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Junge Freiheit, nicht mehr beobachtet
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#490604) Verfasst am: 06.06.2006, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Ich sehe da weder Patriotismus noch Nationalgefühl bei denen, genausowenig wie bei unseren österreichischen Pendants.

Wie viele Ausgaben der jungen Freiheit hast du gelsesen?


Evilbert hat folgendes geschrieben:
Ja, bist Du ja auchin der Tat, wirklich. Ist doch aber nicht schlimm. Ist doch auch nicht schlimm dass ich links bin, oder magst Du mich jetzt deswegen nicht mehr?

Ich habe kein Problem mit den Linken, auch wenn mir manche davon (virtuell wie real) auf die Nerven fallen.
Ich habe mich auch schon selbst als rechts bezeichnet und kein Problem damit als solcher bezeichnet zu werden. Ein Problem habe ich damit, wenn man das mit Rechtsextremismus, demokratiefeindlcihkeit, Verbrechen und Faschismus gleichsetzt.
Wie es bei der Jungen Freiheit ja geschieht.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#490626) Verfasst am: 06.06.2006, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Ich sehe da weder Patriotismus noch Nationalgefühl bei denen, genausowenig wie bei unseren österreichischen Pendants.

Wie viele Ausgaben der jungen Freiheit hast du gelsesen?

Einige Artikel. Es ist der gleiche Tenor.

Zeige mir mal einen patriotischen Artikel von denen.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#491261) Verfasst am: 07.06.2006, 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Ich sehe da weder Patriotismus noch Nationalgefühl bei denen, genausowenig wie bei unseren österreichischen Pendants.

Wie viele Ausgaben der jungen Freiheit hast du gelsesen?

Einige Artikel. Es ist der gleiche Tenor.

Zeige mir mal einen patriotischen Artikel von denen.

Ich warte immer noch auf eine Antwort hierauf!
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#491505) Verfasst am: 07.06.2006, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Ich sehe da weder Patriotismus noch Nationalgefühl bei denen, genausowenig wie bei unseren österreichischen Pendants.

Wie viele Ausgaben der jungen Freiheit hast du gelsesen?

Einige Artikel. Es ist der gleiche Tenor.

Zeige mir mal einen patriotischen Artikel von denen.

Ich warte immer noch auf eine Antwort hierauf!

Weil ich grad kein Exemplar zur Hand habe, ich bewahre sie normalerweise nicht auf.
Aber eigentlich halte ich die gesamte Tendenz für patriotisch.
Ausserdem bist du der Ankläger, zeig du mir mal einen Artikel der Richtung Rechtsextremismus geht.
Warnung vor Zuwanderung und Interviews mit rechten Politikern sind für mich kein Beleg für eine solche Tendenz, das zweite ist eher ein akt der Demokratie, der in den meisten anderen Medien fehlt. Morgen kommt das neue Exemplar.
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Der rote Sarumann
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Beitrag(#491516) Verfasst am: 07.06.2006, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ab heute bin ich auch Abonnent.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#491524) Verfasst am: 07.06.2006, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Der rote Sarumann hat folgendes geschrieben:
Ab heute bin ich auch Abonnent.

Glückwunsch. Aber immer schön kritisch bleiben. Und noch in. ein anderes Blatt lesen.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#491551) Verfasst am: 07.06.2006, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Mark hat folgendes geschrieben:
Zeitungen unter Beobachtung werden im Berichten erwähnt. So wird die "Junge Welt" im Verfassungsschutzbericht des Bundes erwähnt und als "bedeutendes Printmedium im linksextremistischen Bereich" eingeschätzt.


Ach, tatsächlich? Sollte es möglich sein, daß der Geheimdienst eines kapitalistischen Staates, in dem Naziaufmärsche mittels einer Übermacht staatlicher Gewaltmittel durchgesetzt werden, wirklich fortschrittliche Kräfte überwacht und die Reaktionäre frei handeln läßt? In einem Staat, in dem Menschen wegen Tragens antfaschistischer Symbole unter dem Vorwand des Antifaschismus vor Gericht gestellt werden? In einem Staat, dessen Verlogenheit deshalb nur ansatzweise wahrgenommen wird, weil Keiner ein solches Ausmaß der Verlogenheit erwartet?
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#491558) Verfasst am: 07.06.2006, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Weil ich grad kein Exemplar zur Hand habe, ich bewahre sie normalerweise nicht auf.
Aber eigentlich halte ich die gesamte Tendenz für patriotisch.

Welche patriotischen Aussagen werden denn gemacht?

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Ausserdem bist du der Ankläger, zeig du mir mal einen Artikel der Richtung Rechtsextremismus geht.

Ich bin hier überhaupt kein Ankläger. Wie kommst du auf die Idee?

Abgesehen davon haben wir in Österreich keinen so tabuisierten Umgang mit der Einordnung "rechts". Bei euch Deutschen behaupten alle in der Mitte zu sein. Stoiber ist für mich z.B. mitte-rechts.
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Der rote Sarumann
Gast






Beitrag(#491560) Verfasst am: 07.06.2006, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Der rote Sarumann hat folgendes geschrieben:
Ab heute bin ich auch Abonnent.

Glückwunsch. Aber immer schön kritisch bleiben. Und noch in. ein anderes Blatt lesen.


Ich lese auch linke Zeitungen.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#491564) Verfasst am: 07.06.2006, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:

Welche patriotischen Aussagen werden denn gemacht?

Zunächst das Patriotismus an sich eine Tugend ist, dass ein psoitives Nationalgefühl hilfreich sien kann, ein Lob der Deutschen Geschichte und Kultur mit Kenntnis aller dunklen Epochen, Den Wunsch das Politiker sich in erster Linkie als diener des Volkes verstehen...

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Ausserdem bist du der Ankläger, zeig du mir mal einen Artikel der Richtung Rechtsextremismus geht.

Ich bin hier überhaupt kein Ankläger. Wie kommst du auf die Idee?
Hast du nicht die JF ales rechtsextremes Naziblatt gesehen?

Zitat:
Abgesehen davon haben wir in Österreich keinen so tabuisierten Umgang mit der Einordnung "rechts". Bei euch Deutschen behaupten alle in der Mitte zu sein. Stoiber ist für mich z.B. mitte-rechts.

Wenn dann nicht ständig alle mit dem Faschismus kommen würden (das habe ich schon oft erlebt) hätte ich kein Problem mich als rechts zu bezeichnen.
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Der rote Sarumann
Gast






Beitrag(#491569) Verfasst am: 07.06.2006, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man die JF für "rechtsextrem" hält, muß man doch auch liberale Politiker wie Generalbundesanwalt a.D. Alexander von Stahl für "rechtsextrem" halten.

Übrigens bekennt die JF sich zur antinazistischen (Stauffenberg usw.), und insgesamt antitotalitären, Tradition.

___________
Wer glaubt ist nie allein!


Zuletzt bearbeitet von Der rote Sarumann am 07.06.2006, 20:56, insgesamt 2-mal bearbeitet
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#491570) Verfasst am: 07.06.2006, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Wenn dann nicht ständig alle mit dem Faschismus kommen würden (das habe ich schon oft erlebt) hätte ich kein Problem mich als rechts zu bezeichnen.


Das kommt daher, daß Du nicht weißt, was Faschismus ist und daß Du wie die "Junge 'Freiheit'" ihm das Wort reden. Kleine Nachhilfe:

Zitat:
Faschismus, m., eine sich im im­perialist. Stadium d. Kapitalismus entwickelnde Form d. Herrschaft d. Finanzkapitals, „die offene terro­ristische Diktatur der reaktionär­sten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Ele­mente des Finanzkapitals" (Dimi­troff); insbes. in Italien 1922—1943 d. deutsche F. von 1933—1945, d. F. in Japan, in deren Fußtapfen die amerikan. Imperialisten treten (Wilhelm Liebknechts Volks- Fremdwörterbuch 1953)
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Der rote Sarumann
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Beitrag(#491577) Verfasst am: 07.06.2006, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Faschismus, m., eine sich im im­perialist. Stadium d. Kapitalismus entwickelnde Form d. Herrschaft d. Finanzkapitals, „die offene terro­ristische Diktatur der reaktionär­sten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Ele­mente des Finanzkapitals" (Dimi­troff); insbes. in Italien 1922—1943 d. deutsche F. von 1933—1945, d. F. in Japan, in deren Fußtapfen die amerikan. Imperialisten treten (Wilhelm Liebknechts Volks- Fremdwörterbuch 1953)


Eine SBZ-Publikation?
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#491579) Verfasst am: 07.06.2006, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:


Das kommt daher, daß Du nicht weißt, was Faschismus ist

Doch durchaus. Genug, um zu wissen, dass deine Def. Quatsch ist.
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Sokrateer
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Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#491583) Verfasst am: 07.06.2006, 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:

Welche patriotischen Aussagen werden denn gemacht?

Zunächst das Patriotismus an sich eine Tugend ist, dass ein psoitives Nationalgefühl hilfreich sien kann, ein Lob der Deutschen Geschichte und Kultur mit Kenntnis aller dunklen Epochen, Den Wunsch das Politiker sich in erster Linkie als diener des Volkes verstehen...

Von diesen Aussagen ist allerhöchstens der Verweis auf die deutsche Geschichte möglicherweise patriotisch. Hängt aber davon ab, was genau gemeint ist. Auf welche Abschnitte und Aspekte der deutschen Geschichte bezieht sich das?

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Ausserdem bist du der Ankläger, zeig du mir mal einen Artikel der Richtung Rechtsextremismus geht.

Ich bin hier überhaupt kein Ankläger. Wie kommst du auf die Idee?

Hast du nicht die JF ales rechtsextremes Naziblatt gesehen?

Ich habe mich nicht dazu geäußert.

Die JF ist für mich vergleichbar mit der österreichischen Zur Zeit, also rechtsaußen (nach österreichischer Taxonomie).
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#491585) Verfasst am: 07.06.2006, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Auf welche Abschnitte und Aspekte der deutschen Geschichte bezieht sich das?

Eher auf Personen. Z.b. Kant, Nietzsche, Goethe, Stauffenberg, Jünger, Bißmarck (zumindest die letzten beidne kann man allerdings durchaus zwiespältig betrachten).

Zitat:
Die JF ist für mich vergleichbar mit der österreichischen Zur Zeit, also rechtsaußen (nach österreichischer Taxonomie).
Die kenne ich nicht. Die JF ist jedenfalls eine nachdenkliche Abwechslung (und Ergänzung) zur sonstigen Medienlandschaft.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#491588) Verfasst am: 07.06.2006, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Der rote Sarumann hat folgendes geschrieben:

Eine SBZ-Publikation?


Oh, ein Ewigvorvorgestriger. Selbst die Medien Deiner Herren sprechen mittlerweile von der DDR.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#491591) Verfasst am: 07.06.2006, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Doch durchaus. Genug, um zu wissen, dass deine Def. Quatsch ist.


Ach, das kannste sicher durch "Deine" Definition beweisen. Da bin ich aber gespannt.

Nur zur Erinnerung: Definitionen nennen kurz die wesentlichen Merkmale des Definierten. Nur vorsorglich, damit Du nicht erst wieder anfängst, mit dem alten Rom, Italien und dem Rutenbündel 'rumzueiern.
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Sokrateer
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Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#491620) Verfasst am: 07.06.2006, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Auf welche Abschnitte und Aspekte der deutschen Geschichte bezieht sich das?

Eher auf Personen. Z.b. Kant, Nietzsche, Goethe, Stauffenberg, Jünger, Bißmarck (zumindest die letzten beidne kann man allerdings durchaus zwiespältig betrachten).

Du hast Marx, Engels und Rosa Luxemburg vergessen. Cool

Das soll dein Patriotismus sein? Der Hinweis auf ein paar verstaubte historische Figuren? Was hat das mit dem heutigen Deutschland und seinen Einwohnern und ihrer Lebensweise zu tun?

Wenn ich mir die rechten Blätter und Parteien ansehe, dann sind die normalerweise nur voller Hass und Verachtung auf das real existierende Österreich bzw. Deutschland und die jeweiligen Bevölkerungen.

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die JF ist für mich vergleichbar mit der österreichischen Zur Zeit, also rechtsaußen (nach österreichischer Taxonomie).
Die kenne ich nicht. Die JF ist jedenfalls eine nachdenkliche Abwechslung (und Ergänzung) zur sonstigen Medienlandschaft.

Das kann man auch über die Emma, die junge Welt und viele andere sagen.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#491633) Verfasst am: 07.06.2006, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Sokrateer"]
Das soll dein Patriotismus sein? Der Hinweis auf ein paar verstaubte historische Figuren? Was hat das mit dem heutigen Deutschland und seinen Einwohnern und ihrer Lebensweise zu tun?
Nein. Der Patriotismus besteht in der Frueude, ind er Trdition derer zu stehen. Ich würde Marx durchaus daz rechnen, die JF eher nciht.
Nein, Patriotismus bedeutet schlicht gerne Deutscher zu sein (nicht stolz) , dieses Land zu lieben, seine Geschchite und Kultur zu ergründen.


Wenn ich mir die rechten Blätter und Parteien ansehe, dann sind die normalerweise nur voller Hass und Verachtung auf das real existierende Österreich bzw. Deutschland und die jeweiligen Bevölkerungen.
Das Stimmt. Die rechen Parteien stehen intellektuell au funterstem Level. (bis auf die ansatzweise vernüfntigen Reps). Wobei sich der Hass vielleicht weniger auf das Lnad als auf den Staat beziet.


Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Das kann man auch über die Emma, die junge Welt und viele andere sagen.

Klar. Die junge Welt kenne ich leide r(und das erde ich demnächst ändern) nur vom Namen her, aber die Emma lese ich ganz gern, und die Taz mindestens zwei mal pro Woche. Ich hlate es für wichtig, sich mit vershciedenen dEnkweisen ud Positionen konstruktiv zu beschäftigen.
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Sokrateer
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Anmeldungsdatum: 05.09.2003
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Beitrag(#491683) Verfasst am: 07.06.2006, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Nein. Der Patriotismus besteht in der Frueude, ind er Trdition derer zu stehen.

Du stehst in der Tradition von Bismarck und Nietzsche?

Ich für meinen Teil halte es ja für ausgeschlossen, dass sich von Nietzsche irgendeine Tradition ableiten lässt, bei dem was der alles geschrieben hat. Schulterzucken

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Wobei sich der Hass vielleicht weniger auf das Lnad als auf den Staat beziet.

Nein, sie verachten das Volk und das Land. Allerdings ist das bei gewissen linkselitären Gruppierungen ähnlich, aber nicht so allumfassend. (Bei Radfems, Antirassisten und gewissen Marxisten z.B.)
Die Rechten versprühen nur Untergangsstimmung, reden das Land schlecht und madig und vertreten eine kompromisslose Verachtung gegenüber dem Großteil des politischen Spektrums. Überall sind Sündenböcke. (Lehrer, Beamte) Andauernd ist von Kriminalität und Verbrechen die Rede und das sogar hier in Wien, einer der sichersten Großstädte der Welt. So wird unnötig Angst und Schrecken verbreitet. Überall sind Schmarotzer, die die Sozialsysteme ausbeuten. Einwanderer werden für unintegrierbar gehalten. Das Volk wird als selbsthassend und als gehirngewaschen betrachtet. Die Jugend ist verkommen, die Werte sind verfallen, weil keiner mehr in die Kirche geht, der Leistungswille ist angeblich auch Vergangenheit und die nie dagewesene idyllische Familie ist nach wie vor Idylle.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#491688) Verfasst am: 07.06.2006, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Nein. Der Patriotismus besteht in der Frueude, ind er Trdition derer zu stehen.

Du stehst in der Tradition von Bismarck und Nietzsche?


Nein. Mein intellektuelles (historisches) Vorbild ist eher Immanuel Kant. Und Cicero.
Über Bi´ßmarck ahbe ich ncoh kein klares Bild (ich meine, ich kenne natürlich Leben udn Wirken, habe aber noch keine eindeutige Meinung dazu).
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Sokrateer
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Anmeldungsdatum: 05.09.2003
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Wohnort: Wien

Beitrag(#491696) Verfasst am: 07.06.2006, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Nein. Mein intellektuelles (historisches) Vorbild ist eher Immanuel Kant. Und Cicero.

Ich glaube du strapazierst den Begriff "Deutscher" ein wenig, wenn du Cicero einbeziehst. Lachen
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#491697) Verfasst am: 07.06.2006, 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nein, sie verachten das Volk und das Land. Allerdings ist das bei gewissen linkselitären Gruppierungen ähnlich, aber nicht so allumfassend. (Bei Radfems, Antirassisten und gewissen Marxisten z.B.)
Die Rechten versprühen nur Untergangsstimmung, reden das Land schlecht und madig und vertreten eine kompromisslose Verachtung gegenüber dem Großteil des politischen Spektrums. Überall sind Sündenböcke. (Lehrer, Beamte) Andauernd ist von Kriminalität und Verbrechen die Rede und das sogar hier in Wien, einer der sichersten Großstädte der Welt. So wird unnötig Angst und Schrecken verbreitet. Überall sind Schmarotzer, die die Sozialsysteme ausbeuten. Einwanderer werden für unintegrierbar gehalten. Das Volk wird als selbsthassend und als gehirngewaschen betrachtet. Die Jugend ist verkommen, die Werte sind verfallen, weil keiner mehr in die Kirche geht, der Leistungswille ist angeblich auch Vergangenheit und die nie dagewesene idyllische Familie ist nach wie vor Idylle.

Damit liegst du doch nciht ganz falsch. Das Problem ist, das einzelne, berechtigte Kritik in Üertreibungen, Vereinfahcungen udn Pauschalisierungen untergeht. ERinnert aber wirklich sehr an das ständige : die bonzen, die kapitalisten, die Poitiker, die REchten, die Lobbyisten, die Ausbeuter...


Zitat:
Ich glaube du strapazierst den Begriff "Deutscher" ein wenig, wenn du Cicero einbeziehst.

Ja. Aber darf ich nur Deutsche Vorbilder haben?
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Sokrateer
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Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#491713) Verfasst am: 07.06.2006, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Nein, sie verachten das Volk und das Land. Allerdings ist das bei gewissen linkselitären Gruppierungen ähnlich, aber nicht so allumfassend. (Bei Radfems, Antirassisten und gewissen Marxisten z.B.)
Die Rechten versprühen nur Untergangsstimmung, reden das Land schlecht und madig und vertreten eine kompromisslose Verachtung gegenüber dem Großteil des politischen Spektrums. Überall sind Sündenböcke. (Lehrer, Beamte) Andauernd ist von Kriminalität und Verbrechen die Rede und das sogar hier in Wien, einer der sichersten Großstädte der Welt. So wird unnötig Angst und Schrecken verbreitet. Überall sind Schmarotzer, die die Sozialsysteme ausbeuten. Einwanderer werden für unintegrierbar gehalten. Das Volk wird als selbsthassend und als gehirngewaschen betrachtet. Die Jugend ist verkommen, die Werte sind verfallen, weil keiner mehr in die Kirche geht, der Leistungswille ist angeblich auch Vergangenheit und die nie dagewesene idyllische Familie ist nach wie vor Idylle.

Damit liegst du doch nciht ganz falsch. Das Problem ist, das einzelne, berechtigte Kritik in Üertreibungen, Vereinfahcungen udn Pauschalisierungen untergeht. ERinnert aber wirklich sehr an das ständige : die bonzen, die kapitalisten, die Poitiker, die REchten, die Lobbyisten, die Ausbeuter...

Ja, wobei das aber noch lange nicht einem Patriotismus widerspricht, solange es sich nur um wenige spezifische Gruppen oder Einstellungen handelt, die verteufelt werden. Wenn aber per Massenbombardement so viele Gruppierungen und Verhaltensweisen niedergemacht werden, dann kann man sich nicht ernsthaft als patriotisch bezeichnen. Dann sollte man wenigstens zugeben, dass man das Land für einen verkommenen Saustall hält, der komplett umgekrempelt werden muss. Die Rechten sind patriotisch in Bezug auf eine Utopie einer wiedererschaffenen glorreichen Vergangenheit, in der alle so sind wie sie selbst (sein wollen).
Jörg Haider hat einmal die zweite Republik nicht von ungefähr als ideologische Missgeburt bezeichnet. In solchen Momenten offenbaren sich die wahren Einstellungen hinter der pseudopatriotischen Fassade.

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Ich glaube du strapazierst den Begriff "Deutscher" ein wenig, wenn du Cicero einbeziehst.

Ja. Aber darf ich nur Deutsche Vorbilder haben?

Sicher. Aber dadurch wird dieser vorbildbasierte Patriotismus irgendwie untergraben, oder nicht?
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30878

Beitrag(#491795) Verfasst am: 08.06.2006, 02:36    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Ich habe mich auch schon selbst als rechts bezeichnet und kein Problem damit als solcher bezeichnet zu werden.


So jung war ich nie. Jedenfalls nicht heutzutage, wo es bei der Jugend schick ist, rechts zu sein.
_________________
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