Freigeisterhaus Foren-Übersicht
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   NutzungsbedingungenNutzungsbedingungen   BenutzergruppenBenutzergruppen   LinksLinks   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

der neue deutsche Patriotismus
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen   Drucker freundliche Ansicht    Freigeisterhaus Foren-Übersicht -> Politik und Geschichte
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  

Wie findet ihr diese Entwicklung ?
bedrohlich
21%
 21%  [ 19 ]
ist nur ein Partyhipe und bald wieder weg
54%
 54%  [ 48 ]
Super schon längst überfällig
23%
 23%  [ 21 ]
Stimmen insgesamt : 88

Autor Nachricht
Misterfritz
mini - mal



Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 21867
Wohnort: badisch sibirien

Beitrag(#523357) Verfasst am: 15.07.2006, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
"Und wieso ist der Engländer plötzlich Nationalstolz, der Borusse aber nur Lokalpatriot?
Es gibt weder einen Staat namens England, noch einen namens Borussia (oder meinetwegen Preußen).

im vereinigten königreich sind die länder england, wales, schottland und nordirland vereinigt. und bei der fussballweltmeisterschaft war die ENGLISCHE natiolnalmannschaft, eine britische gibt es nämlich nicht.
_________________
I'm tapping in the dusternis
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#523362) Verfasst am: 15.07.2006, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
"Und wieso ist der Engländer plötzlich Nationalstolz, der Borusse aber nur Lokalpatriot?
Es gibt weder einen Staat namens England, noch einen namens Borussia (oder meinetwegen Preußen).

im vereinigten königreich sind die länder england, wales, schottland und nordirland vereinigt. und bei der fussballweltmeisterschaft war die ENGLISCHE natiolnalmannschaft, eine britische gibt es nämlich nicht.
ich weiß - eben deshalb frage ich, warum die als patrioten bezeichnet werden, obwohl sie nicht für großbritannien, sondern für england schwenken.
Wird ein Münchner Patriot wenn er für Bayern München Fähnchen wedelt?
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
MarIna
Visionärin



Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#523389) Verfasst am: 15.07.2006, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
"meistens" ist nicht übertrieben - ich kenne ja wohl die stadt, durch die ich jeden Tag durchgehe und in der ich wohne. Wobei die Doppelfahnen teilweise auch deutsch-italienisch und deutsch-türkisch waren. Ja, auch die Türken waren bei der begeisterung dabei - teils für Deutschland, teils für Frankreich, teils für Italien, teils für Portugal. Wie passt das mit einem nationalen bezug zusammen?

Vielleicht weil die Türken die Qualifikation nicht geschafft haben zwinkern

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Äußerst interessant finde ich, dass du dir in deiner ersten Teilantwort in dem Beitrag drei Beiträge weiter oben eine Identität nur als Abgrenzung vorstellen zu können scheinst.

Die Identität ist beides, Zugehörigkeit und Abgrenzung. Wenn ich zu etwas bestimmten gehöre, dann gehöre ich zu etwas anderem nicht.

Wenn man keine Abgrenzung mehr will, schafft man auch gleichzeitig die Zugehörigkeit ab. Denn es macht ja keinen Sinn, zu etwas bestimmten dazuzugehören, wenn ich mich somit nicht von etwas anderem abgrenzen kann. Das ist genauso wie in der Politik.

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Und wieso ist der Engländer plötzlich Nationalstolz, der Borusse aber nur Lokalpatriot?
Es gibt weder einen Staat namens England, noch einen namens Borussia (oder meinetwegen Preußen).

Das sind deine Behauptungen, nicht meine.

Ein Engländer, der stolz auf England ist, kann natürlich auch ein Lokalpatriot seiner Stadt oder sowas sein. Genauso gut kann ein Fan der Borussia auch stolz auf Deutschland bzw auf die deutsche Nationalmannschaft sein.

Und es gibt natürlich einen Staat namens England. Er ist aber nicht mit dem Vereinigten Königreich Großbritannien gleichzusetzen.
In der Geschichte des Fußballs hat es sich nunmal so durchgesetzt, dass die einzelnen Teilstaaten des Vereinigten Königreichs Großbritannien jeweils eine eigene Nationalmannschaft stellen.

Es ändert aber nichts am Patriotismus an sich, auch wenn die Abgrenzung der Teilstaaten innerhalb Großbritanniens stärker ausgeprägt ist, als z.B. in Deutschland.
Denn ein Schotte steht dem Engländer gefühlsmäßig wahrscheinlich trotzdem näher als z.B. ein Franzose.
_________________
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#523484) Verfasst am: 15.07.2006, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
"meistens" ist nicht übertrieben - ich kenne ja wohl die stadt, durch die ich jeden Tag durchgehe und in der ich wohne. Wobei die Doppelfahnen teilweise auch deutsch-italienisch und deutsch-türkisch waren. Ja, auch die Türken waren bei der begeisterung dabei - teils für Deutschland, teils für Frankreich, teils für Italien, teils für Portugal. Wie passt das mit einem nationalen bezug zusammen?

Vielleicht weil die Türken die Qualifikation nicht geschafft haben zwinkern

Wechselpatriotismus? Wie niedlich. zwinkern

Zitat:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Äußerst interessant finde ich, dass du dir in deiner ersten Teilantwort in dem Beitrag drei Beiträge weiter oben eine Identität nur als Abgrenzung vorstellen zu können scheinst.

Die Identität ist beides, Zugehörigkeit und Abgrenzung. Wenn ich zu etwas bestimmten gehöre, dann gehöre ich zu etwas anderem nicht.

Wenn man keine Abgrenzung mehr will, schafft man auch gleichzeitig die Zugehörigkeit ab. Denn es macht ja keinen Sinn, zu etwas bestimmten dazuzugehören, wenn ich mich somit nicht von etwas anderem abgrenzen kann. Das ist genauso wie in der Politik.

Das ist aber eine armselige Art der Zuordnung. Wenn auch hier im Forum weit verbreitet.
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
MarIna
Visionärin



Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#532068) Verfasst am: 29.07.2006, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Äußerst interessant finde ich, dass du dir in deiner ersten Teilantwort in dem Beitrag drei Beiträge weiter oben eine Identität nur als Abgrenzung vorstellen zu können scheinst.

Die Identität ist beides, Zugehörigkeit und Abgrenzung. Wenn ich zu etwas bestimmten gehöre, dann gehöre ich zu etwas anderem nicht.

Wenn man keine Abgrenzung mehr will, schafft man auch gleichzeitig die Zugehörigkeit ab. Denn es macht ja keinen Sinn, zu etwas bestimmten dazuzugehören, wenn ich mich somit nicht von etwas anderem abgrenzen kann. Das ist genauso wie in der Politik.

Das ist aber eine armselige Art der Zuordnung. Wenn auch hier im Forum weit verbreitet.

Warum sollte das armselig sein? Fühlst du dich nicht zu etwas zugehörig und grenzt dich somit von etwas anderem ab?
_________________
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#532070) Verfasst am: 29.07.2006, 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Äußerst interessant finde ich, dass du dir in deiner ersten Teilantwort in dem Beitrag drei Beiträge weiter oben eine Identität nur als Abgrenzung vorstellen zu können scheinst.

Die Identität ist beides, Zugehörigkeit und Abgrenzung. Wenn ich zu etwas bestimmten gehöre, dann gehöre ich zu etwas anderem nicht.

Wenn man keine Abgrenzung mehr will, schafft man auch gleichzeitig die Zugehörigkeit ab. Denn es macht ja keinen Sinn, zu etwas bestimmten dazuzugehören, wenn ich mich somit nicht von etwas anderem abgrenzen kann. Das ist genauso wie in der Politik.

Das ist aber eine armselige Art der Zuordnung. Wenn auch hier im Forum weit verbreitet.

Warum sollte das armselig sein? Fühlst du dich nicht zu etwas zugehörig

Doch

Zitat:
grenzt dich somit von etwas anderem ab?

Ja, aber das funktioniert bei Identitäten nicht. Ich meine, sieh dir den Throsten an, der ist "Kommunist und Christ" zugleich.
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
MarIna
Visionärin



Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#532076) Verfasst am: 29.07.2006, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Äußerst interessant finde ich, dass du dir in deiner ersten Teilantwort in dem Beitrag drei Beiträge weiter oben eine Identität nur als Abgrenzung vorstellen zu können scheinst.

Die Identität ist beides, Zugehörigkeit und Abgrenzung. Wenn ich zu etwas bestimmten gehöre, dann gehöre ich zu etwas anderem nicht.

Wenn man keine Abgrenzung mehr will, schafft man auch gleichzeitig die Zugehörigkeit ab. Denn es macht ja keinen Sinn, zu etwas bestimmten dazuzugehören, wenn ich mich somit nicht von etwas anderem abgrenzen kann. Das ist genauso wie in der Politik.

Das ist aber eine armselige Art der Zuordnung. Wenn auch hier im Forum weit verbreitet.

Warum sollte das armselig sein? Fühlst du dich nicht zu etwas zugehörig

Doch

Zitat:
grenzt dich somit von etwas anderem ab?

Ja, aber das funktioniert bei Identitäten nicht. Ich meine, sieh dir den Throsten an, der ist "Kommunist und Christ" zugleich.

Da muß man schon genauer differenzieren. Wird jemand von deutschen Eltern geboren, dann hat dieser jemand somit abstammungsmäßig eine deutsche Identität. Genauso hat jemand, der z.b. von mexikanischen Eltern geboren wird, eine abstammungsmäßig mexikanische Identität. Das kann man sich ja nicht aussuchen, sondern ist mit der Geburt halt einfach so.

DerTorstens "Kommunist und Christ" bezieht sich auf seine politische bzw weltanschauliche Identität. Die kann sich natürlich jeder selber aussuchen. Ich halte es auch für eigenartig, Kommunist und Christ zugleich zu sein, aber wenn DerTorsten das so für sich meint, dann soll er das so glauben.
_________________
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#532082) Verfasst am: 29.07.2006, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Äußerst interessant finde ich, dass du dir in deiner ersten Teilantwort in dem Beitrag drei Beiträge weiter oben eine Identität nur als Abgrenzung vorstellen zu können scheinst.

Die Identität ist beides, Zugehörigkeit und Abgrenzung. Wenn ich zu etwas bestimmten gehöre, dann gehöre ich zu etwas anderem nicht.

Wenn man keine Abgrenzung mehr will, schafft man auch gleichzeitig die Zugehörigkeit ab. Denn es macht ja keinen Sinn, zu etwas bestimmten dazuzugehören, wenn ich mich somit nicht von etwas anderem abgrenzen kann. Das ist genauso wie in der Politik.

Das ist aber eine armselige Art der Zuordnung. Wenn auch hier im Forum weit verbreitet.

Warum sollte das armselig sein? Fühlst du dich nicht zu etwas zugehörig

Doch

Zitat:
grenzt dich somit von etwas anderem ab?

Ja, aber das funktioniert bei Identitäten nicht. Ich meine, sieh dir den Throsten an, der ist "Kommunist und Christ" zugleich.

Da muß man schon genauer differenzieren. Wird jemand von deutschen Eltern geboren, dann hat dieser jemand somit abstammungsmäßig eine deutsche Identität. Genauso hat jemand, der z.b. von mexikanischen Eltern geboren wird, eine abstammungsmäßig mexikanische Identität. Das kann man sich ja nicht aussuchen, sondern ist mit der Geburt halt einfach so.

Tja, aber was schließt diese "deutsche Identität" aus?

Zitat:
DerTorstens "Kommunist und Christ" bezieht sich auf seine politische bzw weltanschauliche Identität. Die kann sich natürlich jeder selber aussuchen. Ich halte es auch für eigenartig, Kommunist und Christ zugleich zu sein, aber wenn DerTorsten das so für sich meint, dann soll er das so glauben.

Eine Nationalität halte ich ebenso für eine weltanschauliche Identifikation.
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
DerTorsten
dauerhaft gesperrt



Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#533075) Verfasst am: 30.07.2006, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Kann der Umfrage noch ein Punkt hinzugefügt werden?

"Folgerichtige Erscheinung der sozialen und politischen Krise, in welcher die Herrschenden immer auf die nationalistische Verhetzung der unteren sozialen Schichten setzen"

Und es klappt auch wieder. Auf den Balkons der untersten Lumpenproletarier weht wieder die Naziflagge - ääääh, Entschuldigung, "Nation"alflagge.

Die Fahnen sind wieder hoch!
In Kabul wird geschossen. ...

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 970
Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#533392) Verfasst am: 31.07.2006, 02:15    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Das ist eher unfair. Mich würde deine eigene Position dazu interessieren, aber in eigenen Worten. Das dir das Fähnchenschwenken ein bischen peinlich ist, kann ich verstehen, aber 'unsagbar dämlich'...?


So ist es; aber meine eigene Meinung dazu? Ich müsste ziemlich ausholen, um diese in ihrer Ambivalenz zu erklären – unabhängig von meiner starken Abneigungen gegen den Massensportfußball.

Als eher politischer Mensch erscheint es mir natürlich wünschenswert, dass die breite Masse sich positiv mit dem Staat (eigentlich ihrem Staat) identifiziert; wäre es auch wünschenswert, wenn die Masse begreifen würde, dass ihre persönliche Freiheit, Sicherheit und selbst ihr Besitz allein vom Wohl und der Verfassung des Staates anhängen. Die Masse soll also ein kollektives demokratisches und liberales Bewußtsein haben, damit sie instinktiv spürt, welche Gefahren ihrer Freiheit drohen. Eine rational-intellektuelle Position zu Staat und Gesellschaft ist, bei diesem Bildungssystem und den entsprechenden gesellschaftlichen Strukturen, weder möglich noch zu schaffen. Identifiziert sich daher die Masse mit dem demokratischen und liberalen Staat und dessen Symbol, der Nationalflagge, so würde ich dies begrüßen. Dies scheint mir aber nicht der Fall zu sein; würde man die Massen auf den Straßen fragen, wofür Schwarz-Rot-Gold denn nun genau stehe, man würde ratlose Blicke ernten. Ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass das Gros dieser Fahnenträger auch nur annährend über das Hambacher Fest, die Märzrevolution von 1848 oder die Weimarer Republik bescheid weiß. Schwarz-Rot-Gold ist zum Symbol für Deutschland geworden, nicht unbedingt eines demokratischen Deutschlands...

Was mich zum zweiten Punkt dieser kleinen Abhandlung führt: Der deutschen Geschichte. Konnte Perikles seinen Athenern noch solche Reden halten:

Zitat:
(...) Zunächst will ich unserer Vorfahren gedenken; es ist recht und geziemend, ihnen in solchem Augenblick diese Ehre des Gedächtnisses zu erweisen. Denn die Freiheit dieses Landes haben sie, in der Aufeinanderfolge der Nachwachsenden immer die gleichen Bewohner, mit ihrer Kraft bis jetzt weitergegeben. So sind sie preiswürdig, und noch mehr als sie unsere Väter. Denn diese erwarben zu dem, was sie empfingen, noch unser ganzes Reich, nicht ohne Mühe, und haben es uns heutigen vererbt. Das meiste davon haben jedoch wir selbst hier, die jetzt noch Lebenden, in unseren reifen Jahren ausgebaut und die Stadt in allem so ausgestattet, daß sie zu Krieg und Frieden sich völlig selber genügen kann. Was davon Kriegstaten sind, durch die Teil um Teil erworben wurde, oder wenn wir selbst oder unsere Väter einen fremdländischen oder griechischen Feind, der angriff, opferfreudig abgewehrt haben, das will ich, um nicht weitschweifig von Bekanntem zu reden, beiseite lassen. Aber aus welcher Gesinnung wir dazu gelangt sind, mit welcher Verfassung, durch welche Lebensform wir so groß wurden, das will ich darlegen, bevor ich dann zum Preis unserer Gefallenen mich wende – es ist dieser Stunde, glaube ich, doch wohl angemessen, daß dies ausgesprochen werde, und von Vorteil, wenn die ganze Menge von Bürgern und Fremden es anhört.

Die Verfassung, nach der wir leben, vergleicht sich mit keiner der fremden; viel eher sind wir für sonst jemand ein Vorbild als Nachahmer anderer. Mit Namen heißt sie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf eine größere Zahl gestellt ist, Volksherrschaft. Nach dem Gesetz haben in den Streitigkeiten der Bürger alle ihr gleiches Teil, der Geltung nach aber hat im öffentlichen Wesen den Vorzug, wer sich irgendwie Ansehen erworben hat, nicht nach irgendeiner Zugehörigkeit, sondern nach seinem Verdienst; und ebenso wird keiner aus Armut, wenn er für die Stadt etwas leisten könnte, durch die Unscheinbarkeit seines Namens verhindert. Sondern frei leben wir miteinander im Staat und im gegenseitigen Verdächtigen des alltäglichen Treibens, ohne dem lieben Nachbarn zu grollen, wenn er einmal seiner Laune lebt, und ohne jenes Ärgernis zu nehmen, das zwar keine Strafe, aber doch kränkend anzusehen ist. Bei soviel Nachsicht im Umgang von Mensch zu Mensch erlauben wir uns doch im Staat, schon aus Furcht, keine Rechtsverletzung, im Gehorsam gegen die jährlichen Beamten und gegen die Gesetze, vornehmlich die, welche zu Nutz und Frommen der Verfolgten bestehen, und gegen die ungeschriebenen, die nach allgemeinem Urteil Schande bringen. (...)


So erschiene dies in Deutschland generell absurd; je nach Betrachtung gibt es in der deutschen Geschichte – außer gescheiterten Versuchen – ja kaum etwas, das einer lobenden Erwähnung wehrt wäre. Sich auf die Sitten der Ahnen und das Herkommen zu berufen, hat in diesem Land jeden Sinn verloren, seit der Ausbreitung des Christentums und dem Sieg von Feudalismus und Absolutismus über das altgermanische und altslawische "Königtum" und die basisdemokratische Stammesorganisation (die Kelten, jenseits des Rheins, waren ja bereits dem Despotismus des römischen Kaisertums unterworfen). Nimmt man also als Beginn der deutschen Geschichte die endgültige Teilung des fränkischen Reiches an, so ist die deutsche Geschichte nicht die Geschichte der Taten einer freien Nation, sondern die ehrgeiziger Täter. Das Volk unterdrückt und ausgebeutet von Adel und Klerus; und das beinahe tausend Jahre lang – also den Großteil der so genannten deutschen Geschichte! Selbst als der Abend der Unterdrückung, mit der Revolution in Frankreich, endlich herausdämmert, selbst da noch ist das Volk nicht fähig sich selbst zu befreien. Im Gegenteil: Es kämpft in den Befreiungskriegen und der Völkerschlacht von Leipzig gegen seinen Befreier Napoleon, der es von der Herschafft der Paffen befreite, bürgerliche Freiheits- und Ehrenrechte einführen ließ und das absolutistische Preußen zur Revolution von oben zwang, da er die Söldnerheere Friedrichs des Großen mit einem Schlag zerschmetterte und dessen unwürdige Erben sich nicht anders zu helfen wußten als das Volk für ihre Sache zu mobilisieren. Es kam wie es kommen musste: Nach Napoleons Niederlage wußten die Fürsten nichts mehr von ihren Versprechungen und Zugeständnissen und die Unterdrückung kehrte umso stärker zurück. Doch endlich wurde sie von den Massen auch als solche empfunden und beschwor damit die Revolution herauf. 1848 sollte das Gründungsjahr der ersten deutschen Republik werden, doch die Revolution scheiterte, an ihrer falschen Mäßigung. Und was geschah? Bismarck gelang es Nation und Demokratie zu trennen; in anderen Ländern – Amerika, Frankreich, der Schweiz oder Großbritannien – ist die Nation mit den Werten der Demokratie und einem liberalen, bürgerlichen Selbstverständnis der Menschen untrennbar verwachsen; der Staat ist nichts anders denkbar als ein freies Gemeinwesen. In Deutschland kam es anders, das reaktionäre, obrigkeitsstaatliche und antidemokratische Denken gewann die Deutungshoheit über die Nation. Dann die bewusst herbeigeführte Katastrophe des Nationalsozialismus. Wie sollte man von solch einer Geschichte Stolz und Identität erhalten können? Sollte man sich damit brüsten, dass die Ahnen einander totschlugen, weil Luther mit dem Papst im Streit lag? Oder dass sie einen Anstreicher zum Tyrannen sich wählten und für diesen ganze Völker dahinschlachten wollten?

Nein, die Geschichte erzeugt keinen Stolz, man muss sich ja eher für seine Ahnen schämen als deren Leistungen loben zu können. Die Bundesrepublik müsste also zuerst einmal Leistungen erbringen, die einen Stolz auf sie rechtfertigen würden; bisher hat sie es aber nur verstanden, sich mit Schande zu bekleckern, ob sie nun Gelder an die Kirchen zahlt, Hitlers Mordschergen mit übrigen Pension und Renten gerade zu belohnt oder beide Augen zudrückt, wenn die Kirchen systematisch in ihren Heimen Kinder und Jugendliche quälen. Ja selbst islamischen Hasspredigern wie Metin Kaplan gewährt sie gerne Asyl und wundert sich dann, wenn aus ihrem Land muselmanische Terrorzellen Anschläge auf verbündete und befreundete Staaten verüben.

Der Versuch jedoch, aus Leistungen einzelner wie Goethe oder Kant, die zufällig in Deutschland geboren wurden, eine kollektive Leistung, auf die man Stolz sein könne, zu machen, ist natürlich an Armseligkeit nicht zu überbieten. Dies führt mich nun zum dritten und letzten Punkt: Der grundsätzlichen Kritik und Ablehnung des kollektiven Stolzes, die Schopenhauer so eindrucksvoll dargelegt hat und die man bei so vielen großen Denkern und Dichtern wieder findet. Ihre Notwendigkeit und Stichhaltigkeit kann ich nicht anzweifeln – ein Beispiel:

http://www.icantrelaxin.de/texte/text-wirsindwir.html

Wenn ich ihr auch nicht unbedingt immer zustimmen möchte, so ist ihr Vorhandensein ein großer Gewinn für jede Gesellschaft und ihr Fehlen ein ernstlicher Mangel, wie eben die Fähigkeit Selbstkritik zu üben und zu ertragen elementar ist für jede menschliche Gesellschaft. Ich möchte nicht in einem Staat leben wie die Türkei, wo "Verunglimpfung des Türkentums" unter Strafe steht, noch möchte ich einen solchen Staat in die europäische Gemeinschaft aufgenommen wissen.

...ansonsten bin ich doch mehr ein alter Römer als ein Germane.
_________________
Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
MarIna
Visionärin



Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#534873) Verfasst am: 02.08.2006, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Da muß man schon genauer differenzieren. Wird jemand von deutschen Eltern geboren, dann hat dieser jemand somit abstammungsmäßig eine deutsche Identität. Genauso hat jemand, der z.b. von mexikanischen Eltern geboren wird, eine abstammungsmäßig mexikanische Identität. Das kann man sich ja nicht aussuchen, sondern ist mit der Geburt halt einfach so.

Tja, aber was schließt diese "deutsche Identität" aus?

Wenn beide Elternteile deutsch sind, dann schließt die deutsche Identität eine andere nationale Identität aus.

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
DerTorstens "Kommunist und Christ" bezieht sich auf seine politische bzw weltanschauliche Identität. Die kann sich natürlich jeder selber aussuchen. Ich halte es auch für eigenartig, Kommunist und Christ zugleich zu sein, aber wenn DerTorsten das so für sich meint, dann soll er das so glauben.

Eine Nationalität halte ich ebenso für eine weltanschauliche Identifikation.

Das kann es durchaus auch sein. Aber mit der Geburt hat der Mensch ja nun mal automatisch eine ethnische bzw nationale Identität, je nachdem welchem Volk die jeweiligen Eltern angehören.

Darüber entwickelt sich ein Bewußtsein der nationalen Zugehörigkeit. Um mit den Worten des großen jüdischen Philosophen Martin Buber zu sprechen:
Martin Buber hat folgendes geschrieben:
Auf diesen drei konstanten Elementen seines Erlebens, Heimat, Sprache und Sitte, baut sich das Zugehörigkeitsgefühl des Einzelnen zu einer Gemeinschaft auf, die weiter ist als die urgegebene Gemeinschaft der Familie und die wahlgeborene Gemeinschaft der Freunde. Er fühlt sich denen zugehörig, die mit ihm die gleichen konstanten Elemente des Erlebens haben, und ihre Gesamtheit empfindet er auf dieser Stufe als sein Volk.
Quelle: Drei Reden über das Judentum, 1911

In der BRD ist die gelebte Wirklichkeit bzw das heutige Bewußtsein innerhalb der Nachkriegsgenerationen doch meist ziemlich anders. Aber warum ist das heute so? Weil die Menschen so "klug" geworden sind? Oder eher weil sie anders - anational - empfinden sollen?
_________________
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#534949) Verfasst am: 02.08.2006, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Da muß man schon genauer differenzieren. Wird jemand von deutschen Eltern geboren, dann hat dieser jemand somit abstammungsmäßig eine deutsche Identität. Genauso hat jemand, der z.b. von mexikanischen Eltern geboren wird, eine abstammungsmäßig mexikanische Identität. Das kann man sich ja nicht aussuchen, sondern ist mit der Geburt halt einfach so.

Tja, aber was schließt diese "deutsche Identität" aus?

Wenn beide Elternteile deutsch sind, dann schließt die deutsche Identität eine andere nationale Identität aus.

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
DerTorstens "Kommunist und Christ" bezieht sich auf seine politische bzw weltanschauliche Identität. Die kann sich natürlich jeder selber aussuchen. Ich halte es auch für eigenartig, Kommunist und Christ zugleich zu sein, aber wenn DerTorsten das so für sich meint, dann soll er das so glauben.

Eine Nationalität halte ich ebenso für eine weltanschauliche Identifikation.

Das kann es durchaus auch sein. Aber mit der Geburt hat der Mensch ja nun mal automatisch eine ethnische bzw nationale Identität, je nachdem welchem Volk die jeweiligen Eltern angehören.

Was hat (auf beide Antworten gefragt) meine Nationalität mit meiner geburt zu tun (außer dem Wortstamm) bzw. genauer gefragt, warum kann ich diese nationalität nicht ablegen/verlieren?
Zitat:
Oder eher weil sie anders - anational - empfinden sollen?

Ich denke, diese Option. Aber was ist daran schlecht?
was verliere ich ohne Nationalität.
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
satsche
registrierter User



Anmeldungsdatum: 30.07.2006
Beiträge: 2091
Wohnort: Südhessen

Beitrag(#535057) Verfasst am: 02.08.2006, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

War diese Veranstaltung nicht in erster Linie ein Produkt von Koofmichs, die zum Teil hier noch nicht mal Steuern zahlen, weil die diesbezüglichen Gesetzte ebenfalls von Koofmichs gemacht werden? Alles Coca- Cola oder was? Alternativ Leitungswasser.
Die hier doch sehr willkommene Massenhysterie, gewiss im Sinne der Leitkulturfreaks, gipfelte ja in dem auf den Trikots gedruckten Dank an 82 Millionen; obwohl die Hälfte davon am 8. Juni gewünscht hat, die kommenden vier Wochen wären schon rum.
Mir jedenfalls fiel bei dieser Massenvereinnahme das Gekreische der Gestalten ein, das ja heute noch anhebt, wenn sich jemand der Unterstellung der Kollektivschuld verdächtig macht.
Ich habe mit Spannung jedes Spiel gesehen aber vorher auch die Diskussion einiger widerlicher Schleimbeutel über den Einsatz der Bundeswehr, die gar nicht mehr erschrecken, wenn die Zahl, der unter der Armutsgrenze lebenden Kinder, über 2 Millionen steigt.
Nationalstolz kann ich gut mit dem südamerikanischen Volk verbinden, das seiner Regierung heimgeleuchtet hat, als diese die Rechte an der Trinkwasserbewirtschaftung an einen holländischen Konzern verhökern wollte. Hier darf ja alles verhökert werden und wenn ein ehemaliger Grundversorger auf dem Weg zum global player bei Nacht und Nebel ganz besonders alten Leuten massenhaft die gelben Briefkästen abschraubt hebt sich kaum eine Hand. Nur zur längst fälligen Abschaffung bzw. Privatisierung der Kirchensteuer fehlt es dann doch diesem mediokren Pack in Berlin irgendwo. Zwischen Seminardeutsch und leerem Stroh hat irgendwann eine Gazette das Gesabbel von der Agenda 2010 einsortiert…

Wie so oft, wieder zuviel Essig über den Salat gekippt?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Stefan
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 6217

Beitrag(#537721) Verfasst am: 07.08.2006, 00:55    Titel: Antworten mit Zitat

Der "neue Patriotismus" ist mit dem Ende der WM doch noch nicht ganz verschwunden. Noch immer fahren einige wenige mit einer Fahne am Auto durch die Gegend.
Nun, vielleicht haben sie auch nur vergessen sie abzunehmen. skeptisch zwinkern

Die Krönung aber ist, daß es sogar Menschen gibt, die sich extra einen Fahnenmast im Garten aufgestellt haben, und dort nun die BRD-Flagge rund um die Uhr präsentieren. Ein Nachbar von mir hat jetzt sogar einen richtigen Mast aus Aluminium, insgesamt in unserem Dorf kenne ich vier Vorgärten, die jetzt beflaggt sind. Ein weiterer im Nachbardorf.

Man, sind die bekloppt. Pillepalle
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MarIna
Visionärin



Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#547044) Verfasst am: 20.08.2006, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Aber mit der Geburt hat der Mensch ja nun mal automatisch eine ethnische bzw nationale Identität, je nachdem welchem Volk die jeweiligen Eltern angehören.

Was hat (auf beide Antworten gefragt) meine Nationalität mit meiner geburt zu tun (außer dem Wortstamm) bzw. genauer gefragt, warum kann ich diese nationalität nicht ablegen/verlieren?

Die Zugehörigkeit zu einem Volk bzw einer Ethnie bestimmt sich ja nun mal natürlicherweise über die Geburt. Ein willkürlicher Behördenstempel tut es heutzutage für gewöhnlich auch. Aber was ist die natürlichere und ehrlichere Betrachtungsweise?

Warum solltest du deine Nationalität ablegen wollen? Was sollte das für einen Zweck haben? Willst du also deine deutsche Nationalität am liebsten ablegen? Würdest du lieber zu einem anderen Volk gehören?

Shadaik hat folgendes geschrieben:
was verliere ich ohne Nationalität.

Diese Frage ist eigentlich sowieso absurd, denn du hast bedingt durch deine Eltern eine bestimmte Nationalität. Heutzutage zählt das aus gewissen Gründen vielleicht nicht mehr. Aber biologisch betrachtet, verlierst du deine Nationalität erst mit dem Tod.
Du darfst das nicht mit Staatsangehörigkeit verwechseln.
_________________
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#548186) Verfasst am: 21.08.2006, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Aber mit der Geburt hat der Mensch ja nun mal automatisch eine ethnische bzw nationale Identität, je nachdem welchem Volk die jeweiligen Eltern angehören.

Was hat (auf beide Antworten gefragt) meine Nationalität mit meiner geburt zu tun (außer dem Wortstamm) bzw. genauer gefragt, warum kann ich diese nationalität nicht ablegen/verlieren?

Die Zugehörigkeit zu einem Volk bzw einer Ethnie bestimmt sich ja nun mal natürlicherweise über die Geburt.

Ja, das stimmt wohl. Was hat eine Ethnie aber mit einer nationalität zu tun?

Zitat:
Ein willkürlicher Behördenstempel tut es heutzutage für gewöhnlich auch. Aber was ist die natürlichere und ehrlichere Betrachtungsweise?

"Natürlich"? Was ist bitte an einer Nation natürlich?

Zitat:
Warum solltest du deine Nationalität ablegen wollen? Was sollte das für einen Zweck haben? Willst du also deine deutsche Nationalität am liebsten ablegen? Würdest du lieber zu einem anderen Volk gehören?

Warum nicht, wenn ich das wollte? Ich fühle mich nicht deutsch, warum sollte ich bei diesem Sauhaufen beibleiben wollen?
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Alchemist
registrierter User



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 27898
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#548191) Verfasst am: 21.08.2006, 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

MarIna hat folgendes geschrieben:

Diese Frage ist eigentlich sowieso absurd, denn du hast bedingt durch deine Eltern eine bestimmte Nationalität. Heutzutage zählt das aus gewissen Gründen vielleicht nicht mehr. Aber biologisch betrachtet, verlierst du deine Nationalität erst mit dem Tod.
Du darfst das nicht mit Staatsangehörigkeit verwechseln.


Da muss ich mal eben nachfragen.

Was ist denn biologisches an einer Nationalität, oder was sind die biologischen Kennzeichen einer Nationalität?
Kann man die dann auch, weil es ja eine biologische Betrachtungsweise gibt, gentechnisch erfassen?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MarIna
Visionärin



Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#556791) Verfasst am: 02.09.2006, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Aber mit der Geburt hat der Mensch ja nun mal automatisch eine ethnische bzw nationale Identität, je nachdem welchem Volk die jeweiligen Eltern angehören.

Was hat (auf beide Antworten gefragt) meine Nationalität mit meiner geburt zu tun (außer dem Wortstamm) bzw. genauer gefragt, warum kann ich diese nationalität nicht ablegen/verlieren?

Die Zugehörigkeit zu einem Volk bzw einer Ethnie bestimmt sich ja nun mal natürlicherweise über die Geburt.

Ja, das stimmt wohl. Was hat eine Ethnie aber mit einer nationalität zu tun?

Ich wundere mich, wie du zu so einer Frage kommst?

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Ein willkürlicher Behördenstempel tut es heutzutage für gewöhnlich auch. Aber was ist die natürlichere und ehrlichere Betrachtungsweise?

"Natürlich"? Was ist bitte an einer Nation natürlich?

In einer Nation gibt es meist sehr viele natürliche Gemeinsamkeiten. Mich wundert aber nicht, daß dein geistiger Horizont nicht ausreicht, diese zu erkennen.

Aber ich hoffe doch, daß du zumindest fähig bist, zu erkennen, daß das Ergebnis der Fortpflanzung des Menschen natürlicher ist als ein willkürlicher Behördenstempel. Oder anders gefragt: Warum ist deine Nationalität deutsch?

Shadaik hat folgendes geschrieben:
MarIna hat folgendes geschrieben:
Warum solltest du deine Nationalität ablegen wollen? Was sollte das für einen Zweck haben? Willst du also deine deutsche Nationalität am liebsten ablegen? Würdest du lieber zu einem anderen Volk gehören?

Warum nicht, wenn ich das wollte? Ich fühle mich nicht deutsch, warum sollte ich bei diesem Sauhaufen beibleiben wollen?

Warum ziehst du eigentlich nicht nach Afrika? Da leben doch die vernünftigeren Menschen.

Wärst du so dreist und würdest von diesem deutschen "Sauhaufen" finanzielle Unterstützung (oder andere Hilfe) verlangen, wenn du sie mal brauchst?

Wie gesagt, in Afrika geht es dir bestimmt viel besser.
_________________
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#556805) Verfasst am: 02.09.2006, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Nationalität ist deutsch, weil das in meinem Pass steht. Da kann ich nix für. Könnte auch "Franzose" oder "Russe" drin stehen, was würde das ändern?


Und warum eigentlich Afrika? Es ist nicht so, dass es in der welt nur Afrika und Deutschland gäbe.
Ich bin übrigens hauptsächlich deshalb noch in de, weil ich mir einen Wegzug nicht leisten kann. Ich würde viel lieber dauerhaft in Nordkalifornien bleiben. Afrika ist mir größtenteils zu heiß und politisch zu instabil.
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
MarIna
Visionärin



Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#556818) Verfasst am: 02.09.2006, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Meine Nationalität ist deutsch, weil das in meinem Pass steht. Da kann ich nix für.
Warum steht denn das in deinem Paß?

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Und warum eigentlich Afrika? Es ist nicht so, dass es in der welt nur Afrika und Deutschland gäbe. Ich bin übrigens hauptsächlich deshalb noch in de, weil ich mir einen Wegzug nicht leisten kann. Ich würde viel lieber dauerhaft in Nordkalifornien bleiben.

Können sich denn die ganzen "Flüchtlinge" den "Wegzug" leisten? Du bist offensichtlich nur zu faul, dir dort eine Arbeit zu suchen. Du hälst wahrscheinlich lieber hier bequem die Hand auf.

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Afrika ist mir größtenteils zu heiß und politisch zu instabil.

Warum ist es dort "politisch zu instabil"? Sind die Afrikaner nicht der Menschenursprung? Konnten sie sich nicht am längsten entwickeln? Oder bedeutet für uns die zukünftige Weiterentwicklung politische Instabilität?
_________________
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#556832) Verfasst am: 02.09.2006, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

MarIna hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Meine Nationalität ist deutsch, weil das in meinem Pass steht. Da kann ich nix für.
Warum steht denn das in deinem Paß?

Weils offensichtlich wer reingeschrieben hat.
Weil meine Vorfahren sich als deutsch bezeichnet haben und das ungefragt auch für mich angenommen wurde. Weil es die Option der Staatenlosigkeit nicht gibt.

Zitat:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Und warum eigentlich Afrika? Es ist nicht so, dass es in der welt nur Afrika und Deutschland gäbe. Ich bin übrigens hauptsächlich deshalb noch in de, weil ich mir einen Wegzug nicht leisten kann. Ich würde viel lieber dauerhaft in Nordkalifornien bleiben.

Können sich denn die ganzen "Flüchtlinge" den "Wegzug" leisten? Du bist offensichtlich nur zu faul, dir dort eine Arbeit zu suchen. Du hälst wahrscheinlich lieber hier bequem die Hand auf.

Ganz im gegenteil, würde ich es okay finden einfach die Hand aufzuhalten, ich wäre sofort weg und würde dort die Hand aufhalten.
Wenn mir irgendwer 600 € für den Flug spendet. Es ist nicht so, als könnte man über den Atlantik laufen.

Zitat:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Afrika ist mir größtenteils zu heiß und politisch zu instabil.

Warum ist es dort "politisch zu instabil"? Sind die Afrikaner nicht der Menschenursprung? Konnten sie sich nicht am längsten entwickeln? Oder bedeutet für uns die zukünftige Weiterentwicklung politische Instabilität?

Das hat nichts mit dem Thema zu tun.
Hauptursache ist aber vermutlich, der Kolonialismus und die Tatsache, dass in den meisten gebieten Afrikas das Konzept der nationalität für eben den Unsinn gehalten wird, der es ist, weswegen es dort bis vor kurzem keine Nationen gab.
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Ermanameraz
auf Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 3932

Beitrag(#556843) Verfasst am: 02.09.2006, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:
Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Das ist eher unfair. Mich würde deine eigene Position dazu interessieren, aber in eigenen Worten. Das dir das Fähnchenschwenken ein bischen peinlich ist, kann ich verstehen, aber 'unsagbar dämlich'...?


So ist es; aber meine eigene Meinung dazu? Ich müsste ziemlich ausholen, um diese in ihrer Ambivalenz zu erklären – unabhängig von meiner starken Abneigungen gegen den Massensportfußball.

[...]

...ansonsten bin ich doch mehr ein alter Römer als ein Germane.


Vorweg: Es ist unsere Geschichte. Wir haben nunmal keine Andere und können es uns nicht aussuchen.

Es scheint mir recht deutlich, dass ein gehöriges Maß an irrationaler Bitterkeit in diese Niederschrift von Dir miteinfloss. Napoleon war nicht der große Befreier, er war ein Deus ex Machina, der plötzlich und ohne Vorwarnung neue Begebenheiten und potentielle Möglichkeiten schuf. Seine Eroberungen dienten allein seinem Ruhm und dem der Grande Nation. Wir wollen doch mal nicht völlige außer Acht lassen, das Napolen ein Imperator, ein absoluter Herrscher über ein konstitutionalisiertes Frankreich war. Im Grunde ein Caesar, der nicht vom Senat ermordert wurde. Trotzdem, vielleicht auch gerade deswegen, sind die Franzosen stolz auf ihn.

Das die Geschichte Stolz hervorbringen kann und dass das sehr wohl eine legitime Form von Stolz sein kann, kann man am Beispiel anderer Nationen doch problemlos erkennen. Solz ist eben nicht per se rechtfertigbar, aber ebenso ist Stolz auf die eigene Geschichte nich per se Unsinn!
Diese Anklage, die Geschichte der Deutschen bestehe nur aus gescheiterten Versuchen etwas zu stande zu bringen, was andere Nationen längst bewerkstelligt haben, ist meiner Meinung nach eine beinahe schon 'selbstmitleidig' zu nennende Farce. Diese steht verdächtig auffällig gegenüber Deinem Loblied für Napoleon und all die anderen Lichtgestalten, unter deren Mitte das geschlagene Monstrum 'Deutschland' glanzlos im Schatten verweilen soll.

In der Geschichte aller Nationen gab es auch eine Phase vor der Demokratie und vor dem Nationalstaatentum. Du schreibst, als ob der kleine historische Abschnitt der Nationalstaatlichkeit die ultimative Existenzberechtigung und das Maß aller Dinge sei. In der Vergangenheit jedes großen Volkes gab es Blutvergießen, Unterdrückung und Ungerechtigkeit und trotzdem hindert das die späteren Generationen nicht daran, sich mit ihrer Geschichte unverkrampft zu identifizieren.

Deutschlands Verhängnis war einzig und allein die Diktatur von 1933 - 1945. Dieses war weder eine historische Zwangsläufigkeit, noch dürfen wir die Geringschätzung für diese Periode auf das hinaus ausdehnen, was davor war. Ich bin sicher, wenn es diese unsäglichen 12 Jahre nicht gegeben hätte, würdest Du Bismarck neben Napolen kräftig hinaufrelativieren und die Einheit von Nation und Demokratie nicht so erbarmungslos als den Indikator herausstellen, der das 'deutsche Scheitern', alles andere in den Schatten stellend, ja geradezu besiegeln muss.

Diese 'Notwendigkeit' der Ablehnung kollektiven Stolzes in Deinem höchsteigenen Sinne ist eine Erfindung. Stolz, worauf ist völlig gleich, ist immer dann unberechtigt, wenn er im selben Moment über Schande hinwegtäuschen muss. Das beinhaltet nicht vergangene Schande und besonders nicht die Schande der Nazizeit, für die wir nunmehr aber wirklich überhaupt nichts können. Der Stolz der USA ist nicht legitim, weil er im Moment da er empfunden wird noch als Rauschmittel dient, sich über die Makel des Handelns der Mächtigen hinwegtzutäuschen und den Blick auf das Elend im eigenen Lande zu trüben. Wir, die Deutschen, haben heute keinen Grund mehr unseren Stolz in den Schatten dieser Nazimonstren zu stellen. Da kannst Du mir noch so sehr mit Deinen Schopenhauern kommen, das kümmert mich nicht im Geringsten. In Deiner intellektuellen, bornierten Trunkenheit verlangst Du auch noch, dass jeder es als braver Gartenzwerg abnickt, wenn Du ganz selbstverständlich davon aus gehst, das Gros der deutschen Dichter und Denker würde dich in Deiner Meinung bekräftigen. Ich habe nichts gegen ein Bischen kulturellen Anachronismus, wenn er bewußt eingesetzt wird, aber das ist in Deinem Fall einfach ein Irrtum: Die Kritik am Nationalstolz bezog sich auf Zeiten, in denen in Deutschland in den Straßen johlend zu Kriegen aufgerufen wurde, die häufiger verloren als gewonnen wurden. Wer läuft denn heute noch Gefahr, dass seine patriotischen Gefühle vom System kaltblütig für den Krieg ausgenutzt werden? Bitte versteh das als freundschaftlich gemeinten Hinweis. Es ist kaum möglich sich dieser Trübnis, die Du da transportierst, ohne eine gewisse Grobheit zu entledigen (und im Grunde trampelst Du ebenso grob auf nicht geäußerten und nicht niedergeschriebenen Gefühlen und Gedanken herum).

Ich sehe im Übrigen nicht, dass nur die Deutschen ein Problem mit dem nationalen Stolz haben sollen. Vielen Europäern geht es ähnlich, auch wenn sie es häufig nicht offen zur Sprache bringen oder gar diskutieren, sondern eben einfach kommentarlos 'von den alten Wegen' abweichen, die dann fast irreversibel verloren gehen. Es kommt ja nämlich noch hinzu, dass die Deutschen intuitiv meinen, hinter kritischen, intellektuellen Betrachtungen steckt in Wahrheit das Bewußtsein um die 'historische Schuld' der Deutschen, so dass reine Kritik und selbstdestruktives Gerede häufig miteinander verschmelzen.
Der Stolz aller europäischer Nationen wurde im Grunde bereits nach dem ersten Weltrieg zutiefst verletzt, als eine neue Macht von außen her die Ordnung in Europa faktisch wieder herstellte und demonstrierte, dass Europa ein Auslaufmodell geworden ist. Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges hat sich dann Europa endgültig als das 'alte Europa' erwiesen. Dies ist die eigentliche Ursache nicht nur der deutschen, sondern einer gesamt-europäischen Identifikationskrise, denn 'Westliches' ist nicht 'alt-europäisch' sondern im Kern seines Wesens amerikanisch.

In diesem Sinne verbleibe ich Germane, denn alt-europäischer geht es gar nicht mehr.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen   Drucker freundliche Ansicht    Freigeisterhaus Foren-Übersicht -> Politik und Geschichte Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
Seite 9 von 9

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.



Impressum & Datenschutz


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group