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Vom Wesen der Demokratie
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Hans-Peter
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Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#488198) Verfasst am: 03.06.2006, 02:01    Titel: Antworten mit Zitat

venicius hat folgendes geschrieben:
So und das kannst DU jetzt mal im Geschichtsbuch nachlesen und im Staatsbürgerkunde-Buch und Im Poltitkbuch von mir aus auch. Ich habe das alles nämlich bereits nachgelesen und sogar meine Hausaufgaben gemacht. Ich habe näcmlich einmal Geschichte und Politik studiert,.....

Lachen
Oh, Meister Oberschlau. Da hat er nun jahrelang Bücher in sich hineingefressen; alles, was man ihm vorsetzte gebüffelt, bis die Professoren über ihre gelungene Dressurleistung stolz sein konnten.
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"Ja! Nach drei Wochen Krieg in Deutschland wußten wir Bescheid: Wären die Mädchen Deutsche gewesen - jeder hätte sie vergewaltigen und danach erschiessen dürfen und es hätte fast als kriegerische Tat gegolten..."
Alexander Solschenizyn, Der Archipel GULAG
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Hans-Peter
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Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#488201) Verfasst am: 03.06.2006, 02:04    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
venicius hat folgendes geschrieben:

Die Gewaltenteilung ist zumindest nach heutigen Maßstäben unabdingbare Voraussetzung einer Demokratie.


Richtig. Die Gewalt gegen das einfache Volk ist in der BRD z.B. prima geteilt: Die Legislative macht die Gesetze, wie Ausbeutung und Unterdrückung organisiert werden, die Exekutive drückt sie durch und die Judikative sorgt für die Drohung, diese Gesetze ja nicht zu verletzen und dafür, Jene zu bestrafen, die das tun. Gesteuert wird diese Gewalt über Protektion, materielle Zuwendungen oder auch Erpressung durch die Bourgeoisie und deren Lakaien.


Einen wichtigen Aspekt zur Gewaltenteilung in der BRD hast Du leider übersehen: das Parteienwesen. Mit Trennung der Gewalten ist es nicht weit her, wenn die Repräsentaten von ebenjenen in den gleichen Parteien organisiert sind.
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Alexander Solschenizyn, Der Archipel GULAG
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Hans-Peter
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Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#488202) Verfasst am: 03.06.2006, 02:07    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Auch die Wahlen muessen bis dahin noch als frei gelten. Die voelkischen SA-Clowns kontrollierten zwar mit ihrem Terror weitgehend die Strasse,...


Wie kommt ihr eigentlich ständig auf diesen Unsinn? Was war mit den Schlägern der KPD und der SPD? Sind die irgendwann einfach zu Hause geblieben? Haben die sich auf's Kreuzchenmachen in der Wahlkabine beschränkt?
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Alexander Solschenizyn, Der Archipel GULAG
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Morrigan - der große Rabe
Gast






Beitrag(#488203) Verfasst am: 03.06.2006, 02:08    Titel: Antworten mit Zitat

Tapuak hat folgendes geschrieben:
Ich meinte eine sehr einfache Form der direkten Demokratie. Beispiel: Ein Dorf/Polis/Staat mit 100 Einwohnern. Die Einwohner versammeln sich einmal in der Woche auf dem Dorfplatz, um verbindliche kollektive Entscheidungen zu treffen. Die Bewohner sind Legislative, Exekutive und Judikative in Personalunion. Sie beschließen nicht nur die Gesetze, sondern kümmern sich auch selbst darum, dass sie umgesetzt werden, und stimmen auch in Rechtsstreitigkeiten direkt ab.
Zweifellos eine Demokratie, aber keine Gewaltenteilung weit und breit.

Deine story gefällt mir bis auf einen und den für mich zentralen Punkt, weil er der Gewaltenteilung und auch der Rechtsstaatlichkeit wiederspricht: Die fehlende Gewaltenteilung. Ich halte sie für unabdingbar. Eine Vermischung hat schon immer fatale Folgen gehabt. Es muss verbindliche Gesetze geben, die zb einer "Lynchjustiz" vorbeugen kann, auch wenn dies die Mehrheit aktuell für richtig halten sollte... Du kannst emotionale Befindlichkeiten und die Richtgewalt NICHT an einer aktuellen „Abstimmung“ festmachen. Es muss verbindliche „Richtwerte“ (Gesetze) geben, nach denen geurteilt wird, nicht durch "Abstimmung", sondern auf Grund der Tat und der Beweise. Das darf nicht von "persönlichen Stimmungen Einzelner" abhängig sein. zwinkern Dann landen wir wieder im Mittelalter oder noch davor im "thing" (der alten Germanen). Willst Du das ernsthaft?!

saluti
Susanna
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Morrigan - der große Rabe
Gast






Beitrag(#488207) Verfasst am: 03.06.2006, 02:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Auch die Wahlen muessen bis dahin noch als frei gelten. Die voelkischen SA-Clowns kontrollierten zwar mit ihrem Terror weitgehend die Strasse,...


Wie kommt ihr eigentlich ständig auf diesen Unsinn? Was war mit den Schlägern der KPD und der SPD? Sind die irgendwann einfach zu Hause geblieben? Haben die sich auf's Kreuzchenmachen in der Wahlkabine beschränkt?

Und schon mal von der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und ihre Genossen gehört und der Niederschlagung des Spartakus-Aufstandes, durch die damalige Ebert-Regierung? (Anfang 1919) Mit den Augen rollen
Die KPD und ihre Führer waren mitnichten "eins" mit der SPD, sondern ihr erklärter Feind. UND: Die SPD hat doch mit Noske, Ebert und Konsorten gemeinsame Sache mit dem Faschisten- und Monarchisten-Pack gemacht, um ihre Macht zu sichern. Nur haben sie sich da getäuscht. Die Monarchisten ebenso wie die SPD. Nuech wahr?! Es war, wie es damals schon Tucholsky sagte, ein Verrat an der Arbeiterbewegung. Punkt um und Garaus... Die SPD knabbert noch heute daran und ist "mühsam" bemüht ihre Vergangenheit aufzuarbeiten... Geschockt

saluti
Susanna
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Hans-Peter
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Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#488209) Verfasst am: 03.06.2006, 02:51    Titel: Antworten mit Zitat

Morrigan - der große Rabe hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Auch die Wahlen muessen bis dahin noch als frei gelten. Die voelkischen SA-Clowns kontrollierten zwar mit ihrem Terror weitgehend die Strasse,...


Wie kommt ihr eigentlich ständig auf diesen Unsinn? Was war mit den Schlägern der KPD und der SPD? Sind die irgendwann einfach zu Hause geblieben? Haben die sich auf's Kreuzchenmachen in der Wahlkabine beschränkt?

Und schon mal von der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und ihre Genossen gehört und der Niederschlagung des Spartakus-Aufstandes, durch die damalige Ebert-Regierung? (Anfang 1919) Mit den Augen rollen
Die KPD und ihre Führer waren mitnichten "eins" mit der SPD, sondern ihr erklärter Feind. UND: Die SPD hat doch mit Noske, Ebert und Konsorten gemeinsame Sache mit dem Faschisten- und Monarchisten-Pack gemacht, um ihre Macht zu sichern. Nur haben sie sich da getäuscht. Die Monarchisten ebenso wie die SPD. Nuech wahr?! Es war, wie es damals schon Tucholsky sagte, ein Verrat an der Arbeiterbewegung. Punkt um und Garaus... Die SPD knabbert noch heute daran und ist "mühsam" bemüht ihre Vergangenheit aufzuarbeiten... Geschockt

saluti
Susanna


Hallo Susanna, was hat Dein Posting mit meiner Aussage zu tun?

Gab es uniformierte Straßenkampftruppen, welche für die KPD und für die SPD auf der Straße prügelten, oder gab es sie nicht?




Ich habe nie behauptet, daß die KPD und SPD "eins" waren. Wo hast Du das in meinem kurzen Posting gelesen?

Des weiteren unternahmen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg einen kommunistischen Putschversuch gegen die sozialdemokratische Regierung. Dieser kommunistische Putschversuch wurde von den Freikorps-Truppen, welche die sozialdemokratische Regierung in Ermangelung eigener Truppen um Hilfe bat, niedergeschlagen. Also: die Freikorps retteten 1919 die Weimarer Republik und damit die parlamentarische Demokratie in Deutschland vor der kommunistischen Diktatur.
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L.E.N.
im falschen Film



Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 27745
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Beitrag(#488237) Verfasst am: 03.06.2006, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
DerTorsten hat folgendes geschrieben:
venicius hat folgendes geschrieben:

Die Gewaltenteilung ist zumindest nach heutigen Maßstäben unabdingbare Voraussetzung einer Demokratie.


Richtig. Die Gewalt gegen das einfache Volk ist in der BRD z.B. prima geteilt: Die Legislative macht die Gesetze, wie Ausbeutung und Unterdrückung organisiert werden, die Exekutive drückt sie durch und die Judikative sorgt für die Drohung, diese Gesetze ja nicht zu verletzen und dafür, Jene zu bestrafen, die das tun. Gesteuert wird diese Gewalt über Protektion, materielle Zuwendungen oder auch Erpressung durch die Bourgeoisie und deren Lakaien.


Einen wichtigen Aspekt zur Gewaltenteilung in der BRD hast Du leider übersehen: das Parteienwesen. Mit Trennung der Gewalten ist es nicht weit her, wenn die Repräsentaten von ebenjenen in den gleichen Parteien organisiert sind.


das sehe ich genauso. gleichzeitig sind eben diese parteien (auch die angeblich sooo basisdemokratischen grünen) mit ihren beziehungsgeflechten das grösste hindernis für direkte demokratie.

thema niederschlagung des putschversuchs der kommunisten:

die tatsache das die sozialdemokraten auf freikorps zurückgriffen, war die wende, die das 3.reich möglich gemacht haben.
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Ich will Gott lästern dürfen! Weg mit §166 StGB!
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Tapuak
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Anmeldungsdatum: 23.02.2006
Beiträge: 1264

Beitrag(#488317) Verfasst am: 03.06.2006, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Morrigan - der große Rabe hat folgendes geschrieben:
Deine story gefällt mir bis auf einen und den für mich zentralen Punkt, weil er der Gewaltenteilung und auch der Rechtsstaatlichkeit wiederspricht: Die fehlende Gewaltenteilung. [...] Willst Du das ernsthaft?!

Nein. Ich habe nur einen demokratischen Staat ohne Gewaltenteilung beschrieben (und nicht gefordert). Nicht alles, was ich schreibe, sind Werturteile. zwinkern
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Shadaik
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Wohnort: MG

Beitrag(#488333) Verfasst am: 03.06.2006, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Was hältst du von Catos These, dass der Weimarer Republik zu Angang ein Robbespier gefehlt hat,d er alle Reaktionäre guilliotiniert hätte?


Der hat eine kommunistische Partei gefehlt. Dafür gabs Arbeiterverräter wie Ebert, Scheidemann und Noske zuhauf.

In Krisenzeiten bei aufkommendem Widerstand geht die bürgerlich-parlamentarische scheindemokratische Diktatur der Kapitalisten IMMER in die offen terroristische, die faschistische Diktatur über. Ob man vorher aller 4 Jahre bestimmen durfte, wer einem dann 4 Jahre das Fell über die Ohren ziehen durfte, ist dabei irrelevant.

Wer glaubt, in der Weimarer Republik oder der BRD hätte zu irgendeinem Zeitpunkt eine Demokratie bestanden, die mehr als eine Worthülse ist, sollte mal in einem Wörterbuch "Demokratie" nachschlagen.

Die Wahlen der Weimarer Republik ware nicht vier- sondenr zweijährig, es bestand keine 5%-Klausel und selbst seltsamste Splitterparteien (wie die NSDAP) durften antreten.

Das ist die demokratischste Form einer parlamentarischen Demokratie, die überhaupt möglich ist. Dass die Demokratie demokratisch abgeschafft werden konnte ist ein deutlicher - wie gleichwohl hoch ironischer - Beweis dafür.
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Hans-Peter
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Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#488388) Verfasst am: 03.06.2006, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N.|Propagandhi hat folgendes geschrieben:
thema niederschlagung des putschversuchs der kommunisten:

die tatsache das die sozialdemokraten auf freikorps zurückgriffen, war die wende, die das 3.reich möglich gemacht haben.


Am Kopf kratzen

Das mußt Du mir etwas genauer erklären.
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Shadaik
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Beitrag(#488390) Verfasst am: 03.06.2006, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Unr mir gleich mit.

Wieso sollte es eine Wende gegeben haben?
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Heidi
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 113

Beitrag(#488460) Verfasst am: 03.06.2006, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

venicius hat folgendes geschrieben:
Himmel, es war doch nur eine provokative Randbemerkung von mir, auf die Äußerung hin, dass es genügt wenn eine Regierung vom Volk gewählt wurde, um von Demokratie zu sprechen.

Es genügt eben nicht.

Die Gewaltenteilung ist zumindest nach heutigen Maßstäben unabdingbare Voraussetzung einer Demokratie.

Und selbstverständlich handelte es sich beim 3. Reich nicht um eine Demokratie.
Und bei den USA von Jahr zu Jahr weniger.

rose


Worauf sich mir jetzt die Frage stellt, was du mit der Eröffnung dieses Threads denn dann eigentlich bewirken wolltest? Am Kopf kratzen
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Shadaik
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#488462) Verfasst am: 03.06.2006, 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Heidi hat folgendes geschrieben:
venicius hat folgendes geschrieben:
Himmel, es war doch nur eine provokative Randbemerkung von mir, auf die Äußerung hin, dass es genügt wenn eine Regierung vom Volk gewählt wurde, um von Demokratie zu sprechen.

Es genügt eben nicht.

Die Gewaltenteilung ist zumindest nach heutigen Maßstäben unabdingbare Voraussetzung einer Demokratie.

Und selbstverständlich handelte es sich beim 3. Reich nicht um eine Demokratie.
Und bei den USA von Jahr zu Jahr weniger.

rose


Worauf sich mir jetzt die Frage stellt, was du mit der Eröffnung dieses Threads denn dann eigentlich bewirken wolltest? Am Kopf kratzen

venicius hat den Thread nicht eröffnet, ich habe die Diskussion aus einem anderen Thread herausgetrennt.
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Heidi
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
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Beitrag(#488580) Verfasst am: 03.06.2006, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
venicius hat den Thread nicht eröffnet, ich habe die Diskussion aus einem anderen Thread herausgetrennt.


Also was wolltest du dann mit diesem Thread hier bezwecken, wenn es venicius mit seiner ironisch oder wie auch immer gemeinten Antwort nicht auf eine lange Diskussion abgesehen hatte?
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Baldur
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Beiträge: 8326

Beitrag(#488615) Verfasst am: 03.06.2006, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ich schon mehrmals bemerkte, ging es darum, was definitorische Voraussetzungen für die Konstituierung einer Demokratie seien.

Eine These war:
Sofern eine Regierung durch die Gewalt des Volkes (Wahlen) zur Macht gelangt ist, liegt eine Demokratie vor. Eine Gewaltenteilung muss gleichzeitig jedoch nicht unbedingt vorliegen.

Die Gegenthese war:
Das Vorhandensein von Gewaltenteilung ist für eine Demokratie (nach heutigen Maßstäben) unabdingbar.
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Shadaik
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Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#488618) Verfasst am: 03.06.2006, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Heidi hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
venicius hat den Thread nicht eröffnet, ich habe die Diskussion aus einem anderen Thread herausgetrennt.


Also was wolltest du dann mit diesem Thread hier bezwecken, wenn es venicius mit seiner ironisch oder wie auch immer gemeinten Antwort nicht auf eine lange Diskussion abgesehen hatte?

Das ist nicht die Frage. Die Diskussion hat sich entwickelt, da hab ich sie in einen eigenen Thread verschoben.

Nur hab ich vergessen, dies im ersten Posting zu erwähnen und jetzt weiß ich nicht mehr aus welchem Thread dies ursprünglich stammt, da ich zwischenzeitlich fast zwei Tage weg war.
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
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Beitrag(#488622) Verfasst am: 03.06.2006, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Der Thread war "Guantanamo, Abu Ghuraib & Haditha"

Und die Diskussion begann mit dem 8. Beitrag von Xamanoth auf der 5. Seite. nerv
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Shadaik
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
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Beitrag(#488632) Verfasst am: 03.06.2006, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, danke. Ich habe jetzt den entsprechenden Hinweis im ersten Beitrag eingefügt.

Seht ihr, mit solchen Usern kann man auch Demokatie machen. Cool
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
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Beitrag(#488657) Verfasst am: 03.06.2006, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
L.E.N.|Propagandhi hat folgendes geschrieben:
thema niederschlagung des putschversuchs der kommunisten:

die tatsache das die sozialdemokraten auf freikorps zurückgriffen, war die wende, die das 3.reich möglich gemacht haben.


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Das mußt Du mir etwas genauer erklären.


Eine Demokratie, die sich der Feinde der Demokratie bedient um auf das eigene Volk schiessen zu lassen kann man eigentlich nur als suizidal bezeichnen. Die antidemokratischen Freikorps bekaempften schliesslich nicht nur "die Kommunisten", sondern auch die Demokratie selbst und gingen spaeter in der Bewegung des voelkischen Abschaums, dem Nationalsozialismus, auf. Die Sewastika als Zeichen fuer "voelkische Gesinnung" wurde uebrigens zuerst innerhalb der Freikorps verwand.

Gruss, Bernie
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Hans-Peter
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Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#488681) Verfasst am: 03.06.2006, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
L.E.N.|Propagandhi hat folgendes geschrieben:
thema niederschlagung des putschversuchs der kommunisten:

die tatsache das die sozialdemokraten auf freikorps zurückgriffen, war die wende, die das 3.reich möglich gemacht haben.


Am Kopf kratzen

Das mußt Du mir etwas genauer erklären.


Eine Demokratie, die sich der Feinde der Demokratie bedient um auf das eigene Volk schiessen zu lassen kann man eigentlich nur als suizidal bezeichnen. Die antidemokratischen Freikorps bekaempften schliesslich nicht nur "die Kommunisten", sondern auch die Demokratie selbst und gingen spaeter in der Bewegung des voelkischen Abschaums, dem Nationalsozialismus, auf. Die Sewastika als Zeichen fuer "voelkische Gesinnung" wurde uebrigens zuerst innerhalb der Freikorps verwand.

Gruss, Bernie


Was hätte die Demokratie machen sollen? Sich den Feinden der Demokratie ergeben, damit diese ihre kommunistische Diktatur errichten können?

Die Truppen, welche die SPD-Regierung zur Verteidigung der Demokratie einsetzen konnte, waren nun einmal nur die Freikorps. Und man sieht hier an dieser paradoxen Geschichte auch schön, daß Geschichte nicht geradlinig und dem Schwarz-Weiß-Schema gemäß abläuft. Die Freikorps, in welchen sich die aktivsten und vitalsten Gegner der neuen Ordnung sammelten, retten diese Ordnung. Das hat so mancher später bereut.
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#488686) Verfasst am: 03.06.2006, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

wikipedia hat folgendes geschrieben:

Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden vom Rat der Volksbeauftragten Freikorps aus der Masse der heimkehrenden Soldaten gebildet. Vielen der Heimkehrer war das zivile Leben nach den traumatischen Kriegserfahrungen fremd geworden, der Zusammenbruch der Monarchie und Arbeitslosigkeit war für eine große Minderheit nur schwer zu verkraften Die neue Reichsregierung unter Friedrich Ebert benötigte zum Kampf gegen die Revolution und zu ihrem eigenen Schutz ausgebildete Soldaten und griff dafür auf Freikorps zurück. Da das Gros der deutschen Streitkräfte noch an den vormaligen Frontlinien stand und zurückkehrenden Einheiten zum Teil durch Einspruch der alliierten Siegermächte der Einsatz im Inneren verboten war, wurde zur Jahreswende 1918/19 die Freiwilligenwerbung eingeleitet. So schlossen sich etwa 400.000 ehemalige Soldaten den Freikorps an, die zur Niederschlagung revolutionärer Bewegungen eingesetzt wurden. Beim Berliner Januaraufstand 1919 wurden die prominenten KPD-Gründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Soldaten der "Garde-Kavallerie-Schützen-Division" getötet.

Freikorps kämpften 1919 im Baltikum mit Unterstützung Großbritanniens gegen sowjetrussische Truppen, 1920/21 in Oberschlesien gegen polnische Truppen. Dort ergab eine Volksabstimmung am 20. März 1921 über die staatliche Zugehörigkeit des Gebiets eine Mehrheit von fast 60 Prozent für den Verbleib beim Deutschen Reich. Polnische Freischärler begannen daraufhin am 3. Mai 1921, unterstützt von französischen Besatzungstruppen, einen bewaffneten Aufstand, um den Anschluss an Polen gewaltsam durchzusetzen. Deutschen Freikorps des Selbstschutzes Oberschlesien gelang am 23. Mai 1921 die Erstürmung des Annabergs, der stärksten Befestigung der Polen und eine Stabilisierung der Lage. Am 20. Oktober 1921 beschloss der Oberste Rat der Alliierten nach einer Empfehlung des Völkerbunds, das ostoberschlesische Industrierevier gegen den Willen der Bevölkerung an Polen zu übertragen. Beim Deutschen Reich verblieb der zwar flächenmäßig größere, jedoch überwiegend agrarisch strukturierte Teil des Abstimmungsgebiets.

Aufgrund der Bestimmungen des Vertrags von Versailles durfte die Weimarer Republik zum Stichtag 1. Januar 1921 nur noch ein Heer von 100.000 Mann unterhalten. Somit mussten die Freikorps schrittweise aufgelöst werden. Dagegen rührte sich in den Reihen derer, die von Entlassung bedroht waren, Widerstand. So kam es Mitte März 1920 zum Kapp-Putsch, der aber infolge eines Generalstreiks und der Verweigerung der Beamten, den Anordnungen der Putschisten zu gehorchen, rasch in sich zusammenbrach. Im Zuge der Auflösung der Freikorps wurden einige Mitglieder in die Reichswehr übernommen. Andere fanden bei anderen paramilitärischen Gruppen ein Unterkommen, etwa beim Stahlhelm, der SA oder SS. Die gewaltbereiten Nachfolgegruppen der Freikorps waren in der Weimarer Republik verantwortlich für eine Reihe von politischen Morden, die von den Behörden meist milde bestraft wurden. So ermordete die Organisation Consul, die Nachfolgeorganisation der Freikorps-Einheit Brigade Erhardt, beispielsweise Walther Rathenau und am 26. August 1921 Matthias Erzberger.

Eine Besonderheit stellte die Technische Nothilfe dar, eine aus den Freikorps hervorgegangene halbstaatliche Einrichtung beim Reichsministerium des Innern zur Bekämpfung wilder Streiks in lebenswichtigen Betrieben. Im Gegensatz zu allen anderen Freikorps existierte sie weit über das unruhige erste Jahrfünft der Weimarer Republik hinaus und wurde erst 1945 aufgelöst und bereits 1950 als Technisches Hilfswerk neugegründet.

Viele spätere Mitglieder und Führungspersönlichkeiten der NSDAP waren Mitglieder in Freikorps, wie etwa Ernst Röhm, der spätere Chef der SA.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#488690) Verfasst am: 03.06.2006, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
L.E.N.|Propagandhi hat folgendes geschrieben:
thema niederschlagung des putschversuchs der kommunisten:

die tatsache das die sozialdemokraten auf freikorps zurückgriffen, war die wende, die das 3.reich möglich gemacht haben.


Am Kopf kratzen

Das mußt Du mir etwas genauer erklären.


Eine Demokratie, die sich der Feinde der Demokratie bedient um auf das eigene Volk schiessen zu lassen kann man eigentlich nur als suizidal bezeichnen. Die antidemokratischen Freikorps bekaempften schliesslich nicht nur "die Kommunisten", sondern auch die Demokratie selbst und gingen spaeter in der Bewegung des voelkischen Abschaums, dem Nationalsozialismus, auf. Die Sewastika als Zeichen fuer "voelkische Gesinnung" wurde uebrigens zuerst innerhalb der Freikorps verwand.

Gruss, Bernie


Was hätte die Demokratie machen sollen? Sich den Feinden der Demokratie ergeben, damit diese ihre kommunistische Diktatur errichten können?

Die Truppen, welche die SPD-Regierung zur Verteidigung der Demokratie einsetzen konnte, waren nun einmal nur die Freikorps. Und man sieht hier an dieser paradoxen Geschichte auch schön, daß Geschichte nicht geradlinig und dem Schwarz-Weiß-Schema gemäß abläuft. Die Freikorps, in welchen sich die aktivsten und vitalsten Gegner der neuen Ordnung sammelten, retten diese Ordnung. Das hat so mancher später bereut.


Hallo Hans-Peter,

Dieser verqueren Logik zufolge haette "die Demokratie" spaeter ein Bittschreiben an Herrn Josef Stalin richten muessen, damit er seine rote Armee vorbeischickt um die Feinde der Demokratie daran zu hindern ihre faschistische Diktatur zu errichten. Was haetten die denn "sonst machen sollen"?

Versuche, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben, enden fuer gewoehnlich damit, dass man auf die Schnauze fliegt!

Und ich kann mir auch keinesfalls vorstellen, dass eine deutsche Raeterepublik schlimmer gewesen waere als die Diktatur des braunen Abschaums, die wegen der Schwaeche der Weimarer Demokratie ganz zwangslaeufig 1933 ueber die Deutschen gekommen ist, nachdem man das nationalspinnerte Freikorps-Pack erst einmal hoffaehig gemacht hatte...

Mir klingt das viel zu sehr nach Selbstmord aus Angst vor dem Sterben!

Gruss, Bernie
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Hans-Peter
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Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#488693) Verfasst am: 03.06.2006, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
L.E.N.|Propagandhi hat folgendes geschrieben:
thema niederschlagung des putschversuchs der kommunisten:

die tatsache das die sozialdemokraten auf freikorps zurückgriffen, war die wende, die das 3.reich möglich gemacht haben.


Am Kopf kratzen

Das mußt Du mir etwas genauer erklären.


Eine Demokratie, die sich der Feinde der Demokratie bedient um auf das eigene Volk schiessen zu lassen kann man eigentlich nur als suizidal bezeichnen. Die antidemokratischen Freikorps bekaempften schliesslich nicht nur "die Kommunisten", sondern auch die Demokratie selbst und gingen spaeter in der Bewegung des voelkischen Abschaums, dem Nationalsozialismus, auf. Die Sewastika als Zeichen fuer "voelkische Gesinnung" wurde uebrigens zuerst innerhalb der Freikorps verwand.

Gruss, Bernie


Was hätte die Demokratie machen sollen? Sich den Feinden der Demokratie ergeben, damit diese ihre kommunistische Diktatur errichten können?

Die Truppen, welche die SPD-Regierung zur Verteidigung der Demokratie einsetzen konnte, waren nun einmal nur die Freikorps. Und man sieht hier an dieser paradoxen Geschichte auch schön, daß Geschichte nicht geradlinig und dem Schwarz-Weiß-Schema gemäß abläuft. Die Freikorps, in welchen sich die aktivsten und vitalsten Gegner der neuen Ordnung sammelten, retten diese Ordnung. Das hat so mancher später bereut.


Hallo Hans-Peter,

Dieser verqueren Logik zufolge haette "die Demokratie" spaeter ein Bittschreiben an Herrn Josef Stalin richten muessen, damit er seine rote Armee vorbeischickt um die Feinde der Demokratie daran zu hindern ihre faschistische Diktatur zu errichten. Was haetten die denn "sonst machen sollen"?


Lächerlich. Mal abgesehen, daß diese Rote Armee keine deutsche Armee war, also auf deutschem Boden nichts zu suchen hatte.

Bernie, versteck Dich doch nicht hinter Begriffen wie "Feinde der Demokratie". Sag' doch lieber deutlich, daß Du eine kommunistische Diktatur der Weimarer Demokratie vorgezogen hättest. So etwas wird ja im roten Sprachgebrauch auch "Volksdemokratie" genannt, obwohl es damit nichts zu tun hat.
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"Ja! Nach drei Wochen Krieg in Deutschland wußten wir Bescheid: Wären die Mädchen Deutsche gewesen - jeder hätte sie vergewaltigen und danach erschiessen dürfen und es hätte fast als kriegerische Tat gegolten..."
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beachbernie
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Beitrag(#488724) Verfasst am: 03.06.2006, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
L.E.N.|Propagandhi hat folgendes geschrieben:
thema niederschlagung des putschversuchs der kommunisten:

die tatsache das die sozialdemokraten auf freikorps zurückgriffen, war die wende, die das 3.reich möglich gemacht haben.


Am Kopf kratzen

Das mußt Du mir etwas genauer erklären.


Eine Demokratie, die sich der Feinde der Demokratie bedient um auf das eigene Volk schiessen zu lassen kann man eigentlich nur als suizidal bezeichnen. Die antidemokratischen Freikorps bekaempften schliesslich nicht nur "die Kommunisten", sondern auch die Demokratie selbst und gingen spaeter in der Bewegung des voelkischen Abschaums, dem Nationalsozialismus, auf. Die Sewastika als Zeichen fuer "voelkische Gesinnung" wurde uebrigens zuerst innerhalb der Freikorps verwand.

Gruss, Bernie


Was hätte die Demokratie machen sollen? Sich den Feinden der Demokratie ergeben, damit diese ihre kommunistische Diktatur errichten können?

Die Truppen, welche die SPD-Regierung zur Verteidigung der Demokratie einsetzen konnte, waren nun einmal nur die Freikorps. Und man sieht hier an dieser paradoxen Geschichte auch schön, daß Geschichte nicht geradlinig und dem Schwarz-Weiß-Schema gemäß abläuft. Die Freikorps, in welchen sich die aktivsten und vitalsten Gegner der neuen Ordnung sammelten, retten diese Ordnung. Das hat so mancher später bereut.


Hallo Hans-Peter,

Dieser verqueren Logik zufolge haette "die Demokratie" spaeter ein Bittschreiben an Herrn Josef Stalin richten muessen, damit er seine rote Armee vorbeischickt um die Feinde der Demokratie daran zu hindern ihre faschistische Diktatur zu errichten. Was haetten die denn "sonst machen sollen"?


Lächerlich. Mal abgesehen, daß diese Rote Armee keine deutsche Armee war, also auf deutschem Boden nichts zu suchen hatte.

Bernie, versteck Dich doch nicht hinter Begriffen wie "Feinde der Demokratie". Sag' doch lieber deutlich, daß Du eine kommunistische Diktatur der Weimarer Demokratie vorgezogen hättest. So etwas wird ja im roten Sprachgebrauch auch "Volksdemokratie" genannt, obwohl es damit nichts zu tun hat.



Jetzt gehen die aber Deine Gaeule durch, Hans-Peter!

Versteck Du Dich doch nicht hinter Begriffen wie "Feinde der Demokratie"! Sag' doch lieber gleich, dass Du damals die faschistische Diktatur der Weimarer Demokratie vorgezogen haettest. So was wurde ja im Sprachgebrauch auch "voelkisch" genannt, obwohl es mit den Interessen des deutschen Volk ueberhaupt nichts zu tun hatte... Auf den Arm nehmen

Auch die Freikorps waren kein deutsche Armee, sondern ein Haufen unlegitimierter Soeldner, die bewaffnet auf deutschem Boden genausowenig zu suchen hatten wie Stalins rote Armee! Wer verbirgt sich denn eigentlich hinter den "Freikorps"? Im Wesentlichen eine amorphe Masse von im Weltkrieg traumatisierten und brutalisierten Psychopathen, die eigentlich in eine geschlossene Anstalt gehoert haetten, anstatt sie zu bewaffnen und auf ihre Mitmenschen loszulassen, unter der Fuehrung von ein paar nichtsnutzigen Adelsparasiten, die in einer Demokratie um ihre Pfruende bangen mussten und die dieselbe deshalb hassten bis aufs Blut. Auch der fatale Irrtum der damaligen Reichsregierung macht aus diesem Gesindel noch laengst keine "Retter der Weimarer Demokratie". Die kaempften nie fuer Demokratie, sondern immer nur zur Verteidigung ihrer alten Adelspriviligien gegen das deutsche Volk. Ihr "Fussvolk" kann man dabei hoechstens als "nuetzliche Idioten" bezeichnen, denen mit patridiotischen Spruechen das in den Schutzengraeben stark beschaedigte Gehirn vollends verkleistert wurde und die nicht mehr in der Lage waren zu begreifen wozu man sie missbrauchte. Nein, die Freikorps waren alles andere als ein Ruhmesblatt der deutschen Geschichte und letztlich zahlte das deutsche Volk ja auch einen hohen Preis dafuer, dass es nicht rechtzeitig mit diesem Pack aufraeumte!

Gruss, Bernie
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Hans-Peter
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Beitrag(#488758) Verfasst am: 03.06.2006, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
L.E.N.|Propagandhi hat folgendes geschrieben:
thema niederschlagung des putschversuchs der kommunisten:

die tatsache das die sozialdemokraten auf freikorps zurückgriffen, war die wende, die das 3.reich möglich gemacht haben.


Am Kopf kratzen

Das mußt Du mir etwas genauer erklären.


Eine Demokratie, die sich der Feinde der Demokratie bedient um auf das eigene Volk schiessen zu lassen kann man eigentlich nur als suizidal bezeichnen. Die antidemokratischen Freikorps bekaempften schliesslich nicht nur "die Kommunisten", sondern auch die Demokratie selbst und gingen spaeter in der Bewegung des voelkischen Abschaums, dem Nationalsozialismus, auf. Die Sewastika als Zeichen fuer "voelkische Gesinnung" wurde uebrigens zuerst innerhalb der Freikorps verwand.

Gruss, Bernie


Was hätte die Demokratie machen sollen? Sich den Feinden der Demokratie ergeben, damit diese ihre kommunistische Diktatur errichten können?

Die Truppen, welche die SPD-Regierung zur Verteidigung der Demokratie einsetzen konnte, waren nun einmal nur die Freikorps. Und man sieht hier an dieser paradoxen Geschichte auch schön, daß Geschichte nicht geradlinig und dem Schwarz-Weiß-Schema gemäß abläuft. Die Freikorps, in welchen sich die aktivsten und vitalsten Gegner der neuen Ordnung sammelten, retten diese Ordnung. Das hat so mancher später bereut.


Hallo Hans-Peter,

Dieser verqueren Logik zufolge haette "die Demokratie" spaeter ein Bittschreiben an Herrn Josef Stalin richten muessen, damit er seine rote Armee vorbeischickt um die Feinde der Demokratie daran zu hindern ihre faschistische Diktatur zu errichten. Was haetten die denn "sonst machen sollen"?


Lächerlich. Mal abgesehen, daß diese Rote Armee keine deutsche Armee war, also auf deutschem Boden nichts zu suchen hatte.

Bernie, versteck Dich doch nicht hinter Begriffen wie "Feinde der Demokratie". Sag' doch lieber deutlich, daß Du eine kommunistische Diktatur der Weimarer Demokratie vorgezogen hättest. So etwas wird ja im roten Sprachgebrauch auch "Volksdemokratie" genannt, obwohl es damit nichts zu tun hat.



Jetzt gehen die aber Deine Gaeule durch, Hans-Peter!

Versteck Du Dich doch nicht hinter Begriffen wie "Feinde der Demokratie"! Sag' doch lieber gleich, dass Du damals die faschistische Diktatur der Weimarer Demokratie vorgezogen haettest. So was wurde ja im Sprachgebrauch auch "voelkisch" genannt, obwohl es mit den Interessen des deutschen Volk ueberhaupt nichts zu tun hatte... Auf den Arm nehmen

Auch die Freikorps waren kein deutsche Armee, sondern ein Haufen unlegitimierter Soeldner, die bewaffnet auf deutschem Boden genausowenig zu suchen hatten wie Stalins rote Armee! Wer verbirgt sich denn eigentlich hinter den "Freikorps"? Im Wesentlichen eine amorphe Masse von im Weltkrieg traumatisierten und brutalisierten Psychopathen, die eigentlich in eine geschlossene Anstalt gehoert haetten, anstatt sie zu bewaffnen und auf ihre Mitmenschen loszulassen, unter der Fuehrung von ein paar nichtsnutzigen Adelsparasiten, die in einer Demokratie um ihre Pfruende bangen mussten und die dieselbe deshalb hassten bis aufs Blut. Auch der fatale Irrtum der damaligen Reichsregierung macht aus diesem Gesindel noch laengst keine "Retter der Weimarer Demokratie". Die kaempften nie fuer Demokratie, sondern immer nur zur Verteidigung ihrer alten Adelspriviligien gegen das deutsche Volk. Ihr "Fussvolk" kann man dabei hoechstens als "nuetzliche Idioten" bezeichnen, denen mit patridiotischen Spruechen das in den Schutzengraeben stark beschaedigte Gehirn vollends verkleistert wurde und die nicht mehr in der Lage waren zu begreifen wozu man sie missbrauchte. Nein, die Freikorps waren alles andere als ein Ruhmesblatt der deutschen Geschichte und letztlich zahlte das deutsche Volk ja auch einen hohen Preis dafuer, dass es nicht rechtzeitig mit diesem Pack aufraeumte!

Gruss, Bernie


Gröhl...

Ach Bernie, die Freikorps-Kämpfer sind längst tot - Du kannst also Deine rote Fahne wieder einstecken! Du glaubst wahrscheinlich, daß wir das nicht wüßten und Du hier in aller Sicherheit den wagemutigen Widerstandskämpfer makieren kannst. Aber mein Kleiner: das is' nich'! Geh' lieber in den Sandkasten spielen oder woanders gegen die Schatten der Vergangenheit kämpfen, welche Dich in Deinen Albträumen bedrohen - buaaaah!!!! Cool
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#488789) Verfasst am: 04.06.2006, 01:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:

Gröhl...

Ach Bernie, die Freikorps-Kämpfer sind längst tot - Du kannst also Deine rote Fahne wieder einstecken! Du glaubst wahrscheinlich, daß wir das nicht wüßten und Du hier in aller Sicherheit den wagemutigen Widerstandskämpfer makieren kannst. Aber mein Kleiner: das is' nich'! Geh' lieber in den Sandkasten spielen oder woanders gegen die Schatten der Vergangenheit kämpfen, welche Dich in Deinen Albträumen bedrohen - buaaaah!!!! Cool


Liebend gern lasse ich diese elenden Politzombies in Frieden ruhen! Nur wenn hier Leute verklaert werden, die sich nicht entbloedeten im Namen des Deutschen Volkes auf eben dieses deutsche Volk zu schiessen, dann werde ich auch zukuenftig die Dinge zurecht ruecken...

Du kannst also Deine Hakenkreuzfahne wieder einstecken! Du glaubst wahrscheinlich, daß wir das nicht wüßten und Du hier in aller Sicherheit den wagemutigen Vaterlandsverteidiger makieren kannst. Aber mein Alter: das is' nich'! Geh' lieber in den Sandkasten spielen oder woanders gegen die Schatten der Vergangenheit kämpfen, welche Dich in Deinen Albträumen bedrohen - buaaaah!!!! Cool Auf den Arm nehmen
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Cato
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Beitrag(#488800) Verfasst am: 04.06.2006, 02:35    Titel: Antworten mit Zitat

venicius hat folgendes geschrieben:
Ich jedoch stellte dem gegenüber, dass zu einer Demokratie auch noch die Tatsache der Gewaltenteilung vorliegen müsse, was Xamanoth in Abrede gestellt hatte.


Notwendig ist sie nicht, zumindest nicht als vorausgehendes Konzept; zwar bildet sich naturgemäß eine gewisse Aufgabenteilung, insbesondere die Ämter werden von der Gesetzgebung abgetrennt. Aber eine gewisse Verschränkung findet man sowohl in den Demokratien ohne postulierte Gewaltenteilung als auch in denen mit diesem Konzept... so wirklich beantworten lässt sich diese Frage also allgemein nicht – wobei es immer eine letzten Endes maßgebliche Instanz geben muss und die ist in der Regel das Volk selbst oder dessen gewählte Vertreter...

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Es ist einfach, dies zu leugnen, aber: Die Demokratie hatte in der Weimarer Politik einfach keine dmeokratische Mehrheit.


Gegen Ende ja, aber am Anfang? Als Teile des Militärs 1920 putschten und der Rest in wohlwollender Neutralität zusah, war es der Generalstreik der den Kapp-Putsch zu Fall brachte. Ähnlich erging es Athen, als die Demokratie unmittelbar nach ihrer Errichtung, mit Hilfe Spartas, wieder gestürzt werden sollte, kam es dort zu einem spontanen Aufstand - sowenig sich auch Kleines mit Großem vergleichen lässt; doch es ist zu vermuten, dass Weimar einen ähnlichen Weg hätte einschlagen gekonnt, wenn die führenden Köpfe denn gewollt hätten und nicht den Kompromiss mit den alten Eliten gesucht hätten...

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Ich denke zunächst mal, dass der vergleich mit Robespierre passen würde: Das Blutvergießen wäre der Französischen Revolution vergleichbar gewesen.


Eine Alternative dazu gab es nicht, die alten Eilten unangetastet zu lassen hat mit in die Katastrophe des Dritten Reichs geführt und dass diese sich einfach so entmachten gelassen hätten, ist schlichtweg illusorisch...

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Wobei das Blutvergießen der Weltkriege auch nicht geringer war bis die Monarchie (zu der ich auch die NS-Diktatur zähle) endlich abgeschafft war.
Aber da rutsche ich in die Vergleicherei.


Man schätzt, dass dem Terror der französischen Revolution cirka 40000 Menschen zum Opfer gefallen sein sollen; im Vergleich zu den 45 Millionen Kriegstoten der beiden Weltkriege in Europa erscheint mir der Blutzoll doch gering – so sehr liebe ich Hindenburg, dass ich dem Himmel schon bald seine Seele schicken werde, sofern der Himmel mein Geschenk annimmt...

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Wer glaubt, in der Weimarer Republik oder der BRD hätte zu irgendeinem Zeitpunkt eine Demokratie bestanden, die mehr als eine Worthülse ist, sollte mal in einem Wörterbuch "Demokratie" nachschlagen.


Hattest du nicht neulich erst das Mehrheitsprinzip in Abrede gestellt? Es wird also Zeit für deine kommunistisch-christliche Definition der Demokratie...

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
Cato hat sich mit dieser These lediglich mal wieder als Extremist und Feind der freiheitlich-demokratischen Grundordnung dargestellt.


So ist es genau: Schließlich ist jeder, der die reaktionären und überaus demokratiefeindlichen Eliten der Kaiserzeit beseitigen wollte, ein Feind der Demokratie - so wie Phillip Scheidemann und die Revolutionäre von 1919; im Halben und im feigen Kompromiss lag schon immer der Grundfehler der hiesigen demokratischen Partei: So war es 1848, 1862 und 1919 – es besteht auch kein Zweifel, dass es 1949 wieder so gekommen wäre, wenn es nicht den Kalten Krieg gegeben hätte...
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Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
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MarIna
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Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#488849) Verfasst am: 04.06.2006, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:

Gröhl...

Ach Bernie, die Freikorps-Kämpfer sind längst tot - Du kannst also Deine rote Fahne wieder einstecken! Du glaubst wahrscheinlich, daß wir das nicht wüßten und Du hier in aller Sicherheit den wagemutigen Widerstandskämpfer makieren kannst. Aber mein Kleiner: das is' nich'! Geh' lieber in den Sandkasten spielen oder woanders gegen die Schatten der Vergangenheit kämpfen, welche Dich in Deinen Albträumen bedrohen - buaaaah!!!! Cool

Liebend gern lasse ich diese elenden Politzombies in Frieden ruhen! Nur wenn hier Leute verklaert werden, die sich nicht entbloedeten im Namen des Deutschen Volkes auf eben dieses deutsche Volk zu schiessen, dann werde ich auch zukuenftig die Dinge zurecht ruecken...

Mal davon abgesehen, in wessen Namen die roten Politzombies so alles schießen lassen...

Die Kommunisten waren (und sind) nun wirklich nicht zimperlich. Sogar als überzeugter Kommunist ist man nicht mal vor den eigenen Leuten sicher.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Du kannst also Deine Hakenkreuzfahne wieder einstecken! Du glaubst wahrscheinlich, daß wir das nicht wüßten und Du hier in aller Sicherheit den wagemutigen Vaterlandsverteidiger makieren kannst. Aber mein Alter: das is' nich'! Geh' lieber in den Sandkasten spielen oder woanders gegen die Schatten der Vergangenheit kämpfen, welche Dich in Deinen Albträumen bedrohen - buaaaah!!!! Cool Auf den Arm nehmen

Deine 1 zu 1 Übertragung könnte lustig sein, wenn sie nicht so derb an der Realität vorbeigehen würde. Wie Hans-Peter schon sagte, du putscht dich gegen Geister auf, die dir das ach so verhaßte System eingepflanzt hat (und nicht deine aufklärerische Vernunft).
Aber das eigene Land steht heute nach wie vor nicht völlig ohne jegliche äußere Bedrohung (die innere ist wahrscheinlich sogar größer) dar. Der vermutlich größenwahnsinnige Herr Struck (ein liebenswerter Alt-68er) meinte sogar, dass "unsere" Freiheit bereits am Hindukusch verteidigt werden müsse.
Selbst die Freikorpskämpfer wären auf sowas nicht gekommen.
Deshalb nochmals meine freundliche Erinnerung an dich: Bleib bei der Realität bzw den tatsächlichen heutigen Zuständen.
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"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
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Hans-Peter
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Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#488866) Verfasst am: 04.06.2006, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Du kannst also Deine Hakenkreuzfahne wieder einstecken! Du glaubst wahrscheinlich, daß wir das nicht wüßten und Du hier in aller Sicherheit den wagemutigen Vaterlandsverteidiger makieren kannst. Aber mein Alter: das is' nich'! Geh' lieber in den Sandkasten spielen oder woanders gegen die Schatten der Vergangenheit kämpfen, welche Dich in Deinen Albträumen bedrohen - buaaaah!!!! Cool Auf den Arm nehmen


Hallo Bernie, Deine 1:1-Übertragungen meiner Postings sollen wohl Satire sein? Oder meinst Du es gar ernst?

Laß Dir von einem alten Mann raten: Es ist einfach nur albern! Und dazu noch typisches Gefasel eines kleinen linksextremistischen Mitläufers wie Du einer zu sein scheinst. Selbst DerTorsten hat mehr "Esprit". zynisches Grinsen

Ich habe lediglich auf historische Tatsachen hingewiesen und versucht, Betrachtungsweise gewisser geschichtliche Ereignisse in objektive Bahnen zu lenken. Das Dir das nicht passen würde, war mir von vorneherein klar. Und natürlich reagierst Du in bester verlogener ANTIFA-Manier: Jeder, der auf historische Genauigkeit aus ist, kommt mit der "Hakenkreuzfahne" und ist "Vaterlandsverteidiger". Argh

(Mal abgesehen davon ist "Vaterlandsverteidiger" ein Ehrentitel. Sehr glücklich )
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#489269) Verfasst am: 04.06.2006, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Du kannst also Deine Hakenkreuzfahne wieder einstecken! Du glaubst wahrscheinlich, daß wir das nicht wüßten und Du hier in aller Sicherheit den wagemutigen Vaterlandsverteidiger makieren kannst. Aber mein Alter: das is' nich'! Geh' lieber in den Sandkasten spielen oder woanders gegen die Schatten der Vergangenheit kämpfen, welche Dich in Deinen Albträumen bedrohen - buaaaah!!!! Cool Auf den Arm nehmen


Hallo Bernie, Deine 1:1-Übertragungen meiner Postings sollen wohl Satire sein? Oder meinst Du es gar ernst?

Laß Dir von einem alten Mann raten: Es ist einfach nur albern! Und dazu noch typisches Gefasel eines kleinen linksextremistischen Mitläufers wie Du einer zu sein scheinst. Selbst DerTorsten hat mehr "Esprit". zynisches Grinsen

Ich habe lediglich auf historische Tatsachen hingewiesen und versucht, Betrachtungsweise gewisser geschichtliche Ereignisse in objektive Bahnen zu lenken. Das Dir das nicht passen würde, war mir von vorneherein klar. Und natürlich reagierst Du in bester verlogener ANTIFA-Manier: Jeder, der auf historische Genauigkeit aus ist, kommt mit der "Hakenkreuzfahne" und ist "Vaterlandsverteidiger". Argh

(Mal abgesehen davon ist "Vaterlandsverteidiger" ein Ehrentitel. Sehr glücklich )


Hallo Hans-Peter,

Nicht jeder, der sich nicht an der Verherrlichung rechtsextremer Moerderbanden beteiligt ist deswegen gleich ein "linksextremer Mitlaeufer", delektiert sich an "roten Fahnen" oder "reagiert in verlogener ANTIFA-Manier", womit Du ja eigentlich ueberhaupt nichts zu meiner Person aussagst, sondern hoechstens Deine, wenn nicht gleich als rechtsextrem, so doch zumindest stark rechtslastig gepraegten Feindbilder outest. In diesem Zusammenhang ist es nur konsequent von Dir wenn Du den so arg missbrauchten Begriff des "Vaterlandsverteidigers" als "Ehrentitel" bezeichnest. Ich wuerde nie einen Idelogischen Duennpfiffbegriff wie "Vaterland" als verteidigenswert erachten, eher schon humanistische Werte, die eben von den "Vaterlandsverteidigern" der Freikorps in den Dreck getreten wurden.

Wie gesagt, mit Deinem verbalen Amoklauf gegen meine Person sagst Du viel mehr ueber Dich selber aus als ueber meine Wenigkeit, die Du ja eigentlich kaum kennen kannst...

Die 1:1 Uebertragung diente uebrigens lediglich dazu Dir die ziemlich dreiste Arroganz Deiner Auesserungen ueber meine Person (und nicht zur Sache!) vor Augen zu fuehren. Deine Reaktion zeigt mir, dass Du wenigstens in der Lage bist Dich ueber persoenliche Angriffe gegen Dich selber zu ereifern. Jetzt musst Du nur noch die Konsequenzen daraus ziehen und Deinen eigenen "Argumentatiosstil" entsprechend ueberarbeiten...

Gruss, Bernie

P.S.: Meinen Grossvater hat man uebrigens zwangsweise als "Vaterlandsverteidiger" nach Russland verfrachtet, wo ihm das halbe Gesicht weggeschossen wurde, weswegen er die restlichen 2 Drittel seines Lebens ohne Unterkiefer auskommen musste. Was dieser Mann zum "teuren Vaterland" und dessen "Verteidigung" zu sagen hatte, hat mein Verhaeltnis zu solchem und aehnlichem Unfug bleibend gepraegt, weshalb ich diesen Begriff auschliesslich in abwertender Bedeutung gebrauche. Immer wenn man keinen vernuenftigen Grund hat Menschen in den Krieg zu schicken muss dieser alberne Kunstbegriff des "Vaterlandes" wieder herhalten...
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