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Broder, Henryk M.
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Samson83
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Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 6833

Beitrag(#2168970) Verfasst am: 03.03.2019, 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
1. ist das nicht Broder
2. sind Angriffsziel die deutschen Behörden, nicht die Transferempfänger
3. ist das eindeutig KEINE Hetze (allerdings ziemlich schlechte Polemik)


Hat Dein Wärter wieder vergessen, Deine Gummizelle abzuschliessen?


Kleine Analyse:

1. Das ist auch nicht von Broder
2. Das Angriffsziel bist nicht Du, sondern Dein Wärter
3. Das ist keine Hetze, denn ich habe ja nur gefragt...
Das ist in der Tat auch keine Hetze.
_________________
An alle: Lasst Euch dadurch nicht in die Irre führen. Dieser braune Burschi muss bearbeitet werden - immer hart an der Sache. Macht ihn mürbe! (Kramer)
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 11204
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2168971) Verfasst am: 03.03.2019, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Was sooo?

Angriffsziel sind auch da nicht die Flüchtlinge.

auf dich ist verlass. Ich liebe es... (sorry, bin gut gelaunt)

am liebsten sind mir ja noch immer die kommentare seiner claqueure und anbeter.

raffiniert ist er, der herr broder.
_________________
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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2396

Beitrag(#2168972) Verfasst am: 03.03.2019, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
sooo:

https://www.achgut.com/artikel/fake_news_direkt_vom_praesidenten

Zitat:
Es ist noch nicht lange her, da hat Barbara John, ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats und Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer des Nationalsozialistischen Untergrundes, in einem Beitrag für den Tagesspiegel versucht, die Ängste ihrer Leser zu zerstreuen. Es sei überhaupt nicht schlimm, „wenn die Einheimischen auf einmal in der Minderheit sind“, schrieb sie, „der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar“, es sei „auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit, bis in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellen“, in Frankfurt sei das bereits der Fall, demnächst würden Stuttgart und Augsburg folgen.



Zitat:
Dennoch müssten sich „die Einheimischen“, also diejenigen, die schon länger hier leben, keine Sorgen machen. Erstens bestünde „die neue Bevölkerungsmehrheit ja aus vielen Einwanderergruppen, die sich bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich enorm unterscheiden“, zweitens seien diese Gruppen „untereinander oft zerstritten, wie das auch bei Einheimischen der Fall ist“.

Eben, man hört ja immer wieder von Rheinländern, die mit Knüppeln und Messern auf Westfalen losziehen und von Franken, die den Schwaben mit abgebrochenen Flaschen einen auf den Weg mitgeben.


Und was ist daran auszusetzen?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40604
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2168973) Verfasst am: 04.03.2019, 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
1. ist das nicht Broder
2. sind Angriffsziel die deutschen Behörden, nicht die Transferempfänger
3. ist das eindeutig KEINE Hetze (allerdings ziemlich schlechte Polemik)



Merkwuerdigerweise kritisiert jemand wie Broder "die Behörden" vor allem dann, wenn sie sich unverschaemterweise erdreisten mit "unserem Steuergeld" notleidenden Menschen wie z.B. Flüchtlingen zu helfen, waehrend die "Kritik" dieser Menschen "an den Behörden" eher mäßig ausgeprägt ist, wenn es gilt deren oft an Arbeitsverweigerung grenzende Untätigkeit bezüglich der Steuerflucht ins Ausland, wie sie vielerorts unter besser situierten Vertretern des Bürgertums üblich ist, anzuprangern. Oft wird dabei auch noch so argumentiert, dass Steuerhinterzieher eine Art Notwehrrecht zugestanden wird, weil der gefräßige Staat ihnen Geld wegnimmt um es unnuetzerweise z.B. an Fluechtlinge zu verschwenden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. zwinkern




So gesehen wundert man sich, weshalb der Broder noch nicht im natürlichen Biotop der geizgierigen Besitzbürger, der AfD, gelandet ist....


.......on second thought....


....das stimmt ja schon gar nicht mehr, zumindest zu Besuch war der Broder bei diesen "feinen Herrschaften" schon mal. Sehr glücklich
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 11204
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2168974) Verfasst am: 04.03.2019, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
sooo:

https://www.achgut.com/artikel/fake_news_direkt_vom_praesidenten

Zitat:
Es ist noch nicht lange her, da hat Barbara John, ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats und Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer des Nationalsozialistischen Untergrundes, in einem Beitrag für den Tagesspiegel versucht, die Ängste ihrer Leser zu zerstreuen. Es sei überhaupt nicht schlimm, „wenn die Einheimischen auf einmal in der Minderheit sind“, schrieb sie, „der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar“, es sei „auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit, bis in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellen“, in Frankfurt sei das bereits der Fall, demnächst würden Stuttgart und Augsburg folgen.



Zitat:
Dennoch müssten sich „die Einheimischen“, also diejenigen, die schon länger hier leben, keine Sorgen machen. Erstens bestünde „die neue Bevölkerungsmehrheit ja aus vielen Einwanderergruppen, die sich bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich enorm unterscheiden“, zweitens seien diese Gruppen „untereinander oft zerstritten, wie das auch bei Einheimischen der Fall ist“.

Eben, man hört ja immer wieder von Rheinländern, die mit Knüppeln und Messern auf Westfalen losziehen und von Franken, die den Schwaben mit abgebrochenen Flaschen einen auf den Weg mitgeben.


Und was ist daran auszusetzen?


und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


https://www.achgut.com/artikel/mit_eiskalter_glut
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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2396

Beitrag(#2168975) Verfasst am: 04.03.2019, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
sooo:

https://www.achgut.com/artikel/fake_news_direkt_vom_praesidenten

Zitat:
Es ist noch nicht lange her, da hat Barbara John, ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats und Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer des Nationalsozialistischen Untergrundes, in einem Beitrag für den Tagesspiegel versucht, die Ängste ihrer Leser zu zerstreuen. Es sei überhaupt nicht schlimm, „wenn die Einheimischen auf einmal in der Minderheit sind“, schrieb sie, „der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar“, es sei „auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit, bis in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellen“, in Frankfurt sei das bereits der Fall, demnächst würden Stuttgart und Augsburg folgen.



Zitat:
Dennoch müssten sich „die Einheimischen“, also diejenigen, die schon länger hier leben, keine Sorgen machen. Erstens bestünde „die neue Bevölkerungsmehrheit ja aus vielen Einwanderergruppen, die sich bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich enorm unterscheiden“, zweitens seien diese Gruppen „untereinander oft zerstritten, wie das auch bei Einheimischen der Fall ist“.

Eben, man hört ja immer wieder von Rheinländern, die mit Knüppeln und Messern auf Westfalen losziehen und von Franken, die den Schwaben mit abgebrochenen Flaschen einen auf den Weg mitgeben.


Und was ist daran auszusetzen?


und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


https://www.achgut.com/artikel/mit_eiskalter_glut


Und was ist daran auszusetzen?
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 11204
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2168976) Verfasst am: 04.03.2019, 00:17    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
sooo:

https://www.achgut.com/artikel/fake_news_direkt_vom_praesidenten

Zitat:
Es ist noch nicht lange her, da hat Barbara John, ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats und Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer des Nationalsozialistischen Untergrundes, in einem Beitrag für den Tagesspiegel versucht, die Ängste ihrer Leser zu zerstreuen. Es sei überhaupt nicht schlimm, „wenn die Einheimischen auf einmal in der Minderheit sind“, schrieb sie, „der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar“, es sei „auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit, bis in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellen“, in Frankfurt sei das bereits der Fall, demnächst würden Stuttgart und Augsburg folgen.



Zitat:
Dennoch müssten sich „die Einheimischen“, also diejenigen, die schon länger hier leben, keine Sorgen machen. Erstens bestünde „die neue Bevölkerungsmehrheit ja aus vielen Einwanderergruppen, die sich bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich enorm unterscheiden“, zweitens seien diese Gruppen „untereinander oft zerstritten, wie das auch bei Einheimischen der Fall ist“.

Eben, man hört ja immer wieder von Rheinländern, die mit Knüppeln und Messern auf Westfalen losziehen und von Franken, die den Schwaben mit abgebrochenen Flaschen einen auf den Weg mitgeben.


Und was ist daran auszusetzen?


und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


https://www.achgut.com/artikel/mit_eiskalter_glut


Und was ist daran auszusetzen?


die innere sicherheit ist in gefahr durch die flüchtlinge? oder verstehe ich das falsch?

hier aber:
Zitat:
Niemand, weder in Ravensburg noch in einer anderen Metropole, hat je behauptet, alle Flüchtlinge seien Verbrecher.

(meint er sich selbst auch als jmd, der das meint?)
man lese den ganzen kurzen text.

https://www.achgut.com/artikel/bedeutende_denkerinnen_und_denker_des_21._jahrhunderts_ob_rapp

also was denn nun? innere sicherheit in gefahr oder doch nicht?
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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2396

Beitrag(#2168977) Verfasst am: 04.03.2019, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
sooo:

https://www.achgut.com/artikel/fake_news_direkt_vom_praesidenten

Zitat:
Es ist noch nicht lange her, da hat Barbara John, ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats und Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer des Nationalsozialistischen Untergrundes, in einem Beitrag für den Tagesspiegel versucht, die Ängste ihrer Leser zu zerstreuen. Es sei überhaupt nicht schlimm, „wenn die Einheimischen auf einmal in der Minderheit sind“, schrieb sie, „der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar“, es sei „auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit, bis in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellen“, in Frankfurt sei das bereits der Fall, demnächst würden Stuttgart und Augsburg folgen.



Zitat:
Dennoch müssten sich „die Einheimischen“, also diejenigen, die schon länger hier leben, keine Sorgen machen. Erstens bestünde „die neue Bevölkerungsmehrheit ja aus vielen Einwanderergruppen, die sich bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich enorm unterscheiden“, zweitens seien diese Gruppen „untereinander oft zerstritten, wie das auch bei Einheimischen der Fall ist“.

Eben, man hört ja immer wieder von Rheinländern, die mit Knüppeln und Messern auf Westfalen losziehen und von Franken, die den Schwaben mit abgebrochenen Flaschen einen auf den Weg mitgeben.


Und was ist daran auszusetzen?


und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


https://www.achgut.com/artikel/mit_eiskalter_glut


Und was ist daran auszusetzen?


die innere sicherheit ist in gefahr durch die flüchtlinge? oder verstehe ich das falsch?

hier aber:
Zitat:
Niemand, weder in Ravensburg noch in einer anderen Metropole, hat je behauptet, alle Flüchtlinge seien Verbrecher.

(meint er sich selbst auch als jmd, der das meint?)
man lese den ganzen kurzen text.

https://www.achgut.com/artikel/bedeutende_denkerinnen_und_denker_des_21._jahrhunderts_ob_rapp

also was denn nun? innere sicherheit in gefahr oder doch nicht?


Es gibt Probleme.
https://www.zeit.de/news/2018-06/08/fluechtlinge-und-kriminalitaet-180608-99-636763
Zitat:
Insgesamt hat die Polizei bei 8,5 Prozent aller Straftaten einen Flüchtling verdächtigt. Auffallend ist, wie oft Flüchtlinge bei Straftaten gegen das Leben (Mord, Totschlag), bei schwerer Körperverletzung und Vergewaltigung tatverdächtig sind. Jeweils um die 15 Prozent aller Verdächtigen bei diesen Verbrechen sind Flüchtlinge. Die Zahl ist weit höher als ihr Anteil in der Bevölkerung.
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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2396

Beitrag(#2168978) Verfasst am: 04.03.2019, 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:


hier aber:
Zitat:
Niemand, weder in Ravensburg noch in einer anderen Metropole, hat je behauptet, alle Flüchtlinge seien Verbrecher.

(meint er sich selbst auch als jmd, der das meint?)


Natürlich rechnet er sich auch zu denen, die nie behauptet haben, dass alle Flüchtlinge Verbrecher seien..
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40604
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2168979) Verfasst am: 04.03.2019, 00:58    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
sooo:

https://www.achgut.com/artikel/fake_news_direkt_vom_praesidenten

Zitat:
Es ist noch nicht lange her, da hat Barbara John, ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats und Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer des Nationalsozialistischen Untergrundes, in einem Beitrag für den Tagesspiegel versucht, die Ängste ihrer Leser zu zerstreuen. Es sei überhaupt nicht schlimm, „wenn die Einheimischen auf einmal in der Minderheit sind“, schrieb sie, „der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar“, es sei „auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit, bis in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellen“, in Frankfurt sei das bereits der Fall, demnächst würden Stuttgart und Augsburg folgen.



Zitat:
Dennoch müssten sich „die Einheimischen“, also diejenigen, die schon länger hier leben, keine Sorgen machen. Erstens bestünde „die neue Bevölkerungsmehrheit ja aus vielen Einwanderergruppen, die sich bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich enorm unterscheiden“, zweitens seien diese Gruppen „untereinander oft zerstritten, wie das auch bei Einheimischen der Fall ist“.

Eben, man hört ja immer wieder von Rheinländern, die mit Knüppeln und Messern auf Westfalen losziehen und von Franken, die den Schwaben mit abgebrochenen Flaschen einen auf den Weg mitgeben.


Und was ist daran auszusetzen?


und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


https://www.achgut.com/artikel/mit_eiskalter_glut


Und was ist daran auszusetzen?


die innere sicherheit ist in gefahr durch die flüchtlinge? oder verstehe ich das falsch?

hier aber:
Zitat:
Niemand, weder in Ravensburg noch in einer anderen Metropole, hat je behauptet, alle Flüchtlinge seien Verbrecher.

(meint er sich selbst auch als jmd, der das meint?)
man lese den ganzen kurzen text.

https://www.achgut.com/artikel/bedeutende_denkerinnen_und_denker_des_21._jahrhunderts_ob_rapp

also was denn nun? innere sicherheit in gefahr oder doch nicht?


Es gibt Probleme.
https://www.zeit.de/news/2018-06/08/fluechtlinge-und-kriminalitaet-180608-99-636763
Zitat:
Insgesamt hat die Polizei bei 8,5 Prozent aller Straftaten einen Flüchtling verdächtigt. Auffallend ist, wie oft Flüchtlinge bei Straftaten gegen das Leben (Mord, Totschlag), bei schwerer Körperverletzung und Vergewaltigung tatverdächtig sind. Jeweils um die 15 Prozent aller Verdächtigen bei diesen Verbrechen sind Flüchtlinge. Die Zahl ist weit höher als ihr Anteil in der Bevölkerung.



Fragt sich bloss welches Problem sich in dieser Statistik niederschlaegt. Sind jetzt tatsaechlich Fluechtlinge krimineller als deutsche "Ureinwohner"? Oder werden sie nur schneller Verbrechen verdächtigt? Das geht aus den Zahlen naemlich nicht hervor. Insofern waere es hilfreich, wenn man nicht die Zahlen der Tatverdächtigen vergleicht, sondern die der tatsaechlich Verurteilten.

Auffallend ist jedenfalls, dass in der Flüchtlingsdebatte bzw. allgemeiner, wenn von "Ausländern" die Rede ist, von einschlägiger Seite immer nur die weniger aussagekräftigen Zahlen ueber Tatverdächtige und nicht die aussagekräftigeren Zahlen der tatsaechlich Verurteilten angeführt werden.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 5132

Beitrag(#2169053) Verfasst am: 05.03.2019, 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


https://www.achgut.com/artikel/mit_eiskalter_glut

Die Messertoten sind real, die Dieseltoten nur hypothetisch.
Da hat er nunmal recht.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 36310
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2169077) Verfasst am: 05.03.2019, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


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Die Messertoten sind real, die Dieseltoten nur hypothetisch.
Da hat er nunmal recht.


Messertoten sind spektakulär. Dieseltoten merkt man nicht mal. Da ist es wie bei Rauchertoten. Die werden nur statistisch erfasst. Die fallen gar nicht auf, auch wenn es zig-tausendfach mehr sind.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40604
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2169097) Verfasst am: 05.03.2019, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


https://www.achgut.com/artikel/mit_eiskalter_glut

Die Messertoten sind real, die Dieseltoten nur hypothetisch.
Da hat er nunmal recht.


Messertoten sind spektakulär. Dieseltoten merkt man nicht mal. Da ist es wie bei Rauchertoten. Die werden nur statistisch erfasst. Die fallen gar nicht auf, auch wenn es zig-tausendfach mehr sind.



Das ist ein ähnliches Phänomen wie bei Verkehrsopfern. Rein statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher bei einem Autounfall auf dem Weg zum Flughafen umzukommen als beim Absturz des Flugzeugs, in das man dann einsteigt. Trotzdem ist die Angst vorm Flugzeugabsturz größer als die vorm Autounfall. Das liegt auch daran, dass Flugzeugabstürze in der Regel um Größenordnungen spektakulärer sind als Autounfälle. Deshalb erfahren wir in den Medien fast immer, wenn irgendwo auf unserem Planeten ein grosses Verkehrsflugzeug abstürzt, weil es da immer so viele Tote gibt, dass die Nachrichtenredaktionen das weltweit melden. Vom tödlichen Autounfall schon im benachbarten Landkreis erfahren wir dagegen oft nicht. Da findet das Sterben praktisch unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit statt. Wir nehmen das dann hoechstens noch als Teil einer dürren Statistik am Jahresende wahr. Sowas bewirkt eine verzerrte Wirklichkeitswahrnehmung und deshalb gibt es Leute, die eine Heidenangst vorm Fliegen haben und deshalb erst gar nicht fliegen aber gleichzeitig nichts dabei finden in ein Auto einzusteigen. Von der Logik her müsste das andersrum sein.

Aehnlich ist es beim Messerstechen und bei den Krebstoten durch Autoabgase. Die Messerstecherei ist sofort in allen Medien. Der Krebskranke stirbt leise fuer sich allein und wir bekommen das hoechstens mit, wenn es einen aus der eigenen Familie oder dem Bekanntenkreis trifft oder halt unpersönlich als Statistik am Jahresende.

Und hier irrt DonMartin, die Toten durch Autoabgase sind nicht hypothetisch, sondern genauso real wie die nach Messerstechereien. Es fehlt meist nur die persönliche Betroffenheit.
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Beitrag(#2169103) Verfasst am: 05.03.2019, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist ein ähnliches Phänomen wie bei Verkehrsopfern. Rein statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher bei einem Autounfall auf dem Weg zum Flughafen umzukommen als beim Absturz des Flugzeugs, in das man dann einsteigt. Trotzdem ist die Angst vorm Flugzeugabsturz größer als die vorm Autounfall. Das liegt auch daran, dass Flugzeugabstürze in der Regel um Größenordnungen spektakulärer sind als Autounfälle. Deshalb erfahren wir in den Medien fast immer, wenn irgendwo auf unserem Planeten ein grosses Verkehrsflugzeug abstürzt, weil es da immer so viele Tote gibt, dass die Nachrichtenredaktionen das weltweit melden. Vom tödlichen Autounfall schon im benachbarten Landkreis erfahren wir dagegen oft nicht. Da findet das Sterben praktisch unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit statt. Wir nehmen das dann hoechstens noch als Teil einer dürren Statistik am Jahresende wahr. Sowas bewirkt eine verzerrte Wirklichkeitswahrnehmung und deshalb gibt es Leute, die eine Heidenangst vorm Fliegen haben und deshalb erst gar nicht fliegen aber gleichzeitig nichts dabei finden in ein Auto einzusteigen. Von der Logik her müsste das andersrum sein.

Beim Auto könnte man normalerweise innerhalb von Sekunden die Tür aufmachen und aussteigen. Einige neue Flugzeugtypen dagegen dürfen über 5 Stunden vom nächsten Flughafen rumfliegen, solange muß man mit vielen Menschen auf engem Raum ausharren - das Wissen davon verträgt nicht jeder.
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Beitrag(#2169106) Verfasst am: 05.03.2019, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist ein ähnliches Phänomen wie bei Verkehrsopfern. Rein statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher bei einem Autounfall auf dem Weg zum Flughafen umzukommen als beim Absturz des Flugzeugs, in das man dann einsteigt. Trotzdem ist die Angst vorm Flugzeugabsturz größer als die vorm Autounfall. Das liegt auch daran, dass Flugzeugabstürze in der Regel um Größenordnungen spektakulärer sind als Autounfälle. Deshalb erfahren wir in den Medien fast immer, wenn irgendwo auf unserem Planeten ein grosses Verkehrsflugzeug abstürzt, weil es da immer so viele Tote gibt, dass die Nachrichtenredaktionen das weltweit melden. Vom tödlichen Autounfall schon im benachbarten Landkreis erfahren wir dagegen oft nicht. Da findet das Sterben praktisch unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit statt. Wir nehmen das dann hoechstens noch als Teil einer dürren Statistik am Jahresende wahr. Sowas bewirkt eine verzerrte Wirklichkeitswahrnehmung und deshalb gibt es Leute, die eine Heidenangst vorm Fliegen haben und deshalb erst gar nicht fliegen aber gleichzeitig nichts dabei finden in ein Auto einzusteigen. Von der Logik her müsste das andersrum sein.

Beim Auto könnte man normalerweise innerhalb von Sekunden die Tür aufmachen und aussteigen. Einige neue Flugzeugtypen dagegen dürfen über 5 Stunden vom nächsten Flughafen rumfliegen, solange muß man mit vielen Menschen auf engem Raum ausharren - das Wissen davon verträgt nicht jeder.

Darum geht es hier nicht. Mit den Augen rollen
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2169108) Verfasst am: 05.03.2019, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Aehnlich ist es beim Messerstechen und bei den Krebstoten durch Autoabgase. Die Messerstecherei ist sofort in allen Medien. Der Krebskranke stirbt leise fuer sich allein und wir bekommen das hoechstens mit, wenn es einen aus der eigenen Familie oder dem Bekanntenkreis trifft oder halt unpersönlich als Statistik am Jahresende.

Und hier irrt DonMartin, die Toten durch Autoabgase sind nicht hypothetisch, sondern genauso real wie die nach Messerstechereien. Es fehlt meist nur die persönliche Betroffenheit.

Da bringst Du ein bisschen etwas durcheinander.
Es gibt Tote, auf deren Totenschein steht Krebs als Todesursache wie es auch Tote gibt, bei denen als Todesursache Gewalteinwirkung mit einem Messer angegeben wird. Nach dem, was Du sagst, müsste es auch Tote geben, bei denen Einwirkung von Autoabgasen auf dem Todesschein steht. Das sind aber mit Sicherheit nur die, die den Automechanikerfreitod mit den ins Auto eingeleiteten Abgasen gestorben sind.

Das mit dem Krebs ist so eine Sache - es gibt Stoffe und Stoffgemische, die einen ganz bestimmten Krebs mit so hoher Wahrscheinlichkeit auslösen, dass man z.B. einem Chemielehrer, dessen Frau an Krebs gestorben war, nachweisen konnte, dass er seine Frau mit weit subletalen Benzol-Dosen "behandelt" hatte, so dass sie an Krebs starb. Aber an einem derart spezifischen, dass die Rechtsmedizin misstrauisch wurde. Es gibt auch noch andere Karzinome, die man zuordnen kann, auch, weil der Weg der Entstehung des Karzinoms bekannt ist, bei sehr vielen Krebsarten ist das aber nicht so.

Genauso ist das mit einem allgemeinen Organversagen im Alter, egal, ob das die Lunge oder ein anderes Organ ist. Das kann dann genauso an "schlechten Genen" wie an allgemein ungesunder Lebensführung wie an irgend einer Schadstoffexposition im Lauf des Lebens liegen - nachträglich ist das alles nicht mehr feststellbar.

Deshalb versucht man dann Krebshäufigkeiten oder die Häufigkeiten anderer Krankheiten mit Schadstoffexpositionen zu korrelieren, wobei wir bei diesen Korrelationen weder wissen, ob wir die Liste, die wir da abprüfen, vollständig haben, noch, ob diese Einflüsse alle statistisch unabhängig sind.

Von NOx und einem bestimmten Anteil des Feinstaubes wissen wir allerdings, dass die immer gemeinsam vorkommen. Alles, was wir haben, ist bei einer relativ niedrigen Konzentration eine sehr niedrige Korrelation mit bestimmten Todesarten. Was man jetzt gemacht hat, ist, diese niedrige Korrelation als Beweis einer Ursächlichkeit zu interpretieren, wobei man sich in der Sache so unsicher ist, dass man für die "selben Toten" einmal die Stickoxide als Ursache genommen hat und einmal den Feinstaub und so die "Abgastoten" auf wundersame Art und Weise verdoppelt hat.

Das sind die realen Abgastoten, von denen Du schreibst. Ich stelle mir unter Realität etwas anderes vor.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beachbernie
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Beitrag(#2169121) Verfasst am: 06.03.2019, 00:56    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Aehnlich ist es beim Messerstechen und bei den Krebstoten durch Autoabgase. Die Messerstecherei ist sofort in allen Medien. Der Krebskranke stirbt leise fuer sich allein und wir bekommen das hoechstens mit, wenn es einen aus der eigenen Familie oder dem Bekanntenkreis trifft oder halt unpersönlich als Statistik am Jahresende.

Und hier irrt DonMartin, die Toten durch Autoabgase sind nicht hypothetisch, sondern genauso real wie die nach Messerstechereien. Es fehlt meist nur die persönliche Betroffenheit.

Da bringst Du ein bisschen etwas durcheinander.
Es gibt Tote, auf deren Totenschein steht Krebs als Todesursache wie es auch Tote gibt, bei denen als Todesursache Gewalteinwirkung mit einem Messer angegeben wird. Nach dem, was Du sagst, müsste es auch Tote geben, bei denen Einwirkung von Autoabgasen auf dem Todesschein steht. Das sind aber mit Sicherheit nur die, die den Automechanikerfreitod mit den ins Auto eingeleiteten Abgasen gestorben sind.

Das mit dem Krebs ist so eine Sache - es gibt Stoffe und Stoffgemische, die einen ganz bestimmten Krebs mit so hoher Wahrscheinlichkeit auslösen, dass man z.B. einem Chemielehrer, dessen Frau an Krebs gestorben war, nachweisen konnte, dass er seine Frau mit weit subletalen Benzol-Dosen "behandelt" hatte, so dass sie an Krebs starb. Aber an einem derart spezifischen, dass die Rechtsmedizin misstrauisch wurde. Es gibt auch noch andere Karzinome, die man zuordnen kann, auch, weil der Weg der Entstehung des Karzinoms bekannt ist, bei sehr vielen Krebsarten ist das aber nicht so.

Genauso ist das mit einem allgemeinen Organversagen im Alter, egal, ob das die Lunge oder ein anderes Organ ist. Das kann dann genauso an "schlechten Genen" wie an allgemein ungesunder Lebensführung wie an irgend einer Schadstoffexposition im Lauf des Lebens liegen - nachträglich ist das alles nicht mehr feststellbar.

Deshalb versucht man dann Krebshäufigkeiten oder die Häufigkeiten anderer Krankheiten mit Schadstoffexpositionen zu korrelieren, wobei wir bei diesen Korrelationen weder wissen, ob wir die Liste, die wir da abprüfen, vollständig haben, noch, ob diese Einflüsse alle statistisch unabhängig sind.

Von NOx und einem bestimmten Anteil des Feinstaubes wissen wir allerdings, dass die immer gemeinsam vorkommen. Alles, was wir haben, ist bei einer relativ niedrigen Konzentration eine sehr niedrige Korrelation mit bestimmten Todesarten. Was man jetzt gemacht hat, ist, diese niedrige Korrelation als Beweis einer Ursächlichkeit zu interpretieren, wobei man sich in der Sache so unsicher ist, dass man für die "selben Toten" einmal die Stickoxide als Ursache genommen hat und einmal den Feinstaub und so die "Abgastoten" auf wundersame Art und Weise verdoppelt hat.

Das sind die realen Abgastoten, von denen Du schreibst. Ich stelle mir unter Realität etwas anderes vor.


Ich weiss ja nicht, was Du unter "Realitaet" verstehst. Offensichtlich etwas anderes als ich.

Wenn, um ein fiktives Zahlenbeispiel zu verwenden, statistisch nachgewiesen ist, dass Autoabgase die Zahl der an einem bestimmten Krebsart verstorbenen Menschen, um 100% steigern, dann kann man sagen, dass von den in einem bestimmten Jahr ca.1000 an diesem Krebs gestorbenen Menschen ca. 500 durch Autoabgase getötet wurden. Man kann dann zwar nicht eindeutig zuordnen welche 500 Menschen den Krebs durch Autoabgase gekriegt haben und welche 500 durch andere Ursachen, das ändert aber keinen Deut daran, dass 500 sehr reale Menschen letztlich an Autoabgasen gestorben sind, die ohne Autoabgase noch leben wuerden.
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fwo
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Beitrag(#2169130) Verfasst am: 06.03.2019, 01:56    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Aehnlich ist es beim Messerstechen und bei den Krebstoten durch Autoabgase. Die Messerstecherei ist sofort in allen Medien. Der Krebskranke stirbt leise fuer sich allein und wir bekommen das hoechstens mit, wenn es einen aus der eigenen Familie oder dem Bekanntenkreis trifft oder halt unpersönlich als Statistik am Jahresende.

Und hier irrt DonMartin, die Toten durch Autoabgase sind nicht hypothetisch, sondern genauso real wie die nach Messerstechereien. Es fehlt meist nur die persönliche Betroffenheit.

Da bringst Du ein bisschen etwas durcheinander.
Es gibt Tote, auf deren Totenschein steht Krebs als Todesursache wie es auch Tote gibt, bei denen als Todesursache Gewalteinwirkung mit einem Messer angegeben wird. Nach dem, was Du sagst, müsste es auch Tote geben, bei denen Einwirkung von Autoabgasen auf dem Todesschein steht. Das sind aber mit Sicherheit nur die, die den Automechanikerfreitod mit den ins Auto eingeleiteten Abgasen gestorben sind.

Das mit dem Krebs ist so eine Sache - es gibt Stoffe und Stoffgemische, die einen ganz bestimmten Krebs mit so hoher Wahrscheinlichkeit auslösen, dass man z.B. einem Chemielehrer, dessen Frau an Krebs gestorben war, nachweisen konnte, dass er seine Frau mit weit subletalen Benzol-Dosen "behandelt" hatte, so dass sie an Krebs starb. Aber an einem derart spezifischen, dass die Rechtsmedizin misstrauisch wurde. Es gibt auch noch andere Karzinome, die man zuordnen kann, auch, weil der Weg der Entstehung des Karzinoms bekannt ist, bei sehr vielen Krebsarten ist das aber nicht so.

Genauso ist das mit einem allgemeinen Organversagen im Alter, egal, ob das die Lunge oder ein anderes Organ ist. Das kann dann genauso an "schlechten Genen" wie an allgemein ungesunder Lebensführung wie an irgend einer Schadstoffexposition im Lauf des Lebens liegen - nachträglich ist das alles nicht mehr feststellbar.

Deshalb versucht man dann Krebshäufigkeiten oder die Häufigkeiten anderer Krankheiten mit Schadstoffexpositionen zu korrelieren, wobei wir bei diesen Korrelationen weder wissen, ob wir die Liste, die wir da abprüfen, vollständig haben, noch, ob diese Einflüsse alle statistisch unabhängig sind.

Von NOx und einem bestimmten Anteil des Feinstaubes wissen wir allerdings, dass die immer gemeinsam vorkommen. Alles, was wir haben, ist bei einer relativ niedrigen Konzentration eine sehr niedrige Korrelation mit bestimmten Todesarten. Was man jetzt gemacht hat, ist, diese niedrige Korrelation als Beweis einer Ursächlichkeit zu interpretieren, wobei man sich in der Sache so unsicher ist, dass man für die "selben Toten" einmal die Stickoxide als Ursache genommen hat und einmal den Feinstaub und so die "Abgastoten" auf wundersame Art und Weise verdoppelt hat.

Das sind die realen Abgastoten, von denen Du schreibst. Ich stelle mir unter Realität etwas anderes vor.


Ich weiss ja nicht, was Du unter "Realitaet" verstehst. Offensichtlich etwas anderes als ich.

Wenn, um ein fiktives Zahlenbeispiel zu verwenden, statistisch nachgewiesen ist, dass Autoabgase die Zahl der an einem bestimmten Krebsart verstorbenen Menschen, um 100% steigern, dann kann man sagen, dass von den in einem bestimmten Jahr ca.1000 an diesem Krebs gestorbenen Menschen ca. 500 durch Autoabgase getötet wurden. ....

Den Rest können wir uns sparen, weil genau ein derartiger Nachweis nicht existiert. Zu derartigen Aussagen reicht das Zahlenmaterial einfach nicht. Man kann es so interpretieren, wenn man das möchte, aber mehr nicht.

Falls Du ein passendes Zahlenbeispiel bringen möchtest: Das müsste dann eher so aussehen:

Es existiert eine leichte Korrelation zwischen diesen (relativ zu anderen Schadstoffexpositionen) niedrigen Konzentrationen von NOx und diesem Feinstaub und einer Erhöhung bestimmter Krebswahrscheinlichkeiten um 0,00x Prozent, wobei diese Wahscheinlichkeit allgemein bei 0,00000000x% liegt.

Dieselbe Erhöhung bekommt man aber auch, wenn man einmal eine Wohnung mit lösungsmittelhaltigen Farben streicht, ohne ausreichend zu lüften. Nur befinden sich derartige Einzelereignisse nicht in unseren Daten.

Macht aba nix. Diesen Wert rechnen wir jetzt auf unsere Sterberate und haben dann unsere Toten, und zwar zweimal, einmal for NOx und einmal für Feinstaub.

So verkauft man mehr neue Autos, die mehr Benzin verbrauchen und mehr CO2 freisetzen - das freut die Automobil- wie die Erdölindustrie.
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
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Beitrag(#2169204) Verfasst am: 06.03.2019, 18:42    Titel: Verlust an Lebensjahren Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

und wie siehts mit dem zitat aus?


Zitat:
Wie es dazu kommen konnte, dass die Dieselfrage zu einer Angelegenheit von Leben oder Tod hochgefahren wurde, während die „innere Sicherheit“ und die infolge einer hysterischen „Willkommenskultur“ entstandenen Probleme als „gefühlte Gefahren“ verharmlost wurden.


https://www.achgut.com/artikel/mit_eiskalter_glut

Die Messertoten sind real, die Dieseltoten nur hypothetisch.
Da hat er nunmal recht.


Messertoten sind spektakulär. Dieseltoten merkt man nicht mal. Da ist es wie bei Rauchertoten. Die werden nur statistisch erfasst. Die fallen gar nicht auf, auch wenn es zig-tausendfach mehr sind.


Man könnte jeweils den Verlust an Lebensjahren durch Messerangriffe in Deutschland, durch militärische Angiffe westlicher Staten in Syrien oder durch Umweltverschmutzung und -verstrahlung durch Verkehr und Energieerzeugung gegenüber stellen.

Dann wäre das blöde Gewäsch von Broder nach dem Motto "Feinstaubtote kann man nicht sehen." schnell Makulatur.

Nicht alles erschließt sich gleich auf den ersten Blick. Und - wie Wilson richtig anmerkt - Broder ist raffiniert und baut darauf seine Propaganda auf.

Im übrigen ist *Sicherheit* sowieso das Dauerthema der Rechten, wenn sie von sozialen oder auch Öko-Themen ablenken wollen.

Da macht Broder, der faschismusaffine Populist, keine Ausnahme.
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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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