Energie sparen - ja, aber wie?
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#1: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 11:50
    —
Die Abhängigkeit von russischem Gas, Öl und Kohle führt uns in das Dilemma, mit unserem Geld den Krieg Putins in der Ukraine finanziell zu unterstützen.
Außerdem führt die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zur Erhöhung des CO2 Anteils in der Atmosphäre, was den gefährlichen Treibhaus-Effekt verstärkt.
Die Frage stellt sich also, wo und wie man als Bürger Energie aus fossilen Energieträgern einsparen kann.
Mögliche Ansätze:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
- Kochen (Häufigkeit)
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?

#2: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 12:54
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Die Abhängigkeit von russischem Gas, Öl und Kohle führt uns in das Dilemma, mit unserem Geld den Krieg Putins in der Ukraine finanziell zu unterstützen.
Außerdem führt die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zur Erhöhung des CO2 Anteils in der Atmosphäre, was den gefährlichen Treibhaus-Effekt verstärkt.
Die Frage stellt sich also, wo und wie man als Bürger Energie aus fossilen Energieträgern einsparen kann.
Mögliche Ansätze:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
- Kochen (Häufigkeit)
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?


und natürlich stellt sich die frage: WER spart? Jeder muss?

und wie soll das funktionieren?
über kontrolle, selbstverantwortung, zentrale steuerung, die abrechnung? gibts dann so credits wie in china?

#3:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 14:22
    —
Strom: ich habe gestern meinen Zähler abgelesen und werde unter 1700kWh fürs Jahr kommen. Laut Internetvergleichen ist der deutsche Durchschnitt für meine Daten 2900kWh. Ich weiss nicht wie ich den noch weiter senken könnte.

#4:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 14:27
    —
Wie ich es derzeit mache:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
Energieversorgers mit regenerative Quellen gewählt
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
Weitere Isolierung ist geplant
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
PV und Solarthermie ist geplant
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
Zusätzlicher Nutzen wird geprüft
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
Derzeit ist kein Urlaub geplant, stattdessen lokale Erlebnisse und Veranstaltungen
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
Bevorzugung von vegetarischen Nahrungsmitteln aus regionalem Anbau
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/taeglich-duschen-gesund-oder-schaedlich/
https://www.stern.de/gesundheit/uebertriebene-koerperhygiene--warum-zu-haeufiges-duschen-krank-macht-6445212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiom#Mikrobiom_des_Menschen
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
Es gibt Familien, in denen die Waschmaschine und das Bügeleisen täglich teils mehrfach benutzt werden.
Dabei sollte eine Waschmaschinen-Ladung pro Woche ausreichen, bei 40 C gewaschen, möglichst mit bügelfreier Wäsche.
- Kochen (Häufigkeit)
Ich hatte eine Phase über 1,5 Jahre, in der ich überhaupt nicht gekocht habe, sondern mich nur Müsli und belegte Brote ernährt habe. Es war gesundheitlich vorteilhaft.
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
Im Winter habe ich 16 C eingestellt als Temperatur, im Sommer gibt es keine Klimaanlage und bis zu 31 C in der Wohnung. Man kann sich entsprechend kleiden.
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
Ich vermeide Dauerlüftung und mache nur kurze Stoßlüftungen.
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?
Derzeit bin ich froh, im Home Office arbeiten zu können.

#5: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 14:31
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:

und natürlich stellt sich die frage: WER spart? Jeder muss?

und wie soll das funktionieren?
über kontrolle, selbstverantwortung, zentrale steuerung, die abrechnung? gibts dann so credits wie in china?


Erst mal über Eigenverantwortung.

Teilweise reguliert auch der Staat über Subventionen z. B. (früher) von Photovoltaik und Vorschriften, z. B. über Vorschriften zu Isolierung von Neubauten.

#6: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 14:53
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Erst mal über Eigenverantwortung.

Nein, gerade nicht.
"Eigenverantwortung" ist fast immer bloß Schönsprech für: Die Gesellschaft soll bloß nix verlangen, was nicht direkt mir zugute kommt. "Eigenverantwortung" kann (!) vielleicht sinnvoll sein, wenn es um individuelle Probleme geht; hier geht es aber um ein Problem, das so nicht-individuell wie kein anderes ist.

"Eigenverantwortung" hat in der Regel zur Folge, dass ...
... die einen nichts tun, weil sie es gar nicht können (in "Eigenverantwortung" kann kein Mieter sein Haus isolieren, kein Verkehrsteilnehmer Radwege bauen oder Buslinien einrichten);
... die anderen, weil es für sie Kosten und/oder Unannehmlichkeiten bedeutet, während sie beobachten können, dass viele andere eben nichts beitragen;
... und schließlich noch ziemlich viele, weil sie einfach auf ihre Eigenverantwortung scheißen.
Es sind nur einige wenige, die zu Eigenverantwortung in der Lage und auch willens sind.

Vor allem aber geht das Prinzip "Eigenverantwortung" daran vorbei, dass es gerade nicht Einzelpersonen sind, die hier die wesentliche Handlungsmacht haben, sondern Institutionen, einerseits Wirtschaftsunternehmen und andererseits der Staat. Wirtschaftsunternehmen werden i.d.R. nur dann etwas unternehmen, wenn es ihnen selbst Vorteile bringt, sonst aber nicht, einfach weil sie unter wirtschaftlichen Zwängen wie Konkurrenz stehen. Auf die Ausbeutung allgemein zur Verfügung stehender Ressourcen zu verzichten (hier: die Atmosphäre als Müllkippe zu benutzen), ist aber i.d.R. kein Vorteil, sondern ein Nachteil.
Deswegen sind es meistens auch die ideologischen Vertreter entsprechender Interessen, die im politischen Raum von "Eigenverantwortung" schwätzen. In der Regel heißt das: Die Leute mit Geld und Macht sollen in Ruhe gelassen werden.

Bleibt der Staat. Zum Lösen gemeinschaftlicher Probleme ist der Staat da. Das muss er tun durch die Eingriffsmöglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen, also durch Verbote oder Regulierung schädlicher Mittel einerseits, durch Förderung weniger schädlicher oder nützlicher Mittel andererseits.
Eigenverantwortung ist schön und gut als kleines Plus oder - vor allem - in einer Vorreiterrolle, um mögliche Lösungswege aufzuzeigen usw. Sie kann nicht die Lösung selbst sein.

#7:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 16:47
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Strom: ich habe gestern meinen Zähler abgelesen und werde unter 1700kWh fürs Jahr kommen. Laut Internetvergleichen ist der deutsche Durchschnitt für meine Daten 2900kWh. Ich weiss nicht wie ich den noch weiter senken könnte.

Da hast du dir mit 2900 kWh aber einen Maximalverbrauch rausgesucht. Wohnst du in einer Villa mit Durchlauferhitzer?

Zitat:
Stromkosten pro Person im Jahr (Ein- & Zweifamilienhäuser)

Warmwasser mit Strom 2.500 kWh
Warmwasser ohne Strom 2.300 kWh


Stromkosten pro Person im Jahr (Wohnung)

Warmwasser mit Strom 1.800 kWh
Warmwasser ohne Strom 1.300 kWh

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromverbrauch-singlehaushalt/

#8:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 19:41
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Strom: ich habe gestern meinen Zähler abgelesen und werde unter 1700kWh fürs Jahr kommen. Laut Internetvergleichen ist der deutsche Durchschnitt für meine Daten 2900kWh. Ich weiss nicht wie ich den noch weiter senken könnte.

Da hast du dir mit 2900 kWh aber einen Maximalverbrauch rausgesucht. Wohnst du in einer Villa mit Durchlauferhitzer?

Zitat:
Stromkosten pro Person im Jahr (Ein- & Zweifamilienhäuser)

Warmwasser mit Strom 2.500 kWh
Warmwasser ohne Strom 2.300 kWh


Stromkosten pro Person im Jahr (Wohnung)

Warmwasser mit Strom 1.800 kWh
Warmwasser ohne Strom 1.300 kWh

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromverbrauch-singlehaushalt/


Die Angaben, die ich getätigt hatte:
2 Personen, Wohnung, Warmwasser mit Strom

#9:  Autor: QuéribusWohnort: Avaricum BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 20:35
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Wie ich es derzeit mache:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
Energieversorgers mit regenerative Quellen gewählt
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
Weitere Isolierung ist geplant
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
PV und Solarthermie ist geplant
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
Zusätzlicher Nutzen wird geprüft
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
Derzeit ist kein Urlaub geplant, stattdessen lokale Erlebnisse und Veranstaltungen
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
Bevorzugung von vegetarischen Nahrungsmitteln aus regionalem Anbau
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/taeglich-duschen-gesund-oder-schaedlich/
https://www.stern.de/gesundheit/uebertriebene-koerperhygiene--warum-zu-haeufiges-duschen-krank-macht-6445212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiom#Mikrobiom_des_Menschen
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
Es gibt Familien, in denen die Waschmaschine und das Bügeleisen täglich teils mehrfach benutzt werden.
Dabei sollte eine Waschmaschinen-Ladung pro Woche ausreichen, bei 40 C gewaschen, möglichst mit bügelfreier Wäsche.
- Kochen (Häufigkeit)
Ich hatte eine Phase über 1,5 Jahre, in der ich überhaupt nicht gekocht habe, sondern mich nur Müsli und belegte Brote ernährt habe. Es war gesundheitlich vorteilhaft.
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
Im Winter habe ich 16 C eingestellt als Temperatur, im Sommer gibt es keine Klimaanlage und bis zu 31 C in der Wohnung. Man kann sich entsprechend kleiden.
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
Ich vermeide Dauerlüftung und mache nur kurze Stoßlüftungen.
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?
Derzeit bin ich froh, im Home Office arbeiten zu können.



alles ganz nett, aber zu verallgemeinernd, das funktioniert so nicht für alle und überall.
Nur zu einigen Punkten:

- Wäsche:
kommt darauf an, wieviele Personen im Haushalt leben... Im Winter braucht es in der Regel weniger Ladungen als im Sommer. 40°C sind ausreichend, aber "bügelfreie" Wäsche hat oft einen hohen Kunstfaseranteil und ist daher suboptimal (im Sommer schwitzt man in Leinen, Baumwolle und Seide weniger und im Winter hält Wolle erheblich wärmer)

- Heizung: wenn dir 16°C reichen, schön für dich. Nur reicht das nicht jedem, 19°C sind in der Regel ein guter Kompromiss, bei dem man nicht im Lauf des Tages zum Eiswürfel mutiert und da trägt man meist schon mindestens einen Wollpulover (und im Lauf des Abends kommt ein Plaid über die Füsse)
31°C im Sommer? Sorry, aber das ist nicht auszuhalten. Von wegen "entsprechend kleiden": das funzt vielleicht noch im Winter, aber im Sommer ist bei 31° im Haus nicht mehr viel mit "entsprechend kleiden" zu machen (Badeanzug?). Bei den Temperaturen schwitzt man, sobald man nur den kleinen Finger rührt. Wir haben auch keine Klima-anlage, schaffen es aber meist, die Innentemperatur unter 28°C zu halten, in dem wir sobald es abends etwas kühler wird die Fenster öffnen, die dann nachts offenlassen (Durchzug) und morgens dann Fenster zu _und_ Läden ca. dreiviertel zu.

- Homeoffice: ist leider nicht bei jedem Jobprofil möglich.

- "Mobilität im Straßenverkehr: Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad"
Städter? Klar, da geht das. Wenn du auf dem Dorf wohnst (ca 8 km ausserhalb der Stadt) ist das etwas komplizwickter. Mit dem Fahrrad einkaufen ist nicht drin, da würde man bei der Kofiguration der Strassen hier bei jeder Fahrt Leib und Leben riskieren. Elektro-Auto: als Zweitwagen oder nur für Stadtverkehr ist sowas ok, aber dafür braucht's das nötige Kleingeld. Grössere Strecken sind bei der derzeitigen Autonomie und Ladezeiten der Batterien noch zu unpraktisch, also abwarten, bis sich das verbessert.
Bus? Ähm, die Anbindung per Öffis sind hier am Ort schlichtweg lausig: ein Bus morgens, einer abends ca. um 18 Uhr und das war's dann. Ohne Auto geht hier kaum etwas.

#10:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 21:09
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wolle hat folgendes geschrieben:
Wie ich es derzeit mache:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
Energieversorgers mit regenerative Quellen gewählt
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
Weitere Isolierung ist geplant
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
PV und Solarthermie ist geplant
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
Zusätzlicher Nutzen wird geprüft
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
Derzeit ist kein Urlaub geplant, stattdessen lokale Erlebnisse und Veranstaltungen
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
Bevorzugung von vegetarischen Nahrungsmitteln aus regionalem Anbau
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/taeglich-duschen-gesund-oder-schaedlich/
https://www.stern.de/gesundheit/uebertriebene-koerperhygiene--warum-zu-haeufiges-duschen-krank-macht-6445212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiom#Mikrobiom_des_Menschen
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
Es gibt Familien, in denen die Waschmaschine und das Bügeleisen täglich teils mehrfach benutzt werden.
Dabei sollte eine Waschmaschinen-Ladung pro Woche ausreichen, bei 40 C gewaschen, möglichst mit bügelfreier Wäsche.
- Kochen (Häufigkeit)
Ich hatte eine Phase über 1,5 Jahre, in der ich überhaupt nicht gekocht habe, sondern mich nur Müsli und belegte Brote ernährt habe. Es war gesundheitlich vorteilhaft.
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
Im Winter habe ich 16 C eingestellt als Temperatur, im Sommer gibt es keine Klimaanlage und bis zu 31 C in der Wohnung. Man kann sich entsprechend kleiden.
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
Ich vermeide Dauerlüftung und mache nur kurze Stoßlüftungen.
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?
Derzeit bin ich froh, im Home Office arbeiten zu können.


Wolle: "Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut".

Und du meinst, daß dann die Fliegen nicht tot von der Wand fallen bei den Ausdünstungen?

#11: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 21:20
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Bleibt der Staat. Zum Lösen gemeinschaftlicher Probleme ist der Staat da. Das muss er tun durch die Eingriffsmöglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen, also durch Verbote oder Regulierung schädlicher Mittel einerseits, durch Förderung weniger schädlicher oder nützlicher Mittel andererseits.


In Bezug auf Klimaerwärmung haben wir gerade eine Regierung, die ihr Bestmögliches tut, die Erwärmung noch zu fördern:

Die EU importiert Flüssiggas, um sich von Russland unabhängiger zu machen – das schadet dem Klima.

https://www.nzz.ch/wissenschaft/durch-lng-import-aus-den-usa-in-die-eu-steigt-emission-von-methan-ld.1686417

Dazu werden ja auch noch die Kohlekraftwerke weiter betrieben nach unsrem Grünen-Minister Habeck.

Der eine Grüne fördert die Waffenindustrie, der andere heizt das Klima auf, tolles Resultat als "Klimaschutz".

#12:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 21:41
    —
Quéribus hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Wie ich es derzeit mache:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
Energieversorgers mit regenerative Quellen gewählt
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
Weitere Isolierung ist geplant
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
PV und Solarthermie ist geplant
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
Zusätzlicher Nutzen wird geprüft
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
Derzeit ist kein Urlaub geplant, stattdessen lokale Erlebnisse und Veranstaltungen
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
Bevorzugung von vegetarischen Nahrungsmitteln aus regionalem Anbau
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/taeglich-duschen-gesund-oder-schaedlich/
https://www.stern.de/gesundheit/uebertriebene-koerperhygiene--warum-zu-haeufiges-duschen-krank-macht-6445212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiom#Mikrobiom_des_Menschen
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
Es gibt Familien, in denen die Waschmaschine und das Bügeleisen täglich teils mehrfach benutzt werden.
Dabei sollte eine Waschmaschinen-Ladung pro Woche ausreichen, bei 40 C gewaschen, möglichst mit bügelfreier Wäsche.
- Kochen (Häufigkeit)
Ich hatte eine Phase über 1,5 Jahre, in der ich überhaupt nicht gekocht habe, sondern mich nur Müsli und belegte Brote ernährt habe. Es war gesundheitlich vorteilhaft.
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
Im Winter habe ich 16 C eingestellt als Temperatur, im Sommer gibt es keine Klimaanlage und bis zu 31 C in der Wohnung. Man kann sich entsprechend kleiden.
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
Ich vermeide Dauerlüftung und mache nur kurze Stoßlüftungen.
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?
Derzeit bin ich froh, im Home Office arbeiten zu können.



alles ganz nett, aber zu verallgemeinernd, das funktioniert so nicht für alle und überall.
(...)

Hat er nicht behauptet. Er schreibt wie er es angeblich macht. Ich interpretiere ihn als Single-Haushalt.

#13:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 21:56
    —
@wolle: Was du alles aufzählst, ist mehrheitlich von dir geplant. Da du kein Gutverdiener bist, wird es noch ca 50 bis 120 Jahre dauern, bis du das alles umsetzen kannst Lachen
Die 16 Grad Raumtemperatur glaube ich dir nicht.
Dein Waschvorschlag für Familien ist für die Füß. Du hast null Ahnung davon.
Und dass es gesundheitlich vorteilhaft ist, von Müsli und belegten Broten zu leben ist so sicher wie die Tatsache, dass ein Herrgot seine schützende Hand über dich hält Cool

Summa summarum: Du wolltest gerne ein wenig glänzen. Aber so funktioniert das nicht. Auf den Arm nehmen

Edith: Dein Homeoffice heißt FGH, richtig?

#14: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 21.06.2022, 08:01
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Erst mal über Eigenverantwortung.

Teilweise reguliert auch der Staat über Subventionen z. B. (früher) von Photovoltaik und Vorschriften, z. B. über Vorschriften zu Isolierung von Neubauten.

Teilweise reguliert das auch der Preis

#15:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 21.06.2022, 17:33
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Strom: ich habe gestern meinen Zähler abgelesen und werde unter 1700kWh fürs Jahr kommen. Laut Internetvergleichen ist der deutsche Durchschnitt für meine Daten 2900kWh. Ich weiss nicht wie ich den noch weiter senken könnte.

Da hast du dir mit 2900 kWh aber einen Maximalverbrauch rausgesucht. Wohnst du in einer Villa mit Durchlauferhitzer?

Zitat:
Stromkosten pro Person im Jahr (Ein- & Zweifamilienhäuser)

Warmwasser mit Strom 2.500 kWh
Warmwasser ohne Strom 2.300 kWh


Stromkosten pro Person im Jahr (Wohnung)

Warmwasser mit Strom 1.800 kWh
Warmwasser ohne Strom 1.300 kWh

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromverbrauch-singlehaushalt/


Die Angaben, die ich getätigt hatte:
2 Personen, Wohnung, Warmwasser mit Strom

Für zwei Personen ist der Verbrauch ganz in Ordnung. Aber da lässt sich noch was machen, du solltest mal eine von der Bundesregierung geförderte Energieberatung in Anspruch nehmen. Mr. Green

#16:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 23.06.2022, 11:16
    —
Also bei mir gehen Netflix und co erst freiwillig vom Netz, wenn in Las Vegas das letzte Licht ausgeht.

#17:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 13:16
    —
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

#18:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 15:12
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Anstatt zu bestrafen, sollten sparsame Bürger*innen einen Bonus in Form einer zusätzlich reduzierten Stromrechnung erhalten. Prozentual gestaffelt, je nach Höhe der Unterschreitung bestimmter Verbrauchswerte. Aber wie ich "unsere" Politiker*innen/Gesetzgeber*innen kenne, wird es so ein faires Modell niemals geben.

#19:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 15:16
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Anstatt zu bestrafen, sollten sparsame Bürger*innen einen Bonus in Form einer zusätzlich reduzierten Stromrechnung erhalten. Prozentual gestaffelt, je nach Höhe der Unterschreitung bestimmter Verbrauchswerte. Aber wie ich "unsere" Politiker*innen/Gesetzgeber*innen kenne, wird es so ein faires Modell niemals geben.


Und wie willst du das umsetzen?

#20:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 15:18
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Anstatt zu bestrafen, sollten sparsame Bürger*innen einen Bonus in Form einer zusätzlich reduzierten Stromrechnung erhalten. Prozentual gestaffelt, je nach Höhe der Unterschreitung bestimmter Verbrauchswerte. Aber wie ich "unsere" Politiker*innen/Gesetzgeber*innen kenne, wird es so ein faires Modell niemals geben.


Positive Verstärkung? Im Grunde gerne, aber so was hätte der geldElit ja gar nicht nötig, zumindest monetär.
Komischerweise wird ja nicht bereits ernsthaft von jener Gruppe gespart mit Blick auf eine lebenswerte Erde für die Nachkommen.
Vll mit Blick auf dem Mars gar nicht nötig. Sehr glücklich

#21:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 15:21
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Anstatt zu bestrafen, sollten sparsame Bürger*innen einen Bonus in Form einer zusätzlich reduzierten Stromrechnung erhalten. Prozentual gestaffelt, je nach Höhe der Unterschreitung bestimmter Verbrauchswerte. Aber wie ich "unsere" Politiker*innen/Gesetzgeber*innen kenne, wird es so ein faires Modell niemals geben.


Und wie willst du das umsetzen?

Wenn mich die Bundesregierung als hochbezahlte Beraterin beauftragt, werde ich gerne entsprechende Umsetzungspläne erstellen. Sehr glücklich

#22:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 16:54
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?


Vielleicht nicht aus Energiespargründen, aber um einer Hirnerweichung vorzubeugen?

#23:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 17:22
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?


Vielleicht nicht aus Energiespargründen, aber um einer Hirnerweichung vorzubeugen?


besuch doch mal ahriman.
bring ihm was schönes mit! ein handy mit internetzugang und guthaben.
danke dir!

#24:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 17:58
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Wenn die Regulierung über den Preis und nicht über den Plan geht, dann kannst Du selbst entscheiden, ob Du NETFLIX abschaltest oder kalt duschst. Daher bin ich gegen Planwirtschaft.

#25:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 18:13
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Wenn die Regulierung über den Preis und nicht über den Plan geht, dann kannst Du selbst entscheiden, ob Du NETFLIX abschaltest oder kalt duschst. Daher bin ich gegen Planwirtschaft.


na super. und der der kohle hat, der kann beides, warmduschen und netflixen?
wenn da kein plan dahinter steht...

und planwirtschaft geht eh anders


Zuletzt bearbeitet von Wilson am 27.06.2022, 18:14, insgesamt einmal bearbeitet

#26:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 18:14
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.

#27:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 18:24
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.


Klar, hat aber den Nachteil, dass der "Wohlhabende" weiterhin um die Welt jetten und mit seinen Lamborghini über die Autobahn brettern kann während der einfache Arbeiter bei Audi sich seine zwei Wochen Malle nicht mehr leisten kann.

#28:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 22:07
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Wenn die Regulierung über den Preis und nicht über den Plan geht, dann kannst Du selbst entscheiden, ob Du NETFLIX abschaltest oder kalt duschst. Daher bin ich gegen Planwirtschaft.


na super. und der der kohle hat, der kann beides, warmduschen und netflixen?
wenn da kein plan dahinter steht...

und planwirtschaft geht eh anders


Du musst eben härter arbeiten, vom Tellerwäscher zum Millionär! zwinkern

#29:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 22:33
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.


Klar, hat aber den Nachteil, dass der "Wohlhabende" weiterhin um die Welt jetten und mit seinen Lamborghini über die Autobahn brettern kann während der einfache Arbeiter bei Audi sich seine zwei Wochen Malle nicht mehr leisten kann.

Richtig. Aber:

a) Umweltpolitik ist eben keine Sozialpolitik. Wenn einige Leute sehr viel mehr Geld haben als andere Leute, können sie sich sehr viel mehr leisten. Ist einfach so. Wenn man das ändern will, muss man an der Verteilung des Reichtums was ändern und nicht auf Umweltpolitik verzichten.

b) Aber immerhin hätte diese Form von Umweltpolitik ja sogar eine etwas ausgleichend umverteilende Wirkung, wenn nach CO2-Ausstoß kassiert wird (was reiche Leute mit hohem Konsum stärker treffen dürfte als Arme, die sich so oder so wenig leisten können) und nach Kopf zurückgegeben.

c) Und dass nicht jeder "zwei Wochen Malle" (ich nehme an: als jährlichen Urlaub) haben kann, ist ja auch der Sinn der Sache. Es gibt nun mal bestimmte Dinge, die derartig viel Energie verbrauchen, dass sie innerhalb der Grenzen, die unserem Wirtschaften zwecks Klimaschutz gesetzt werden müssen, ein richtiger Luxus sind, die nicht jeder regelmäßig haben kann, punktum.

#30:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 23:02
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.


Klar, hat aber den Nachteil, dass der "Wohlhabende" weiterhin um die Welt jetten und mit seinen Lamborghini über die Autobahn brettern kann während der einfache Arbeiter bei Audi sich seine zwei Wochen Malle nicht mehr leisten kann.

Richtig. Aber:

a) Umweltpolitik ist eben keine Sozialpolitik. Wenn einige Leute sehr viel mehr Geld haben als andere Leute, können sie sich sehr viel mehr leisten. Ist einfach so. Wenn man das ändern will, muss man an der Verteilung des Reichtums was ändern und nicht auf Umweltpolitik verzichten.

b) Aber immerhin hätte diese Form von Umweltpolitik ja sogar eine etwas ausgleichend umverteilende Wirkung, wenn nach CO2-Ausstoß kassiert wird (was reiche Leute mit hohem Konsum stärker treffen dürfte als Arme, die sich so oder so wenig leisten können) und nach Kopf zurückgegeben.

c) Und dass nicht jeder "zwei Wochen Malle" (ich nehme an: als jährlichen Urlaub) haben kann, ist ja auch der Sinn der Sache. Es gibt nun mal bestimmte Dinge, die derartig viel Energie verbrauchen, dass sie innerhalb der Grenzen, die unserem Wirtschaften zwecks Klimaschutz gesetzt werden müssen, ein richtiger Luxus sind, die nicht jeder regelmäßig haben kann, punktum.



"richtig, aber", "ist nun mal so", "immerhin", "punktum"
ja, das bringt uns weiter
lol

pd vergiss die kerze nicht



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