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Wolf359
Sexsüchtige polyamore bisexuelle Nudistin



Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 1107

Beitrag(#2255616) Verfasst am: 10.07.2021, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Zum the expanse, z Nation, devs, my crazy ex girlfriend, orphan Black, seven seconds, Stranger Things haben alle starke weibliche Hauptrollen, um mal nur bei stream-angeboten zu bleiben


Das sind augenscheinlich alles irgendwelche Serien. Wie sieht es mit größeren Filmen aus? Filmen, die im Kino liefen?
_________________
Ein fiktionaler Vergleich des Jedi-Orden mit der RKK zum Thema Kindesmissbrauch (FGH-interner Link)
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 17497
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2255621) Verfasst am: 10.07.2021, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Louis hires a contract killer
Lief im kino.
Ansonsten stehe ich nicht so auf Blockbuster.
Bist du feministIn? Toll.

Ansonsten auch gerne:
alles ueber meine mutter
Laurence anyway
Lars von Trier filme
Tideland
The hours
Pans labyrinth
Harold and maude
The congress
A girl walks home alone
Let me in
Das piano
Ghost in the shell
Under the skin
Usw
Ne Menge französische und italienische z. B. noch
Die ganzen schwemuetigen problefilme um Frauen zaehle ich nicht auf, schaue ich auch nicht.
_________________
"als ob"


Zuletzt bearbeitet von Wilson am 10.07.2021, 15:43, insgesamt einmal bearbeitet
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Wolf359
Sexsüchtige polyamore bisexuelle Nudistin



Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 1107

Beitrag(#2255623) Verfasst am: 10.07.2021, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

Bist du feministIn? Toll.


Muss man FeministIn sein, um sich Filme mit Hauptdarstellerinnen anzusehen?
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 17497
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2255627) Verfasst am: 10.07.2021, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Bist du feministIn? Toll.


Muss man FeministIn sein, um sich Filme mit Hauptdarstellerinnen anzusehen?

Nein, aber als feministin hat man halt ein sensibles, im besten Fall analytisch-wissenschaftliches Auge drauf.
Mir ist egal, wer z. B. als genie, also blockbusterfimmaessig, die Welt rettet.
Frau, Mann, Homo, trans, bi, divers usw.
Wenn man aber aus Rache wg Unterdrückung jemandem das dings abschneidet, kann das biologisch ja nur eine männliche Rolle sein, stimmt.
Deshalb muss man an den unterdrueckungsgruenden arbeiten, die Mechanismen untersuchen analysieren und wenn geht abstellen.
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Wolf359
Sexsüchtige polyamore bisexuelle Nudistin



Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 1107

Beitrag(#2255629) Verfasst am: 10.07.2021, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Bist du feministIn? Toll.


Muss man FeministIn sein, um sich Filme mit Hauptdarstellerinnen anzusehen?

Nein, aber als feministin hat man halt ein sensibles, im besten Fall analytisch-wissenschaftliches Auge drauf.


Das kann man auch, wenn man nicht FeministIn ist.


Wilson hat folgendes geschrieben:
Mir ist egal, wer z. B. als genie, also blockbusterfimmaessig, die Welt rettet. Frau, Mann, Homo, trans, bi, divers usw.


Gut, denn in dem Film, dessen Zitat du erraten willst, rettet niemand blockbustermäßig die Welt.

Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn man aber aus Rache wg Unterdrückung jemandem das dings abschneidet, kann das biologisch ja nur eine männliche Rolle sein, stimmt.


Nicht, wenn man die Person ist, die das Dings abschneidet, wobei ich mich frage, wie du überhaupt auf das Abschneiden von Dingern gekommen bist.

Wilson hat folgendes geschrieben:
Deshalb muss man an den unterdrueckungsgruenden arbeiten, die Mechanismen untersuchen analysieren und wenn geht abstellen.


Dann wünsche ich dir viel Erfolg dabei.
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jdf
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Beitrag(#2258896) Verfasst am: 15.08.2021, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Bullitt.
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Bin unsterblich, solange ich lebe.

Arseni Tarkowski


Ceterum censeo Iulianem esse liberatum.
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Bravopunk
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Beitrag(#2271647) Verfasst am: 08.02.2022, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Nobody

War ganz gut. Bedient natürlich nur die niederen Racheinstinkte des Publikums. Den Traum davon als Selbstjustizler durch die Straßen zu ziehen und Rowdies und Bösewichter zu verkloppen, welcher angepasste, verweichlichte Pantoffelheld, der sonst nur brav zur Arbeit geht und seine Steuern zahlt, hat ihn nicht von Zeit zu Zeit? Einmal das Tier in einem drinne rauslassen und den Platzhirschen den Marsch blasen. Ich liebe es... Wer glaubt nicht, dass in ihm drin die angestaute Männlichkeit nur darauf wartet von der Kette gelassen zu werden und dann werden die anderen aber alle mal sehen, was sie davon haben? Sehr glücklich

Eine schöne kleine Machtphantasie, die man nicht überbewerten sollte. Das Adrenalin und Testosteron fordert eben ab und zu mal seinen Tribut. Und sei es nur in einem Actionfilm. In der Tradition von "Stirb Langsam" ist auch hier der Protagonist zwar schlussendlich unbesiegbar und man weiß das auch von Anfang an, aber er kriegt trotzdem tierisch eins auf die Fresse und die Gefahr bleibt dadurch wenigstens für alle Umstehenden noch im Ansatz real. Bob Odenkirk hat mir sehr gut gefallen. Die eiserne Miene, die er die ganze Zeit auf hat war ein herrlicher Kontrast zu dem, wie ich ihn sonst in seinen Rollen kenne, wo er mehr ein Clown als alles andere ist. Und Christopher Lloyd mal wieder auf dem Schirm erflackern zu sehen, war auch, wie stets, erfrischend und nostalgisch schön. Alte Liebe rostet halt nicht. Smilie

Sonst macht der Film eigentlich nichts besonders hervorhebenswertes. Kennt man ja alles inzwischen. Eine Story, die gerade in den letzten Jahren, nachdem Bruce Willis nur noch in abgehalfterten C-Movies rumtorkelt, von vielen aufgegriffen und mit neuem Leben versehen wurde: Liam Neeson, Tom Cruise, Keanu Reeves, Denzel Washington, der Typ in den Raid-Filmen. Sie alle durften in den letzten zehn oder so Jahren auf Rachefeldzug gehen. Neu ist das also alles nicht. Höchstens in dem Sinne, dass man eben Bob Odenkirk noch nicht so gesehen hat, was ja auch schon mal cool ist, weil man ja jedem Schauspieler gerne gönnt seine Talent in möglichst verschiedenen Rollen zu zeigen. Und: Mich hat er überzeugt. Daumen hoch!

PS: Oh. Und lustig war er auch ab und an, an den richtigen Stellen. Cool

7 von 10 Punkte.
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Alchemist
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Beitrag(#2271650) Verfasst am: 08.02.2022, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Eine Story, die gerade in den letzten Jahren, nachdem Bruce Willis nur noch in abgehalfterten C-Movies rumtorkelt,


Geschockt Geschockt
Was sind das alles für Filme von dem? wieso hab ich noch nie von denen gehört?
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Bravopunk
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Beitrag(#2271673) Verfasst am: 08.02.2022, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Eine Story, die gerade in den letzten Jahren, nachdem Bruce Willis nur noch in abgehalfterten C-Movies rumtorkelt,


Geschockt Geschockt
Was sind das alles für Filme von dem? wieso hab ich noch nie von denen gehört?


Is ja eine ähnliche Situation wie mit Nicolas Cage. Mit dem Unterschied, das dieser mal einen Oscar gewonnen hat. Aber die ganzen Streifen, die er jetzt so macht, tauchen auf meinem Radar für gewöhnlich auch nicht auf. Schulterzucken
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Wilson
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Beitrag(#2272435) Verfasst am: 19.02.2022, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Riders of Justice von Anders Thomas Jensen mit seiner etablierten crew inkl. Mads Mikkelsen

genremix könnte man sagen, heftig und ziemlich ziemlich schwarzhumorig.
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Bravopunk
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Beitrag(#2272448) Verfasst am: 20.02.2022, 06:42    Titel: Antworten mit Zitat

Encanto

Also das Setting war sehr hübsch. Das Charakterdesign hatte so ein paar Fehler, für meinen Geschmack. Schwer in Worte zu fassen, was mir daran nicht gefiel. Ebenso wie der Rest des Films. Die Konflikte der Figuren miteinander kamen nicht klar rüber, aber das stimmt halt auch nicht immer. Vielleicht muss ich mir das englische Original nochmal ansehen, aber die deutschen Songs haben mir nicht gefallen. Wobei ich finde, dass sie sich zum Ende hin leicht gesteigert haben.

Was mich wirklich genervt hat, war der Anfang des Films, wo in zwei Liedern erklärt wurde, welche Kräfte die Mitglieder der Familien haben. Das wurde einfach zu oft wiederholt. Bei dem ersten davon bemerkte ich zudem, dass er nur Sinn ergibt, wenn man annimmt, dass das Publikum zuschaut. Innerhalb des Universums, in dem sich der Film abspielte, mit den Menschen, die es bevölkern, machte er überhaupt keinen Sinn. Am Kopf kratzen Ebenso wie die treibende Kraft des Ganzen, diese verzauberte McGuffin-Kerze. Es wird nicht erklärt oder auch nur angedeutet, wie oder was sie zustande brachte.

Die Auflösung der Story war unbefriedigend. Denn ihr dramatischer Aufbau war es auch. Der bestand nämlich in den Spannungen zwischen den Figuren, die, wie gesagt, nicht klar rüberkamen. Da fehlte irgendwie der richtige Funke. skeptisch Die Handlung wirkte dadurch wie von der Stange. Alles darin passierte nur, weil es passieren musste, um das Klischee eines solchen Filmes zu erfüllen. Die Figuren wirkten eben wie leere Hülsen, die nicht ausreichend Inhalt boten, um ihnen ihre Motive abzukaufen. Z. B. wenn Luisa auftaucht (Übrigens auch so ein Problem: Alle Nebencharaktere sind eben nur das und tauchen nur in der Story auf, um einen speziellen Zweck für die Protagonistin zu erfüllen, nicht aber für die Story selbst.), wird von Mirabel mehrfach darauf hingewiesen, dass diese etwas an sich hat, was sonst nie der Fall ist. Aber das weiß das Publikum eben nur dadurch, dass sie es uns sagt. Wir erfahren das nicht durch das Verhalten der Figur selbst, denn dazu ist sie zu wenig im Film. Und diese Sache, die sie da anspricht ist auch nur so ungewöhnlich an Luisa, damit wir 1. eine Song-Einlage von ihr bekommen und 2. Luisa Mirabel einen Hinweis auf den weiterführenden Storyfaden geben kann. Wie bei einer Schnitzeljagd.

Obwohl ich eigentlich solche Musik mag, fand ich den allgemeinen Stil und auch die speziellen Stile, die in den Songs verwendet wurden, nicht überzeugend. Hat mich nicht mitgerissen. Es wirkte eben auch wie abgepaust. Wie als wenn das lateinamerikanische Setting allein die Macher dazu zwang diese Musik zu verwenden. Was irgendwie komisch klingt, aber ich sehe in dieser Art der Zwangsmäßigkeit eben den Grund dafür, dass die Musik unglaubwürdig wirkt. Wie aufplakatiert. Da ist kein Gefühl des organischen Zusammenwachsens zwischen Musik, dem Setting und der Story.

Unterm Strich hat mich einfach nichts an dem Film überzeugt. Da war kein Esprit drin. Traurig

Na ja. Wenigstens sieht er hübsch aus.

3 von 10 Punkte ist mir das noch wert.
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Beitrag(#2272546) Verfasst am: 21.02.2022, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Venom - Let there be Carnage

und

Ghostbusters - Legacy

War beides nicht das Gelbe vom Ei, aber mitunter recht unterhaltsam. "Venom" empfand ich als zu zahm für das Konzept, dass darin verbaut war, gleichzeitig war zu viel computeranimierte Action drin, aber was will man schon erwarten. Schulterzucken Geschauspielert war es gut. Die Charaktere waren glaubhaft, wenn auch ein wenig sprunghaft und unschlüssig in ihren Motiven. skeptisch Auch die Story selbst sprang mir etwas zu zackig durch die Handlung. Als hätten sie keine Zeit sie sorgfältiger zu entwickeln. Na ja. Ging so, halt.

"Ghostbusters" ist reiner Fanservice (natürlich nicht in der sexy Bedeutung dieses Wortes) und eine Art Reboot/Remake-Mixture aus dem ersten Film. Es war, zumindest in Teilen, eine reine Nostalgie-Tour in die Achtziger. Also auch nicht toll, aber ein wenig sentimental wurde ich schon. Die restlichen Teile fand ich so irgendwas zwischen nervig und hirnlos (z. B. die Mini-Stay-Puffed-Marshmellow-Männchen) oder gar untalentiert (der Bengel, der Podcast spielt, war wirklich ziemlich grottig) und niedlich und sogar etwas inspirierend. Phoebe wurde gut gecastet. Sie machte einen exzellenten Job. Smilie Also damit, dass sie die Hauptrolle hatte, war ich sehr zufrieden.

Die Bemerkung des einen Mädchens, dass Gozer "ziemlich woke" für jemanden von vor 6.000 Jahren sei, weil es eine Gottheit ohne Geschlecht bzw. zugleich männlich und weiblich ist, fand ich unangemessen und dämlich. Kam auch irgendwie aus dem Nichts. Generell sind die Dialoge nicht die Stärke beider Filme.

Kriegen beide von mir deshalb auch nur 4 von 10 Punkte.
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Bravopunk
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Beitrag(#2272706) Verfasst am: 22.02.2022, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

The Boss Baby - Family Business

Weil einfach eine Zahl hinter eine Fortsetzung zu klemmen ja sooo uncool ist. Mit den Augen rollen Den ersten Film hab ich echt sehr gemocht. Hatte mich positiv überrascht. Eine der Dinge, die ich an ihm am meisten mochte war die Ambivalenz. Man konnte ihn wörtlich nehmen und jedes Wort glauben, was der Erzähler uns darbot, man konnte aber auch annehmen, dass alles seiner blühenden Phantasie entsprang. Letztere Lesung gefiel mir besser, weil sie die Story zu einem pädagogischen Lehrstück für die Tochter des Erzählers machte, die gerade eine kleine Schwester bekam, wie man am Ende sah, und sich augenscheinlich Sorgen machte, jetzt nicht mehr Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ihrer Elter zu sein. Es ging halt darum Kindern, die kleine Geschwister bekamen, zu sagen, dass das was Gutes ist und sie keine Angst vor dieser Veränderung in ihrem Leben haben müssen. Eine tolle Botschaft, die den Film noch zusätzlich aufwertete. An sich war er auch schon sehr kreativ und lustig und nur eine einzige Szene fand ich schlecht und einfallslos aufgebaut. Alle anderen waren schier großartig und machten enormen Spaß.

Kommen wir jetzt also zu dieser Fortsetzung. Sie macht zwei dicke Fehler, die mich automatisch enttäuschten: 1. Sie hebt alles, was im ersten Teil passierte aus dem Reich der Phantasie in die Realität. Was eben diesen Zauber der Geschichte, die ein Vater für seine Tochter ersann, um ihr zu sagen, dass ihr neugeborenes Schwesterchen nicht ihr Feind ist, sondern ihr Freund und genug Liebe in der Familie für alle da ist usw. völlig zunichte macht. Keine Ambivalenz mehr. Alles war wortwörtlich gemeint und ist wirklich so passiert. Es gibt Baby Corps (die Firma, für die das Boss Baby arbeitet) wirklich usw. Dabei empfand ich diese ganze Story als viel wirksamer, wenn sie eben nicht real war. skeptisch 2. Die große Tochter des Erzählers, sein Äquivalent in der Story, die er erzählte, die wir am Ende des ersten Filmes ganz kurz zu sehen bekamen und die, nach der Geschichte ihres Vaters, ihre kleine Schwester freundlich begrüßt, sah in jener Szene diese kleine Schwester in Anzug und Krawatte in der Wiege liegen und ihr zuzwinkern. Was ich immer als die durch die väterliche Geschichte angeheizte Phantasie ihrer selbst deutete. Sie sah das nur, weil sie eben auch eine blühende Phantasie hat und sich ihr kleines Geschwisterchen als neuen Boss der Familie vorstellte, wie zuvor ihr Vater in seiner Geschichte. Der zweite Film vergisst diese Szene und tut so, als hätte sie sie nie so gesehen. Bis zu den letzten zehn Minuten des Films weiß sie rein gar nichts davon, dass die Abenteuer in der Geschichte aus dem ersten Films real sind. Erst dann wird sie von ihrer kleinen Schwester um Hilfe bei ihrer Mission gebeten. Hier wurde, meines Erachtens eine große Chance vertan und zugleich halt ein wichtiger Teil des ersten Films ignoriert. Denn innerhalb der Story des zweiten Films gesteht Tabitha (so heißt die ältere der Schwestern) an einer Stelle ein, dass sie, anders als ihr Vater, keine blühende Phantasie hat.

Irgendwie macht das die ganze Weiterführung der Story aus dem ersten Film hinfällig. Traurig Statt sich im zweiten Teil auf die Beziehung zwischen Tabitha und ihrer kleinen Schwester Tina zu konzentrieren, wurde eben wieder das alte Boss Baby Tedd und sein großer Bruder Tim ins Zentrum gerückt und an ihrer Beziehung herumgedoktort. Dabei war der erste Film doch schon dazu da die Dinge zwischen ihnen gerade zu rücken und sie zu einem harmonischen Geschwisterpaar zu machen. Die Botschaft des ersten Films wird also gleich in doppelter Weise zurückgezogen und neu aufgewickelt. Und eine Fortsetzung kann, wenn man mich fragt, nichts falscher machen, als einfach die Geschichte des ersten Films zu wiederholen. Hier, mehr oder weniger, sogar 1 zu 1.

Der Rest des Films ist auch irgendwie etwas zu überdreht und nicht ganz so einfallsreich und frisch, wie der erste. Insgesamt bleibt bei mir ein Gefühl der Enttäuschung zurück. Und eines der noch vergrößerten Wertschätzung für den ersten Teil. Smilie

Dieser hier konnte damit nicht mithalten. Der Charakter von Tina erschien mir zudem etwas dünn. Tabitha hingegen fand ich sehr gut mit Motiven für ihre Handlungen ausgestattet, weshalb es allerdings noch mehr enttäuscht, dass sie nicht der Fokus der Story war. Der Konflikt zwischen den beiden Brüdern war zwar nachvollziehbar, aber eben unnötig, weil er halt im ersten Film schon behandelt wurde. Schulterzucken

Jedenfalls geb ich dem Film noch gute 5 von 10 Punkte. Ist allerdings echt Geschmackssache. Jeder, der den ersten Film schon zu albern fand, wird den hier echt hassen, schätze ich.



Luca

War gut. Gute Story, mit guten Charakteren und hübschen Farben in hübschem Setting.

Das Einzige, was ich daran aussetzen kann und muss sind diese ultrahässlichen Bean-Mouths, die Pixar wohl dank der Requirierung einiger CalArts-Absolventen, leider dauerhaft in ihre Ästhetik übernommen hat. Traurig Auch in "Turning Red" sind diese verbaut und sie sehen einfach nur scheiße aus. Ich hab mir während des Films angewöhnt einfach nicht darauf zu achten. Der Rest davon ist wirklich schön. Eine gute Geschichte über Außenseitertum und Akzeptanz. Etwas naiv vielleicht. Als RL Außenseiter kann ich mit Fug und Recht sagen, dass die Welt dann so einfach, wie sie hier dargestellt wird, bei weitem nicht funktioniert. Aber die Neugierde, die Luca ausstrahlt und die ihn schließlich auf den Pfad seines Lebens setzt, auf den wir ihm an Ende es Filmes finden, fand ich sehr inspirierend und ein hervorragendes Motiv für ihn seinen Mut zu finden diesen Weg auch zu beschreiten.

Weil Bohnenmünder einfach zu scheiße aussehen kriegt der Film von mir trotzdem nur 7 von 10 Punkte.
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Kanashikute Yarikirenai
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Bravopunk
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Beitrag(#2272869) Verfasst am: 23.02.2022, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Encanto


Nochmal im englischen Original gesehen und festgestellt: Die Songs sind leicht besser. Die erwähnten Fehler hat er aber auch da noch. Ich meine: Das Abuela zu viel Erwartungsdruck auf ihre Nachkommen ausübt, in vielerlei Hinsicht, das kommt schon klar rüber als Konflikt zwischen ihr und Mirabell, aber auch den meisten anderen Familienmitgliedern. Aber sowohl der Konflikt zwischen Isabella und Mirabell, als auch der spezielle Konflikt zwischen Mirabell und Abuela ist einfach nicht deutlich genug herauskristallisiert. Wir sehen nicht wirklich, wie Abuela sie aktiv aus der Familie ausschließt. Sie sagt ihr zwar am Anfang, dass sie es lieber sähe, wenn Mirabell mehr den anderen, mit Zauberkräften Ausgestatteten, die Arbeit überlässt. Sie hat dafür aber auch gute Gründe, weil sie sich, aufgrund Mirabells fehlender Zauberkraft, sorgen um die Zukunft der gesamten Gemeinde macht. Dass sie sie aber, ob ihrer fehlenden Kräfte, nicht zur Familie zählt oder sowas, kommt zu keinem Zeitpunkt rüber. Als dann ein Familienporträt gemacht wird, und Mirabell nicht mit auf dem Foto ist, liegt das nicht daran, dass sie keine Kräfte hat und deshalb nicht dazu gehört, sondern einfach, dass sie sich nicht mit aufgestellt hat, als dazu aufgerufen wurde, sondern stattdessen im Publikum stehenblieb. Sie sieht sich trotzdem als Ausgestoßene, obwohl sie vorher nicht müde wurde sich als ebenso besonderes Mitglied der Familie zu sehen und zu bezeichnen. Insgesamt sehe ich nur sie in der Schuld dort und eben nicht Abuela, die lediglich versucht ihre Gemeinde und Familie zu beschützen. Na klar, sie macht das auf eine eigentümliche Weise. Benutzt und sieht ihre Nachkommen quasie nur als Werkzeuge dafür, anstatt den Charakter und die individuelle Identität, die eigentlichen Wünsche dieser Menschen zu berücksichtigen. Aber man sieht halt nirgends, wie sie das absichtlich oder aus Bosheit tut, sondern schlimmstenfalls aus Ignoranz. skeptisch Das ist halt einfach ein schwacher Konflikt. Die Schwesternrivalität zwischen Mirabell und Isabella kommt sogar zu gar keinem Zeitpunkt klar rüber. Schulterzucken Im Eingangssong scheint sie sogar eher begeistert von Isabella zu sein. Als diese danach das erste Mal im Film mit Blumen zaubert, macht Mirabell plötzlich und unangemessen ein Gesicht wie ein Liter Sauregurkenwasser. Und direkt danach, wirft Isabella ihr zurecht vor nur im Weg zu stehen, was Mirabell dann wütend kontert, damit, dass Isabella nur im Weg stehen würde, was überhaupt nicht stimmt. Pillepalle

Insgesamt schwächelt, kurz gesagt, die ganze Story an der Protagonistin. Ihre Konflikte und Probleme scheinen alle eher hausgemacht. Und das zudem nichtmal aus einem kleinen Ego heraus, denn sie ist doch eher extrovertiert als zurückhaltend. Es ist also nicht so, als würde sie nur erstmal eine eigene Identität suchen müssen, wie der Film uns anscheinend weismachen will, sondern sie ist durchaus charakterstark... wenn auch von einem Charakter, der eher schwach ist, so vom Standpunkt des Storybogens her. Soll heißen: Je weniger Fehler ein Charakter hat (so wie Mirabell) um so schlechter kann man ihn in der Story entwickeln. Das meine ich übrigens immer, wenn ich davon schreibe, dass die Charaktere nicht gut sind in einer Story.

Auch meine Kritik an der Animation möchte ich nochmal unterstreichen: Da ist irgendwas falsch mit den Gesichtsausdrücken. Die Mundwinkel und Augen wirken in vielen Momenten irgendwie verquer. skeptisch

Positiv aufgefallen ist mir beim zweiten Sehen, dass die Songs gut rüberbringen, dass Luisa, Mirabell und Isabella, die drei Schwestern, unter dem Druck leiden, die die Erwartungen von Abuela auf sie ausüben. Dieses Thema, war mir beim ersten Mal nicht so aufgefallen. Allerdings sind sie damit auch fast alleine. Höchstens noch Mirabells Tante mit den Wetterkräften (deren Namen ich mir nicht merken kann) und zu einem gewissen Teil auch ihr Onkel Bruno, leiden ähnlich unter diesem Druck. Allerdings dort relativ unverständlicherweise. Denn sie sind immerhin die Kinder von Abuela und sollten sich ihrer Zuneigung, unabhängig ihres sonstigen Verhaltens als Familien- und Gemeindeoberhaupts, gewiss sein. Irgendwie ist das aber Bruno überhaupt nicht. So wenig, dass er sich deshalb im Untergrund versteckt.

Na ja. Jedenfalls fand ich dieses Thema dann doch zumindest in den Songs gut rübergebracht. Die Art, wie darin dann, besonders im Duett von Isabella und Mirabell, deren Konflikt aufgelöst wird, fand ich zu überstürzt und unglaubwürdig. Zack! Auf einmal sind sie BFFs und alles ist in Butter. Mit den Augen rollen

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
3 von 10 Punkte ist mir das noch wert.


Ich erhöhe das mal auf eine Runde vier. So viel Fairness muss sein. Smilie

edit: ein paar kleine Schreibfehler ausgebügelt.
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Zuletzt bearbeitet von Bravopunk am 23.02.2022, 16:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Tarvoc
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Beitrag(#2272877) Verfasst am: 23.02.2022, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Aber sowohl der Konflikt zwischen Isabella und Mirabell, als auch der spezielle Konflikt zwischen Mirabell und Abuela ist einfach nicht deutlich genug herauskristallisiert.

Ja, kann ich nachvollziehen. Da hätte dem Film mehr Zeit zum "Atmen" nicht geschadet.
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Bravopunk
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Beitrag(#2272890) Verfasst am: 23.02.2022, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Aber sowohl der Konflikt zwischen Isabella und Mirabell, als auch der spezielle Konflikt zwischen Mirabell und Abuela ist einfach nicht deutlich genug herauskristallisiert.

Ja, kann ich nachvollziehen. Da hätte dem Film mehr Zeit zum "Atmen" nicht geschadet.


Ja. Es fehlen ihm so zwei, drei Szenen, in denen diese drei deutlich machen, dass und was sie aneinander nicht mögen. Dann wäre die Auflösung am Ende befriedigender. Insgesamt sind alle zu liebenswert. Gibt ja auch keinen Bösewicht in diesem Film.
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Wilson
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Beitrag(#2273106) Verfasst am: 24.02.2022, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

The End of the Tour
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narr
workingglass
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Beitrag(#2273613) Verfasst am: 28.02.2022, 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

Mal wieder zur Erinnerung The Death of Stalin
Wer ihn noch nicht gesehen hat: Sehr empfehlenswert!
So absurd die Situationen dargestellt werden, so nah an der Wahrheit sind sie wohl.
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Bravopunk
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Beitrag(#2274409) Verfasst am: 08.03.2022, 07:30    Titel: Antworten mit Zitat

Eternals

Ich habe keinerlei starke Meinung zu diesem Film. Schulterzucken Er ist halt da. Hat ein paar Löcher in seiner Logik, insgesamt passt das aber alles schon. Ist ja schließlich auch ein Comicbuch-Film. Ich fand die Figuren ganz gut. Gute, glaubhafte Motive. Die Handlung war auch okay.

Begeistert mich jetzt zwar nicht, ist aber stellenweise unterhaltsam. 4 von 10 Punkte ist mir das noch wert. Smilie
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#2274499) Verfasst am: 09.03.2022, 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Synecdoche, New York

mit Philip Seymour Hoffman und anderen bekannteren schauspielern

vor jahren mal angesehen und etwas ratlos zurückgeblieben, nun erneut geschaut-
diesmal bin ich begeistert.
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"als ob"
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Bravopunk
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Beitrag(#2274773) Verfasst am: 11.03.2022, 05:36    Titel: Antworten mit Zitat

Der Räuber Hotzenplotz (1974)

Ich liebe es... Ach, wie schön niedlich und simpel. An manchen Stellen dachte ich mir aber auch, dass die Schauspieler damals echt viel mitgemacht haben für so einen relativ einfachen Kinderfilm. Überrascht Irgendwie ist das einfach toll, wenn auch keine große Kunst. Petrosilius Zwackelmann hat mir am besten gefallen. Smilie Wieder so ein Charakter, der einen an gewisse, zeitgenössische Staatsführer erinnert. Am Kopf kratzen
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Bravopunk
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Beitrag(#2276858) Verfasst am: 30.03.2022, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Eine Story, die gerade in den letzten Jahren, nachdem Bruce Willis nur noch in abgehalfterten C-Movies rumtorkelt,


Geschockt Geschockt
Was sind das alles für Filme von dem? wieso hab ich noch nie von denen gehört?


Is ja eine ähnliche Situation wie mit Nicolas Cage. Mit dem Unterschied, das dieser mal einen Oscar gewonnen hat. Aber die ganzen Streifen, die er jetzt so macht, tauchen auf meinem Radar für gewöhnlich auch nicht auf. Schulterzucken


Es kam jetzt raus, dass Bruce Willis krank ist und seine Karriere beendet. Vermutlich wollte er noch schnell etwas Geld machen, bevor es zu spät ist. Traurig
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Bravopunk
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Beitrag(#2277000) Verfasst am: 01.04.2022, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe jüngst mal ein wenig meine Sammlung vervollständigen wollen und zu diesem Zweck einige Filme bestellt. Heute kamen die ersten der zwei an, die ich heute Abend ansehen werde:

20.000 Meilen unter dem Meer

Ein Klassiker auf den ich einfach mal wieder Lust bekam.

Und:

Die Tiefseetaucher

Weil, wegen Wes Anderson. Smilie

So ein wenig ulkig ist es schon, dass ausgerechnet diese zwei zusammen verschickt wurden. ^^
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Wolf359
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Beitrag(#2277004) Verfasst am: 01.04.2022, 14:31    Titel: Cobra Kai Antworten mit Zitat

Cobra Kai (Serie, bisher 4 Staffeln)





Die Fortsetzung der Karate Kid-Klassiker aus den 80ern wurde bis in die kleinsten Rollen mit den Original-Schauspielern besetzt, bietet aber auch viele neue Gesichter. Die Serie beinhaltet Humor, Drama, Action und viele nostalgische Momente.
Der aus dem ersten Karate Kid-Film bekannte "Bösewicht" Johnny Lawrence (William Zabka) und dessen Gegenpart Daniel LaRusso (Ralph Macchio) sind mittlerweile beide Ü50. Beide haben Nachwuchs im Teenager-Alter, wobei das Leben von Daniel, der inzwischen ein erfolgreicher Autohändler ist und mit seiner Familie in einem großen Haus mit Swimmingpool lebt, deutlich glücklicher verlaufen ist. Durch Rückblenden wird immer wieder über die vergangenen Ereignisse in den Filmen informiert bzw. auf diese angespielt. Dabei wird auch erstmals die Sichtweise des "bösen" Johnny gezeigt, der die Geschehnisse im ersten Karate Kid-Film anders wahrgenommen und bewertet hat als Daniel.

Die Serie läuft seit 2018 auf YouTube (Die Folgen 1 und 2 sind kostenlos, die weiteren sind kostenpflichtig.), seit 2020 auf Netflix und ist auf DVD und Blu-ray erhältlich.


Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten.


Die erste Folge aus Staffel 1 auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=_rB36UGoP4Y
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Ein fiktionaler Vergleich des Jedi-Orden mit der RKK zum Thema Kindesmissbrauch (FGH-interner Link)
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Bravopunk
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Beitrag(#2278336) Verfasst am: 15.04.2022, 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Rick and Morty - Staffel 5

Im Großen und Ganzen find ich sie besser als die vierte Staffel. In manchen Aspekten nervt sie etwas. Immer dann, wenn sie versucht zu predigen. Mit den Augen rollen Und die schlechteste Folge bisher ist eindeutig die mit dem Riesensperma. -.- Da war so viel dummer Scheiß drin, dass ich die Folgen danach kaum noch genießen konnte, obwohl sie viel besser sind. Das das riesige Inzest-Weltraumbaby jetzt so ein Runinggag ist, find ich auch eine misslungene Idee. skeptisch

Insgesamt nicht das Schlechteste, was die Serie bisher produziert hat, aber halt auch nicht wirklich gut. Schulterzucken
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jdf
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Beitrag(#2278890) Verfasst am: 22.04.2022, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Französischer Film mit Vincent Cassel in zwei Teilen:

Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt
Public Enemy No. 1 – Todestrieb


Der Film erzählt die Geschichte des Berufskriminellen Jaques Mesrine von den 50er Jahren im Algerienkrieg bis zu seinem Tod 1979 in Paris. Mesrine war in Frankreich ein medialer Superstar und hatte es geschafft viel mal aus verschiedenen Gefängnissen auszubrechen. Der Film kam in zwei Teilen innerhalb von 4 Wochen in die deutschen Kinos.

Grandioses Method Acting von Cassel. Absolut sehenswert!
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Beitrag(#2278902) Verfasst am: 22.04.2022, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Französischer Film mit Vincent Cassel in zwei Teilen:

Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt
Public Enemy No. 1 – Todestrieb


Der Film erzählt die Geschichte des Berufskriminellen Jaques Mesrine von den 50er Jahren im Algerienkrieg bis zu seinem Tod 1979 in Paris. Mesrine war in Frankreich ein medialer Superstar und hatte es geschafft viel mal aus verschiedenen Gefängnissen auszubrechen. Der Film kam in zwei Teilen innerhalb von 4 Wochen in die deutschen Kinos.

Grandioses Method Acting von Cassel. Absolut sehenswert!


Kann ich nur empfehlen! Habe ich vor Jahren gesehen und war begeistert.
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Tarvoc
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Beitrag(#2278904) Verfasst am: 22.04.2022, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Rick and Morty - Staffel 5

Im Großen und Ganzen find ich sie besser als die vierte Staffel. In manchen Aspekten nervt sie etwas. Immer dann, wenn sie versucht zu predigen. Mit den Augen rollen Und die schlechteste Folge bisher ist eindeutig die mit dem Riesensperma. -.- Da war so viel dummer Scheiß drin, dass ich die Folgen danach kaum noch genießen konnte, obwohl sie viel besser sind. Das das riesige Inzest-Weltraumbaby jetzt so ein Runinggag ist, find ich auch eine misslungene Idee. skeptisch

Insgesamt nicht das Schlechteste, was die Serie bisher produziert hat, aber halt auch nicht wirklich gut. Schulterzucken


Jupp, das unterschreibe ich so.
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Beitrag(#2279317) Verfasst am: 28.04.2022, 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Dune

Ich bin beeindruckt. Geschmeidig erzählt, grandios bebildert, genial vertont.

Einen Sinn für schöne Bilder hatten Villeneuve und seine Kameraleute schon immer. Mit dem Plot seiner letzten Filme, Arrival und Blade Runner 2049, kam ich nicht ganz klar. Bei Dune habe ich dieses Problem nicht, auch wenn er bei Lichte betrachtet ebenfalls hanebüchen ist: Wüstenplaneten mit riesigen Sandwürmern, die einen halluzinogenen Stoff ausscheiden, der einen in die Zukunft schauen läßt, so daß man bei Weltraumreisen nicht in eine Sonne fliegt.

Dune, das Buch, habe ich nicht gelesen. Den David-Lynch-Filme mochte ich, trotz seiner Überdosis an Pathos, trotz seiner bizarren Ideen, trotz einiger wohl schon damals miserablen Spezialeffekte (neben den gelungenen).

Villeneuve verzichtet (meist) auf das Pathos, die Voice-Overs und die schrägen Szenen Lynchs. Der Baron ist keine Karikatur mehr, sondern ein geradliniger Fiesling ohne Allüren. Villeneuve gibt der Mutter-Sohn-Geschichte etwas mehr Raum, was dem Film gut tut, es rückt ein persönliches Element in den Mittelpunkt, das die politischen Intrigen und Bene-Gesserit-Ränkeschmiedereien anschaulich macht. Es soll ja eine Geschichte sein und keine soziopolitische Studie, eventuell mit Deutungen wie Spice = Öl und Arrakis = Arabien.

Die Bilder sind vom Feinsten. Viele monochrome Aufnahmen, in dunkelgrau, hellgrau, beige, sandfarben, grün, grün und lila, usw. Viele Silhouetten vor einem einfarbigen Hintergrund - im Kino konnte man Flecken auf der Leinwand erkennen. Dann wieder detailverliebt.

Der Soundtrack ist ziemlich gut. Untertrieben gesagt. Effekte und Musik gehen ineinander über - das ist kein Film, bei dem der Ton erst nachträglich hinzugefügt wurde. Habe im Anschluß den alten Dune gesehen, dessen Soundtrack ist, anders als in meiner Erinnerung, so viel flacher. Klanglich/soundtechnisch wie auch musikalisch. Alleine im Abspann von Dune 2021 passiert musikalisch mehr als im ganzen alten Film.

+ 2 für Stellan Skarsgård. "My desert. My Arrakis. My Dune."
+ 1 für die brutalistische Architektur auf Arrakis.

Insgesamt: Hat das Kaliber der späten Filme von David Lean (Lawrence von Arabien, Doktor Schiwago). Wenn man das mag: Großes Kino.
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jdf
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Beitrag(#2279375) Verfasst am: 29.04.2022, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

WTF. Geschockt
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