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religiöser fundamentalismus
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jagy
Herb Derpington III.



Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 7275

Beitrag(#609904) Verfasst am: 28.11.2006, 15:40    Titel: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

meiner meinung nach ist der ausdruck "religiöser fundamentalist", "fanatischer gläubiger", "islamist" etc eine der größten lügen unserer zeit:
sie impliziert, religion ist ja eigentlich was gutes, nur ein paar böse einzelne missbrauchen sie.

das ist aber komplett falsch. sie missbrauchen sie nicht. sie sind nur konsequent. sicher gibt es ausnahmen, wie zB im koran zwar steht, dass die frauen ihr haupt irgendwie bedecken sollen, aber nicht wie konkret: dort ist dann zwischen burka und kopftuch in der tat ein missbrauch zu sehen.

aber das sind ausnahmen. 90 % dessen, was der "aufgeklärte" westen als fanatismus bezeichnet, ist eigentlich nur konsequenz und tatsächlich gelebter glauben nach gottes willen, wie er in den jeweiligen heiligen schriften geschrieben steht (und was deshalb auch die "aufgeklärten" gläubigen des westens glauben müssten).
in der bibel steht nun mal, das schwule ein greuel sind und dass scheidung ehebruch ist. christen, die schwule hassen, sind deswegen keine fundamentalisten, sie sind nur konsequent und befolgen gottes wort.
im koran steht nunmal, dass man ungläubige ergreifen soll, wo man sie findet, und töten soll (wenn sie nicht zum islam konvertieren). und wie die bibel ist der koran nunmal für die jeweils gläubigen gottes wort. kann man wirklich jemanden, der nur gottes wort befolgt, als fanatisch bezeichnen? (aus der sicht eines nicht-atheisten, aber das sollte sich von selbst verstehen)

es fällt schwer, wenn man glauben respektieren soll, den glauben osama bin'ladens nicht zu respektieren.
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SoWhy
The Doctor



Anmeldungsdatum: 21.04.2006
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Beitrag(#609909) Verfasst am: 28.11.2006, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Fundamentalismus ist das, was die tun, die alles wörtlich nehmen. Sie interpretieren nicht, sondern nehmen den Text wie er ist als "Fundament". So gesehen...
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jagy
Herb Derpington III.



Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 7275

Beitrag(#609914) Verfasst am: 28.11.2006, 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

ja, aber die meisten bibel- und koranstellen, deren sich "fundamentalisten" bedienen, können auch nicht anders interpretiert werden, als es sich aus dem wortsinn ohnehin ergibt.

es sei denn, man gibt zu, bibel & koran sind nicht gottes wort...
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pyrrhon
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Beiträge: 8765

Beitrag(#609918) Verfasst am: 28.11.2006, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

jagy hat folgendes geschrieben:
ja, aber die meisten bibel- und koranstellen, deren sich "fundamentalisten" bedienen, können auch nicht anders interpretiert werden, als es sich aus dem wortsinn ohnehin ergibt.

Warum? Es gibt Jahrhunderte alte Interpretationen, die anders sind, als was die heutigen Fundamentalisten sagen. Wer setzt denn die verbindliche Interpretation fest? Doch nicht etwa Du...
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SoWhy
The Doctor



Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 3216
Wohnort: TARDIS

Beitrag(#609920) Verfasst am: 28.11.2006, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

jagy hat folgendes geschrieben:
ja, aber die meisten bibel- und koranstellen, deren sich "fundamentalisten" bedienen, können auch nicht anders interpretiert werden, als es sich aus dem wortsinn ohnehin ergibt.

es sei denn, man gibt zu, bibel & koran sind nicht gottes wort...

Um mal den Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier (in einem Tutorium bei uns an der Uni) zu zitieren:
Zitat:
Wortlaut? Ich bitte Sie, mit dem Wortlaut beschäftigen wir uns schon lange nicht mehr.


Gilt auch für Religionen^^
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jagy
Herb Derpington III.



Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 7275

Beitrag(#609923) Verfasst am: 28.11.2006, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

SoWhy hat folgendes geschrieben:

Um mal den Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier (in einem Tutorium bei uns an der Uni) zu zitieren:
Zitat:
Wortlaut? Ich bitte Sie, mit dem Wortlaut beschäftigen wir uns schon lange nicht mehr.


Gilt auch für Religionen^^


dann solltest du aber auch als angehender jurist wissen, dass er das eigentlich nur als scherz gemeint haben kann, denn im einfachen recht ist immernoch der wortlaut die aller-wichtigste und größtenteils einzige auslegungshilfe. denn wenn der wortlaut eindeutig ist, wird es ganz ganz ganz schwer, daran rumzudoktorn.

dass das im verfassungsrecht vielleicht anders ist, weil das wort "menschenwürde" nun mal höchst unbestimmt ist, ist was anderes. aber auch im verfassungsrecht gilt: über den wortlaut hinaus oder gegen den wortlaut wird es ganz ganz ganz schwer
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
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Beitrag(#609928) Verfasst am: 28.11.2006, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man als Religionskritiker zu wissen glaubt, dass Gläubige ihre "heiligen" Schrfiten wärtlich nehmen müssten, unterliegt man einem massiven Irrtum... einfach zu sagen, die nichtfundis sind gar nicht richtig religiös ist albern... hast du dich überhaupt schon mal mit liberaler Theologie befasst?
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jagy
Herb Derpington III.



Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 7275

Beitrag(#609929) Verfasst am: 28.11.2006, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

pyrrhon hat folgendes geschrieben:
[
Warum? Es gibt Jahrhunderte alte Interpretationen, die anders sind, als was die heutigen Fundamentalisten sagen. Wer setzt denn die verbindliche Interpretation fest? Doch nicht etwa Du...



es gibt bibelstellen, die kann man tatsächlich auslegen: wenn jesus sagt, dass man sich eher das auge ausreißen soll anstatt eine andere frau anzuschauen, ist es durchaus logisch, dass er dass nicht unbedingt wörtlich meint sonder als gleichnis.

aber wenn gott sagt, dass homosexuelle ein greul sind und explizit anordnet, dass sie getötet werden müssen... ich wäre wirklich interessiert, welche andere als die wörtliche auslegung hier sinn machen soll....

Xamanoth:
Zitat:
Wenn man als Religionskritiker zu wissen glaubt, dass Gläubige ihre "heiligen" Schrfiten wärtlich nehmen müssten, unterliegt man einem massiven Irrtum... einfach zu sagen, die nichtfundis sind gar nicht richtig religiös ist albern... hast du dich überhaupt schon mal mit liberaler Theologie befasst?


solange mir kein "liberaler theologe" mir logisch erklärt, warum manche verse der bibel wörtlich auszulegen sind, manche wieder nicht, manche stellen der bibel göttlich sind, manche wieder nicht, warum man nur die bequemen sachen machen soll, die unbequemen nicht,... sehe ich keinen grund, mich mit "liberaler theologie" zu beschäftigen
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Zuletzt bearbeitet von jagy am 28.11.2006, 16:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#609930) Verfasst am: 28.11.2006, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

jagy hat folgendes geschrieben:


aber wenn gott sagt, dass homosexuelle ein greul sind und explizit anordnet, dass sie getötet werden müssen... ich wäre wirklich interessiert, welche andere als die wörtliche auslegung hier sinn machen soll....


Das dies der Versuch eines prähistorischen Hirtenvolkes ist, ihren bestehende Gesetzen - die man für ewig gültig und universell hält - und die auf Basis der gesellschaftlichen Situation dieses Volkes verständlich (wenn auch nicht akzeptabel sind) - einen religiösen erhöhenden Überbau zu verschaffen, der aber absolut keine Autorität für die Moderne hat.

Indem man (wie die meisten liberalen Protestanten) die Bibel nicht als Buch von Gott, sondern ein Buch darüber, welches Gottesbild frühere Menschen hatten ansieht. Selbst die Evangelien sollen nciht beschreiben, wie Jesus war, sondern wie die antiken Evangelisten diesen Jesus interprätiert haben. Literatur. Mythologie. Kein Tatsachenbericht. Auch nicht zwangsweise für Christen.
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reign
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Beitrag(#609931) Verfasst am: 28.11.2006, 16:08    Titel: Re: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

jagy hat folgendes geschrieben:
meiner meinung nach ist der ausdruck "religiöser fundamentalist", "fanatischer gläubiger", "islamist" etc eine der größten lügen unserer zeit: sie impliziert, religion ist ja eigentlich was gutes, nur ein paar böse einzelne missbrauchen sie.

Richtig. Eigentlich müßte es ja heißen, Religion ist scheiße und, dass es aber tatsächlich Menschen gibt, die sie beherzigen.







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    jagy
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    Anmeldungsdatum: 26.11.2006
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    Beitrag(#609934) Verfasst am: 28.11.2006, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

    ja, wie ich sage, man kann nur "liberal" sein, wenn man abstriche an der bibel macht - sie ist nicht das wort gottes, nur das wort über gott, gar nicht so wörtlich zu nehmen, praktisch nicht durchzusetzen...

    dann frage ich mich, warum man die bibel nicht ganz weglässt? wenn sie eh keine autorität hat.

    weiterhin ist die einzige quelle des christlichen glaubens doch überlieferung (= gehirnwäsche von kindern) und die bibel... wenn man dann schon die bibel absägt...
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    SoWhy
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    Anmeldungsdatum: 21.04.2006
    Beiträge: 3216
    Wohnort: TARDIS

    Beitrag(#609935) Verfasst am: 28.11.2006, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

    jagy hat folgendes geschrieben:
    SoWhy hat folgendes geschrieben:

    Um mal den Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier (in einem Tutorium bei uns an der Uni) zu zitieren:
    Zitat:
    Wortlaut? Ich bitte Sie, mit dem Wortlaut beschäftigen wir uns schon lange nicht mehr.


    Gilt auch für Religionen^^


    dann solltest du aber auch als angehender jurist wissen, dass er das eigentlich nur als scherz gemeint haben kann, denn im einfachen recht ist immernoch der wortlaut die aller-wichtigste und größtenteils einzige auslegungshilfe. denn wenn der wortlaut eindeutig ist, wird es ganz ganz ganz schwer, daran rumzudoktorn.

    dass das im verfassungsrecht vielleicht anders ist, weil das wort "menschenwürde" nun mal höchst unbestimmt ist, ist was anderes. aber auch im verfassungsrecht gilt: über den wortlaut hinaus oder gegen den wortlaut wird es ganz ganz ganz schwer

    Nicht wirklich. Das BVerfG legt generell freudig gegen den Wortlaut aus, sehr zum Leiden meines Profs, der den Satz "Der Wortlaut ist die Grenze der Auslegung" nur noch mit Anfügen von "...meistens" verwenden kann. zwinkern
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    jagy
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    Anmeldungsdatum: 26.11.2006
    Beiträge: 7275

    Beitrag(#609936) Verfasst am: 28.11.2006, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

    meiner meinung nach sind "liberale theologen" idR menschen, die gemerkt haben, dass ihr leben (glauben) auf einer lüge beruht, und dann versuchen, noch so viel wie möglich zu retten, weil eben der glaube an gott durch lange und gründliche indoktrination in ihrem gehirn immer noch verwurzelt ist



    p.s.:
    ich darf meine aussage von oben
    Zitat:
    aber wenn gott sagt, dass homosexuelle ein greul sind und explizit anordnet, dass sie getötet werden müssen... ich wäre wirklich interessiert, welche andere als die wörtliche auslegung hier sinn machen soll....

    wie folg ändern.

    ... ich wäre wirklich interessiert, welche andere als die wörtliche auslegung hier sinn machen soll, wenn man der göttlichen inspiration der bibel festhalten will
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    reign
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    Anmeldungsdatum: 21.07.2006
    Beiträge: 1880

    Beitrag(#609938) Verfasst am: 28.11.2006, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

    Xamanoth hat folgendes geschrieben:
    Wenn man als Religionskritiker zu wissen glaubt, dass Gläubige ihre "heiligen" Schrfiten wärtlich nehmen müssten, unterliegt man einem massiven Irrtum...


    Dann ist Religion aber beliebig. Es macht dann keinen Sinn sich z.B. Christ, Katholik, Muslim etc zu nennen, und stattdessen ist es besser nur ein 'ich glaube an irgendwas' zu hauchen...






      Zuletzt bearbeitet von reign am 28.11.2006, 16:17, insgesamt einmal bearbeitet
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      Xamanoth
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      Anmeldungsdatum: 07.04.2006
      Beiträge: 7962

      Beitrag(#609940) Verfasst am: 28.11.2006, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

      jagy hat folgendes geschrieben:
      ja, wie ich sage, man kann nur "liberal" sein, wenn man abstriche an der bibel macht - sie ist nicht das wort gottes, nur das wort über gott, gar nicht so wörtlich zu nehmen, praktisch nicht durchzusetzen...

      dann frage ich mich, warum man die bibel nicht ganz weglässt? wenn sie eh keine autorität hat.



      Die Bibel soll gar keine Autorität sein. Sondern eine Literatur, die den Gottglauben in Worte und Bilder fassen kann. Genauso wie die Geschichten über zeus nie eine Autorität sein sollten, sondern vermitteln sollten, wie man sich Zeus vorzustellen hat....
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      Ermanameraz
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      Anmeldungsdatum: 07.05.2006
      Beiträge: 3932

      Beitrag(#609941) Verfasst am: 28.11.2006, 16:18    Titel: Re: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

      jagy hat folgendes geschrieben:


      es fällt schwer, wenn man glauben respektieren soll, den glauben osama bin'ladens nicht zu respektieren.


      Weil du beides aus einem bereits vorhandem Antagonismus überhaupt nicht trennen willst. Scheints kommt deinesgleichen Gesellen wie der Bin Laden gerade recht.
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      jagy
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      Anmeldungsdatum: 26.11.2006
      Beiträge: 7275

      Beitrag(#609942) Verfasst am: 28.11.2006, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

      SoWhy hat folgendes geschrieben:

      Nicht wirklich. Das BVerfG legt generell freudig gegen den Wortlaut aus, sehr zum Leiden meines Profs, der den Satz "Der Wortlaut ist die Grenze der Auslegung" nur noch mit Anfügen von "...meistens" verwenden kann. zwinkern


      das bundesverfassungsgericht macht sowieso, was es will Sehr glücklich , ob das aber gut ist, ist wieder ne andere frage. aber selbst dem bverfg dürfte es schwer fallen, gegen den eindeutigen wortlaut zu urteilen

      und wenn, dann ist es doch eigentlich so wie im völkerrecht: völkerrecht wird nie gebrochen. der eindeutige wortlaut wird nie umgangen, man findet nur spitzfindige wege und mittel, das benötigte ergebnis in den wortlaut hineinzupressen

      Zitat:
      "Was du hier erblickst, ist die dialektisch-hydraulische Interpretationspresse. Mittels ihrer bringt man aus jeder Stelle das heraus, was man nötig hat. Von den zwei Pumpen, die sich neben dem Hauptzylinder befinden, enthält die eine den dialektischen Infiltrationsapparat, den Injektor, wodurch Gedanken, Voraussetzungen, Beschränkungen, die dem Schreiber der Stelle gänzlich fremd waren, in sie hineingetreiben werden. Es ist eine Erfindung der Theologen, die Juristen haben sie bloß nachgemacht, und ihr Apparat ist mit dem der Theologen nicht von weitem zu vergleichen, er leistet kaum ein Zehntel von dem der Letzteren, die dadurch ganze Systeme in ein einziges Wort hineintreiben; aber für die juristischen Zwecke reicht sie vollkommen aus. Die andere Pumpe ist ein Eliminationsapparat, der Eliminator, wodurch unbequeme positive Äußerungen der Stellen beseitigt werden."

      ------------------------------------------------------P. Heck
      eines meiner lieblingszitate zur juristerei, weil es einfach die wahrheit ist, wenn man sich bgh-urteile anschaut
      _________________
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      Zuletzt bearbeitet von jagy am 28.11.2006, 16:29, insgesamt 2-mal bearbeitet
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      jagy
      Herb Derpington III.



      Anmeldungsdatum: 26.11.2006
      Beiträge: 7275

      Beitrag(#609951) Verfasst am: 28.11.2006, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

      Xamanoth hat folgendes geschrieben:

      Die Bibel soll gar keine Autorität sein. Sondern eine Literatur, die den Gottglauben in Worte und Bilder fassen kann. Genauso wie die Geschichten über zeus nie eine Autorität sein sollten, sondern vermitteln sollten, wie man sich Zeus vorzustellen hat....


      achso, die bibel soll gar keine autorität sein???? und was ist mit den ganzen gesetzen, anweisungen etc?

      ich darf nur noch mal zitieren
      Zitat:
      105 Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift. ,,Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift schriftlich enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden."
      ,,Denn die heilige Mutter Kirche hält aufgrund apostolischen Glaubens die Bücher sowohl des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen für heilig und kanonisch, weil sie, auf Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber [Autor] haben und als solche der Kirche übergeben sind" (DV 11)


      die bibel ist voll und ganz von gott inspiriert, also gottes wort. dass soll keine autorität sein. und auch außerhalb der katholischen kirche soll die bibel keine autorität haben...???

      und natürlich sollten die geschichten über zeus autorität haben. sie hatten autorität, dass man zeus tempel gebaut hat, dass man ihm opfer erbracht hat,...

      ich will jetzt gar nicht anfangen, warum zeus nicht exestiert, gott aber schon...
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      Scharif ibn Nur ibn Aiman
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      Anmeldungsdatum: 03.10.2006
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      Beitrag(#609954) Verfasst am: 28.11.2006, 16:32    Titel: Re: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

      jagy hat folgendes geschrieben:
      meiner meinung nach ist der ausdruck "religiöser fundamentalist", "fanatischer gläubiger", "islamist" etc eine der größten lügen unserer zeit:


      Und?

      jagy hat folgendes geschrieben:
      sie impliziert, religion ist ja eigentlich was gutes, nur ein paar böse einzelne missbrauchen sie.


      ???

      Teilst du auch die Menschen nach gut und böse ein?

      Die Fanatiker missbrauchen die Religionen, um ihre Ziele zu verfolgen, was nichts mit der Lehre zu tun hat, also falsch ist. Die anderen machen es richtig, sind aber dadurch nicht "gut"!

      jagy hat folgendes geschrieben:
      das ist aber komplett falsch. sie missbrauchen sie nicht. sie sind nur konsequent. sicher gibt es ausnahmen, wie zB im koran zwar steht, dass die frauen ihr haupt irgendwie bedecken sollen, aber nicht wie konkret: dort ist dann zwischen burka und kopftuch in der tat ein missbrauch zu sehen.


      Du bist doch sicher Atheist!

      Bist du nun ein parade Beispiel für Atheisten?
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      jagy
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      Anmeldungsdatum: 26.11.2006
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      Beitrag(#609955) Verfasst am: 28.11.2006, 16:32    Titel: Re: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

      Ermanameraz hat folgendes geschrieben:
      jagy hat folgendes geschrieben:


      es fällt schwer, wenn man glauben respektieren soll, den glauben osama bin'ladens nicht zu respektieren.


      Weil du beides aus einem bereits vorhandem Antagonismus überhaupt nicht trennen willst. Scheints kommt deinesgleichen Gesellen wie der Bin Laden gerade recht.


      nein.

      ich habe mir ein bild davon gemacht, was man glauben muss, wenn man sich gläubig (iSd organisierten Religionen, namentlich Christentum) nennen will. aus dieser überzeugung heraus sage ich, dass man, wenn man glauben generell respektieren muss, es schwerfällt, den glauben bin'ladens nicht zu respektieren.

      das mir das ergebnis ganz gut in die argumentation passt ist ja wohl logisch, sonst würde ich das argument ja auch nicht bringen...
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      Anmeldungsdatum: 07.04.2006
      Beiträge: 7962

      Beitrag(#609956) Verfasst am: 28.11.2006, 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

      jagy hat folgendes geschrieben:


      achso, die bibel soll gar keine autorität sein???? und was ist mit den ganzen gesetzen, anweisungen etc?

      Nochmal - bevor man eine religionskritische Seite ins Netz stellt, sollte man zumindest etwas Theologie kennen - die Gesetze sind ein Ausdruck dessen, wie Menschen vergangener zeiten Gottes Willen interprätiert haben. Keine Anweisungen für die Moderne.


      Zitat:
      ich darf nur noch mal zitieren
      Zitat:
      105 Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift. ,,Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift schriftlich enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden."
      ,,Denn die heilige Mutter Kirche hält aufgrund apostolischen Glaubens die Bücher sowohl des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen für heilig und kanonisch, weil sie, auf Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber [Autor] haben und als solche der Kirche übergeben sind" (DV 11)

      Ist das aus dem aktuellen Katechismus? An die Stellen erinnere ich mich nicht. Und das ist zumindest keine moderne protestantische Lehrmeinung.


      Zitat:
      und natürlich sollten die geschichten über zeus autorität haben. sie hatten autorität, dass man zeus tempel gebaut hat, dass man ihm opfer erbracht hat,...

      Der Glaube an Zeus - nicht die Geschichten von Zeus. Das ist zu trennen.


      [quote ]ich will jetzt gar nicht anfangen, warum zeus nicht exestiert, gott aber schon...[/quote]
      Och, es gibt durchaus tragfähigere Argumente gegen den Polytheismus. Übrigens glaube ich gar nciht, dass Gott existiert.
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      jagy
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      Anmeldungsdatum: 26.11.2006
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      Beitrag(#609959) Verfasst am: 28.11.2006, 16:36    Titel: Re: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:


      Teilst du auch die Menschen nach gut und böse ein?

      nein, dass erledigen die religiösen menschen schon zur genüge

      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:

      Die Fanatiker missbrauchen die Religionen, um ihre Ziele zu verfolgen, was nichts mit der Lehre zu tun hat, also falsch ist. Die anderen machen es richtig, sind aber dadurch nicht "gut"!

      das halte ich für falsch. "fanatiker" folgen nur konsequent ihrem glauben, der in dem jeweiligen schriftlichen werk (was als gottes wort betrachtet wird) enthalten ist. im gegenteil, die "liberalen" gläubigen sind inkonsequent und widersprüchlich

      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:

      Du bist doch sicher Atheist!
      Bist du nun ein parade Beispiel für Atheisten?

      der vergleich hinkt, da atheisten nicht blind einer jeder kritik entzogenen angeblichen wahrheit folgen.
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      Anmeldungsdatum: 03.10.2006
      Beiträge: 616

      Beitrag(#609964) Verfasst am: 28.11.2006, 16:43    Titel: Re: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

      jagy hat folgendes geschrieben:
      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:

      Teilst du auch die Menschen nach gut und böse ein?

      nein, dass erledigen die religiösen menschen schon zur genüge


      Sind nun die anderen Schuld?

      [Ironie]Die "bösen" Gläubigen![/Ironie]

      Solch ein Verhalten erinnert mich an das Geschwätz des Dritten Reichs!

      jagy hat folgendes geschrieben:
      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:

      Die Fanatiker missbrauchen die Religionen, um ihre Ziele zu verfolgen, was nichts mit der Lehre zu tun hat, also falsch ist. Die anderen machen es richtig, sind aber dadurch nicht "gut"!

      das halte ich für falsch. "fanatiker" folgen nur konsequent ihrem glauben, der in dem jeweiligen schriftlichen werk (was als gottes wort betrachtet wird) enthalten ist. im gegenteil, die "liberalen" gläubigen sind inkonsequent und widersprüchlich


      Die Fanatiker sind nicht widersprüchlich?

      Wer gab dir das Recht, dass du urteilen darfst, welche Glaubensrichtung/Interpretation richtig ist und welche nicht?

      [edit]Gibt es nun doch Fanatiker und Liberale?[/edit]

      jagy hat folgendes geschrieben:
      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:

      Du bist doch sicher Atheist!
      Bist du nun ein parade Beispiel für Atheisten?

      der vergleich hinkt, da atheisten nicht blind einer jeder kritik entzogenen angeblichen wahrheit folgen.


      entzogene Wahrheit?
      angebliche Wahrheit?

      edit:
      Deine Vergleiche hinken ebenfalls!


      Welches Buch, Kapitel und Vers hast du zitierst?


      Zuletzt bearbeitet von Scharif ibn Nur ibn Aiman am 28.11.2006, 16:44, insgesamt einmal bearbeitet
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      Beitrag(#609965) Verfasst am: 28.11.2006, 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

      Xamanoth hat folgendes geschrieben:
      Nochmal - bevor man eine religionskritische Seite ins Netz stellt, sollte man zumindest etwas Theologie kennen - die Gesetze sind ein Ausdruck dessen, wie Menschen vergangener zeiten Gottes Willen interprätiert haben. Keine Anweisungen für die Moderne.

      eigentlich denken wir grundsätzlich ziemlich das gleiche, nur wir reden in verschiedene richtungen. du sagst, die bibel ist ein ausdruck dessen, wie menschen vergangener zeiten gottes willen interprätiert haben. mithin, was menschen ohne göttliche inspiration niedergeschrieben haben. ich bin sogar ziemlich überzeugt, dass es so geschehen ist.
      aber zumindest für alle katholiken ist es nicht so, wie du sagst. und auch für den rest der christen... ist es ziemlich widersprüchlich, wenn einerseits der einzige grund für religiösen glauben die auf der bibel beruhende "traditionelle übung" ist, andererseits dann zu sagen, dass die bibel ja nur ein roman, von menschen geschaffen ist.

      Xamanoth hat folgendes geschrieben:

      Ist das aus dem aktuellen Katechismus? An die Stellen erinnere ich mich nicht. Und das ist zumindest keine moderne protestantische Lehrmeinung.

      das ist zumindest der aktuelle katholische katechismus, wie er auf der offiziellen homepage vatican.va steht, wie er für 1,1 milliarden menschen verbindlicher glaubensinhalt ist
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      Beitrag(#609966) Verfasst am: 28.11.2006, 16:45    Titel: Re: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:
      jagy hat folgendes geschrieben:
      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:

      Teilst du auch die Menschen nach gut und böse ein?

      nein, dass erledigen die religiösen menschen schon zur genüge


      Sind nun die anderen Schuld?

      [Ironie]Die "bösen" Gläubigen![/Ironie]

      Solch ein Verhalten erinnert mich an das Geschwätz des Dritten Reichs!


      ... und wiedereinmal hat sich godwin's law bewahrheitet Mit den Augen rollen ...

      falls du konstruktiv weiter diskutieren willst, dann sags, ansonsten ignoriere ich dich jetzt, es fällt mir nämlich ziemlich schwer, mich nicht auf dein niveau herab zulassen, obwohl ich einen sehr lustigen und provokativen konter auf lager hätte.
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      Beitrag(#609968) Verfasst am: 28.11.2006, 16:49    Titel: Re: religiöser fundamentalismus Antworten mit Zitat

      jagy hat folgendes geschrieben:
      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:
      jagy hat folgendes geschrieben:
      Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:

      Teilst du auch die Menschen nach gut und böse ein?

      nein, dass erledigen die religiösen menschen schon zur genüge


      Sind nun die anderen Schuld?

      [Ironie]Die "bösen" Gläubigen![/Ironie]

      Solch ein Verhalten erinnert mich an das Geschwätz des Dritten Reichs!


      ... und wiedereinmal hat sich godwin's law bewahrheitet...


      Ist mir unbekannt!

      Ansonsten vermisse ich eine Beantwortung der anderen Fragen!
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      Beitrag(#609969) Verfasst am: 28.11.2006, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

      googeln bildet...

      ansonsten erwarte ich eine entschuldigung (nicht persönlich an mich, sondern eine entschuldigung dafür, dass diese billige masche der argumentation eingeschlagen wurde), dann antworte ich auch
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      Beitrag(#609975) Verfasst am: 28.11.2006, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

      jagy hat folgendes geschrieben:
      googeln bildet...


      Aber nicht immer!

      jagy hat folgendes geschrieben:
      ansonsten erwarte ich eine entschuldigung (nicht persönlich an mich, sondern eine entschuldigung dafür, dass diese billige masche der argumentation eingeschlagen wurde), dann antworte ich auch


      Die billige Schuldzuweisung kennen wir von den Nationalsozialisten, Bolschewisten, Jakobiner usw.!

      Ich habe mich auf das erste genannte bezogen, da es in unserer Landesgeschichte noch sehr jung und prägnant ist.

      Ansonsten sehe ich keinen Grund für eine Entschuldigung, da ich niemand beleidigt habe, sonst könnte ich von dir verlangen, dass du dich für deine Argumentationsweise entschuldigst, nur weil ich sie für falsch halte. Mach ich aber nicht!

      edit:
      Wikipedia hat folgendes geschrieben:
      einen verabscheuungswürdigen Vergleich


      Solch Vergleiche gibt es nicht, da immer Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu einem Vergleich gehören! Oder gibt es ein Tabuthema?


      Zuletzt bearbeitet von Scharif ibn Nur ibn Aiman am 28.11.2006, 17:02, insgesamt einmal bearbeitet
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      Beitrag(#609978) Verfasst am: 28.11.2006, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

      @ xamanoth:

      lass mich meinen gedankengang so darstellen.

      - warum glauben heute noch menschen an gott? um die welt zu erklären, wie glaube ursprünglich entstanden ist, ist er nicht mehr nötig. ich sage, zu 98 %, weil ihnen der glaube anerzogen ist und kinder nunmal das glauben, was ihnen ihre eltern oder erwachsene sagen
      - auf welcher grundlage wird dieser glaube an gott weitergegeben. zum einen, weil die eltern selbst daran glauben, zum teil aus tradition...
      - worauf gründet sich dies alles? auf die bibel. da die zeiten, als der menschensohn auf der erde weilte, dummerweise seit einigen jahren vorbei sind, ist der hauptquell des glaubens an gott die bibel.
      - wenn man jetzt aber zugibt, wie es scheinbar einige "liberale theologen" machen, dass die bibel mehr oder weniger nur ein sozialgeschichtlicher roman ist, dann fällt meiner meinung nach das ganze konstrukt religion in der heutigen zeit zusammen

      grob vereinfacht, zugegeben.

      deswegen grob gesagt halte ich die wörtliche auslegung bei stellen, die eindeutig keine gleichnisse sind, und die göttliche inspiration der gesamten bibel, für die einzig konsequente möglichkeit, heute gläubig zu sein.
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      Beitrag(#609983) Verfasst am: 28.11.2006, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

      @ aiman: ich habe gesagt, dass ich als atheist menschen nicht a priori in gut und böse unterteile, denn das machen die gläubigen schon genug - zum beispiel fahren ja immerhin alle nicht- und/oder andersgläubigen in die hölle.

      daraufhin hast du geschrieben, diese aussage würde dich an nationalsozialistisches geschwätz erinnern. und wenn mir jemand ohne grund gedankengut des dritten reichs vorwirft, ist die diskussion vorläufig beendet.
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