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BVerfG : Schulpflicht steht über religiösem Fanatismus
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SoWhy
The Doctor



Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 3216
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Beitrag(#504909) Verfasst am: 22.06.2006, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Evilbert hat folgendes geschrieben:
Greasel hat folgendes geschrieben:

Ja, aber das tut die Schule doch auch, und zwar anhand von Wertvorstellungen. Ich für meinen teil habe zum Beispiel im Sexualkundeunterricht nichts davon mitbekommen das man auch Schäferhunde und Pferde pimpern kann! (


Geschockt Ich hab es bis jetzt noch nicht mitgekriegt, dass sowas geht. Müsste man als Mann dazu nicht selbst einen Pferdeschwanz haben?

Er schrieb "man", nicht "mann", vielleicht meinte er auch Frauen in dem Fall? Mit den Augen rollen
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#504921) Verfasst am: 22.06.2006, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

SoWhy hat folgendes geschrieben:
Evilbert hat folgendes geschrieben:
Greasel hat folgendes geschrieben:

Ja, aber das tut die Schule doch auch, und zwar anhand von Wertvorstellungen. Ich für meinen teil habe zum Beispiel im Sexualkundeunterricht nichts davon mitbekommen das man auch Schäferhunde und Pferde pimpern kann! (


Geschockt Ich hab es bis jetzt noch nicht mitgekriegt, dass sowas geht. Müsste man als Mann dazu nicht selbst einen Pferdeschwanz haben?

Er schrieb "man", nicht "mann", vielleicht meinte er auch Frauen in dem Fall? Mit den Augen rollen


Vermute ich auch, deswegen schrieb ich ja auch "Müsste man als Mann ", nicht "müsste man".

Falls das so ist, zeigt es sich wieder mal, dass Frauen mehr vom Leben haben.

Sie können sich jederzeit einen Hengst schnappen, während man als Mann von den meisten Stuten nicht viel hat. [Das gilt auch ohne Pferde (!!) ; ist jetzt meine entsprechende Übersetzung von "FsB" (TM:Narziss) ] noseman
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AgentProvocateur
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Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 7851
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Beitrag(#505026) Verfasst am: 22.06.2006, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmal zum Hausunterricht: ich kann mir vorstellen, dass in bestimmten Situationen ein solcher für bestimmte Kinder besser ist. Es gibt eben nicht nur religiös fundamentalistische Gründe dafür. Durch die starre Regelung in Deutschland ist ein Hausunterricht aber so gut wie unmöglich.

Wikipedia - Hausunterricht hat folgendes geschrieben:
Neben diesen religiösen Gründen sind die Motive der Familien, die Heimunterricht praktizieren, vielfältig. In Umfragen und Studien meistgenannte Gründe:

* Eltern weigern sich, ihr Kind gegen seinen Willen in die Schule zu zwingen,
* der Schulbesuch widerspricht den pädagogischen Vorstellungen oder Erziehungszielen der Eltern,
* die Kinder haben schwerwiegende Schulschäden davongetragen,
* Eltern sehen im Hausunterricht bessere Bildungsmöglichkeiten für ihr Kind,
* er bietet ihnen die Möglichkeit, die Kinder selbstbestimmt lernen zu lassen,
* Eltern lehnen das staatliche Schulsystem ab,
* Eltern lehnen das schulische Umfeld als Sozialisationsform ab,
* Eltern wollen ihr Kind vor Gewalt, Mobbing, Drogen und entwürdigender Behandlung schützen.


Ich finde es fraglich, ob die starre Regelung der Schulpflicht mit einer bei Hausunterricht möglichen gesellschaftlich nicht gewünschten Indoktrination religiöser Art begründet werden kann, d.h. ob mit anderen Worten diejenigen, die (aus meiner Sicht) berechtigte Gründe für einen Hausunterricht anführen können, diesem gesellschaftlichen Ziel geopfert werden können. Die Argumentation wäre dann so ähnlich (und mMn auch so fragwürdig) wie die für ein verpflichtendes Kindergartenjahr.

Vielleicht kennt ja hier jemand die Situation von Hausunterricht in Österreich und der Schweiz etwas genauer und kann dazu etwas sagen.
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kolja
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Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16631
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Beitrag(#505055) Verfasst am: 22.06.2006, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Die Fälle, in denen Kinder unter dem Schulbesuch leiden, finde ich ja auch bedenkenswert. Ich hatte weiter oben einen Thread in einem Elternforum verlinkt, in dem sich betroffene Mütter und heimunterichtende Mütter zu Wort gemeldet haben. Ich bin eher der Meinung, dass dies für eine Verbesserung des Schulsystems spricht, vielleicht auch für eine Verbreiterung des Angebots an Schultypen, ohne dass diese nur wohlhabenden Familien zugänglich sind.

Eine Aufhebung der Schulpflicht erscheint mir eher wie ein Herumdoktoren an den Symptomen. Diese Option würde vor allem nur den Kindern zugute kommen, deren Eltern sowohl das Schulproblem ihrer Kinder erkennen (schnallt ja auch nicht jeder) als auch die Bereitschaft und die Möglichkeiten mitbringen, Heimunterricht zu betreiben (kann ja auch nicht jeder), während eine Verbesserung des Schulsystems allen Kindern zugute käme.

Dummerweise würde das jede Menge Geld kosten.
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#505057) Verfasst am: 22.06.2006, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
Dummerweise würde das jede Menge Geld kosten.


Ich vermute, dass Du mir nicht wiedersprichst, wenn ich die Folgekosten einer Unterlassung für höher bewerte.
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kolja
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Beitrag(#505064) Verfasst am: 22.06.2006, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Ich finde es fraglich, ob die starre Regelung der Schulpflicht mit einer bei Hausunterricht möglichen gesellschaftlich nicht gewünschten Indoktrination religiöser Art begründet werden kann, d.h. ob mit anderen Worten diejenigen, die (aus meiner Sicht) berechtigte Gründe für einen Hausunterricht anführen können, diesem gesellschaftlichen Ziel geopfert werden können.

Sehr geschickt. zwinkern

Wenn ich die Worte "Ziel" und "opfern" in dieser Betrachtung vertausche, erscheint die Wertigkeit umgekehrt: dann sind es die Kinder, die einer lückenlosen religiösen Indoktrination ausgesetzt werden, die dem Ziel geopfert werden, anderen Kindern die Probleme mit dem Schulsystem zu ersparen.

Eigentlich ist es eine Abwägung zwischen verschiedenen Übeln, und dabei darf man die Frage nicht ignorieren, ob es unabhängige Wege gibt, die jeweiligen Übel zu verringern, und man muss die gegeneinander abgewogenen Fälle auch konkreter beziffern. Soviel ich weiß, überwiegt der Teil der Heimschüler, die aus religiösen Gründen von der Schule ferngehalten werden.
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kolja
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Beiträge: 16631
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Beitrag(#505080) Verfasst am: 22.06.2006, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Greasel hat folgendes geschrieben:
Ich für meinen teil habe zum Beispiel im Sexualkundeunterricht nichts davon mitbekommen das man auch Schäferhunde und Pferde pimpern kann! (Ist hart ich weiss, dient aber der Verdeutlichung) Ihr meint das ist pervers?

Nö, meine ich nicht. Nicht über die Möglichkeit von Sex mit Tieren aufzuklären ist auch nicht das gleiche, wie Sex mit Tieren als pervers darzustellen, und da die meisten Menschen von ganz alleine Sex mit Menschen bevorzugen ist es durchaus sinnvoll, den Schwerpunkt des Aufklärungsunterrichts darauf zu legen.

Greasel hat folgendes geschrieben:
Oh, da hast du mich falsch verstanden. Ich wollte nur zeigen, das jeder Eingriff in die Freiheit eines Menschen letztlich auf Willkür beruht.

Geschenkt, soweit bin ich auch schon. zwinkern

Allerdings verstehe ich unter "Willkür" nur, dass ich keine objektiven Wahrheiten als Begründung heranziehen kann (Gott, Menschenrechte, ...) sondern letztlich nur meinen Willen, nicht aber "Beliebigkeit", darum versuche ich meine Standpunkte zu begründen und meine dahinter liegenden (gesellschaftlichen) Ziele zu benennen. Anders geht es meiner Meinung nach nicht.
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kolja
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Beitrag(#505086) Verfasst am: 22.06.2006, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
Dummerweise würde das jede Menge Geld kosten.
Evilbert hat folgendes geschrieben:
Ich vermute, dass Du mir nicht wiedersprichst, wenn ich die Folgekosten einer Unterlassung für höher bewerte.

Bestimmt nicht, aber ob diese Folgekosten monetär sind?
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AgentProvocateur
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Beitrag(#505088) Verfasst am: 22.06.2006, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Ich finde es fraglich, ob die starre Regelung der Schulpflicht mit einer bei Hausunterricht möglichen gesellschaftlich nicht gewünschten Indoktrination religiöser Art begründet werden kann, d.h. ob mit anderen Worten diejenigen, die (aus meiner Sicht) berechtigte Gründe für einen Hausunterricht anführen können, diesem gesellschaftlichen Ziel geopfert werden können.

Sehr geschickt. zwinkern

Wenn ich die Worte "Ziel" und "opfern" in dieser Betrachtung vertausche, erscheint die Wertigkeit umgekehrt: dann sind es die Kinder, die einer lückenlosen religiösen Indoktrination ausgesetzt werden, die dem Ziel geopfert werden, anderen Kindern die Probleme mit dem Schulsystem zu ersparen.

Die Frage ist aber, ob man die "lückenlose" Indoktrination nicht auch durch andere Maßnahmen als durch eine Schulpflicht verhindern kann. Man müsste natürlich bei Zulassung von Hausunterricht schon eine Regelung wie in Österreich oder der Schweiz haben, d.h. dass regelmäßig das vermittelte Wissen überprüft wird. Zu dem Wissen gehören natürlich auch die Naturwissenschaften, insbesondere Biologie, so dass die Eltern nicht jeden Unsinn vermitteln können.

Zu Deinem Vorschlag für eine Verbesserung der Schulen: das ist natürlich lobenswert und sicher auch notwendig, nur 1. falls es tatsächlich trotz der Kosten in Angriff genommen würde, dann würde es ziemlich lange dauern und 2. glaube ich, dass, auch wenn es mal hunderte von tollen Schulen geben sollte, es trotzdem immer wieder Kinder geben wird, die nicht für diese Schulen geeignet sind, für die ein Hausunterricht besser wäre.

kolja hat folgendes geschrieben:
Eigentlich ist es eine Abwägung zwischen verschiedenen Übeln, und dabei darf man die Frage nicht ignorieren, ob es unabhängige Wege gibt, die jeweiligen Übel zu verringern, und man muss die gegeneinander abgewogenen Fälle auch konkreter beziffern. Soviel ich weiß, überwiegt der Teil der Heimschüler, die aus religiösen Gründen von der Schule ferngehalten werden.

In den USA sind es 38,4% (1999), bzw. 33% (2003), die aus religiösen Gründen zu Hause unterrichtet werden.

Mich würde mal interessieren, wie das in Österreich und in der Schweiz ist. Die Zahlen aus den USA sind wohl eher nicht auf Deutschland zu übertragen, da es dort sehr viel mehr religiöse Fundamentalisten gibt.

Klar muss man die Übel gegeneinander abwägen, aber ich komme dabei zu dem Schluss, Homeschooling in bestimmten Fällen und mit bestimmten Auflagen zuzulassen und nicht generell abzulehnen, so wie es zur Zeit in D der Fall ist.
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kolja
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Beitrag(#505117) Verfasst am: 22.06.2006, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Die Frage ist aber, ob man die "lückenlose" Indoktrination nicht auch durch andere Maßnahmen als durch eine Schulpflicht verhindern kann.

Bloß, was könnte das sein? Jedes Angebot, das nicht in irgendeiner Weise verpflichtend ist, wird von solchen Leuten unterlaufen/gemieden. Da spreche ich aus Erfahrung.

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
[...] es trotzdem immer wieder Kinder geben wird, die nicht für diese Schulen geeignet sind, für die ein Hausunterricht besser wäre.

Hast Du Dich schonmal mit demokratisch organisierten Schulen ohne Lernzwang wie z.B. Sudburry beschäftigt?
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AgentProvocateur
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Beitrag(#505153) Verfasst am: 22.06.2006, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Die Frage ist aber, ob man die "lückenlose" Indoktrination nicht auch durch andere Maßnahmen als durch eine Schulpflicht verhindern kann.

Bloß, was könnte das sein? Jedes Angebot, das nicht in irgendeiner Weise verpflichtend ist, wird von solchen Leuten unterlaufen/gemieden. Da spreche ich aus Erfahrung.

Die einzige Maßnahme, die ich mir vorstellen kann, ist eine vorgeschriebene Überprüfung des im Homeschooling vermittelten Wissens. Wahrscheinlich wird Dir das nicht reichen, aber eine Pflicht zur Teilnahme an sonstigen Veranstaltungen wird mMn nicht machbar sein.

kolja hat folgendes geschrieben:
AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
[...] es trotzdem immer wieder Kinder geben wird, die nicht für diese Schulen geeignet sind, für die ein Hausunterricht besser wäre.

Hast Du Dich schonmal mit demokratisch organisierten Schulen ohne Lernzwang wie z.B. Sudburry beschäftigt?

Nein, habe ich nicht. Das hört sich wirklich sehr interessant an. Es gibt sogar eine in Gründung gar nicht so weit weg von mir.

Man kann davon träumen, dass sich ein solches Schulkonzept flächendeckend durchsetzen wird, aber ich halte das für nicht realistisch, jedenfalls nicht in der nächsten Zeit. Daher halte ich Hausunterricht in bestimmten Fällen immer noch für richtig; besonders für Kinder, die aus dem vorgegebenen Raster fallen, kann ein solcher die beste Möglichkeit sein.
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AgentProvocateur
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Beitrag(#505705) Verfasst am: 23.06.2006, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Vergewaltige die Erkenntnisphilosophie nicht!
Wahr ist, dass es kein objektives "wahr" geben kann.

Ist das wahr?
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Xamanoth
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Beitrag(#505706) Verfasst am: 23.06.2006, 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Vergewaltige die Erkenntnisphilosophie nicht!
Wahr ist, dass es kein objektives "wahr" geben kann.

Ist das wahr?

Nein. Ich meinte: Wahr ist, dass es keine objektive Erkenntnis der Wahrheit geben kann.
War zugegebenermaßen falsch formuliert.
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AgentProvocateur
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Beitrag(#505708) Verfasst am: 23.06.2006, 00:39    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Vergewaltige die Erkenntnisphilosophie nicht!
Wahr ist, dass es kein objektives "wahr" geben kann.

Ist das wahr?

Nein. Ich meinte: Wahr ist, dass es keine objektive Erkenntnis der Wahrheit geben kann.

Ich weiß, was Du meinst. Deine Aussage ist aber so schön paradox, da konnte ich einfach nicht widerstehen, darauf hinzuweisen; entschuldige bitte.
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kolja
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Beitrag(#505710) Verfasst am: 23.06.2006, 00:42    Titel: Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Daher halte ich Hausunterricht in bestimmten Fällen immer noch für richtig; besonders für Kinder, die aus dem vorgegebenen Raster fallen, kann ein solcher die beste Möglichkeit sein.

Vielleicht könnte man Kinder, die unter der Schule wirklich leiden, auf Antrag nach eingehender Prüfung von der Schulpflicht freistellen und gleichzeitig den Eltern Hilfestellung für den Heimunterricht geben. So könnte man zumindest Missbrauch vorbeugen.
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AgentProvocateur
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Beitrag(#505715) Verfasst am: 23.06.2006, 00:51    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Daher halte ich Hausunterricht in bestimmten Fällen immer noch für richtig; besonders für Kinder, die aus dem vorgegebenen Raster fallen, kann ein solcher die beste Möglichkeit sein.

Vielleicht könnte man Kinder, die unter der Schule wirklich leiden, auf Antrag nach eingehender Prüfung von der Schulpflicht freistellen und gleichzeitig den Eltern Hilfestellung für den Heimunterricht geben. So könnte man zumindest Missbrauch vorbeugen.

Ja, so etwas in der Art könnte ich mir gut vorstellen. Danke übrigens für den Link zu der Diskussion auf Rabeneltern.org, dort kommt mMn ganz gut heraus, dass in bestimmten Fällen ein Hausunterricht für bestimmte Kinder besser ist. Gegen eine Prüfung hätte ich nichts einzuwenden; Hausunterricht ist sicherlich nur für eine sehr kleine Anzahl von Kindern die beste Lösung.

Übrigens: ich finde ja, dass Du kein gutes Beispiel für einen Missbrauch des Hausunterrichtes zu Zwecken einer lückenlosen religiösen Indoktrination bist, denn bei Dir hat diese Indoktrination offensichtlich nicht gewirkt.
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kolja
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Beitrag(#505719) Verfasst am: 23.06.2006, 00:59    Titel: Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Übrigens: ich finde ja, dass Du kein gutes Beispiel für einen Missbrauch des Hausunterrichtes zu Zwecken einer lückenlosen religiösen Indoktrination bist, denn bei Dir hat diese Indoktrination offensichtlich nicht gewirkt.

Touché. noseman

Aber!

Sie hat genau zu dem Zeitpunkt aufgehört zu wirken, als ich durch ein paar ungewöhnliche Fügungen mein familiäres und soziales Umfeld schlagartig gewechselt habe. Andernfalls wäre ich heute sehr warhscheinlich ein kleines Würstchen in einer Wachturmdruckerei, das war nämlich mein erklärtes Ziel. Ich sehe es eher so, dass ich ziemliches Glück hatte. Und die verpassten Bildungschancen bringt mir das leider auch nicht wieder.
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Sanne
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Anmeldungsdatum: 05.08.2003
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Beitrag(#505909) Verfasst am: 23.06.2006, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:

Vielleicht könnte man Kinder, die unter der Schule wirklich leiden, auf Antrag nach eingehender Prüfung von der Schulpflicht freistellen und gleichzeitig den Eltern Hilfestellung für den Heimunterricht geben. So könnte man zumindest Missbrauch vorbeugen.


Wie unterscheidet man zwischen leiden und wirklich leiden?

Dein Vorschlag geht davon aus, daß nur einige Kinder unter der Schule leiden, für die meisten Kinder die Schule aber OK ist.
Ich denke, die Ursache des Leidens ist entweder in der Schule, oder bei den Eltern, oder bei den Kindern.

Wenn die Ursache in der Schule ist, dann ist sie systembedingt. Das heißt, das Gefüge an der Schule ist so aufgebaut, daß es ohne Mobbingopfer nicht funktioniert. Wenn man ein paar Kinder aus der Schule rausnimmt, weil sie zu sehr leiden, werden Lehrer und Schüler andere finden, auf denen sie rumhacken können.
Eine Lösung des Problems wäre, das Mobbing allgemein zu bekämpfen und für ein besseres Klima an der Schule zu sorgen.

Wenn die Ursache des Leidens bei den Eltern ist, hilft es wenig, die Kinder noch mehr dem elterlichen Einfluß auszusetzen.

Wenn die Ursache beim Schüler selber ist, wegen einer Lernschwäche, Verhaltensstörung, Behinderung usw, könnte eine gute Sonderschule oder eine integrierte Schule mit sonderpädagogisch ausgebildeten Lehrern Abhilfe schaffen.
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Johnnyboy
Stück Scheiße



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Beitrag(#505948) Verfasst am: 23.06.2006, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Andernfalls wäre ich heute sehr warhscheinlich ein kleines Würstchen in einer Wachturmdruckerei, das war nämlich mein erklärtes Ziel.


Ohh ja... Mr. Green
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kolja
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Anmeldungsdatum: 02.12.2004
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Wohnort: NRW

Beitrag(#505953) Verfasst am: 23.06.2006, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
Andernfalls wäre ich heute sehr warhscheinlich ein kleines Würstchen in einer Wachturmdruckerei, das war nämlich mein erklärtes Ziel.
Johnnyboy hat folgendes geschrieben:
Ohh ja...

Wie, Deins auch?
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#505963) Verfasst am: 23.06.2006, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Übrigens: ich finde ja, dass Du kein gutes Beispiel für einen Missbrauch des Hausunterrichtes zu Zwecken einer lückenlosen religiösen Indoktrination bist, denn bei Dir hat diese Indoktrination offensichtlich nicht gewirkt.

Touché. noseman

Aber!

Sie hat genau zu dem Zeitpunkt aufgehört zu wirken, als ich durch ein paar ungewöhnliche Fügungen mein familiäres und soziales Umfeld schlagartig gewechselt habe. Andernfalls wäre ich heute sehr warhscheinlich ein kleines Würstchen in einer Wachturmdruckerei, das war nämlich mein erklärtes Ziel. Ich sehe es eher so, dass ich ziemliches Glück hatte. Und die verpassten Bildungschancen bringt mir das leider auch nicht wieder.


Willkommen im (richtigem) Leben, Kolja!
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AgentProvocateur
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Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 7851
Wohnort: Berlin

Beitrag(#505970) Verfasst am: 23.06.2006, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Sanne hat folgendes geschrieben:
kolja hat folgendes geschrieben:
Vielleicht könnte man Kinder, die unter der Schule wirklich leiden, auf Antrag nach eingehender Prüfung von der Schulpflicht freistellen und gleichzeitig den Eltern Hilfestellung für den Heimunterricht geben. So könnte man zumindest Missbrauch vorbeugen.

Wie unterscheidet man zwischen leiden und wirklich leiden?

Dein Vorschlag geht davon aus, daß nur einige Kinder unter der Schule leiden, für die meisten Kinder die Schule aber OK ist.
Ich denke, die Ursache des Leidens ist entweder in der Schule, oder bei den Eltern, oder bei den Kindern.

Wenn die Ursache in der Schule ist, dann ist sie systembedingt. Das heißt, das Gefüge an der Schule ist so aufgebaut, daß es ohne Mobbingopfer nicht funktioniert. Wenn man ein paar Kinder aus der Schule rausnimmt, weil sie zu sehr leiden, werden Lehrer und Schüler andere finden, auf denen sie rumhacken können.
Eine Lösung des Problems wäre, das Mobbing allgemein zu bekämpfen und für ein besseres Klima an der Schule zu sorgen.

Nein, so sehe ich das nicht. Dass man Schule sicherlich verbessern kann und das auch tun sollte, einverstanden, aber trotzdem, glaube ich, wird es immer Kinder geben, die in ein vorgegebenes Raster nicht passen. Es ist fraglich, ob man Schulen so ändern kann, dass sie für alle Kinder passen. Ich glaube nicht, dass das geht.

Man könnte natürlich auch die Schullandschaft stark erweitern, Schulen für Hochbegabte, demokratische Schulen mit Selbstbestimmung der Schüler usw. und so fort einführen. Das finde ich zwar gut, aber man wird diese Schulen nicht im Umkreis jedes Schülers anbieten können.

Sanne hat folgendes geschrieben:
Wenn die Ursache des Leidens bei den Eltern ist, hilft es wenig, die Kinder noch mehr dem elterlichen Einfluß auszusetzen.

Stimmt. Aber wie soll man das feststellen?

Sanne hat folgendes geschrieben:
Wenn die Ursache beim Schüler selber ist, wegen einer Lernschwäche, Verhaltensstörung, Behinderung usw, könnte eine gute Sonderschule oder eine integrierte Schule mit sonderpädagogisch ausgebildeten Lehrern Abhilfe schaffen.

Könnte. Wenn es eine der Nähe gibt, die für den Schüler geeignet ist.
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Sanne
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Anmeldungsdatum: 05.08.2003
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Beitrag(#506011) Verfasst am: 23.06.2006, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:

Sanne hat folgendes geschrieben:
Wenn die Ursache des Leidens bei den Eltern ist, hilft es wenig, die Kinder noch mehr dem elterlichen Einfluß auszusetzen.

Stimmt. Aber wie soll man das feststellen?


Bei gravierenden Verhaltensauffälligkeiten von Kindern sollte man einen guten Kinderpsychologen beauftragen, die Ursache herauszufinden. Falls die Ursache nicht offensichtlich ist.

Ich stimme mit dir überein, daß es schwierig ist, eine für jedes Kind passende Schule zu bauen, oder für jedes Kind eine optimale Schule im Umkreis zu finden.
Besonders wo jetzt gerade wieder in den Schulen soviel gespart werden muß.

Trotzdem denke ich, daß es für die Kinder gut ist, in der Schule mit Lehrern und Mitschülern zusammenzusein.

Heimunterricht ist wohl kaum eine vollwertige Alternative zu Hochbegabtenschule und Demokratischer Schule. Zuhause fehlen einfach die Mitschüler und die fremden Einflüsse von außerhalb der Familie.
Dasselbe gilt für Förderschüler und behinderte Kinder: Auch sie sollten die Möglichkeit haben, mit Gleichaltrigen in einer Gruppe zu sein.
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Johnnyboy
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Anmeldungsdatum: 26.06.2005
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Beitrag(#506019) Verfasst am: 23.06.2006, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
kolja hat folgendes geschrieben:
Andernfalls wäre ich heute sehr warhscheinlich ein kleines Würstchen in einer Wachturmdruckerei, das war nämlich mein erklärtes Ziel.
Johnnyboy hat folgendes geschrieben:
Ohh ja...

Wie, Deins auch?


Nein. Aber so enden ja bekanntlich viele junge ZJ. Mr. Green
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Anmeldungsdatum: 05.08.2003
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Beitrag(#506085) Verfasst am: 23.06.2006, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Argumente dieser Schulverweigerungsfamilie aus Hamburg-Othmarschen kann ich ja voll verstehen:
Zitat:
Die Geschichte begann damit, dass die Eltern Frauke und André R. im Juni 2001 ihre beiden ältesten Töchter von einer freien christlichen Bekenntnisschule abmeldeten, die die Mädchen bis dahin besucht hatten. Das Ehepaar R. berief sich auf die Bibel - und darauf, seine Kinder von schädlichen Einflüssen fern halten zu wollen. Die Mädchen hätten Gewalt auf dem Schulhof erleben müssen, klagte der Vater, außerdem seien sie in der Schule der Gesellschaft von "Scheidungskindern" ausgesetzt. "Das wollen wir unseren Kindern nicht zumuten."
http://www.taz.de/pt/2006/06/23/a0287.1/text


Als wenn die Gewalt auf dem Schulhof nicht schlimm genug wäre, aber auch noch Scheidungskinder Bitte nicht!
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Beitrag(#506140) Verfasst am: 23.06.2006, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Sanne hat folgendes geschrieben:
AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Sanne hat folgendes geschrieben:
Wenn die Ursache des Leidens bei den Eltern ist, hilft es wenig, die Kinder noch mehr dem elterlichen Einfluß auszusetzen.

Stimmt. Aber wie soll man das feststellen?

Bei gravierenden Verhaltensauffälligkeiten von Kindern sollte man einen guten Kinderpsychologen beauftragen, die Ursache herauszufinden. Falls die Ursache nicht offensichtlich ist.

Naja, die Kinderpsychologen und das Jugendamt. Auch nicht der Weisheit letzter Schluss: Eine Mutter geht zur Kinderpsychologin des Jugendamtes, weil sie eine bestimmte angeborene Verhaltensstörung ihres Kindes vermutet. Die Kinderpsychologin diagnostiziert aber einen sexuellen Missbrauch, woraufhin das Jugendamt verfügt, dass Vater und Großvater aus der Wohnung ausziehen müssen. Es gibt ein Gerichtsverfahren, in dem die Untersuchungsmethoden der Psychologin angezweifelt werden und der Verdacht des sexuellen Missbrauchs fallen gelassen wird. Das Jugendamt beharrt trotzdem auf seiner Sichtweise.

Vielleicht ein extremer Fall. Leider kann das trotzdem passieren.

Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich stimme mit dir überein, daß es schwierig ist, eine für jedes Kind passende Schule zu bauen, oder für jedes Kind eine optimale Schule im Umkreis zu finden.
Besonders wo jetzt gerade wieder in den Schulen soviel gespart werden muß.

Trotzdem denke ich, daß es für die Kinder gut ist, in der Schule mit Lehrern und Mitschülern zusammenzusein.

Ja, für die meisten Kinder wird das wohl der Fall sein. Aber ist es der Fall für alle Kinder?

Sanne hat folgendes geschrieben:
Heimunterricht ist wohl kaum eine vollwertige Alternative zu Hochbegabtenschule und Demokratischer Schule. Zuhause fehlen einfach die Mitschüler und die fremden Einflüsse von außerhalb der Familie.

Hausunterricht bedeutet nicht automatisch totale Isolation.

Sanne hat folgendes geschrieben:
Dasselbe gilt für Förderschüler und behinderte Kinder: Auch sie sollten die Möglichkeit haben, mit Gleichaltrigen in einer Gruppe zu sein.

Gerade dort gibt es aber zum Beispiel Fälle, in denen das betroffene Kind einen extrem weiten Schulweg zurücklegen muss, da es in der Nähe keine geeignete Schule gibt. Gerade in solchen Situationen könnte Hausunterricht eine Alternative sein.

Hausunterricht kann bestimmt nicht der Regelfall werden. In Ausnahmesituationen könnte er jedoch sinnvoll sein.
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