Der Dieselabgas-Betrug
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Freigeisterhaus -> Wissenschaft und Technik

#31:  Autor: YorkWohnort: Republik Baden BeitragVerfasst am: 24.09.2015, 22:12
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Gerade pfeifen´s die Spatzen von den Dächern: Winterkorn ist zurückgetreten.
- n-tv bringt ein paar Zeilen
- t-online seine tränendrüsigen Abschiedsworte (und einen Werbe-Pop-up-)...


Und wieviel Schadenersatz zahlt er? Cool


Nichts.

Er kriegt aber sicher 10000000000000000000000 Euro als Abfindung.

Und dann noch 100000000000000000000000000000 Euro als Bonus.


Nur mal so für den Anfang - später sicher mehr.

#32:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 24.09.2015, 22:33
    —
er kriegt weiterhin jedes jahr einen Dienstwagen. aber aus der VW-gruppe... Sehr glücklich
(bei bmw haben sie, glaube ich, anspruch auf 3 wagen und 2 mopeds...)

#33:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 24.09.2015, 22:58
    —
müsste sich der abgasbetrug nicht auch in den messergebnissen von entsprechenden schadstoffemssionsmessungen niederschlagen? meint umweltamtzuständigkeit.
also messungen an straßen usw.

#34:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 24.09.2015, 23:36
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
müsste sich der abgasbetrug nicht auch in den messergebnissen von entsprechenden schadstoffemssionsmessungen niederschlagen? meint umweltamtzuständigkeit.
also messungen an straßen usw.

das offenbart eine gewisse Naivität darüber, wie unsere Gesellschaft und auch die Wissenschaft funktioniert.
schon alleine bei der komplexität des wetters und der Strömung der Schadstoffe, wäre das schwierig.
man hat sehr lange gebraucht, zu verstehen, wie fckw über Jahrzehnte die ozonschicht schädigt und dann ausgerechnet an den polen.
beim klimawandel kann man sich auf nix einigen, schon gar nicht auf Prognosen.
und die feinstaubmessungen in den Ballungsgebieten offenbaren seit jahren deutliche diskrepanzen nach oben um teilweise vielfaches.
aber eigentlich wollte das gar keiner wissen.
es hätte gereicht, wahrzunehmen im sinne von registrieren, welch hohen Künste die werkstätten entwickeln mussten, um TDIs durch die abgasuntersuchung zu bringen...
in einem unternehmen, in dem ich gearbeitet hatte, kam die au-bescheinigung immer per post...

#35: Re: Der VW-Dieselabgas-Betrug in den USA Autor: Er_Win BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 09:37
    —
York hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:


VW dürfte nicht das einzige "schwarze Schaf" sein...



Aha.

Du denkst also: "Ein Übel entschuldigt das andere."


ich kann nix für deine Interpretation sowie deine Unterstellung...

Sowas bin ich mittlerweile als "rhetorisches" Stilmittel gewöhnt im FGH zwinkern

#36:  Autor: Er_Win BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 09:49
    —
York hat folgendes geschrieben:


Er kriegt aber sicher 10000000000000000000000 Euro als Abfindung.

Und dann noch 100000000000000000000000000000 Euro als Bonus.


Belege ? *scnr zynisches Grinsen

#37: Re: Der VW-Dieselabgas-Betrug in den USA Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 12:12
    —
York hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:


VW dürfte nicht das einzige "schwarze Schaf" sein...



Aha.

Du denkst also: "Ein Übel entschuldigt das andere."

So richtig lammfromm.

Geschwätz. Sehr ungezogen, schlechtes Benehmen.
Nach dem, was ich gestern im TV hörte sieht es ganz danach aus, daß etliche andere Hersteller den gleichen oder ähnliche Tricks anwenden.
Mich wundert nur, daß sie es überhaupt taten. Offenbar haben sie wirklich geglaubt, das käme nie raus?
Gewöhnlich, so habe ich es gelesen, agieren Unternehmer unter Abwägung von Gewinn und Verlust. Ein Unternehmer fragt darum einen Dreck danach, ob er anderen Menschen schadet, er kalkuliert allein, ob der Verlust beim Scheitern eines Unternehmens tragbar ist und ob andererseits die Sache genug Gewinn abwirft, daß das Risiko sich lohnt. Wenn er meint, daß ja, wird die Schweinerei gemacht.
Unter diesem Aspekt gesehen müssen die Autofirmen doch geradezu astronomische Gewinne einfahren, wenn sie mal so eben einige Milliarden riskieren können...

#38:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 14:15
    —
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
müsste sich der abgasbetrug nicht auch in den messergebnissen von entsprechenden schadstoffemssionsmessungen niederschlagen? meint umweltamtzuständigkeit.
also messungen an straßen usw.

das offenbart eine gewisse Naivität darüber, wie unsere Gesellschaft und auch die Wissenschaft funktioniert.
schon alleine bei der komplexität des wetters und der Strömung der Schadstoffe, wäre das schwierig.
man hat sehr lange gebraucht, zu verstehen, wie fckw über Jahrzehnte die ozonschicht schädigt und dann ausgerechnet an den polen.
beim klimawandel kann man sich auf nix einigen, schon gar nicht auf Prognosen.
und die feinstaubmessungen in den Ballungsgebieten offenbaren seit jahren deutliche diskrepanzen nach oben um teilweise vielfaches.
aber eigentlich wollte das gar keiner wissen.
es hätte gereicht, wahrzunehmen im sinne von registrieren, welch hohen Künste die werkstätten entwickeln mussten, um TDIs durch die abgasuntersuchung zu bringen...
in einem unternehmen, in dem ich gearbeitet hatte, kam die au-bescheinigung immer per post...

ich persönlich hatte keine illusionen.


ein redlicher umgang mit den grenzen von (entspr.) wissenschaften ist auch nicht möglich?

so ist also auf kontrollinstanzen kein verlass. bzw sie werden umgangen und manipuliert.

beschi** auf ganzer linie wie überall?

#39:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 14:28
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
ich persönlich hatte keine illusionen.


ein redlicher umgang mit den grenzen von (entspr.) wissenschaften ist auch nicht möglich?

so ist also auf kontrollinstanzen kein verlass. bzw sie werden umgangen und manipuliert.

beschi** auf ganzer linie wie überall?


"De Volkskrant" (Amsterdam) wird heute in der Presseschau des Merkur mit einem Statement zitiert, das wohl ironisch gemeint ist, das aber zumindest bei mir einen süß-sauren Geschmack hinterlässt:
Zitat:
Man kann die Sache auch positiv betrachten und sagen: "Okay, das Auto ist etwas weniger sauber als VW beteuerte. Aber dass es zehn Jahre gedauert hat, ehe die Prüfer dahinter kamen, dass hier manipuliert wurde, sagt auch einiges über die Solidität der geheimen deutschen Software."

#40:  Autor: Ratio BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 14:57
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
ich persönlich hatte keine illusionen.


ein redlicher umgang mit den grenzen von (entspr.) wissenschaften ist auch nicht möglich?

so ist also auf kontrollinstanzen kein verlass. bzw sie werden umgangen und manipuliert.

beschi** auf ganzer linie wie überall?


"De Volkskrant" (Amsterdam) wird heute in der Presseschau des Merkur mit einem Statement zitiert, das wohl ironisch gemeint ist, das aber zumindest bei mir einen süß-sauren Geschmack hinterlässt:
Zitat:
Man kann die Sache auch positiv betrachten und sagen: "Okay, das Auto ist etwas weniger sauber als VW beteuerte. Aber dass es zehn Jahre gedauert hat, ehe die Prüfer dahinter kamen, dass hier manipuliert wurde, sagt auch einiges über die Solidität der geheimen deutschen Software."


Sagt wohl eher was über die gutgläubige und schlampige Prüfung aus.

#41:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 15:00
    —
Ratio hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
ich persönlich hatte keine illusionen.


ein redlicher umgang mit den grenzen von (entspr.) wissenschaften ist auch nicht möglich?

so ist also auf kontrollinstanzen kein verlass. bzw sie werden umgangen und manipuliert.

beschi** auf ganzer linie wie überall?


"De Volkskrant" (Amsterdam) wird heute in der Presseschau des Merkur mit einem Statement zitiert, das wohl ironisch gemeint ist, das aber zumindest bei mir einen süß-sauren Geschmack hinterlässt:
Zitat:
Man kann die Sache auch positiv betrachten und sagen: "Okay, das Auto ist etwas weniger sauber als VW beteuerte. Aber dass es zehn Jahre gedauert hat, ehe die Prüfer dahinter kamen, dass hier manipuliert wurde, sagt auch einiges über die Solidität der geheimen deutschen Software."


Sagt wohl eher was über die gutgläubige und schlampige Prüfung aus.

Ich dachte eher an eine besonders werthaltige deutsche Parallel-Ingenieurstechnik.

#42:  Autor: Ratio BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 15:09
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
ich persönlich hatte keine illusionen.


ein redlicher umgang mit den grenzen von (entspr.) wissenschaften ist auch nicht möglich?

so ist also auf kontrollinstanzen kein verlass. bzw sie werden umgangen und manipuliert.

beschi** auf ganzer linie wie überall?


"De Volkskrant" (Amsterdam) wird heute in der Presseschau des Merkur mit einem Statement zitiert, das wohl ironisch gemeint ist, das aber zumindest bei mir einen süß-sauren Geschmack hinterlässt:
Zitat:
Man kann die Sache auch positiv betrachten und sagen: "Okay, das Auto ist etwas weniger sauber als VW beteuerte. Aber dass es zehn Jahre gedauert hat, ehe die Prüfer dahinter kamen, dass hier manipuliert wurde, sagt auch einiges über die Solidität der geheimen deutschen Software."


Sagt wohl eher was über die gutgläubige und schlampige Prüfung aus.

Ich dachte eher an eine besonders werthaltige deutsche Parallel-Ingenieurstechnik.


Das Auto hat das komplette Vertriebsverhalten verändert, um die erwünschte Emissionsgrenze einzuhalten. Da könntest du als Prüfer 20 verschiedene Parameter auslesen, um zu merken, dass da was nicht stimmt. Da steckt keine ausgefeilte Technik hinter. Womöglich hätte sogar ein Hinhören gereicht Lachen

#43:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 15:18
    —
Ratio hat folgendes geschrieben:
Lachen

Auf Wunsch editiert. vrolijke

#44:  Autor: Ratio BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 15:23
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
Lachen

editiert.


???
Ich glaube du missverstehst hier etwas. Was hast du denn jetzt als persönlichen Angriff empfunden? Ich habe doch nur gemutmaßt, dass die Prüfung an sich nicht sehr akribisch vorgenommen wurde.

editiert. Weinen

Auf Wunsch editiert. vrolijke

#45:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 15:31
    —
Ratio hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
Lachen

Editiert.


???
Ich glaube du missverstehst hier etwas. Was hast du denn jetzt als persönlichen Angriff empfunden? Ich habe doch nur gemutmaßt, dass die Prüfung an sich nicht sehr akribisch vorgenommen wurde.

Editiert. Weinen


Ok, tut mir leid! Bin derzeit etwas depressiv.

Werde den nächsten Mod, der vorbei kommt, bitten, meine Antwort usw. zu löschen.


Edit: Done.
Nochmal: Tut mir leid!

Auf Wunsch editiert. vrolijke

#46:  Autor: Ratio BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 16:07
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
Lachen

Editiert.


???
Ich glaube du missverstehst hier etwas. Was hast du denn jetzt als persönlichen Angriff empfunden? Ich habe doch nur gemutmaßt, dass die Prüfung an sich nicht sehr akribisch vorgenommen wurde.

Editiert. Weinen


Ok, tut mir leid! Bin derzeit etwas depressiv.

Werde den nächsten Mod, der vorbei kommt, bitten, meine Antwort usw. zu löschen.


Edit: Done.
Nochmal: Tut mir leid!

Auf Wunsch editiert. vrolijke


Hey, gar kein Problem. Mir war ja klar, dass es ein Missverständnis ist. Hab es mit Humor genommen zwinkern

#47:  Autor: Ratio BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 16:27
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Bereits vor einem Jahr konnte man im Spiegel lesen:
Bordcomputer der neuesten Generation können erkennen, wenn sich das Auto auf einem Rollenprüfstand befindet, und daraufhin in einen optimierten Testmodus schalten. Für die Prüfer ist es unmöglich, solche Manipulationen zu erkennen.

Offenbar verfährt unsere Regierung wegen der mächtigen deutschen Autoindustrie, deren einflussreichen Lobbyarbeit und der vielen dranhängenden Arbeitsplätze sehr großzügig mit den Autoherstellern.

Ab 2017 soll das bisherige Prüfverfahren NEFZ durch den realitätsnäheren Verbrauchstest WLTP abgelöst werden..
Laut einem Fernsehbeitrag ist die einflussreiche Autoindustrie schon wieder dabei, sich auch beim neuen Prüfverfahren wieder Hintertürchen für Manipulationen offen zu halten. Ich weiss leider den Sender und den Namen des Beitrags nicht mehr, sonst wäre er evtl. in einer Mediathek noch zu finden.

Eine andere Frage ist natürlich, ob die Amis mit solchen Anklagen und drastischen Strafen einem Konkurrenten schaden wollen. Zumindest in Europa würde ein angeschlagener VW-Konzern den deutschen bzw. europäischen GM- und Ford-Töchtern nützen.
Sind die damit befassten US-Behörden wirklich neutral und objektiv? Zweifel kamen schon bei den Herabstufungen von Banken und ganzen Staaten durch die US-Ratingagenturen auf.


Hab den Beitrag erst nachträglich gesehen. Mir ergibt sich nicht, warum die Manipulation nicht entdeckbar sein sollte. Das wäre doch nur der Fall, wenn keine Referenzwerte bzgl. des durchschnittlichen Betriebsverhaltens des untersuchten Fahrzeugs vorlägen. Ist dem so?

#48:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 16:59
    —
Ratio hat folgendes geschrieben:
. Da steckt keine ausgefeilte Technik hinter. Womöglich hätte sogar ein Hinhören gereicht Lachen

stimmt, bei manchen modellen ist die regenartion des filters deutlich hörbar und in der veränderten motorcharakteristik, etwa beim ansprechverhalten und leistung, fühlbar.

#49:  Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 17:26
    —
Ratio hat folgendes geschrieben:
Mir ergibt sich nicht, warum die Manipulation nicht entdeckbar sein sollte. Das wäre doch nur der Fall, wenn keine Referenzwerte bzgl. des durchschnittlichen Betriebsverhaltens des untersuchten Fahrzeugs vorlägen. Ist dem so?

Offensichtlich werden der Verbrauch und die Abgasemission mit unterschiedlichen Verfahren gemessen. Verbrauch mit diesem NEFZ-Zyklus und Abgas mit konstanter Drehzahl glaube ich. Dazu kommt noch, dass die Schadstoffe nicht mit einer Sonde im Auspuff, sondern am Diagnosestecker ermittelt wurden. Das ist schon fahrlässig, auf die Redlichkeit der Hersteller zu vertrauen. Sollte ich was falsches angenommen haben, dann bitte ich um Aufklärung.

#50:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 26.09.2015, 00:47
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
müsste sich der abgasbetrug nicht auch in den messergebnissen von entsprechenden schadstoffemssionsmessungen niederschlagen? meint umweltamtzuständigkeit.
also messungen an straßen usw.

das offenbart eine gewisse Naivität darüber, wie unsere Gesellschaft und auch die Wissenschaft funktioniert.
schon alleine bei der komplexität des wetters und der Strömung der Schadstoffe, wäre das schwierig.
man hat sehr lange gebraucht, zu verstehen, wie fckw über Jahrzehnte die ozonschicht schädigt und dann ausgerechnet an den polen.
beim klimawandel kann man sich auf nix einigen, schon gar nicht auf Prognosen.
und die feinstaubmessungen in den Ballungsgebieten offenbaren seit jahren deutliche diskrepanzen nach oben um teilweise vielfaches.
aber eigentlich wollte das gar keiner wissen.
es hätte gereicht, wahrzunehmen im sinne von registrieren, welch hohen Künste die werkstätten entwickeln mussten, um TDIs durch die abgasuntersuchung zu bringen...
in einem unternehmen, in dem ich gearbeitet hatte, kam die au-bescheinigung immer per post...

ich persönlich hatte keine illusionen.


ein redlicher umgang mit den grenzen von (entspr.) wissenschaften ist auch nicht möglich?

so ist also auf kontrollinstanzen kein verlass. bzw sie werden umgangen und manipuliert.

beschi** auf ganzer linie wie überall?

ich verstehe nicht ganz, was du jetzt meinst.
die verteilung und steigerung der schadstoffe in der atmosphäre kann man nicht zuverlässig weltweit erfassen.
im forum wurde auch ein spon-artikel verlinkt: wir würfeln uns eine Studie.
zum vergleich, die verbauchsangaben der hersteller waren schon in den 70ern geschönt, danach entwickelten sie eine gewisse Komik, bis man dann wirklich nicht mehr darüber lachen konnte.
gibts auch einen spon artikel dazu von heute.
schuld ist auch ein bisschen das kalifornische Diktat, das alle gesetzesvorgaben zu schadstoffen weltweit beeinflusst. die hatten schon mal in den 90ern auf der langfristigen roadmap die null-emission für fahrzeuge in den nächsten 10 jahren verbindlich festgeschrieben. das wurde aber dann gekippt. fiel aus wegen Realität.
die autohersteller haben uns erzählt, dass immer größere autos mit immer mehr Komfort und immer höherem Gewicht immer noch schneller fahren können und dabei immer weniger Schadstoffe bei immer niedrigerem verbrauch ausstossen. vorsprung durch technik und alle wollten es glauben Smilie

#51: Am Ende wird es schweinisch Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 26.09.2015, 07:32
    —
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
(...)
schuld ist auch ein bisschen das kalifornische Diktat, das alle gesetzesvorgaben zu schadstoffen (...)

Im Land der Schweinezüchter und VWs sehen dass die Lokaljournalisten aber anders,
wie ich gerade eben im DLF erfahren habe, die diesen Kommentar laut verlasen:

http://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/620710/neuer-vw-chef-muller-tritt-schweres-erbe-an

Zitat:
Ganz nebenbei geht es auch noch um Protektionismus in großem Stil. Weil sie selber die Diesel-Technologie nicht beherrschen, haben die Amerikaner in diesem Bereich extrem scharfe Grenzwerte erlassen. Das Ziel war klar: So sollten Autos mit Diesel-Motoren vom US- Markt ferngehalten werden. Fairer Freihandel sieht anders aus.


Und das stand am Ende des Textes - womit der überführte Betrüger VW zum eigentlichen Opfer des amerikanischen Protektionismus wird, Opfer auch der viel zu scharfen Grenzwerte.

Meine Vermutung ist,
dass VW nicht gerade wenig Werbung in der Osnabrücker Zeitung startet,
aber das ist nur eine böse Vermutung.

Ich habe dann auch schon ein passendes Motto zu Niedersachsen:

Niedersachsen - immer gut zu Schweinen. Pork, pork.

#52:  Autor: quadium BeitragVerfasst am: 26.09.2015, 13:40
    —
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
müsste sich der abgasbetrug nicht auch in den messergebnissen von entsprechenden schadstoffemssionsmessungen niederschlagen? meint umweltamtzuständigkeit.
also messungen an straßen usw.

das offenbart eine gewisse Naivität darüber, wie unsere Gesellschaft und auch die Wissenschaft funktioniert.
schon alleine bei der komplexität des wetters und der Strömung der Schadstoffe, wäre das schwierig.
man hat sehr lange gebraucht, zu verstehen, wie fckw über Jahrzehnte die ozonschicht schädigt und dann ausgerechnet an den polen.
beim klimawandel kann man sich auf nix einigen, schon gar nicht auf Prognosen.
und die feinstaubmessungen in den Ballungsgebieten offenbaren seit jahren deutliche diskrepanzen nach oben um teilweise vielfaches.
aber eigentlich wollte das gar keiner wissen.
es hätte gereicht, wahrzunehmen im sinne von registrieren, welch hohen Künste die werkstätten entwickeln mussten, um TDIs durch die abgasuntersuchung zu bringen...
in einem unternehmen, in dem ich gearbeitet hatte, kam die au-bescheinigung immer per post...


Ist die FCKW-Ozon-Geschichte nicht längst auf dem selben Haufen gelandet wie das Waldsterben?

#53:  Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 26.09.2015, 16:38
    —
Manipulierte Fahrzeuge des VW -Konzerns sollen in der Schweiz nicht mehr neu zugelassen werden.

Laut einem Medienbericht informierte Daimler die Halter von mehr als 10.000 Sprintern, dass "die abgasrelevanten Steuergeräte mit einer optimierten Software versehen" werden müssten.
Da soll wohl Schummelsoftware ausgetauscht werden.

Man darf gespannt sein, wer noch alles beschissen hat.

#54:  Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 26.09.2015, 17:04
    —
VW wusste lange von den Tests – und betrog dreist weiter

Der Stern hat folgendes geschrieben:
Immer mehr Hintergründe zum Skandal werden publik, die nur einen Rückschluss zulassen: Dass nicht, wie von Ex-Chef Martin Winterkorn behauptet, "einige Wenige" eingeweiht waren, sondern Hunderte über die Manipulationen Bescheid wussten.

#55:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 26.09.2015, 20:37
    —
quadium hat folgendes geschrieben:

Ist die FCKW-Ozon-Geschichte nicht längst auf dem selben Haufen gelandet wie das Waldsterben?
weiß jetzt nicht, was du meinst. eine trendwende beim ozonloch zeichnet sich doch höchstens erst seit kurzum ab...

#56:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 27.09.2015, 04:50
    —
Weltweit fordert Politik Klarheit von Volkswagen

Zitat:
In den USA, [...]
In Österreich [...]
In Deutschland [...]
In Frankreich [...]
Die Schweiz [...]
Die EU-Kommission [...]
Großbritannien [...]
In Italien [...]
Auch Norwegen [...]
Südkorea [...]
Auch Indien [...]
In Mexiko [...]

#57: Re: Der VW-Dieselabgas-Betrug in den USA Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 27.09.2015, 15:00
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Mich wundert nur, daß sie es überhaupt taten. Offenbar haben sie wirklich geglaubt, das käme nie raus?


Kaum vorstellbar. Einzige Erklärung für derartige Fehlleistungen ist die nackte Verzweiflung. Hier als Folge der Gesetzgebung und des behördlichen Handelns:
- Widersprüchliche Gesetze: Begrenzung des Co2 Ausstoßes, gleichzeitig aber schärfere Grenzwerte auf sonstige Schadstoffe (letzteres hebt wieder den Co2 Ausstoß)
- Unzureichende Prüfverfahren
- Marktlage bei VW (hier im Thread bereits diskutiert)

#58:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 06:25
    —
Hans-Werner Sinn vom ifo-Institut soeben auf n-tv: "Ich hoffe, dass VW das übersteht."

Von Dutzenden von Milliarden Euro war die Rede.

#59:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 09:59
    —
quadium hat folgendes geschrieben:
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
müsste sich der abgasbetrug nicht auch in den messergebnissen von entsprechenden schadstoffemssionsmessungen niederschlagen? meint umweltamtzuständigkeit.
also messungen an straßen usw.

das offenbart eine gewisse Naivität darüber, wie unsere Gesellschaft und auch die Wissenschaft funktioniert.
schon alleine bei der komplexität des wetters und der Strömung der Schadstoffe, wäre das schwierig.
man hat sehr lange gebraucht, zu verstehen, wie fckw über Jahrzehnte die ozonschicht schädigt und dann ausgerechnet an den polen.
beim klimawandel kann man sich auf nix einigen, schon gar nicht auf Prognosen.
und die feinstaubmessungen in den Ballungsgebieten offenbaren seit jahren deutliche diskrepanzen nach oben um teilweise vielfaches.
aber eigentlich wollte das gar keiner wissen.
es hätte gereicht, wahrzunehmen im sinne von registrieren, welch hohen Künste die werkstätten entwickeln mussten, um TDIs durch die abgasuntersuchung zu bringen...
in einem unternehmen, in dem ich gearbeitet hatte, kam die au-bescheinigung immer per post...


Ist die FCKW-Ozon-Geschichte nicht längst auf dem selben Haufen gelandet wie das Waldsterben?


Das sog. Ozonloch gibt es immer noch, es wid aber besser. Wenn der Trend anhält sollte es sich bis 2050(!) normalisieren!

Das aber als Lappalie und Panikmache abzutun, wie das beim Waldsterben auch oft passiert, ist Blödsinn, denn nur durch die Öffentlichmachung und Anstrengung diesbezüglich ist es überhaupt zur Verbesserung gekommen

#60:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 12:44
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Hans-Werner Sinn vom ifo-Institut soeben auf n-tv: "Ich hoffe, dass VW das übersteht."

Von Dutzenden von Milliarden Euro war die Rede.

Ja, da sehe ich schwarz. Wenn VW pleite geht, sind die Folgen gewaltig. Und wieder einmal werden Steuermilliarden verpulvert um die unglaublichen Dummheiten von Managern und Politikern auszubügeln. Grade hat man die Banken "gerettet", jetzt ist VW dran.



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