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Freigeisterhaus -> Spiel, Spaß und Unterhaltung

#91:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 17.09.2018, 10:55
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Da du dich auf James Bond versteifst: Vergewaltiger meint in diesem Zusammenhang Vergewaltiger im feministischen Sinn.

Der Vergewaltigungsvorwurf ist noch am ehesten zweifelhaft. Dass James Bond ein aus Steuergeldern bezahlter Auftragsmörder ist, ist hingegen kaum zu bestreiten. Die "Lizenz zum Töten" ist sogar im Untertitel.

Passender wäre "Lizenz zum Vögeln".

Nein, das war Austin Powers. Mit den Augen rollen

#92:  Autor: unquest BeitragVerfasst am: 02.10.2018, 11:09
    —
Seit wann gibt es eigentlich wieder Kulturschaffende in Deutschland? Ich kenne diese Sorte Mensch nur aus den Zeiten des Nationalsozialismus bzw. realexistierenden Sozialismus in der Ostzone.

#93:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 02.10.2018, 21:07
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
Seit wann gibt es eigentlich wieder Kulturschaffende in Deutschland? Ich kenne diese Sorte Mensch nur aus den Zeiten des Nationalsozialismus bzw. realexistierenden Sozialismus in der Ostzone.



Bist Du Dir da sicher? Ich kenne vor allem im Nationalsozialismus nur gegenteilig Aktive. zwinkern

#94:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 03.10.2018, 08:48
    —
"Wenn ich das Wort 'Kultur' höre, entsichere ich meinen Revolver."
- Joseph Goebbels

#95:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.10.2018, 09:38
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Seit wann gibt es eigentlich wieder Kulturschaffende in Deutschland? Ich kenne diese Sorte Mensch nur aus den Zeiten des Nationalsozialismus bzw. realexistierenden Sozialismus in der Ostzone.



Bist Du Dir da sicher? Ich kenne vor allem im Nationalsozialismus nur gegenteilig Aktive. zwinkern


Kulturschaffender.

Zitat:
Der Begriff „Kulturschaffender“ tauchte zuerst in den 1920er-Jahren in der Kulturwissenschaft auf, später im Nationalsozialismus, und unmittelbar nach dessen Ende auch in der Sowjetischen Besatzungszone sowie in der DDR und wird auch heutzutage verwendet.


Zitat:
Nach 1990 rechnete die Gesellschaft für deutsche Sprache den „Kulturschaffenden“ zu den überlebensfähigen DDR-spezifischen Wörtern.

#96:  Autor: unquest BeitragVerfasst am: 03.10.2018, 09:53
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
"Wenn ich das Wort 'Kultur' höre, entsichere ich meinen Revolver."
- Joseph Goebbels

Der Völkische Beobachter von 1934 schreibt: Aufruf der Kulturschaffenden
Code:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2d/Völkischer-Beobachter-18.8.1934_cut.jpg

#97:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 03.10.2018, 10:01
    —
Was ist schon Kultur? Zivilisation wäre gut.

Aber da Zivilisation nicht irgend was ist - anders als Kultur - gibt es wenig bis gar keine Zivilisationsproduzenten.

In dieser Hinsicht stehen die Maschinen still.

#98:  Autor: LandeiWohnort: Sandersdorf-Brehna BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 15:07
    —
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

#99:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 15:28
    —
Wenn man objektiv angehängt ist, ist die AfD allerdings so ziemlich die letzte Partei, die man wählen wollen sollte.

#100:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 15:47
    —
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?

#101:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 15:56
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Ich verstehe die Frage nicht.

#102:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 16:07
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Ich verstehe die Frage nicht.

Vielleicht jemand anders? Ich weiß nicht, wie ich es sonst noch formulieren kann.

#103:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 16:12
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Beim Radfahren, wenn die anderen schneller fahren. Im Berufsleben, wenn die anderen mehr verdienen. Im Privatleben, wenn man keine Schnitte abbekommt.

#104:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 16:50
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Beim Radfahren, wenn die anderen schneller fahren. Im Berufsleben, wenn die anderen mehr verdienen. Im Privatleben, wenn man keine Schnitte abbekommt.

Es gibt immer welche die mehr verdienen oder schneller fahren.
Selber aktiv werden ist die beste Methode gegen "abgehängt werden".

#105:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 16:54
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Beim Radfahren, wenn die anderen schneller fahren. Im Berufsleben, wenn die anderen mehr verdienen. Im Privatleben, wenn man keine Schnitte abbekommt.

Es gibt immer welche die mehr verdienen oder schneller fahren.
Selber aktiv werden ist die beste Methode gegen "abgehängt werden".

Du meinst also, ich soll nach ffm zurück?
Oder welche möglichkeiten habe ich? Streik?
Mal davon abgesehen, heisst du also die Benachteiligungen gut? Weil die es koennen?

#106:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 16:57
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Beim Radfahren, wenn die anderen schneller fahren. Im Berufsleben, wenn die anderen mehr verdienen. Im Privatleben, wenn man keine Schnitte abbekommt.

Es gibt immer welche die mehr verdienen oder schneller fahren.
Selber aktiv werden ist die beste Methode gegen "abgehängt werden".

Du meinst also, ich soll nach ffm zurück?
Oder welche möglichkeiten habe ich? Streik?
Mal davon abgesehen, heisst du also die Benachteiligungen gut? Weil die es koennen?

Ich bin gegen jegliche Art von Diskriminierungen.
Ich bin immer dahin gegangen, wo ich gebraucht wurde und mich entsprechend verkaufen konnte.

#107:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 16:59
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Selber aktiv werden ist die beste Methode gegen "abgehängt werden".


Dann kann ja jetzt alles besser werden. Komplett von der Rolle

#108:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 17:04
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich bin immer dahin gegangen, wo ich gebraucht wurde und mich entsprechend verkaufen konnte.


Dann geh dorthin, wo die Abgehängten sind und tanze denen den Neoliberalismus vor. Du wirst gebraucht!

#109:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 17:57
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vrolijke hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?

Zum Beispiel dadurch, dass angebotene Stellen häufiger höhere Qualifikation erfordern, oder niedrigere, und die Stellen, mit mittlerer (oder nicht mehr gebrauchter, oder veralteter) Qualifikation, immer weniger werden?
Die mit niedriger, mies bezahlt werden und man nicht in der Lage ist, zwei Jobs zu machen?
Und man auch nicht packt, ständig neu zu lernen?
U.a
Es gibt schon Möglichkeiten.
Und es ist 2018 nicht mehr alles so, wie in deinem Berufsleben.

#110:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 17:58
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich bin immer dahin gegangen, wo ich gebraucht wurde und mich entsprechend verkaufen konnte.


Dann geh dorthin, wo die Abgehängten sind und tanze denen den Neoliberalismus vor. Du wirst gebraucht!

Ich nicht mehr. Wie Du vielleicht wissen solltest, bin ich bereits Rentner.
Nenne es wie Du willst. Ich habe es noch nie leiden können, dass andere für mein Glück oder Pech verantwortlich sein sollen.

#111:  Autor: LandeiWohnort: Sandersdorf-Brehna BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 19:17
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Man kann abgehängt werden, wenn man auf die Straße gesetzt wird, in dem vorsätzlich das bisschen vorhandene Industrie kaputtgemacht und für 1DM verrramscht wird. In dem Qualifikationen - inklusive Studienabschlüsse - nicht anerkannt werden, was de-facto ein Berufsverbot ist. Man kann abgehängt werden, wenn man selbstständig ist, aber die Region so ausgeblutet ist, dass keine Aufträge mehr reinkommen. Man kann abgehängt werden, wenn Menschen auf Grund ihrer Herkunft, Parteizugehörigkeit oder Religion bevorzugt werden. Man kann abgehängt werden, wenn die Infrastruktur (z.B. ÖNV) immer weiter abgebaut wird. Man kann abgehängt werden, wenn seine Lebensleistung nicht fair anerkannt wird, und freiwillige Beiträge in die Altersversorge irgendwie "verschwunden" sind.

Reicht das?

#112:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 19:25
    —
Landei hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Man kann abgehängt werden, wenn man auf die Straße gesetzt wird, in dem vorsätzlich das bisschen vorhandene Industrie kaputtgemacht und für 1DM verrramscht wird. In dem Qualifikationen - inklusive Studienabschlüsse - nicht anerkannt werden, was de-facto ein Berufsverbot ist. Man kann abgehängt werden, wenn man selbstständig ist, aber die Region so ausgeblutet ist, dass keine Aufträge mehr reinkommen. Man kann abgehängt werden, wenn Menschen auf Grund ihrer Herkunft, Parteizugehörigkeit oder Religion bevorzugt werden. Man kann abgehängt werden, wenn die Infrastruktur (z.B. ÖNV) immer weiter abgebaut wird. Man kann abgehängt werden, wenn seine Lebensleistung nicht fair anerkannt wird, und freiwillige Beiträge in die Altersversorge irgendwie "verschwunden" sind.

Reicht das?


Es sind viele Probleme dabei, die ein wurzelloser Mensch wie ich es bin, schlecht nachvollziehen kann. Danke für die Erklärung.
Ich kann schlecht jemand raten, sich doch unabhängiger zu machen. Unabhängig von Personen, Gewohnheiten, Gegenden oder Gegenstände. Das sitzt in einem drinn oder nicht, denke ich mal.

#113:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 20:41
    —
astarte hat folgendes geschrieben:

Und es ist 2018 nicht mehr alles so, wie in deinem Berufsleben.

Das Argument, dass ich nicht in der richtigen Zeit lebe, wurde mir bereits in 1968 vorgeworfen.
"Du wirst es noch selber merken" habe ich zu genügen gehört.
Mein Leben ist jetzt für den größten teil schon gelebt, und ich merke, dass ich trotz Unkenrufen einiges richtig gemacht habe.
Ich kann nichts dafür, dass ich jetzt so alt bin, und jetzt "alles ganz anders ist".

#114:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 21:24
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich kann nichts dafür, dass ich jetzt so alt bin, und jetzt "alles ganz anders ist".


Also sind doch die anderen schuld?

#115:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 21:46
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich kann nichts dafür, dass ich jetzt so alt bin, und jetzt "alles ganz anders ist".


Also sind doch die anderen schuld?


Du willst was lesen, was da gar nicht steht.

#116:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 22:01
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vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Und es ist 2018 nicht mehr alles so, wie in deinem Berufsleben.

Das Argument, dass ich nicht in der richtigen Zeit lebe, wurde mir bereits in 1968 vorgeworfen.
"Du wirst es noch selber merken" habe ich zu genügen gehört.
Mein Leben ist jetzt für den größten teil schon gelebt, und ich merke, dass ich trotz Unkenrufen einiges richtig gemacht habe.
Ich kann nichts dafür, dass ich jetzt so alt bin, und jetzt "alles ganz anders ist".

Das habe ich nicht gesagt.

#117:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 22:07
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Und es ist 2018 nicht mehr alles so, wie in deinem Berufsleben.

Das Argument, dass ich nicht in der richtigen Zeit lebe, wurde mir bereits in 1968 vorgeworfen.
"Du wirst es noch selber merken" habe ich zu genügen gehört.
Mein Leben ist jetzt für den größten teil schon gelebt, und ich merke, dass ich trotz Unkenrufen einiges richtig gemacht habe.
Ich kann nichts dafür, dass ich jetzt so alt bin, und jetzt "alles ganz anders ist".

Das habe ich nicht gesagt.

Nicht wirklich. aber dass "alles anders ist" als der Zeit als ich berufstätig war. Das ist ein Argument, dass ich nicht entkräften kann.
Man kann sich die Zeit worin mal lebt nicht aussuchen. Nur versuchen, sich darin zurecht zu finden.

#118:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 22:14
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vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Und es ist 2018 nicht mehr alles so, wie in deinem Berufsleben.

Das Argument, dass ich nicht in der richtigen Zeit lebe, wurde mir bereits in 1968 vorgeworfen.
"Du wirst es noch selber merken" habe ich zu genügen gehört.
Mein Leben ist jetzt für den größten teil schon gelebt, und ich merke, dass ich trotz Unkenrufen einiges richtig gemacht habe.
Ich kann nichts dafür, dass ich jetzt so alt bin, und jetzt "alles ganz anders ist".

Das habe ich nicht gesagt.

Nicht wirklich. aber dass "alles anders ist" als der Zeit als ich berufstätig war. Das ist ein Argument, dass ich nicht entkräften kann.
Man kann sich die Zeit worin mal lebt nicht aussuchen. Nur versuchen, sich darin zurecht zu finden.

Man kann aber versuchen, Äpfel nicht mit Haselnüssen zu vergleichen, und den Nüssen nicht zu sagen: wärt ihr mal Obst geworden.

#119:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 22:15
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Landei hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Über uns Ossis, insbesondere die AfD-Wähler unter uns, höre ich inzwischen andauernd, dass wir uns "abgehängt fühlen" würden. Abgesehen von der offensichtlichen Pauschalisierung: Kommt es jemanden derjenigen, die diese sprachliche Entgleisung benutzen, überhaupt in den Sinn, dass es unter den so bezeichneten Menschen sehr viele gibt, die tatsächlich und ganz objektiv gesehen "abgehängt" sind? Und dass es gelinde gesagt kontraproduktiv ist, zu unterstellen, dass das Abgehängtsein nur "gefühlt" wäre.

Wohlgemerkt alles keine Entschuldigung für die Betroffenen, die AfD zu wählen. Aber einer der Gründe.

Ich verstehe nicht. Wie kann man abgehängt werden?


Man kann abgehängt werden, wenn man auf die Straße gesetzt wird, in dem vorsätzlich das bisschen vorhandene Industrie kaputtgemacht und für 1DM verrramscht wird. In dem Qualifikationen - inklusive Studienabschlüsse - nicht anerkannt werden, was de-facto ein Berufsverbot ist. Man kann abgehängt werden, wenn man selbstständig ist, aber die Region so ausgeblutet ist, dass keine Aufträge mehr reinkommen. Man kann abgehängt werden, wenn Menschen auf Grund ihrer Herkunft, Parteizugehörigkeit oder Religion bevorzugt werden. Man kann abgehängt werden, wenn die Infrastruktur (z.B. ÖNV) immer weiter abgebaut wird. Man kann abgehängt werden, wenn seine Lebensleistung nicht fair anerkannt wird, und freiwillige Beiträge in die Altersversorge irgendwie "verschwunden" sind.

Reicht das?



Man kann natuerlich auch in einer Gesellschaft, in der niemand abgehängt wird, mit allen anderen zusammen auf dem Abstellgleis stehenbleiben. zwinkern

#120:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 22:15
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich kann nichts dafür, dass ich jetzt so alt bin, und jetzt "alles ganz anders ist".


Also sind doch die anderen schuld?


Du willst was lesen, was da gar nicht steht.


Jetzt bin ich schuld?



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