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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#61:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 18:43
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein gutes Grundgesetz ist wohl erste Voraussetzung.

Da haben gestern bei dir viele demonstriert, die berufen sich auf das Grundgesetz und bekommen 'Haue'.


Wo haben die Haue bekommen?

Schau dir mal an wie die in den Monaten alles bezeichnet wurden, auch hier im "Freigeister"-Forum, "Rechte" bis hin zu Nazis.
Deshalb, komm mir nicht mit dem Grundgesetz. Sobald jemand auftaucht die das Grundgesetz in Anspruch nehmen durch den der eigene Weg in Frage gestellt wird, als falscher Weg dargestellt wird, vermehren sich diese Nazis auf einmal, alles Nazis.

#62:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 19:00
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein gutes Grundgesetz ist wohl erste Voraussetzung.

Da haben gestern bei dir viele demonstriert, die berufen sich auf das Grundgesetz und bekommen 'Haue'.

Wo haben die Haue bekommen?

Schau dir mal an wie die in den Monaten alles bezeichnet wurden, auch hier im "Freigeister"-Forum, "Rechte" bis hin zu Nazis.
Deshalb, komm mir nicht mit dem Grundgesetz. Sobald jemand auftaucht die das Grundgesetz in Anspruch nehmen durch den der eigene Weg in Frage gestellt wird, als falscher Weg dargestellt wird, vermehren sich diese Nazis auf einmal, alles Nazis.

Das ist ja in mehrfacher Hinsicht eine Verdrehung, wenn nicht Lüge.

Erstens werden diese Leute ja gar nicht als "alles Nazis" bezeichnet, sondern als Verschwörungstheoretiker, die mit Rechtsextremisten und auch Nazis gemeinsam demonstrieren. Und dass die weitgehend verschwörungstheoretischen Schwachsinn von sich geben und kein Problem damit haben, mit Nazis zusammen zu demonstrieren, ist nun mal Tatsache.

Zweitens werden nicht automatisch Leute so bezeichnet, "Sobald jemand auftaucht die das Grundgesetz in Anspruch nehmen durch den der eigene Weg in Frage gestellt wird" (ich glaube, ich verstehe es trotz der unklaren Grammatik). Es gibt ganz viele Demos und politische Bewegungen, bei denen das definitiv nicht der Fall ist, etwa FFF. Da sind aber nun mal auch tatsächlich keine Nazis, im Gegensatz zu den Querdenker-Demos.

Drittens bekommen sie eben keine "Haue", sondern dürfen ja, ganz im Gegenteil, immer wieder frei demonstrieren, obwohl sie einen Dreck auf die derzeit notwendigen Auflagen geben - während andere Demos, etwa eine Gedenkdemo zu den Anschlägen in Hanau, abgesagt werden, obwohl es dort keine Hinweise gab, dass sich die Leute nicht an Hygienemaßnahmen halten würden.

Und viertens ist ein bisschen inhaltlicher Gegenwind keine "Haue", sondern die demokratische Meinungsäußerung der anderen Leute.

#63:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 19:24
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und dass die [..] kein Problem damit haben, mit Nazis zusammen zu demonstrieren, ist nun mal Tatsache.

Soso

Für wen ist das eine Tatsache...?

#64:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 19:25
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sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein gutes Grundgesetz ist wohl erste Voraussetzung.

Da haben gestern bei dir viele demonstriert, die berufen sich auf das Grundgesetz und bekommen 'Haue'.


Wo haben die Haue bekommen?

Schau dir mal an wie die in den Monaten alles bezeichnet wurden, auch hier im "Freigeister"-Forum, "Rechte" bis hin zu Nazis.
Deshalb, komm mir nicht mit dem Grundgesetz. Sobald jemand auftaucht die das Grundgesetz in Anspruch nehmen durch den der eigene Weg in Frage gestellt wird, als falscher Weg dargestellt wird, vermehren sich diese Nazis auf einmal, alles Nazis.


Du lenkst nur ab.

#65:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 19:42
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und dass die [..] kein Problem damit haben, mit Nazis zusammen zu demonstrieren, ist nun mal Tatsache.

Soso

Für wen ist das eine Tatsache...?

Auf diversen Demos gab es die Teilnahme von Nazis diverser Organisationen wie III.Weg, Die Rechte, NPD. Rechtsradikale wie AfD-Leute, Reichsbürger usw. noch mehr. Zwischen Querdenkern und Reichsbürgern gab es gemeinsame Treffen. Ein Querdenker-Sprecher hat es begrüßt, wenn NPD-Leute für "Frieden und Freiheit" demonstrieren, das wäre "doch schön". Usw.
Es gibt immer wieder holocaustverharmlosende Symbole (wie den ekelhaften "Ungeimpft"-Stern), teils auch ganz offenen Antisemitismus wie bei Hildmann, dem ja nun viele Querdenker folgen.

Wo sind dagegen die klaren Aussagen, dass all so etwas nicht erwünscht ist? Die klare Aussage, dass Rechtsradikale zu Hause bleiben sollen usw? Die Distanzierung auf den Demos selbst?

---------------------------

Und auf meine anderen Punkte, warum deine Aussage Quatsch war, gehst du ja gar nicht erst ein.

#66:  Autor: jdfWohnort: Dogville BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 19:43
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sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein gutes Grundgesetz ist wohl erste Voraussetzung.

Da haben gestern bei dir viele demonstriert, die berufen sich auf das Grundgesetz und bekommen 'Haue'.

Wer sich aufs Grundgesetz beruft, darf keine "Haue" kriegen? Deal.

Mein Recht auf die freie Entfaltung meiner Persönlichkeit wird verletzt, weil ich keine Menschen töten und dann essen darf.

#67:  Autor: jdfWohnort: Dogville BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 19:48
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein gutes Grundgesetz ist wohl erste Voraussetzung.

Da haben gestern bei dir viele demonstriert, die berufen sich auf das Grundgesetz und bekommen 'Haue'.


Wo haben die Haue bekommen?

Schau dir mal an wie die in den Monaten alles bezeichnet wurden, auch hier im "Freigeister"-Forum, "Rechte" bis hin zu Nazis.
Deshalb, komm mir nicht mit dem Grundgesetz. Sobald jemand auftaucht die das Grundgesetz in Anspruch nehmen durch den der eigene Weg in Frage gestellt wird, als falscher Weg dargestellt wird, vermehren sich diese Nazis auf einmal, alles Nazis.

Diejenigen, die die Demonstrant*innen gegen die Verordnungen zur Eindämmung von Covid-19 Rechte und Nazis nennen, machen von Art 5 jenes Grundgesetzes gebrauch, das (nach deiner Formulierung) die Covidioten für sich in Anspruch nehmen.

Bei den einen ist GG okay und bei den anderen nicht, oder was denn jetzt?

#68:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 19:51
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tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein gutes Grundgesetz ist wohl erste Voraussetzung.

Da haben gestern bei dir viele demonstriert, die berufen sich auf das Grundgesetz [...]

Ja, sie berufen sich aufs Grundgesetz und wollen gleichzeitig ein anderes System. Sie sind für Liebe und Frieden und Freiheit und protestieren fröhlich gemeinsam mit Nazis. Sie rufen "keine Gewalt" und greifen politische Gegner, Journalisten und Polizisten an. Usw.

Kurz: Deren Berufung aufs GG ist wirr, heuchlerisch und einfach nicht ernst zu nehmen.

sehr gut hat folgendes geschrieben:
[...] und bekommen 'Haue'.

Bekommen sie ja eben leider nicht. Sie scheißen regelmäßig mit voller Absicht auf jegliche Auflagen, die sie in der Pandemiesituation sinnvollerweise für ihre Demos bekommen, und dürfen den anderen dennoch weiter auf der Nase rumtanzen. Nach der soundsovielten Wiederholung dieses Spielchens und dieser Verhöhnung des Rechtsstaats könnten da ruhig mal Demoverbote und im Bedarfsfall Wasserwerfer und Knüppel zum Einsatz kommen.
Aber sowas gibt's ja nur für Linke.

Zur Erinnerung(betreffs Abstände und so) :

Der Mann im blauen Hemd sagte ein paar Tage nach diesem Foto über Berlin-Demo dieses:
"Die Verantwortungslosigkeit einiger Weniger ist ein Risiko für uns alle"
"Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler. Und wir gefährden darüber hinaus die Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens. Jede und jeder von uns steht jetzt in der Verantwortung, einen zweiten Lockdown zu verhindern."


( https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2219437#2219437 )

Übergroßes Bild ersetzt. - jdf

#69:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 19:57
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein gutes Grundgesetz ist wohl erste Voraussetzung.

Da haben gestern bei dir viele demonstriert, die berufen sich auf das Grundgesetz [...]

Ja, sie berufen sich aufs Grundgesetz und wollen gleichzeitig ein anderes System. Sie sind für Liebe und Frieden und Freiheit und protestieren fröhlich gemeinsam mit Nazis. Sie rufen "keine Gewalt" und greifen politische Gegner, Journalisten und Polizisten an. Usw.

Kurz: Deren Berufung aufs GG ist wirr, heuchlerisch und einfach nicht ernst zu nehmen.

sehr gut hat folgendes geschrieben:
[...] und bekommen 'Haue'.

Bekommen sie ja eben leider nicht. Sie scheißen regelmäßig mit voller Absicht auf jegliche Auflagen, die sie in der Pandemiesituation sinnvollerweise für ihre Demos bekommen, und dürfen den anderen dennoch weiter auf der Nase rumtanzen. Nach der soundsovielten Wiederholung dieses Spielchens und dieser Verhöhnung des Rechtsstaats könnten da ruhig mal Demoverbote und im Bedarfsfall Wasserwerfer und Knüppel zum Einsatz kommen.
Aber sowas gibt's ja nur für Linke.

Zur Erinnerung(betreffs Abstände und so) :
[img]Bild von Steinmeier und Familie[/img]
Der Mann im blauen Hemd sagte ein paar Tage nach diesem Foto über Berlin-Demo dieses:
"Die Verantwortungslosigkeit einiger Weniger ist ein Risiko für uns alle"
"Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler. Und wir gefährden darüber hinaus die Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens. Jede und jeder von uns steht jetzt in der Verantwortung, einen zweiten Lockdown zu verhindern."


( https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2219437#2219437 )

Du läßt hier ständig Ablenkungsballons los.
Du hast uns aber immer noch nicht gesagt, wie du dir eine Regierung vorstellst. Stattdessen immer nur wie es nicht sein soll.

#70:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 20:03
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
[img]Bild von Steinmeier und Familie[/img]

Familie? Wär das dann Thema gewesen?

#71:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 20:07
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
[img]Bild von Steinmeier und Familie[/img]

Familie? Wär das dann Thema gewesen?


Ich möchte hier nicht weiter über Fehlverhalten bei Coronamaßnahmen diskutieren. Die Diskussion gehört nicht hierher, sondern zum Thema kommen!
Wie stellst du dir eine Regierung vor?

#72: Wo ist die Opposition? Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 20:13
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das war keine Antwort auf meine Frage, sondern wieder mal das übliche Blabla. Mit den Augen rollen


Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Langsam, langsam. Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun!

Bevor ich hier irgend welche Konsequenzen erläutere, wollte ich einfach nur mal demonstrieren, dass es unter der deutschen Parteienlandschaft offenbar keine wirklich grundsätzliche Opposition zur CDU-Politik gibt. ... Deshalb meine Frage: Wo ist die Opposition unter deutschen Parteien, wenn sich nun auch die Grünen dermaßen erblöden und an der Spitze der BaWü-Grünen ein Schwarzer sitzt?


Erst die Diagnose, dann die Therapie, vrolijke.

Das ist immer so, nicht nur in der Medizin.

Die Leute wollen durchaus nicht immer die Schwarzen. Aber sie bekommen immer die Schwarzen, egal, ob sie SPD oder Grüne wählen. Das kann doch nicht in Ordnung sein, oder?

Wo ist die grundsätzliche Opposition zur CDU?

#73:  Autor: jdfWohnort: Dogville BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 20:22
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Zur Erinnerung(betreffs Abstände und so) :

Der Mann im blauen Hemd sagte ein paar Tage nach diesem Foto über Berlin-Demo dieses:
"Die Verantwortungslosigkeit einiger Weniger ist ein Risiko für uns alle"
"Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler. Und wir gefährden darüber hinaus die Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens. Jede und jeder von uns steht jetzt in der Verantwortung, einen zweiten Lockdown zu verhindern."


( https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2219437#2219437 )

Und? Haben sich die Covidioten auch schon für die Verstöße gegen die Verordnungen zur Eindämmung von Covid-19 entschuldigt?

Zitat:
Steinmeier bedauert Verstoß gegen Hygiene-Regeln

https://www.sueddeutsche.de/politik/steinmeier-urlaub-corona-regeln-entschuldigung-1.4992669

#74: Re: Wo ist die Opposition? Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 20:24
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das war keine Antwort auf meine Frage, sondern wieder mal das übliche Blabla. Mit den Augen rollen


Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Langsam, langsam. Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun!

Bevor ich hier irgend welche Konsequenzen erläutere, wollte ich einfach nur mal demonstrieren, dass es unter der deutschen Parteienlandschaft offenbar keine wirklich grundsätzliche Opposition zur CDU-Politik gibt. ... Deshalb meine Frage: Wo ist die Opposition unter deutschen Parteien, wenn sich nun auch die Grünen dermaßen erblöden und an der Spitze der BaWü-Grünen ein Schwarzer sitzt?


Erst die Diagnose, dann die Therapie, vrolijke.

Das ist immer so, nicht nur in der Medizin.

Die Leute wollen durchaus nicht immer die Schwarzen. Aber sie bekommen immer die Schwarzen, egal, ob sie SPD oder Grüne wählen. Das kann doch nicht in Ordnung sein, oder?

Wo ist die grundsätzliche Opposition zur CDU?


Ich kenne nicht alle Parteien, aber es sollen jede menge sein. Die will wohl niemand haben.
Immer dieses Ablenkungsgeschwetz!

#75: Re: Wo ist die Opposition? Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 20:51
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das war keine Antwort auf meine Frage, sondern wieder mal das übliche Blabla. Mit den Augen rollen


Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Langsam, langsam. Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun!

Bevor ich hier irgend welche Konsequenzen erläutere, wollte ich einfach nur mal demonstrieren, dass es unter der deutschen Parteienlandschaft offenbar keine wirklich grundsätzliche Opposition zur CDU-Politik gibt. ... Deshalb meine Frage: Wo ist die Opposition unter deutschen Parteien, wenn sich nun auch die Grünen dermaßen erblöden und an der Spitze der BaWü-Grünen ein Schwarzer sitzt?


Erst die Diagnose, dann die Therapie, vrolijke.

Das ist immer so, nicht nur in der Medizin.

Die Leute wollen durchaus nicht immer die Schwarzen. Aber sie bekommen immer die Schwarzen, egal, ob sie SPD oder Grüne wählen. Das kann doch nicht in Ordnung sein, oder?

Wo ist die grundsätzliche Opposition zur CDU?


Ich kenne nicht alle Parteien, aber es sollen jede menge sein. Die will wohl niemand haben.
Immer dieses Ablenkungsgeschwetz!


Du klingst aggressiv. Warum so itzig?

Der Aufbau einer Opposition zur CDU aus einer Kleinpartei ist in Deutschland nicht so einfach. Deshalb wäre es nicht schlecht gewesen, wenn die Grünen, die von einer großen Anzahl der Bevölkerung gewollt war, bei ihrer Linie geblieben wäre. Noch mal so ein Projekt aufzubauen, wird wieder scheitern, wenn es genau so läuft.

Hier mal ein paar Richtigstellungen zur Politiker/-innenmüdigkeit ...

Die Mehrzahl der Menschen ist mit den Politikern unzufrieden

... und zur Parteienunzufriedenheit:

Mehrheit der Deutschen mit Parteien unzufrieden

Also da schimmert mir schon bei der Mehrhheit der Leute der Wunsch nach einer grundsätzlichen Opposition zur schwarzen Parteilandschaft durch. Also der Bedarf ist da, aber das Angebot fehlt.

Zahlen lügen nicht. Auf den Arm nehmen

#76: Re: Wo ist die Opposition? Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 20:58
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das war keine Antwort auf meine Frage, sondern wieder mal das übliche Blabla. Mit den Augen rollen


Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Langsam, langsam. Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun!

Bevor ich hier irgend welche Konsequenzen erläutere, wollte ich einfach nur mal demonstrieren, dass es unter der deutschen Parteienlandschaft offenbar keine wirklich grundsätzliche Opposition zur CDU-Politik gibt. ... Deshalb meine Frage: Wo ist die Opposition unter deutschen Parteien, wenn sich nun auch die Grünen dermaßen erblöden und an der Spitze der BaWü-Grünen ein Schwarzer sitzt?


Erst die Diagnose, dann die Therapie, vrolijke.

Das ist immer so, nicht nur in der Medizin.

Die Leute wollen durchaus nicht immer die Schwarzen. Aber sie bekommen immer die Schwarzen, egal, ob sie SPD oder Grüne wählen. Das kann doch nicht in Ordnung sein, oder?

Wo ist die grundsätzliche Opposition zur CDU?


Ich kenne nicht alle Parteien, aber es sollen jede menge sein. Die will wohl niemand haben.
Immer dieses Ablenkungsgeschwetz!


Du klingst aggressiv. Warum so itzig?

Der Aufbau einer Opposition zur CDU aus einer Kleinpartei ist in Deutschland nicht so einfach. Deshalb wäre es nicht schlecht gewesen, wenn die Grünen, die von einer großen Anzahl der Bevölkerung gewollt war, bei ihrer Linie geblieben wäre. Noch mal so ein Projekt aufzubauen, wird wieder scheitern, wenn es genau so läuft.

Hier mal ein paar Richtigstellungen zur Politiker/-innenmüdigkeit ...

Die Mehrzahl der Menschen ist mit den Politikern unzufrieden

... und zur Parteienunzufriedenheit:

Mehrheit der Deutschen mit Parteien unzufrieden

Also da schimmert mir schon bei der Mehrhheit der Leute der Wunsch nach einer grundsätzlichen Opposition zur schwarzen Parteilandschaft durch. Also der Bedarf ist da, aber das Angebot fehlt.

Zahlen lügen nicht. Auf den Arm nehmen


Und wie hättest du es dir dann vorgestellt?

#77:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 21:18
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein gutes Grundgesetz ist wohl erste Voraussetzung.

Da haben gestern bei dir viele demonstriert, die berufen sich auf das Grundgesetz [...]

Ja, sie berufen sich aufs Grundgesetz und wollen gleichzeitig ein anderes System. Sie sind für Liebe und Frieden und Freiheit und protestieren fröhlich gemeinsam mit Nazis. Sie rufen "keine Gewalt" und greifen politische Gegner, Journalisten und Polizisten an. Usw.

Kurz: Deren Berufung aufs GG ist wirr, heuchlerisch und einfach nicht ernst zu nehmen.

sehr gut hat folgendes geschrieben:
[...] und bekommen 'Haue'.

Bekommen sie ja eben leider nicht. Sie scheißen regelmäßig mit voller Absicht auf jegliche Auflagen, die sie in der Pandemiesituation sinnvollerweise für ihre Demos bekommen, und dürfen den anderen dennoch weiter auf der Nase rumtanzen. Nach der soundsovielten Wiederholung dieses Spielchens und dieser Verhöhnung des Rechtsstaats könnten da ruhig mal Demoverbote und im Bedarfsfall Wasserwerfer und Knüppel zum Einsatz kommen.
Aber sowas gibt's ja nur für Linke.

Zur Erinnerung(betreffs Abstände und so) :
[img]Steinmeier in Südtirol ohne Maske[/img]
Der Mann im blauen Hemd sagte ein paar Tage nach diesem Foto über Berlin-Demo dieses:
"Die Verantwortungslosigkeit einiger Weniger ist ein Risiko für uns alle"
"Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler. Und wir gefährden darüber hinaus die Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens. Jede und jeder von uns steht jetzt in der Verantwortung, einen zweiten Lockdown zu verhindern."


( https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2219437#2219437 )

Ja und? Dann hat halt jemand, der eine Querdenker-Demo wegen fehlender Beachtung der Hygienevorschriften kritisiert hat, sich bei anderer Gelegenheit selbst nicht daran gehalten. Dafür ist er völlig zu Recht kritisiert worden und hast sich später entschuldigt.

Welche Rolle soll das in dieser Diskussion spielen? Es widerlegt in keiner Weise meine Aussagen zu den inzwischen diversen Querdenkerdemos und belegt erst recht nicht deine Aussage, die Querdenker würden ungerechterweise "Haue bekommen" und das hätte etwas mit deren Bezugnahme aufs GG zu tun. Es ist ein reines Ablenkungsmanöver, weil dir zur Begründung deiner vorherigen wirren Aussagen offenbar nichts mehr einfällt.

#78: Re: Wo ist die Opposition? Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 04.04.2021, 21:53
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Leute wollen durchaus nicht immer die Schwarzen. Aber sie bekommen immer die Schwarzen, egal, ob sie SPD oder Grüne wählen. Das kann doch nicht in Ordnung sein, oder?

Die Behauptung, die Leute würden "immer die Schwarzen" "bekommen", obwohl sie sie "nicht immer" "wollen", scheint mir angesichts der Wahlergebnisse und Regierungsbildungen gewagt zu sein.

Bei der letzten Bundestagswahl ist die CDU/CSU stärkste Fraktion geworden, und eine Regierungsbildung ohne sie wäre gar nicht möglich gewesen; es sei denn, Linke, Grüne, SPD und FDP hätten sich zu einer Regierung zusammengefunden. Und das ist ja wohl erstens völlig unrealistisch; und zweitens wäre eine Regierung mit der FDP aus linker Perspektive wohl auch nicht viel besser als mit der CDU, oder?

"Die Leute" haben also genau so gewählt, dass es ganz logisch war, dass sie "die Schwarzen bekommen".

Und ansonsten bekommen "die Leute" ja eben nicht "immer" die Schwarzen.

Dass aus linker Perspektive die Politik von Grünen und SPD oft zu kritisieren ist - geschenkt.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Wo ist die grundsätzliche Opposition zur CDU?

Im Kindergarten wahrscheinlich, jedenfalls gedanklich. Da sind Leute nämlich richtig aufgehoben, die Parteien dafür kritisieren, dass sie in einer parlamentarischen Demokratie mit anderen Parteien, die im Sinne einer parlamentarischen Demokratie auch demokratisch sind, in verschiedener Weise zusammenarbeiten.

Grundsätzliche Opposition zur CDU können (und sollen!) Gruppen machen, die sich mit parlamentarischer Arbeit und Wahlen erst gar nicht abgeben. Dagegen spricht nichts. Es spricht aber auch nichts dagegen, mit parlamentarischer Arbeit etwas bewegen zu wollen, soweit es in diesem Rahmen eben möglich ist.

--------------------------------------------------------

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Der Aufbau einer Opposition zur CDU aus einer Kleinpartei ist in Deutschland nicht so einfach. Deshalb wäre es nicht schlecht gewesen, wenn die Grünen, die von einer großen Anzahl der Bevölkerung gewollt war, bei ihrer Linie geblieben wäre. Noch mal so ein Projekt aufzubauen, wird wieder scheitern, wenn es genau so läuft.

Nun, eine größere Anzahl der Leute scheint es ganz OK zu finden, dass die Grünen eben keine "grundsätzliche" Opposition zur CDU mehr sind. Jedenfalls nach den Wahlergebnissen.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Hier mal ein paar Richtigstellungen zur Politiker/-innenmüdigkeit ...

Die Mehrzahl der Menschen ist mit den Politikern unzufrieden

... und zur Parteienunzufriedenheit:

Mehrheit der Deutschen mit Parteien unzufrieden

Also da schimmert mir schon bei der Mehrhheit der Leute der Wunsch nach einer grundsätzlichen Opposition zur schwarzen Parteilandschaft durch. Also der Bedarf ist da, aber das Angebot fehlt.

Zahlen lügen nicht. Auf den Arm nehmen

Die Zahlen belegen Unzufriedenheit mit Parteien und Politiker:innen. Sie belegen keine Differenz zwischen Politiker:innenmüdigkeit und Politikmüdigkeit, also dass ausgerechnet diejenigen besonders der Politiker:innen müde seien, die besonderes Interesse für Politik haben. Genau das war ja aber deine Behauptung.

#79: Re: Wo ist die Opposition? Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 05.04.2021, 14:47
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Leute wollen durchaus nicht immer die Schwarzen. Aber sie bekommen immer die Schwarzen, egal, ob sie SPD oder Grüne wählen. Das kann doch nicht in Ordnung sein, oder?

Die Behauptung, die Leute würden "immer die Schwarzen" "bekommen", obwohl sie sie "nicht immer" "wollen", scheint mir angesichts der Wahlergebnisse und Regierungsbildungen gewagt zu sein.

Bei der letzten Bundestagswahl ist die CDU/CSU stärkste Fraktion geworden, und eine Regierungsbildung ohne sie wäre gar nicht möglich gewesen; es sei denn, Linke, Grüne, SPD und FDP hätten sich zu einer Regierung zusammengefunden. Und das ist ja wohl erstens völlig unrealistisch; und zweitens wäre eine Regierung mit der FDP aus linker Perspektive wohl auch nicht viel besser als mit der CDU, oder?

"Die Leute" haben also genau so gewählt, dass es ganz logisch war, dass sie "die Schwarzen bekommen".

Und ansonsten bekommen "die Leute" ja eben nicht "immer" die Schwarzen.

Dass aus linker Perspektive die Politik von Grünen und SPD oft zu kritisieren ist - geschenkt.


Beide haben sich von ihrer Basis und von den sozialen Bewegungen, aus denen sie stammen, entfernt und entfremdet. Die soziale Basis der CDU/CSU dagegen sollte klar sein. Es sind die Kapitalisten und Kapitalprofiteure im engeren und weiteren Sinne, also das Großbürgertum.

Wenn nach der SPD nun auch die Grünen den - ach! - "demokratischen" Charakter der CDU zu erkennen vermeinen und dem reaktionären Haufen herzlichst zum 75. Geburtstag gratuliert - nicht ohne hinzuzufügen, dass dieser Verein heimlich schon immer das poltiische Vorbild gewesen sei - also, was braucht man denn noch, um solche politisch rückwärts gewandten Wendehälse als das zu charaktieren, was sie sind?

Und was hat so eine Schleimerei mit "Demokratie" zu tun? Es ist einfach der Verrat an ehemals sozialen bzw. ökologischen Zielen. Oder siehst du da noch was anderes?

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Wo ist die grundsätzliche Opposition zur CDU?

Im Kindergarten wahrscheinlich, jedenfalls gedanklich. Da sind Leute nämlich richtig aufgehoben, die Parteien dafür kritisieren, dass sie in einer parlamentarischen Demokratie mit anderen Parteien, die im Sinne einer parlamentarischen Demokratie auch demokratisch sind, in verschiedener Weise zusammenarbeiten.


Und dabei ihre sozialen, ökologischen und friedenspolitischen Ziele einfach mal über Bord werfen?

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Grundsätzliche Opposition zur CDU können (und sollen!) Gruppen machen, die sich mit parlamentarischer Arbeit und Wahlen erst gar nicht abgeben. Dagegen spricht nichts. Es spricht aber auch nichts dagegen, mit parlamentarischer Arbeit etwas bewegen zu wollen, soweit es in diesem Rahmen eben möglich ist.


Die wissen genau, dass sie mit der CDU/CSU nichts werden bewegen können. Und trotzdem geben sie vor, weiterhin ihre Wahlziele mit den Schwarzen umsetzen zu können. Aber es geht nicht. Wer mit der CDU/CSU koaliert, gibt damit seine sozialen Ziele auf.

--------------------------------------------------------

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Der Aufbau einer Opposition zur CDU aus einer Kleinpartei ist in Deutschland nicht so einfach. Deshalb wäre es nicht schlecht gewesen, wenn die Grünen, die von einer großen Anzahl der Bevölkerung gewollt war, bei ihrer Linie geblieben wäre. Noch mal so ein Projekt aufzubauen, wird wieder scheitern, wenn es genau so läuft.

Nun, eine größere Anzahl der Leute scheint es ganz OK zu finden, dass die Grünen eben keine "grundsätzliche" Opposition zur CDU mehr sind. Jedenfalls nach den Wahlergebnissen.


Die CDU hat ein Rekord-Negativergebnis in Ba-Wü erzielt. Die Wähler/-innen sind bestimmt nicht deshalb zu den Grünen übergelaufen, um hinterher wieder bei der CDU zu landen, oder?

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Hier mal ein paar Richtigstellungen zur Politiker/-innenmüdigkeit ...

Die Mehrzahl der Menschen ist mit den Politikern unzufrieden

... und zur Parteienunzufriedenheit:

Mehrheit der Deutschen mit Parteien unzufrieden

Also da schimmert mir schon bei der Mehrhheit der Leute der Wunsch nach einer grundsätzlichen Opposition zur schwarzen Parteilandschaft durch. Also der Bedarf ist da, aber das Angebot fehlt.

Zahlen lügen nicht. Auf den Arm nehmen


Die Zahlen belegen Unzufriedenheit mit Parteien und Politiker:innen. Sie belegen keine Differenz zwischen Politiker:innenmüdigkeit und Politikmüdigkeit, also dass ausgerechnet diejenigen besonders der Politiker:innen müde seien, die besonderes Interesse für Politik haben. Genau das war ja aber deine Behauptung.


Wenn die Politikermüdigkeit zunimmt, wird das wohl kaum an denjenigen liegen, welche sich noch nie für Politik interessiert haben; denn deren Prozentsatz dürfte wohl in etwa gleich bleiben.

Aber sicherlich muss man da noch weitere Studien beibringen. Die oben zitierten Studien sind dennoch eindeutig.

Wir haben es in Deutschland - und im gesamten Westen, wie auch in anderen Ländern wie z.B. Brasilien - mit einem massiven Rechtsruck zu tun und gleichzeitig mit einer deutlichen Zunahme der Aversionen gegen die Politikerkaste. Die Menschen wollen den politischen Rechtsruck nicht.

edit: Zu diesem Rechtsruck gehören natürlich auch solche Phänomene wie AfD, NSU 1.0, NSU 2.0, Pegida und *Querdenker*. Auch hier ist der Staat auf dem rechten Auge blind und schützt diese rechten Bewegungen eher als dass er sie bekämpft.

Hierbei immer wieder im Fokus: die CDU, die damit auch die Adenauer'sche Tradition in dieser Hinsicht fortsetzt.

#80:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 06.06.2021, 17:38
    —
Prognose Sachsen-Anhalt, Zahlen bezogen auf alle Wahlberechtigten:

CDU 22,1%
AfD 13,8%
Linke 6,8%
SPD 5,2%
Grüne 4%
FDP 4%
Andere 3,7%

#81:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 06.06.2021, 17:51
    —
Erste Hochrechnung Sachsen-Anhalt, Zahlen bezogen auf alle Wahlberechtigten:

CDU 22,1%
AfD 14%
Linke 6,7%
SPD 5,1%
Grüne 4%
FDP 3,9%
Andere 3,7%

#82:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 06.06.2021, 18:18
    —
Wäre schön, dass richtige wahlergebnis zu sehen...

#83:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 06.06.2021, 18:21
    —
Und die politisch relevanteren Zahlen, Stand 19:15 ARD:

CDU / 36,2 % / +6,4 / 33 Sitze
AfD / 22,5 % / -1,8 / 20
Linke / 10,9 % / -5,4 / 10
SPD / 8,4 % / -2,2 / 8
Grüne / 6,2 % / +1,0 / 6
FDP / 6,5 % / +1,6 / 6

Also eine deutliche Verschiebung hin zum rechten, aber immerhin nicht noch weiter zum rechtsextremen Lager.
Und nach einer ARD-Umfrage sind 87% der CDU-Wähler dagegen, dass die CDU eine Koalition mit der eAfD bildet. Das sollte der CDU sagen, dass es besser für sie ist, die Rechtsextremen weiter auszugrenzen.

#84:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 06.06.2021, 18:28
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Danke dafür. Schön auch endlich zu sehen wer es ins Parlament geschafft hat. Man sollte meinen, dass das ne relevante Info wäre. noc

#85:  Autor: Lord SnowWohnort: Würzburg BeitragVerfasst am: 06.06.2021, 20:46
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Die AFD in Sachsen-Anhalt hat sich nicht verbessert. Das ist schonmal gut! Daumen hoch!

#86:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 07.06.2021, 10:14
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Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Die AFD in Sachsen-Anhalt hat sich nicht verbessert. Das ist schonmal gut! Daumen hoch!


Nicht allein das: sie hat sich nicht nur um fast 4% verschlechtert sondern 14 von 15 2016 gewonnenen Direktmandaten verloren.
Das Gros der Erststimmen für den jeweiligen Direktkandidaten dürfte von AfD-Wählern gekommen sein. Beweggrund: Angst vor den Grünen und diese ungewollt indirekt wieder in die Landesregierung zu wählen.

#87:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 07.06.2021, 13:42
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Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Die AFD in Sachsen-Anhalt hat sich nicht verbessert. Das ist schonmal gut! Daumen hoch!

Das muss aber nicht so bleiben:
https://www.n-tv.de/politik/AfD-ist-staerkste-Kraft-bei-jungen-Menschen-article22601449.html
Zitat:
Die Ergebnisse stehen im Widerspruch zu den jüngsten Aussagen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Marco Wanderwitz. Dieser attestierte den Menschen in Ostdeutschland eine stärkere Tendenz zur Wahl rechtsradikaler Parteien als im Westen und begründete dies mit ihrer DDR-Vergangenheit. "Wir haben es mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind", sagte Wanderwitz der FAZ. Allerdings zeigen die Wahlergebnisse, dass die AfD auch bei Menschen beliebt ist, die die DDR entweder gar nicht oder lediglich als Kind erlebt haben.
...
Gründe für das starke Abschneiden der AfD bei der Landtagswahl sind der Forschungsgruppe Wahlen zufolge ein grundsätzlich weitverbreitetes Misstrauen in die Politik. Die Wählerschaft fühle sich benachteiligt und habe zu den Themen Rechtsextremismus und Migration "sehr eigene Ansichten". Auch der deutsche Corona-Kurs werde "sehr kritisch" gesehen.

#88:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 07.06.2021, 13:47
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Interessant finde ich die letzten Umfragen vor der Wahl, die lagen bei der
CDU 27-30%
AfD 23-26%

Bei der CDU(37,1%) bis ~10% zu wenig, bei der AfD(20,8%) bis ~5% zu hoch.
Während nach den letzten Umfragen der Abstand 1-7% beträgt lag der in der Wahl bei 16,3%.

Quelle Wikipedia:
Code:
https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Sachsen-Anhalt_2021#Letzte_Umfragen_vor_der_Wahl

#89:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 07.06.2021, 14:07
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Dafür sind sicher die außerirdischen Echsenmenschen verantwortlich!!

#90:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 07.06.2021, 19:35
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(Eh wissen:) Sachsen-Anhalt ist nunmal ein relativ kleines Land, dort haben nur etwas mehr als eine Million Bürger gewählt. Letztlich können wohl schon relativ kleine Effekte, die nur ein paar tausend Leute bewegen, sich umzuentscheiden - oder überhaupt wählen zu gehen -, dann natürlich erhebliche Auswirkungen haben.

Andererseits ist es natürlich ein Problem, daß solche Wahlumfragen so erheblich von dem Stimmungsbild abweichen, daß Demoskopie fast zur Kaffeesatzleserei wird.



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