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Schriftlichkeit deutscher Dialekte.
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Agnost
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 5618

Beitrag(#972449) Verfasst am: 05.04.2008, 07:23    Titel: Antworten mit Zitat

Berndeutsch als "Vokaler Dialekt" unterscheidet sich massiv von allen anderen
"Konsonantischen Dialekten".

Und wenn die Walliser so richtig loswalsern versteht die "Üsserschwiiz", wie sie uns so nett nennen, noch nicht einmal mehr Bahnhof.

Dazu kommen natürlich regionale Wörter, die dann sehr bald in anderen Teilen nicht mehr verstanden würden.

Kannst du dir vorstellen was "Anke" bedeuten könnte? (Auflösung kommt später.)

Agnost
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#972450) Verfasst am: 05.04.2008, 07:26    Titel: Antworten mit Zitat

Agnost hat folgendes geschrieben:
Berndeutsch als "Vokaler Dialekt" unterscheidet sich massiv von allen anderen
"Konsonantischen Dialekten".

Und wenn die Walliser so richtig loswalsern versteht die "Üsserschwiiz", wie sie uns so nett nennen, noch nicht einmal mehr Bahnhof.

Dazu kommen natürlich regionale Wörter, die dann sehr bald in anderen Teilen nicht mehr verstanden würden.

Kannst du dir vorstellen was "Anke" bedeuten könnte? (Auflösung kommt später.)

Agnost


Weiß ich natürlich nicht. Ich wollte auf das Allgemeine hinaus.
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Agnost
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 5618

Beitrag(#972454) Verfasst am: 05.04.2008, 07:43    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Agnost hat folgendes geschrieben:
Berndeutsch als "Vokaler Dialekt" unterscheidet sich massiv von allen anderen
"Konsonantischen Dialekten".

Und wenn die Walliser so richtig loswalsern versteht die "Üsserschwiiz", wie sie uns so nett nennen, noch nicht einmal mehr Bahnhof.

Dazu kommen natürlich regionale Wörter, die dann sehr bald in anderen Teilen nicht mehr verstanden würden.

Kannst du dir vorstellen was "Anke" bedeuten könnte? (Auflösung kommt später.)

Agnost


Weiß ich natürlich nicht. Ich wollte auf das Allgemeine hinaus.



Nun von aussen wirkt das "Schwiizertüütsch" natürlich "Schwiizerisch".

Aber wenn du dann als einer aus dem Grossen Kanton nach 6 Monaten Züritüütsch passiv intus hast und nach Bern wechselst kommst du nochmals auf die Welt.

Basler, Luzerner und St.Galler die wirst du verstehen, aber wenn dir so ein Berner Teenie ihre Vokalcluster entgegen"singt" (Berndeutsch ist die Sprache des Dialektrock in der Schweiz, weil es der einzige wirklich singbare Dialekt ist.) dann wirst du das zwar als entspannenden Ohrzucker empfinden aber kaum was verstehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Berndeutsch

Anke=Butter


Agnost
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#972457) Verfasst am: 05.04.2008, 07:49    Titel: Antworten mit Zitat

Agnost hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:
Agnost hat folgendes geschrieben:
Berndeutsch als "Vokaler Dialekt" unterscheidet sich massiv von allen anderen
"Konsonantischen Dialekten".

Und wenn die Walliser so richtig loswalsern versteht die "Üsserschwiiz", wie sie uns so nett nennen, noch nicht einmal mehr Bahnhof.

Dazu kommen natürlich regionale Wörter, die dann sehr bald in anderen Teilen nicht mehr verstanden würden.

Kannst du dir vorstellen was "Anke" bedeuten könnte? (Auflösung kommt später.)

Agnost


Weiß ich natürlich nicht. Ich wollte auf das Allgemeine hinaus.



Nun von aussen wirkt das "Schwiizertüütsch" natürlich "Schwiizerisch".

Aber wenn du dann als einer aus dem Grossen Kanton nach 6 Monaten Züritüütsch passiv intus hast und nach Bern wechselst kommst du nochmals auf die Welt.

Basler, Luzerner und St.Galler die wirst du verstehen, aber wenn dir so ein Berner Teenie ihre Vokalcluster entgegen"singt" (Berndeutsch ist die Sprache des Dialektrock in der Schweiz, weil es der einzige wirklich singbare Dialekt ist.) dann wirst du das zwar als entspannenden Ohrzucker empfinden aber kaum was verstehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Berndeutsch

Anke=Butter


Agnost


Ähnlich also wie bei den Bauern aus dem gießener Umland Lachen
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Agnost
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 5618

Beitrag(#972458) Verfasst am: 05.04.2008, 07:51    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:


Ähnlich also wie bei den Bauern aus dem gießener Umland Lachen


Chumm verzell meh Ausrufezeichen

Agnost
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#972460) Verfasst am: 05.04.2008, 07:59    Titel: Antworten mit Zitat

Agnost hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:


Ähnlich also wie bei den Bauern aus dem gießener Umland Lachen


Chumm verzell meh Ausrufezeichen

Agnost


Das habe ich sogar verstanden Lachen

Aber im Ernst. In Gießen verstehst Du jeden, aber sobald Du zu den alten Leuten auf´s Dorf kommst, bist du verloren.

Ich habe mal vor ca. 25 Jahren die Krankmeldung meiner Mutter bei einer Arbeitskollegin abgeben wollen, leider bin ich auf deren Schwester in Salzböden bei Lollar gestoßen. Die Frau konnte kein Wort Hochdeutsch. Ähnlich im Wohnheim in Gießen. Der Badener Zahnmediziner keinen Brocken Hochdeutsch.
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Agnost
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 5618

Beitrag(#972465) Verfasst am: 05.04.2008, 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

In der Schweiz nimmt die Hochdeutschfähigkeit seit 1945 progressiv ab.

Bei uns sind es also gerade die Teenies die am extremsten dialekteln.

Mit 6 Jahren können die Kinder, weil sie Deutsche Sender schauen noch ziemlich gut Hochdeutsch, schon mit 8 unter dem Einfluss der Kindergärtnerinnen und LehrerInnen, die ja selbst mit dem Hauchtüütschen zu kämpfen haben (Hauchtüütsch gilt als seelenlos und kalt) sind sie für das Hochdeutsche verloren.

Schweizer Jugendliche reden ein sehr papierenes "Schriftdeutsch".

Das kommt daher, dass die Lehrer,
wenn sie dann zwischendurch wieder mal ernst machen mit dem Hauchtüütsch von "ihren Kindern" das hannoveranische Bühnehochdeutsch abverlangen, dass sie selbst nicht können.
Logischerweise erfahren sich die Schulkinder dadurch erst recht wieder als inkompetent, was die Abneigung gegen das Hochdeutsche wieder verstärkt.

Dazu kommt dann noch, dass sie auch wenn sie "Schriftdeutsch" sprechen simultan in ihrem Dialekt denken und somit permanent "Übersetzungsarbeit" leisten.

Darum wirken die Schweizer, wenn sie Schriftdeutsch sprechen so langsam.

(Französich und Englisch sprechen sie nicht soooo laaaaaamsaam.)

Der einzige langsame Dialekt in der Schweiz ist das Berndeutsch, gerade wegen des vokalen Charakters.

Züritüütsch wird gerade in der Stadt Zürich extrem schnell gesprochen.

Agnost
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#972599) Verfasst am: 05.04.2008, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Agnost hat folgendes geschrieben:
Tripple-Sex zwinkern ,

Wenn in der Schweiz die absolut dominierenden Alltagssprachen verschriftet würden hätte die Schweiz aufgrund ihres extrem föderalistischen Kantönligeistes nicht 4 sonder c.a. 10 Landessprachen.

Den grössten Dialekt, das Züritüütsch würden nur schon die Innerschweizer, Basler, Berner und Walliser niemals schreiben wollen. Nur schon weil man dann die Dominanz von ZuReich noch mehr fürchten würde.

Aber auch im Kanton Bern würde das typische Berndeutsch, von den Berner Oberländern abgelehnt werden.

Und die Walliser hätten sowohl innerkantonale Differenzen wie auch Probleme mit ihrer Walser-Diaspora in Italien, Graubünden, Liechtenstein und Oesterreich (Kleinwalsertal).

Und die Ostschweizer mit ihren potthässlichen Thurgauer und St. Galler Dialekten könnten sich wohl auch kaum einigen.

Oh ja die Appenzeller hab ich ja noch vergessen.

Aber so ne Babylonische Sprachverwirrung beobachten zu können, hätte schon auch einen morbiden Reiz.

Für Deutschland stell ich mir das auch lustig vor.

Wenn ich da nur schon an Villingen-Schwenningen denke. zynisches Grinsen zwinkern

Agnost



Moment... ähnlich wie bei den Ösis ist aber das Schwyzerdütsch eine eigene Sprache geworden. Ich meine damit, daß Eure Dialekte sehr viel Homogener sind, als die Deutschen.
Zu Raphael:
Ein guter Freund von mir kommt aus Adenau am Nürburgring (Rheinlan-Pfalz). Sein Vater war jahrelang Richter in Koblenz (ebenfalls Rh.-Pf.) Dieser spricht nur Hochdeutsch, deshalb mein Einwand. Ich weiß also nicht, von was hier Raphael phantasiert, wenn er Pfälzisch zur Amtssprache erklärt in Rh.-Pf.


Ich rede nicht von Rheinland-Pfalz. Natürlich wird am Nürburgring kein Pfälzisch gesprochen, denn der liegt nicht in der Pfalz. Erstaunlicherweise spricht man ja auch in Leipzig nicht Bayrisch, nicht wahr. Daher sind ein Freund aus Adenau und ein Richter aus Koblenz keine Zeugen für die Sprachgewohnheiten in Kaiserslautern oder Neustadt, genauso wenig wie ich was zu den Sprachsitten in Kassel oder Rostock sagen kann.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#972623) Verfasst am: 05.04.2008, 12:46    Titel: Re: Schriftlichkeit deutscher Dialekte. Antworten mit Zitat

onieD hat folgendes geschrieben:
Ähem...ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet (also bitte korrigiert mich, wenn ich absolut falsch liege), aber zahlt sich das noch aus?
Zumindest die österreichischen Dialekte verschwinden doch derzeit durch Fernsehen und das Gerücht dass Leute die Dialekt reden dümmer sind. Der Wiener Dialekt z.B. ist meinem Empfinden nach bei den jüngeren Leuten mehr oder weniger verschwunden und einerseits einem etwas komisch ausgesprochenen Hochdeutsch andererseits etwas das für mich schon sehr nach "Bundesdeutschem" Deutsch klingt, gewichen (hab aber irgendwo gehört dass Dialekte in Ballungsräumen generell die ersten sind die verschwinden). Überlebt haben eigentlich nur ein paar wenige Worte.

Du lebst wohl in einem anderen Wien als ich. Es verschwinden alte Wiener Begriffe aus dem Dialekt, die ja häufig tschechische, französische oder jiddische Lehnwörter sind. Stattdessen gibt es mehr Anglizismen.
Die Aussprache selbst unterscheidet sich nach wie vor. Auch unsere Nachrichtensprecher sprechen anders als die deutschen und einen Deutschen, der in Österreich wohnt, hört man sofort heraus. Präteritum hört man auch selten und klingt irgendwie komisch.

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass die Jugendlichen immer weniger fernsehen und es nun auch mehr beliebte österreichische Fernsehsendungen gibt in denen man wieder mehr Dialekt hört. Bauer sucht Frau, Familientausch usw. Die Werbung wird auf österreichischen Sendern auch nach wie vor anders vertont.
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Deus ex Machina
registrierter User



Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 789

Beitrag(#972642) Verfasst am: 05.04.2008, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Agnost hat folgendes geschrieben:
In der Schweiz nimmt die Hochdeutschfähigkeit seit 1945 progressiv ab.
...


Erstaunlicherweise wird dies gerade durch den Kontakt mit Deutschen noch verstärkt. Bei uns im Studium, wo ungefähr ein Drittel der Studenten aus D kommen, entwickelte sich die Verständigung so, dass die Schweizer zunächst ihr schweizerisches Hochdeutsch sprachen, da die Deutschen das Schweizerdeutsch schlicht nicht verstanden. Da die Schweizer aber mald merkten, wie unbeholfen und bauernhaft ihr Deutsch im Vergleich zu dem der "Muttersprachler" klingt, resignierten sie irgendwann. Meiner Erfahrung nach ist es vor allem schwierig, auf Hochdeutsch auch nur annähernd so witzig zu sein, wie auf Schweizerdeutsch. Nach einigen Monaten beherrschten die Deutschen das Schweizerdeutsch passiv und inzwischen ist es so, dass die deutschen Studenten im Umgang mit den Schweizern mehr und mehr schweizerische Formulierungen und Ausdrücke in ihre Sprache übernehmen. Das klingt dann irgendwie so: "Chasch du mir mal fünf Stutz ausleihen?" Sehr glücklich
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#972693) Verfasst am: 05.04.2008, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Also eechendlich gibbds die Dialeggde alle schon mähr oder weniger in d'r Schrifd. Wenn de säks'sch läsen willsd, dann gibbds da beischbielsweise die Biecher von der Lene Voigt mit den säks'schen Balladen. Mir Sachsen ham ja leider gar keen Dialeggd.
Überhaupt gibt es jede Menge Mundartdichtung. Und da ist der jeweilige Dialekt in einer Schriftform vorhanden. Für das Plattdeutsche haben wir Fritz Reuter und Gorch Fock und vermutlich noch einige mehr. Was das Bayerische betrifft kann man das ganz gut bei Ludwig Thoma kennenlernen, obwohl da eigentlich nur die Dialoge altbayerisch sind. Aber in vielen seiner Kurzgeschichten gebrauchte er auch sonst das "bayerische Hochdeutsch". Das ist ein Hochdeutsch, bei dem die Bayerische Grammatik angewendet wird. Wenn beispielsweise eine doppelte Verneinung auftritt, ist das kein Fehler nicht.
Es dürfte noch mehr bayerische Mundartdichter geben, und die Liedersammlungen des Kiem Pauli haben ganz zwangsläufig mit den Liedertexten den Dialekt festgehalten. Wobei noch zu sagen ist, daß die Bayern der Meinung sind, Bayerisch sei kein Dialekt, sondern eine eigene Sprache!
Es gibt übrigens von Ludwig Merkle eine Bayerische Grammatik, erschienen bei DTV. Darin findet sich nebenbei auch Hamlets berühmter Monolog in der bayerischen Übersetzung. Des haut di um!

Konjugiert doch mal:
Bald i an Schmai hätt, schnupfat i'n.
---
---
bis hin zu:
Bald's an Schmai hätten, schnupfat'n s'n
(Wenn ich einen Schnupftabak hätte, schnupfte ich ihn)

Auch der Dialekt der Waldler, der Leute aus dem Bayerischen Wald, ist in der Schriftform zu finden. Die reden dort nämlich einen Dialekt, den man in München für Tschechisch hält. Aber in Furth am Wald hat man auf der Freilichtbühne mal Goethes Faust in diesem Dialekt aufgeführt, ich hab's im Fernsehen erlebt. Da ich den Faust durch und durch kenne, konnte ich gut mitkommen. Sonst wäre es frustrierend gewesen. Aber irgendwer muß ja das Textbuch damals geschrieben haben.
Es gibt überall Bestrebungen, die Mundarten zu sichern und sie am Leben zu erhalten. Ich vermute, am stärksten dürften diese in Schleswig-Holstein und in Bayern sein.
Das Ruhrgebiets-Idiom hat Jürgen von Manger festgehalten. Wie das mit dem richtigen westfälischen Platt und erst recht dem münsterländischen ist weiß ich nicht.
Auch sollte man Tonaufnahmen unbedingt hinzuziehen. Die Siegerländer reden beispielsweise so seltsam, daß man sie pfeilgrad für Amerikaner halten kann, sie haben auch einen Kaugummi in der Backentasche.
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I.R
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
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Beitrag(#972745) Verfasst am: 05.04.2008, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Also eechendlich gibbds die Dialeggde alle schon mähr oder weniger in d'r Schrifd. Wenn de säks'sch läsen willsd, dann gibbds da beischbielsweise die Biecher von der Lene Voigt mit den säks'schen Balladen. Mir Sachsen ham ja leider gar keen Dialeggd.


Definidiev ham Saggsn geen Ga!
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Tassilo
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Beiträge: 7361

Beitrag(#972769) Verfasst am: 05.04.2008, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Es gibt übrigens von Ludwig Merkle eine Bayerische Grammatik, erschienen bei DTV. Darin findet sich nebenbei auch Hamlets berühmter Monolog in der bayerischen Übersetzung. Des haut di um!

Ich kenne nur die "Bairische Grammatik" aus dem Hugendubel-Verlag. Habe die Auflage von 1984 daheim. Wo findet sich denn der Monolog (falls er in meiner Auflage drin ist)?
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15974
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Beitrag(#972910) Verfasst am: 05.04.2008, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

I.R. hat folgendes geschrieben:
Definidiev ham Saggsn geen Ga!

So genau weeß ich das nich mehr, mir sin schon 1949 riebergemachd. Awer gans sicher weeß ich, daß mir Kacke! gesachd ham un nich Gagge! Ne Gagge, das war hochdeidsch ne Jacke.
Nu isses aber so, daß mir in Chemnitz annersch gereded ham als zum Beischbiel die Leide in Hohenschdein-Ärnsddahl, und das ist gar nich weid aus'nanner.

Tassilo, der Hamlet steht unter "Substantiv", und dort "Abstrakta", in meiner Ausgabe Seite 119.

Schaugts oa, de Dirndl, so siaß sans oisamt.
Wo kemma nur die beesen Weiber her, verdammt?
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caballito
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Beitrag(#973519) Verfasst am: 06.04.2008, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:

Zu Raphael:
Ein guter Freund von mir kommt aus Adenau am Nürburgring (Rheinlan-Pfalz). Sein Vater war jahrelang Richter in Koblenz (ebenfalls Rh.-Pf.) Dieser spricht nur Hochdeutsch, deshalb mein Einwand. Ich weiß also nicht, von was hier Raphael phantasiert, wenn er Pfälzisch zur Amtssprache erklärt in Rh.-Pf.

Die Tatsache, das Rheinland-Pfalz nicht einfach nur Pfalz heißt, lässt darauf schließen, das es dort außer der Pfalz auch noch einige andere mehr oder weniger exotische Territorien gibt, wie z.b. die Gegenden um Adenau und Koblenz, die mit der Pfalz nicht das geringste zu tun haben, und wo man dementspedchend auch kein Pfälzisch spricht, nicht mal, wenn man sich als Pfälzer versehentlich dahin verirrt, weil das dot nämlich nicht verstanden wird.
_________________
Die Gedanken sind frei.

Aber nicht alle Gedanken wissen das.
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Raphael
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Beiträge: 8362

Beitrag(#973556) Verfasst am: 06.04.2008, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

caballito hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:

Zu Raphael:
Ein guter Freund von mir kommt aus Adenau am Nürburgring (Rheinlan-Pfalz). Sein Vater war jahrelang Richter in Koblenz (ebenfalls Rh.-Pf.) Dieser spricht nur Hochdeutsch, deshalb mein Einwand. Ich weiß also nicht, von was hier Raphael phantasiert, wenn er Pfälzisch zur Amtssprache erklärt in Rh.-Pf.

Die Tatsache, das Rheinland-Pfalz nicht einfach nur Pfalz heißt, lässt darauf schließen, das es dort außer der Pfalz auch noch einige andere mehr oder weniger exotische Territorien gibt, wie z.b. die Gegenden um Adenau und Koblenz, die mit der Pfalz nicht das geringste zu tun haben, und wo man dementspedchend auch kein Pfälzisch spricht, nicht mal, wenn man sich als Pfälzer versehentlich dahin verirrt, weil das dot nämlich nicht verstanden wird.


Ich hab meine Ausbildung in einem Ort namens Mayen gemacht. Das liegt in der Eifel. Die Menschen dort versteht man selbst dann nicht, wenn sie Hochdeutsch reden, so eigentümlich sprechen sie es aus.
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Misterfritz
mini - mal



Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 21867
Wohnort: badisch sibirien

Beitrag(#973666) Verfasst am: 06.04.2008, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Raphael hat folgendes geschrieben:
Ich hab meine Ausbildung in einem Ort namens Mayen gemacht. Das liegt in der Eifel. Die Menschen dort versteht man selbst dann nicht, wenn sie Hochdeutsch reden, so eigentümlich sprechen sie es aus.

ist das so ähnlich, wie wenn schotten oder waliser englisch sprechen? gut, das ist schon schwierig zu verstehen, aber der eine oder andere whisky hilft dabei Mr. Green
_________________
I'm tapping in the dusternis
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rappy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 15

Beitrag(#973669) Verfasst am: 06.04.2008, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Lol, Mayen ist bei uns in der Nähe (da wohnt meine Tante), das versteht man doch super! zwinkern
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#973678) Verfasst am: 06.04.2008, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Den badenser Dialekt versteht man bei den älteren Leuten auch schwer, zum Glück spricht den von den jüngeren kaum noch einer.Er geht mir nämlich schwer auf den Keks.

Wann kommtst?
'So in ä halb stund.

Brägele.

Dö Schwob muß raus.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#973679) Verfasst am: 06.04.2008, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Den badenser Dialekt versteht man bei den älteren Leuten auch schwer, zum Glück spricht den von den jüngeren kaum noch einer.Er geht mir nämlich schwer auf den Keks.

Wann kommtst?
'So in ä halb stund.

Brägele.

Dö Schwob muß raus.

Unästhetisch so was.
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Agnost
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 5618

Beitrag(#973827) Verfasst am: 07.04.2008, 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Den badenser Dialekt versteht man bei den älteren Leuten auch schwer, zum Glück spricht den von den jüngeren kaum noch einer.Er geht mir nämlich schwer auf den Keks.

Wann kommtst?
'So in ä halb stund.

Brägele.

Dö Schwob muß raus.


Sorry aber das ist ja wohl kein Alemannisch nicht. Wo hast du denn das aufgeschnappt?

Agnost
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#973895) Verfasst am: 07.04.2008, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Agnost hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Den badenser Dialekt versteht man bei den älteren Leuten auch schwer, zum Glück spricht den von den jüngeren kaum noch einer.Er geht mir nämlich schwer auf den Keks.

Wann kommtst?
'So in ä halb stund.

Brägele.

Dö Schwob muß raus.


Sorry aber das ist ja wohl kein Alemannisch nicht. Wo hast du denn das aufgeschnappt?

Agnost

Ja hier, im schönen Freiburg. Ist das einzige was mir grad einfiel.
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Agnost
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 5618

Beitrag(#973904) Verfasst am: 07.04.2008, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Agnost hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Den badenser Dialekt versteht man bei den älteren Leuten auch schwer, zum Glück spricht den von den jüngeren kaum noch einer.Er geht mir nämlich schwer auf den Keks.

Wann kommtst?
'So in ä halb stund.

Brägele.

Dö Schwob muß raus.


Sorry aber das ist ja wohl kein Alemannisch nicht. Wo hast du denn das aufgeschnappt?

Agnost

Ja hier, im schönen Freiburg. Ist das einzige was mir grad einfiel.


http://als.wikipedia.org/wiki/Houptsyte

Ich denke das in einer Unistadt wie Freiburg viele nur halb Badensisch schwätzen.

dä Schoob muess use, wäre warscheinlich auch in Freiburg "normal".

http://als.wikipedia.org/wiki/Niederalemannisch

http://als.wikipedia.org/wiki/Oberrheinalemannisch

Agnost
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Tassilo
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Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 7361

Beitrag(#974039) Verfasst am: 07.04.2008, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Tassilo, der Hamlet steht unter "Substantiv", und dort "Abstrakta", in meiner Ausgabe Seite 119.

Danke, habs jetzt gefunden! Lese ich mir in der nächsten Zigarettenpause durch.
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onieD
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Anmeldungsdatum: 25.09.2007
Beiträge: 209

Beitrag(#975190) Verfasst am: 08.04.2008, 19:40    Titel: Re: Schriftlichkeit deutscher Dialekte. Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
onieD hat folgendes geschrieben:
Ähem...ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet (also bitte korrigiert mich, wenn ich absolut falsch liege), aber zahlt sich das noch aus?
Zumindest die österreichischen Dialekte verschwinden doch derzeit durch Fernsehen und das Gerücht dass Leute die Dialekt reden dümmer sind. Der Wiener Dialekt z.B. ist meinem Empfinden nach bei den jüngeren Leuten mehr oder weniger verschwunden und einerseits einem etwas komisch ausgesprochenen Hochdeutsch andererseits etwas das für mich schon sehr nach "Bundesdeutschem" Deutsch klingt, gewichen (hab aber irgendwo gehört dass Dialekte in Ballungsräumen generell die ersten sind die verschwinden). Überlebt haben eigentlich nur ein paar wenige Worte.

Du lebst wohl in einem anderen Wien als ich. Es verschwinden alte Wiener Begriffe aus dem Dialekt, die ja häufig tschechische, französische oder jiddische Lehnwörter sind. Stattdessen gibt es mehr Anglizismen.
Die Aussprache selbst unterscheidet sich nach wie vor. Auch unsere Nachrichtensprecher sprechen anders als die deutschen und einen Deutschen, der in Österreich wohnt, hört man sofort heraus. Präteritum hört man auch selten und klingt irgendwie komisch.


Naja, dann leb ich wohl wirklich in einem anderen Wien zwinkern In meinem engeren Umfeld (das so größtenteils zwischen 20 und 25 ist) grassiert das Präteritum, aber auch jede Menge an Bundesdeutschem Vokabular, wie eine Seuche. Aber ok....mein Umfeld ist vielleicht nicht unbedingt repräsentativ und insgesamt betrachtet gibt es sicher immer noch einige Unterschiede.
Aber generell denke ich, dass das "Mundl"-Wienerisch (das ja angeblich auch schon sehr unterschiedlich zum originalen Wiener Dialekt war) nur noch von älteren Leuten verwendet wird, und dass jüngere Leute eher ein Hochdeutsch mit leichtem Wiener Akzent (wie stark dieser ist, scheint von Gesellschaftsschicht zu Gesellschaftsschicht unterschiedlich zu sein) und eine paar besonderen Ausdrücken, die bis jetzt überlebt haben, verwenden.
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onieD
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Anmeldungsdatum: 25.09.2007
Beiträge: 209

Beitrag(#975205) Verfasst am: 08.04.2008, 19:47    Titel: Re: Schriftlichkeit deutscher Dialekte. Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass die Jugendlichen immer weniger fernsehen und es nun auch mehr beliebte österreichische Fernsehsendungen gibt in denen man wieder mehr Dialekt hört. Bauer sucht Frau, Familientausch usw. Die Werbung wird auf österreichischen Sendern auch nach wie vor anders vertont.


Ich glaub trotzdem, dass das alles nichts ist im Vertgleich zu der Menge an "Piefkenesisch" die gleichzeitig über die Medien importiert wird. Und es kann gut sein, dass man wieder etwas mehr Dialekt im Fernsehen hört, allerdings richten sich diese Sendungen wohl eher an Leute in einem Alter, in dem die Sprache ohnehin nicht mehr wirklich "formbar" ist bzw. zumindest nicht mehr übers Fernsehen beeinflusst wird.
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Murphy
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
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Beitrag(#1929123) Verfasst am: 21.06.2014, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist aufgefallen, dass man das Oberpfälzische gut mit Englischen Wörtern darstellen kann. Zumindest teilweise. Man braucht die englischen Wörter, die dastehen, nur ganz normal englisch, oder vielleicht besser: amerikanisch, auszusprechen, dann ergeben sie einen Satz, der sich genauso anhört wie der Oberpfälzer Dialekt. Beispiel:


Day sun hide fool - Die sind heute voll.

oder

Cunt eye gay - Das könnte hineinpassen. (hineingehen)


mal schauen, vielleicht find ich noch mehr.
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Murphy
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Beitrag(#1929126) Verfasst am: 21.06.2014, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zum besseren Verständnis vielleicht noch die Translation:

Code:

gay - gehen/funktionieren

cunt - könnte

ever - etwa

fool - voll

hide - heute

he - kaputt

eye - hinein

sun - sind

day - die
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York
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Beitrag(#1933098) Verfasst am: 09.07.2014, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Agnost hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Den badenser Dialekt versteht man bei den älteren Leuten auch schwer, zum Glück spricht den von den jüngeren kaum noch einer.Er geht mir nämlich schwer auf den Keks.

Wann kommtst?
'So in ä halb stund.

Brägele.

Dö Schwob muß raus.


Sorry aber das ist ja wohl kein Alemannisch nicht. Wo hast du denn das aufgeschnappt?

Agnost


Das ist schon annähernd Alemannisch!

Btw: Einen "Badenser Dialekt" gibt es nicht.

Ebensowenig wie es eine "belgische Sprache gibt.

In Baden gibt es nur Fränkisch im Norden - und Alemannisch im Süden.
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Beitrag(#1933099) Verfasst am: 09.07.2014, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Murphy hat folgendes geschrieben:
Mir ist aufgefallen, dass man das Oberpfälzische gut mit Englischen Wörtern darstellen kann. Zumindest teilweise. Man braucht die englischen Wörter, die dastehen, nur ganz normal englisch, oder vielleicht besser: amerikanisch, auszusprechen, dann ergeben sie einen Satz, der sich genauso anhört wie der Oberpfälzer Dialekt. Beispiel:


Day sun hide fool - Die sind heute voll.

oder

Cunt eye gay - Das könnte hineinpassen. (hineingehen)


mal schauen, vielleicht find ich noch mehr.


Die Sprache der Amish People in den USA wird auch so ähnlich geschrieben!
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