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War Mohammed ein Kinderschänder?
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Zoff
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 21608

Beitrag(#1180256) Verfasst am: 13.01.2009, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Malcolm hat folgendes geschrieben:
Ich teile Beachbernies Ansicht, daß "Islamkritik" eine Reform des Islams eher stört als vorantreibt. Reform des Islams meint Reform religiöser Praktiken des Islams. Schon gar nicht bin ich der Ansicht, daß es uns als Westen überhaupt zusteht, den Islam kritisieren zu wollen oder zu sollen.

Wie wird Islamkritik aus westlicher Sicht aus islamischer Sicht denn überhaupt wahrgenommen? Als durchaus aggressiver Angriff einer Kultur auf eine andere und ich sehe dann allerdings auch das Problem, daß sich dabei Muslime dann eher hinter der islamischen Fahne versammeln und Fundamentalismus Zulauf erhält.


Es geht überhaupt nicht um den Islam, sonder um dessen Barbarei.

Und dies zu kritisieren, steht uns sehr wohl zu.
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#1180261) Verfasst am: 13.01.2009, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:


Und dies zu kritisieren, steht uns sehr wohl zu.


Natürlich, aber leider belastet das die vermaledeite Trennline hin zu Embargos und Bushismus. Das ist ein Dilemma und ich bin sicher, es wird sich in Zukunft immer mehr als ein solches erweisen
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44865
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1180275) Verfasst am: 13.01.2009, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
Malcolm hat folgendes geschrieben:
Ich teile Beachbernies Ansicht, daß "Islamkritik" eine Reform des Islams eher stört als vorantreibt. Reform des Islams meint Reform religiöser Praktiken des Islams. Schon gar nicht bin ich der Ansicht, daß es uns als Westen überhaupt zusteht, den Islam kritisieren zu wollen oder zu sollen.

Wie wird Islamkritik aus westlicher Sicht aus islamischer Sicht denn überhaupt wahrgenommen? Als durchaus aggressiver Angriff einer Kultur auf eine andere und ich sehe dann allerdings auch das Problem, daß sich dabei Muslime dann eher hinter der islamischen Fahne versammeln und Fundamentalismus Zulauf erhält.


Es geht überhaupt nicht um den Islam, sonder um dessen Barbarei.

Und dies zu kritisieren, steht uns sehr wohl zu.


Wenn man es demonstrativ "Islamkritik" nennt, dann geht es natuerlich um "den Islam". Die Barbarei, die manche aus dem Islam machen, die kritisiere ich auch, ich nenne das aber "Islamismus" und "islamischer Fundamentalismus". Das, was viele hier euphemisch und grob falsch als "Islamkritik" bezeichnen, ist bei Licht besehen eine genauso ueble Barbarei wie die schlimmsten Auswuechse des Islam. An Intoleranz und Fanatismus steht man sich da in nichts nach.

Gruss, Bernie
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Malcolm
Ekelpaket



Anmeldungsdatum: 25.07.2007
Beiträge: 1231
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1180331) Verfasst am: 14.01.2009, 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

Im übrigen: Insofern Islamkritik aus der islamischen Welt selber kommt, würde ich sie auch ganz anders bewerten. Problematisch finde ich es, als Christ auf diesen Zug aufzuspringen.

Es ist sehr problematisch, als Deutscher den Islam zu kritisieren. Da stellt sich für mich dann ganz grundsätzlich die Frage von Biedermann und Brandstifter. Man stellt den Islam als etwas durchaus Böses dar und wundert sich dann, wenn irgendwo die Moscheen brennen. Und ich habe wirklich keine Lust, irgendwelche Neonazis mit Islamkritik zu legitimieren. Auch wenn das dann "ganz anders gemeint" gewesen ist. Aber auch unterhalb einer solchen Ebene möchte ich ganz einfach, daß sich Muslime in dieser Gesellschaft wohl und auch "zuhause" fühlen und das kann da nicht der Fall sein, wenn mit ihrem Glauben respektlos umgegangen wird.

Glücklicherweise ist es aber so, daß es in Deutschland zum Glück genug vernünftige Leute in Politik und Medien gibt, die dem kräftig entgegensteuern.

Gruß Malcolm
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Ohne die Musik wäre das Leben ein Irrtum.

"Das beste, was du weißt, kannst du den Buben doch nicht sagen." ( Goethe)
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Chilisalsa
registrierter User



Anmeldungsdatum: 21.12.2008
Beiträge: 1907

Beitrag(#1180349) Verfasst am: 14.01.2009, 00:58    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Malcolm hat folgendes geschrieben:
Ich teile Beachbernies Ansicht, daß "Islamkritik" eine Reform des Islams eher stört als vorantreibt. Reform des Islams meint Reform religiöser Praktiken des Islams. Schon gar nicht bin ich der Ansicht, daß es uns als Westen überhaupt zusteht, den Islam kritisieren zu wollen oder zu sollen.

Wie wird Islamkritik aus westlicher Sicht aus islamischer Sicht denn überhaupt wahrgenommen? Als durchaus aggressiver Angriff einer Kultur auf eine andere und ich sehe dann allerdings auch das Problem, daß sich dabei Muslime dann eher hinter der islamischen Fahne versammeln und Fundamentalismus Zulauf erhält.


Es geht überhaupt nicht um den Islam, sonder um dessen Barbarei.

Und dies zu kritisieren, steht uns sehr wohl zu.


Wenn man es demonstrativ "Islamkritik" nennt, dann geht es natuerlich um "den Islam". Die Barbarei, die manche aus dem Islam machen, die kritisiere ich auch, ich nenne das aber "Islamismus" und "islamischer Fundamentalismus". Das, was viele hier euphemisch und grob falsch als "Islamkritik" bezeichnen, ist bei Licht besehen eine genauso ueble Barbarei wie die schlimmsten Auswuechse des Islam. An Intoleranz und Fanatismus steht man sich da in nichts nach.

Gruss, Bernie


Wer die Barbarei anprangert, wäre nicht besser als die schlimmsten Barbaren ?
Auf welchem Mond lebst du denn ? Lachen
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30673

Beitrag(#1180354) Verfasst am: 14.01.2009, 01:14    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich wuerde ihn wegen Volksverhetzung anklagen. Genauso wie ich diejenigen, die sich in hetzerischer Weise "ueber seinen Bloedsinn aufregen" wegen Volksverhetzung anklagen wuerde.


Und Dich können wir gleich hinterher einbuchten, weil Du Dich über beide Gruppen aufregst. Nee Du, da bin ich lieber ein bisschen islamophob, als völlig pluralophob.


Du meinst also, dass derjenige der Volksverhetzung beklagt eigentlich selber Volksverhetzung betreibt?


Ich meine, dass derjenige, der jede öffentliche Kontroverse über wesentliche Fragen der Menschenrechte unter dem Vorwand, es ginge um Volksverhetzung, unterbinden und mit strafrechtlichen Mitteln vehindern möchte, letzendlich ein Gegner des Pluralismus und freiheitlicher Grundwerte ist.
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44865
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1180392) Verfasst am: 14.01.2009, 06:31    Titel: Antworten mit Zitat

Chilisalsa hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Malcolm hat folgendes geschrieben:
Ich teile Beachbernies Ansicht, daß "Islamkritik" eine Reform des Islams eher stört als vorantreibt. Reform des Islams meint Reform religiöser Praktiken des Islams. Schon gar nicht bin ich der Ansicht, daß es uns als Westen überhaupt zusteht, den Islam kritisieren zu wollen oder zu sollen.

Wie wird Islamkritik aus westlicher Sicht aus islamischer Sicht denn überhaupt wahrgenommen? Als durchaus aggressiver Angriff einer Kultur auf eine andere und ich sehe dann allerdings auch das Problem, daß sich dabei Muslime dann eher hinter der islamischen Fahne versammeln und Fundamentalismus Zulauf erhält.


Es geht überhaupt nicht um den Islam, sonder um dessen Barbarei.

Und dies zu kritisieren, steht uns sehr wohl zu.


Wenn man es demonstrativ "Islamkritik" nennt, dann geht es natuerlich um "den Islam". Die Barbarei, die manche aus dem Islam machen, die kritisiere ich auch, ich nenne das aber "Islamismus" und "islamischer Fundamentalismus". Das, was viele hier euphemisch und grob falsch als "Islamkritik" bezeichnen, ist bei Licht besehen eine genauso ueble Barbarei wie die schlimmsten Auswuechse des Islam. An Intoleranz und Fanatismus steht man sich da in nichts nach.

Gruss, Bernie


Wer die Barbarei anprangert, wäre nicht besser als die schlimmsten Barbaren ?
Auf welchem Mond lebst du denn ? Lachen


Sie prangern eben nicht nur die Barbarei mancher an, sondern sie diffamieren pauschal Menschen wegen ihrer Religionszugehoerigkeit als Barbaren.
Wenn einer pauschal alle Deutsche als Nazis beschimpft, prangert der auch nur Barbarei an? Das ist naemlich der Nachbarmond des Mondes, auf dem Du zu leben scheinst.

Gruss, Bernie
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44865
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1180393) Verfasst am: 14.01.2009, 06:32    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich wuerde ihn wegen Volksverhetzung anklagen. Genauso wie ich diejenigen, die sich in hetzerischer Weise "ueber seinen Bloedsinn aufregen" wegen Volksverhetzung anklagen wuerde.


Und Dich können wir gleich hinterher einbuchten, weil Du Dich über beide Gruppen aufregst. Nee Du, da bin ich lieber ein bisschen islamophob, als völlig pluralophob.


Du meinst also, dass derjenige der Volksverhetzung beklagt eigentlich selber Volksverhetzung betreibt?


Ich meine, dass derjenige, der jede öffentliche Kontroverse über wesentliche Fragen der Menschenrechte unter dem Vorwand, es ginge um Volksverhetzung, unterbinden und mit strafrechtlichen Mitteln vehindern möchte, letzendlich ein Gegner des Pluralismus und freiheitlicher Grundwerte ist.


Wer will das hier? Schulterzucken
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Malcolm
Ekelpaket



Anmeldungsdatum: 25.07.2007
Beiträge: 1231
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1180400) Verfasst am: 14.01.2009, 06:45    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich wuerde ihn wegen Volksverhetzung anklagen. Genauso wie ich diejenigen, die sich in hetzerischer Weise "ueber seinen Bloedsinn aufregen" wegen Volksverhetzung anklagen wuerde.


Und Dich können wir gleich hinterher einbuchten, weil Du Dich über beide Gruppen aufregst. Nee Du, da bin ich lieber ein bisschen islamophob, als völlig pluralophob.


Du meinst also, dass derjenige der Volksverhetzung beklagt eigentlich selber Volksverhetzung betreibt?


Ich meine, dass derjenige, der jede öffentliche Kontroverse über wesentliche Fragen der Menschenrechte unter dem Vorwand, es ginge um Volksverhetzung, unterbinden und mit strafrechtlichen Mitteln vehindern möchte, letzendlich ein Gegner des Pluralismus und freiheitlicher Grundwerte ist.


Was willst Du, Kramer? Wir diskutieren doch hier und wenn Du willst sogar öffentlich. Und vielleicht gibt es sogar irgendwelche Gazetten oder so, die das Thema "kritisch" durchleuchten. Dir wäre es aber vielleicht auch ganz recht, wenn Menschen Deiner Art Einfluß auf Massenmedien und Politik hätten - und das wird nicht geschehen, Schlagzeilen wie "Kuschen wir vor dem Islam?" ( Bild) waren schlimm genug und zum Glück hat sich die Lage wieder beruhigt.

Was Beachbernie und ich Dir nur verständlich machen will, ist, daß eine kritische Diskussion des Islam in deutschen Medien den Islam keinen Schritt voran bringt und zum anderen xenophobe Reaktionen der Deutschen hervorruft.

Was soll Islamkritik letzlich auch bringen? Die Türken, die hier leben, kommen aus einem Land, das dank Atatürk einen sehr moderaten Islam lebt, die Scharia mit ihren menschenverachtenden Praktiken ist kein Thema mehr. Mit den Muslimen, die hier leben, habe ich im allgemeinen kein Problem. Also was soll dann Islamkritik?

Natürlich stelle ich mir als Christ auch die Frage, was Religionskritik überhaupt soll. Vor allem dann auch eine Art Religionskritik, die jeden Versuch, das Thema mal auf eine Metaebene zu transportieren, konsequent abblockt. Erwünscht ist hier ja nur eine Diskussion, die Religion als soziales Phänomen, auch als identitätsstiftendes Phänomen konsequent ausblendet. Und Islamkritik in deutschen Medien, kann von Muslimen, auch wenn es vielleicht nur "Kulturmuslime" sind, die herzlich wenig glauben, nur als Assimilationsversuch angesehen werden.

Und ich mag die Welt hübsch bunt, auch wenn das Probleme mit sich bringt. Und da sehe ich auch keinen Grund, die Muslime von ihrem Glauben abzubringen. Wenn es aber doch einmal ein Problem mit grundsätzlichen Menschenrechten geben sollte, dann bin ich auch dafür, dieses zu thematisieren - allerdings unter Ausklammerung der Glaubensproblematik, soweit es denn eben geht. Aber ich sehe hier unter Muslimen keine massenhafte Menschenrechtsverletzungen, und gerade solche Phänomene wie "Ehrenmord", die aber nicht gerade häufig sind, sollte man nicht vor dem Hintergrund von Religion diskutieren, weil sie eher von Religion abtrennbare kulturelle Phänomen sind.

Das komische ist doch auch, daß Türken hier seit Jahrzehnten leben, ohne daß dies viele Jahrzehnte überhaupt wahrgenommen wurde, man ging halt "zum Türken", um einen netten Döner zu essen und ansonsten war er geschätzt als billige Arbeitskraft. Jahrzehntelang hat sich kein Mensch ereifert, und von Afghanistan wußten die wenigsten, daß es solch einen Staat gibt und wo er liegt. Jahrzehntelang hat uns nichts weiter interessiert als die Ost-West-Spaltung und der Islam war uns völlig wurscht. Dann war das östliche Feindbild weg, und dann kam der 11. September und plötzlich entdecken wir Dinge, die uns vorher nie interessiert hatten. Das mache ich nicht mit.

Gruß Malcolm
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Uriziel
Herpiderpi



Anmeldungsdatum: 22.12.2007
Beiträge: 1728

Beitrag(#1180403) Verfasst am: 14.01.2009, 07:04    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Du meinst also, dass derjenige der Volksverhetzung beklagt eigentlich selber Volksverhetzung betreibt?


Das kriegen wir doch alle mehr oder weniger hinter der ersten Kulisse der Medien mit, wenn wir uns ein wenig genauer informieren und ich zeige mal nicht mit dem nackten Finger auf irgendjemanden oder in gewisse Himmelsrichtungen...

Ich sage lieber mal gar nicht, wer das schon alles in den heutigen Jahren gemacht hat und sage nur: Manch' einer klagt darüber, man würde gegen jeden seiner Überzeugung hetzen und selber hetzt er hinterm' eigenen Mikro wie ein Weltmeister...


Zoff hat folgendes geschrieben:

Es geht überhaupt nicht um den Islam, sonder um dessen Barbarei.

Und dies zu kritisieren, steht uns sehr wohl zu.


So true...
z.B kranke Dinge wie Frauen/Mädchen steinigen, weil sie jemand vergewaltigt hat (und sie dadurch ja "Sex" hatten, so sagt man) oder ein 16 Jähriges Mädchen aufhängen, weil dieses unabhänig und selbstständig gelebt hat - ohne Mann im Haus, dem sie sich unterworfen hätte wie ein geknechteter Sklave.
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Malcolm
Ekelpaket



Anmeldungsdatum: 25.07.2007
Beiträge: 1231
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1180444) Verfasst am: 14.01.2009, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Mir sind aus Deutschland keine Steinigungen vergewaltigter Mächen bekannt. Allerdings gibt es wohl auch unter Muslimen ziemliche Machos, aber ob die das alle aus ihrer Religion ableiten, ist die Frage. Und in der Bibel steht, daß der Mann das Oberhaupt der Frau ist. Was die christliche Gesellschaft anbetrifft, ist so sind wir in Europa gerade dabei unsere machistischen Eierschalen abzustreifen. Unser humanistischer Federflaum ist kaum getrocknet und da wollen wir anderen schon gute Ratschläge geben?

Das schlimme an gewissen islamischen Ländern wie meinetwegen Somalia ist ihre schreckliche kulturelle Rückständigkeit. Und das entsetzliche Verbrechen der Frauenbeschneidung in manchen Ländern, einer sexuellen Kastration, hat mit dem Islam gar nichts zu tun. Und im Koran steht so ziemlich alles und manchmal auch das genaue Gegenteil: An einer Stelle steht, daß die Ungläubigen alle in der Hölle landen, an einer anderen, daß Allah ihnen sehr gnädig begegnen wird. Es steht auch drin, daß Christen und Juden und "jeder, der das Rechte tut", in den Himmel kommt. Der Islam hat im Grunde nicht diese schreckliche christliche Hysterie, alle in Muslime verwandeln zu wollen. Und Juden und Christen waren "Schriftbesitzer" und konnte damit mit einer gewissen Toleranz rechnen. Höhere Steuern mußten sie halt zahlen. Deshalb war es in den vom Islam zunächst eroberten Ländern so, daß es sehr schwierig war Muslim zu werden, Andersgläubige konnte man halt besser schröpfen. Wie ich auch gehört habe, haben die Muslime, als sie Indien erobert hatten, auch die Hindus dann irgendwie als "Schriftbesitzer" anerkannt.

Daß heute Christen und Andersgläubige in islamischen Ländern kaum noch ein Bein auf den Boden bekommen, sie teilweise fliehen müssen, hat mit der eigentlich toleranten Tradition des Islam nur sehr wenig zu tun. Man mag sich über das Dhimmitum lustig machen, aber man muß sehen, daß das Christentum, da wo es herrschte im Grunde sehr viel intoleranter war. Juden lebten teilweise in entsetzlich überbevölkerten Ghettos in einem entsetzlichen Elend im christlichen Abendland ( woher weiß ich das wieder? Mynarek vermutlich ).

Und ich finde zwar auch, daß sich das christliche Abendland prächtig entwickelt hat, einschließlich eines lockeren Umgangs mit Religion, wo man kommen und gehen kann wie man will, man muß aber auch sehen, daß vom Islam auch durchaus positive Impulse ausgegangen sind.

Gruß Malcolm
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30673

Beitrag(#1180508) Verfasst am: 14.01.2009, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Malcolm hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich wuerde ihn wegen Volksverhetzung anklagen. Genauso wie ich diejenigen, die sich in hetzerischer Weise "ueber seinen Bloedsinn aufregen" wegen Volksverhetzung anklagen wuerde.


Und Dich können wir gleich hinterher einbuchten, weil Du Dich über beide Gruppen aufregst. Nee Du, da bin ich lieber ein bisschen islamophob, als völlig pluralophob.


Du meinst also, dass derjenige der Volksverhetzung beklagt eigentlich selber Volksverhetzung betreibt?


Ich meine, dass derjenige, der jede öffentliche Kontroverse über wesentliche Fragen der Menschenrechte unter dem Vorwand, es ginge um Volksverhetzung, unterbinden und mit strafrechtlichen Mitteln vehindern möchte, letzendlich ein Gegner des Pluralismus und freiheitlicher Grundwerte ist.


Was willst Du, Kramer? Wir diskutieren doch hier und wenn Du willst sogar öffentlich. Und vielleicht gibt es sogar irgendwelche Gazetten oder so, die das Thema "kritisch" durchleuchten. Dir wäre es aber vielleicht auch ganz recht, wenn Menschen Deiner Art Einfluß auf Massenmedien und Politik hätten - und das wird nicht geschehen, Schlagzeilen wie "Kuschen wir vor dem Islam?" ( Bild) waren schlimm genug und zum Glück hat sich die Lage wieder beruhigt.

Was Beachbernie und ich Dir nur verständlich machen will, ist, daß eine kritische Diskussion des Islam in deutschen Medien den Islam keinen Schritt voran bringt und zum anderen xenophobe Reaktionen der Deutschen hervorruft.

Was soll Islamkritik letzlich auch bringen? Die Türken, die hier leben, kommen aus einem Land, das dank Atatürk einen sehr moderaten Islam lebt, die Scharia mit ihren menschenverachtenden Praktiken ist kein Thema mehr. Mit den Muslimen, die hier leben, habe ich im allgemeinen kein Problem. Also was soll dann Islamkritik?

Natürlich stelle ich mir als Christ auch die Frage, was Religionskritik überhaupt soll. Vor allem dann auch eine Art Religionskritik, die jeden Versuch, das Thema mal auf eine Metaebene zu transportieren, konsequent abblockt. Erwünscht ist hier ja nur eine Diskussion, die Religion als soziales Phänomen, auch als identitätsstiftendes Phänomen konsequent ausblendet. Und Islamkritik in deutschen Medien, kann von Muslimen, auch wenn es vielleicht nur "Kulturmuslime" sind, die herzlich wenig glauben, nur als Assimilationsversuch angesehen werden.

Und ich mag die Welt hübsch bunt, auch wenn das Probleme mit sich bringt. Und da sehe ich auch keinen Grund, die Muslime von ihrem Glauben abzubringen. Wenn es aber doch einmal ein Problem mit grundsätzlichen Menschenrechten geben sollte, dann bin ich auch dafür, dieses zu thematisieren - allerdings unter Ausklammerung der Glaubensproblematik, soweit es denn eben geht. Aber ich sehe hier unter Muslimen keine massenhafte Menschenrechtsverletzungen, und gerade solche Phänomene wie "Ehrenmord", die aber nicht gerade häufig sind, sollte man nicht vor dem Hintergrund von Religion diskutieren, weil sie eher von Religion abtrennbare kulturelle Phänomen sind.

Das komische ist doch auch, daß Türken hier seit Jahrzehnten leben, ohne daß dies viele Jahrzehnte überhaupt wahrgenommen wurde, man ging halt "zum Türken", um einen netten Döner zu essen und ansonsten war er geschätzt als billige Arbeitskraft. Jahrzehntelang hat sich kein Mensch ereifert, und von Afghanistan wußten die wenigsten, daß es solch einen Staat gibt und wo er liegt. Jahrzehntelang hat uns nichts weiter interessiert als die Ost-West-Spaltung und der Islam war uns völlig wurscht. Dann war das östliche Feindbild weg, und dann kam der 11. September und plötzlich entdecken wir Dinge, die uns vorher nie interessiert hatten. Das mache ich nicht mit.

Gruß Malcolm


Malcolm, Sie schwafeln.
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Malcolm
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Anmeldungsdatum: 25.07.2007
Beiträge: 1231
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1180526) Verfasst am: 14.01.2009, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer, sie schwätzen. Nein, ehrlich, was Du meistens so von Dir gibst, ist doch nur das Geschwätz, das nie über die engen Grenzen seiner Pseudorationalität hinaus gekommen ist und das so etwas wie "Gesellschaft" schon ganz grundsätzlich nicht versteht, weil es außerhalb seines kleinen geistigen Horizonts liegt.

Gruß Malcolm
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Chilisalsa
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Anmeldungsdatum: 21.12.2008
Beiträge: 1907

Beitrag(#1181118) Verfasst am: 14.01.2009, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Chilisalsa hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Malcolm hat folgendes geschrieben:
Ich teile Beachbernies Ansicht, daß "Islamkritik" eine Reform des Islams eher stört als vorantreibt. Reform des Islams meint Reform religiöser Praktiken des Islams. Schon gar nicht bin ich der Ansicht, daß es uns als Westen überhaupt zusteht, den Islam kritisieren zu wollen oder zu sollen.

Wie wird Islamkritik aus westlicher Sicht aus islamischer Sicht denn überhaupt wahrgenommen? Als durchaus aggressiver Angriff einer Kultur auf eine andere und ich sehe dann allerdings auch das Problem, daß sich dabei Muslime dann eher hinter der islamischen Fahne versammeln und Fundamentalismus Zulauf erhält.


Es geht überhaupt nicht um den Islam, sonder um dessen Barbarei.

Und dies zu kritisieren, steht uns sehr wohl zu.


Wenn man es demonstrativ "Islamkritik" nennt, dann geht es natuerlich um "den Islam". Die Barbarei, die manche aus dem Islam machen, die kritisiere ich auch, ich nenne das aber "Islamismus" und "islamischer Fundamentalismus". Das, was viele hier euphemisch und grob falsch als "Islamkritik" bezeichnen, ist bei Licht besehen eine genauso ueble Barbarei wie die schlimmsten Auswuechse des Islam. An Intoleranz und Fanatismus steht man sich da in nichts nach.

Gruss, Bernie


Wer die Barbarei anprangert, wäre nicht besser als die schlimmsten Barbaren ?
Auf welchem Mond lebst du denn ? Lachen


Sie prangern eben nicht nur die Barbarei mancher an, sondern sie diffamieren pauschal Menschen wegen ihrer Religionszugehoerigkeit als Barbaren.
Wenn einer pauschal alle Deutsche als Nazis beschimpft, prangert der auch nur Barbarei an? Das ist naemlich der Nachbarmond des Mondes, auf dem Du zu leben scheinst.

Gruss, Bernie



Du kannst doch nicht denjenigen, der Barbarei anprangert, pauschal diffamierend dem Barbaren gleichsetzen . Mit den Augen rollen
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#1181123) Verfasst am: 14.01.2009, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

quisque est barbarus alio freakteach
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Chilisalsa
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Anmeldungsdatum: 21.12.2008
Beiträge: 1907

Beitrag(#1181133) Verfasst am: 14.01.2009, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Argaith hat folgendes geschrieben:
quisque est barbarus alio freakteach


Wenns denn so wäre Lachen
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Chilisalsa
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Anmeldungsdatum: 21.12.2008
Beiträge: 1907

Beitrag(#1181183) Verfasst am: 14.01.2009, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Malcolm hat folgendes geschrieben:

Unser humanistischer Federflaum ist kaum getrocknet und da wollen wir anderen schon gute Ratschläge geben?

.... hat mit dem Islam gar nichts zu tun.

Und im Koran steht so ziemlich alles und manchmal auch das genaue Gegenteil

... man muß aber auch sehen, daß vom Islam auch durchaus positive Impulse ausgegangen sind.



Sehr überzeugend Auf den Arm nehmen
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Wolf
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Anmeldungsdatum: 23.08.2004
Beiträge: 16610
Wohnort: Zuhause

Beitrag(#1189909) Verfasst am: 23.01.2009, 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Winter verurteilt. Nicht rechtskräftig
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Trish:(
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chiring
Asatru



Anmeldungsdatum: 11.08.2005
Beiträge: 1694
Wohnort: Westfalen

Beitrag(#1189918) Verfasst am: 23.01.2009, 01:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
Winter verurteilt. Nicht rechtskräftig


Nach den heutigen rechtlichen Maßstäben in D und der EU wäre Mohammed ein Pädophilist nach D: § 176 StGb.
Winters Problem ist, das sie zwar nichts inhaltlich falsches (zu Mohammed) sagte, aber das ihre Rede insgesamt, in der Summe, nicht akzeptabel im Sinne des Gesetzes sei, so der Richter.
Dem Richterspruch kann ich schon folgen, auch wenn ich den Inhalt Winters Rede (soweit ich sie kenne) nachvollziehen kann.
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#1189925) Verfasst am: 23.01.2009, 01:24    Titel: Antworten mit Zitat

In Saudi-Arabien wächst der Widerstand gegen die Zwangsverheiratung minderjähriger Mädchen.
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chiring
Asatru



Anmeldungsdatum: 11.08.2005
Beiträge: 1694
Wohnort: Westfalen

Beitrag(#1189944) Verfasst am: 23.01.2009, 01:49    Titel: Antworten mit Zitat

Im Iran hat man nach jahrelangem, heftigen Ringen von Konservativen und Reformern (!) das Mindestalter für Mädchen für die Heirat jetzt von 9 auf 10 Jahre hochgesetzt!
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#1189958) Verfasst am: 23.01.2009, 02:30    Titel: Antworten mit Zitat

Man sollte trotzdem dringend zur Kenntnis nehmen, dass der westliche Kultureinfluss wirksam ist. Letztendlich muss die Verurteilung des Islam, so berechtigt ich sie schon als Atheist finde, sich der Prüfung außenplitischer Konsistenz stellen. Eine Politik der Zwangsdemokratisierung halte ich unter allen Umständen für absolut falsch. Was innerhalb Europas gescheiht, ist etwas anderes.
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Kival
Feminist Ghost



Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1190151) Verfasst am: 23.01.2009, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:

Dem Richterspruch kann ich schon folgen, auch wenn ich den Inhalt Winters Rede (soweit ich sie kenne) nachvollziehen kann.


Du kannst also die Äußerungen über einen "Einwanderungs-Tsunami" nachvollziehen und findest es eben so nachvollziehbar, dass der Islam über das Mitelmeer zurückgeworfen werden sollte?
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Wolf
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Beitrag(#1190162) Verfasst am: 23.01.2009, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Kival hat folgendes geschrieben:

Du kannst also die Äußerungen über einen "Einwanderungs-Tsunami" nachvollziehen und findest es eben so nachvollziehbar, dass der Islam über das Mitelmeer zurückgeworfen werden sollte?

Es wäre ganz schön zu wissen, für welche Aussage sie verurteilt wurde und welche in Ordnung war.
1)In der Ausssage über den Einwanderungs-Tsunami sehe ich eigentlich kein Problem. Es ist legitim sich vor weiterer Einwanderung zu fürchten, auch aus irrationalen Gründen.
2)Das der Islam über das Mittelmeer zurückgeworfen werden soll ist durchaus problematisch, allerdings lässt es sich auch wohlwollender interpretieren, da sie die Mitteln nicht genannt und nicht von Moslems gesprochen hat.
(Nebenbei: Nach eigenen Angaben bezieht sie sich hierbei auf den radikalen Islam).
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Kival
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Beitrag(#1190168) Verfasst am: 23.01.2009, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:

Es wäre ganz schön zu wissen, für welche Aussage sie verurteilt wurde und welche in Ordnung war.


Sie wurde wohl für den Gesamtkomplex der Aussagen verurteilt.
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ballancer
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Anmeldungsdatum: 27.05.2007
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Beitrag(#1190170) Verfasst am: 23.01.2009, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
Wolf hat folgendes geschrieben:
Winter verurteilt. Nicht rechtskräftig


Nach den heutigen rechtlichen Maßstäben in D und der EU wäre Mohammed ein Pädophilist nach D: § 176 StGb.
Winters Problem ist, das sie zwar nichts inhaltlich falsches (zu Mohammed) sagte, aber das ihre Rede insgesamt, in der Summe, nicht akzeptabel im Sinne des Gesetzes sei, so der Richter.
Dem Richterspruch kann ich schon folgen, auch wenn ich den Inhalt Winters Rede (soweit ich sie kenne) nachvollziehen kann.


Was denn nun? Wenn der Inhalt korrekt ist, dann kann die Summe strafbar sein?

Kurz: Wenn sich jeder, der sich irgendwie beleidigt fühlt, ein Verbot für Veröffentlichung durchsetzen kann, dann würde ich vorsorglich schon mal das Forum schließen. Hat denn Scientology schlechtere Anwälte? Könnten nicht andere Sekten ebenso 'Diskriminierung' rufen? Und wie wäre das, wenn man nur dann reagiert, wenn es eben einen gewltbereiten Mob gestattet ist, die Meinungsfreihit zu diktieren? Sollte das dann schule machen?

Die tapferen Helden der Meinungsfreiheit sind still geworden. Diesmal war ja auch nur die FPÖ dran. Morgen ist es Wilders, und übermorgen .... das Freigeisterhaus? Nicht wenn man auf Political Correctness achtet.

Und die Wahrheit zu sagen ist eben nicht immer politisch korrekt. zynisches Grinsen
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Kival
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Anmeldungsdatum: 14.11.2006
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Beitrag(#1190174) Verfasst am: 23.01.2009, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Warum sollte ich für die fremdenfeindlich motivierten und rechtsradikalen bis rechtsextremen Äußerungen von Winter eintreten? Findest Du denn eigentlich auch, dass wir bzw. Österreich einen Einwanderungs-Tsunami haben und der Islam über das Mittelmeer getrieben werden sollte?
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Wolf
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Beitrag(#1190179) Verfasst am: 23.01.2009, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kival hat folgendes geschrieben:
Warum sollte ich für die fremdenfeindlich motivierten und rechtsradikalen bis rechtsextremen Äußerungen von Winter eintreten?
Meinst du mich? Ihre Äußerungen kann man ablehnen, aber durch die Meinungsfreiheit gedeckt sehen.
Zitat:

Findest Du denn eigentlich auch, dass wir bzw. Österreich einen Einwanderungs-Tsunami haben und der Islam über das Mittelmeer getrieben werden sollte?

Nein. Aber das Bedarf noch einer näheren Ausführung. Habe jetzt aber keine Zeit mehr.
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zelig
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Beitrag(#1190183) Verfasst am: 23.01.2009, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Landes- und europaweite[9][10][11] Reaktionen rief Winter mit ihrer Rede während des FPÖ-Neujahrstreffens am 13. Jänner 2008 in Unterpremstätten hervor.

In den letzten Jahren ist ein regelrechter muslimischer Einwanderungstsunami über die mo.. über Graz hereingebrochen. Überall werden gegen den Willen der Bevölkerung Moscheen errichtet. Wir, liebe Freunde, als FPÖ, sind die einzigen österreichweit, die diese zunehmende Islamisierung stoppen wollen. Und ich bin der Meinung, der Islam gehört dorthin zurückgeworfen, wo er hergekommen ist, nämlich jenseits des Mittelmeers. (Applaus) Aber ich persönlich frage mich: Ist denn alles das, was heutzutage eine Religion genannt wird, auch wirklich eine Religion? Schauen wir uns doch nur den Propheten Mohammed an: Er ist wohl eher als Feldherr zu bezeichnen. 66 Kriege, 27 hat er selbst davon angeführt. Den Koran hat er im Rahmen von epileptischen Anfällen geschrieben. Und - etwas, das mich als Frau besonders empört, und das ich immer wieder aufzeige und sage: Er als 50-jähriger hat eine Sechsjährige, ein sechsjähriges Mädchen geheiratet. Im heutigen System ist dieser Mohammed ein Kinderschänder. (Applaus)[12]

Gegenüber der Tageszeitung Österreich erklärte sie danach, es gebe „einen weit verbreiteten Kindesmissbrauch durch islamische Männer“.[13]

In einer Grazer Schule soll Winter gesagt haben: „Wir sollten im Stadtpark ein Tierbordell errichten, damit die muslimischen Männer dorthin gehen können und sich nicht an den Mädchen im Stadtpark vergreifen.“[14] Vor Gericht rechtfertigte sich Susanne Winter am 22. Jänner 2009 damit, lediglich ihren Sohn Michael Winter verteidigt zu haben, der diese Aussage ursprünglich in der Zeitschrift "Tangente" des Rings Freiheitlicher Jugend gemacht hatte. Sie selbst habe sich aber inhaltlich davon distanziert.[15]

http://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Winter
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Kival
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Anmeldungsdatum: 14.11.2006
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Beitrag(#1190186) Verfasst am: 23.01.2009, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
Kival hat folgendes geschrieben:
Warum sollte ich für die fremdenfeindlich motivierten und rechtsradikalen bis rechtsextremen Äußerungen von Winter eintreten?
Meinst du mich?


Nein, Ballancer.
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