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Dohnanyi: Deutsche verdienen zuviel.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#593528) Verfasst am: 30.10.2006, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Stefan hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Stefan hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Die Amis produktiver? Die produzieren ja gar nichts mehr. Lachen


Aber sie schaffen die Grundlagen für Produktion. Verlegen

Hauptsächlich in der Computerbranche.


Eher in der Rüstungsindustrie. Wieso Computerbranche?

Intel, AMD, usw.

Ich dachte du meinst wichtige Kerntechnologie und Know How.

Ansonsten basiert die amerikanische Wirtschaft auf auf Pump finanziertem Konsumwahn, der viele Dienstleistungsbranchen am Laufen hält. Das Rechtssystem schafft darüber hinaus viel Jobs für Anwälte und Steuerberater.
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Malone
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#593561) Verfasst am: 30.10.2006, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Latenight hat folgendes geschrieben:
Sollte eigentlich nicht schwierig sein zu verstehen, dass eine Leistung an Wert verliert, wenn die Zahl der Anbieter steigt. Erst recht, wenn die neuen Anbieter einem zwei Brötchen für den Preis von einem geben.


Leider gilt der Wettbewerb nicht in allen Branchen. Deutschland ist unter anderem deswegen so teuer, weil wir die Aktionäre der kartellisierten Energieunternehmen durchfüttern.

Zitat:
Und was die längere Quelle von oben angeht.
Natürlich wird in Deutschland superproduktiv produziert. Es werden ja nur die Sahnehäubchen hier produziert, die in wirklich produktiven Abläufen hergestellt werden können.


Das stimmt mich ssolchen Statistiken gegenüber skeptisch. Lohnstückkosten für was denn? Um diesen Wert brauchbar vergleichen zu können, müssten die Produkte ja völlig homogen sein, was nur in den seltensten Fällen der Fall ist. Aber solche Werte werden ja gerne ungefragt übernommen. Amerika ist ohnehin nicht vergleichbar, druckt sein Geld nach Belieben, erwzingt mehr oder weniger Importe damit und ist damit kein schlüssiges Wirtschaftssystem.

Zitat:
Und wenns mit der Attraktivität so weit her ist, warum sind dann die Auslandsinvestitionen der deutschen Unternehmen gewaltig größer als die Inlandsinvestitionen (=Kapitalabfluss)?
Und selbst wenn's anders wäre. Was sagt die Attraktivität als Investitionsstandort darüber aus, in was investiert wird und wieviele schlecht qualifizierte Jobs dadurch entstehen?


Der Kapitalabfluss wird ja sogar subventioniert, mit den Steuergeldern derjenigen, die dann ihren Job verlieren. Wie der CSU-Fritze richtig bemerkt hat, müsste man da mal drüber nachdenken. Soso, schön dass er das auch schon merkt, aber offenbar liegt es ihm mehr am Herzen, diesen Arbeitslosen dann ihr Geld zu kürzen. Mit dem interessanten Argument, des Lohnabstandsgebotes. Was offenbar über den Horizont dieses minderbegabten Emporkömmlinmgs hinausgeht, ist dass bei sinkenden Sozialleistungen in der Folge automatisch die Löhne nach unten "korrigiert " werden.



Insgesamt war die Sendung, wie die Meisten dieser Art, sehr schlecht. Den Vertretern der sozialeren Schiene fällt häufig nicht mehr ein, als an so relative Begriffe wie Gerechtigkeit zu appellieren, leicht zu handhaben für die INSWler. Diese müssten mal ein richtiges Kaliber vorgesetzt bekommen, dass sie auf ökonomischer Ebene widerlegen kann, was eigentlich nicht schwer ist. Ich frage mich, ob solche Leute bewusst nicht eingeladen werden?

Ganz unterschlagen wurde wie immer der Umstand, dass es in D und anderswo möglich ist, mit Zinsen und Dividenden leistungslose Einkommen zu beziehen, deren Summe die der staatlichen Sozialleistungen um ein Vielfaches übersteigt, auf Kosten aller Arbeitenden. Ein Missstand, der beseitigt werden muss, wenn dieses Land und die Menschheit sowas wie eine Zukunft haben will.
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#593714) Verfasst am: 30.10.2006, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Was habt Ihr denn alle? Der Herr Dohnany sagt doch nur seine Meinung und das darf er!

Ich darf das natuerlich auch und meiner Meinung nach verdient der Herr Dohnany eindeutig viel zu viel, sonst wuerde er nicht so'nen Scheiss daherschwaetzen.... Sehr glücklich Cool

Gruss, Bernie
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Nordseekrabbe
linker Autist



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 31152
Wohnort: Dresden

Beitrag(#593722) Verfasst am: 30.10.2006, 19:35    Titel: Re: Dohnanyi: Deutsche verdienen zuviel. Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:
Klaus von Dohnanyi bei Christiansen:
"Es gehört zu den unangenehmen Wahrheiten, die man den Deutschen endlich sagen muss. Sie verdienen zuviel."
und an Dagmar Enkelmann (Die Linken) als Erwiederung darauf, dass die Löhne gesteigert werden müssen.
"Es wird einige Jahrzehnte dauern bis sie den Chinesen das Deutsche Sozialsystem schmackhaft gemacht haben."

Es wird ja. Langsam, ganz langsam fällt der Groschen.

gb


Ja, der arme Klaus hat viel zu viel Geld verdient als Bürgermeister von Hamburg. Soll er das Geld an die Staatskasse zurück geben. Ein weiteres Beispiel für den Niedergang der Sozialdemokratie.


Und der arme Georg Kronawitter und sein ebenfalls noch viel ärmerer Christian Ude als OBs von München bestimmt auch.
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hacketaler
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Anmeldungsdatum: 10.02.2005
Beiträge: 6031

Beitrag(#593858) Verfasst am: 30.10.2006, 22:11    Titel: Re: Dohnanyi: Deutsche verdienen zuviel. Antworten mit Zitat

Algol hat folgendes geschrieben:


Ich "verdiene" ca. 7500 Euros pro Jahr in einem Metalljob




Geschockt Geschockt Geschockt

aber nicht mit 100% pensum hoffe ich? Verwundert
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