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Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#33079) Verfasst am: 26.09.2003, 02:05    Titel: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

(Ich wollte diesen Beitrag in Euer Gästebuch eintragen, aber es ist mir nicht gelungen. Funktioniert es noch?)

An den "Bund für Geistesfreiheit Bayern K.d.öR." @ http://www.bfg-bayern.de.

Liebe gleichdenkende Mitmenschen,

Ich bin nur vor kurzem durchs Internet auf Euren Bund aufmerksam geworden als ich den Artikel "*Politik: Zwangsindoktrinierung*" vom 20. September 2000 im "Der Humanist" las. Es war eine Pressemitteilung von Euch die von "*Jugendamt entzieht Mutter ohne triftigen Grund das Sorgerecht und erzwingt religiöse Erziehung des konfessionslosen Kindes*" handelt ( @ http://www.humanist.de/politik/index-8.html ). Es ist unglaublich dass soetwas immer noch passiert in Deutschland im Jahre 2000.

Ich möchte alle Eure Mitglieder, Leser und www.Surfer auch darauf aufmerksam machen, dass Religionszwang und Zwangsindoktrinierung, verbunden mit systemischer Kindesmisshandlung und Kinderzwangsarbeit – oft jahrelang – auf der Tagesordnung waren für zwischen eine halbe bis eine Millionen Kinder und Jugendliche die von den beiden deutschen Amtskirchen in diakonischen und charitativen geschlossenen Einrichtungen über mehrere Jahrzehnte (nach dem zweiten Weltkrieg!) in 3000 solchen konfessionellen 'Heimen' getrimmt wurden. Auch ich mußte das erleiden als ein in Berlin geborener "Heimatloser Ausländer", before es mir gelang in 1964 mich von meinen Fesseln zu befreien und nach Australien auszuwandern.

Seit kurzem gibt es jetzt zwei neue Webseiten, die auf diese damals herschenden Zustände aufmerksam machen und versuchen die deutschsprechende Bevölkerung Europas darüber zu sensibilisieren: www.diakoniefreistatt.de.vu (meine eigene Webseite; hat nichts mit Religion zu tun, aber mit der Aufdeckung der Schandtaten der Kirche gegen Kinder), und, www.heimkinder.net, wo auch ein Forum und ein Gästebuch eingerichtet worden sind. Jeder kann sich dort über diese wenig bekannte neue deutsche Kirchengeschichte informieren und wo möglich auch etwas beitragen zum weiteren Recherchieren. Beide Seiten werden ständig erweitert und aktualisiert.

Ich selbst bin schon 40 Jahre in Australien, und meine tägliche Sprache ist normalerweise jetzt Englisch.

Mit freundlichen Grüßen!

Martin Mitchell
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#39694) Verfasst am: 13.10.2003, 05:02    Titel: Rechtswidrigkeit : Einsperren von Kindern : Kirchen schuldig Antworten mit Zitat

Liebe Freigeister und www.Surfer,

Meine Frage ist einzig und allein eine Rechtsfrage. Ich weiß nicht was Ihr persönlich unter "rechtswidrig" verstehst. Meine Definition von "rechtswidrig" ist: "nicht gemäß dem Gesetz" oder "gesetzlos".

Meines Erachtens war arbiträrische "Geschlossene Unterbringung" von Minderjährigen – d. h., Kindern und Jugendlichen – noch nie "rechtsmäßig" in Deutschland.

Trotz mehrfachen Aufrufen von Akademikern, hat es die deutsche Bundesregierung bis heute nicht für notwendig gehalten Gesetze zu verabschieden die solche Angelegenheiten regeln und Kinder und Jugendliche total vor kirchlicher und staatlicher Gewalt schützen. Solche bestimmten Gesetze gibt es einfach nicht in Deutschland.

Aber gemäß dem deutschen *Grundgesetz* war es schon immer "rechtswidrig" Kinder und Jugendliche ohne richterliche Genehmigung einzusperren – darüber gibt es überhaupt keinen Zweifel!

Verschiedene Rechtswissenschafler könnten ja verschiedener Meinung sein über die Interpretation des Grundgesetzes, aber Professor Schlink, Humboldt Universität Berlin (1997), und andere Akademiker, sind in Übereinstimmung mit mir, und ich mit ihnen.

Ich selbst war aber durch meine eigene Studie zu meiner Schlußfolgerung und Überzeugung gekommen, bevor ich von den Thesen der Experten gehört hatte. Die damalige sogenannte "drohende Verwahrlosung", und das heutige "Kindeswohl", waren noch nie "rechtsmäßige" Gründe Kinder und Jugendliche einzusperren und dann als Zwangsarbeiter auszubeuten und zu misshandeln – auch nicht 'die schlimmsten' von ihnen! Der Strafvollzug gegen Jugendliche, und auch Erwachsene, ist eine andere Sache und ist auch genaustens gesetzlich geregelt.

Mich interesiert nur das Gesetz und die Gesetzmäßigkeit allen staatlichen Handelns gegenüber der Bevölkerung, und insbesondere gegenüber ihren schwächsten Mitgliedern. Das ist das Ausschlaggebende in einer Demokratie! – die Deutschland aber, anscheinend, nicht ist, und noch nie war – und dem Großteil der Deutschen scheint dies auch weiterhin total gleichgültig zu sein.

Wer von Euch hat etwas dazu zu sagen?

Und hat denn niemand von Euch auch etwas zu meinem vorhergehenden Thema zu sagen?

Herzliche Grüße von Australien!

Martin Mitchell
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Paul Alleine
Gast






Beitrag(#39730) Verfasst am: 13.10.2003, 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

@Martin Mitchell

Die deutsche bürgerliche Gesellschaft befindet sich leider in einer ungebrochenen Tradition des Wegsehens über Ungerechtigkeit, Willkür, Ausbeutung und Unterdrückung im eigenen Land. Man zeigt immer gern mit dem Finger auf Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern, mokierte sich über Kommunisten und hatte und hat selber den größten Dreck am Stecken,

Der preußische Untertanen- und Unterdrückergeist der Deutschen war nach 1945 nur durch den verlorenen Krieg gestutzt, weil man sich zwangsweise den Allierten und ihren Moralvorstellungen unterordnen mußte. Latent war dieser faschistoide Geist aber immer vorhanden und auch deshalb kam es in der Praxis zu solcher Unterdrückung, fußend auf der Praxis aus der Kaiserzeit und der Hitlerzeit. Mit der Freiheitlichkeit des Bürgertums in Deutschland ist es nicht weit her. Stammtischparolen beherrschen große Teile des Denkens und die Gefahr der Faschisierung der Gesellschaft wird immer größer. Das Bürgertum rückt immer mehr nach rechts. Besonders jetzt in der Krise wird dies deutlich.

Wende Dich doch bitte auch mal an die Bewegung

kraetzae

Die sind für Deine Infos bestimmt sehr dankbar.

Bleib dran am Thema, es ist sehr wichtig!

paul
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Heike J
ganz entspannt



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26285
Wohnort: Bochum

Beitrag(#39869) Verfasst am: 13.10.2003, 16:00    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandl Antworten mit Zitat

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:
(Ich wollte diesen Beitrag in Euer Gästebuch eintragen, aber es ist mir nicht gelungen. Funktioniert es noch?)

An den "Bund für Geistesfreiheit Bayern K.d.öR." @ http://www.bfg-bayern.de.


Der bfg hat das Freigeisterhaus als Diskussionsforum verlinkt. Das Gästebuch des bfg ist jedoch hier:

http://231548.guestbook.onetwomax.de/

Oder du mailst direkt an den bfg.
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#41604) Verfasst am: 18.10.2003, 03:55    Titel: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

Liebe Freigeister Leute und Besucher zu dieser Seite

Danke für alle Eure Antworten hier. Leider kann ich nicht jedem von Euch einzeln antworten oder jeden einzelnen Beitrag kommentieren. Ich habe keinen Internetanschluss zu hause, aber muß immer zu öffentlichen Büchereien gehen.

Auch ist es nicht einfach für mich in Deutsch zu schreiben weil meine tägliche Sprache jetzt Englisch ist. Nach 40 Jahre langer totaler Unterdrückung versuche ich jetzt zum ersten mal meine nachteilige Vergangenheit aufzuarbeiten und zu überwältigen (was sogar in der englischen Sprache nicht einfach ist für mich). Also bitte ich um Entschuldigung für mein Schweigen zu Euren Beiträgen die aber alle sehr hilfreich sind.

Wenn Ihr auf meine Webseite www.freistatt.de.vu schaut wird es Euch warscheinlich so aussehen als ob ich keine Schwierigkeiten habe mich verständlich zu machen. Die Tatsache ist das ich seit Jahrzehnten nicht mehr Deutsch gesprochen oder gelesen habe. Mein Computerumgangswissen ist auch nur beschränkt and von Computerprogrammierung weiß ich überhaupt nichts. Da bin ich auf einen jungen australischen Computergehilfen angewiesen der nicht deutschsprachig ist. Zusammen geben wir uns sehr viel Mühe alles genau hinzukriegen um jeden im In- und Ausland über alles zum Thema "Heimkinder" und "Fürsorgehöllen der Kirchen" und "Kinderzwangsarbeit" in Deutschland zu informieren und sensiblisieren.

Nochmal vielen Dank für Jedermans Hilfe!

Martin Mitchell
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Alzi
registrierter User



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 2761
Wohnort: Oberfranken

Beitrag(#41632) Verfasst am: 18.10.2003, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

@ Martin Mitchell
Dein Deutsch ist gut und verständlich, zerbrich Dir darüber also nicht den Kopf.

Mit den üblen Zuständen in Bethel habe ich (glücklicherweise) keine Berührungspunkte und ich kenne auch niemanden, der damals diesen Zuständenden ausgesetzt war.
Allerdings setzt sich, nach meiner Meinung, hier in Deutschland langsam die Erkenntnis durch, daß in einigen/vielen christlich geführten Kinderheimen durchaus üble Lebensbedingungen geherrscht haben.

Das Internet ist in meinen Augen das beste Mittel, um Leidensgenossen zu finden und mit ihnen Kontakt aufzunehmen.
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Wer heilt hat recht!
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 15316
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#41846) Verfasst am: 18.10.2003, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

(sinngemäßes Zitat:) "Da die Großmutter gegen eine Heimunterbringung ist, ist eine Unterbringung des Kindes bei ihr nicht zu bejahen." Pillepalle
["Eltern, die ein Kind aus dem Kinderheim adoptieren wollen, dürfen dies nicht tun, weil sie damit aussagen, daß sie das Kind nicht im Kinderheim lassen wollen." So in der Art ist das.]

Apropos: Ist bekannt, wie sich die Situation seitdem entwickelt hat?
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#41913) Verfasst am: 19.10.2003, 06:43    Titel: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

Martin Mitchell aus Australien meldet sich wieder ---

ZITAT von einem Beitrag von ihm im Betheler Posaunenmission Gästebuch @ www.posaunenmission.de/gaestebuch/gb.php:

»Hallo "Rincewind" (betreffs Deinem Beitrag vom 18.10.2203, Eintrag 476),

Ich habe nicht versucht Dich oder irgend jemand anderen "moralisch" zu "erpressen" oder Dich zu zwingen auf *meiner* Seite zu kämpfen. Die Dinge die ich hier anspreche sind aber Angelegenheiten die uns alle angehen. Als bekennender Christ und Anhänger von Bethel mußt Du und jeder Andere auch, in jedem Fall, zu jeder Zeit, selbst entscheiden was notwendig ist zu tun oder zu unterlassen; gleicherweise auch "Schulzi" und "Folko Jankowsky" an die mein letzter Beitrag vom 17.10.2003 auch adressiert war, und eine zutreffende Antwort war. Und natürlich ist jeder andere www.Surfer und Besucher – eingeschlossen der jetzigen *Bethel Machthaber* – auch angesprochen, um ein Interesse auch bei ihnen zu erwecken, und um alle Leute für die Themen "Menschenrechtesverstöße", "Kindesmisshandlung" und Kinderzwangsarbeit" (worauf ich die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel anklage!) zu…s e n s i b l i s i e r e n.

Genaue Anklagepunkte gegen Bethel – und auch noch gegen eine andere evangelische organisation (die gleicherweise mit der Inneren Mission verbunden war!) die damals auch mindestens *eine* Fürsorgehölle, in Rengershausen, an der Hessisch-Westfälischen Landesgrenze, betrieb wo Kinder misshandelt und ausgebeutet wurden – sind auf meiner Webseite www.diakoniefreistatt.de.vu zu finden. Alles andere auch ist genaustens auf meiner Webseite aufgeführt und erklärt, und es ist nicht möglich den Inhalt meiner Webseite nur "kurz" hier für Dich zusammenzufassen. Auch sollten meine damaligen Peiniger, und die Peiniger aller anderen Betroffenen auch, genau wissen was jedem von uns zusteht ohne daß wir es erst von ihnen verlangen müssen.

Ich komme ja nicht hier zu diesem Gästebuch alle paar Tage um nur hier so herumzuquatschen. Meine Beiträge beschäftigen sich mit seriösen Themen die, meines Erachtens, allen Menschen mit offenem Herzen annehmbar seien sollten. Und nicht zu Unrecht schreibe ich in *diesem* Betheler Gästebuch ab und zu mal (also nicht "ständig" oder "auf Dauer"! – "Haebi") weil es ja Bethel war das diese Gewalt und diesen Zwang damals systematisch an mir und zehntausenden von anderen Kindern verübt hat (tatsächlich über eine ununterbrochene Zeitspanne von ungefähr, mindestens, 90 Jahren – angefangen in Eckardtsheim und fortgesetz in Freistatt!), und auch, fortgehend, nachdem das "Dritte Reich" zusammengebrochen war und die Bundesrepublik Deutschland ein Grundgesetz hatte daß soetwas hätte verhindern sollen, aber nicht verhindert hat (weil die die dann an der Macht waren einfach so weiter machen wollten wie zuvor, und sie niemand daran gehindert hat!).

Normalerweise wendet sich ein Kläger immer erst einmal an den Angeklagten; aber wenn er nicht hören will und sich stumm, taub und schweigend stellt, dann muß man halt alle anderen möglichen Mittel anwenden. Den Suchmaschinen ist es gleichgültig wo die Nachricht veröffentlicht wird. Ansonsten, wenn ich mich noch richtig an die deutsche Sprache erinnern kann, bedeutet "zu posaunen" ja auch "in alle Welt zu verbreiten" und "Mission", "Botschaft", und das ist ja auch gerade das was ich vorhabe und unternehme. Sorry Folks!, "die falsche Adresse" ist es also meiner Meinung nach nicht. Und wenn man hier im Gästebuch weiter zurückschaut handeln ja auch nicht alle Beiträge gerade nur von der Posaunenmission oder von Blasmusik (ich könnte Euch auch ein paar Beispiele nennen, aber das werde ich momentan unterlassen – manche der benutzten Ausdrücke und Beleidigungen von manchen Benutzern in diesem Gästebuch gegenüber anderen Benutzern würde ich selbst niemals benutzen, und erst garnicht in einem kirchlichen Gästebuch wie das der Betheler Posaunenmission).

Oder muß ich das so verstehen, daß *ich* – im Vergleich zum "Freigeisterhaus" wo ich mit offenen Armen empfangen werde – überall im und beim evangelischen "Haus Gottes" (=Bethel) nicht willkommen bin? Siehe das Diskussionsforum @ www.bfg-bayern.de, unter der Rubrik "Politik", wo sich die Leute ganz anders an dieser Diskussion beiteiligen als die Leute die den Kirchen angehören und die die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel unterstützen und immer nur von ihr *schwärmen*. Bethel und ihre Schwärmer kennen wohl nicht die Sprüche: "Eigenlob stinkt!" [="Selfpraise is no recommemdation!"]. Siehe auch das Neue Testament @ Matthäus 6:1-4.

"Kinder . . . trampeln auf die Nerven. . . . man muß ganztags Kekse, Tee und Brei warm machen, und gibt man den Schlingeln Befehle, stellen sie sich dumm und tun so als verstünden sie unsere Sprache nicht.", hast Du gesagt. Ich gab / gebe meinen Kindern keine "Befehle"! Eine liebevolle Familie ist doch nicht die Armee! Und wenn Du Kleinkindern "ganztags" noch "Kekse, Tee und Brei" füttern mußt, kannst Du nicht von ihnen erwarten, daß sie sich wie Erwachsene Dir gegenüber verhalten! Oder meinst Du doch? Ich weiß ja nicht wie alt Du bist, aber so wurde die "Erziehung" wohl damals gehandhabt in den Anstalten und in manchen Familien auch, mit zusätzlichen Ohrfeigen, Kopfnüssen, Peitschen und Schlimmeres, und auch fortdauerndes Anschreien und Heruntermachen – total menschenentwürdigend! Und manche von uns sind natürlich auch immer noch das Produkt unserer eigenen damaligen "Erziehung" und wollen es weiterhin so fortführen. Eltern und Institutionen die Kinder weiterhin so behandeln wollen, sollten wir es bestimmt nicht überlassen.

Die Tatsache ist, und war, daß jeder von Euch drei von mir persönlich Angesprochenen etwas sehr Negatives in seinem Beitrag geschrieben hatte zum Thema "Kinder" und "Kindesmisshandlung", und daß "Folko Jankowsky" vorgeschlagen hatte es sei manchmal zu bevorzugen den Kopf in den Sand zu stecken. "Schulzi" wollte sogar das mein Beitrag vom 12.10.2003 (Eintrag 467) (der Teile des deutschen Grundgesetzes zitiert, die uns – *und auch Minderjährige* unter uns – von staatlicher und kirchlicher Gewalt schützen sollen!) gelöscht werde. Darum habe ich so auf Eure Beiträge reagiert wie ich es verfaßt habe in meinem Beitrag vom 17.10.2003 (Eintrag 474). Ich denke auch immer noch daß was ich geschrieben habe genau zutreffend war. Eine Gesellschaft setzt sich zusammen aus einzelnen Mitgliedern, und jeder hat die Pflicht zu seinem besten Ermessen beizutragen um zuzusehen daß die Freiheit für jeden anderen seiner Mitmenschen auch erhalten bleibt.

Lest doch mal das Buch von Ernst Klee "Die SA Jesus Christus", und andere Bestseller Bücher von ihm. Dann werdet ihr vielleicht besser verstehen was ich meine wenn ich sage "Freiheit bedarf *ständiger Wachsamkeit*!"

Martin Mitchell

"The price of [ – the maintenance of – ] freedom is eternal vigilance!"«

ENDE DES ZITATS: [Datum des Beitrags 20.10.2003, Eintrag 478] @ www.posaunenmission.de/gaestebuch/gb.php.
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Paul Alleine
Gast






Beitrag(#41925) Verfasst am: 19.10.2003, 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Paßt vielleicht nicht ganz so in diesen Thread, aber da wird mir ein Fall erinnerlich an dem Martin mal dran war, der ein Kinderheim in der ehemaligen DDR betraf. Genau so schlimme Zustände! Dieses Kinderheim unterstand dem FDGB (der Einheitsgewerkschaft der sozialfaschistischen DDR).

Ein Kinderheim bei Königs-Wusterhausen, weit abgelegen, der nächste Ort war glaube ich Pritzerbe. Auch hier der absolute Horror. Kinder wurden geschlagen, ihnen wurde Essen eingetrichtert, erbrachen sie, wurde ihnen die Kotze wieder eingetrichtert. 13-14jährige Jungen wurden von den ausnahmslos weiblichen Erzieherinnen drastisch sexuell mißbraucht, auf der anderen Seite Onanie von Jungen mit Dunkelhaft, Spritzenbehandlung, Bandagierung und Fixierung "geahndet". Diese Zustände herrschten dort bis Anfang der 60er Jahre und wurden in der DDR trotz Eingaben von Bürgern unter den Teppich gekehrt.
paul
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#42601) Verfasst am: 21.10.2003, 10:19    Titel: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

Entnommen von http://www.heimkinder.net/forum/viewtopic.php?t=47

Genaues Zitat (Author unbekannt) (Informationsquelle unbekannt):

"Am 17.10.2003 hat sich der Sprecher des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Herr Wolfgang Schäfer, bei acht ehemaligen Heimkindern öffentlich entschuldigt. Im WDR-TV wurde kurz darüber berichtet. Die alten Herren wurden in Nazi-Heimen als „Minderwertige“ und „Ballastexistenzen“ sterilisiert und schwer misshandelt. Warum aber mußten 60 Jahre vergehen für ein öffentliches Schuldbekenntnis? Wo war das Schuldbekenntnis des „Pflege“-Personals, der barmherzigen Schwestern des hl. Vincenz von Paul? Noch etwas hatte Herr Schäfer in seiner Ansprache vergessen: Nach 1945 hatte sich ja nichts geändert, denn bis weit in die 70er Jahre verschwanden Minderjährige in Heimen und niemand kümmerte sich um sie. Die Kinder und Jugendlichen waren dem ungeschulten, brutalen Personal hilflos ausgeliefert. Zwangsarbeit und unvorstellbare Demütigungen waren an der Tagesordnung. Keine Inspektion von Seiten des Landschaftsverbandes oder der Jugendämter fand den Weg in die Heime, allenfalls nur, wenn es um Architektur-Veränderungen oder Renovierungen ging. Da wurden die Kinder feingemacht, die bösen in den Keller gesperrt, und dann wurde der Bischof oder hoher Besuch von rotbäckigen Nonnen empfangen."

[ Anderswo auf dem Internet kann man nichts darüber finden! ]

Diese Aufsichtsbehörde war auch schon immer die Aufsichtsbehörde über die v. Bodelschwingschen Anstalten Bethel und ihrer Teilanstalten in Westfalen, wo hunderte von "Heiminsassen" sterilisiert und tausende von ihnen schwerstens misshandelt wurden, und auch Zwangsarbeit verrichten musten, noch jahrzehntelang nach dem Zweiten Weltkrieg. Niemand hat sich bis heute *dafür* bei *ihnen* entschuldigt; und für das Betheleigene Freistatt im Wietinsmoor auch nicht die Aufsichtsbehörde in Niedersachsen.

Herzliche Grüße von Australien!

Martin Mitchell
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#385569) Verfasst am: 13.12.2005, 03:27    Titel: Anerkennung der Leiden aller damaligen deutschen Heimkinderopfer! Antworten mit Zitat

Welche Wunder wird die neue GROSSE Koalition in Deutschland wirken? ---- Wann? ----- Offener Brief an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Ursula von der Leyen, vom 04.12.2005, wiedergegeben im Internet, u. a., @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/
[url][/url]
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AntagonisT
Master of Disaster



Anmeldungsdatum: 28.09.2005
Beiträge: 5587
Wohnort: 2 Meter über dem Boden

Beitrag(#385617) Verfasst am: 13.12.2005, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

@Martin Mitchell:

Dein Name scheint im Netz ja ganz schön Emotionen zu wecken:

zum Bsp hier
oder einfach bei Google


oder bist du gar nicht der Martin Mitchell?

Als Freigeister bilden wir uns natürlich unsere eigene Meinung... zwinkern
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#385632) Verfasst am: 13.12.2005, 13:28    Titel: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

AntagonisT hat folgendes geschrieben:
@Martin Mitchell:

Dein Name scheint im Netz ja ganz schön Emotionen zu wecken:

zum Bsp hier
oder einfach bei Google


oder bist du gar nicht der Martin Mitchell?

Als Freigeister bilden wir uns natürlich unsere eigene Meinung... zwinkern


An alle hiesigen Freigeister, eingeschlossen Antagonis.

FACT or FICTION, that is the question = TATSACHE oder FANTASIE, das ist die Frage.

Kein Zweifel! Ich bin der Martin Mitchell aus Australien, der den Brief an Bundesministerin Ursula von der Leyen geschrieben hat, und der Martin Mitchell aus Australien, der die Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org und der den Blog Ehemalige Heimkinder @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/ betreibt, und es ist auch gerade darum dass ich deffamiert und denunziiert werde. Wer wissen will von wem, kann sich auch hier darüber informieren @ hier und @ hier und in allen weiteren jeweilig dort aufgeführten Links.

Natürlich soll jeder sich seine eigene Meinung bilden. Ja, gerade das ist ja der Zweck der Dinge!

Und auch ich bleibe genauso wie ein jeder von Euch, für immer ein freier Geist der sich nicht zähmen, geschweige denn einschüchtern, lässt. zwinkern
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Hatuey
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Anmeldungsdatum: 26.02.2004
Beiträge: 2821

Beitrag(#385669) Verfasst am: 13.12.2005, 16:09    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:


Ich bin nur vor kurzem durchs Internet auf Euren Bund aufmerksam geworden als ich den Artikel "*Politik: Zwangsindoktrinierung*" vom 20. September 2000 im "Der Humanist" las. Es war eine Pressemitteilung von Euch die von "*Jugendamt entzieht Mutter ohne triftigen Grund das Sorgerecht und erzwingt religiöse Erziehung des konfessionslosen Kindes*" handelt ( @ http://www.humanist.de/politik/index-8.html ). Es ist unglaublich dass soetwas immer noch passiert in Deutschland im Jahre 2000.

Gibt es irgendeine Quelle die diese Sache bestätigen kann, außer "Der Humanist"?
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#385858) Verfasst am: 14.12.2005, 00:52    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

milhous hat folgendes geschrieben:
Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:

Ich bin nur vor kurzem durchs Internet auf Euren Bund aufmerksam geworden als ich den Artikel "*Politik: Zwangsindoktrinierung*" vom 20. September 2000 im "Der Humanist" las. Es war eine Pressemitteilung von Euch die von "*Jugendamt entzieht Mutter ohne triftigen Grund das Sorgerecht und erzwingt religiöse Erziehung des konfessionslosen Kindes*" handelt ( @ http://www.humanist.de/politik/index-8.html ). Es ist unglaublich dass soetwas immer noch passiert in Deutschland im Jahre 2000.

Gibt es irgendeine Quelle die diese Sache bestätigen kann, außer "Der Humanist"?

Ist denn der “Der Humanist” keine zuverlässige Quelle?

Nach etwas GOOGLING meinerseits (das jeder von Euch auch selbst unternehmen kann), habe ich nur noch mal den gleichen Text @ http://www.humanist.de/news-22.html und @ http://imbiss-lang.de/archiv/presse0709.htm finden können.

Aber der Text selbst enthält Anhaltspunkte über die bestimmt jeder der in Deutschland wohnt noch Genaueres über diesen Fall von staatlich angeordneter religiöser Zwangsindoktrinierung eines Minderjährigen – und somit “Elternrechts und Verletzung der Weltanschauungsfreiheit” zuwider dem Grundgesetz – herausfinden kann.

Ob es ein Einzelfall war, oder ob so etwas auch heute noch – im Jahre 2005 – in der Bundesrepublik Deutschland vorkommt, weiss ich nicht.
____________________
In Deutschland gilt derjenige der auf die Missstände von gestern oder auch die von heute hinweist als viel gefährlicher als derjenige, der für diese Missstände die Verantwortung trägt und dafür zur Rechenschaft gezogen werden sollte.

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Hatuey
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Anmeldungsdatum: 26.02.2004
Beiträge: 2821

Beitrag(#385904) Verfasst am: 14.12.2005, 10:41    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:
milhous hat folgendes geschrieben:
Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:

Ich bin nur vor kurzem durchs Internet auf Euren Bund aufmerksam geworden als ich den Artikel "*Politik: Zwangsindoktrinierung*" vom 20. September 2000 im "Der Humanist" las. Es war eine Pressemitteilung von Euch die von "*Jugendamt entzieht Mutter ohne triftigen Grund das Sorgerecht und erzwingt religiöse Erziehung des konfessionslosen Kindes*" handelt ( @ http://www.humanist.de/politik/index-8.html ). Es ist unglaublich dass soetwas immer noch passiert in Deutschland im Jahre 2000.

Gibt es irgendeine Quelle die diese Sache bestätigen kann, außer "Der Humanist"?

Ist denn der “Der Humanist” keine zuverlässige Quelle?
[/b]

Ich hab bei Google nachgeschaut und keine andere Site berichtet darüber.
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panta rhei



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Beitrag(#459004) Verfasst am: 24.04.2006, 15:43    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=458996#458996
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kolja
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Beitrag(#459219) Verfasst am: 24.04.2006, 20:32    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:
[...] eine Pressemitteilung von Euch die von "*Jugendamt entzieht Mutter ohne triftigen Grund das Sorgerecht und erzwingt religiöse Erziehung des konfessionslosen Kindes*" handelt ( @ http://www.humanist.de/politik/index-8.html ).

Geschockt

Weiß jemand, was daraus geworden ist?
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



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Beitrag(#526767) Verfasst am: 21.07.2006, 08:16    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:
AntagonisT hat folgendes geschrieben:
@Martin Mitchell:

Dein Name scheint im Netz ja ganz schön Emotionen zu wecken:

zum Bsp hier
oder einfach bei Google


oder bist du gar nicht der Martin Mitchell?

Als Freigeister bilden wir uns natürlich unsere eigene Meinung... zwinkern


An alle hiesigen Freigeister, eingeschlossen Antagonis.

FACT or FICTION, that is the question = TATSACHE oder FANTASIE, das ist die Frage.

Kein Zweifel! Ich bin der Martin Mitchell aus Australien, der den Brief an Bundesministerin Ursula von der Leyen geschrieben hat, und der Martin Mitchell aus Australien, der die Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org und der den Blog Ehemalige Heimkinder @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/ betreibt, und es ist auch gerade darum dass ich deffamiert und denunziiert werde. Wer wissen will von wem, kann sich auch hier darüber informieren @ hier und @ hier und in allen weiteren jeweilig dort aufgeführten Links.

Natürlich soll jeder sich seine eigene Meinung bilden. Ja, gerade das ist ja der Zweck der Dinge!

Und auch ich bleibe genauso wie ein jeder von Euch, für immer ein freier Geist der sich nicht zähmen, geschweige denn einschüchtern, lässt. zwinkern


Ich dachte ich meld mich auch hier mal wieder ...

Etwas für die damalig in Deutschland misshandelte Jugend tun !

Geschlossene Unterbringung, Prügel und Zwangsarbeit in der BRD: Ein Fallbeispiel

Verfasser: Martin Mitchell (geb. 28.07.1946), Opfer von "Geschlossener Unterbringung" im Wirtschaftswunder Westdeutschland.

Damalig in Westdeutschland begangenes UNRECHT aufarbeiten und die Opfer entschädigen !

[ Damalig in Westdeutschland (sowohl wie auch in Österreich und der Schweiz!) begangenes UNRECHT aufarbeiten und die Opfer entschädigen ! ]

Ein sehr wichtiger und umfangreicher Artikel verfasst (am 12.04.2006) von Herrn Michael-Peter Schiltsky (in seiner Kapazität als Vereinsberater, im schon am 14. Oktober 2004 in Deutschland gegründeten "Verein ehemaliger Heimkinder e. V.") zum Thema "Kindheit und Jugend ohne Menschenrechte - Gedanken zu einem unrühmlichen Kapitel deutscher Nachkriegs-Geschichte", der als ein Artikel von sehr hoher gesellschaftlicher Bedeutung angesehen werden muss, ist, momentan, einzig und allein, hier auffindbar @ http://www.vehev.org/Thema.html . Hoch zu empfehlen !

Weiteres zum Thema auch @ "Heimkinder-Ueberlebende.org" @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org (die umfangreichste und informativste Webseite zu diesem Thema im Internet, betrieben von einem Betroffenen, der heute in Australien lebt), @ "Schläge im Namen des Herrn" @ http://www.schlaege.com (SPIEGEL-Buch Autor Peter Wensierskis Home-Page), @ "Erwachsene misshandelt als Kinder" @ http://www.emak.org (die Webseite einer heute in der USA lebenden, damalig in Westdeutschland Betroffenen), @ "Die zerstörte Kindheit" @ http://www.exheim.de (ein Betroffener klagt an), @ "Peppin der Kleine" @ http://www.runwalt.de/pippin.html (eine Betroffene klagt an den ORDEN DER RECHTHABENDEN), @ "Gestohlene Kindheit" (ein Buch von Alexander Markus Homes) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/GESTOHLENE_KINDHEIT_bei_Alexander_Markus_Homes.html , @ "Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes" (ein Buch von Alexander Markus Homes) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/HEIMERZIEHUNG_-_LEBENSHILFE_ODER_BEUGEHAFT_bei_Alexander_Markus_Homes.html , @ "Misshandelte Zukunft" (ein Buch von Harry Gräber) @ http://www.misshandelte-zukunft.de , @ "Mundtot" (ein Buch von Jürgen Schubert) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Nachkriegsbiographie_MUNDTOT_bei_Aachener_Juergen_Schubert.html und auf der Webseite eines sehr engagierten deutschen Politikers @ http://www.andreas-kuhnert.de/article.php?nr=750 (Webseite von SPD Landtagsmitglied Brandenburg und Theologe Andreas Kuhnert).

Ehemaliges_Heimkind eigene Leidensgeschichte ist (seit dem 30.05.2006) hier zu lesen @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/
Die_Leidensgeschichte_des_damalig_staatenlosen_Jugendlichen_Martin_Mitchell_in_westdeutscher_Fuersorgeerziehung.html
.

Link umgebrochen - kolja
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Piwi
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Beitrag(#526809) Verfasst am: 21.07.2006, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr redet hier von zuständen in Heimen.

Lest mal auf meiner HP (hier unten auf www klicken), da könnt ihr sehen das geht auch noch ganz anders.

Resümee:
Das deutsche Grundgesetz ist keinen Schuß Pulver wert, es hat höchstens noch eine Feigenblattfunktion.

Es sollte sich niemand der Illusion hingeben, das ganze ginge ihn nichts an.
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Malone
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Beitrag(#526843) Verfasst am: 21.07.2006, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist längst überfällig, dass die von den korrupten Politikern gedeckten Kirchen saftige Entschädigungen zahlen.

Ich hoffe, Du hast Erfolg, auch wenn ich es kaum glaube Weinen
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Beitrag(#526914) Verfasst am: 21.07.2006, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube es auch nicht - trotzdem danke für deinen Trost Sehr glücklich

Machen muß ich aber was, anders läßt meine Lebensanschuung nicht zu.
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
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Beitrag(#568982) Verfasst am: 21.09.2006, 01:59    Titel: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

Parlamentarische Untersuchung der damaligen Heimerziehung in der Bundesrepublik.

MdB (Mitglied des Deutschen Bundestages) Marlene Rupprecht, auf der Tagung im Kalmenhof, Idstein im Taunus (bei Kassel) (Veranstaltung des Landschaftsverband Hessen) am 09.06.2006, teilte mit …

„Ich bin Mitglied des Petitionsausschusses im Deutschen Bundestag, derzeit haben wir zwei Petitionen vorliegen, in denen es um die Situation der Heimerziehung geht. Es wurden Stellungnahmen von mehreren Ministerien angefordert; dem Bundesministerium für Justiz, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hier sitzen die beiden Herren, die diese Petitionen bearbeiten, Sie haben heute somit die wichtigsten Personen als Ansprechpartner vor Ort. Wir haben auch hinterfragt, was in der ehemaligen DDR passiert. Auch diese Geschehnisse sind bis heute nicht aufgearbeitet - und auch nicht verarbeitet - worden.

Wenn wir die geforderte Anhörung im Deutschen Bundestag machen, dann muss auch dieses Thema mit aufgenommen werden. Wir wollen uns auch die Erfahrungen aus Irland berichten lassen; wie wurde dort eine Lösung für Entschädigungen gefunden? Folgende Fragen stellen sich:
Gibt es eine Form der Rentenanwartschaften; ist es möglich hier eine Regelung zu finden, die allen Betroffenen gerecht wird? Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung arbeitet an dieser Problematik.

Gibt es eine Opferentschädigung oder Rehabilitation, bzw. welche Form der Rehabilitation kann es bei Menschenrechtsverletzungen geben?

Dazu wollen wir im Herbst eine öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag machen. Zu Wort kommen sollen nicht die Verbände, die Träger der Heimeinrichtungen sind und waren, sondern nur Betroffene, weil wir der Überzeugung sind, dass Sie zu aller erst Gelegenheit haben sollten, Ihr Anliegen vorzutragen.

Ich muss Sie hier um etwas Geduld bitten, denn eine solche Anhörung will gründlich vorbereitet sein, deshalb auch der Termin erst im Herbst dieses Jahres.“

QUELLE: Peter Wensierski’s Homepage, Journalist und Autor, u.a, von “Schläge im Namen des Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik” http://www.schlaege.com oder http://www.wensierski.info

Marlene Ruprecht's Hompage http://www.marlene-rupprecht.de/

Desweiteren gehören zu den Ergebnissen der Tagung im Kalmenhof Idstein (vom 09.06.2006) unter anderem folgende konkrete Vereinbarungen:

- ein Arbeitstreffen von Heimkindern am Runden Tisch mit kirchlichen und staatlichen Betreibern der Heime findet statt

- auf diesen Treffen werden u.a. die konkreten Fragen der Anerkennung der früheren Arbeitszeiten für die Rente und der Wiedergutmachung angegangen

- eine Anhörung von Heimkinder vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin noch in diesem im Herbst

- ehemalige Heimkinder wurden eingeladen, um an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten heutigen Pädagogik-Studenten von Ihren Erlebnissen und Erfahrungen zu berichten

- die zuständigen Ministerien wollen die noch vorhandenen Probleme bei der Akteneinsicht (z.B. bei Jugendämtern) abbauen. Der bisherige Chef der Diakonie, Jürgen Gohde, hat gesagt: “Besser eine Akte, die gegen uns spricht, als eine vernichtete Akte.”

- weitere breite wissenschaftliche Aufarbeitung der 50-er und 60-er Jahre in den Heimen, eine Wanderausstellung über die Heimerziehung und der Aufbau von Erinnerungsorten im Kalmenhof, in Breitenau, Freistatt und anderswo.

Was die damalige katholische Heimerziehung in Deutschland betrifft, und wie jezt damit umgegangen werden soll, wird von dem katholischen Theologen und Caritas-President Peter Neher bekanntgegeben @ http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400695,00.html auch aufrufbar @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/CARITAS-Praesident_Peter_Neher_im_Spiegel-Interview_-_14.02.2006.html
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spaghettus
Pastafarianer



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Beitrag(#569037) Verfasst am: 21.09.2006, 08:28    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

milhous hat folgendes geschrieben:

Ich hab bei Google nachgeschaut und keine andere Site berichtet darüber.


Dann hattest du wohl nicht die richtigen Suchworte: http://www.miz-online.de/archiv/miz300.htm

und dann runter bis

Gunnar Schedel
Rechtsstaat in Bayern: Mission inbegriffen
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
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Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#569997) Verfasst am: 22.09.2006, 02:39    Titel: Re: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung Antworten mit Zitat

spaghettus hat folgendes geschrieben:
milhous hat folgendes geschrieben:

Ich hab bei Google nachgeschaut und keine andere Site berichtet darüber [ : "Jugendamt entzieht Mutter ohne triftigen Grund das Sorgerecht und erzwingt religiöse Erziehung des konfessionslosen Kindes" (Zeitraum: März 2000 bis September 2000) @ http://www.humanist.de/politik/index-8.html ].


Dann hattest du wohl nicht die richtigen Suchworte: http://www.miz-online.de/archiv/miz300.htm

und dann runter bis

Gunnar Schedel
Rechtsstaat in Bayern: Mission inbegriffen


Dank Dir Spaghettus !

Wirklich zwei sehr aufschlussreiche Artikel, diese beiden @ http://www.miz-online.de/archiv/miz300.htm !

"Das scheinheilige Jahr oder: Business as usual"

"Rechtsstaat in Bayern: Mission[ieren] inbegriffen"

Und ich möchte Euch jetzt auch noch auf das Folgende aufmerksam machen - obwohl das Thema wohl bisher noch nicht an konfessionellen Fachhochschulen gelehrt wird:

GOOD NEWS ! - "Padägogik" Seminar - Universität Leipzig

Dr. Christian von Wolffersdorff
Email: cwolf@rz.uni-leipzig.de

Funktion im Wandel der Heimerziehung

Netzfundstück @
http://www.uni-leipzig.de/~erzwiss/studium/lehre/files/ws/
WS%2006-07%20Lehrangebot%20kommentiert.pdf#search=%22%22Bundesregierung%22%2B%22Heimkinder%22%22


Link umgebrochen - kolja

715010082 [ Nr. 178 ]

„Schläge im Namen des Herrn“? Geschichte,
178 Funktion und Wandel der Heimerziehung
SW für HF (EW) – Mi 11.15 – wöchtl – KHS B 36 – Wolffersdorff, Christian


Die Lehrveranstaltung geht aus von einer aktuellen Veröffentlichung des Spiegel-Verlages. In ihr werden die Leiden von Menschen dargestellt, die in den 50er und 60er Jahren in westdeutschen Erziehungsheimen untergebracht waren (Peter Wensierski: "Schläge im Namen des Herrn: Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"). Vor diesem Hintergrund geht das Seminar der ebenso langen wie wechselvollen Geschichte der Heimerziehung nach. Dabei werden die pädagogischen Konzepte, die in den Heimen zur Anwendung kamen, in ihrem zeitgeschichtlichen Zusammenhang betrachtet. Die Modernisierung und Öffnung der Heimerziehung infolge der Reformdiskussionen zu einem neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz (70er bis 90er Jahre) bildet einen weiteren Schwerpunkt des Seminars. Auch die in letzter Zeit wieder verstärkt diskutierte geschlossene Unterbringung in Heimen der Jugendhilfe und in jugendpsychiatrischen Einrichtungen wird dabei zur Sprache kommen.

Literatur:
P. Wensierski: Schläge im Namen des Herrn, München 2006; Colla u.a.: Handbuch der Heimerziehung und Pflegkinderwesen in Europa, Neuwied 1999; C.v.Wolffersdorff u.a.: Geschlossene Heime: Kapitulation der Jugendhilfe? 2. Aufl. München 1996; Rüth/Pankofer/Freisleder: Geschlossene Unterbringung im Spannungsfeld von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe, München 2006; Witte/Sander: Erziehungsresistent? „Problemjugendliche“ als besondere Herausforderung für die Jugendhilfe, Baltmannsweiler 2006

Empfehlung von Martin Mitchell aus Australien (Ehemaliges Heimkind, Jahrgang 1946 - ging durch die Hölle in den 60er Jahren, u.a., in Freistatt im Wietingsmoor - eine Teilanstalt der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel), Betreiber (seit 17.06.2003) von Heimkinder-Ueberlebende.org @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
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Beitrag(#587306) Verfasst am: 21.10.2006, 08:38    Titel: Damalige “Heimerziehungsmethoden” in der BRD weder “legal”, noch “normal” !!! Antworten mit Zitat

Damalige “Heimerziehungsmethoden” in der BRD weder “legal”,
noch “normal” !!!

Und auch der damals der “Heimerziehung” angeschlossene “Religionszwang”
war nicht legal !!!


… aber, trotzdem, wurde es so gehandhabt
… und vom Staat sanktioniert und von Staat und Kirche, gleichermaßen, systematisch
ausgeführt und durchgesetzt – und das, fortdauernd, zuwider dem Grundgesetz !!!


Sechs professionelle Aussagen zu diesem Thema:

ERSTENS:

Betreffend SPIEGEL-Buch: "Schläge im Namen des Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik", Buch-Rezension, Oktober 2006, von Prof. Barbara Rose, Sozialpädagogin, Rektorin bis 30.09.2006 – Evangelische Fachhochschule für Sozialpädagogik der "Diakonenanstalt des Rauen Hauses", Hamburg. ( Rezension veröffentlicht in dem zweimonatlichen evangelischen Magazin "Der Bote" ). Aufzufinden im Internet, u. a. @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Buch-Rezension_vom_Oktober_2006_von_Prof_Barbara_Rose_Sozialpaedagogin_re_SPIEGEL-Buch_-_Schlaege_im_Namen_des_Herrn_-_von_Buchautor_und_Journalist_Peter_Wensierski.html

ZWEITENS:

Artikel von Dr. Rosemarie Rose, Mitglied des Stiftungsrates MARIENSTIFTEV. LUTHERISCHE DIAKONISSENANSTALT, Braunschweig in der Braunschweiger Hauszeitschrift des Marienstiftes "Doppelpunkt" - Heft Nr. 3/2000, Seite 48-54. Aus der Geschichte des Marienstiftes [und anderen solcher Einrichtungen (wie, z. B. auch verschiedene Einrichtungen der "Rummelsberger Abstalten" in Bayern)]: So, ungefähr, sah es aus – über einen Zeitraum von zwischen 50 bis 70 Jahren – für ‘verwahrloste’ Mädchen unter dem "Jugendwohlfahrtsgesetz" in allen deutschen (Mädchen)Erziehungsanstalten / Mädchenheimen (ob evangelisch-lutherisch oder katholisch ! ), also auch in der Nachkriegszeit, im "Wirtschaftswunder Westdeutschland". Aufzufinden im Internet, u. a. @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/70_Jahre_evangelische_und_katholische_Maedchenerziehungsheime_in_Deutschland_No01.html

DRITTENS:

Heimerziehung: Lektüre / Tagungsbeitrag von Prof. Dr. Christian Schrapper – Professor für Pädagogik und Sozialpädagogik an der Universität Koblenz – an die Anwesenden der Veranstaltung am 9. Juni 2006 in Idstein im Taunus, mit Kommentaren, u. a., von Wolfram Schäfer (Philipps Universität Marburg) und Peter Wensierski (SPIEGEL - Berlin). Aufzufinden im Internet @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Lektuere_-_bzw._Tagungsbeitrag_von_Prof._Dr._Christain_Schrapper_-_Kalmenhof_in_Idstein_im_Taunus_-_09.06.2006.html

VIERTENS:

Heimerziehung: Tagungsbeitrag / Diskussionsbeitrag von Prof. Dr. Mechthild Wolff – FACHHOCHSCHULE LANDSHUT - University of Applied Science - Dekan & Auslandsbeauftragte, und ehrenamtliches Mitglied: Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH), am 9. Juni 2006, auf der vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus. Aufzufinden im Internet @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Damalige_Heimerziehung_-_Tagungsbeitrag_von_Prof._Dr._Mechthild_Wolff_-_Internationale_Gesellschaft_fuer_erzieherische_Hilfen_-_am_09.06.2006_in_Idstein_im_Taunus.html

FÜNFTENS:

Fürsorgeerziehung im Nationalsozialismus – "Bewahrung" und "erbbiologische Aussiebung" von Fürsorgezöglingen [ Vermächtnis und Auswirkungen dieser Ideologien im Nachkriegsdeutschland und in der Bundesrepublik (1945 bis 1985) ] – Erweiterte Fassung eines Vortrags in der Gedenkstätte Breitenau in Guxhagen am 22.02.2000 von Wolfram Schäfer, Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Fuersorgeerziehung_im_Vaterland_-_1924-1991.html

SECHSTENS:

(A.) Das zum ersten mal in Deutschland am 1. Mai 1961 verwirklichte und am 1. Juni 1962 in Kraft tretende BEWAHRUNGSGESETZ wurde fünf Jahre später vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig – nicht im Einklang mit dem Grundgesetz – erklärt. Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit von § 73 Abs. 2 und 3 Bundessozialhilfegesetz vom 18. Juli 1967 [Auszug aus dem Sachbuch / der Studie von Dr. Matthias Willing "Das Bewahrungsgesetz (1918-1967): Eine rechtshistorische Studie zur Geschichte der deutschen Fürsorge" im Mohr Siebeck Verlag, Tübingen © 2003, ISBN 3-16-148204-2]. Aufzufinden im Internet, u. a. @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/1961_Bewahrungsgesetz_1918-1967_verfassungswidrig.html

(B.) Aus dem Blickwinkel der damaligen heute noch lebenden weiterleidenden Opfer von Gewalt und Zwang in deutschen Fürsorgeanstalten (meistens kirchlicher Trägerschaft beider deutschen Amtskirchen) unter allen politischen Systemen, bis in die jüngsten Tage [ein Beitrag von Martin Mitchell, bassierend auf das Sachbuch / die Studie von Dr. Matthias Willing]; aufzufinden im Internet @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Deutsches_Heimkinder_und_Anstaltswesen_1918_1985.html
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1592
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#605730) Verfasst am: 20.11.2006, 05:02    Titel: Religionszwang / Zwangsindoktrinierung / Kindesmisshandlung - kirchliche Heime Antworten mit Zitat

Ich werde jezt hier noch einmal – in jemand anderes Worten (jemand der besser etwas in Deutsch formulieren kann, als ich), genau schildern worum es eigentlich geht und was die "Rechtsfrage" (im weitesten Sinne dieses Wortes) eigentlich ist – mit Bekanntgebung hier der neusten Nachrichten (die mir leider erst seit Mitte November 2006 aus Deutschland zur Verfügung stehen):

Anhörung ehemaliger Heimkinder vor dem Petitionsausschuss des
Deutschen Bundestages


Am 11. 12. 2006 findet vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung ehemaliger Heimkinder statt.

Diese Anhörung ist das erste Resultat der im Auftrag des Vorstandes des Vereines ehemaliger Heimkinder e. V. eingereichten Petition an den Deutschen Bundestag.

Die wesentlichen Forderungen der Petition sind:

Die Anerkennung betroffener ehemaliger Heimkinder als Opfer von Menschenrechtsverletzungen,

die Regelung berechtigter Forderungen, die sich daraus ergeben,

die Ächtung der menschenverachtenden Erziehungspraxis in Heimen während der Zeit von 1945 bis 1975,

die Klärung der Frage fehlender Rentenanwartschaften bezüglich erzwungener unbezahlter Arbeit, für die keine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden,

die Erklährung, dass die in den Heimen verlangte und geleistete Kinderarbeit Unrecht gewesen ist,

die Gewährleistung der Finanzierung von Langzeittherapien der Traumata, an welchen viele der Betroffenen noch heute leiden,

die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses unrühmlichen Kapitels in der Sozialgeschichte der Bundesrepublik,

die Berücksichtigung auch der ehemaligen Heimkinder in der ehemaligen DDR bei der Klärung all dieser Fragestellungen,

eine öffentliche Anhörung betroffener ehemaliger Heimkinder vor dem Deutschen Bundestag,

eine Ausstellung über die Lebenssituation ehemaliger Heimkinder in den Heimen der Zeit von 1945 bis 1975 unter Berücksichtigung ihrer Lebenssituation nach dem Heimaufenthalt,

die Anerkennung der moralischen Schuld des Staates an den Vorfällen in den Heimen während der besagten Zeit, die sich aus der Einweisungspraxis der Jugendämter und die mangelnde Heimaufsicht ergibt,

die Schaffung einer Unabhängigen Heimaufsicht für alle heute existierenden Heimformen (auch der Altenpflegeeinrichtungen), um zu gewährleisten, dass vergleichbares Unrecht, wie wir es erfahren mussten, in Deutschland in Gegenwart und Zukunft nicht mehr geschehen kann.

Es muss in Deutschland endlich ein Rechtsbewusstsein für die Rechte der Kinder entstehen, in dem unmissverständlich deutlich gemacht wird, dass die Menschenrechte uneingeschränkt für alle Menschen, also auch für Kinder gelten!

Es muss in Deutschland endlich ein Unrechtsbewusstsein dafür entstehen, dass die Verletzung der Menschenrechte ein Verbrechen, die Verletzung der Menschenrechte von Kindern ein Verbrechen an der Menschheit ist!

Eine ausführliche Erläuterung der Umstände, unter welchen betroffene ehemalige Heimkinder leben mussten, finden Sie unter "Thema".[ @ http://www.vehev.org/Thema.html ].

Einen Fragebogen zum Heimaufenthalt finden Sie hier [ @ http://www.vehev.org/images/Fragebogen.pdf ]

QUELLE: Die Vereinswebseite des Verein ehemaliger Heimkinder e. V. @ http://www.vehev.org/index.html .

Die hier zitierte Bekanntgebung wurde vom Vereinsberater Michael-Peter Schiltsky formuliert und mit Zusage des Vereinsvorstandes, erstmalig Mitte November 2006, auf der Vereinswebseite veröffentlicht.

Im SPIEGEL wurde auch eingehend über dieses Thema berichtet am 13.11.2006 @ http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,448152,00.html ; und der gleiche Artikel, der am 13.11.2006 im SPIEGEL erschienen ist, wird ebenfalls wiedergegeben @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/MISSHANDELTE-HEIMKINDER_-_Opfer_bekommen_Anhoerung_im_Bundestag_-_SPIEGEL-online_13.11.2006_-_berichtet_von_Peter-Wensierski.html , in einer Webseite betrieben von Australien aus von einem heute sechzigjährigen ehemaligen Heimkind, der Fürsorgehöllen des "Wirtschaftswunder Westdeutschland", der 1960er Jahre (betrieben von mir, Martin Mitchell, selbst).

Last but not least, bin ich der Meinung, und hoffe Euch ebenfalls davon überzeugen zu können – und nicht nur die Anwälte, Anwalt-Anwärter, Juristen und Studenten der Rechtswissenschaften unter Euch, aber jeden deutschen Bürger – sich die Frage zu stellen, wie er / sie dazu beitragen kann, dass diese Ziele, zum Wohle der ganzen Gesellschaft, auch umgesetzt und so schnell wie möglich verwirklicht werden können. Fühlt nicht auch Ihr Euch dazu verpflichtet?

Mit freundlichen Grüssen aus dem heißen (immer heißer werdenden), wasserarmen Australien !

Martin Mitchell
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Sebastianboss
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Beitrag(#605734) Verfasst am: 20.11.2006, 06:07    Titel: Antworten mit Zitat

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hehehe
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Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 674

Beitrag(#606196) Verfasst am: 20.11.2006, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin auch ein Opfer. Ich musste auch zwangsarbeiten - Küchendienst und Staubsaugen, manchmal sogar HARTE GARTENARBEIT!!!!!! Ich will Entschädigung! Nicht nur für mich, FÜR ALLE ÜBERLEBENDE dieses TERRORS!!!!!!!!!

Und das meine ich ernst!
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Sebastianboss
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Beitrag(#606211) Verfasst am: 20.11.2006, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

hehehe hat folgendes geschrieben:
Ich bin auch ein Opfer. Ich musste auch zwangsarbeiten - Küchendienst und Staubsaugen, manchmal sogar HARTE GARTENARBEIT!!!!!! Ich will Entschädigung! Nicht nur für mich, FÜR ALLE ÜBERLEBENDE dieses TERRORS!!!!!!!!!

Und das meine ich ernst!


Bis zu einem gewissen Grade können Dich Deine Eltern als Familienlitglied in die häuslichen Pflichten einbinden. Sollte das jedoch überhand nehmen, dass sie Dir ein Übermaß an Arbeit zumuten, die Dich massiv in Deiner Freizeit beeinträchtigt (es geht tatsächlich auch um ein Mindestmaß an Freizeit) und Dich offensichtlich für schwere Arbeit ausnutzen, bist Du berechtigt, Deine Eltern beim Jugendamt anzuzeigen - natürlich sind Deine Rechte in einer demokratischen und zu einem guten Teil entgegen kirchlicher Konvention humanistischen Gesellschaft geschützt.

Trösten
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