Ein paar Thesen zum Zustand des Landes
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#1: Ein paar Thesen zum Zustand des Landes Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 29.10.2019, 17:11
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Es gibt sehr viele große Brüche in unserem Land:

- das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschen ist in Teilen zerrüttet.
- das Verhältnis zwischen Stadt- und Landbewohnern ist in Teilen zerrüttet
- das Verhältnis zwischen Bevölkerung und einigen Berufsgruppen (z.B. konventionell oder agrarindustriell wirtschaftenden Landwirten) ist zerrüttet
- das Verhältnis zwischen Nicht-Muslimen und Muslimen ist zerrüttet

..die Liste ließe sich beliebig verlängern.
Vielerorts sind sehr harte Worte gefallen, ein Debatte ist nicht mehr möglich, weil nicht mehr moderierbar. Viele sind auf ihren Standpunkten gefangen, Kompromisse werden von den Anhängern als wankelmütig und als Inbegriff der Charakterlosigkeit empfunden. Es gilt die Frage "Bist Du für - oder bist Du gegen mich?"

Brüche, die sich aus solchen Konflikten und solch einer Haltung ergeben, lassen sich irgendwann nicht mehr aus der Welt schaffen.

Unbemerkt verschwindet etwas: die Arbeitsteilung. Insbesondere im Dienstleistungssektor steuern wir auf ein scheinbar sehr praktisches Modell zu - das mitarbeiterfreie Unternehmen. Ein Unternehmen, in dem alle anfallenden Arbeiten maschinell bzw. digital verrichtet werden.

Es ist aber die Arbeitsteilung, die ein Sozialwesen, eine Gesellschaft zusammen hält. Wo es keine Arbeitsteilung mehr gibt, wo keine Verantwortung übernommen wird, gibt es am Ende auch keine Gesellschaft mehr. Man landet bei Thomas Hobbes, in der Anarchie, beim Faustrecht.

#2:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 30.10.2019, 12:03
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Realitätsschock: Zehn Lehren aus der Gegenwart Sascha Lobo



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