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Der Biathlon-Thread
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Hucklebuck
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Anmeldungsdatum: 25.11.2008
Beiträge: 996

Beitrag(#1185898) Verfasst am: 19.01.2009, 01:30    Titel: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

Ich denke, aus aktuellem Anlass könnte man sich ja mal ein wenig über Biathlon austauschen!
Neben dem Vergnügen, dieser attraktivsten aller Wintersportarten zuzusehen, nerven mich auch ein paar Dinge: 1. Die seit ca. 2-3 Jahren miserablen Schießleistungen, insbesondere bei den Männern, und neuerdings auch extrem bei den Frauen, besonders bei Magdalena Neuner, die ohne ihre fast schon verdächtig schnellen Laufleistungen trotzdem immer mal wieder in der Lage ist, einen Sieg zu landen. Besonders in den Staffeln ist es oft ein absolutes Grausen, den früher so sicher schießenden Deutschen zuzusehen, wenn sie es mal wieder pro Person auf mindestens 2 bis 3 Nachlader bringen, und die anderen Mannschaften durch schnelles und sicheres Schießen vorbeiziehen.
2. Die typisch deutsche Krankheit (auch bei sämtlichen Ballsportarten zu beobachten), daß von den zahlreichen Juniorenweltmeistern und sonstigen Talenten kaum eines rechtzeitig im Erwachsenenbereich ins kalte Wasser der internationalen Wettbewerbe geworfen wird, um die entsprechende Wettkampfhärte zu bekommen und sich an die Leistungselite heranzutasten. Ausnahmen, wie Magdalena Neuner, bestätigen die Regel.
Gerade im Biathlon herrscht eine unglaubliche Medienpräsenz, die Gelder fließen, aber statt talentiertem Nachwuchs sieht man z.B. bei den Männern permanent Leute wie Lang, Stephan, Wolf und Birnbacher (alle ca. zw. 25 und 31), die zwar halbwegs solide laufen und schießen, aber erkennbar kein Entwicklungspotential haben. Man kann zwar sehen, daß sie offensichtlich viel Zeit im Kraftraum verbringen, aber dementsprechend steif und unflexibel staksen sie dann auch durch die verschneiten Wälder.
Würde mich mal interessieren, ob unter den Usern vielleicht noch mehr Biathlon-Liebhaber sind, vielleicht sogar Leute, die das selber mal betrieben haben oder sonstige Fachkenntnisse mitbringen.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30630

Beitrag(#1185960) Verfasst am: 19.01.2009, 02:43    Titel: Antworten mit Zitat

Kein Nachwuchs? Z.B. Arnd Pfeiffer hat doch beim Staffelrennen in Oberhof einen recht spektakulären Weltcup-Einstand hingelegt.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44343
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1185965) Verfasst am: 19.01.2009, 02:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mir frueher oefters Biathlonuebertragungen angeschaut. Der Sport hat was. Hier in Kanada wird das aber leider nicht so oft live uebertragen.

Bin immer noch absoluter Forsberg-Fan. Wie souveraen die Frau frueher im Schiessstand aufgeraeumt hat war immer eine Augenweide, sogar wenn sie in Fuehrung lag und man eigentlich glaubte, jetzt kommt ein "Sicherheitsschiessen", rein in den Schiessstand, Schnellfeuereinlage, natuerlich 0 und dann locker weiter ins Ziel. Ich glaube so eine kommt eh nie wieder.
Sogar wie sie einmal eine Riesensiegesserie beendete, das wird ihr niemals jemand nachmachen. Nach 8 Siegen oder so in Folge, beim letzten Schiessen raeumt sie klar in Fuehrung liegend souveraen alle 5 Scheiben ab....leider auf der falschen Schiessbahn...und faehrt ins Ziel. Sie wurde natuerlich Letzte. Zieht man jedoch ihre Strafminuten ab, so haette sie wieder mal mit ueber einer Minute Vorsprung gewonnen. Sie laechelte trotzdem im Ziel. Ein wahrer Champion halt.

Gruss, Bernie
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Hucklebuck
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Anmeldungsdatum: 25.11.2008
Beiträge: 996

Beitrag(#1185982) Verfasst am: 19.01.2009, 04:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Kein Nachwuchs? Z.B. Arnd Pfeiffer hat doch beim Staffelrennen in Oberhof einen recht spektakulären Weltcup-Einstand hingelegt.


Tja, mit nem Namen habe ich am Anfang auch so n Problem gehabt: Der heißt anscheinend nicht Pfeiffer mit 3 F, sondern tatsächlich Peiffer.
Aber egal: Der ist nach langer Zeit tatsächlich mal wieder die Ausnahme von der Regel. Hatte n starken Einstand, vor allen Dingen in der Staffel, das stimmt. Leider konnte er das diese Woche beim Weltcup nicht bestätigen.
Andere Nationen sind mit ihren Nachwuchshoffnungen da schon weiter, wenn ich da nur an Emil Hegle Svendsen denke, der ja trotz seiner erst 22 Jahre schon die Nachfolge von Björndalen angetreten hat, obwohl der immer noch am Siegen ist.
Gestern haben die Österreicher ja auch einen erst 21jährigen aufs Siegerpodest gebracht.
Allerdings bin ich sowohl bei den Österreichern als auch bei den mir sowieso unsympathischen Russen in Bezug auf Doping nicht so sicher, wie ich deren Leistungen zu bewerten habe, immerhin hatten die ja schon diverse Fälle in der Vergangenheit. Diese Medwetsewa bei den Russen, die jetzt wieder stark ist, wurde ja als Olga Pylewa 2006 auch schon wegen Doping 2 Jahre gesperrt.
Gerade die Russen waren ja durchgängig in den letzten Wochen gerade im Laufen extrem gleichmäßig stark. Jetzt kurz vor der WM sind sie urplötzlich wieder nur noch besserer Durchschnitt, als wäre da vorsorglich schon irgendwas wieder abgesetzt worden, damit man es bei der WM nicht mehr nachweisen kann.
Aber man soll ja niemanden ohne Nachweis verdächtigen, allerdings kann ich mein Mißtrauen einfach nicht abchalten...
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Kiki
ist sicher nicht Eso



Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 15062
Wohnort: Ulm

Beitrag(#1186217) Verfasst am: 19.01.2009, 14:23    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

Hucklebuck hat folgendes geschrieben:

Neben dem Vergnügen, dieser attraktivsten aller Wintersportarten zuzusehen, nerven mich auch ein paar Dinge: 1. Die seit ca. 2-3 Jahren miserablen Schießleistungen, insbesondere bei den Männern, und neuerdings auch extrem bei den Frauen, besonders bei Magdalena Neuner, die ohne ihre fast schon verdächtig schnellen Laufleistungen trotzdem immer mal wieder in der Lage ist, einen Sieg zu landen. Besonders in den Staffeln ist es oft ein absolutes Grausen, den früher so sicher schießenden Deutschen zuzusehen, wenn sie es mal wieder pro Person auf mindestens 2 bis 3 Nachlader bringen, und die anderen Mannschaften durch schnelles und sicheres Schießen vorbeiziehen.
2. Die typisch deutsche Krankheit (auch bei sämtlichen Ballsportarten zu beobachten), daß von den zahlreichen Juniorenweltmeistern und sonstigen Talenten kaum eines rechtzeitig im Erwachsenenbereich ins kalte Wasser der internationalen Wettbewerbe geworfen wird, um die entsprechende Wettkampfhärte zu bekommen und sich an die Leistungselite heranzutasten. Ausnahmen, wie Magdalena Neuner, bestätigen die Regel.
Gerade im Biathlon herrscht eine unglaubliche Medienpräsenz, die Gelder fließen, aber statt talentiertem Nachwuchs sieht man z.B. bei den Männern permanent Leute wie Lang, Stephan, Wolf und Birnbacher (alle ca. zw. 25 und 31), die zwar halbwegs solide laufen und schießen, aber erkennbar kein Entwicklungspotential haben. Man kann zwar sehen, daß sie offensichtlich viel Zeit im Kraftraum verbringen, aber dementsprechend steif und unflexibel staksen sie dann auch durch die verschneiten Wälder.
Würde mich mal interessieren, ob unter den Usern vielleicht noch mehr Biathlon-Liebhaber sind, vielleicht sogar Leute, die das selber mal betrieben haben oder sonstige Fachkenntnisse mitbringen.


Sag mal, meinst du wirklich, dass du regelmäßig Biathlon schaust? Die zwei von mir hervorgehobenen Aspekte lassen da bei mir leichte Zweifel aufkommen. Ich habe jedes Rennen geschaut und kann erstens sagen, dass Neuner ohne Training auch allen hinterherläuft. Nur die letzten Rennen war sie wieder fit genug um davon zu laufen. Und zweitens sind nicht alle Jungs, die du genannt hast, "so alt". Der gute Christoph Stephan ist erst jetzt gerade 23 geworden, Kramer hat ja schon Arnd Peiffer genannt, und was ist mit Daniel Böhm? Bei den Frauen laufen Anne Preussler und Neuner und im IBU Cup noch viele mehr, die alle gut mithalten und auch durchgetauscht werden. Nach der WM soll doch wieder eine hochgeholt werden.

Und was das Schießen angeht... also zumindest Neuner, Wilhelm, Henkel, Rösch, Stephan sind konstant, wenn nicht besser geworden... Und wie Russen zu schießen kann niemand verlangen....
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Tassilo
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Beiträge: 7361

Beitrag(#1186223) Verfasst am: 19.01.2009, 14:28    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

Hucklebuck hat folgendes geschrieben:
2. Die typisch deutsche Krankheit (auch bei sämtlichen Ballsportarten zu beobachten), daß von den zahlreichen Juniorenweltmeistern und sonstigen Talenten kaum eines rechtzeitig im Erwachsenenbereich ins kalte Wasser der internationalen Wettbewerbe geworfen wird, um die entsprechende Wettkampfhärte zu bekommen und sich an die Leistungselite heranzutasten.

Es gibt halt leider nur 7 Startplätze. Soll man Siegaspiranten aussetzen lassen, damit Neulinge starten können?
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beachbernie
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Beiträge: 44343
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1186694) Verfasst am: 19.01.2009, 22:26    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

Hucklebuck hat folgendes geschrieben:

2. Die typisch deutsche Krankheit (auch bei sämtlichen Ballsportarten zu beobachten), daß von den zahlreichen Juniorenweltmeistern und sonstigen Talenten kaum eines rechtzeitig im Erwachsenenbereich ins kalte Wasser der internationalen Wettbewerbe geworfen wird, um die entsprechende Wettkampfhärte zu bekommen und sich an die Leistungselite heranzutasten. Ausnahmen, wie Magdalena Neuner, bestätigen die Regel.
Gerade im Biathlon herrscht eine unglaubliche Medienpräsenz, die Gelder fließen, aber statt



Ich weiss nicht....man kann junge Talente auch dadurch "verbrennen", dass man sie zu frueh ins kalte Wasser schmeisst. Im Zweifelsfall ist der Trainer die Instanz, die entscheidet, ab wann ein Talent "reif" ist und der wird auch dafuer bezahlt....
Vielleicht liegt die augenblickliche Ebbe im deutschen Biathlon ja auch daran, dass einfach nicht mehr soviele Aussnahmesportler nachkommen, wie es sie in der Bluetezeit mal gab? Und vielleicht kommt das ja auch irgendwann mal wieder? Eine Uschi Disl oder einen Ricco Gross kann mal halt nicht nach Plan "zuechten", solche Talente tauchen manchmal auf und manchmal halt nicht. Auch andere Biathlonnationen haben aehnliche Durststrecken zwischen den "grossen Zeiten". Ich glaube das gehoert dazu im Sport und man sollte da nicht zuviel kuenstlichen Druck aufbauen. Biathlon ist auch dann ein schoener Sport, wenn "die anderen" mehr Podestplaetze abraeumen als die deutschen. Ich persoenlich erfreue mich uebrigens an Ausnahmesportlern egal wo sie herkommen. Ob die Disl, Forsberg oder Niogret heissen, Gross oder Bjoerndalen. Sind (waren) alle ganz grosse Sportler, denen ich ihre Erfolge gerne goenne.

Gruss, Bernie
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Tassilo
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Beiträge: 7361

Beitrag(#1187189) Verfasst am: 20.01.2009, 13:06    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Vielleicht liegt die augenblickliche Ebbe im deutschen Biathlon ja auch daran, dass einfach nicht mehr soviele Aussnahmesportler nachkommen, wie es sie in der Bluetezeit mal gab?


Es gab in dieser Saison schon einige Siege - und zwar von ganz unterschiedlichen Personen (Greis, Beck, Hauswald, Neuner, Wilhelm). Eine Ebbe kann ich nicht erkennen.
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Kiki
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Wohnort: Ulm

Beitrag(#1187217) Verfasst am: 20.01.2009, 13:53    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

Tassilo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Vielleicht liegt die augenblickliche Ebbe im deutschen Biathlon ja auch daran, dass einfach nicht mehr soviele Aussnahmesportler nachkommen, wie es sie in der Bluetezeit mal gab?


Es gab in dieser Saison schon einige Siege - und zwar von ganz unterschiedlichen Personen (Greis, Beck, Hauswald, Neuner, Wilhelm). Eine Ebbe kann ich nicht erkennen.


Jo, ich auch nicht.
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Hucklebuck
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Beiträge: 996

Beitrag(#1187472) Verfasst am: 20.01.2009, 19:09    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

Kiki hat folgendes geschrieben:
Hucklebuck hat folgendes geschrieben:

Neben dem Vergnügen, dieser attraktivsten aller Wintersportarten zuzusehen, nerven mich auch ein paar Dinge: 1. Die seit ca. 2-3 Jahren miserablen Schießleistungen, insbesondere bei den Männern, und neuerdings auch extrem bei den Frauen, besonders bei Magdalena Neuner, die ohne ihre fast schon verdächtig schnellen Laufleistungen trotzdem immer mal wieder in der Lage ist, einen Sieg zu landen. Besonders in den Staffeln ist es oft ein absolutes Grausen, den früher so sicher schießenden Deutschen zuzusehen, wenn sie es mal wieder pro Person auf mindestens 2 bis 3 Nachlader bringen, und die anderen Mannschaften durch schnelles und sicheres Schießen vorbeiziehen.
2. Die typisch deutsche Krankheit (auch bei sämtlichen Ballsportarten zu beobachten), daß von den zahlreichen Juniorenweltmeistern und sonstigen Talenten kaum eines rechtzeitig im Erwachsenenbereich ins kalte Wasser der internationalen Wettbewerbe geworfen wird, um die entsprechende Wettkampfhärte zu bekommen und sich an die Leistungselite heranzutasten. Ausnahmen, wie Magdalena Neuner, bestätigen die Regel.
Gerade im Biathlon herrscht eine unglaubliche Medienpräsenz, die Gelder fließen, aber statt talentiertem Nachwuchs sieht man z.B. bei den Männern permanent Leute wie Lang, Stephan, Wolf und Birnbacher (alle ca. zw. 25 und 31), die zwar halbwegs solide laufen und schießen, aber erkennbar kein Entwicklungspotential haben. Man kann zwar sehen, daß sie offensichtlich viel Zeit im Kraftraum verbringen, aber dementsprechend steif und unflexibel staksen sie dann auch durch die verschneiten Wälder.
Würde mich mal interessieren, ob unter den Usern vielleicht noch mehr Biathlon-Liebhaber sind, vielleicht sogar Leute, die das selber mal betrieben haben oder sonstige Fachkenntnisse mitbringen.


Sag mal, meinst du wirklich, dass du regelmäßig Biathlon schaust? Die zwei von mir hervorgehobenen Aspekte lassen da bei mir leichte Zweifel aufkommen. Ich habe jedes Rennen geschaut
Tja, Freund der aufgehenden Wintersonne, ich habe nicht behauptet, zu den Wahnsinnigen zu gehören, die sich JEDES RENNEN ansehen, schließlich gehöre ich zur täglich zu "normaler" Zeit arbeitenden Bevölkerung.
Allerdings sehe ich Biathlon konstant seit ca. 30 Jahren, auch sonstigen Sport, seit ich als Kind 68 meine ersten olympischen Spiele verfolgt habe und habe selber auch mehrere Sportarten, u.a. Rennrudern im Leistungsbereich, betrieben bzw. bin immer noch sportlich aktiv.
Ich weiß also einigermaßen, von was ich rede...
Zitat:

und und kann erstens sagen, dass Neuner ohne Training auch allen hinterherläuft.
Ja und???
Was soll mir das sagen? Jeder weiß, daß Neuner eher fliegt als Ski läuft, wenn sie gut trainiert hat! Das ändert nichts an der Tatsache, daß man bei solchen Laufleistungen hin und wieder schon ins Grübeln kommt. Nicht mal Björndalen in seinen ganz starken Jahren war ähnlich überlegen. Man müsste ja heutzutage entweder blind oder naiv sein, um solche Gedanken nicht zu haben. Die M. Neuner kann ja trotzdem "sauber" sein, wer weiß?
Zitat:

Nur die letzten Rennen war sie wieder fit genug um davon zu laufen. Und zweitens sind nicht alle Jungs, die du genannt hast, "so alt". Der gute Christoph Stephan ist erst jetzt gerade 23 geworden,
Deshalb habe ich von ca. geredet, halbwegs sorgfältig musst Du schon lesen...
Zitat:
Kramer hat ja schon Arnd Peiffer genannt, und was ist mit Daniel Böhm?
Ja, was ist denn nun mit ihm. Sags mir!
Zitat:

Bei den Frauen laufen Anne Preussler und Neuner und im IBU Cup noch viele mehr, die alle gut mithalten und auch durchgetauscht
"Gut mithalten" tut man auch, wenn man 10. oder 20. wird: Das kann nicht der Anspruch DER Biathlon-Nation Deutschland sein - und ist es auch nicht. Bei diesen finanziellen, organisatorischen und medialen Rahmenbedingungen erwarte ich grundsätzlich, daß deutsche Läufer permanent im absoluten Vorderfeld zu sehen sind, auch wenn die Weltspitze sehr eng zusammengerückt ist. Das gilt nicht nur für die Frauen, sondern auch für die Männer...
Und von "Durchtauschen" im Weltcup kann man doch nur im Ausnahmefall reden, insbesondere wieder bei den Männern. Der Name `Preussler` ist mir auch schon mal untergekommen, das kann aber auch in diesem ominösen Europacup oder wie man das genau nennt, gewesen sein. Im Weltcup ist sie jedenfalls noch nicht auffällig geworden, und nur das zählt.
Zitat:

werden. Nach der WM soll doch wieder eine hochgeholt werden.
Eben. Nach der WM.
Und was bedeutet eigentlich "hochgeholt"???
Junge Sportler mit Talent und Ambitionen brauchen das frühe Heranführen an die absolute Weltspitze im Erwachsenenbereich.
Daran mangelt es bei den Deutschen erheblich. Wo andere Länder aus der Nachwuchsnot eine Tugend machen und jedes Talent frühzeitig bei internationalen Wettbewerben einsetzen, machen die Deutschen aus dem Nachwuchs-Überangebot einen Untugend...
Von den Leuten ab Mitte 20 (Männer), die hinter Greis und Rösch kommen, hat jedenfalls noch keiner nachgewiesen, daß sie das Zeug haben, auch mal was zu reißen, was besser ist wie ein 5. oder 7. Platz, von Wolfs 3.Platz bei der letzten WM mal abgesehen. Und von gelegentlichen Staffelwettbewerben, bei denen eher wegen der Schwäche der anderen als der eigenen Stärke mal ein 2. oder 3. Platz abfällt, sollte man sich nicht den Blick fürs Wesentliche vernebeln lassen...
Zitat:


Und was das Schießen angeht... also zumindest Neuner, Wilhelm, Henkel, Rösch, Stephan sind konstant, wenn nicht besser geworden...
Falsch: Gerade Henkel hat in letzter Zeit vogelwild danebengeballert, daß mir die Haare zu Berge standen.
Und Neuner und Rösch haben es bis jetzt noch nie fertig gebracht, länger wie ein Drittel einer Saison mal konstant gut zu schießen...
Zitat:

Und wie Russen zu schießen kann niemand verlangen....

[/quote] Versteh ich nicht. Wieso denn nicht, sind das Mutanten???[quote]
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Hucklebuck
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Beiträge: 996

Beitrag(#1187473) Verfasst am: 20.01.2009, 19:13    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

Tassilo hat folgendes geschrieben:
Hucklebuck hat folgendes geschrieben:
2. Die typisch deutsche Krankheit (auch bei sämtlichen Ballsportarten zu beobachten), daß von den zahlreichen Juniorenweltmeistern und sonstigen Talenten kaum eines rechtzeitig im Erwachsenenbereich ins kalte Wasser der internationalen Wettbewerbe geworfen wird, um die entsprechende Wettkampfhärte zu bekommen und sich an die Leistungselite heranzutasten.

Es gibt halt leider nur 7 Startplätze. Soll man Siegaspiranten aussetzen lassen, damit Neulinge starten können?

Wo haben wir denn immer 7 Siegaspiranten???
Bei den Frauen zähle ich 4, im Höchstfall 5, und bei den Männern im Moment nicht EINEN!!!
Rösch ist ein Aspirant fürs Treppchen, aber für einen Sieg müsste er einen Tick schneller laufen und vor allen Dingen besser schießen!
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Hucklebuck
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Anmeldungsdatum: 25.11.2008
Beiträge: 996

Beitrag(#1187635) Verfasst am: 20.01.2009, 22:21    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hucklebuck hat folgendes geschrieben:

2. Die typisch deutsche Krankheit (auch bei sämtlichen Ballsportarten zu beobachten), daß von den zahlreichen Juniorenweltmeistern und sonstigen Talenten kaum eines rechtzeitig im Erwachsenenbereich ins kalte Wasser der internationalen Wettbewerbe geworfen wird, um die entsprechende Wettkampfhärte zu bekommen und sich an die Leistungselite heranzutasten. Ausnahmen, wie Magdalena Neuner, bestätigen die Regel.
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Ich weiss nicht....man kann junge Talente auch dadurch "verbrennen", dass man sie zu frueh ins kalte Wasser schmeisst.
Bei allem Respekt, aber diese Haltung ist derartig erzkonservativ, altbacken und typisch deutsch, daß ich mich ernsthaft frage, ob Du vielleicht noch zur Generation Herberger gehörst. Man hört sowas ja ab und zu noch von Fussballtrainern, die, auf die 70 zugehen. Unter anderem dieser Haltung hat Deutschland 30 Jahre Rumpel-Fussball zu verdanken, während seit dieser Zeit "junge Talente" aus anderen Nationen Deutschland im internationalen Fussball eine lange Nase drehen, Aufzählungen erübrigen sich eigentlich, weil man dann aus dem Zählen nicht mehr rauskommt. Stellvertretend nur: Pele, der als 17jähriger für Brasilien debütierte.
Zitat:

Im Zweifelsfall ist der Trainer die Instanz, die entscheidet, ab wann ein Talent "reif" ist und der wird auch dafuer bezahlt....

Ja klar, hört sich schön an, könnte auch im Idealfall so sein. Nur daß der Trainer von heute nicht nur im Interesse des "Talentes" entscheidet, sondern im Interesse des kurzfristigen Erfolges - schließlich will er ja seine gut bezahlte Stellung sichern. Das dürfte so für jede Sportart gelten. Das ist natürlich international auch so, nur daß woanders schon lange begriffen wurde, daß die Förderung von Talenten nachhaltig und langfristig am ehesten sportlichen Erfolg bringt. In Deutschland wird in erster Linie immer das vermeintliche Risiko betont, im Ausland wird vorrangig die Chance gesehen, die im Einsatz liegt.
Gerade am Beispiel des Sports, explizit an mangelnden Einsatzchancen für junge Talente bzw. ihrer nachhaltigen Förderung (auch durch das gefordert-werden) zeigt sich die Verknöcherung der deutschen Gesellschaft...
Zitat:

Vielleicht liegt die augenblickliche Ebbe im deutschen Biathlon ja auch daran, dass einfach nicht mehr soviele Aussnahmesportler nachkommen, wie es sie in der Bluetezeit mal gab?
Siehe oben, erzkonservatives Argument.
Zitat:

Und vielleicht kommt das ja auch irgendwann mal wieder? Eine Uschi Disl oder einen Ricco Gross kann mal halt nicht nach Plan "zuechten", solche Talente tauchen manchmal auf und manchmal halt nicht.
Nö, lange schon widerlegt...
Talentförderung ist quasi wie Mathematik: alles eine Sache von Wahrscheinlichkeiten, denn je intensiver und nachhaltiger Talente gefördert und gefordert werden, um so sicherer ist der langfristige sportliche Erfolg. Wieder ein Beispiel aus dem Fußball: Das Jugendinternat der Franzosen, dessen Konzept sich jetzt der DFB als leuchtendes Vorbild auserkoren hat: Nach den Anfangsjahren in den Achtzigern sprudelt der französische Fussball vor Talenten, die Profi-Stars werden, nur so über...
Zitat:

Auch andere Biathlonnationen haben aehnliche Durststrecken zwischen den "grossen Zeiten". Ich glaube das gehoert dazu im Sport und man sollte da nicht zuviel kuenstlichen Druck aufbauen. Biathlon ist auch dann ein schoener Sport, wenn "die anderen" mehr Podestplaetze abraeumen als die deutschen.

Keine Frage, stimme zu. Allerdings müssen es auch nicht permanent Russen sein.
Zitat:

Ich persoenlich erfreue mich uebrigens an Ausnahmesportlern egal wo sie herkommen. Ob die Disl, Forsberg oder Niogret heissen, Gross oder Bjoerndalen. Sind (waren) alle ganz grosse Sportler, denen ich ihre Erfolge gerne goenne.

Gruss, Bernie

Übrigens hat König Ole Einar Björndalen schon seit längerer Zeit eine Art "Patenschaft" über den Emil Hegle Svendsen übernommen, um ihn zu seinem Nachfolger aufzubauen, obwohl er selber plant, mindestens bis zu den nächsten Spielen und darüber hinaus weiterzumachen. Auch etwas, was im deutschen Sport mit seiner eitlen und verlogenen Günstlingswirtschaft (nicht nur unter den Funktionären) nicht denkbar ist...
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Tassilo
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Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 7361

Beitrag(#1213344) Verfasst am: 14.02.2009, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hucklebuck hat folgendes geschrieben:
Gerade die Russen waren ja durchgängig in den letzten Wochen gerade im Laufen extrem gleichmäßig stark. Jetzt kurz vor der WM sind sie urplötzlich wieder nur noch besserer Durchschnitt, als wäre da vorsorglich schon irgendwas wieder abgesetzt worden, damit man es bei der WM nicht mehr nachweisen kann.
Aber man soll ja niemanden ohne Nachweis verdächtigen, allerdings kann ich mein Mißtrauen einfach nicht abchalten...

Sehr glücklich
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Kiki
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
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Beitrag(#1213367) Verfasst am: 14.02.2009, 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Also irgendwie ist mir die Technik in Korea etwas suspekt. Alles wird irgendwie falsch angezeigt...
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Beiträge: 7361

Beitrag(#1213375) Verfasst am: 14.02.2009, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Kiki hat folgendes geschrieben:
Also irgendwie ist mir die Technik in Korea etwas suspekt. Alles wird irgendwie falsch angezeigt...

Nervt mich auch. Aber trotz der mangelhaften Technik, der schlecht präparierten Strecke (zumindest bei den Frauen) und den widrigen Windbedingungen gibt es ja schon einen Doppelsieg für die deutschen Frauen.
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Kiki
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
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Beitrag(#1213386) Verfasst am: 14.02.2009, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Tassilo hat folgendes geschrieben:
Kiki hat folgendes geschrieben:
Also irgendwie ist mir die Technik in Korea etwas suspekt. Alles wird irgendwie falsch angezeigt...

Nervt mich auch. Aber trotz der mangelhaften Technik, der schlecht präparierten Strecke (zumindest bei den Frauen) und den widrigen Windbedingungen gibt es ja schon einen Doppelsieg für die deutschen Frauen.


Und einen Vierfachsieg für die Norweger.

Wenn man sich jetzt den Gesamtweltcup anguckt, dann sind bei den Frauen plötzlich überall die Deutschen vorne, weil Iourieva und Akhatova beide nicht mehr in der Wertung geführt werden.
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#1213442) Verfasst am: 14.02.2009, 14:26    Titel: Re: Der Biathlon-Thread Antworten mit Zitat

Tassilo hat folgendes geschrieben:
Hucklebuck hat folgendes geschrieben:
2. Die typisch deutsche Krankheit (auch bei sämtlichen Ballsportarten zu beobachten), daß von den zahlreichen Juniorenweltmeistern und sonstigen Talenten kaum eines rechtzeitig im Erwachsenenbereich ins kalte Wasser der internationalen Wettbewerbe geworfen wird, um die entsprechende Wettkampfhärte zu bekommen und sich an die Leistungselite heranzutasten.

Es gibt halt leider nur 7 Startplätze. Soll man Siegaspiranten aussetzen lassen, damit Neulinge starten können?


Selbstverständlich sollte man das eigentlich. Vom eigentlichen Sinn sportlichen Bewegens, derdem TV-Sport ferne liegt, wäre selbst das noch potentiell unterhaltsamer als ewig die (vermeintliche?) Gier der (verblödeten, Sachunkundigen<sup>1</sup> Zuschauer nach höher, schneller, weiter, siegreicher zu befriedigen.


1: Sachunkundig ist für mich durchaus beispielsweise der Fußballgucker, der zwar sämtliche Statistiken seit Kriegsende auswendig weiss und von jedem Spieler "seiner" Manschaft die Toilettenpapiermarke kennt, jedoch von Technik, Trainingslehre, Taktik der Sportart nur weiss, was ihm der "kicker" oder Netzer und Delling berichteten.
Also rein gar nichts.
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Kiki
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Beiträge: 15062
Wohnort: Ulm

Beitrag(#1214236) Verfasst am: 15.02.2009, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Hilfe, es sind gerade mindestens 10 Läufer falsch abgebogen...

edit: Kann sein, dass die alle disqualifiziert werden..
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Beitrag(#1214300) Verfasst am: 15.02.2009, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich hab mir frueher oefters Biathlonuebertragungen angeschaut. Der Sport hat was. Hier in Kanada wird das aber leider nicht so oft live uebertragen.


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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#1214777) Verfasst am: 15.02.2009, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich hab mir frueher oefters Biathlonuebertragungen angeschaut. Der Sport hat was. Hier in Kanada wird das aber leider nicht so oft live uebertragen.


Zieh um nach Good Old Germany. Cool


...oder nach Vancouver, da gibt es das in einem Jahr live....ganz ohne Uebertragung... zwinkern
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Hucklebuck
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Beitrag(#1215668) Verfasst am: 16.02.2009, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Die Russen haben es sich jetzt ja wohl für die nächsten Jahrzehnte verscherzt - mit Recht, wie ich meine: In Punkte Dopingverseuchung, Dummdreistigkeit, Ignoranz und nationalistischer Selbstgerechtigkeit können sich diese Brüder mit den Chinesen und Amis in einer eigenen Liga treffen. Sollte mir jedenfalls recht sein, die können von mir aus auch ihre eigenen olympischen Spiele machen...
Dagegen hatte das Funkenmariechen auf Brettern Magda Neuner ja beim Jagdstart fast wieder ihren Rekord von 5 Fehlschüssen beim letzten Stehendschiessen erreicht. Wohl aus Zufall hat sie dann ja doch noch eine Scheibe angekratzt.
Bei den Juniorinnen ist übrigens schon eine "genauso gute" Nachfolgerin in Sicht. Die hat doch tatsächlich auf Grund ihrer irrsinnigen Laufstärke trotz 8! Fehlschüssen einen Titel bei der Junioren-WM vor ein paar Tagen geholt.
Magdalena Neuner ist jedenfalls im Ausland schon eine Running Gag...
Die Männer haben jedenfalls auch mal wieder nachgewiesen, daß die Stärke beim Schießen eine ehemalige ist, die Laufstärksten waren die Deutschen ja noch nie: Man sollte sich endlich mal skandinavische Trainer holen, die technisch sauberes Laufen trainieren lassen, und nicht dieses von Kraftpaketen durch die Landschaft gestampfte Techno-Gestolper, was sich besonders bei schweren Bedingungen wie in Südkorea negativ bemerkbar macht...
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Kiki
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
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Beitrag(#1215669) Verfasst am: 16.02.2009, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Also mit der Morddrohung ist jetzt endgültig das Fass übergelaufen...
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Wolf
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Anmeldungsdatum: 23.08.2004
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Beitrag(#1215734) Verfasst am: 16.02.2009, 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

Kiki hat folgendes geschrieben:
Also mit der Morddrohung ist jetzt endgültig das Fass übergelaufen...
Frage
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Trish:(
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30630

Beitrag(#1215737) Verfasst am: 16.02.2009, 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
Kiki hat folgendes geschrieben:
Also mit der Morddrohung ist jetzt endgültig das Fass übergelaufen...
Frage


http://www.sueddeutsche.de/sport/843/458494/text/
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#1215762) Verfasst am: 16.02.2009, 23:59    Titel: Antworten mit Zitat

Kiki hat folgendes geschrieben:
Also mit der Morddrohung ist jetzt endgültig das Fass übergelaufen...



Tja....wenn halt irgendwelche Patridioten ihre "nationale Ehre" beeintraechtigt sehen, dann ist denen im Grunde genommen alles zuzutrauen. Jetzt waere eigentlich ein lustiges Fahnenverbrennen als Antwort angesagt.

Ich bin ohnehin dafuer den ganzen unzeitgemaessen nationalen Mummenschanz bei Sportveranstaltungen generell abzuschaffen, auf "Nationalmannschaften", Fahnen und Hymnen bewusst zu verzichten und den Sport in den Mittelpunkt zu stellen, dann hoert dieser elendige Mist von alleine auf.

Gruss, Bernie
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Kiki
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
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Wohnort: Ulm

Beitrag(#1215773) Verfasst am: 17.02.2009, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kiki hat folgendes geschrieben:
Also mit der Morddrohung ist jetzt endgültig das Fass übergelaufen...



Tja....wenn halt irgendwelche Patridioten ihre "nationale Ehre" beeintraechtigt sehen, dann ist denen im Grunde genommen alles zuzutrauen. Jetzt waere eigentlich ein lustiges Fahnenverbrennen als Antwort angesagt.

Ich bin ohnehin dafuer den ganzen unzeitgemaessen nationalen Mummenschanz bei Sportveranstaltungen generell abzuschaffen, auf "Nationalmannschaften", Fahnen und Hymnen bewusst zu verzichten und den Sport in den Mittelpunkt zu stellen, dann hoert dieser elendige Mist von alleine auf.

Gruss, Bernie


Tja... dabei trainieren viele der "Nationalmannschaften" zusammen in Trainigsgruppen usw. Ich meine, die Reaktion könnte die selbe sein, wenn es sich um "Fangruppen" handelt. Überreagieren können alle.
Aber es ist schon gefährlich, weil es eben dann so schnell ins politische umspringen kann. Und ich denke auch, dass der Sport frei von Politik sein sollte.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1215785) Verfasst am: 17.02.2009, 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Kiki hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kiki hat folgendes geschrieben:
Also mit der Morddrohung ist jetzt endgültig das Fass übergelaufen...



Tja....wenn halt irgendwelche Patridioten ihre "nationale Ehre" beeintraechtigt sehen, dann ist denen im Grunde genommen alles zuzutrauen. Jetzt waere eigentlich ein lustiges Fahnenverbrennen als Antwort angesagt.

Ich bin ohnehin dafuer den ganzen unzeitgemaessen nationalen Mummenschanz bei Sportveranstaltungen generell abzuschaffen, auf "Nationalmannschaften", Fahnen und Hymnen bewusst zu verzichten und den Sport in den Mittelpunkt zu stellen, dann hoert dieser elendige Mist von alleine auf.

Gruss, Bernie


Tja... dabei trainieren viele der "Nationalmannschaften" zusammen in Trainigsgruppen usw. Ich meine, die Reaktion könnte die selbe sein, wenn es sich um "Fangruppen" handelt. Überreagieren können alle.
Aber es ist schon gefährlich, weil es eben dann so schnell ins politische umspringen kann. Und ich denke auch, dass der Sport frei von Politik sein sollte.


Gerade im Biathlon ist die Denationalisierung des Sports fast traditionell schon am weitesten fortgeschritten, symbolisiert z.B. durch Magdalena Fossberg frueher, die, auch mangels einer schwedischen Frauen-"Nationalmannschaft", Teil einer internationalen, von einem deutschen Trainer betreuten Trainingsgruppe war. Allgemein war im Biathlon schon immer ein Zusammengehoerigkeitsgefuehl der Sportler untereinander, unabhaengig von Nationalitaeten, besonders ausgepraegt, da wurde auch schon mal ein Sportler, dem kurz vorm Ziel der Ski brach, vom Konkurrenzteam mit Ersatz versorgt. Ich fand gerade das immer als besonders sympathisch bei diesem Sport und kann nur hoffen, dass das auch in Zukunft so bleibt.

Gruss, Bernie
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Kiki
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
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Wohnort: Ulm

Beitrag(#1215786) Verfasst am: 17.02.2009, 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kiki hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kiki hat folgendes geschrieben:
Also mit der Morddrohung ist jetzt endgültig das Fass übergelaufen...



Tja....wenn halt irgendwelche Patridioten ihre "nationale Ehre" beeintraechtigt sehen, dann ist denen im Grunde genommen alles zuzutrauen. Jetzt waere eigentlich ein lustiges Fahnenverbrennen als Antwort angesagt.

Ich bin ohnehin dafuer den ganzen unzeitgemaessen nationalen Mummenschanz bei Sportveranstaltungen generell abzuschaffen, auf "Nationalmannschaften", Fahnen und Hymnen bewusst zu verzichten und den Sport in den Mittelpunkt zu stellen, dann hoert dieser elendige Mist von alleine auf.

Gruss, Bernie


Tja... dabei trainieren viele der "Nationalmannschaften" zusammen in Trainigsgruppen usw. Ich meine, die Reaktion könnte die selbe sein, wenn es sich um "Fangruppen" handelt. Überreagieren können alle.
Aber es ist schon gefährlich, weil es eben dann so schnell ins politische umspringen kann. Und ich denke auch, dass der Sport frei von Politik sein sollte.


Gerade im Biathlon ist die Denationalisierung des Sports fast traditionell schon am weitesten fortgeschritten, symbolisiert z.B. durch Magdalena Fossberg frueher, die, auch mangels einer schwedischen Frauen-"Nationalmannschaft", Teil einer internationalen, von einem deutschen Trainer betreuten Trainingsgruppe war. Allgemein war im Biathlon schon immer ein Zusammengehoerigkeitsgefuehl der Sportler untereinander, unabhaengig von Nationalitaeten, besonders ausgepraegt, da wurde auch schon mal ein Sportler, dem kurz vorm Ziel der Ski brach, vom Konkurrenzteam mit Ersatz versorgt. Ich fand gerade das immer als besonders sympathisch bei diesem Sport und kann nur hoffen, dass das auch in Zukunft so bleibt.

Gruss, Bernie


Eindeutig. Ich hoffe, dass das jetzt nicht extrem hochgeschaukelt wird. Das bringt nur dem Sport schaden. Aber die Sicherheit der Sportler ist natürlich wichtig.
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Hucklebuck
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Beitrag(#1215876) Verfasst am: 17.02.2009, 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kiki hat folgendes geschrieben:
Also mit der Morddrohung ist jetzt endgültig das Fass übergelaufen...



Tja....wenn halt irgendwelche Patridioten ihre "nationale Ehre" beeintraechtigt sehen, dann ist denen im Grunde genommen alles zuzutrauen. Jetzt waere eigentlich ein lustiges Fahnenverbrennen als Antwort angesagt.

Ich bin ohnehin dafuer den ganzen unzeitgemaessen nationalen Mummenschanz bei Sportveranstaltungen generell abzuschaffen, auf "Nationalmannschaften", Fahnen und Hymnen bewusst zu verzichten und den Sport in den Mittelpunkt zu stellen, dann hoert dieser elendige Mist von alleine auf.

Gruss, Bernie


Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens...
Im Gegenteil, gerade aus den unterschiedlichen Grundmentalitäten der Nationalitäten, den daraus resultierenden verschiedenen kognitiven Fähigkeiten gewinnt Biathlon wie jeder andere Sport erst sein Spannungsfeld.
Der Sport ist das Brennglas, das es uns erlaubt, genau darauf einen geschärften Blick zu richten, da er trotz Kommerzialisierung, Funktionärspolitik, Betrug und Schiebereien für den unvoreingenommenen Beobachter die Möglichkeit eröffnet, die sportlichen UND charakterlichen Tugenden der Völker und Nationalitäten nachzuvollziehen.

Das Gegenbeispiel ist die Champions-League im Fussball.
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beachbernie
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Beitrag(#1215883) Verfasst am: 17.02.2009, 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hucklebuck hat folgendes geschrieben:
.... gerade aus den unterschiedlichen Grundmentalitäten der Nationalitäten, den daraus resultierenden verschiedenen kognitiven Fähigkeiten.....



Kannst Du mal erlaeutern, was genau Du damit meinst? Welche "kognitiven Faehigkeiten" habe ich als Deutscher, die ein Nichtdeutscher nicht hat? Und welche gehen mir wegen "der unterschiedlichen Grundmentalitaet" der Deutschen ab? Am Kopf kratzen

Gruss, Bernie
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