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Wanderer, Spaziergänger hier unterwegs?

 
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Rreinhard
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 910
Wohnort: Oberbayern

Beitrag(#895897) Verfasst am: 29.12.2007, 13:54    Titel: Wanderer, Spaziergänger hier unterwegs? Antworten mit Zitat

Ursprünglich wollte ich dazu was im "Was lest ihr gerade"-Strang fragen, nämlich zum "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling, hätte aber gerne auch Erfahrungen, Erlebnisse zum Thema Wandern und Spazierengehen ausgetauscht.

Naja, ich bin mehr ein Spaziergänger. Ich weiß nicht genau, wo Wandern anfängt und Spazierengehen aufhört... also mein längster Spaziergang ist schon länger her, letzten Winter, mit 3 3/4tel Stunden. Meine Muskeln machen für längere Strecken nicht mehr mit.
Früher, als ich noch jung und fit war, ging ich auch mal sieben Tage am Stück durch die Berge, von Berghütte zu Berghütte.

Zu Fuß ist man viel aufmerksamer als auf dem Rad oder mit dem Auto, und man kann sich auch wunderbar dabei unterhalten, ist im Kopf freier. Außerdem soll das Gehirn beim Gehen um 10 Prozent leistungsfähiger sein als nur beim Sitzen.

Also, gibts noch andere passionierte Spaziergänger, Wanderfreunde hier? Hat wer "Ich bin dann mal weg" schon gelesen?
_________________
Ich bin ein Optimist:
Der das Leben nicht so tragisch nimmt wie es ist.
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#895920) Verfasst am: 29.12.2007, 14:17    Titel: Re: Wanderer, Spaziergänger hier unterwegs? Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:

Also, gibts noch andere passionierte Spaziergänger, Wanderfreunde hier?

Ja, ich. Ich vermeide es allerdings gerne, das Wandern zu nennen, das hat für mich etwas Leistungsorientiertes, Organisiertes, Unentspenntes; das klingt nach Kniebundhose und karierten Hemden.

Am liebsten ist mir der ausgedehnte Spaziergang nach einen leckeren Essen durch eine anregende und inspirierende Kulturlandschaft, idealerweise einen Weinberg.
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Rreinhard
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 910
Wohnort: Oberbayern

Beitrag(#895926) Verfasst am: 29.12.2007, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf, ich will mich ja nicht an Begrifflichkeiten aufhängen. Du kannst auch Zu-Fußgehen dazu sagen, Marschieren, Trekking...

Wandern war ja in Verruf gekommen als Spießig und altmodisch. Daran war auch die NS-Zeit schuld.
Zuvor gab es aber schon die Wandervögel, die hatten überhaupt nichts mit Politik oder Militär am Hut.

Für mich ist es gerade deswegen so schön, weil es ungezwungen ist, man kann trödeln wie man lustig ist, so weit oder kurz wie es einem gefällt. Wenn ich jogge, dann will ich meistens eine Leistung erbringen, schaue auf die Uhr und rechne, wie schnell ich unterwegs war. Das geht mir auch oft so beim Moutainbiken, wenn ich den Fahrradcomputer dran habe.
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Reschi
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Anmeldungsdatum: 09.09.2004
Beiträge: 3073

Beitrag(#895964) Verfasst am: 29.12.2007, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
Wenn ich jogge, dann will ich meistens eine Leistung erbringen, schaue auf die Uhr und rechne, wie schnell ich unterwegs war.


Gewöhn dir das doch ab. Ist doch Blödsinn, macht ja gar keinen Spaß mehr dann Smilie

Lauf einfach wie dir zu Mute ist. Du kannst Laufen auch mit Spazierengehen kombinieren, auch bekannt als Intervalltraining.
Lauf ein Stück, mal schneller mal langsamer und wenn du nicht mehr willst, kannst du wieder gehen und wenn du dann wieder willst, wieder laufen, usw.. Zwischendurch kann man auch halt machen und z.B. an einem Bachrand o.a. meditieren.

Macht Spaß, man bekommt viel von der Umgebung mit (bzw. soviel man gerade will) und ist auch super für die Kondition.
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(MacYoung)
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narziss
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Beitrag(#895998) Verfasst am: 29.12.2007, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

http://freigeisterhaus.de/profile.php?mode=viewprofile&u=39
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23010

Beitrag(#896016) Verfasst am: 29.12.2007, 17:07    Titel: Re: Wanderer, Spaziergänger hier unterwegs? Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
Zu Fuß ist man viel aufmerksamer als auf dem Rad oder mit dem Auto, und man kann sich auch wunderbar dabei unterhalten, ist im Kopf freier. Außerdem soll das Gehirn beim Gehen um 10 Prozent leistungsfähiger sein als nur beim Sitzen.


Ich gehe sehr gerne spazieren, auch wandern. Ich finde man kann gut beim Gehen nachdenken und reden. Leider habe ich das das letztes Jahr ziemlich vernachlässigt. Wenn ich über etwas nachdenke, oder wenn ich mit anderen diskutieren, dann tu ich das am liebsten stehend oder auf und ab gehend - was ja leider meistens nicht möglich ist.

Übrigens finde ich allerdings, daß das Rad ein gutes Mittel ist, eine Gegend kennenzulernen. Man ist aufmerksam genug um etwas von der Umgebung mitzubekommen und hat jedoch einen erheblich größeren Radius als zu Fuß.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38091
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#896257) Verfasst am: 29.12.2007, 23:24    Titel: Re: Wanderer, Spaziergänger hier unterwegs? Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
Ursprünglich wollte ich dazu was im "Was lest ihr gerade"-Strang fragen, nämlich zum "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling, hätte aber gerne auch Erfahrungen, Erlebnisse zum Thema Wandern und Spazierengehen ausgetauscht.

Naja, ich bin mehr ein Spaziergänger. Ich weiß nicht genau, wo Wandern anfängt und Spazierengehen aufhört... also mein längster Spaziergang ist schon länger her, letzten Winter, mit 3 3/4tel Stunden. Meine Muskeln machen für längere Strecken nicht mehr mit.
Früher, als ich noch jung und fit war, ging ich auch mal sieben Tage am Stück durch die Berge, von Berghütte zu Berghütte.

Zu Fuß ist man viel aufmerksamer als auf dem Rad oder mit dem Auto, und man kann sich auch wunderbar dabei unterhalten, ist im Kopf freier. Außerdem soll das Gehirn beim Gehen um 10 Prozent leistungsfähiger sein als nur beim Sitzen.

Also, gibts noch andere passionierte Spaziergänger, Wanderfreunde hier? Hat wer "Ich bin dann mal weg" schon gelesen?


Yep, Rreinhard!

Die Fortbewegung zu Fuss ist meine hauptsaechliche sportliche Betaetigung, wobei ich alles, was 'ne Uebernachtung beinhaltet, als Wandern bezeichne und alle eintaegigen Exkursionen als Spazierengehen. Die ganz grossen Strapazen mute ich mir auch nicht mehr zu, aber frueher habe ich mehrere Wanderungen vor allem in den kanadischen Rockies, jenseits der 100km Marke durchgezogen, vorzugsweise allein. Mein Leitspruch war dabei immer, dass ich ueberall hingehe wo ich ohne Benutzung meiner Haende hinkomme, weil eine kleine Klippenkraxelei in der Bretagne mal fast schief gegangen waere. Da habe ich jeglicher Bergsteigerei abgeschworen.

Gruss, Bernie
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vrolijke
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Beitrag(#896260) Verfasst am: 29.12.2007, 23:32    Titel: Re: Wanderer, Spaziergänger hier unterwegs? Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:

Also, gibts noch andere passionierte Spaziergänger, Wanderfreunde hier? Hat wer "Ich bin dann mal weg" schon gelesen?


Gibt; eher nicht. Gab ist richtiger. vor 25 Jahr bin ich mal den "Westweg" gewandert. (Von Pforzheim nach Basel) War eine meiner schönste Urlaube.
"Ich bin dann mal weg" habe ich auch gelesen. Hat mir gut gefallen.
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Wanderer
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Beitrag(#896383) Verfasst am: 30.12.2007, 01:29    Titel: Antworten mit Zitat

Woher soll ich das wissen?
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
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Beitrag(#896389) Verfasst am: 30.12.2007, 01:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich latsche in der Gegend rum.
Kniebundhose geht gar nicht.
Zählt das? Am Kopf kratzen
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Rreinhard
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 910
Wohnort: Oberbayern

Beitrag(#896553) Verfasst am: 30.12.2007, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Beachbernie, was passierte damals bei der Klippenkraxelei in der Bretagne? Und wie sah die Kraxlerei bzw. Klippe genau aus?

Ich war nur zwei Mal im Hochgebirge beim Bergwandern, stellenweise auch Kraxeln.

Und beim ersten Mal im Hochgebirge hatte ich gleich eine Mutprobe zu bestehen. Sowas Riskantes habe ich mein ganzes Leben nicht mehr gemacht, nicht davor und nicht danach.

Damals war ich 20 Jahre alt und blutiger Anfänger, zum ersten Mal beim Kraxeln. Ohne Seil, ohne Sicherung unterwegs. Ich war mit meinem Kumpel unterwegs, er sehr erfahren, sicher, null Höhenangst.


Innerhalb einer mehrtägigen Wanderung waren wir an einem Tage hoch oben im Gebirge, nur noch Fels zu sehen. Der Weg wurde immer schmaler, der Abhang kam immer näher. Jetzt schien es so, als sei der Weg zu Ende. Aber mein Freund, Alfons hieß er, sah dass an der senkrechten Felswand, die nach dem Weg folgte, auf Höhe unseres Weges ein schmaler Sims (Felsvorsprung, wie eine schmale Stufe) entlanglief.
Aber auf diesen Sims passte nur der halbe Schuh, wenn man mit dem Fuß parallel zur Wand darauf tritt. Und die Felswand, die nach dem Weg folgte, war senkrecht wie eine Hauswand, und ungefähr 15 Meter breit. Nach dieser senkrechten Felswand ging wieder ein sicherer Fußweg weiter. Und unter dem Sims ging es fast senkrecht 50 Meter nach unten.
Ich wollte mich drücken vor diesem Übergang, fragte meinen Freund, ob es nicht doch noch einen anderen Weg gibt... nein, gibt es nicht. Wenn ich die 50 Meter nach unten schaute, bekam ich weiche Knie und schwitzte am ganzen Körper.

Aber mein Freund ging voraus, er war ein erfahrener, schwindelfreier Bergsteiger Ich aber war im Berg ein blutiger Anfänger. Nun wollte ich nicht alleine zurückbleiben wie ein Feigling, und es gab eben nur diesen einen Weg an der senkrechten Felswand entlang. Aber ich musste mich überwinden wie noch nie in meinem Leben. Ich blickte nur auf den schmalen Felsvorsprung, er stand ungefähr 15 Zentimeter von der Wand ab, schaute, wo ich hintrete, und suchte mit den Händen an der Wand, wo ich mich einhalten kann. Und auf dem Rücken hatte ich noch meinen schweren Rucksack mit Tagesverpflegung und Schlafsack. Ich konzentrierte mich nur auf meine Hände und Füße. Und nur nicht nach unten schauen. So tastete ich mich weiter, mein Herz klopfte bis zum Hals…

Als ich drüben ankam, fühlte ich mich wie neugeboren, als hätte mein zweites Leben angefangen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38091
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#896572) Verfasst am: 30.12.2007, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
Beachbernie, was passierte damals bei der Klippenkraxelei in der Bretagne? Und wie sah die Kraxlerei bzw. Klippe genau aus?




Ach, die Klippe war eigentlich eher unspektakulaer, ca 30m hoch, unten unsteil und wurde gemeinerweise nach oben hin immer steiler. Als ich merkte, dass sie fuer mich oben zu steil war, war es zur Umkehr laengst zu spaet, da es einfacher ist nach oben zu klettern als nach unten. So'n komischen Schnickschnak wie Seile, Haken und sowas hatte ich natuerlich nicht mit. Ganz zum Schluss hing ich ca. 1m von der oberen Kante entfernt wie ein Schluck Wasser in der Wand und konnte nicht mehr vor und nicht mehr zurueck. Nach ausgiebiger Musterung meiner naeheren Umgebung kam ich dann zu dem Schluss, dass ich als einzigen Ausweg mein Koerpergewicht einer broeselig wirkenden schmalen Felskante anvertrauen musste, wobei ich schaetzte, dass die Chance, dass das Teil haelt bei ungefaehr 50% liegt. Die Kante hielt, deshalb weile ich noch auf diesem Planeten...

Vom Bergsteigen war ich ein fuer allemal kuriert...

Gruss, Bernie
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Pfaffenschreck
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Anmeldungsdatum: 09.05.2006
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Wohnort: City of dope

Beitrag(#896585) Verfasst am: 30.12.2007, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
Beachbernie, was passierte damals bei der Klippenkraxelei in der Bretagne? Und wie sah die Kraxlerei bzw. Klippe genau aus?

Ich war nur zwei Mal im Hochgebirge beim Bergwandern, stellenweise auch Kraxeln.

Und beim ersten Mal im Hochgebirge hatte ich gleich eine Mutprobe zu bestehen. Sowas Riskantes habe ich mein ganzes Leben nicht mehr gemacht, nicht davor und nicht danach.

Damals war ich 20 Jahre alt und blutiger Anfänger, zum ersten Mal beim Kraxeln. Ohne Seil, ohne Sicherung unterwegs. Ich war mit meinem Kumpel unterwegs, er sehr erfahren, sicher, null Höhenangst.


Innerhalb einer mehrtägigen Wanderung waren wir an einem Tage hoch oben im Gebirge, nur noch Fels zu sehen. Der Weg wurde immer schmaler, der Abhang kam immer näher. Jetzt schien es so, als sei der Weg zu Ende. Aber mein Freund, Alfons hieß er, sah dass an der senkrechten Felswand, die nach dem Weg folgte, auf Höhe unseres Weges ein schmaler Sims (Felsvorsprung, wie eine schmale Stufe) entlanglief.
Aber auf diesen Sims passte nur der halbe Schuh, wenn man mit dem Fuß parallel zur Wand darauf tritt. Und die Felswand, die nach dem Weg folgte, war senkrecht wie eine Hauswand, und ungefähr 15 Meter breit. Nach dieser senkrechten Felswand ging wieder ein sicherer Fußweg weiter. Und unter dem Sims ging es fast senkrecht 50 Meter nach unten.
Ich wollte mich drücken vor diesem Übergang, fragte meinen Freund, ob es nicht doch noch einen anderen Weg gibt... nein, gibt es nicht. Wenn ich die 50 Meter nach unten schaute, bekam ich weiche Knie und schwitzte am ganzen Körper.

Aber mein Freund ging voraus, er war ein erfahrener, schwindelfreier Bergsteiger Ich aber war im Berg ein blutiger Anfänger. Nun wollte ich nicht alleine zurückbleiben wie ein Feigling, und es gab eben nur diesen einen Weg an der senkrechten Felswand entlang. Aber ich musste mich überwinden wie noch nie in meinem Leben. Ich blickte nur auf den schmalen Felsvorsprung, er stand ungefähr 15 Zentimeter von der Wand ab, schaute, wo ich hintrete, und suchte mit den Händen an der Wand, wo ich mich einhalten kann. Und auf dem Rücken hatte ich noch meinen schweren Rucksack mit Tagesverpflegung und Schlafsack. Ich konzentrierte mich nur auf meine Hände und Füße. Und nur nicht nach unten schauen. So tastete ich mich weiter, mein Herz klopfte bis zum Hals…

Als ich drüben ankam, fühlte ich mich wie neugeboren, als hätte mein zweites Leben angefangen.


Kann ich mir lebhaft vorstellen. Ich wäre umgekehrt...

Bin selbst auch viel im Gebirge (Berner Oberland) unterwegs, sowohl wandernd, joggend als auch leichtes Klettern, wobei die Betonung auf leicht liegt. Ausgesetzte Stellen (so wie von Rreinhard oben beschrieben) mag ich nicht sonderlich. Klettersteige mit entsprechender Sicherung liebe ich besonders, allerdings auch nur die leichten bis max. mittelschwer. Gerne lange anstrengende Touren mit viel Höhenmeter. Hüttenübernachtungen mag ich nicht sonderlich, kann ich nicht schlafen, deshalb vermeide ich das wo´s geht. Also rauf und runter meistens an einem Tag.
_________________
Merkwürdig, ich kann mich nicht erinnern, jemals einer kirchlichen Vereinigung beigetreten zu sein. Und doch mußte ich erst austreten, um Nichtmitglied zu werden!
---
In jedem Dorf gibt es eine Fackel, den Lehrer;
Und jemanden, der dieses Licht löscht, den Pfarrer.
Victor Hugo
---
http://www.humanisten-freiburg.de/
Reinschauen, mitmachen, mitgestalten und etwas bewegen.
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Rreinhard
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 910
Wohnort: Oberbayern

Beitrag(#896589) Verfasst am: 30.12.2007, 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Pfaffenschreck,
"Ausgesetzte Stelle" ist die richtige Fachbezeichung für diese Stelle.
Umkehren war so gut wie ausgeschlossen. Erstens hätten wir den ganzen Weg wieder zurück gehen müssen, weil es nur über die ausgesetzte Stelle weiterging.

Zweitens, und das war für mich das Entscheidende, wollte ich nicht als Feigling in den Augen meines Kumpels dastehen. Und wenn er mir nicht vorausgegangen wäre, vorgemacht, wie es geht, dann hätte ich es sein gelassen. Alleine wäre ich niemals weitergegangen. Ein jeder Fehltritt wäre das sichere Ende gewesen. An der Wand gab es auch keinen künstlichen Halt, wie ein Stahlseil oder sowas.
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Pfaffenschreck
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Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 6422
Wohnort: City of dope

Beitrag(#896594) Verfasst am: 30.12.2007, 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
Pfaffenschreck,
"Ausgesetzte Stelle" ist die richtige Fachbezeichung für diese Stelle.
Umkehren war so gut wie ausgeschlossen. Erstens hätten wir den ganzen Weg wieder zurück gehen müssen, weil es nur über die ausgesetzte Stelle weiterging.

Zweitens, und das war für mich das Entscheidende, wollte ich nicht als Feigling in den Augen meines Kumpels dastehen. Und wenn er mir nicht vorausgegangen wäre, vorgemacht, wie es geht, dann hätte ich es sein gelassen. Alleine wäre ich niemals weitergegangen. Ein jeder Fehltritt wäre das sichere Ende gewesen. An der Wand gab es auch keinen künstlichen Halt, wie ein Stahlseil oder sowas.

Das ist natürlich aus der Ferne schwer zu beurteilen. Aber als blutiger Anfänger so eine Stelle anzugehen, ist schon mutig. Ich hab Jahre gebraucht, um mich das zu trauen, was wir heute machen. Schritt für Schritt gesteigert...

Da ich meistens mit meiner Frau unterwegs bin, und die idR noch ein größerer Angsthase ist als ich, komme ich nicht in die Verlegenheit, als Feigling dazustehen Lachen . Wobei es im Gebirge keine Feiglinge gibt, sondern nur solche, die sich selbst überschätzen oder Gefahren unterschätzen. Wobei ich dir das nicht unterstellen will.
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AdvocatusDiaboli
Formulierschwein



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22659
Wohnort: München

Beitrag(#2148896) Verfasst am: 30.08.2018, 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.deutschlandfunkkultur.de/unterwegs-mit-einem-promenadologen-spazierengehen-schafft.2165.de.html?dram:article_id=426145

Ein Promenadologe über seine Beobachtungen in der Großstadt:

Zitat:
Stadtplaner und Architekten sind zu Schreibtischtätern geworden, beklagt der Professor für Spaziergangswissenschaften Martin Schmitz. Dabei könne nur gestalten, wer seine Außenwelt genau beobachte, erzählt er bei einem Rundgang durch Berlin-Kreuzberg.

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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"Wir kriegen auch den letzten Schniedel-Ötzi!" (Addis feministischer Wahlspruch)
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10776

Beitrag(#2148899) Verfasst am: 30.08.2018, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/unterwegs-mit-einem-promenadologen-spazierengehen-schafft.2165.de.html?dram:article_id=426145

Ein Promenadologe über seine Beobachtungen in der Großstadt:

Zitat:
Stadtplaner und Architekten sind zu Schreibtischtätern geworden, beklagt der Professor für Spaziergangswissenschaften Martin Schmitz. Dabei könne nur gestalten, wer seine Außenwelt genau beobachte, erzählt er bei einem Rundgang durch Berlin-Kreuzberg.

Daumen hoch!
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 9748
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2148947) Verfasst am: 30.08.2018, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/unterwegs-mit-einem-promenadologen-spazierengehen-schafft.2165.de.html?dram:article_id=426145

Ein Promenadologe über seine Beobachtungen in der Großstadt:

Zitat:
Stadtplaner und Architekten sind zu Schreibtischtätern geworden, beklagt der Professor für Spaziergangswissenschaften Martin Schmitz. Dabei könne nur gestalten, wer seine Außenwelt genau beobachte, erzählt er bei einem Rundgang durch Berlin-Kreuzberg.

Daumen hoch!


ich muss sagen, ich habe frankfurt in den 25 jahren erspaziert. kilometer um kilometer zu fuß zurückgelegt.
ich wollte eigentlich einen ratgeber verfassen:

von a nach b in frankfurt zu fuß
( jeweils a und b festgelegt)

die leiseste strecke
die strecke mit den meisten geschäften
die sehenswerteste strecke
die kulinarischste strecke
die überraschendste strecke
der schnellste weg
der grüne/idyllische weg
der hässichste weg

tbc
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Religionskritik-Wiesbaden
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Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2148956) Verfasst am: 30.08.2018, 22:53    Titel: Fuß - Rad und Boot Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
(...)

ich muss sagen, ich habe frankfurt in den 25 jahren erspaziert. kilometer um kilometer zu fuß zurückgelegt.
ich wollte eigentlich einen ratgeber verfassen:

von a nach b in frankfurt zu fuß
( jeweils a und b festgelegt)

die leiseste strecke
die strecke mit den meisten geschäften
die sehenswerteste strecke
die kulinarischste strecke
die überraschendste strecke
der schnellste weg
der grüne/idyllische weg


mach das bitte,
Daumen hoch!

Wilson hat folgendes geschrieben:

der hässichste weg



meintest Du hier der hässlichste Weg,
und Du hast nur ein "l" vergessen,
oder der hessischste Weg,
was durchaus auch seinen Charme hätte.

vielleicht auch beides.

Ansonsten bin ich in Frankfurt immer gut zu U-Bahn,
weniger zu Fuß.
Taktisch habe ich aber erst vor 5 Jahren angefangen, Busse und Straßenbahnen als Schnellverbindungen quer zu nutzen,
wenn ich beispielsweise eine S-Bahn bekommen wollte, mir aber die Schleife durch den städtischen Untergrund sparen wollte - ergo Stresemann Allee rausgesprungen und zum HBF mit dem Rad - und umgekehrt.

Tarifgrenzen kennen macht auch Spass,
Kaiserlai, Stadion, Höchst - Farbwerke sind die Grenzstationen - und eine Station weiter kostet dann 4:80, wobei die ja jetzt Kaiserlai zu Off irgendwie angepasst haben.
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Wilson
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Beitrag(#2148959) Verfasst am: 30.08.2018, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

ich lebe doch nicht mehr dort...

der hessischste wäre auch was, stimmt. vorbei an allem was nach bembel aussieht. z.b. bembelbaum.

ich habe nur öffentliche benutzt, das netz ist gut ausgebaut und frequent. außer sonntags.
zum kaiserlei bzw nach offenbach bin ich von bornheim durchaus gelaufen. mal über die laute autobrücke, aber auch am main entlang, vorbei am lokal gerbermühle. oder hafen 2.
die strecke bornheim/nordend zum main-taunuszentrum hab ich über das buga- gelände oft zurückgelegt.

hier ist "nur" natur.
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AdvocatusDiaboli
Formulierschwein



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Wohnort: München

Beitrag(#2148962) Verfasst am: 30.08.2018, 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
ich lebe doch nicht mehr dort...

der hessischste wäre auch was, stimmt. vorbei an allem was nach bembel aussieht. z.b. bembelbaum.

ich habe nur öffentliche benutzt, das netz ist gut ausgebaut und frequent. außer sonntags.
zum kaiserlei bzw nach offenbach bin ich von bornheim durchaus gelaufen. mal über die laute autobrücke, aber auch am main entlang, vorbei am lokal gerbermühle. oder hafen 2.
die strecke bornheim/nordend zum main-taunuszentrum hab ich über das buga- gelände oft zurückgelegt.

hier ist "nur" natur.


Ich war vom 17.-20.8. in Frankfurt... gibt ein paar schöne Stellen dort. Bin am Main rumgewatschelt.
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Wilson
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Beiträge: 9748
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Beitrag(#2148964) Verfasst am: 30.08.2018, 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
ich lebe doch nicht mehr dort...

der hessischste wäre auch was, stimmt. vorbei an allem was nach bembel aussieht. z.b. bembelbaum.

ich habe nur öffentliche benutzt, das netz ist gut ausgebaut und frequent. außer sonntags.
zum kaiserlei bzw nach offenbach bin ich von bornheim durchaus gelaufen. mal über die laute autobrücke, aber auch am main entlang, vorbei am lokal gerbermühle. oder hafen 2.
die strecke bornheim/nordend zum main-taunuszentrum hab ich über das buga- gelände oft zurückgelegt.

hier ist "nur" natur.


Ich war vom 17.-20.8. in Frankfurt... gibt ein paar schöne Stellen dort. Bin am Main rumgewatschelt.

der geriert sich mit seinen lokalen und strandbars bestimmt inzwischen als saint- tropez Sehr glücklich

unterhalb der ezb...
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Beitrag(#2148967) Verfasst am: 30.08.2018, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
ich lebe doch nicht mehr dort...

der hessischste wäre auch was, stimmt. vorbei an allem was nach bembel aussieht. z.b. bembelbaum.

ich habe nur öffentliche benutzt, das netz ist gut ausgebaut und frequent. außer sonntags.
zum kaiserlei bzw nach offenbach bin ich von bornheim durchaus gelaufen. mal über die laute autobrücke, aber auch am main entlang, vorbei am lokal gerbermühle. oder hafen 2.
die strecke bornheim/nordend zum main-taunuszentrum hab ich über das buga- gelände oft zurückgelegt.

hier ist "nur" natur.


Ich war vom 17.-20.8. in Frankfurt... gibt ein paar schöne Stellen dort. Bin am Main rumgewatschelt.


Meine Frau und ich waren letzten Sonntag auch am Main, aber in Offenbach.
Vom "Blauen Kran" hat man eine schöne Übersicht über den Hafen, allerdings auch auf die Wohnanlagen für die Reichen. Verfehlte Stadtplanung.

Wir sind die Kaiserstraße entlang gelaufen, haben diverse Nebenstraßen erkundet und uns über viel Multikulti gefreut.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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narr
workingglass



Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 627

Beitrag(#2148969) Verfasst am: 30.08.2018, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

auch nett: durch die Fressgass an der alten Oper vorbei, den Reuter Weg hoch zur Uni - dem alten IG-Farben Haus, dort in der Mensa einen Kaffee trinken und vielleicht ein bisschen Paternoster fahren, durchs West-End zum Palmengarten, kurz noch in der Siesmayer die alte Biologie bewundern (Denkmalschutz)
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 9748
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2148973) Verfasst am: 30.08.2018, 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
auch nett: durch die Fressgass an der alten Oper vorbei, den Reuter Weg hoch zur Uni - dem alten IG-Farben Haus, dort in der Mensa einen Kaffee trinken und vielleicht ein bisschen Paternoster fahren, durchs West-End zum Palmengarten, kurz noch in der Siesmayer die alte Biologie bewundern (Denkmalschutz)


neulich erst gemacht. haben sogar oben auf der terasse eines der neuen unigebäudes ganz alleine gesessen bei herrlichstem wetter.
dort ist ja sonntags auch was los, also an der uni generell. unten konnte man kaffee trinken.
und dann bei siesmayer torte. ein genuss. allerdings kann ich mir das bei den vielen ar--geigen dort nicht oft antun. westend eben.
und wegen des preises.
die invalide klonovsky krankenschwester hat dafür auch keine kohle. reiche ausländer hab ich dort aber gesehen.

multikulti jenseits des "bahnhofsviertel-cool-getue".

sorry.
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"als ob"
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