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MISSHANDELTE HEIMKINDER
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9420
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2147114) Verfasst am: 15.08.2018, 20:27    Titel: Medienlinks zu Korntaler Missbrauch Antworten mit Zitat

HiobHolbach hat folgendes geschrieben:
Zwangsarbeit, Gewalt und sexueller Missbrauch bei der ev. Brüdergemeinde Korntal. Ab der 7. Minute.
https://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MAINZ/REPORT-MAINZ-vom-14-08-2018/Das-Erste/Video?bcastId=310120&documentId=55104418


hier die Downloadlinks zu den Berichten über den Missbrauch von Heimkindern in Kornbach:

1. Langer Bericht in der SWR - Sendung Report vom 14-08:

Zitat:
SWR - Neue Vorwürfe gegen die Brüdergemeinde Korntal
Vor kurzem präsentierte die Evangelische Brüdergemeinde Korntal ihren Abschlussbericht über Vorgänge in ihren Kinderheimen von 1950 bis in die 80er Jahre. Ein Aufklärer bestätigt nun gegenüber REPORT MAINZ, es habe nicht nur Gewalt und Missbrauch gegeben, sondern eine systematische Ausbeutung der Kinder durch Arbeit.


Quelle:
https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/das-erste/report/2018/08-14/1046521.xl.mp4

2. Kurzer Bericht - ca. 3min in der Nachrichtensendung SWR-Aktuell, vom 14-08:

Zitat:
ARD - Kinderarbeit in Korntal Über Jahrzehnte wurden in der Evangelischen Brüdergemeinde in Korntal (Kreis Ludwigsburg) Heimkinder misshandelt und sexuell missbraucht. Der Skandal wurde 2014 bekannt. Recherchen des SWR von Report Mainz haben nun ergeben, dass es dort auch systematischen Arbeitszwang gab.


Quelle:
https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/swraktuell/bw/tv/1046485.xxl.mp4

3. Kurzer Bericht - ca. 2min n der Nachrichtensendung SWR-Aktuell, vom 7-06:

Zitat:
Brüdergemeinde entschuldigt sich Brutale Schläge, Psychoterror und sexuelle Übergriffe - hunderte Fälle von Gewalt und Missbrauch hat es in Kinderheimen der Evangelischen Brüdergemeinde in Korntal bei Stuttgart gegeben. Jetzt hat sich die Brüdergemeinde entschuldigt.


Quelle:
https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/swraktuell/bw/tv/1029559.xl.mp4
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1447
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#2150096) Verfasst am: 09.09.2018, 23:36    Titel: DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor. Antworten mit Zitat

.
Kürzlich hat mich ein weiterer ex-Freistätter, Thomas R., aus dem Ruhrpot in Deutschland kontaktiert und mich über folgende interessante damalige Sachlage bezüglich "FREISTATT" – d.h., über die damalige "ZWEIGANSTALT" der Bodelschwinghschen Anstalten Bethel: "FREISTATT IM WIETINGSMOOR" – informiert, die ich unbedingt mit allen hier Mitlesenden teilen möchte, und teilen darf:

Zitat:
.
Ich war in den 1960er Jahren (Sept. 64 bis Juni 66) selbst in Freistatt / Heimstatt.
Es gab dort neben der gewerblichen Landwirtschaft auf dem Feld auch einen Schweizer Betrieb [ = "FREISTÄTTER KUHSTALL" ] mit bis zu 45 Kühen.

Zuerst mußte ich auf dem Feld Kartoffeln und Rüben ernten. Dabei durften wir uns den ganzen Tag nur bücken, aber nie hinknien. Der Langsamste – und einer war zwangsläufig immer der Langsamste – erhielt abends eine Strafe. Zeit meines Lebens habe ich von dieser Arbeit Rückenprobleme zurückbehalten.

Zwischendurch mußte ich auch zur Strafe Torf stechen, zum Glück nur für kurze Zeit.

Danach, anscheinend hatte ich mich angepasst verhalten, arbeitete ich im Kuhstall.
Dieser Betrieb wurde von einer älteren Person geführt (ich vermute er war angestellt) und für die körperliche Arbeit (melken per Hand, ausmisten per Hand einschließlich der schweren Schubkarren schieben, usw.) wurden immer zwei Fürsorgezöglinge abgestellt.
Ich war während ca. eines vollen Jahres einer dieser zwei Zöglinge und ich war zu dem Zeitpunkt etwas über 15 Jahre alt, also körperlich noch nicht ausgewachsen.
Die Kühe mußten alle mit der Hand gemolken werden, eine Melkmaschine gab es nicht.
Und ich erinnere mich dass ich während der ersten 3-4 Wochen keinen Knopf mehr zumachen konnte, deshalb konnte ich während der Zeit lediglich T-Shirts tragen.

Aber es gab für mich und dem zweiten Zögling drei große Vorteile:
1. Wir durften offiziell Rauchen, sowohl beim arbeiten als auch in der Gruppe!
2. Dafür erhielten wir jeder von uns beiden pro Woche 1 Päckchen Tabak umsonst [ d.h. wurde uns also nicht auf unseren aus Pfennigen bestehenden Monatslohn (gutgeschriebenes Taschengeld) verrechnet ].
3. Wir hatten etwas mehr Freiheit als alle anderen.
Zu dem Zeitpunkt war das Rauchen gesetzlich zwar erst ab 16 Jahren erlaubt, aber das Jugendamt wußte es und billigte es! Dank dessen kam ich nie mehr vom Rauchen los.

Wir mußten nachts um 3 Uhr aufstehen und bis morgens 8 Uhr die Kühe melken; vormittags hatten wir frei und nachmittags ab 13 Uhr bis ca. 18 Uhr ging es wieder zur Arbeit.

Anscheinend ist dieser Schweizer Betrieb [ = "FREISTÄTTER KUHSTALL" ] in den von mir bisher gesichteten Bethel-Broschüren nicht besonders erwähnt. Ich habe jedenfalls nichts dazu finden können.

.

Daraufhin gestaltete ich dann auch selbst noch einmal eine Suche, konnte aber im Internet nur folgende zwei diesbezügliche alte FREISTATT-Ansichtskarten finden:

https://oldthing.de/AK-Freistatt-Blick-von-einer-Strasse-auf-landwirtschaftliche-Betriebe-Kuehe-und-Schweine-0025967780

https://oldthing.de/AK-Freistatt-Schweineherde-auf-einer-Weide-0027687473

.
_________________
Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.
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