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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#31:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 06:31
    —
@ satsche: Bitte überleg dir das nochmal. rose

Ich würde dich hier vermissen. Traurig

#32:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 07:01
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
@ satsche: Bitte überleg dir das nochmal. rose

Ich würde dich hier vermissen. Traurig


Dem schließe ich mich an. Wäre schade ...-! rose

#33:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 08:54
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Aber auch schon mit solchen Leuten wie Bernstein und erst Recht dem Arbeitermörder und Bluthund Noske wurde mit dem Marxismus endgültig gebrochen.


Die SPD wollte immer alles andere sein, als eine "Linke" Partei. In Norddeutschland ist sie das auch spätestens ab der Weimarer Republik nie gewesen. Manche haben die norddeutsche SPD auch als "CSU der deutschen Sozialdemokratie" bezeichnet. Was durchaus treffend ist. Gerhard Schröders "Kleine Könige" in seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen (Hinrich Swieter, Karl-Heinz Funke, Gerhard Glogowski, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel etc.) waren bestenfalls "Folklore-Linke" - wie heute Andrea Nahles. Landwirte, Kaufleute, Unternehmer etc. waren in der SPD, weil das die Partei der Evangelischen Kirche war, die CDU stand immer für "katholisch" und damit wollten Protestanten nie etwas zu tun haben... Außerdem war die SPD ja die älteste Partei - und das älteste war ja immer das Beste, weil...

Unter solchen Voraussetzungen war die SPD dann meist damit beschäftigt, die Jusos in den Griff zu bekommen. Da haben schon Mitte der 1990er sich viele von den Jusos und der SPD abgewandt. Das lag aber auch daran, dass sich viele über die Jusos eine politische Karriere erhofften. Dafür hatte man zu funktionieren, da waren Parteisoldaten gefragt.

#34: Die Falken und die Jusos - Karl Marx und Trier Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 12:05
    —
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Aber auch schon mit solchen Leuten wie Bernstein und erst Recht dem Arbeitermörder und Bluthund Noske wurde mit dem Marxismus endgültig gebrochen.


Die SPD wollte immer alles andere sein, als eine "Linke" Partei. In Norddeutschland ist sie das auch spätestens ab der Weimarer Republik nie gewesen. Manche haben die norddeutsche SPD auch als "CSU der deutschen Sozialdemokratie" bezeichnet. Was durchaus treffend ist. Gerhard Schröders "Kleine Könige" in seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen (Hinrich Swieter, Karl-Heinz Funke, Gerhard Glogowski, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel etc.) waren bestenfalls "Folklore-Linke" - wie heute Andrea Nahles. Landwirte, Kaufleute, Unternehmer etc. waren in der SPD, weil das die Partei der Evangelischen Kirche war, die CDU stand immer für "katholisch" und damit wollten Protestanten nie etwas zu tun haben... Außerdem war die SPD ja die älteste Partei - und das älteste war ja immer das Beste, weil...

Unter solchen Voraussetzungen war die SPD dann meist damit beschäftigt, die Jusos in den Griff zu bekommen. Da haben schon Mitte der 1990er sich viele von den Jusos und der SPD abgewandt. Das lag aber auch daran, dass sich viele über die Jusos eine politische Karriere erhofften. Dafür hatte man zu funktionieren, da waren Parteisoldaten gefragt.


es entscheidet sich ja oft schon in der Jugend,
ob du Juso bist
- oder Falke.
Die Falken sind die Linken, Progressiven. Diese wurden zwar auch häufig von der SPD an die Kandarre genommen - aber wenn Du deren Flyer und Heftchen je gelesen hast - hat das nie so richtig funktioniert.

Sehr fragwürdig ist es,
dass die SPD über ihre Friedrich-Ebert Stiftung sozusagen mit dem Karl-Marx Haus in Trier eine gewisse Deutungshoheit über Sozialismus und Karl Marx an zentraler Stelle besitzt,
der ihr nicht zusteht.

#35: Re: Die Falken und die Jusos - Karl Marx und Trier Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 13:04
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Aber auch schon mit solchen Leuten wie Bernstein und erst Recht dem Arbeitermörder und Bluthund Noske wurde mit dem Marxismus endgültig gebrochen.


Die SPD wollte immer alles andere sein, als eine "Linke" Partei. In Norddeutschland ist sie das auch spätestens ab der Weimarer Republik nie gewesen. Manche haben die norddeutsche SPD auch als "CSU der deutschen Sozialdemokratie" bezeichnet. Was durchaus treffend ist. Gerhard Schröders "Kleine Könige" in seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen (Hinrich Swieter, Karl-Heinz Funke, Gerhard Glogowski, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel etc.) waren bestenfalls "Folklore-Linke" - wie heute Andrea Nahles. Landwirte, Kaufleute, Unternehmer etc. waren in der SPD, weil das die Partei der Evangelischen Kirche war, die CDU stand immer für "katholisch" und damit wollten Protestanten nie etwas zu tun haben... Außerdem war die SPD ja die älteste Partei - und das älteste war ja immer das Beste, weil...

Unter solchen Voraussetzungen war die SPD dann meist damit beschäftigt, die Jusos in den Griff zu bekommen. Da haben schon Mitte der 1990er sich viele von den Jusos und der SPD abgewandt. Das lag aber auch daran, dass sich viele über die Jusos eine politische Karriere erhofften. Dafür hatte man zu funktionieren, da waren Parteisoldaten gefragt.


es entscheidet sich ja oft schon in der Jugend,
ob du Juso bist
- oder Falke.
Die Falken sind die Linken, Progressiven. Diese wurden zwar auch häufig von der SPD an die Kandarre genommen - aber wenn Du deren Flyer und Heftchen je gelesen hast - hat das nie so richtig funktioniert.


Bei den Falken funktionierte es nicht wirklich. Aber bei den Jusos wurden schon gerne von Leuten auf Landes- und sogar Bundesebene richtig schwere Geschütze aufgefahren. Vor allem, wenn es darum ging, loyale Parteisoldaten auf Bezirksebene zu installieren. Und viele Deligierte haben sich dann auch gerne schon mal ordentlich einschüchtern lassen. Viele waren Karrieristen, die in der Politik "Etwas werden" wollten.
Mir waren die meisten Jusos immer viel zu bieder. Wir haben die Ende der 80er/Anfang der 90er auch immer als "Engholm-Pfeifen" bezeichnet - weil viele Jusos damals natürlich wie der Bundesvorsitzende Björn Engholm Pfeife rauchten.
Mir war Engholm schon lange vor seinem Sturz sehr suspekt. Ich habe bei ihm immer das Gefühl gehabt, dass mit ihm irgendwas nicht stimmt. Und mein Gefühl hat mich da ja auch nicht getäuscht.

#36:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 16:10
    —
Sigmar Gabriel nicht Kanzlerkandidat der SPD - Martin Schulz soll es machen

#37:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 16:19
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Sigmar Gabriel nicht Kanzlerkandidat der SPD - Martin Schulz soll es machen


Ich denke, das ist eine weise Entscheidung.

#38:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 19:35
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Sigmar Gabriel nicht Kanzlerkandidat der SPD - Martin Schulz soll es machen


Ich denke, das ist eine weise Entscheidung.


Schulz ist genau der Richtige. Charistmatisch, überzeugend. Hoffentlich macht er nicht den Fehler, sich als Außenminister in die Koalition zu begeben. Wenn Schulz den Wahlkampf von außen her führt, dann hat er durchaus sehr gute Chancen, ein gutes Ergebnis einzufahren.

#39:  Autor: AdvocatusDiaboli BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 15:42
    —
100%- Schulz - die SPD sucht verzweifelt nach einem Retter... das kann nur schief gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-mit-100-prozent-zum-parteichef-der-spd-gewaehlt-a-1139478.html

#40:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 16:15
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
100%- Schulz - die SPD sucht verzweifelt nach einem Retter... das kann nur schief gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-mit-100-prozent-zum-parteichef-der-spd-gewaehlt-a-1139478.html


Hermann Chulz ist mit 105% zum TTIP-Kanzlerkanidaten gewürfelt worden!

Doitseland voran! In die Hände gespuckt und Bruttosozialprodukt!

Sehr glücklich

#41:  Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 17:19
    —
Schulz hat recht, wenn er die Agenda 2010 korrigieren will. Sie war damals bei 5 Mio Arbeitslosen notwendig.
Es war die Reform, die Deutschland wieder wettbewerbsfähig machte und die anderen europäischen Ländern noch fehlt.

Jedoch haben wir heute eine andere Situation. Der Wirtschaft geht es gut, und die Leiharbeit sowie Arbeitsverhältnisse auf Zeit gehören kräftig beschränkt, auch wenn die Wirtschaftsbosse daran weiter profitieren wollen, zulasten derer, die bisher nichts vom Aufschwung hatten. Wer den Sumpf austrocknen will, darf nicht die Frösche fragen.

#42:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 17:39
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
100%- Schulz - die SPD sucht verzweifelt nach einem Retter... das kann nur schief gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-mit-100-prozent-zum-parteichef-der-spd-gewaehlt-a-1139478.html


Hermann Chulz ist mit 105% zum TTIP-Kanzlerkanidaten gewürfelt worden!

Doitseland voran! In die Hände gespuckt und Bruttosozialprodukt!

Sehr glücklich


Ach, macht euch keine Sorgen! Noch ist er ja nicht gewählt. Bisher hat sich in der Linken immer noch jemand gefunden, der den eigenen Mann demontiert. Nichts fürchten Linke offenbar mehr als Regierungsverantwortung unter demokratischen Bedingungen. Da könnte man ja Kompromisse eingehen müssen, wäre (horribile dictu!) vielleicht sogar für etwas verantwortlich! Dann doch lieber in der Opposition und im Recht!

#43:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 17:53
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Nichts fürchten Linke offenbar mehr als Regierungsverantwortung unter demokratischen Bedingungen. Da könnte man ja Kompromisse eingehen müssen, wäre (horribile dictu!) vielleicht sogar für etwas verantwortlich! Dann doch lieber in der Opposition und im Recht!


Regierungspolitik aus einer starken Opposition heraus nennt sich das.

#44:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 17:55
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:

Jedoch haben wir heute eine andere Situation. Der Wirtschaft geht es gut, und die Leiharbeit sowie Arbeitsverhältnisse auf Zeit gehören kräftig beschränkt, auch wenn die Wirtschaftsbosse daran weiter profitieren wollen, zulasten derer, die bisher nichts vom Aufschwung hatten. Wer den Sumpf austrocknen will, darf nicht die Frösche fragen.


Interessant sind die Reaktionen vieler AfD-Fans...

#45:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 17:56
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
100%- Schulz - die SPD sucht verzweifelt nach einem Retter... das kann nur schief gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-mit-100-prozent-zum-parteichef-der-spd-gewaehlt-a-1139478.html


Hermann Chulz ist mit 105% zum TTIP-Kanzlerkanidaten gewürfelt worden!

Doitseland voran! In die Hände gespuckt und Bruttosozialprodukt!

Sehr glücklich


Ach, macht euch keine Sorgen! Noch ist er ja nicht gewählt. Bisher hat sich in der Linken immer noch jemand gefunden, der den eigenen Mann demontiert. Nichts fürchten Linke offenbar mehr als Regierungsverantwortung unter demokratischen Bedingungen.

Du bist völlig OT. Hier ist die Rede von Schulz und der SPD Lachen

#46:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 18:07
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Schulz hat recht, wenn er die Agenda 2010 korrigieren will. Sie war damals bei 5 Mio Arbeitslosen notwendig.
Es war die Reform, die Deutschland wieder wettbewerbsfähig machte und die anderen europäischen Ländern noch fehlt.


Ah ja?

#47:  Autor: Malone BeitragVerfasst am: 25.03.2017, 22:32
    —
Übrigens zum Thema soziale Gerechtigkeit. Ich erinnere ja vor jeder Wahl - und das werde ich auch noch ein Dutzend Mal tun bis zur nächsten - an das Verständnis der SPD von einem sozialen Kompromiss: 2005 wollte die CDU vor der Wahl die Mehrwertsteuer auf 16% auf 18% anheben. Die SPD war vehement dagegen. Heraus kam dann die "goldende Mitte" von 19%. Und gerade die MwSt trifft die Ärmsten am härtesten...

#48:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 26.03.2017, 08:41
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Übrigens zum Thema soziale Gerechtigkeit. Ich erinnere ja vor jeder Wahl - und das werde ich auch noch ein Dutzend Mal tun bis zur nächsten - an das Verständnis der SPD von einem sozialen Kompromiss: 2005 wollte die CDU vor der Wahl die Mehrwertsteuer auf 16% auf 18% anheben. Die SPD war vehement dagegen. Heraus kam dann die "goldende Mitte" von 19%. Und gerade die MwSt trifft die Ärmsten am härtesten...


Rund 80% der Steuern, sofern nicht MWSt, sind Lohnsteuern. Das Kapital ist steuerlich sowieso schon extrem entlastet. Die Sache mit der Massensteuer von 19% zeigt, dass die SPD eine ganz normale Kapitalpartei geworden ist und das nicht erst seit heute.

Nur ist die AfD ganz gewiss keine Alternative, da sie selbst extrem neoliberal aufgestellt ist.

Wenn man eine Alternative dazu möchte, muss man Parteien aufbauen, die dem Kapital auf internationaler Ebene entgegen treten und menschliche, menschenrechtliche und produktionsdemokratische Prioritäten in den Mittelpunkt rücken.

Die Produktivkräfte sind heute so weitentwickelt und auch so vernetzbar, dass unter der Dominanz humaner Bedürfnisse einige völlig neue und gesamtrationale Produkte entstehen würden, welche gemeinsam produziert und gemeinsam konsumiert würden.

Im Moment - was heisst im Moment, eigentlich schon ewig - ist Produktion von anderen Bedürfnissen dominiert, die zwar hier und da auch Schnittmengen zu menschlichen Bedürfnissen haben, aber das ist eher zufällig und unsicher.

Was bei der SPD stört, ist nicht nur ihr fehlendes soziales Profil, sondern ihre völlig antidemokratischen Grundlagen, welche sie schon früh, anfangs des letzten Jahrhunderts gekappt hat. Heute ist sie Ausdruck des gewöhlichen politischen Konformismus und bietet - wie auch CDU, AfD oder FDP - keine Perspektiven.

Die SPD ist Schulz, die anderen sind Meier, Schröder, Krause, usw ...- Sehr glücklich

#49:  Autor: Easy FlamingoWohnort: zwischen gestern und morgen BeitragVerfasst am: 26.03.2017, 11:46
    —
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:

Jedoch haben wir heute eine andere Situation. Der Wirtschaft geht es gut, und die Leiharbeit sowie Arbeitsverhältnisse auf Zeit gehören kräftig beschränkt, auch wenn die Wirtschaftsbosse daran weiter profitieren wollen, zulasten derer, die bisher nichts vom Aufschwung hatten. Wer den Sumpf austrocknen will, darf nicht die Frösche fragen.


Interessant sind die Reaktionen vieler AfD-Fans...


Wie haben die denn reagiert? Hast du einen Link? Sind die jetzt auch schulzhörig?

#50: Martin Schulz und die Krankenschwester: Soziale Gerechtigkeit à la SPD Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 29.07.2017, 22:43
    —
Der wohl beste Beitrag zur SPD und ihrer Politik der letzten zwei Jahrzehnte
- mit dem Schulz als Sahnehäupchen auf einer Torte von Dekadenz und Verrat.

Sendung: Monitor
Dauer: 7 min.

Quelle:
http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Martin-Schulz-und-die-Krankenschwester-/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=41901040

Zitat:
Martin Schulz und die Krankenschwester: Soziale Gerechtigkeit à la SPD

30.03.2017 | 7 Min. | Verfügbar bis 30.12.2099 | Quelle: WDR


Zitat:
Die unterbezahlte Krankenschwester, in vielen Wahlkampfreden der SPD war sie in den letzten Jahren das Symbol für die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft, die jetzt auch Martin Schulz immer wieder bemüht. Doch wer die Situation einer Krankenschwester vor 20 Jahren mit heute vergleicht, merkt: Obwohl sie jetzt brutto erheblich mehr verdient, bleibt ihr am Ende fast genauso wenig wie damals. Wesentlich verantwortlich dafür: Die SPD in 15 Jahren Regierungsbeteiligung.


Zitat:
Verfügbar bis 30.12.2099,

Cool

#51: Schulz greift Merkel an. Und trifft sich selbst Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 30.07.2017, 22:10
    —
Zitat:
Schulz greift Merkel an. Und trifft sich selbst

Der SPD-Spitzenkandidat widerspricht sich in seinen Attacken auf die Kanzlerin selbst. Doch seine Offensive enstpringt wahrscheinlich der Verzweiflung.

(...)

„2015 kamen über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland“, verkündete Schulz. Er sollte es besser wissen: Es waren 890 000. Darauf angesprochen, antwortete er dreist, die Zahl habe sich auf 2015 und 2016 bezogen. Eben nicht. Die nächste Behauptung: Merkel habe 2015 die Grenzen zu Österreich geöffnet „aus gutgemeinten Gründen, aber leider ohne Absprache mit unseren Partnern“. Dieses Argument stammt von Edmund Stoiber. Allerdings kann Stoiber so wenig wie Schulz erklären, wie die Kanzlerin in wenigen Stunden mit 27 Regierungschefs sprechen sollte, wo sie doch nicht einmal CSU-Chef Seehofer auf dessen Handy erreichte. Schließlich, Schulz zum dritten: „Wenn wir jetzt nicht handeln, droht sich die Situation zu wiederholen.“ Das behauptet die AfD schon lange. Und es wäre natürlich fürchterlich. Nur kommen seit mehr als einem Jahr nie mehr als 15 000 Migranten pro Monat hierzulande an – was daran liegt, dass längst gehandelt wird.

Wo stand Schulz eigentlich damals, als Merkel „die Grenzen öffnete“? „Frau Merkel hat ganz klar eine Position bezogen, die ich teile“, befand er vier Wochen danach. Nicht der Hauch einer Kritik an mangelnden Absprachen mit Partnern. (...)


Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/kommentar-schulz-greift-merkel-an-und-trifft-sich-selbst-15128414.html

Es lohnt,
den gesamten Kommentar von Herrn Gutschker zu lesen,
Smilie

#52: Re: Martin Schulz und die Krankenschwester: Soziale Gerechtigkeit à la SPD Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 20:29
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Der wohl beste Beitrag zur SPD und ihrer Politik der letzten zwei Jahrzehnte
- mit dem Schulz als Sahnehäupchen auf einer Torte von Dekadenz und Verrat.

Sendung: Monitor
Dauer: 7 min.

Quelle:
http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Martin-Schulz-und-die-Krankenschwester-/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=41901040

Zitat:
Martin Schulz und die Krankenschwester: Soziale Gerechtigkeit à la SPD

30.03.2017 | 7 Min. | Verfügbar bis 30.12.2099 | Quelle: WDR


Zitat:
Die unterbezahlte Krankenschwester, in vielen Wahlkampfreden der SPD war sie in den letzten Jahren das Symbol für die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft, die jetzt auch Martin Schulz immer wieder bemüht. Doch wer die Situation einer Krankenschwester vor 20 Jahren mit heute vergleicht, merkt: Obwohl sie jetzt brutto erheblich mehr verdient, bleibt ihr am Ende fast genauso wenig wie damals. Wesentlich verantwortlich dafür: Die SPD in 15 Jahren Regierungsbeteiligung.


Zitat:
Verfügbar bis 30.12.2099,

Cool


Im Übrigen,
der Soze Schulz kämpft nicht nur für die Krankenschwester,
sondern auch für Staatsbedienstete wie die Polizisten - und auch ansonsten alles,
was in der Mitte hängt, schwebt, rackert und sich abplagt.

Für die unteren Beschäftigten,
da schlägt das Herz der Schulzschen SPD so wenig wie dass der Schröderschen,

oder habt ihr schon mal Wahlkampfreden für die Geringverdienenden gehört, in denen die folgenden Berufen erwähnt werden:


Zitat:
    Flopberufe in Deutschland

    Als Basis für die Berechnung dienen 203.307 Gehaltsdaten (in Euro)
    Zimmerservice 19.373
    Restaurant/Küche 20.045
    Friseur/-in 21.408
    Kellner/-in 22.272
    Call Center 24.778
    Kassenpersonal 24.842
    Rezeptionist/-in 24.989
    Koch/Köchin 25.570
    Zahnarzthelfer/-in 26.925
    Berufskraftfahrer/-in 27.001


http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/karriere/gehaelter-im-vergleich-fast-100-000-euro-trennen-oberarzt-und-zimmermaedchen-15164836.html

Flopberufe ist natürlich widerlicher Journalistensprech,
aber vielleicht arbeitet ja im Wirtschaftsressort der FAZ auch der eine oder die andere aus den Reihen der neoliberalen Volkssozen.

#53: Re: Martin Schulz und die Krankenschwester: Soziale Gerechtigkeit à la SPD Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 03.09.2017, 20:52
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Der wohl beste Beitrag zur SPD und ihrer Politik der letzten zwei Jahrzehnte
- mit dem Schulz als Sahnehäupchen auf einer Torte von Dekadenz und Verrat.

Sendung: Monitor
Dauer: 7 min.

Quelle:
http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Martin-Schulz-und-die-Krankenschwester-/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=41901040

Zitat:
Martin Schulz und die Krankenschwester: Soziale Gerechtigkeit à la SPD

30.03.2017 | 7 Min. | Verfügbar bis 30.12.2099 | Quelle: WDR


Zitat:
Die unterbezahlte Krankenschwester, in vielen Wahlkampfreden der SPD war sie in den letzten Jahren das Symbol für die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft, die jetzt auch Martin Schulz immer wieder bemüht. Doch wer die Situation einer Krankenschwester vor 20 Jahren mit heute vergleicht, merkt: Obwohl sie jetzt brutto erheblich mehr verdient, bleibt ihr am Ende fast genauso wenig wie damals. Wesentlich verantwortlich dafür: Die SPD in 15 Jahren Regierungsbeteiligung.


Zitat:
Verfügbar bis 30.12.2099,

Cool


Im Übrigen,
der Soze Schulz kämpft nicht nur für die Krankenschwester,
sondern auch für Staatsbedienstete wie die Polizisten - und auch ansonsten alles,
was in der Mitte hängt, schwebt, rackert und sich abplagt.

Für die unteren Beschäftigten,
da schlägt das Herz der Schulzschen SPD so wenig wie dass der Schröderschen,

oder habt ihr schon mal Wahlkampfreden für die Geringverdienenden gehört, in denen die folgenden Berufen erwähnt werden:


Zitat:
    Flopberufe in Deutschland

    Als Basis für die Berechnung dienen 203.307 Gehaltsdaten (in Euro)
    Zimmerservice 19.373
    Restaurant/Küche 20.045
    Friseur/-in 21.408
    Kellner/-in 22.272
    Call Center 24.778
    Kassenpersonal 24.842
    Rezeptionist/-in 24.989
    Koch/Köchin 25.570
    Zahnarzthelfer/-in 26.925
    Berufskraftfahrer/-in 27.001


http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/karriere/gehaelter-im-vergleich-fast-100-000-euro-trennen-oberarzt-und-zimmermaedchen-15164836.html

Flopberufe ist natürlich widerlicher Journalistensprech,
aber vielleicht arbeitet ja im Wirtschaftsressort der FAZ auch der eine oder die andere aus den Reihen der neoliberalen Volkssozen.


Gerade eben im Kanzlerduell,
bei 1min Schlusswort fiel auch wieder die Krankenschwester,
vom Polizistensohn Schulz sauber eingewürselet.

Lachen

#54: Schulz redet die Pflege schlecht Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 20.09.2017, 11:24
    —
Schulz redet die Pflege schlecht

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-zu-schulz-pflege-der-letzte-ausweg-15206579.html

#55: Re: Schulz redet die Pflege schlecht Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 20.09.2017, 12:40
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Schulz redet die Pflege schlecht

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-zu-schulz-pflege-der-letzte-ausweg-15206579.html

Das steht in dem Artikel und wir können uns auch gerne darauf einigen, dass schon das Tempo, in dem Schulz da Änderungen verspricht, zeigt, dass er keine Ahnung vom Thema hat.

Allerdings versucht der Artikel ein Thema gesundzureden, das folgende Schwierigkeiten hat:

Hauptarbeitgeber sind die Kirchen mit allen Konsequenzen im arbeitsrechtlichen Bereich bis hin zur dadurch genutzten Möglichkeit, Lohndumping auf den Rücken der Mitarbeiter zu praktizieren.

Obwohl die effektive Ausbildung in den letzten Jahren stark zusammengestrichen wurde, auch bei den ausbildenden Einrichtungen sind übrigens die kirchlichen führend, ist die Abbrecherquote unter denen, die sich trotz des geringen Lohnes für diese Ausbildung anmelden, sehr hoch. Zu einem erheblichen Teil sind die auch nicht wirklich freiwillig und wegen der Arbeit da, sondern, um sich durch die Teilnahme an dieser Ausbildung Sozialbezüge zu erhalten.

Die momentanen Pflegeschlüssel lassen auch für gutausgebildete Leute keine Arbeit in vernünftigen Belastungsgrenzen zu.

#56:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 24.09.2017, 08:55
    —
Neo Royal zeigt,
wie gefährlich die SPD, pardon,
ESPD ist.

https://www.youtube.com/watch?v=oDw3V_NdCGU

Lachen

#57:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 24.09.2017, 19:57
    —
Elefantenrunde
Schulz ist gnadenlos angepisst. Lachen

#58:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 24.09.2017, 19:59
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Elefantenrunde
Schulz ist gnadenlos angepisst. Lachen


ja,
der schrödert ganz schön, Lachen

#59:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 24.09.2017, 20:43
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Elefantenrunde
Schulz ist gnadenlos angepisst. Lachen


ja,
der schrödert ganz schön, Lachen


Es gibt schon erste Reaktionen:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-nennt-angela-merkel-die-groesste-verliererin-a-1169610.html
Zitat:
Martin Schulz hat Angela Merkel in der Elefantenrunde der Parteichefs und Spitzenkandidaten scharf angegriffen. Der SPD-Chef nannte die Kanzlerin "die größte Verliererin".

#60:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 24.09.2017, 21:03
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Elefantenrunde
Schulz ist gnadenlos angepisst. Lachen


ja,
der schrödert ganz schön, Lachen


Es gibt schon erste Reaktionen:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-nennt-angela-merkel-die-groesste-verliererin-a-1169610.html
Zitat:
Martin Schulz hat Angela Merkel in der Elefantenrunde der Parteichefs und Spitzenkandidaten scharf angegriffen. Der SPD-Chef nannte die Kanzlerin "die größte Verliererin".



Der groesste (und dazu noch ein schlechter) Verlierer ist Schulz selbst mit seiner SPD. Die SPD hat nicht nur massiv Waehlerstimmen verloren, sondern darueberhinaus auch noch ihre Regierungsbeteiligung.

Merkels CDU hat zwar auch in derselben Groessenordnung wie die SPD Stimmen verloren, allerdings die Wahl politisch gewonnen. Es ist kaum verstellbar, dass an Merkel vorbei eine Regierung gebildet werden kann und wer nach der Wahl unangefochten als Regierungschef weitermachen kann, der hat nicht wirklich verloren.



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