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Peter H.
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Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 9751

Beitrag(#1021135) Verfasst am: 11.06.2008, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

längst vergessen
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Agnost
dauerhaft gesperrt



Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 5618

Beitrag(#1021219) Verfasst am: 12.06.2008, 04:12    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Heimlich Derrida gelesen? noc


Die kontigent-anarchistische Anbiederung beim Forums-Ober-Bolschewisten ging wohl voll in die Hose.

Agnost Lachen zynisches Grinsen Lachen
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Tarvoc
Combie



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 34858
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1021242) Verfasst am: 12.06.2008, 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Auch nicht kontingenter als deine Wortaneinanderreihungen...
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There is always a lever. You just have to find it.
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boule-de-neige
mensch



Anmeldungsdatum: 13.05.2008
Beiträge: 621
Wohnort: hier ;o)

Beitrag(#1021249) Verfasst am: 12.06.2008, 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

oh....muss man sich den moderatoren anbiedern?.....sowas sollte neulingen doch gesagt werden.....damit sie genug zeit haben ihre meinungen und ansichten anzupassen zwinkern Sehr glücklich
_________________
Es reicht nicht nur gegen eine dumme Sache zu sein, man muss auch dumme Alternativen aufzeigen.
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Tarvoc
Combie



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 34858
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1021251) Verfasst am: 12.06.2008, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

boule-de-neige hat folgendes geschrieben:
oh....muss man sich den moderatoren anbiedern?

Wie kommst du denn darauf? Am Kopf kratzen
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23010

Beitrag(#2141886) Verfasst am: 08.07.2018, 11:38    Titel: „Viele Linke machen sich etwas vor“ Antworten mit Zitat

Ich zitiere aus einem Interview mit Cornelia Koppetsch, das man wie eine Bestandsaufnahme gegenwärtiger sozialpolitischer Verhältnisse lesen kann.



Zitat:
Was ist für Sie links?

Die soziale Schere hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten immer weiter geöffnet. Wir finden heute eine ganz ähnliche Klassengesellschaft wie im 19. Jahrhundert vor. Zwei Beispiele: In Offenbach etwa werden Betten an bulgarische Wanderarbeiter, die im Bau arbeiten, vermietet. Exakt dieselbe Situation gab es in Zeiten der Frühindustrialisierung im Subproletariat bei den sogenannten Schlafgängern, die gegen Entgelt ein Bett nur für einige Stunden am Tag mieteten. Auch eine Wiederkehr der Dienstboten zeichnet sich gegenwärtig ab: Zwar gibt es heute keine Dienstboten im engeren Sinne, doch tritt ein deutsch-migrantisches Dienstleistungsproletariat zunehmend in die Dienste des postindustriellen Bürgertums.

Wie lässt sich dann linke Politik machen?

Sie würde sich weniger um Gesinnungsfragen als um Gerechtigkeitsstandards, Wohnungspolitik, soziale Durchlässigkeit und Durchmischung kümmern – im Wohnviertel, in der Schule und bei Aufstiegschancen für unterprivilegierte Schichten. Es geht darüber hinaus auch um die politische Gestaltung von Globalisierung, um ­Europa, die Schließung von Steueroasen, die Regulation der Finanzmärkte, die Etablierung europäischer Sozialstandards, den Abbau von Ungleichheiten. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.


http://www.taz.de/Soziologin-ueber-die-urbane-Mittelschicht/!5516398/

Das Interview ist etwas länger, aber lohnenswert zu lesen. Was sie über die gesellschaftliche Fraktionierung sagt, ließe sich meines Erachtens sogar an der Entwicklung des kleinen FGH in den letzten Jahren zeigen.
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unquest
Sonderberater



Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3115
Wohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena

Beitrag(#2141891) Verfasst am: 08.07.2018, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ist es nicht ein wenig hinterfotzig einerseits die Armutseinwanderung zu fordern und zu fördern und gleichzeitig die somit entstehende soziale Kluft zu beklagen?
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141893) Verfasst am: 08.07.2018, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht ein wenig hinterfotzig einerseits die Armutseinwanderung zu fordern und zu fördern und gleichzeitig die somit entstehende soziale Kluft zu beklagen?


Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die soziale Kluft bestand schon vorher. Dass die Migration daran schuld wäre, ist eine nachgeschobene, populistische Legende.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6124

Beitrag(#2141895) Verfasst am: 08.07.2018, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht ein wenig hinterfotzig einerseits die Armutseinwanderung zu fordern und zu fördern und gleichzeitig die somit entstehende soziale Kluft zu beklagen?


Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die soziale Kluft bestand schon vorher. Dass die Migration daran schuld wäre, ist eine nachgeschobene, populistische Legende.

Ja, sie bestand schon vorher, wird aber durch diese Form ungeregelter Migration verschärft, und zwar vor allem bei denen, die eh schon am unteren Rand leben.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141901) Verfasst am: 08.07.2018, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Ja, sie bestand schon vorher, wird aber durch diese Form ungeregelter Migration verschärft, und zwar vor allem bei denen, die eh schon am unteren Rand leben.


Wenn am oberen Rand die Kühlschränke überquellen und sich am unteren Rand die Menschen um eine Scheibe Brot streiten, dann besteht die Lösung also darin, heraus zu finden, wer sich da unberechtigter Weise um eine Scheibe Brot bemüht?
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10777

Beitrag(#2141902) Verfasst am: 08.07.2018, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

"Ich finde es besser, wenn wir beide arbeiten, und für den Haushalt holen wir uns dann eine Frau aus Sri Lanka."

(den Satz hatte ich vor Jahren mal bei stern.de gelesen und gespeichert, kam allerdings nicht aus Deutschland sondern dem Libanon. Der fiel mir gleich ein als ich zeligs Interview-Zitat las)
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HRQ-Verbrechensopfer
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2141903) Verfasst am: 08.07.2018, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Der Arbeitsbegriff der Linken und Rechten basiert auf Verknechtung.
Er stranguliert die Menschheitsentwicklung.
Das terrorisiert unsere Spezies besonders verheerend in den Elendsländern.
Im Presseclub: Leere, es gibt eben keine Alternative.
Genau. Weg von der Verknechtung.
In die Enge getriebene Knechte reagieren nationalistisch, wollen Abschottung.
Der Sozialstaat ist eine Scheindemokratie.
Er bezweckt verknechtende Gefolgschaftskriecherei des Mittelalters.
So will es das gesamte ideologische Spektrum der Politik.
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unquest
Sonderberater



Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3115
Wohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena

Beitrag(#2141905) Verfasst am: 08.07.2018, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
...
Er stranguliert die Menschheitsentwicklung.
Das terrorisiert unsere Spezies besonders verheerend in den Elendsländern.
...

Dummerweise geht es den Menschen weltweit so gut wie nie zuvor in der Geschichte.

Guckst du
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6124

Beitrag(#2141909) Verfasst am: 08.07.2018, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Ja, sie bestand schon vorher, wird aber durch diese Form ungeregelter Migration verschärft, und zwar vor allem bei denen, die eh schon am unteren Rand leben.


Wenn am oberen Rand die Kühlschränke überquellen und sich am unteren Rand die Menschen um eine Scheibe Brot streiten, dann besteht die Lösung also darin, heraus zu finden, wer sich da unberechtigter Weise um eine Scheibe Brot bemüht?

Ach, Kramer, in was für einer Fantasiewelt lebst du eigentlich?
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141910) Verfasst am: 08.07.2018, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Ach, Kramer, in was für einer Fantasiewelt lebst du eigentlich?


Knapp über dem unteren Rand. Wo lebst Du?
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HRQ-Verbrechensopfer
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2141911) Verfasst am: 08.07.2018, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
...
Er stranguliert die Menschheitsentwicklung.
Das terrorisiert unsere Spezies besonders verheerend in den Elendsländern.
...

Dummerweise geht es den Menschen weltweit so gut wie nie zuvor in der Geschichte.

Guckst du

Noch nie starben täglich so viele Menschen wie heute an und in Elend.
Die Luftverschmutzung urbaner Regionen noch gar nicht berücksichtigt.
Sicher geht es uns in bessergestellten Ländern besser als vor 100 Jahren, klar.
Aber wir könnten Jahrmillionen weiter sein, hätten wir uns seit 10 000 Jahren unsere Entwicklung nicht mit Sklaverei und Knechtschaft, auch mit Religionen versaut, stranguliert.
Dieses Defizit ermordet uns alle früher oder später immer noch.

Und nahezu die gesamte Forschung, Entwicklung und Fertigung kommt von Menschen, die keinen eigenen Betrieb haben.
Das wird durch Verlöhnerung massiv behindert.
Nahezu alle können u.a. MINT studieren.
Niemand wird dann mehr dem "Lohn&Brot"-Konstrukt folgen wollen.


Zuletzt bearbeitet von HRQ-Verbrechensopfer am 08.07.2018, 12:53, insgesamt einmal bearbeitet
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6124

Beitrag(#2141914) Verfasst am: 08.07.2018, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Ach, Kramer, in was für einer Fantasiewelt lebst du eigentlich?

Knapp über dem unteren Rand. Wo lebst Du?

Ich bin der Rand.
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 9749
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2141915) Verfasst am: 08.07.2018, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
...
Er stranguliert die Menschheitsentwicklung.
Das terrorisiert unsere Spezies besonders verheerend in den Elendsländern.
...

Dummerweise geht es den Menschen weltweit so gut wie nie zuvor in der Geschichte.

Guckst du



Zitat:
Dabei hatte sich Rosling nur Fragen über Armut und Reichtum, Gewalt, Bildung und Umwelt ausgesucht, deren Antworten unwiderlegbar wissenschaftlich sauber dokumentiert sind, keine umstrittenen.

na dann..
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141916) Verfasst am: 08.07.2018, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Ich bin der Rand.


Und das heisst?
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 5293

Beitrag(#2141917) Verfasst am: 08.07.2018, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Ja, sie bestand schon vorher, wird aber durch diese Form ungeregelter Migration verschärft, und zwar vor allem bei denen, die eh schon am unteren Rand leben.


Wenn am oberen Rand die Kühlschränke überquellen und sich am unteren Rand die Menschen um eine Scheibe Brot streiten, dann besteht die Lösung also darin, heraus zu finden, wer sich da unberechtigter Weise um eine Scheibe Brot bemüht?
ja sicher. Was für eine dämliche Frage. Massenmigration und Sozialstaat funktionieren nicht zusammen das ist geradezu trivial
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"Als User hier muss man in der Lage sein, sich auf Bewertung der Beiträge zu beschränken, und Beleidigungen der Person zu unterlassen!" Astarte
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unquest
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Beitrag(#2141918) Verfasst am: 08.07.2018, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
Noch nie starben täglich so viele Menschen wie heute an und in Elend.

Sicher? Allein um die Todesrate der Pest zu erreichen müsstest du 1 Jahr und 3 Monate täglich eine Atombombe auf eine Stadt abwerfen. (vorausgestzt Ian Mortimer hat richtig gerechnet)
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zelig
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Beitrag(#2141919) Verfasst am: 08.07.2018, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht ein wenig hinterfotzig einerseits die Armutseinwanderung zu fordern und zu fördern und gleichzeitig die somit entstehende soziale Kluft zu beklagen?


An wen richtet sich die Frage? Koppetsch sagt im Interview:
Zitat:
Der Begriff der Heimat hat seine Unschuld verloren, er ist nicht mehr nur eine harmlose Form der sentimentalen Selbstverortung, sondern ein Begriff der politischen Abschottung geworden. In dieser Eigenschaft wird er von den Kosmopoliten auch kritisiert, die dagegen Weltoffenheit und Toleranz halten. Allerdings ist das nicht weniger weltfremd, da Solidarität stets auf soziale Exklusivität angewiesen ist. Es gibt keine solidarische Weltgemeinschaft.

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unquest
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Beitrag(#2141920) Verfasst am: 08.07.2018, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Ja, sie bestand schon vorher, wird aber durch diese Form ungeregelter Migration verschärft, und zwar vor allem bei denen, die eh schon am unteren Rand leben.


Wenn am oberen Rand die Kühlschränke überquellen und sich am unteren Rand die Menschen um eine Scheibe Brot streiten, dann besteht die Lösung also darin, heraus zu finden, wer sich da unberechtigter Weise um eine Scheibe Brot bemüht?
ja sicher. Was für eine dämliche Frage. Massenmigration und Sozialstaat funktionieren nicht zusammen das ist geradezu trivial

Wieso? So kann man sogar das böse Hartz4 abschaffen:
Ohne Grenzen kein Staat. Ohne Staat keine Steuern. Ohne Steuern kein HartzIV.
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zelig
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Beitrag(#2141921) Verfasst am: 08.07.2018, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
"Ich finde es besser, wenn wir beide arbeiten, und für den Haushalt holen wir uns dann eine Frau aus Sri Lanka."

(den Satz hatte ich vor Jahren mal bei stern.de gelesen und gespeichert, kam allerdings nicht aus Deutschland sondern dem Libanon. Der fiel mir gleich ein als ich zeligs Interview-Zitat las)


Ja gut. Für deine Assoziationen kann ich nichts für.
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unquest
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Beitrag(#2141923) Verfasst am: 08.07.2018, 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht ein wenig hinterfotzig einerseits die Armutseinwanderung zu fordern und zu fördern und gleichzeitig die somit entstehende soziale Kluft zu beklagen?


An wen richtet sich die Frage? Koppetsch sagt im Interview:
Zitat:
Der Begriff der Heimat hat seine Unschuld verloren, er ist nicht mehr nur eine harmlose Form der sentimentalen Selbstverortung, sondern ein Begriff der politischen Abschottung geworden. In dieser Eigenschaft wird er von den Kosmopoliten auch kritisiert, die dagegen Weltoffenheit und Toleranz halten. Allerdings ist das nicht weniger weltfremd, da Solidarität stets auf soziale Exklusivität angewiesen ist. Es gibt keine solidarische Weltgemeinschaft.

Solange ich lebe öffnet sich täglich, wöchentlich und jährlich die soziale Schere im Kapitalismus immer weiter. Das geht nun schon seit über 60 Jahren so. Mich kotzt mittlerweile keine Formulierung mehr an und würde ich ein Buch schreiben hieße es: Lob der Armut im Kapitalismus!
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Zuletzt bearbeitet von unquest am 08.07.2018, 13:12, insgesamt einmal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2141924) Verfasst am: 08.07.2018, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
Noch nie starben täglich so viele Menschen wie heute an und in Elend.

Sicher? Allein um die Todesrate der Pest zu erreichen müsstest du 1 Jahr und 3 Monate täglich eine Atombombe auf eine Stadt abwerfen. (vorausgestzt Ian Mortimer hat richtig gerechnet)

Die Bevölkerungsanzahl berücksichtigen.
Wäre auch interessant: wieviele Mrd Menschen wurden seit unseres Menschseins von Menschen umgebracht?
Oder wieviele zig- oder hunderte Mio in den letzten 100 Jahren?
Immer effektivere Massenvernichtungswaffen wurden und werden von Knechten gegeneinander eingesetzt.
Wer derartige Anweisungen ausführt, ist Knecht irgendwelcher Herren.
Hinzu kommen dann noch Zivilisationskrankheiten, wie das mir klinisch und durch Vorsorgeverweigerung aufterrorisierte NH-Lymphom.

"die soziale Schere im Kapitalismus" ist der verbrecherische Arbeitsgesetzautomatismus, den die Politgangs der jeweiligen Bevölkerung zuweisen.
Kapital ist nicht negativ, aber Verlöhnerung.
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Skeptiker
linksunten



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 13633
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2141926) Verfasst am: 08.07.2018, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
...
Er stranguliert die Menschheitsentwicklung.
Das terrorisiert unsere Spezies besonders verheerend in den Elendsländern.
...

Dummerweise geht es den Menschen weltweit so gut wie nie zuvor in der Geschichte.

Guckst du


Dazu hatte ich mal was verfasst. Guckst du auch:

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
mal wieder taufrisch:

https://www.blick.ch/news/ausland/vermoegen-haelfte-der-weltbevoelkerung-kriegt-nichts-vom-vermoegenswachstum-id7873872.html

Zitat:
VERMÖGEN ⋅ Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, rund 3,7 Milliarden Menschen, kriegt nichts ab vom globalen Vermögenswachstum. Dieses fliesst laut Oxfam zu über vier Fünfteln in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung.


ich muss schon sagen... so gegen diese reichen zu hetzen ist nicht schön. und natürlich: muede

Zitat:
Die Zahl der Milliardäre sei zwischen 2016 und 2017 so stark wie nie zuvor gewachsen, hiess es weiter. Jeden zweiten Tag sei ein Milliardär hinzugekommen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 2043 Milliardärinnen und Milliardäre, mit einer erdrückenden Mehrheit von neun Zehntel Männern.


dann ist es also so, dass ich irendwann auch millionär, äh milliardär sein werde, wenn die entwicklung so weiter geht? Komplett von der Rolle

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/oxfam-bericht-warnt-ungleichheit-steigt-weltweit-100.html
very seriös


Die Zahl der Armen sinkt tatsächlich auch erheblich:

Zitat:
Die Zahl der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen ging danach zwischen 1981 und 2005 um 500 Millionen auf 1,4 Milliarden zurück. Während 1981 noch 52 Prozent der Menschen in den Entwicklungsländern in Armut lebten, seien es 2005 noch 26 Prozent gewesen.


Da muss man genau hingucken:

Zitat:
"Die Fortschritte sind im Wesentlichen auf China zurückzuführen", sagte Attac-Koordinatorin Jutta Sundermann gegenüber der taz.

Wenn man China herausrechnet, hat die Zahl der absolut Armen zwischen 1981 und 2008 tatsächlich nicht abgenommen, sondern ist leicht gestiegen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung bleibt der Befund des relativen Rückgangs der Armut allerdings auch ohne China bestehen.

Außerdem bemängelt Sundermann, dass die Weltbank-Statistik nichts darüber aussage, wie die Finanz- und Hungerkrise seit 2008 gewirkt habe. "Die Zahl der Hungernden ist [auf] über 1 Milliarde Menschen gestiegen", sagte Sundermann. Die Weltbank-Forscher vermuten dagegen, dass selbst die Nahrungsmittelkrise den Trend zu weniger Armut nicht habe stoppen können – wobei ihre Datenbasis, wie sie selbst einräumen, an diesem Punkt dürftig ist.


https://www.taz.de/%215098309/


Außerdem ist der Maßstab der Armutsgrenze - 1,25 $ pro Tag - fraglich:

Zitat:
... schon einmal knallten die Korken, im April 2007, als die Zahl der weltweit Armen erstmals seit Beginn der internationalen Armutsmessung unter eine Milliarde sank und die Erreichung des ersten Millenniumsziels in greifbare Nähe rückte. Allerdings war die Freude nur von kurzer Dauer. Es folgte der „Schwarze Montag“ der Armutsbekämpfung, der 26. August 2008, als wir in einer Welt aufwachten, in der schlagartig 430 Millionen Menschen mehr in Armut lebten als noch am Tag zuvor. Nicht etwa aufgrund einer verheerenden Katastrophe, sondern weil die Weltbank nach anhaltender und zunehmend lauter werdender Kritik ihre Armutsgrenze neu berechnet hat.

Die damals gültige Armutsgrenze von 1,08 USD basierte auf dem Durchschnitt der nationalen Armutsgrenzen von acht der ärmsten Länder. Man muss keine Expertin oder Experte sein, um zu erkennen, dass diese Zahl für die Berechnung einer internationalen Armutsgrenze viel zu gering ist. Die neue, derzeit gültige Armutsgrenze von 1,25 US Dollar beruht auf dem Durchschnitt der nationalen Armutsgrenzen der ärmsten 15 Länder. Die Neuberechnung sowie eine Aktualisierung der Kaufkraftparitäten, die die internationale Vergleichbarkeit von Waren und Dienstleistungen trotz unterschiedlicher Preise und Währungssysteme gewährleisten sollen, führte zu der besagten Korrektur der Armutszahlen nach oben und offenbarte, dass die weltweite Armut bis zu diesem Zeitpunkt radikal unterschätzt worden war. (...)

Doch die Kritik an den Zahlen der Weltbank richtete sich nicht allein gegen die Herleitung der internationalen Armutsgrenze sondern auch gegen die Verwendung besagter Kaufkraftparitäten (KKP). Mit einem KKP-Dollar soll theoretisch in jedem Land der Welt die gleiche Menge an Waren und Dienstleistungen erwerbbar sein. Um die internationale Vergleichbarkeit ihrer Armutsgrenze zu gewährleisten, verwendet auch die Weltbank KKP-Dollar. Dieses Vorhaben ist höchst umstritten. Die Berechnung des KKP-Dollar beruht auf internationalen Warenkörben, die mit dem Konsumverhalten der Armen wenig zu tun haben. Ein wenig polemisch formuliert: ein indischer Haushalt könnte arm werden, weil sich die Preise für Konditoreiprodukte in Hong-Kong verändert haben. Tatsächlich ist das Vorgehen der Weltbank so abenteuerlich, dass die Wissenschaftler Thomas Pogge und Sanjay Reddy zu einer Studie mit dem aussagekräftigen Titel „Wie man die Armen nicht zählen sollte“ inspiriert wurden. (...)

Vor diesem Hintergrund wird man angesichts des derzeitigen Optimismus unweigerlich von einem unguten Gefühl beschlichen. Früher oder später wird die Weltbank auch auf diese zunehmend lauter werdende Kritik reagieren und ihre Zahlen korrigieren müssen. Insbesondere in Hinblick auf die Preisexplosion der Lebensmittelpreise in jüngster Zeit könnte dies gravierende Auswirkungen haben.


https://www.die-gdi.de/die-aktuelle-kolumne/article/die-weltbank-sagt-die-weltweite-armut-hat-sich-seit-1990-halbiert-wirklich/


Ja, und man hat durchaus den Eindruck, dass es einen wirklich durchschlagenden Erfolg in der Bekämpfung der absoluten Armut auch in den nächsten Jahrzehnten oder Jahrhunderten nicht geben wird, wenn das ökonomische System auf dieser Erde so undemokratisch bleibt wie es heute ist.

Und selbst in einem Spitzen-Industrieland wie den USA nimmt die - relative - Armut zu:

Zitat:
Die Armut in den USA steigt auf den höchsten Stand seit 1994. Besonders bei Kindern ist die Situation dramatisch. Und auch andere Wirtschaftsdaten bereiten große Sorgen.

SZ vom 18. September 2010
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/armut-in-den-usa-das-verlorene-jahrzehnt-1.1001730

In den USA ist es einfacher, auf Pump zu leben, als zu sparen. Die Armut nimmt zu. Fast die Hälfte aller Bürger kann sich eine Autoreparatur von 400 Dollar nicht leisten.

ZEIT vom 8. Mai 2016
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/armut-usa-kredite-schulden-ersparnisse/komplettansicht


Problematisch an der höchst ungleichen Reichtumsverteilung ist die noch viel ungleichere Machtverteilung:

Zitat:
Die Pioniere in der modernen Erforschung des politischen Einflusses der Superreichen waren die US-Politikwissenschaftler Martin Gilens und Benjamin J. Page. Gilens, einer der bekanntesten Ungleichheitsforscher der USA, lehrt an der Eliteuni Princeton.

Im Jahr 2014 veröffentlichten Sie eine Studie, die zu einem dramatischen Schluss kam: "Der Einfluss des durchschnittlichen Bürgers auf den politischen Prozess ist nahezu nicht vorhanden." (...)

Selbst wenn eine Mehrheit Bürger mit der Meinung der Elite nicht einverstanden sei, setze sich laut den Forschern in den meisten Fällen dennoch die Forderung der Wohlhabenden durch. (...)

Es ist eine Dominanz, die auch Norbert Berthold, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, in seinem Buch "Ungleichheit, soziale Mobilität und Umverteilung" bemängelt.

Berthold gehört eher zu den liberalen Ökonomen, er ist kein Autor, der linker Parolen verdächtig ist. (...)

"Die Ergebnisse zeigen ganz deutlich, dass die Bezieher von Top-Einkommen – die schlussendlich Nettozahler einer umverteilenden Politik sind – einen signifikant negativen Einfluss auf die nationalen Umverteilungsanstrengungen nehmen. Dieser Effekt ist umso stärker, je weiter wir die Einkommensleiter emporklettern. Das bedeutet, die Top-0,01 Prozent üben einen stärkeren Effekt aus als die Top-0,1 Prozent, welche wiederum eine größere politische Macht besitzen als die Top-1 Prozent."

Je reicher, je mächtiger also.


http://www.huffingtonpost.de/amp/entry/das-sollten-alle-wissen-die-daruber-schimpfen-dass-die-reichen-immer-reicher-werden_de_5a660852e4b002283004f8c1/#


Somit erzeugen die herrschenden Eigentumsverhältnisse bzgl. Kapital nicht nur eine chronische Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen, sondern vor allem auch - und das ist ihr wesentlich antidemokratischer Inhalt - eine extrem ungleiche Machtverteilung.


So weit der Rückblick auf eine ähnliche Diskussion.

Und im Prinzip hat 'HRQ-Verbrechensopfer' mit seinem Hinweis auf die groteske Diskrepanz zwischen Armut und modernen Technologien Recht. Wieso fliegt der Mensch zum Mars und Hunderte von Millionen Menschen wissen nicht, wie sie den nächsten Tag überleben können?

Das von zelig verlinkte Interview aus der taz zeigt uns aber auch: Einfach nur 'links' sein, reicht bei weitem nicht aus.

Denn ohne eine entsprechende Radikalität der theoretischen Analyse werden nur Oberflächenaspekte getroffen.

Technik und Denkweise - gut und schön. But it's the economy, stupid!
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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HRQ-Verbrechensopfer
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2141927) Verfasst am: 08.07.2018, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
... Wieso fliegt der Mensch zum Mars und Hunderte von Millionen Menschen wissen nicht, wie sie den nächsten Tag überleben können? ...

Es nützt eben nix, zu prodestieren.
Ursachen und Abhilfe strukturieren.
Das größte Menschheitsübel ist die Verknechtung durch die Parteiendiktaturen.
Die bedienen überall auf der Welt eine Klientel mit Verlöhnerten.
Das erzeugt mental einschränkende Milieus.
Stattdessen können nahezu alle Menschen u.a. MINT studieren und unsere Entwicklung forcieren.
Genau das ist politisch nirgendwo gewollt.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6124

Beitrag(#2141928) Verfasst am: 08.07.2018, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Ich bin der Rand.

Und das heisst?

Möchtest du meinen Kontostand wissen?
_________________
"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23010

Beitrag(#2141929) Verfasst am: 08.07.2018, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht ein wenig hinterfotzig einerseits die Armutseinwanderung zu fordern und zu fördern und gleichzeitig die somit entstehende soziale Kluft zu beklagen?


An wen richtet sich die Frage? Koppetsch sagt im Interview:
Zitat:
Der Begriff der Heimat hat seine Unschuld verloren, er ist nicht mehr nur eine harmlose Form der sentimentalen Selbstverortung, sondern ein Begriff der politischen Abschottung geworden. In dieser Eigenschaft wird er von den Kosmopoliten auch kritisiert, die dagegen Weltoffenheit und Toleranz halten. Allerdings ist das nicht weniger weltfremd, da Solidarität stets auf soziale Exklusivität angewiesen ist. Es gibt keine solidarische Weltgemeinschaft.

Solange ich lebe öffnet sich täglich, wöchentlich und jährlich die soziale Schere im Kapitalismus immer weiter. Das geht nun schon seit über 60 Jahren so. Mich kotzt mittlerweile keine Formulierung mehr an und würde ich ein Buch schreiben hieße es: Lob der Armut im Kapitalismus!


Du magst es nicht, wenn eines der global wirkmächtigsten Grundprinzipien kritisiert wird? Machen wir eine Liste sakrosankter Systeme auf? ; )
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