der Amoriter, das in Gilead liegt.

#37: Gottes Drohung mit Ausrottung des Volkes Autor: wolle BeitragVerfasst am: 12.07.2015, 21:38
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1. Könige - Kapitel 9 (Gott ermahnt Salomo)
6 Werdet ihr aber euch von mir abwenden, ihr und eure Kinder, und nicht halten meine Gebote und Rechte, die ich euch vorgelegt habe, und hingehen und andern Göttern dienen und sie anbeten:
7 so werde ich Israel ausrotten von dem Lande, das ich ihnen gegeben habe; und das Haus, das ich geheiligt habe meinem Namen, will ich verwerfen von meinem Angesicht; und Israel wird ein Sprichwort und eine Fabel sein unter allen Völkern. (5. Mose 4.26) (5. Mose 8.19-20) (Matthäus 23.38)
8 Und das Haus wird eingerissen werden, daß alle, die vorübergehen, werden sich entsetzen und zischen und sagen: Warum hat der HERR diesem Lande und diesem Hause also getan?
9 so wird man antworten: Darum, daß sie den HERRN, ihren Gott, verlassen haben, der ihre Väter aus Ägyptenland führte, und haben angenommen andere Götter und sie angebetet und ihnen gedient, darum hat der HERR all dies Übel über sie gebracht.

#38: Sippenhaft von Gott Autor: wolle BeitragVerfasst am: 13.07.2015, 14:22
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Amos - Kapitel 7
8 Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Ich sprach: Eine Bleischnur. Da sprach der HERR zu mir: Siehe, ich will eine Bleischnur ziehen mitten durch mein Volk Israel und ihm nichts mehr übersehen; (Jesaja 34.11) (Amos 8.2)
9 sondern die Höhen Isaaks sollen verwüstet und die Heiligtümer Israels zerstört werden, und ich will mit dem Schwert mich über das Haus Jerobeam machen.
17 Darum spricht der HERR also: Dein Weib wird in der Stadt zur Hure werden, und deine Söhne und Töchter sollen durchs Schwert fallen, und dein Acker soll durch die Schnur ausgeteilt werden; du aber sollst in einem unreinen Lande sterben, und Israel soll aus seinem Lande vertrieben werden.

#39:  Autor: Kartoffelsack BeitragVerfasst am: 05.08.2015, 21:37
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1. Samuel

Kapitel 1

Zitat:
Peninna hatte schon einige Kinder, Hanna aber keine. ...
Als Elkana mit Hanna schlief, erhörte der Herr ihr Gebet.
20 Sie wurde schwanger und brachte noch im selben Jahr einen Sohn zur Welt.


Kapitel 2

Zitat:
1 Hanna sang ein Loblied: ...

Eine noch kinderlose Frau bekommt mit Gottes Hilfe ein ganz besonderes Kind und singt dann ein Loblied auf Gott. Wo hab ich so was schon mal gehört? *hust*Lukas*hust*

Kapitel 3

Zitat:
4-5 Da rief der Herr: "Samuel, Samuel!" "Ja", antwortete der Junge, "ich komme!", und lief schnell zu Eli. "Hier bin ich. Du hast mich doch gerufen." Aber Eli sagte: "Nein, ich habe dich nicht gerufen. Geh nur wieder schlafen." So legte Samuel sich wieder ins Bett.
6 Aber der Herr rief noch einmal: "Samuel, Samuel!" Und wieder sprang Samuel auf und lief zu Eli. "Ich bin schon da, du hast mich doch gerufen!", sagte er. Eli verneinte wieder: "Ich habe dich nicht gerufen, mein Junge. Geh jetzt und leg dich ins Bett!"
7 Samuel wusste nicht, dass der Herr ihn gerufen hatte, denn er hatte ihn noch nie reden hören.
8 So rief der Herr zum dritten Mal: "Samuel, Samuel!" Und noch einmal lief der Junge zu Eli und sagte: "Hier bin ich! Jetzt hast du mich aber gerufen!"

Fun fact: Gott spielt seinen Fans gerne Streiche.

Kapitel 5

Zitat:
1 Die Philister brachten die erbeutete Bundeslade von Eben-Eser nach Aschdod
2 in den Tempel ihres Gottes Dagon und stellten sie neben seinem Standbild auf.
3 Als die Einwohner von Aschdod am nächsten Morgen in den Tempel kamen, lag das Standbild Dagons mit dem Gesicht nach unten vor der Bundeslade des Herrn am Boden. Sie stellten es wieder zurück auf seinen Platz.
4 Doch am nächsten Morgen lag es wieder vor der Bundeslade. Kopf und Hände der Statue lagen abgeschlagen auf der Türschwelle.

Und nicht nur seinen Fans.

Kapitel 6

Zitat:
19 Aber der Herr bestrafte die Einwohner von Bet-Schemesch, weil sie die Bundeslade ohne die nötige Ehrfurcht angeschaut hatten. Siebzig von ihnen mussten sterben.

Ganz ohne Zorn Gottes geht's ja auch gar nicht.

Kapitel 14

Zitat:
24 An diesem Tag mussten die israelitischen Truppen hart kämpfen und gerieten zeitweise in große Bedrängnis. Saul drohte ihnen: "Verflucht sei, wer vor dem Abend irgendetwas isst, bevor ich mich an meinen Feinden gerächt habe!" ...
27 Jonatan aber wusste nichts von diesem Fluch, denn er war nicht dabei gewesen, als sein Vater ihn ausgesprochen hatte. So tauchte er die Spitze seines Stockes einmal kurz in eine Honigwabe und aß von dem Honig. ...
43 "Was hast du getan?", wollte Saul von ihm wissen. Jonatan gestand: "Ich steckte die Spitze meines Stockes in eine Honigwabe und kostete von dem Honig. Das ist alles. Doch wenn es sein muss: Ich bin bereit zu sterben."
44 "Ja, es muss sein!", erwiderte Saul. "Gott soll mich schwer bestrafen, wenn ich dich für diese Tat nicht töten lasse."
45 Doch da schritten die Soldaten ein: "Jonatan, der Israel heute durch seinen mutigen Vorstoß gerettet hat, soll sterben? Niemals lassen wir das zu! So wahr der Herr lebt: Nicht ein einziges Haar soll ihm gekrümmt werden, denn er hat diesen Sieg heute mit Gottes Hilfe errungen." So retteten die Israeliten Jonatan vor dem Tod.

Und hier endet die Geschichte abrupt. Fehlt da vielleicht was? Kein Zorn Gottes? Menno.

Kapitel 15

Zitat:
2 Der Herr, der allmächtige Gott, hat gesagt: 'Ich habe noch nicht vergessen, was die Amalekiter meinem Volk angetan haben. Als die Israeliten damals unterwegs waren von Ägypten nach Kanaan, versperrten die Amalekiter ihnen den Weg.
3 Darum sollst du nun gegen dieses Volk in den Kampf ziehen. Du sollst es restlos auslöschen! Verschone nichts und niemanden, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.'" ...
"Ich bin dorthin gegangen, wohin er mich geschickt hat. Agag, den König von Amalek, habe ich gefangen hierher gebracht, und die anderen Amalekiter ließ ich alle umbringen. ...
Nachdem Saul zum Herrn gebetet hatte,
32 befahl Samuel: "Bringt König Agag von Amalek zu mir!" Furchtlos schritt Agag auf Samuel zu, denn er sagte sich: "Die größte Gefahr ist jetzt wohl vorüber!"
33 Aber Samuel empfing ihn mit den Worten: "Durch dein Schwert haben viele Mütter ihre Söhne verloren. Genauso soll nun auch deine Mutter kinderlos werden." Dann stach er Agag vor dem Altar in Gilgal nieder und hieb ihn in Stücke.

Grausame Geschichte. Aber na ja, von der Bibel kann man wohl nichts anderes erwarten. Und die Amalekiter sind jetzt ausgerottet. In der restlichen Bibel werden wir bestimmt nie wieder etwas von ihnen hören. Pfeifen

Kapitel 16

Zitat:
14 Der Geist des Herrn hatte Saul verlassen. Stattdessen schickte Gott einen bösen Geist, der den König immer wieder überfiel und ihm Furcht und Schrecken einjagte.
15 Eines Tages kamen einige Diener Sauls mit einem Vorschlag zu ihm: "Du weißt selbst, dass ein böser Geist, den Gott geschickt hat, dich quält", sagten sie.
16 "Lass uns einen guten Harfenspieler suchen! Jedes Mal wenn dieser böse Geist dich überfällt, wird der Mann seine Harfe zur Hand nehmen und darauf spielen. Das wird dich beruhigen und aufmuntern. ...
19 Sofort sandte Saul Boten zu Isai und ließ ihm ausrichten: "Schick deinen Sohn David, den Schafhirten, zu mir an den Königshof!" ...
23 Immer wenn der böse Geist über Saul herfiel, griff David zur Harfe und begann zu spielen. Und immer wieder brachte die Musik Saul Erleichterung. Er fühlte sich besser, und der böse Geist ließ ihn in Ruhe.


Kapitel 17

Zitat:
55 Während Saul zuschaute, wie David dem Riesen entgegenging, fragte er seinen Heerführer Abner: "Weißt du, aus welcher Familie dieser junge Mann kommt?" "Ich weiß es nicht, o König", antwortete Abner.
56 "Dann versuch es herauszufinden!", forderte Saul ihn auf.
57 Als David von seinem Zweikampf mit Goliat zurückkam, führte Abner ihn sofort zum König. Immer noch trug David den Kopf Goliats in der Hand.
58 Saul fragte ihn: "Aus welcher Familie kommst du?" "Ich bin ein Sohn Isais aus Bethlehem", antwortete David.

Ähh, hieß es nicht ein Kapitel vorher, dass David für Saul als persönlicher Harfenspieler arbeitet? Und jetzt kennt Saul David nicht einmal?

Ernsthaft: Kann es sein, dass ein Redaktor dieses Buch aus unterschiedlichen Quellen zusammengestückelt hat? Ist schon seltsam: Die Bibel ist offensichtlich immer wieder umgeschrieben worden, sie enthält Widersprüche und Ungereimtheiten und wird trotzdem von vielen für das unfehlbare Wort Gottes gehalten. So wie Wikipedia.

Kapitel 18

Zitat:
5 David unternahm unter Sauls Befehl verschiedene Feldzüge. Wohin Saul ihn auch schickte, überall war er erfolgreich und kam als Sieger zurück. So machte Saul ihn schließlich zum Oberbefehlshaber seiner Truppen.

Okay, Saul fördert also Davids militärische Karriere.

Und dann geschieht das Unglaubliche: Der Redaktor beschleunigt seinen DeLorean auf 88 Meilen pro Stunde und auf einmal sind wir wieder in der Zeit kurz nach dem Sieg über die Philister.
Zitat:
6 Als David und die Israeliten nach dem Sieg über die Philister zurückkehrten, zogen Frauen aus allen Städten König Saul entgegen. ...

Und jetzt ist auch keine Rede mehr davon, dass Saul Davids militärische Karriere fördert. Saul schickt David zwar in Schlachten, aber aus einem anderen Grund:
Zitat:
12 Da begann Saul, sich vor David zu fürchten, denn er merkte, dass der Herr sich von ihm abgewandt hatte und auf Davids Seite war.
13 Schließlich entfernte Saul David aus seiner Umgebung, indem er ihn als Hauptmann über tausend Soldaten einsetzte.


Und jetzt wird es richtig absurd. Popcorn bereithalten!
Zitat:
17 Eines Tages sagte Saul zu David: "Ich bin bereit, dir meine älteste Tochter Merab zur Frau zu geben. Doch vorher musst du dich noch als Soldat bewähren. Du sollst im Auftrag des Herrn in den Krieg ziehen."

Ähh, hieß es nicht, dass derjenige, der Goliat besiegt, eine Tochter des Königs bekommt? Warum ist David dann noch nicht mit einer verheiratet? Und warum sagt David nicht: "Du schuldest mir wegen Goliat sowieso schon eine Tochter."

Und ja, natürlich ist es frauenfeindlich, Frauen als Trophäen auszuloben. Aber das ist die Bibel. Jeder weiß, dass diese Schwarte frauenfeindlich ist. Das muss man nicht mit stinklangweiligen Listen beweisen, wolle!

Zitat:
Im Stillen aber dachte Saul: "Ich selbst kann und will ihn nicht umbringen. Das sollen die Philister besorgen!"

Der Plan scheint mir nicht besonders gut durchdacht zu sein. Es gibt doch keine Garantie, dass die Philister David besiegen. Im Gegenteil, wenn es wieder so läuft wie üblich, wird David gewinnen. Saul ist dann eine Tochter los und sein Problem ist immer noch nicht gelöst.

Zitat:
19 Doch als die Hochzeit von David und Merab gefeiert werden sollte, gab Saul seine Tochter einem Mann namens Adriël aus Mehola zur Frau.

WTF? Wer ist Adriël aus Mehola? Und was ist aus dem Plan geworden?

Zitat:
20 Inzwischen aber hatte Sauls jüngere Tochter Michal sich in David verliebt. Als Saul davon hörte, war es ihm gerade recht.
21 "Das ist meine letzte Gelegenheit, David noch einmal eine Falle zu stellen", dachte er. "Diesmal werden die Philister ihn bestimmt umbringen!"

Okay, Plan B ist also derselbe wie Plan A, nur mit der anderen Tochter.

Zitat:
22 Er befahl seinen Dienern, David heimlich zuzuflüstern: "Du weißt doch, dass der König dich sehr schätzt. Auch alle seine Untergebenen haben dich gern. Willst du nicht sein Schwiegersohn werden?"
23 Doch David erwiderte: "Glaubt ihr eigentlich, dass man so ohne weiteres der Schwiegersohn des Königs wird?

Ja, man kann ohne weiteres der Schwiegersohn des Königs werden. Frag mal Adriël aus Mehola.

Zitat:
25 und Saul schickte sie mit folgendem Angebot zurück: "Der König verlangt von dir kein Geld als Brautpreis, sondern Rache an seinen Feinden. Darum sollst du ihm die Vorhäute von hundert Philistern bringen."

Ach so, kein Geld, nur Vorhäute. Na dann ...

Zitat:
Noch bevor die festgesetzte Frist abgelaufen war,
27 zog er mit seinen Männern in den Kampf gegen die Philister. Sie erschlugen zweihundert von ihnen. David kehrte mit den Vorhäuten zurück und ließ sie dem König vollzählig abliefern.

Ich hab doch gleich gesagt, dass der Plan nicht funktioniert.

Kapitel 19

Zitat:
23 Schon auf dem Weg dorthin kam Gottes Geist auch auf Saul. Er geriet in Ekstase wie die Propheten und erreichte so ihre Siedlung in Rama.
24 Dort zog er sein Obergewand aus, tanzte vor Samuel umher und weissagte, bis er schließlich hinfiel. Den ganzen Tag und auch die ganze folgende Nacht blieb er halb nackt am Boden liegen. Durch dieses Ereignis entstand die Redensart: "Gehört Saul auch zu den Propheten?"

Hieß es nicht vorher, Samuel hätte Saul nie wieder getroffen? Am Kopf kratzen

Und hatten wir nicht schon in Kapitel 10 eine Erklärung für diese Redensart?

Kapitel 20

Zitat:
30 Als Saul das hörte, packte ihn der Zorn, und er brüllte Jonatan an: "Du Hurensohn! Meinst du eigentlich, ich habe noch nicht gemerkt, dass du mit diesem Sohn Isais unter einer Decke steckst? Schämen solltest du dich! Und auch deine Mutter, die einen solchen Nichtsnutz zur Welt gebracht hat!
31 Solange dieser Kerl noch lebt, bist du deines Lebens nicht sicher. Und Hoffnungen auf den Königsthron brauchst du dir auch keine zu machen. Los, lass ihn sofort hierher bringen, denn er muss sterben!"
32 "Was hat er eigentlich getan?", fragte Jonatan. "Warum soll er hingerichtet werden?"

Hmm, heftige Worte.

Ich trinke mal einen Schluck Wasser.
Zitat:
33 Als Antwort schleuderte Saul wütend seinen Speer nach seinem Sohn, um ihn damit zu durchbohren.

*pruuuuust*

Und, hat er getroffen? Ist Jonatan verletzt?

Zitat:
Da merkte Jonatan, dass Saul fest entschlossen war, David zu töten.

Jetzt erst?

Zitat:
34 Voller Zorn stand er vom Tisch auf und aß an diesem Tag keinen Bissen mehr. Er war tief getroffen, weil sein Vater seinen Freund David so beschimpft hatte.

Tief getroffen. Gröhl...

Ernsthaft: Warum verhält sich Jonatan so, als hätte es den Vorfall mit dem Speer nie gegeben? Kann es sein, dass das eine spätere Einfügung ist?

Kapitel 21

Zitat:
11 Noch am selben Tag eilte David weiter, um Saul zu entfliehen. Er verließ Israel und kam in die Philisterstadt Gat zu König Achisch.
12 Doch die Hofbeamten warnten den König: "Ist das nicht David, der Anführer der Israeliten, für den sie tanzten und sangen: 'Saul hat tausend Mann erschlagen, David aber zehntausend!' ?"

Das geht nicht gut aus für David.

Zitat:
14 In seiner Verzweiflung stellte er sich wahnsinnig. Er schlug wild um sich, als man ihn festhalten wollte, er trommelte2 an die Torflügel und ließ seinen Speichel in den Bart laufen.

König Achisch ist bestimmt nicht so dämlich, David deswegen laufen zu lassen.

Zitat:
15 Da fuhr Achisch seine Diener an: "Warum habt ihr diesen Kerl zu mir gebracht? Ihr seht doch selbst, dass er wahnsinnig ist.
16 Glaubt ihr, in meiner Stadt sind Verrückte so selten, dass ihr mir diesen vorführt und hier herumtoben lasst? Denkt ihr, ich will so einen Gast haben?"

Ich habe König Achisch wohl überschätzt.

Kapitel 24

Zitat:
Als sie bei den eingezäunten Schafweiden in der Nähe des Steinbockbergs vorbeikamen und eine Höhle fanden, ging der König hinein, um seine Notdurft zu verrichten. Ausgerechnet im hintersten Winkel dieser Höhle hatten David und seine Männer sich versteckt.

Erst will Saul David umbringen, dann scheißt er auch noch in seine Höhle.

Kapitel 25

Zitat:
40 Die Diener Davids kamen zu Abigajil nach Karmel und sagten: "David schickt uns. Er möchte dich heiraten."
41 Ohne zu zögern, stand sie auf, verbeugte sich tief und antwortete: "Ich stehe ihm ganz zu Diensten. Ich bin bereit, den Boten meines Herrn die Füße zu waschen."
42 Dann packte sie schnell ihre Sachen zusammen, setzte sich auf einen Esel und ritt mit den Boten zu David. Fünf Dienerinnen begleiteten sie. So wurde sie Davids Frau.
43 David hatte nun zwei Frauen, denn schon früher hatte er Ahinoam aus Jesreel geheiratet.

Ich dachte, David ist mit Michal verheiratet.

Zitat:
44 Saul hatte ihm Michal weggenommen und sie Palti aus Gallim, einem Sohn Lajischs, zur Frau gegeben.

Ahh, da hat der Redaktor einmal aufgepasst.

Kapitel 27

Zitat:
2 So zog David mit seinen 600 Männern über die Grenze zu König Achisch, dem Sohn Maochs; er herrschte über die Philisterstadt Gat.

König Achisch wird sich denken: "Schon wieder dieser Verrückte."

Zitat:
6 Achisch war einverstanden und überließ David noch am selben Tag die Stadt Ziklag.

Überlässt König Achisch etwa jedem Verrückten eine eigene Stadt? Kann es sein, dass der König selbst nicht ganz dicht ist?

Zitat:
8 Von Ziklag aus unternahmen David und seine Männer Raubzüge. Mal fielen sie bei dem Nomadenstamm der Geschuriter ein, dann wieder bei den Girsitern oder bei den Amalekitern.


Kapitel 30

Zitat:
1 Zwei Tage später kamen David und seine Männer nach Ziklag zurück. Inzwischen waren die Amalekiter im Südland eingefallen und hatten Ziklag in Schutt und Asche gelegt.

Die Amalekiter sind doch ausgerottet worden. Waren das etwa die Geister der Amalekiter?

Kapitel 31

Zitat:
2 Die Philister hatten Saul und seine Söhne eingekesselt. Jonatan, Abinadab und Malkischua waren bereits getötet worden,
3 um Saul tobte noch ein erbitterter Kampf. Er wurde von den Pfeilen der Bogenschützen getroffen und verwundet.
4 Da flehte er seinen Waffenträger an: "Zieh dein Schwert, und töte mich! Sonst bringen mich diese unbeschnittenen Heiden um und treiben ihren Spott mit mir." Doch der Waffenträger weigerte sich. Er wagte es nicht, den König umzubringen. Da nahm Saul selbst sein Schwert und stürzte sich hinein.
5 Als der Diener sah, dass sein Herr tot war, ließ auch er sich in sein Schwert fallen und starb zusammen mit dem König.

So wie ich die Bibel kenne, werden wir garantiert schon bald eine andere Version von Sauls Tod hören.

2. Samuel

Kapitel 1

Zitat:
6 Der junge Mann fuhr fort: "Ich kam zufällig ins Bergland von Gilboa. Dort entdeckte ich Saul, der sich auf seinen Speer stützte. Die feindlichen Wagen und Reiter schlossen den Kreis um ihn immer enger.
7 Er drehte sich um, sah mich und rief mir zu, ich solle herkommen.
8 Als ich bei ihm war, fragte er: 'Wer bist du?' 'Ich bin ein Amalekiter', antwortete ich.
9 Da bat er mich: 'Komm und töte mich, denn ich bin schwer verwundet und schon ganz schwach, aber immer noch bei vollem Bewusstsein.'
10 Ich erfüllte ihm seine letzte Bitte: Ich erstach ihn, denn ich wusste ja, dass der Kampf verloren war und Saul sowieso sterben würde.

Das ging ja schnell. Also hat der Geist eines Amalekiters Saul getötet. Lachen

Kapitel 12

Zitat:
10 Von mir hast du dich abgewandt und Uria die Frau weggenommen. Darum sollen von nun an in jeder Generation einige deiner Nachkommen einen grausamen Tod erleiden.

Zum Beispiel durch Kreuzigung.

Zitat:
David nahm König Hanun die Krone ab und setzte sie selbst auf. Sie wog 36 Kilogramm, war aus reinem Gold und mit einem kostbaren Edelstein besetzt.

Nackenschmerzen vorprogrammiert.

Kapitel 13



Kapitel 19

Zitat:
14 Amasa, dem Heerführer Absaloms, sollten die beiden Priester von David ausrichten: "Ich schwöre dir, dass ich dich heute an Joabs Stelle zu meinem obersten Heerführer ernenne, denn du bist mein Neffe. Gott soll mich hart bestrafen, wenn ich mein Versprechen nicht halte."

Endlich merkt auch David, dass man Joab nicht trauen kann.

Kapitel 20

Zitat:
8 Als sie den großen Stein bei Gibeon erreichten, trafen sie Amasa, der kurz vor ihnen dort angekommen war. Joab hatte sein langes Gewand zum Kampf hochgebunden. Um die Hüfte trug er einen Gürtel mit einem Dolch. Während er auf Amasa zuging, nahm er unbemerkt den Dolch in die linke Hand.
9 "Wie geht es dir, mein Freund?", begrüßte er Amasa und fasste mit der rechten Hand dessen Bart, als wolle er ihm einen Kuss geben.
10 Amasa aber hatte den Dolch nicht gesehen, den Joab in der anderen Hand hielt. Da stieß Joab ihm die Waffe mit solcher Wucht in den Bauch, dass die Därme heraushingen. Er brauchte kein zweites Mal zuzustechen, denn Amasa war sofort tot.

Und genau deswegen kann man Joab nicht trauen.

Zitat:
23 Joab war der oberste Befehlshaber über das ganze israelitische Heer.

David hat ihn trotzdem wieder zum Oberbefehlshaber gemacht? Seufz.

Kapitel 21

Zitat:
19 In einer weiteren Schlacht bei Gob gegen die Philister erschlug Elhanan aus Bethlehem, der Sohn Jaïrs4, Goliat aus Gat;

Den hat David doch schon längst getötet.

Kapitel 22

Zitat:
7 In äußerster Verzweiflung schrie ich zum Herrn. Ja, zu meinem Gott rief ich um Hilfe. Da hörte er mich in seinem Tempel, mein Notschrei drang durch bis an sein Ohr.

Welcher Tempel? Gott hat David doch verboten, einen Tempel zu bauen. Ich glaube langsam, der Redaktor gibt sich keine Mühe mehr.

Kapitel 23

Zitat:
15 David hatte großen Durst und sagte zu ihnen: "Wer holt mir einen Schluck Wasser aus dem Brunnen am Tor von Bethlehem?"
16 Da drangen die drei Offiziere ins Heerlager der Philister ein, schöpften Wasser aus dem Brunnen bei Bethlehem und brachten es David. Doch er wollte es nicht trinken, sondern schüttete es aus als Trankopfer für den Herrn
17 und sagte: "Der Herr bewahre mich vor einer solchen Tat! Da könnte ich ja gleich das Blut dieser Männer trinken, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um mir das Wasser zu holen!"

WTF?

Kapitel 24

Wir nähern uns dem Ende. Der Redaktor hat offensichtlich keine Lust mehr und versucht nicht einmal mehr, uns eine plausible Geschichte aufzutischen.

Zitat:
1 Der Herr wurde zornig über die Israeliten.

Und warum? Hat etwa irgendwer am Sabbat Jehova gesagt?

Auf jeden Fall steht uns jetzt der Zorn Gottes bevor. Was er wohl diesmal schicken wird? Eine Seuche? Eine Flut? Heuschrecken?

Zitat:
Darum verleitete er David dazu, sie ins Unglück zu stürzen. Er brachte den König auf den Gedanken, eine Volkszählung durchzuführen.

Das soll der Zorn Gottes sein?

Zitat:
3 Doch Joab wandte ein: "Mein König, ich wünsche dir ja, dass der Herr, dein Gott, das Volk noch zu deinen Lebzeiten hundertmal größer werden lässt! Aber ich verstehe nicht, warum du nun so etwas verlangst."
4 Doch der König blieb bei seinem Entschluss, trotz aller Einwände Joabs und der Offiziere.

Und was ist bitte so schlimm an einer Volkszählung?

Zitat:
10 Doch nun bereute David, was er getan hatte. Er betete zum Herrn: "Meine Schuld ist groß. Bitte, Herr, vergib mir! Ich habe einen schweren Fehler begangen."

Ähh, du hast doch gemacht, was Gott verlangt hat.

Zitat:
11 Am nächsten Morgen, als David gerade aufgestanden war, befahl der Herr dem Propheten Gad, der im Dienst des Königs stand:
12 "Geh zu David, und sag ihm: Drei Strafen legt der Herr dir vor. Wähl dir eine davon aus."

Gott will David also für die Volkszählung bestrafen, die er selbst angeordnet hat? Und was genau ist jetzt an einer Volkszählung so schlimm?

Zitat:
13 Gad ging zu David und gab ihm die Botschaft des Herrn weiter. Er fragte ihn: "Was wählst du? Sieben Jahre Hungersnot in ganz Israel? Oder drei Monate, in denen du vor deinen Feinden fliehen musst? Oder soll drei Tage lang die Pest in deinem Land wüten? Überleg dir, was ich dem antworten soll, der mich zu dir geschickt hat!"
14 David entgegnete: "Ich habe große Angst. Aber ich will lieber dem Herrn als den Menschen in die Hände fallen, denn er ist sehr barmherzig."

Barmherzig? Gott hat dich doch erst in diese Scheiße reingeritten.

Zitat:
16 Doch als der Todesengel vor Jerusalem stand und auch diese Stadt auslöschen wollte, da hatte der Herr Mitleid mit den Menschen in ihrem Elend, und er befahl: "Genug damit! Hör auf, das Volk zu vernichten!"

Ich fange an zu glauben, dass Gott es diesmal selbst nicht so ganz Ernst meint mit der Zorn-Gottes-Nummer.

#40: sieben Menschenopfer, um Gott milde zu stimmen Autor: wolle BeitragVerfasst am: 07.08.2015, 15:47
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2. Samuel 21
6 Gebt uns sieben Männer aus seinem Hause, daß wir sie aufhängen dem HERRN zu Gibea Sauls, des Erwählten des HERRN. Der König sprach: Ich will sie geben. (4. Mose 25.4)
14 und begruben die Gebeine Sauls und seines Sohnes Jonathan im Lande Benjamin zu Zela im Grabe seines Vaters Kis und taten alles, wie der König geboten hatte. Also ward Gott nach diesem dem Lande wieder versöhnt. (2. Samuel 24.25)

#41: Menschenopfer für Gott (eigener Sohn!) durch Freund Gottes Autor: wolle BeitragVerfasst am: 10.08.2015, 23:10
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Neues Testament (NT)
Jakobus - Kapitel 2
21 Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht geworden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? (1. Mose 22.1) (Hebräer 11.17)
22 Da siehst du, daß der Glaube mitgewirkt hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden;
23 und ist die Schrift erfüllt, die da spricht: "Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet," und er ward ein Freund Gottes geheißen.

#42: Jeremia - Kapitel 51 - Der Zorn Gottes Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.08.2015, 16:03
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Jeremia - Kapitel 51 (Übersetzung: Neue Evangelistische)

1 So spricht Jahwe: "Passt auf! Ich lasse einen Sturm gegen Babylon los, gegen alle, die im Zentrum des Aufruhrs gegen mich wohnen.
2 Ich werde Fremde nach Babylon schicken, die es so hoch in den Wind werfen, dass das Land leer wird. An seinem Unheilstag wird Babylon von allen Seiten angegriffen. (Jeremia 15.7)
3 Lasst keinen Schützen seinen Bogen spannen, lasst keinen sich in seiner Rüstung erheben! Habt kein Mitleid mit den jungen Männern von Babylon! Vernichtet das gesamte Heer!"
4 Überall im Land der Chaldäer sollen Erschlagene liegen, die Straßen sollen voll mit Erstochenen sein.
5 Denn Israel und Juda sind nicht verwitwet von ihrem Gott, von Jahwe, dem Allmächtigen. Doch das Chaldäerland ist voll von Schuld gegen den Heiligen Israels. (Jesaja 54.4) (Jeremia 50.11) (Jeremia 50.29)
6 Flieht aus dem Land hinaus und rettet euer Leben, dass ihr nicht mit umkommt, wenn Babylonien wegen seiner Schuld bestraft wird. Denn die Zeit der Vergeltung ist da. Jahwe zahlt ihm heim, was es getan hat. (Jeremia 50.8) (Offenbarung 18.4) (Jesaja 48.20)
7 Ein Goldbecher in Jahwes Hand war Babylon, / und es berauschte die ganze Welt. / Die Völker tranken von seinem Wein, / und deshalb sind sie rasend geworden. (Jeremia 25.15) (Offenbarung 17.4) (Offenbarung 18.3)
8 Babylon fällt plötzlich zu Boden und zerbricht. / Trauert um Babylon, / holt Balsam für seine Wunde! / Vielleicht wird es geheilt. (Offenbarung 18.2)
9 "Wir wollten Babylon heilen, / doch ihm war nicht zu helfen. / Verlasst es! Jeder ziehe in sein Land! / Denn dieses Strafgericht reicht bis an den Himmel / und türmt sich auf bis zu den Wolken."
10 "Jahwe hat ans Licht gebracht / unsere gerechte Sache. / Kommt, lasst uns in Zion erzählen, / was Jahwe getan hat, unser Gott!"
11 "Schärft die Pfeile, fasst die Schilde!" Jahwe gab es den Königen von Medien ein, gegen Babylon Krieg zu führen und es zu vernichten. Das ist die Rache Jahwes für die Zerstörung seines Tempels. (Jesaja 13.17) (Jeremia 50.28)
12 "Richtet das Feldzeichen gegen die Mauern von Babylon auf! Verschärft die Belagerung! Stellt Posten auf! Legt Truppen in den Hinterhalt!" Wie Jahwe es sich vorgenommen hat und was er den Babyloniern androhte, das führt er nun aus.
13 Ja, du wohnst an großen Wassern, / du bist unermesslich reich. / Dein Ende ist gekommen, / du hast nun genug geraubt. (Offenbarung 17.1)
14 Jahwe, der allmächtige Gott, schwor bei sich selbst: "Wenn ich dich auch mit Menschen angefüllt habe wie mit Heuschrecken, so wird man doch das Triumphgeschrei über dich erheben."
15 Durch seine Kraft hat er die Erde gemacht, / durch seine Weisheit die Welt errichtet, / durch seine Klugheit die Himmel ausgespannt. (Jeremia 10.12-16)
16 Auf seinen Befehl hin / sammelt sich das Wasser am Himmel, / steigen Wolken am Horizont auf, / öffnen Blitze dem Regen die Bahn, / bricht der Wind aus seinen Kammern hervor.
17 Wie dumm steht jeder Mensch davor, begreift es nicht, / und jeder Goldschmied schämt sich für sein Götzenbild. / Denn diese Bilder sind Betrug, sie haben kein Leben.
18 Nichtse sind sie, Figuren zum Spott. / Wenn abgerechnet wird, sind sie verloren!
19 Wie anders ist da Jakobs Gott, / denn er hat das Weltall geschaffen / und Israel zu seinem Eigentum gemacht. / Jahwe, der Allmächtige, heißt er.
20 Du warst mein Hammer, meine Waffe im Krieg. / Mit dir zerhämmerte ich Völker, / mit dir zerschlug ich Königreiche. (Jeremia 50.23) (Jesaja 10.5)
21 Mit dir zermalmte ich Pferd und Reiter, / mit dir zertrümmerte ich Lenker und Wagen.
22 Mit dir zerschmetterte ich Mann und Frau, / zermalmte junge Männer und Frauen.
23 Mit dir zerdrosch ich Hirt samt Herde, / den Bauer samt seinem Gespann, / selbst Statthalter und Befehlshaber zerschlug ich mit dir.
24 "Jetzt aber werde ich Babylon und allen Chaldäern das Böse heimzahlen, das sie an Zion verübt haben. Vor euren Augen werde ich es tun", spricht Jahwe. (Jeremia 50.29)
25 "Pass auf! Jetzt gehe ich gegen dich vor", spricht Jahwe, "du Berg des Verderbens, der die ganze Erde verdarb. Ich werde dich fassen und wälze dich von den Felsen hinab. Ich mache einen Berg von Schutt und Asche aus dir,
26 sodass man in dir keinen Stein mehr findet, der noch als Grund- oder Eckstein taugt. Für alle Zeiten sollst du ein Schutthaufen sein", spricht Jahwe.
27 Richtet überall das Feldzeichen auf, stoßt ins Kriegshorn unter den Völkern! Ruft sie zum Kampf gegen Babylon auf: die Königreiche von Ararat, von Mini und Aschkenas. Bestellt Offiziere, die Truppen ausheben, lasst Reiterscharen anrücken, furchtbar wie die kriechenden Heuschrecken. (Jesaja 13.3) (1. Mose 10.3)
28 Ruft die Völker auf zum Kampf, die Könige von Medien, seine Statthalter und Befehlshaber und die Völker, die sie kommandieren!
29 Da zittert und bebt die Erde. Denn die Pläne Jahwes gegen Babylon gehen in Erfüllung. Babylonien soll zu einer Wüste werden, in der kein Mensch mehr wohnt.
30 Babyloniens Helden haben den Kampf aufgegeben. Sie hocken in ihren Burgen, und ihr Mut ist geschwunden. Wie Frauen vergehen sie vor Angst. Schon stehen ihre Häuser in Flammen, die Stadttore sind aufgebrochen.
31 Ein Läufer nach dem anderen stürmt heran, ein Bote trifft den anderen, um dem König von Babylon zu melden: "Die Stadt ist von allen Seiten eingenommen.
32 Alle Furten sind besetzt, die Festungsanlagen in Brand gesteckt und die Soldaten vor Schreck wie erstarrt."
33 Denn so spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: Die Tochter Babylons gleicht einem Dreschplatz, / wenn er gerade festgestampft wird. / Ein Weilchen noch, / dann kommt die Zeit der Ernte für sie.
34 Nebukadnezzar, Babylons König, / hat mich gefressen und mich aufgezehrt, / mich weggeschoben wie ein leeres Gefäß. / Er verschlang mich wie ein Drache, / füllte den Bauch mit meinen Leckerbissen / und stieß mich dann fort.
35 Darum soll Jerusalem sagen: / "Was ich an Gewalt und Zerfleischung erlitt, / das komme nun über Babylon! / Mein Blut komme über die Chaldäer!"
36 Darum spricht Jahwe: / "Schau, ich verhelfe dir zum Recht! / Ich vollziehe deine Rache! / Ich trockne sein Meer aus, / lasse seine Quellen versiegen.
37 Zum Trümmerhaufen wird Babylon, / zur Wohnung der Schakale, / einem Ort des Grauens und der Verachtung. / Und es wird menschenleer sein." (Jeremia 50.13)
38 "Sie brüllen wie die jungen Löwen, / knurren wie ein Löwinnenwurf.
39 Ihrer Gier bereite ich das Gelage / und mache sie betrunken. / Sie sollen lustig werden und dann betäubt / und in ewigen Schlaf versinken, / aus dem sie nie mehr erwachen", / spricht Jahwe.
40 "Wie Lämmer führe ich sie zum Schlachten hinab, / wie Schaf- und Ziegenböcke."
41 Wie ist Scheschach erobert, / besiegt der Ruhm der ganzen Welt! / Was für ein Schreckensbild / bietet Babel den Völkern.
42 Ein Meer hat Babylonien überflutet, / hat es mit tosenden Wellen bedeckt.
43 Seine Städte wurden verwüstet. / Das Land ist verdorrt, eine Steppe, / ein Land, in dem niemand mehr wohnt; / kein Mensch reist da mehr hindurch.
44 "Jetzt werde ich mit Bel, dem Gott von Babylon, abrechnen! Was er verschlungen hat, reiße ich ihm aus dem Maul. Die Völker strömen ihm nicht mehr zu. Auch die Mauer von Babylon ist gefallen." (Jeremia 50.2)
45 "Mein Volk, zieh weg aus seiner Mitte! Rette dein Leben vor dem glühenden Zorn Jahwes. (Jeremia 51.6)
46 Und verliere nicht den Mut! Fürchte dich nicht vor den Nachrichten, die man im Land hört. Denn in einem Jahr hört man dieses, im anderen jenes Gerücht. Überall herrscht die Gewalt, ein Herrscher bekämpft den anderen.
47 Denn es wird der Tag kommen, an dem ich mit den Götzen Babylons abrechne. Mit Babylonien ist es aus, überall liegen Erschlagene herum.
48 Himmel und Erde und alles, was in ihnen lebt, werden in Jubel ausbrechen. Denn von Norden her kommen die Zerstörer über Babylon", spricht Jahwe. (Offenbarung 18.20)
49 Nun ist Babylon im Begriff zu fallen, ihr Erschlagenen Israels, denn wegen Babylon fielen Menschen in aller Welt.
50 Doch ihr, die dem Schwert entkommen sind, bleibt nicht stehen! Denkt an Jahwe in der Ferne und tragt Jerusalem in eurem Herzen! (Psalm 137.5)
51 Wir schämen uns, denn wir haben den Spott gehört. Schamrot sind wir geworden, denn Fremde drangen in die Heiligtümer des Hauses Jahwes ein.
52 "Darum seht, es kommen Tage", spricht Jahwe, "da rechne ich mit den Götzen Babylons ab. Das Stöhnen tödlich Verwundeter wird das ganze Land erfüllen.
53 Auch wenn Babylon bis zum Himmel aufsteigen würde, wenn es sich in unzugänglicher Höhe verschanzte, würden die Zerstörer doch vor mir her nach Babylon kommen", spricht Jahwe.
54 Horch! Ein Geschrei ist aus Babylon zu hören. Das Land der Chaldäer bricht zusammen.
55 Denn Jahwe verwüstet Babylon, macht seinem lärmenden Treiben ein Ende. Wie tobende und brüllende Meereswogen donnern seine Wassermassen heran.
56 Ein Verwüster ist über Babylon gekommen. Seine Helden werden gefangen genommen, ihre Bogen sind zerbrochen. Jahwe ist ein Gott der Vergeltung, er rechnet gründlich ab! (5. Mose 32.35)
57 "Ich mache seine Oberen und Weisen betrunken, all seine Statthalter, Befehlshaber und Kriegshelden. Sie sollen betäubt in ewigen Schlaf versinken, aus dem sie nie mehr erwachen", spricht der König, er heißt Jahwe, der Allmächtige. (Jeremia 51.39)
58 So spricht Jahwe, der allmächtige Gott: "Die Mauer des großen Babylon wird bis auf den Grund zerstört, seine stolzen Tore werden in Brand gesteckt. So haben sich die Völker, die sie bauten, für nichts gemüht, ganze Völkerschaften haben sich nur fürs Feuer geplagt." (Habakuk 2.13)
59 Folgenden Auftrag erteilte der Prophet Jeremia Seraja Ben-Nerija, dem Enkel Machsejas: Es war im vierten Regierungsjahr des Königs Zidkija von Juda, als dieser nach Babylon reiste. Er wurde von seinem Quartiermeister Seraja begleitet. (Jeremia 36.4)
60 Jeremia hatte all die Unheilsankündigungen gegen Babylon in eine einzige Schriftrolle geschrieben
61 und sagte nun zu Seraja: "Wenn du nach Babylon kommst, sieh zu, dass du alles, was in dieser Schriftrolle steht, vorliest
62 und dann sagst: 'Jahwe, du hast dieser Stadt die Vernichtung angekündigt, dass kein Mensch und kein Tier mehr darin wohnt und sie für immer zu einem Trümmerhaufen wird.'
63 Dann sollst du einen Stein an die Schriftrolle binden und sie in den Euphrat werfen. (Offenbarung 18.21)
64 Rufe dabei: 'So wird Babylon versinken und nicht mehr auftauchen wegen des Unheils, das ich über die Stadt bringe. Mit ihr ist es aus.'"Hier enden die Worte Jeremias.

#43: Hesekiel - Kapitel 22 Der Zorn Gottes Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.08.2015, 17:16
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Hesekiel - Kapitel 22 (Übersetzung: Neue Evangelistische)

1 Das Wort Jahwes kam zu mir. Er sagte:
14 Bildest du dir ein, du könntest vor mir bestehen? Meinst du, deine Hände bleiben stark, wenn ich mich mit dir befasse? Ich, Jahwe, habe es gesagt, und ich werde es tun!
15 Ich werde dich unter die Völker zersprengen, vertreibe dich in alle Länder und mache deinem gottlosen Treiben ein Ende.
16 Vor den Augen aller Völker wirst du durch dich selbst besudelt werden. Du sollst erkennen, dass ich bin, der ich bin - Jahwe!'"
17 Das Wort Jahwes kam zu mir. Er sagte:
18 "Du Mensch, das Haus Israel ist für mich wie Schlacke geworden, wie Schlacke beim Silberschmelzen, die nur noch Kupfer, Zinn, Eisen und Blei enthält. (Jesaja 1.22) (Jeremia 6.28)
19 Darum spricht Jahwe, der Herr: 'Weil ihr alle zu Schlacke geworden seid, häufe ich euch in Jerusalem auf.
20 Wie man Silber, Kupfer, Eisen, Blei und Zinn in einem Schmelzofen zusammenbringt, um Feuer darunter anzublasen, so bringe ich euch zusammen und lasse euch die Glut meines Zorns spüren.
21 Ja, ich werde euch zusammenwerfen und das Feuer meines Grimms unter euch anblasen, dass ihr darin ausgeschmolzen werdet.
22 Wie das Silber im Ofen, so sollt ihr in meinem Grimm geschmolzen werden. Ihr sollt erkennen, dass ich, Jahwe, meinen glühenden Zorn über euch ausgegossen habe.'"
23 Das Wort Jahwes kam zu mir. Er sagte:
24 "Sprich zum Land Israel, Mensch: 'Du bist so besudelt, dass ich am Tag meines Zorns keinen Regen mehr schicke.'
31 So schütte ich die Glut meines Zorns über sie aus und vernichte sie in meinem Grimm. Ihr Tun lasse ich auf sie selbst zurückfallen, spricht Jahwe, der Herr." (Hesekiel 21.36)

#44: Stammesmord und Frauenraub im Namen des Herrn Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.08.2015, 18:10
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Richter - Kapitel 21 (Übersetzung: Neue Evangelistische)

5 Dann fragten die Israeliten: "Wer ist dem Aufruf an alle Stämme Israels zur Versammlung vor Jahwe nicht gefolgt?" Sie hatten nämlich einen feierlichen Eid geschworen: "Wer nicht zu Jahwe nach Mizpa heraufkommt, wird unbedingt mit dem Tod bestraft!" (Richter 20.1)
6 Den Israeliten tat es sehr leid um ihren Bruderstamm Benjamin. "Heute ist ein ganzer Stamm von Israel abgehauen worden!", sagten sie.
7 "Wie können wir den Überlebenden nur zu Frauen verhelfen? Wir haben ja vor Jahwe geschworen, dass keiner von uns seine Tochter einem von ihnen zur Frau gibt." (Richter 21.1)
8 Deshalb fragten sie: "Wer ist dem Aufruf an alle Stämme Israels, zu Jahwe nach Mizpa heraufzukommen, nicht gefolgt?" Da stellte man fest, dass niemand von Jabesch in Gilead in die Versammlung gekommen war,
9 denn als sie ihre Truppen musterten, fehlten die Männer aus Jabesch.
10 Da schickte die Versammlung 12.000 Mann nach Jabesch mit dem Auftrag, alle Einwohner der Stadt mit dem Schwert zu töten, auch die Frauen und Kinder:
11 "An jedem Mann und an jeder Frau, die schon mit einem Mann geschlafen hat, sollt ihr den Bann vollstrecken!" (4. Mose 21.2) (4. Mose 31.17)
12 Die Männer Israels fanden unter den Bewohnern von Jabesch in Gilead 400 unberührte Mädchen, mit denen noch kein Mann geschlafen hatte, und brachten sie ins Lager nach Schilo im Land Kanaan.
13 Dann schickte die ganze Versammlung Boten zu den Männern Benjamins, die sich noch am Felsen Rimmon aufhielten, und machten ihnen ein Friedensangebot. (Richter 20.47)
14 So kehrten die 600 Männer zurück und bekamen die Mädchen, die die Israeliten in Jabesch am Leben gelassen hatten. Aber es waren nicht genug für sie alle.
15 Das Volk hatte Mitleid mit Benjamin, weil Jahwe eine Lücke in die Stämme Israels gerissen hatte.
16 "Was können wir nur tun, um den Übriggebliebenen zu Frauen zu verhelfen?", fragten die Ältesten. "In Benjamin ist ja keine Frau am Leben geblieben."
20 Und sie forderten die Männer Benjamins auf: "Legt euch in den Weinbergen dort auf die Lauer!
21 Wenn dann die Mädchen aus Schilo zum Reigentanz herauskommen, dann fange sich jeder eine Frau und nehme sie mit in seine Heimat.
23 Die Benjaminiten gingen auf den Vorschlag ein, und jeder raubte sich eine Frau von den tanzenden Mädchen. Dann kehrten sie in ihren Erbbesitz zurück, bauten die Städte wieder auf und wohnten darin.

#45: Sippenhaft und Krieg auf Gottes Befehl Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.08.2015, 18:52
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Richter - Kapitel 20 (Übersetzung: Neue Evangelistische)

1 Da versammelten sich alle Männer Israels von Dan bis Beerscheba und ganz Gilead in Mizpa. Sie erschienen wie ein Mann vor Jahwe. (Richter 11.11) (1. Samuel 7.5)
5 In der Nacht umringten die Männer der Stadt das Haus meines Gastgebers. Sie hatten es aber auf mich abgesehen. Mich wollten sie umbringen, und meine Nebenfrau haben sie so vergewaltigt, dass sie gestorben ist.
6 Da zerteilte ich ihren Leichnam und schickte die Stücke durch ganz Israel. Jeder sollte sehen, was für ein abscheuliches Verbrechen in unserem Land begangen wurde.
7 Nun seid ihr alle hier, ihr Israeliten: Bildet euch eine Meinung und schafft Rat!"
8 Da standen sie alle auf wie ein Mann und erklärten: "Keiner von uns darf nach Hause zurückkehren,
9 bevor wir die Strafe an den Leuten von Gibea vollstreckt haben. Wir wollen das Los werfen,
11 So zogen die Israeliten wie ein Mann gegen die Stadt.
12 Gleichzeitig hatten sie Boten an den Stamm Benjamin geschickt, die ihnen ausrichten sollten: "Was ist da für eine schreckliche Untat unter euch begangen worden!
13 Liefert uns die Männer von Gibea aus! Wir werden dieses gottlose Gesindel töten und so das Böse aus Israel entfernen." Doch die Benjaminiten wollten nicht auf ihre Brüder, die Israeliten, hören.
17 Die Israeliten hatten 400.000 mit Schwertern bewaffnete geübte Krieger aufgeboten.
18 Dann zogen die Israeliten nach Bet-El, um Gott zu fragen, wer von ihnen zuerst gegen die Benjaminiten in den Kampf ziehen sollte. Jahwe antwortete: "Juda soll anfangen!" (Richter 20.26-27) (Richter 21.2) (Richter 1.1-2)
21 Da stürmten die Benjaminiten heraus und streckten an jenem Tag 22.000 Mann von ihnen zu Boden.
23 Sie waren nämlich wieder nach Bet-El gezogen und hatten bis zum Abend vor Jahwe über ihre Niederlage geweint. Dann hatten sie Jahwe befragt, ob sie wieder in den Kampf gegen die Benjaminiten, ihre Brüder, ziehen sollten. Jahwe hatte geantwortet: "Ja, zieht gegen sie!"
24 Am zweiten Tag rückten sie wieder gegen die Männer von Benjamin vor.
25 Doch die Benjaminiten brachen erneut aus der Stadt hervor und erschlugen noch einmal 18.000 Israeliten, alles mit dem Schwert bewaffnete Kämpfer. (1. Mose 49.27)
26 Da zogen die Männer Israels wieder ab und gingen nach Bet-El hinauf. Dort saßen sie klagend vor Jahwe. Sie fasteten jenen Tag bis zum Abend und brachten Jahwe dann Brandopfer und Freudenopfer. (Richter 20.18)
27 Dann befragten sie Jahwe, denn die Bundeslade Jahwes war damals gerade dort
28 und Pinhas Ben-Eleasar, der Enkel Aarons, diente als Priester. Sie fragten: "Sollen wir noch einmal gegen unsere Brüder in den Kampf ziehen, gegen die Männer aus Benjamin, oder sollen wir es aufgeben?" Da sagte Jahwe: "Ja, zieht hin! Morgen gebe ich sie in eure Hand." (Josua 22.13)
35 An diesem Tag tötete Jahwe durch die Israeliten 25.100 bewaffnete Kämpfer aus dem Stamm Benjamin.
37 Die Männer des Hinterhalts stürmten auf Gibea zu und eroberten die Stadt. Alle Bewohner töteten sie mit dem Schwert.
43 So umzingelten die Israeliten die Benjaminiten. Sie verfolgten sie ohne Rast bis östlich von Gibea und machten sie nieder.
44 Auf diese Weise fielen 18.000 benjaminitische Krieger.
45 Der Rest versuchte weiter in Richtung Wüste zum Felsen Rimmon zu fliehen. Doch die Israeliten schlugen auf den Straßen noch einmal 5000 Mann nieder und bei der weiteren Verfolgung noch einmal 2000 Mann.
46 So waren an diesem Tag 25.000 bewaffnete Benjaminiten gefallen, alles tapfere Krieger.
47 Nur 600 Mann erreichten den Felsen Rimmon und verschanzten sich dort vier Monate lang. (Richter 21.13)
48 Die Israeliten aber zogen durch das ganze Stammesgebiet von Benjamin und töteten alle Menschen und Tiere, die sie fanden, und brannten alle Ortschaften nieder.

#46: Jeremia 19,9 Autor: wolle BeitragVerfasst am: 10.12.2015, 19:28
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http://www.bibleserver.com/text/LUT/Jeremia19%2C9 schrieb:

Zitat:
Jeremia 19,9

6 Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, dass man diese Stätte nicht mehr »Tofet« und »Tal Ben-Hinnom«, sondern »Würgetal« nennen wird.
7 Und ich will den Gottesdienst Judas und Jerusalems an diesem Ort zunichte machen und will sie durchs Schwert fallen lassen vor ihren Feinden und durch die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten, und will ihre Leichname den Vögeln des Himmels und den Tieren auf dem Felde zum Fraße geben.
8 Und ich will diese Stadt zum Entsetzen und zum Spott machen, dass alle, die vorübergehen, sich entsetzen und spotten über alle ihre Plagen.
9 Ich will sie ihrer Söhne und Töchter Fleisch essen lassen, und einer soll des andern Fleisch essen in der Not und Angst, mit der ihre Feinde und die, die ihnen nach dem Leben trachten, sie bedrängen werden.
10 Und du sollst den Krug zerbrechen vor den Augen der Männer, die mit dir gegangen sind,
11 und zu ihnen sagen: So spricht der HERR Zebaoth: Wie man eines Töpfers Gefäß zerbricht, dass es nicht wieder ganz werden kann, so will ich dies Volk und diese Stadt zerbrechen. Und man wird im Tofet begraben, weil sonst kein Raum dafür da sein wird.
12 So will ich's mit dieser Stätte und ihren Bewohnern machen, spricht der HERR, dass diese Stadt wie das Tofet werden soll.


(Fett von mir)

#47:  Autor: Arno Gebauer BeitragVerfasst am: 11.12.2015, 15:15
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Hallo,

und die gläubigen Christen hoffen, nach ihrem Tode von diesem fürchterlichen Gott
gnädig behandelt zu werden, damit sie ins langweilige Paradis bis in alle Ewigkeit
weiterleben dürfen!

Ich gönne diese Hoffnung allen Christen!

Gruß hinner

#48: Gewalt gegen Frauen in der Bibel Autor: wolle BeitragVerfasst am: 06.01.2016, 22:11
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Eine kleine Auswahl der Gewalt gegen Frauen in der Bibel, unter besonderer Berücksichtigung der göttlich legitimierten oder beabsichtigten Gewalt

2Mo 22,23
Mein Zorn wird entbrennen und ich werde euch mit dem Schwert umbringen, sodass eure Frauen zu Witwen und eure Söhne zu Waisen werden.

DAS VIERTE BUCH MOSE (NUMERI) (4.Mose 14)
3 Warum führt uns der HERR in dies Land, damit wir durchs Schwert fallen und unsere Frauen und unsere Kinder ein Raub werden? Ist's nicht besser, wir ziehen wieder nach Ägypten?
12 Ich [der HERR] will sie mit der Pest schlagen und sie vertilgen und dich zu einem größeren und mächtigeren Volk machen als dieses.
18 »Der HERR ist geduldig und von großer Barmherzigkeit und vergibt Missetat und Übertretung, aber er lässt niemand ungestraft, sondern sucht heim die Missetat der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied.«

DAS FÜNFTE BUCH MOSE (DEUTERONOMIUM) Dtn 21 Ehe mit kriegsgefangenen Frauen
10 Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und der HERR, dein Gott, gibt sie dir in deine Hände, dass du Gefangene von ihnen wegführst,
11 und siehst unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, dass du sie zur Frau nimmst,
12 so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden
13 und die Kleider ablegen, in denen sie gefangen genommen wurde, und lass sie in deinem Hause sein und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen.
Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und lass sie deine Frau sein.

1Sam 15,33
Samuel aber erwiderte: Wie dein Schwert die Frauen um ihre Kinder gebracht, so sei unter den Frauen deine Mutter kinderlos gemacht.
Und Samuel hieb vor den Augen des Herrn in Gilgal Agag in Stücke.

1Sam 22,19
Auch die Priesterstadt Nob schlug er mit scharfem Schwert:
Die Männer und Frauen, die Kinder und Säuglinge, die Rinder, Esel und Schafe (erschlug er) mit scharfem Schwert.

Hos 14,1
Samaria verfällt seiner Strafe, weil es sich empört hat gegen seinen Gott.
Seine Bewohner fallen unter dem Schwert, ihre Kinder werden zerschmettert, die schwangeren Frauen werden aufgeschlitzt.

Jdt 7,14
Dann werden sie mit ihren Frauen und Kindern vor Hunger verschmachten, und bevor noch das Schwert über sie kommt, werden sie hingestreckt auf den Gassen vor ihren Häusern liegen.

DER PROPHET JEREMIA (Jer 6)
11 Darum bin ich von des HERRN Zorn so voll, dass ich ihn nicht zurückhalten kann.« So schütte ihn aus über die Kinder auf der Gasse und über die Schar der jungen Männer!
Denn es sollen alle, Mann und Frau, Alte und Hochbetagte, gefangen weggeführt werden.
12 Ihre Häuser sollen den Fremden zuteil werden samt den Äckern und Frauen; denn ich will meine Hand ausstrecken, spricht der HERR, wider die Bewohner des Landes.
15 Sie werden mit Schande dastehen, weil sie solche Gräuel getrieben haben; aber sie wollen sich nicht schämen und wissen nichts von Scham.
Darum sollen sie fallen unter den Fallenden, und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen, spricht der HERR.

Jer 14,16
Die Leute aber, denen sie weissagen, werden auf den Straßen Jerusalems liegen, hingestreckt durch Hunger und Schwert.
Niemand wird sie begraben, sie, ihre Frauen, Söhne und Töchter. So gieße ich das verdiente Unheil über sie aus.

Jer 18,21
Darum gib ihre Kinder dem Hunger preis und liefere sie der Gewalt des Schwertes aus!
Ihre Frauen sollen der Kinder beraubt und zu Witwen werden, ihre Männer töte die Pest, ihre jungen Männer erschlage das Schwert in der Schlacht.

Jeremia - Kapitel 51
22 Mit dir zerschmetterte ich Mann und Frau, / zermalmte junge Männer und Frauen.

HESEKIL 9,4-11
6 Erschlagt Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Frauen, schlagt alle tot; aber die das Zeichen an sich haben, von denen sollt ihr keinen anrühren.
Fangt aber an bei meinem Heiligtum! Und sie fingen an bei den Ältesten, die vor dem Tempel waren.

Hes 23,10
Sie entblößten ihre Scham, nahmen ihr die Söhne und Töchter weg und erschlugen sie selbst mit dem Schwert.
So wurde sie zum warnenden Beispiel für alle Frauen und man vollstreckte an ihr das Urteil.

Jesaja 13,16
Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.

Sacharja 14,2
Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem.
Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden.
Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

Jos 6,21
Mit scharfem Schwert weihten sie alles, was in der Stadt war, dem Untergang, Männer und Frauen, Kinder und Greise, Rinder, Schafe und Esel.

DAS BUCH JOSUA (Jos 8 )
25 Und alle, die an diesem Tage fielen, Männer und Frauen, waren zwölftausend, alle Leute von Ai.

1. Samuel
Kapitel 15
3 Darum sollst du nun gegen dieses Volk in den Kampf ziehen.
Du sollst es restlos auslöschen! Verschone nichts und niemanden, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.

DAS BUCH DER RICHTER (Ri 5) Zwei Frauen pro Mann als Kriegsbeute
30 Sie werden wohl Beute finden und verteilen, eine Frau, zwei Frauen für jeden Mann und für Sisera bunte gestickte Kleider zur Beute, gewirkte bunte Tücher um den Hals als Beute.

Richter - Kapitel 21
10 Da schickte die Versammlung 12.000 Mann nach Jabesch mit dem Auftrag, alle Einwohner der Stadt mit dem Schwert zu töten, auch die Frauen und Kinder
16 "Was können wir nur tun, um den Übriggebliebenen zu Frauen zu verhelfen?", fragten die Ältesten. "In Benjamin ist ja keine Frau am Leben geblieben."
20 Und sie forderten die Männer Benjamins auf: "Legt euch in den Weinbergen dort auf die Lauer!
21 Wenn dann die Mädchen aus Schilo zum Reigentanz herauskommen, dann fange sich jeder eine Frau und nehme sie mit in seine Heimat.
23 Die Benjaminiten gingen auf den Vorschlag ein, und jeder raubte sich eine Frau von den tanzenden Mädchen.
Dann kehrten sie in ihren Erbbesitz zurück, bauten die Städte wieder auf und wohnten darin.

Code:
http://www.bibleserver.com/  (Luther 1984)

http://www.bibel-online.net/  (Luther 1912)

#49: Ausrottung in der Bibel: wer ausgerottet wird Autor: wolle BeitragVerfasst am: 06.01.2016, 22:56
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1. Mose 17.14
Und wo ein Mannsbild nicht wird beschnitten an der Vorhaut seines Fleisches, des Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk, darum daß es meinen Bund unterlassen hat.

2. Mose 12.15
Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen; nämlich am ersten Tage sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern tun.
Wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten, des Seele soll ausgerottet werden von Israel.

2. Mose 12.19
daß man sieben Tage keinen Sauerteig finde in euren Häusern.
Denn wer gesäuertes Brot ißt, des Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israel, es sei ein Fremdling oder Einheimischer im Lande.

2. Mose 30.33
Wer ein solches macht oder einem andern davon gibt, der soll von seinem Volk ausgerottet werden.

2. Mose 30.38
Wer ein solches machen wird, der wird ausgerottet werden von seinem Volk.

2. Mose 31.14
Darum so haltet meinen Sabbat; denn er soll euch heilig sein.
Wer ihn entheiligt, der soll des Todes sterben.
Denn wer eine Arbeit da tut, des Seele soll ausgerottet werden von seinem Volk.

3. Mose 7.20
Und welche Seele essen wird von dem Fleisch des Dankopfers, das dem HERRN zugehört, und hat eine Unreinigkeit an sich, die wird ausgerottet werden von ihrem Volk.

3. Mose 7.21
Und wenn eine Seele etwas Unreines anrührt, es sei ein unreiner Mensch, ein unreines Vieh oder sonst was greulich ist, und vom Fleisch des Dankopfers ißt, das dem HERRN zugehört, die wird ausgerottet werden von ihrem Volk.

3. Mose 7.25
Denn wer das Fett ißt von dem Vieh, davon man dem HERRN Opfer bringt, dieselbe Seele soll ausgerottet werde von ihrem Volk.

3. Mose 7.27
Welche Seele würde irgend ein Blut essen, die soll ausgerottet werden von ihrem Volk.

3. Mose 17.4
und es nicht vor die Tür der Hütte des Stifts bringt, daß es dem HERRN zum Opfer gebracht werde vor der Wohnung des HERRN, der soll des Blutes schuldig sein als der Blut vergossen hat, und solcher Mensch soll ausgerottet werden aus seinem Volk.

3. Mose 17.9
und bringt's nicht vor die Tür der Hütte des Stifts, daß er's dem HERRN tue, der soll ausgerottet werden von seinem Volk.

3. Mose 17.14
Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut, solange es lebt; und ich habe den Kindern Israel gesagt:
Ihr sollt keines Leibes Blut essen; denn des Leibes Leben ist in seinem Blut; wer es ißt, der soll ausgerottet werden.

3. Mose 18.29
Denn welche diese Greuel tun, deren Seelen sollen ausgerottet werden von ihrem Volk.

3. Mose 19.8
Und der Esser wird seine Missetat tragen, darum daß er das Heiligtum des HERRN entheiligte, und solche Seele wird ausgerottet werden von ihrem Volk.

3. Mose 20.17
Wenn jemand seine Schwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und ihre Blöße schaut und sie wieder seine Blöße, das ist Blutschande.
Die sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks; denn er hat seiner Schwester Blöße aufgedeckt; er soll seine Missetat tragen.

3. Mose 20.18
Wenn ein Mann beim Weibe schläft zur Zeit ihrer Krankheit und entblößt ihre Scham und deckt ihren Brunnen auf, und entblößt den Brunnen ihres Bluts, die sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden.

3. Mose 22.3
So sage nun ihnen auf ihre Nachkommen: Welcher eurer Nachkommen herzutritt zum Heiligen, das die Kinder Israel dem HERRN heiligen, und hat eine Unreinheit an sich, des Seele soll ausgerottet werden von meinem Antlitz; denn ich bin der HERR.

3. Mose 23.29
Denn wer seinen Leib nicht kasteit an diesem Tage, der soll aus seinem Volk ausgerottet werden.

4. Mose 9.13
Wer aber rein und nicht über Feld ist und läßt es anstehen, das Passah zu halten, des Seele soll ausgerottet werden von seinem Volk, darum daß er seine Gabe dem HERRN nicht gebracht hat zu seiner Zeit; er soll seine Sünde tragen.

4. Mose 15.30
Wenn aber eine Seele aus Frevel etwas tut, es sei ein Einheimischer oder Fremdling, der hat den HERRN geschmäht.
Solche Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volk;

4. Mose 15.31
denn sie hat des HERRN Wort verachtet und sein Gebot lassen fahren.
Ja, sie soll ausgerottet werden; die Schuld sei ihr.

4. Mose 19.13
Wenn aber jemand irgend einen toten Menschen anrührt und sich nicht entsündigen wollte, der verunreinigt die Wohnung des HERRN, und solche Seele soll ausgerottet werden aus Israel.
Darum daß das Sprengwasser nicht über ihn gesprengt ist, so ist er unrein; seine Unreinigkeit bleibt an ihm.

4. Mose 19.20
Welcher aber unrein sein wird und sich nicht entsündigen will, des Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde; denn er hat das Heiligtum des HERRN verunreinigt und ist mit Sprengwasser nicht besprengt; darum ist er unrein.

5. Mose 7.1
Wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, darein du kommen wirst, es einzunehmen, und ausgerottet viele Völker vor dir her, die Hethiter, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind denn du,

5. Mose 19.1
Wenn der HERR, dein Gott, die Völker ausgerottet hat, welcher Land dir der HERR, dein Gott, geben wird, daß du es einnehmest und in ihren Städten und Häusern wohnst,

Josua 23.4
Seht, ich habe euch diese noch übrigen Völker durchs Los zugeteilt, einem jeglichen Stamm sein Erbteil, vom Jordan an, und alle Völker, die ich ausgerottet habe, und am großen Meer gegen der Sonne Untergang.

1. Samuel 28.9
Das Weib sprach zu ihm: Siehe, du weißt wohl, was Saul getan hat, wie er die Wahrsager und Zeichendeuter ausgerottet hat vom Lande; warum willst du denn meine Seele ins Netz führen, daß ich getötet werde?

2. Samuel 7.9
und bin mit dir gewesen, wo du hin gegangen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet und habe dir einen großen Namen gemacht wie der Name der Großen auf Erden.

1. Chronik 17.8
und bin mit dir gewesen, wo du hin gegangen bist, und habe deine Feinde ausgerottet vor dir und habe dir einen Namen gemacht, wie die Großen auf Erden Namen haben.

Psalm 37.9
Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben.

Psalm 37.22
Denn seine Gesegneten erben das Land; aber seine Verfluchten werden ausgerottet.

Psalm 37.28
Denn der HERR hat das Recht lieb und verläßt seine Heiligen nicht; ewiglich werden sie bewahrt; aber der Gottlosen Same wird ausgerottet.

Psalm 37.34
Harre auf den HERRN und halte seinen Weg, so wird er dich erhöhen, daß du das Land erbest; du wirst es sehen, daß die Gottlosen ausgerottet werden.

Psalm 37.38
Die Übertreter aber werden vertilgt miteinander, und die Gottlosen werden zuletzt ausgerottet.

Psalm 109.13
Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden; ihr Name werde im andern Glied vertilgt.

Sprüche 2.22
aber die Gottlosen werden aus dem Lande ausgerottet, und die Verächter werden daraus vertilgt.

Sprüche 10.31
Der Mund des Gerechten bringt Weisheit; aber die Zunge der Verkehrten wird ausgerottet.

Jesaja 11.13
und der Neid gegen Ephraim wird aufhören, und die Feinde Juda's werden ausgerottet werden, daß Ephraim nicht neide den Juda und Juda nicht sei gegen Ephraim.

Jeremia 44.7
Nun, so spricht der HERR, der Gott Zebaoth, der Gott Israels: Warum tut ihr doch so großes Übel wider euer eigen Leben, damit unter euch ausgerottet werden Mann und Weib, Kind und Säugling aus Juda und nichts von euch übrigbleibe,

Jeremia 44.8
und erzürnt mich so durch eurer Hände Werke und räuchert andern Göttern in Ägyptenland, dahin ihr gezogen seid, daselbst zu herbergen, auf daß ihr ausgerottet und zum Fluch und zur Schmach werdet unter allen Heiden auf Erden?

Jeremia 44.11
Darum spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, also: Siehe, ich will mein Angesicht wider euch richten zum Unglück, und ganz Juda soll ausgerottet werden.

Daniel 9.26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein.
Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.

Daniel 11.4
Und wenn er aufs Höchste gekommen ist, wird sein Reich zerbrechen und sich in alle vier Winde des Himmels zerteilen, nicht auf seine Nachkommen, auch nicht mit solcher Macht, wie sie gewesen ist; denn sein Reich wird ausgerottet und Fremden zuteil werden.

Hosea 8.4
Sie machen Könige, aber ohne mich; sie setzen Fürsten, und ich darf es nicht wissen.
Aus ihrem Silber und Gold machen sie Götzen, daß sie ja bald ausgerottet werden.

Obadja 1.9
Und deine Starken zu Theman sollen zagen, auf daß alle auf dem Gebirge Esau ausgerottet werden durch Morden.

Obadja 1.10
Um des Frevels willen, an deinem Bruder Jakob begangen, sollst du zu Schanden werden und ewiglich ausgerottet sein.

Micha 5.8
Denn deine Hand wird siegen wider alle deine Widersacher, daß alle deine Feinde müssen ausgerottet werden.

Nahum 2.1
Siehe, auf den Bergen kommen Füße eines guten Boten, der da Frieden verkündigt!
Halte deine Feiertage, Juda, und bezahle deine Gelübde! denn es wird der Arge nicht mehr über dich kommen; er ist ganz ausgerottet.

Zephanja 1.11
Heulet, die ihr in der Mühle wohnt; denn das ganze Krämervolk ist dahin, und alle, die Geld sammeln, sind ausgerottet.

Zephanja 3.6
Ich habe Völker ausgerottet, ihre Schlösser verwüstet und ihre Gassen so leer gemacht, daß niemand darauf geht; ihre Städte sind zerstört, daß niemand mehr da wohnt.

Code:
http://www.bibel-online.net/suche/?qs=ausgerottet&order_by_verse=1&translation=6

#50: Vertreibung und Flucht in der Bibel Autor: wolle BeitragVerfasst am: 26.03.2016, 18:58
    —
Folgende Bibel-Stellen schildern Vertreibung und Flucht.

http://www.bibel-online.net/suche/?qs=Jesus+Flucht&translation=6 schrieb:
Luther Übersetzung 1912
Seid böse, ihr Völker, und gebt doch die Flucht! Höret's alle, die ihr in fernen Landen seid! Rüstet euch, und gebt doch die Flucht; rüstet euch und gebt doch die Flucht! Jesaja 8.9
Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter. Markus 13.18
Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. Matthäus 24.20
Zähle die Wege meiner Flucht; fasse meine Tränen in deinen Krug. Ohne Zweifel, du zählst sie. Psalm 56.9
Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich meine Hasser verstöre. Psalm 18.41
Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich verstöre, die mich hassen. 2. Samuel 22.41
Damaskus ist verzagt und gibt die Flucht; sie zappelt und ist in Ängsten und Schmerzen wie eine Frau in Kindsnöten. Jeremia 49.24
Ich will meinen Schrecken vor dir her senden und alles Volk verzagt machen, dahin du kommst, und will dir alle deine Feinde in die Flucht geben. 2. Mose 23.27
Weh dir, Moab! Du Volk des Kamos bist verloren; man hat seine Söhne in die Flucht geschlagen und seine Töchter gefangen geführt Sihon, dem König der Amoriter. 4. Mose 21.29
Das Tal Siddim aber hatte viel Erdharzgruben; und die Könige von Sodom und Gomorra wurden in die Flucht geschlagen und fielen da hinein, und was übrig blieb, floh auf das Gebirge. 1. Mose 14.10
Denn ihr sollt nicht mit Eile ausziehen noch mit Flucht wandeln; denn der HERR wird vor euch her ziehen; und der Gott Israels wird euch sammeln. Jesaja 52.12
Und sein Fels wird vor Furcht wegziehen, und seine Fürsten werden vor dem Panier die Flucht geben, spricht der HERR, der zu Zion Feuer und zu Jerusalem einen Herd hat. Jesaja 31.9
Da aber die Schiffsleute die Flucht suchten aus dem Schiffe und den Kahn niederließen in das Meer und gaben vor, sie wollten die Anker vorn aus dem Schiffe lassen, Apostelgeschichte 27.30
Wie kommt's aber, daß ich sehe, daß sie verzagt sind und die Flucht geben und ihre Helden erschlagen sind? Sie fliehen, daß sie sich auch nicht umsehen. Schrecken ist um und um, spricht der HERR. Jeremia 46.5
Da brach man in die Stadt; und alle Kriegsleute gaben die Flucht und zogen zur Stadt hinaus bei der Nacht auf dem Wege durch das Tor zwischen den zwei Mauern, der zum Garten des Königs geht. Aber die Chaldäer lagen um die Stadt her. Jeremia 52.7
entweder drei Jahre Teuerung, oder drei Monate Flucht vor deinen Widersachern und vor dem Schwert deiner Feinde, daß dich's ergreife, oder drei Tage das Schwert des HERRN und Pestilenz im Lande, daß der Engel des HERRN verderbe in allen Grenzen Israels. So siehe nun zu, was ich antworten soll dem, der mich gesandt hat. 1. Chronik 21.12

Neue Evangelistische
Ein Harfenlied Davids, als er vor seinem Sohn Abschalom auf der Flucht war. Psalm 3.1
Jakob aber bestahl das Herz des Aramäers Laban, indem er ihm seine Flucht verheimlichte. 1. Mose 31.20
Noch am selben Tag setzte David seine Flucht fort und kam zu Achisch, dem König von Gat. 1. Samuel 21.11
Du hast meine Feinde zur Flucht gezwungen, / ich konnte meine Hasser vernichten. 2. Samuel 22.41
Du hast meine Feinde zur Flucht gezwungen, / ich konnte meine Hasser vernichten. Psalm 18.41
Denn du richtest den Bogen auf sie / und jagst sie alle in die Flucht. Psalm 21.13
Die Männer von Efraïm, / mit Pfeil und Bogen gerüstet, / ergriffen am Kampftag die Flucht. Psalm 78.9
Vor deiner Stimme ergreifen die Völker die Flucht, / wenn du aufstehst, zerstreuen sie sich. Jesaja 33.3
So zogen etwa 3000 Männer dort hinauf und griffen die Stadt an. Doch sie wurden in die Flucht geschlagen. Josua 7.4
Doch was sie sahen, ließ sie erstarren; / bestürzt ergriffen sie die Flucht. Psalm 48.6
"Die feindlichen Könige fliehen, / ihre Heere sind auf der Flucht. / Die Frauen zu Hause verteilen die Beute. Psalm 68.13
Sie marschieren durch die Schlucht. / "Geba wird unser Nachtquartier sein!" / Rama zittert vor Angst, / und Sauls Stadt Gibea ergreift die Flucht. Jesaja 10.29
Sein Fels wird vor Grauen vergehen, / seine Oberen ergreifen die Flucht, / spricht Jahwe, der seinen Herd in Jerusalem hat / und dessen Feuer auf dem Zion brennt. Jesaja 31.9
Von Norden her rückt ein Volk heran, das Babylonien verwüstet, sodass niemand mehr darin wohnt. Mensch und Vieh ergreifen die Flucht und laufen davon. Jeremia 50.3
Auf seiner Flucht kam David nach Nob zum Priester Ahimelech. Dieser lief ihm aufgeregt entgegen und fragte: "Warum kommst du allein? Weshalb ist niemand bei dir?" 1. Samuel 21.2
Einer wird über den anderen stürzen wie auf der Flucht vor dem Schwert, obwohl sie niemand verfolgt. Ihr könnt vor euren Feinden nicht bestehen 3. Mose 26.37
Damaskus ist mutlos geworden, / es wendet sich zur Flucht. / Panik ist in der Stadt. / Von Angst und Wehen sind sie gepackt / wie eine gebärende Frau. Jeremia 49.24
wurden die Syrer von Israel in die Flucht geschlagen. Davids Männer erschlugen 7000 syrische Wagenkämpfer und 40.000 Mann vom Fußvolk. Auch Schobach, ihren Heerführer, töteten sie. 1. Chronik 19.18
Da bekamen die Männer große Angst und sagten zu ihm: "Wie konntest du das nur tun?" Er hatte ihnen nämlich erzählt, dass er vor Jahwe auf der Flucht war. Jona 1.10
Assyrien wird fallen durch das Schwert, / doch nicht durch eines Menschen Schwert. Vor diesem Schwert ergreift es die Flucht. / Seine jungen Krieger müssen Zwangsarbeit tun. Jesaja 31.8
Als die Ammoniter sahen, dass die Syrer flohen, ergriffen auch sie vor Abischai die Flucht und zogen sich in die Stadt zurück. Da kehrte Joab wieder nach Jerusalem heim. 1. Chronik 19.15
Die Syrer wurden von Israel in die Flucht geschlagen. Davids Männer erschlugen 700 syrische Wagenkämpfer und 40.000 Mann vom Fußvolk. Auch Schobach, ihren Heerführer, verwundeten sie, dass er dort starb. 2. Samuel 10.18
Weshalb muss ich das sehen? / Sie weichen bestürzt zurück. / Ihre Helden zerstreuen sich, / sie ergreifen die Flucht, / sehen sich nicht um. / 'Schrecken ringsum!', spricht Jahwe. Jeremia 46.5
Und als die Israeliten, die sich im Bergland von Efraïm versteckt hatten, von der Flucht der Philister hörten, nahmen auch sie die Verfolgung auf. 1. Samuel 14.22
Auch seine Söldner sind wie gemästete Kälber, / auch sie ergreifen die Flucht, / keiner von ihnen hält stand. / Ihr Unglückstag ist gekommen, / die Zeit der Abrechnung ist da. Jeremia 46.21
Die Amalekiter und Kanaaniter, die das Gebirge bewohnten, griffen die Israeliten von oben her an, schlugen sie in die Flucht und versprengten sie bis Horma. 4. Mose 14.45
Ach, wie ist Moab zerbrochen! Wie hat es sich schmachvoll zur Flucht gewandt. So ist es allen seinen Nachbarn zum Gespött und zum Entsetzen geworden. Jeremia 48.39
"Wie steht es?", fragte David. "Berichte es mir!" Er sagte: "Das ganze Heer wurde in die Flucht geschlagen, und viele sind gefallen. Auch Saul und sein Sohn Jonatan sind tot." 2. Samuel 1.4
Doch als sie zum Lager Israels kamen, stürmten die Israeliten ihnen entgegen und schlugen sie in die Flucht. Dann drang Israel ins Land der Moabiter ein und schlug sie vernichtend. 2. Könige 3.24
und überfiel sie in der Nacht. Er hatte seine Männer in zwei Gruppen geteilt. So schlug er sie in die Flucht und verfolgte sie noch bis nach Hoba, das nördlich von Damaskus liegt. 1. Mose 14.15
Sisera war auf seiner Flucht zu Fuß inzwischen bis zum Zelt Jaels gekommen, das war die Frau des Keniters Heber. Die Sippe Hebers unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Jabin, dem König von Hazor. Richter 4.17
machte jeder im Kampf Mann gegen Mann seinen Gegner nieder. Da ergriffen die Syrer die Flucht, und die Israeliten folgten ihnen. König Ben-Hadad von Syrien jedoch entkam auf einem Pferd mit den Reitern. 1. Könige 20.20
Durch seine Flucht hatte David sich in Sicherheit gebracht. Er kam zu Samuel nach Rama und berichtete ihm alles, was Saul ihm angetan hatte. Dann ging er mit ihm zur Wohnsiedlung der Propheten und blieb dort. 1. Samuel 19.18
Als die Ammoniter sahen, dass die Syrer flohen, ergriffen auch sie vor Abischai die Flucht und zogen sich in die Stadt zurück. Da stellte Joab den Kampf gegen die Ammoniter ein und kehrte nach Jerusalem zurück. 2. Samuel 10.14
Sie verfolgten die Spur des Heeres bis an den Jordan. Der ganze Weg war mit Kleidungsstücken und Waffen übersät, die die Syrer auf der hastigen Flucht weggeworfen hatten. Als die Boten zurückgekehrt waren und dem König Bericht erstattet hatten, 2. Könige 7.15
und Jahwe gab sie in ihre Hand. Sie schlugen sie in die Flucht und verfolgten sie bis zu der großen Stadt Sidon, bis nach Misrefot-Majim und in die Talebene von Mizpe im Osten. Keiner der Fliehenden entkam. Josua 11.8
Er befahl den Wachen, die bei ihm standen: "Umstellt diese Priester Jahwes und tötet sie! Denn auch sie haben sich mit David verbündet. Und sie wussten, dass er auf der Flucht war, und haben es mir nicht gemeldet." Aber die Diener des Königs weigerten sich, die Priester Jahwes umzubringen. 1. Samuel 22.17

#51: Zerstörung durch Gott Autor: wolle BeitragVerfasst am: 26.03.2016, 19:18
    —
Jesaja - Kapitel 8 schrieb:

1 Jahwe sagte zu mir: "Nimm dir eine große Tafel und schreibe darauf mit deutlich lesbarer Schrift: 'Für Schnell-Raub Rasch-Beute'
3 Als ich dann mit meiner Frau, der Prophetin, schlief, wurde sie schwanger und brachte einen Sohn zur Welt. Da sagte Jahwe zu mir: "Nenne ihn 'Schnell-Raub Rasch-Beute'!
9 Tobt ihr Völker und erschreckt! / Hört zu, Nationen in der Ferne! / Rüstet nur! Ihr werdet doch zerschmettert. / Rüstet nur - und resigniert! (Psalm 2.1)
10 Schmiedet ruhig Pläne! / Sie werden in die Brüche gehen. / Beratet euch, so viel ihr wollt! / Es kommt doch nichts dabei heraus. / Denn Gott steht uns bei.
20 Zurück zur Weisung Jahwes und zu seinen Warnungen!" Wer nicht so denkt, für den gibt es kein Morgenrot.
21 Verdrossen und hungrig streift er durchs Land. Der Hunger macht ihn rasend und er verflucht seinen König und seinen Gott. Er blickt nach oben (Offenbarung 16.9) (Offenbarung 16.11)
22 und starrt auf die Erde und sieht nur bedrückende Finsternis, Not und Verzweiflung. Er ist hineingestoßen in lichtlose Nacht.

#52:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 14.12.2016, 19:00
    —
Neues Testament

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_koenige/21/#10 schrieb

Zitat:
1. Könige - Kapitel 21

10 und stellt zwei lose Buben vor ihn, die da Zeugen und sprechen: Du hast Gott und den König gelästert! und führt ihn hinaus und steinigt ihn, daß er sterbe. (2. Mose 22.27) (Hiob 1.5)
13 Da kamen die zwei losen Buben und stellten sich vor ihn und zeugten wider Naboth vor dem Volk und sprachen: Naboth hat Gott und den König gelästert. Da führten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn, daß er starb.

#53:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 14.12.2016, 19:11
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Neues Testament

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_koenige/21/#10 schrieb

Zitat:
1. Könige - Kapitel 21

10 und stellt zwei lose Buben vor ihn, die da Zeugen und sprechen: Du hast Gott und den König gelästert! und führt ihn hinaus und steinigt ihn, daß er sterbe. (2. Mose 22.27) (Hiob 1.5)
13 Da kamen die zwei losen Buben und stellten sich vor ihn und zeugten wider Naboth vor dem Volk und sprachen: Naboth hat Gott und den König gelästert. Da führten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn, daß er starb.

Und was sagt uns das?

#54:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 14.12.2016, 19:30
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Neues Testament

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_koenige/21/#10 schrieb

Zitat:
1. Könige - Kapitel 21

10 und stellt zwei lose Buben vor ihn, die da Zeugen und sprechen: Du hast Gott und den König gelästert! und führt ihn hinaus und steinigt ihn, daß er sterbe. (2. Mose 22.27) (Hiob 1.5)
13 Da kamen die zwei losen Buben und stellten sich vor ihn und zeugten wider Naboth vor dem Volk und sprachen: Naboth hat Gott und den König gelästert. Da führten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn, daß er starb.

Und was sagt uns das?

Dass es Heiden gibt, die die Übersetzung Luthers für das Neue Testament halten. Na und?

Ansonsten nur, dass die Angewohnheit, Häretiker umzubringen, in dieser Gegend eine sehr lange Tradition hat.

#55:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 14.12.2016, 20:19
    —
Der Thread ist intellektuell unergiebig.

#56:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 14.12.2016, 20:27
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Der Thread ist intellektuell unergiebig.

Lachen
@ Samson:
Änder was dran, anstatt hier nur den Kommensalen zu geben.

#57:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 14.12.2016, 21:09
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Neues Testament

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_koenige/21/#10 schrieb

Zitat:
1. Könige - Kapitel 21

10 und stellt zwei lose Buben vor ihn, die da Zeugen und sprechen: Du hast Gott und den König gelästert! und führt ihn hinaus und steinigt ihn, daß er sterbe. (2. Mose 22.27) (Hiob 1.5)
13 Da kamen die zwei losen Buben und stellten sich vor ihn und zeugten wider Naboth vor dem Volk und sprachen: Naboth hat Gott und den König gelästert. Da führten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn, daß er starb.

Und was sagt uns das?

Dass es Heiden gibt, die die Übersetzung Luthers für das Neue Testament halten. Na und?

Nu ja ... das finde ich immerhin bemerkenswert, wenn jemand anscheinend Informationen verbreiten will und dabei schon so früh scheitert.
fwo hat folgendes geschrieben:
Ansonsten nur, dass die Angewohnheit, Häretiker umzubringen, in dieser Gegend eine sehr lange Tradition hat.

Schon. Und, wenn man die Geschichte kennt, dass der Bibeltext das in diesem Fall eher nicht so gut findet.

Aber insgesamt frage ich mich halt, was das unkommentierte Posten beliebiger Bibelstellen so soll.

#58:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 14.12.2016, 22:02
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
....
Schon. Und, wenn man die Geschichte kennt, dass der Bibeltext das in diesem Fall eher nicht so gut findet.

Aber insgesamt frage ich mich halt, was das unkommentierte Posten beliebiger Bibelstellen so soll.

Hey Christ, bleib milde. Oder bekomme ein schlechtes Gewissen: Wir können wohl davon ausgehen, dass auch Wolle christlich sozialisiert wurde, mit Religionsunterricht in der Schule. Hier siehst Du jetzt mal, was von Deinem Unterricht hängenbleibt. zwinkern
Freu Dich doch erstmal, dass er wieder Bibel liest, wenn auch nur über die Suchfunktion nach bösen Wörtern.

Auf der anderen Seite: Wer sie genau liest, wird normalerweise heute auch kein Fan davon. Dazu muss es den Eltern vorher gelungen sein, den Glauben zu tradieren. Die tradieren aber heute nur noch Folklore. Sehr glücklich

#59:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 14.12.2016, 23:10
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Der Thread ist intellektuell unergiebig.

Lachen
@ Samson:
Änder was dran, anstatt hier nur den Kommensalen zu geben.

Für eine intellektuell ergiebige Auseinandersetzung mit dem Thema "Gewalt in der Bibel" empfehle ich z.B. "Jephta und seine Tochter" von Feuchtwanger.

#60:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 02:53
    —
Zur Diskussion war dieser Thread vorgesehen: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=35223

Hier waren nur Zitate aus der Bibel vorgesehen. (Der Übersichtlichkeit wegen)
Deswegen ist der auch intellektuell unergiebig.

#61:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 09:50
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Hier waren nur Zitate aus der Bibel vorgesehen. (Der Übersichtlichkeit wegen)
.

Trösterchen

#62:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 11:20
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Neues Testament

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_koenige/21/#10 schrieb

Zitat:
1. Könige - Kapitel 21

10 und stellt zwei lose Buben[/b] vor ihn, die da Zeugen und sprechen: Du hast Gott und den König gelästert! und führt ihn hinaus und [b]steinigt ihn, daß er sterbe. (2. Mose 22.27) (Hiob 1.5)
13 Da kamen die zwei losen Buben und stellten sich vor ihn und zeugten wider Naboth vor dem Volk und sprachen: Naboth hat Gott und den König gelästert. Da führten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn, daß er starb.



Ist das abwertend gemeint? "lose Buben"..

#63:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 11:35
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Ist das abwertend gemeint? "lose Buben"..

Ja, in anderen Übersetzungen zB:
"ruchlose Männer"
"Söhne Belials" (laut Anmerkung: 'nichtswürdige, verderbte Leute')
"Söhne der Bosheit"
"gewissenlose Männer"

#64:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 11:46
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Ist das abwertend gemeint? "lose Buben"..

Ja, in anderen Übersetzungen zB:
"ruchlose Männer"
"Söhne Belials" (laut Anmerkung: 'nichtswürdige, verderbte Leute')
"Söhne der Bosheit"
"gewissenlose Männer"



Ok, habe die Verleumdungsschichte nun gelesen. Und natürlich ist eine gierige Frau schuld. skeptisch

#65:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:05
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Ist das abwertend gemeint? "lose Buben"..

Ja, in anderen Übersetzungen zB:
"ruchlose Männer"
"Söhne Belials" (laut Anmerkung: 'nichtswürdige, verderbte Leute')
"Söhne der Bosheit"
"gewissenlose Männer"

Natürlich ist das abwertend. Das sind gekaufte Zeugen für eine Falschbeschuldigung, um einen verkaufsunwilligen Eigentümer aus dem Weg zu räumen. Normales Wirtschaftsleben halt, hier erleichtert durch eine willfährige Geistlichkeit als Vollstrecker. Denn das ist die eigentliche Geschichte, die auch, wie tillich sich ausdrückt, in der Bibel nicht gutgefunden wird, nicht die Steinigung des angeblichen Häretikers. Die geistlose Geistlichkeit wird als selbstverständlich hingenommen.

@ wolle
Wenn Du hier keine Diskussionen willst, dann muss Deine Materialsammlung
1. sauberer werden
2. kommentiert werden

Material, das einfach nur über die Wortsuche nach verdächtigen Wörtern zusammenkommt, ist zwangsläufig diskussionsbedürftig und kann nicht alleine stehen, wie Du hier siehst.

#66:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:14
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

@ wolle
Wenn Du hier keine Diskussionen willst, dann muss Deine Materialsammlung
1. sauberer werden
2. kommentiert werden

Material, das einfach nur über die Wortsuche nach verdächtigen Wörtern zusammenkommt, ist zwangsläufig diskussionsbedürftig und kann nicht alleine stehen, wie Du hier siehst.



Die Texte sprechen meist für sich.

Einzelne Stelle oder Begriffe können bei Bedarf erläutert werden (wie soeben geschehen).

Wolle tut guten Job. Kommentierungserfordernis würde ihn (wie die meisten) wahrscheinlich überfordern.

#67:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:26
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Ist das abwertend gemeint? "lose Buben"..

Ja, in anderen Übersetzungen zB:
"ruchlose Männer"
"Söhne Belials" (laut Anmerkung: 'nichtswürdige, verderbte Leute')
"Söhne der Bosheit"
"gewissenlose Männer"



Ok, habe die Verleumdungsschichte nun gelesen. Und natürlich ist eine gierige Frau schuld. skeptisch

Darf ich höflich vorschlagen, das Kapitel im Gesamtzusammenhang der Geschichte zu lesen? Ahab kommt im Ganzen nicht besser weg als Isebel.

#68:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:30
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

@ wolle
Wenn Du hier keine Diskussionen willst, dann muss Deine Materialsammlung
1. sauberer werden
2. kommentiert werden

Material, das einfach nur über die Wortsuche nach verdächtigen Wörtern zusammenkommt, ist zwangsläufig diskussionsbedürftig und kann nicht alleine stehen, wie Du hier siehst.



Die Texte sprechen meist für sich.

Einzelne Stelle oder Begriffe können bei Bedarf erläutert werden (wie soeben geschehen).

Wolle tut guten Job. Kommentierungserfordernis würde ihn (wie die meisten) wahrscheinlich überfordern.

Frage Du meinst, den Inhalt zu verstehen und entsprechend zu übersetzen würde würde ihn überfordern? Ich hoffe nicht.

Ich sehe ein gewissen Problem darin, wenn jemand derartige Anekdoten aus dem Wirtschaftsleben neben den normativ gemeinten und heute noch so empfundenen Koran stellt und damit so tut, als seien diese Stellen vergleichbar:
wolle hat folgendes geschrieben:
....
Die Geschichte aus dem NT mit der Steinigung passt doch so recht in die Vor-Weihnachts Zeit.
Die Moral von der Geschichte:
Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlage ich dir den Schädel ein.
Also ungefähr Islamischer Staat Niveau.

Die Geschichte bringt uns etwas Demut bei gegenüber unseren Muslimischen Mitbrüdern.
...

Mal abgesehen davon, dass wolle offensichtlich nicht weiß, was das Neue Testament ist, ist dieser angestrebte Vergleich Christentum und IS, mit dem Wolle dieses Beispiel bemüht, derart grottig, dass ich mir tillichs Zurückhaltung nur dadurch erklären kann, dass er Angst hat, für islamophob gehalten zu werden, wenn er ihn zurückweist.

#69:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:34
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Ist das abwertend gemeint? "lose Buben"..

Ja, in anderen Übersetzungen zB:
"ruchlose Männer"
"Söhne Belials" (laut Anmerkung: 'nichtswürdige, verderbte Leute')
"Söhne der Bosheit"
"gewissenlose Männer"



Ok, habe die Verleumdungsschichte nun gelesen. Und natürlich ist eine gierige Frau schuld. skeptisch

Darf ich höflich vorschlagen, das Kapitel im Gesamtzusammenhang der Geschichte zu lesen? Ahab kommt im Ganzen nicht besser weg als Isebel.



Na komm: " 8 Und sie schrieb Briefe unter Ahabs Namen und versiegelte sie mit seinem Siegel und sandte sie zu den Ältesten und Obersten in seiner Stadt, die um Naboth wohnten.

Urkundenfälschung und Mißbrauch von Dienstsiegel! Das gerissene Weib. Auf den Arm nehmen
Während ihr Mann zu zahm war, um überhaupt auf die naheliegende Lösung zu kommen.

#70:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:39
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Mal abgesehen davon, dass wolle offensichtlich nicht weiß, was das Neue Testament ist, ist dieser angestrebte Vergleich Christentum und IS, mit dem Wolle dieses Beispiel bemüht, derart grottig, dass ich mir tillichs Zurückhaltung nur dadurch erklären kann, dass er Angst hat, für islamophob gehalten zu werden, wenn er ihn zurückweist.


Ja, in dem Punkt hast du recht.

Trotzdem überfliege ich wolles Elaborate doch ganz gerne.

#71:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:42
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Ist das abwertend gemeint? "lose Buben"..

Ja, in anderen Übersetzungen zB:
"ruchlose Männer"
"Söhne Belials" (laut Anmerkung: 'nichtswürdige, verderbte Leute')
"Söhne der Bosheit"
"gewissenlose Männer"



Ok, habe die Verleumdungsschichte nun gelesen. Und natürlich ist eine gierige Frau schuld. skeptisch

Darf ich höflich vorschlagen, das Kapitel im Gesamtzusammenhang der Geschichte zu lesen? Ahab kommt im Ganzen nicht besser weg als Isebel.



Na komm: " 8 Und sie schrieb Briefe unter Ahabs Namen und versiegelte sie mit seinem Siegel und sandte sie zu den Ältesten und Obersten in seiner Stadt, die um Naboth wohnten.

Urkundenfälschung und Mißbrauch von Dienstsiegel! Das gerissene Weib. Auf den Arm nehmen
Während ihr Mann zu zahm war, um überhaupt auf die naheliegende Lösung zu kommen.

Gesamtzusammenhang. Gesamtes Buch der Könige. So wie man auch das ganze BGB im Blick hat, und nicht nur einen Abschnitt, wenn man einen Fall prüft.

#72:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:43
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Ist das abwertend gemeint? "lose Buben"..

Ja, in anderen Übersetzungen zB:
"ruchlose Männer"
"Söhne Belials" (laut Anmerkung: 'nichtswürdige, verderbte Leute')
"Söhne der Bosheit"
"gewissenlose Männer"



Ok, habe die Verleumdungsschichte nun gelesen. Und natürlich ist eine gierige Frau schuld. skeptisch

Darf ich höflich vorschlagen, das Kapitel im Gesamtzusammenhang der Geschichte zu lesen? Ahab kommt im Ganzen nicht besser weg als Isebel.



Na komm: " 8 Und sie schrieb Briefe unter Ahabs Namen und versiegelte sie mit seinem Siegel und sandte sie zu den Ältesten und Obersten in seiner Stadt, die um Naboth wohnten.

Urkundenfälschung und Mißbrauch von Dienstsiegel! Das gerissene Weib. Auf den Arm nehmen
Während ihr Mann zu zahm war, um überhaupt auf die naheliegende Lösung zu kommen.

Gesamtzusammenhang. Gesamtes Buch der Könige. So wie man auch das ganze BGB im Blick hat, und nicht nur einen Abschnitt, wenn man einen Fall prüft.



In dem Falle wohl das StGB. Cool

#73:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 12:51
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
....
Gesamtzusammenhang. Gesamtes Buch der Könige. So wie man auch das ganze BGB im Blick hat, und nicht nur einen Abschnitt, wenn man einen Fall prüft.

Aber doch nicht bei dem Schreibstil. Leute mit einer derartigen Leidensfähigkeit schaffen wahrscheinlich auch "Mein Kampf".

#74:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 17:24
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
....
Gesamtzusammenhang. Gesamtes Buch der Könige. So wie man auch das ganze BGB im Blick hat, und nicht nur einen Abschnitt, wenn man einen Fall prüft.

Aber doch nicht bei dem Schreibstil. Leute mit einer derartigen Leidensfähigkeit schaffen wahrscheinlich auch "Mein Kampf".

In der Lutherübersetzung sind die Bücher Könige und Samuel gar nicht so schlecht. Die Chronik ist allerdings m.E. praktisch unlesbar.

#75:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 17:53
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
....
Gesamtzusammenhang. Gesamtes Buch der Könige. So wie man auch das ganze BGB im Blick hat, und nicht nur einen Abschnitt, wenn man einen Fall prüft.

Aber doch nicht bei dem Schreibstil. Leute mit einer derartigen Leidensfähigkeit schaffen wahrscheinlich auch "Mein Kampf".

In der Lutherübersetzung sind die Bücher Könige und Samuel gar nicht so schlecht. Die Chronik ist allerdings m.E. praktisch unlesbar.

Alle Achtung. Das mute ich mir nicht zu, mich in den Zustand zu versetzen, dieses Urteil fällen zu können. Genauso, wie ich "Mein Kampf" nach einigen Leseproben weggelegt habe.

#76:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 18:24
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
....
Gesamtzusammenhang. Gesamtes Buch der Könige. So wie man auch das ganze BGB im Blick hat, und nicht nur einen Abschnitt, wenn man einen Fall prüft.

Aber doch nicht bei dem Schreibstil. Leute mit einer derartigen Leidensfähigkeit schaffen wahrscheinlich auch "Mein Kampf".

In der Lutherübersetzung sind die Bücher Könige und Samuel gar nicht so schlecht. Die Chronik ist allerdings m.E. praktisch unlesbar.

Alle Achtung. Das mute ich mir nicht zu, mich in den Zustand zu versetzen, dieses Urteil fällen zu können. Genauso, wie ich "Mein Kampf" nach einigen Leseproben weggelegt habe.

Ich bin nicht der Ansicht, dass die Bibel unlesbarer ist als z.B. Platon oder Sophokles.

#77:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 21:29
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Die Texte sprechen meist für sich.

Nein, das tun sie ganz offensichtlich nicht. Wolle hat den diskutierten Text ja zB als Beispiel für das genaue Gegenteil dessen gebracht, wie er gemeint ist.

Naastika hat folgendes geschrieben:
Wolle tut guten Job. Kommentierungserfordernis würde ihn (wie die meisten) wahrscheinlich überfordern.

Der "Job", sich diese Listen und zusammenhanglosen Zitate rauszuleiern, ist erstens völlig sinnlos, weil sie für eine irgendwie sinnvolle Debatte nichts taugen. Und dieses sinnlosen Job erledigt er auch noch lausig, wenn er - wie gesagt - den Text völlig missversteht und ihn außerdem derartig grob falsch einsortiert, dass er nicht mal Altes und Neues Testament korrekt unterscheidet.

----------------------------------------

fwo hat folgendes geschrieben:
... ist dieser angestrebte Vergleich Christentum und IS, mit dem Wolle dieses Beispiel bemüht, derart grottig, dass ich mir tillichs Zurückhaltung nur dadurch erklären kann, dass er Angst hat, für islamophob gehalten zu werden, wenn er ihn zurückweist.

Manche Vergleiche sind mir einfach zu doof, um sie überhaupt zu kommentieren. Gab da jüngst noch einen von der Sorte.

#78:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 22:19
    —
Es zeigt sich auch hier mal wieder wie fruchtlos es ist die von vorneherein absichtlich widerspruechlich und vage gehaltenen Texte heiliger Buecher als Beleg auch nur fuer irgendwas gebrauchen zu wollen.

Deshalb beobachte ich solche Diskussionen wie diese hier meist von der Aussenlinie aus mit klammheimlichen Amusement. Alle, die hier mitmachen, haben recht, weil man fuer jeden Standpunkt und auch dessen exaktes Gegenteil authentische Belege findet, man muss nur lange genug suchen und die "richtige" Interpretation anwenden. zwinkern

#79:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.12.2016, 22:32
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
.... Alle, die hier mitmachen, haben recht, weil man fuer jeden Standpunkt und auch dessen exaktes Gegenteil authentische Belege findet, man muss nur lange genug suchen und die "richtige" Interpretation anwenden. zwinkern

Lachen
Eben nicht. Manchmal lohnt es sich schon, sich eine Diskussion genauer anzusehen, bevor man gönnerhaft sein "ceterum censo" einstreut. Dass tillich und ich praktisch auf der selben Seite standen, hätte Dich misstrauisch machen können.

#80:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 16.12.2016, 16:58
    —
Da ich von der Nichtexistenz Gottes und des Rests (Seele, Himmel, Hölle usw.) ausgehe, bin ich bei dem erwähnten Überfliegen überrascht, amüsiert bis entsetzt, auf was für einer Grundlage doch ein Großteil unsere Kultur basiert.

Ich erwarte von wolle auch keine Analyse. Nach Duchlesen bin ich einfach nur mal wieder froh, kein Christ zu sein.

#81:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 17.12.2016, 16:50
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Da ich von der Nichtexistenz Gottes und des Rests (Seele, Himmel, Hölle usw.) ausgehe, bin ich bei dem erwähnten Überfliegen überrascht, amüsiert bis entsetzt, auf was für einer Grundlage doch ein Großteil unsere Kultur basiert.

Ich erwarte von wolle auch keine Analyse. Nach Duchlesen bin ich einfach nur mal wieder froh, kein Christ zu sein.


Das ist eigentlich genau mein Punkt.
Viele echauffieren sich über den Islam, kennen aber noch nicht einmal ihre eigene Religion, das Christentum.
Man kennt nur die auf der Kanzel gepickten Rosinen aus dem NT, welche nochmals irgendwie interpretiert wurden.
Im Grunde wollte ich nur zeigen, dass die Bibel hundert mal brutaler ist als der Koran.
Jedenfalls zu brutal, um als Grundlage einer irgendwie gestalteten Ethik und Moral zu dienen.
Womit ich den Koran keinesfalls verteidige.
Letztlich hat der Koran das gleiche Problem wie die Bibel, verschärft noch durch die verschiedenen konkurrierenden Richtungen des Islam, deren patriarchalische und konservative Kultur, die oft fehlende Demokratie und die Verschmelzung von Staat und Religion.

#82:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 17.12.2016, 20:23
    —
Letztlich machst du die selbst genau die Rosinenpickerei, die du den Kanzelrednern vorwirfst, nur andersrum. Und mit weniger Ahnung von der Sache. Und nicht, um die eigene Weltanschauung zu basteln (wozu mE jeder genau die Rosinen picken darf, die ihm schmecken), sondern um anderen Dinge für ihre Weltanschauung unterzuschieben, die sie überhaupt nicht haben wollen, was imho eine ganz besonders merkwürdige Freizeitbeschäftigung ist.

Um das mit den Rosinen zu differenzieren: Natürlich wäre es doch wünschenswert, wenn Leute etwas übers Rosinenpicken hinauskommen und sich auch mit den unerfreulichen Aspekten der Texte und Traditionen befassen, auf die sie sich beziehen. Nur dazu taugt dein Listenerstellen genau nichts - und, mit Verlaub, viele Leute tun das eh und brauchen derart platte Belehrungen wahrlich nicht.

#83:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 17.12.2016, 20:53
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Letztlich machst du die selbst genau die Rosinenpickerei, die du den Kanzelrednern vorwirfst, nur andersrum. Und mit weniger Ahnung von der Sache. Und nicht, um die eigene Weltanschauung zu basteln (wozu mE jeder genau die Rosinen picken darf, die ihm schmecken), sondern um anderen Dinge für ihre Weltanschauung unterzuschieben, die sie überhaupt nicht haben wollen, was imho eine ganz besonders merkwürdige Freizeitbeschäftigung ist.

Um das mit den Rosinen zu differenzieren: Natürlich wäre es doch wünschenswert, wenn Leute etwas übers Rosinenpicken hinauskommen und sich auch mit den unerfreulichen Aspekten der Texte und Traditionen befassen, auf die sie sich beziehen. Nur dazu taugt dein Listenerstellen genau nichts - und, mit Verlaub, viele Leute tun das eh und brauchen derart platte Belehrungen wahrlich nicht.


Zugegeben, ich picke faule und verschimmelte Rosinen.
Wenn heutige Bibel-Gelehrte diese auch faul und verschimmelt nennen würden, wäre ich schon zufrieden.
Leider wird aber das Faule und Verschimmelte von diesen als genießbar angepriesen.
Das unterschieben kommt also aus der Kirche selbst.
Es endet z. B. in den USA damit, dass in Schulen gelehrt wird, die Erde sei 5000 Jahre alt.

Die nächsten Rosinen kommen schon einige Zeilen weiter:
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_koenige/21/#10 schrieb:

Zitat:
1. Könige - Kapitel 21
19
und rede mit ihm und sprich: So spricht der HERR: Du hast totgeschlagen, dazu auch in Besitz genommen. Und sollst mit ihm reden und Sagen: So spricht der HERR: An der Stätte, da Hunde das Blut Naboths geleckt haben, sollen auch Hunde dein Blut lecken. (1. Könige 22.38)
23
Und über Isebel redete der HERR auch und sprach: Die Hunde sollen Isebel fressen an der Mauer Jesreels. (2. Könige 9.33-36) 24 Wer von Ahab stirbt in der Stadt, den sollen die Hunde fressen; und wer auf dem Felde stirbt, den sollen die Vögel unter dem Himmel fressen. (1. Könige 14.11)

#84:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 09:12
    —
1. Es sind 6.000 Jahre; von denen die Evangelikalen ausgehen.

2. Hätte ich gerne belegt, dass dies an einer staatlichen Schule vertreten wird.

#85:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 12:09
    —
Was für Lehren ergeben sich aus der Bibel als dem Alten Testament, die für uns im 21. Jahrhunder noch ein Mehr an Erkenntnis über menschliches Zusammenleben bringen?

Was sind das überhaupt an "Rosinen", faule oder heile?

Wo ist eine Diskussion überhaupt möglich, die über Beschreibung der Geschichte einer naheöstlichen ethnischen Gruppe aus der späten Bronzezeit hinausgeht?

Es ist nicht, so dass diese Frage nicht spannend wäre.
Wie sah die religiöse Überzeugung dieser Menschen aus, bevor sie den männliche Eizelgott Jahve schufen? Orientierten sie sich an Vorstellungen anderen Gruppen? Welcher?

Was kann ein heutiger Mensch für seine individuelle Lebensführung aus dem AT lernen, was ohne inhärenten Gottesbezug für sich allein denkbar und lehrreich wäre? edith: Und was sicht nicht mit anderen geist-sprituellen Systemen deckt, als einmalig wäre? editHZwo: Oder wofür die atheistischen ethischen Lehren wie Utilitarismus nicht "ausreichen"?

#86:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 15:09
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Was für Lehren ergeben sich aus der Bibel als dem Alten Testament, die für uns im 21. Jahrhunder noch ein Mehr an Erkenntnis über menschliches Zusammenleben bringen?
[..]
Was kann ein heutiger Mensch für seine individuelle Lebensführung aus dem AT lernen, was ohne inhärenten Gottesbezug für sich allein denkbar und lehrreich wäre? edith: Und was sicht nicht mit anderen geist-sprituellen Systemen deckt, als einmalig wäre? editHZwo: Oder wofür die atheistischen ethischen Lehren wie Utilitarismus nicht "ausreichen"?

Schau mal nicht aus dem Blickwinkel eines sterblichen Menschens auf diese Erde, stell dir mal vor du wärst unsterblich("ewig") und denk daran in deinem Alltag. Nach 3 Jahren frage ich dich dann mal was für dich, die Unsterbliche, das wichtigste ist bzw geworden ist.

Ich meine eines sagen zu können was dir im Blick auf die Ewigkeit das wichtigste sein wird: etwas zu haben was dich dauerhaft begeistert, was dich zuverlässig antreibt!
Schau aus diesem Blickwinkel dann mal auf die Bibel, da wirst du sehen das dies ein zentrales Thema ist - da ist ein Mose mit seinem äusseren Antrieb(Gesetz), und ein Jesus mit einem inneren Antrieb(Spirit). Wer einen dauerhaften Antrieb hat der ist vor dem 'Gott' gerecht. [/Theorie]

#87:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 15:20
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Was für Lehren ergeben sich aus der Bibel als dem Alten Testament, die für uns im 21. Jahrhunder noch ein Mehr an Erkenntnis über menschliches Zusammenleben bringen?
[..]
Was kann ein heutiger Mensch für seine individuelle Lebensführung aus dem AT lernen, was ohne inhärenten Gottesbezug für sich allein denkbar und lehrreich wäre? edith: Und was sicht nicht mit anderen geist-sprituellen Systemen deckt, als einmalig wäre? editHZwo: Oder wofür die atheistischen ethischen Lehren wie Utilitarismus nicht "ausreichen"?

Schau mal nicht aus dem Blickwinkel eines sterblichen Menschens auf diese Erde, stell dir mal vor du wärst unsterblich("ewig") und denk daran in deinem Alltag. Nach 3 Jahren frage ich dich dann mal was für dich, die Unsterbliche, das wichtigste ist bzw geworden ist.

Ich meine eines sagen zu können was dir im Blick auf die Ewigkeit das wichtigste sein wird: etwas zu haben was dich dauerhaft begeistert, was dich zuverlässig antreibt!
Schau aus diesem Blickwinkel dann mal auf die Bibel, da wirst du sehen das dies ein zentrales Thema ist - da ist ein Mose mit seinem äusseren Antrieb(Gesetz), und ein Jesus mit einem inneren Antrieb(Spirit). Wer einen dauerhaften Antrieb hat der ist vor dem 'Gott' gerecht. [/Theorie]



Öhmmm..... Geschockt

Sollte ich mal unsterblich werden, komme ich auf den Vorschlag zurück. (So "The Man From Earth"-mäßig, cooler Film übrigens..)

#88:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 15:50
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Sollte ich mal unsterblich werden, komme ich auf den Vorschlag zurück.

Wenn man eine Schrift liest, die vorgibt von einem ewigen Wesen zu berichten, dann wäre es wenigstens bevor man verurteilt gerecht sich mal dessen unsterbliche Blickweise vorzustellen.
Wenn man dazu nicht bereit ist und alles nur nach der eigenen sterblichen Sichtweise beurteilt und mit entsprechenden vorgekauten Weltbildern, sollte man wenigstens akzeptieren das man in der Beurteilung falsch liegen könnte.

#89:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 23:44
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Was für Lehren ergeben sich aus der Bibel als dem Alten Testament, die für uns im 21. Jahrhunder noch ein Mehr an Erkenntnis über menschliches Zusammenleben bringen?

Nur ganz kurz angerissen, weil das Thema zu umfangreich ist, um ihm in einem Beitrag gerecht zu werden.

Die Bibel ist Zeitzeugnis für die Entwicklung einer neuen Ethik nach dem Entstehen der Landwirtschaft - im Gegensatz zur vorherigen egalitären Ethik der Jäger-und-Sammler. Auffällig ist hier vor allem der Wandel des zürnenden und eifersüchtigen Gottes, der die Sünder im Diesseits bestraft, hin zum poetisch überhöhten Gott der Psalmen. Dieser Wandel sollte 1:1 dem soziologischen Wandel damals in Richtung Verstädterung und der Entwicklung von größeren Einheiten wie Königreichen folgen. Das NT sehe ich in Teilen als Versuch, zur alten, egalitären Ethik zurückzukehren.


Naastika hat folgendes geschrieben:
Wo ist eine Diskussion überhaupt möglich, die über Beschreibung der Geschichte einer naheöstlichen ethnischen Gruppe aus der späten Bronzezeit hinausgeht?

Es ist nicht, so dass diese Frage nicht spannend wäre.
Wie sah die religiöse Überzeugung dieser Menschen aus, bevor sie den männliche Eizelgott Jahve schufen? Orientierten sie sich an Vorstellungen anderen Gruppen? Welcher?

Peter Gray - der aus dem Schulthread, der festgestellt hat, daß Schule vielen Menschen Alpträume beschert - berichtet dies:

Jäger-Sammler-Religionen sind neckisch und witzig. Ihre Götter sind nicht ausschließlich gut oder böse, sondern wie echte Menschen, eine Mischung. Wenn sie einem Menschen helfen, dann aus ihrer Laune heraus, nicht weil der Mensch das verdient hat.

Zitat:
Hunter-Gatherer Religious Stories Are Playful and Often Funny

All hunter-gatherer religions are polytheistic; there are multiple deities, and the deities themselves are playful. They are not arranged in a hierarchy of power, taking or giving orders, but are equal players in an ongoing drama that takes place in a spirit world that parallels the physical world in which hunter-gatherers live. The deities themselves are neither all good nor all bad, but are a mixture of the two, much like real people. They are often whimsical and unpredictable. They are not necessarily concerned with human morality. They may help or hurt a person just because they feel like doing so, not because the person deserves it.

https://www.psychologytoday.com/blog/freedom-learn/200906/play-makes-us-human-iii-play-is-foundation-religion


Zum Beispiel bei den Ju/'hoansi der Kalahari. Ihr bedeutendster Gott, Gao Na, ist zwar der Schöpfer der Welt und der anderen Götter, trotzdem wird er als Depp dargestellt. Die Kontrolle über seine Geschöpfe ist ihm entglitten. Seine Frau schafft es immer wieder, ihn in einen Haufen Scheiße springen zu lassen - wörtlich gemeint.

Zitat:
Here is an example, taken from Elizabeth Marshall Thomas's book, The Old Way, about the Ju/'hoansi of Africa's Kalahari Desert:

One of the most prominent Ju/'hoan deities, Gao Na, has characteristics that might, at first, lead us to view him as equivalent to the single god of modern monotheistic religions. Gao Na is the creator of the universe. He created first himself, then the other deities, and then the earth, water, sky, sun, moon, stars, rain, wind, lightning, plants, animals, and human beings. Yet, despite such creative power, Gao Na is not particularly powerful in other respects, and he is certainly not especially wise. In fact, the Ju/'hoansi delight in portraying Gao Na as a fool.

In Ju/'hoan religious stories, Gao Na, the creator of everything, is unable to control the beings he created and is continuously being outwitted by them. For example, his wives trick him, again and again, into jumping into a pit full of feces. They tell him that there is a fat eland under a pile of branches, and he leaps happily into the pile to get it, only to fall into the pit. Later, after he has cleaned himself up, they tell him another story, about some other prize under the branches, and he jumps in again.





Naastika hat folgendes geschrieben:
Was sind das überhaupt an "Rosinen", faule oder heile?

Das kannst nur du selbst wissen.

    Da war ein Kaufmann, der eine Perle fand, schöner als alle anderen, dafür gab er all seine Sachen hin.

Trotz seiner Blumigkeit gefällt mir das Bild. Sehr sogar.



Naastika hat folgendes geschrieben:
Was kann ein heutiger Mensch für seine individuelle Lebensführung aus dem AT lernen, was ohne inhärenten Gottesbezug für sich allein denkbar und lehrreich wäre? edith: Und was sicht nicht mit anderen geist-sprituellen Systemen deckt, als einmalig wäre? editHZwo: Oder wofür die atheistischen ethischen Lehren wie Utilitarismus nicht "ausreichen"?

Nichts.

Den Anspruch auf Einmaligkeit erfüllt das AT nicht. Was im Buch Levithikus steht, gibt es vergleichbar auch in anderen Schriften, wie bei Hammurabi. Die besseren Teile tauchen auch in anderen Systemen auf, wie du schon schreibst.

Wäre ich Christ, und ein aufgeklärter dazu, würde ich sagen: "diesen Anspruch erhebe ich nicht." Von daher geht der Ansatz von wolle zwar nicht ganz ins Leere, er trifft aber nur die Buchstabengläubigen.

#90:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 20.12.2016, 00:08
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
1. Es sind 6.000 Jahre; von denen die Evangelikalen ausgehen.

2. Hätte ich gerne belegt, dass dies an einer staatlichen Schule vertreten wird.


http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/eltern-erfolg-us-schule-streicht-kreationismus-vom-lehrplan-a-395948.html schrieb:
Zitat:
US-Schule streicht Kreationismus vom Lehrplan


https://www.welt.de/vermischtes/article156885793/Noahs-neue-Arche-steht-1000-Kilometer-vom-Meer-entfernt.html schrieb:
Zitat:
In einigen Bundesstaaten wird in der Schule neben der Evolutionstheorie auch weiterhin die Bibelfassung zur Menschheitsentwicklung gelehrt.



Zitat:
Wenn das Lehren der Evolution untergraben werde, wie nach Gesetzentwurf HB 368 und SB 893 vorgesehen, schade dies dem Ruf des Staates Tennessee.


https://www.gwup.org/infos/nachrichten/1103-neue-kreationismus-debatte-in-den-usa schrieb:
Zitat:
Nicht nur in den USA versuchen Kreationisten Einfluss auf die Lehrpläne der Schulen zu nehmen, obwohl ihre Thesen im naturwissenschaftlichen Unterricht nicht gelehrt werden dürfen. In Großbritannien beispielsweise versuchen häufig Träger privater Schulen, kreationistische Inhalte zu platzieren.


http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/kreationismus-debatte-etappensieg-fuer-die-bibelfrommen-a-384087.html schrieb:
Zitat:
Schüler im US-Bundesstaat Kansas werden sich künftig neben der Evolutionstheorie über die Entstehung des Lebens auch mit der bibelnahen kreationistischen Weltsicht auseinandersetzen müssen. Die oberste Schulbehörde von Kansas stimmte mit sechs zu vier Stimmen für die Aufnahme des Kreationismus in die Lehrpläne.


5000 oder 6000 Jahre - die Dinosaurier sind vor 66 Millionen Jahre bis auf einige Vögel und Echsen ausgestorben.
Kreationisten wollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse ausblenden zugunsten einer Weltsicht vor 2000 Jahren.

#91:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 20.12.2016, 11:21
    —
smallie hat folgendes geschrieben:

Nichts.



thx auf dich ist bei solchen Fragen Verlass...*smile*

interessant....

Auch die grichische Mythologie als Ausdruck eines frühen Glaubenssystems zeigt den Zeus als Deppen, dem Hera nach seinen Liebeschaften *bildlich* mit einer Teigrolle hinterherjagt.

#92: Keine Posaunen über Jericho - Hammurabis schielendes Auge Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 21.12.2016, 01:54
    —
smallie hat folgendes geschrieben:
(...)

Die Bibel ist Zeitzeugnis für die Entwicklung einer neuen Ethik nach dem Entstehen der Landwirtschaft - im Gegensatz zur vorherigen egalitären Ethik der Jäger-und-Sammler. (...)


Nein ist sie nicht.
Sie ist kein Zeitzeugnis, sondern wurde wahrscheinlich erst während des 'babylonischen Exils' niedergeschrieben und 'konstruiert'.
Erst die Deportation der Elite in die Machtzentren des Zweistromlandes lies dann die verschiedenen Stammesführer sich einige einigende Erzählung geben.
Damit wurde dann eine 'jüdische Geschichte vom Anbeginn der Menschheitsgeschichte' konstruiert.

Die 'babylonische Gefangenschaft' führte die 'Konstrukteure' der Geschichte für sie glücklicherweise an die Basis menschlicher Zivilisation - wenn man von Schrift- und Stadtkultur spricht.
Das ließ das ganze glaubwürdiger erscheinen.
Glaubwürdiger als die frühmittelalterlichen Aeneas Abstammgeschichten einiger Völker der Völkerwanderungszeit, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Origo_gentis

Es ist daher kein Wunder,
das Ideen des Hammurabi wie auch die in Sumer bereits verbreitete Noah - Erzählung ihren Weg in diese Neustammbildungsgeschichte haben.

Eine Auseinandersetzung mit Jäger und Sammlern - wenn man will, hat man ja schon beim wilden Enkidu - aber eben damit knapp 2000 Jahre vor der Konstruktion der jüdischen Geschichte im Exil.
Der Gilgamesch - Epos mit seinem Enkido war in der Region bekannt - und auch dieser dürfte kein Zeitzeugnis gewesen - wohl aber vielleicht aus der Zeit der ersten Stadt und Staatenbildungen in dieser Region stammen, als beginnende Zivilisation auf noch 'ursprünglich' lebende Formen von Gesellschaft traf.

Was mich zu der dümmsten Behauptung führt,
die man immer gerne auch aus dem Kreise der Beschneidungsbefürworter (hier aus dem Mund der Rabiner) hört.
Nämlich dass die Beschneidung ein Fortschritt gewesen sei - denn durch diesen mit Gott geschlossenen Bund hätten die Juden keine Menschenopfer mehr bringen müssen.
Welches der die Juden umgebenden Völker hat den bitte zu der damaligen Zeit Menschenopfer ihren Göttern dargebracht?
Mir ist kein einziges bekannt (sieht man mal von den mit dem Pharao eingeschlossenen mit ein). Wir haben hier ja nicht eine Welt der Azteken vor uns - sondern diesbezüglich sehr zivilisierte Völker.
Also ich wage mal die Behauptung - das Menschenopfer eher die Ausnahme waren in dieser Region - und die meisten Völker diesen Blödsinn nicht für ihre Götter vorsahen.
Auf Wikipedia finden sich diesbezüglich auch nur Zeitabschnitte lange vor der Niederschrift der Bibel im Exil.

Wertvoll für die Geistesgeschichte ist das Judentum natürlich dennoch. Weil in ihm eben viele ethische Konzepte der Region verhandelt werden,
Regularien aufgeschrieben werden, die eine 'gemeinsamme' Ordnung schufen.
Während die Keilschriften der Ur-Zivilisationen erst vom 18. / 19. Jahrhundert erst uns einen tieferen Einblick in die eigentliche Basis geben.

#93:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 21.12.2016, 23:54
    —
Das kann ich im großen und ganzen so stehen lassen.

Du hast Recht: es gibt eine große zeitliche Lücke zwischen dem Entstehen der Landwirtschaft und den ersten Gesetzes- oder religiösen Texten. 5000 Jahre Lücke reichen nicht, bis die Schrift entstand. Als die Bibel niedergeschrieben wurde gehörten einige Ereignisse, wie die Sintflut oder der Turmbau von Babel bereits zur Mythologie; sie wurden prompt umkonstruiert, um sie in den biblischen Gesamtzusammenhang zu stellen.


An einem Beispiel illustriert, worauf ich hinaus will, wenn ich sage, die Bibel sei Zeitzeugnis.

Zoophilie und Sex mit Tieren. Die Bibel verbietet es, so wie es andere Texte aus der Ecke und Zeit auch tun.

Zitat:
Keinem Vieh darfst du beiwohnen; du würdest dadurch unrein. Keine Frau darf vor ein Vieh hintreten, um sich mit ihm zu begatten; das wäre eine schandbare Tat.

https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose18


Jeder, der mit einem Tier verkehrt, soll mit dem Tod bestraft werden.

https://www.bibleserver.com/text/EU/2.Mose22


Nun ist es ein no-brainer, daß Sex mit Tieren überhaupt erst Thema wird, nachdem es Viehhaltung gibt. Warum wurde das verdammt? Die naheliegende Antwort lautet: wegen einer möglichen Übertragung von Krankheit vom Tier auf den Menschen.

(Ich hoffe, niemand verlangt dafür einen Beleg - ich hab' nämlich keinen, ich halte die These aber für glaubwürdig genug, um nicht die Suchmaschine anzuwerfen. )



Übrigens möchte ich meine Argumentation vom Zeitzeugnis gar nicht auf die Bibel beschränken. Gleichwertige Passagen zu folgender sollten sich auch in anderen Religionen finden lassen:

Zitat:
Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten, denn ihr selbst seid in Ägypten Fremde gewesen.

https://www.bibleserver.com/text/EU/2.Mose22

Fremde gibt es nur in einer Gesellschaft, die über die Größenbeschränkung von Jäger-Sammler-Gesellschaften hinausgewachsen ist. Das ist es, was die Religionen des vorchristlichen Jahrtausends zu einem Zeitzeugnis macht, egal ob jüdisch, chinesisch oder indisch.

#94: Re: Keine Posaunen über Jericho - Hammurabis schielendes Auge Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 00:43
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Was mich zu der dümmsten Behauptung führt,
die man immer gerne auch aus dem Kreise der Beschneidungsbefürworter (hier aus dem Mund der Rabiner) hört.
Nämlich dass die Beschneidung ein Fortschritt gewesen sei - denn durch diesen mit Gott geschlossenen Bund hätten die Juden keine Menschenopfer mehr bringen müssen.
Welches der die Juden umgebenden Völker hat den bitte zu der damaligen Zeit Menschenopfer ihren Göttern dargebracht?
Mir ist kein einziges bekannt (sieht man mal von den mit dem Pharao eingeschlossenen mit ein). Wir haben hier ja nicht eine Welt der Azteken vor uns - sondern diesbezüglich sehr zivilisierte Völker.

Was mich inspiriert, die Forderung der Beschneidung und Verstümmelung von Säuglingen für die Christenheit nochmals darzulegen:

Zitat:
ALTES TESTAMENT

1. Mose 17.11 Ihr sollt aber die Vorhaut an eurem Fleisch beschneiden. Das soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch.

1. Mose 17.12 Ein jegliches Knäblein, wenn's acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen.

1. Mose 34.17 Wo ihr aber nicht darein willigen wollt, euch zu beschneiden, so wollen wir unsere Tochter nehmen und davonziehen.

1. Mose 34.22 Aber dann wollen sie uns zu Willen sein, daß sie bei uns wohnen und ein Volk mit uns werden, wo wir alles, was männlich unter uns ist, beschneiden, gleich wie sie beschnitten sind.

3. Mose 12.3 Und am achten Tage soll man das Fleisch seiner Vorhaut beschneiden.

NEUES TESTAMENT

Lukas 1.59 Und es begab sich am achten Tage, da kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hießen ihn nach seinem Vater Zacharias.

Apostelgeschichte 15.1 Und etliche kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wo ihr euch nicht beschneiden lasset nach der Weise Mose's, so könnt ihr nicht selig werden.

Apostelgeschichte 15.5 Da traten auf etliche von der Pharisäer Sekte, die gläubig geworden waren, und sprachen: Man muß sie beschneiden und ihnen gebieten zu halten das Gesetz Mose's.



Erst ab Apostelgeschichte 15.24 wird auf die Forderung der Beschneidung verzichtet, indem auf stammestypische Traditionen (von Nichtjuden) Rücksicht genommen wird:

Zitat:
Apostelgeschichte 15.24 Dieweil wir gehört haben, daß etliche von den Unsern sind ausgegangen und haben euch mit Lehren irregemacht und eure Seelen zerrüttet und sagen, ihr sollt euch beschneiden lassen und das Gesetz halten, welchen wir nichts befohlen haben,

Apostelgeschichte 21.21 sie sind aber berichtet worden wider dich, daß du lehrest von Moses abfallen alle Juden, die unter den Heiden sind, und sagest, sie sollen ihre Kinder nicht beschneiden, auch nicht nach desselben Weise wandeln.

1. Korinther 7.18 Ist jemand beschnitten berufen, der halte an der Beschneidung. Ist jemand unbeschnitten berufen, der lasse sich nicht beschneiden.


Quelle: http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912

Mithin ein Widerspruch innerhalb der Bibel über ein Gesetz der Bibel.

#95: Re: Keine Posaunen über Jericho - Hammurabis schielendes Auge Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 01:37
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Mithin ein Widerspruch innerhalb der Bibel über ein Gesetz der Bibel.

In der Bibel finden sich Diskussionen und unterschiedliche Meinungen über Glaubensfragen?

Nein!
Doch!
Oh!

#96:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 11:44
    —
smallie hat folgendes geschrieben:

Nun ist es ein no-brainer, daß Sex mit Tieren überhaupt erst Thema wird, nachdem es Viehhaltung gibt. Warum wurde das verdammt? Die naheliegende Antwort lautet: wegen einer möglichen Übertragung von Krankheit vom Tier auf den Menschen.

(Ich hoffe, niemand verlangt dafür einen Beleg - ich hab' nämlich keinen, ich halte die These aber für glaubwürdig genug, um nicht die Suchmaschine anzuwerfen. )




Laut Gugel reicht bereits der normale Kontakt zwischen Mensch und Haustier für Ansteckung mit mehrern Krankheiten, wenn auch eher harmlosen (so ich als Nichtmediziner...).

Da Menschen und Tiere lange Zeit auch die Behausung teilten und Hygiene unbekannt war, war das sicherlich auf Tagesordnung.

Verbot der Zoophielie: k.A. warum... Mit den Augen rollen
Aber Verbote schaffen Kontrollinstrumente, eidtH: da sie auch übertreten werden.
Schon die Beichte oder sonstige Methoden der Befreiung vom inneren "Sünden"druck ketten die Gemeinde an das spirituelle Machtapparat.

#97:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 13:07
    —
Ich halte die Beichte für eine der brillantesten und sympathischsten Konstrukte im Katholizismus. Aber jeder wie er meint. Und ich bin mir sehr sicher, dass KEIN biblisches Verbot ein Kontrollinstrument als Selbstzweck ist. Das ist geradezu eine Trivialisierung.

#98:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 13:42
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich halte die Beichte für eine der brillantesten und sympathischsten Konstrukte im Katholizismus. Aber jeder wie er meint. Und ich bin mir sehr sicher, dass KEIN biblisches Verbot ein Kontrollinstrument als Selbstzweck ist. Das ist geradezu eine Trivialisierung.



Sympathisches Konstrukt, yepp! Cool Ich verstehe die Wirkungsweise, weil ich als junges katholisches Mädchen gerne gebeichtet habe (ich war sowas von fromm... Geschockt ).

Mein Post nähert sich an eine Frage, die mir oft gestellt habe, ohne sie klar auformulieren zu können (mal sehen, ob es jetzt klappt):
Bei Entstehung einer neuen Religion, z.B. beim Verfassen eines hl. Buches, wie weit ist es den Neubekehrten kognitiv bewusst, dass sie ein Konstrukt schaffen?
Wie tief geht ihre Überzeugung aka Glaube von Existenz des Nichtwahrnehmbaren?

Christus war sicherlich überzeugt, ein Werkzeug Gottes zu sein, the Chosen One.
Seine unmittelbaren Jüngern zu seinen Lebzeiten standen vermutlich unter Einfluss seines sicherlich vorhandenen Charisma.

Aber schon die Evangelisten? Sie schufe das NT jahrzehnte nach Jesus Tod.
Wie weit war ihnen klar, dass sie schreiben, weil sie glauben wollen, ohne zu wissen?

Ähnliche Frage könnte mensch bezogen auf Marienerscheinungen oder sonstige Wunder stellen. In Glaubenssystemen wie dem s.g. Hinduismus mit vielen Gottheiten finden sich auch solche Phänomäne.

Naja...


Und: @sams83: NICHTS ist trivial... zwinkern

#99: Re: Keine Posaunen über Jericho - Hammurabis schielendes Auge Autor: zelig BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 13:53
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Nein!
Doch!
Oh!


Ich muss gar nicht klicken. Trotzdem läuft der Film vor meinen Augen ab.
Wie geil. : )

#100:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 23:36
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:

Nun ist es ein no-brainer, daß Sex mit Tieren überhaupt erst Thema wird, nachdem es Viehhaltung gibt. Warum wurde das verdammt? Die naheliegende Antwort lautet: wegen einer möglichen Übertragung von Krankheit vom Tier auf den Menschen.

(Ich hoffe, niemand verlangt dafür einen Beleg - ich hab' nämlich keinen, ich halte die These aber für glaubwürdig genug, um nicht die Suchmaschine anzuwerfen. )




Laut Gugel reicht bereits der normale Kontakt zwischen Mensch und Haustier für Ansteckung mit mehrern Krankheiten, wenn auch eher harmlosen (so ich als Nichtmediziner...).

Da Menschen und Tiere lange Zeit auch die Behausung teilten und Hygiene unbekannt war, war das sicherlich auf Tagesordnung.

Verbot der Zoophielie: k.A. warum... Mit den Augen rollen

Ich vermute stark, daß die Ansteckungsgefahr bei Sex um ein vielfaches größer ist als beim Nebeneinanderleben.


Naastika hat folgendes geschrieben:
Aber Verbote schaffen Kontrollinstrumente, eidtH: da sie auch übertreten werden.
Schon die Beichte oder sonstige Methoden der Befreiung vom inneren "Sünden"druck ketten die Gemeinde an das spirituelle Machtapparat.

Nur daß die Bibel sehr wenig hergibt, aus dem sich das Sakrament der Beichte ableiten ließe. So ähnlich wie beim Papst, da braucht es auch viel Fantasie.

Kontrollinstrument ist eine Erklärung. Eine alternative Erklärung könnte so gehen: die Drohung ewiger Verdamnis würde Sünder in Schockstarre fallen lassen. Sie wären für das Alltagsleben und die Gemeinschaft verloren. Außerdem: wenn einem die Hölle sicher ist, was sollte einen solchen Menschen noch an Raub und Mord hindern?

#101:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 23:39
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Bei Entstehung einer neuen Religion, z.B. beim Verfassen eines hl. Buches, wie weit ist es den Neubekehrten kognitiv bewusst, dass sie ein Konstrukt schaffen?
Wie tief geht ihre Überzeugung aka Glaube von Existenz des Nichtwahrnehmbaren?

Christus war sicherlich überzeugt, ein Werkzeug Gottes zu sein, the Chosen One.
Seine unmittelbaren Jüngern zu seinen Lebzeiten standen vermutlich unter Einfluss seines sicherlich vorhandenen Charisma.

Werkzeug: ja. The Chosen One - darüber könnte man streiten. Ich vertage das auf meinen Jesus-Thread. Ich hoffe der kommt noch vor der Rückkehr Jesu.



Naastika hat folgendes geschrieben:
Aber schon die Evangelisten? Sie schufe das NT jahrzehnte nach Jesus Tod.
Wie weit war ihnen klar, dass sie schreiben, weil sie glauben wollen, ohne zu wissen?

Bezieht sich das NT ausdrücklich auf Jesaja 7? Ich weiß das gerade nicht.

Falls ja, wäre das ziemlich, uhmm, gestreckt. Denn die berühmte Stelle von der Jungfrau oder der jungen Frau bezieht sich auf ein Kommen zu Lebzeiten des Königs Aha.

Zitat:
Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen. [...] Der HERR wird über dich, über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage kommen lassen, wie sie nicht gekommen sind seit dem Tag, an dem Ephraim sich von Juda getrennt hat.

https://www.bibleserver.com/text/ELB/Jesaja7,14

Oder lese ich das falsch? Falls nein, wundert es mich, daß das nicht zur Folklore der Bibel-Kritik gehört.



Naastika hat folgendes geschrieben:
Und: @sams83: NICHTS ist trivial... zwinkern

2x = 0

*letztes-Wort-haben-muß* zwinkern

#102:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.12.2016, 23:58
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich halte die Beichte für eine der brillantesten und sympathischsten Konstrukte im Katholizismus. Aber jeder wie er meint. Und ich bin mir sehr sicher, dass KEIN biblisches Verbot ein Kontrollinstrument als Selbstzweck ist. Das ist geradezu eine Trivialisierung.

Dann kannst du bestimmt den Sinn folgender Verbote der Bibel erklären:

Zitat:
5. Mose - Kapitel 14
7 Das sollt ihr aber nicht essen von dem, das wiederkäut, und von dem, das die Klauen spaltet: das Kamel, der Hase und Kaninchen, die wiederkäuen und doch ihre Klauen nicht spalten, sollen euch unrein sein;

8 das Schwein, ob es wohl die Klauen spaltet, so wiederkäut es doch nicht: es soll euch unrein sein. Ihr Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren,

9 Das ist, was ihr essen sollt von allem, das in Wassern ist: alles, was Floßfedern und Schuppen hat, sollt ihr essen.

10 Was aber keine Floßfedern noch Schuppen hat, sollt ihr nicht essen; denn es ist euch unrein.

12 Das sind aber die ihr nicht essen sollt: der Adler, der Habicht, der Fischaar,

13 der Taucher, der Weih, der Geier mit seiner Art 14 und alle Raben mit ihrer Art,

15 der Strauß, die Nachteule, der Kuckuck, der Sperber mit seiner Art,

16 das Käuzlein, der Uhu, die Fledermaus,

17 die Rohrdommel, der Storch, der Schwan,

18 der Reiher, der Häher mit seiner Art, der Wiedehopf, die Schwalbe.

19 Und alles was Flügel hat und kriecht, soll euch unrein sein, und sollt es nicht essen.

21 Ihr sollt kein Aas essen - dem Fremdling in deinem Tor magst du es geben, daß er's esse oder daß er's verkaufe einem Ausländer; denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Du sollst das Böcklein nicht kochen in der Milch seiner Mutter. (2. Mose 22.30) (2. Mose 23.19)


3. Mose 19,19 Du sollst kein aus zweierlei Fäden gewebtes Kleid anlegen.


LU; 3. Mose 19,27&28 Ihr sollt euer Haar am Haupt nicht rundherum abschneiden noch euren Bart stutzen. Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen noch euch Zeichen einätzen; ich bin der HERR.
Leviticus 19,27 Schneide dir nicht die Haare und schere nicht deinen Bart.

3. Mose, 19,25 Erst im fünften Jahr dürft Ihr die Früchte essen und ihren Ertrag für euch ernten.


3. Mose 15.19 Wenn eine Frau ihren Blutfluss hat, so soll sie sieben Tage für unrein gelten. Wer sie anrührt, der wird unrein bis zum Abend.


2. Mose 20,4 Du sollst dir kein Bildnis machen
Ex 20,4-5, EÜ Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen

Der Sinnlichkeit nachzuhängen (4.Mo 15,39 )

Einen Altar aus behauenen Steinen zu bauen (2.Mo 20,25 )

Auf Stufen zum Altar zu schreiten (2.Mo 20,26 )

Sauerteig oder Honig auf den Altar zu bringen (3.Mo 2,11 )

Ungesalzenes zu opfern (3.Mo 2,13 )

Ein Tier und sein Junges an demselben Tage zu schlachten (3.Mo 22,28 )

Den Kopf eines Sündopfer-Vogels abzutrennen (3.Mo 5,8 )

Heiliges Vieh zur Arbeit zu benutzen oder zu scheren (5.Mo 15,19 )

Das PESSACH-Opfer bei Gesäuertem zu schlachten, seine Fettstücke übernacht zu lassen, und sein Fleisch bis zum Morgen übrig lassen (2.Mo 34,25. ; 23,18 ; 12,10 )

Vom Festopfer des Rüsttages zum 2. PESSACH-Tag übrig zu lassen (5.Mo 16,4 )

Vom Fleisch des 2. PESSACH-Opfers bis zum Morgen übrig zu lassen (4.Mo 9,12 )

Desgleichen von Dank- und anderen Opfern (3.Mo 22,30 )

Vom 1. oder 2. PESSACH-Opfer Knochen zu zerbrechen (2.Mo 12,46 ; 4.Mo 9,12 )

Vom Fleisch des PESSACH-Opfers außerhalb der Gemeinschaft zu bringen (2.Mo 12,46 )

die Reste des Speiseopfers zu säuern (3.Mo 6,10 )

Verbot für den Hohepriester, eine Witwe zu heiraten (3.Mo 21,14 )

Sich wegen eines Toten eine Glatze zu scheren (5.Mo 14,1 )

Gefallenes, Zerrissenes, Stücke vom lebenden Tier zu essen (2.Mo 22,30;5.Mo 14,21;12,23 )

Die Hüftader zu essen (1.Mo 32,33 )

Blut oder Tier-Fett zu essen (3.Mo 7,23.26 )

Fleisch in Milch zu kochen oder zu kochen (2.Mo 23,19; 34,26; 5.Mo 14,21 )

Fleisch von gesteinigten Ochsen zu essen, (2.Mo 21,28 )

Brote, gedörrte oder geschrotete Körner vom neuen Getreide vor Pessach zu essen (3.Mo 23,14 )

Die Baumfrucht der ersten 3 Jahre zu essen (3.Mo 19,23 )

Zwischengewächse des Weingartens zu essen (5.Mo 22,9 )

Götzenopfer-Wein zu trinken (5.Mo 32,38 )

Am Versöhnungstag zu essen (3.Mo 23,29 )

Am PESSACH gesäuertes, mit Gesäuertem Gemischtes, am Rüsttage des PESSACH vom Mittag ab Gesäuertes zu essen (2.Mo 12,15. 29; 5.Mo 16.3)

Gesäuertes oder Sauerteig an PESSACH im Hause zu haben (2.Mo 13,7 )

Die Feldfrucht am Rande des Feldes abzuschneiden, die abgefallenen Ähren zu sammeln, die einzelnen zurückgebliebenen Trauben nachzulesen, die Beeren aufzulesen, vergessene Garben oder Früchte zu genießen (3.Mo 19,9-19; 23,22; 5.Mo 24,19 – 20 )
Saaten zu mischen und im Weingarten Getreide oder Kräuter zu säen (3.Mo 19,19;5.Mo 22,9 )

Vieh zu mischen (3.Mo 19 )

Tiere verschiedener Art zusammen arbeiten zu lassen (5.Mo 22,10 )

Im Erlassjahr das Feld zu bestellen, Bäume zu pflanzen, den Nachwuchs zu schneiden oder Früchte zu sammeln (3.Mo 25,4-5 )

Einen Prozessierenden außer in Gegenwart des Gegners anzuhören (2.Mo 23, 1 )

Haare oder Anzeichen eines Hautaussatzes zu tilgen (5.Mo 24, 8 )

Zu pflügen oder zu säen in einem Tal, in dem ein von unbekannter Hand Erschlagener aufgefunden worden ist (5.Mo 21, 4 )

Zauberer am Leben zu lassen (2.Mo 22,17 )

Mit der eigenen menstruierenden Frau zu verkehren (3.Mo 18,19 )

Seine geschiedene Frau nach deren Eingehen einer zweiten Ehe zurückzunehmen (5.Mo 24,4 )

Verbot für eine kinderlose Witwe, einen anderen als den Bruder des Schwagers zu heiraten (5.Mo 25, 5 )


Quellen:
Code:
http://www.teschuwa-hausisrael.org/t510-613-mizwot-index

Code:
http://www.bibel-online.net/


Ich sehe in den genannten Verboten keinen Sinn.
Also sind sie Schikane oder Kontroll-Instrumente.

#103:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 00:33
    —
Es gibt Bücher zu dem Thema, die man lesen kann.

#104:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 01:04
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich halte die Beichte für eine der brillantesten und sympathischsten Konstrukte im Katholizismus. Aber jeder wie er meint. Und ich bin mir sehr sicher, dass KEIN biblisches Verbot ein Kontrollinstrument als Selbstzweck ist. Das ist geradezu eine Trivialisierung.


Vergib mit Herr, ich habe gesündigt. Ich habe braune Schuhe zu einem schwarzen Anzug getragen.

#105:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 01:46
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich halte die Beichte für eine der brillantesten und sympathischsten Konstrukte im Katholizismus. Aber jeder wie er meint. Und ich bin mir sehr sicher, dass KEIN biblisches Verbot ein Kontrollinstrument als Selbstzweck ist. Das ist geradezu eine Trivialisierung.


Vergib mit Herr, ich habe gesündigt. Ich habe braune Schuhe zu einem schwarzen Anzug getragen.


Es kann auch heißen:
Vergib mit Herr, ich habe vielfach gesündigt.
Einmal habe ich braune Schuhe getragen, ein anderes Mal einen schwarzen Anzug, ein Mal blaue Hosen.
Und einmal habe ich doppelt gesündigt, als ich braune Schuhe zu einem schwarzen Anzug getragen habe.

Zitat:
Prediger 9,8 Lass deine Kleider immer weiß sein.

#106:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 09:02
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Es kann auch heißen:
Vergib mit Herr, ich habe vielfach gesündigt.
Einmal habe ich braune Schuhe getragen, ein anderes Mal einen schwarzen Anzug, ein Mal blaue Hosen.
Und einmal habe ich doppelt gesündigt, als ich braune Schuhe zu einem schwarzen Anzug getragen habe.
Zitat:
Prediger 9,8 Lass deine Kleider immer weiß sein.

Ist das jetzt Satire auf Fundamentalisten, die nach Belieben Sätze aus dem Kontext reißen und dann sinnlos wörtlich falsch verstehen wollen, oder meinst du das ernst, dass das ein Gebot für die Gläubigen über die Farbe der zu tragenden Kleidung sei?

#107:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 11:45
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Es gibt Bücher zu dem Thema, die man lesen kann.

Jau, zum Beispiel der Barnabasbrief erklärt, wie die Speiseverbote wirklich zu verstehen sind:
Zitat:
Aber auch den Hasen sollst du nicht essen. Weshalb? Er will sagen, du sollst kein Knabenschänder werden noch solchen ähnlich werden, weil der Hase jedes Jahr seinen After vervielfältigt; denn so viele Jahre er lebt, so viele Öffnungen hat er.
Aber auch die Hyäne sollst du nicht essen. Er will sagen, du sollst kein Ehebrecher oder Knabenschänder oder etwas Derartiges werden. Weshalb? Weil dieses Tier jedjährlich sein Geschlecht ändert und bald männlich, bald weiblich wird.
Aber auch das Wiesel verfolgt sein Haß mit gutem Grunde; er will sagen, du sollst nicht werden wie Leute, von denen man hört, daß sie aus Lasterhaftigkeit mit dem Munde Unzucht treiben, und du sollst nicht mit den verdorbenen Weibern verkehren, die mit ihrem Munde das Böse tun; denn dieses Tier wird durch den Mund schwanger.

#108:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 14:34
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Es kann auch heißen:
Vergib mit Herr, ich habe vielfach gesündigt.
Einmal habe ich braune Schuhe getragen, ein anderes Mal einen schwarzen Anzug, ein Mal blaue Hosen.
Und einmal habe ich doppelt gesündigt, als ich braune Schuhe zu einem schwarzen Anzug getragen habe.
Zitat:
Prediger 9,8 Lass deine Kleider immer weiß sein.

Ist das jetzt Satire auf Fundamentalisten, die nach Belieben Sätze aus dem Kontext reißen und dann sinnlos wörtlich falsch verstehen wollen, oder meinst du das ernst, dass das ein Gebot für die Gläubigen über die Farbe der zu tragenden Kleidung sei?


Das ist keine Satire, sondern Gottes heiliges Wort.
Sag bloß du läufst nicht den ganzen Tag weiß bekleidet rum?

#109:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 14:52
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Es kann auch heißen:
Vergib mit Herr, ich habe vielfach gesündigt.
Einmal habe ich braune Schuhe getragen, ein anderes Mal einen schwarzen Anzug, ein Mal blaue Hosen.
Und einmal habe ich doppelt gesündigt, als ich braune Schuhe zu einem schwarzen Anzug getragen habe.
Zitat:
Prediger 9,8 Lass deine Kleider immer weiß sein.

Ist das jetzt Satire auf Fundamentalisten, die nach Belieben Sätze aus dem Kontext reißen und dann sinnlos wörtlich falsch verstehen wollen, oder meinst du das ernst, dass das ein Gebot für die Gläubigen über die Farbe der zu tragenden Kleidung sei?


Das ist keine Satire, sondern Gottes heiliges Wort.
Sag bloß du läufst nicht den ganzen Tag weiß bekleidet rum?

Das Problem ist doch, einen Religiösen darauf hin zu weisen, wie widersprüchlich die "heiligen Bücher" sind.
Deren Deutung ist immer nur eine Momentaufnahme. Und eine Deutung nach Gusto.
Jede andere Gläubiger, und/oder Zeit wird eine ganz andere Deutung zuwege bringen.
Puding an der Wand nageln gelingt selten.

#110:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 15:33
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das Problem ist doch, einen Religiösen darauf hin zu weisen, wie widersprüchlich die "heiligen Bücher" sind.

Also im aktuellen Fall ist das kein Problem. Der anwesende Religiöse weiß das und wundert sich höchstens, wen das jetzt wundern soll. Und er wundert sich, dass ein erklärter Atheisten wörtlicheres Zitatepicken betreibt als der verknöchertste Fundamentalist und dabei nicht in der Lage ist, mal 5 Verse noch vorn oder hinten zu lesen.

#111:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 15:57
    —
Nicht daß ich ein eifriger Beichtgänger wäre, aber die Beichte kann man auch als Übung für eine aufrichtige Reflexion verstehen.

#112:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 20:17
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das Problem ist doch, einen Religiösen darauf hin zu weisen, wie widersprüchlich die "heiligen Bücher" sind.

Also im aktuellen Fall ist das kein Problem. Der anwesende Religiöse weiß das und wundert sich höchstens, wen das jetzt wundern soll. Und er wundert sich, dass ein erklärter Atheisten wörtlicheres Zitatepicken betreibt als der verknöchertste Fundamentalist und dabei nicht in der Lage ist, mal 5 Verse noch vorn oder hinten zu lesen.


Also liegt alles wieder an der Interpretation, wobei Gottes Wort doch eindeutig sein sollte.
Dann lese ich mal einen Halbsatz weiter:

Prediger - Kapitel 9,8 (Schlachter-Übersetzung)
Zitat:
und laß auf deinem Haupte das Öl nie fehlen

Ich hoffe, dein Kopf ist stets gut geölt?

#113:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 22:26
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Also liegt alles wieder an der Interpretation, wobei Gottes Wort doch eindeutig sein sollte.

Ja natürlich. Das ist bei jedem Text so. Ich stelle einfach mal fest, dass du damit ein Problem hast, nicht ich.

Wobei manche Interpretationen natürlich naheliegender sind als andere. Ausgerechnet diesen Text hier als Liste konkreter Kleidungs- und Verhaltensvorschriften zu verstehen, halte ich dabei für eine ziemlich fernliegende Auffassung, auf die nicht einmal die wortgläubigsten und vorschriftenverliebtesten Fundamentalisten kommen dürften.

#114:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 22:49
    —
Alles recht simpel. Wohin

#115:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 23.12.2016, 23:57
    —
Vorausgeschickt: die Bibel wurde von Menschen geschrieben.


wolle hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du bestimmt den Sinn folgender Verbote der Bibel erklären:

Zitat:
<schnipp>


Ich sehe in den genannten Verboten keinen Sinn.
Also sind sie Schikane oder Kontroll-Instrumente.

Du urteilst mit dem Wissen eines heutigen Menschen. Du weißt zum Beispiel, daß es Bakterien, Viren oder Giftstoffe sind, die Krankheiten auslösen, daß Erdbeben durch Plattentektonik usw. erzeugt werden und daß Dürren oder Überschwemmungen Launen der Natur sind.

Versetz dich in die Lage eines Menschen von vor 2500 oder mehr Jahren. Du hast keine Ahnung von den genannten Dingen. Was du erlebst sind Mord und Totschlag, Krankheit und Epidemie und unerklärliche Naturphänomene.

Dann stellst du im Laufe der Zeit fest: die es mit Tieren treiben, werden häufiger krank. Und stecken womöglich andere an. Möchtest du angesteckt werden? Nein, also wird's verboten. Du möchtest nicht an der Ansteckung sterben? Also wird's bei Todesstrafe verboten.

Ein anderes Mal stellst du fest, daß jemand irgendwas aus deiner Liste getan hat. Er wurde krank. Dann liegt es in der Natur des menschlichen Verstandes, zwischen beiden Ereignissen einen ursächlichen Zusammenhang herzustellen, auch wenn keiner da ist.

So sammeln sich abenteuerliche Behauptungen an. Das kennt man heute noch:

    - nach dem Kirschenessen soll man nichts trinken.
    - nach Essen soll man nicht schwimmen.
    - wenn's kalt ist, braucht das Kind Socken, Schuhe und Jacke, sonst wird es krank.
    - Nimm ein Globuli und du wirst gesund.


Die Liste könnte ich über die verschiedensten gesellschaftlichen Bereiche fortsetzen. Bei der Bewertung einzelner Punkte könnten wir unterschiedlicher Meinung sein.

Die Welt ist voll von Irrtümern; erst den nachfolgenden Generationen ist es vergönnt, sie zu erkennen. Von daher möchte ich mit den vorchristlichen Autoren der Bibel nicht allzu hart ins Gericht gehen. Kann ich, kannst du mit Sicherheit behaupten, nicht auf den gleichen Blödsinn hereinzufallen, hätten wir vor 3000 Jahren gelebt?

Heute noch darauf hereinzufallen, die Bibel als Wort Gottes zu verstehen - damit kann man hart ins Gericht gehen.

#116:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 24.12.2016, 01:51
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alles recht simpel. Wohin

Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Auslegung machen die Sache nicht einfacher.
Die Auslegung ist abhängig von Zeitgeist, von den Auslegenden, von der Qualität der Übersetzung.

Eigentlich wollte ich zeigen, dass die Auslegung der Bibel bereits ziemlich ausgereizt ist, was die Vermeidung, Verharmlosung und Beschönigung der Texte betrifft.

Ändert sich z. B. der Zeitgeist, können Gewalt-verherrlichende Text-Passagen gefährliche Macht über die Menschen bekommen.
Man kann mit der Bibel Krieg und Völkermord rechtfertigen, wenn man es darauf anlegt.

Nehmen wir nur mal eine zunächst harmlos klingende Passage, wieder aus Prediger - Kapitel 9:
Zitat:
11 Ich wandte mich und sah, wie es unter der Sonne zugeht, daß zum Laufen nicht hilft schnell zu sein, zum Streit hilft nicht stark sein, zur Nahrung hilft nicht geschickt sein, zum Reichtum hilft nicht klug sein; daß einer angenehm sei, dazu hilft nicht, daß er ein Ding wohl kann; sondern alles liegt an Zeit und Glück. (Jeremia 10.23)


Hier wird eine fatalistische Einstellung gepredigt:
Es nütze nichts, Schnelligkeit, Stärke, Geschick, Klugheit, Verhalten, Können zu üben.
Es sei alles Schicksal und Glückssache, das der Mensch nicht richten könne.

Das erinnert aber stark an die Einstellung von Boko Haram, dass westliche Bildung Sünde sei.

Diese Einstellung kann aber von Gläubigen nicht als falsch deklariert werden, da sie in der Bibel steht.

Die Passage ist auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen, denn weiter oben führt sich die Bibel selbst ad absurdum:
Prediger - Kapitel 9:
Zitat:
2 Es begegnet dasselbe einem wie dem andern: dem Gerechten wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen, dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert; wie es dem Guten geht, so geht's auch dem Sünder; wie es dem, der schwört, geht, so geht's auch dem, der den Eid fürchtet. (Hiob 9.22) (Prediger 2.14)


Wozu der ganze Terz, wenn es doch nichts ändert?

#117:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 24.12.2016, 20:55
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Es kann auch heißen:
Vergib mit Herr, ich habe vielfach gesündigt.
Einmal habe ich braune Schuhe getragen, ein anderes Mal einen schwarzen Anzug, ein Mal blaue Hosen.
Und einmal habe ich doppelt gesündigt, als ich braune Schuhe zu einem schwarzen Anzug getragen habe.
Zitat:
Prediger 9,8 Lass deine Kleider immer weiß sein.

Ist das jetzt Satire auf Fundamentalisten, die nach Belieben Sätze aus dem Kontext reißen und dann sinnlos wörtlich falsch verstehen wollen, oder meinst du das ernst, dass das ein Gebot für die Gläubigen über die Farbe der zu tragenden Kleidung sei?


Das ist keine Satire, sondern Gottes heiliges Wort.
Sag bloß du läufst nicht den ganzen Tag weiß bekleidet rum?
Bekanntermaßen sind Götter nur im Urtext und wenn man den Zeitkontext kennt unfehlbar. zwinkern

(Andere Übersetzungen, auch die Vulgata, übersetzen denn auch mit "sauber" statt mit "weiß". Und es geht dabei nicht nur um gepflegte Kleidung, sondern auch um "spirituelle Reinheit", sprich also Sündlosigkeit.)

(Im übrigen gibt es aber gerade zu Ecclesiastes den Ansatz, daß gerade das hauptsächlich Bruchstücke ohne nennenswerte Struktur sind - Link - also von daher vielleicht nur ein schwacher Kontext.)

#118: Thread Verschmelzung Autor: wolle BeitragVerfasst am: 28.12.2016, 01:19
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Zwecks besserer Übersichtlichkeit wurde ein Thread für die Diskussion abgeteilt:
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=35223


Da dieser Diskussions-Thread nicht mehr genutzt wird, und statt dessen im Zitate-Thread diskutiert wird, schlage ich vor, den Diskussions-Thread hier anzuhängen/ zu verschmelzen.

#119: Re: Keine Posaunen über Jericho - Hammurabis schielendes Auge Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 28.12.2016, 04:14
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
....
Was mich zu der dümmsten Behauptung führt,
die man immer gerne auch aus dem Kreise der Beschneidungsbefürworter (hier aus dem Mund der Rabiner) hört.
Nämlich dass die Beschneidung ein Fortschritt gewesen sei - denn durch diesen mit Gott geschlossenen Bund hätten die Juden keine Menschenopfer mehr bringen müssen.
Welches der die Juden umgebenden Völker hat den bitte zu der damaligen Zeit Menschenopfer ihren Göttern dargebracht?
Mir ist kein einziges bekannt (sieht man mal von den mit dem Pharao eingeschlossenen mit ein). Wir haben hier ja nicht eine Welt der Azteken vor uns - sondern diesbezüglich sehr zivilisierte Völker.
Also ich wage mal die Behauptung - das Menschenopfer eher die Ausnahme waren in dieser Region - und die meisten Völker diesen Blödsinn nicht für ihre Götter vorsahen.
Auf Wikipedia finden sich diesbezüglich auch nur Zeitabschnitte lange vor der Niederschrift der Bibel im Exil. ....

@ RKW:
Mir ist das eben beim Überfliegen dieser Seite aufgefallen:
Ohne etwas gegen die restliche Argumentation sagen zu wollen:
Menschenopfer hat es bis vor relativ kurzer Zeit in fast jeder Kultur gegeben, auch bei uns. Wikipedia gibt am Anfang eine sehr vollständige Definition des Menschenopfers:
Wikipedia>Menschenopfer hat folgendes geschrieben:
Menschenopfer waren die größtmöglichen Opferungen, bei denen Menschen im Rahmen eines religiösen oder anderen Kults getötet wurden, weil die Gesellschaft glaubte, den Forderungen einer Gottheit oder magischen Kraft entsprechen zu müssen, um nur so ihr eigenes Wohlergehen oder ihren Fortbestand sichern zu können. Rituelle Tötungen folgten den Erfordernissen des Kults mit einer gesellschaftlichen Routine, während Ritualmorde in diesem Zusammenhang spontane Reaktionen auf hereingebrochene, außergewöhnlich tragische Ereignisse oder eigene gewalttätige Aktionen waren mit dem Ziel, den ursprünglichen Normalzustand wiederherzustellen.[1]

Menschenopfer sind schon in prähistorischer Zeit dokumentiert und kommen in alten Kulturen vor, wobei ihr Sinn verschieden begründet wurde: Sie können einer Gottheit als Nahrung dienen, ihren Forderungen nachkommen, auf ihren „Zorn“, das heißt eine Notlage reagieren, um weiteres Unheil abzuwehren, von ihr einen Segen erbitten oder der Gabe mit einer Gegengabe danken.
fett von mir.
Leider wird dann im anschließenden Text nur noch Bezug auf die rituellen, d.h. in einem religiösen Akt von den Priestern zelebrierten Menschenopfer Bezug genommen.

Aber eigentlich dienen auch alle "weltlichen" Bestrafungen, die dazu gedacht sind, die gestörte heilige Ordnung wiederherzustellen, dazu, den oder die Götter zu besänftigen und weiteres Unheil abzuwenden. So gehören genaugenommen unsere Hexenverbrennungen genauso zu den Menschenopfern wie umgebrachte Schwule oder sonstwie wegen Gotteslästerung verurteilte.

#120: Re: Keine Posaunen über Jericho - Hammurabis schielendes Auge Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 28.12.2016, 11:38
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Menschenopfer hat es bis vor relativ kurzer Zeit in fast jeder Kultur gegeben, auch bei uns.




Man kann kein System aufbauen wo 10x schnellere Maschinen einen Meter neben Kindern herfahren und dann nur von "Unfall" sprechen. Die Maschine ist da etwas "Höheres", wo eine bestimmte Anzahl Mensch als Opfer zwar bedauert aber akzeptiert wird(sonst würde man das System ändern).

#121:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 28.12.2016, 12:39
    —
Ein Menschenopfer ist eine willentliche Tötung von Menschen, zu irgendwelchen, meist kultischen, Zwecken.

Dein Vergleich geht also völlig an fwos Bedeutung des Wortes vorbei. Zumal du dabei auch noch durch die Hintertür den Unfallbeteiligten einen Vorsatz konstruierst, was ich völlig daneben finde.

Pillepalle

#122: Re: Keine Posaunen über Jericho - Hammurabis schielendes Auge Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 28.12.2016, 12:56
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
...
Man kann kein System aufbauen wo 10x schnellere Maschinen einen Meter neben Kindern herfahren und dann nur von "Unfall" sprechen. Die Maschine ist da etwas "Höheres", wo eine bestimmte Anzahl Mensch als Opfer zwar bedauert aber akzeptiert wird(sonst würde man das System ändern).

Man kann das Wort Menschenopfer natürlich auch in dieser übertragenen Bedeutung benutzen. Muss man aber nicht. Ich habe mich sehr bewusst auf die gezielte Tötungen einzelner Sünder beschränkt, die z.B. das Ziel hatten/haben Missernten zu beenden. Auch ist es ein Unterschied, ob dieser "Gott" sich seine Opfer nach Zufallskriterien wählt und selbst holt, oder ob sie ihm mit oder ohne Zeremonie ausgewählt dargebracht werden.

Dass der Zusammenhang mit dem wütenden Gott auch nicht frei gefaselt ist, erfährst Du z.B. wenn da irgend ein Bischof erklärt, dass die letzten Katastrophen von Hungersnot bis Tsunami z.B. damit zusammenhingen, dass die Schwulen ihr Unwesen immer öffentlicher treiben. (Ich habe gerade keinen Link, weil mich dieses Herrschaften nicht so interessieren, aber derartige Aussagen wurden hier bereits verlinkt.) Also: Auch im Christentum sind ganz konkret bei uns die Menschenopfer noch nicht so lange her, bei der christlich motivierten Gesetzgebung gegen Schwule sollte man auch bei Freiheitsstrafen heute noch davon reden, der Islam kennt Menschenopfer auch heute noch bis zur abgeschlossenen Tötung.

p.s. Ich sehen gerade: Alchemist war da etwas schneller.

#123:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 28.12.2016, 23:00
    —
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/micha/5/#1

Zitat:
Micha - Kapitel 5
9 Zur selben Zeit, spricht der HERR, will ich deine Rosse von dir tun und deine Wagen zunichte machen; (Sacharja 9.10)
10 und will die Städte deines Landes ausrotten und alle deine Festen zerbrechen.
11 Und will die Zauberer bei dir ausrotten, daß keine Zeichendeuter bei dir bleiben sollen.
14 Und will Rache üben mit Grimm und Zorn an allen Heiden, so nicht gehorchen wollen.


Hier wird ein Kriegsgott verehrt, welcher ganze Städte ausrotten will.

#124:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 29.12.2016, 14:38
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alles recht simpel. Wohin

Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Auslegung machen die Sache nicht einfacher.
Die Auslegung ist abhängig von Zeitgeist, von den Auslegenden, von der Qualität der Übersetzung.

Eigentlich wollte ich zeigen, dass die Auslegung der Bibel bereits ziemlich ausgereizt ist, was die Vermeidung, Verharmlosung und Beschönigung der Texte betrifft.

Eine Auslegung fehlt mir noch: Weil die Bibel von Menschen geschrieben wurde, kann man daraus etwas über Menschen und ihre Gesellschaften lernen.


wolle hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du bestimmt den Sinn folgender Verbote der Bibel erklären:
Zitat:
Verbot für eine kinderlose Witwe, einen anderen als den Bruder des Schwagers zu heiraten (5.Mo 25, 5 )

Das Zitat ist ein bisschen merkwürdig formuliert, gemeint ist, daß die kinderlose Witwe einen Bruder ihres Mannes heiraten soll. Vor dem Hintergrund einer patriarchalen und vielweibrigen Gesellschaft ergibt das Sinn.

Besitz war irgendwann etwas neues in der Menschheitsgeschichte. Jäger-und-Sammler hätten jeden ausgelacht, der gesagt hätte: das sind meine Bäume, das ist mein Land, .... Mit der Landwirtschaft entstand auch der Besitz an Grund und Vieh. Dieser Besitz wurde vom Vater auf den Sohn vererbt; dabei vor allem an den Erstgeborenen, denn es wäre für die Kindeskinder nicht viel übrig geblieben, hätte man Land über Generationen hinweg anteilsmäßig gerecht unter allen Kindern aufgeteilt.

Mit anderen Worten: die Sippschaft versucht ihre Besitztümer zusammenzuhalten. Würde die kinderlose Witwe sich außerhalb der Sippschaft neu verheiraten, dann wäre erstens der Brautpreis verloren, den die Familie des Bräutigams gezahlt hat, zweitens stellte sich die Frage, wie viel Besitz die Witwe in die neue Ehe mitnimmt.

Die Pflicht zur Schwagerheirat ist eine wirksame Idee - in einer patriarchalen Gesellschaft und für die Sippschaft war sie "gut". Wenn nicht bereits Gott das Gebot erlassen hätte, dann hätte man es erfinden müssen. Pfeifen


Die Geschichte ist damit noch nicht zu Ende.

In der Bibel verursacht Vielweiberei mehr als einmal Probleme, beginnend bei Abraham/Sarah/Hagar. Geschwisterrivalität gibt es bereits Kindern aus monogamen Ehen. Um wie viel größer kann die Rivalität unter Halbgeschwistern sein, sowie unter Müttern, die ihre eigenen Kinder gerne als die Haupterben sehen würden? Siehe: Das Rätsel der monogamen Ehe.

Heutzutage vertreten fast alle jüdischen und christlichen Strömungen die Einehe. Warum denn das? Wo genau in der Bibel wird die Einehe gefordert? Für's AT fällt mir dazu nichts ein. Im NT scheint sie vorausgesetzt zu werden. Korrekt?


Um auf den Punkt zu kommen: die Bibel wird sich nicht aus der Bibel heraus auslegen lassen. Sie ist Menschenwerk - und damit nur vor dem Hintergrund der damaligen Gesellschaft verstehbar. Ha! Welch Schlagzeile: Bibel bestätigt die Thesen der darwinistischen, kulturellen Evolution.

#125:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 29.12.2016, 14:58
    —
smallie hat folgendes geschrieben:
.....
wolle hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du bestimmt den Sinn folgender Verbote der Bibel erklären:
Zitat:
Verbot für eine kinderlose Witwe, einen anderen als den Bruder des Schwagers zu heiraten (5.Mo 25, 5 )

Das Zitat ist ein bisschen merkwürdig formuliert, gemeint ist, daß die kinderlose Witwe einen Bruder ihres Mannes heiraten soll. Vor dem Hintergrund einer patriarchalen und vielweibrigen Gesellschaft ergibt das Sinn.

Besitz war irgendwann etwas neues in der Menschheitsgeschichte. Jäger-und-Sammler hätten jeden ausgelacht, der gesagt hätte: das sind meine Bäume, das ist mein Land, .... Mit der Landwirtschaft entstand auch der Besitz an Grund und Vieh. Dieser Besitz wurde vom Vater auf den Sohn vererbt; dabei vor allem an den Erstgeborenen, denn es wäre für die Kindeskinder nicht viel übrig geblieben, hätte man Land über Generationen hinweg anteilsmäßig gerecht unter allen Kindern aufgeteilt.

Mit anderen Worten: die Sippschaft versucht ihre Besitztümer zusammenzuhalten. Würde die kinderlose Witwe sich außerhalb der Sippschaft neu verheiraten, dann wäre erstens der Brautpreis verloren, den die Familie des Bräutigams gezahlt hat, zweitens stellte sich die Frage, wie viel Besitz die Witwe in die neue Ehe mitnimmt.

Die Pflicht zur Schwagerheirat ist eine wirksame Idee - in einer patriarchalen Gesellschaft und für die Sippschaft war sie "gut". Wenn nicht bereits Gott das Gebot erlassen hätte, dann hätte man es erfinden müssen. Pfeifen
....

Man kann das auch andersherum sehen: Ich meine, dass es auch in Europa bis in den Norden (oder gar weltweit?) soetwas wie die Pflicht der Schwägerinnenheirat gab. Und dabei könnte es weniger um den Besitz als um die Versorgung der eigenen Gene (in den Kindern des Bruders) gehen. Soziobiologisch würde das also zumindest auch Sinn ergeben.

#126:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 29.12.2016, 17:35
    —
smallie hat folgendes geschrieben:
Heutzutage vertreten fast alle jüdischen und christlichen Strömungen die Einehe. Warum denn das? Wo genau in der Bibel wird die Einehe gefordert? Für's AT fällt mir dazu nichts ein. Im NT scheint sie vorausgesetzt zu werden. Korrekt?

Es geht im NT nicht um körperliche Vereinigung sondern um die spirituelle Vereinigung des zweiten Adam(Jesus) mit der Ekklesia (quasi die zweite Eva, 1 Spirit bestehend aus vielen Gliedern).

Ansonsten: "Wer also heiratet, handelt gut, und wer nicht heiratet, handelt besser. (1.Ko7)

/Theorie

#127:  Autor: FuxingWohnort: Ankh Morpork BeitragVerfasst am: 29.12.2016, 18:28
    —
Also im AT würde ich aus den 10 Geboten

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

und dem 6. Gebot die Einehe ableiten wollen incl. der Einstufung von Ehebruch als "Todsünde".

Und im NT gibt es eine irgendwie passende Geschichte dazu von Jesus und der Ehebrecherin:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_und_die_Ehebrecherin

Stellen, in den Männer wg. Ehebruch gesteinigt werden sollen, sind mir allerdings vollkommen unbekannt Lachen

#128:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 29.12.2016, 19:27
    —
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Also im AT würde ich aus den 10 Geboten

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

und dem 6. Gebot die Einehe ableiten wollen incl. der Einstufung von Ehebruch als "Todsünde".

Und im NT gibt es eine irgendwie passende Geschichte dazu von Jesus und der Ehebrecherin:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_und_die_Ehebrecherin

Stellen, in den Männer wg. Ehebruch gesteinigt werden sollen, sind mir allerdings vollkommen unbekannt Lachen

Die 10 Gebote als Aufforderung zur Einehe zu empfinden ist eine heutige Auslegung, die damals ziemlich sicher nicht gemeint war.

Der männliche Seitensprung ist wahrscheinlich nicht der Ehebruch, um den es geht, solange der nicht mit einer verheirateten Frau stattfindet - es handelt sich um eine Regel, die Kuckuckskinder verhindern soll. Die Frau ist nämlich Besitz, was man daran merkt, wie sie im 10. Gebot unter dem übrigen Hausstand aufgezählt wird.

Deshalb ist das Ehebruchverbot auch nicht als Aufforderung zur Einehe zu verstehen. In islamischen Ländern heißt es immer noch, dass Polygamie den Ehebruch verhindert.

#129:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 29.12.2016, 21:59
    —
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Also im AT würde ich aus den 10 Geboten

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

und dem 6. Gebot die Einehe ableiten wollen incl. der Einstufung von Ehebruch als "Todsünde".

Und im NT gibt es eine irgendwie passende Geschichte dazu von Jesus und der Ehebrecherin:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_und_die_Ehebrecherin

Stellen, in den Männer wg. Ehebruch gesteinigt werden sollen, sind mir allerdings vollkommen unbekannt Lachen


5. Mose - Kapitel 22 schrieb:
Zitat:
20 Ist's aber Wahrheit, daß die Dirne nicht ist Jungfrau gefunden,
21 so soll man sie heraus vor die Tür ihres Vaters Hauses führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, darum daß sie eine Torheit in Israel begangen und in ihres Vaters Hause gehurt hat; und sollst das Böse von dir tun. (1. Mose 34.7)
22 Wenn jemand gefunden wird, der bei einem Weibe schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und das Weib, bei dem er geschlafen hat; und sollst das Böse von Israel tun. (3. Mose 20.10)
23 Wenn eine Dirne jemand verlobt ist, und ein Mann kriegt sie in der Stadt und schläft bei ihr,
24 so sollt ihr sie alle beide zu der Stadt Tor ausführen und sollt sie steinigen, daß sie sterben; die Dirne darum, daß sie nicht geschrieen hat, da sie doch in der Stadt war; den Mann darum, daß er seines Nächsten Weib geschändet hat; und sollst das Böse von dir tun.
25 Wenn aber jemand eine verlobte Dirne auf dem Felde kriegt und ergreift sie und schläft bei ihr, so soll der Mann allein sterben, der bei ihr geschlafen hat,


Also Todsünden im wörtlichen Sinn.
Immerhin ist für eine Verurteilung eine vorhergehende Warnung und die Ertappung in flagranti mit zwei unabhängigen Zeugen erforderlich.

#130:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 31.12.2016, 15:19
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
.....
wolle hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du bestimmt den Sinn folgender Verbote der Bibel erklären:
Zitat:
Verbot für eine kinderlose Witwe, einen anderen als den Bruder des Schwagers zu heiraten (5.Mo 25, 5 )

....

Man kann das auch andersherum sehen: Ich meine, dass es auch in Europa bis in den Norden (oder gar weltweit?) soetwas wie die Pflicht der Schwägerinnenheirat gab. Und dabei könnte es weniger um den Besitz als um die Versorgung der eigenen Gene (in den Kindern des Bruders) gehen. Soziobiologisch würde das also zumindest auch Sinn ergeben.

Das ergibt nicht nur Sinn, es ist das bessere, weil allgemeinere Argument.

Zwar greift es nicht für das Zitat von wolle, da ging's um kinderlose Witwen. Ich wette aber einen Fünfer, daß sich auch Beispiele für Witwen mit Kindern finden lassen. Sollte es diese Beispiele nicht geben, müßte ich meine Auslegung nochmal schwer überdenken.

#131:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 31.12.2016, 16:49
    —
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Also im AT würde ich aus den 10 Geboten

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

und dem 6. Gebot die Einehe ableiten wollen incl. der Einstufung von Ehebruch als "Todsünde".

Ein paar Stellen weiter heißt es:

Zitat:
Nimmt er sich noch eine andere Frau, darf er sie in Nahrung, Kleidung und Beischlaf nicht benachteiligen.

https://www.bibleserver.com/text/EU/2.Mose21

Mein Eindruck nach kurzem Herumlesen: Einehe im AT? Nichts. Einehe in den Evangelien? Nichts. Erst bei Timotheus taucht die Einehe auf.

Das verursacht mir ein Aha-Erlebnis, weil ich Einehe immer als christliche Forderung verstanden habe. Von der Vielehe bei den Mormonen wußte ich, aber daraus den naheliegenden Schluß zu ziehen: Einehe ist eine spätere Ergänzung - das habe ich nicht geschafft.




Falls das hinkommt, folgen mindestens zwei Punkte:

    - Kritik an der Bibel ist keine gültige Kritik an heutigen Christen, die vielleicht schon ganz andere Dinge leben.

    - Wenn ein Erzkatholik das nächste Mal behauptet, die einzige und unwandelbare Religion zu vertreten, sollte man ihm die Einehe um die Ohren hauen.

#132:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 13.02.2017, 19:50
    —
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/psalm/83/#1 schrieb:

Psalm - Kapitel 83

Zitat:
17 Mache ihr Angesicht voll Schande, daß sie nach deinem Namen fragen müssen, o HERR.
18 Schämen müssen sie sich und erschrecken auf immer und zu Schanden werden und umkommen;
19 so werden sie erkennen, daß du mit deinem Namen heißest HERR allein und der Höchste in aller Welt. (Hosea 12.6)

#133:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 00:29
    —
https://www.sapereaudepls.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/ schrieb:
Zitat:
Die Bibel ist grausam und menschenverachtend
Der Gott der Bibel ist Antihumanist. Er rottet ganze Völker aus und lässt sich noch dafür feiern (2. Mose 17:13-16); er verlangt ausdrücklich öffentliche Vergewaltigungen (2. Samuel 12, 11f) und möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11), er befürwortet das Halten und Misshandeln von eigenen Sklaven (2. Mose 21, 20 – 21); ermordet skrupellos unschuldige Säuglinge (2. Mose 12,12); akzeptiert Sexsklavinnen als Kriegsbeute (5. Mose 21, 11); fordert die Todesstrafe für aufbegehrende Kinder (5. Mose 21, 18-21) und die Steinigung für vorehelichen Sex (5. Mose 22:20-21); er ist ein Sadist (5. Mose 28, 63); homophob (3. Mose 18, 22); befiehlt (5. Mose 20, 11-12) oder vollführt (Josua 10, 11-13) beispiellose Massenmorde, ist antipazifistisch (5. Mose 7, 16), erschafft das Übel in der Welt (Jesaja 45, 7);

Es folgen viele weitere Beispiele für Gewalt in der Bibel.

#134:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 21:52
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.sapereaudepls.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/ schrieb:
Zitat:
... dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11), ...

Es folgen viele weitere Beispiele für Gewalt in der Bibel.

Was soll dieser Müll?
Zur Zeit Mose gab es keine Christen.

#135:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 22:04
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.sapereaudepls.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/ schrieb:
Zitat:
... dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11), ...

Es folgen viele weitere Beispiele für Gewalt in der Bibel.

Was soll dieser Müll?
Zur Zeit Mose gab es keine Christen.

Berufen sich aber auf den Gott daraus.

#136:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 22.01.2018, 16:25
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.sapereaudepls.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/ schrieb:
Zitat:
... dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11), ...

Es folgen viele weitere Beispiele für Gewalt in der Bibel.

Was soll dieser Müll?
Zur Zeit Mose gab es keine Christen.

Biste so daneben oder willste uns für dumm verkaufen? Es gab schon damals Menschen, die andere Götter hatten. Und darum mußten sie sterben.
Das haben die Christen nur mit Freuden übernommen und die Rechtfertigung in der Bibel gefunden.

#137:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 22.01.2018, 18:57
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11)


Ne, das lese ich jetzt nicht so:

Zitat:
Wenn dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder die Frau an deinem Busen oder dein Freund, der dir wie dein Leben ist,...


hier steht mal nichts von Mutter

Zitat:
dich heimlich verführt, indem er sagt: Lass uns gehen und anderen Göttern dienen!


Es ist also nicht nur ein anderer Glaube erforderlich, sondern auch npch ein Versuch, dich von diesen Glauben zu überzeugen, also eine Missionierung.

Zitat:
Und du sollst ihn steinigen, dass er stirbt.


Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

#138:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 22.01.2018, 19:43
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11)


Ne, das lese ich jetzt nicht so:

Zitat:
Wenn dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder die Frau an deinem Busen oder dein Freund, der dir wie dein Leben ist,...


hier steht mal nichts von Mutter

Zitat:
dich heimlich verführt, indem er sagt: Lass uns gehen und anderen Göttern dienen!


Es ist also nicht nur ein anderer Glaube erforderlich, sondern auch npch ein Versuch, dich von diesen Glauben zu überzeugen, also eine Missionierung.

Zitat:
Und du sollst ihn steinigen, dass er stirbt.


Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.


Bei 5. Mose 13, 7-11 ist die Mutter explizit noch nicht dabei, dafür darf ein paar Zeilen weiter dann eine ganze Stadt platt gemacht werden, womit die Mutter dann implizit mit dabei sein dürfte:
Zitat:
13 Wenn du hörst von irgend einer Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, darin zu wohnen, daß man sagt: 14 Es sind etliche heillose Leute ausgegangen unter dir und haben die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Laßt uns gehen und andern Göttern dienen! - die ihr nicht kennt - 15 so sollst du sie fleißig suchen, forschen und fragen. Und so sich findet die Wahrheit, daß es gewiß also ist, daß der Greuel unter euch geschehen ist, 16 so sollst du die Bürger derselben Stadt schlagen mit des Schwertes Schärfe und sie verbannen mit allem, was darin ist, und ihr Vieh mit der Schärfe des Schwerts. (4. Mose 21.2)


Also
Tokio hat 38 Millionen Einwohner
Jakarta hat 32 Millionen Einwohner
Delhi hat 26 Millionen Einwohner
Manila hat 24 Millionen Einwohner
Seoul hat 24 Millionen Einwohner
Karatschi hat 23 Millionen Einwohner
Shanghai hat 23 Millionen Einwohner
Mumbai hat 23 Millionen Einwohner
New York hat 21 Millionen Einwohner

Da finden sich immer etliche heillos verführerische Leute, so dass man die Einwohner gemäß der Bibel enthaupten darf und ihre Haustiere und das restliche Zeug verbrennen darf.

#139:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 22.01.2018, 22:25
    —
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.
Wenn man schon mit dem Christentum hadern möchte, dann mit den Jesu Nachfolgern,
die sich alles mögliche aus dem Hintern gezogen haben.
Dem Christentum geht's da nicht besser als dem Marxismus.
Oder steht bei Opi Marx was von Gulag, Mauer und Stacheldraht?

#140:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 22.01.2018, 22:33
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Biste so daneben oder willste uns für dumm verkaufen?

Das Kompliment gebe ich gerne zurück.
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Es gab schon damals Menschen, die andere Götter hatten. Und darum mußten sie sterben.
Das haben die Christen nur mit Freuden übernommen und die Rechtfertigung in der Bibel gefunden.

Für Christen gibt es dafür eben keine Rechtfertigung in der Bibel, weil Jesus (das ist der Religionsstifter, nicht Moses), nie zur Gewalt aufgerufen hat.

Es hat schon Leute gegeben, die auf Beatles-Schallplatten (Du bist alt genug, um zu wissen, was das ist) Mordaufrufe gehört haben wollen und entsprechend ausgerastet sind.
Geben wird jetzt den Beatles, der Schallplatte oder gleich der ganzen Popmusik die Schuld?

#141:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 22.01.2018, 22:55
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Geben wird jetzt den Beatles, der Schallplatte oder gleich der ganzen Popmusik die Schuld?


Kommt darauf an, welchen Song Du meinst. Die Helter-Skelter-Story ist Quatsch, aber "Run for your life" ist tatsächlich creepy.

#142:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 22.01.2018, 23:01
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Für Christen gibt es dafür eben keine Rechtfertigung in der Bibel, weil Jesus (das ist der Religionsstifter, nicht Moses), nie zur Gewalt aufgerufen hat.

Der eigentlicher Religionsstifter ist ja wohl Paulus.

#143:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 22.01.2018, 23:03
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.
Wenn man schon mit dem Christentum hadern möchte, dann mit den Jesu Nachfolgern,
die sich alles mögliche aus dem Hintern gezogen haben.
Dem Christentum geht's da nicht besser als dem Marxismus.
Oder steht bei Opi Marx was von Gulag, Mauer und Stacheldraht?



Das ist Deine Auslegung der christlichen heiligen Schrift, die nicht von allen Christen geteilt wird.

#144:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 00:31
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058

#145:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 05:19
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.

#146:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 07:41
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Kat

#147:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 09:50
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.


Hier geht es gar nicht um die Beurteilungen von einzelnen Christen, sondern um die Frage ob das AT Gültigkeit für Christen besitzt.

#148:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 10:02
    —
https://www.die-bibel.de/bibeln/leitfaden-bibellese/ist-die-bibel-noch-aktuell/eine-bibel-zwei-testamente/
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kann-man-das-alte-testament-einfach-streichen-13558589-p3.html

#149:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 10:09
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.


Hier geht es gar nicht um die Beurteilungen von einzelnen Christen, sondern um die Frage ob das AT Gültigkeit für Christen besitzt.



Das sieht jeder Christ anders, genauso wie jeder Christ das AT anders interpretieren kann. Ergo: Alles Auslegungssache!

#150:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 10:19
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.


Hier geht es gar nicht um die Beurteilungen von einzelnen Christen, sondern um die Frage ob das AT Gültigkeit für Christen besitzt.



Das sieht jeder Christ anders, genauso wie jeder Christ das AT anders interpretieren kann. Ergo: Alles Auslegungssache!


Wieso enden hier immer alle Diskussionen um religiöse Fragen mit der Feststellung: "Etwas Genaues kann man nicht sagen." ?

#151:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 11:05
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.


Hier geht es gar nicht um die Beurteilungen von einzelnen Christen, sondern um die Frage ob das AT Gültigkeit für Christen besitzt.



Das sieht jeder Christ anders, genauso wie jeder Christ das AT anders interpretieren kann. Ergo: Alles Auslegungssache!


Wieso enden hier immer alle Diskussionen um religiöse Fragen mit der Feststellung: "Etwas Genaues kann man nicht sagen." ?

Man kann auch versuchen einen Pudding an der Wand zu nageln.

#152:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 11:39
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Wieso enden hier immer alle Diskussionen um religiöse Fragen mit der Feststellung: "Etwas Genaues kann man nicht sagen." ?

Vielleicht weil hier Mindergläubige über Dinge diskutieren, von denen sie offensichtlich wenig bis nichts verstehen: Religion und Theologie.

#153:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 12:08
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Wieso enden hier immer alle Diskussionen um religiöse Fragen mit der Feststellung: "Etwas Genaues kann man nicht sagen." ?

Vielleicht weil hier Mindergläubige über Dinge diskutieren, von denen sie offensichtlich wenig bis nichts verstehen: Religion und Theologie.


Dafür haben wir doch Dich, einen klugen und mitfühlenden Christen, der unserer religiösen Unbeholfenheit nicht mit Verachtung und Hohn, sondern mit Geduld und Nachsicht begegnet, also mit neutestamentlicher Güte.

#154:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 12:15
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Für Christen gibt es dafür eben keine Rechtfertigung in der Bibel, weil Jesus (das ist der Religionsstifter, nicht Moses), nie zur Gewalt aufgerufen hat.

Der eigentlicher Religionsstifter ist ja wohl Paulus.

Nee, das ist immer noch Jesus. Paulus hatte überhaupt keine Funktion, er war noch nicht mal Papst.

#155:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 12:17
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Wieso enden hier immer alle Diskussionen um religiöse Fragen mit der Feststellung: "Etwas Genaues kann man nicht sagen." ?

Vielleicht weil hier Mindergläubige über Dinge diskutieren, von denen sie offensichtlich wenig bis nichts verstehen: Religion und Theologie.


Dafür haben wir doch Dich, einen klugen und mitfühlenden Christen, der unserer religiösen Unbeholfenheit nicht mit Verachtung und Hohn, sondern mit Geduld und Nachsicht begegnet, also mit neutestamentlicher Güte.

Nee, dafür ist tillich zuständig. Der wird dafür sogar bezahlt. Wo steckt der eigentlich?
Wenn man ihn brauchen könnte, ist er nicht da.

#156:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 12:21
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Wieso? Das weiss jeder Christ. Allerdings beinhalten sie keinen Gewaltaufruf, nach dem die Leute hier lechzen.

#157:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 12:31
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058

Die Privatmeinung von Religionswissenschaftlern ist reichlich irrelevant.
Für zB Katholiken ist relevant, was im Katechismus steht.
Ich kann mich nicht erinnern, dass dort zur Steinigung von Ehefrauen oder ähnlichem Dummfug aus dem AT aufgerufen wird.
Aber vielleicht bist Du da auf einem neueren Stand?

#158:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 12:33
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Wieso enden hier immer alle Diskussionen um religiöse Fragen mit der Feststellung: "Etwas Genaues kann man nicht sagen." ?

Vielleicht weil hier Mindergläubige über Dinge diskutieren, von denen sie offensichtlich wenig bis nichts verstehen: Religion und Theologie.


Dafür haben wir doch Dich, einen klugen und mitfühlenden Christen, der unserer religiösen Unbeholfenheit nicht mit Verachtung und Hohn, sondern mit Geduld und Nachsicht begegnet, also mit neutestamentlicher Güte.

Nee, dafür ist tillich zuständig. Der wird dafür sogar bezahlt. Wo steckt der eigentlich?
Wenn man ihn brauchen könnte, ist er nicht da.


Nur weil er gerade nicht anwesend ist, heisst das ja nicht, dass er bisher nichts dazu gesagt hat. Tillichs Meinung zur Rolle des ATs im Christentum findest du im Thread "Altes Testament als ungültig erklärt".

Ansonsten reichen kurze Recherchen bei Google um zu erkennen, dass das, was Du hier vertrittst, nicht unumstrittener Konsens unter Christen und Theologen ist. Soll heissen: Das, was Du hier als Ergebnis unser ungläubigen Uninformiertheit bezeichnest, wird durchaus auch von gläubigen Christen vertreten.

#159:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 12:50
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Allerdings beinhalten sie keinen Gewaltaufruf, nach dem die Leute hier lechzen.


Nun ja. Wenn Gott mich bestraft, weil mein Ur-Grossvater den falschen Glauben hatte, finde ich das schon mal nicht sehr nett. Und dass Gott sich mehr Gedanken darüber macht, ob Sklaven am siebten Tag auch wirklich ruhen anstatt mal was zur Sklaverei generell zu sagen, finde ich auch interessant.

#160:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 12:55
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:

Ansonsten reichen kurze Recherchen bei Google um zu erkennen, dass das, was Du hier vertrittst, nicht unumstrittener Konsens unter Christen und Theologen ist. Soll heissen: Das, was Du hier als Ergebnis unser ungläubigen Uninformiertheit bezeichnest, wird durchaus auch von gläubigen Christen vertreten.

Google als neue Quelle göttlicher Eingebungen? Lachen

Bei der Inbrunst, mit der Atheisten die alte Schwarte AT erforschen, könnte man glatt denken,
sie glauben selber dran. Schlage eine neue Religion vor: den AT-ismus.
Auf der Suche nach einem neuen Symbol dafür könnte man einen weiteren, sinnlosen Trööt aufmachen.

#161:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 13:03
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Google als neue Quelle göttlicher Eingebungen? Lachen


Ach ja. Wenn man nichts mehr zu sagen hat, macht man sich darüber lustig, welche Suchmaschine der andere benutzt hat, um Informationen zu recherchieren. Geht es noch billiger?

Zitat:
Bei der Inbrunst, mit der Atheisten die alte Schwarte AT erforschen, könnte man glatt denken,
sie glauben selber dran. Schlage eine neue Religion vor: den AT-ismus.
Auf der Suche nach einem neuen Symbol dafür könnte man einen weiteren, sinnlosen Trööt aufmachen.


Da geht es hier nach Monaten mal wieder um das Thema Christentum und Du beschwerst Dich über Inbrunst? Merkwürdige Erscheinungen hast Du....

#162:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 13:19
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:

Nun ja. Wenn Gott mich bestraft, weil mein Ur-Grossvater den falschen Glauben hatte, finde ich das schon mal nicht sehr nett.

Tut er das? Solange Du selber den "richtigen" Glauben hast, ist alles im grünen Bereich.
Kramer hat folgendes geschrieben:

Und dass Gott sich mehr Gedanken darüber macht, ob Sklaven am siebten Tag auch wirklich ruhen anstatt mal was zur Sklaverei generell zu sagen, finde ich auch interessant.

Frage

Ich habe generell Schwierigkeiten, mich in die Gedanken Gottes einzufühlen.
Möglicherweise existiert er ja gar nicht.

#163:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 13:32
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Google als neue Quelle göttlicher Eingebungen? Lachen


Ach ja. Wenn man nichts mehr zu sagen hat, macht man sich darüber lustig, welche Suchmaschine der andere benutzt hat, um Informationen zu recherchieren. Geht es noch billiger?

Ich hätte auch $SUCHMASCHINE schreiben können. Abstimmungen per Suchmaschine sind als Quelle der Erkenntnis nunmal etwas zweifelhaft.

#164:  Autor: FuxingWohnort: Ankh Morpork BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 13:48
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Für Christen gibt es dafür eben keine Rechtfertigung in der Bibel, weil Jesus (das ist der Religionsstifter, nicht Moses), nie zur Gewalt aufgerufen hat.

Der eigentlicher Religionsstifter ist ja wohl Paulus.

Nee, das ist immer noch Jesus. Paulus hatte überhaupt keine Funktion, er war noch nicht mal Papst.


Dann schreibst DU ihm ja dann mit dem XY-Brief eine Relevanz zu, die du an dieser Stelle hier wieder komplett verwirfst?

Kann es sein, dass Deine Religion nur mit solchen Widersprüchen funktioniert?

#165:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 14:43
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058

Die Privatmeinung von Religionswissenschaftlern ist reichlich irrelevant.
Für zB Katholiken ist relevant, was im Katechismus steht.
Ich kann mich nicht erinnern, dass dort zur Steinigung von Ehefrauen oder ähnlichem Dummfug aus dem AT aufgerufen wird.
Aber vielleicht bist Du da auf einem neueren Stand?

Für den Papst ist schon auch noch relevant, was im AT steht.
Ich kann mich nicht erinnern, dass der Papst das komplette AT oder Teile davon als Ungültig erklärt hat.

Wenn bei 5. Mose - Kapitel 22 geschrieben steht:
Zitat:
20 Ist's aber Wahrheit, daß die Dirne nicht ist Jungfrau gefunden,
21 so soll man sie heraus vor die Tür ihres Vaters Hauses führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, darum daß sie eine Torheit in Israel begangen und in ihres Vaters Hause gehurt hat; und sollst das Böse von dir tun. (1. Mose 34.7)
22 Wenn jemand gefunden wird, der bei einem Weibe schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und das Weib, bei dem er geschlafen hat; und sollst das Böse von Israel tun.

Dann gibt es da nicht viel zu interpretieren.
Noch Heute doziert der rennomierte AT-Forscher Frank Crüsemann ("Das Alte Testament als Wahrheitsraum des Neuen") davon, unter welchen Umständen eine Steinigung denn in Frage kommt.
Man kommt einfach nicht davon los, und selektiv lesen hilft nur bedingt.
Theoretisch können immer irgendwelche Hardliner um die Ecke kommen und Gewalt im Sinne der Bibel (oder der Thora oder des Korans) gut heißen.

Und selbst die deutsche die Politik ist immer noch bereit, vor angewandter Gewalt die Augen zu verschließen, wenn es politisch opportun erscheint.
Siehe sexuelle Verstümmelung in Deutschland.
Siehe Bombardierungen von Zivilisten durch die Türkei.

In Saudi-Arabien werden immer noch Todesurteile vollstreckt nach der Scharia.
Im Gaza-Streifen werden nach Gutdünken Zivilisten bombardiert, und der Großteil der Welt schaut weg.
Terroristen morden und werden von Geschäftsleuten aus religiösen Motiven bezahlt.
Das ist heutige Gewalt, die zu Teilen religiös gerechtfertigt wurde.

#166:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 14:44
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:

Nun ja. Wenn Gott mich bestraft, weil mein Ur-Grossvater den falschen Glauben hatte, finde ich das schon mal nicht sehr nett.

Tut er das? Solange Du selber den "richtigen" Glauben hast, ist alles im grünen Bereich.


Das steht in den zehn Geboten, die Du als gewaltfrei bezeichnet hast, aber anders.

#167:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 14:46
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Wieso enden hier immer alle Diskussionen um religiöse Fragen mit der Feststellung: "Etwas Genaues kann man nicht sagen." ?

Vielleicht weil hier Mindergläubige über Dinge diskutieren, von denen sie offensichtlich wenig bis nichts verstehen: Religion und Theologie.


Ich will von religiöser Schriftauslegung auch gar nix verstehen. Das ist nicht mein Problem. Ich sehe lediglich, dass Christen ihre heilige Schrift verschieden auslegen. Wer die jetzt "richtig" oder "falsch" auslegt ist mir ehrlich gesagt sehr egal. Mich interessiert bloss welche Christen die so auslegen, dass das gefährlich werden kann und welche sie kompatibel mit Gesetz und Menschenrechten auslegen. Alles andere sollen die unter sich ausmachen.

#168:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 14:58
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Google als neue Quelle göttlicher Eingebungen? Lachen


Ach ja. Wenn man nichts mehr zu sagen hat, macht man sich darüber lustig, welche Suchmaschine der andere benutzt hat, um Informationen zu recherchieren. Geht es noch billiger?

Ich hätte auch $SUCHMASCHINE schreiben können. Abstimmungen per Suchmaschine sind als Quelle der Erkenntnis nunmal etwas zweifelhaft.


Wenn ich also über Google-Suche Aussagen von Christen und chrsitlichen Theologen finde, die Deinen hier gemachten Aussagen widersprechen, dann sind das Falschaussagen, weil ich sie über Google gefunden habe? Wie viele Quellen müsste ich verlinken, um Dich zu überzeugen? Und wer garantiert mir, dass das nicht verschwendete Lebenszeit ist, weil Du es dann doch wieder mit einer blöden Ausrede beiseite wischst?

#169:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 15:29
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Abstimmungen per Suchmaschine sind als Quelle der Erkenntnis nunmal etwas zweifelhaft.

Aber nicht zweifelhafter als dein ad ignorantiam-Fehlschluss.

#170:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 15:42
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Für Christen gibt es dafür eben keine Rechtfertigung in der Bibel, weil Jesus (das ist der Religionsstifter, nicht Moses), nie zur Gewalt aufgerufen hat.

Der eigentlicher Religionsstifter ist ja wohl Paulus.

Nee, das ist immer noch Jesus. Paulus hatte überhaupt keine Funktion, er war noch nicht mal Papst.

Was diese Behauptung betrifft: Entweder bist du völlig unwissend, oder du hast schlicht und einfach gelogen. Die Christenlehre ist durch und durch paulinisch.

#171:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 16:06
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DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Wieso? Das weiss jeder Christ. Allerdings beinhalten sie keinen Gewaltaufruf, nach dem die Leute hier lechzen.

Nee, es zeigt nur, wie Christen die ganze Chose nach eigenem Gusto deuten. Alttestamentarisch, mal ja, mal nein, je nach dem, obs in den momentanen Kram passt.

#172:  Autor: Diligentia BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 17:50
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vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Wieso? Das weiss jeder Christ. Allerdings beinhalten sie keinen Gewaltaufruf, nach dem die Leute hier lechzen.

Nee, es zeigt nur, wie Christen die ganze Chose nach eigenem Gusto deuten. Alttestamentarisch, mal ja, mal nein, je nach dem, obs in den momentanen Kram passt.

*zustimm* - bis auf den Pauschalbegriff "Christen". Denn die (!) "Christen" gibt's eigentlich gar nicht, weil sie sich
a) nicht nur der Rosinenpickerei je nach Situation bedienen und damit chamäleonartig jedes Linke ins Rechte, jedes Oben in Unten und jedes "gut" in "böse" verdrehen, sondern auch
b) untereinander komplett uneinig sind (vgl. and. Rel.). Seit vielen Jahrhunderten betreiben ihre "Theo"logen und Laien"christen" nun schon Bibelexegese und haben sich derweil untereinander schon in unzählige Sekten aufgespalten. Angefangen von der katholischen, über die protestantische, die orthodoxe usw. bis hin zu den Zeugen-"Jehovas".

Wer kennt es nicht?!? ... das infantile und absolut nervtötende innerreligiöse Gezänk darum, wer denn nun der "richtige" Christ, der "richtige" Moslem, der "richtige" Jude, usw. sei.

Ansonsten:
Das "Christentum" ist ursprünglich keine eigene Religion, sondern eine Abspaltung - also selbst eine Sekte (!) - des Judentums. Vorausgesetzt besagter Jesus v. Nazareth hat tatsächlich gelebt (worüber sich Religionshistoriker m.W. keineswegs zweifelsfrei einig sind), wollte er niemals eine eigene Religion gründen, sondern das damalige Judentum reformieren/revolutionieren (v.a. vermutl. deshalb, weil die damalige jüd. Pristerschaft mit den römischen Besatzern gemeinsame, sehr lukrative Sache machten).

Paulus (der jüdische "Wendehals") war derjenige, der aus der reformerischen/revolutionären jüdischen Sekte eine neue Religion ("Christentum") machte und sich dabei mit Jakobus (Jesus' Bruder), dem eigentl. "Führer" der jüd. "Jesus"-sekte auf übelste Weise stritt und sich ständig mit Jakobus - der gegen ein "Christentum" war - überwarf.

Auch hat (imo sogar in der Bibel nachlesbar) Jesus selbst nie davon gesprochen "Gottes" Sohn zu sein, im Gegenteil, er nannte sich "MENSCHEN"-Sohn. Und sein "Gott" war Jahwe und kein trispältiges Wesen, von dem er selbst ein Teil sein soll.


Gewaltaufruf in den 10 Geboten:
Gibt es wohl tatsächlich nicht, muss es aber auch nicht geben. Denn wer Gewalt(herrschaft) lebt, braucht keinen Aufruf dazu.
Und wenn in den 10 Geboten eine Frau in einer Reihe mit allen andern Besitzständen eines Mannes aufgezählt wird (Slaven, Vieh, usw.), die nicht begehrt werden soll, wenn sie einem anderen GEHÖRT (!), dann ist das wohl eindeutig die gewalt-ige Herrschaft der einen (anat. männl.) Hälfte einer Gruppe über die andere (anat. weibl.) Hälfte.

Das alles mag man den altertümlichen Gesellschaften verzeihen, sie wussten noch nix von UN-Charta, allgem. Menschenrechten, bzw. dem dt. Grundgesetz. Aber wer sich in der heutigen Zeit auf die Bibel, bzw. die 10 Gebote als moralische Instanz beruft, ist m.E. nicht ganz bei Trost und im 21. Jh. noch nicht angekommen.

#173:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 21:58
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Wieso? Das weiss jeder Christ. Allerdings beinhalten sie keinen Gewaltaufruf, nach dem die Leute hier lechzen.


Ich finde es halt seltsam, dass ein Christ die zehn Gebote akzeptiert, das Verbot Schweinefleisch zu essen, welches ebenfalls aus dem AT stammt aber ignoriert.

#174:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 23:35
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DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Wieso? Das weiss jeder Christ. Allerdings beinhalten sie keinen Gewaltaufruf, nach dem die Leute hier lechzen.

Lechzen ist wohl der falsche Ausdruck, es ist wohl eher bedauernde und notwendige Kritik.
Ich sehe es als legitime Kritik an einer Buchreligion an, dass die institutionalisierte Religiosität nicht in der Lage ist, irrsinnige Passagen an sogenannten heiligen Texten zu streichen.
Statt dessen erklärt die Mehrheit der Kleriker die Texte pauschal für gültig und gleichwertig.
Kein Wunder, dass der Kirche die vernunftbegabten "Schafe" weg laufen.
Es ist wie mit den Dinosauriern.
Wer sich nicht anpassen kann, stirbt aus.
Die Evolution verlangt es so.

#175:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 23:51
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Ich sehe es als legitime Kritik an einer Buchreligion an, dass die institutionalisierte Religiosität nicht in der Lage ist, irrsinnige Passagen an sogenannten heiligen Texten zu streichen.
Statt dessen erklärt die Mehrheit der Kleriker die Texte pauschal für gültig und gleichwertig.


Das finde ich konsequent. Wenn man der Meinung ist, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann kann man nicht einfach Sachen wegstreichen.

#176:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 02:00
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Ich sehe es als legitime Kritik an einer Buchreligion an, dass die institutionalisierte Religiosität nicht in der Lage ist, irrsinnige Passagen an sogenannten heiligen Texten zu streichen.
Statt dessen erklärt die Mehrheit der Kleriker die Texte pauschal für gültig und gleichwertig.


Das finde ich konsequent. Wenn man der Meinung ist, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann kann man nicht einfach Sachen wegstreichen.

Kann man offenbar doch, denn man hat es schon getan. Wenig nur, ein bißchen hie und da wo es nicht so auffällt, oder auch an besonders schlimmen Stellen, wie etwa die Ziegelöfen, in denen Daniel die besiegten Völker verheizte. Die Enak-Söhne mit Gliedern wie die Eselshengste sind schon lange nicht mehr in der Bibel, und auch die Stelle "alles, was an die Wand pißt..." ist nicht mehr da.
Man muß nur mal eine Lutherbibel von etwa 1800 mit der heutigen vergleichen, da staunt man aber.
Aber es ist doch so, daß man solche Ungeheuerlichkeiten wie den Vater Abraham, der seinen Sohn schlachten wollte, einfach nicht rauskürzen kann, nachdem man das 2tausend Jahre lang als vorbildlich gefeiert hat.
Oder das Jesus-Wort: "Es führt kein anderer Weg zum Vater denn durch mich." Wenn es zutrifft, dann sind z.B. alle Juden aus den Gaskammern der Nazis direkt in die Hölle gekommen...

#177:  Autor: Diligentia BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 02:29
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Ich sehe es als legitime Kritik an einer Buchreligion an, dass die institutionalisierte Religiosität nicht in der Lage ist, irrsinnige Passagen an sogenannten heiligen Texten zu streichen.
Statt dessen erklärt die Mehrheit der Kleriker die Texte pauschal für gültig und gleichwertig.


Das finde ich konsequent. Wenn man der Meinung ist, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann kann man nicht einfach Sachen wegstreichen.

Kann man offenbar doch, denn man hat es schon getan. Wenig nur, ein bißchen hie und da wo es nicht so auffällt, oder auch an besonders schlimmen Stellen, wie etwa die Ziegelöfen, in denen Daniel die besiegten Völker verheizte. Die Enak-Söhne mit Gliedern wie die Eselshengste sind schon lange nicht mehr in der Bibel, und auch die Stelle "alles, was an die Wand pißt..." ist nicht mehr da.
Man muß nur mal eine Lutherbibel von etwa 1800 mit der heutigen vergleichen, da staunt man aber.
Aber es ist doch so, daß man solche Ungeheuerlichkeiten wie den Vater Abraham, der seinen Sohn schlachten wollte, einfach nicht rauskürzen kann, nachdem man das 2tausend Jahre lang als vorbildlich gefeiert hat.
Oder das Jesus-Wort: "Es führt kein anderer Weg zum Vater denn durch mich." Wenn es zutrifft, dann sind z.B. alle Juden aus den Gaskammern der Nazis direkt in die Hölle gekommen...


............... Daumen hoch!

#178:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 08:56
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
Ich finde es halt seltsam, dass ein Christ die zehn Gebote akzeptiert, das Verbot Schweinefleisch zu essen, welches ebenfalls aus dem AT stammt aber ignoriert.

Aber Barnabas hat das doch erklärt:
Zitat:
Es ist also nicht ein Gebot Gottes, nicht zu essen, Moses hat vielmehr im geistigen Sinn gesprochen. Das Schwein nun nannte er in diesem Sinne: der Mensch soll nicht verkehren mit Leuten, die den Schweinen ähnlich sind; denn wenn sie in Fülle haben, vergessen sie den Herrn, wenn sie aber Mangel haben, anerkennen sie den Herrn, genau wie das Schwein; solange es zu fressen hat, kennt es seinen Herrn nicht; wenn es aber Hunger leidet, dann raunzt es, und sobald es bekommen hat, schweigt es wieder.

Ebenso überzeugend hat der Theologe v. Stosch dargelegt, dass mit Jungfräulicher Geburt und Leiblicher Auferstehung keineswegs das gemeint ist, was naive Atheisten darunter verstehen. ("Alle Marienaussagen sind immer Aussagen über die Menschheit.")

#179:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 10:33
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
....
Ebenso überzeugend hat der Theologe v. Stosch dargelegt, dass mit Jungfräulicher Geburt und Leiblicher Auferstehung keineswegs das gemeint ist, was naive Atheisten darunter verstehen. ("Alle Marienaussagen sind immer Aussagen über die Menschheit.")

Das wundert mich jetzt. Ich habe zwar keine Lust, mich theologisch mit dem Problem auseinanderzusetzen, kann mich aber noch sehr gut an die Empörung erinnern, die Heinemann mit ihrem "Es hat sich ausgejungfert" unter katholischen Theologen ausgelöst hat. Dies besondere Sicht der Jungfräulichkeit der Figur Maria scheint also nicht nur ein Zeichen des naiven Atheismus zu sein. Kann es sein, dass v. Stosch das ist, was man normalerweise einen Rosstäuscher nennt?

#180:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 11:50
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Ich sehe es als legitime Kritik an einer Buchreligion an, dass die institutionalisierte Religiosität nicht in der Lage ist, irrsinnige Passagen an sogenannten heiligen Texten zu streichen.
Statt dessen erklärt die Mehrheit der Kleriker die Texte pauschal für gültig und gleichwertig.


Das finde ich konsequent. Wenn man der Meinung ist, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann kann man nicht einfach Sachen wegstreichen.

Kann man offenbar doch, denn man hat es schon getan. Wenig nur, ein bißchen hie und da wo es nicht so auffällt, oder auch an besonders schlimmen Stellen, wie etwa die Ziegelöfen, in denen Daniel die besiegten Völker verheizte. Die Enak-Söhne mit Gliedern wie die Eselshengste sind schon lange nicht mehr in der Bibel, und auch die Stelle "alles, was an die Wand pißt..." ist nicht mehr da.
Man muß nur mal eine Lutherbibel von etwa 1800 mit der heutigen vergleichen, da staunt man aber.


Man müsste den Ursprungstext kennen und verstehen, wenn man das beurteilen will. Es könnte ja auch sein, dass Luther manches falsch übersetzt hat, und, dass der Text, der übersetzt wurde, mehrdeutig war.

#181:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 12:25
    —
"Religionskritik" ist offensichtlich nicht der Grund für die kleiner werdende Anzahl bewußter christlicher Kirchenmitglieder. Ich würde es eher als eine Folge nachlassender Fertigkeit im Umgang mit dem Themenbreich beschreiben - wie sie sich hier auch von religionskritischer Seite zeigt. Ob seitens der Religiösen oder ihrer Kritiker, die Substanz schrumpft. Ob man über diese Entwicklung erfreut sein sollte, wage ich zu bezweifeln.

#182:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 12:31
    —
zelig hat folgendes geschrieben:
"Religionskritik" ist offensichtlich nicht der Grund für die kleiner werdende Anzahl bewußter christlicher Kirchenmitglieder. Ich würde es eher als eine Folge nachlassender Fertigkeit im Umgang mit dem Themenbreich beschreiben - wie sie sich hier auch von religionskritischer Seite zeigt. Ob seitens der Religiösen oder ihrer Kritiker, die Substanz schrumpft. Ob man über diese Entwicklung erfreut sein sollte, wage ich zu bezweifeln.


Was du vermutlich meinst, ist der religiöse Traditionsabbruch. Der hat aber zwei Seiten, die eine, jüngere, die die alten Traditionen nicht mehr aufnimmt, und die andere, ältere, die keine Lust mehr hat, sie weiterzugeben. Den nachlassenden Fertigkeiten der Jüngeren geht also nachlassendes Interesse der Älteren voraus. Und nachlassendes Interesse bedeutet nachlassende Bedeutung. Wer selbst religiös ist, mag das unerfreulich finden, wer nicht, der nicht.

#183:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 12:37
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Wieso? Das weiss jeder Christ. Allerdings beinhalten sie keinen Gewaltaufruf, nach dem die Leute hier lechzen.


Ich finde es halt seltsam, dass ein Christ die zehn Gebote akzeptiert, das Verbot Schweinefleisch zu essen, welches ebenfalls aus dem AT stammt aber ignoriert.

Das ist relativ simpel (und meine Rede seit Tagen): beim Übergang vom AT zum NT wurden hinderliche und weniger wichtige Vorschriften gestrichen.
Das dürfte auch Marketingüberlegungen geschuldet gewesen sein. Wenn die frohe Botschaft auch ausserhalb des Judentums fruchten sollte, speziell bei Griechen und Römern, dann musste Dummfug wie Bubenbeschneidung und Schweinephobie halt weg.
Der Islam hingegen, für den das alte AT übrigens ebenso Vorgeschichte ist wie für das Christentum, insofern herrscht hier Gleichstand, hat den ganzen Quatsch 1:1 übernommen und zelebriert ihn mit grosser Inbrunst bis zum heutigen Tag. Deswegen kommt er ja so rückständig daher.

Die 10 Gebote hingegen sind wesentlich elementarer als alberne abergläubische Vorstellungen von "unreinen" Tieren. Sie regeln den Zusammenhalt menschlicher Gesellschaften.
Die meisten von ihnen könnte sogar ein Atheist unterschreiben. OK, die ersten 2 oder 3 natürlich nicht,
aber selbst das heikle 6. sagt eigentlich nur aus, dass man seinen Partner nicht bescheissen sollte.
Also etwas, was auch in Atheistenkreisen als höchst unfein gilt.

#184:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 15:37
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Das ist relativ simpel (und meine Rede seit Tagen): beim Übergang vom AT zum NT wurden hinderliche und weniger wichtige Vorschriften gestrichen.

Nein, wer dir ein Gesetz vorgibt der sagt damit das du selbst nicht richtig bist. Nur wer dem Wesen nach potentieller Mörder ist zu dem sagt man: Morde nicht!, oder zum potentiellen Dieb: Nicht stehlen!.

Wenn aber die Inhalte des Gesetzes im Wesen integriert sind kann das Gesetz von seiner Form befreit werden.

[Bibelstunde]
»Passt auf! Die Zeit wird kommen", spricht Jahwe, "da schließe ich einen neuen Bund mit Israel und Juda. Er ist nicht mit dem zu vergleichen, den ich damals mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm und aus Ägypten herausführte. Diesen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war", spricht Jahwe. "Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen werde, wird ganz anders sein", spricht Jahwe. "Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, ich lege es tief in sie hinein.«
Jer 31:31
[/Bibelstunde]

#185:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 15:52
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Die 10 Gebote hingegen sind wesentlich elementarer als alberne abergläubische Vorstellungen von "unreinen" Tieren. Sie regeln den Zusammenhalt menschlicher Gesellschaften.
Die meisten von ihnen könnte sogar ein Atheist unterschreiben. OK, die ersten 2 oder 3 natürlich nicht,
aber selbst das heikle 6. sagt eigentlich nur aus, dass man seinen Partner nicht bescheissen sollte.
Also etwas, was auch in Atheistenkreisen als höchst unfein gilt.


Du hast entweder keine Ahnung von den 10 Geboten oder keine von Ahnung von Atheisten.

Es sind die ersten 4 Gebote, die sich mit Gott, seiner Verehrung und der Erfüllung seiner Wünsche beschäftigen. Damit sind schon mal 4 von 10 Geboten für Dönekens verplempert, mit der ein Atheist so gar nichts anfangen kann.

"Du sollst Vater und Mutter ehren." Ganz nett. Aber auch teuflisch unvollständig. Der Fall von den Eltern in Kalifornien, die ihre Kinder jahrelang eingesperrt haben, ist nur ein Beispiel für die Lücken in diesem Konzept.

"Du sollst nicht töten". Ja, das erste Gebot, das den Namen auch verdient.

"Du sollst nicht ehebrechen." Für mich wäre das nicht in den den Top 10 der wichtigsten Regeln für das menschliche Miteinander, aber an anderer Stelle heisst es ja (in der Langfassung) 'Ich bin ein eifersüchtiger Gott', also passt das hier schon ganz gut ins Konzept. Ich denke mal, es gibt gte Gründe, warum das heute bei uns nicht mehr strafbar ist, darum gibt es von mir ein 'Nein'. Und vom Dieter auch.

"Du sollst nicht stehlen." OK. Guter Vorschlag.

"Du sollst nicht lügen". Würde ich nie machen. Finde ich richtig, richtig gut, dieses Gebot. Mit den Augen rollen

"Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib, Haus, Hof usw." Inakzeptabel. Ich habe bei 'nicht stehlen' zugestimmt, aber was ich begehre ist ja wohl zunächst meine Sache. Das Gebot ist entweder eine Frechheit oder einfach nur doppelt gemoppelt. Daumen runter!

Da bleiben von zehn Geboten jetzt wieviel übrig? Zweieinhalb oder so? Naja, vielleicht war es ja Gottes erster Versuch. Es ist noch kein Meister in den Himmel gefallen.

#186:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 15:57
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Wieso? Das weiss jeder Christ. Allerdings beinhalten sie keinen Gewaltaufruf, nach dem die Leute hier lechzen.

Die Zehn Gebote beinhalten zwar noch keinen Gewaltaufruf.
Aus
Zitat:
Ehre deinen Vater und deine Mutter, ...
wird bei Verstoß
im dritten Buch Mose, Kapitel 20, Vers 9.
Zitat:
„Wer seinem Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.“


http://www.taz.de/!5269444/ schrieb:
Koran vs. Bibel
Zitat:
Gewalt können sie alle
Pegidas Helfer behaupten, dass der Islam gegenüber dem Christentum eine rückständige und aggressive Religion sei. Ein Quiz beweist das Gegenteil.

#187:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 16:19
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Das ist relativ simpel (und meine Rede seit Tagen): beim Übergang vom AT zum NT wurden hinderliche und weniger wichtige Vorschriften gestrichen.

Bereits Jesus streicht "kein Iota" vom "Gesetz", also vom AT.

Matthäus 5,17-19 schrieb Jesus zu:
Zitat:
„Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten abzuschaffen. Ich komme nicht abzuschaffen, vielmehr zu vollenden. Wahrlich, ich sage euch: Eher werden Himmel und Erde untergehen, als dass auch nur ein Jota oder Strichlein vom Gesetz vergeht, bevor nicht alles geschehen ist. Jedoch, wenn einer eines dieser kleineren Gebote nicht beachtet und so die Menschen lehrt, der wird als der Geringste im Himmelreich gelten. Nur wer sie hält und halten lehrt, der wird als Großer im Himmelreich gelten.“


Bis heute wurde vom AT nicht viel gestrichen.

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Der Islam hingegen, für den das alte AT übrigens ebenso Vorgeschichte ist wie für das Christentum, insofern herrscht hier Gleichstand, hat den ganzen Quatsch 1:1 übernommen und zelebriert ihn mit grosser Inbrunst bis zum heutigen Tag. Deswegen kommt er ja so rückständig daher.


Der Koran war etwa 600 Jahre nach Jesus uns stellte einige soziale Verbesserungen dar, z. B. beim Scheidungsrecht, was die Frauen einiges besser stellte.
Nur durch patriarchalische Strukturen im Islam wurde in der Praxis einiges einkassiert.
Kriegerische Passagen betreffen nur noch ein Minimum des Inhaltes im Koran.
Womit ich den Koran nicht pauschal verteidigen möchte.

#188: islamische vs. christliche Dreckslochsysteme Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 16:57
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Das ist relativ simpel (und meine Rede seit Tagen): beim Übergang vom AT zum NT wurden hinderliche und weniger wichtige Vorschriften gestrichen.

Bereits Jesus streicht "kein Iota" vom "Gesetz", also vom AT.

Matthäus 5,17-19 schrieb Jesus zu:
Zitat:
„Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten abzuschaffen. Ich komme nicht abzuschaffen, vielmehr zu vollenden. Wahrlich, ich sage euch: Eher werden Himmel und Erde untergehen, als dass auch nur ein Jota oder Strichlein vom Gesetz vergeht, bevor nicht alles geschehen ist. Jedoch, wenn einer eines dieser kleineren Gebote nicht beachtet und so die Menschen lehrt, der wird als der Geringste im Himmelreich gelten. Nur wer sie hält und halten lehrt, der wird als Großer im Himmelreich gelten.“


Bis heute wurde vom AT nicht viel gestrichen.

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Der Islam hingegen, für den das alte AT übrigens ebenso Vorgeschichte ist wie für das Christentum, insofern herrscht hier Gleichstand, hat den ganzen Quatsch 1:1 übernommen und zelebriert ihn mit grosser Inbrunst bis zum heutigen Tag. Deswegen kommt er ja so rückständig daher.


Der Koran war etwa 600 Jahre nach Jesus uns stellte einige soziale Verbesserungen dar, z. B. beim Scheidungsrecht, was die Frauen einiges besser stellte.
Nur durch patriarchalische Strukturen im Islam wurde in der Praxis einiges einkassiert.
Kriegerische Passagen betreffen nur noch ein Minimum des Inhaltes im Koran.
Womit ich den Koran nicht pauschal verteidigen möchte.


Gut bemerkt, wolle. Coole Sache, das...

Zum Vergleich christlicher vs. islamischer Kultur:

Während es in den dominant islamischen Ländern - diktiert von besonders bekloppten islamistischen Führern - im Prinzip nur den Islam und seine Schriften und Gesetze gibt, ist es in den christlichen Ländern - selbst in den reicheren davon - so, dass sich zur Bibelbabbel solche Schriften wie "Mein Kampf", "Protokolle der Weisen von Zion", "Essai sur l'inégalité des races humaines" (Gobineau), "Arische Weltanschauung" (H. S. Chamberlain), "Atlas Shrugged" (A. Rand) u.v.a. verbreitet haben, welche die ideologischen Grundlagen der bisherigen westlichen Faschismen lieferten und liefern und sich aufs engste mit der kapitalistischen Klassendiktatur - ob in der Version des Neoliberalismus oder nicht - verbanden und weiterhin verbinden, wie man am derzeitigen erneuten Rechtsruck in der westlichen Welt sieht.

In der neueren Zeit setzten solche Autoren wie Breivik und SPD-Mitglied Sarrazin diese literarische Reihe fort.

Dazu gesellen sich diverse rechts-esoterische Strömungen, welche ebenfalls die Verbreitung des Irrationalismus im christlichen Westen forcieren:



Peter Kratz: Die Götter des New Age

Alle diese Ideologien sind mit tausenden von Fäden mit dem Christentum und seinen unseligen Traditionen verknüpft und stellen so etwas dar wie seine politische Modernisierung und Übertragung in die Epoche des modernen Kapitalismus.

Vergleicht man also die jeweiligen Gesamtkulturen - hier islamisch dort christlich-westlich-imperialistisch inklusive aller *add ons* - dann gibt sich beides nix. Es gibt zwar Unterschiede, aber es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera, wenn man unter'm Strich vergleicht und nachrechnet, was die Auswirkungen beider *Systeme* hinsichtlich Inhumanität, Gewalt und Destruktivität insgesamt in Vergangenheit, Gegenwart und mutmaßlicher Zukunft betrifft.

Somit kann die Wahl der Menschheit also wohl kaum darin bestehen, zwischen diesen beiden Alternativen zu wählen. Beides sind *Dreckslochsysteme*. Cool

#189:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 18:40
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Das ist relativ simpel (und meine Rede seit Tagen): beim Übergang vom AT zum NT wurden hinderliche und weniger wichtige Vorschriften gestrichen.
Das dürfte auch Marketingüberlegungen geschuldet gewesen sein. Wenn die frohe Botschaft auch ausserhalb des Judentums fruchten sollte, speziell bei Griechen und Römern, dann musste Dummfug wie Bubenbeschneidung und Schweinephobie halt weg.


Das ist mir schon klar. Mir fehlt nur die "göttliche" Erlaubnis für diese Streichungen.

Ich kenne im neuen Testament kein Jesuszitat, welches es rechtfertigt, nach belieben Vorschriften des alten Testaments zu streichen. Ganz im Gegenteil, es gibt da einige Zitate (die von Wolle bereits aufgeführt wurden), die das Streichen ausdrücklich verbieten.

Kat

#190: Re: islamische vs. christliche Dreckslochsysteme Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 19:43
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
....
Zum Vergleich christlicher vs. islamischer Kultur:

Während es in den dominant islamischen Ländern - diktiert von besonders bekloppten islamistischen Führern - im Prinzip nur den Islam und seine Schriften und Gesetze gibt, ist es in den christlichen Ländern - selbst in den reicheren davon - so, dass sich zur Bibelbabbel solche Schriften wie "Mein Kampf", "Protokolle der Weisen von Zion", "Essai sur l'inégalité des races humaines" (Gobineau), "Arische Weltanschauung" (H. S. Chamberlain), "Atlas Shrugged" (A. Rand) u.v.a. verbreitet haben, welche die ideologischen Grundlagen der bisherigen westlichen Faschismen lieferten und liefern und sich aufs engste mit der kapitalistischen Klassendiktatur - ob in der Version des Neoliberalismus oder nicht - verbanden und weiterhin verbinden, wie man am derzeitigen erneuten Rechtsruck in der westlichen Welt sieht.

In der neueren Zeit setzten solche Autoren wie Breivik und SPD-Mitglied Sarrazin diese literarische Reihe fort.
...

Dass Du das so vergleichst, sagt mehr über Dich als über die Kulturen, von denen Du da schreibst.

Der Koran ist mit seinen Ableitungen in der Scharia tatsächlich die wirkmächstigste Literatur in islamischen Ländern.

Unsere Lebenswirklichkeit wird aber weder von Hitlers noch von Sarrazins Werken geprägt. Die drei Werke, die unsere Lebenswirklichkeit prägen sind das GG und die Ausführungen dazu: StGB und BGB. Einzelautoren dienen bei uns eher der Belustigung als das sie uns bestimmen.

#191: Re: islamische vs. christliche Dreckslochsysteme Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 23:13
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
....
Zum Vergleich christlicher vs. islamischer Kultur:

Während es in den dominant islamischen Ländern - diktiert von besonders bekloppten islamistischen Führern - im Prinzip nur den Islam und seine Schriften und Gesetze gibt, ist es in den christlichen Ländern - selbst in den reicheren davon - so, dass sich zur Bibelbabbel solche Schriften wie "Mein Kampf", "Protokolle der Weisen von Zion", "Essai sur l'inégalité des races humaines" (Gobineau), "Arische Weltanschauung" (H. S. Chamberlain), "Atlas Shrugged" (A. Rand) u.v.a. verbreitet haben, welche die ideologischen Grundlagen der bisherigen westlichen Faschismen lieferten und liefern und sich aufs engste mit der kapitalistischen Klassendiktatur - ob in der Version des Neoliberalismus oder nicht - verbanden und weiterhin verbinden, wie man am derzeitigen erneuten Rechtsruck in der westlichen Welt sieht.

In der neueren Zeit setzten solche Autoren wie Breivik und SPD-Mitglied Sarrazin diese literarische Reihe fort.
...

Dass Du das so vergleichst, sagt mehr über Dich als über die Kulturen, von denen Du da schreibst.

Der Koran ist mit seinen Ableitungen in der Scharia tatsächlich die wirkmächstigste Literatur in islamischen Ländern.

Unsere Lebenswirklichkeit wird aber weder von Hitlers noch von Sarrazins Werken geprägt. Die drei Werke, die unsere Lebenswirklichkeit prägen sind das GG und die Ausführungen dazu: StGB und BGB. Einzelautoren dienen bei uns eher der Belustigung als das sie uns bestimmen.


Was ich damit sagen wollte war: Die ökologischen Nischen (- Achtung: biologischer Terminus! -) an Irrationalität und Herrschaftsaffirmation sind durch die genannten Schriften geschlossen worden. So erfuhr z.B. der christliche Antisemitismus seine *säkulare* sowie nahtlose Fortsetzung.

Das GG, das StGB, das BGB - und man könnte vielleicht auch noch die Straßenverkehrsordnung und die Hausordnung aufzählen (12-14 Uhr Mittagsruhe!) - haben die AfD nicht davon abgehalten, in einige Parlamente einzuziehen, den Vorsitz über drei Bundestagsausschüsse zu übernehmen, in den Betrieben Betriebsratsposten zu besetzen und auf gewerkschaftlichen Veranstaltungen aufzutreten. Fortsetzung folgt wahrscheinlich. Vielleicht wirfst du mal einen kleinen verschämten Blick nach Ungarn, Polen und Österreich. Da siehst du dann, wie die normale bürgerliche Gesellschaft fließende Übergänge zum Neofaschismus bietet.

Auch in den USA ist plötzlich ein extrem Rechter auf dem Präsidentenstuhl. Huch! Was sagt denn die amerikanische Verfassung dazu? Darf der das?

Schon in der Weimarer Republik kam der Faschismus an die Macht, ohne dass es eine nennenswerten Änderung in der Verfassung geben musste.

In der islamischen Welt hat der Faschismus dagegen im Vergleich zum Westen noch keine eigene Ideologie entwickelt.

Wie gesagt, unter'm Strich ist beides nicht gerade so, dass man sagen könnte: "Demokratie und Menschenrechte regieren und sind gesichert."

Ganz im Gegenteil, siehe den nach dem WK II beispiellosen Rechtsruck in Nordamerika und Europa, ohne dass sich irgendwelche Haltepunkte abzeichnen.

In Italien verschwand zunächst die KPI, dann die Sozialdemokratie. Ich schrieb ja bereits, dass die Grundlage für soziale Reformen nicht mehr vorhanden ist (deshalb ja z.B. ersatzweise Identitätspolitik usw.). Dies ist auch eine Bedrohung der Existenz der hiesigen alten (und mittlerweile ziemlich herunter gekommenen) Sozialdemokratie.

Was wird in diese ökologischen Nischen stoßen, die die verschwundenen Reformparteien hinterlassen? Und inwiefern werden GG, StGB, BGB, StVO und HO dies verhindern?

------

Ich würde gerne sagen, dass das Christentum heute lammfromm ist und geläutert. Aber es geht immer darum, die Gesamtkultur eines Landes zu betrachten, nicht eine Teilkultur desselben.

#192: Re: islamische vs. christliche Dreckslochsysteme Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 25.01.2018, 01:33
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
....
In der islamischen Welt hat der Faschismus dagegen im Vergleich zum Westen noch keine eigene Ideologie entwickelt.
....

Brauch sie doch auch nicht, die haben doch den Islam. Wenn ich Abdel-Samad folge, und nicht nur ihm, und es gibt auch gute Gründe, das zu tun, dann ist der Islam schon lange faschistisch genug und bedarf unseres Faschismus überhaupt nicht - das ist Herrentum und Untermenschen doch schon mit der Religion festgeschrieben.

Oder erzähl mal, wie man den Iran oder Saudi Arabien durch den Faschismus westlicher Prägung noch wesentlich verschlimmern könnte.

#193: Re: islamische vs. christliche Dreckslochsysteme Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 25.01.2018, 14:36
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
.... In der islamischen Welt hat der Faschismus dagegen im Vergleich zum Westen noch keine eigene Ideologie entwickelt. ....


Brauch sie doch auch nicht, die haben doch den Islam. Wenn ich Abdel-Samad folge, und nicht nur ihm, und es gibt auch gute Gründe, das zu tun, dann ist der Islam schon lange faschistisch genug und bedarf unseres Faschismus überhaupt nicht - das ist Herrentum und Untermenschen doch schon mit der Religion festgeschrieben.

Oder erzähl mal, wie man den Iran oder Saudi Arabien durch den Faschismus westlicher Prägung noch wesentlich verschlimmern könnte.


Die Geschäfte mit Saudi Arabien laufen bestens. Dieses Regime hat mit dem Faschismus viel gemeinsam, in der Tat, aber Saudi Arabien ist ein Verbündeter des Westens.

In gewisser Weise trifft dies sogar auf den IS zu.

Warum ist das so?

Die Antwort liegt eigentlich nahe und hat auch mit der Frage zu tun, warum im Westen selber derzeit wieder ein massiver Rechsruck stattfindet, obwohl doch das Christentum - vermeintlich - nichts mehr zu sagen hat.

Jedenfalls wird beides durch GG, StGB, BGB, StrVO und - last but not least! - HO nicht ein Jota eingeschränkt. Komisch, was?

#194: Re: islamische vs. christliche Dreckslochsysteme Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 25.01.2018, 15:28
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
.... In der islamischen Welt hat der Faschismus dagegen im Vergleich zum Westen noch keine eigene Ideologie entwickelt. ....


Brauch sie doch auch nicht, die haben doch den Islam. Wenn ich Abdel-Samad folge, und nicht nur ihm, und es gibt auch gute Gründe, das zu tun, dann ist der Islam schon lange faschistisch genug und bedarf unseres Faschismus überhaupt nicht - das ist Herrentum und Untermenschen doch schon mit der Religion festgeschrieben.

Oder erzähl mal, wie man den Iran oder Saudi Arabien durch den Faschismus westlicher Prägung noch wesentlich verschlimmern könnte.


Die Geschäfte mit Saudi Arabien laufen bestens. Dieses Regime hat mit dem Faschismus viel gemeinsam, in der Tat, aber Saudi Arabien ist ein Verbündeter des Westens.

In gewisser Weise trifft dies sogar auf den IS zu.

Warum ist das so?

Die Antwort liegt eigentlich nahe und hat auch mit der Frage zu tun, warum im Westen selber derzeit wieder ein massiver Rechsruck stattfindet, obwohl doch das Christentum - vermeintlich - nichts mehr zu sagen hat.

Jedenfalls wird beides durch GG, StGB, BGB, StrVO und - last but not least! - HO nicht ein Jota eingeschränkt. Komisch, was?

Ob der massive Rechtsruck wirklich stattfindet, das wird noch abzuwarten sein, die Verbindung mit dem Christentum, von dem ich nicht sage, dass es nichts mehr zusagen hat (s.u.), ist aber nur sehr schwer zu begründen.

Und wenn ich so ein Phänomen wie das Christentum betrachte, dann hat das mehrere Ebenen: Das praktisch gelebte Christentum nimmt noch schneller ab als die Vereinsmitgliedschaften, dementsprechend hat auch die Bibel in unserer Gesellschaft praktisch keine Bedeutung mehr, was bei uns politisch allerdings viel zu viel Einfluss hat, ist nicht das Christentum an sich, sondern die christliche Kirche.

Und ansonsten finde ich es nicht komisch, dass GG, StGB und BGB die faschistischen Strukturen in Saudi Arabien, dem Iran oder Russland nicht weiter einschränken, sondern ganz normal.

#195: Re: islamische vs. christliche Dreckslochsysteme Autor: wolle BeitragVerfasst am: 25.01.2018, 15:36
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Vielleicht wirfst du mal einen kleinen verschämten Blick nach Ungarn, Polen und Österreich. Da siehst du dann, wie die normale bürgerliche Gesellschaft fließende Übergänge zum Neofaschismus bietet.

Sogar in Israel hatte sich 1930 eine rechtsextreme Partei gebildet mit einem mehrheitlich faschistischen Flügel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Revisionistischer_Maximalismus schrieb:
Zitat:
Der Revisionistische Maximalismus war eine kurzfristige jüdische faschistische Ideologie, die Teil der Brit HaBirionim-Fraktion des Revisionistischen Zionismus (ZRM) war. Sie wurde von Abba Ahimeir gegründet.[1][2] Die Vertreter dieser Richtung unterstützten das faschistische Regime Benito Mussolinis und erstrebten die Schaffung des israelischen Staates gemäß faschistischen Grundsätzen.[3] Sie wurde 1930 die größte Fraktion innerhalb der ZRM, zerbrach aber nach der umstrittenen Entscheidung Ahimeirs, Nazi-Deutschland in seiner faschistischen und antikommunistischen Haltung zu unterstützen und gleichzeitig seine antisemitische Politik zu bekämpfen.

Zitat:
Der Revisionistische Maximalismus lehnt den Kommunismus, Humanismus, Internationalismus, Liberalismus, Pazifismus und Sozialismus ab; ...

Zitat:
Wir wollen die Menschen für den ‘Großen Tag Gottes’ (Krieg oder Weltrevolution) erziehen, so dass sie bereit sein werden dem Führer in die größte Gefahr hinein blind zu folgen …

#196:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 01.03.2018, 20:18
    —
Offenbarung - Kapitel 2 (die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, das letzte Buch des Neuen Testaments), nach Luther 1912 schrieb:
Zitat:
22 Siehe, ich werfe sie in ein Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben, in große Trübsal, wo sie nicht Buße tun für ihre Werke,
23 und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen.

Peitsche

#197:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 01.03.2018, 20:50
    —
Offenbarung - Kapitel 2 (die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, das letzte Buch des Neuen Testaments), nach Luther 1912 schrieb:

Zitat:
26 Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden,
27 und er soll sie weiden mit einem eisernen Stabe, und wie eines Töpfers Gefäße soll er sie zerschmeißen, (Psalm 2.8-9)
28 wie ich von meinem Vater empfangen habe; und ich will ihm geben den Morgenstern.


Anmerkung: mit dem Morgenstern ist nicht das das hellste Gestirn vor Sonnenaufgang gemeint, sondern Kriegswaffen, auch Totschläger genannt, die selbst im Ersten Weltkrieg noch Anwendung fanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern_%28Waffe%29


Link klickbar gemacht. vrolijke

#198:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 01.03.2018, 21:03
    —
Hier noch eine galante Szene als Gebrauchsanleitung für bibeltreue Christen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1f/Stans_Winkelrieddenkmal.jpg/1280px-Stans_Winkelrieddenkmal.jpg



Übergroßes Bild gegen Link getauscht. Das selbe Bild in kleinerem Format reingestellt.

#199:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 01.03.2018, 21:15
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Anmerkung: mit dem Morgenstern ist nicht das das hellste Gestirn vor Sonnenaufgang gemeint, sondern Kriegswaffen, auch Totschläger genannt, die selbst im Ersten Weltkrieg noch Anwendung fanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern_%28Waffe%29

Bist du dir da sicher?

https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern


(gefettet von mir)

#200:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 01.03.2018, 21:41
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Anmerkung: mit dem Morgenstern ist nicht das das hellste Gestirn vor Sonnenaufgang gemeint, sondern Kriegswaffen, auch Totschläger genannt, die selbst im Ersten Weltkrieg noch Anwendung fanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern_%28Waffe%29

Bist du dir da sicher?

https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern


(gefettet von mir)


Na klar, der eiserne Stab, mit dem der Jesus-Treue die Heiden zerschmeißen soll wie des Töpfers Gefäße.
Nur noch ein paar Nägel dran, um auf Nummer sicher zu gehen.

Und DJ Ötzi war noch nicht geboren:
DJ Ötzi, Nik P. - Ein Stern (der deinen Namen trägt)
https://www.youtube.com/watch?v=2Ua9af7xC9c

#201:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 02.03.2018, 12:03
    —
Das war aber kein Religionskrieg, die Schlacht von Sempach. Übrigens wurde der Morgenstern auch "Gehirnzerstäuber" genannt.

#202:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 02.03.2018, 20:08
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Das war aber kein Religionskrieg, die Schlacht von Sempach. Übrigens wurde der Morgenstern auch "Gehirnzerstäuber" genannt.

Zwar war die Schlacht von Sempach kein Religions-Krieg, eher ein Freiheits-Krieg.
Freilich hat man sich dennoch göttlichen Segen erbeten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Sempach#Schlachtgebet schrieb:
Zitat:
«Ach reicher Christ vom himel! durch dinen bittern tod / hilff hüt uns armen sündern, uß dieser angst und not / und tu uns byestan / und unser land und lütte, in schirm und schutz behan» (Halbsuterlied, nach Aegidius Tschudi).
Die Eidgenossen waren sich sicher, dass ihnen Gott den Sieg und die Umkehr der Ständeordnung geschenkt habe. Gemäss der Legende dankten die Sieger Gott nach der gewonnenen Schlacht mit einem Kyrie eleison («Herr, erbarme dich»).

#203:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 16:08
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Anmerkung: mit dem Morgenstern ist nicht das das hellste Gestirn vor Sonnenaufgang gemeint, sondern Kriegswaffen, auch Totschläger genannt, die selbst im Ersten Weltkrieg noch Anwendung fanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern_%28Waffe%29

Bist du dir da sicher?

https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern


(gefettet von mir)


Na klar,


Das glaube ich, dass du dir da sicher bist. Trotzdem ist es Schwachsinn. Du musst nur das griechische Original lesen, um das zu wissen.

#204:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 13.03.2018, 11:24
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Anmerkung: mit dem Morgenstern ist nicht das das hellste Gestirn vor Sonnenaufgang gemeint, sondern Kriegswaffen, auch Totschläger genannt, die selbst im Ersten Weltkrieg noch Anwendung fanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern_%28Waffe%29

Bist du dir da sicher?

https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern


(gefettet von mir)


Na klar,


Das glaube ich, dass du dir da sicher bist. Trotzdem ist es Schwachsinn. Du musst nur das griechische Original lesen, um das zu wissen.


Und wie lautet die Stelle im Griechischen Original der Offenbarung - Kapitel 2, und wie lautet deine Übersetzung?

#205:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 13.03.2018, 11:39
    —
http://www.bibel.com/bibel/bibel-griechisch-nt/offenbarung-2.html schrieb:

Zitat:
26και ο νικων και ο τηρων αχρι τελουσ τα εργα μου δωσω αυτω εξουσιαν επι των εθνων
27και ποιμανει αυτουσ εν ραβδω σιδηρα ωσ τα σκευη τα κεραμικα συντριβεται
[2:28] ωσ καγω ειληφα παρα του πατροσ μου
28και δωσω αυτω τον αστερα τον πρωινον


Übersetzung nach Google https://translate.google.de/#el/de/ wäre

Zitat:
26 Und der Mann und die Knechte dieses Werkes geben mir diese Macht über die Nationen;
27 Und sie bewahren sie in Eisenstangen, wie die Töpfe geschlagen sind.
[2:28] Wie ich meinem Vater entrissen habe,
28 und ich gebe es ihm am Morgen


Zur Erinnerung, die Luther Übersetzung (1912) lautete:

Zitat:
26 Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden,
27 und er soll sie weiden mit einem eisernen Stabe, und wie eines Töpfers Gefäße soll er sie zerschmeißen, (Psalm 2.8-9)
28 wie ich von meinem Vater empfangen habe; und ich will ihm geben den Morgenstern.


Edit: Und in der Übersetzung von Schlachter 1951 steht der Satz wie bei Luther 1912

http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/offenbarung/2/#1

#206:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 13.03.2018, 12:01
    —
http://fragen.evangelisch.de/frage/1383/ist-jesus-der-morgenstern

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=93

Die Bezeichnung einer Schlagwaffe als Morgenstern gab es noch gar nicht, als die Offenbarung des Johannes erstmalig aufgezeichnet wurde.

#207:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 13.03.2018, 15:03
    —
Grey hat folgendes geschrieben:

Die Bezeichnung einer Schlagwaffe als Morgenstern gab es noch gar nicht, als die Offenbarung des Johannes erstmalig aufgezeichnet wurde.

Eisen-Stangen, Holz-Knüppel und Nägel aus Eisen gab es aber sehr wohl, also gab es technisch die Möglichkeit der Verwendung von Morgensternen als Schlagwaffe.

http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/offenbarung/2/#1 schrieb:
Zitat:
18 ...Das sagt der Sohn Gottes,...

Zitat:
28 Und ich will ihm geben den Morgenstern

Jesus sagt: Und ich will ihm geben den Jesus?
Das macht doch keinen Sinn.

Es gibt noch eine weitere Interpretation:
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern schrieb:
Zitat:
In der Antike legte man dem Morgenstern den Namen Phosphoros bei (altgr. Φωσφόρος: „Lichtträger“, „Lichtbringer“; lat. Lucifer)...

Lucifer bedeutet aber der gefallene Engel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lucifer_(r%C3%B6mische_Mythologie) schrieb:
Zitat:
Lucifer, der „Lichtträger“ ist in der römischen Mythologie die Personifikation des Morgensterns.


Zitat:
Diese ursprünglich sehr positive Konnotationen des Lucifer im Heidentum fanden im jungen Christentum zunächst Unterstützung in Schriftstellen, bei denen Lucifer als Herold des Tages zu Christus in Beziehung gesetzt wird, so in 2 Kor 4,6 EU, 2 Petr 1,19 EU und vor allem in Offb 2,28 EU, weshalb Lucifer sogar gelegentlich als Taufname verwendet wurde. Im Gegensatz zu diesen eher positiven Aspekten Lucifers im Neuen Testament erscheint der Morgenstern in der hebräischen Mythologie des Alten Testaments als gefallener Engel. In Jes 14,12 EU ist er das Sinnbild der Gegner des Volkes Israel:

Ach, du bist vom Himmel gefallen, du strahlender Sohn der Morgenröte. Zu Boden bist du geschmettert, du Bezwinger der Völker.
Dieser gefallene Morgenstern wird ab dem 4. Jahrhundert mit Satan identifiziert, von dem Jesus in Lk 10,18 EU sagt:

Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
Dadurch kam es schließlich dazu, dass Lucifer im Christentum zu Luzifer, einem der Teufelsnamen wurde.


Also: Und ich will ihm geben den Lucifer.

#208:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 13.03.2018, 15:25
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:

Die Bezeichnung einer Schlagwaffe als Morgenstern gab es noch gar nicht, als die Offenbarung des Johannes erstmalig aufgezeichnet wurde.

Eisen-Stangen, Holz-Knüppel und Nägel aus Eisen gab es aber sehr wohl, also gab es technisch die Möglichkeit der Verwendung von Morgensternen als Schlagwaffe.


Hallooo McFly! Jemand zu Hause? Es gab die Bezeichnung einer Schlagwaffe als Morgenstern noch nicht.


wolle hat folgendes geschrieben:

Also: Und ich will ihm geben den Lucifer.


Fein. Dann gibt er seinen Anhängern jetzt also Luzifer. Na die werden sich freuen.


wolle hat folgendes geschrieben:
Welt-Verbesserer


Dann geh´ vor die Tür und behandle deine Nächsten nett.

#209:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 13.03.2018, 16:24
    —
Die Neue Evangelistische Übersetzung fördert die Interpretation mit dem Metall-Stab:

http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/offenbarung/2/#1 schrieb:

Zitat:
27 Er wird sie mit eisernem Zepter beherrschen und wie Tontöpfe zerschmettern. (Psalm 2.8-9)


Das Zepter ist hier die Symbolisierung der Regierungs-Gewalt, als Symbol des Morgensterns als Waffe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zepter#Herrschaftszeichen schrieb:
Zitat:
Bereits in der Bibel wird das Zepter erwähnt und weist dort auf Regierungsgewalt und Hoheitsrecht hin.[1]


Zitat:
In Polen ist das Berło – eine von einem Streitkolben bzw. Morgenstern abgeleitete Insigne, die wie ein Zepter gehalten wird ...


So oder so - sie, die Völker sollen zerschmettert werden wie Tön-Töpfe, mit dem Segen von Jesus.

#210:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 14.03.2018, 13:41
    —
Ist einfach zu schwierig für dich, es zu kapieren, gelle?

Grey hat folgendes geschrieben:

Die Bezeichnung einer Schlagwaffe als Morgenstern gab es noch gar nicht, als die Offenbarung des Johannes erstmalig aufgezeichnet wurde.

Grey hat folgendes geschrieben:
Hallooo McFly! Jemand zu Hause? Es gab die Bezeichnung einer Schlagwaffe als Morgenstern noch nicht.

#211:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 14.03.2018, 14:03
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
So oder so - sie, die Völker sollen zerschmettert werden wie Tön-Töpfe, mit dem Segen von Jesus.


Nein. Mit dem Segen des zugekifften Johannes, der diese Offenbarung gehabt haben und verfasst haben soll.

#212:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 15.03.2018, 01:07
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
http://fragen.evangelisch.de/frage/1383/ist-jesus-der-morgenstern

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=93

Die Bezeichnung einer Schlagwaffe als Morgenstern gab es noch gar nicht, als die Offenbarung des Johannes erstmalig aufgezeichnet wurde.


Was willst du damit also sagen?
Dass Jesus der Morgenstern ist?
Dass die Übersetzung falsch ist?
Dass wir die Bibel in Griechisch lesen sollen?
Dass Jesus Luzifer ist?
Dass Jesus sagt: Und ich will ihm geben den Jesus?
Dass wir das Buch der Offenbarung Jesu Christi nicht so ernst nehmen sollen, weil ein bekiffter Schreiber den Mist zusammen gefaselt hat?

#213:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 15.03.2018, 14:30
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Was willst du damit also sagen?
1.Dass Jesus der Morgenstern ist?
2.Dass die Übersetzung falsch ist?
3.Dass wir die Bibel in Griechisch lesen sollen?
4.Dass Jesus Luzifer ist?
5.Dass Jesus sagt: Und ich will ihm geben den Jesus?
6.Dass wir das Buch der Offenbarung Jesu Christi nicht so ernst nehmen sollen, weil ein bekiffter Schreiber den Mist zusammen gefaselt hat?

1.Darum singen sie auch in der Kirche: "Wie schön leucht' uns der Mors des Herrn!"
2.Jede Bibelübersetzung ist fehlerhaft - und keiner weiß wirklich, wo.
3.Warum denn? Da ist sie auch nicht besser. Dann kannste auch Dostojewski auf Russisch lesen. Angeblich isser da noch langweiliger.
4.Könnte durchaus sein, Luzifer bedeutet "Lichtbringer".
5.So ähnlich sagt man doch, er gibt sich hin, beim Abendmahl und als Opferlamm.
6.Sag ich doch schon seit Jahren. Halluzinatorische Schizophrenie nennt man das heute.

#214:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 15.03.2018, 15:43
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
http://fragen.evangelisch.de/frage/1383/ist-jesus-der-morgenstern

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=93

Die Bezeichnung einer Schlagwaffe als Morgenstern gab es noch gar nicht, als die Offenbarung des Johannes erstmalig aufgezeichnet wurde.


Was willst du damit also sagen?


Dass deine Religionskritik für´n Arsch ist.

#215:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 25.04.2018, 21:22
    —
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/lukas/19/#27 schrieb:
Zitat:
Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

Das sagt Jesus im Neuen Testament.

#216:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 26.04.2018, 07:31
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/lukas/19/#27 schrieb:
Zitat:
Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

Das sagt Jesus im Neuen Testament.

Das lässt er jemanden in einem Gleichnis sagen.

#217:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 26.04.2018, 12:59
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/lukas/19/#27 schrieb:
Zitat:
Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

Das sagt Jesus im Neuen Testament.

Das lässt er jemanden in einem Gleichnis sagen.

Nein, das sagt Jesus eindeutig selbst.
Es geht aus dem vorhergehenden Satz hervor:
Zitat:
26 Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. (Matthäus 13.12) (Lukas 8.18)
27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

#218:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 26.04.2018, 14:12
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/lukas/19/#27 schrieb:
Zitat:
Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

Das sagt Jesus im Neuen Testament.

Das lässt er jemanden in einem Gleichnis sagen.

Nein, das sagt Jesus eindeutig selbst.
Es geht aus dem vorhergehenden Satz hervor:
Zitat:
26 Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. (Matthäus 13.12) (Lukas 8.1Cool
27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.


https://jobo72.wordpress.com/2011/11/16/lukas-19-27-%E2%80%93-aufruf-zur-gewalt-gegen-andersglaubige/

Was nicht heißt, dass ich die Interpretation teile. Der katholische Autor sieht das so. Man könnte natürlich auch sagen, er redet sich die Gewalt schön.

#219:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 30.04.2018, 00:48
    —
4. Mose 26.61
Nadab aber und Abihu starben, da sie fremdes Feuer opferten vor dem HERRN. (3. Mose 10.1-2)
62 Und ihre Summe war dreiundzwanzigtausend, alles Mannsbilder, von einem Monat und darüber.

4. Mose 26.65
Denn der HERR hatte ihnen gesagt, sie sollten des Todes sterben in der Wüste. Und blieb keiner übrig als Kaleb, der Sohn Jephunnes, und Josua, der Sohn Nuns. (4. Mose 14.22)

#220:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 17.08.2018, 19:32
    —
https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/jeremia/29/#1 schrieb:
Zitat:
Jeremia 29

16 Aber also spricht der HERR vom König, der auf Davids Stuhl sitzt, und von euren Brüdern, die nicht mit euch gefangen hinausgezogen sind,
17 ja, also spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will Schwert, Hunger und Pestilenz unter sie schicken und will mit ihnen umgehen wie mit den schlechten Feigen, davor einen ekelt zu essen, (Jeremia 24.8) 18 und will hinter ihnen her sein mit Schwert, Hunger und Pestilenz und will sie in keinem Königreich auf Erden bleiben lassen, daß sie sollen zum Fluch, zum Wunder, zum Hohn und zum Spott unter allen Völkern werden, dahin ich sie verstoßen werde, (Jeremia 24.9-10)
19 darum daß sie meinen Worten nicht gehorchen, spricht der HERR, der ich meine Knechte, die Propheten, zu euch stets gesandt habe; aber ihr wolltet nicht hören, spricht der HERR. (Jeremia 25.4)
20 Ihr aber alle, die ihr gefangen seid weggeführt, die ich von Jerusalem habe gen Babel ziehen lassen, hört des HERRN Wort! (Jeremia 29.4)
21 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, wider Ahab, den Sohn Kolajas, und wider Zedekia, den Sohn Maasejas, die euch falsch weissagen in meinem Namen; Siehe, ich will sie geben in die Hände Nebukadnezars, des Königs zu Babel; der soll sie totschlagen lassen vor euren Augen, (Jeremia 29.8)
22 daß man wird aus ihnen einen Fluch machen unter allen Gefangenen aus Juda, die zu Babel sind, und sagen: Der HERR tue dir wie Zedekia und Ahab, welche der König zu Babel auf Feuer braten ließ,
23 darum daß sie eine Torheit in Israel begingen und trieben Ehebruch mit ihrer Nächsten Weibern und predigten falsch in meinem Namen, was ich ihnen nicht befohlen hatte. Solches weiß ich und bezeuge es, spricht der HERR.


Zitat:
32 darum spricht der HERR also: Siehe, ich will Semaja von Nehalam heimsuchen samt seinem Samen [Nachkommen], daß der Seinen keiner soll unter diesem Volk bleiben, und soll das Gute nicht sehen, das ich meinem Volk tun will, spricht der HERR; denn er hat sie mit seiner Rede vom HERRN abgewendet. (Jeremia 28.16)

#221:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 16.03.2019, 13:24
    —
https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose19 schrieb:

Zitat:
7 Isst man davon am dritten Tag, so ist es verfallen und findet kein Wohlgefallen mehr. 8 Wer davon isst, muss die Folgen seiner Schuld tragen; denn er hat die Heiligkeit des HERRN entweiht. Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.

#222:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 16.03.2019, 17:38
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose19 schrieb:

Zitat:
7 Isst man davon am dritten Tag, so ist es verfallen und findet kein Wohlgefallen mehr. 8 Wer davon isst, muss die Folgen seiner Schuld tragen; denn er hat die Heiligkeit des HERRN entweiht. Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.

Und? Das ist ein freiwilliges Opfer mit einer Opfer-Regel: Rest am 3. Tag verbrennen!
Wer einfach nur Fleisch essen will betrifft dies nicht.

#223:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 16.03.2019, 19:55
    —
Ich hab mir die verlinkte Bibelstelle mal eben angesehen. Der Jahwe muß einen gewaltigen Minderwertigkeitskomplex gehabt haben. Andauernd, wieder und wieder sagt er: Ich bin der Herr! Ich bin der Herr! Ich bin der Herr! Ich bin der Herr!

#224:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 16.03.2019, 19:56
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose19 schrieb:

Zitat:
7 Isst man davon am dritten Tag, so ist es verfallen und findet kein Wohlgefallen mehr. 8 Wer davon isst, muss die Folgen seiner Schuld tragen; denn er hat die Heiligkeit des HERRN entweiht. Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.

Und? Das ist ein freiwilliges Opfer mit einer Opfer-Regel: Rest am 3. Tag verbrennen!
Wer einfach nur Fleisch essen will betrifft dies nicht.

Naja, im Wüstenklima soll man doch besser kein Fleisch mehr essen, das drei Tage rumlag. Aber braucht man dazu einen Gott, der einem das sagt?

#225:  Autor: Louseign BeitragVerfasst am: 16.03.2019, 21:04
    —
Jo, ich hätte »Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.« auch übersetzt mit »Diese Person wird an Lebensmittelvergiftung sterben.«

#226:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 02:57
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose19 schrieb:

Zitat:
7 Isst man davon am dritten Tag, so ist es verfallen und findet kein Wohlgefallen mehr. 8 Wer davon isst, muss die Folgen seiner Schuld tragen; denn er hat die Heiligkeit des HERRN entweiht. Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.

Und? Das ist ein freiwilliges Opfer mit einer Opfer-Regel: Rest am 3. Tag verbrennen!
Wer einfach nur Fleisch essen will betrifft dies nicht.

Naja, im Wüstenklima soll man doch besser kein Fleisch mehr essen, das drei Tage rumlag. Aber braucht man dazu einen Gott, der einem das sagt?

Ernährungsgurus gab's damals noch nicht. Ersatzweise musste halt ein Gott ran.

#227:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 12:29
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose19 schrieb:

Zitat:
7 Isst man davon am dritten Tag, so ist es verfallen und findet kein Wohlgefallen mehr. 8 Wer davon isst, muss die Folgen seiner Schuld tragen; denn er hat die Heiligkeit des HERRN entweiht. Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.

Und? Das ist ein freiwilliges Opfer mit einer Opfer-Regel: Rest am 3. Tag verbrennen!
Wer einfach nur Fleisch essen will betrifft dies nicht.

Naja, im Wüstenklima soll man doch besser kein Fleisch mehr essen, das drei Tage rumlag. Aber braucht man dazu einen Gott, der einem das sagt?

Ernährungsgurus gab's damals noch nicht. Ersatzweise musste halt ein Gott ran.

Anspruchsvolle Leute. Mir hat das meine Mama gesagt.

#228:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 13:12
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose19 schrieb:

Zitat:
7 Isst man davon am dritten Tag, so ist es verfallen und findet kein Wohlgefallen mehr. 8 Wer davon isst, muss die Folgen seiner Schuld tragen; denn er hat die Heiligkeit des HERRN entweiht. Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.

Und? Das ist ein freiwilliges Opfer mit einer Opfer-Regel: Rest am 3. Tag verbrennen!
Wer einfach nur Fleisch essen will betrifft dies nicht.

Naja, im Wüstenklima soll man doch besser kein Fleisch mehr essen, das drei Tage rumlag. Aber braucht man dazu einen Gott, der einem das sagt?

Nein und Ja.
In Zeiten geringerer Allgemeinbildung waren zwangsläufig auch die kausalanalytischen Möglichkeiten noch nicht so dolle. Da war es dann günstig, Erfahrungen, die man als Gruppe gemacht hat, in ein Konstrukt der gesonderten Überlieferung zu stecken, in dem sie nicht mehr zur Diskussion gestellt werden mussten bzw. konnten. Deshalb war dieses Verhalten einfach erfolgreich: Die Erfahrung war konserviert und mit dem Priester gab es eine Rolle, die für die Tradition verantwortlich war.

Insofern ist ein Gott als Spender derartiger Weisheiten aus kultureller Sicht evolutionär durchaus sinnvoll.

#229:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 13:24
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose19 schrieb:

Zitat:
7 Isst man davon am dritten Tag, so ist es verfallen und findet kein Wohlgefallen mehr. 8 Wer davon isst, muss die Folgen seiner Schuld tragen; denn er hat die Heiligkeit des HERRN entweiht. Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.

Und? Das ist ein freiwilliges Opfer mit einer Opfer-Regel: Rest am 3. Tag verbrennen!
Wer einfach nur Fleisch essen will betrifft dies nicht.

Naja, im Wüstenklima soll man doch besser kein Fleisch mehr essen, das drei Tage rumlag. Aber braucht man dazu einen Gott, der einem das sagt?

Nein und Ja.
In Zeiten geringerer Allgemeinbildung waren zwangsläufig auch die kausalanalytischen Möglichkeiten noch nicht so dolle. Da war es dann günstig, Erfahrungen, die man als Gruppe gemacht hat, in ein Konstrukt der gesonderten Überlieferung zu stecken, in dem sie nicht mehr zur Diskussion gestellt werden mussten bzw. konnten. Deshalb war dieses Verhalten einfach erfolgreich: Die Erfahrung war konserviert und mit dem Priester gab es eine Rolle, die für die Tradition verantwortlich war.

Insofern ist ein Gott als Spender derartiger Weisheiten aus kultureller Sicht evolutionär durchaus sinnvoll.

Aber nur für die "Evolution" des Priesterberufes! Einen großen Teil ihrer Entwicklung sind die Menschen aber ohne Priester ausgekommen, um ihre tagtäglichen Probleme zu bewältigen, die übrigens erheblich mehr individuelle Fähigkeiten erforderten, als das Leben heutiger Sesselfurzer, die mal gerade in der Lage sein müssen, ein paar Euronen in den Supermarkt zu tragen, um ihr tägliches Leben zu "bewältigen". Bestätigt eigentlich aufs Prächtigste die These, daß die Menschen im Zuge ihrer "Verhausschweinung" (sprich: Domestikation) individuell immer dümmer werden.

#230:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 07.04.2019, 21:41
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Nein, das sagt Jesus eindeutig selbst.

Nee das sagt der Mann aus dem Gleichnis von dem es in Louk 19/12 heißt: "Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen um die Königswürde zu erlangen und dann zurückzukehren"

Dazu müsste man aber schon ab Louk 19/11 das Lesen anfangen, das überfordert natürlich die meisten.

#231:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 08.04.2019, 11:31
    —
Einen Evangelisten namens Louk kenn ich nicht...

#232:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 08.04.2019, 13:27
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Nein, das sagt Jesus eindeutig selbst.

Nee das sagt der Mann aus dem Gleichnis von dem es in Louk 19/12 heißt: "Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen um die Königswürde zu erlangen und dann zurückzukehren"
Dazu müsste man aber schon ab Louk 19/11 das Lesen anfangen, das überfordert natürlich die meisten.

Einen Evangelisten namens Louk kenn ich nicht...

Dafür wäre auch Intelligenz erforderlich.

#233:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 08.04.2019, 14:36
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Nur wer dem Wesen nach potentieller Mörder ist zu dem sagt man: [...]

Und wer an so einen Quatsch glaubt wie "wesensmäßige Potentialität", dem "sagt man": Komm wieder, wenn du dir die metaphysischen Flausen aus dem Kopf geschlagen hast!

#234:  Autor: MobienneWohnort: Allgäu BeitragVerfasst am: 08.04.2019, 18:11
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Einen Evangelisten namens Louk kenn ich nicht...

Dafür ist auch Intelligenz erforderlich.


Ahriman hat folgendes geschrieben:

Mobienne hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:

Du bist eben ein Dummschwätzer und sonst nichts.

@Grey: Erneut verstößt du gegen die Netiquette. Den Unterschied zwischen Beurteilung von Inhalten und der Person scheinst du noch immer nicht verstanden zu haben, obwohl wir schon öfter darauf hingewiesen haben. Du wirst ermahnt.

Er hat keinen Sinn für Humor. Humor ist nämlich eine Funktion der Intelligenz.


@Ahriman, @Grey: Jemandem fehlende Intelligenz zu unterstellen, ist eine beleidigende Äußerung. Ihr werdet beide ermahnt und aufgefordert, die gegenseitigen persönlichen Angriffe zukünftig zu unterlassen.


Zuletzt bearbeitet von Mobienne am 08.04.2019, 19:07, insgesamt einmal bearbeitet

#235:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 08.04.2019, 19:05
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose19 schrieb:

Zitat:
7 Isst man davon am dritten Tag, so ist es verfallen und findet kein Wohlgefallen mehr. 8 Wer davon isst, muss die Folgen seiner Schuld tragen; denn er hat die Heiligkeit des HERRN entweiht. Diese Person wird aus ihrer Geschlechterfolge ausgemerzt werden.

Und? Das ist ein freiwilliges Opfer mit einer Opfer-Regel: Rest am 3. Tag verbrennen!
Wer einfach nur Fleisch essen will betrifft dies nicht.

Naja, im Wüstenklima soll man doch besser kein Fleisch mehr essen, das drei Tage rumlag. Aber braucht man dazu einen Gott, der einem das sagt?

Nein und Ja.
In Zeiten geringerer Allgemeinbildung waren zwangsläufig auch die kausalanalytischen Möglichkeiten noch nicht so dolle. Da war es dann günstig, Erfahrungen, die man als Gruppe gemacht hat, in ein Konstrukt der gesonderten Überlieferung zu stecken, in dem sie nicht mehr zur Diskussion gestellt werden mussten bzw. konnten. Deshalb war dieses Verhalten einfach erfolgreich: Die Erfahrung war konserviert und mit dem Priester gab es eine Rolle, die für die Tradition verantwortlich war.

Insofern ist ein Gott als Spender derartiger Weisheiten aus kultureller Sicht evolutionär durchaus sinnvoll.

Aber nur für die "Evolution" des Priesterberufes! Einen großen Teil ihrer Entwicklung sind die Menschen aber ohne Priester ausgekommen, um ihre tagtäglichen Probleme zu bewältigen, die übrigens erheblich mehr individuelle Fähigkeiten erforderten, als das Leben heutiger Sesselfurzer, die mal gerade in der Lage sein müssen, ein paar Euronen in den Supermarkt zu tragen, um ihr tägliches Leben zu "bewältigen". Bestätigt eigentlich aufs Prächtigste die These, daß die Menschen im Zuge ihrer "Verhausschweinung" (sprich: Domestikation) individuell immer dümmer werden.

Du bist bei Deinem Priesterbild schon viel zu sehr in den Hochkulturen mit den Priestern als parasitärer Kaste mit weitgehender politischer Macht. Ich rede vom Anfang der Religionen mit Naturgottheiten und dem Medizinmann/Weisen des Stammes, der ein bisschen Hokuspokus gemacht und die Mythen gepflegt hat, die für Identifikation sorgten und eben auch Regeln transportierten.

#236:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 09.04.2019, 15:27
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Du bist bei Deinem Priesterbild schon viel zu sehr in den Hochkulturen mit den Priestern als parasitärer Kaste mit weitgehender politischer Macht. Ich rede vom Anfang der Religionen mit Naturgottheiten und dem Medizinmann/Weisen des Stammes, der ein bisschen Hokuspokus gemacht und die Mythen gepflegt hat, die für Identifikation sorgten und eben auch Regeln transportierten.

Schon der primitve Stammeszauberer dürfte ganz sicher Privilegien gehabt haben - und wenn es nur ein besonders saftiges Stück vom Mammut war. Und mitzureden hatte er ganz sicher auch einiges.

#237:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 09.04.2019, 15:40
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Du bist bei Deinem Priesterbild schon viel zu sehr in den Hochkulturen mit den Priestern als parasitärer Kaste mit weitgehender politischer Macht. Ich rede vom Anfang der Religionen mit Naturgottheiten und dem Medizinmann/Weisen des Stammes, der ein bisschen Hokuspokus gemacht und die Mythen gepflegt hat, die für Identifikation sorgten und eben auch Regeln transportierten.

Schon der primitve Stammeszauberer dürfte ganz sicher Privilegien gehabt haben - und wenn es nur ein besonders saftiges Stück vom Mammut war. Und mitzureden hatte er ganz sicher auch einiges.

Das ging auch kaum anders - der musste schließlich auch liefern.
Deshalb habe ich das in einem anderen Thread so formuliert:
... Der Schamane hat seine Funktion nicht im Privaten, sondern für die Gemeinschaft, als Träger und Ausführender überlieferten Wissens. Dass der Schamane dafür Zeit in Form von Nahrungsmitteln erhält ist bereits eine Form der Arbeitsteilung. ...
Das ist aber mit den hochgradig privilegierten Priesterkasten der Hochkulturen nicht zu vergleichen.

#238:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 09.04.2019, 21:23
    —
Die Schamanen der Naturreligionen waren nicht nur die ersten Vorväter des Priestertums, sondern auch die ersten Vorväter von so etwas wie Naturforschung. Das darf man auch nicht vergessen. Sie waren ja nicht nur "spirituelle Führer, sondern z.B. auch Heiler. Nicht umsonst ist ein anderer Ausdruck dafür auch Medizinmann (z.B. Pejuta Wicaša in der Sprache der Lakota). Diese Leute redeten den Menschen noch nicht eine göttliche Hierarchie ein, die ihren Stamm dazu verpflichtet hätte, ihnen ohne jede Gegenleistung einen Teil vom Kuchen abzugeben. Ihre Stellung im Stamm war noch recht unmittelbar verbunden mit den mindestens nützlichen, wenn nicht unersetzbaren Diensten, die sie dem Stamm erwiesen.

#239:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 10:39
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
So oder so - sie, die Völker sollen zerschmettert werden wie Tön-Töpfe, mit dem Segen von Jesus.


Nein. Mit dem Segen des zugekifften Johannes, der diese Offenbarung gehabt haben und verfasst haben soll.


Ich weise noch mal auf die Offenbarung der Bibel hin, wonach allein das "Lamm Gottes", also Jesus Christus, berechtigt ist, das Buch mit den sieben Siegeln zu öffnen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Agnus_Dei

Seltsam übrigens, dass zum Pessach Fest Lämmer geschlachtet werden, die doch eigentlich als heilige Tiere Jesus symbolisieren sollen.
In Indien gelten beispielsweise Kühe als heilige Tiere und dürfen nicht geschlachtet werden.
Etwa die Hälfte der Inder verzichtet sogar auf die Milch der Kühe.
Es ist ein Hinweis darauf, dass das Christentum den Tod feiert, und nicht das Leben.

Was also passiert, wenn Christus das Buch der sieben Siegeln öffnet, habe ich bereits aus der Offenbarung - Kapitel 9 hier zitiert: https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2005781#2005781
Zitat:
18 Von diesen drei Plagen ward getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihrem Munde ging.

Jesus veranlasst also, dass ein Drittel der Menschheit getötet wird.
Siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apokalyptische_Reiter

#240:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 11:27
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Seltsam übrigens, dass zum Pessach Fest Lämmer geschlachtet werden, die doch eigentlich als heilige Tiere Jesus symbolisieren sollen.
In Indien gelten beispielsweise Kühe als heilige Tiere und dürfen nicht geschlachtet werden.
Etwa die Hälfte der Inder verzichtet sogar auf die Milch der Kühe.
Es ist ein Hinweis darauf, dass das Christentum den Tod feiert, und nicht das Leben.

Ein Opfer-Tier wurde an einem Ort geschlachtet an dem man 'Gott' vermutete. Das Leben des Tieres möge auf den Menschen übergehen, und der Mensch selbst so vor Gott gerecht werden. Denn: was lebendig ist das ist gerecht vor dem 'Gott', was kein Leben hat das ist nicht gerecht.
Wenn ein Mensch aus irgend einem Grund Leben(digkeit) verloren haben soll wurde wieder ein Tier geopfert um dessen Leben zu nehmen.
Bei "Christentum" wurde der Jesus geopfert damit alle dessen Leben haben können.

[/Bibelstunde,Theorie]

(meinst du mit Christentum vielleicht 'Kirchentum'?)

#241:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 12:47
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Es ist ein Hinweis darauf, dass das Christentum den Tod feiert, und nicht das Leben.

Man muss sich nur die Todesfeste Ostern und Weihnachten anschauen.

#242:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 13:45
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Es ist ein Hinweis darauf, dass das Christentum den Tod feiert, und nicht das Leben.

Man muss sich nur die Todesfeste Ostern und Weihnachten anschauen.


Ein gewisses Geschick in der Vereinnahmung des Todes kann man dem Christentum aber nicht absprechen. An das Thema will kein anderer so richtig ran, darum ist die Konkurrenz gering.

#243:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 15:12
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Es ist ein Hinweis darauf, dass das Christentum den Tod feiert, und nicht das Leben.

Man muss sich nur die Todesfeste Ostern und Weihnachten anschauen.

An Weihnachten feiert man halt den Typen, der laut Bibel 1/3 der Menschheit killen will.
An Ostern feiern die Christen, dass Jesus seine Kreuzigung überlebt hat, wo sein allmächtiger Gott-Vater zugeschaut hat, der laut Bibel bereits vorher fast die gesamte Menschheit in einer Flut ertränkt hat.
Zur Erinnerung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sintflut schrieb:
Zitat:
Die Sintflut wird in den mythologischen Erzählungen verschiedener antiker Kulturen als eine göttlich veranlasste Flutkatastrophe beschrieben, die die Vernichtung der gesamten Menschheit und der Landtiere zum Ziel hatte. Einzig wenige besonders gottesfürchtige Personen entkamen der Katastrophe. Als Gründe für die Sintflut nennen die Sintflut-Erzählungen meist den Zorn Gottes / der Götter über die Verfehlungen der Menschheit.

#244:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 15:18
    —
Ja, schon recht.
Gut, dass du den Christen erzählen kannst, was sie glauben.

#245:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 16:10
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ja, schon recht.
Gut, dass du den Christen erzählen kannst, was sie glauben.

Es gibt sicher reichlich Christen, die die Bibel als heilig oder als Wort Gottes ansehen, aber staunen würden, was da drin steht.

Zum Thema Todesverehrung: Im Christentum will man das ewige Leben erlangen, im Buddhismus will man es loswerden.

#246:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 16:39
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ja, schon recht.
Gut, dass du den Christen erzählen kannst, was sie glauben.

Es gibt sicher reichlich Christen, die die Bibel als heilig oder als Wort Gottes ansehen, aber staunen würden, was da drin steht.

Zum Thema Todesverehrung: Im Christentum will man das ewige Leben erlangen, im Buddhismus will man es loswerden.


Eine schöne Seite über die Bibel: http://www.bibelkritik.ch/

Ein Kapitel: http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e3.htm

Aber das muß man natürlich mit den Augen der damaliger Zeit sehen. Komplett von der Rolle

Gott ist zwar allwissend und übermächtig. Dennoch hat er nicht geblickt, dass man "sein Werk" mal anders deuten würde.
Das Christentum ist für mich sowas von absurd. Ich kann einfach nicht glauben, dass Menschen mit einigermaßen Intelligenz ausgestattet, irgend eine Spur von Wahrheit darin sehen können.
Oder man macht es wie der holländischen Pastor Klaas Hendrikse. Der schreibt direkt ein buch: Glauben an einen Gott, den es nicht gibt. Manifest eines atheistischen Pfarrers. So gehts natürlich auch. Pillepalle

#247:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 26.05.2019, 00:56
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ja, schon recht.
Gut, dass du den Christen erzählen kannst, was sie glauben.

Ich weiß, dass unsere Pfarrer es uns unermüdlich gerade anders herum eintrichtern:
Code:
https://www.biblisch-lutherisch.de/glaubenskurs-bibl-begriffe/die-liebe-gottes/
schrieb:
Zitat:
Gott hat sich uns in der Bibel bekannt gemacht als ein uns liebender Gott. Gott hat ein Herz und es ist voller grundloser unverdienter Liebe zu den Menschen, selbst wenn sie Sünder sind.

Nur die bösen Menschen sind ja voller Sünde und haben die Liebe Gottes gar nicht verdient.
Deswegen gehören die Menschen auch alle durch Gott niedergemetzelt, diese Sünder.
Und der allmächtige Gott lässt seinen Sohn zu Tode foltern, um uns seine Liebe zu beweisen.
Irrer geht es wohl nicht.
Was, wenn ein menschlicher Vater seinen Sohn in seinem Beisein zu Tode foltern lassen würde, um seiner Familie seine Liebe zu zeigen?
Würde nicht jedes irdische Gericht ihn als irren Mittäter-Mörder in die geschlossene Psychiatrie einweisen?

#248:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 04.08.2019, 22:22
    —
https://www.bibel-online.net/ schrieb in der Übersetzung Luther 1912:


2. Mose 34
5 Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst zu ihm und rief aus des HERRN Namen. (2. Mose 33.19)
6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief:
HERR, HERR, GOTT, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue! (4. Mose 14.18) (Psalm 103.8) (1. Johannes 4.16)
7 der da bewahrt Gnade in tausend Glieder und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, und vor welchem niemand unschuldig ist;
der die Missetat der Väter heimsucht auf Kinder und Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied. (2. Mose 20.5-6)

4. Mose - Kapitel 31
Sieg über die Midianiter und Verteilung der Beute
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2 Räche die Kinder Israel an den Midianitern, daß du darnach dich sammelst zu deinem Volk. (4. Mose 25.17) (4. Mose 27.13)
3 Da redete Mose mit dem Volk und sprach: Rüstet unter euch Leute zum Heer wider die Midianiter, daß sie den HERRN rächen an den Midianitern,
4 aus jeglichem Stamm tausend, daß ihr aus allen Stämmen Israels in das Heer schickt.
5 Und sie nahmen aus den Tausenden Israels je tausend eines Stammes, zwölftausend gerüstet zum Heer.
6 Und Mose schickte sie mit Pinehas, dem Sohn Eleasars, des Priesters, ins Heer und die heiligen Geräte und die Halldrommeten in seiner Hand. (4. Mose 10.2) (4. Mose 25.7)
7 Und sie führten das Heer wider die Midianiter, wie der HERR dem Mose geboten hatte, und erwürgten alles, was männlich war. (2. Mose 20.13)
8 Dazu die Könige der Midianiter erwürgten sie samt ihren Erschlagenen, nämlich Evi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter.
Bileam, den Sohn Beors, erwürgten sie auch mit dem Schwert. (4. Mose 22.5) (Josua 13.21-22)
9 Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie,
10 und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte ihrer Wohnungen und alle Zeltdörfer.
11 Und nahmen allen Raub und alles, was zu nehmen war, Menschen und Vieh,
12 und brachten's zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und zu der Gemeinde der Kinder Israel,
nämlich die Gefangenen und das genommene Vieh und das geraubte Gut ins Lager auf der Moabiter Gefilde, das am Jordan liegt gegenüber Jericho.
13 Und Mose und Eleasar, der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde gingen ihnen entgegen, hinaus vor das Lager.
14 Und Mose ward zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert waren, die aus dem Heer und Streit kamen,
15 und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Weiber leben lassen?
16 Siehe, haben nicht dieselben die Kinder Israel durch Bileams Rat abwendig gemacht,
daß sie sich versündigten am HERRN über dem Peor und eine Plage der Gemeinde des HERRN widerfuhr? (4. Mose 25.1) (Offenbarung 2.14)
17 So erwürget nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Weiber, die Männer erkannt und beigelegen haben; (Richter 21.11)
18 aber alle Kinder, die weiblich sind und nicht Männer erkannt haben, die laßt für euch leben.
19 Und lagert euch draußen vor dem Lager sieben Tage, alle, die jemand erwürgt oder Erschlagene angerührt haben, daß ihr euch entsündigt am dritten und am siebenten Tage,
samt denen, die ihr gefangen genommen habt. (4. Mose 19.11)



Die Teilung der Beute
25 Und der HERR redete mit Mose und sprach:
26 Nimm die Summe des Raubes der Gefangenen, an Menschen und an Vieh, du und Eleasar, der Priester, und die obersten Väter der Gemeinde;
27 und gib die Hälfte denen, die ins Heer gezogen sind und die Schlacht getan haben, und die andere Hälfte der Gemeinde. (Josua 22.8) (1. Samuel 30.24)
28 Du sollst aber dem HERRN heben von den Kriegsleuten, die ins Heer gezogen sind, je fünf Hunderten eine Seele, an Menschen, Rindern, Eseln und Schafen.
29 Von ihrer Hälfte sollst du es nehmen und dem Priester Eleasar geben zur Hebe dem HERRN.
30 Aber von der Hälfte der Kinder Israel sollst du je ein Stück von fünfzigen nehmen, an Menschen, Rindern, Eseln und Schafen und von allem Vieh,
und sollst es den Leviten geben, die des Dienstes warten an der Wohnung des HERRN.
31 Und Mose und Eleasar, der Priester, taten, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
32 Und es war die übrige Ausbeute, die das Kriegsvolk geraubt hatte, sechsmal hundert und fünfundsiebzigtausend Schafe,
33 zweiundsiebzigtausend Rinder,
34 einundsechzigtausend Esel
35 und der Mädchen, die nicht Männer erkannt hatten, zweiunddreißigtausend Seelen.
36 Und die Hälfte, die denen, so ins Heer gezogen waren, gehörte, war an der Zahl dreihundertmal und siebenunddreißigtausend und fünfhundert Schafe;
37 davon wurden dem HERRN sechshundertfünfundsiebzig Schafe.
38 Desgleichen sechsunddreißigtausend Rinder; davon wurden dem HERRN zweiundsiebzig.
39 Desgleichen dreißigtausend und fünfhundert Esel; davon wurden dem HERRN einundsechzig.
40 Desgleichen Menschenseelen, sechzehntausend Seelen; davon wurden dem HERRN zweiunddreißig Seelen.
41 Und Mose gab solche Hebe des HERRN dem Priester Eleasar, wie ihm der HERR geboten hatte.
42 Aber die andere Hälfte, die Mose den Kindern Israel zuteilte von den Kriegsleuten,
43 nämlich die Hälfte, der Gemeinde zuständig, war auch dreihundertmal und siebenunddreißigtausend fünfhundert Schafe,
44 sechsunddreißigtausend Rinder, 45 dreißigtausend und fünfhundert Esel
46 und sechzehntausend Menschenseelen.
47 Und Mose nahm von dieser Hälfte der Kinder Israel je ein Stück von fünfzigen, sowohl des Viehs als der Menschen, und gab's den Leviten,
die des Dienstes warteten an der Wohnung des HERRN, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
20 Und alle Kleider und alles Gerät von Fellen und alles Pelzwerk und alles hölzerne Gefäß sollt ihr entsündigen.
21 Und Eleasar, der Priester, sprach zu dem Kriegsvolk, das in den Streit gezogen war: Das ist das Gesetz, welches der HERR dem Mose geboten hat:
22 Gold, Silber, Erz, Eisen, Zinn und Blei 23 und alles was das Feuer leidet, sollt ihr durchs Feuer lassen gehen und reinigen; nur daß es mit dem Sprengwasser entsündigt werde.
Aber alles, was das Feuer nicht leidet, sollt ihr durchs Wasser gehen lassen.
24 Und sollt eure Kleider waschen am siebenten Tage, so werdet ihr rein; darnach sollt ihr ins Lager kommen.


Richter 15.15 Und er fand einen frischen Eselskinnbacken; da reckte er seine Hand aus und nahm ihn und schlug damit tausend Mann.
Richter 15.16 Und Simson sprach: Da liegen sie bei Haufen; durch eines Esels Kinnbacken habe ich tausend Mann geschlagen.

1. Samuel 21.12 Aber die Knechte des Achis sprachen zu ihm: Das ist der David, des Landes König, von dem sie sangen im Reigen und sprachen: Saul schlug tausend, David aber zehntausend.
1. Samuel 29.5 Ist er nicht David, von dem sie sangen im Reigen: Saul hat tausend geschlagen, David aber zehntausend?

Hohelied 4.4 Dein Hals ist wie der Turm Davids, mit Brustwehr gebaut, daran tausend Schilde hangen und allerlei Waffen der Starken.

Psalm 91.7 Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.

Josua 23.10 Euer einer jagt tausend; denn der HERR, euer Gott, streitet für euch, wie er euch geredet hat.

1. Chronik 12.20 Da er nun gen Ziklag zog, fielen zu ihm von Manasse Adna, Josabad, Jediael, Michael, Josabad, Elihu, Zilthai, Häupter über tausend in Manasse.

Micha 6.7 Wird wohl der HERR Gefallen haben an viel tausend Widdern, an unzähligen Strömen Öl?
Oder soll ich meinen ersten Sohn für meine Übertretung geben, meines Leibes Frucht für die Sünde meiner Seele?


Offenbarung - Kapitel 14
9 Und der dritte Engel folgte diesem nach und sprach mit großer Stimme: So jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt sein Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand, (Offenbarung 13.12)
10 der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm [Christus]; (Psalm 75.9)
11 und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen.

17 Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel, der hatte eine scharfe Hippe. [Sichel]
18 Und ein anderer Engel ging aus vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief mit großem Geschrei zu dem, der die scharfe Hippe hatte, und sprach: Schlag an mit deiner scharfen Hippe und schneide die Trauben vom Weinstock der Erde [Menschen]; denn seine Beeren sind reif!
19 Und der Engel schlug an mit seiner Hippe an die Erde und schnitt die Trauben der Erde [Menschen] und warf sie in die große Kelter des Zorns Gottes.

Offenbarung 14.20 Und die Kelter ward draußen vor der Stadt getreten; und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde durch tausend sechshundert Feld Wegs.

Offenbarung - Kapitel 15
7 Und eines der vier lebendigen Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offenbarung 4.6-8) (Offenbarung 14.10)
8 Und der Tempel wurde voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft, und niemand konnte in den Tempel hineingehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren. (2. Mose 40.34) (1. Könige 8.10) (Jesaja 6.4) (Hesekiel 44.4)

#249:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 05.08.2019, 00:01
    —
und was sagt das jetzt, was man nicht schon lange weiß?

#250:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 05.08.2019, 11:16
    —
narr hat folgendes geschrieben:
und was sagt das jetzt, was man nicht schon lange weiß?


Naja, ich schätze mal, dass 90 Prozent der Christen von dieser Bibelstelle mit den Midianitern noch nie gehört haben.

Kat

#251:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 13.08.2019, 13:17
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
und was sagt das jetzt, was man nicht schon lange weiß?


Naja, ich schätze mal, dass 90 Prozent der Christen von dieser Bibelstelle mit den Midianitern noch nie gehört haben.

Kat

Da wohl 99,99 Prozent der Christen nicht hier mitlesen, wird das dann wohl auch so bleiben.

#252:  Autor: Friedensreich BeitragVerfasst am: 22.08.2019, 23:48
    —
Als ehemaliger Katholik waren mir die meisten der gebrachten Zitate unbekannt. Ich schreibe gerade an einem Vortrag über die Rechte der rauen in den monotheistischen Religionen. Lange Zeit habe ich mich mehr mit den Koran als mit der Biibel und dem AT befasst. Nun muss ich aber feststellen dass der "Prophet" Muhammad in Bibel und AT massiv Anleihen genommen hat.
An sich bin ich kein "Frauenrechtler" aber so massive Diskriminierung wie im AT gibt es fast nirgends.
PS: Interessant zu diesem Thema ist auch der "Hexenhammer".

#253:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 26.11.2019, 16:44
    —
Der biblische Judenhass

Antijüdische Bibelzitate können zum Beispiel hier nachgelesen werden: http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e13.htm

Zitat:
1Thes 2,15-16: (Die Juden haben) den Herrn Jesus und ihre eigenen Propheten getötet und uns (Christen) verfolgt. Sie gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider. Indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen, damit sie errettet würden, vollenden sie ihre Sünden noch. Der Zorn (Gottes) ist endgültig über sie gekommen.

Joh 8,42- 45 und 47: Da sagte Jesus zu ihnen (den Juden): Wäre Gott euer Vater, dann liebtet ihr mich. Denn ich komme direkt von Gott, er hat mich gesandt. Ihr versteht mich nicht, weil ihr mich gar nicht hören könnt. Denn euer Vater ist der Teufel, und ihr tut, was er will. Von Anfang an war der ein Mörder und Lügner.... Ihr glaubt mir nicht, weil ich die Wahrheit sage..... Wer von Gott ist, versteht Gottes Wort. Ihr verseht es nicht, darum seid ihr nicht von Gott.

Phil 3,5-8 (Paulus spricht): Auch ich war Jude und habe die Christen einst mit Feuereifer verfolgt und die jüdischen Gesetze eingehalten. Doch halte ich sie jetzt für falsch, im Vergleich mit überschwänglichen Erkenntnis Jesu Christi. Ich betrachte es (das Judentum) als Scheisse, um Christus zu gewinnen.


Eine etwas "wohlwollendere" Übersetzung der letzten Sätze im letzten Zitat ( https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/phil3.html ):

Zitat:
Phil 3,8: Ja noch mehr: ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen


Nochmal aus der 1. Quelle ( https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/phil3.html ):

Zitat:
Der Theologe Hans Küng kommt zu dem Schluss, "der Nationalsozialismus wäre unmöglich gewesen, ohne den jahrhundertealten Antisemitismus der christlichen Kirchen."

Zitat:
Der Philosoph Karl Jaspers urteilte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges über Luthers Judenschrift: "Da steht das ganze Programm der Hitler-Zeit schon!"

#254:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 26.11.2019, 18:11
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
Der biblische Judenhass

Antijüdische Bibelzitate können zum Beispiel hier nachgelesen werden: http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e13.htm

Zitat:
1Thes 2,15-16: (Die Juden haben) den Herrn Jesus und ihre eigenen Propheten getötet und uns (Christen) verfolgt. Sie gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider. Indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen, damit sie errettet würden, vollenden sie ihre Sünden noch. Der Zorn (Gottes) ist endgültig über sie gekommen.

Joh 8,42- 45 und 47: Da sagte Jesus zu ihnen (den Juden): Wäre Gott euer Vater, dann liebtet ihr mich. Denn ich komme direkt von Gott, er hat mich gesandt. Ihr versteht mich nicht, weil ihr mich gar nicht hören könnt. Denn euer Vater ist der Teufel, und ihr tut, was er will. Von Anfang an war der ein Mörder und Lügner.... Ihr glaubt mir nicht, weil ich die Wahrheit sage..... Wer von Gott ist, versteht Gottes Wort. Ihr verseht es nicht, darum seid ihr nicht von Gott.

Phil 3,5-8 (Paulus spricht): Auch ich war Jude und habe die Christen einst mit Feuereifer verfolgt und die jüdischen Gesetze eingehalten. Doch halte ich sie jetzt für falsch, im Vergleich mit überschwänglichen Erkenntnis Jesu Christi. Ich betrachte es (das Judentum) als Scheisse, um Christus zu gewinnen.

Was hat das mit "Judenhass" oder "antijüdisch" zu tun?
Da sind Leute einen Weg gegangen, haben dann einen neuen Weg gefunden den sie als viel besser betrachten. Der alte Weg wird verachtet, nicht Menschen, das was der alte Weg nicht vermochte, nicht aus Menschen machen konnte.

Sehr, sehr, sehr vorsichtig vergleichbar mit Leute die früher aus dem Ostblock kamen. Das alte was sie kannten oder mitbrachten(Schule,Berufsausbildung,...) konnte hier nicht das bringen was es 'drüben' brachte, da konnte sich ein studierter Facharbeiter mit langjähriger Berufserfahrung auch schon mal als Hilfsarbeiter wiederfinden. Das alte war ein "Dreck" wert, weil es nicht zu dem bringen konnte was man jetzt als Ziel erkannt hatte.

Anmerkung: Der letzte von dir zitierte Vers (mit dieser verqueren Anmerkung) befindet sich nicht auf dem Link von dir. Lies mal den Zusammenhang selbst.

#255:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 26.11.2019, 19:35
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Der biblische Judenhass

Antijüdische Bibelzitate können zum Beispiel hier nachgelesen werden: http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e13.htm

Zitat:
1Thes 2,15-16: (Die Juden haben) den Herrn Jesus und ihre eigenen Propheten getötet und uns (Christen) verfolgt. Sie gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider. Indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen, damit sie errettet würden, vollenden sie ihre Sünden noch. Der Zorn (Gottes) ist endgültig über sie gekommen.

Joh 8,42- 45 und 47: Da sagte Jesus zu ihnen (den Juden): Wäre Gott euer Vater, dann liebtet ihr mich. Denn ich komme direkt von Gott, er hat mich gesandt. Ihr versteht mich nicht, weil ihr mich gar nicht hören könnt. Denn euer Vater ist der Teufel, und ihr tut, was er will. Von Anfang an war der ein Mörder und Lügner.... Ihr glaubt mir nicht, weil ich die Wahrheit sage..... Wer von Gott ist, versteht Gottes Wort. Ihr verseht es nicht, darum seid ihr nicht von Gott.

Phil 3,5-8 (Paulus spricht): Auch ich war Jude und habe die Christen einst mit Feuereifer verfolgt und die jüdischen Gesetze eingehalten. Doch halte ich sie jetzt für falsch, im Vergleich mit überschwänglichen Erkenntnis Jesu Christi. Ich betrachte es (das Judentum) als Scheisse, um Christus zu gewinnen.

Was hat das mit "Judenhass" oder "antijüdisch" zu tun?
Da sind Leute einen Weg gegangen, haben dann einen neuen Weg gefunden den sie als viel besser betrachten. Der alte Weg wird verachtet, nicht Menschen, das was der alte Weg nicht vermochte, nicht aus Menschen machen konnte.

Sehr, sehr, sehr vorsichtig vergleichbar mit Leute die früher aus dem Ostblock kamen. Das alte was sie kannten oder mitbrachten(Schule,Berufsausbildung,...) konnte hier nicht das bringen was es 'drüben' brachte, da konnte sich ein studierter Facharbeiter mit langjähriger Berufserfahrung auch schon mal als Hilfsarbeiter wiederfinden. Das alte war ein "Dreck" wert, weil es nicht zu dem bringen konnte was man jetzt als Ziel erkannt hatte.

Anmerkung: Der letzte von dir zitierte Vers (mit dieser verqueren Anmerkung) befindet sich nicht auf dem Link von dir. Lies mal den Zusammenhang selbst.



Selbstverstaendlich sind Aeusserungen wie "[die Juden] gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider" purer Antisemitismus. Was ist daran so schwer zu verstehen? Schulterzucken

#256:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 26.11.2019, 20:53
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Der biblische Judenhass

Antijüdische Bibelzitate können zum Beispiel hier nachgelesen werden: http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e13.htm

Zitat:
1Thes 2,15-16: (Die Juden haben) den Herrn Jesus und ihre eigenen Propheten getötet und uns (Christen) verfolgt. Sie gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider. Indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen, damit sie errettet würden, vollenden sie ihre Sünden noch. Der Zorn (Gottes) ist endgültig über sie gekommen.

[.....]

Was hat das mit "Judenhass" oder "antijüdisch" zu tun?
Da sind Leute einen Weg gegangen, haben dann einen neuen Weg gefunden den sie als viel besser betrachten. Der alte Weg wird verachtet, nicht Menschen, das was der alte Weg nicht vermochte, nicht aus Menschen machen konnte.

Sehr, sehr, sehr vorsichtig vergleichbar mit Leute die früher aus dem Ostblock kamen. Das alte was sie kannten oder mitbrachten(Schule,Berufsausbildung,...) konnte hier nicht das bringen was es 'drüben' brachte, da konnte sich ein studierter Facharbeiter mit langjähriger Berufserfahrung auch schon mal als Hilfsarbeiter wiederfinden. Das alte war ein "Dreck" wert, weil es nicht zu dem bringen konnte was man jetzt als Ziel erkannt hatte.

Anmerkung: Der letzte von dir zitierte Vers (mit dieser verqueren Anmerkung) befindet sich nicht auf dem Link von dir. Lies mal den Zusammenhang selbst.



Selbstverstaendlich sind Aeusserungen wie "[die Juden] gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider" purer Antisemitismus. Was ist daran so schwer zu verstehen? Schulterzucken

Da erzählt jemand das eine Gruppe mehrere ihrer Propheten (also Sprachrohr/Verbindung zu 'Gott') tötete, als auch Jesus(der Zugang zu Gott wieder herstellen soll), und warnt vor diese weil sie besondere Menschen Gottes töteten, und du beziehst das nicht auf deren von Paulus behaupteten Handlungen (Mord/Tötung, auch in unserer Gesellschaft geächtet) und der deswegen ausgesprochenen Warnung das von dieser Gruppe gegen Gott vorgegangen wurde, weswegen sie (nach Paulus) gegen alle Menschen sind(da sie durch die Tötungen als auch Verfolgung des Paulus die Verbindung zu 'Gott' verwehren)?

#257:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 26.11.2019, 21:08
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Der biblische Judenhass

Antijüdische Bibelzitate können zum Beispiel hier nachgelesen werden: http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e13.htm

Zitat:
1Thes 2,15-16: (Die Juden haben) den Herrn Jesus und ihre eigenen Propheten getötet und uns (Christen) verfolgt. Sie gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider. Indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen, damit sie errettet würden, vollenden sie ihre Sünden noch. Der Zorn (Gottes) ist endgültig über sie gekommen.

[.....]

Was hat das mit "Judenhass" oder "antijüdisch" zu tun?
Da sind Leute einen Weg gegangen, haben dann einen neuen Weg gefunden den sie als viel besser betrachten. Der alte Weg wird verachtet, nicht Menschen, das was der alte Weg nicht vermochte, nicht aus Menschen machen konnte.

Sehr, sehr, sehr vorsichtig vergleichbar mit Leute die früher aus dem Ostblock kamen. Das alte was sie kannten oder mitbrachten(Schule,Berufsausbildung,...) konnte hier nicht das bringen was es 'drüben' brachte, da konnte sich ein studierter Facharbeiter mit langjähriger Berufserfahrung auch schon mal als Hilfsarbeiter wiederfinden. Das alte war ein "Dreck" wert, weil es nicht zu dem bringen konnte was man jetzt als Ziel erkannt hatte.

Anmerkung: Der letzte von dir zitierte Vers (mit dieser verqueren Anmerkung) befindet sich nicht auf dem Link von dir. Lies mal den Zusammenhang selbst.



Selbstverstaendlich sind Aeusserungen wie "[die Juden] gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider" purer Antisemitismus. Was ist daran so schwer zu verstehen? Schulterzucken

Da erzählt jemand das eine Gruppe mehrere ihrer Propheten (also Sprachrohr/Verbindung zu 'Gott') tötete, als auch Jesus(der Zugang zu Gott wieder herstellen soll), und warnt vor diese weil sie besondere Menschen Gottes töteten, und du beziehst das nicht auf deren von Paulus behaupteten Handlungen (Mord/Tötung, auch in unserer Gesellschaft geächtet) und der deswegen ausgesprochenen Warnung das von dieser Gruppe gegen Gott vorgegangen wurde, weswegen sie (nach Paulus) gegen alle Menschen sind(da sie durch die Tötungen als auch Verfolgung des Paulus die Verbindung zu 'Gott' verwehren)?


Im Zitat ist nicht von den Individuen die Rede, die persoenlich den Tod Jesu (mit) zu verantworten haben, sondern von "den Juden". Und klar ist das antisemitisch, wenn derart pauschalisiert wird. Das Zitat ist naemlich dazu geeignet auch heutige Juden, gleichgueltig wo sie leben, in Mithaftung fuer den Tod Jesu zu nehmen und das geschah ja auch im dutzendjährigen Reich.

#258:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 26.11.2019, 21:39
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das Zitat ist naemlich dazu geeignet auch heutige Juden, gleichgueltig wo sie leben, in Mithaftung fuer den Tod Jesu zu nehmen und das geschah ja auch im dutzendjährigen Reich.

Nazikeule ... bloß weil jemand mal etwas für seine Ideologie hinbog...

Zur Zeit Paulus hätte ich das so verstanden: wenn du einen Weg zu 'Gott' suchst dann mache einen Bogen um die Religion der Juden(was zwangsläufig auch meistens Juden waren). Weil die eigene Propheten töteten und jetzt solche wie Paulus verfolgen, als Zeichen gegen 'Gott' zu sein.

"Bei diesem Bäcker gibt es schlechtes Brot!"
Kann eine Behauptung aufgrund eigener Erfahrung sein, oder üble Nachrede.
Wenn ein Bäcker in Kanada schlechtes Brot backt darf man das nicht sagen weil der dann getötet wird? Wenn jemand meint überall in B.C. schlechtes Brot bekommen zu haben darf der das nicht pauschalisieren? Ist Antibäckismus?

#259:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 26.11.2019, 22:01
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Im Zitat ist nicht von den Individuen die Rede, die persoenlich den Tod Jesu (mit) zu verantworten haben, sondern von "den Juden". Und klar ist das antisemitisch, wenn derart pauschalisiert wird. Das Zitat ist naemlich dazu geeignet auch heutige Juden, gleichgueltig wo sie leben, in Mithaftung fuer den Tod Jesu zu nehmen und das geschah ja auch im dutzendjährigen Reich.

Jein. Überall, wo "die Juden" oder "die Christen" in Klammern steht, ist das, soweit ich das sehe, eine interpretierende Ersetzung des Personalpronomens. Das kann teilweise sachgerecht sein, wenn "die Juden" einfach im Satz davor steht, teils aber auch eher abwegig. Auch sonst sind die Zitate zum Teil verfälschend aus dem Kontext gerissen.

Beispiel mit der zitierten Thessalonicherstelle: Da ist die Einfügung zwar sachgerecht, weil in der Tat im Satz vorher von "den Juden" die Rede ist. Allerdings ist da auch die Rede davon, dass die bekehrten Nichtjuden von ihren Landsleuten genauso verfolgt werden wie Jesus selbst und seine Anhänger von den Juden. Das heißt: Es wird an der Stelle gerade kein Unterschied gemacht zwischen Juden und Nichtjuden.

Überhaupt ist der Gegensatz Juden-Christen, der durch die Einfügungen aufgemacht wird, zur Zeit der Entstehung großer Strecken des NT absurd; Juden, die Anhänger Jesu werden, sehen sich zu der Zeit selbstverständlich weiterhin als Juden. So auch Paulus - das er in der Philipperstelle angeblich in der Vergangenheit von sich spricht, ist schlicht falsch übersetzt (die Übersetzung oben ist da sehr frei, ich weiß nicht, wo die herkommt): Natürlich sieht er sich selbst weiterhin als Juden - nur wird die Unterscheidung zwischen Juden und Nichtjuden für ihn bedeutungslos, da der Messias gekommen ist; und mit dieser Meinung stützt er sich natürlich wiederum auf jüdische Traditionen (worauf auch sonst?).

Natürlich gibt es in der christlichen Tradition antisemitischen Mist zur Genüge, und der geht teilweise auf bestimmte späte Teile des NT zurück, zu deren Zeit die Trennung zwischen Juden und Christen sich gerade vollzug, mit unschönen Aussagen auf beiden Seiten.

Absurd ist aber diese Aussage von der verlinkten Seite: "Die Bibel lässt keine Zweifel daran, was sie von ihren religiösen Widersachern, den Juden, hält." Die christliche Bibel ist zu locker zwei Dritteln, nämliche eben dem - aus christlicher Sicht - Alten Testament mit der jüdischen Bibel identisch. Zu behaupten, "die Bibel" sehe "die Juden" als religiöse Widersacher, ist somit shlicht abwegig. Als religiöse Widersacher sieht ein später Teil des NT diejenigen Juden, die nicht der Lehre Jesu folgen, und liefert damit einen Steinbruch für christliche antisemitische Traditionen - nicht mehr und nicht weniger.

Man sollte bei solchen Zitatesammlungen im Kopf haben, dass sie in der Regel einen Zweck verfolgen. Hier ist es erkennbar eine scharfe, aber nicht immer besonders kenntnisreiche Religionskritik am Christentum.

#260:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 14:41
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Beispiel mit der zitierten Thessalonicherstelle: Da ist die Einfügung zwar sachgerecht, weil in der Tat im Satz vorher von "den Juden" die Rede ist. Allerdings ist da auch die Rede davon, dass die bekehrten Nichtjuden von ihren Landsleuten genauso verfolgt werden wie Jesus selbst und seine Anhänger von den Juden. Das heißt: Es wird an der Stelle gerade kein Unterschied gemacht zwischen Juden und Nichtjuden.


So ein Schmarrn! Die bekehrten Juden und Nichtjuden sollen demnach also von den Juden (allen nichtbekehrten Juden/allen nicht an Jesus Christus glaubenden Juden) verfolgt worden sein! Selbstverständlich ist diese Behauptung judenfeindlich!

Zur Vertiefung des Wissens über den christlichen Antisemitismus:

https://hpd.de/node/13538/seite/0/1

https://www.juedspurenhuenfelderland.de/antisemitismus/christlicher-antijudaismus/

Antijudaismus und Antisemitismus in den evangelischen Landeskirchen während der NS-Zeit:

https://www.jstor.org/stable/40186186?seq=1#metadata_info_tab_contents

#261:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 15:56
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Beispiel mit der zitierten Thessalonicherstelle: Da ist die Einfügung zwar sachgerecht, weil in der Tat im Satz vorher von "den Juden" die Rede ist. Allerdings ist da auch die Rede davon, dass die bekehrten Nichtjuden von ihren Landsleuten genauso verfolgt werden wie Jesus selbst und seine Anhänger von den Juden. Das heißt: Es wird an der Stelle gerade kein Unterschied gemacht zwischen Juden und Nichtjuden.


So ein Schmarrn! Die bekehrten Juden und Nichtjuden sollen demnach also von den Juden (allen nichtbekehrten Juden/allen nicht an Jesus Christus glaubenden Juden) verfolgt worden sein! Selbstverständlich ist diese Behauptung judenfeindlich!

In dem Sinne, dass es "alle" Juden gewesen seien, ist es natürlich eine sachlich falsche Zuspitzung, die die Erfahrung widerspiegelt, dass es zu Anfeindungen der jeweiligen Mehrheit führte, sich dem Glauben an Jesus als dem Christus zuzuwenden; genauso wie es eine genau parallele falsche Zuspitzung ist, dass es "die Landsleute" der nichtjüdischen Jesusanhänger gewesen seien, von denen diese Verfolgung erfahren hätten. Der Punkt ist aber: Paulus legt hier Wert darauf (das ist sogar sein Ausgangspunkt), dass es in dieser Hinsicht gerade keinen Unterschied zwischen Juden und den anderen Völkern gibt, genauso wie er an vielen anderen Stellen betont, dass mit dem Kommen des Messias die Unterschiede zwischen Juden und Nichtjuden aufgehoben seien, nur dass die Juden, weil ihnen die Thora gegeben ist, von Gottes Handeln zuerst betroffen sind, sowohl vom Gericht als auch von der Erlösung (was er als bleibenden Vorzug betrachtet).

Er wendet sich lediglich - und das teils polemisch - dagegen, dass manche Juden sich innerhalb der Gemeinden der Jesusanhänger von Nichtjuden abgrenzen, die Beschneidung von Nichtjuden oder die Einhaltung jüdischer Gesetze verlangen, weil das seiner Meinung nach das Kommen des Messias, dass solche Unterschiede aufheben sollte, entwerten würde; dabei stützt er sich wiederum selbst auf Argumente aus der jüdischen Tradition selbst.

Einen grundsätzlichen Antijudaismus findet man dagegen bei ihm (noch) nicht, schließlich sieht er sich selbst ganz selbstverständlich als Juden und verortet sich in jüdischer Tradition - nur dass das Kommen des Messias dies im Wesentlichen bedeutungslos macht.

Dass es in späteren Teilen des NT, wenn die Trennung zwischen Judentum und Christentum weiter fortgeschritten ist, einen solchen Antisemitismus sehr wohl gibt, der sich dann später zu einem regelrechten Antismitismus ausbauen ließ: Geschenkt, das habe ich oben schon selbst gesagt. Aber genauer hinschauen sollte man schon.

Und, nimm's mir nicht übel, aber: Um über christlichen Antisemitismus Bescheid zu wissen, brauche ich gewiss nicht den hpd u. Ä. Das mag sehr überzeugte Atheisten überraschen, aber damit habe ich mich im Theologiestudium schon weit ausführlicher beschäftigt.

#262:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 16:09
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Um über christlichen Antisemitismus Bescheid zu wissen, brauche ich gewiss nicht den hpd


Dann kannst du dich ja gleich den anderen beiden Links, besonders dem letzteren, zuwenden:

Grey hat folgendes geschrieben:
...

https://www.juedspurenhuenfelderland.de/antisemitismus/christlicher-antijudaismus/

Antijudaismus und Antisemitismus in den evangelischen Landeskirchen während der NS-Zeit:

https://www.jstor.org/stable/40186186?seq=1#metadata_info_tab_contents

#263:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 16:56
    —
https://www.deutscher-koordinierungsrat.de/dkr-texte-rabbiner-brandt-vorlesung-Schwarz-Friesel-2013

Zitat:
Vor den Gaskammern von Auschwitz standen die Reden Hitlers, stand „Mein Kampf“, standen die Nürnberger Rassegesetze und das Wannsee-Protokoll. Und davor standen die theologischen Schriften, die Predigten, Judenspiegel, die Spottgesänge, die Gassenhauer. Verbale Gewalt und Judenfeindschaft verbindet eine lange untrennbare Symbiose. Die Sprachgebrauchsgeschichte zeigt, wie Juden über die Jahrhunderte hinweg trotz wechselnder sozialer und ideologischer Konstellationen homogen entwertet und ausgegrenzt wurden. Der aktuelle Antisemitismus ist nur zu verstehen, wenn man die lange Geschichte der Judenfeindschaft und ihre semantischen Muster kennt. Ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass durch die Abspaltung von Judentum und Urchristentum die Ex-negativo-Konzeptualisierung von Juden entsteht. Juden werden als Gottesmörder und Leugner des wahren Glaubens bestimmt und die jüdische Existenz wird zum Frevel in der Welt.

Die frühesten judenfeindliche Texte, die diese Vorstellung artikulieren, sind das Johannes-Evangelium, in dem die Dämonisierung von Juden ihren Ausdruck findet:

Juden als „Kinder Abrahams…“, „[…] die den Teufel zum Vater…haben“ (Joh 8, 44–45)

Vor allem aber legt Paulus verbal eine Kategorisierung vor, die bis zum heutigen Tag das Bild von Juden prägt. Juden als die Feinde, nicht als Feinde einer bestimmten Gruppe, sondern als Feinde der Menschheit.

„…von den Juden. Diese haben sogar Jesus, den Herrn, und die Propheten getötet; auch uns haben sie verfolgt. Sie missfallen Gott und sind Feinde aller Menschen“ (Paulus; 1 Thess 2,15)

Aus der rein theologischen Interpretation wird im Laufe der Jahrhunderte eine allumfassende Weltsicht, ein Weltdeutungssystem. Jude-Sein wird konzeptualisiert als „die nicht zu akzeptierende Existenzform“. Das Konzept „Juden sind die, die aus der Weltordnung herausfallen“ wird zur Basis eines strikt manichäistischen Wertekanons:

„Der Jud stellt sein sinne nacht und tag Wie er den cristen verderben mag“ (Titel eines anonymen Flugblatts des 15. Jahrhundert)

#264:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 19:38
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Natürlich gibt es in der christlichen Tradition antisemitischen Mist zur Genüge, und der geht teilweise auf bestimmte späte Teile des NT zurück, zu deren Zeit die Trennung zwischen Juden und Christen sich gerade vollzug, mit unschönen Aussagen auf beiden Seiten.

Der Punkt ist doch, dass die drei monotheistischen Religionen - wie der Name schon sagt - einen gemeinsamen Gott haben, jedoch sich wegen der Auslegung von Texten, die angeblich von Gott stammen, gegenseitig aus politischen Gründen die Köpfe einschlagen.

Christliche Kreuzzüge sind sowohl gegen Juden als auch gegen Moslems geführt worden.
Moslems haben versucht, Österreich zu erobern und wurden erst vor Wien zurück geschlagen.
Juden fühlen sich heute noch durch muslimische Staaten bedroht.

So lässt sich heute noch sehr leicht ein Bürgerkrieg oder ein internationaler Krieg anzetteln, siehe Syrien.
Selbst innerhalb des Islam gibt es diverse Interpretationen, die beispielsweise zwischen Schiiten und Sunniten zu Mord und Totschlag im Namen Gottes führen, siehe Saudi-Arabien gegen Iran und gegen Jemen.

Genauso gab es innerhalb des Christentums diverse Interpretationen, die beispielsweise zwischen Evangelisten und Katholiken zu Mord und Totschlag im Namen Gottes führten, siehe 30-jähriger Krieg.

Sogar in Asien erkennt man das gleiche Muster, wie man am Beispiel der verfolgten Minderheit der Rohingya sieht https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

Sobald ein Monotheist einem anderen Monotheisten Ungläubigkeit vorwirft, führt er vor Augen, dass er diese Politisierung angenommen hat.

Daher ist jegliche Verbindung zwischen Staat/ Politik und Religion zu verwerfen, da diese nur zu politischen Zwecken missbraucht wird.

#265:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 20:15
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Natürlich gibt es in der christlichen Tradition antisemitischen Mist zur Genüge, und der geht teilweise auf bestimmte späte Teile des NT zurück, zu deren Zeit die Trennung zwischen Juden und Christen sich gerade vollzug, mit unschönen Aussagen auf beiden Seiten.

Der Punkt ist doch, dass die drei monotheistischen Religionen - wie der Name schon sagt - einen gemeinsamen Gott haben, jedoch sich wegen der Auslegung von Texten, die angeblich von Gott stammen, gegenseitig aus politischen Gründen die Köpfe einschlagen.

Christliche Kreuzzüge sind sowohl gegen Juden als auch gegen Moslems geführt worden.
Moslems haben versucht, Österreich zu erobern und wurden erst vor Wien zurück geschlagen.
Juden fühlen sich heute noch durch muslimische Staaten bedroht.

So lässt sich heute noch sehr leicht ein Bürgerkrieg oder ein internationaler Krieg anzetteln, siehe Syrien.
Selbst innerhalb des Islam gibt es diverse Interpretationen, die beispielsweise zwischen Schiiten und Sunniten zu Mord und Totschlag im Namen Gottes führen, siehe Saudi-Arabien gegen Iran und gegen Jemen.

Genauso gab es innerhalb des Christentums diverse Interpretationen, die beispielsweise zwischen Evangelisten und Katholiken zu Mord und Totschlag im Namen Gottes führten, siehe 30-jähriger Krieg.

Sogar in Asien erkennt man das gleiche Muster, wie man am Beispiel der verfolgten Minderheit der Rohingya sieht https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

Sobald ein Monotheist einem anderen Monotheisten Ungläubigkeit vorwirft, führt er vor Augen, dass er diese Politisierung angenommen hat.

Daher ist jegliche Verbindung zwischen Staat/ Politik und Religion zu verwerfen, da diese nur zu politischen Zwecken missbraucht wird.


In jüngster Zeit, 1969–1998, in Nordirland hast noch vergessen.

#266:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 21:20
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Natürlich gibt es in der christlichen Tradition antisemitischen Mist zur Genüge, und der geht teilweise auf bestimmte späte Teile des NT zurück, zu deren Zeit die Trennung zwischen Juden und Christen sich gerade vollzug, mit unschönen Aussagen auf beiden Seiten.

Der Punkt ist doch, dass die drei monotheistischen Religionen - wie der Name schon sagt - einen gemeinsamen Gott haben, jedoch sich wegen der Auslegung von Texten, die angeblich von Gott stammen, gegenseitig aus politischen Gründen die Köpfe einschlagen.

Christliche Kreuzzüge sind sowohl gegen Juden als auch gegen Moslems geführt worden.
Moslems haben versucht, Österreich zu erobern und wurden erst vor Wien zurück geschlagen.
Juden fühlen sich heute noch durch muslimische Staaten bedroht.

So lässt sich heute noch sehr leicht ein Bürgerkrieg oder ein internationaler Krieg anzetteln, siehe Syrien.
Selbst innerhalb des Islam gibt es diverse Interpretationen, die beispielsweise zwischen Schiiten und Sunniten zu Mord und Totschlag im Namen Gottes führen, siehe Saudi-Arabien gegen Iran und gegen Jemen.

Genauso gab es innerhalb des Christentums diverse Interpretationen, die beispielsweise zwischen Evangelisten und Katholiken zu Mord und Totschlag im Namen Gottes führten, siehe 30-jähriger Krieg.

Sogar in Asien erkennt man das gleiche Muster, wie man am Beispiel der verfolgten Minderheit der Rohingya sieht https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

Sobald ein Monotheist einem anderen Monotheisten Ungläubigkeit vorwirft, führt er vor Augen, dass er diese Politisierung angenommen hat.

Daher ist jegliche Verbindung zwischen Staat/ Politik und Religion zu verwerfen, da diese nur zu politischen Zwecken missbraucht wird.


Nur ist z. B. das Christentum nicht zufällig zur staatstragenden Religion mutiert, die jede noch so menschenfeindliche Politik absegnet.

Ähnliches gilt für die anderen großen und kleinen Religionen.

Das heißt: Von seiten der herrschenden Klassen gibt es gar kein Interesse, den ideologischen = herrschaftsverklärenden Einfluss der Religionen einzuschränken.

Dies gilt auch für diesen CDU-Staat namens BRD hier.

Auch andere Herrschaftsideologien werden vom Kapitalklassenstaat gerne genommen, etwa Faschismus oder Esoterik.

Die ideologische Zurichtung breiter Massen der Bevölkerung durch all die irrationalen Herrschaftsanbetungskulte ist einfach zu verlockend für die Herrschenden als dass sie freiwillig darauf verzichten würden. So kommt es übrigens, dass der bürgerliche Staat immer auf dem rechten Auge blind ist.

Und so erklärt es sich auch, dass das alte dumme Christentum - ein wenig oberflächengesäubert von offen faschistoiden Kernmerkmalen - immer noch massive Unterstützung vom Staatsapparat bekommt.

Das muss man wissen, wenn man eine Trennung von Staat und Religion fordert - was ja völlig richtig ist. Nur darf man nicht naiv sein, wenn man solche Forderungen stellt.

#267:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 21:32
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du dich ja gleich den anderen beiden Links, besonders dem letzteren, zuwenden: [...]

"Lies doch mal eben über 30 Seiten ..." Lachen
Aber ich müsste mir da sowieso einen Account zulegen, dazu habe ich nur für unsere Diskussion keine Lust.

Aber ich bezeweifle, dass da viel neues für mich drinsteht - wie gesagt, ich habe mich mit dem Thema im Studium einigermaßen gründlich beschäftigt. Dem Titel des Aufsatzes nach geht es ja aber sowieso nicht um das, wozu ich etwas gesagt habe (ob das Neue Testament selbnst schon durchgehend antisemitisch sei oder nicht), sondern um den Antismeitismus in evangelischen Landeskirchen. Also was soll der Link?

Dass es solchen christlichen Antisemitismus gab und gibt (in deutschen Kirchen heutzutage zum Glück aber praktisch nicht mehr), habe ich ja gar nicht bestritten.

#268:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 21:36
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Sogar in Asien erkennt man das gleiche Muster, wie man am Beispiel der verfolgten Minderheit der Rohingya sieht https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

Sobald ein Monotheist einem anderen Monotheisten Ungläubigkeit vorwirft, führt er vor Augen, dass er diese Politisierung angenommen hat.

Das trifft es nicht so ganz.
Die Rohingya zoffen sich mit Buddhisten.
Das sind keine Monotheisten. Sie glauben an allerlei ueberirdisches Personal.
Buddha ist auch kein Gott, jedenfalls keiner mit Chef-Anspruechen wie Allah oder Jahwe.
Ueberhaupt geht's dabei nur einseitig um Religion:
die muslimischen Rohingya sind ueber Jahrzehnte nach Burma eingesickert und schreien jetzt nach eigenem Staat, womoeglich noch mit Scharia-Gedoens.
Klar, dass die Burmesen davon angepisst sind, damit einen Teil ihres Landes zu verlieren.
Die Rohingya sind also alles andere als Unschuldsengel.
Immerhin gibt es einen Loesungsansatz:
Zitat:
Für den April 2019 hat die Regierung von Bangladesch den Beginn der Umsiedlung von Rohingya-Flüchtlingen auf die bisher unbewohnte Insel Bhasan Char angekündigt, auf der man in den Jahren zuvor eine Infrastruktur und Unterkünfte aufgebaut hatte. Rund 100.000 Personen sollen auf der abgelegenen Insel angesiedelt werden

Schickt die Leute zurueck wo sie herkamen und gut is.

#269:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 22:02
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Sogar in Asien erkennt man das gleiche Muster, wie man am Beispiel der verfolgten Minderheit der Rohingya sieht https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

Sobald ein Monotheist einem anderen Monotheisten Ungläubigkeit vorwirft, führt er vor Augen, dass er diese Politisierung angenommen hat.

Das trifft es nicht so ganz.
Die Rohingya zoffen sich mit Buddhisten.
Das sind keine Monotheisten. Sie glauben an allerlei ueberirdisches Personal.
Buddha ist auch kein Gott, jedenfalls keiner mit Chef-Anspruechen wie Allah oder Jahwe.
Ueberhaupt geht's dabei nur einseitig um Religion:
die muslimischen Rohingya sind ueber Jahrzehnte nach Burma eingesickert und schreien jetzt nach eigenem Staat, womoeglich noch mit Scharia-Gedoens.
Klar, dass die Burmesen davon angepisst sind, damit einen Teil ihres Landes zu verlieren.
Die Rohingya sind also alles andere als Unschuldsengel.
Immerhin gibt es einen Loesungsansatz:
Zitat:
Für den April 2019 hat die Regierung von Bangladesch den Beginn der Umsiedlung von Rohingya-Flüchtlingen auf die bisher unbewohnte Insel Bhasan Char angekündigt, auf der man in den Jahren zuvor eine Infrastruktur und Unterkünfte aufgebaut hatte. Rund 100.000 Personen sollen auf der abgelegenen Insel angesiedelt werden

Schickt die Leute zurueck wo sie herkamen und gut is.



Im wikipedia-Eintrag ueber die Rohingya klingt das aber ganz anders, vor allem wird die Siedlungsgeschichte des Gebietes als erheblich komplexer dargestellt als Du uns das weissmachen willst:

https://en.wikipedia.org/wiki/Rohingya_people#History

#270:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 22:18
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Sogar in Asien erkennt man das gleiche Muster, wie man am Beispiel der verfolgten Minderheit der Rohingya sieht https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

Sobald ein Monotheist einem anderen Monotheisten Ungläubigkeit vorwirft, führt er vor Augen, dass er diese Politisierung angenommen hat.

Das trifft es nicht so ganz.
Die Rohingya zoffen sich mit Buddhisten.
Das sind keine Monotheisten. Sie glauben an allerlei ueberirdisches Personal.
Buddha ist auch kein Gott, jedenfalls keiner mit Chef-Anspruechen wie Allah oder Jahwe.
Ueberhaupt geht's dabei nur einseitig um Religion:
die muslimischen Rohingya sind ueber Jahrzehnte nach Burma eingesickert und schreien jetzt nach eigenem Staat, womoeglich noch mit Scharia-Gedoens.
Klar, dass die Burmesen davon angepisst sind, damit einen Teil ihres Landes zu verlieren.
Die Rohingya sind also alles andere als Unschuldsengel.
Immerhin gibt es einen Loesungsansatz:
Zitat:
Für den April 2019 hat die Regierung von Bangladesch den Beginn der Umsiedlung von Rohingya-Flüchtlingen auf die bisher unbewohnte Insel Bhasan Char angekündigt, auf der man in den Jahren zuvor eine Infrastruktur und Unterkünfte aufgebaut hatte. Rund 100.000 Personen sollen auf der abgelegenen Insel angesiedelt werden

Schickt die Leute zurueck wo sie herkamen und gut is.

Wer ein Hund schlagen will, findet immer einen Stock.
Religion eignet sich exzelent sowohl zum Verbinden als zum trennen.
Die ganze Geschichte ist voll von Zusammenschlüsse und Trennungen.
Kommt immer drauf an, ob man was verbindendes sucht, oder was trennendes.
Gab es nicht auch mal Sachsen, Franken, Schwaben, Allemannen und Bayern, die "zu Deutschen erklärt" wurden?
Was "einigt" denn eine Nation, Staat, Volk oder Land?
Wenn man die Serben und Kroaten fragt, ist es gewiss nicht die gemeinsame Sprache.
Wenn man einen von "vlaams blok" fragt, ist es gewiss nicht die gemeinsame Geschichte.
Als was sind die Schweizer zu betrachten?
Im übrigen: Die Stämme der Chauken, Angrivarier und Cherusker, schlossen sich zu Sachsen zusammen.

#271:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 03.12.2019, 22:19
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du dich ja gleich den anderen beiden Links, besonders dem letzteren, zuwenden: [...]

"Lies doch mal eben über 30 Seiten ..." Lachen
Aber ich müsste mir da sowieso einen Account zulegen, dazu habe ich nur für unsere Diskussion keine Lust.

Aber ich bezeweifle, dass da viel neues für mich drinsteht - wie gesagt, ich habe mich mit dem Thema im Studium einigermaßen gründlich beschäftigt. Dem Titel des Aufsatzes nach geht es ja aber sowieso nicht um das, wozu ich etwas gesagt habe (ob das Neue Testament selbnst schon durchgehend antisemitisch sei oder nicht), sondern um den Antismeitismus in evangelischen Landeskirchen. Also was soll der Link?

Dass es solchen christlichen Antisemitismus gab und gibt (in deutschen Kirchen heutzutage zum Glück aber praktisch nicht mehr), habe ich ja gar nicht bestritten.


Du meinst, der Antisemitismus wurde einfach weg gezaubert? Cool

#272:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 04.12.2019, 00:16
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Sogar in Asien erkennt man das gleiche Muster, wie man am Beispiel der verfolgten Minderheit der Rohingya sieht https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

Sobald ein Monotheist einem anderen Monotheisten Ungläubigkeit vorwirft, führt er vor Augen, dass er diese Politisierung angenommen hat.

Das trifft es nicht so ganz.
Die Rohingya zoffen sich mit Buddhisten.
Das sind keine Monotheisten. Sie glauben an allerlei ueberirdisches Personal.
Buddha ist auch kein Gott, jedenfalls keiner mit Chef-Anspruechen wie Allah oder Jahwe.
Ueberhaupt geht's dabei nur einseitig um Religion:
die muslimischen Rohingya sind ueber Jahrzehnte nach Burma eingesickert und schreien jetzt nach eigenem Staat, womoeglich noch mit Scharia-Gedoens.
Klar, dass die Burmesen davon angepisst sind, damit einen Teil ihres Landes zu verlieren.
Die Rohingya sind also alles andere als Unschuldsengel.
Immerhin gibt es einen Loesungsansatz:
Zitat:
Für den April 2019 hat die Regierung von Bangladesch den Beginn der Umsiedlung von Rohingya-Flüchtlingen auf die bisher unbewohnte Insel Bhasan Char angekündigt, auf der man in den Jahren zuvor eine Infrastruktur und Unterkünfte aufgebaut hatte. Rund 100.000 Personen sollen auf der abgelegenen Insel angesiedelt werden

Schickt die Leute zurueck wo sie herkamen und gut is.

Äh, klar. Es sind ja Muslime, also müssen sie schuld sein. Und man kann sie ruhig auf eine unbewohnte Insel abschieben. Wie einfach die Welt mitr einem Feindbild sein kann.

#273:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 04.12.2019, 00:19
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Du meinst, der Antisemitismus wurde einfach weg gezaubert? Cool

Welche aktuellen Fälle von auch nur annähernd vergleichbarem Antisemitismus in den evangelischen Landeskirchen möchtest nennen?

#274:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 02:03
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Du meinst, der Antisemitismus wurde einfach weg gezaubert? Cool

Welche aktuellen Fälle von auch nur annähernd vergleichbarem Antisemitismus in den evangelischen Landeskirchen möchtest nennen?

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2018/06/11/kontrolle-der-kirche-hat-versagt/ schrieb:
Zitat:
Dabei gibt es auch innerhalb der Evangelischen Kirche Judenhass. Gegenüber pro spricht der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, von einem „völligen Versagen“ kirchlicher Kontrollmechanismen.

Eine Kirchengemeinde in Berlin-Zehlendorf trug bis zum Sommer 2019 den Namen Ernst-Moritz-Arndt-Gemeinde, einem Antisemiten.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/debatte-um-antisemitismus-in-zehlendorf-gemeinde-trennt-sich-von-namensgeber-ernst-moritz-arndt/24313074.html
Luther war Antisemit und wird üblicher Weise unkritisch gefeiert.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/luthers-judenhass-wird-zu-selten-thematisiert-15287981.html

#275:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 08:55
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Du meinst, der Antisemitismus wurde einfach weg gezaubert? Cool

Welche aktuellen Fälle von auch nur annähernd vergleichbarem Antisemitismus in den evangelischen Landeskirchen möchtest nennen?

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2018/06/11/kontrolle-der-kirche-hat-versagt/ schrieb:
Zitat:
Dabei gibt es auch innerhalb der Evangelischen Kirche Judenhass. Gegenüber pro spricht der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, von einem „völligen Versagen“ kirchlicher Kontrollmechanismen.

Eine Kirchengemeinde in Berlin-Zehlendorf trug bis zum Sommer 2019 den Namen Ernst-Moritz-Arndt-Gemeinde, einem Antisemiten.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/debatte-um-antisemitismus-in-zehlendorf-gemeinde-trennt-sich-von-namensgeber-ernst-moritz-arndt/24313074.html
Luther war Antisemit und wird üblicher Weise unkritisch gefeiert.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/luthers-judenhass-wird-zu-selten-thematisiert-15287981.html


So ist es. Ausspruch Luthers:

"Wir haben wahre Teufel an ihnen"

Zitat:
Das späte Mittelalter lebt in der panischen Angst vor dem ansteckenden ›Virus‹ der Ketzer, Hexen und Juden. Ketzer werden aufgespürt (inquisitio) und nach einem ›Schema‹ so lange befragt, bis sie beispielsweise zugeben, mit dem Teufel in Gestalt eines schwarzen Katers eine Messe gefeiert zu haben. Sie sind demnach nicht irrende Menschen, sondern Werkzeuge, mit denen der Teufel die Christen zu vernichten sucht.

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-476-03703-9_61


Die starke Stellung des Teufels im Bi-Theismus namens Christentum spielt für den massiven Antisemitismus eine große Rolle.

Der Antisemitismus ist zum großen Teil unter der Oberfläche verschwunden. Er wird u.a. auch sehr stark nach außen projiziert.

Aber so massiv wie der europäische Antisemitismus über Jahrhunderte aufgetreten ist, kann er gar nicht über Nacht verschwinden.

Hinter dem Antisemitismus steckt auch mehr als nur Judenfeindschaft oder Judenhass. Es ist das Paradigma von der Ausrottung des Bösen in Menschengestalt. Und - wie die Christengeschichte zeigt, müssen das keineswegs nur Juden sein.



"Der Teufel hält den Juden im Griff", frühgotisches Portal, die sogennante Judenkonsole, am Hauptportal des Doms zu Wetzlar, (ca. 1300)

Quelle: https://www.bibelwissenschaft.de/wirelex/das-wissenschaftlich-religionspaedagogische-lexikon/wirelex/sachwort/anzeigen/details/antijudaismus-antisemitismus/ch/023d4b4870619b8d2731db4c7e67f4ea/



"Wer den Juden kennt, kennt den Teufel"

Antisemitisches Propaganda-Transparent
Hagen-Haspe, Juli / August 1935
Fotograf unbekannt
(c) Stadt Hagen


Quelle: http://www.historisches-centrum.de/einblicke/pics/200212c.html

"Ich träume von einem Bolivien ohne indigene satanische Riten." (Die fanatische Christin und Bolivianische Putschpräsidentin Añez, 2019 n.Chr.)

#276:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 15:05
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...Bi-Theismus namens Christentum ...

Also bitte, mach das Christentum nicht keliner als es ist: Mindestens Tri, aber eigentlich Quatro-Theismus. Das sind nicht nur Vater, Sohn un' hoiliger Goischt, da kommt auch noch die Mutter Gottes dazu.

Allein aufgrund seiner Macht müsste man eigentlich den Teufel auch zu diesen Göttern rechnen.

#277:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 16:43
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Allein aufgrund seiner Macht müsste man eigentlich den Teufel auch zu diesen Göttern rechnen.

Äh, ich glaube das war genau das, was Skeptiker mit dem Begriff implizieren wollte.

#278:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 18:48
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...Bi-Theismus namens Christentum ...

Also bitte, mach das Christentum nicht keliner als es ist: Mindestens Tri, aber eigentlich Quatro-Theismus. Das sind nicht nur Vater, Sohn un' hoiliger Goischt, da kommt auch noch die Mutter Gottes dazu.

Allein aufgrund seiner Macht müsste man eigentlich den Teufel auch zu diesen Göttern rechnen.


Haben die Christen nicht noch einen weiteren Gott, den sie anbeten? Mammon?

#279:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 18:52
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...Bi-Theismus namens Christentum ...

Also bitte, mach das Christentum nicht keliner als es ist: Mindestens Tri, aber eigentlich Quatro-Theismus. Das sind nicht nur Vater, Sohn un' hoiliger Goischt, da kommt auch noch die Mutter Gottes dazu.

Allein aufgrund seiner Macht müsste man eigentlich den Teufel auch zu diesen Göttern rechnen.


Haben die Christen nicht noch einen weiteren Gott, den sie anbeten? Mammon?


Frag halt mal in der Börse nach wie viele der Leute Christen sind.

#280:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 19:12
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...Bi-Theismus namens Christentum ...

Also bitte, mach das Christentum nicht keliner als es ist: Mindestens Tri, aber eigentlich Quatro-Theismus. Das sind nicht nur Vater, Sohn un' hoiliger Goischt, da kommt auch noch die Mutter Gottes dazu.

Allein aufgrund seiner Macht müsste man eigentlich den Teufel auch zu diesen Göttern rechnen.


Haben die Christen nicht noch einen weiteren Gott, den sie anbeten? Mammon?


Frag halt mal in der Börse nach wie viele der Leute Christen sind.


An der Börse wird nicht gebetet, dort wird Geld verdient.


Bei meinem Posting dachte ich auch eher an die bereits erwähnten amerikanischen Fernsehprediger. Die verdienen mit beten mehr als der Ackermann an der Börse.

#281:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 19:28
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...Bi-Theismus namens Christentum ...

Also bitte, mach das Christentum nicht keliner als es ist: Mindestens Tri, aber eigentlich Quatro-Theismus. Das sind nicht nur Vater, Sohn un' hoiliger Goischt, da kommt auch noch die Mutter Gottes dazu.

Allein aufgrund seiner Macht müsste man eigentlich den Teufel auch zu diesen Göttern rechnen.


Haben die Christen nicht noch einen weiteren Gott, den sie anbeten? Mammon?

Bibelstunde, Paulus:

"Die aber reich werden wollen, geraten in Versuchung und in die Schlingen vieler törichter und schädlicher Begierden, die die Menschen ins Verderben und in den Untergang stürzen.
Denn die Wurzel aller Übel ist die Liebe zum Geld; von ihr getrieben, sind schon manche vom Glauben abgekommen und haben sich selbst viel Leid zugefügt."

#282:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 05.12.2019, 19:32
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...Bi-Theismus namens Christentum ...

Also bitte, mach das Christentum nicht keliner als es ist: Mindestens Tri, aber eigentlich Quatro-Theismus. Das sind nicht nur Vater, Sohn un' hoiliger Goischt, da kommt auch noch die Mutter Gottes dazu.

Allein aufgrund seiner Macht müsste man eigentlich den Teufel auch zu diesen Göttern rechnen.


Haben die Christen nicht noch einen weiteren Gott, den sie anbeten? Mammon?

Bibelstunde, Paulus:

"Die aber reich werden wollen, geraten in Versuchung und in die Schlingen vieler törichter und schädlicher Begierden, die die Menschen ins Verderben und in den Untergang stürzen.
Denn die Wurzel aller Übel ist die Liebe zum Geld; von ihr getrieben, sind schon manche vom Glauben abgekommen und haben sich selbst viel Leid zugefügt."



Bibelstunden sind sonntags und sonntags wird ja auch kein Geld verdient, sondern nur unter der Woche, zumindest halten das gläubige Christen so. Smilie

#283:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 14.12.2019, 19:23
    —
2. Mose 14.26 Aber der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, daß das Wasser wieder herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen und Reiter.

2. Mose 14.27 Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam wieder vor morgens in seinen Strom, und die Ägypter flohen ihm entgegen. Also stürzte sie der HERR mitten ins Meer,

2. Mose 15.19 Denn Pharao zog hinein ins Meer mit Rossen und Wagen und Reitern; und der HERR ließ das Meer wieder über sie fallen. Aber die Kinder Israel gingen trocken mitten durchs Meer.

Nehemia 9.11 Und hast das Meer vor ihnen zerrissen, daß sie mitten im Meer trocken hindurchgingen, und ihre Verfolger in die Tiefe geworfen wie Steine in mächtige Wasser

#284:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 14.12.2019, 22:48
    —
Dieser "Herr", von dem da die Rede ist, der scheint mir kein "lieber Gott" zu sein, sondern eher ein "homicidal maniac". Sehr glücklich

#285:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 15.12.2019, 00:31
    —
Jedenfalls ist die Bibel wohl eine der besten Sammlungen von literarischen Studien zum Thema Missbrauchsbeziehungen, die der Menschheit zur Verfügung stehen.

#286:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 30.12.2019, 15:33
    —
Kleine Zusammenfassung, welche Handlungen nach der Bibel eine Steinigung erfordern:

Ehebruch
Hesekiel 23.47
daß die Leute sie steinigen und mit ihren Schwertern erstechen und ihre Söhne und Töchter erwürgen und ihre Häuser mit Feuer verbrennen.

Eigene Meinung vertreten
Johannes 11.8
Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?

Anderen Göttern opfern
Hesekiel 16.40
Und sie sollen Haufen Leute über dich bringen, die dich steinigen und mit ihren Schwertern zerhauen

Andere Götter anbeten
5. Mose 17.5
so sollst du den Mann oder das Weib ausführen, die solches Übel getan haben, zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen.

Samstags arbeiten
4. Mose 15.35
Der HERR aber sprach zu Mose: Der Mann soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen draußen vor dem Lager.

Prognostizieren/ Voraussagen
3. Mose 20.27
Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen; ihr Blut sei auf ihnen.

eigenwillig und ungehorsam gegen die Eltern sein/ schlemmen /saufen
5. Mose 21.21
So sollen ihn steinigen alle Leute der Stadt, daß er sterbe, und sollst also das Böse von dir tun, daß es ganz Israel höre und sich fürchte.

Gott lästern/ fluchen
3. Mose 24.14
Führe den Flucher hinaus vor das Lager und laß alle, die es gehört haben, ihre Hände auf sein Haupt legen und laß ihn die ganze Gemeinde steinigen.



Außerdem natürlich gilt die Todesstrafe/ andere Strafen laut Bibel für:
3. Mose - Kapitel 20
Strafbestimmungen für schwere Sünden
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:
[Kinder-Opferung]
2 Sage den Kindern Israel: Welcher unter den Kindern Israel oder ein Fremdling, der in Israel wohnt, eines seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das Volk im Lande soll ihn steinigen.
3 Und ich will mein Antlitz setzen wider solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten, daß er dem Moloch eines seiner Kinder gegeben und mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entheiligt hat.
4 Und wo das Volk im Lande durch die Finger sehen würde dem Menschen, der eines seiner Kinder dem Moloch gegeben hat, daß es ihn nicht tötet,
5 so will doch ich mein Antlitz wider denselben Menschen setzen und wider sein Geschlecht [seine Familie] und will ihn und alle, die mit ihm mit dem Moloch Abgötterei getrieben haben, aus ihrem Volke ausrotten.
[Voraussager]
6 Wenn eine Seele sich zu den Wahrsagern und Zeichendeutern wenden wird, daß sie ihnen nachfolgt, so will ich mein Antlitz wider dieselbe Seele setzen und will sie aus ihrem Volk ausrotten. (3. Mose 19.31)
7 Darum heiligt euch und seid heilig; denn ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19.2)
8 Und haltet meine Satzungen und tut sie; denn ich bin der HERR, der euch heiligt. (3. Mose 19.37)
[Vater oder Mutter fluchen]
9 Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll des Todes sterben. Sein Blut sei auf ihm, daß er seinem Vater oder seiner Mutter geflucht hat. (2. Mose 21.17)
[Ehebruch]
10 Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide, Ehebrecher und Ehebrecherin, darum daß er mit seines Nächsten Weibe die Ehe gebrochen hat. (2. Mose 20.14) (Johannes 8.5)
[Inzucht]
11 Wenn jemand bei seines Vaters Weibe schläft, daß er seines Vater Blöße aufgedeckt hat, die sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.
12 Wenn jemand bei seiner Schwiegertochter schläft, so sollen sie beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.
[Homosexuelle Handlung]
13 Wenn jemand beim Knaben schläft wie beim Weibe, die haben einen Greuel getan und sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.
[Sex mit der Schwiegermutter]
14 Wenn jemand ein Weib nimmt und ihre Mutter dazu, der hat einen Frevel verwirkt; man soll ihn mit Feuer verbrennen und sie beide auch, daß kein Frevel sei unter euch.
[Sodomie]
15 Wenn jemand beim Vieh liegt, der soll des Todes sterben, und das Vieh soll man erwürgen. 16 Wenn ein Weib sich irgend zu einem Vieh tut, daß sie mit ihm zu schaffen hat, die sollst du töten und das Vieh auch; des Todes sollen sie sterben; ihr Blut sei auf ihnen.
[Inzucht]
17 Wenn jemand seine Schwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und ihre Blöße schaut und sie wieder seine Blöße, das ist Blutschande. Die sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks; denn er hat seiner Schwester Blöße aufgedeckt; er soll seine Missetat tragen.
[Sex während der Periode]
18 Wenn ein Mann beim Weibe schläft zur Zeit ihrer Krankheit und entblößt ihre Scham und deckt ihren Brunnen auf, und entblößt den Brunnen ihres Bluts, die sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden.
[Sex mit der Tante]
19 Deiner Mutter Schwester Blöße und deines Vater Schwester Blöße sollst du nicht aufdecken; denn ein solcher hat seine nächste Blutsfreundin aufgedeckt, und sie sollen ihre Missetat tragen.
[Sex mit dem Onkel, Kastration]
20 Wenn jemand bei seines Vaters Bruders Weibe schläft, der hat seines Oheims Blöße aufgedeckt. Sie sollen ihre Sünde tragen; ohne Kinder sollen sie sterben.
[Sex mit dem Schwager, Kastration]
21 Wenn jemand seines Bruders Weib nimmt, das ist eine schändliche Tat; sie sollen ohne Kinder sein, darum daß er seines Bruders Blöße aufgedeckt hat.
22 So haltet nun alle meine Satzungen und meine Rechte und tut darnach, auf daß euch das Land nicht ausspeie, darein ich euch führe, daß ihr darin wohnt.
23 Und wandelt nicht in den Satzungen der Heiden, die ich vor euch her werde ausstoßen. Denn solches alles haben sie getan, und ich habe einen Greuel an ihnen gehabt.
[Heiden sind rechtlos an Grundbesitz]
24 Euch aber sage ich: Ihr sollt jener Land besitzen; denn ich will euch ein Land zum Erbe geben, darin Milch und Honig fließt. Ich bin der HERR, euer Gott, der euch von allen Völkern abgesondert hat,
25 daß ihr auch absondern sollt das reine Vieh vom unreinen und unreine Vögel von den reinen, und eure Seelen nicht verunreinigt am Vieh, an Vögeln und an allem, was auf Erden kriecht, das ich euch abgesondert habe, daß es euch unrein sei. (3. Mose 11.1)
26 Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig, der euch abgesondert hat von den Völkern, daß ihr mein wäret.
[Voraussager, Wettervorhersage, Wirtschaftsprognose etc.]
27 Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen; ihr Blut sei auf ihnen. (2. Mose 22.17)


Quelle: https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/

#287:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 30.12.2019, 21:34
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Kleine Zusammenfassung, welche Handlungen nach der Bibel eine Steinigung erfordern:

[...]

Eigene Meinung vertreten
Johannes 11.8
Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?

Du meinst, die Bibel vertritt da die Position, dass Jesus gesteinigt werden soll?

Bitte, schalt doch bei deiner Zitateanhäuferei zumindest minimal das Hirn ein.

#288:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 30.12.2019, 21:45
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Kleine Zusammenfassung, welche Handlungen nach der Bibel eine Steinigung erfordern:

[...]

Eigene Meinung vertreten
Johannes 11.8
Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?

Du meinst, die Bibel vertritt da die Position, dass Jesus gesteinigt werden soll?

Bitte, schalt doch bei deiner Zitateanhäuferei zumindest minimal das Hirn ein.



Wo wir doch alle wissen, dass die Bibel "die Position vertritt", dass dieser Jesus von seinem Papa dazu bestimmt wurde sich fuer Leute wie Dich an ein Holzkreuz nageln zu lassen.

Ist ja schliesslich auch ganz schoen blutruenstig, was Eure "heilige Schrift" tatsaechlich fuer diesen Jesus vorgesehen hatte und genauso wurde es ja auch mit ihm gemacht. zwinkern

#289:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 31.12.2019, 12:46
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Kleine Zusammenfassung, welche Handlungen nach der Bibel eine Steinigung erfordern:

[...]

Eigene Meinung vertreten
Johannes 11.8
Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?

Du meinst, die Bibel vertritt da die Position, dass Jesus gesteinigt werden soll?

Bitte, schalt doch bei deiner Zitateanhäuferei zumindest minimal das Hirn ein.


Nach Meinung der orthodoxen Juden hätte Jesus wohl die Steinigung verdient.
Da die Römer zu dieser Zeit den Hut auf hatten, und die übliche Todesstrafe bei den Römern durch Kreuzigung ausgeführt wurde, ging die Sache wie bekannt aus.

#290:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 31.12.2019, 15:31
    —
wolle hat folgendes geschrieben:


Nach Meinung der orthodoxen Juden hätte Jesus wohl die Steinigung verdient.
Da die Römer zu dieser Zeit den Hut auf hatten, und die übliche Todesstrafe bei den Römern durch Kreuzigung ausgeführt wurde, ging die Sache wie bekannt aus.


Mir ist nicht bekannt, wie die Sache ausging.

#291:  Autor: Darwin UpheavalWohnort: Tief im Süden BeitragVerfasst am: 13.04.2020, 21:05
    —
Eines meiner "Lieblingsbeispiele", das einen technischen Aspekt des Holocausts vorwegnahm, ist das Verbrennen von Menschen. So stand einst in der Lutherbibel (1912):

2 Sam 12, 31 hat folgendes geschrieben:
Aber das Volk drinnen führte er [David] heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen.


Nach dem Schrecken des Holocausts wirkte die Passage wohl so befremdlich, dass sie umgeschrieben wurde (vgl. Schlachter 1951). So heißt es heute in der Lutherbibel (2017):

2 Sam 12, 31 hat folgendes geschrieben:
Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten.


Aus physischer Vernichtung wird kurzerhand Fronarbeit! Was die bewusste Verfälschung des "Wort Gottes" durch Menschenhand über die moralische Integrität der "Heiligen Schrift" aussagt, braucht hier wohl nicht extra betont zu werden. zwinkern

#292:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 13.04.2020, 22:40
    —
Darwin Upheaval hat folgendes geschrieben:
Eines meiner "Lieblingsbeispiele", das einen technischen Aspekt des Holocausts vorwegnahm, ist das Verbrennen von Menschen. So stand einst in der Lutherbibel (1912):

2 Sam 12, 31 hat folgendes geschrieben:
Aber das Volk drinnen führte er [David] heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen.


Nach dem Schrecken des Holocausts wirkte die Passage wohl so befremdlich, dass sie umgeschrieben wurde (vgl. Schlachter 1951). So heißt es heute in der Lutherbibel (2017):

2 Sam 12, 31 hat folgendes geschrieben:
Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten.


Aus physischer Vernichtung wird kurzerhand Fronarbeit! Was die bewusste Verfälschung des "Wort Gottes" durch Menschenhand über die moralische Integrität der "Heiligen Schrift" aussagt, braucht hier wohl nicht extra betont zu werden. zwinkern

Hier ist die Stelle Interlinear Hebräisch/Englisch: pdf

#293:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 14.04.2020, 03:11
    —
Darwin Upheaval hat folgendes geschrieben:
Eines meiner "Lieblingsbeispiele", das einen technischen Aspekt des Holocausts vorwegnahm, ist das Verbrennen von Menschen. So stand einst in der Lutherbibel (1912):

2 Sam 12, 31 hat folgendes geschrieben:
Aber das Volk drinnen führte er [David] heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen.


Nach dem Schrecken des Holocausts wirkte die Passage wohl so befremdlich, dass sie umgeschrieben wurde (vgl. Schlachter 1951). So heißt es heute in der Lutherbibel (2017):

2 Sam 12, 31 hat folgendes geschrieben:
Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten.


Aus physischer Vernichtung wird kurzerhand Fronarbeit! Was die bewusste Verfälschung des "Wort Gottes" durch Menschenhand über die moralische Integrität der "Heiligen Schrift" aussagt, braucht hier wohl nicht extra betont zu werden. zwinkern

Soll das jetzt wieder "Religionskritik" a la FGH sein?
Ob ich es noch erleben darf, dass freie Geister es behirnen, dass das AT nicht das "Wort Gottes" ist,
sondern die überlieferte Geschichte der Israeliten zu Beginn der Eisenzeit?

#294:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 09.05.2020, 17:07
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Soll das jetzt wieder "Religionskritik" a la FGH sein?
Ob ich es noch erleben darf, dass freie Geister es behirnen, dass das AT nicht das "Wort Gottes" ist,
sondern die überlieferte Geschichte der Israeliten zu Beginn der Eisenzeit?


Das AT ist nach offizieller Lesart das Wort Gottes.
Und zwar nach evangelischer als auch katholischer Theologie.
Die fünf Bücher Mose bilden die Thora der Juden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bibel#Altes_und_Neues_Testament schrieb:
Zitat:
Ende des 20. Jahrhunderts schlugen christliche Theologen vor, den Begriff „Altes Testament“ aufzugeben, da er abwertend klinge, und stattdessen vom „Ersten Testament“ zu sprechen (Erich Zenger, J. A. Sanders). Diese Begriffsprägung konnte sich nicht allgemein durchsetzen, zumal die Antike Altes grundsätzlich höher als Neues einschätzte.

#295:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 09.05.2020, 17:18
    —
https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/jesaja/8/#9 schrieb:

Zitat:
5 Und der HERR redete weiter mit mir und sprach:
6 Weil dieses Volk verachtet das Wasser zu Siloah, das stille geht, und tröstet sich des Rezin und des Sohnes Remaljas, (Jesaja 30.15)
7 siehe, so wird der HERR über sie kommen lassen starke und viele Wasser des Stromes, nämlich den König von Assyrien und alle seine Herrlichkeit, daß sie über alle ihre Bäche fahren und über alle Ufer gehen,
8 und werden einreißen in Juda und schwemmen und überher laufen, bis daß sie an den Hals reichen, und werden ihre Flügel ausbreiten, daß sie dein Land, o Immanuel, füllen, soweit es ist.
9 Seid böse, ihr Völker, und gebt doch die Flucht! Höret's alle, die ihr in fernen Landen seid! Rüstet euch, und gebt doch die Flucht; rüstet euch und gebt doch die Flucht!

#296:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 09.05.2020, 17:25
    —
https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/psalm/18/#41 schrieb:

Zitat:
30 Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über die Mauer springen.
35 Er lehrt meine Hand streiten und lehrt meinen Arm einen ehernen [eisernen] Bogen spannen.
38 Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen, und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.
39 Ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen.
40 Du kannst mich rüsten mit Stärke zum Streit; du kannst unter mich werfen, die sich wider mich setzen.
41 Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich meine Hasser verstöre.
42 Sie rufen - aber da ist kein Helfer - zum HERRN; aber er antwortet ihnen nicht. (Sprüche 1.28)
43 Ich will sie zerstoßen wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegräumen wie den Kot auf der Gasse.
48 der Gott, der mir Rache gibt und zwingt die Völker unter mich;

#297:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 09.05.2020, 17:35
    —
https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/jeremia/49/#24 schrieb:

Zitat:
2 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich will ein Kriegsgeschrei erschallen lassen über Rabba der Kinder Ammon, daß sie soll auf einem Haufen wüst liegen und ihre Töchter mit Feuer angesteckt werden; aber Israel soll besitzen die, von denen sie besessen waren, spricht der HERR.
3 Heule, o Hesbon! denn Ai ist verstört. Schreiet, ihr Töchter Rabbas, und ziehet Säcke an, klaget und lauft auf den Mauern herum! denn Milkom wird gefangen weggeführt samt seinen Priestern und Fürsten. (Jeremia 49.1)
4 Was trotzest du auf deine Auen? Deine Auen sind ersäuft, du ungehorsame Tochter, die du dich auf deine Schätze verlässest und sprichst in deinem Herzen: Wer darf sich an mich machen?
5 Siehe, spricht der Herr, HERR Zebaoth: Ich will Furcht über dich kommen lassen von allen, die um dich her wohnen, daß ein jeglicher seines Weges vor sich hinaus verstoßen werde und niemand sei, der die Flüchtigen sammle.



Zitat:
8 Fliehet, wendet euch und verkriecht euch tief, ihr Bürger zu Dedan! denn ich lasse einen Unfall über Esau kommen, die Zeit seiner Heimsuchung.
9 Es sollen Weinleser über dich kommen, die dir kein Nachlesen lassen; und die Diebe des Nachts sollen über dich kommen, die sollen ihnen genug verderben.
10 Denn ich habe Esau entblößt und seine verborgenen Orte geöffnet, daß er sich nicht verstecken kann; sein Same, seine Brüder und seine Nachbarn sind verstört, daß ihrer keiner mehr da ist.
11 Doch was übrigbleibt von deinen Waisen, denen will ich das Leben gönnen, und deine Witwen werden auf mich hoffen.
12 Denn so spricht der HERR: Siehe, die, so es nicht verschuldet hatten, den Kelch zu trinken, müssen trinken; und du solltest ungestraft bleiben? Du sollst nicht ungestraft bleiben, sondern du mußt auch trinken. (Jeremia 25.15) (Jeremia 25.21)
13 Denn ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, daß Bozra soll ein Wunder, Schmach, Wüste und Fluch werden und alle ihre Städte eine ewige Wüste. (Jeremia 44.12)
14 Ich habe gehört vom HERRN, daß eine Botschaft unter die Heiden gesandt sei: Sammelt euch und kommt her wider sie, macht euch auf zum Streit!
15 Denn siehe, ich habe dich gering gemacht unter den Heiden und verachtet unter den Menschen.
16 Dein Trotz und dein Hochmut hat dich betrogen, weil du in Felsenklüften wohnst und hohe Gebirge innehast. Wenn du denn gleich dein Nest so hoch machtest wie der Adler, dennoch will ich dich von dort herunterstürzen, spricht der HERR.
17 Also soll Edom wüst werden, daß alle die, so vorübergehen, sich wundern und pfeifen werden über alle ihre Plage; (Jeremia 50.13)
18 gleichwie Sodom und Gomorra samt ihren Nachbarn umgekehrt ist, spricht der HERR, daß niemand daselbst wohnen noch kein Mensch darin hausen soll. (Jesaja 1.9)
19 Denn siehe, er kommt herauf wie ein Löwe vom stolzen Jordan her wider die festen Hürden; denn ich will sie daraus eilends wegtreiben, und den, der erwählt ist, darübersetzen. Denn wer ist mir gleich, wer will mich meistern, und wer ist der Hirte, der mir widerstehen kann? (Jeremia 50.44)
20 So hört nun den Ratschlag des HERRN, den er über Edom hat, und seine Gedanken, die er über die Einwohner in Theman hat. Was gilt's? ob nicht die Hirtenknaben sie fortschleifen werden und ihre Wohnung zerstören,
21 daß die Erde beben wird, wenn's ineinander fällt, und ihr Geschrei wird man am Schilfmeer hören.
22 Siehe, er fliegt herauf wie ein Adler und wird seine Flügel ausbreiten über Bozra. Zur selben Zeit wird das Herz der Helden in Edom sein wie das Herz einer Frau in Kindsnöten. (Jeremia 48.40)
[Geburtsschmerzen]
23 Wider Damaskus. Hamath und Arpad stehen jämmerlich; sie sind verzagt, denn sie hören ein böses Geschrei; die am Meer wohnen, sind so erschrocken, daß sie nicht Ruhe haben können. (Jesaja 17.1) (Amos 1.3-5)
24 Damaskus ist verzagt und gibt die Flucht; sie zappelt und ist in Ängsten und Schmerzen wie eine Frau in Kindsnöten.
26 Darum werden ihre junge Mannschaft auf ihren Gassen darniederliegen und alle ihre Kriegsleute untergehen zur selben Zeit, spricht der HERR Zebaoth.
27 Und ich will in den Mauern von Damaskus ein Feuer anzünden, daß es die Paläste Benhadads verzehren soll.

28 Wider Kedar und die Königreiche Hazors, welche Nebukadnezar, der König zu Babel, schlug. So spricht der HERR: Wohlauf, zieht herauf gegen Kedar und verstört die gegen Morgen wohnen! (Josua 11.10) (Jesaja 21.16-17)
29 Man wird ihnen ihre Hütten und Herden nehmen; ihr Gezelt, alle Geräte und Kamele werden sie wegführen; und man wird über sie rufen: Schrecken um und um!
30 Fliehet, hebet euch eilends davon, verkriechet euch tief, ihr Einwohner in Hazor! spricht der HERR; denn Nebukadnezar, der König zu Babel, hat etwas im Sinn wider euch und meint euch. (Jeremia 49.8)
31 Wohlauf, ziehet herauf wider ein Volk, das genug hat und sicher wohnt, spricht der HERR; sie haben weder Tür noch Riegel und wohnen allein.
32 Ihre Kamele sollen geraubt und die Menge ihres Viehs genommen werden; und ich will sie zerstreuen in alle Winde, alle, die das Haar rundherum abschneiden; und von allen Orten her will ich ihr Unglück über sie kommen lassen, spricht der HERR, (Jeremia 9.25) (Jeremia 25.23)
33 daß Hazor soll eine Wohnung der Schakale und eine ewige Wüste werden, daß niemand daselbst wohne und kein Mensch darin hause. (Jeremia 9.10)

34 Dies ist das Wort des HERRN, welches geschah zu Jeremia, dem Propheten, wider Elam im Anfang des Königreichs Zedekias, des Königs in Juda, und sprach: (Jeremia 25.25)
35 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will den Bogen Elams zerbrechen, ihre vornehmste Gewalt,
36 und will die vier Winde aus den vier Himmelsgegenden Enden des Himmels über sie kommen lassen und will sie in alle diese Winde zerstreuen, daß kein Volk sein soll, dahin nicht Vertriebene aus Elam kommen werden.
37 Und ich will Elam verzagt machen vor ihren Feinden und denen, die ihnen nach ihrem Leben stehen, und Unglück über sie kommen lassen mit meinem grimmigen Zorn, spricht der HERR; und will das Schwert hinter ihnen her schicken, bis es sie aufreibe.
38 Meinen Stuhl will ich in Elam aufrichten und will beide, den König und die Fürsten, daselbst umbringen, spricht der HERR.

#298:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 09.05.2020, 17:46
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https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/jeremia/50/ schrieb:

Zitat:
1 Dies ist das Wort, welches der HERR durch den Propheten Jeremia geredet hat wider Babel und das Land der Chaldäer: (Jesaja 13.1) (Jesaja 14.1)
2 Verkündiget unter den Heiden und laßt erschallen, werfet ein Panier auf; laßt erschallen, und verberget's nicht und sprecht: Babel ist gewonnen, Bel steht mit Schanden, Merodach ist zerschmettert; ihre Götzen stehen mit Schanden, und ihre Götter sind zerschmettert! (Jesaja 46.1)
3 Denn es zieht von Mitternacht ein Volk herauf wider sie, welches wird ihr Land zur Wüste machen, daß niemand darin wohnen wird, sondern beide, Leute und Vieh, davonfliehen werden.
...
7 Es fraßen sie alle, die sie antrafen; und ihre Feinde sprachen: Wir tun nicht unrecht! darum daß sie sich haben versündigt an dem HERRN in der Wohnung der Gerechtigkeit und an dem HERRN, der ihrer Väter Hoffnung ist.
8 Fliehet aus Babel und ziehet aus der Chaldäer Lande und stellt euch als Böcke vor der Herde her. (Jeremia 51.6) (Jeremia 51.45)
9 Denn siehe, ich will große Völker in Haufen aus dem Lande gegen Mitternacht erwecken und wider Babel heraufbringen, die sich wider sie sollen rüsten, welche sie sollen auch gewinnen; ihre Pfeile sind wie die eines guten Kriegers, der nicht fehlt.
10 Und das Chaldäerland soll ein Raub werden, daß alle, die sie berauben, sollen genug davon haben, spricht der HERR;
11 darum daß ihr euch des freut und rühmt, daß ihr mein Erbteil geplündert habt, und hüpft wie die jungen Kälber und wiehert wie die starken Gäule. (5. Mose 32.27) (Jesaja 10.5) (Jesaja 10.7) (Jesaja 10.15)
12 Eure Mutter besteht mit großer Schande, und die euch geboren hat, ist zum Spott geworden; siehe, unter den Heiden ist sie die geringste, wüst, dürr und öde.
13 Denn vor dem Zorn des HERRN muß sie unbewohnt und ganz wüst bleiben, daß alle, so bei Babel vorübergehen, werden sich verwundern und pfeifen über all ihr Plage. (Jeremia 49.17) (Jeremia 51.37)
14 Rüstet euch wider Babel umher, alle Schützen, schießt in sie, spart die Pfeile nicht; denn sie hat wider den HERRN gesündigt.
15 Jauchzt über sie um und um! Sie muß sich ergeben, ihr Grundfesten sind zerfallen, ihre Mauern sind abgebrochen; denn das ist des HERRN Rache. Rächt euch an ihr, tut ihr, wie sie getan hat. (Offenbarung 18.6)
16 Rottet aus von Babel beide, den Säemann und den Schnitter in der Ernte, daß ein jeglicher vor dem Schwert des Tyrannen sich kehre zu seinem Volk und ein jeglicher fliehe in sein Land.
17 Israel hat müssen sein eine zerstreute Herde, die die Löwen verscheucht haben. Am ersten fraß sie der König von Assyrien; darnach überwältigte sie Nebukadnezar, der König zu Babel.
18 Darum spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, also: Siehe, ich will den König zu Babel heimsuchen und sein Land, gleichwie ich den König von Assyrien heimgesucht habe.
...
21 Zieh hinauf wider das Land, das alles verbittert hat; zieh hinauf wider die Einwohner der Heimsuchung; verheere und verbanne ihre Nachkommen, spricht der HERR, und tue alles, was ich dir befohlen habe!
22 Es ist ein Kriegsgeschrei im Lande und großer Jammer. 23 Wie geht's zu, daß der Hammer der ganzen Welt zerbrochen und zerschlagen ist? Wie geht's zu, daß Babel eine Wüste geworden ist unter allen Heiden? (Jeremia 51.20)
24 Ich habe dir nachgestellt, Babel; darum bist du auch gefangen, ehe du dich's versahst; du bist getroffen und ergriffen, denn du hast dem HERRN getrotzt.
25 Der HERR hat seinen Schatz aufgetan und die Waffen seines Zorns hervorgebracht; denn der Herr, HERR Zebaoth hat etwas auszurichten in der Chaldäer Lande.
26 Kommt her wider sie, ihr vom Ende, öffnet ihre Kornhäuser, werft sie in einen Haufen und verbannt sie, daß ihr nichts übrigbleibe!
27 Erwürgt alle ihre Rinder, führt sie hinab zu Schlachtbank! Weh ihnen! denn der Tag ist gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung.
28 Man hört ein Geschrei der Flüchtigen und derer, so entronnen sind aus dem Lande Babel, auf daß sie verkündigen zu Zion die Rache des HERRN, unsers Gottes, die Rache seines Tempels.
29 Ruft viel wider Babel, belagert sie um und um, alle Bogenschützen, und laßt keinen davonkommen! Vergeltet ihr, wie sie verdient hat; wie sie getan hat, so tut ihr wieder! denn sie hat stolz gehandelt wider den HERR, den Heiligen in Israel. (Jeremia 50.15)
30 Darum soll ihre junge Mannschaft fallen auf ihren Gassen, und alle Kriegsleute sollen untergehen zur selben Zeit, spricht der HERR.
31 Siehe, du Stolzer, ich will an dich, spricht der Herr, HERR Zebaoth; denn dein Tag ist gekommen, die Zeit deiner Heimsuchung.
32 Da soll der Stolze stürzen und fallen, daß ihn niemand aufrichte; ich will seine Städte mit Feuer anstecken, das soll alles, was um ihn her ist, verzehren.
33 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, die Kinder Israel samt den Kindern Juda müssen Gewalt und Unrecht leiden; alle, die sie gefangen weggeführt haben, halten sie und w