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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#121:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 17.03.2019, 12:59
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Vielleicht bist du so lieb es zu erklären. (...)

Nö. Lieb bin ich nur zu meiner Frau, meinen Kindern und meinen Freunden.

Samson83 hat folgendes geschrieben:
...Das du die Identitären zb für rechtsextrem hält, decken sich unsere Begriffe offensichtlich nicht.

Ich bevorzuge den Disput mit orthographisch/grammatikalisch/logisch versierten Leuten.
Du gehörst nicht dazu.
würdest du bitte endlich sowohl deine Verleumdungen als auch Beleidigungen unterlassen („Dämlichkeit“). Beides ist weder im Sinne der Nettikette noch den Forenregeln.


@schtonk: Es ist in der Tat, eine Verharmlosung des Faschismus, Faschisten einfach nur als dumm anzusehen. Dies ist sogar sehr gefährlich und hat auch mit einem wirklichen Verständnis des Faschismus nichts zu tun.

#122:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 17.03.2019, 13:04
    —
Die Bezeichnung „Faschist“ macht für Noske m.E. keinen Sinn. Aber „Faschismus“ ist auch einer dieser Begriffe, für die es keine unbestrittene Definition gibt und deren Verwendung daher keinen klaren Aussagegehalt hat.

#123:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 17.03.2019, 13:22
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Aber deine Sympathie für den Bluthund Noske besteht weiterhin. Die hast du nicht zurück gezogen, gelle?
Ich vermute er war als Person eher unsympathisch; aber er hat während der Revolution das Richtige getan.


samson als Rechtfertiger von Mord und Totschlag.

Aber ich gehe davon aus, dass es auch in der heutigen SPD, mal ganz zu schweigen von CDU/CSU/FDP/AfD auch heute noch einige Spitzenpolitiker gibt, die dir zustimmen würden.

Insofern gilt schon das, was der TP-Kommentator geschrieben hat:

Kapitalismus läßt sich nur durch Terrorismus durchsetzen

... bzw. aufrecht erhalten.


Das ist doch wieder ausgemachter Quatsch, um es mal vorsichtig zu formulieren. Genauso könnte man behaupten "Kommunismus lässt sich auch nur durch Terrorismus durchsetzen"...

Es gibt genügend Menschen, die freiwillig und bewusst das moderne kapitalistische Wirtschaftshandeln mit sozialem Antlitz anwenden oder befürworten.


Ach so, du meinst, der Faschismus als offener Terror des Kapitals ist vollkommen unnötig. Na dann!

Wenn Noske das gewusst hätte!


Ach, komm mal in der Gegenwart an...

Der Kapitalismus benötigt heute keine Noskes mehr, sondern Lindners...

#124:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 17.03.2019, 21:35
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Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Vielleicht bist du so lieb es zu erklären. (...)

Nö. Lieb bin ich nur zu meiner Frau, meinen Kindern und meinen Freunden.

Samson83 hat folgendes geschrieben:
...Das du die Identitären zb für rechtsextrem hält, decken sich unsere Begriffe offensichtlich nicht.

Ich bevorzuge den Disput mit orthographisch/grammatikalisch/logisch versierten Leuten.
Du gehörst nicht dazu.
würdest du bitte endlich sowohl deine Verleumdungen als auch Beleidigungen unterlassen („Dämlichkeit“). Beides ist weder im Sinne der Nettikette noch den Forenregeln.

Rechtsexreme suchen gerne Schutz hinter Normen/Regeln, die sie selbst bei passender Gelegenheit gerne in Frage stellen.
Die Opferrolle ist maßgeschneidert für sie.

#125:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 17.03.2019, 23:12
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schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Stimmt, Denkfehler.

Wie funktioniert das, wenn man nicht denken kann? Am Kopf kratzen

schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Stimmt, Denkfehler.

Wie funktioniert das, wenn man nicht denken kann? Am Kopf kratzen
verstehe ich nicht

Burschischicksal, Hirnmensur Sehr glücklich

schtonk hat folgendes geschrieben:

Dämlichkeit ist nicht strafbar.

Die Netiquette ist einzuhalten. Wegen der wiederholten persönlichen Angriffe wirst du ermahnt.

#126:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 01:54
    —
(1) Oder war das "nur" ein Rückgriff auf die Historie? Xama hatte schonmal im Forum sinniert, ob er nicht unter den damaligen Bedingungen Anfang der 30er Jahre ebenfalls der NSDAP beigetreten wäre. Ich will mal den Gedanken verdrängen, daß das eine Provokation mit "Hihi" gewesen sein könnte, sondern ihm an der Stelle einen noch gewissen "Mut zum Wagnis im Denken" attestieren, weil natürlich aus der heutigen Sicht fast alle sagen, natürlich hätte man Widerstand leisten und was gegen die Nazis tun müssen. In der Situation hätte man sich womöglich anders verhalten, hätte mindestens schön die Schnauze gehalten und seine anderen Gedanken für sich behalten - weil diejenigen, die aus dem KZ zurückkamen, auch die Schnauze gehalten und geweint haben. (Ich will das z.B. nicht denken, ob es Bedingungen gegeben hätte, etwa beizutreten, weil man die besser bezahlte Position gerne mit einem "Parteigenossen" besetzt hätte oder Ähnliches.) Das läßt einen den Mut derjenigen vielleicht noch höher achten, die ihre Angst runtergeschluckt haben, andererseits liefert es aber vielleicht auch Erklärungsansätze, warum so viele damals eben nicht widerstanden haben.

Man kann nun zwar die Moralvorstellungen der gefühlten "Sieger" (in dem Falle der selbsternannten "Herrenmenschen") als Erklärungsmuster schildern. Als Grundlage zur moralischen und juristischen Beurteilung des Ganzen (also: "Wenn der Nazi dachte, daß das, was der Nazi tat, legitim/notwendig/kein Terror ist, konnte es auch kein Terror sein") taugen sie indes nicht.

Zumindest glaube ich nicht, daß es heute oder damals irgendeine Rechtsordnung gab, die es legitimiert hätte, Zivilisten bzw. Juden einfach nur qua ihres Jude- oder Poleseins umzubringen. Selbst wenn man vielleicht zur Kenntnis nehmen sollte, daß vielleicht in der internationalen Rechtsordnung das Lostreten von Kriegen nicht per se geächtetet wurde oder bestimmte Repressalien gegen die Zivilbevölkerung erlaubt waren, oder es auch anerkannt wurde, daß ein Besatzungsstaat Verbrechen "nach seinem Recht" durchführen dürfte(*):

Die Nazis haben natürlich versucht, so etwas wie eine eigene "Rechtsordnung" zu erfinden - oder genauer, sie haben sich in ihren Handlungen weit jenseits jeglicher Rechtsordnung gestellt und in persona oder über Weisungen gegenüber entsprechend gedrillten "Rechtspflegern" ihre "Rechtsordnung" umgesetzt. Man gab sich den Anschein des Rechts, schuf "gesetzliche Grundlagen" zur Entrechtung von Juden oder zum legalen Terror gegen die polnische Bevölkerung.

Man war andererseits weit jenseits dessen, was in den Gesetzbüchern stand: Wenn man etwa bedenkt, daß z.B. die Gestapo "Unliebsame" einfach ohne Urteil einsammeln konnte, oder zwar "von Gesetzes wegen" auch die KZs illegal waren, aber die paar Ermittlungsverfahren, die von einigen Unentwegten betrieben wurden, dann im Sande verliefen.. . Überhaupt, wie weit sollte bei der Beurteilung von Taten die "Rechtsauffassung" der Täter zugrunde gelegt werden? Wenn man z.B. bedenkt, daß die Auffassungen, die damals geprägt wurden, ja auch jahrzehntelang bei der Aufarbeitung der Verbrechen maßgeblich blieben.



(2) Definitionen von Terrorismus können offenbar auch einander widersprechen:

WP: Terrorismus hat folgendes geschrieben:
So begreift das US-Außenministerium gewaltsame Akte dann als terroristisch, wenn sie sich gegen Nichtkombattanten richten, während das Ministerium für Innere Sicherheit schon dann von Terror spricht, wenn wichtige Infrastruktur angegriffen wird.

Im Jahre 1988 existierten bereits 109 verschiedene Definitionen von dem Wort „Terror“ und diese Anzahl dürfte speziell nach dem 11. September 2001 weit gestiegen sein. Einige Terrorismusforscher unterscheiden zwischen den Begriffen „Terrorismus“ und „Terror“. Demnach wird eine gewaltsame Methode als Terror verstanden, wenn sie von einem Staat angewendet wird, was auch als Staatsterrorismus bezeichnet wird. Diese Bezeichnung ist aber zumindest in den anderen Definitionen nicht enthalten. In der Terrorismusforschung wird Terrorismus als gewaltsame Methode verstanden, die nicht zuletzt gegen Zivilisten und zivile Einrichtungen gerichtet ist. (...Dabei) geht es dem Terroristen primär um die psychischen Folgen der Gewaltanwendung. Die Violenz des Terroristen ist kommunikativ und indirekt, der Terrorist kann sein Ziel nur über Umwege erreichen. Seine Kommunikation ist an sein Opfer, das ein Staat und seine Apparate sein kann, oder auch Zivilisten gerichtet.


Da wird teilweise zwischen "Terror" und "Terrorismus" getrennt. Und gerade in der Betrachtung von "Staatsterrorismus" fallen dann "Terror" und "Terrorismus" doch wieder zusammen.

So gesehen haben sich die Bombenpiloten, die Zivilisten beschossen haben, doch durchaus des Terrorismus schuldig gemacht? Und wenn man wahllos herausgegriffene Geiseln erschießt, um damit den Rest der Zivilbevölkerung einzuschüchtern, ist man dann ebenfalls ein Terrorist. Andererseits finde ich es wieder problematisch, jemanden, der eine Bombe auf einem vollen Marktplatz zündet, nicht als Terroristen zu bezeichnen. Denn seine Intention ist ja auch, möglichst viele Unschuldige (das auch so ein Begriff) zu töten.

Aber für die Opfer ist das sowieso völlig unerheblich, ob ein Terrorist sie umbringt oder ein "Glaubenskrieger" oder ein "gewöhnlicher Mörder".


(*) Die Kolonialisten in Afrika, z.B. die Belgier im Kongo, haben auch mit Terror gewütet. Oder man bedenke das Gebaren der Athener gegen die Melier, oder der Römer in Gallien, ... .

Im Latein-Unterricht haben wir damals seltsamerweise nicht über die ethisch-moralischen Aspekte von Caesars "Gallischem Krieg" diskutiert. Plutarchs Schätzung zufolge soll während der römischen Eroberung Galliens eine Million Menschen umgekommen sein. Zu seiner Zeit mag Caesars Verhalten (auch die Grausamkeit gegen die Bevölkerung) im großen und ganzen akzeptabel gewesen sein, so nach dem Motto, daß der Sieger halt mit dem Besiegten nach Gutdünken umspringen dürfe. Aber wir müssen diese moralische Beurteilung - letztlich die Beurteilung, die die Verantwortlichen sich selbst geschrieben haben - ja nicht übernehmen.

#127:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 05:29
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Die Bezeichnung „Faschist“ macht für Noske m.E. keinen Sinn. Aber „Faschismus“ ist auch einer dieser Begriffe, für die es keine unbestrittene Definition gibt und deren Verwendung daher keinen klaren Aussagegehalt hat.


Dann dürften wir überhaupt keine Bezeichnungen für politische Ideologien verwenden; denn es ist nicht minder umstritten, was genau der Konservatismus, der Liberalismus, der Sozialismus oder der Kommunismus beinhaltet und ihn ausmacht. Alle politischen Ideologien sind vielgestaltige Gebilde mit unscharfen Grenzen, die auch als Mischgebilde auftreten, d.h. Teile anderer Ideologien übernommen haben.

#128:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 06:33
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Die Bezeichnung „Faschist“ macht für Noske m.E. keinen Sinn. Aber „Faschismus“ ist auch einer dieser Begriffe, für die es keine unbestrittene Definition gibt und deren Verwendung daher keinen klaren Aussagegehalt hat.


Dann dürften wir überhaupt keine Bezeichnungen für politische Ideologien verwenden; denn es ist nicht minder umstritten, was genau der Konservatismus, der Liberalismus, der Sozialismus oder der Kommunismus beinhaltet und ihn ausmacht. Alle politischen Ideologien sind vielgestaltige Gebilde mit unscharfen Grenzen, die auch als Mischgebilde auftreten, d.h. Teile anderer Ideologien übernommen haben.
deswegen sollte jeder der einen dieser Begriffe verwendet auf Nachfrage auch sofort darlegen können, wie ER diesen Begriff definiert.

#129:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 07:13
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Es ist in der Tat, eine Verharmlosung des Faschismus, Faschisten einfach nur als dumm anzusehen. Dies ist sogar sehr gefährlich und hat auch mit einem wirklichen Verständnis des Faschismus nichts zu tun.


Es gibt in der Tat eine faschistische Intelligenzija.
(Ein Beispiel: Der Nazi-Jurist Carl Schmitt, dessen Schriften auch heute noch das Denken von Rechtsextremen beeinflussen.)


Zuletzt bearbeitet von Myron am 18.03.2019, 16:31, insgesamt 3-mal bearbeitet

#130:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 09:07
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Es ist in der Tat, eine Verharmlosung des Faschismus, Faschisten einfach nur als dumm anzusehen. Dies ist sogar sehr gefährlich und hat auch mit einem wirklichen Verständnis des Faschismus nichts zu tun.


Es gibt in der Tat eine faschistische Intelligenzija.
(Ein Beispiel: Der Nazi-Jurist Carl Schmitt, dessen Schriften auch heute noch das Denken von Rechtsextremen beeinflussen.)
Nicht nur von denen. Ich habe bisher noch nichts von Schmitt gelesen (einer der Punkte auf meiner ellenlangen to-read-Liste), aber alles was ich bisher über ihn gelesen habe, erscheint mir ziemlich clever.

#131:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 16:32
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
Es gibt in der Tat eine faschistische Intelligenzija.


Siehe:

* https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Rechte

* http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/229981/die-neue-rechte-in-der-bundesrepublik

* https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-05/neue-rechte-verteilung-deutschlandkarte

#132:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 17:45
    —
In jedem politischen Ismus finden sich typische Kernideen/-themen:

[Das Folgende ist Andrew Heywood's Buch Political Ideologies: An Introduction (6. Aufl., Palgrave, 2017) entnommen und von mir ins Deutsche übersetzt.]

1. Sozialismus/Kommunismus:
* Gemeinschaft
* Kooperation
* Gleichheit
* Klassenpolitik
* Kollektiveigentum

2. Liberalismus:
* Individualismus
* Freiheit
* Vernunft
* Gerechtigkeit
* Toleranz

3. Anarchismus:
* Antistatismus [Abschaffung des Staates, staatlicher Institutionen]
* Natürliche Ordnung
* Antiklerikalismus
* wirtschaftliche Freiheit

4. Konservatismus:
* Tradition
* menschliche Unvollkommenheit [anti-idealistisches, anti-utopistisches, pessimistisches Menschenbild]
* Gesellschaft
* Hierarchie und Autorität
* Eigentum

5. Nationalismus:
* die Nation
* organische Gemeinschaft
* Selbstbestimmung
* Kulturalismus

6. Faschismus:
* Antirationalismus
* Kampf
* Führertum und Elitismus
* Sozialismus
* Ultranationalismus

7. "grüne" Ideologie:
* Ökologie
* Holismus [Ganzheitlichkeit]
* Nachhaltigkeit
* Umweltethik
* vom Haben zum Sein

(All diese Schlagwörter sind natürlich erläuterungsbedürftig, und sie werden in Heywood's Buch auch erklärt.)

#133:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 17:51
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
[....
* http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/229981/die-neue-rechte-in-der-bundesrepublik
...

Da habe ich eben mal reingesehen, weil mir bpb eigentlich als relaitv vertrauenswürdig erscheint.

Der Autor ist
Zitat:
Prof. Dr. Richard Stöss

Zur Person

Geb. 1944, studierte Politische Wissenschaft und ist seit 2004 außerplanmäßiger Professor an der FU Berlin. Forschungsschwerpunkte: Parteiensystem der Bundesrepublik, Deutschland, Rechtsextremismus, Politische Einstellungen, Wahlverhalten, Konfliktstruktur der deutschen Gesellschaft.


Wir befinden uns hier, wenn die URL wie üblich auch eine sachliche Hierarchie wiedergibt, im Bereich Rechtsextremismus, was auch innerhalb des Textes durch Formulierungen wie
Zitat:
Der Begriff "Neue Rechte" stand also schon damals nicht nur für neue Entwicklungen innerhalb des organisierten Rechtsextremismus, ...
bestätigt wird.

Im Text lese ich dann Folgendes:
Zitat:
Mittlerweile dient Neue Rechte als Sammelbezeichnung für die Theoretiker der extremen Rechten, unabhängig davon, ob sie rechtsextrem oder rechtskonservativ (oder auch, aber seltener, nationalliberal) orientiert sind. Gemeinsam ist ihnen die Gegnerschaft zur liberalen Demokratie. Sie vertreten ein nationalistisches und elitäres Gesellschaftsbild und streben einen nach innen und außen starken Staat an, der sich auch durch plebiszitäre Elemente legitimiert. Ihr Denken richtet sich gegen universalistische und egalitäre Philosophien (z.B. Liberalismus, Sozialismus, teilweise auch Christentum) und folglich auch gegen allgemein gültige Prinzipien wie etwa die Menschenrechte.

Rechtskonservativ oder nationalliberal ist also nicht nur rechtsextrem, sondern steht außerdem für eine Haltung gegen die Menschenrechte.

Ich habe mich da lieber nicht auf meine Vorstellung dieser Begriffe gestützt und bei Wikipedia nachgesehen, das nicht gerad im Ruf steht, von Rechts unterwandert zu sein:
Zitat:
Als Rechtskonservatismus (oft synonym Nationalkonservatismus) wird eine politische Einstellung bezeichnet, die im politischen Spektrum rechts von christlich-konservativen Positionen angesiedelt ist. Dabei bleiben die Rechtskonservativen jedoch im Rahmen der Verfassung und treten anders als die radikaleren Denker der Neuen Rechten nicht für anti-demokratische Staatsformen ein.

Zitat:
Nationalliberalismus bezeichnet eine politische Haltung, die sich im 19. Jahrhundert im Streben nach individueller Freiheit (Liberalismus) und nationaler Souveränität bildete.[1] Im Gegensatz zum Sozialliberalismus bildete der Nationalliberalismus den eher konservativen Flügel des liberalen Milieus.


Ich hoffe, dass ich (Jahrgang 1954) in 10 Jahren nicht einen ähnliche Stöss zusammenschreibe.

Mir scheint, Samsons Bedenken zur Benutzung der Vokabel rechstsradikal sind berechtigt. Hier wird ein sehr unscharf begrenzter rechter Topf gerührt, in dem man alles bis hin zu Faschisten hineinwirft, was einem persönlich nicht gefällt, um das gemeinsam verurteilen zu können. Sowas würde ich als Agitation bezeichnen und nicht als Information.

#134:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 18:25
    —
Danke.

Unvertretbar ist auch die Schlussfolgerung , dass aus der Ablehnung „egalitärer Philosophien“ eine Ablehnung der Menschenrechte folgt.

#135:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 18:54
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Unvertretbar ist auch die Schlussfolgerung , dass aus der Ablehnung „egalitärer Philosophien“ eine Ablehnung der Menschenrechte folgt.

So wie ich das sehe, setzt die Anerkennung von Menschenrechten mindestens voraus, dass man zumindest diese als gleichermaßen für alle Menschen gültig anerkennt. Ansonsten vertritt man keine Menschenrechte, sondern irgendwas anderes.

#136:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 19:12
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Unvertretbar ist auch die Schlussfolgerung , dass aus der Ablehnung „egalitärer Philosophien“ eine Ablehnung der Menschenrechte folgt.

So wie ich das sehe, setzt die Anerkennung von Menschenrechten mindestens voraus, dass man zumindest diese als gleichermaßen für alle Menschen gültig anerkennt. Ansonsten vertritt man keine Menschenrechte, sondern irgendwas anderes.
ok, das war unpräzise, ich meine Philosophien die auf ökonomische Angleichung gerichtet sind. Hab aber jetzt keine Zeit das auszudifferenzieren/diskutieren

#137:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 19:24
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Unvertretbar ist auch die Schlussfolgerung , dass aus der Ablehnung „egalitärer Philosophien“ eine Ablehnung der Menschenrechte folgt.

So wie ich das sehe, setzt die Anerkennung von Menschenrechten mindestens voraus, dass man zumindest diese als gleichermaßen für alle Menschen gültig anerkennt. Ansonsten vertritt man keine Menschenrechte, sondern irgendwas anderes.
ok, das war unpräzise, ich meine Philosophien die auf ökonomische Angleichung gerichtet sind. Hab aber jetzt keine Zeit das auszudifferenzieren/diskutieren


Warum sollte man dagegen sein, dass es Menschen, die ökonomisch benachteiligt sind, besser geht?

#138:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 20:25
    —
"Rechtsradikal" vs. "rechtsextrem":

* https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41312/was-ist-rechtsextrem?p=all

* https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-rechtsextremismus/was-ist-rechtsextremismus

* https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Rechtsextremismus

#139:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 20:41
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Ich habe mich da lieber nicht auf meine Vorstellung dieser Begriffe gestützt und bei Wikipedia nachgesehen, das nicht gerad im Ruf steht, von Rechts unterwandert zu sein:
Zitat:
Als Rechtskonservatismus (oft synonym Nationalkonservatismus) wird eine politische Einstellung bezeichnet, die im politischen Spektrum rechts von christlich-konservativen Positionen angesiedelt ist. Dabei bleiben die Rechtskonservativen jedoch im Rahmen der Verfassung und treten anders als die radikaleren Denker der Neuen Rechten nicht für anti-demokratische Staatsformen ein.


Gibt es einen Linkskonservatismus? Falls nicht, dann ist Rechtskonservatismus = Konservatismus.

"National conservatism: A form of conservatism that prioritises the defence of national, cultural and, sometimes, ethnic identity over other concerns, often based on parallels between the family and the nation."

"Nationalkonservatismus: Eine Form von Konservatismus, die der Verteidigung der nationalen, kulturellen und, manchmal, ethnischen Identität den Vorrang gegenüber anderen Belangen gibt, und oft auf Parallelen zwischen der Familie und der Nation basiert."

(Heywood, Andrew. Essentials of Political Ideas. London: Palgrave, 2018. p. 57)

In rechten europäischen Parteien wie der AfD findet sich ein gegen die Globalisierung, die Immigration und den Multikulturalismus gerichteter populistischer Nationalkonservatismus.

#140:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 21:03
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
....
Gibt es einen Linkskonservatismus? Falls nicht, dann ist Rechtskonservatismus = Konservatismus.

"National conservatism: A form of conservatism that prioritises the defence of national, cultural and, sometimes, ethnic identity over other concerns, often based on parallels between the family and the nation."

"Nationalkonservatismus: Eine Form von Konservatismus, die der Verteidigung der nationalen, kulturellen und, manchmal, ethnischen Identität den Vorrang gegenüber anderen Belangen gibt, und oft auf Parallelen zwischen der Familie und der Nation basiert."

(Heywood, Andrew. Essentials of Political Ideas. London: Palgrave, 2018. p. 57)

In rechten europäischen Parteien wie der AfD findet sich ein gegen die Globalisierung, die Immigration und den Multikulturalismus gerichteter populistischer Nationalkonservatismus.

Bist Du jetzt unter die Rosstäuscher gegangen, dass Du an dieser Stelle in scheinbar ganz seriöser Manier einen britischen Autor zitierst, obwohl Dir klar sein muss, dass konservativ in der englischen und amerikanischen Welt gegenüber dem "Kontinent" eine unterschiedliche Bedeutung hat? Pipi Langstrumpf lässt grüßen.

Hier ist nicht nur das deutsche Wikipedia sondern darin der Artikel "Konservatismus in Deutschland" erheblich sinnvoller, transportiert nur leider nicht, was Du gerne hättest.

Aus dem zitiere ich jetzt mal:
Zitat:
Konservatismus in Deutschland heute
Heute gibt es politisch konservative Strömungen vor allem in den Volksparteien CDU und CSU, wobei es von Anfang an auch liberale und soziale Strömungen gab. Die CDU ist nach ihrem Selbstverständnis seit dem 20. Parteitag im Jahre 1972 von der rechten Mitte in das politische Zentrum gerückt. Die Traditionsstränge der Christdemokratie in Deutschland umfassen eine Mischung aus dem Wertkonservatismus des Katholizismus (und der katholischen Soziallehre), Strömungen des politischen Protestantismus sowie aus Wirtschafts-, Ordnungs- und Nationalkonservatismus. Allerdings ist eine Charakterisierung dessen, was eigentlich konkret konservativ sei, damit nicht erfolgt. Der Begriff „konservativ“ wird auch von den Unionsparteien, obwohl nicht selten als wichtiges politisches Charakteristikum genannt, faktisch nicht weiter konkretisiert.

#141:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 21:08
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Unvertretbar ist auch die Schlussfolgerung , dass aus der Ablehnung „egalitärer Philosophien“ eine Ablehnung der Menschenrechte folgt.

So wie ich das sehe, setzt die Anerkennung von Menschenrechten mindestens voraus, dass man zumindest diese als gleichermaßen für alle Menschen gültig anerkennt. Ansonsten vertritt man keine Menschenrechte, sondern irgendwas anderes.
ok, das war unpräzise, ich meine Philosophien die auf ökonomische Angleichung gerichtet sind. Hab aber jetzt keine Zeit das auszudifferenzieren/diskutieren


Warum sollte man dagegen sein, dass es Menschen, die ökonomisch benachteiligt sind, besser geht?
Soll man doch gar nicht. Find ich.

#142:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 22:29
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Bist Du jetzt unter die Rosstäuscher gegangen, dass Du an dieser Stelle in scheinbar ganz seriöser Manier einen britischen Autor zitierst, obwohl Dir klar sein muss, dass konservativ in der englischen und amerikanischen Welt gegenüber dem "Kontinent" eine unterschiedliche Bedeutung hat? Pipi Langstrumpf lässt grüßen.


Quatsch! Political conservatism = politischer Konservatismus. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass es nur eine einzige Form von Konservatismus und keinerlei historisch-geographische Unterschiede gibt.

fwo hat folgendes geschrieben:
Hier ist nicht nur das deutsche Wikipedia sondern darin der Artikel "Konservatismus in Deutschland" erheblich sinnvoller, transportiert nur leider nicht, was Du gerne hättest.


Was redest du da?! Heywoods knappe Definition des Nationalkonservatismus (nicht des Konservatismus!) ist völlig korrekt.

fwo hat folgendes geschrieben:
Aus dem zitiere ich jetzt mal:
Zitat:
Konservatismus in Deutschland heute
Heute gibt es politisch konservative Strömungen vor allem in den Volksparteien CDU und CSU, wobei es von Anfang an auch liberale und soziale Strömungen gab. Die CDU ist nach ihrem Selbstverständnis seit dem 20. Parteitag im Jahre 1972 von der rechten Mitte in das politische Zentrum gerückt. Die Traditionsstränge der Christdemokratie in Deutschland umfassen eine Mischung aus dem Wertkonservatismus des Katholizismus (und der katholischen Soziallehre), Strömungen des politischen Protestantismus sowie aus Wirtschafts-, Ordnungs- und Nationalkonservatismus. Allerdings ist eine Charakterisierung dessen, was eigentlich konkret konservativ sei, damit nicht erfolgt. Der Begriff „konservativ“ wird auch von den Unionsparteien, obwohl nicht selten als wichtiges politisches Charakteristikum genannt, faktisch nicht weiter konkretisiert.


Der christdemokratische Konservatismus ist eine Form von Konservatismus (der in Heywoods Buch ein eigenes Kapitel gewidmet ist).

"Christian Democracy: An ideological movement within European conservatism that is characterized by a commitment to the social market and qualified state intervention."

(Heywood, Andrew. Political Ideologies. 6th ed. London: Palgrave, 2017. p. 80)

Als wichtigster Vordenker der Christdemokratie gilt übrigens Jacques Maritain.

#143:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 18.03.2019, 23:45
    —
Aufgrund welcher Autorität ist das verbindlich?

#144:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 00:20
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Aber „Faschismus“ ist auch einer dieser Begriffe, für die es keine unbestrittene Definition gibt und deren Verwendung daher keinen klaren Aussagegehalt hat.


Wie es so schön heißt: "Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie zitiert sich."

Es dürfte demnach schon bestimmte Charakteristika geben, die übereinstimmen, und andere, die sich unterscheiden.

#145:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 10:18
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Aufgrund welcher Autorität ist das verbindlich?


Was?

#146:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 10:25
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Bist Du jetzt unter die Rosstäuscher gegangen, dass Du an dieser Stelle in scheinbar ganz seriöser Manier einen britischen Autor zitierst, obwohl Dir klar sein muss, dass konservativ in der englischen und amerikanischen Welt gegenüber dem "Kontinent" eine unterschiedliche Bedeutung hat? Pipi Langstrumpf lässt grüßen.


Quatsch! Political conservatism = politischer Konservatismus. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass es nur eine einzige Form von Konservatismus und keinerlei historisch-geographische Unterschiede gibt.


Konservatismus "mit englischer Charakteristik". Lachen

#147:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 12:06
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Bist Du jetzt unter die Rosstäuscher gegangen, dass Du an dieser Stelle in scheinbar ganz seriöser Manier einen britischen Autor zitierst, obwohl Dir klar sein muss, dass konservativ in der englischen und amerikanischen Welt gegenüber dem "Kontinent" eine unterschiedliche Bedeutung hat? Pipi Langstrumpf lässt grüßen.


Quatsch! Political conservatism = politischer Konservatismus. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass es nur eine einzige Form von Konservatismus und keinerlei historisch-geographische Unterschiede gibt.

fwo hat folgendes geschrieben:
Hier ist nicht nur das deutsche Wikipedia sondern darin der Artikel "Konservatismus in Deutschland" erheblich sinnvoller, transportiert nur leider nicht, was Du gerne hättest.


Was redest du da?! Heywoods knappe Definition des Nationalkonservatismus (nicht des Konservatismus!) ist völlig korrekt.

fwo hat folgendes geschrieben:
Aus dem zitiere ich jetzt mal:
Zitat:
Konservatismus in Deutschland heute
Heute gibt es politisch konservative Strömungen vor allem in den Volksparteien CDU und CSU, wobei es von Anfang an auch liberale und soziale Strömungen gab. Die CDU ist nach ihrem Selbstverständnis seit dem 20. Parteitag im Jahre 1972 von der rechten Mitte in das politische Zentrum gerückt. Die Traditionsstränge der Christdemokratie in Deutschland umfassen eine Mischung aus dem Wertkonservatismus des Katholizismus (und der katholischen Soziallehre), Strömungen des politischen Protestantismus sowie aus Wirtschafts-, Ordnungs- und Nationalkonservatismus. Allerdings ist eine Charakterisierung dessen, was eigentlich konkret konservativ sei, damit nicht erfolgt. Der Begriff „konservativ“ wird auch von den Unionsparteien, obwohl nicht selten als wichtiges politisches Charakteristikum genannt, faktisch nicht weiter konkretisiert.


Der christdemokratische Konservatismus ist eine Form von Konservatismus (der in Heywoods Buch ein eigenes Kapitel gewidmet ist).

"Christian Democracy: An ideological movement within European conservatism that is characterized by a commitment to the social market and qualified state intervention."

(Heywood, Andrew. Political Ideologies. 6th ed. London: Palgrave, 2017. p. 80)

Als wichtigster Vordenker der Christdemokratie gilt übrigens Jacques Maritain.

Sorry. War in Eile und hatte mich verlesen.

Bleibt trotzdem eine Frage:
Myron hat folgendes geschrieben:
...
Gibt es einen Linkskonservatismus? Falls nicht, dann ist Rechtskonservatismus = Konservatismus.

"National conservatism
....

Wenn Du schon die obere Gleichung aufstellst, warum nimmst Du dann zur Erklärung des Ergebnisses Konservativismus den Begriff Nationalkonservativismus?

Und nein, Wikipedia beschreibt in dem Teil, von dem ich nur den ersten Absatz zitiert habe, nicht den christlichen Konservativismus, sondern Konservativismus allgemein und zeigt am wichtigsten Vertreter CDU, welche Formen von Konservativismus dort vertreten sind, das ist nicht nur der christliche. (s.o. gefettet)
Da Du es gerne ordentlich zitiert hast: Diese Aussage stammt aus Sven-Uwe Schmitz: Konservativismus (Wiesbaden 2009) S.144

Den letzten Satz dieses Abschnittes, den ich gestern Abend übersehen hatte, liefere ich gerne nach:
Zitat:
Die prototypischen Aktivisten der 2013 gegründeten AfD werden als Konservative bzw. Nationalkonservative klassifiziert.

Da Du es gerne ordentlich zitiert hast: damit bezieht sich Wikipedia auf folgende Veröffentlichung:
Hubert Kleinert: Die AfD und ihre Mitglieder. Eine Analyse mit Auswertung einer exemplarischen Mitgliederbefragung hessischer Kreisverbände. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2018, S. 121

#148:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 01:28
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Vielleicht bist du so lieb es zu erklären. (...)

Nö. Lieb bin ich nur zu meiner Frau, meinen Kindern und meinen Freunden.

Samson83 hat folgendes geschrieben:
...Das du die Identitären zb für rechtsextrem hält, decken sich unsere Begriffe offensichtlich nicht.

Ich bevorzuge den Disput mit orthographisch/grammatikalisch/logisch versierten Leuten.
Du gehörst nicht dazu.
würdest du bitte endlich sowohl deine Verleumdungen als auch Beleidigungen unterlassen („Dämlichkeit“). Beides ist weder im Sinne der Nettikette noch den Forenregeln.


@schtonk: Es ist in der Tat, eine Verharmlosung des Faschismus, Faschisten einfach nur als dumm anzusehen. (...)


Tue ich das? Wenn du meinst dass ja, weise mir das nach.

#149: .-) Autor: goedelchen BeitragVerfasst am: 21.03.2019, 18:43
    —
Wo er recht hat, hat er recht:

https://www.nzz.ch/feuilleton/niall-ferguson-als-rechter-bist-du-ein-potenzieller-nazi-sozialisten-und-kommunisten-hingegen-sind-moralisch-einwandfreie-sozialdemokraten-ld.1467954

Das kann am Werfen von Teddybären verdeutlicht werden. Wenn von links Teddybären geworfen werden , dann ist das menschenfreundlich ( = für unsere Lieben) , wenn von rechts Teddybären geflogen kommen , Rassismus ( = kulturelle Bevormundung )

Weitermachen.

#150: Re: .-) Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 21.03.2019, 18:55
    —
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Wo er recht hat, hat er recht:

https://www.nzz.ch/feuilleton/niall-ferguson-als-rechter-bist-du-ein-potenzieller-nazi-sozialisten-und-kommunisten-hingegen-sind-moralisch-einwandfreie-sozialdemokraten-ld.1467954

Das kann am Werfen von Teddybären verdeutlicht werden. Wenn von links Teddybären geworfen werden , dann ist das menschenfreundlich ( = für unsere Lieben) , wenn von rechts Teddybären geflogen kommen , Rassismus ( = kulturelle Bevormundung )

Weitermachen.


JEDER Post von dir ein weiterer intellektueller Tiefpunkt. Das muss man erstmal schaffen!



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