Frauen zahlen drauf
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#1: Frauen zahlen drauf Autor: placeboWohnort: umdieecke BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 15:39
    —
weniger Lohn für "gleiche"Arbeit und dann werden Sie noch in der Parfümerie und beim Frisör beschissen.
Ich kann mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren das Frauen sich von der Werbung noch stärker verarschen lassen wie Männer.
Also selber schuld?

http://www.fr.de/panorama/gender-pricing-die-dauerwelle-geht-doch-ihr-preis-bleibt-a-1412394

#2: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 16:03
    —
Wenn Frauen für einen Kurzhaarschnitt mehr bezahlen als Männer für einen vergleichbaren! Haarschnitt, dann ist das Diskriminierung.

Wenn Männer für das Waxing mehr bezahlen als Frauen,
dann ist das Diskriminierung.

Bei der Diskussion um die Bluse vs. Hemd bin ich mir noch unschlüssig,
denn soweit ich beobachten kann, investieren Frauen in ihre Blusen deutlich mehr Zeit als Männer in ihr Hemd.
Es kann also durchaus sein, das auch Reinigungsfirmen hier mehr Zeit aufwenden müssen.
Vielleicht müssen Sie aber auch mehr Zeit aufwenden, weil Frauen eher pingelig sind und sie daher eher was zurückgehen lassen - dann wäre dies natürlich trotzdem nicht fair.
Wenn aber der Aufwand aufgrund des Textils größer ist - muss man halt mehr bezahlen. Schulterzucken

Ob Frauen leichter auf Werbung reinfallen als Männer - da würde ich doch einmal ein großes Frage setzen.
Ich denke,
dass die moderne Werbeindustrie gelernt hat, beide Geschlechter gezielt anzusprechen und ihnen das Geld aus dem Portemonnaie zu ziehen.

#3: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: placeboWohnort: umdieecke BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 16:13
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
................
Ich denke,
dass die moderne Werbeindustrie gelernt hat, beide Geschlechter gezielt anzusprechen und ihnen das Geld aus dem Portemonnaie zu ziehen.


Das stimmt natürlich.
Ich dachte da so an die Waschfrau Clementine.
"Das weißeste Weiß meines Lebens!" Cool


Zuletzt bearbeitet von placebo am 22.12.2017, 16:15, insgesamt 2-mal bearbeitet

#4: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 16:13
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Wenn Frauen für einen Kurzhaarschnitt mehr bezahlen als Männer für einen vergleichbaren! Haarschnitt, dann ist das Diskriminierung.

Wenn Männer für das Waxing mehr bezahlen als Frauen,
dann ist das Diskriminierung.

Bei der Diskussion um die Bluse vs. Hemd bin ich mir noch unschlüssig,
denn soweit ich beobachten kann, investieren Frauen in ihre Blusen deutlich mehr Zeit als Männer in ihr Hemd.
Es kann also durchaus sein, das auch Reinigungsfirmen hier mehr Zeit aufwenden müssen.
Vielleicht müssen Sie aber auch mehr Zeit aufwenden, weil Frauen eher pingelig sind und sie daher eher was zurückgehen lassen - dann wäre dies natürlich trotzdem nicht fair.
Wenn aber der Aufwand aufgrund des Textils größer ist - muss man halt mehr bezahlen. Schulterzucken

Ob Frauen leichter auf Werbung reinfallen als Männer - da würde ich doch einmal ein großes Frage setzen.
Ich denke,
dass die moderne Werbeindustrie gelernt hat, beide Geschlechter gezielt anzusprechen und ihnen das Geld aus dem Portemonnaie zu ziehen.


Und wenn Frauen für einen rosa Rasierapparat freiwillig mehr bezahlen, obwohl sie auch den billigeren in schwarz-silber nehmen könnten, sind sie einfach schön blöd. Sehr glücklich

#5: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 16:20
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Wenn Frauen für einen Kurzhaarschnitt mehr bezahlen als Männer für einen vergleichbaren! Haarschnitt, dann ist das Diskriminierung.

Wenn Männer für das Waxing mehr bezahlen als Frauen,
dann ist das Diskriminierung.

Bei der Diskussion um die Bluse vs. Hemd bin ich mir noch unschlüssig,
denn soweit ich beobachten kann, investieren Frauen in ihre Blusen deutlich mehr Zeit als Männer in ihr Hemd.
Es kann also durchaus sein, das auch Reinigungsfirmen hier mehr Zeit aufwenden müssen.
Vielleicht müssen Sie aber auch mehr Zeit aufwenden, weil Frauen eher pingelig sind und sie daher eher was zurückgehen lassen - dann wäre dies natürlich trotzdem nicht fair.
Wenn aber der Aufwand aufgrund des Textils größer ist - muss man halt mehr bezahlen. Schulterzucken

Ob Frauen leichter auf Werbung reinfallen als Männer - da würde ich doch einmal ein großes Frage setzen.
Ich denke,
dass die moderne Werbeindustrie gelernt hat, beide Geschlechter gezielt anzusprechen und ihnen das Geld aus dem Portemonnaie zu ziehen.


Und wenn Frauen für einen rosa Rasierapparat freiwillig mehr bezahlen, obwohl sie auch den billigeren in schwarz-silber nehmen könnten, sind sie einfach schön blöd. Sehr glücklich


ja,
bei dem Beispiel stimmt das natürlich,
Sehr glücklich

#6:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 17:55
    —
Gab es da nicht mal Untersuchungen, nach denen Menschen die Wertschätzung einer Sache (oder hier Dienstleistung) vom Preis abhängig machen? So nach dem Motto: Je mehr es mich kostet, umso mehr kann ich es geniessen. Oder auch: Das kostet zwar mehr, aber das bin ich mir wert.

#7:  Autor: BravopunkWohnort: Edo BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 18:10
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Gab es da nicht mal Untersuchungen, nach denen Menschen die Wertschätzung einer Sache (oder hier Dienstleistung) vom Preis abhängig machen? So nach dem Motto: Je mehr es mich kostet, umso mehr kann ich es geniessen. Oder auch: Das kostet zwar mehr, aber das bin ich mir wert.


Erstmal das und dann sind die Produkte und Dienstleistungen fast nie identisch vom Aufwand her.

Ich kann mir z. B. gut vorstellen, dass die Beine einer Frau nach einer Rasur mit einem Herrenrasierer auch so aussehen wie die stoppeligen Fressen, für die diese gemacht werden und außerdem vermutlich auch mit mehr Haarrissen und Hautirritationen als bei dem Ladyshave.

Und bei der Kurzhaarfrisur bin ich mir ebenfalls recht sicher, dass der Aufwand des Firsörs bei weiblichem Haar und dem Anspruch danach nicht wie mit der Maschine geschoren auszusehen, sondern stattdessen hier ein Strähnchen und dort ne kecke Welle zu haben, auch um einiges höher ist.

Die Inhaltsstoffe so gut wie aller Pflegeprodukte dürften sich ohnehin qualitativ ausreichend unterscheiden, um den höheren Preis zu rechtfertigen. Aber alle Frauen dürfen sich gerne eingeladen fühlen: Es gibt kein Gesetz, dass man als Frau keine Männerprodukte kaufen und verwenden darf. Nur zu. Wenns billiger ist, warum dann was anderes kaufen. Niemand ist gezwungen den teuren Kram zu shoppen. Smilie

#8:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 19:48
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Gab es da nicht mal Untersuchungen, nach denen Menschen die Wertschätzung einer Sache (oder hier Dienstleistung) vom Preis abhängig machen? So nach dem Motto: Je mehr es mich kostet, umso mehr kann ich es geniessen. Oder auch: Das kostet zwar mehr, aber das bin ich mir wert.


Erstmal das und dann sind die Produkte und Dienstleistungen fast nie identisch vom Aufwand her.

Ich kann mir z. B. gut vorstellen, dass die Beine einer Frau nach einer Rasur mit einem Herrenrasierer auch so aussehen wie die stoppeligen Fressen, für die diese gemacht werden und außerdem vermutlich auch mit mehr Haarrissen und Hautirritationen als bei dem Ladyshave.

Und bei der Kurzhaarfrisur bin ich mir ebenfalls recht sicher, dass der Aufwand des Firsörs bei weiblichem Haar und dem Anspruch danach nicht wie mit der Maschine geschoren auszusehen, sondern stattdessen hier ein Strähnchen und dort ne kecke Welle zu haben, auch um einiges höher ist.

Die Inhaltsstoffe so gut wie aller Pflegeprodukte dürften sich ohnehin qualitativ ausreichend unterscheiden, um den höheren Preis zu rechtfertigen. Aber alle Frauen dürfen sich gerne eingeladen fühlen: Es gibt kein Gesetz, dass man als Frau keine Männerprodukte kaufen und verwenden darf. Nur zu. Wenns billiger ist, warum dann was anderes kaufen. Niemand ist gezwungen den teuren Kram zu shoppen. Smilie


Du wirst es ja wissen.

#9:  Autor: BravopunkWohnort: Edo BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 20:05
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Gab es da nicht mal Untersuchungen, nach denen Menschen die Wertschätzung einer Sache (oder hier Dienstleistung) vom Preis abhängig machen? So nach dem Motto: Je mehr es mich kostet, umso mehr kann ich es geniessen. Oder auch: Das kostet zwar mehr, aber das bin ich mir wert.


Erstmal das und dann sind die Produkte und Dienstleistungen fast nie identisch vom Aufwand her.

Ich kann mir z. B. gut vorstellen, dass die Beine einer Frau nach einer Rasur mit einem Herrenrasierer auch so aussehen wie die stoppeligen Fressen, für die diese gemacht werden und außerdem vermutlich auch mit mehr Haarrissen und Hautirritationen als bei dem Ladyshave.

Und bei der Kurzhaarfrisur bin ich mir ebenfalls recht sicher, dass der Aufwand des Firsörs bei weiblichem Haar und dem Anspruch danach nicht wie mit der Maschine geschoren auszusehen, sondern stattdessen hier ein Strähnchen und dort ne kecke Welle zu haben, auch um einiges höher ist.

Die Inhaltsstoffe so gut wie aller Pflegeprodukte dürften sich ohnehin qualitativ ausreichend unterscheiden, um den höheren Preis zu rechtfertigen. Aber alle Frauen dürfen sich gerne eingeladen fühlen: Es gibt kein Gesetz, dass man als Frau keine Männerprodukte kaufen und verwenden darf. Nur zu. Wenns billiger ist, warum dann was anderes kaufen. Niemand ist gezwungen den teuren Kram zu shoppen. Smilie


Du wirst es ja wissen.


Du hingegen wohl kaum.

#10: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 20:11
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich kann mir z. B. gut vorstellen, dass die Beine einer Frau nach einer Rasur mit einem Herrenrasierer auch so aussehen wie die stoppeligen Fressen, für die diese gemacht werden und außerdem vermutlich auch mit mehr Haarrissen und Hautirritationen als bei dem Ladyshave.

Nur für dieses Beispiel: Es ging - das kann man im obigen Link nachlesen - um bis auf die Farbe identische Produkte. Und da kann man natürlich sagen:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Und wenn Frauen für einen rosa Rasierapparat freiwillig mehr bezahlen, obwohl sie auch den billigeren in schwarz-silber nehmen könnten, sind sie einfach schön blöd. Sehr glücklich

Man kann aber auch trotzdem das Marketing kritisieren, das durch eine unnötige Genderung Unterschiede vorgaukelt, um dann mehr zu kassieren. Das würde man bei jedem anderen Marketingtrick, bei dem höhere Wertigkeit nur vorgegaukelt wird (zB bei Mogelpackungen), doch auch tun und nicht bloß dem Verbraucher, der sich davon täuschen lässt, ein "schön blöd" hinterherrufen.

#11: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 20:13
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Man kann aber auch trotzdem das Marketing kritisieren, das durch eine unnötige Genderung Unterschiede vorgaukelt, um dann mehr zu kassieren. Das würde man bei jedem anderen Marketingtrick, bei dem höhere Wertigkeit nur vorgegaukelt wird (zB bei Mogelpackungen), doch auch tun und nicht bloß dem Verbraucher, der sich davon täuschen lässt, ein "schön blöd" hinterherrufen.


So ist es.
Hinterhertreten ist da irgendwie nicht angebracht.

#12: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 21:51
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
....
Man kann aber auch trotzdem das Marketing kritisieren, das durch eine unnötige Genderung Unterschiede vorgaukelt, um dann mehr zu kassieren. Das würde man bei jedem anderen Marketingtrick, bei dem höhere Wertigkeit nur vorgegaukelt wird (zB bei Mogelpackungen), doch auch tun und nicht bloß dem Verbraucher, der sich davon täuschen lässt, ein "schön blöd" hinterherrufen.

Es ist ein Unterschied, ob Marketing betrügt (Mogelpackung) oder ob Marketing Vorlieben bedient. Wenn für den rosa Rasierer mehr ausgegeben wird als für den schwarzen, wenn da also die Nachfrage höher ist, ist das "Gendering" nicht unnötig, sondern kaufmännisch zweckmäßig - solange wir noch eine Marktwirtschaft haben.

Das ist ein Punkt, an dem ich als Meinungsterror empfinde, was Du hier zu vertreten versuchst: Wenn Du den Leuten in ihren Geschmack reinreden willst. Freiheit bedeutet auch, mich zu meinem Geschlecht zu bekennen und das zu benutzen, was ich dafür für passend halte. Das dürfen nicht nur androgyne Emanzen. Meine Ästhetik gehört mir.

#13: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: placeboWohnort: umdieecke BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 22:58
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
......................Freiheit bedeutet auch, mich zu meinem Geschlecht zu bekennen und das zu benutzen, was ich dafür für passend halte. Das dürfen nicht nur androgyne Emanzen. Meine Ästhetik gehört mir.


Eigentlich hast du recht.
Freiheit heißt auch das Recht mir freiwillig die Arschkarte zu ziehen. Showdance

#14:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 23:01
    —
Wir müssen uns placebo als einen freien Menschen vorstellen.

#15: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 23:13
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Das ist ein Punkt, an dem ich als Meinungsterror empfinde, was Du hier zu vertreten versuchst: Wenn Du den Leuten in ihren Geschmack reinreden willst. Freiheit bedeutet auch, mich zu meinem Geschlecht zu bekennen und das zu benutzen, was ich dafür für passend halte. Das dürfen nicht nur androgyne Emanzen. Meine Ästhetik gehört mir.

Natürlich dürfen Leute sich zu ihrem Geschlecht bekennen, wie du es formulierst, und das auch in der Weise, dass sie Produkte konsumieren, die sich nur in auf Stereotypen bezogenen Details, teils sogar nur der Farbe, unterscheiden, und dann dadurch explizit einem Geschlecht zugeordnet werden. (Betonung auf "zugeordnet werden": Es gibt ja nicht nur die unterschiedlichen Farben, die man je nach Vorliebe, und sei diese geschlechtsstereotyp, auswählen könnte, sondern diese sind im genannten Beispiel ja auch mit der Aufschrift "for men"/"for women" versehen.)
Ich darf derlei Genderungen aber auch als Humbug kritisieren, genau so wie man alle möglichen anderen kulturellen Erscheinungen kritisieren darf.

Dass derlei simple Meinungsäußerungen als "Meinungsterror" verunglimpft werden können, zeigt, in welcher absurden Weise die Maßstäbe verrutschen können, wenn es um Genderthemen geht.
Oder würdest du es auch als "Meinungsterror" empfinden, wenn ich zB irgendeine Fernsehsendung als eine schlechte, blödsinnige Sendung bezeichne? Damit würde ich Leuten nicht weniger "in ihren Geschmack reinreden". Man nennt sowas Kritik, und die ist in beiden Fällen noch nicht mal auf die Konsumenten bezogen, sondern auf das Produkt.

fwo hat folgendes geschrieben:
Es ist ein Unterschied, ob Marketing betrügt (Mogelpackung) oder ob Marketing Vorlieben bedient. Wenn für den rosa Rasierer mehr ausgegeben wird als für den schwarzen, wenn da also die Nachfrage höher ist, ist das "Gendering" nicht unnötig, sondern kaufmännisch zweckmäßig - solange wir noch eine Marktwirtschaft haben.

Wenn durch eine Aufschrift ein Unterschied und eine darauf beruhende gruppenspezifisch besondere Eignung suggeriert werden, die schlicht nicht gegeben sind, dann ist das mE genauso eine Mogelpackung, wie wenn ein Hersteller durch optische Tricks eine vergrößerte Packung mit mehr Inhalt suggeriert. In beiden Fällen wird ein höherer Nutzen suggeriert, den es nicht gibt.

Und ja, das mag kaufmännisch zweckmäßig sein. Das sind Mogelpackungen nämlich auch.

#16: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 23:25
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Wenn durch eine Aufschrift ein Unterschied und eine darauf beruhende gruppenspezifisch besondere Eignung suggeriert werden, die schlicht nicht gegeben sind, dann ist das mE genauso eine Mogelpackung, wie wenn ein Hersteller durch optische Tricks eine vergrößerte Packung mit mehr Inhalt suggeriert. In beiden Fällen wird ein höherer Nutzen suggeriert, den es nicht gibt.


Vielleicht sollte man dazu mal die Frauen befragen, die solche Produkte kaufen und benutzen. Wenn man sich die Wohnungen von alleine lebenden Frauen und von alleine lebenden Männern anschaut, gibt es da ja auch deutliche Unterschiede bei der Auswahl der Einrichtungsgegenstände. Meiner Erfahrung nach legen Frauen bei vielen Dingen mehr Wert auf Farbe und Form.

(Und wenn die Frau auf Partnersuche ist, möchte sie eine neue Bekanntschaft vielleicht nicht mit Pflegeaccessoires für Herren irritieren. )

#17: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 23:42
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Wenn durch eine Aufschrift ein Unterschied und eine darauf beruhende gruppenspezifisch besondere Eignung suggeriert werden, die schlicht nicht gegeben sind, dann ist das mE genauso eine Mogelpackung, wie wenn ein Hersteller durch optische Tricks eine vergrößerte Packung mit mehr Inhalt suggeriert. In beiden Fällen wird ein höherer Nutzen suggeriert, den es nicht gibt.


Vielleicht sollte man dazu mal die Frauen befragen, die solche Produkte kaufen und benutzen. Wenn man sich die Wohnungen von alleine lebenden Frauen und von alleine lebenden Männern anschaut, gibt es da ja auch deutliche Unterschiede bei der Auswahl der Einrichtungsgegenstände. Meiner Erfahrung nach legen Frauen bei vielen Dingen mehr Wert auf Farbe und Form.

(Und wenn die Frau auf Partnersuche ist, möchte sie eine neue Bekanntschaft vielleicht nicht mit Pflegeaccessoires für Herren irritieren. )

Mag sein. Aber es gibt da ja auch noch unterschiedliche Varianten der Genderung:
a) Es gibt unterschiedliche Produkte für unterschiedliche Vorlieben ohne Auswirkung auf den Nutzwert, sagen wir zB Rasierer in unterschiedlichen Farben.
b) Dabei gibt es nur Farben, die üblicherweise geschlechtsspezifisch zugeordnet sind.
c) Die nur durch Farbe unterschiedenen Rasierer werden auch explizit einem Geschlecht zugeordnet (und damit eine besondere Eignung suggeriert).
d) Dafür wird dann ein unterschiedlicher Preis verlangt, obwohl es keine Unterschiede in den Kosten und im Nutzen gibt (ich gehe von in der Größenordnung nicht wesentlich unterschiedlichen Absatzzahlen aus).

Gegen a) habe ich nichts einzuwenden, b) und c) finde ich in unterschiedlichem Maß bekloppt (was für ein Meinungsterror!), aber so ist unsere Gesellschaft halt, und d) finde ich einer Mogelpackung vergleichbar.
Wodurch ließe sich denn der höhere Preis rechtfertigen, außer dadurch, dass die durch die Suggestion der spezifischen Eignung getäuschten Kundinnen ihn eben zahlen würden - wie ein durch optische Trickl in der Packungsgröße getäuschter Kunde vielleicht auch einen höheren Preis zahlen würde?


Zuletzt bearbeitet von tillich (epigonal) am 22.12.2017, 23:47, insgesamt einmal bearbeitet

#18: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: placeboWohnort: umdieecke BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 23:46
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
............... Meiner Erfahrung nach legen Frauen bei vielen Dingen mehr Wert auf Farbe und Form.

Genau Herr Kramer,aber nicht nur bei Dildos und Teebeuteln

Zitat:
Und wenn die Frau auf Partnersuche ist................



Frauen suchen aber nicht,sie lassen sich lieber finden Cool

quote gerichtet. vrolijke
Achte bitte auf Deine quote-Tags


Zuletzt bearbeitet von placebo am 23.12.2017, 00:01, insgesamt einmal bearbeitet

#19: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:00
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Wodurch ließe sich denn der höhere Preis rechtfertigen(...)?


Ist nur eine Vermutung: Kleinere Stückzahlen und daher höhere Produktionskosten?

Wenn es nur Geldmacherei ist, dann wundert es mich, dass noch kein Hersteller auf die Idee gekommen ist, den gleichen Preis wie für Herrenrasierer zu verlangen und auch damit zu werben. Das wäre eine Werbekampagne, die sich quasi von alleine schreibt.

#20: Re: Frauen zahlen drauf Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:01
    —
placebo hat folgendes geschrieben:
weniger Lohn für "gleiche"Arbeit und dann werden Sie noch in der Parfümerie und beim Frisör beschissen.
Ich kann mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren das Frauen sich von der Werbung noch stärker verarschen lassen wie Männer.
Also selber schuld?

http://www.fr.de/panorama/gender-pricing-die-dauerwelle-geht-doch-ihr-preis-bleibt-a-1412394



Dass manche Menschen fuer dasselbe Produkt mehr bezahlen als andere ist so alt wie das Marketing selbst. Da wird das gleiche Produkt, in der selben Anlage abgefüllt, fuer 20% teurer angeboten, bloss weil es in einer Tüte mit 'nem Markennamen drauf steckt, während auf der billigeren Tüte keiner drauf steht.

Letztlich hängt die Preisgestaltung in einem freien Markt nicht davon ab, was man in welchem Kontext auch immer als "gerecht" empfindet, sondern mit welchem Marketing (und die Preisgestaltung gehört da dazu!) der groesste Profit aus einem Produkt rauszuholen ist. Manche Sachen sind fuer Frauen deshalb teurer, weil Frauen bereit sind hoehere Preise fuer dasselbe Produkt zu bezahlen. Sind Frauen dazu nicht mehr bereit, dann werden die Preise sinken, weil der Verkäufer verkaufen will und nicht auf überteuerten Produkten sitzenbleiben. So einfach ist das manchmal!

Ja. Gegen solche "Diskriminierung" kann jede Frau was machen. Einfach das überteuerte Produkt nicht kaufen! Wenn die gleiche Frisur beim Damenfrisör teurer ist als beim Herrenfrisör, dann geht man halt zum Herrenfrisör und sagt "Ich will die gleiche Frisur wie der Herr da drübenbei gleichem Service fuer das gleiche Geld!". Dann wird sich jeder Frisör schwer tun die verlangte Dienstleistung zu verweigern. Dann kauft man halt den Herrenrasieraparat anstatt den fuer Damen, wenn beide ausser der Farbe baugleich sind. Was spricht da denn dagegen? Aber solange Betroffene bloss ueber die "Ungerechtigkeit" jammern und die höheren Preise zahlen wird sich nichts ändern und fuer den Gesetzgeber sehe ich da auch keinen Handlungsbedarf. Die Betroffenen koennen sich schliesslich ueber ihr Konsumverhalten selbst gegen die "Ungerechtigkeit" zur Wehr setzen!

#21: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:06
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Wodurch ließe sich denn der höhere Preis rechtfertigen(...)?


Ist nur eine Vermutung: Kleinere Stückzahlen und daher höhere Produktionskosten?

Wenn es nur Geldmacherei ist, dann wundert es mich, dass noch kein Hersteller auf die Idee gekommen ist, den gleichen Preis wie für Herrenrasierer zu verlangen und auch damit zu werben. Das wäre eine Werbekampagne, die sich quasi von alleine schreibt.



Wieso muss man einen höheren Preis überhaupt "rechtfertigen"? Man verlangt einen Preis und wenn das Produkt zu dem Preis gekauft wird, dann stimmt dieser Preis. Bleibt man auf seinem Produkt sitzen, weil der Preis als überteuert empfunden wird, dann ist der Preis zu hoch und man muss ihn reduzieren, wenn man was verkaufen will. Schliesslich herrscht Wettbewerb und jeder kann auf andere Produkte ausweichen, wenn ihm ein bestimmtes Produkt zu teuer erscheint.

#22: Re: Frauen zahlen drauf Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:11
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ja. Gegen solche "Diskriminierung" kann jede Frau was machen. Einfach das überteuerte Produkt nicht kaufen! Wenn die gleiche Frisur beim Damenfrisör teurer ist als beim Herrenfrisör, dann geht man halt zum Herrenfrisör und sagt "Ich will die gleiche Frisur wie der Herr da drüben bei gleichem Service fuer das gleiche Geld!". Dann wird sich jeder Frisör schwer tun die verlangte Dienstleistung zu verweigern.
Du wirst Dich wundern.
Wenn ich mich nicht irre, gab es sogar Gerichtsurteile, die den unterschiedlichen Preis nicht für Unrecht hielten.
Das einzige womit Frau sich in diesem Fall wehren kann, ist nicht zum Frisör gehen.

#23: Re: Frauen zahlen drauf Autor: placeboWohnort: umdieecke BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:16
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
............... Die Betroffenen koennen sich schliesslich ueber ihr Konsumverhalten selbst gegen die "Ungerechtigkeit" zur Wehr setzen!


Ja aber wenn sie z.B.von ihrer Natur aus auf ROSA programmiert sind werden sie keinen schwarzen Rasierer kaufen!
Das Kaufverhalten wird manipuliert Idee

#24: Re: Frauen zahlen drauf Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:22
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ja. Gegen solche "Diskriminierung" kann jede Frau was machen. Einfach das überteuerte Produkt nicht kaufen! Wenn die gleiche Frisur beim Damenfrisör teurer ist als beim Herrenfrisör, dann geht man halt zum Herrenfrisör und sagt "Ich will die gleiche Frisur wie der Herr da drüben bei gleichem Service fuer das gleiche Geld!". Dann wird sich jeder Frisör schwer tun die verlangte Dienstleistung zu verweigern.
Du wirst Dich wundern.
Wenn ich mich nicht irre, gab es sogar Gerichtsurteile, die den unterschiedlichen Preis nicht für Unrecht hielten.
Das einzige womit Frau sich in diesem Fall wehren kann, ist nicht zum Frisör gehen.


Und wenn viele Frauen das machen und anfangen sich auf Tauschbasis gegenseitig zu frisieren, dann werden die Preise sinken. Frisöre wollen schliesslich auch von was leben.

Was glaubst Du wie oft ich mein Konsumverhalten schon geaendert habe, bloss weil ich Preiserhöhungen als unverschämt empfunden habe? Ich jammere nicht ueber zu hohe Preise, ich zahle sie einfach nicht!

#25:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:22
    —
Frauen, die sich nicht von der Werbung manipulieren lassen, werden über diese Diskussion nur lachen, denn die brauchen gar keinen Rasierer.

#26: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:38
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wieso muss man einen höheren Preis überhaupt "rechtfertigen"? Man verlangt einen Preis und wenn das Produkt zu dem Preis gekauft wird, dann stimmt dieser Preis. Bleibt man auf seinem Produkt sitzen, weil der Preis als überteuert empfunden wird, dann ist der Preis zu hoch und man muss ihn reduzieren, wenn man was verkaufen will. Schliesslich herrscht Wettbewerb und jeder kann auf andere Produkte ausweichen, wenn ihm ein bestimmtes Produkt zu teuer erscheint.

Selbst wenn man so marktradikal argumentieren will: Dann gehört zum Wettbewerb unter anderem auch genau die Kritik und öffentliche Diskussion, die gerade stattfindet. In einem Markt dürfen die, die einen Preis bezahlen sollen, ja wohl auch darüber diskutieren, ob sie diesen Preis gerechtfertigt finden (vor dem Kunden muss man nämlich einen Preis rechtfertigen, damit er das Produkt kauft). Was ist also das Problem an der Diskussion?

#27: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 00:45
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ist nur eine Vermutung: Kleinere Stückzahlen und daher höhere Produktionskosten?

Wie uich oben schon sagte, gehe ich von vergleichbaren Größenordnungen aus. Ich bin kein BWLer, aber ich halte es für wahrscheinlich, dass sich die Kosten bei solchen Massenprodukten erst bei sehr großen Unterschieden in der Stückzahl merklich ändern.

Kramer hat folgendes geschrieben:
Wenn es nur Geldmacherei ist, dann wundert es mich, dass noch kein Hersteller auf die Idee gekommen ist, den gleichen Preis wie für Herrenrasierer zu verlangen und auch damit zu werben. Das wäre eine Werbekampagne, die sich quasi von alleine schreibt.

Denkbar wäre, dass lieber alle mitmachen statt diese Geschäftsmöglichkeit zu ruinieren. Geldmacherei funktioniert erstaunlich oft - der rein rationale "homo oeconomicus" ist wohl eher ein Mythos, sozusagen der Schöpfungsmythos der Wirtschaftswissenschaften.

#28: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 01:44
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wieso muss man einen höheren Preis überhaupt "rechtfertigen"? Man verlangt einen Preis und wenn das Produkt zu dem Preis gekauft wird, dann stimmt dieser Preis. Bleibt man auf seinem Produkt sitzen, weil der Preis als überteuert empfunden wird, dann ist der Preis zu hoch und man muss ihn reduzieren, wenn man was verkaufen will. Schliesslich herrscht Wettbewerb und jeder kann auf andere Produkte ausweichen, wenn ihm ein bestimmtes Produkt zu teuer erscheint.

Selbst wenn man so marktradikal argumentieren will: Dann gehört zum Wettbewerb unter anderem auch genau die Kritik und öffentliche Diskussion, die gerade stattfindet. In einem Markt dürfen die, die einen Preis bezahlen sollen, ja wohl auch darüber diskutieren, ob sie diesen Preis gerechtfertigt finden (vor dem Kunden muss man nämlich einen Preis rechtfertigen, damit er das Produkt kauft). Was ist also das Problem an der Diskussion?



Dass diese Diskussion hier so herrlich sinnlos ist. Wenn Du einen Preis fuer "nicht gerechtfertigt" hältst dann zahlst Du ihn einfach nicht und kaufst was anderes. Diskutieren solltest Du das maximal mit dem Händler, der Dir seinen überteuerten Kram andrehen will. Dann solltest Du aber auch hart bleiben und das Zeug erst kaufen, wenn Du es billiger verkauft kriegst, sonst ist auch diese Diskussion ganz herrlich sinnlos.

Das ist genauso, wenn ich der Meinung bin, dass es heute zu kalt ist um einkaufen zu gehen. Dann bleibe ich halt zuhause und gehe morgen einkaufen, wenn es wärmer ist und fang nicht erst an gross darueber zu diskutieren, höchstens mit dem heiligen Petrus, damit der was dran ändert. Sehr glücklich

#29:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 01:52
    —
Klar. Aufklärung über und Diskussion von Preisen kommen ja sonst auch nie vor

#30:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 02:00
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Klar. Aufklärung über und Diskussion von Preisen kommen ja sonst auch nie vor


Ist ja auch manchmal ganz sinnvoll, wenn es um fuer jeden Menschen unverzichtbare Produkte geht wie Lebensmittel u. ae., weil staatliches Eingreifen da durchaus sinnvoll sein kann.

Aber bei puren Luxusprodukten wie Rasierern und Frisörbesuchen? Da gilt: Wenn Dir's zu teuer ist, dann verzichte darauf. Wen interessiert das schon ob Du Dir Deine lila Beinchen rasieren kannst oder nicht. Sehr glücklich



Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft


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