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Die nächste katastrophe rollt auf Afrika zu

 
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Markus
Polygamer, polymorph perverser Psychopath



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1320
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Beitrag(#197804) Verfasst am: 22.10.2004, 07:53    Titel: Die nächste katastrophe rollt auf Afrika zu Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,324291,00.html

Nachdem sie mit ihren ersten Aktionen bereits hunderttausende Menschen auf dem Gewissen haben, legen sie jetzt nach.

Mal sehen, wann sie auf diese Weise den ganzen Kontinent zerstört haben.
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Kookie
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Beitrag(#197806) Verfasst am: 22.10.2004, 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

wie meinst du das?
"dummguck"
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Markus
Polygamer, polymorph perverser Psychopath



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1320
Wohnort: Südhessen

Beitrag(#197812) Verfasst am: 22.10.2004, 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja, nachdem sie mit ihren ersten Konzerten in den 80ern Afrika eine nachhaltige Hungerkatastrophe beschert haben, legen sie jetzt nach, um den Menschen dort den Rest zu geben.

Ein paar Gutmenschen kommen in die Presse, tun was für ihre Bekanntheit, fühlen sich ob ihrer Großzügigkeit richtig gut.
Die, die die Musik kaufen, finden sich selbst auch richtig klasse und haben in der Vorweihnachtszeit ihr Gewissen beruhigt. Können ihre fette Weihnachtsgans essen und sich guten Gewissens zurücklegen, weil sie was gegen den Hunger in Afrika getan haben.

Von dem Geld werden Lebensmittel gekauft, nach Afrika verschifft und dort kostenlos an die hungernde Bevölkerung verteilt.
Im Fernsehen sehen wir dann die Bilder dankbarer Kinder mit großen, leuchtenden Augen, die endlich wieder was zum essen haben.
Klasse, oder?

Aber die andere Seite, die zeigen sie uns nicht.
Durch die kostenlose Verteilung ven Lebensmitteln werden die einheimischen Bauern ihre Produkte nicht mehr los. Ist ja auch klar, warum sollen die Menschen Geld ausgeben für etwas, das sie auch kostenlos bekommen?
Den Bauern fehlt dadurch das Geld für neues Saatgut, sie müssen ihre Felder aufgeben und in die Slums der großen Städte ziehen, was das Elend noch mehr vergrößert. Da sie kein Einkommen mehr haben, zahlen sie auch kene Steuern mehr, die Kinder müssen betteln, anstatt in die Schule zu gehen (ja, in Afrika gibt es auf dem Land durchaus Schulen, wo die Kinder sogar etwas lernen). Und prompt wird die nächste verlorene Generation herangezüchtet, die keine Perspektive hat.
Die einheimische Landwirtschaft bricht zusammen, die Felder veröden und die Länder sind noch stärker als zuvor von Almosen abhängig.

Und wieder ein paar hunderttausend Hungertote mehr.

Jeder, der in der Vergangenheit Geld für diese Aktionen gespendet hat, hat mindestens ein totes Kind auf dem Gewissen.
Und jeder, der das dies Jahr tut, wird das ebenfalls haben.
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Kookie
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Beitrag(#197813) Verfasst am: 22.10.2004, 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

ach so...
ja da hast du allerdings recht - leider

wusstest du - dass diese "altkleidersammlungen" auch nach afrika wandern und dort "verkauft" werden
damit die letzten einheimischen produkte in den sand setzen?
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Gast






Beitrag(#197814) Verfasst am: 22.10.2004, 08:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, ich werde das also nicht kaufen.

Was wäre klüger?
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Kookie
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Beitrag(#197818) Verfasst am: 22.10.2004, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

tja - das ist die frage
eigentlich sollte man nicht
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Markus
Polygamer, polymorph perverser Psychopath



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1320
Wohnort: Südhessen

Beitrag(#197819) Verfasst am: 22.10.2004, 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das mit den Altkleidern wusste ich.
Die gemeinnützigen Vereine, die das einsammeln, verkaufen es zum Kilopreis weiter an Händler.
Ein großer Teil wird geshreddert und dann als Füll- oder Dämm-Material verwendet.
Was gut ist, wird in die Dritte Welt verschifft und dort auf den Märkten verkauft. Eine einheimische Textilindustrie kann nur dort entstehen, wo in Kinderarbeit billige T-Shirts für westliche Billg-Ketten produziert werden.

Was wäre besser?
Es gab mal eine Initiative, die Saatgut nach Afrika geschickt hat. War nett gedacht, wurde auch unterstützt.
Das waren Getreidearten, die auch auf kargen Böden gute Erträge lieferten.
Gute Idee, oder?
Nur leider...
Als man dann festgestellt hat, das es sich um gen-verändertes Saatgut handelte, das 'steril' war, das also nur zur einmaligen Aussaat taugte, nicht jedoch dazu, gewachsene Körner im darauffolgenden Jahr wieder als Saatgut zu nehmen, war es zu spät.
Die einheimischen Sorten waren so gut wie ausgerottet und die großen Konzerne, die die Patente auf dieses Saatgut haben, haben dann langsam die Preisschraube angezogen.
Das ist also auch nichts.

Das einzige sinnvolle, was man tun könnte, wäre es, die europäischen Konten der dort Herrschenden einzufrieren und das Geld wiederum zu verwenden, um Schulen zu bauen, Landwirte und Handwerker auszubilden, um auf diese Weise eine Mittelschicht zu bekommen, die in der Lage ist, ein Land aufzubauen.
Viele der reichsten Männer (Frauen sind keine darunter) der Welt kommen immerhin aus Afrika. In der offiziellen Statistik tauchen die nicht auf, aber dennoch ist z.B. der Staatspräsident von Angola ca. 15 Milliarden Dollar schwer, Mugabe aus Zimbabwe steht ihm kaum nach. Und mit den anderen ist es ebenso.
Allerdings wird das niemand ändern, denn unsere Wirtschaft lebt davon, dass es dort so ist, wie es ist.
Diese Herrscher bekommen Geld und Waffen, dafür bekommen wir billig ihre Rohstoffe. Gold, Diamanten, Uran, Kupfer und vor allem Coltan stehen hoch auf der Liste.
Also können wir eigentlich gar nichts tun. Sobald eine Initiative erfolgreich scheint, wird sie abgewürgt, weil eigentlich niemand, der etwas zu sagen hat, an einer Veränderung der Verhältnisse interessiert ist.
Ist verdammt traurig, ist aber leider so.
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narziss
auf Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 21939

Beitrag(#197822) Verfasst am: 22.10.2004, 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Aber zeigen, dass irgendein großer Konzern diese bandaids unterstützt lässt sich leider nicht. skeptisch
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Kookie
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Beitrag(#197823) Verfasst am: 22.10.2004, 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

hmm - die alte von Mandela hat aber glaub auch paar gute millions...


das alles ist schon wirklich ein entzetzliches drama
all diese menschen - die so ausgeliefert sind
ihrer unbewusstheit ausgeliefert sind
milliarden.....

und dann kommen auchnoch so knalltüten an und quacken irgwat von "islam" daher
man!
da hauts mir komplett den vogel raus
freiwillig und stolz verkünden sie das heil des islam.....
und in deutschland werden töchter von ihren eigenen vätern ermordet
wenn sie eine programmierte hochzeit verweigern
werden ermordet wenn sie einen mann ihrer wahl küssen
verscharrt - gone
die dunkelziffer ist sehr hoch
kümmert ja keen
die sind halt wieder zurückgegangen in die türkei oder sonstwohin

sorry O.T.
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Gast






Beitrag(#197824) Verfasst am: 22.10.2004, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

@kookie

Nein, Du hast schon recht, das sehe ich ja auch so - ganz exakt sogar! Daumen hoch!
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Klaus-Peter
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Anmeldungsdatum: 10.01.2004
Beiträge: 1534

Beitrag(#197826) Verfasst am: 22.10.2004, 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Markus hat folgendes geschrieben:
Nun ja, nachdem sie mit ihren ersten Konzerten in den 80ern Afrika eine nachhaltige Hungerkatastrophe beschert haben, legen sie jetzt nach, um den Menschen dort den Rest zu geben.

Ich habe das ja auch schon mal behauptet. Bin mir aber nicht mehr sicher, ob es stimmt. Ich habe nämlich keinerlei Belege für die behauptete Hungerkatastrophe gefunden. Hast Du welche?
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Kookie
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Beitrag(#197829) Verfasst am: 22.10.2004, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

o.k. dann noch ein kurzes O.T.
habt ihr den film "Gegen die Wand" gesehn ?

sehr sehr schräg - aber die auszeichnung war gerecht gewählt

( ich war übrigens eine zeitlang mit einem iraner befreundet - also so richtig - war damals vor dem Schahregim geflüchtet - hat hier karriere gemacht - is als architekt nach italy gegangen
und dort hat ihn seine vergangenheit - nach jahren - dann dochnoch eingeholt
er hat seine freundin erstochen - also sie hat überlebt - aber ihren job als fotomodell konnte sie nichmehr ausführen
jetzt lebt er wieder im iran - inmitten von orangenhainen und bei den nomaden ab und zu.....und kommt nich raus
sie gehen auch in die berge - wo die marihuanafelder blühen
ab und zu laß ich ihm ma paar CD`s von damals zukommen über eine bekannte
weil westliche music dürfen die ja auchnich hören
er lädt mich schon seit jahren ein und ich würde sogerne ma hinfliegen- würde..... )

"and the wind cries mary"
J.Hendrix
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joseph.sebaldus
dauerhaft gesperrt



Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 293

Beitrag(#197849) Verfasst am: 22.10.2004, 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

@Markus:
Klingt plausibel. Ein paar Quellen würden mich aber interessieren.
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Markus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1320
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Beitrag(#197851) Verfasst am: 22.10.2004, 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Quellen findet man in europäischen und amerikanischen Medien kaum.
Allerdings findet man einiges in der afrikanischen Presse, besonders in den Archiven, sowohl zu Live Aid, wie auch zu den Saatgutspenden.
Ich werde mal schauen, was ich da so finde.
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Kookie
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Beitrag(#197868) Verfasst am: 22.10.2004, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

hmm
hab auchschon geschaut
find nix ordentliches - is ja auchkein wunder
die spendengelder versickern ja irgendwo - wo`s keiner merken soll


http://www.wsws.org/de/2003/jun2003/g8-j11_prn.html
aber auchschon alt...

Sir Bob Geldorf hat ne kommission gegründet mittlerweile in deutschland
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Markus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1320
Wohnort: Südhessen

Beitrag(#197881) Verfasst am: 22.10.2004, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wir haben hier mehrere Komplexe:
Die kurzfristigen Lebensmittelspenden an sich sowie die Spenden genmanipulierten Getreides.

Zu Live Aid und Co. gibt es hier einige Infos. Ist allerdings teilweise eher trockener Lesestoff, dennoch sehr lesenswert:
http://www.vso.org.uk/Images/liveaid_legacy_tcm8-784.pdf

http://www.cafod.org.uk/policy_and_analysis/commenteditorial/ethiopia_2004_10_11
Dieser Artikel enthält einen sehr wichtigen Satz:
Zitat:
Africa needs international trade laws reformed to help rather than hinder development on the continent; access to rich markets in the EU, US, and Japan; cuts in the support rich countries pay their own farmers to overproduce food, which ends up dumped on African markets, destroying the local economy.


http://www.share-international.org/archives/economics/ec_dhfromland.htm

http://fletcher.tufts.edu/humansecurity/pdf/Langenkamptotal.pdf
Obwohl diese Studie sich auf Afghanistan bezieht, befassen sich u.a. die Seiten 10 und 11 auch mit Äthiopien, Ruanda und Live Aid.



Infos zu den Spenden genmanipulierten Getreides:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/3826261.stm

http://www.i-sis.org.uk/GMCIFA.php

http://twnafrica.org/news_detail.asp?twnID=374

http://www.organicconsumers.org/ge/africa-12.cfm

Das zeigt sehr viel von den Intentionen, die hinter den Getreide- und Lebensmittelspenden stecken.

Die Amerikaner sehen das natürlich alles ganz anders:
http://www.economist.com/science/displayStory.cfm?story_id=1337197


So, das sollte erstmal reichen, bei Bedarf gibt es auch mehr.
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Kookie
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Beitrag(#197884) Verfasst am: 22.10.2004, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

siehste ma - nä!

ich such wenigstens wat in deutsch.......
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nickchanger
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Anmeldungsdatum: 06.06.2004
Beiträge: 1753

Beitrag(#198121) Verfasst am: 22.10.2004, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

deutscher artikel

lang aber gut:

http://www.zeit.de/2003/17/Aethiopien
_________________
RKK, Mafiosi, Kinderschänder, Hetzer, Massenmörder
-
den Zusammenhang kennt jeder hier, drum bleibt er unausgesprochen!
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Blaubär
Höhlenbewohner



Anmeldungsdatum: 18.07.2003
Beiträge: 1133
Wohnort: Mainufer

Beitrag(#198648) Verfasst am: 23.10.2004, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

nickchanger hat folgendes geschrieben:
deutscher artikel

lang aber gut:

http://www.zeit.de/2003/17/Aethiopien


Sehr guter Artikel. Sollte Pflichtlektüre für die zuständigen Politiker sein.
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annox
Grim Reaper



Anmeldungsdatum: 29.05.2004
Beiträge: 5800
Wohnort: Berlin

Beitrag(#198702) Verfasst am: 23.10.2004, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.jungewelt.de/2004/10-19/003.php

Junge Welt hat folgendes geschrieben:
Kriegsgründe im Überfluß

Was auf den ersten Blick für die strategischen Pläne der USA eher ungünstig aussieht – die enorme Instabilität der Region –, erweist sich, genau betrachtet, für die USA als Glücksfall. »Failed states«, gescheiterte Staaten – also solche, die sich anscheinend nicht selbst regieren können und durch innere Widersprüche oder gar verheerende Bürgerkriege vom Zerfall bedroht sind - stellen für die Propagandisten weltweiter amerikanischer Militärinterventionen eine ideale Voraussetzung dar. Es gibt in Westafrika kaum ein Land, wo die Vorwände für ein »Eingreifen aus humanitären Gründen« nicht auf der Straße liegen oder wenigstens durch geschicktes Schüren interner Gegensätze und Waffenlieferungen an beide Seiten schnell geschaffen werden können. Die Region ist reich an abstoßenden Schurken, mit denen die USA heute bei der Ausplünderung ihrer Länder bestens kooperieren und deren Schandtaten sie schon morgen als Vorwand für militärische Strafaktionen benutzen können.

Die Bevölkerung des nördlichen Westafrika einschließlich des Nordens von Nigeria ist überwiegend moslemisch – also prinzipiell der Bildung oder wenigstens Unterstützung von »Al-Qaida-Zellen« verdächtig. In einigen Gegenden, vor allem in Nigeria, haben die Auseinandersetzungen zwischen Moslems und Nicht-Moslems schon jetzt bürgerkriegsartige Züge. Der von den USA ausgerufene »Krieg gegen den Terrorismus« bedeutet, daß sich für jeden Ort der Welt ein Vorwand, und sei er noch so fadenscheinig, konstruieren läßt, um imperiale Machtentfaltung zu rechtfertigen. Vor allem in moslemischen Ländern bringt der »Krieg gegen den Terrorismus« zudem fast zwangsläufig die Gegner hervor, die er zu bekämpfen vorgibt, schafft also zumindest nachträglich seine eigene Rechtfertigung.

_________________
Ich bin jenes Pferd, das unter der Peitsche der Kutscher den Wagen voller Gesindel hinter sich her ziehen muss.
[Sadegh Hedayat]
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Nergal
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 11433

Beitrag(#198714) Verfasst am: 23.10.2004, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendjemand hat mal geschrieben dass die einfachtse und beste Lösung einem armen Land zu helfen, die ist dass man den Leuten einfach Geld gibt damit sie ihrer Kaufkraft erhöhen die Wirtschaft hochbringen und selber etwas aufbauen können.
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ArnoldCorns
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Beiträge: 139
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Beitrag(#198761) Verfasst am: 23.10.2004, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

...ja gut...und wo bleiben die Milliiiiiiiooooonens an Entwicklungshilfe ???...leider müssen sich immer noch Individualisten unters Volk mischen um Ihnen beim Aufbau zu helfen...die dann ebenso vor irgendwelchen millitanten Einheimischen in Deckung gehen müssen damit sie nicht noch umgebracht werden...das Problem ist die Korruption in Afrika...dort zählt der einzelne Mensch in der riesigen Masse nichts..da ist selbst ein Ameisenhaufen gerechter...
_________________
..." knowledge comes with death release
and I´m sinking in the quicksand of my thoughts" ...
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narziss
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 21939

Beitrag(#198769) Verfasst am: 23.10.2004, 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Was soll mit der Entwicklungshilfe schon sein?

Man darf sich das nicht so vorstellen, dass ein Staat wie die USA Geldern in Form von einigen Millionen Dollar einem Staat der dritten Welt zur Verfügung stellt. Mit dem Geld kauft der Staat eigene Waren und liefert sie an die armen Menschen. Aussuchen dürfen die sich nichts. So kurbelt man die eigene Wirtschaft an, so errichtet man Monopole in anderen Teilen der Welt und wirklich helfen tut man nicht. Wieso denn auch die eigene Konkurrent aufpäppeln?
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2598

Beitrag(#2171521) Verfasst am: 21.03.2019, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/panorama/mosambik-welche-verheerungen-zyklon-idai-angerichtet-hat-a-1258943.html schrieb:
Zitat:
Flutkatastrophe in Mosambik
"Das Schlimmste, was ich in diesem Land gesehen habe"

Die Ernte ist vernichtet, eine Küstenstadt mit einer halben Million Einwohner zu 90% zerstört, zwei Millionen Menschen sind betroffen, es drohen Malaria und Cholera.
Das Ausmaß ist noch nicht abzuschätzen.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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