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Die deutsche Sprache
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Leila*
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Anmeldungsdatum: 29.05.2008
Beiträge: 516

Beitrag(#1073645) Verfasst am: 26.08.2008, 03:44    Titel: Die deutsche Sprache Antworten mit Zitat

Die konsequente Kleinschreibung (vielleicht als Mittel zur Vertuschung der Ratlosigkeit: groß oder klein?), die Verwechslung von ‚daß‘ mit ‚das‘ und vieler solcher Dinge mehr verwirren meinen Geist. Nicht selten las ich hier, in diesem Forum, Mißbilligungen sprachlichen Unvermögens, Kritteleien an der Grammatik (welche im schlimmsten Falle mit der Orthographie verwechselt wurde) und herablassende Äußerungen über das Nichtbeherrschen der Interpunktion. Wer viel von einer Sprache versteht, muß noch lange nicht viel zu sagen haben.

Hinlänglich bekannt ist, daß mein Sprachstil als schwülstig, geschwollen, hochgestochen, gestelzt, überheblich und abgehoben empfunden wird – vorallem von jenen, die unermüdlich darauf pochen, daß ihrer ‚freigeistigen Gesinnung‘ Ehre erfährt. Diesen Verlogenen widme ich diesen Strang.

Mein Lehrer hieß Hanno Helbling mit Namen. Ihm, dem kenntnisreichen Übersetzer Giacomo Leopạrdis Werke, verdanke ich mein Italienisch; er wies mich hin auf etliche Schmuckstücke des Deutschen: August Graf von Platens Sonette und Gaselen z.B.

Ist es nicht so, daß Leute, die anderen Leuten sprachliches Unvermögen vorwerfen – oder deren Sprache kritisieren – meistens vom Inhalt des Gesagten oder Geschriebenen abzulenken suchen? Hätten sie etwas zu sagen, das von Wichtigkeit ist, dann könnten sie es doch in ihrer Sprache sagen, nicht wahr? Welcher freie Geist würde sie daran hindern?

Gruß von Leila*
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#1073646) Verfasst am: 26.08.2008, 03:53    Titel: Antworten mit Zitat

Mein freier Geist sagt mir, daß Du wieder mal Schmalz von Dir gibst zynisches Grinsen
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Dissonanz
Zeuge ANOVAs



Anmeldungsdatum: 24.03.2008
Beiträge: 3541

Beitrag(#1073648) Verfasst am: 26.08.2008, 04:13    Titel: Re: Die deutsche Sprache Antworten mit Zitat

Leila* hat folgendes geschrieben:
Die konsequente Kleinschreibung (vielleicht als Mittel zur Vertuschung der Ratlosigkeit: groß oder klein?), die Verwechslung von ‚daß‘ mit ‚das‘ und vieler solcher Dinge mehr verwirren meinen Geist. Nicht selten las ich hier, in diesem Forum, Mißbilligungen sprachlichen Unvermögens, Kritteleien an der Grammatik (welche im schlimmsten Falle mit der Orthographie verwechselt wurde) und herablassende Äußerungen über das Nichtbeherrschen der Interpunktion. Wer viel von einer Sprache versteht, muß noch lange nicht viel zu sagen haben.

Hinlänglich bekannt ist, daß mein Sprachstil als schwülstig, geschwollen, hochgestochen, gestelzt, überheblich und abgehoben empfunden wird – vorallem von jenen, die unermüdlich darauf pochen, daß ihrer ‚freigeistigen Gesinnung‘ Ehre erfährt. Diesen Verlogenen widme ich diesen Strang.

Mein Lehrer hieß Hanno Helbling mit Namen. Ihm, dem kenntnisreichen Übersetzer Giacomo Leopạrdis Werke, verdanke ich mein Italienisch; er wies mich hin auf etliche Schmuckstücke des Deutschen: August Graf von Platens Sonette und Gaselen z.B.

Ist es nicht so, daß Leute, die anderen Leuten sprachliches Unvermögen vorwerfen – oder deren Sprache kritisieren – meistens vom Inhalt des Gesagten oder Geschriebenen abzulenken suchen? Hätten sie etwas zu sagen, das von Wichtigkeit ist, dann könnten sie es doch in ihrer Sprache sagen, nicht wahr? Welcher freie Geist würde sie daran hindern?

Gruß von Leila*


Wessen Posting muss ich lesen, damit mir das hier einfach verständlich wird? Irgendwie rieche ich hier verletzte Gefühle.
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#1073650) Verfasst am: 26.08.2008, 04:27    Titel: Re: Die deutsche Sprache Antworten mit Zitat

Dissonanz hat folgendes geschrieben:
Leila* hat folgendes geschrieben:
Die konsequente Kleinschreibung (vielleicht als Mittel zur Vertuschung der Ratlosigkeit: groß oder klein?), die Verwechslung von ‚daß‘ mit ‚das‘ und vieler solcher Dinge mehr verwirren meinen Geist. Nicht selten las ich hier, in diesem Forum, Mißbilligungen sprachlichen Unvermögens, Kritteleien an der Grammatik (welche im schlimmsten Falle mit der Orthographie verwechselt wurde) und herablassende Äußerungen über das Nichtbeherrschen der Interpunktion. Wer viel von einer Sprache versteht, muß noch lange nicht viel zu sagen haben.

Hinlänglich bekannt ist, daß mein Sprachstil als schwülstig, geschwollen, hochgestochen, gestelzt, überheblich und abgehoben empfunden wird – vorallem von jenen, die unermüdlich darauf pochen, daß ihrer ‚freigeistigen Gesinnung‘ Ehre erfährt. Diesen Verlogenen widme ich diesen Strang.

Mein Lehrer hieß Hanno Helbling mit Namen. Ihm, dem kenntnisreichen Übersetzer Giacomo Leopạrdis Werke, verdanke ich mein Italienisch; er wies mich hin auf etliche Schmuckstücke des Deutschen: August Graf von Platens Sonette und Gaselen z.B.

Ist es nicht so, daß Leute, die anderen Leuten sprachliches Unvermögen vorwerfen – oder deren Sprache kritisieren – meistens vom Inhalt des Gesagten oder Geschriebenen abzulenken suchen? Hätten sie etwas zu sagen, das von Wichtigkeit ist, dann könnten sie es doch in ihrer Sprache sagen, nicht wahr? Welcher freie Geist würde sie daran hindern?

Gruß von Leila*


Wessen Posting muss ich lesen, damit mir das hier einfach verständlich wird? Irgendwie rieche ich hier verletzte Gefühle.


Mache Dir keine Gedanken, das ist nur ein weiterer Versuch von Leila Sternchen sich in den Mittelpunkt zu rücken
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Leila*
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Anmeldungsdatum: 29.05.2008
Beiträge: 516

Beitrag(#1073653) Verfasst am: 26.08.2008, 04:55    Titel: Antworten mit Zitat

Die deutsche Sprache ist nicht leicht. Ein Motto, das lautet: „Gutgemeint ist nicht Gut“ würde ich aufs Geratewohl für idiotisch halten.
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Toasti
allseitig mit Möbiusbutter bestrichen



Anmeldungsdatum: 15.05.2006
Beiträge: 996

Beitrag(#1073656) Verfasst am: 26.08.2008, 05:51    Titel: Antworten mit Zitat

EY111!!! hab isch den spruch schon anners mal gehört nämlich

des gegenteil von gut is gutgemeint


was wemmer bissi nachdenkt saugeil kommt

aba denken is halt wichtig dabei , net nur schön rumschwalle
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#1073658) Verfasst am: 26.08.2008, 06:30    Titel: Antworten mit Zitat

Leila* hat folgendes geschrieben:
Die deutsche Sprache ist nicht leicht. Ein Motto, das lautet: „Gutgemeint ist nicht Gut“ würde ich aufs Geratewohl für idiotisch halten.


Alles klar Threds trollen, Leute indirekt beleidigen, war ja nicht das Erstemal, ach komm...verpiß Dich einfach Leila Sternchen Du alter Dreckstroll zynisches Grinsen
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Domingo
ungläubig



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 1167
Wohnort: Westkanada

Beitrag(#1073664) Verfasst am: 26.08.2008, 07:00    Titel: Antworten mit Zitat

Toasti hat folgendes geschrieben:
EY111!!! hab isch den spruch schon anners mal gehört nämlich

des gegenteil von gut is gutgemeint


"Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht"

(so kenne ich den Spruch)
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Domingo
ungläubig



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 1167
Wohnort: Westkanada

Beitrag(#1073665) Verfasst am: 26.08.2008, 07:01    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Alles klar Threds trollen, Leute indirekt beleidigen, war ja nicht das Erstemal, ach komm...verpiß Dich einfach Leila Sternchen Du alter Dreckstroll zynisches Grinsen


Nunja, diese Sprache würde ich nicht als gepflegt einstufen freakteach
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Rasmus
entartet und notorisch gottlos - Ich bin Papst



Anmeldungsdatum: 20.05.2004
Beiträge: 17559

Beitrag(#1073671) Verfasst am: 26.08.2008, 07:55    Titel: Re: Die deutsche Sprache Antworten mit Zitat

Leila* hat folgendes geschrieben:
Die konsequente Kleinschreibung (vielleicht als Mittel zur Vertuschung der Ratlosigkeit: groß oder klein?), die Verwechslung von ‚daß‘ mit ‚das‘ und vieler solcher Dinge mehr verwirren meinen Geist.


Ich halte fest, Du darfst Dich über den Schreibstil anderer Leute echauffieren.

Zitat:
Nicht selten las ich hier, in diesem Forum, Mißbilligungen sprachlichen Unvermögens, Kritteleien an der Grammatik (welche im schlimmsten Falle mit der Orthographie verwechselt wurde) und herablassende Äußerungen über das Nichtbeherrschen der Interpunktion. Wer viel von einer Sprache versteht, muß noch lange nicht viel zu sagen haben.

Hinlänglich bekannt ist, daß mein Sprachstil als schwülstig, geschwollen, hochgestochen, gestelzt, überheblich und abgehoben empfunden wird – vorallem von jenen, die unermüdlich darauf pochen, daß ihrer ‚freigeistigen Gesinnung‘ Ehre erfährt. Diesen Verlogenen widme ich diesen Strang.

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Gruß von Leila*


Und dann das?
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Rasmus
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Anmeldungsdatum: 20.05.2004
Beiträge: 17559

Beitrag(#1073672) Verfasst am: 26.08.2008, 08:00    Titel: Antworten mit Zitat

Leila* hat folgendes geschrieben:
Die deutsche Sprache ist nicht leicht. Ein Motto, das lautet: „Gutgemeint ist nicht Gut“ würde ich aufs Geratewohl für idiotisch halten.


Was genau willst du eigentlich?

Erst beschwerst du dich darüber, wie andere Leute schreiben, nur um dann den gesamten Beitrag über genau dieses Verhalten zu monieren.

Und hier verkündest Du ohne jeden erkennbaren Kontext, daß die Deutsche Sprache nicht leicht sei, nur um dann, wieder ohne irgendwelchen Kontext zum Thread oder auch nur zum Anfang des Postings erkennen zu lassen, Dich über einen Spruch auszulassen, der mit der Sprach nichts, aber wirklich gar nichts zu tun hat.

Was soll das?
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Rasmus
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Anmeldungsdatum: 20.05.2004
Beiträge: 17559

Beitrag(#1073673) Verfasst am: 26.08.2008, 08:04    Titel: Re: Die deutsche Sprache Antworten mit Zitat

Dissonanz hat folgendes geschrieben:
Leila* hat folgendes geschrieben:
Die konsequente Kleinschreibung (vielleicht als Mittel zur Vertuschung der Ratlosigkeit: groß oder klein?), die Verwechslung von ‚daß‘ mit ‚das‘ und vieler solcher Dinge mehr verwirren meinen Geist. Nicht selten las ich hier, in diesem Forum, Mißbilligungen sprachlichen Unvermögens, Kritteleien an der Grammatik (welche im schlimmsten Falle mit der Orthographie verwechselt wurde) und herablassende Äußerungen über das Nichtbeherrschen der Interpunktion. Wer viel von einer Sprache versteht, muß noch lange nicht viel zu sagen haben.

Hinlänglich bekannt ist, daß mein Sprachstil als schwülstig, geschwollen, hochgestochen, gestelzt, überheblich und abgehoben empfunden wird – vorallem von jenen, die unermüdlich darauf pochen, daß ihrer ‚freigeistigen Gesinnung‘ Ehre erfährt. Diesen Verlogenen widme ich diesen Strang.

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Ist es nicht so, daß Leute, die anderen Leuten sprachliches Unvermögen vorwerfen – oder deren Sprache kritisieren – meistens vom Inhalt des Gesagten oder Geschriebenen abzulenken suchen? Hätten sie etwas zu sagen, das von Wichtigkeit ist, dann könnten sie es doch in ihrer Sprache sagen, nicht wahr? Welcher freie Geist würde sie daran hindern?

Gruß von Leila*


Wessen Posting muss ich lesen, damit mir das hier einfach verständlich wird? Irgendwie rieche ich hier verletzte Gefühle.


Nagel. Kopf.
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ateyim
registrierter User



Anmeldungsdatum: 21.05.2007
Beiträge: 3656
Wohnort: Istanbul

Beitrag(#1073700) Verfasst am: 26.08.2008, 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Leila*:

ich habe bereits vor Monaten in einem Posting zum Ausdruck gebracht, dass ich bei dir und deiner Art, die deutsche Sprache zu gebrauchen, hin und her schwanke.

Einerseits Respekt, aber andererseits auch Verwirrung.

Die Verwirrung wird dadurch ausgelöst, dass ich persönlich bei den Fremdsprachen, die ich gelernt habe, zwar den Einstieg meist durch Lehrer fand, aber dann anfing meinen eigenen Weg zu suchen. Betonung, Aussprache, Akzent... und dieses wird vor allen Dingen durch die gesprochene Sprache beeinflusst. Meine englische Kollegin aus York, eine Region in der ein fürchterlicher Dialekt gesprochen wird, der weit von dem entfernt ist, was wir als Englisch in der Schule lernen, hat meine Art, wie ich englisch spreche stark beeinflusst.

Wenn ich wiederum auf der Arbeit in Französisch oder Englisch schreibe, dann wechlse ich natürlich in einen anderen Stil. Ich schreibe nicht so, wie ich mich mit Englaendern im Pub oder mit Freunden in Frankreich unterhalten würde.

ABER... ich könnte und würde in einem Forum nicht auf die Idee kommen, in einen Shakespeare-Stil zu verfallen.

Ich bin kein Psychologe, aber so ein kleiner Amateurpsychologe steckt in uns allen wohl drin. Und wenn ich dein Deutsch lese, dann kommt für mich keine Frau durch, die in regem Gespraechskontakt mit anderen Mitmenschen steht, sondern eher eigenbrödlerisch und in sich gekehrt eine Sprache entwickelt hat, die zwar schön und interessant ist, aber befremdlich erscheint.

Da ich dich nicht persönlich kenne und daher nicht weiss, ob du wirklich so von einem Modus in den naechsten wechseln kannst, kann ich nur auf mich und mein Umfeld schliessen... und da begegne ich solch drastischen Sprachmodisprüngen nun mal nicht und das wiederum führt zu der Vermutung, dass du nicht hin und herspringst, sondern meist so oder son aehnlich sprichst.

Ich bin manchmal unschlüssig, ob bei manchen Postings von dir, dein Interesse darin liegt, wirklich einen neuen Gedanken einzubringen, den man berücksichtigen sollte, oder ob dir die Formulierung, die Verpackung dieser Idee dir wichtiger erscheint.

Selbst wenn es der Gedanke sein sollte, dann bist du leider, da dein Sprachstil so weit von dem der anderen abweicht, eine Gefangene "deiner Sprache"... denn du lenkst damit automatisch vom Inhalt ab, weil du dem Leser nicht die Chance gibst, mit Leichtigkeit in deine Überlegung einzutauchen. Du zwingst ihn, sich erstmal durchzuschwimmen, durch den vielen begleitenden Ballast, der deine Kernaussage "sprachlich" umgibt.

Ich zumindest empfinde es des öfteren so. Schulterzucken


Zuletzt bearbeitet von ateyim am 26.08.2008, 09:54, insgesamt einmal bearbeitet
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38137
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1073706) Verfasst am: 26.08.2008, 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Domingo hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:
Alles klar Threds trollen, Leute indirekt beleidigen, war ja nicht das Erstemal, ach komm...verpiß Dich einfach Leila Sternchen Du alter Dreckstroll zynisches Grinsen


Nunja, diese Sprache würde ich nicht als gepflegt einstufen freakteach



Ist der vielleicht auch bei diesem Hanno Helbling in die Schule gegangen?
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26309
Wohnort: MG

Beitrag(#1073800) Verfasst am: 26.08.2008, 12:23    Titel: Re: Die deutsche Sprache Antworten mit Zitat

Leila* hat folgendes geschrieben:
Die konsequente Kleinschreibung (vielleicht als Mittel zur Vertuschung der Ratlosigkeit: groß oder klein?), die Verwechslung von ‚daß‘ mit ‚das‘ und vieler solcher Dinge mehr verwirren meinen Geist.

Nun könnte ich hierauf böswillig antworten - oder als Linguist auch beschwichtigend/erklärend, hiernach ist mir nur nicht -, jedoch unterlasse ich jenes momentan und stelle indessen die Frage ob des Sinngehaltes des hier Dargestellten
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#1073809) Verfasst am: 26.08.2008, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe es in verschiedenen Foren erlebt, daß jemand wegen ungenügender Fähigkeiten im Gebrauch der Schriftsprache mehr oder weniger massiv angegriffen wurde. Ich selbst habe es schon getan, weil ich zum Beispiel konsequente Kleinschreibung für ungezogen halte und dahinter schlicht und einfach Faulheit vermute. Mir kommt das immer so vor, als spucke mir da einer ins Gesicht.
Aber der umgekehrte Fall, daß jemand angepöbelt wird, weil der oder die Betreffende ein zu schönes Deutsch schreibt - also das habe ich nicht erwartet! Ist das der Neid der Besitzlosen? Ist da sowas wie der Spott des Proleten über Leute, die Hochdeutsch statt Dialekt sprechen?
Zugegeben, Leila*s Deutsch ist keineswegs perfekt. Aber es ist sehr ordentlich. Und besser als das, was manche hier so reinko...n und dabei offensichtlich zu faul sind, Korrektur zu lesen, bevor auf den Absende-Link geklickt wird.
Hat Leila* sich in anderer Beziehung unbeliebt gemacht und wird nun auf die Art Rache versucht?
Ich erwarte von niemand in den Foren Beiträge in einwandfreiem Deutsch und perfekter Rechtschreibung, aber für eine Zwei bis Drei sollte es schon langen! Wer schlampig schreibt muß es sich gefallen lassen, als ungebildeter Holzkopf verdächtigt zu werden.
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rk72
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Anmeldungsdatum: 09.04.2008
Beiträge: 2462

Beitrag(#1073872) Verfasst am: 26.08.2008, 14:07    Titel: Re: Die deutsche Sprache Antworten mit Zitat

Leila* hat folgendes geschrieben:
Die konsequente Kleinschreibung (vielleicht als Mittel zur Vertuschung der Ratlosigkeit: groß oder klein?), die Verwechslung von ‚daß‘ mit ‚das‘ und vieler solcher Dinge mehr verwirren meinen Geist.


ich Finde nicht das, daß so schlim ist solange mann es noch leißen kann kann jeder den sinn erkennen

Zitat:
Mein Lehrer hieß Hanno Helbling mit Namen.


Die dreckigen Slums meiner Stadt waren meine Schule und mein Deutschlehrer war der verrostete Lauf einer 45'er. Die gelehrten Sätze waren kurz, aber aussagekräftig: nein nein, bitte nicht, bitte bitte bitte nicht, nein, bitte nicht.
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Asz
WiW (Weib im Web)



Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 2431
Wohnort: Berlin

Beitrag(#1073881) Verfasst am: 26.08.2008, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

@Leila*Obwohl ich eine schöne Sprache liebe und mich gelungene Wortkombinationen ob ihrer wohlklingenden Satzmelodie förmlich ... anmachen Verlegen habe ich doch mehrmalig ähnliche Verständnisschwierigkeiten bei Deinen Postings (Wortmeldungen?) erlebt, wie ateyim sie schon beschrieb. Viele wunderschön aneinandergereihte Wörter, um ein klitzekleines Etwas oder auch eine etwas größere Nichtigkeit auszusagen.
Nichts für ungut Leila*, aber Dein Stil erinnert mich an Manierismus.
Und, obwohl ich Dir und dem, was Du schreibst, eher zugeneigt bin, muß ich zunehmend Deinen Kritikern recht geben. Manchmal erweckst Du den Eindruck, nur zu schreiben um Dich an der Schönheit Deiner Schöpfung zu weiden.

@Ahriman Ich finde, manch einer ist hier zu streng. Oder einfach nur kleinlich. Sicherlich, nur kleinschreibung empfinde ich auch als nachlässige Nichtachtung des Lesers. Andererseits ist auch die deutsche Schriftsprache lebendig. Fehler und Experimente zeigen das. Ich glaube nicht,
daß jemensch fool mit Latein experimentiert. Andererseits ist Übertreibung auch immer etwas, was als störend empfunden wird. Sei es in der Wortwahl oder auch nur der Zahl der Apostrophe.


Nichtsdestotrotz hoffe ich inständig, daß über meine, gewiß zahlreichen (Komma Verlegen ) Fehler hinweggesehen werden kann. Und mein gemeiner Kurzstil Motzen für alle verständlich ist.


Hexe
_________________
Der Gescheitere gibt nach! Ein unübertreffliches Wort. Es begründete die Weltherrschaft der Dummheit
(Marie von Ebner-Eschenbach)
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Leila*
deaktiviert



Anmeldungsdatum: 29.05.2008
Beiträge: 516

Beitrag(#1073925) Verfasst am: 26.08.2008, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Wohlwissend, daß Deutsch keine Sprache ist, die ohne Einfluß anderer – älterer – Sprachen entstand, versuche ich, mich in diesem Forum verständlich zu machen und mir Gehör zu verschaffen. Denn mein innigstes Anliegen ist die Liebe der Menschen zueinander. Meine Schreiberei hier soll lediglich Ausdruck meines Bestrebens sein, die Bereitschaft zu erwecken, einander zu verstehen. Daß mir dies fortlaufend mißlingt, liegt allein an mir. Allmählich erkenne ich, daß Deutsche ihre Muttersprache vernachlässigen. Dies sage ich als eine, die Deutsch als Fremdsprache erlernt hat. – Womöglich bin ich irgendwann, irgendwo stehengeblieben … wahrscheinlich im 19ten Jahrhundert.

Nach der mehrfachen Reform der deutschen Rechtschreibung habe ich mein Gefühl für die deutsche Sprache verloren. Wäre ich mehrfache Millionärin, dann würde ich eine Million ausloben für den, der mir sagen kann, was wann und warum getrennt oder auseinander und warum was groß oder klein geschrieben werden soll. Die restlichen Millionen würde ich in die Sprachförderung investieren. „Ich sterbe“, wie mir einst eine alte Bibliothekarin sagte, „mit meinen alten Büchern.“ Ein Satz, den ich mir mehrmals überlegte. Er hätte also lauten können: „Ich sterbe dereinst mit meinen veralteten Büchern.“

Ihrer gedenkend

Leila*
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28699

Beitrag(#1073946) Verfasst am: 26.08.2008, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Leila* hat folgendes geschrieben:
Wohlwissend, daß Deutsch keine Sprache ist, die ohne Einfluß anderer – älterer – Sprachen entstand, versuche ich, mich in diesem Forum verständlich zu machen und mir Gehör zu verschaffen.


Was soll dieser Satz aussagen? Was hat die Entstehung der deutschen Sprache mit Deinen Beiträgen zu tun? Und warum erzählst Du uns auf so umständliche Weise, dass Du Dich verständlich machen willst. Das will doch jeder, das muss man nicht unbedingt erwähnen.
_________________
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Hornochse
Orthographiefetischist



Anmeldungsdatum: 22.07.2007
Beiträge: 8223
Wohnort: Bundeshauptstadt

Beitrag(#1073952) Verfasst am: 26.08.2008, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Da dies, meinem Rang zufolge, mein Thread sein müsste, melde ich mich auch zu Wort.

Ich freue mich, Beiträge zu lesen, denen man anmerkt, dass der User die deutsche Grammatik und Rechtschreibung beherrscht. Und insgesamt gesehen muss man diesem Forum in dieser Hinsicht m. E. eine gute Note geben.

Allerdings liegt mein Fokus auf dem Inhalt, der transportiert werden soll. Im Endeffekt kommt es nicht darauf an, ob jemand alles klein schreibt oder nicht. Andere User wegen orthographischen Fehlern anzupöbeln ist genauso daneben wie jemanden niederzumachen, weil er sich um einen ausgefallenen, guten Stil bemüht (wie auch immer er bei den anderen ankommen mag).

Ich fand Leila*s Beiträge, soweit ich sie gelesen habe, bisher immer verständlich, wenngleich man sich etwas mehr Mühe geben musste als bei anderen. Wieviel Inhalt in ihnen steckte, sei mal dahingestellt. Völlig aussagelos waren sie m. E. bisher nicht.
_________________
Alles könnte anders sein - und fast nichts kann ich ändern.

- Niklas Luhmann -
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Leila*
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Anmeldungsdatum: 29.05.2008
Beiträge: 516

Beitrag(#1073961) Verfasst am: 26.08.2008, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Rasmus,

Du versuchst, die Welt auf den Kopf zu stellen und die Reihenfolge der Ereignisse umzukehren! Selbst Kindergärtner merken das. Niemals und nirgends kritisierte ich zuerst die Sprache eines andern – ganz im Gegenteil. Stets wurde – und werde ich noch immer – meiner Sprache wegen zuerst kritisiert. Egal, was ich schreibe: auf das Wie legen die Leser Wert, um mir dadurch ihre Mißbilligung meiner Gesinnung zu bekunden. Daß sie dabei verabsäumen, mir etwas Wesentliches zu sagen, indem sie tunlichst vermeiden, auf den Sinn und Inhalt meiner Worte einzugehen, kann nur jemand glauben, der bar jeglicher Menschenkenntnis ist. Ihre billige Rhetorik heißt auf gut Deutsch: Schimpferei.

Gruß von Leila*
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atheist666
dauerhaft gesperrt



Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#1074013) Verfasst am: 26.08.2008, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich darf nochmal darauf zurück kommen, wem dieser Thread hier "gewiedmet" ist und frage von daher, warum dieser Thread im öffentlichen Bereich gepostet wurde und nicht, wie sich dies gehört hätte, im Clubraum.


Zitat:
...vorallem von jenen, die unermüdlich darauf pochen, daß ihrer ‚freigeistigen Gesinnung‘ Ehre erfährt. Diesen Verlogenen widme ich diesen Strang. ...
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Solipsist
Sie verstehen mich nicht richtig.



Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 1015
Wohnort: Franken

Beitrag(#1074019) Verfasst am: 26.08.2008, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat



Mit den Augen rollen
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Hornochse
Orthographiefetischist



Anmeldungsdatum: 22.07.2007
Beiträge: 8223
Wohnort: Bundeshauptstadt

Beitrag(#1074025) Verfasst am: 26.08.2008, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Ich darf nochmal darauf zurück kommen, wem dieser Thread hier "gewiedmet" ist und frage von daher, warum dieser Thread im öffentlichen Bereich gepostet wurde und nicht, wie sich dies gehört hätte, im Clubraum.


Zitat:
...vorallem von jenen, die unermüdlich darauf pochen, daß ihrer ‚freigeistigen Gesinnung‘ Ehre erfährt. Diesen Verlogenen widme ich diesen Strang. ...


Lass dich doch dadurch nicht provozieren. Glaubst du, dass das eine gezielte Aktion gegen das gesamte Forum ist? Und wenn schon; ein müdes Lächeln tut es auch.
_________________
Alles könnte anders sein - und fast nichts kann ich ändern.

- Niklas Luhmann -
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I.R
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 9142

Beitrag(#1074038) Verfasst am: 26.08.2008, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Leila* hat folgendes geschrieben:
Lieber Rasmus,

Du versuchst, die Welt auf den Kopf zu stellen und die Reihenfolge der Ereignisse umzukehren! Selbst Kindergärtner merken das. Niemals und nirgends kritisierte ich zuerst die Sprache eines andern – ganz im Gegenteil. Stets wurde – und werde ich noch immer – meiner Sprache wegen zuerst kritisiert. Egal, was ich schreibe: auf das Wie legen die Leser Wert, um mir dadurch ihre Mißbilligung meiner Gesinnung zu bekunden. Daß sie dabei verabsäumen, mir etwas Wesentliches zu sagen, indem sie tunlichst vermeiden, auf den Sinn und Inhalt meiner Worte einzugehen, kann nur jemand glauben, der bar jeglicher Menschenkenntnis ist. Ihre billige Rhetorik heißt auf gut Deutsch: Schimpferei.

Gruß von Leila*


Wenn man jemanden nicht leiden kann, dann stört einen schon die Art, wie er den Löffel hält. Allerdings ist dies nur die vordere Seite der Medaille. Die hintere, nicht weniger plakative, zeigt jemanden, der sich einen grossen roten Hut aufsetzt und damit durch die Strassen läuft. Bewusst darauf bedacht, gesehen, nicht kalkulierend, ob dieser Besonderheit möglicherweise abgelehnt zu werden. Diese Ablehnung ist albern, kann aber auch durch Verachtung der Rothutlosen hervorgerufen oder verstärkt werden.
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Komodo
Maggots!



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Beitrag(#1074101) Verfasst am: 26.08.2008, 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss zugeben, es kommt mir oft so vor, als würdest du mit deinen ausschweifenden Formulierungen die Inhaltsarmut deiner Beiträge übertünchen wollen, Leila*. Das fällt mir besonders dann auf, wenn ich mir Mühe geben muss, ihn zu verstehen, und merke, das diese Mühe einzig und allein in der Formulierung begründet ist, die der Autor, in diesem Falle du, benutzt, während der Inhalt mit vielleicht einem Viertel der Wörter absolut adäquat wiedergegeben werden könnte. In einem solchen Fall denke ich immer folgende Gedanken: Red' nicht um den heißen Brei herum, sondern komm endlich zur Sache.

Es fällt mir schwer, mir die Gründe für einen derartig umständlichen Sprachgebrauch auszumalen. Vielleicht ist mir als Muttersprachler der Gedanke, Sprache abseits literarischer und stilistischer Ebenen, in einer alltagsnahen Situation, in der Exaktheit relevanter als Schönheit ist, einfach nur Fremd. Oder vielleicht ist dir als Nicht-Muttersprachlerin der Umstand, dass in der Wirklichkeit niemals so gesprochen wurde und wird, fremd, obwohl bei jeder Sprache derlei Unterschiede zwischen hypothetisch möglicher, schöner, literarischer Formulierung und tatsächlich sinnvoller Formulierung existiert. Ich weiß es nicht.


Jedenfalls ist Kritik an deinem Sprachstil durchaus berechtigt.
Sprache ist Kommunikation. Immer, selbst als Kunst. Überwiegt die Kunst aber die Kommunikation, ist das keine Sprache. Nur Bytes.
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atheist666
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Beiträge: 8494

Beitrag(#1074148) Verfasst am: 26.08.2008, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hornochse hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:



Zitat:


... Glaubst du, dass das eine gezielte Aktion gegen das gesamte Forum ist? Und wenn schon; ein müdes Lächeln tut es auch.


Ehrlich gestanden ich weiß es nicht, nur...es ist schon das Zweitemal das Leila* im öffentlichen Bereich so einen Thread startet.
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tridi
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Beiträge: 7933

Beitrag(#1074202) Verfasst am: 26.08.2008, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

mir gefaellt es durchaus, wenn jemand einen sprachstil verwendet, der, wie soll ichs beschreiben, etwas altmodisch oder vielleicht leicht uebertrieben hochsprachlich ist. besser als modernes kauderwelsch, bei dem rechtschreibung und grammatik verloren gegangen sind.

letztendlich aber akzeptiere ich einfach bei jedem, wie er schreibt - naja, jedenfalls solange, wie man es noch halbwegs problemlos verstehen kann.

aber eh ich lang darueber lamentiere... wenn ich das lese:

Leila* hat folgendes geschrieben:
Dies sage ich als eine, die Deutsch als Fremdsprache erlernt hat.


wenn ich das lese, dann werd ich die sprache niemals kritisieren, dann hab ich nur noch hochachtung... denn ich fuerchte, ich werde nie eine fremdsprache so gut koennen. englisch und niederlaendisch sind meine besten fremdsprachen, aber von leila*s deutsch bin ich meilenweit entfernt. (ich haette nie gemerkt, dass das nicht ihre muttersprache ist.)

bei fremdsprachen bin ich froh, wenn ich mich ueberhaupt vernuenftig verstaendlich machen kann, und welchen sprachstil ich dabei anwende, ist mir relativ egal. natuerlich wuerde der stil beeinflusst von dem, was ich grad lese (liest du aeltere deutsche texte, leila*?), und wohl auch von meiner eigenen muttersprache.

ich verstehe auch, dass einen in solcher situation verwirrt, wenn andere ein verschliffeneres deutsch benutzen oder fehler machen (zB dass/das). damit allerdings muss man leben, wenn man an foren teilnimmt. wenn ich mich in fuer mich fremdsprachlichen foren rumtreibe, staune ich auch manchmal, nehme das aber eher als interessantes lehrstueck fuer mich, wie die jeweilige sprache aussieht, wenn grad mal nicht so fein und druckreif gesprochen wird. (beim lesen von buechern wuerde man das nie lernen Smilie )

kleinschreibung: natuerlich ist das irgendwo einfach faulheit. ich habe zeitweise extrem viel geschrieben, und da spart das einfach zeit... geht einfach schneller, zumindest fuer mich. und den schreibstil, der damals angebracht war, den hab ich halt bis heute behalten (bin immernoch unverbesserlicher umlautvermeidender kleinschreiber).
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#1074212) Verfasst am: 26.08.2008, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hat hier mal jemand dran gedacht, das Deutsch für Leila* vielleicht gar keine Fremdsprache ist.
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