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Wie toll ist eigentlich der Kapitalismus und wem nützt er?
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Tommi
registrierter User



Anmeldungsdatum: 30.06.2020
Beiträge: 188

Beitrag(#2221996) Verfasst am: 27.08.2020, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Blitzstrahl hat folgendes geschrieben:
[...] Ergänzend sei noch angemerkt, dass der Sozialismus dank der heutigen EDV viel bessere Möglichkeiten vor fände, um all die mächtige Datenflut einer Planwirtschaft zu bewältigen, die ihm vor seinem Zusammenbruch so gar nicht zur Verfügung standen. [...]


In diesem Zusammenhang ein interessanter Artikel von Sahra Wagenknecht

Zitat:
Amazon, Google, Microsoft, Facebook und Apple sind die großen Gewinner der Coronakrise. Nicht nur ihre Umsätze und Gewinne sind rapide gewachsen, sondern auch ihre Macht. Während Politiker naiv die fortschreitende Digitalisierung feiern, bedeutet die aktuelle Entwicklung für Europa vor allem eins: zunehmende Abhängigkeit.

Die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts einer Handvoll US-Überwachungskonzernen zu überlassen, heißt nicht nur, eine zunehmende Abschöpfung von Werten und Wohlstand zulasten unserer Wirtschaft hinzunehmen. Es bedeutet vor allem, die Chance auf Souveränität und eine an den eigenen Interessen orientierte Politik in Deutschland und Europa endgültig zu verspielen.

Code:
https://www.focus.de/politik/deutschland/weitergedacht/weitergedacht-die-wagenknecht-kolumne-deutschland-feiert-sich-naiv-fuer-corona-erfolge-doch-macht-fliesst-laengst-woandershin_id_12356730.html
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Tarvoc
Oh Deer...



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 38719
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2221997) Verfasst am: 27.08.2020, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Zugegebenermassen nicht in allem und wenn Du jetzt das Beispiel USA anführst, dann hast Du recht. Dort sind die Leute einfach zu dumm und zu verbloedet um ihre Interessen wahrzunehmen. Zu dumm, weil sie ein nicht funktionierendes Bildungssystem zu dummen Menschen macht und verbloedet, weil die weltbeste Verbloedungsindustrie in Hollywood mit ihren sitcoms und soap operas fuer ständige Ablenkung vom eigentlichen Leben sorgt. Packe da noch den mit Abstand größten Prokopfverbrauch von Psychopharmaka weltweit, sowie eine nicht zu knappe Dosis Blei im Trinkwasser oben drauf und Du hast den Trumpwaehler mit MAGA-Hut, dem es gar nicht schnell genug gehen kann mit dem Rückbau seiner Besitzstände. Sehr glücklich


Komplett von der Rolle WTF


Alle blöde ausa misch ey foa allem die blöden Amis ey. Lachen
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#2222400) Verfasst am: 29.08.2020, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Tommi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Amazon, Google, Microsoft, Facebook und Apple sind die großen Gewinner der Coronakrise. Nicht nur ihre Umsätze und Gewinne sind rapide gewachsen, sondern auch ihre Macht. Während Politiker naiv die fortschreitende Digitalisierung feiern, bedeutet die aktuelle Entwicklung für Europa vor allem eins: zunehmende Abhängigkeit.

Die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts einer Handvoll US-Überwachungskonzernen zu überlassen, heißt nicht nur, eine zunehmende Abschöpfung von Werten und Wohlstand zulasten unserer Wirtschaft hinzunehmen. Es bedeutet vor allem, die Chance auf Souveränität und eine an den eigenen Interessen orientierte Politik in Deutschland und Europa endgültig zu verspielen.

Code:
https://www.focus.de/politik/deutschland/weitergedacht/weitergedacht-die-wagenknecht-kolumne-deutschland-feiert-sich-naiv-fuer-corona-erfolge-doch-macht-fliesst-laengst-woandershin_id_12356730.html

Ja nu, die Europäer (allen voran die Deutschen) waren halt dämlich genug, alles zu tun, damit bloß kein europäischer Konkurrent zu Amazon & Co. entstehen kann. Und da einige dieser Plattformen auf einem natürlichen Monopol sitzen (insbesondere Facebook, aber auch die meisten Zweige von Google), haben wir jetzt den Salat.
Wagenknecht reiht sich leider ein in das Konzert derer, die hier die Schuld bei den bösen, bösen Kapitalisten suchen statt zu merken, dass diese Konzerne unvermeidliche Folge ihrer jeweiligen Geschäfttfelder sind.

Paradebeispiel Facebook: Ein soziales Netzwerk funktioniert erst dann gut, wenn möglichst alle das selbe Netzwerk oder wenigstens doch die selbe Schnittstelle benutzen. Bedeutet: Nur ein Monopolist ist überhaupt in der Lage, ein attraktives Produkt anzubieten. Das Monopol ist hier nicht, wi ein der materiellen Wirtschaft, Bedrohung für die Kundschaft, sondern Hauptgrund für die Attraktivität des Angebots.
Ähnlich bei Suchmaschinen: Letztlich ist es für die normalen Verbraucher angenehm, nur eine einzige kennen zu müssen. Das hat zwar durchaus die klassischen Nachteile eines Nachrichtenmonopols, diese werden durch den schieren Komfort aber mehr als ausgeglichen.

Was fällt Europa ein? Zum Beispiel, dass Online-Shops jenseits einer gewissen Größe inzwischen für jeden Verkauf nachweisen müssen, in welchem Land der Kunde sich befindet und dort Umsatzsteuer leisten müssen - kein Problem für die Kapazitäten bei einem Großkonzern wie Amazon, aber eine ernsthafte Belastung für jede ihm möglicherweise erwachsende Konkurrenz, jemals ernstzunehmende Größe zu erreichen.
Datenschutz ähnlich.
Wir tun doch wirklich alles, um das digitale Rennen zu verlieren.
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 12541

Beitrag(#2222419) Verfasst am: 30.08.2020, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Paradebeispiel Facebook: Ein soziales Netzwerk funktioniert erst dann gut, wenn möglichst alle das selbe Netzwerk oder wenigstens doch die selbe Schnittstelle benutzen. Bedeutet: Nur ein Monopolist ist überhaupt in der Lage, ein attraktives Produkt anzubieten. Das Monopol ist hier nicht, wi ein der materiellen Wirtschaft, Bedrohung für die Kundschaft, sondern Hauptgrund für die Attraktivität des Angebots.
Ähnlich bei Suchmaschinen: Letztlich ist es für die normalen Verbraucher angenehm, nur eine einzige kennen zu müssen. Das hat zwar durchaus die klassischen Nachteile eines Nachrichtenmonopols, diese werden durch den schieren Komfort aber mehr als ausgeglichen.

Das Beispiel Facebook OK, aber bei einer Suchmaschine wo man in einem eigenen Suchfeld im Browser was eingibt? Solange die Suchergebnisse bei einer Suchmaschine nicht als gut und bei einer anderen als schlecht empfunden werden ist die doch egal.

d.h. bei "sozialen Netzwerken" hat ein Anbieter mit vielen Nutzern(..Monopolist) die besten Karten, bei einer Suchmaschine kommt es aber auf die Qualität der Suchergebnisse an, da kann Google schnell weg vom Fenster sein wenn eine andere etwas besseres bietet.
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Skeptiker
"I can't breathe!"



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Beiträge: 15330
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2222444) Verfasst am: 30.08.2020, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Tommi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Amazon, Google, Microsoft, Facebook und Apple sind die großen Gewinner der Coronakrise. Nicht nur ihre Umsätze und Gewinne sind rapide gewachsen, sondern auch ihre Macht. Während Politiker naiv die fortschreitende Digitalisierung feiern, bedeutet die aktuelle Entwicklung für Europa vor allem eins: zunehmende Abhängigkeit.

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Ja nu, die Europäer (allen voran die Deutschen) waren halt dämlich genug, alles zu tun, damit bloß kein europäischer Konkurrent zu Amazon & Co. entstehen kann. Und da einige dieser Plattformen auf einem natürlichen Monopol sitzen (insbesondere Facebook, aber auch die meisten Zweige von Google), haben wir jetzt den Salat.
Wagenknecht reiht sich leider ein in das Konzert derer, die hier die Schuld bei den bösen, bösen Kapitalisten suchen statt zu merken, dass diese Konzerne unvermeidliche Folge ihrer jeweiligen Geschäfttfelder sind.

Paradebeispiel Facebook: Ein soziales Netzwerk funktioniert erst dann gut, wenn möglichst alle das selbe Netzwerk oder wenigstens doch die selbe Schnittstelle benutzen. Bedeutet: Nur ein Monopolist ist überhaupt in der Lage, ein attraktives Produkt anzubieten. Das Monopol ist hier nicht, wi ein der materiellen Wirtschaft, Bedrohung für die Kundschaft, sondern Hauptgrund für die Attraktivität des Angebots.
Ähnlich bei Suchmaschinen: Letztlich ist es für die normalen Verbraucher angenehm, nur eine einzige kennen zu müssen. Das hat zwar durchaus die klassischen Nachteile eines Nachrichtenmonopols, diese werden durch den schieren Komfort aber mehr als ausgeglichen.

Was fällt Europa ein? Zum Beispiel, dass Online-Shops jenseits einer gewissen Größe inzwischen für jeden Verkauf nachweisen müssen, in welchem Land der Kunde sich befindet und dort Umsatzsteuer leisten müssen - kein Problem für die Kapazitäten bei einem Großkonzern wie Amazon, aber eine ernsthafte Belastung für jede ihm möglicherweise erwachsende Konkurrenz, jemals ernstzunehmende Größe zu erreichen.
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Das Problem ist das Rennen als solches - also die kapitalistische Konkurrenz.

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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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vrolijke
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Beitrag(#2222446) Verfasst am: 30.08.2020, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Tommi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Amazon, Google, Microsoft, Facebook und Apple sind die großen Gewinner der Coronakrise. Nicht nur ihre Umsätze und Gewinne sind rapide gewachsen, sondern auch ihre Macht. Während Politiker naiv die fortschreitende Digitalisierung feiern, bedeutet die aktuelle Entwicklung für Europa vor allem eins: zunehmende Abhängigkeit.

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Ja nu, die Europäer (allen voran die Deutschen) waren halt dämlich genug, alles zu tun, damit bloß kein europäischer Konkurrent zu Amazon & Co. entstehen kann. Und da einige dieser Plattformen auf einem natürlichen Monopol sitzen (insbesondere Facebook, aber auch die meisten Zweige von Google), haben wir jetzt den Salat.
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Das Problem ist das Rennen als solches - also die kapitalistische Konkurrenz.

Das macht die Welt kaputt.


Genau!
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Beitrag(#2222459) Verfasst am: 30.08.2020, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.
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vrolijke
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Beitrag(#2222461) Verfasst am: 30.08.2020, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.


Und wie willst Du einen Trennung machen zwischen eine Mitteilung und Werbung?
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Beitrag(#2222462) Verfasst am: 30.08.2020, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.


Und wie willst Du einen Trennung machen zwischen eine Mitteilung und Werbung?

In einer Gesellschaft mit einer Presse die Schwierigkeiten damit hat ideologiefrei und ohne Mehrfachstandards zu berichten ist das ein berechtigter Einwand.
Da gäbe es einiges zu lernen und zu ändern, in den meisten Fällen eine Vereinfachung. Aber kann genauso wie aktuelle Regelungen umgesetzt werden, da gibt es Grenzen, zweifelhaftes wo Gerichte entscheiden müssen etc
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vrolijke
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Beitrag(#2222463) Verfasst am: 30.08.2020, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.


Und wie willst Du einen Trennung machen zwischen eine Mitteilung und Werbung?

In einer Gesellschaft mit einer Presse die Schwierigkeiten damit hat ideologiefrei und ohne Mehrfachstandards zu berichten ist das ein berechtigter Einwand.
Da gäbe es einiges zu lernen und zu ändern, in den meisten Fällen eine Vereinfachung. Aber kann genauso wie aktuelle Regelungen umgesetzt werden, da gibt es Grenzen, zweifelhaftes wo Gerichte entscheiden müssen etc


Wenn Du mich fragst, eine blödsinnige Utopie. Nur in eine totale Diktatur durchsetzbar.
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Beitrag(#2222472) Verfasst am: 30.08.2020, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.


Und wie willst Du einen Trennung machen zwischen eine Mitteilung und Werbung?

In einer Gesellschaft mit einer Presse die Schwierigkeiten damit hat ideologiefrei und ohne Mehrfachstandards zu berichten ist das ein berechtigter Einwand.
Da gäbe es einiges zu lernen und zu ändern, in den meisten Fällen eine Vereinfachung. Aber kann genauso wie aktuelle Regelungen umgesetzt werden, da gibt es Grenzen, zweifelhaftes wo Gerichte entscheiden müssen etc


Wenn Du mich fragst, eine blödsinnige Utopie. Nur in eine totale Diktatur durchsetzbar.

Wir reden hier über ein Werbeverbot? Sowas gibt es für manche Produkte bereits.

"Blödsinnige Utopie" die mit einer simplen Maßnahme dem unendlichen Wachstum, und damit auch der für Menschen Unbrauchbarmachung der Erde, ans Bein pinkeln kann?
Diese Maßnahme würdest du anfangs vielleicht nicht mal merken.
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Blitzstrahl
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Wohnort: im Dickicht

Beitrag(#2222481) Verfasst am: 30.08.2020, 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.


Und wer genau sollte ein Werbeverbot durchsetzen, etwa der bürgerliche Staat, der gemäß Engels der ideelle Gesamtkapitalist ist. Nee-nee, der pfeift einem was, diese Verwaltungsmaschine des Kapitals.
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Beiträge: 12541

Beitrag(#2222485) Verfasst am: 30.08.2020, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Blitzstrahl hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.


Und wer genau sollte ein Werbeverbot durchsetzen, etwa der bürgerliche Staat, der gemäß Engels der ideelle Gesamtkapitalist ist. Nee-nee, der pfeift einem was, diese Verwaltungsmaschine des Kapitals.

Das ist eine andere Sache...

Ich mein nur das Kapitalismus nicht so unangreifbar ist, sondern mit einem simplen Werbeverbot klein gemacht werden könnte. Und Werbeverbot ist nichts unbekanntes, was bis jetzt nicht durchgesetzt werden konnte.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2222494) Verfasst am: 30.08.2020, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.



Da muss man unterscheiden zwischen informativer Werbung und manipulativer. Selbstverstaendlich soll ein Anbieter potentiellen Kunden mitteilen duerfen, was er anbietet und welche Eigenschaften das angebotene Produkt besitzt.

Dummerweise laest sich informative Werbung nicht klar von manipulativer Werbung abgrenzen. Die gehen ineinander ueber.
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Beitrag(#2222509) Verfasst am: 30.08.2020, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Dummerweise laest sich informative Werbung nicht klar von manipulativer Werbung abgrenzen. Die gehen ineinander ueber.

Wieso baust du solche Konstrukte wie "informative Werbung" oder "manipulativer Werbung", sag Information oder Manipulation. Und Werbung bedeutet das etwas von einem Anbieter kommt, auch ungefragt oder ungewollt, der kann ein Interesse haben so viel wie möglich loszuwerden auch wenn kein Bedarf vorliegt. Deswegen Werbeverbot, ohne künstlichen Bedarf zu schaffen muß die Nachfrage von dem kommen der meint einen Bedarf zu haben.

Der Anbieter hat einen vorhandenen Bedarf zu decken, keinen neuen Bedarf zu wecken oder zu schaffen.

Und Neues als Religion, als Antrieb, um des neues willens, damit es nicht langweilig wird (für Konsumisten), der 10.te Kirschjoghurt in Regal mal geschüttelt statt gerührt bloß weil es irgendwas neues geben soll...? Ohne Werbung geht auch das schlechter.
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Tarvoc
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Beitrag(#2222510) Verfasst am: 30.08.2020, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Da muss man unterscheiden zwischen informativer Werbung und manipulativer. Selbstverstaendlich soll ein Anbieter potentiellen Kunden mitteilen duerfen, was er anbietet und welche Eigenschaften das angebotene Produkt besitzt. Dummerweise laest sich informative Werbung nicht klar von manipulativer Werbung abgrenzen. Die gehen ineinander ueber.

"Man muss schon diesen Unterschied machen, aber dummerweise lässt er sich gar nicht machen." Pfeifen
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beachbernie
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Beitrag(#2222518) Verfasst am: 30.08.2020, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Da muss man unterscheiden zwischen informativer Werbung und manipulativer. Selbstverstaendlich soll ein Anbieter potentiellen Kunden mitteilen duerfen, was er anbietet und welche Eigenschaften das angebotene Produkt besitzt. Die gehen ineinander ueber.

"Man muss schon diesen Unterschied machen, aber dummerweise lässt er sich gar nicht machen." Pfeifen




"Dummerweise laest sich informative Werbung nicht klar von manipulativer Werbung abgrenzen."


....heisst nicht, dass man das nicht unterscheiden kann, sondern nur dass sich das nicht klar voneinander abgrenzen laesst.


Was ist daran so schwer zu verstehen? Schulterzucken



Du solltest vielleicht mal erwaegen einen Nachhilfekurs in Textinterpretation zu nehmen. Du hast hier naemlich erhebliche Mängel. Pfeifen
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Tarvoc
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Beitrag(#2222548) Verfasst am: 31.08.2020, 06:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, was ist daran schwer zu verstehen, dass du eine begriffliche Unterscheidung erst einführst, nur um ihr sofort wieder den begrifflichen Charakter abzusprechen. Passt zu der Art, wie du auch sonst denkst und argumentierst: Völlige Willkür, wie's dir halt gerade in den Kram passt. Es ist nun wirklich nicht so, dass es da irgendwas nicht zu verstehen gäbe. Man kennt das von dir. Dass natürlich bei allem, was du sagst, immer der andere derjenige ist, der dich nicht versteht, ist auch klar. Ebenfalls, dass du zu diesem Missverstehen natürlich nie selbst irgendwas beiträgst, sondern das natürlich immer nur die Böswilligkeit aller anderen ist. Was auch sonst?

Aber um mal zur Sache zurückzukommen: Im Übrigen "muss" man diese Unterscheidung (zwischen informativer und manipulativer Werbung) keineswegs machen. Warum auch? Ich hab' hier noch kein Argument für sie gesehen. Ich behaupte einfach mal ganz dreist: Die Unterscheidung ist tatsächlich gegenstandslos. Es ist für eine Firma, die ihr Produkt verkaufen will, schlicht nicht möglich, über ihr eigenes Produkt neutral zu informieren, Punkt. Dafür ist einfach schon der Sache nach die nötige Distanz nicht gegeben - bzw. das ist schon der Sache nach ein potentieller Interessenkonflikt. Die Existenz informativer Werbung auch nur zu insinuieren ist Augenwischerei. Natürlich wirft sehr guts Vorschlag eine Menge schwerwiegender Fragen auf. Nur kommt man gar nicht dazu, sich diesen Fragen zu stellen, wenn man damit anfängt, sich erstmal zusätzlich völlig unsinnige Distinktiönchen in die Augen zu schmieren.
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Beitrag(#2222555) Verfasst am: 31.08.2020, 09:08    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.



Da muss man unterscheiden zwischen informativer Werbung und manipulativer. Selbstverstaendlich soll ein Anbieter potentiellen Kunden mitteilen duerfen, was er anbietet und welche Eigenschaften das angebotene Produkt besitzt.

Dummerweise laest sich informative Werbung nicht klar von manipulativer Werbung abgrenzen. Die gehen ineinander ueber.


Eine Einteilung in informativer und manipulativer Werbung ist reine Spitzfindigkeit, eine Rabulistik die einem Vewirrpuzzle gleicht. Niemanden ist mit solch einer abwegigen Haarspalterei gedient, nicht nur weil so der Wesenskern außen vor bleibt, sondern auch, weil man da keine Trennung vornehmen kann. Wo fängt nämlich das eine an, wo das andere, bzw. wo hört es jeweils auf. Relevant ist daher nur der Zweck der Werbung, nämlich eine Profitmaximierung zu generieren und nur das zählt.
Es ist auch ein psychologisches Aufblähen und Spreizen, da noch mal eine entsprechende Einteilung vornehmen zu wollen.
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Beitrag(#2222660) Verfasst am: 31.08.2020, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

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Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

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Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.



Da muss man unterscheiden zwischen informativer Werbung und manipulativer. Selbstverstaendlich soll ein Anbieter potentiellen Kunden mitteilen duerfen, was er anbietet und welche Eigenschaften das angebotene Produkt besitzt.

Dummerweise laest sich informative Werbung nicht klar von manipulativer Werbung abgrenzen. Die gehen ineinander ueber.


Eine Einteilung in informativer und manipulativer Werbung ist reine Spitzfindigkeit, eine Rabulistik die einem Vewirrpuzzle gleicht. Niemanden ist mit solch einer abwegigen Haarspalterei gedient, nicht nur weil so der Wesenskern außen vor bleibt, sondern auch, weil man da keine Trennung vornehmen kann. Wo fängt nämlich das eine an, wo das andere, bzw. wo hört es jeweils auf. Relevant ist daher nur der Zweck der Werbung, nämlich eine Profitmaximierung zu generieren und nur das zählt.
Es ist auch ein psychologisches Aufblähen und Spreizen, da noch mal eine entsprechende Einteilung vornehmen zu wollen.



Gut, dann verbieten wir jedem, der etwas verkauft, auf welche Art auch immer, seinen Mitmenschen mitzuteilen, dass er und was genau er verkauft, weil das dient letztlich der Profitmaximierung und das duerfen wir nicht dulden. zwinkern


Natuerlich sollte sich das Werbeverbot auch auf immaterielle Dinge erstrecken, die jemand verkaufen will, z.B. gescheiterte Ideologien in Internetforen. Sehr glücklich


:duckundweg:
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TheStone
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Beitrag(#2222662) Verfasst am: 31.08.2020, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:



Natuerlich sollte sich das Werbeverbot auch auf immaterielle Dinge erstrecken, die jemand verkaufen will, z.B. gescheiterte Ideologien in Internetforen. Sehr glücklich


:duckundweg:


Fänd' ich gut. Damit wären einige deiner dümmsten postings schon mal hinfällig.
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Tarvoc
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Beitrag(#2222664) Verfasst am: 31.08.2020, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Natuerlich sollte sich das Werbeverbot auch auf immaterielle Dinge erstrecken, die jemand verkaufen will, z.B. gescheiterte Ideologien in Internetforen. Sehr glücklich

Fänd' ich gut. Damit wären einige deiner dümmsten postings schon mal hinfällig.

Daumen hoch!
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beachbernie
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Beitrag(#2222673) Verfasst am: 31.08.2020, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:



Natuerlich sollte sich das Werbeverbot auch auf immaterielle Dinge erstrecken, die jemand verkaufen will, z.B. gescheiterte Ideologien in Internetforen. Sehr glücklich


:duckundweg:


Fänd' ich gut. Damit wären einige deiner dümmsten postings schon mal hinfällig.


Ich will hier nix verkaufen. Das brauche ich auch nicht, meine Geschäfte laufen gut. Und gescheiterte Ideologien schon gar nicht. Das ueberlassen ich lieber Leuten wie Dir und Deinem Echo. Die muessen schliesslich auch von was leben. Sehr glücklich
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TheStone
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Beitrag(#2222675) Verfasst am: 31.08.2020, 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:


Ich will hier nix verkaufen. Das brauche ich auch nicht, meine Geschäfte laufen gut. Und gescheiterte Ideologien schon gar nicht.



Wirkt nicht sehr glaubwürdig in Anbetracht der Anzahl der Gegenbeispiele die in diesem Forum zu finden sind.

Umgekehrt wär's mal interessant, wenn du ein Beispiel zitieren könntest, in dem ich das mach. Oder haben deine Finger mal wieder die Tastatur bedient während dein Hirn noch im Delirium war?
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beachbernie
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Beitrag(#2222677) Verfasst am: 31.08.2020, 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Ich will hier nix verkaufen. Das brauche ich auch nicht, meine Geschäfte laufen gut. Und gescheiterte Ideologien schon gar nicht.



Wirkt nicht sehr glaubwürdig in Anbetracht der Anzahl der Gegenbeispiele die in diesem Forum zu finden sind.

Umgekehrt wär's mal interessant, wenn du ein Beispiel zitieren könntest, in dem ich das mach. Oder haben deine Finger mal wieder die Tastatur bedient während dein Hirn noch im Delirium war?


Das habe ich doch gar nicht behauptet, dass Du hier eine Ideologie verkaufst, das waere auch viel zu anspruchsvoll fuer Dich. Du arbeitest den Ideologieverkäufern lediglich zu, indem Du versuchst Widerspruch wegzupoebeln. Sehr glücklich


So ist halt jeder an dem ihm gebührenden Platz. Sehr glücklich
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TheStone
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Beitrag(#2222679) Verfasst am: 31.08.2020, 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Ich will hier nix verkaufen. Das brauche ich auch nicht, meine Geschäfte laufen gut. Und gescheiterte Ideologien schon gar nicht.



Wirkt nicht sehr glaubwürdig in Anbetracht der Anzahl der Gegenbeispiele die in diesem Forum zu finden sind.

Umgekehrt wär's mal interessant, wenn du ein Beispiel zitieren könntest, in dem ich das mach. Oder haben deine Finger mal wieder die Tastatur bedient während dein Hirn noch im Delirium war?


Das habe ich doch gar nicht behauptet, dass Du hier eine Ideologie verkaufst, das waere auch viel zu anspruchsvoll fuer Dich. Du arbeitest den Ideologieverkäufern lediglich zu, indem Du versuchst Widerspruch wegzupoebeln. Sehr glücklich


So ist halt jeder an dem ihm gebührenden Platz. Sehr glücklich


Du bist sogar zu dämlich deine eigenen Texte zu verstehen. Interessant...
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beachbernie
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Beitrag(#2222683) Verfasst am: 01.09.2020, 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Ich will hier nix verkaufen. Das brauche ich auch nicht, meine Geschäfte laufen gut. Und gescheiterte Ideologien schon gar nicht.



Wirkt nicht sehr glaubwürdig in Anbetracht der Anzahl der Gegenbeispiele die in diesem Forum zu finden sind.

Umgekehrt wär's mal interessant, wenn du ein Beispiel zitieren könntest, in dem ich das mach. Oder haben deine Finger mal wieder die Tastatur bedient während dein Hirn noch im Delirium war?


Das habe ich doch gar nicht behauptet, dass Du hier eine Ideologie verkaufst, das waere auch viel zu anspruchsvoll fuer Dich. Du arbeitest den Ideologieverkäufern lediglich zu, indem Du versuchst Widerspruch wegzupoebeln. Sehr glücklich


So ist halt jeder an dem ihm gebührenden Platz. Sehr glücklich


Du bist sogar zu dämlich deine eigenen Texte zu verstehen. Interessant...


Weitere Zuschriften bitte gleich direkt dorthin:

=> https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=37124

Danke.
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TheStone
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Beitrag(#2222685) Verfasst am: 01.09.2020, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Ich will hier nix verkaufen. Das brauche ich auch nicht, meine Geschäfte laufen gut. Und gescheiterte Ideologien schon gar nicht.



Wirkt nicht sehr glaubwürdig in Anbetracht der Anzahl der Gegenbeispiele die in diesem Forum zu finden sind.

Umgekehrt wär's mal interessant, wenn du ein Beispiel zitieren könntest, in dem ich das mach. Oder haben deine Finger mal wieder die Tastatur bedient während dein Hirn noch im Delirium war?


Das habe ich doch gar nicht behauptet, dass Du hier eine Ideologie verkaufst, das waere auch viel zu anspruchsvoll fuer Dich. Du arbeitest den Ideologieverkäufern lediglich zu, indem Du versuchst Widerspruch wegzupoebeln. Sehr glücklich


So ist halt jeder an dem ihm gebührenden Platz. Sehr glücklich


Du bist sogar zu dämlich deine eigenen Texte zu verstehen. Interessant...


Weitere Zuschriften bitte gleich direkt dorthin:

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Danke.


Du bekommst dort die angemessene Reaktion auf deinen bullshit wo du ihn postest.

Danke.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Wohnort: Bonn

Beitrag(#2222700) Verfasst am: 01.09.2020, 08:23    Titel: Antworten mit Zitat

TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
TheStone hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Ich will hier nix verkaufen. Das brauche ich auch nicht, meine Geschäfte laufen gut. Und gescheiterte Ideologien schon gar nicht.



Wirkt nicht sehr glaubwürdig in Anbetracht der Anzahl der Gegenbeispiele die in diesem Forum zu finden sind.

Umgekehrt wär's mal interessant, wenn du ein Beispiel zitieren könntest, in dem ich das mach. Oder haben deine Finger mal wieder die Tastatur bedient während dein Hirn noch im Delirium war?


Das habe ich doch gar nicht behauptet, dass Du hier eine Ideologie verkaufst, das waere auch viel zu anspruchsvoll fuer Dich. Du arbeitest den Ideologieverkäufern lediglich zu, indem Du versuchst Widerspruch wegzupoebeln. Sehr glücklich


So ist halt jeder an dem ihm gebührenden Platz. Sehr glücklich


Du bist sogar zu dämlich deine eigenen Texte zu verstehen. Interessant...


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=> https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=37124

Danke.


Du bekommst dort die angemessene Reaktion auf deinen bullshit wo du ihn postest.

Danke.


Das lernt der bernie auf seine alten Tage nicht mehr. Der zitiert ja sogar besagte Reaktionen extra nochmal dort in Volltext. Lachen Lachen
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
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Beitrag(#2222702) Verfasst am: 01.09.2020, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Deshalb werden Bedürfnisse kreiert, die eigentlich gar keine sind.

"Der Kapitalismus lebt vom permanenten Versprechen der Bedürfnisbefriedigung jedoch nicht von der tatsächlichen Befriedigung der Bedürfnisse."

Deshalb reicht ein Werbeverbot um den Kapitalismus klein zu halten.



Da muss man unterscheiden zwischen informativer Werbung und manipulativer. Selbstverstaendlich soll ein Anbieter potentiellen Kunden mitteilen duerfen, was er anbietet und welche Eigenschaften das angebotene Produkt besitzt.

Dummerweise laest sich informative Werbung nicht klar von manipulativer Werbung abgrenzen. Die gehen ineinander ueber.


Information und Verführung sind zwei getrennte Dinge. Zwar kommen sie für gewöhnlich in der kommerziellen Werbung gemeinsam vor, in verschiedenen %-Anteilen, aber es sind dennoch zwei verschiedene Sachen.

Gegen Information ist ja nichts zu sagen, oder? PC hat 16 GB RAM und 2TB Festplatte.

Aber die Frage ist auch, wie vollständig die Informationen sind. Wenn der Monitor nix taugt und die Herstellung des Gerätes so und so viel Umweltverschmutzung und -ausbeutung verursacht ohne dass es ein Recyclingkonzept gibt, dann wird das in der Regel weggelassen.

Verführung ist an sich ja auch nicht schlecht, oder? Schau mal, tolles Design, macht was her! Kannst du in den und den Situationen nutzen und macht cool und gute Laune. Schau mal, solche Modells wie auf dem Foto nutzen das Produkt auch! - Naaaa? zwinkern


Man kann sicherlich den Verkauf der Waren schwieriger machen, wenn man den Verführungsanteil verbietet und vorschreibt, vollständige Informationen anzugeben. Aber eine Eindämmung des Kapitalismus und des Profits ist das nicht. Profit findet immer Wege und sei es durch Senkung der Lohnkosten oder der Suche nach anderen Märkten, die notfalls mit der militärischen Brechstange irgendwo aufgebrochen werden.


Der Ansatz der Kapitalismuskritik sollte weniger die Distributionsebene sein - also Markt und Verteilung von Geld und Gütern - sondern die Sphäre der Produktion selbst. Dort herrscht keine Demokratie, dort werden Arbeit & Umwelt ausgebeutet und verwurstet zu a) Produkten (Gebrauchswerten) und b) Make Money, make more Money (Tauschwerte).

In der Produktion spielt die Musik. Das ist der Ansatzpunkt.
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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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