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Ein Patriot wandert aus: Bassam Tibi
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Scharif ibn Nur ibn Aiman
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 616

Beitrag(#579812) Verfasst am: 08.10.2006, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Dass wir keine Identität haben ist eigentlich bekannt, jedoch wird oft Identität mit Patriotismus gleichgesetzt, was eigentlich nicht stimmt. Denn wenn man eine Identität hat, muss man nicht unbedingt darauf stolz sein, aber man kann es sein.

Was benötigt man nun eigentlich für eine Identität?
Brauchen wir wirklich Werte?
Oder reicht Geschichte aus?


Außerdem finde ich das Gerede bezüglich "echter Deutscher" etc. für Schwachsinn, denn man sollte einfach nach folgenden Muster vorgehen, nämlich hat sich jemand nur für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden, dann ist er ein Deutscher, wie jemand der auf deutschen Boden gebören wäre.

edit:
step hat folgendes geschrieben:
warum die sogenannte Nation in Zukunft noch ein wichtiges Charakteristikum und Identifikationsmerkmal von Menschen sein sollte.


Und wie sieht es mit dem Begriff Staat aus?
Gibst du ihn auch Zukunft?
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AgentProvocateur
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Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 7851
Wohnort: Berlin

Beitrag(#579815) Verfasst am: 08.10.2006, 17:24    Titel: Re: Ein Patriot wandert aus: Bassam Tibi Antworten mit Zitat

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Welche schaurige Debatten hatten wir hier im FGH über unsere Hymne, die als nationalistisches Sauflied zu verunglimpfen nach wie vor Mode ist.

Ich finde die deutsche Nationalhymne ziemlich blöd (die anderen Strophen wegzudefinieren, ist mE ein unglaublicher Schwachsinn). Die deutsche Fahne ist mir wurscht. Trotzdem bin ich ein (Verfassungs)-Patriot.

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Doch - Bassam Tibi hat ganz recht.

Womit? Dass es in Deutschland prinzipielle und irrationale Aversionen gegen Araber gibt? Ja, das mag wohl sein.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44759

Beitrag(#579817) Verfasst am: 08.10.2006, 17:27    Titel: Re: Ein Patriot wandert aus: Bassam Tibi Antworten mit Zitat

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Welche schaurige Debatten hatten wir hier im FGH über unsere Hymne, die als nationalistisches Sauflied zu verunglimpfen nach wie vor Mode ist.

Ich kann mich nunmal leider mit Brechts 'Kinderhymne' mehr identifizieren.

Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand.
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land.

Daß die Völker nicht erbleichen
Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen
Uns wie anderen Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wollen wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dieses Land verbessern
Lieben und beschirmen wir's
Und das liebste mag's uns scheinen
So wie andern Völkern ihr's.

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"Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der Ausnahmezustand, in dem wir leben, die Regel ist."
- Walter Benjamin, VIII. These zum Begriff der Geschichte
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 22782
Wohnort: Germering

Beitrag(#579824) Verfasst am: 08.10.2006, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
warum die sogenannte Nation in Zukunft noch ein wichtiges Charakteristikum und Identifikationsmerkmal von Menschen sein sollte.
Und wie sieht es mit dem Begriff Staat aus? Gibst du ihn auch Zukunft?

"Staat" hat für mich etwas mit der Exekutivgewalt zu tun. Man braucht eine solche (zumindest in Maßen), um die Grundrechte der Bürger einer Gesellschaft durchzusetzen. Natürlich kann Exekutive auch auf verschiedenen Ebenen wirken (z.B. kommunal, global).

Staat im Sinne von "Nationalstaat" (also so eine Art demokratisiertes Kaiserreich) finde ich irgendwieanachronistisch.
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Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#579825) Verfasst am: 08.10.2006, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Das ist doch endlich 'mal eine durchweg positive Antwort! Daumen hoch!

Mein Ziel war es, mit meinem Posting eine Reflektion darüber anzuregen, was man eigentlich als identitässtiftenden Wert annimmt, bevor man von Identitätsstiftung spricht. Übrigens könnte man auch Ziele festlegen, die identitätsstiftend wirken könnten. Was ist schon ein Patriot, der sein Land zwar liebt, aber nicht verbessern will? Stell' dir doch 'mal vor, wie identitässtiftend es wäre, wenn Deutschland die erste europäische Nation wäre, die den Schritt hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen machen und so neue Standards der Sozialsysteme setzen würde!


Mit dem von Dir genannten Ziel stimme ich zwar nicht überein, aber im Prinzip hast Du natürlich recht.
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#579828) Verfasst am: 08.10.2006, 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Die Flucht in Europaträumerei ersetzt nicht nationales (Selbst-) Bewusstsein.

Für Nationalisten natürlich nicht.


Da haben wir's. Wer nichts Anderes wünscht als eine dem Selbstbewusstsein anderer großer Völker Europas (Polen nehm ich da mal aus) entsprechende deutsche nationale Identität, ist ein Nationalist.

Zitat:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Wenn gerade sas bevölkerungsreichste Land alle anderen in eine von nationalen Identitäten "freie" Union zwängen will, ruft es naturgemäß eher wieder Misstrauen hervor.

Mglw. deshalb, weil die anderen Länder unsere demokratische Tradition nicht so beeindruckend finden wie Du? Oder weil sie selber ein gesundes "Nationalbewußtsein" haben?


Du bist doch derjenige, der Deutschland zum Motor einer die nationale Ientität der Völker verdrängenden europäischen Bewegung machen will! - Wie sollen übrigens unsere Nachbarn unsere demokratische Tradition schätzen, wenn wir selbst es nicht tun?

Zitat:
Ich kann mich mit kulturellen Errungenschaften durchaus identifizieren (und ich habe auch eine Muttersprache), aber es will mir nicht einleuchten, warum die sogenannte Nation in Zukunft noch ein wichtiges Charakteristikum und Identifikationsmerkmal von Menschen sein sollte.


Das ist die falsche Frage angesichts der Realität. Die zu stellende Frage lautet: Weshalb und mit welchen Folgen soll Deutschland hier einen Sonderweg in Europa gehen?
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
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Beitrag(#579830) Verfasst am: 08.10.2006, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Warum solltest du dich wegen der EU nicht mehr als Deutscher fühlen können? Da komme ich überhaupt nicht mit.
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Shadaik
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Wohnort: MG

Beitrag(#579835) Verfasst am: 08.10.2006, 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Warum solltest du dich wegen der EU nicht mehr als Deutscher fühlen können? Da komme ich überhaupt nicht mit.

Weil ein deutscher sich auch nie als Bayer fühlen kann! freakteach

Moment, irgendwas stimmt da nicht... zwinkern

Okay, ich bin Europatriot, aber was ist daran eigentlich schlimm, sich nicht mehr als Deutscher zu fühlen?
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#579837) Verfasst am: 08.10.2006, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Warum solltest du dich wegen der EU nicht mehr als Deutscher fühlen können? Da komme ich überhaupt nicht mit.



Wieso fragst Du das mich? Das ist Steps Programm. Ich lehne diese Idee ab.
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#579843) Verfasst am: 08.10.2006, 17:52    Titel: Re: Ein Patriot wandert aus: Bassam Tibi Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Welche schaurige Debatten hatten wir hier im FGH über unsere Hymne, die als nationalistisches Sauflied zu verunglimpfen nach wie vor Mode ist.

Ich finde die deutsche Nationalhymne ziemlich blöd (die anderen Strophen wegzudefinieren, ist mE ein unglaublicher Schwachsinn). Die deutsche Fahne ist mir wurscht. Trotzdem bin ich ein (Verfassungs)-Patriot.


Gerade das GG, das hinter den Verfassungen von 1849 und 1919 so weit zurückbleibt und im Gegensatz zu diesen auch nicht legitimiert ist, ist nun nicht gerade mein Traum von einem demokratischen, freiheitlichen Deutschland.

Zitat:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Doch - Bassam Tibi hat ganz recht.

Womit? Dass es in Deutschland prinzipielle und irrationale Aversionen gegen Araber gibt? Ja, das mag wohl sein.


Du kapierst nichts. Er hat recht mit seiner Meinung über die fehlende deutsche Identität. Und es geht nicht um Araber, sondern um Ausländer. Als Inder oder Chinese hätte er keine andere Erfahrung gesammelt.
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#579844) Verfasst am: 08.10.2006, 17:53    Titel: Re: Ein Patriot wandert aus: Bassam Tibi Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Welche schaurige Debatten hatten wir hier im FGH über unsere Hymne, die als nationalistisches Sauflied zu verunglimpfen nach wie vor Mode ist.

Ich kann mich nunmal leider mit Brechts 'Kinderhymne' mehr identifizieren.

Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand.
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land.

Daß die Völker nicht erbleichen
Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen
Uns wie anderen Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wollen wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dieses Land verbessern
Lieben und beschirmen wir's
Und das liebste mag's uns scheinen
So wie andern Völkern ihr's.


Zu diesem Lied habe ich mich seinerzeit geäußert. Wer meine Meinung nicht im Gedächtnis hat, kann sie nachlesen.
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step
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Beitrag(#579853) Verfasst am: 08.10.2006, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Warum solltest du dich wegen der EU nicht mehr als Deutscher fühlen können? Da komme ich überhaupt nicht mit.

Soweit würde ich nicht gehen, da ich über meine Sozialisierung (z.B. Sprache) natürlich in gewissem Maß an eine "kulturelle Heimat" gebunden bin. Zudem gelten zumindest derzeit ja noch in jedem Nationalstaat andere Gesetze, so daß ich auch darüber eine Zugehörigkeit nicht leugnen kann (Paß, Gerichtsbarkeit usw.).

Mir geht es darum: Wenn etwas gut und auf ein Land beschränkt ist, sollte es nicht beschränkt bleiben und eignet sich daher in Zukunft nicht als Abgrenzungsmerkmal.
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Shadaik
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Beitrag(#579860) Verfasst am: 08.10.2006, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Warum solltest du dich wegen der EU nicht mehr als Deutscher fühlen können? Da komme ich überhaupt nicht mit.

Soweit würde ich nicht gehen, da ich über meine Sozialisierung (z.B. Sprache) natürlich in gewissem Maß an eine "kulturelle Heimat" gebunden bin. Zudem gelten zumindest derzeit ja noch in jedem Nationalstaat andere Gesetze, so daß ich auch darüber eine Zugehörigkeit nicht leugnen kann (Paß, Gerichtsbarkeit usw.).

Mir geht es darum: Wenn etwas gut und auf ein Land beschränkt ist, sollte es nicht beschränkt bleiben und eignet sich daher in Zukunft nicht als Abgrenzungsmerkmal.

Kurzes Beispiel: Wir Preußen hatten ja als erste das Allgemeine Wahlrecht, wir sind viel besser als alle anderen Deutschen.
Das langt heute höchstens zum Witz.
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step
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Beitrag(#579864) Verfasst am: 08.10.2006, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Wer nichts Anderes wünscht als eine dem Selbstbewusstsein anderer großer Völker Europas (Polen nehm ich da mal aus) entsprechende deutsche nationale Identität, ist ein Nationalist.

wikipedia hat folgendes geschrieben:
Nationalismus bezeichnet eine politische Ideologie, die auf eine Kongruenz zwischen einer (meist ethnisch definierten) Nation und einem Staatsgebilde abzielt (Gellner, 1983). Das Nationalgefühl des Einzelnen gilt als gefühlsmäßige Bindung an die Idee der Nation und setzt nicht zwingend einen Staat voraus. In der Umgangssprache wird unter Nationalismus oft die Überhöhung der eigenen Nation verstanden. Dem entgegen steht der weniger politische als romantisch-emotionale Patriotismus, der anderen Nationen den gleichen Patriotismus zubilligt, und sich als Einsatzbereitschaft für die Werte und Symbole eines Landes versteht, jedoch auch in N. münden kann (Brockhaus, 2004).

Na gut, vielleicht ist "Nationalist" ein leicht übertriebener Ausdruck. Aber darauf kommt es gar nicht an. Du hast noch nicht erklärt, wieso Nationalbewußtsein unersetzlich sei.

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Wie sollen übrigens unsere Nachbarn unsere demokratische Tradition schätzen, wenn wir selbst es nicht tun?

Ich schätze die demokratische Tradition vieler Bürger. Unsere Nachbarn sollen diese Tradition ja nicht schätzen, weil sie deutsch ist, sondern weil sie demokratisch ist.

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich mit kulturellen Errungenschaften durchaus identifizieren (und ich habe auch eine Muttersprache), aber es will mir nicht einleuchten, warum die sogenannte Nation in Zukunft noch ein wichtiges Charakteristikum und Identifikationsmerkmal von Menschen sein sollte.
Das ist die falsche Frage angesichts der Realität. Die zu stellende Frage lautet: Weshalb und mit welchen Folgen soll Deutschland hier einen Sonderweg in Europa gehen?

Nur weil in den meisten Ländern ein starkes Nationalgefühl Realität ist, soll ich auch dafür sein?
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
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Wohnort: Germering

Beitrag(#579866) Verfasst am: 08.10.2006, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Mir geht es darum: Wenn etwas gut und auf ein Land beschränkt ist, sollte es nicht beschränkt bleiben und eignet sich daher in Zukunft nicht als Abgrenzungsmerkmal.
Kurzes Beispiel: Wir Preußen hatten ja als erste das Allgemeine Wahlrecht, wir sind viel besser als alle anderen Deutschen. Das langt heute höchstens zum Witz.

DDD hat inzwischen allerdings die Diskussion, wie es denn besser sein sollte, abgebrochen, und argumentiert jetzt gegen "Sonderwege".
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Shadaik
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#579868) Verfasst am: 08.10.2006, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich mit kulturellen Errungenschaften durchaus identifizieren (und ich habe auch eine Muttersprache), aber es will mir nicht einleuchten, warum die sogenannte Nation in Zukunft noch ein wichtiges Charakteristikum und Identifikationsmerkmal von Menschen sein sollte.
Das ist die falsche Frage angesichts der Realität. Die zu stellende Frage lautet: Weshalb und mit welchen Folgen soll Deutschland hier einen Sonderweg in Europa gehen?

Nur weil in den meisten Ländern ein starkes Nationalgefühl Realität ist, soll ich auch dafür sein?

Ausländische Literatur zum Thema zu lesen kann übrigens sehr erheiternd sein, klagt man doch in der einheimischen Jammer-Literatur (dies scheint ein internationales Phänomen zu sein, welches wir nur mangels Übersetzungen nicht mitbekommen) allgemein, dass "alle anderen Länder viiiiel patriotischer sind als wir, die armen dummen Deutschen/USAner/Franzosen/Briten/Sonstwas"

Der Quark zieht sich durch fast die gesamte westliche Welt.
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Misterfritz
mini - mal



Anmeldungsdatum: 09.03.2006
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Beitrag(#579869) Verfasst am: 08.10.2006, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ausserdem wandert er anscheinend erst 2009 nach seiner Pensionierung aus.

wandert er jetzt aus oder zieht er nur als pensionär um?
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I'm tapping in the dusternis
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 22782
Wohnort: Germering

Beitrag(#579872) Verfasst am: 08.10.2006, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Der Quark zieht sich durch fast die gesamte westliche Welt.

Womöglich korreliert der Patriotismus gar negativ mit Aufklärung, Mobilität und dgl.?
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Shadaik
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#579876) Verfasst am: 08.10.2006, 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Der Quark zieht sich durch fast die gesamte westliche Welt.

Womöglich korreliert der Patriotismus gar negativ mit Aufklärung, Mobilität und dgl.?

Intressanter Gedanke, ich werde das weiterverfolgen.
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soluna
In Situationen großer Not is der Mittelweg der Tod



Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 238
Wohnort: Wien

Beitrag(#579881) Verfasst am: 08.10.2006, 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:
Dass wir keine Identität haben ist eigentlich bekannt, jedoch wird oft Identität mit Patriotismus gleichgesetzt, was eigentlich nicht stimmt. Denn wenn man eine Identität hat, muss man nicht unbedingt darauf stolz sein, aber man kann es sein.

Was benötigt man nun eigentlich für eine Identität?
Brauchen wir wirklich Werte?
Oder reicht Geschichte aus?


Außerdem finde ich das Gerede bezüglich "echter Deutscher" etc. für Schwachsinn, denn man sollte einfach nach folgenden Muster vorgehen, nämlich hat sich jemand nur für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden, dann ist er ein Deutscher, wie jemand der auf deutschen Boden gebören wäre.

edit:
step hat folgendes geschrieben:
warum die sogenannte Nation in Zukunft noch ein wichtiges Charakteristikum und Identifikationsmerkmal von Menschen sein sollte.


Und wie sieht es mit dem Begriff Staat aus?
Gibst du ihn auch Zukunft?


Im Grunde braucht man nichts, ausser für etwas bestimmtes.
das kommt auf den individuelen stand der persöhnlichkeit an.

Weiter entwickelte subjekte kommen sicher mit geschichte aus, weil sie erkennen das unangenehme Erlebnisse Lernaspekte des Lebens sind und ihren Platz haben.

Andere brauchen vielleicht positive Werte, andere vielleicht nicht mal Geschichte...

Das muss man sich ansehen wie weit das Volk ist.


Das scheusliche Hauptroblem ist eher sowas wie Verdrängung, Tabuisierung usw.

Ich wollte eigentlich auch was zu der letzten Frage sagen, aber nach der 15 unterbrechung hab ich total den Faden verloren...
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sanft
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 1431

Beitrag(#579882) Verfasst am: 08.10.2006, 18:31    Titel: Re: Ein Patriot wandert aus: Bassam Tibi Antworten mit Zitat

Hochstapler hat folgendes geschrieben:
http://www.n-tv.de/718850.html

Zitat:
Er wandere auch aus, "weil ich glaube, Deutschland mehr zu lieben, als viele Deutsche es je getan haben", schreibt Tibi im "Tagesspiegel" weiter. Aber er habe es satt, "ein 'Syrer mit deutschem Pass' zu sein, der seinem miesepetrigen Gastvolk dafür danken soll, dass ihm die Erfüllung des 'deutschen Bürgertraums' (laut 'Zeit'-Artikel) gewährt wurde".


Tibi erklärt warum Integration am mangeldem sozio-kulturellen Selbstbewußtsein der Deutschen scheitern musste...

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,440657,00.html
Zitat:
"Deutschland kann den Fremden keine Identität anbieten, weil die Deutschen selbst keine haben."


Mein Fazit: unser gutmenschlicher Selbsthass, und das -nie wieder Deutschland Dogma- ist eine offene Einladung an Faschismen jeglicher Couleur. Schade das Tibi geht, er wird in der notwendigen Diskussion um 'Leitkunltur' fehlen.


na Klasse - steht da auch wo er hinwill?
wo es besser ist?





"Deutschland kann den Fremden keine Identität anbieten, weil die Deutschen selbst keine haben."

so ein Blödsinn!
da kommt mir ja gleich die Galle hoch - als Ausländer


Zuletzt bearbeitet von sanft am 08.10.2006, 18:35, insgesamt einmal bearbeitet
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 25405

Beitrag(#579886) Verfasst am: 08.10.2006, 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es irrwitzig, daß Tibi ausgerechnet von Leuten in den Zeugenstand gerufen wird, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Unvereinbarkeit zwischen Säkularismus und Islam betonen.
_________________
Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#579896) Verfasst am: 08.10.2006, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Ich finde es irrwitzig, daß Tibi ausgerechnet von Leuten in den Zeugenstand gerufen wird, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Unvereinbarkeit zwischen Säkularismus und Islam betonen.

Mag es vielleicht daran liegen, dass Tibi selbst dieser Auffassung ist?
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 25405

Beitrag(#579898) Verfasst am: 08.10.2006, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Was wohl schwer sein kann, da er nach meinem letzten Wissensstand Muslim ist.
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#579902) Verfasst am: 08.10.2006, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Was wohl schwer sein kann, da er nach meinem letzten Wissensstand Muslim ist.

Hey, es gibt auch Leute die glauben, Christentum und Säkularismus gingen zusammen obwohl sie selber Christen sind. Schulterzucken
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Rasmus
entartet und notorisch gottlos - Ich bin Papst



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Beiträge: 17559

Beitrag(#579903) Verfasst am: 08.10.2006, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Deutschland kann den Fremden keine Identität anbieten, weil die Deutschen selbst keine haben.


Ich habe während des Studiums lange Zeit im Ausland gelebt. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, eine andere Identität annehmen zu wollen - wozu auch, ich hab' ja meine. Ebensowenig verstehe ich, was für eine Identität man hier einem Ausländer geben sollte, und warum seine eigene nicht mehr gut genug sein soll.

Ist meine Identität Deutsch? Ich hab' keine Ahnung, und es ist mir - mit Verlaub - pissegal. Nennt es "deutsch", wenn euch das Glücklich macht, es wird nicht ändern wer oder was ich bin. (Sehr im Gegenteil zu meinem angeführten Auslandsaufenthalt - der mich verändert und geprägt; aber nicht weil ich auf der suche nach einer (neuen) Identität gewesen wäre ...)

Was also soll ich tun, um einem Ausländer hier eine Identität anbieten zu können? Soll ich eine Schwarz-Rot-Goldene Fahne schwenken und dazu die Hymne singen? Was hätte ein Däne, Australier oder Türke davon? Und was kümmert es mich, wenn die eien andere Fahne lieber schwenken - oder auch gar keine?
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soluna
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 238
Wohnort: Wien

Beitrag(#579905) Verfasst am: 08.10.2006, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmal, um das ganze zu klären, das problem mit der Nationalen identität ist:::

wenn die Deutschen wollen, das sich die Ausländer integrieren, und auch Deutsche werden, müssen sie sie erstens akzeptieren und ihnen 2tens auch verstehen helfen WAS sie da überhaupt werden sollen, und das können sie nicht wenn sie dieses Thema verdrängen.

Sie können es den Ausländern auch nicht wirklich schmackhaft machen, wenn sie selbst nicht viel positives darin sehen.

Der kern des ganzen war mmn nach das die muslims so wie sie jetzt zum grossteil drauf sind nicht tragbar sind und sich massiv anpassen müssen.

lg
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Kommissar Plattfuß
Rüpel



Anmeldungsdatum: 13.08.2004
Beiträge: 2353
Wohnort: Düssbuich

Beitrag(#579908) Verfasst am: 08.10.2006, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Na gut, vielleicht ist "Nationalist" ein leicht übertriebener Ausdruck. Aber darauf kommt es gar nicht an.


Doch, auch darauf kommt es an. Diese "leicht übertriebenen" Ausdrücke liest man nämlich immer, (zumindest hier im linkslastigen FGH) sobald es um die Deutschen und deren Verhältnis zu ihrer Heimat geht. Kaum ist das Thema angeschnitten, da kommt auch schon ein furchtbar witziger und intelligenter Spruch Mit den Augen rollen über die "Teutschen", ihre Frömmigkeit, ihren Gehorsam und ihre Disziplin (btw. es gibt Leute, die Disziplin und Ordnung nicht für etwas verwerfliches halten, so wie Tarvoc das anscheinend tut) oder es kommt ein Kommentar zu dem "Sauflied" ... und selbstverständlich kann man gar nicht oft genug betonen, wie egal, wie total egal, extrem egal, -ja fanatisch egal einem die Schwarz-rot- Goldene Fahne, die Hymne, und überhaupt alle Symbole, die für Deutschland stehen sind. Wo es nur geht wird versucht dieses Land in den Dreck zu ziehen, zumindest aber sich davon zu distanzieren ... Mit den Augen rollen
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soluna
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Beitrag(#579910) Verfasst am: 08.10.2006, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

-nicht nur anpassen, sondern so stark in ihrem identitäsgefühl ändern, das sie praktisch '(und hier stimme ich zu) unterstützung und vorbilder brauchen.

ich bin überzeugt, er hat völlig recht. Es gibt keine missverständnisse, sondern passt einfach nicht.

Ich bin unter Türken aufgewachsen (in der strasse), ich habe über die Medien beöbachtet wie das ganze in Holland und Frankreich eskaliert ist, ich habe zu allem überfluss auch noch vor 2 wochen auf der Strasse von einem Türken eine reinbekommen. (er hat zu mir, blond und blauäugig und trägert-shirt, vor meiner 4 jährigen tochter eine obszöne handbewegung gemacht und gegrinst, aber eindeutig um zu beleidigen. daraufhin habe ich ihn beschimpft.. )
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Rasmus
entartet und notorisch gottlos - Ich bin Papst



Anmeldungsdatum: 20.05.2004
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Beitrag(#579911) Verfasst am: 08.10.2006, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

dragonfly hat folgendes geschrieben:
und selbstverständlich kann man gar nicht oft genug betonen, wie egal, wie total egal, extrem egal, -ja fanatisch egal einem die Schwarz-rot- Goldene Fahne, die Hymne, und überhaupt alle Symbole, die für Deutschland stehen sind.


Sie sind mir nicht fanatisch egal, ich betrachte sie aber nicht als sinn- oder identitätsstifend. Und ich verstehe Leute nicht, die das anders sehen. Und das *obwohl* bei mir u.a. Flaggen von drei verschiedenen Ländern rumhängen.

Zitat:
Wo es nur geht wird versucht dieses Land in den Dreck zu ziehen, zumindest aber sich davon zu distanzieren ... Mit den Augen rollen


Erklär doch mal, inwiefern ich mich jetzt von Deutschland "distanziere", und vor allen Dingen was dich daran nun genau stört.
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