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Aufklärung, Mythos und Ideologie
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24179
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2197290) Verfasst am: 11.12.2019, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wieso habe ich den Eindruck, daß du das mit der Sprache etwas überbewertest?

Weiß ich nicht. Was ich dazu schreibe ist ja im Prinzip: Die hatten nicht das Denkzeug, um sich bewusst zu entscheiden, und deshalb müssen wir davon ausgenen, dass das Handeln vor dem Überlegen kam.

Insofern hätte nicht das Beispiel, das ist mir neu, aber der Tenor dieses zweiten Teils auch von mir kommen können:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Ein Paradebeispiel fand ich in Ägypten. Mit der Errichtung des Assuan-Staudamms gab es dort das Problem der Versalzung der Böden, weil nur noch mit Wasser bewässert wurde, und nicht mehr mit Schlamm. Seit dem Altertum gibt es die Oase Fayyum, ein Sumpfgebiet gespeißt aus dem Wasser,des Nil. Bis dort kam der Schlamm des Nil nicht, so daß dort seit dem Altertum durch ein sinnreiches System aus Kanälen, Wasser auf die Felder und auch wieder abgeleitet wurde, um eben dieses Versalzen zu verhindern, mit Erfolg seit 4500 Jahren. Was ich sagen will: es sind die gleichen Menschen, Bauern, Fellachen, gleiche Ethnie, gleiche Kultur, gleiche Sprache seit Jahrtausenden. Die einen können‘s, die anderen nicht.

Nicht die Sprache ist das Problem, sondern die Tradition. Sie machen das, was sie machen, so, wie und weil sie und ihre Vorfahren das schon seit Jahrtausenden so machen. Keiner von ihnen hat das individuell gelernt oder über Alternativen nachgedacht. Es ist ihre Lebensweise. Und so war es vermutlich für die allermeisten Menschen während der allermeisten Zeit unserer Geschichte.

Erst wir reden uns ein, jeder müsse alles, was er tut, individuell lernen und über die eigenen Handlungen und ihre Folgen nachdenken. Womit übrigens auch bei uns die allermeisten Menschen hoffnungslos überfordert sind. Lernen ist für unsere Art eigentlich ein Generationen übergreifender Prozeß. Kein Wunder, daß heute so viele Menschen einen überforderten Eindruck machen. Unsere Welt ändert sich schneller, als wir diese Änderungen verarbeiten können.


Trotzdem ist die Sprache wichtig, um zu verstehen, was Du da beschreibst - derart komplexe Traditionen brauchen die Tradition Sprache sowohl, um selbst wieder tradiert werden zu können, als wahrscheinlich auch irgendwo in der Entstehung, wenn nicht im Verständnis, dann mindestens in der Organisation. Die Explosion der menschlichen Kultur, damit meine ich keine Opern, sondern Ackerbau und Handwerk, kommt nicht zufällig mit der Entwicklung der Sprache.

Das freie Denken in der Sache, wie wir es heute im Extrem im Rückgriff auf die gesamte Menschheit machen, ist auf jeden Fall erst sehr neu: Als die in dem Dörfchen Appen ein Problem damit hatten, dass die Temperatur in der Kapelle nicht sicher kühl genug zur Aufbahrung von Leichen war, und die Gemeinde das Geld für ein Kühlaggregat nicht hatte, ging jemand hin und machte sich schlau, wie in der arabischen Architektur die Luftströme geführt werden, um die Häuser in der Gluthitze bewohnbar zu halten. Das Prinzip funktioniert zur Befriedigung der Behörden jetzt auch bei der Friedhofs-Kapelle in Appen. Dieses freie problemorientierte Denken ist nicht nur wegen des Rückgriffs auf eine ganz andere Kultur ein Zeichen der Neuzeit, auch, wenn wir es bei herausragenden Individuen schon bei den alten Griechen finden können.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3106

Beitrag(#2197360) Verfasst am: 12.12.2019, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
....
Zur Sesshaftwerdung gab es keine Alternative, ausser bei steigender Bevölkerungszahl schlicht zu verhungern.
...

Da machst Du in der Lesrichtung der Kausalität einen ähnlichen Fehler wie die Autoren des Buchs:

Es musste keine Lösung für das Problem der steigenden Bevölkerungszahlen geben, weil diese Zahlen erst stiegen, als der Mensch seine Nische gewechselt oder anders ausgedrückt, die Bewirtschaftung seines Lebensraumes umgestellt hatte; auch nomadische Jäger und Sammler sind eine Bewirtschaftungsform.

Korrekt.


fwo hat folgendes geschrieben:
Es ist auch nicht das erste Mal, dass vrolijke versucht, uns dieses Buch zu "verkaufen". Auch Marcellinus antwortet hier nicht das erste mal darauf - meine Begründung, warum ich nach den ersten 30 Seiten Leseprobe, die vrolijke verlinkt hat, keinen Grund hatte, weiterzulesen, steht hier. Aber diese Antworten scheinen ihn nicht zu irritieren.

Jetzt haben wir ein Dilemma.

Ich bürge für das Buch.

Die Autoren berufen sich auf die selben Quellen, auf die auch ich mich berufe. Wenn das Tagebuch der Menschheit nicht haltbar ist, dann sind viele meiner Beiträge auch nicht mehr haltbar. Einschließlich mancher, in denen ich dir zugestimmt habe. Auwehzwick.


Der Verdienst des Buches ist es, den Stand der Wissenschaft an einem allseits bekannten Beispiel darzustellen. Das schafft eine Grundlage, um ähnliche Effekte auch in der Gegenwart zu erkennen. Einen Effekt hast du bereits benannt. Zitat folgt.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7169

Beitrag(#2197362) Verfasst am: 12.12.2019, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:

Ich bürge für das Buch.

Das ist deine Meinung. Nachvollziehen kann ich sie nicht. Muß ich aber auch nicht. Geschmäcker sind eben unterschiedlich.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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smallie
resistent!?



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3106

Beitrag(#2197372) Verfasst am: 13.12.2019, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:

Ich bürge für das Buch.

Das ist deine Meinung. Nachvollziehen kann ich sie nicht. Muß ich aber auch nicht.

Ein Kennzeichen aufgeklärter Gesellschaften ist, daß mehrere Standpunkte koexistieren können. Sogar dann, wenn die Standpunkte zementiert sind. zwinkern


Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Geschmäcker sind eben unterschiedlich.

Ja, aber ganz so einfach ist es nicht. Wissenschaft sollte keine Geschmacksfrage sein.

Noch ein Dilemma: was machst du, wenn jemand sagt:

Aufklärung, das ist eine Geschmacksfrage.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3106

Beitrag(#2197375) Verfasst am: 13.12.2019, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
In Zeiten, in denen der Willen zur freiwilligen Unmündigkeit wiederkehrt, die Sehnsucht nach Führern und deren irrationionalen Pathos erwacht, sollte man gut Acht geben auf den Wert der Aufklärung als Stimme der Vernunft.

Die "Stimme der Vernunft" ist ein Buch von Ayn Rand. Falls du sie nicht kennst - ist nicht dein Fall.


Stimme der Vernunft ? "Stimme der Vernunft"

Erwischt. Hast ja recht.

Das war einfach, weil wir bei Ayn Rand einer Meinung sind. Uff.


zelig hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Will sagen, auf Aufklärung oder Vernunft kann sich jede berufen. Was bedeuten diese Worte? Mein Vorschlag:

    Aufklärung = Toleranz ist geboten, weil niemand vor Fehlern gefeit ist und niemand die Wahrheit gepachtet hat.


Ich finde was man beobachten kann, ist, daß die geäußerten Ansichten in zunehmendem Maße erkennbar nicht der Sache geschuldet ist, sondern mehr oder weniger zementierten Vorbehalten. Ich finde es ganz stark im öffentlichen Diskurs. Wird auch im FGH gespiegelt.

Das stimmt. Zur Hälfte kann ich das nachvollziehen, ordne es aber in Richtung Aufklärung 2.0 ein. Wie führt man einen rationalen Diskurs?

Die klassische Aufklärung sagt: kannst deine zementierten Vorurteile behalten, solange du sie nicht anderen überstülpst.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3106

Beitrag(#2197377) Verfasst am: 13.12.2019, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
...
Ich finde was man beobachten kann, ist, daß die geäußerten Ansichten in zunehmendem Maße erkennbar nicht der Sache geschuldet ist, sondern mehr oder weniger zementierten Vorbehalten. Ich finde es ganz stark im öffentlichen Diskurs. Wird auch im FGH gespiegelt.

Das sehen wir tatsächlich gleich - oder letztlich doch gegensätzlich?.
btw: Ich finde Zementierung eine sehr schöne Beschreibung für das regelmäßig versuchte Verhalten, sachliche Positionen über die scheinbare moralische Disqualifizierung (es ist teilweise schon lustig, was da alles rassistisch, faschistisch oder auch männlich giftig usw. genannt wird) von der Diskussion auszuschließen.

Das ist eine Steilvorlage um noch einmal ganz fies die Jenaer Erklärung schlecht zu machen.

Niedertracht. Den Stiefel lasse ich mir nicht anziehen.


Vor einer Weile haben zwei Autoren Fehler in irgend einer Studie aufgedeckt. In einer Übersetzung der Arbeit wurden die Fehler zum Schwindel [fraud]. Die Autoren haben dagegengehalten und sagten, es läge ihnen fern, jemandem Schwindel vorzuwerfen, sie wollten nur auf die Fehler hinweisen.

Statistical Modeling, Causal Inference, and Social Science hat folgendes geschrieben:
Die Ursache von Unstimmigkeiten (seien es typographische Fehler, unangebrachte statistische Methoden, Fehler in der Analyse, unangebrachte Datenverarbeitung, akademisches Fehlverhalten, oder etwas anderes) ist ebenfalls irrelevant für jede Bewertung von Forschung. Jegliche Forschung mit schweren und offensichtlichen Inkonsistenzen kann als zu ungenau betrachtet werden, unabhängig von der Ursache. In anderen Worten, die Beschreibung einer Inkonsistenz macht keine Annahme über die Quelle der Inkonsistenz.


The origin of inconsistencies (be it typographical errors, inappropriate statistical methods, analytical mistakes, inappropriate data handling, misconduct, or something else) is also irrelevant to the outcome of any assessment of research. Any research object with a strong and obvious series of inconsistencies may be deemed too inaccurate to trust, irrespective of their source. In other words, the description of inconsistency makes no presumption about the source of that inconsistency.

Andrew Gelmans Blog

So sollte das laufen.

Zum Vergleich:

    X ist falsch, weil ...
    X ist falsch, weil ... und du hältst X für richtig, weil du Y bist.

Welche Variante ist hilfreicher?
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goedelchen
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Anmeldungsdatum: 08.10.2018
Beiträge: 433

Beitrag(#2197385) Verfasst am: 13.12.2019, 12:11    Titel: :-) Antworten mit Zitat

Hallo smalie,

Deine XY Frage beleuchtet dss Problem in der ( politischen ) Debatte/Auseinanderesetzung sehr gut. Nur löst es dieses nicht.

Gesetzt den Fall Y = Sozialist und X gleich Kommunist. Dann kann Y etwas von X gut fi den, weil er Y ist. Er X aber aus anders gelagerten Gründen nie folgen wird.

Dies in seine Betrachtungen einzubeziehen würde unsere auseinander driftenden Haltungen in unserer Gesellschaft mehr Potential zu einem Konsens wieder bringen.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7169

Beitrag(#2197386) Verfasst am: 13.12.2019, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Geschmäcker sind eben unterschiedlich.

Ja, aber ganz so einfach ist es nicht. Wissenschaft sollte keine Geschmacksfrage sein.

Noch ein Dilemma: was machst du, wenn jemand sagt:

Aufklärung, das ist eine Geschmacksfrage.


Wieso? Wenn du unter Geschmacksfragen Glaubensfragen verstehst, dann wird das längst gesagt, und zwar schon ziemlich lange und ziemlich laut.

Auch Wissenschaften sind über weite Strecken Glaubenssache. Oder anders forumulert: es gibt keine wissenschaftliche Methode, die vor Irtümern schützt. Der einzige Weg zu wissenschaftlichen Fortschritten ist die empirische Bestätigung des Zusammenhangs von Tatsachenbeobachtung und Modellbildung, und das ist nur eine praktische, evtl vorübergehende Bestätigung, keine philosophische Wahrheit.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beitrag(#2197425) Verfasst am: 13.12.2019, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Auch Wissenschaften sind über weite Strecken Glaubenssache. Oder anders forumulert: es gibt keine wissenschaftliche Methode, die vor Irtümern schützt.

Das ist keine andere Formulierung, sondern eine ganz andere Aussage. Pfeifen

Marcellinus hat folgendes geschrieben:

[...] keine philosophische Wahrheit.

Wer "platonisch" meint, soll "platonisch" sagen.
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Tinvaak los grah.
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smallie
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Beitrag(#2197464) Verfasst am: 14.12.2019, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Kommen wir aus der Schleife noch mal raus?

Zitat:
Und weil der Mensch ein Mensch ist,
drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern!
Er will unter sich keinen Sklaven
sehn und über sich keinen Herrn


Brecht


Sosiehdasaus.

So könnte das aussehen, so sollte es aussehen. Tut es aber nicht. Weil, und das ist meine Faschismus-Definition oder -Erklärung:

    Menschen leben in Großgruppen zusammen. Wenn einzelne Mitglieder nicht spuren, dann hat die Gruppe Schiß, im Vergleich mit anderen Gruppen zurückzufallen. Damit das nicht passiert, stiefelt man jene, die nicht spuren.


Geht das als Arbeitsthese durch? Dann habe ich einige Beispiele.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beitrag(#2197496) Verfasst am: 14.12.2019, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Deine Faschismusdefinition ist also, dass Menschen in mehreren verschiedenen "Großgruppen" zusammenleben, die miteinander konkurrieren.

...Nur so als Verständnisfrage: Ist diese Definition durch die Gleichung Nation = Faschismus korrekt wiedergegeben?
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7169

Beitrag(#2197519) Verfasst am: 15.12.2019, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Marcellinus hat folgendes geschrieben:

[...] keine philosophische Wahrheit.

Wer "platonisch" meint, soll "platonisch" sagen.

Nein, das war schon Absicht so. Es ging mir um den philosophischen Wahrheitsbegriff im allgemeinen (im Unterschied zum umganggssprachlichen auf der einen Seite und dem der Mathematik und Logik auf der anderen), nicht um irgendwelche innerphilosophischen Feinheiten. Philosophen untereinander mögen darüber diskutieren, für Außenstehende gibt es nichts, was mit dem Begriff begriffen werden könnte.

Es scheint mir mit dem Wahrheitsbegriff öhnlich wie mit dem Gottesbegriff. Für Religiöse ist er von existenzieller Bedeutung, und Quell ständiger Auseinandersetzungen, Nichtreligiösen sagt er nichts.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3106

Beitrag(#2197530) Verfasst am: 15.12.2019, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Deine Faschismusdefinition ist also, dass Menschen in mehreren verschiedenen "Großgruppen" zusammenleben, die miteinander konkurrieren.

... und dabei die Belange der Gruppe über die Belange der Einzelnen stellen.

So ergänzt passt es. Zugegeben ist die Definition sehr weit gefasst und hat Abgrenzungsprobleme zu harmlosen oder gutmütigen Erscheinungen. Allerdings lassen sich damit auch unterschwellige Faschismen aufspüren.


Tarvoc hat folgendes geschrieben:
...Nur so als Verständnisfrage: Ist diese Definition durch die Gleichung Nation = Faschismus korrekt wiedergegeben?

Nein, eigentlich nicht. Aber Nation = Faschismus liefert mir ein gutes Beispiel.

Als die neugegründete französische Republik die allgemeine Wehrpflicht aushob, blieb den anderen Staaten nichts anderes übrig, als ebenfalls die Wehrpflicht auszuheben, um nicht von den Franzosen überrant zu werden. Oder mußten die Franzosen die Wehrpflicht ausheben, um nicht von den zornigen Monarchen Europas überrannt zu werden? Die Antwort bleibe ich schuldig, ist nicht meine Ecke.

Für meine Zwecke weise ich auf folgenden Widerspruch hin, den ich nicht ganz auflösen kann.

Leute wurden in den Wehrdienst gestiefelt und galten als Drückeberger und Vaterlandsverräter, wenn sie nicht wollten.

Andererseits herrschte beim Ausbruch des ersten Weltkrieges Jubelpatriotismus. Was haben sich diese Leute vom Krieg versprochen? Daß es ihnen in ihrem persönlichen Leben besser geht, wenn sie den Franzmännern den Schädel einschlagen?
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Zuletzt bearbeitet von smallie am 16.12.2019, 00:06, insgesamt einmal bearbeitet
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Skeptiker
linksunten



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 14801
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2197531) Verfasst am: 15.12.2019, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Kommen wir aus der Schleife noch mal raus?

Zitat:
Und weil der Mensch ein Mensch ist,
drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern!
Er will unter sich keinen Sklaven
sehn und über sich keinen Herrn


Brecht


Sosiehdasaus.


So könnte das aussehen, so sollte es aussehen.


Prost

smallie hat folgendes geschrieben:
Tut es aber nicht.


Nein, tut es zweifellos nicht. Aber wenn das tun täte, hätten wir menschliche Verhältnisse. Denn die Brecht'sche Definition ist unglaublich präzise und umfassend, das heißt: ziemlich gut.

smallie hat folgendes geschrieben:
Weil, und das ist meine Faschismus-Definition oder -Erklärung:

    Menschen leben in Großgruppen zusammen. Wenn einzelne Mitglieder nicht spuren, dann hat die Gruppe Schiß, im Vergleich mit anderen Gruppen zurückzufallen. Damit das nicht passiert, stiefelt man jene, die nicht spuren.


Geht das als Arbeitsthese durch? Dann habe ich einige Beispiele.


Der Faschismus hat die Nachfolge der Religion angetreten, indem er genau wie diese - allerdings jetzt unter bürgerlichen Verhältnissen, also anders - jeden Fortschritt in der gesellschaftlichen Entwicklung mit allen erlaubten, unerlaubten und amoralischen Mitteln bekämpft, sofern durch eine gesellschaftliche Weiterentwicklung die bestehenden Herrschaftsverhältnisse grundsätzlich angetastet würden.

Dabei bedient sich Faschismus auch aller barbarischer Methoden aus der menschlichen Frühzeit, als Menschen noch in Horden (Gruppen) zusammen lebten. Wenn man aber von Herrschaftsverhältnissen spricht, so impliziert dies eine über Großgruppen qualitativ hinaus gehende Organisation der menschlichen Lebensweise.

Faschismus setzt genauer gesagt eine bürgerliche Gesellschaft voraus.

Aber Faschismus ist insofern nicht neu, als dass verschiedene Religionen genau dieselbe Funktion für vorbürgerliche Gsellschaften übernommen hatten.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3106

Beitrag(#2197533) Verfasst am: 15.12.2019, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Und weil der Mensch ein Mensch ist,
drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern!
Er will unter sich keinen Sklaven
sehn und über sich keinen Herrn

Du kennst meinen Thread über Schule, Schuhe und Mittagsbetreuung? Essenszwang und vieles andere mehr. Mitten in Deutschland gibt es Leute, die stiefeln Kinder ins Gesicht.

Das Institut für Menschenrechte sagt auf Nachfrage: das geht gar nicht.
Der Kinderschutzbund sagt: das geht gar nicht.
Der örtliche Kinderschutzbund hingegen sagt: unsere Eltern sind hier nicht einer Meinung.
Das örtliche Jugendamt sagt: geht uns nichts an.
Der Rektor sagt: ist nicht meine Zuständigkeit.
Die Sozialarbeiterin an der Schule sagt: ist nicht meine Zuständigkeit.
Die Elternbeiratsvorsitzende sagt: "Das muß so sein, anders kriegt man 80 Kinder nicht in den Griff."

Das ist real existierende Demokratie.


Ebenso hier:

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Es gibt aber keine Religion hier, die Cannabis als illegal oder unmoralisch deklariert

Oh doch.

Deutsche Gerichte sagen, es gibt kein "Recht auf Rausch", das gefährde die Volksgesundheit.
Früher hieß es, Schwule gefährden die Volksgesundheit.
Noch früher waren es die Juden.

Hallo? Geht's noch? Jetzt bin ich pampig. Über drei Threads hinweg streiten wir über Rassen. Währenddessen spricht ein Gericht im Namen des Volkes von Volksgesundheit. Schlachtet doch bitte mal diese Sau, dann kann ich euch als Anti-Faschisten ernstnehmen.
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Marcellinus
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Beiträge: 7169

Beitrag(#2197534) Verfasst am: 15.12.2019, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:

Hallo? Geht's noch? Jetzt bin ich pampig. Über drei Threads hinweg streiten wir über Rassen. Währenddessen spricht ein Gericht im Namen des Volkes von Volksgesundheit. Schlachtet doch bitte mal diese Sau, dann kann ich euch als Anti-Faschisten ernstnehmen.

Wieso? Hältst du Volkskrankheiten für erstrebenswert?
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Tarvoc
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Beitrag(#2197547) Verfasst am: 15.12.2019, 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Es ging mir um den philosophischen Wahrheitsbegriff im allgemeinen

Oder anders gesagt: Es geht dir um Nichts. Es gibt keinen allgemeinen Wahrheitsbegriff in der Philosophie.
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7169

Beitrag(#2197548) Verfasst am: 16.12.2019, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Es ging mir um den philosophischen Wahrheitsbegriff im allgemeinen

Oder anders gesagt: Es geht dir um Nichts. Es gibt keinen allgemeinen Wahrheitsbegriff in der Philosophie.

Ja, oder so!
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Beitrag(#2197549) Verfasst am: 16.12.2019, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Ebenso hier:

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Es gibt aber keine Religion hier, die Cannabis als illegal oder unmoralisch deklariert

Oh doch.

Deutsche Gerichte sagen, es gibt kein "Recht auf Rausch", das gefährde die Volksgesundheit.
Früher hieß es, Schwule gefährden die Volksgesundheit.
Noch früher waren es die Juden.

Hallo? Geht's noch? Jetzt bin ich pampig. Über drei Threads hinweg streiten wir über Rassen. Währenddessen spricht ein Gericht im Namen des Volkes von Volksgesundheit. Schlachtet doch bitte mal diese Sau, dann kann ich euch als Anti-Faschisten ernstnehmen.


Daumen hoch!
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zelig
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Beitrag(#2197550) Verfasst am: 16.12.2019, 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ist undifferenzierte Kritik nicht das Kennzeichen der Wutbürger?
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rosbud
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Anmeldungsdatum: 08.12.2019
Beiträge: 51

Beitrag(#2197559) Verfasst am: 16.12.2019, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Es ging mir um den philosophischen Wahrheitsbegriff im allgemeinen

Oder anders gesagt: Es geht dir um Nichts. Es gibt keinen allgemeinen Wahrheitsbegriff in der Philosophie.


Was außer den Philosophen eigentlich jeder weiß. Smilie
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3106

Beitrag(#2197572) Verfasst am: 16.12.2019, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:

Hallo? Geht's noch? Jetzt bin ich pampig. Über drei Threads hinweg streiten wir über Rassen. Währenddessen spricht ein Gericht im Namen des Volkes von Volksgesundheit. Schlachtet doch bitte mal diese Sau, dann kann ich euch als Anti-Faschisten ernstnehmen.

Wieso? Hältst du Volkskrankheiten für erstrebenswert?

Ich halte Rausch, Schwulsein und Juden nicht für eine Volkskrankheit.

J. S. Mill hielt in On Liberty dies für notwendig:

Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Die Freiheit des "Geschmackes" (vorausgesetzt, andere kommen nicht zu Schaden), auch wenn diese Geschmäcker als unmoralisch angesehen werden.

The freedom to pursue tastes (provided they do no harm to others), even if they are deemed "immoral".

https://en.wikipedia.org/wiki/On_Liberty


Originalstelle:

John Stuart Mill hat folgendes geschrieben:
Secondly, the principle requires liberty of tastes and pursuits; of framing the plan of our life to suit our own character; of doing as we like, subject to such consequences as may follow: without impediment from our fellow-creatures, so long as what we do does not harm them, even though they should think our conduct foolish, perverse, or wrong.

https://en.wikisource.org/wiki/On_Liberty/Chapter_1


Unsere Gesellschaft hält sich für aufgeklärt, dem Anspruch, den Mill und Co. damals erhoben, wird sie nicht gerecht.
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7169

Beitrag(#2197574) Verfasst am: 16.12.2019, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:

Hallo? Geht's noch? Jetzt bin ich pampig. Über drei Threads hinweg streiten wir über Rassen. Währenddessen spricht ein Gericht im Namen des Volkes von Volksgesundheit. Schlachtet doch bitte mal diese Sau, dann kann ich euch als Anti-Faschisten ernstnehmen.

Wieso? Hältst du Volkskrankheiten für erstrebenswert?

Ich halte Rausch, Schwulsein und Juden nicht für eine Volkskrankheit.

Was den Rausch betrifft, nur, wenn man andere nicht damit belästigt oder sogar gefährdet. Im Straßenverkehr gilt Rausch als strafverschärfend. Das sollte in jeden anderen Zusammenhang auch so sein. Über die beiden anderen Punkte brauchen wir nicht zu reden.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



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Beitrag(#2197581) Verfasst am: 16.12.2019, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Die Volksgesundheit kann nicht unbedingt was für die Nazis.

Bzw: Nicht jeder Begriff, den die Nazis benutzt haben, ist ein Nazibegriff.
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"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Tarvoc
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Beitrag(#2197595) Verfasst am: 17.12.2019, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

rosbud hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Es ging mir um den philosophischen Wahrheitsbegriff im allgemeinen

Oder anders gesagt: Es geht dir um Nichts. Es gibt keinen allgemeinen Wahrheitsbegriff in der Philosophie.

Was außer den Philosophen eigentlich jeder weiß. Smilie

Wie man hier gerade sieht, wissen das studierte Philosophen besser als andere Leute.
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rosbud
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Beitrag(#2197598) Verfasst am: 17.12.2019, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
rosbud hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Es ging mir um den philosophischen Wahrheitsbegriff im allgemeinen

Oder anders gesagt: Es geht dir um Nichts. Es gibt keinen allgemeinen Wahrheitsbegriff in der Philosophie.

Was außer den Philosophen eigentlich jeder weiß. Smilie

Wie man hier gerade sieht, wissen das studierte Philosophen besser als andere Leute.


Dass studierte Philosophen das so sehen ist jetzt nicht gerade überraschend. zwinkern


Zuletzt bearbeitet von rosbud am 17.12.2019, 19:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Tarvoc
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Beitrag(#2197602) Verfasst am: 17.12.2019, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

"Stidier" du lieber erstmal Deutsch.
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rosbud
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Beitrag(#2197655) Verfasst am: 17.12.2019, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
"Stidier" du lieber erstmal Deutsch.


Du bist Philosof? Sehr glücklich
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Tarvoc
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Beitrag(#2197719) Verfasst am: 18.12.2019, 07:07    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist nicht der Schnellste, hm?
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rosbud
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Beitrag(#2197735) Verfasst am: 18.12.2019, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Du bist nicht der Schnellste, hm?


Wenn es deinem Selbstbewusstsein zuträglich ist, Ja. Sehr glücklich
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