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Rechtsradikalismus - Alltag in Deutschland
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Beitrag(#2207361) Verfasst am: 25.03.2020, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ich verstehe wirklich nicht, dass Facebook bei so etwas nicht durchgreift

Allzu gut zu funktionieren scheint es ohnehin nicht. Anfang der Woche war die AfD zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder in einer Umfrage unter 10%. Stimme dir aber natürlich trotzdem zu.
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vrolijke
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Beitrag(#2207362) Verfasst am: 25.03.2020, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
https://www.swr.de/report/hass-im-netz-wie-afd-und-rechte-gruppen-corona-zur-hetze-gegen-fluechtlinge-nutzen/-/id=233454/did=25212080/nid=233454/eflgrf/index.html

Zitat:
Wie AfD und rechte Gruppen Corona zur Hetze gegen Flüchtlinge nutzen
Hass- und Hetzkampagnen im Netz haben mit der Corona-Krise eine neue Dimension erreicht. Es gibt aktuell etliche Gewalt- und Mordaufrufe gegen die Kanzlerin.


Ich verstehe wirklich nicht, dass Facebook bei so etwas nicht durchgreift


Facebook greift doch durch!




Mit den Augen rollen Mit den Augen rollen Mit den Augen rollen
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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CnndrBrbr
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
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Beitrag(#2207400) Verfasst am: 25.03.2020, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Aus USAnistan gibts noch ganz andere Klopse. Seltsames Wertesystem!

http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/267-Moms-Demand-Action-UE-Ei-vs.-Sturmgewehr.html
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Heiner
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Beitrag(#2207652) Verfasst am: 28.03.2020, 12:10    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Zum Fall Hanau:

Das Bundeskriminalamt (BKA) kommt zu einem „überraschenden“ Ergebnis: Tobias R. war kein rechtsextremer Täter!

Damit deckt sich die Analyse des BKA 1:1 mit meiner Einschätzung!

Nachfolgend die Analyse des BKA, zitiert nach einem Bericht von Tagessschau.de, gegenübergestellt mit meiner Analyse.

tagesschau.de hat folgendes geschrieben:


Das Bundeskriminalamt (BKA) arbeitet derzeit an einem Abschlussbericht zum Attentat und kommt dabei nach Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" zu einem überraschenden Fazit, was den Täter und seine Motivation betrifft: Tobias R. habe zwar eine rassistische Tat verübt, aber sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen, so die Analyse des BKA. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.

Die BKA-Ermittler haben mehr als 100 Videodateien auf dem Computer und Handy des Attentäters sicherstellen können. Eine Auswertung soll ergeben haben, dass nahezu alle Aufnahmen nicht "tatrelevant" seien. Es seien zudem keine Hinweis darauf gefunden worden, dass Tobias R. sich mit rechter Ideologie, mit Rechtsterroristen wie etwa Anders Breivik oder deren Taten beschäftigt habe.

Nach Erkenntnissen der BKA-Ermittler soll Tobias R. keine typisch rechtsextreme Radikalisierung durchlaufen haben - das soll auch die Befragung von Nachbarn, Bekannten und ehemaligen Kollegen ergeben haben. So soll R. in der Vergangenheit nicht durch rassistische Äußerungen oder Verhalten aufgefallen sein. Im Gegenteil: Einem dunkelhäutigen Nachbarn soll er mehrfach geholfen haben. Auch spielte er wohl in einer Fußballmannschaft, die überwiegend aus Spielern mit Migrationshintergrund bestand.

"Offensichtlich an Paranoia gelitten"

Bei dem Manifest sei davon auszugehen, dass Tobias R. das Kapitel zu Ausländern und seinen Vernichtungsfantasien erst spät hinzugefügt habe, heißt es aus dem BKA. Im November 2019 hatte R. den Generalbundesanwalt angeschrieben und darum gebeten, Ermittlungen wegen der angeblichen Überwachung durch einen Geheimdienst einzuleiten - was abgelehnt worden war. Die damalige Anzeige ist nahezu wortgleich mit dem späteren Manifest, jedoch waren noch keine rassistischen Äußerungen enthalten.

Rassismus sei nicht der dominierende Aspekt der Weltanschauung von Tobias R. gewesen, so die Einschätzung des BKA. Der 43-Jährige habe sich vor allem in Verschwörungsmythen rund um Geheimdienste hineingesteigert und offensichtlich an Paranoia gelitten. "Aus all den genannten Gründen blieb mir also nichts anderes übrig, als so zu handeln, wie ich es getan habe, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erlangen", heißt es am Ende des Manifests.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/hanau-taeter-bka-101.html


Heiner hat folgendes geschrieben:


Hier die wichtigsten Punkte zu den Tat-Hintergründen, wie sie sich zum gegenwärtigen Stand für mich darstellen:

1. Der Täter ist ein paranoid Schizophrener, der von einem Gericht mit höchster Wahrscheinlichkeit als schuldunfähig eingestuft worden wäre (nach Par. 20 Strafgesetzbuch https://dejure.org/gesetze/StGB/20.html)

2. Der Täter hatte eine rassistische Einstellung. Die Wahl seiner Opfer (Menschen mit Migrationshintergrund) erfolgte von daher sicher nicht zufällig, sondern als Folge seiner rassistischen Einstellung.

3. Es bleibt dabei offen, ob die rassistische Einstellung erst durch die schizophrene Erkrankung hervorgerufen wurde – die fremdenfeindliche Einstellung wäre damit Teil der geistigen Erkrankung des Täters. Möglich wäre dies, wie der Neuropsychologe Prof. Meins zu bedenken gibt. Er nennt als Beispiel eine „35-jährige Mutter [dreier Kinder], die an einer paranoiden Schizophrenie erkrankt und … dabei den Wahn [entwickelt], dass Muslime aus einer in der Nähe gelegenen Moschee ihre über alles geliebten Kinder entführen, foltern und bei lebendigem Leibe verbrennen wollen. Um ihnen das zu ersparen, erstickt sie alle drei Kinder.“

4. Während die rassistische Einstellung für die Auswahl der Opfer sorgte, ist sie aber nicht als tatauslösend zu betrachten – tatauslösend war die geistige Erkrankung des Täters, konkret: sein Überwachungswahn. Der Überwachungswahn ist der eigentliche Antrieb des Täters, die rassistische Einstellung ist darin eingebettet. Das geht aus der „Botschaft“ des Täters klar hervor. So erklärt der Täter den Grund seiner Tat mit den Worten: „Als ich nur wenige Jahre alt war, schwor ich mir, wenn ich damit richtig liege, dass ich überwacht werde, dann gibt es Krieg! Aus all den genannten Gründen blieb mir also nichts anderes übrig, so zu handeln, wie ich es getan habe, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erlangen.“

5. Aus den bisher genannten Punkten ergibt sich, dass die Tat nicht als politischer Terrorakt zu werten ist, sondern als Amoklauf eines geistig schwer Erkrankten. Um die Hintergründe der Tat zu verstehen, muss entsprechend die persönlich-familiäre Tragödie, die dahinter steckt, sowie die geistige Erkrankung des Täters beleuchtet werden. Eine Schlüsselrolle scheint dabei der tyrannische Vater zu spielen. Seine möglicherweise „tatbegünstigende“ Rolle muss aufgearbeitet werden:
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus206068903/Wie-Tobias-R-zum-Attentaeter-von-Hanau-wurde.html


Hat das BKA vielleicht bei mir abgeschrieben? Wer weiß.

Klar ist jedenfalls, wie die Analyse des BKA bestätigt: Die Tat von Hanau war kein Terrorakt eines Rechtsextremisten. Es war die Tat eines Paranoikers, dessen treibendes Motiv der Überwachungswahn war.
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Beitrag(#2207653) Verfasst am: 28.03.2020, 12:18    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
Zum Fall Hanau:

Das Bundeskriminalamt (BKA) kommt zu einem „überraschenden“ Ergebnis: Tobias R. war kein rechtsextremer Täter!

Damit deckt sich die Analyse des BKA 1:1 mit meiner Einschätzung!

Nachfolgend die Analyse des BKA, zitiert nach einem Bericht von Tagessschau.de, gegenübergestellt mit meiner Analyse.

tagesschau.de hat folgendes geschrieben:


Das Bundeskriminalamt (BKA) arbeitet derzeit an einem Abschlussbericht zum Attentat und kommt dabei nach Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" zu einem überraschenden Fazit, was den Täter und seine Motivation betrifft: Tobias R. habe zwar eine rassistische Tat verübt, aber sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen, so die Analyse des BKA. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.

Die BKA-Ermittler haben mehr als 100 Videodateien auf dem Computer und Handy des Attentäters sicherstellen können. Eine Auswertung soll ergeben haben, dass nahezu alle Aufnahmen nicht "tatrelevant" seien. Es seien zudem keine Hinweis darauf gefunden worden, dass Tobias R. sich mit rechter Ideologie, mit Rechtsterroristen wie etwa Anders Breivik oder deren Taten beschäftigt habe.

Nach Erkenntnissen der BKA-Ermittler soll Tobias R. keine typisch rechtsextreme Radikalisierung durchlaufen haben - das soll auch die Befragung von Nachbarn, Bekannten und ehemaligen Kollegen ergeben haben. So soll R. in der Vergangenheit nicht durch rassistische Äußerungen oder Verhalten aufgefallen sein. Im Gegenteil: Einem dunkelhäutigen Nachbarn soll er mehrfach geholfen haben. Auch spielte er wohl in einer Fußballmannschaft, die überwiegend aus Spielern mit Migrationshintergrund bestand.

"Offensichtlich an Paranoia gelitten"

Bei dem Manifest sei davon auszugehen, dass Tobias R. das Kapitel zu Ausländern und seinen Vernichtungsfantasien erst spät hinzugefügt habe, heißt es aus dem BKA. Im November 2019 hatte R. den Generalbundesanwalt angeschrieben und darum gebeten, Ermittlungen wegen der angeblichen Überwachung durch einen Geheimdienst einzuleiten - was abgelehnt worden war. Die damalige Anzeige ist nahezu wortgleich mit dem späteren Manifest, jedoch waren noch keine rassistischen Äußerungen enthalten.

Rassismus sei nicht der dominierende Aspekt der Weltanschauung von Tobias R. gewesen, so die Einschätzung des BKA. Der 43-Jährige habe sich vor allem in Verschwörungsmythen rund um Geheimdienste hineingesteigert und offensichtlich an Paranoia gelitten. "Aus all den genannten Gründen blieb mir also nichts anderes übrig, als so zu handeln, wie ich es getan habe, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erlangen", heißt es am Ende des Manifests.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/hanau-taeter-bka-101.html


Heiner hat folgendes geschrieben:


Hier die wichtigsten Punkte zu den Tat-Hintergründen, wie sie sich zum gegenwärtigen Stand für mich darstellen:

1. Der Täter ist ein paranoid Schizophrener, der von einem Gericht mit höchster Wahrscheinlichkeit als schuldunfähig eingestuft worden wäre (nach Par. 20 Strafgesetzbuch https://dejure.org/gesetze/StGB/20.html)

2. Der Täter hatte eine rassistische Einstellung. Die Wahl seiner Opfer (Menschen mit Migrationshintergrund) erfolgte von daher sicher nicht zufällig, sondern als Folge seiner rassistischen Einstellung.

3. Es bleibt dabei offen, ob die rassistische Einstellung erst durch die schizophrene Erkrankung hervorgerufen wurde – die fremdenfeindliche Einstellung wäre damit Teil der geistigen Erkrankung des Täters. Möglich wäre dies, wie der Neuropsychologe Prof. Meins zu bedenken gibt. Er nennt als Beispiel eine „35-jährige Mutter [dreier Kinder], die an einer paranoiden Schizophrenie erkrankt und … dabei den Wahn [entwickelt], dass Muslime aus einer in der Nähe gelegenen Moschee ihre über alles geliebten Kinder entführen, foltern und bei lebendigem Leibe verbrennen wollen. Um ihnen das zu ersparen, erstickt sie alle drei Kinder.“

4. Während die rassistische Einstellung für die Auswahl der Opfer sorgte, ist sie aber nicht als tatauslösend zu betrachten – tatauslösend war die geistige Erkrankung des Täters, konkret: sein Überwachungswahn. Der Überwachungswahn ist der eigentliche Antrieb des Täters, die rassistische Einstellung ist darin eingebettet. Das geht aus der „Botschaft“ des Täters klar hervor. So erklärt der Täter den Grund seiner Tat mit den Worten: „Als ich nur wenige Jahre alt war, schwor ich mir, wenn ich damit richtig liege, dass ich überwacht werde, dann gibt es Krieg! Aus all den genannten Gründen blieb mir also nichts anderes übrig, so zu handeln, wie ich es getan habe, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erlangen.“

5. Aus den bisher genannten Punkten ergibt sich, dass die Tat nicht als politischer Terrorakt zu werten ist, sondern als Amoklauf eines geistig schwer Erkrankten. Um die Hintergründe der Tat zu verstehen, muss entsprechend die persönlich-familiäre Tragödie, die dahinter steckt, sowie die geistige Erkrankung des Täters beleuchtet werden. Eine Schlüsselrolle scheint dabei der tyrannische Vater zu spielen. Seine möglicherweise „tatbegünstigende“ Rolle muss aufgearbeitet werden:
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus206068903/Wie-Tobias-R-zum-Attentaeter-von-Hanau-wurde.html


Hat das BKA vielleicht bei mir abgeschrieben? Wer weiß.

Klar ist jedenfalls, wie die Analyse des BKA bestätigt: Die Tat von Hanau war kein Terrorakt eines Rechtsextremisten. Es war die Tat eines Paranoikers, dessen treibendes Motiv der Überwachungswahn war.


Wieso, Faschisten sind doch in der Regel paranoid. Das eine bedingt meist das andere.

Man denke nur an den Wahn der *Jüdisch-Bolschewistischen Weltverschwörung*.
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Tarvoc
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Beitrag(#2207661) Verfasst am: 28.03.2020, 13:25    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
Klar ist jedenfalls, wie die Analyse des BKA bestätigt: Die Tat von Hanau war kein Terrorakt eines Rechtsextremisten. Es war die Tat eines Paranoikers, dessen treibendes Motiv der Überwachungswahn war.

Inwiefern schließt sich das gegenseitig aus? Am Kopf kratzen
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vrolijke
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Beitrag(#2207665) Verfasst am: 28.03.2020, 15:47    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Heiner hat folgendes geschrieben:
Klar ist jedenfalls, wie die Analyse des BKA bestätigt: Die Tat von Hanau war kein Terrorakt eines Rechtsextremisten. Es war die Tat eines Paranoikers, dessen treibendes Motiv der Überwachungswahn war.

Inwiefern schließt sich das gegenseitig aus? Am Kopf kratzen


Außerdem ist es bei Paranoiker schon so, dass das/die Opfer nicht zufällig ausgesucht werden.
Es sind immer "Feinde". Das kann ein Prominenter sein, ein Politiker, irgend eine Projektionsfläche für das eigene Versagen. "Ausländer die hier nicht hingehören" eignen sich doch hervorragend. Letzteres wird doch von den Rechten ständig geschürt.
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Beitrag(#2207670) Verfasst am: 28.03.2020, 17:54    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
"Ausländer die hier nicht hingehören" eignen sich doch hervorragend. Letzteres wird doch von den Rechten ständig geschürt.

He, aber wenn dann einer danach handelt, können die armen Rechten doch nichts dafür!

Oder in anderen Worten: Wer den Reden der Rechten entsprechend handelt, ist doch bloß ein Verrückter. Sagen die Rechten.
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Beitrag(#2207687) Verfasst am: 28.03.2020, 20:03    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
"Ausländer die hier nicht hingehören" eignen sich doch hervorragend. Letzteres wird doch von den Rechten ständig geschürt.

He, aber wenn dann einer danach handelt, können die armen Rechten doch nichts dafür!

Oder in anderen Worten: Wer den Reden der Rechten entsprechend handelt, ist doch bloß ein Verrückter. Sagen die Rechten.


Welche Rechten meinst du? Oben war vom BKA die Rede. Das BKA spricht davon, dass der Attentäter bloß eine Verrückter sei.

Zitat:
Auch der Rechtsextremismusforscher Hajo Funke verwies auf Höcke-Äußerungen wie dessen Appell für eine „Politik wohltemperierter Grausamkeit“. So schaffe man „das Milieu, die Bereitschaft, die Atmosphäre“ und „die Entfesselung von Ressentiments“. „Über Jahrzehnte bis weit in die Aufarbeitungsversuche des NSU“ sei vom BKA und dem Verfassungsschutz „eher verdrängt worden“, was von rechts gekommen sei. Von Seiten der Sicherheitsbehörden käme es jedoch mittlerweile „immer öfter zu verschärften, präventiven Reaktionen“.

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Anschlag_in_Hanau_2020&oldid=198018172


Ich finde, es ist viel entscheidender, wie sich der Staatsapparat zum Terror stellt, der eigentlich immer ein rechter Terror ist.
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Beitrag(#2207692) Verfasst am: 28.03.2020, 20:26    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Welche Rechten meinst du? Oben war vom BKA die Rede. Das BKA spricht davon, dass der Attentäter bloß eine Verrückter sei.

Hier gerade Heiner. Beim BKA kommt der Aspekt, dass die Tat rassistisch war, immerhin noch vor, wenn auch möglicherweise zu gering. Heiner (und andere Rechte) will den Zusammenhang mit rassistischer Hetze dann gleich ganz ausschließen (sehr gut daran beobachtbar, welche Aussagen er hervorhebt).
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DonMartin
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Beitrag(#2207705) Verfasst am: 28.03.2020, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
https://www.swr.de/report/hass-im-netz-wie-afd-und-rechte-gruppen-corona-zur-hetze-gegen-fluechtlinge-nutzen/-/id=233454/did=25212080/nid=233454/eflgrf/index.html

Zitat:
Wie AfD und rechte Gruppen Corona zur Hetze gegen Flüchtlinge nutzen
Hass- und Hetzkampagnen im Netz haben mit der Corona-Krise eine neue Dimension erreicht. Es gibt aktuell etliche Gewalt- und Mordaufrufe gegen die Kanzlerin.


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Beitrag(#2207706) Verfasst am: 28.03.2020, 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
https://www.swr.de/report/hass-im-netz-wie-afd-und-rechte-gruppen-corona-zur-hetze-gegen-fluechtlinge-nutzen/-/id=233454/did=25212080/nid=233454/eflgrf/index.html

Zitat:
Wie AfD und rechte Gruppen Corona zur Hetze gegen Flüchtlinge nutzen
Hass- und Hetzkampagnen im Netz haben mit der Corona-Krise eine neue Dimension erreicht. Es gibt aktuell etliche Gewalt- und Mordaufrufe gegen die Kanzlerin.


Ich verstehe wirklich nicht, dass Facebook bei so etwas nicht durchgreift


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Zu recht. Das Mädel ist waffenscheinpflichtig. Weia.

Ich glaube, Du verstehst es nicht so richtig.
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Beitrag(#2207745) Verfasst am: 29.03.2020, 15:14    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Welche Rechten meinst du? Oben war vom BKA die Rede. Das BKA spricht davon, dass der Attentäter bloß eine Verrückter sei.


Hier gerade Heiner. Beim BKA kommt der Aspekt, dass die Tat rassistisch war, immerhin noch vor, wenn auch möglicherweise zu gering. Heiner (und andere Rechte) will den Zusammenhang mit rassistischer Hetze dann gleich ganz ausschließen (sehr gut daran beobachtbar, welche Aussagen er hervorhebt).


Hier noch mal der Anfang des Zitats aus der tagesschau:

tagesschau.de hat folgendes geschrieben:
Das Bundeskriminalamt (BKA) arbeitet derzeit an einem Abschlussbericht zum Attentat und kommt dabei nach Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" zu einem überraschenden Fazit, was den Täter und seine Motivation betrifft: Tobias R. habe zwar eine rassistische Tat verübt, aber sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen, so die Analyse des BKA. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/hanau-taeter-bka-101.html


Gemäß BKA war der Täter nicht nur ein unpolitischer Einzeltäter, sondern zusätzlich ein verwirrter unpolitischer Einzeltäter.

Vergleichst du das mit meinem Link auf den Wikipedia-Artikel, dann wirst du schnell erkennen, dass diese *Einschätzung* des BKA schlicht und einfach gelogen ist.

Siehe dazu auch den folgenden Artikel auf SPON:

Zitat:
Schon als junger Mann habe er die Meinung entwickelt, dass das "schlechte Verhalten bestimmter Volksgruppen" ein Problem sei. (...)

"Diese Menschen sind äußerlich instinktiv abzulehnen und haben sich zudem in ihrer Historie nicht als leistungsfähig erwiesen", schreibt er über Zuwanderer, und: "Umgekehrt lernte ich mein eigenes Volk kennen, als ein Land, aus dem das Beste und Schönste entsteht und herauswächst, was diese Welt zu bieten hat." Die Deutschen "hätten die Menschheit als Ganzes emporgehoben".

Er zählt unter anderem mehr als zwei Dutzend Staaten auf, deren Bevölkerung seiner Meinung nach vernichtet werden müsste ...

R. zeigt sich überzeugt, dass Trump seine Ideen bereits umsetze - allerdings unwissentlich, "über die sogenannte Fernsteuerung". Das alles passt zu einer Botschaft, die R. in einem Video an das US-amerikanische Volk gerichtet hat. Darin warnt er vor unterirdischen Militärbasen: "In manchen davon wird der Teufel persönlich angebetet. Sie missbrauchen, foltern und töten kleine Kinder."


https://www.spiegel.de/panorama/justiz/hanau-taeter-veroeffentlichte-ausfuehrliches-bekennerschreiben-a-a026da8c-86b9-4de6-894d-7a6598edecdc


Es handelt sich hier um Rassismus gemischt mit Sozialdarwinismus und einer christlichen Teufelsfantasie. All dies sind ohne Zweifel Merkmale von Faschismus.

Die Denkweise des Attentäters ist somit keineswegs eine individuelle Marotte, sondern in dieser unserer Kultur durchaus weit verbreitet.

Durch seine Psychose ist diese Partialkultur lediglich ungebremst ausgebrochen; es fehlten quasi die hemmenden Mechanismen.

Es ist also genau umgekehrt wie es das BKA darstellt. Primär war das ein Faschist, dazu gesellte sich eine Psychose.
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Beitrag(#2207749) Verfasst am: 29.03.2020, 15:25    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Es ist also genau umgekehrt wie es das BKA darstellt. Primär war das ein Faschist, dazu gesellte sich eine Psychose.

Es ist beides gegeben. Was primär ist und was sekundär (und ob man ds überhaupt entscheiden kann), kann und will ich aus meinem Wissensstand über die Medien nicht beurteilen.

Und ja, das BKA scheint den einen Aspekt bedenklich herunterzuspielen, die Rechten wollen ihn ganz verdrängen.
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Beitrag(#2207751) Verfasst am: 29.03.2020, 15:29    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Es ist also genau umgekehrt wie es das BKA darstellt. Primär war das ein Faschist, dazu gesellte sich eine Psychose.

Es ist beides gegeben. Was primär ist und was sekundär (und ob man ds überhaupt entscheiden kann), kann und will ich aus meinem Wissensstand über die Medien nicht beurteilen.

Und ja, das BKA scheint den einen Aspekt bedenklich herunterzuspielen, die Rechten wollen ihn ganz verdrängen.


Also eine Psychose mit solchen spezifischen Inhalten geht über eine Psychose weit hinaus, meinst du nicht?

Denk noch mal in Ruhe darüber nach. du musst nicht umgehend antworten. zwinkern
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Beitrag(#2207755) Verfasst am: 29.03.2020, 16:15    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Es ist also genau umgekehrt wie es das BKA darstellt. Primär war das ein Faschist, dazu gesellte sich eine Psychose.

Es ist beides gegeben. Was primär ist und was sekundär (und ob man ds überhaupt entscheiden kann), kann und will ich aus meinem Wissensstand über die Medien nicht beurteilen.

Und ja, das BKA scheint den einen Aspekt bedenklich herunterzuspielen, die Rechten wollen ihn ganz verdrängen.


Also eine Psychose mit solchen spezifischen Inhalten geht über eine Psychose weit hinaus, meinst du nicht?

Denk noch mal in Ruhe darüber nach. du musst nicht umgehend antworten. zwinkern

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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2207766) Verfasst am: 29.03.2020, 18:14    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Es ist also genau umgekehrt wie es das BKA darstellt. Primär war das ein Faschist, dazu gesellte sich eine Psychose.

Es ist beides gegeben. Was primär ist und was sekundär (und ob man ds überhaupt entscheiden kann), kann und will ich aus meinem Wissensstand über die Medien nicht beurteilen.

Und ja, das BKA scheint den einen Aspekt bedenklich herunterzuspielen, die Rechten wollen ihn ganz verdrängen.


Ist ja auch egal was primär und was sekundär ist. Rechtsextrem ist der Typ genauso wie er meschugge ist.
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2207771) Verfasst am: 29.03.2020, 18:35    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Es ist also genau umgekehrt wie es das BKA darstellt. Primär war das ein Faschist, dazu gesellte sich eine Psychose.

Es ist beides gegeben. Was primär ist und was sekundär (und ob man ds überhaupt entscheiden kann), kann und will ich aus meinem Wissensstand über die Medien nicht beurteilen.

Und ja, das BKA scheint den einen Aspekt bedenklich herunterzuspielen, die Rechten wollen ihn ganz verdrängen.



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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11678

Beitrag(#2207856) Verfasst am: 30.03.2020, 22:48    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
[...] Die Tat von Hanau war kein Terrorakt eines Rechtsextremisten. Es war die Tat eines Paranoikers, dessen treibendes Motiv der Überwachungswahn war.

Doch, der Täter ist ein Rechtsextremist, dessen Denken von rassistischen Überfremdungsideen geleitet ist. Alle Versuche, seine Morde auf eine "Psychose" zurückzuführen, sind Verharmlosungsversuche derjenigen, die von einer diffusen Solidarität mit dem Mann getrieben sind.

Zum Begriff "paranoide Psychose" noch eine Anmerkung: Das ist eine Diagnose mit Trennunschärfe, die nicht zwischen akutem und latentem Zustand unterscheidet.
Ein latentes Paranoid (das aus verschiedenen Abstufungen bestehen kann) ist dem Anhänger der Reptiloiden-Idee, dem "Tag-X"-Besessenen oder dem "Umvolkungs"-Jünger zu attestieren.
Deshalb sind diese Menschen aber noch lange nicht unfähig, ihr Tun und Handeln zu steuern.

Die Anhänger letzterer Idee werden beständig "gefüttert" von u.a. der AfD oder den Identitären. Es ist deren Ziel, ich-schwache Menschen für ihre Propaganda nutzbar zu machen und so die Gesellschaft zu destabilisieren. Ein eventueller "Amokläufer" wird als Kollateralschaden betrachtet.

Der Hanauer Täter war also von einer paranoiden Idee geleitet, die hauptsächlich von der AfD permanent transportiert wird. Schizophren im Sinne von "schuldunfähig" war er dabei keineswegs, sondern er fühlte sich berufen auf Äußerungen wie beispielsweise

Zitat:
+++ Shisha-Bar: Ein rechtsfreier Raum? Ermittlungen bestätigen, kriminelle Machenschaften sind kein Einzelfall +++
...
Offensichtlich wurde Seitens Politik und Weisungsbehörden zu lange weggesehen, was die Betreiber jener Bars geradezu animierte, unsäglich kriminellen Machenschaften nachzugehen und den deutschen Rechtsstaat zu verhöhnen. (...)


Code:
https://ma.afd-bw.de/aktuelles/news/news/22828/%2B%2B%2B+Shisha-Bar%3A+Ein+rechtsfreier+Raum%3F++Ermittlungen+best%C3%A4tigen%2C+kriminelle+Machenschaften+sind+kein+Einzelfall+%2B%2B%2B

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DonMartin
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Beiträge: 6275

Beitrag(#2207865) Verfasst am: 31.03.2020, 01:28    Titel: Antworten mit Zitat

Da wird das BKA wohl bald einen neuen Chef bekommen.
Wie kann man nur derart politisch unkorrekte Berichte abliefern.
Er hätte vorher den Maaßen fragen sollen.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



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Beiträge: 17952

Beitrag(#2208414) Verfasst am: 06.04.2020, 23:15    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Zum Fall Hanau:

tagesschau.de hat folgendes geschrieben:
Das Bundeskriminalamt (BKA) arbeitet derzeit an einem Abschlussbericht zum Attentat und kommt dabei nach Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" zu einem überraschenden Fazit, was den Täter und seine Motivation betrifft: Tobias R. habe zwar eine rassistische Tat verübt, aber sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen, so die Analyse des BKA. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.
[...]

(Grün von mir.)

Was anscheinend etwas untergegangen ist (ich jedenfalls habe es erst gestern bemerkt):

Ein solcher Bericht liegt noch gar nicht vor (auch laut der Meldung wird daran ja noch gearbeitet) und auch die Unterlagen, auf die sich die Rechercheure beziehen, liegen nicht der Öffentlichkeit vor, so dass man die Darstellung nicht überprüfen kann. Das BKA selbst widerspricht ihr jedenfalls:

BKA hat folgendes geschrieben:
Einen solchen Bericht gibt es derzeit nicht. Die Ermittlungen dauern an.
Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven.


Damit ist die Tat - vorläufig zumindest, denn ein Bericht steht ja noch aus - eindeutig als rechtsextremistisch und rassistisch gekennzeichnet. Die rechtsextreme Propaganda, die sich, außer gegen rassistisch Angefeindete ganz allgemein, ja teilweise ganz genau gegen Shisha-Bars richtete, ist damit von einer moralischen Mitverantwortung für die Tat gerade nicht entlastet.

Möglicherweise, das ist jetzt Spekulation, wird in dem Bericht auch stehen, dass der Täter sich nicht oder wenig in rechtsextremen Strukturen bewegt hat. Das mag sein; dann wäre er ein Terrorist, der sich ohne direkte Kontakte selbst radikalisiert hat. Das entlastet die zugrunde liegende Propaganda anderer ja aber nicht.
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Alchemist
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Beitrag(#2208426) Verfasst am: 07.04.2020, 09:58    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:


BKA hat folgendes geschrieben:
Einen solchen Bericht gibt es derzeit nicht. Die Ermittlungen dauern an.
Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven.


Aber tillich, was weiß denn schon das BKA in diesem Fall?
Der Heiner hat doch mit seiner privaten Recherche den Fall bereits restlos aufgeklärt und das BKA hat von ihm abgeschrieben!
oder so ähnlich
noc
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Alchemist
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Beitrag(#2214266) Verfasst am: 05.06.2020, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

https://netzpolitik.org/2020/video-berliner-justizbeamter-behindert-zdf-dreh-bei-prozess-gegen-einen-rechtsextremisten/

Zitat:
Wir veröffentlichen die Videoaufnahme, die zeigt, wie der Justizbeamte an die Kamera griff und sie wegschubste – angeblich, weil er nicht gefilmt werden wollte. Anschließend griffen auch Rechte die Journalisten an. Ein Sprecher des Justizsenators verspricht Aufklärung.

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Alchemist
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Beitrag(#2214268) Verfasst am: 05.06.2020, 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/breitscheidplatz-anschlag-polizist-verraet-interna-in-afd-gruppe,S10deLp

Zitat:
Ein Berliner Polizist wird beschuldigt, interne Erkenntnisse zum Anschlag am Breitscheidplatz an AfD-Parteifreunde gegeben zu haben. Darunter soll ein Verdächtiger im Fall einer rechtsextremen Anschlagsserie sein.


Für alle, die meinen Linksextremismus wäre dasselbe wie Rechts:
Ich warte immer noch auf die Aufdeckung von "linksextremen" Polizisten, die seinsible Polizeiinterna an linke Terrorgruppen oder antidemokratische Parteien weiterleiten....
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vrolijke
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Beitrag(#2214271) Verfasst am: 05.06.2020, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist noch schlecht, weil ich gestern Abend die Doku Wie starb Benno Ohnesorg geschaut habe.
Hätten sie damals; insbesondere der Richter, beim anschließenden Kurras-Prozess; das ordentlich aufgearbeitet, wäre Deutschland vieles erspart geblieben.
Mit die Ermordung Benno Ohnesorg, und die anschließende Vertuschungen, fing die Radikalisierung der Linken an.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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fwo
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Beitrag(#2214275) Verfasst am: 05.06.2020, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
....
Für alle, die meinen Linksextremismus wäre dasselbe wie Rechts:
Ich warte immer noch auf die Aufdeckung von "linksextremen" Polizisten, die seinsible Polizeiinterna an linke Terrorgruppen oder antidemokratische Parteien weiterleiten....

fett von mir

Ich hoffe, das meint keiner.
Auch, weil der Extremismus der einen Seite mit einer als nichtextrem gekennzeichneten Einstellung der anderen Seite gleichgesetzt würde.

Ansonsten: Es ist so, dass sich in jedem Berufsfeld Menschen finden, die meinen, es passe zu ihnen bzw. ihrem Weltbild. Insofern ist es völlig normal, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand mit Sympathien für den rechten Rand eher für einen Dienst bei der Polizei oder auch beim Militär bewirbt als für den Dienst in der Sozialbehörde. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass da einige bei den Einstellungstests durchrutschen. Die Affinität von Menschen mit Sympathien für den linken Rand, von Linksextremen will ich in dem Zusammenhang gar nicht reden, für derartige Berufsfelder dürfte sehr viel geringer sein.

Das ist in der Tat ein besonderes Problem bei der Überwachung der Rechtsextremen bzw. bei der Verfolgung rechtsextremer Taten.

Wer allerdings meint, der Linksextremismus sei schon deshalb eine geringeres Problem für diesen Staat, weil man seine Sympathisanten seltener bei der Polizei findet, der hat auch gewisse Problem auf der logischen Seite, und wer sogar meint, Linksextreme seien per se weniger problematisch als nicht extrem eingestellte Rechte, der hat echte Maßstabsprobleme.

Wer rechts ist, ist noch nicht rechtsextrem, und stellt insofern in erster Ansicht eine ähnliche Gefahr für diesen Staat dar, wie jemand der links ist, nämlich eine sehr geringe.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2214279) Verfasst am: 05.06.2020, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
....
Für alle, die meinen Linksextremismus wäre dasselbe wie Rechts:
Ich warte immer noch auf die Aufdeckung von "linksextremen" Polizisten, die seinsible Polizeiinterna an linke Terrorgruppen oder antidemokratische Parteien weiterleiten....

fett von mir

Ich hoffe, das meint keiner.
Auch, weil der Extremismus der einen Seite mit einer als nichtextrem gekennzeichneten Einstellung der anderen Seite gleichgesetzt würde.

Ansonsten: Es ist so, dass sich in jedem Berufsfeld Menschen finden, die meinen, es passe zu ihnen bzw. ihrem Weltbild. Insofern ist es völlig normal, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand mit Sympathien für den rechten Rand eher für einen Dienst bei der Polizei oder auch beim Militär bewirbt als für den Dienst in der Sozialbehörde. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass da einige bei den Einstellungstests durchrutschen. Die Affinität von Menschen mit Sympathien für den linken Rand, von Linksextremen will ich in dem Zusammenhang gar nicht reden, für derartige Berufsfelder dürfte sehr viel geringer sein.

Das ist in der Tat ein besonderes Problem bei der Überwachung der Rechtsextremen bzw. bei der Verfolgung rechtsextremer Taten.

Wer allerdings meint, der Linksextremismus sei schon deshalb eine geringeres Problem für diesen Staat, weil man seine Sympathisanten seltener bei der Polizei findet, der hat auch gewisse Problem auf der logischen Seite, und wer sogar meint, Linksextreme seien per se weniger problematisch als nicht extrem eingestellte Rechte, der hat echte Maßstabsprobleme. ...


ja, das meine ich.
Wenn die Instution des Staates, die Recht und Gesetz durchsetzen soll, mit einer Seite des antidemokratischen Spektrums durchsetzt ist, ist diese Seite logischerweise das größere Problem für den Staat.
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fwo
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Beitrag(#2214285) Verfasst am: 05.06.2020, 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
....
Für alle, die meinen Linksextremismus wäre dasselbe wie Rechts:
Ich warte immer noch auf die Aufdeckung von "linksextremen" Polizisten, die seinsible Polizeiinterna an linke Terrorgruppen oder antidemokratische Parteien weiterleiten....

fett von mir

Ich hoffe, das meint keiner.
Auch, weil der Extremismus der einen Seite mit einer als nichtextrem gekennzeichneten Einstellung der anderen Seite gleichgesetzt würde.

Ansonsten: Es ist so, dass sich in jedem Berufsfeld Menschen finden, die meinen, es passe zu ihnen bzw. ihrem Weltbild. Insofern ist es völlig normal, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand mit Sympathien für den rechten Rand eher für einen Dienst bei der Polizei oder auch beim Militär bewirbt als für den Dienst in der Sozialbehörde. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass da einige bei den Einstellungstests durchrutschen. Die Affinität von Menschen mit Sympathien für den linken Rand, von Linksextremen will ich in dem Zusammenhang gar nicht reden, für derartige Berufsfelder dürfte sehr viel geringer sein.

Das ist in der Tat ein besonderes Problem bei der Überwachung der Rechtsextremen bzw. bei der Verfolgung rechtsextremer Taten.

Wer allerdings meint, der Linksextremismus sei schon deshalb eine geringeres Problem für diesen Staat, weil man seine Sympathisanten seltener bei der Polizei findet, der hat auch gewisse Problem auf der logischen Seite, und wer sogar meint, Linksextreme seien per se weniger problematisch als nicht extrem eingestellte Rechte, der hat echte Maßstabsprobleme. ...


ja, das meine ich.
Wenn die Institution des Staates, die Recht und Gesetz durchsetzen soll, mit einer Seite des antidemokratischen Spektrums durchsetzt ist, ist diese Seite logischerweise das größere Problem für den Staat.

Aber genau das meine ich nicht.
Es gibt sowas, ich habe auch erklärt, warum man das so erwarten kann, aber, dass die Polizei von Rechtsextremisten durchsetzt sei, halte ich für eine starke Übertreibung. Diese Gefahr bestünde, wenn alle Polizisten "rechts" wären, sind sie aber nicht.
Ich kenne privat zwei etwas genauer, von denen der eine am oberen Ende des gehobenen Dienstes ist, der andere am Ende seiner Dienstzeit in leitender Funktion einer speziellen Arbeitsgruppe auf Landesebene war - beide waren mW beide ursprünglich SPD-Wähler und wählen heute wahrscheinlich CDU. Die haben aufgrund ihres täglichen Umgangs damit in einigen polizeilichen Themen eine Einstellung, die Du wahrscheinlich als rechts bezeichnen würdest, aber beide sind eines mit Sicherheit nicht: Antidemokratisch. Und beide würden es thematisieren, wenn sie etwas derartiges bei Kollegen bemerkten.

Meines Wissens haben SPD-Innenminister, die dieses Amt von einem vorherigen CDU-Minister übernommen haben, es auch noch nie für nötig befunden, die Polizei bei allen Problemen. die sie manchmal hat (s.o.), grundsätzlich auszumisten. Oder sind die als Innenpolitiker auch schon antidemokratisch oder einfach nur alle zu dumm?
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Wilson
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Beitrag(#2214289) Verfasst am: 05.06.2020, 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

zitat fwo:
Zitat:
Die haben aufgrund ihres täglichen Umgangs damit in einigen polizeilichen Themen eine Einstellung, die Du wahrscheinlich als rechts bezeichnen würdest,(...)


welche denn zum beispiel?
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Beitrag(#2214291) Verfasst am: 05.06.2020, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
zitat fwo:
Zitat:
Die haben aufgrund ihres täglichen Umgangs damit in einigen polizeilichen Themen eine Einstellung, die Du wahrscheinlich als rechts bezeichnen würdest,(...)


welche denn zum beispiel?

Vielleicht erinnerst Du Dich an die Diskussion anlässlich der Maulschelle, mit der ein Polizist einen jungen Mann, der zum 3. Mal in die Fahrzeugkolonne gesprungen war, aus dem Weg befördert hatte. Der Kollege fand das prima, wusste aber, dass das wahrscheinlich Ärger geben würde. (ob es den wirklich gegeben hat, weiß ich bis heute nicht). Von dem selben weiß ich auch, dass man in der Polizei nicht besonders begeistert von einigen Vorgaben zur Information über straffällige Flüchtlinge war - die sind heute auch zum größten Teil revidiert, u.a. weil man gemerkt hat, dass man damit der AfD in die Hände arbeitet.

Auch er findet es befremdlich, dass in der Statistik nicht zwischen Nazi-Antisemitismus und muslimischen Antisemitismus unterschieden wird. Da vertritt er also ähnlich rechte Positionen wie ich.
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