Schulstreik für Klima - Fridays for Future
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#1: Schulstreik für Klima - Fridays for Future Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 19:32
    —
Titel verkürzt. Ursprünglich: "Schulstreik für Klima - Fridays for Future - Lifestyleprojekt einer 'Klassengem." astarte

von Schulstreik für Klima - Fridays for Future - Lifestyleprojekt einer 'Klassengemeinschaft' oder tatsächlich in der Breite der Schülerschaft verankertes Bewusstsein zum Veränderungswillen.

Wenn ich mal die letzten in den Medien wiedergegebenen Berichte zum Schülerstreik alle vor Augen führe - dann gibt es da kaum einen die Schüler und ihre Interessen kritisch hinterfragenden.

Zunächst einmal fällt auf,
das dort fast ausschließlich Schüler von weiterführenden Schulen aktiv waren,
der sonst im städtischen Milieu optisch auffallende Migrationshintergrund der Schülerschaft sich eher im einstelligen Prozentbereich befindet.

Deutlich wird dies,
wenn ihr Euch die Videos und Fotos der Streiks vor Augen führt.

Schüler streiken für Klimaschutz
https://www.youtube.com/watch?v=7-BL92cmM6Q

Irgendwie sehe und höre ich hier nur Kinder und Jugendliche einer 'abgehobenen' Mittelstandsklasse, deren,
so meine Vermutung,
und deren Eltern eher nicht in Industrie und Energiewirtschaft tätig sind.

Ich vermisse bei den Aktivisten ein tatsächliches Interesse,
alle Schüler zu aktivieren - zumindest sind mir keine Kampagnen an Mittel- oder sofern existent - Hauptschulen bekannt.

Irgendwie scheint es sich hier um ein Kampagnenhaftes Kreisen um sich selbst zu gehen - Party für was Gutes,
als um ernste Bestrebungen einer Veränderung.

Während also tausende Gymnasialschüler sich die Freiheit eines Streiks herausnehmen - und bunte Bildchen und Plakate haltend vor Rathäusern und Parlamenten hochhalten,
dümpeln immer noch Millionen Schüler in MCs,
surfen auf 'unethischen' Smartphones oder jagen den neuesten von Kinderhänden gemachten Klamotten hinterher.

Spannend auch - dass das ganze u.a. von einer Greta aus Schweden - als Generationenkonflikt aufgezogen wird,
ist es das?,
ist es nicht vielmehr eben eine Frage des Lifestyles und des bewussten Entscheidens,
sollte sich Greta und Co. nicht eher Fragen,
warum eben nur Schüler einer 'Klasse', einer 'Sozialkaste' an dem Streik teilnehmen.

So offenbart der Streik dann doch etwas - nämlich ein Bildungs- und Sozialgefälle innerhalb der Schülerschaft, den diese freitäglichen Inselbewohner gar nicht wahrnehmen.

Hier eine Zusammenfassung zum Berliner Schülerstreik
Code:
https://www.facebook.com/spiegelonline/videos/1095753250627795/


Zuletzt bearbeitet von Religionskritik-Wiesbaden am 27.01.2019, 20:12, insgesamt einmal bearbeitet

#2:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 19:54
    —
https://youtu.be/kWBKi0sQObw?t=855

vs.

https://www.wp.de/reise/die-richtige-party-reise-fuer-abiturienten-finden-id7696662.html

#3:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 20:00
    —
vs.

Code:
https://www.jugendreisen.com/jugendreisen/spanien/l%27escala/190-beachcamp-l-escala-lodge-14-15-jahre

#4:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 20:39
    —
Ich kann mich noch erinnern, als wir in den 80-ern in der Schule und in den 90-ern an der Uni (gegen die Möllemann-Pläne) gestreikt haben, das war auch damals schon eine Aktion der Bildungseliten und das wurde auch da schon kontrovers diskutiert. Und auch eine Generation davor, bei Dutschke & Co, war das bereits Thema. Und auch bei den ersten kommunistischen Revolutionen schon. Ich denke, das wird auch immer so sein - wir können (und müssen) zwar die Durchlässigkeit der sozialen Schichten erhöhen, aber es wird wohl immer eine politisch aktive Bildungselite geben.

#5:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 20:54
    —
step hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich noch erinnern, als wir in den 80-ern in der Schule und in den 90-ern an der Uni (gegen die Möllemann-Pläne) gestreikt haben, das war auch damals schon eine Aktion der Bildungseliten und das wurde auch da schon kontrovers diskutiert. Und auch eine Generation davor, bei Dutschke & Co, war das bereits Thema. Und auch bei den ersten kommunistischen Revolutionen schon. Ich denke, das wird auch immer so sein - wir können (und müssen) zwar die Durchlässigkeit der sozialen Schichten erhöhen, aber es wird wohl immer eine politisch aktive Bildungselite geben.

Warum machen die das immer am Freitag, und nicht am Samstag. Ach ja, ich vergaß, dann fällt ja kein Unterricht aus. Ein Lump, der Böses dabei denkt. Wir nannten das damals „Schwänzen“.

#6:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:04
    —
step hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich noch erinnern, als wir in den 80-ern in der Schule und in den 90-ern an der Uni (gegen die Möllemann-Pläne) gestreikt haben, das war auch damals schon eine Aktion der Bildungseliten und das wurde auch da schon kontrovers diskutiert. Und auch eine Generation davor, bei Dutschke & Co, war das bereits Thema. Und auch bei den ersten kommunistischen Revolutionen schon. Ich denke, das wird auch immer so sein - wir können (und müssen) zwar die Durchlässigkeit der sozialen Schichten erhöhen, aber es wird wohl immer eine politisch aktive Bildungselite geben.


mmh,
ein Bildungsstreik und die Ideen zu Bildungsreformen sind ja auch häufig etwas,
was nicht unbedingt immer alle Schülergruppen mit einschließt.

Hier maßen sich aber diese Schüler an,
für ihrer Generation zu sprechen und rundherum zu schlagen gegen alles,
was älter ist als sie, weil diese angeblich zu wenig tun.

Ich sehe in diesem Streik kein Interesse,
kein Bemühen - auch nur im Ansatz an die jetzigen Schülermassen zu sprechen.
Die Schüler - wenn sie wirklich als Stimmrohr ihrer Generation wahrgenommen werden wollen - müssen dass doch selbst erkennen.
Oder zumindest ihre Lehrer.
Aber offensichtlich gibt es auf beiden Seiten eine seltsame Betriebsblindheit.

Also aktuell kommt dieses Bashing von Erwachsenen- und Politikwelt ähnlich dumpf und debil rüber,
wie das Merkel muss weg aus anderem Mund und vermeintlich anderer politischer Richtung.

Naja,
und interessant ist auch, wie die Medien unkritisch dies hypen, Puh,
aber vielleicht kommt da noch was irgendwann.

#7:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:07
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
..
Warum machen die das immer am Freitag, und nicht am Samstag. Ach ja, ich vergaß, dann fällt ja kein Unterricht aus. Ein Lump, der Böses dabei denkt. Wir nannten das damals „Schwänzen“.

Damit sich die Leute, zB alte Männer wie du, aufregen, was dem Ganzen erst die Aufmerksamkeit beschert. Sonst würde noch weniger interessieren, was die Jungen von der Politik halten, die ihre Zukunft wesentlich beeinflusst.


Zuletzt bearbeitet von astarte am 27.01.2019, 21:09, insgesamt einmal bearbeitet

#8:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:08
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich noch erinnern, als wir in den 80-ern in der Schule und in den 90-ern an der Uni (gegen die Möllemann-Pläne) gestreikt haben, das war auch damals schon eine Aktion der Bildungseliten und das wurde auch da schon kontrovers diskutiert. Und auch eine Generation davor, bei Dutschke & Co, war das bereits Thema. Und auch bei den ersten kommunistischen Revolutionen schon. Ich denke, das wird auch immer so sein - wir können (und müssen) zwar die Durchlässigkeit der sozialen Schichten erhöhen, aber es wird wohl immer eine politisch aktive Bildungselite geben.

Warum machen die das immer am Freitag, und nicht am Samstag. Ach ja, ich vergaß, dann fällt ja kein Unterricht aus. Ein Lump, der Böses dabei denkt. Wir nannten das damals „Schwänzen“.



Bei uns wurde das streng voneinander getrennt.

Politische Streiks wurden von der "Basisgruppe Schwerdgymnasium" organisiert.

Fuer's Schwänzen war unsere "Fehlstunden-AG" zuständig, die Ausflugsfahrten an normalen Schultagen organisierte - Abfahrt direkt vorm Fenster unseres geehrten Herrn Direktors, der es schwer hatte dagegen vorzugehen. Es war der Fehlstunden-AG naemlich durch geschickte Formulierung der Vereinsziele gelungen als gemeinnütziger Verein anerkannt zu werden und etliche unserer Lehrer hatten bereits gegen Quittung gespendet und finanzierten so das Ganze.Sehr glücklich

#9:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:13
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich noch erinnern, als wir in den 80-ern in der Schule und in den 90-ern an der Uni (gegen die Möllemann-Pläne) gestreikt haben, das war auch damals schon eine Aktion der Bildungseliten und das wurde auch da schon kontrovers diskutiert. Und auch eine Generation davor, bei Dutschke & Co, war das bereits Thema. Und auch bei den ersten kommunistischen Revolutionen schon. Ich denke, das wird auch immer so sein - wir können (und müssen) zwar die Durchlässigkeit der sozialen Schichten erhöhen, aber es wird wohl immer eine politisch aktive Bildungselite geben.

Warum machen die das immer am Freitag, und nicht am Samstag. Ach ja, ich vergaß, dann fällt ja kein Unterricht aus. Ein Lump, der Böses dabei denkt. Wir nannten das damals „Schwänzen“.



Warum finden gewerkschaftlich organisierte Streiks eigentlich ausgerechnet an Arbeitstagen statt? Ein Lump wer Böses dabei denkt. Die sind doch bloss stinkfaul und wollen nicht arbeiten! Sehr glücklich


Ansonsten haben auch "Oberschichtskinder" das Recht sich politisch zu betätigen und ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen, auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams. Es ist nicht so, dass erst die Beteiligung von "Unterschichtskindern" der Sache Legitimitaet verleihen wuerde.

#10: FFM ist nicht Wiesbaden Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:14
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
(...)
Warum machen die das immer am Freitag, und nicht am Samstag. Ach ja, ich vergaß, dann fällt ja kein Unterricht aus. Ein Lump, der Böses dabei denkt. Wir nannten das damals „Schwänzen“.


na ja,
neben der Zeitwahl scheinen da wie bei anderen Demos nicht die größten Leuchten am Werk zu sein.

Wenn der Adressat die Politik ist,
müsste man die Demos gebündelt da organisieren,
wo in meinem Bundesland die Schwergewichte der Politik sind.
Und das ist nicht die Bockenheimer Warte und die Zeil in FFM,
Lachen

Wer weiß,
wie viele derer danach zum Shoppen in den Primark gingen,
wenn man schon mal da ist,
Traurig

#11:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:17
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Warum machen die das immer am Freitag, und nicht am Samstag. Ach ja, ich vergaß, dann fällt ja kein Unterricht aus. Ein Lump, der Böses dabei denkt. Wir nannten das damals „Schwänzen“.
Warum finden gewerkschaftlich organisierte Streiks eigentlich ausgerechnet an Arbeitstagen statt? Ein Lump wer Böses dabei denkt. Die sind doch bloss stinkfaul und wollen nicht arbeiten! Sehr glücklich

Ansonsten haben auch "Oberschichtskinder" das Recht sich politisch zu betätigen und ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen, auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams. Es ist nicht so, dass erst die Beteiligung von "Unterschichtskindern" der Sache Legitimitaet verleihen wuerde.

Sowas in der Art wollte ich auch gerade schreiben. Ich finde es gerade gut, daß sie es so machen. Seid doch froh, daß sie sich engagieren! Und sie tun es in ihrer Rolle als Schüler, also Mo-Fr.

#12: JuÖkos sind so nice und lovely Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:23
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
(...) Sonst würde noch weniger interessieren, was die Jungen von der Politik halten, die ihre Zukunft wesentlich beeinflusst.

Also repräsentativ ist die sich dort versammelte Kaste von Jugendlichen nicht,
eher so eine Art Club der Guten,
und irgendwie 'Verängstigten'.

Und ihr Politikerbashing ist auf dem Niveau anderer verängstigter Menschengruppen - über die natürlich nicht so freundlich berichtet wird.

#13:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:31
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich noch erinnern, als wir in den 80-ern in der Schule und in den 90-ern an der Uni (gegen die Möllemann-Pläne) gestreikt haben, das war auch damals schon eine Aktion der Bildungseliten und das wurde auch da schon kontrovers diskutiert. Und auch eine Generation davor, bei Dutschke & Co, war das bereits Thema. Und auch bei den ersten kommunistischen Revolutionen schon. Ich denke, das wird auch immer so sein - wir können (und müssen) zwar die Durchlässigkeit der sozialen Schichten erhöhen, aber es wird wohl immer eine politisch aktive Bildungselite geben.

Warum machen die das immer am Freitag, und nicht am Samstag. Ach ja, ich vergaß, dann fällt ja kein Unterricht aus. Ein Lump, der Böses dabei denkt. Wir nannten das damals „Schwänzen“.


Warum finden gewerkschaftlich organisierte Streiks eigentlich ausgerechnet an Arbeitstagen statt? Ein Lump wer Böses dabei denkt. Die sind doch bloss stinkfaul und wollen nicht arbeiten! Sehr glücklich

Ist das eine ernsthafte Frage? Ein Streik ist organisierte Arbeitsverweigerung, um zB höhere Lohnabschlüsse zu erreichen. Er wirkt, weil und nur insoweit wie dem Arbeitgeber dadurch ein Nachteil entsteht, den er vermeiden möchte.

Schule dient in erster Linie den Schülern selbst. Der einzige Schaden entsteht damit ihnen. Es ist wie wenn eine Oma ihre Rente nicht abholt. Klar soweit?

Man könnte also sagen, daß diese Schüler auf der Schule jedenfalls nicht denken gelernt haben. Womit ihnen also jetzt auch nichts entgeht. Allerdings auch niemand anderem. Die Lehrer können so endlich auch mal wieder ausschlafen.

#14:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:39
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Schule dient in erster Linie den Schülern selbst. Der einzige Schaden entsteht damit ihnen. Es ist wie wenn eine Oma ihre Rente nicht abholt. Klar soweit?

Nein, das scheint mir falsch. Schule dient den Schülern besser oder schlechter, und der Schaden entsteht den Schülern (und der Gesellschaft) nach ihrer Ansicht auch und gerade, wenn sie nicht streiken.

#15:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:45
    —
step hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Schule dient in erster Linie den Schülern selbst. Der einzige Schaden entsteht damit ihnen. Es ist wie wenn eine Oma ihre Rente nicht abholt. Klar soweit?

Nein, das scheint mir falsch. Schule dient den Schülern besser oder schlechter, und der Schaden entsteht den Schülern (und der Gesellschaft) nach ihrer Ansicht auch und gerade, wenn sie nicht streiken.

Nur hat das eine mit dem anderen nichts zu tun, und das ganze mit einem Streik schon gar nicht. Aber mit dem Verschwinden der Industriearbeiterklasse, und der Übernahme von deren Aktionsformen durch die bürgerliche Oberschicht, oder in diesem Fall deren verzogenen Bälgern scheint auch Wissen um und Verständnis für diese Art von Kampfformen verloren gegangen zu sein. Setzen! Sechs!

#16: Re: JuÖkos sind so nice und lovely Autor: astarte BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:51
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
(...) Sonst würde noch weniger interessieren, was die Jungen von der Politik halten, die ihre Zukunft wesentlich beeinflusst.

Also repräsentativ ist die sich dort versammelte Kaste von Jugendlichen nicht,
eher so eine Art Club der Guten,
und irgendwie 'Verängstigten'.

Man kann sich aufregen, wenn sich junge Leute nicht für Politik interessieren, und man kann blöd finden, wenn sich welche doch zu Wort melden. Aber ist ja auch egal, die wenigsten wird interessieren, ob dir gefällt wer da demonstriert, und wer nach deiner Meinung demonstrieren sollte, und wie. Chinesischer Reissack
Sehr glücklich
Zitat:

Und ihr Politikerbashing ist auf dem Niveau anderer verängstigter Menschengruppen - über die natürlich nicht so freundlich berichtet wird.

Du meinst fremdenfeindliche Bürger, die sich nicht gegen die tatsächlichen Probleme wenden, sondern gegen noch Schwächere, und die mit Rechtsextremen gemeinsam laufen? Och. Na sowas aber auch.


Zuletzt bearbeitet von astarte am 27.01.2019, 21:52, insgesamt einmal bearbeitet

#17:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:51
    —
Das ist doch nicht neu. Schon vor über 10 Jahren gab es Studenten“Streiks“ mit dem gleichen Effekt. Wir haben die Deppen die uns „Streikbrechern“ den Zugang zu Hörsälen verweigert haben angezeigt. Gab in einem Fall sogar eine kleine Geldstrafe.

#18:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:54
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Das ist doch nicht neu. Schon vor über 10 Jahren gab es Studenten“Streiks“ mit dem gleichen Effekt. Wir haben die Deppen die uns „Streikbrechern“ den Zugang zu Hörsälen verweigert haben angezeigt. Gab in einem Fall sogar eine kleine Geldstrafe.


Ihr seid ja ganz tolle Hechte gewesen. Mit den Augen rollen

#19:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 21:57
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Schule dient in erster Linie den Schülern selbst. Der einzige Schaden entsteht damit ihnen. Es ist wie wenn eine Oma ihre Rente nicht abholt. Klar soweit?

Nein, das scheint mir falsch. Schule dient den Schülern besser oder schlechter, und der Schaden entsteht den Schülern (und der Gesellschaft) nach ihrer Ansicht auch und gerade, wenn sie nicht streiken.

Nur hat das eine mit dem anderen nichts zu tun, und das ganze mit einem Streik schon gar nicht. (...)

Haarspalterei. Wir sollten froh sein, dass sich die Jungen engagieren.

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
...Aber mit dem Verschwinden der Industriearbeiterklasse, und der Übernahme von deren Aktionsformen durch die bürgerliche Oberschicht, oder in diesem Fall deren verzogenen Bälgern scheint auch Wissen um und Verständnis für diese Art von Kampfformen verloren gegangen zu sein. Setzen! Sechs!

Oberlehrergequassel. Setzen! Sieben Sehr glücklich

#20:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:02
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich noch erinnern, als wir in den 80-ern in der Schule und in den 90-ern an der Uni (gegen die Möllemann-Pläne) gestreikt haben, das war auch damals schon eine Aktion der Bildungseliten und das wurde auch da schon kontrovers diskutiert. Und auch eine Generation davor, bei Dutschke & Co, war das bereits Thema. Und auch bei den ersten kommunistischen Revolutionen schon. Ich denke, das wird auch immer so sein - wir können (und müssen) zwar die Durchlässigkeit der sozialen Schichten erhöhen, aber es wird wohl immer eine politisch aktive Bildungselite geben.

Warum machen die das immer am Freitag, und nicht am Samstag. Ach ja, ich vergaß, dann fällt ja kein Unterricht aus. Ein Lump, der Böses dabei denkt. Wir nannten das damals „Schwänzen“.


Warum finden gewerkschaftlich organisierte Streiks eigentlich ausgerechnet an Arbeitstagen statt? Ein Lump wer Böses dabei denkt. Die sind doch bloss stinkfaul und wollen nicht arbeiten! Sehr glücklich

Ist das eine ernsthafte Frage? Ein Streik ist organisierte Arbeitsverweigerung, um zB höhere Lohnabschlüsse zu erreichen. Er wirkt, weil und nur insoweit wie dem Arbeitgeber dadurch ein Nachteil entsteht, den er vermeiden möchte.

Schule dient in erster Linie den Schülern selbst. Der einzige Schaden entsteht damit ihnen. Es ist wie wenn eine Oma ihre Rente nicht abholt. Klar soweit?

Man könnte also sagen, daß diese Schüler auf der Schule jedenfalls nicht denken gelernt haben. Womit ihnen also jetzt auch nichts entgeht. Allerdings auch niemand anderem. Die Lehrer können so endlich auch mal wieder ausschlafen.



Die Schüler wollen vor allem, dass man sie und ihr Anliegen wahrnimmt. Dies funktioniert auch beim Schulstreik.

Oder haettest Du diesen Thread eröffnet, wenn die sich nur in der grossen Pause auf dem Pausenhof versammelt hätten und danach wieder brav in ihren Unterricht gegangen waeren?

Lernen tut man uebrigens nicht nur im normalen Schulunterricht, sondern auch bei der selbstorganisierten Wahrnehmung seiner politischen Rechte und vielleicht lernen die Schüler an dem Streiktag ja auch mehr ueber politische Partizipation als sie gleichzeitig ueber Mengenlehre verpassen.

#21: Re: JuÖkos sind so nice und lovely Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:03
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
(...) Sonst würde noch weniger interessieren, was die Jungen von der Politik halten, die ihre Zukunft wesentlich beeinflusst.

Also repräsentativ ist die sich dort versammelte Kaste von Jugendlichen nicht,
eher so eine Art Club der Guten,
und irgendwie 'Verängstigten'.

Man kann sich aufregen, wenn sich junge Leute nicht für Politik interessieren, und man kann blöd finden, wenn sich welche doch zu Wort melden. Aber ist ja auch egal, die wenigsten wird interessieren, ob dir gefällt wer da demonstriert, und wer nach deiner Meinung demonstrieren sollte, und wie. Chinesischer Reissack
Sehr glücklich

Interessieren sie sich tatsächlich für 'Politik',
oder nur für das Thema 'Klima'?

Ansonsten bin ich natürlich froh,
wenn junge Menschen in Parteien und Verbände gehen,
und sich einbringen.

Womit wir beim gestalterischen Umgang von Veränderungsforderungen und -wünschen wären.

astarte hat folgendes geschrieben:

Du meinst fremdenfeindliche Bürger, die sich nicht gegen die tatsächlichen Probleme wenden, sondern gegen noch Schwächere, und die mit Rechtsextremen gemeinsam laufen? Och. Na sowas aber auch.

nun,
von Journalisten erwarte ich nun mal eine kritisches Hinterfragen von Politikerhass. Und wenn dies auf der einen Seite nicht stattfindet, fehlt halt was,
Schulterzucken

#22:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:07
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Das ist doch nicht neu. Schon vor über 10 Jahren gab es Studenten“Streiks“ mit dem gleichen Effekt. Wir haben die Deppen die uns „Streikbrechern“ den Zugang zu Hörsälen verweigert haben angezeigt. Gab in einem Fall sogar eine kleine Geldstrafe.


Ihr seid ja ganz tolle Hechte gewesen. Mit den Augen rollen



Ich versteh das ja. Schliesslich war der Hörsaal fuer Verbindungsstudenten der einzige Ort, an dem sie den Rausch nach ihren Trinkmensuren in Ruhe ausschlafen konnten. Deshalb war es unmenschlich zu versuchen ihnen den Zugang zum Hörsaal zu verstellen.

#23:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:08
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Das ist doch nicht neu. Schon vor über 10 Jahren gab es Studenten“Streiks“ mit dem gleichen Effekt. Wir haben die Deppen die uns „Streikbrechern“ den Zugang zu Hörsälen verweigert haben angezeigt. Gab in einem Fall sogar eine kleine Geldstrafe.


Ihr seid ja ganz tolle Hechte gewesen. Mit den Augen rollen
Marcellinus hat treffend erläutert, warum Streiks von nicht produktiv tätigen bescheuert sind. gruppenzwang gegen sich dem verweigernde - erst recht der Versuch physischen Zwangs - ist es erst recht.

#24:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:10
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
... deren verzogenen Bälgern scheint auch Wissen um und Verständnis für diese Art von Kampfformen verloren gegangen zu sein. Setzen! Sechs!

Finde ich ziemlich unverschämt gegenüber engagierten Jugendlichen. Und Du hast ein ordentlich ausgeprägtes Klassenklischee.

#25: Luisa Neubauer Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:16
    —
Also,
in einem Fall - nämlich Luisa Neubauer - haben wir schon einmal eine Verbindung von Journalismus und Aktivismus.

Ein Aktivisten-IT Girl, deren Redebeitrag ich bereits hier verlinkt habe:

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
https://youtu.be/kWBKi0sQObw?t=855



Nähere Informationen zur 22 - Jährigen Organisatorin (es gab aber auch andere) des Schülerstreiks,
findet ihr hier.

Code:
https://wirmoderieren.com/luisa-moderatorin-aus-goettingen/


da könnt ihr sie auch buchen,
als Moderatorin.

Zitat:
Moderierend stand sie unter anderem für das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), den Deutschen Naturschutztag, die „Offene Gesellschaft“, die Heinrich Böll Stiftung, die Jugendpresse Deutschland und die Universität Göttingen auf der Bühne. In Berlin, Göttingen, Hamburg und London ist sie als Speaker und Journalistin zu finden und auch in diesen Kontexten überzeugt redegewandt. Ob in Fishbowl-Diskussionen, auf Podien, in Bühneninterviews oder Workshop-Formate, Luisa Neubauer bereichert durch ihre kompetente, ausdrucksstarke und humorvolle Art.


und ja,
den Brief der Jugend hat sie auch organisiert.

#26: Re: JuÖkos sind so nice und lovely Autor: astarte BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:26
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Interessieren sie sich tatsächlich für 'Politik',
oder nur für das Thema 'Klima'?

...

Genau. Sag den Leuten noch genauer, wer sich wann, wo, für was und wie zu äußern hat.
Sonst ist das ja nix.

#27: Re: JuÖkos sind so nice und lovely Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:32
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Interessieren sie sich tatsächlich für 'Politik',
oder nur für das Thema 'Klima'?

Seit wann sind das getrennte Sphären?

#28: Luisa Neubauer Aktivisten - IT-Girl Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 22:57
    —
Schauen wir uns nun eine der Chefaktivistinnen näher an:

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...) Luisa Neubauer - (...) Aktivisten-IT Girl, (...)

(...)


Und zwar unter dem Aspekt Klimawandel - CO2 - Fußabdruck:

Die Dame verzichtet nicht auf die exotischsten Reiseziele - und ihre Community scheint das nicht sonderlich zu interessieren - eigentlich vom Lifestyle her eine Anti-Greta - aber seht selbst:

Quelle Instagram:
https://www.instagram.com/luisa.loveslife/?hl=de

Urlaube von 2015 bis 2018!













Nichts für ungut,
aber diese Form von Demonstranten - fallen für mich unter die Kategorie Lifestylehumanisten.

Und ja,
die Moral,
die man predigt - sollte man auch selber leben,
oder?

#29:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 23:03
    —




Gröhl...


Zuletzt bearbeitet von Religionskritik-Wiesbaden am 27.01.2019, 23:06, insgesamt einmal bearbeitet

#30:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 23:04
    —
Exptische Reiseziele? Die Alpen? Am Kopf kratzen



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