Der Dieselabgas-Betrug
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Freigeisterhaus -> Wissenschaft und Technik

#61:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 13:32
    —
Prof. Sinn sei allgemein ein Schwarzseher, sagte man mir auf Arbeit.
(Ich höre ihm selten zu, weil seine politische Ausrichtung "nicht ganz" die meine ist.)

#62: Re: Der VW-Dieselabgas-Betrug in den USA Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 16:06
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Mich wundert nur, daß sie es überhaupt taten. Offenbar haben sie wirklich geglaubt, das käme nie raus?


Kaum vorstellbar. Einzige Erklärung für derartige Fehlleistungen ist die nackte Verzweiflung. Hier als Folge der Gesetzgebung und des behördlichen Handelns:
- Widersprüchliche Gesetze: Begrenzung des Co2 Ausstoßes, gleichzeitig aber schärfere Grenzwerte auf sonstige Schadstoffe (letzteres hebt wieder den Co2 Ausstoß)
- Unzureichende Prüfverfahren
- Marktlage bei VW (hier im Thread bereits diskutiert)

In der letzten Hart aber Fair-Sendung wurde ein anwesender VW-Kritiker zitiert, dass er die Firma VW als "Diktatur wie in Nordkorea, nur ohne Arbeitslager" bezeichnet hatte. Er sah das im Nachhinein als überspitzte Formulierung. Bei VW werde von oben was angeordnet und kein untergeordneter Chef traue sich was dagegen zu sagen. Um trotzdem Termine und Forderungen nach Motorenleistung usw. zu schaffen, werde dann eben getrickst (wie bei diesem Mogelprogramm).
Ferner sei bei VW eine Art Größenwahn eingerissen. Die deutschen Regierungspolitiker und das Kraftfahrtbundesamt seien reine Erfüllungsgehilfen der einflussreichen Autoindustrie geworden. Winterkorn war es gewohnt, dass nach einem Anruf von ihm sich die deutsche Regierung in Brüssel für eine Lockerung undVerzögerung von Vorschriften und Prüfverfahren einsetze. So kam es vermutlich zu dieser überheblichen Einstellung, sich alles erlauben zu können (von mir: also beispielsweise der Betrug bei den Verbrauchswerten und den Abgasen). Ich habe das nur sinngemäß wiederholt.

Edit: Formulierung geändert.

#63:  Autor: Er_Win BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 16:42
    —
wer den Schaden hat...



...spottet jeder Beschreibung


oder wie lautete der Aphorismus zwinkern

#64:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 16:55
    —
Audi stellt bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt Strafanzeige gegen VW "wegen sämtlicher in Deutschland in Betracht kommender Delikte". (BR-Bildschirmtext)

#65:  Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 17:19
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Audi stellt bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt Strafanzeige gegen VW "wegen sämtlicher in Deutschland in Betracht kommender Delikte". (BR-Bildschirmtext)

Zerfleischt sich der Konzern jetzt selbst oder wie?

#66:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 17:21
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Audi stellt bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt Strafanzeige gegen VW "wegen sämtlicher in Deutschland in Betracht kommender Delikte". (BR-Bildschirmtext)

Zerfleischt sich der Konzern jetzt selbst oder wie?


Mein erster Gedanke: Wenn schon Audi Strafanzeige gegen VW stellt, wird man BALD an Herrn Prof. Sinn´s heutige Prophezeihung denken.

Zweiter Gedanke: Persil - da weiß man, was man hat.

#67: Re: Der VW-Dieselabgas-Betrug in den USA Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 21:35
    —
Zitat:
Ferner sei bei VW eine Art Größenwahn eingerissen. Die deutschen Regierungspolitiker und das Kraftfahrtbundesamt seien reine Erfüllungsgehilfen der einflussreichen Autoindustrie geworden. Winterkorn war es gewohnt, dass nach einem Anruf von ihm sich die deutsche Regierung in Brüssel für eine Lockerung undVerzögerung von Vorschriften und Prüfverfahren einsetze.

Gegen den Katalysator haben sie damals heftig aber vergeblich gekämpft. Das Elite-Denken ging bei denen durch die ganze Belegschaft, das ist vermutlich immer noch so. Nur bei VW weiß man, wie man ein Auto baut. Mein Schwippschwager, der in Wolfsburg Ingenieur war, war einfach unerträglich, wenn man Kritik an VW übte. Das war damals, als sie noch die luftgekühlten spritfressenden Scheißkarren bauten. VW 1302, genannt Dreizehn-Loch-Zwei.
Die Denkweise war so ähnlich wie bei Henry Ford, der seinerzeit mal sagte: Bei mir kann man das Auto in jeder gewünschten Farbe bekommen, vorausgesetzt es ist schwarz.

#68:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 21:39
    —
Ich habe beruflich einige Jahre lang VW-Standard-Käfer mit Ratschbumm-Getriebe als Firmenwagen fahren müssen. Seitdem ist VW für mich sowas wie ein Feindbild.

#69: Re: Der VW-Dieselabgas-Betrug in den USA Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 21:41
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ferner sei bei VW eine Art Größenwahn eingerissen. Die deutschen Regierungspolitiker und das Kraftfahrtbundesamt seien reine Erfüllungsgehilfen der einflussreichen Autoindustrie geworden. Winterkorn war es gewohnt, dass nach einem Anruf von ihm sich die deutsche Regierung in Brüssel für eine Lockerung undVerzögerung von Vorschriften und Prüfverfahren einsetze.

Gegen den Katalysator haben sie damals heftig aber vergeblich gekämpft. Das Elite-Denken ging bei denen durch die ganze Belegschaft, das ist vermutlich immer noch so. Nur bei VW weiß man, wie man ein Auto baut. Mein Schwippschwager, der in Wolfsburg Ingenieur war, war einfach unerträglich, wenn man Kritik an VW übte. Das war damals, als sie noch die luftgekühlten spritfressenden Scheißkarren bauten. VW 1302, genannt Dreizehn-Loch-Zwei.
Die Denkweise war so ähnlich wie bei Henry Ford, der seinerzeit mal sagte: Bei mir kann man das Auto in jeder gewünschten Farbe bekommen, vorausgesetzt es ist schwarz.

ich war öfters kunde von vw und hatte vw als kunde. beides war in meinen fällen immer eine katastrophe... vielleicht hatte ich auch immer Pech...

#70:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 21:45
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ich habe beruflich einige Jahre lang VW-Standard-Käfer mit Ratschbumm-Getriebe als Firmenwagen fahren müssen. Seitdem ist VW für mich sowas wie ein Feindbild.

Ich habe in meinem Leben auch mal ein Käfer gehabt.

In mein Mini, den ich anschließend hatte, hatte ich mehr Kofferraum, und Heizen lies der sich auch. (Im Gegensatz zum Käfer). Der war nicht seitenwindempfindlich, und schneller war er auch.
Kurzum. Da war mehr Auto drann, als an ein Käfer.

#71:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 22:13
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ich habe beruflich einige Jahre lang VW-Standard-Käfer mit Ratschbumm-Getriebe als Firmenwagen fahren müssen. Seitdem ist VW für mich sowas wie ein Feindbild.

Ich habe in meinem Leben auch mal ein Käfer gehabt.

In mein Mini, den ich anschließend hatte, hatte ich mehr Kofferraum, und Heizen lies der sich auch. (Im Gegensatz zum Käfer). Der war nicht seitenwindempfindlich, und schneller war er auch.
Kurzum. Da war mehr Auto drann, als an ein Käfer.

auf dem stand der technik der 50er war der kraft durch freude wagen schon nur ein schraubenhaufen. aber er erschloss halt neue käuferschichten, die sich andere autos halt so nicht leisten konnten.

für die wehrmacht war der kübel toll: ziemlich leicht, einfache Technik, antrieb und lenkung getrennt und der motor trotzdem über der antriebsachse. im gelände blieb der käfer für diesen antrieb verhältnismäßig selten stecken. luftgekühlt kann er nicht einfrieren und kein kühler zerschossen werden.
funktionierende heizung ist sowieso ein Luxus, den man soldaten nicht unbedingt zugesteht.

für den sprung vom käfer zum golf I musste VW viele ingenieure bei anderen herstellern abwerben. mit den entwicklern des käfer, die den ja auch nur ein bisschen gepflegt haben, war das nicht zu machen.


Zuletzt bearbeitet von Casual3rdparty am 30.09.2015, 22:32, insgesamt einmal bearbeitet

#72:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 22:23
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ich habe beruflich einige Jahre lang VW-Standard-Käfer mit Ratschbumm-Getriebe als Firmenwagen fahren müssen. Seitdem ist VW für mich sowas wie ein Feindbild.

Ich habe in meinem Leben auch mal ein Käfer gehabt.

In mein Mini, den ich anschließend hatte, hatte ich mehr Kofferraum, und Heizen lies der sich auch. (Im Gegensatz zum Käfer). Der war nicht seitenwindempfindlich, und schneller war er auch.
Kurzum. Da war mehr Auto drann, als an ein Käfer.

Ein Käfer rollt aber sehr gut ab, wenn er sich überschlägt. Hab ich vor Jahren empirisch überprüft Sehr glücklich

#73:  Autor: quadium BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 22:34
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
quadium hat folgendes geschrieben:
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
müsste sich der abgasbetrug nicht auch in den messergebnissen von entsprechenden schadstoffemssionsmessungen niederschlagen? meint umweltamtzuständigkeit.
also messungen an straßen usw.

das offenbart eine gewisse Naivität darüber, wie unsere Gesellschaft und auch die Wissenschaft funktioniert.
schon alleine bei der komplexität des wetters und der Strömung der Schadstoffe, wäre das schwierig.
man hat sehr lange gebraucht, zu verstehen, wie fckw über Jahrzehnte die ozonschicht schädigt und dann ausgerechnet an den polen.
beim klimawandel kann man sich auf nix einigen, schon gar nicht auf Prognosen.
und die feinstaubmessungen in den Ballungsgebieten offenbaren seit jahren deutliche diskrepanzen nach oben um teilweise vielfaches.
aber eigentlich wollte das gar keiner wissen.
es hätte gereicht, wahrzunehmen im sinne von registrieren, welch hohen Künste die werkstätten entwickeln mussten, um TDIs durch die abgasuntersuchung zu bringen...
in einem unternehmen, in dem ich gearbeitet hatte, kam die au-bescheinigung immer per post...


Ist die FCKW-Ozon-Geschichte nicht längst auf dem selben Haufen gelandet wie das Waldsterben?


Das sog. Ozonloch gibt es immer noch, es wid aber besser. Wenn der Trend anhält sollte es sich bis 2050(!) normalisieren!

Das aber als Lappalie und Panikmache abzutun, wie das beim Waldsterben auch oft passiert, ist Blödsinn, denn nur durch die Öffentlichmachung und Anstrengung diesbezüglich ist es überhaupt zur Verbesserung gekommen


Soviel zur Waldsterbenpanik.

FCKW-Ozonloch folgt demnächst.

#74:  Autor: quadium BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 22:38
    —
Und noch ein längerer Text zum eigentlichen Sachverhalt und dem vorläufigen Stand der Dinge.

#75:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 22:50
    —
quadium hat folgendes geschrieben:
Soviel zur Waldsterbenpanik.

FCKW-Ozonloch folgt demnächst.

Oh, von 2004 ...
Hier mal was aktuelleres:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/wald/waldsterben/
http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/waldzustand-im-jahr-der-nachhaltigkeit-2013-jede-zweite-eiche-krank-neuer-waldschadensbericht-verd/

Edit: Immer beide Seiten der Medaille im Auge behalten. zwinkern

#76:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 22:52
    —
das waldsterben findet bei schlechtem wetter im gebäude statt...

#77:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 22:59
    —
Hier ist der Aktuelle: Waldzustandsbericht 2014

#78:  Autor: quadium BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 23:14
    —
Defätist hat folgendes geschrieben:
quadium hat folgendes geschrieben:
Soviel zur Waldsterbenpanik.

FCKW-Ozonloch folgt demnächst.

Oh, von 2004 ...
Hier mal was aktuelleres:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/wald/waldsterben/
http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/waldzustand-im-jahr-der-nachhaltigkeit-2013-jede-zweite-eiche-krank-neuer-waldschadensbericht-verd/

Edit: Immer beide Seiten der Medaille im Auge behalten. zwinkern


Mehr als auf das Datum zu schauen und dann nach "Gegenbeiträgen" zu googeln hast Du nicht geschafft? Lesen wäre 'ne Alternative gewesen.

#79:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 23:17
    —
quadium hat folgendes geschrieben:
... Lesen wäre 'ne Alternative gewesen.

Kann ich auch nur empfehlen! Nicht nur die Zeit, auch der Ort und die Datenqualität.
Dein Beitrag von einem Lobbyschreiber in einem "Zentralorgan", gegen den Beitrag der damit beauftragten Forst-Behörde ....
Idee

#80:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 23:30
    —
quadium hat folgendes geschrieben:
Defätist hat folgendes geschrieben:
quadium hat folgendes geschrieben:
Soviel zur Waldsterbenpanik.

FCKW-Ozonloch folgt demnächst.

Oh, von 2004 ...
Hier mal was aktuelleres:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/wald/waldsterben/
http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/waldzustand-im-jahr-der-nachhaltigkeit-2013-jede-zweite-eiche-krank-neuer-waldschadensbericht-verd/

Edit: Immer beide Seiten der Medaille im Auge behalten. zwinkern


Mehr als auf das Datum zu schauen und dann nach "Gegenbeiträgen" zu googeln hast Du nicht geschafft? Lesen wäre 'ne Alternative gewesen.


Ich würde in diesem Fall, weder dem BUND noch irgend eine Autolobby trauen.

#81:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 23:36
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich würde in diesem Fall, weder dem BUND noch irgend eine Autolobby trauen.

Du hast schon bemerkt, dass die Waldzustandsberichte nicht vom BUND, sondern vom zuständigen Ministerium stammen. Auch wenn der BUND diese in seinem Sinne auswertet, so habe ich die Rohdaten für 2014 doch extra noch verlinkt, damit sich jeder seinen eigenen Reim drauf machen kann.

#82:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 01.10.2015, 00:04
    —
Ach verdammt, seid dreißig Jahren stirbt der Wald. Warum kann der nicht einfach tot umfallen?

#83:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 01.10.2015, 00:59
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ach verdammt, seid dreißig Jahren stirbt der Wald. Warum kann der nicht einfach tot umfallen?

Ist vllt. ein Stehaufwäldchen? skeptisch

#84:  Autor: unquest BeitragVerfasst am: 01.10.2015, 01:24
    —
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
das waldsterben findet bei schlechtem wetter im gebäude statt...


“Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch”

Und damit hat man früher sogar Stimmen gekriegt. Auch die deutsche Hippie Seele mochte es gern apokalyptisch.

#85:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 01.10.2015, 03:38
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
das waldsterben findet bei schlechtem wetter im gebäude statt...


“Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch”

Und damit hat man früher sogar Stimmen gekriegt. Auch die deutsche Hippie Seele mochte es gern apokalyptisch.

naja, ich denke filtersysteme in kraftwerken und autos haben schon geholfen. ich glaube, altertümliche hausfassaden muss man heute auch nicht mehr so oft renovieren und nacharbeiten, wie früher.

das nächste Waldsterben ist aber schon in den startlöchern: holzheizungen aller art werden ja von waldbesitzern ganz schön stark beworben.

#86:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 02.10.2015, 07:04
    —
Der Spiegel und t-online melden, dass VW Steuernachzahlungen in Millionenhöhe drohen, weil die Kfz-Steuer für die manipulierten Fahrzeuge zu niedrig angesetzt wurde.

Bitte entscheidet selber, wessen Werbung Euch lieber ist!

#87: Re: Der VW-Dieselabgas-Betrug in den USA Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 03.10.2015, 09:26
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:

Ferner sei bei VW eine Art Größenwahn eingerissen. Die deutschen Regierungspolitiker und das Kraftfahrtbundesamt seien reine Erfüllungsgehilfen der einflussreichen Autoindustrie geworden.

Das ist kein Größenwahn sondern die Realität im Lobbyland D. Das Diesel ist im Vergleich zu mehr rechtsstaatlich organisierten Ländern in D ja auch nur wegen der LKW Lobby so maßlos underpriced. Und ohne diese von der Lobbypolitik künstlich erzeugte Marktverzerrung gäbe es kenen Dieselhype. Und ohne Dieselhype kein Dieselskandal.

#88:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 03.10.2015, 13:46
    —
Ist es recht, wenn ich auf die HP der VW-AG verlinke?

Der Teletext des ZDF bringt eine Meldung, wonach jeder durch Eingabe der Fahrgestellnummer prüfen kann, ob sein Fahrzeug an dem Bluff beteiligt ist. Und siehe da: http://info.volkswagen.de/de/de/home.html

Technisch sicher, so das ZDF noch, sind auch die Fahrzeuge mit der Bluff-Software.


Edit: Meldung gemacht.

#89: Re: Der VW-Dieselabgas-Betrug in den USA Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 03.10.2015, 18:49
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:

Ferner sei bei VW eine Art Größenwahn eingerissen. Die deutschen Regierungspolitiker und das Kraftfahrtbundesamt seien reine Erfüllungsgehilfen der einflussreichen Autoindustrie geworden.

Das ist kein Größenwahn sondern die Realität im Lobbyland D. Das Diesel ist im Vergleich zu mehr rechtsstaatlich organisierten Ländern in D ja auch nur wegen der LKW Lobby so maßlos underpriced. Und ohne diese von der Lobbypolitik künstlich erzeugte Marktverzerrung gäbe es kenen Dieselhype. Und ohne Dieselhype kein Dieselskandal.

Vermutlich profitieren die Diesel-PKWs von der Subventionierung der LKWs, weil sie an denselben Tankstellen tanken. Das könnte man aber ändern, wenn die LKWs nicht mehr über den Dieselpreis, sondern über die Kfz-Steuer subventioniert würden.

#90:  Autor: Casual3rdparty BeitragVerfasst am: 03.10.2015, 20:37
    —
LKWs tanken Lkw diesel. der ist billiger als pkw diesel. moderne pkws können den auch nicht tanken.
außerdem ist Pkw-diesel viel zu teuer geworden. im vergleich zu den 70ern -80ern.



Freigeisterhaus -> Wissenschaft und Technik


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