Flüchtlinge
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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#4651:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 17:56
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:


Dass tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken - dem gleichen Mittelmeer, in dem Millionen Urlauber plantschen und sich an dessen Strand ihren wohlverdienten jährlichen Sonnenbrand abholen - dieses Ertrinken wird mittlerweile totgeschwiegen, die Massen-Vergewaltigungen in den lybischen Lagern interessieren weniger als Einzelschicksale.
Sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik scheinen zu resignieren und abzustumpfen.
Letztlich eine Folge verfehlter Afrika-Politik.


Erstens sind es keine Flüchtlinge sondern Arbeits- und Sozialmigranten und zweitens werden sie nicht gezwungen mit Booten über das Mittelmeer zu fahren. Drittens gibt es kein Recht auf Einwanderung.
Ihr Tod ist ähnlich tragisch wie der eines Urlaubers auf Malorca.

Und was kann Europa dazu, dass in Afrika viele Frauen immer noch mehr als zwei Kinder bekommen?
Wende dich an die Familien und Clans die ihre überzähligen Männer zum Geldspenden nach Europa schicken aber nicht an Europa.


Dein Beitrag zeigt sehr schön, welche menschlichen Qualitäten es zu beschützen gilt. Das geht ja gar nicht, dass so bewundernswerte und kluge Menschen wie Du dabei gestört werden, in Ruhe die Früchte ihrer wohlverdienten Überlegenheit zu geniessen.

#4652:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 18:46
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:


Dass tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken - dem gleichen Mittelmeer, in dem Millionen Urlauber plantschen und sich an dessen Strand ihren wohlverdienten jährlichen Sonnenbrand abholen - dieses Ertrinken wird mittlerweile totgeschwiegen, die Massen-Vergewaltigungen in den lybischen Lagern interessieren weniger als Einzelschicksale.
Sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik scheinen zu resignieren und abzustumpfen.
Letztlich eine Folge verfehlter Afrika-Politik.


Erstens sind es keine Flüchtlinge sondern Arbeits- und Sozialmigranten und zweitens werden sie nicht gezwungen mit Booten über das Mittelmeer zu fahren. Drittens gibt es kein Recht auf Einwanderung.
Ihr Tod ist ähnlich tragisch wie der eines Urlaubers auf Malorca.

Und was kann Europa dazu, dass in Afrika viele Frauen immer noch mehr als zwei Kinder bekommen?
Wende dich an die Familien und Clans die ihre überzähligen Männer zum Geldspenden nach Europa schicken aber nicht an Europa.


Dein Beitrag zeigt sehr schön, welche menschlichen Qualitäten es zu beschützen gilt. Das geht ja gar nicht, dass so bewundernswerte und kluge Menschen wie Du dabei gestört werden, in Ruhe die Früchte ihrer wohlverdienten Überlegenheit zu geniessen.

Statt den Vorposter blöd anzumachen, geh doch einfach mal auf seine Einlassungen ein.
Er hat nämlich Punkt für Punkt recht. Falls Du anderer Ansicht bist, bring Gegenargumente.

#4653:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 18:57
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Falls Du anderer Ansicht bist, bring Gegenargumente.


Ja, das hättet Ihr gerne, dass man Eure Menschenverachtung dadurch adelt, dass man sie wie Argumente behandelt.

#4654:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 18:59
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:


Dass tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken - dem gleichen Mittelmeer, in dem Millionen Urlauber plantschen und sich an dessen Strand ihren wohlverdienten jährlichen Sonnenbrand abholen - dieses Ertrinken wird mittlerweile totgeschwiegen, die Massen-Vergewaltigungen in den lybischen Lagern interessieren weniger als Einzelschicksale.
Sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik scheinen zu resignieren und abzustumpfen.
Letztlich eine Folge verfehlter Afrika-Politik.


Erstens sind es keine Flüchtlinge sondern Arbeits- und Sozialmigranten und zweitens werden sie nicht gezwungen mit Booten über das Mittelmeer zu fahren. Drittens gibt es kein Recht auf Einwanderung.
Ihr Tod ist ähnlich tragisch wie der eines Urlaubers auf Malorca.

Und was kann Europa dazu, dass in Afrika viele Frauen immer noch mehr als zwei Kinder bekommen?
Wende dich an die Familien und Clans die ihre überzähligen Männer zum Geldspenden nach Europa schicken aber nicht an Europa.


Dein Beitrag zeigt sehr schön, welche menschlichen Qualitäten es zu beschützen gilt. Das geht ja gar nicht, dass so bewundernswerte und kluge Menschen wie Du dabei gestört werden, in Ruhe die Früchte ihrer wohlverdienten Überlegenheit zu geniessen.

Statt den Vorposter blöd anzumachen, geh doch einfach mal auf seine Einlassungen ein.
Er hat nämlich Punkt für Punkt recht. Falls Du anderer Ansicht bist, bring Gegenargumente.

Die Familie ist Schuld, wenn die Kinder ertrinken.
Die Familie ist Schuld, wenn ein Kind in ein schlecht gesicherten Brunnen fällt. Also Was gehts uns an, oder was wolltest Du sagen?

#4655:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 19:17
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.zeit.de/kultur/2019-01/fluechtlinge-mittelmeer-europa-politik-verantwortung-kiyaks-deutschstunde schrieb:
Zitat:
Die libyschen Lager, aus denen diese Verlorenen fliehen und in die sie mit europäischen Millionen alimentiert zurückgebracht werden, sind im politischen europäischen Sprachgebrauch sogar vom Auswärtigen Amt offiziell mit Konzentrationslagern verglichen worden, aber es bleibt eben alles aus, was möglich wäre, um das zu beenden.

Die europäische Politik hat versagt, die Weltpolitik hat versagt.
Millionenfach versagt.

Über ein spanisches Kleinkind, das eine 100 Meter tiefe Bohrung hinab gefallen ist, werden 40000 Tonnen Erde abgetragen, wochenlang wird von den Medien an erster Stelle über den Fall berichtet.
https://www.welt.de/vermischtes/article187740868/Julen-gefunden-Zweijaehriger-tot-im-Brunnenschacht-entdeckt.html

Dass tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken - dem gleichen Mittelmeer, in dem Millionen Urlauber plantschen und sich an dessen Strand ihren wohlverdienten jährlichen Sonnenbrand abholen - dieses Ertrinken wird mittlerweile totgeschwiegen, die Massen-Vergewaltigungen in den lybischen Lagern interessieren weniger als Einzelschicksale.
Sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik scheinen zu resignieren und abzustumpfen.
Letztlich eine Folge verfehlter Afrika-Politik.


Interessant ist, dass im Zeit-Artikel kein einziger Lösungsvorschlag zur Beendigung des Elends gegeben wird. Wahrscheinlich, weil niemand weiß, wie die Sache geregelt werden kann. Es wird also so weiter gehen wie bisher.

#4656:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 19:43
    —
Langfristig kann es nur dadurch gelöst werden, dass in Afrika investiert wird, und die Menschen dort eine Perspektive haben.

#4657:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 20:15
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Falls Du anderer Ansicht bist, bring Gegenargumente.


Ja, das hättet Ihr gerne, dass man Eure Menschenverachtung dadurch adelt, dass man sie wie Argumente behandelt.

Nochmal:
Was ist an den folgenden Fakten falsch:

Erstens sind es keine Flüchtlinge sondern Arbeits- und Sozialmigranten.

zweitens werden sie nicht gezwungen mit Booten über das Mittelmeer zu fahren.

Drittens gibt es kein Recht auf Einwanderung.

was kann Europa dazu, dass in Afrika viele Frauen immer noch mehr als zwei Kinder bekommen?

Clans die ihre überzähligen Männer zum Geldspenden nach Europa schicken.

Frage

#4658:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 20:43
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Erstens sind es keine Flüchtlinge sondern Arbeits- und Sozialmigranten.


2017 wurden 21% der Antragssteller in Deutschland als Flüchtling anerkannt, 16% erhielten subsidiären Schutz, bei 7% kam das Abschiebeverbot zu tragen. 38% der Asylanträge wurden abgelehnt, beim Rest gab es aus formellen Gründen keine direkte Prüfung des Falles. Quelle: https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/flucht/218788/zahlen-zu-asyl-in-deutschland

Die pauschale Behauptung, dass wären alles keine Flüchtlinge, ist also nachweisbar falsch.

#4659:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 22:29
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Langfristig kann es nur dadurch gelöst werden, dass in Afrika investiert wird, und die Menschen dort eine Perspektive haben.

Aber dann wäre man doch ein böser imperialistischer Kapitalist.
Mal abgesehen davon, dass es hinausgeworfenes Geld wäre, solange Afrika nicht seine Hausaufgaben macht.
Solche Meldungen jedenfalls dürften wohl kaum Investoren anlocken.

#4660:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 23:54
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Langfristig kann es nur dadurch gelöst werden, dass in Afrika investiert wird, und die Menschen dort eine Perspektive haben.


Langfristig führt kein Weg an der Angleichung der materiellen Lebenswverhaeltnisse vorbei und dies bedeutet, dass wir im Westen Abstriche bei unserem Lebensstandard machen muessen, weil 8 Milliarden Menschen mit unserem Lebensstandard hält unser Planet nicht aus.

Dass wir uns auf unserer "Insel der Seligen" einmauern und auf den Rest der Menschheit scheissen, so wie das manchen wohl verschwebt, wird jedenfalls auf Dauer nicht funktionieren, weil man irgendwann unsere Mauern überrennen wird.

#4661:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 23:58
    —
Verstehe ich nicht. Das mit der Angleichung der Lebensverhältnisse.

#4662:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 00:09
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Verstehe ich nicht. Das mit der Angleichung der Lebensverhältnisse.

Wir sollen halb Afrika aufnehmen, auf dass es bei uns auch so aussieht wie in Obervolta.

#4663:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 00:10
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Verstehe ich nicht. Das mit der Angleichung der Lebensverhältnisse.



Solange es Menschen gibt werden die versuchen ihre Lebensumstände zu verbessern und wenn sie dafuer bei sich zuhause keine Perspektive sehen, dann schnüren die halt ihr Bündel und gehen dorthin, wo die Perspektiven besser sind.

D.H. solange es unterschiedliche Lebensverhältnisse gibt, solange wird es auch Migrationsdruck geben, je krasser die Unterschiede, desto stärker wird dieser Migrationsdruck sein und irgendwann werden auch keine noch so hohen Mauern die Menschen davon abhalten koennen, dorthin zu gehen, wo die Lebensverhältnisse besser sind, vor allem wenn es auch schon rein theoretisch unmöglich ist, dass jeder bei sich zuhause diese besseren Lebensverhaeltnisse schaffen kann, weil es schlechterdings nicht genuegend Resourcen dafuer gibt.

Auf den Punkt gebracht: Solange es uns hier soviel besser geht als den meisten anderen Menschen bei sich zuhause, solange werden wir wohl oder übel mit Migration in unsere Laender leben muessen. Wer versucht den Leuten einzureden man könne dem mit Mauern und anderen Grenzbefestigungen entgegenwirken, der ist entweder dumm oder ein Lügner. Das kann naemlich auf Dauer nicht funktionieren.

#4664:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 00:40
    —
Ad Beitrag von DM, Zitat:

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Falls Du anderer Ansicht bist, bring Gegenargumente.


Ja, das hättet Ihr gerne, dass man Eure Menschenverachtung dadurch adelt, dass man sie wie Argumente behandelt.

Nochmal:
Was ist an den folgenden Fakten falsch:

Erstens sind es keine Flüchtlinge sondern Arbeits- und Sozialmigranten.

zweitens werden sie nicht gezwungen mit Booten über das Mittelmeer zu fahren.

Drittens gibt es kein Recht auf Einwanderung.

was kann Europa dazu, dass in Afrika viele Frauen immer noch mehr als zwei Kinder bekommen?

Clans die ihre überzähligen Männer zum Geldspenden nach Europa schicken.

Frage


Und jetzt versuche das mal aus der Sicht eines Afrikaners zu sehen. (Wenn man sich die Bedingungen ansieht, unter denen viele Menschen dort leben, fragt man sich jedenfalls, ob man dort für längere Zeit überleben könnte. Und damit ist nicht "mit dem hiesigen Einkommen" gemeint - weil man dann ja sagen könnte, schon mit dem hiesigen Sozialhilfesatz könnte man dort ganz gut leben -, sondern unter den dort üblichen Bedingungen.)

Da brauchte es z.B. eine Satirikerin, um zu fragen, ob man überhaupt zwischen "politischen" und "ökonomischen" Gründen einer Migration so scharf trennen könne. Denn auch "aus ökonomischen Gründen" verläßt man ja das Land, weil die Regierung es nicht schafft (oder ggf. auch nicht willens dazu ist), Bedingungen zu schaffen, in denen diese Menschen halbwegs würdig existieren könnten. Die Regierungen werben zum Teil sogar damit, man könnte auswandern. Es ist dann irgendwie fast logisch, daß die ganze Familie oder gar das ganze Dorf zusammenlegen, um einem jungen Bewohner die Reise - oder halt erst einmal eine Etappe - zu ermöglichen. Die Afrikaner brauchen zum Teil Jahre, in denen sie dann in den einschlägigen Zwischenstationen versuchen, genügend Geld für die nächste Etappe zusammenzustottern. Und sie sind dann natürlich auch mit den Hoffnungen des ganzen Dorfes beladen, die Reise nicht geschafft zu haben bzw. wieder zurückgeschickt zu werden, gilt dann auch als Makel, weil man ja die Dorfgemeinschaft enttäuscht hat. Entsprechend motiviert sind diejenigen dann auch.

Und die Leute kriegen auch nicht relativ viele Kinder, weil das eben der "subsaharanische Vermehrungstyp" sei, sondern z.T. aus religiösen (daß halt die Kirche oder der Imam oder der evangelikale Prediger sagt, Kondome seien böse), z.T. aber auch aus ökonomischen Gründen: Viele dieser Länder haben unzureichende Sozialsysteme, und hat man viele Angehörige, gibt es auch viele, die einem ein Bißchen geben können, wenn man alt oder krank oder arbeitslos ist und Hilfe braucht. Das ist natürlich "ins eigene Fleisch geschnitten", weil es so für die Regierung auch schwieriger wird, ein ausreichendes Schulsystem, Sozialsystem und wirtschaftliche Bedingungen erst zu schaffen...

#4665:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 02:18
    —
Critic hat folgendes geschrieben:

Und jetzt versuche das mal aus der Sicht eines Afrikaners zu sehen.

Tu ich. zB aus der Sicht dieses Afrikaners.
Verlinke ich jetzt zum dritten Mal. Scheint keinen hier zu interessieren.
Passt halt nicht so gut zum Flüchtlingsmythos.
Critic hat folgendes geschrieben:

Und die Leute kriegen auch nicht relativ viele Kinder, weil das eben der "subsaharanische Vermehrungstyp" sei, sondern z.T. aus religiösen (daß halt die Kirche oder der Imam oder der evangelikale Prediger sagt, Kondome seien böse),

Warum soll daran jetzt wieder "die Kirche" schuld sein?
Die Herkunftsländer der meisten Migranten sind mehrheitlich islamisch (Senegal, Gambia, Niger, Sudan usw).
Und über die Christlichkeit des südlichen Afrika würde ich mir keine Illusionen machen.
Die dramatische Verbreitung von HIV unter Heteros spricht jedenfalls dagegen, dass man dort das
sechste Gebot sonderlich ernst nimmt. Warum also sollte man dort ein "kirchliches" Kondomverbot ernst nehmen.
Critic hat folgendes geschrieben:

z.T. aber auch aus ökonomischen Gründen: Viele dieser Länder haben unzureichende Sozialsysteme, und hat man viele Angehörige, gibt es auch viele, die einem ein Bißchen geben können, wenn man alt oder krank oder arbeitslos ist und Hilfe braucht. Das ist natürlich "ins eigene Fleisch geschnitten", weil es so für die Regierung auch schwieriger wird, ein ausreichendes Schulsystem, Sozialsystem und wirtschaftliche Bedingungen erst zu schaffen...

Aus dem oben verlinkten Artikel:
Zitat:

Im Laufe der Jahre heiratete er drei Frauen, die bis heute alle in einem großen Haus leben. Kane hat insgesamt elf Kinder. Der älteste ist 42, der jüngste elf.

Daraus lernen wir zweierlei:

Wenn Männer wie er drei Frauen haben, dann gehen logischerweise zwei Senegalesen partnerinnenmässig leer aus. Ein Grund mehr für diese zwei, sich ins Boot zu setzen.

Drei Frauen mit elf Kindern heisst knapp vier Kinder pro Frau, also doppelt so viel wie zum Status quo notwendig.

Solange diese Länder keinerlei Anstalten machen, das zu ändern, sehe ich nicht ein, warum Europa ihnen aus der Patsche helfen sollte.

#4666:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 02:28
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wer versucht den Leuten einzureden man könne dem mit Mauern und anderen Grenzbefestigungen entgegenwirken, der ist entweder dumm oder ein Lügner. Das kann naemlich auf Dauer nicht funktionieren.

Die klassischen Einwanderungsländer kriegen das mit der Abschottung aber ganz gut hin.
Kanada zB muss höchstens eine Invasion von Eisbären aus der schmelzenden Arktis befürchten
(die angekündigte Massenflucht aus Trump-Amerika hat ja wohl nicht stattgefunden).
Neuseeland und Australien haben jedem klar gemacht, dass nur rausgepickte Rosinen
(oder echte Flüchtlinge) reinkommen. Vor deren Küsten ersäuft deshalb auch niemand.

#4667:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 02:54
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Solange diese Länder keinerlei Anstalten machen, das zu ändern, sehe ich nicht ein, warum Europa ihnen aus der Patsche helfen sollte.


Es gibt sehr wohl etliche afrikanische Stimmen, die sich z.B. gegen Entwicklungshilfe aussprechen - weil das sowieso in den falschen Taschen lande oder die "Eigeninitative" reduziere (wobei man aber nur mit Sand auch keine Bekleidungsfabrik aus dem Boden stampfen kann) -, und auch weltläufige Reisende, die in Afrika herumreisen und fragen, warum in Afrika so relativ wenig Fertigprodukte produziert würden. Warum wird z.B. die Baumwolle nicht direkt vor Ort verarbeitet, bis hin zum Hemd, sondern irgendwohin exportiert, damit sie dort Hemden produzieren?

(Wobei der Interviewte in Europa *gearbeitet* hat, zuletzt gar als Unternehmer tätig war, und die Rücküberweisungen aus der Diaspora natürlich auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen, der ja auch der Wirtschaft des Heimatlandes zugute kommt. Und geht man gegen die Migranten vor, um ggf. ökonomischen Druck auf die Regierungen ihrer Herkunftsländer auszuüben, trifft es ja immer noch die Falschen, die ja nicht für die Situation verantwortlich sind.)

#4668:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 03:07
    —
Critic hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Solange diese Länder keinerlei Anstalten machen, das zu ändern, sehe ich nicht ein, warum Europa ihnen aus der Patsche helfen sollte.


Es gibt sehr wohl etliche afrikanische Stimmen, die sich z.B. gegen Entwicklungshilfe aussprechen - weil das sowieso in den falschen Taschen lande oder die "Eigeninitative" reduziere (wobei man aber nur mit Sand auch keine Bekleidungsfabrik aus dem Boden stampfen kann) -, und auch weltläufige Reisende, die in Afrika herumreisen und fragen, warum in Afrika so relativ wenig Fertigprodukte produziert würden. Warum wird z.B. die Baumwolle nicht direkt vor Ort verarbeitet, bis hin zum Hemd, sondern irgendwohin exportiert, damit sie dort Hemden produzieren?

(Wobei der Interviewte in Europa *gearbeitet* hat, zuletzt gar als Unternehmer tätig war, und die Rücküberweisungen aus der Diaspora natürlich auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen, der ja auch der Wirtschaft des Heimatlandes zugute kommt. Und geht man gegen die Migranten vor, um ggf. ökonomischen Druck auf die Regierungen ihrer Herkunftsländer auszuüben, trifft es ja immer noch die Falschen, die ja nicht für die Situation verantwortlich sind.)


hatte ich schon mal empfohlen, da recht erhellend, wie ich finde:
https://www.youtube.com/watch?v=_fAZS_ETvnQ
We Come As Friends - Hubert Sauper

gibts auch in deutsch

https://www.youtube.com/watch?v=RGpe0e4WJGM
trailer

#4669:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 05.04.2019, 22:11
    —
https://www.tagesspiegel.de/politik/kampf-einer-kapitaenin-gegen-die-italienische-justiz-das-wuerde-das-ende-der-zivilen-seenotrettung-bedeuten/24180112.html schrieb:
Zitat:
Ihr Vergehen: Sie haben Menschen im Mittelmeer gerettet.

Es drohen 20 Jahre Gefängnis für eine humanitäre Aktion, für die Rettung von Menschen aus Seenot.
Perverser kann man das Menschenrecht nicht verdrehen.
Alle europäischen Staaten haben versagt.
Das Verfahren kann eine halbe Million Euro kosten.
Kriegsschiffe und Handelsschiffe fahren an Ertrinkenden vorbei.
Nicht einmal Flaggen werden NGO Schiffen erteilt.

Wir erleben die Kriminalisierung des Humanismus, den Sieg der Menschenverachtung.
Alles aufgrund des Kuschens der Politik vor dem faschistischen Mob.

Es wird der Tag kommen, wo wir um Immigranten betteln werden, die für uns die Drecksarbeit machen sollen:
- die voll geschissenen Ärsche der Alten in den Altenheimen abwischen
- die Spargel auf dem Feld stechen
- die Äpfel von den Bäumen pflücken
- die Straßen vom Müll befreien
- den Salat im Restaurant schneiden
- die Motoren am Fließband montieren

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Diese Arbeit dürfen dann hoffentlich die Spacken von der AfD machen.

#4670:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 06.04.2019, 01:40
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.tagesspiegel.de/politik/kampf-einer-kapitaenin-gegen-die-italienische-justiz-das-wuerde-das-ende-der-zivilen-seenotrettung-bedeuten/24180112.html schrieb:
Zitat:
Ihr Vergehen: Sie haben Menschen im Mittelmeer gerettet.

Es drohen 20 Jahre Gefängnis für eine humanitäre Aktion, für die Rettung von Menschen aus Seenot.
Perverser kann man das Menschenrecht nicht verdrehen.
Alle europäischen Staaten haben versagt.
Das Verfahren kann eine halbe Million Euro kosten.
Kriegsschiffe und Handelsschiffe fahren an Ertrinkenden vorbei.
Nicht einmal Flaggen werden NGO Schiffen erteilt.

Wir erleben die Kriminalisierung des Humanismus, den Sieg der Menschenverachtung.
Alles aufgrund des Kuschens der Politik vor dem faschistischen Mob.

Es wird der Tag kommen, wo wir um Immigranten betteln werden, die für uns die Drecksarbeit machen sollen:
- die voll geschissenen Ärsche der Alten in den Altenheimen abwischen
- die Spargel auf dem Feld stechen
- die Äpfel von den Bäumen pflücken
- die Straßen vom Müll befreien
- den Salat im Restaurant schneiden
- die Motoren am Fließband montieren

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Diese Arbeit dürfen dann hoffentlich die Spacken von der AfD machen.



Ich glaube manche Verurteilungen werden spaeter im Urteil der Geschichte wie hohe Auszeichnungen erscheinen, so wie die Urteile gegen Deutsche, die frueher ihre juedischen Mitbürger versteckt oder ihnen sonstwie geholfen haben. Ja, manchmal wird das Recht auf ganz perverse Weise verbogen.

Ich jedenfalls werde jedem, der wegen einem solchen "Vergehen" verurteilt wird, höchsten Respekt entgegenbringen, waehrend ich dem Richter, der ihn deswegen verurteilt, mit derselben Verachtung begegnen werde, die ich stets auch fuer solche Nazirichter wie den Filbinger empfunden habe. Da kann er mir was von Paragraphen und "nur meine Pflicht getan" entgegenbruellen wie er will.

Wo Recht zu Unrecht wird wird Widerstand zur Pflicht! Gestern, heute und auch morgen! Auch Juristen sind von dieser Pflicht nicht ausgenommen, ganz im Gegenteil....

#4671: .-) Autor: goedelchen BeitragVerfasst am: 28.04.2019, 11:41
    —
Na bitte geht doch!

Nach dem bisher verkauften Schwachsinn der Politiker bzgl der Auswirkung von Migration wird es jetzt etwas realistischer.

Guter Kommentar vom Ex-Vorsitzenden

https://www.tagesspiegel.de/politik/von-wegen-verlorene-mitte-eine-studie-und-ihre-bewusste-fehlinterpretation/24263736.html

Den Mist der Studie aus dem SPD nahen Institut ist doch nur eine Versuch reine Thesenaufstellung der Denker dort im Kreis, der im eigenen Saft köchelt, an den Man zu bringen. Wissenschaftlich valide ist an der Studie nichts....nur gut getarnte Propaganda.

#4672:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 07:11
    —
„unmenschliche Strafen, Folter, Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung, Bürgerkrieg und Verhingern stellen keine aslyerheblichen Merkmale da“, Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, Kapitel 20, Ru 5.

#4673:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 07:20
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
„unmenschliche Strafen, Folter, Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung, Bürgerkrieg und Verhingern stellen keine aslyerheblichen Merkmale da“, Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, Kapitel 20, Ru 5.


Wie geht denn der Satz nach dem "da" weiter,
was steht zu Beginn des Satzes?

Und weiter,
wie begründet er das, was Du hier zitierst hast?

#4674:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 07:29
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
„unmenschliche Strafen, Folter, Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung, Bürgerkrieg und Verhingern stellen keine aslyerheblichen Merkmale da“, Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, Kapitel 20, Ru 5.


Wie geht denn der Satz nach dem "da" weiter,
was steht zu Beginn des Satzes?

Und weiter,
wie begründet er das, was Du hier zitierst hast?
Das ist der ganze Satz. Im Buch mit groß beginnend. Begründet mit Auslegung der historischen Bedeutung des Begriffs „Asyl“ und der Intention der Verfassungsgeber.

#4675:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 07:47
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
„unmenschliche Strafen, Folter, Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung, Bürgerkrieg und Verhingern stellen keine aslyerheblichen Merkmale da“, Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, Kapitel 20, Ru 5.


Wie geht denn der Satz nach dem "da" weiter,
was steht zu Beginn des Satzes?

Und weiter,
wie begründet er das, was Du hier zitierst hast?
Das ist der ganze Satz. Im Buch mit groß beginnend. Begründet mit Auslegung der historischen Bedeutung des Begriffs „Asyl“ und der Intention der Verfassungsgeber.


mmh,
bei Intention der Verfassungsgeber kann ich mir durchaus sowas wie Du oben von Hufen zitierst hast, vorstellen,
nämlich: "Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung," da wir erst seit 2 Jahrzehnten dies mehr oder weniger anerkennen,
und früher eine Desertation- und Pazifismusfeindlichkeit vorherrschend war,

aber beispielsweise "Folter"? Das kann ich mir kaum vorstellen, oder sieht er etwa die Folter losgelöst vom Regime - also eher im direkten Verhältnis von Folterer und dem Gefolterten?

#4676:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 10:12
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
„unmenschliche Strafen, Folter, Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung, Bürgerkrieg und Verhingern stellen keine aslyerheblichen Merkmale da“, Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, Kapitel 20, Ru 5.


Wie geht denn der Satz nach dem "da" weiter,
was steht zu Beginn des Satzes?

Und weiter,
wie begründet er das, was Du hier zitierst hast?
Das ist der ganze Satz. Im Buch mit groß beginnend. Begründet mit Auslegung der historischen Bedeutung des Begriffs „Asyl“ und der Intention der Verfassungsgeber.


mmh,
bei Intention der Verfassungsgeber kann ich mir durchaus sowas wie Du oben von Hufen zitierst hast, vorstellen,
nämlich: "Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung," da wir erst seit 2 Jahrzehnten dies mehr oder weniger anerkennen,
und früher eine Desertation- und Pazifismusfeindlichkeit vorherrschend war,

aber beispielsweise "Folter"? Das kann ich mir kaum vorstellen, oder sieht er etwa die Folter losgelöst vom Regime - also eher im direkten Verhältnis von Folterer und dem Gefolterten?
Asyl schützt vor politischer Verfolgung, und nur davor, wobei Hufen selbst allerdings schreibt, dass "unpolitische Folter" ein höchst seltenes Phänomeen ist; wichtig ist aber die Klarstellung dass nicht jede - selbst heftigste - staatliche Verfolgung mit politischer Verfolgung einen Asylgrund mit sich bringt.

Ich hatte einfach lust, meine Staatsrechtskenntnisse aufzufrischen, und habe heute morgen den Hufen im Zug gelesen. Und da sprang mir dieser (und der andere zitierte) Satz ins Auge. Hätte man diesen Satz- eines honorigen, keinesfalls irgendwelcher politischer Widerwärtigkeiten verdächtigen, angesehen Staatsrechtsprofessors- vorgebracht, wäre wahrscheinlich vermutet worden, dass er dem rechten Lager entstammt.

--> Was nicht mit der dämlichen Nazikeulenkeule Goedelchens gleichzusetzen ist, denn ich hätte das selbst auch vermutet.

#4677:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 22:01
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
„unmenschliche Strafen, Folter, Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung, Bürgerkrieg und Verhingern stellen keine aslyerheblichen Merkmale da“, Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, Kapitel 20, Ru 5.

Nun, sie stellen aber - was in anderen Texten als juristischen Kommentaren zu erwähnen sich gehören würde - für andere aufenthaltsrechtliche Fragen erhebliche Merkmale dar. ZB darf jemand, der unmenschliche Strafen zu erwarten hat, ja wohl hoffentlich nicht in das entsprechende Land abgeschoben werden - auch wenn er kein "Asyl" im engen Sinn des GG bekommt. MW schiebt Deutschland ja zB nicht in die USA ab, wenn die Todesstrafe droht. Ähnlich gibt es wegen Bürgerkrieg vielleicht kein Asyl, aber aus anderen Gründen ein Aufenthaltsrecht, usw.

#4678:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 22:19
    —
Weswegen ja auch ein Großteil der syrischen Flüchtlinge hier kein eigentliches Asylverfahren durchlaufen hat,
sondern eben die Aufenthaltsgestattung erhält.

Für Männer,
die eben als wehrflüchtig gelten - kann dies natürlich auch für lange Zeit nach dem Krieg ein triftiger Grund sein,
hier zu bleiben,
und für den deutschen Staat - nicht diese wieder in den Wehrdienst Syrien abzuschieben.
Etwas, was man damals bei jungen Serben leider versäumte,
und diese dann wieder nach Serbien abschob.

#4679:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 23:27
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tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
„unmenschliche Strafen, Folter, Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung, Bürgerkrieg und Verhingern stellen keine aslyerheblichen Merkmale da“, Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, Kapitel 20, Ru 5.

Nun, sie stellen aber - was in anderen Texten als juristischen Kommentaren zu erwähnen sich gehören würde - für andere aufenthaltsrechtliche Fragen erhebliche Merkmale dar. ZB darf jemand, der unmenschliche Strafen zu erwarten hat, ja wohl hoffentlich nicht in das entsprechende Land abgeschoben werden - auch wenn er kein "Asyl" im engen Sinn des GG bekommt. MW schiebt Deutschland ja zB nicht in die USA ab, wenn die Todesstrafe droht. Ähnlich gibt es wegen Bürgerkrieg vielleicht kein Asyl, aber aus anderen Gründen ein Aufenthaltsrecht, usw.
ist für eine Erläuterung von Art 16a gg aber nicht relevant. Es ist ein Staatsrechtskehrbuch - ein Kurzlehrbuch, nur 780 Seiten - keine Einfährung ins Ausländerrecht. Es geht nicht darum zu erläutern was aufenthaltsrechte bedeuten kann, sondern nur, was in denSchutzbereich von Art 16 ff. GG fällt .

#4680:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 09.05.2019, 01:20
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Samson83 hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
„unmenschliche Strafen, Folter, Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung, Bürgerkrieg und Verhingern stellen keine aslyerheblichen Merkmale da“, Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, Kapitel 20, Ru 5.


Wie geht denn der Satz nach dem "da" weiter,
was steht zu Beginn des Satzes?

Und weiter,
wie begründet er das, was Du hier zitierst hast?
Das ist der ganze Satz. Im Buch mit groß beginnend. Begründet mit Auslegung der historischen Bedeutung des Begriffs „Asyl“ und der Intention der Verfassungsgeber.


mmh,
bei Intention der Verfassungsgeber kann ich mir durchaus sowas wie Du oben von Hufen zitierst hast, vorstellen,
nämlich: "Desertion, Verfolgung wegen Wehrdienstverweigerung," da wir erst seit 2 Jahrzehnten dies mehr oder weniger anerkennen,
und früher eine Desertation- und Pazifismusfeindlichkeit vorherrschend war,

aber beispielsweise "Folter"? Das kann ich mir kaum vorstellen, oder sieht er etwa die Folter losgelöst vom Regime - also eher im direkten Verhältnis von Folterer und dem Gefolterten?
Asyl schützt vor politischer Verfolgung, und nur davor, wobei Hufen selbst allerdings schreibt, dass "unpolitische Folter" ein höchst seltenes Phänomeen ist; wichtig ist aber die Klarstellung dass nicht jede - selbst heftigste - staatliche Verfolgung mit politischer Verfolgung einen Asylgrund mit sich bringt.

Ich hatte einfach lust, meine Staatsrechtskenntnisse aufzufrischen, und habe heute morgen den Hufen im Zug gelesen. Und da sprang mir dieser (und der andere zitierte) Satz ins Auge. Hätte man diesen Satz- eines honorigen, keinesfalls irgendwelcher politischer Widerwärtigkeiten verdächtigen, angesehen Staatsrechtsprofessors- vorgebracht, wäre wahrscheinlich vermutet worden, dass er dem rechten Lager entstammt.

--> Was nicht mit der dämlichen Nazikeulenkeule Goedelchens gleichzusetzen ist, denn ich hätte das selbst auch vermutet.


Zwischen "unpolitischer Folter" und "politischer Folter" zu unterscheiden, halte ich fuer pervers.



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