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Welche Wörter fehlen in der deutschen Sprache?
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Welche Wörter fehlen in der deutschen Sprache?
In der deutschen Sprache fehlen keine Wörter.
32%
 32%  [ 16 ]
Was ich vermisse ist folgendes:
68%
 68%  [ 34 ]
Stimmen insgesamt : 50

Autor Nachricht
Yamato
Teeist



Anmeldungsdatum: 21.08.2004
Beiträge: 4548
Wohnort: Bruchsal

Beitrag(#886774) Verfasst am: 17.12.2007, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

"Eigene Dateien" noc
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"Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: «Ich, der Staat, bin das Volk.»" – Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26309
Wohnort: MG

Beitrag(#886775) Verfasst am: 17.12.2007, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Fragestellung so verstanden, daß nach Dingen gefragt wurde, für die es im Deutschen keinen adäquaten treffenden Begriff gibt (also z.B. das Pendant zu "satt" im bezug aufs trinken), und nicht nach möglichen Differenzierungen.

anscheinend fehlt dieser begriff nicht wirklich in unserer sprache. es wurden ja schon oft vorschläge für ein entsprechendes wort gesucht (auch "welt im spiegel" hat in den siebziger jahren mal einen vorschlag gemacht: schmöll).
gibt es in anderen sprachen ein wort für diesen zustand?

Würde ich auch so sehen, daß ein Begriff, den es nicht gibt, bisher nicht wirklich gebraucht wurde.

Das allerdings heisst nichts. Denn ist er erst einmal eingeführt, möchte man ihn dann nicht mehr missen.

Wenn man sihc die Anzahl und Entwicklung der Farbwörter im Deutschen anschaut, ist das mE klar. Orange, lila und violett sind neuzeitliche Einfürhungen, die Unterscheidung zwischen lila und violett sowie rosa und pink ist sogar noch neuer, letztere stammt erst aus dem 20. Jahrhundert.

Das Trinkgegenstück zu satt fehlt wahrscheinlich, weil es ein solches Gefühl nicht gibt. Völlegefühl gibt es, aber halt nicht in Bezug auf Getränke.
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Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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Sanne
gives peas a chance.



Anmeldungsdatum: 05.08.2003
Beiträge: 12088
Wohnort: Nordschland

Beitrag(#886779) Verfasst am: 17.12.2007, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:

Das Trinkgegenstück zu satt fehlt wahrscheinlich, weil es ein solches Gefühl nicht gibt. Völlegefühl gibt es, aber halt nicht in Bezug auf Getränke.

Und warum gibt es dann den Unterschied zwischen hungrig und durstig? Sind das nicht zwei verschiedene Gefühle, oder bilde ich mir nur ein, daß es verschiedene Gefühle wären, weil es zwei Wörter dafür gibt?
Und wenn ich nun hungrig und durstig bin, und meinen Durst gelöscht habe, meine Hunger aber noch nicht gestillt habe... was bin ich denn dann?
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#886780) Verfasst am: 17.12.2007, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Fragestellung so verstanden, daß nach Dingen gefragt wurde, für die es im Deutschen keinen adäquaten treffenden Begriff gibt (also z.B. das Pendant zu "satt" im bezug aufs trinken), und nicht nach möglichen Differenzierungen.

anscheinend fehlt dieser begriff nicht wirklich in unserer sprache. es wurden ja schon oft vorschläge für ein entsprechendes wort gesucht (auch "welt im spiegel" hat in den siebziger jahren mal einen vorschlag gemacht: schmöll).
gibt es in anderen sprachen ein wort für diesen zustand?

Würde ich auch so sehen, daß ein Begriff, den es nicht gibt, bisher nicht wirklich gebraucht wurde.

Das allerdings heisst nichts. Denn ist er erst einmal eingeführt, möchte man ihn dann nicht mehr missen.

Wenn man sihc die Anzahl und Entwicklung der Farbwörter im Deutschen anschaut, ist das mE klar. Orange, lila und violett sind neuzeitliche Einfürhungen, die Unterscheidung zwischen lila und violett sowie rosa und pink ist sogar noch neuer, letztere stammt erst aus dem 20. Jahrhundert.

Na klar. Offenbar gab es für die Benennung besagter Farben einen Badarf.

(Wobei mir offen gestanden noch nie klar war, was der Unterscheid zwsichen "rosa" und "pink" sein soll. Manches resultiert auch aus einem gewissen Novitätsbedürfnis.)
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Misterfritz
mini - mal



Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 21867
Wohnort: badisch sibirien

Beitrag(#886782) Verfasst am: 17.12.2007, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Sanne hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:

Das Trinkgegenstück zu satt fehlt wahrscheinlich, weil es ein solches Gefühl nicht gibt. Völlegefühl gibt es, aber halt nicht in Bezug auf Getränke.

Und warum gibt es dann den Unterschied zwischen hungrig und durstig? Sind das nicht zwei verschiedene Gefühle, oder bilde ich mir nur ein, daß es verschiedene Gefühle wären, weil es zwei Wörter dafür gibt?
Und wenn ich nun hungrig und durstig bin, und meinen Durst gelöscht habe, meine Hunger aber noch nicht gestillt habe... was bin ich denn dann?

dann bist du schlicht nur noch hungrig.
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26309
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Beitrag(#886784) Verfasst am: 17.12.2007, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

narziss hat folgendes geschrieben:
Die deutsche Entsprechung des englischen "aboutness".

Thema, Betreff, Inhalt, Stoßrichtung, Themenhaftigkeit...

Wie viele willst du?
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26309
Wohnort: MG

Beitrag(#886786) Verfasst am: 17.12.2007, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Sanne hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:

Das Trinkgegenstück zu satt fehlt wahrscheinlich, weil es ein solches Gefühl nicht gibt. Völlegefühl gibt es, aber halt nicht in Bezug auf Getränke.

Und warum gibt es dann den Unterschied zwischen hungrig und durstig? Sind das nicht zwei verschiedene Gefühle, oder bilde ich mir nur ein, daß es verschiedene Gefühle wären, weil es zwei Wörter dafür gibt?
Und wenn ich nun hungrig und durstig bin, und meinen Durst gelöscht habe, meine Hunger aber noch nicht gestillt habe... was bin ich denn dann?

"satt" ist mehr als nur die Abwesenheit von Hunger.
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26309
Wohnort: MG

Beitrag(#886789) Verfasst am: 17.12.2007, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Fragestellung so verstanden, daß nach Dingen gefragt wurde, für die es im Deutschen keinen adäquaten treffenden Begriff gibt (also z.B. das Pendant zu "satt" im bezug aufs trinken), und nicht nach möglichen Differenzierungen.

anscheinend fehlt dieser begriff nicht wirklich in unserer sprache. es wurden ja schon oft vorschläge für ein entsprechendes wort gesucht (auch "welt im spiegel" hat in den siebziger jahren mal einen vorschlag gemacht: schmöll).
gibt es in anderen sprachen ein wort für diesen zustand?

Würde ich auch so sehen, daß ein Begriff, den es nicht gibt, bisher nicht wirklich gebraucht wurde.

Das allerdings heisst nichts. Denn ist er erst einmal eingeführt, möchte man ihn dann nicht mehr missen.

Wenn man sihc die Anzahl und Entwicklung der Farbwörter im Deutschen anschaut, ist das mE klar. Orange, lila und violett sind neuzeitliche Einfürhungen, die Unterscheidung zwischen lila und violett sowie rosa und pink ist sogar noch neuer, letztere stammt erst aus dem 20. Jahrhundert.

Na klar. Offenbar gab es für die Benennung besagter Farben einen Badarf.

(Wobei mir offen gestanden noch nie klar war, was der Unterscheid zwsichen "rosa" und "pink" sein soll. Manches resultiert auch aus einem gewissen Novitätsbedürfnis.)

Oh, ich sehe grade, ich hab in deinem Beitrag ein "bisher" übersehen.

Da fällt mir ein: Ein Gegenstück zu englisch "apologies" (etwa: Bitten um Verzeihung) fehlt noch.
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3442

Beitrag(#886791) Verfasst am: 17.12.2007, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Mir fehlt mitunter eine einfache, neutrale Ansprechmöglichkeit fremder Personen. Also so was wie signore/signora im Italienischen. Im deutschen kann man nicht einfach jemanden mit "Mann" oder "Frau" ansprechen. Man muss immer ein Adjektiv davor setzen. Also zum Beispiel "junge Frau" oder "guter Mann". "Mein Herr" oder "Meine Dame" klingt steif und passt meist auch nicht.
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#886797) Verfasst am: 17.12.2007, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Mir fehlt mitunter eine einfache, neutrale Ansprechmöglichkeit fremder Personen. Also so was wie signore/signora im Italienischen. Im deutschen kann man nicht einfach jemanden mit "Mann" oder "Frau" ansprechen. Man muss immer ein Adjektiv davor setzen. Also zum Beispiel "junge Frau" oder "guter Mann". "Mein Herr" oder "Meine Dame" klingt steif und passt meist auch nicht.

Stimmt, da gebe ich dir recht.
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Sanne
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Anmeldungsdatum: 05.08.2003
Beiträge: 12088
Wohnort: Nordschland

Beitrag(#886798) Verfasst am: 17.12.2007, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Sanne hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:

Das Trinkgegenstück zu satt fehlt wahrscheinlich, weil es ein solches Gefühl nicht gibt. Völlegefühl gibt es, aber halt nicht in Bezug auf Getränke.

Und warum gibt es dann den Unterschied zwischen hungrig und durstig? Sind das nicht zwei verschiedene Gefühle, oder bilde ich mir nur ein, daß es verschiedene Gefühle wären, weil es zwei Wörter dafür gibt?
Und wenn ich nun hungrig und durstig bin, und meinen Durst gelöscht habe, meine Hunger aber noch nicht gestillt habe... was bin ich denn dann?

"satt" ist mehr als nur die Abwesenheit von Hunger.


Satt ist zunächst mal das Gegenteil von hungrig.
Und es gibt ein vergleichbar befriedigende Gefühl in Bezug auf den Durst, welchen man gestillt hat. Da das Gefühl sich aber nach dem Trinken und nicht nach dem Essen einstellt, und man trotz befriedigend gestilltem Durst noch Hunger haben kann, möchte ich ein eigene Wort dafür.
Wenn mir also noch ein drittes Glas Wasser angobten wird, kann ich sagen "Danke, ich habe genug getrunken" oder "danke, mein Durst ist gestillt" aber wenn mir das zuviele Wörter sind, was kann ich dann analog zu "Danke, ich bin satt" sagen?
idee Ich bin hydriert (-> Gegenteil von dehydriert)
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Tassilo
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Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 7361

Beitrag(#886830) Verfasst am: 17.12.2007, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

ateyim hat folgendes geschrieben:
Ich finde das umgekehrte Frage- und Ausrufungszeichen im Spanischen sehr praktisch.

Man wird bei langen Saetzen schon am Anfang darauf aufmerksam gemacht, was für ein Satztyp es ist und kann besonders beim Vorlesen die Satzmelodie darauf einstellen.

Diese Satzzeichen verwende ich bei handschriftlichen Texten.
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boomklever
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Anmeldungsdatum: 25.07.2006
Beiträge: 10938
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Beitrag(#886844) Verfasst am: 17.12.2007, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Yamato hat folgendes geschrieben:
"Eigene Dateien" noc

Und? Ist doch schon deutsch. zwinkern

/usr/X11R6/lib/X11/fonts/encodings/large - Dafür muss es endlich ein deutsches Äquivalent geben.

BTW: Wäre wirklich mal ne schöne Aufgabe für M$, ihr Betriebssystem ins Schwäbische zu lokalisieren. "Mei Zeig" hört sich doch viel netter an als "Eigene Dateien". Sehr glücklich
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-- José Martí
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morgenstern
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Beitrag(#886856) Verfasst am: 17.12.2007, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, in Schweizer (Berner) Mundart gibt es einige Worte, die in ihrer lautmalerischen Präzision vom deutschen Pendant kaum erreicht werden:

  • schporzä - sich mit Händen (und Füssen) gegen etwas (ab-)stemmen
  • Mösä - blaue Flecken (das, was ihr jetzt gedacht habt kann es natürlich auch heissen, dann aber Einzahl Smilie )
  • brätschä - dreinschlagen mit akkustischem Feedback
  • chnüüblä - (rum)fingern, (rum)fummeln - aber mit einer irgendwie mehr nervigen Note...
  • chnorzä - sich mit etwas/jemandem abplagen
  • biischtä - jammern, meist aus Selbstmitleid

(NB: Betonung immer auf die erste Silbe; "ä" am Schluss ist unbetont, so halb "ä", halb "e".)
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Nergal
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Beiträge: 11433

Beitrag(#886874) Verfasst am: 17.12.2007, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Drei Worte für Hund wie im Serbokroatischen!
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Misterfritz
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Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 21867
Wohnort: badisch sibirien

Beitrag(#886877) Verfasst am: 17.12.2007, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Drei Worte für Hund wie im Serbokroatischen!

haben wir doch: hund, köter, töle Lachen
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#886878) Verfasst am: 17.12.2007, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Drei Worte für Hund wie im Serbokroatischen!

Kann ich auch!

Hund, Köter, Töle, Kläffer, Wauwau, ...
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Nergal
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 11433

Beitrag(#886879) Verfasst am: 17.12.2007, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Solche Wörter gibts im Sk auch, sind aber keine vollwertigen Bezeichnungen für Hund.
Außerdem könnten wir zehn Wörter für Schnee gebrauchen wie die Eskimos.
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#886884) Verfasst am: 17.12.2007, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Solche Wörter gibts im Sk auch, sind aber keine vollwertigen Bezeichnungen für Hund.

Wozu, wenn man zur näheren Benennung, soweit gewünscht, eh auf den Namen der Hunderasse zurückgreift?

Nergal hat folgendes geschrieben:
Außerdem könnten wir zehn Wörter für Schnee gebrauchen wie die Eskimos.

Wozu? Schnee kommt im deutschen Sprachraum bei weitem nicht dieselbe Bedeutung zu wie in der alltäglichen Realität der Eskimos. Da kann man halt mit einer größeren Begriffsunschärfe ohne weiteres leben.
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Kathodenstrahlröhre
K.



Anmeldungsdatum: 14.06.2004
Beiträge: 457

Beitrag(#886887) Verfasst am: 17.12.2007, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Außerdem könnten wir zehn Wörter für Schnee gebrauchen wie die Eskimos.


Gibt's wohl eh schon: http://de.wikipedia.org/wiki/Schnee#Schneearten
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26309
Wohnort: MG

Beitrag(#887040) Verfasst am: 17.12.2007, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Solche Wörter gibts im Sk auch, sind aber keine vollwertigen Bezeichnungen für Hund.
Außerdem könnten wir zehn Wörter für Schnee gebrauchen wie die Eskimos.

Haben wir doch.

was genau meinst du mit den drei Wörtern für "hund" Sowas wie englisch dog und hound (Hund und Bluthund) oder auch englisch bei den Affen monkey und ape (Affe und Menschenaffe)
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Yamato
Teeist



Anmeldungsdatum: 21.08.2004
Beiträge: 4548
Wohnort: Bruchsal

Beitrag(#887045) Verfasst am: 17.12.2007, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

edderkopp hat folgendes geschrieben:
BTW: Wäre wirklich mal ne schöne Aufgabe für M$, ihr Betriebssystem ins Schwäbische zu lokalisieren. "Mei Zeig" hört sich doch viel netter an als "Eigene Dateien". Sehr glücklich

Lachen (Aber bitte übersetzen, nicht "lokalisieren" zwinkern )
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Holly Blue
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Anmeldungsdatum: 15.02.2005
Beiträge: 2684

Beitrag(#887060) Verfasst am: 17.12.2007, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Solche Wörter gibts im Sk auch, sind aber keine vollwertigen Bezeichnungen für Hund.
Außerdem könnten wir zehn Wörter für Schnee gebrauchen wie die Eskimos.


Falsch. Eskimo haben keine 10 Sprachen für "Schnee", sondern sie können über 10 verschiedene Nuancen von Weiß unterscheiden und dafür haben sie die Wörter, nicht für den Schnee..
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Lichtbringer
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Anmeldungsdatum: 21.10.2007
Beiträge: 59
Wohnort: Kiel

Beitrag(#887063) Verfasst am: 17.12.2007, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich finde, der deutschen Sprache fehlt sogar ein Personalpronomen. Nämlich ein Wort für "wir", das den Angesprochenen ausschließt.

Auch nützlich ware eine Unterscheidung zwischen normaler Freundin und der intimeren Variante.
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Denn die einen sind im Dunkeln
und die andern sind im Licht
und man siehet die im Lichte,
die im Dunkeln sieht man nicht.
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Rreinhard
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 910
Wohnort: Oberbayern

Beitrag(#887070) Verfasst am: 17.12.2007, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

eine Unterscheidung zwischen normaler Freundin und der intimeren Variante:
Lebensabschnittsgefährte (klingt sehr konstruiert und langatmig). Liebster/Liebste, Schatz/Schätzin?
sind mehr Kosenamen als Ersatz für die intimere Variante.

Gibts eigentlich in anderen Sprachen eigene Wörter für "nur" Freundin" und extra für die intime Variante?
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 34366
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#887075) Verfasst am: 17.12.2007, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
eine Unterscheidung zwischen normaler Freundin und der intimeren Variante:
Lebensabschnittsgefährte (klingt sehr konstruiert und langatmig). Liebster/Liebste, Schatz/Schätzin?
sind mehr Kosenamen als Ersatz für die intimere Variante.

Gibts eigentlich in anderen Sprachen eigene Wörter für "nur" Freundin" und extra für die intime Variante?


Auf Niederländisch (ich glaube aber nur in der "flämische" Version) gibt es 1) mijn vriendin (schlicht Freundin) und 2) mijn lief (die intimere Variante).
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Backside
NGC 2997



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
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Wohnort: Sirius

Beitrag(#887076) Verfasst am: 17.12.2007, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich vermisse irgendwie ein Wort das eine Person beschreibt, die an sich eigentlich schon recht intelligent ist (also z.B. einer der besten Schüler ist), aber so derbst naiv und idiotisch denkt und auch handelt, dass man ihn als absoluten Deppen bezeichnen müsste ...
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38730

Beitrag(#887078) Verfasst am: 17.12.2007, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Backside hat folgendes geschrieben:
Ich vermisse irgendwie ein Wort das eine Person beschreibt, die an sich eigentlich schon recht intelligent ist (also z.B. einer der besten Schüler ist), aber so derbst naiv und idiotisch denkt und auch handelt, dass man ihn als absoluten Deppen bezeichnen müsste ...


verkopft?
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38730

Beitrag(#887079) Verfasst am: 17.12.2007, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Rreinhard hat folgendes geschrieben:
eine Unterscheidung zwischen normaler Freundin und der intimeren Variante:
Lebensabschnittsgefährte (klingt sehr konstruiert und langatmig). Liebster/Liebste, Schatz/Schätzin?
sind mehr Kosenamen als Ersatz für die intimere Variante.

Gibts eigentlich in anderen Sprachen eigene Wörter für "nur" Freundin" und extra für die intime Variante?


Auf Niederländisch (ich glaube aber nur in der "flämische" Version) gibt es 1) mijn vriendin (schlicht Freundin) und 2) mijn lief (die intimere Variante).


Das klingt nicht viel anders als Liebste. Ich frage mich manchmal, wieso man sich scheut genau das zu sagen, was spricht denn gegen mein Schatz, mein Liebster? Deutsche Verklemmtheit, nur nichts intimes offen aussprechen?
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Rreinhard
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 910
Wohnort: Oberbayern

Beitrag(#887086) Verfasst am: 17.12.2007, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

astarte007, aber sind Schatz /Liebste auch tagesschautauglich? "Der neue Schatz von Günther Öttinger heisst ...."??
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