werden die Menschen immer dümmer?
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#1: werden die Menschen immer dümmer? Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 15:06
    —
Vom "Corona-Thread" abgetrennt. astarte
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Und die Menschen werden ja auch ohne Corona nicht klüger. Mittlerweile ist in allen Studien dazu bewiesen, dass die Intelligenz der Menschheit von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr abnimmt.

Könntest du das belegen?
Ich zweifle daran.

#2: Re: 10 Tage zu Hause bleiben Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 15:36
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tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Und die Menschen werden ja auch ohne Corona nicht klüger. Mittlerweile ist in allen Studien dazu bewiesen, dass die Intelligenz der Menschheit von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr abnimmt.

Könntest du das belegen?
Ich zweifle daran.

Das ist doch nun sowas von offensichtlich! Sehr glücklich

#3: Re: weltweit alle 10 Tage zu Hause bleiben und der Virus wäre weg ! Autor: neurosemantik BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 19:19
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tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Mittlerweile ist in allen Studien dazu bewiesen, dass die Intelligenz der Menschheit von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr abnimmt.
Könntest du das belegen?Ich zweifle daran.

Ich dachte es wäre inzwischen allgemein bekannt, das der IQ des homo sapiens seit 1975 rückläufig ist.
Schon das einfache Drücken einer Taste nach Lampenaufleuchten brauchte vor 100 Jahren nur 180ms
Reaktionszeit - heutzutage 225ms Tendenz steigend.
Die Literatur dazu habe ich nicht gebookmarkt. Da kann jeder selber mal googeln:

NEWS AUS DER MEDIZIN: In vielen Ländern werden die Menschen offenbar immer dümmer
oder
Unser IQ sinkt seit rund 20 Jahren
oder
LABOR: Die Menschen werden dümmer

Mir ist das noch relativ egal wenn die Menschheit sich durch ihr eigenes dummes Verhalten kaputt macht
(habe keine Kinder), mir tut nur langsam der Kopf weh vom vielen entsetzten Kopfschütteln, wenn ich
so in den Nachrichten höre, was da alles von den politischen "Führungseliten" der Welt von sich geben
wird und was sie entscheiden oder eben auch unterlassen.

In Brasilien haben sie jetzt Gräber an der Copacabana ausgehoben, aber ob das Bolsonaro klüger und
weiser machen wird ? ... Mit den Augen rollen

#4: Re: weltweit alle 10 Tage zu Hause bleiben und der Virus wäre weg ! Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 19:43
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neurosemantik hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Mittlerweile ist in allen Studien dazu bewiesen, dass die Intelligenz der Menschheit von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr abnimmt.
Könntest du das belegen?Ich zweifle daran.

Ich dachte es wäre inzwischen allgemein bekannt, das der IQ des homo sapiens seit 1975 rückläufig ist.
Schon das einfache Drücken einer Taste nach Lampenaufleuchten brauchte vor 100 Jahren nur 180ms
Reaktionszeit - heutzutage 225ms Tendenz steigend.
Die Literatur dazu habe ich nicht gebookmarkt. Da kann jeder selber mal googeln:

NEWS AUS DER MEDIZIN: In vielen Ländern werden die Menschen offenbar immer dümmer
oder
Unser IQ sinkt seit rund 20 Jahren
oder
LABOR: Die Menschen werden dümmer

Mir ist das noch relativ egal wenn die Menschheit sich durch ihr eigenes dummes Verhalten kaputt macht
(habe keine Kinder), mir tut nur langsam der Kopf weh vom vielen entsetzten Kopfschütteln, wenn ich
so in den Nachrichten höre, was da alles von den politischen "Führungseliten" der Welt von sich geben
wird und was sie entscheiden oder eben auch unterlassen.

In Brasilien haben sie jetzt Gräber an der Copacabana ausgehoben, aber ob das Bolsonaro klüger und
weiser machen wird ? ... Mit den Augen rollen

Die Zahlen sind bekannt, nur über ihre Ursachen wird gestritten.

Ich weiß nicht, wer diese These offiziell vertritt, aber mein persönlicher Favorit ist ein Nachlassen der Sprachtradition und damit fehlende Übung in der Prozessierung komplexer Zusammenhänge.

Ansonsten sind diese Änderungen viel zu schnell, um eine genetische Ursache haben zu können.

#5: Re: weltweit alle 10 Tage zu Hause bleiben und der Virus wäre weg ! Autor: neurosemantik BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 20:12
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Vielleicht spielen da auch Umwelteinflüsse (Nahrungs- und Luft-Gifte, Plastikweichmacher-Hormone u.a.) eine Rolle.
Als ich geboren wurde waren zudem nur 3% der Menschen Allergiker.
Heute sind es über 40% !
Wenn da mal das Hirn nicht auch durch irgend etwas beeinträchtigt wird...

#6: Re: weltweit alle 10 Tage zu Hause bleiben und der Virus wäre weg ! Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 20:29
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Mittlerweile ist in allen Studien dazu bewiesen, dass die Intelligenz der Menschheit von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr abnimmt.
Könntest du das belegen?Ich zweifle daran.

Ich dachte es wäre inzwischen allgemein bekannt, das der IQ des homo sapiens seit 1975 rückläufig ist.
Schon das einfache Drücken einer Taste nach Lampenaufleuchten brauchte vor 100 Jahren nur 180ms
Reaktionszeit - heutzutage 225ms Tendenz steigend.
Die Literatur dazu habe ich nicht gebookmarkt. Da kann jeder selber mal googeln:

NEWS AUS DER MEDIZIN: In vielen Ländern werden die Menschen offenbar immer dümmer
oder
Unser IQ sinkt seit rund 20 Jahren
oder
LABOR: Die Menschen werden dümmer

Mir ist das noch relativ egal wenn die Menschheit sich durch ihr eigenes dummes Verhalten kaputt macht
(habe keine Kinder), mir tut nur langsam der Kopf weh vom vielen entsetzten Kopfschütteln, wenn ich
so in den Nachrichten höre, was da alles von den politischen "Führungseliten" der Welt von sich geben
wird und was sie entscheiden oder eben auch unterlassen.

In Brasilien haben sie jetzt Gräber an der Copacabana ausgehoben, aber ob das Bolsonaro klüger und
weiser machen wird ? ... Mit den Augen rollen

Die Zahlen sind bekannt, nur über ihre Ursachen wird gestritten.

Ich weiß nicht, wer diese These offiziell vertritt, aber mein persönlicher Favorit ist ein Nachlassen der Sprachtradition und damit fehlende Übung in der Prozessierung komplexer Zusammenhänge.

Ansonsten sind diese Änderungen viel zu schnell, um eine genetische Ursache haben zu können.

Generische Ursachen vermute ich auch nicht, auch wenn das manchmal schnell gehen kann. Wahrscheinlicher ist wohl, daß es mit den modernen Massengesellschaften zu tun hat, in denen eine immer größere Zahl von Menschen in immer simpleren Lebenverhältnissen leben, in denen sie immer weniger individuell intellektuell gefordert werden. Während die Arbeitsprozesse immer komplizierter werden und sich über Kontinente erstrecken, ist der Beitrag einer wachsenden Zahl von Menschen dazu immer kleinteiliger und simpler.

Mußten Industriearbeiter im 19. Jh, noch ein Verständnis für die Zusammenhänge ihrer Produktionsprozesse besitzen, ob in der eigentlichen Produktion, aber auch bei Reparatur und Wartung, weshalb auch viele von ihnen einen Aufstieg in die Riege der Ingenieure schafften, laufen viele Produktionsprozesse heute weitgehend automatisch, und beschränken sich auf das Zusammensetzen vorgefertigter Teile. Noch in meiner Jugend waren Fabrikhallen voll von Menschen, die über weite Strecken auch wußten, was sie da bauten. Heute sind die Hallen leer bis auf ein paar Aufseher und viele Automaten, und zB in einer Automobilwerkstatt sind die Menschen nur noch Anhängsel von Computern, die ihnen sagen, wo dem Wagen der Reifen drückt.

Wenn man sich dagegen überlegt, was ein Mensch der Frühsteinzeit individuell an Fertigkeiten haben mußte, von deren Beherrschung sein direktes Überleben wie das seiner Gruppe abhing, sieht man den Unterschied zu heute, wo es zum Überleben ausreicht, Geld vom Konto zu holen und im Supermarkt einzukaufen. Meines Wissens gibt es trotz zahlreicher Versuche keine erfolgreiche experimentelle Archäologie, in der eine Gruppe Neuzeitmenschen über längere Zeit autark unter Steinzeitbedingungen überlebt hätte. Ich wage also die These, daß unsere modernen Gesellschaften weit komplizierter, insofern intelligenter sind als frühere, die einzelnen Menschen dagegen, die diese Gesellschaften bilden, weit dümmer. Gewissermaßen die Verhausschweinung des Menschen. Massenmenschenhaltung eben.

#7: Kein Selektionsdruck mehr ... Autor: neurosemantik BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 20:43
    —
Das kommt auch noch hinzu. Nichts mehr mit Survival of the Fittest – kein Selektionsdruck.

Klingt nach Klischee, aber um Hartz4 zu beantragen und Kinder zu produzieren und von dem reichlichen Kindergeld im Vergleich zu mir sehr gut zu leben (bevor mir Sozialneid vorgeworfen wird, habe weder
Kinder noch Hrarzt4) braucht es nun wirklich nicht viel IQ.

Aber was Tun? Unethische genetische Vorauslese am Embryo betreiben?

#8:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 21:44
    —
Wirklich? Vielleicht verändert sich aber auch nur die Art der Kompetenzen, es verschieben sich die Formen von Intelligenz, was nicht mehr so benötigt wird, nimmt ab, anderes aber vielleicht zu?

#9:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:05
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Wirklich? Vielleicht verändert sich aber auch nur die Art der Kompetenzen, es verschieben sich die Formen von Intelligenz, was nicht mehr so benötigt wird, nimmt ab, anderes aber vielleicht zu?

Und wo siehst du diese „Zunahme“? Sehr glücklich

#10:  Autor: Zumsel BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:14
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wirklich? Vielleicht verändert sich aber auch nur die Art der Kompetenzen, es verschieben sich die Formen von Intelligenz, was nicht mehr so benötigt wird, nimmt ab, anderes aber vielleicht zu?

Und wo siehst du diese „Zunahme“? Sehr glücklich


Das liegt eigentlich ziemlich auf der Hand: Abstraktionsvermögen. logisches, strukturiertes und technisches Denken usw.

#11: Re: Kein Selektionsdruck mehr ... Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:16
    —
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Das kommt auch noch hinzu. Nichts mehr mit Survival of the Fittest – kein Selektionsdruck.

Klingt nach Klischee, aber um Hartz4 zu beantragen und Kinder zu produzieren und von dem reichlichen Kindergeld im Vergleich zu mir sehr gut zu leben (bevor mir Sozialneid vorgeworfen wird, habe weder
Kinder noch Hrarzt4) braucht es nun wirklich nicht viel IQ.

Aber was Tun? Unethische genetische Vorauslese am Embryo betreiben?

Nein, weil dein Gedankengang nicht schlüssig ist. Es ist meiner Ansicht nach keine genetische, sondern eine soziale Entwicklung. Allerdings eine, die wohl kaum rückgängig zu machen ist. Massengesellschaften können, ja müssen sogar existieren mit eine Masse an folgsamen, aber ziemlich unselbständigen Einzelwesen. Ist die direkte Folge einer erfolgreichen Arbeitsteilung, und wird noch gefördert durch einen abnehmenden Bedarf an Arbeitskräften und den auf dem Fuße folgenden Sozialstaat.

#12:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:24
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astarte hat folgendes geschrieben:
Wirklich? Vielleicht verändert sich aber auch nur die Art der Kompetenzen, es verschieben sich die Formen von Intelligenz, was nicht mehr so benötigt wird, nimmt ab, anderes aber vielleicht zu?

Da aber viele "intelligente Arbeit" von Maschinen übernommen wird, nimmt die persönliche Intelligenz vielleicht tatsächlich ab.

Als Intelligenztests entwickelt wurden, wurde regelmäßig "gemessen", das "Jäger und Sammler" weniger intelligent waren.
Es lag nur an den Messmethoden. Die Tests waren nicht für Jäger und Sammler gemacht. Der "moderne Mensch" dagegen würde bei den Jäger und Sammler glatt verhungern, weil er zu "blöd" wäre, Nahrung herbei zu schaffen.
Und nicht nur Jäger und Sammler schnitten schlecht ab bei solche Tests. Weil die Tests eher dafür geeignet waren, die Intelligenz von denen zu testen, die im Dunstkreis der Testentwickler waren.

Immer für das was gebraucht wird, ist Mensch geübt.

#13:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:26
    —
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wirklich? Vielleicht verändert sich aber auch nur die Art der Kompetenzen, es verschieben sich die Formen von Intelligenz, was nicht mehr so benötigt wird, nimmt ab, anderes aber vielleicht zu?

Und wo siehst du diese „Zunahme“? Sehr glücklich


Das liegt eigentlich ziemlich auf der Hand: Abstraktionsvermögen. logisches, strukturiertes und technisches Denken usw.

Wo braucht man denn das??? Bei einer kleinen Minderheit von technischen Berufen, die übriggeblieben sind. Denke allein an die riesige Zahl technischer Zeichner, die heute keiner mehr braucht, und das ist nur ein Beispiel. Steuerberater sind ein anderes, usw. Wo ist dagegen bei Niedriglöhnern, Verkäuferinnen, Taxifahrern, Mitarbeitern in Callcentern, und wie die zahlreichen Hilfstätigkeiten alle heißen, „ Abstraktionsvermögen. logisches, strukturiertes und technisches Denken“ gefragt? Die meisten drücken Knöpfe, deren Funktionen sie nicht ansatzweise verstehen, einfach, weil man es ihnen so beigebracht hat. Verständnis ist nicht erforderlich, und Funktionieren innerhalb vorgegebener Abläufe.

#14:  Autor: Zumsel BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:35
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wirklich? Vielleicht verändert sich aber auch nur die Art der Kompetenzen, es verschieben sich die Formen von Intelligenz, was nicht mehr so benötigt wird, nimmt ab, anderes aber vielleicht zu?

Und wo siehst du diese „Zunahme“? Sehr glücklich


Das liegt eigentlich ziemlich auf der Hand: Abstraktionsvermögen. logisches, strukturiertes und technisches Denken usw.

Wo braucht man denn das??


Ständig. Überall. Allein um einen Nahverkehrsplan zu verstehen dürfte man über ein Ausmaß an Abstraktionsvermögen verfügen müssen, das du bei keinem Steinzeitmenschen finden würdest. Ähnliches gilt für die Kreierung einer sinnvollen Suchanfrage bei Google. Oder überhaupt für den Umgang mit der Masse an einströmenden Informationen. Zugegeben, die neuesten Entwicklungen im Bereich Semantic Web usw. machen das womöglich über kurz oder lang überflüssig...

#15:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:39
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Immer für das was gebraucht wird, ist Mensch geübt.

So isses! Und individuelle Intelligenz wird zunehmend weniger gebraucht. Für viele Menschen haben wir sogar schon seit Generationen keine andere Verwendung mehr als als Konsumenten. Karriere-Ziel: Hartz IV. Jeder Lehrer kennt solche Fälle.

#16:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:46
    —
Dass der Intelligenzrückgang sehr real ist, merkt man schon daran, dass einige Leute Idiocracy anscheinend ernsthaft für eine Dokumentation halten. Dafür muss man halt schon sehr verblödet sein...

#17:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 22:47
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Immer für das was gebraucht wird, ist Mensch geübt.

So isses! Und individuelle Intelligenz wird zunehmend weniger gebraucht. Für viele Menschen haben wir sogar schon seit Generationen keine andere Verwendung mehr als als Konsumenten. Karriere-Ziel: Hartz IV. Jeder Lehrer kennt solche Fälle.


traurig genug. deshalb sterben eben auch so privilegierte misters wie jobs an krebs z.b. man könnte weiter sein, nutzte man das potential.

#18:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 12.06.2020, 23:07
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Wilson hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Immer für das was gebraucht wird, ist Mensch geübt.

So isses! Und individuelle Intelligenz wird zunehmend weniger gebraucht. Für viele Menschen haben wir sogar schon seit Generationen keine andere Verwendung mehr als als Konsumenten. Karriere-Ziel: Hartz IV. Jeder Lehrer kennt solche Fälle.


traurig genug. deshalb sterben eben auch so privilegierte misters wie jobs an krebs z.b. man könnte weiter sein, nutzte man das potential.


Am Kopf kratzen

#19: Intelligenz allein reicht auch nicht Autor: neurosemantik BeitragVerfasst am: 13.06.2020, 04:39
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Dass der Intelligenzrückgang sehr real ist, merkt man schon daran, dass einige Leute Idiocracy anscheinend ernsthaft für eine Dokumentation halten. Dafür muss man halt schon sehr verblödet sein...

Ups, den hab' ich noch gar nicht gesehen (werde ich gleich morgen mal nachholen).
Bin ja (leider? - den dümmlichen Hartz4lern vor RTL2 geht's ja dabei nicht unbedingt schlecht) auch nicht
unintelligent / unstudiert (aber mangels auf meine Bedürfnisse zugeschnittener Homeofficemöglichkeit und mangels
Vermittlungsgeschick auch dauerarbeitslos und daher außer als nichtrechter Wähler für die Gesellschaft zu nicht viel
nütze - zumal Konsumismusfeind), doch für eine gut funktionierende Gesellschaft reicht logische Intelligenz allein eh
nicht:

Es gibt zum Beispiel genug hochintelligente Psychopathen (in Politik und Wirtschaft) die den Staat und die Gesellschaft
für ihre asozialen Ziele nur ausnutzen.
Etwas mehr Anstand und Gewissen für soziale Gerechtigkeit ist auch nötig sonst fliegt einem der Staat (so wie
es für manche durch "Black Lives matter" gerade aussieht) nämlich auch um die Ohren. Aber die sozial Schwachen
schaffen es ohne eine "demokratische", d.h. "mehrheitliche Revolution" auch nie, obwohl sie in der Mehrheit wären.

Die Mehrheit der Menschheit hat ja gar kein Vermögen, aber es sind immer zu viele dumpfe Rechte, Abgehängte
dabei die sich auf die Mehrheit der neoliberalen "Mitte" / Rechten bis hin zu den Faschisten und Autokraten schlagen...
(Und davon werden es durch die aktuelle neurobiologische Entwicklung eben leider immer mehr)

Linksintellektuelle waren zum Beispiel noch nie und nirgends auf der Welt in der Mehrheit, weshalb es sowohl im
Bereich des Sozialismus wie Kommunismus nur Diktaturen gab (rechts ja auch).

Vielleicht müssten "Vernunftmenschen" (sowohl was IQ als auch EQ angeht) sich irgendwo auf der Welt zusammen tun
und ein eigenes Land kaufen um eine gut funktionierende Staatsalternative aufzubauen, aber ich beginne zu träumen
(das funktioniert ja schon selten in einer Beziehung geschweige in einer WG oder gar in einem Staat)...

#20: Re: Intelligenz allein reicht auch nicht Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 13.06.2020, 07:42
    —
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Dass der Intelligenzrückgang sehr real ist, merkt man schon daran, dass einige Leute Idiocracy anscheinend ernsthaft für eine Dokumentation halten. Dafür muss man halt schon sehr verblödet sein...

Ups, den hab' ich noch gar nicht gesehen (werde ich gleich morgen mal nachholen).

Lohnt sich echt nicht. Der Film ist das, was er kritisiert.

#21:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 13.06.2020, 11:59
    —
Was sich jedenfalls hier zeigt, ist dass es ältere Nörgler gibt, die sich für was Besseres und für schlauer halten, wobei sich das in ihren Beiträgen nicht immer bestätigt.

Aber ist das was Neues? Schulterzucken

#22:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 13.06.2020, 12:05
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Was sich jedenfalls hier zeigt, ist dass es ältere Nörgler gibt, die sich für was Besseres und für schlauer halten, wobei sich das in ihren Beiträgen nicht immer bestätigt.

Aber ist das was Neues? Schulterzucken


Lachen

#23:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 13.06.2020, 12:53
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Was sich jedenfalls hier zeigt, ist dass es ältere Nörgler gibt, die sich für was Besseres und für schlauer halten, wobei sich das in ihren Beiträgen nicht immer bestätigt.

Aber ist das was Neues? Schulterzucken

Ist der Hinweis auf „Alter“ oder „Nörgelei“ neuerdings ein Argument? Langsam überbietest du dich selbst.

#24:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 13.06.2020, 12:59
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Ist der Hinweis auf „Alter“ oder „Nörgelei“ neuerdings ein Argument? Langsam überbietest du dich selbst.

Ok, boomer. Cool

#25:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 13.06.2020, 17:32
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Was sich jedenfalls hier zeigt, ist dass es ältere Nörgler gibt, die sich für was Besseres und für schlauer halten, wobei sich das in ihren Beiträgen nicht immer bestätigt.

Aber ist das was Neues? Schulterzucken

Ist der Hinweis auf „Alter“ oder „Nörgelei“ neuerdings ein Argument? Langsam überbietest du dich selbst.


erkläre doch mal deine hartz4- theorie von oben bitte.
wie genau macht man hartz4- karriere? was muss man tun?

#26: Re: Kein Selektionsdruck mehr ... Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 13.06.2020, 18:45
    —
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Klingt nach Klischee, aber um Hartz4 zu beantragen und Kinder zu produzieren und von dem reichlichen Kindergeld im Vergleich zu mir sehr gut zu leben (bevor mir Sozialneid vorgeworfen wird, habe weder
Kinder noch Hrarzt4) braucht es nun wirklich nicht viel IQ.

Behaupten, von HartzIV und "reichlichem" Kindergeld könne man im Vergleich zu irgendwem anderem in Deutschland sehr gut leben, und gleichzeitig über mangelnden IQ und EQ bei anderen jammern. Nee, klar.

#27:  Autor: Die FiktionWohnort: Düsseldorf BeitragVerfasst am: 14.06.2020, 00:00
    —
Puha, ein wirklich schwieriges Thema.
Hängt aber sicher auch davon ab, mit Wem man es zu tun hat.
Mein Gebiet sind Oldtimer.
Wir haben oft Kunden unter einem Alter von 40 Jahren. Solchen Menschen muss man tatsächlich erstmal beibringen, wie man ein Fahrzeug bedient, das einen Motor mit Vergaser hat.
Die haben alle nur Erfahrungen mit computergesteuerten Einspritzmotoren.
Zündschlüssel rein, brumm, Motor läuft. Egal ob kalt oder warm, nass oder trocken.
Ganz meine Welt, zu erklären und zu zeigen.

.....sitze ich dann mit dem Kunden in seinem Alltagsfahrzeug, gerne Tesla oder BMW I3, dann dreht sich das Ganze um 180 Grad.
Kein Zündschlüssel, smarte Multimediaeinheit. Das Auto ``lebt´´ im digitalen Verbund mit seinem Besitzer.
Da bin ich dann ganz weit hinten !

Lässt die Intelligenz wirklich nach, oder habe sich ihre Schwerpunkte bloß verändert ?

#28:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 14.06.2020, 11:13
    —
Die Fiktion hat folgendes geschrieben:
Puha, ein wirklich schwieriges Thema.
Hängt aber sicher auch davon ab, mit Wem man es zu tun hat.
Mein Gebiet sind Oldtimer.
Wir haben oft Kunden unter einem Alter von 40 Jahren. Solchen Menschen muss man tatsächlich erstmal beibringen, wie man ein Fahrzeug bedient, das einen Motor mit Vergaser hat.
Die haben alle nur Erfahrungen mit computergesteuerten Einspritzmotoren.
Zündschlüssel rein, brumm, Motor läuft. Egal ob kalt oder warm, nass oder trocken.
Ganz meine Welt, zu erklären und zu zeigen.

.....sitze ich dann mit dem Kunden in seinem Alltagsfahrzeug, gerne Tesla oder BMW I3, dann dreht sich das Ganze um 180 Grad.
Kein Zündschlüssel, smarte Multimediaeinheit. Das Auto ``lebt´´ im digitalen Verbund mit seinem Besitzer.
Da bin ich dann ganz weit hinten !

Lässt die Intelligenz wirklich nach, oder habe sich ihre Schwerpunkte bloß verändert ?


Ich bin mal mit dem auto meines Schwiegersohnes durch die Waschstraße gefahren.
Am Ende der Straße habe ich kurz Blut und Wasser geschwitzt, weil ich gschwind nicht gefunden habe, wie das Ding wieder zu starten ist.

#29: Re: Kein Selektionsdruck mehr ... Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 14.06.2020, 11:46
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Klingt nach Klischee, aber um Hartz4 zu beantragen und Kinder zu produzieren und von dem reichlichen Kindergeld im Vergleich zu mir sehr gut zu leben (bevor mir Sozialneid vorgeworfen wird, habe weder
Kinder noch Hrarzt4) braucht es nun wirklich nicht viel IQ.

Behaupten, von HartzIV und "reichlichem" Kindergeld könne man im Vergleich zu irgendwem anderem in Deutschland sehr gut leben, und gleichzeitig über mangelnden IQ und EQ bei anderen jammern. Nee, klar.


Musste erstmal nachschauen, wie hoch aktuell das Kindergeld ist.
204 Euro im Monat...
Das würde ich nun wirklich nicht als reichlich bezeichnen.

#30: Re: Kein Selektionsdruck mehr ... Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 14.06.2020, 13:50
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Klingt nach Klischee, aber um Hartz4 zu beantragen und Kinder zu produzieren und von dem reichlichen Kindergeld im Vergleich zu mir sehr gut zu leben (bevor mir Sozialneid vorgeworfen wird, habe weder
Kinder noch Hrarzt4) braucht es nun wirklich nicht viel IQ.

Behaupten, von HartzIV und "reichlichem" Kindergeld könne man im Vergleich zu irgendwem anderem in Deutschland sehr gut leben, und gleichzeitig über mangelnden IQ und EQ bei anderen jammern. Nee, klar.


Musste erstmal nachschauen, wie hoch aktuell das Kindergeld ist.
204 Euro im Monat...
Das würde ich nun wirklich nicht als reichlich bezeichnen.

Vor allem wird Kindergeld ja aufs ALG2 angerechnet. D.h. Alg2-Empfänger erhalten das Geld des ALG2 und Schluss.

Und Alg2 berechnet sich nun mal nach Existenzminimum. Egal in welcher Situation jemand ist, wenn er nicht auf irgendwelche staatlichen Leistungen verzichtet, kann niemand im Vergleich dazu schlechter dastehen. Jemand, der über den fehlenden IQ anderer jammert, sollte das wissen.

Und die finanzielle Situation von Alg2-Empfängern als "reichlich" zu bezeichnen, spricht auch nicht für den eigenen EQ.



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