Energie sparen - ja, aber wie?
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Freigeisterhaus -> Wissenschaft und Technik

#91:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 19.07.2022, 10:38
    —
Der Klimawandel kostet allerdings auch:

Link gekürzt.

Daneben kostet auch eine zu starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Dazu brauche ich nichts sagen, das erledigt mein Sportsfreund derzeit für mich.

Richtig ist aber auch: ohne Einspeisung würde die Hälfte des Ertrages durch Ausbau der privaten PV auf den Dächern wirkungslos verpuffen.

Link gekürzt. vrolijke

#92:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 20.07.2022, 14:12
    —
Wie man Energie spart fragen alle. Hier mal anders rum: wie sabotiert man die Energiewende?
https://www.focus.de/finanzen/news/eine-erfundene-vorschrift-verhindert-dass-1000-solaranlagen-ans-netz-gehen_id_107959911.html

#93:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 20.07.2022, 15:12
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VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Wie man Energie spart fragen alle. Hier mal anders rum: wie sabotiert man die Energiewende?
https://www.focus.de/finanzen/news/eine-erfundene-vorschrift-verhindert-dass-1000-solaranlagen-ans-netz-gehen_id_107959911.html

Zitat:
Weil eine spezielle Zertifizierung fehlt, die eigentlich gar nicht nötig wäre, dürfen 1000 fertig installierte Solaranlagen nicht an Netz gehen.
....
„Wenn ich gewusst hätte, was das für einen Ärger bedeutet, dann hätte ich dieses Ding nicht installiert”, sagt der Unternehmer.
.....
„Die Wartezeiten haben sich deutlich verlängert und betragen nun teils über ein Jahr”
....
Doch die ursprüngliche EU-Richtlinie sah gar nicht vor, dass für den Netzanschluss ein Zertifikat vorgelegt werden muss.
....
„Wir beschäftigen mittlerweile mehr als 40 Mitarbeiter, die nichts anderes machen, als sich um die reibungslose Netzanmeldung unserer Kunden zu kümmern”
Und selbst diese hauseigenen Experten benötigen nach Unternehmensangaben ungefähr vier bis fünf Stunden pro Anmeldung, so komplex ist das Verfahren.
....
Wer eine Anlage mit einer Leistung größer als 10 Kilowatt betreibt und überschüssigen Strom etwa an seine Nachbarn liefert, gilt nach deutschem Recht als Gewerbetreibender - mit allen einhergehenden Pflichten. Das Gewerbe muss bei der Gemeinde angemeldet werden, das Finanzamt stellt eine zusätzliche Steuernummer aus, die Bundesnetzagentur will wissen, an wen der Strom verteilt wird, selbst das Hauptzollamt meldet sich. Unter Umständen werden auch Einkommens- und Umsatzsteuer fällig.

#94:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 20.07.2022, 15:27
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sehr gut hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Wie man Energie spart fragen alle. Hier mal anders rum: wie sabotiert man die Energiewende?
https://www.focus.de/finanzen/news/eine-erfundene-vorschrift-verhindert-dass-1000-solaranlagen-ans-netz-gehen_id_107959911.html

Zitat:
Weil eine spezielle Zertifizierung fehlt, die eigentlich gar nicht nötig wäre, dürfen 1000 fertig installierte Solaranlagen nicht an Netz gehen.
....
„Wenn ich gewusst hätte, was das für einen Ärger bedeutet, dann hätte ich dieses Ding nicht installiert”, sagt der Unternehmer.
.....
„Die Wartezeiten haben sich deutlich verlängert und betragen nun teils über ein Jahr”
....
Doch die ursprüngliche EU-Richtlinie sah gar nicht vor, dass für den Netzanschluss ein Zertifikat vorgelegt werden muss.
....
„Wir beschäftigen mittlerweile mehr als 40 Mitarbeiter, die nichts anderes machen, als sich um die reibungslose Netzanmeldung unserer Kunden zu kümmern”
Und selbst diese hauseigenen Experten benötigen nach Unternehmensangaben ungefähr vier bis fünf Stunden pro Anmeldung, so komplex ist das Verfahren.
....
Wer eine Anlage mit einer Leistung größer als 10 Kilowatt betreibt und überschüssigen Strom etwa an seine Nachbarn liefert, gilt nach deutschem Recht als Gewerbetreibender - mit allen einhergehenden Pflichten. Das Gewerbe muss bei der Gemeinde angemeldet werden, das Finanzamt stellt eine zusätzliche Steuernummer aus, die Bundesnetzagentur will wissen, an wen der Strom verteilt wird, selbst das Hauptzollamt meldet sich. Unter Umständen werden auch Einkommens- und Umsatzsteuer fällig.


Wieso wiederholst du nochmals das selbe? Am Kopf kratzen

#95:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 20.08.2022, 19:13
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Neuer Witz: Habek will massenweise Wärmepumpen in Betrieb nehmen (lassen).
https://www.focus.de/immobilien/wohnen/3-dinge-an-denen-habecks-waermepumpen-offensive-scheitern-kann_id_136821292.html

Dazu die Frage: wo soll der Strom dafür herkommen, wenn der Ausbau von PV sabotiert wird?
Die vom Focus sind da anscheinend auch nicht drauf gekommen oder habe ich was übersehen?

Fazit: Schilda ist überall

#96:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 21.08.2022, 11:52
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Konkreter:

Die Rede ist von Installation 500000 neuer Wärmepumpenheizungen/a. Legen wir mal als Arbeitshypothese einen Wärmebedarf von 15000 kWh/a (Durchschnittswert für 120m^2) zugrunde. Das würde rechnerisch einem Strom Mehrbedarf einer Leistung von 0,8GW übers Jahr gemittelt entsrpechen.

Erleichternd kommt hinzu, dass eine Wärmepumpen Heizung nur das 1/JAZ-fache der Leistung als elektrischen Input benötigt. Soweit dieser Mehrbedarf mit PV aufgefangen werden soll, kommt jedoch erschwerend hinzu, dass der Heizbedarf größtenteils in das Winterhalbjahr fällt, in dem PV nur gut 1/4 des Jahresertrages bringt.

Unter der Annahme, dass sich beide Effekte näherungsweise aufheben und 150 kWh Jahresertrag je m^2 PV kommen wir dann auf eine pro Jahr ZUSÄTZLICH benötigte PV Fläche von 50 km^2.

Alternativ würde auch ein Neubau AKW Block pro Jahr ausreichen. Auch Mischlösungen sind denkbar,.

Wie auch immer: eine Planung für Neuinstallation von wärmepumpenheizungenm, die den Strom Mehrberdarf nicht auf dem Radar hat, ist Schrott



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