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Obdachlosigkeit - Eine Schande für unsere Zivilisation!
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38098
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1737866) Verfasst am: 17.03.2012, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich kannte mal ein pensionierte Lehrer, der auf der Straße lebte.
Mit Beamtenpension, aber total heruntergekommen.



Ich traf mal einen englischen Obdachlosen in der Londoner U-Bahn. Als er erkannte, dass ich Deutscher bin, begann er sich in fast akzentfreiem, sehr gepflegtem Deutsch mit mir zu unterhalten. Es stellte sich heraus, dass der Mann ein Professor war, der fast 20 Jahre lang deutsche Literatur an einer englischen Uni gelehrt hatte.
_________________
“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 34187
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1737870) Verfasst am: 17.03.2012, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich kannte mal ein pensionierte Lehrer, der auf der Straße lebte.
Mit Beamtenpension, aber total heruntergekommen.



Ich traf mal einen englischen Obdachlosen in der Londoner U-Bahn. Als er erkannte, dass ich Deutscher bin, begann er sich in fast akzentfreiem, sehr gepflegtem Deutsch mit mir zu unterhalten. Es stellte sich heraus, dass der Mann ein Professor war, der fast 20 Jahre lang deutsche Literatur an einer englischen Uni gelehrt hatte.


Mit den der ich kannte, konnte man sich nicht mehr unterhalten.
Kannte ist zuviel gesagt. Ich kannte seine Geschichte.
Er war mal verheiratet mit eine Bekannte meiner Frau. Durch den Suff, öfters mal abgemahnt. Dann als "krank" freigestellt, später in Pension geschickt. Scheidung, Straße.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38098
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1737874) Verfasst am: 17.03.2012, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich kannte mal ein pensionierte Lehrer, der auf der Straße lebte.
Mit Beamtenpension, aber total heruntergekommen.



Ich traf mal einen englischen Obdachlosen in der Londoner U-Bahn. Als er erkannte, dass ich Deutscher bin, begann er sich in fast akzentfreiem, sehr gepflegtem Deutsch mit mir zu unterhalten. Es stellte sich heraus, dass der Mann ein Professor war, der fast 20 Jahre lang deutsche Literatur an einer englischen Uni gelehrt hatte.


Mit den der ich kannte, konnte man sich nicht mehr unterhalten.
Kannte ist zuviel gesagt. Ich kannte seine Geschichte.
Er war mal verheiratet mit eine Bekannte meiner Frau. Durch den Suff, öfters mal abgemahnt. Dann als "krank" freigestellt, später in Pension geschickt. Scheidung, Straße.



Der Mann, den ich traf, war zwar aeusserlich recht verwahrlost (auch der Alkohol hatte schon Spuren hinterlassen), hatte aber ansonsten seine Sinne noch ziemlich beisammen. Was mit dem passiert war, weiss ich nicht. Dazu war unsere Begegnung zu kurz um das zu erfahren. Vielleicht ist es ja auch bei dem so aehnlich gelaufen, ich vermutete jedenfalls sofort etwas in der Art.
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1737893) Verfasst am: 17.03.2012, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Notfalls muss eben der Staat dazu verpflichtet werden, die Miete direkt an den Vermieter zu überweisen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden. Das kann ja dann im Falle von Hartz IV berücksichtig werden, und wäre in diesem Sinne lediglich eine Fomalie - nämlich dass der Staat die Miete, die er ALG Empfängern ja sowieso zahlt, statt an den ALG Empfänger direkt an den Vermieter überweist - das verursacht noch nicht einmal höhere Kosten, sondern ist lediglich ein anderes Prozedere, womit der Verlust der Wohnung verhindert wird.

und nochmal: in den hartz-iv-faellen wird das, zumindest, wenn der betroffene einverstanden ist, bereits so gemacht.

du kannst dich dann natuerlich fragen, wie es dann zu obdachlosigkeit kommen kann, aber woran auch immer es liegen mag, es liegt nicht daran, dass das amt nicht dazu bereit waere, den fuer die mitzahlung vorgesehenen teil von hartz iv direkt an den vermieter zu ueberweisen.

jeder, der von mir eine wohnung mieten wollte und mir gesagt hat, dass er hartz iv bezieht, hat mir im gleichen atemzug gesagt, dass ich ja mir die miete direkt vom staat ueberweisen lassen kann. einmal ist mir das sogar vom zustaendigen amt angeboten worden - allerdings wurde mir gesagt, dass das bei dieser familie nicht noetig sei, und ich habe dann auf die direktueberweisung vom amt verzichtet. (mach ich allerdings nie wieder.)

Zitat:

Und die zweite Möglichkeit ist, dass der Staat selbst den Wohnraum zur Verfügung stellt, um Obdachlosen einen angemessenen menschenwürdigen Wohnraum zu Verfügung stellt; Menschen, die schon auf der Straße gelandet sind scheinen wohl auch kaum noch in der Lage zu sein, sich eine Wohnung zu suchen.

selbst das wird - soweit mir bekannt - getan, und zwar schon bevor jemand wirklich auf der strasse landet. (zumindest bei familien. ich weiss jetzt nicht sicher, ob man das auch bei leuten ohne kinder tut.)
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Navigator2
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 2546

Beitrag(#1737930) Verfasst am: 18.03.2012, 02:53    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Notfalls muss eben der Staat dazu verpflichtet werden, die Miete direkt an den Vermieter zu überweisen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden. Das kann ja dann im Falle von Hartz IV berücksichtig werden, und wäre in diesem Sinne lediglich eine Fomalie - nämlich dass der Staat die Miete, die er ALG Empfängern ja sowieso zahlt, statt an den ALG Empfänger direkt an den Vermieter überweist - das verursacht noch nicht einmal höhere Kosten, sondern ist lediglich ein anderes Prozedere, womit der Verlust der Wohnung verhindert wird.

und nochmal: in den hartz-iv-faellen wird das, zumindest, wenn der betroffene einverstanden ist, bereits so gemacht.



Du kannst das so oft wiederholen, wie du willst, und du magst sogar damit recht haben, dass es Fälle gibt, bei denen das so gehandhabt wird, das schließt aber nicht aus, dass es Fälle gibt, in denen das nicht so gehandhabt wird, und die Leute in der Obdachlosigkeit landen.

Und deshalb ist die Forderung von mir, eine Kündigung aufgrund von Mietschulden gesetzlich unmöglich zu machen dennoch berechtigt, denn irgendwoher müssen ja schließlich die Obdachlosen herkommen.

Zitat:


du kannst dich dann natuerlich fragen, wie es dann zu obdachlosigkeit kommen kann, aber woran auch immer es liegen mag, es liegt nicht daran, dass das amt nicht dazu bereit waere, den fuer die mitzahlung vorgesehenen teil von hartz iv direkt an den vermieter zu ueberweisen.



Es geht nicht um die "Bereitschaft" von einzelnen Ämtern, die sehr wohl regional und von Amt zu Amt unterschiedlich sein kann, sondern es geht darum sicherzustellen, dass aufgrund von Mietschulden niemand obdachlos werden kann. Und das ist trotz deiner Beteuerungen von (einzelnen?) Ämtern eben nicht gewährleistet. Wie auch, wenn es keinen gesetzlichen Auftrag gibt und so lange die Vermieter bei psychisch Kranken, die nix mehr auf die Reihe kriegen, mit der Kündigung leichtes Spiel haben.

Deshalb muss eine Kündigung aufgrund von Mietschulden gesetzlich verboten werden, und die Vermieter müssen in den Fällen, in denen sie von ihren Mietern kein Geld bekommen die Erstattung der Miete von dem jeweils zuständigen Amt beantragen.

Was ist denn daran so schwer zu verstehen, dass du da ständig immer wieder erneut insistierst, und so tust, als habe ich etwas nicht begriffen, wo doch offensichtlich du es bist, der etwas nicht begriffen zu haben scheint...

Zitat:



jeder, der von mir eine wohnung mieten wollte und mir gesagt hat, dass er hartz iv bezieht, hat mir im gleichen atemzug gesagt, dass ich ja mir die miete direkt vom staat ueberweisen lassen kann. einmal ist mir das sogar vom zustaendigen amt angeboten worden - allerdings wurde mir gesagt, dass das bei dieser familie nicht noetig sei, und ich habe dann auf die direktueberweisung vom amt verzichtet. (mach ich allerdings nie wieder.)


Mag ja alles sein, und dennoch gibt es bei uns Obdachlosigkeit, und ich vermute mal, dass den meisten von diesen Leuten die Wohnung gekündigt wurde, als sie in einem Zustand waren, dass sie nix mehr auf die Reihe gekriegt haben, sie also quasi "wehrlos" waren. Und das dass möglich ist, ist eine Schweinerei, und dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Wenn du als Vermieter also jetzt von einem deiner Mieter keine Knete mehr bekommst, und auch auf Mahnschreiben etc keine Reaktion erfolgt, so darf dieses kein Kündigungsgrund mehr sein und Kündigungen, die aus diesem Grund ausgesprochen werden dürfen keine Rechtsgültigkeit mehr haben. Um dich als Vermieter schadlos zu halten muss also dann dein Weg aufs Amt sein, die sich darum kümmern und dann ggf. die Mietzahlung übernehmen.

Zitat:

Zitat:

Und die zweite Möglichkeit ist, dass der Staat selbst den Wohnraum zur Verfügung stellt, um Obdachlosen einen angemessenen menschenwürdigen Wohnraum zu Verfügung stellt; Menschen, die schon auf der Straße gelandet sind scheinen wohl auch kaum noch in der Lage zu sein, sich eine Wohnung zu suchen.

selbst das wird - soweit mir bekannt - getan, und zwar schon bevor jemand wirklich auf der strasse landet. (zumindest bei familien. ich weiss jetzt nicht sicher, ob man das auch bei leuten ohne kinder tut.)


Dann ist das ja merkwürdig, dass es in Berlin so viele Obdachlose gibt - also irgend etwas funktioniert doch da wohl offensichtlich nicht, so wie es aussieht.

Und mal eine schnelle Recherche in Wikipedia offenbart meine Vermutung, dass die Hauptgründe für Obdachlosigkeit sind:

Mietschulden und Zwangsräumungen

Arbeitslosigkeit, Krankheit, Suchtverhalten

psychische Störungen

Und damit ist klar, dass hier der Sozialstaat versagt - ich gehe noch einen Schritt weiter, man sieht absichtlich weg, denn jeder der sich nicht mehr wehren kann und sich sein Recht nicht mehr verschaffen kann, der erspart dem Staat Geld....was wohl auch den Interessen von solchen Leuten wie Dir nahe kommt, nicht wahr tridi - der Obdachlose auf der Straße, der vom Staat keine Wohnung bezahlt bekommt hilft dich den Schuldenberg Doitschland zu verringern - so denkt es doch in einem wie dir....

Und damit so etwas nicht mehr passieren kann, müssen gesetzliche Regelungen her, die eine Kündung und Zwangsräumung aufgrund von Mietschulen verbieten. (...und für dich wiederhole ich mich sogar zum X-ten male: Der Vermieter, der von seinem Mieter kein Geld mehr bekommt ist in diesem Falle gehalten, sich an das Sozialamt zu wenden...)


nv.


Zuletzt bearbeitet von Navigator2 am 18.03.2012, 22:59, insgesamt einmal bearbeitet
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1737938) Verfasst am: 18.03.2012, 09:32    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Notfalls muss eben der Staat dazu verpflichtet werden, die Miete direkt an den Vermieter zu überweisen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden. Das kann ja dann im Falle von Hartz IV berücksichtig werden, und wäre in diesem Sinne lediglich eine Fomalie - nämlich dass der Staat die Miete, die er ALG Empfängern ja sowieso zahlt, statt an den ALG Empfänger direkt an den Vermieter überweist - das verursacht noch nicht einmal höhere Kosten, sondern ist lediglich ein anderes Prozedere, womit der Verlust der Wohnung verhindert wird.

und nochmal: in den hartz-iv-faellen wird das, zumindest, wenn der betroffene einverstanden ist, bereits so gemacht.



Du kannst das so oft wiederholen, wie du willst, und du magst sogar damit recht haben, dass es Fälle gibt, bei denen das so gehandhabt wird, das schließt aber nicht aus, dass es Fälle gibt, in denen das nicht so gehandhabt wird, und die Leute in der Obdachlosigkeit landen.

(diese letzten saetze hast du mal wieder falsch gequotet, womit es so aussah, als haette ich diese zitiert - dabei sind sie erst nach meinem beitrag entstanden. koenntest du das reparieren?)

nein, bei hartz-iv-faellen sollte das nicht anders gehandhabt werden, anderenfalls laege jedenfalls ein gesetzesverstoss der jeweiligen behoerde vor. ich zitiere SGB II paragraph 22 absatz 7 satz 1 und 2:

Zitat:

Soweit Arbeitslosengeld II für den Bedarf für Unterkunft und Heizung geleistet wird, ist es auf Antrag der leistungsberechtigten Person an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte zu zahlen. Es soll an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch die leistungsberechtigte Person nicht sichergestellt ist.

was willst du mehr? Schulterzucken

Zitat:

Und deshalb ist die Forderung von mir, eine Kündigung aufgrund von Mietschulden gesetzlich unmöglich zu machen dennoch berechtigt, denn irgendwoher müssen ja schließlich die Obdachlosen herkommen.

dass irgendwoher die obdachlosen kommen, heisst nicht notwendigerweise, dass sie daher kommen, dass ein amt seinen pflichten nicht nachkommt und sich weigern wuerde, SGB II 22 (7) S1 zu beachten.

obdachlosigkeit kann verschiedene ursachen haben und kommt sogar, wie hier auch schon zB von vrolijke berichtet wurde (und mir ist auch so ein fall bekannt), bei leuten vor, die genug geld fuer eine wohnung haetten.

in hartz-iv-faellen werden sogar alte mietschulden vom amt gezahlt, wenn sonst obdachlosigkeit droht, denn SGB II 22 absatz 8 atz 1 und 2 lauten:
Zitat:

Sofern Arbeitslosengeld II für den Bedarf für Unterkunft und Heizung erbracht wird, können auch Schulden übernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht.


zur vermeidung von obdachlosigkeit muss ein gericht es sogar dem amt mitteilen, wenn eine raeumungsklage eingeht, vgl. absatz 9 des nun mehrfach erwaehnten paragraphen:

Zitat:
Geht bei einem Gericht eine Klage auf Räumung von Wohnraum im Falle der Kündigung des Mietverhältnisses nach § 543 Absatz 1, 2 Satz 1 Nummer 3 in Verbindung mit § 569 Absatz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein, teilt das Gericht dem örtlich zuständigen Träger nach diesem Buch oder der von diesem beauftragten Stelle zur Wahrnehmung der in Absatz 8 bestimmten Aufgaben unverzüglich Folgendes mit:

1.
den Tag des Eingangs der Klage,
2.
die Namen und die Anschriften der Parteien,
3.
die Höhe der monatlich zu entrichtenden Miete,
4.
die Höhe des geltend gemachten Mietrückstandes und der geltend gemachten Entschädigung und
5.
den Termin zur mündlichen Verhandlung, sofern dieser bereits bestimmt ist.

Außerdem kann der Tag der Rechtshängigkeit mitgeteilt werden. Die Übermittlung unterbleibt, wenn die Nichtzahlung der Miete nach dem Inhalt der Klageschrift offensichtlich nicht auf Zahlungsunfähigkeit der Mieterin oder des Mieters beruht.


also erzaehl uns nix von armen hartz-iv-empfaengern, die ihre miete nicht zahlen koennen und auf die strasse gesetzt werden. wer hartz iv bezieht, braucht nur einen antrag zu stellen, dass das geld direkt an den vermieter gezahlt wird, und schon bleibt ihm dieses schicksal erspart. (und wenn er den antrag nicht stellt, die miete nicht zahlt und droht, seine wohnung zu verlieren, muss das amt auch noch handeln und ihn vor obdachlosigkeit bewahren.)

vielleicht geht es dir tatsaechlich eher um andere leute als hartz-iv-empfaenger - aber dann solltest du dich in deinen ausfuehrungen auch auf diese anderen leute beschraenken.

darum gehts mir. vielleicht findest du auch in diesem bereich der nicht-hartz-iv-bezieher missstaende, die es abzustellen gilt, aber dann muessen auch genau diese faelle diskutiert werden und nicht mit hartz iv vermischt werden, sonst kann man darueber nicht sinnvoll diskutieren.


Zitat:

Es geht nicht um die "Bereitschaft" von einzelnen Ämtern, die sehr wohl regional und von Amt zu Amt unterschiedlich sein kann,

willst du den aemtern unterstellen, dass sie SGB II 22 (7) S 1 (s.o.) einfach ignorieren? oder meinst du, das SGB II gelte "regional unterschiedlich"?

Zitat:
wenn es keinen gesetzlichen Auftrag gibt

s.o.
der gesetzgeber kann nichts dafuer, dass du die gesetze nicht kennst (und mir nicht einmal glaubst, wenn ich dich drauf hinweise).


Zitat:

Mag ja alles sein, und dennoch gibt es bei uns Obdachlosigkeit, und ich vermute mal, dass den meisten von diesen Leuten die Wohnung gekündigt wurde, als sie in einem Zustand waren, dass sie nix mehr auf die Reihe gekriegt haben, sie also quasi "wehrlos" waren. Und das dass möglich ist, ist eine Schweinerei, und dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Wenn du als Vermieter also jetzt von einem deiner Mieter keine Knete mehr bekommst, und auch auf Mahnschreiben etc keine Reaktion erfolgt, so darf dieses kein Kündigungsgrund mehr sein und Kündigungen, die aus diesem Grund ausgesprochen werden dürfen keine Rechtsgültigkeit mehr haben. Um dich als Vermieter schadlos zu halten muss also dann dein Weg aufs Amt sein, die sich darum kümmern und dann ggf. die Mietzahlung übernehmen.

wenn du das jetzt fuer leute diskutieren willst, die kein hartz iv bekommen, zB weil sie auf grund psychischer krankheit gar nichts mehr auf die reihe kriegen, dann koennen deine ausfuehrungen sinnvoll sein.

hier koennte man drueber nachdenken, ob man bei entsprechendem verdacht die leute psychiatrisch untersuchen sollte. andererseits wurden hier grade noch im forum solche psychiatrischen untersuchungen abgelehnt... schwierig.

Zitat:

Der Vermieter, der von seinem Mieter kein Geld mehr bekommt ist in diesem Falle gehalten, sich an das Sozialamt zu wenden...)

wenn er da was holen koennte (etwa weil der mieter hartz iv bezieht), wuerde er es doch tun. die gesetzlichen voraussetzungen dafuer sind doch gegeben.

die frage ist doch eher, was mit jemandem passieren soll, der sich zB einfach weigert, zu arbeiten, obwohl er koennte, und deshalb eben kein hartz iv bekommt. oder wie man so einen von jemandem unterscheiden soll, der einfach psychisch krank ist und deshalb gar nichts mehr auf die kette bekommt.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 34858
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1737939) Verfasst am: 18.03.2012, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich traf mal einen englischen Obdachlosen in der Londoner U-Bahn. Als er erkannte, dass ich Deutscher bin, begann er sich in fast akzentfreiem, sehr gepflegtem Deutsch mit mir zu unterhalten. Es stellte sich heraus, dass der Mann ein Professor war, der fast 20 Jahre lang deutsche Literatur an einer englischen Uni gelehrt hatte.

In Bonn gibt (oder gab) es einen Obdachlosen, der vorher Millionär war und den großen Fehler machte, mit seiner Frau keinen Ehevertrag zu schließen...
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 2546

Beitrag(#1737960) Verfasst am: 18.03.2012, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Navigator2 hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Notfalls muss eben der Staat dazu verpflichtet werden, die Miete direkt an den Vermieter zu überweisen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden. Das kann ja dann im Falle von Hartz IV berücksichtig werden, und wäre in diesem Sinne lediglich eine Fomalie - nämlich dass der Staat die Miete, die er ALG Empfängern ja sowieso zahlt, statt an den ALG Empfänger direkt an den Vermieter überweist - das verursacht noch nicht einmal höhere Kosten, sondern ist lediglich ein anderes Prozedere, womit der Verlust der Wohnung verhindert wird.

und nochmal: in den hartz-iv-faellen wird das, zumindest, wenn der betroffene einverstanden ist, bereits so gemacht.



Du kannst das so oft wiederholen, wie du willst, und du magst sogar damit recht haben, dass es Fälle gibt, bei denen das so gehandhabt wird, das schließt aber nicht aus, dass es Fälle gibt, in denen das nicht so gehandhabt wird, und die Leute in der Obdachlosigkeit landen.

(diese letzten saetze hast du mal wieder falsch gequotet, womit es so aussah, als haette ich diese zitiert - dabei sind sie erst nach meinem beitrag entstanden. koenntest du das reparieren?)


Ich verstehe deine Beanstandung nicht. Wo ist da etwas "falsch gequotet"?
Zitat:


nein, bei hartz-iv-faellen sollte das nicht anders gehandhabt werden, anderenfalls laege jedenfalls ein gesetzesverstoss der jeweiligen behoerde vor. ich zitiere SGB II paragraph 22 absatz 7 satz 1 und 2:

Zitat:

Soweit Arbeitslosengeld II für den Bedarf für Unterkunft und Heizung geleistet wird, ist es auf Antrag der leistungsberechtigten Person an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte zu zahlen. Es soll an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch die leistungsberechtigte Person nicht sichergestellt ist.

was willst du mehr? Schulterzucken



Mein Gott, deine Ignoranz nervt langsam...

Da steht "auf Antrag der leistungsberechtigten Person".

Wir reden die ganze Zeit von Obdachlosen - das sind Menschen, die irgendwann in ihrem Leben abgestürzt sind, und nix mehr auf die Reihe bekommen haben. Solche Leute "stellen keine Anträge", und erst recht keine Anträge, von denen sie nicht wissen, dass man die stellen kann... solche Leute öffnen manchmal sogar monatelang nicht ihre Post

Da der Rest deines Postings aus ähnlich ignorantem Verhalten besteht wie der letzte Absatz, erlaube ich mir mal großzügig den Rest deiner Vorhalte nicht mehr zu kommentieren.

Deine Aussage, dass unter - was weiß der Teufel - für Bedinugnen ein Amt Mietschulden übernimmt ist für die hier diskutierten Sachverhalte irrelevant, wie ebenso deine Aussage, dass die meisten Obdachlosen nicht aus Mietschulden in die Obdachlosigkeit geraten sind, falsch ist.

Wikipedia nennt als Ursache von Wohnungslosigkeit als erste Ursache Mietschulden und Zwangsräumungen.

Und damit sind deine ganzen Vorhalte, wie dass das alles gesetzlich nicht möglich sein könnte, Makulatur.

Die Tatsache, dass es zuhauf Obdachlosigkeit gibt, die in den meisten Fällen auf Mietschulden und damit verbundenen Zwangsräumungen beruhen, belegt, dass der gesetzliche Schutz vor Wohnungslosigkeit unzureichend ist, und damit kannst du deine ganzen weiteren Gesetzeszitate und deine Beteuerungen, dass das alles nicht möglich sein könne, in die Tonne treten.

Die Tatsache, dass es zuhauf Obdachlosigkeit gibt beweist, dass hier eine Gesetzeslücke ist (auch wenn du die in deiner Ignoranz nicht wahrhaben willst).

nv.
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 2546

Beitrag(#1737967) Verfasst am: 18.03.2012, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:

Navigator2 hat folgendes geschrieben:

Der Vermieter, der von seinem Mieter kein Geld mehr bekommt ist in diesem Falle gehalten, sich an das Sozialamt zu wenden...)

wenn er da was holen koennte (etwa weil der mieter hartz iv bezieht), wuerde er es doch tun. die gesetzlichen voraussetzungen dafuer sind doch gegeben.


Jeder Mensch - egal ob hartz IV oder ob "Nix" hat ein Anrecht auf angemessenen Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum, das ergibt sich aufgrund des Sozialstaatsgebotes.
Zitat:


die frage ist doch eher, was mit jemandem passieren soll, der sich zB einfach weigert, zu arbeiten, obwohl er koennte, und deshalb eben kein hartz iv bekommt. oder wie man so einen von jemandem unterscheiden soll, der einfach psychisch krank ist und deshalb gar nichts mehr auf die kette bekommt.


Nochmal für dich Dich und alle anderen Ignoranten hier:

*JEDER* Mensch, der berechtigt ist, hier zu leben und damit Teil dieser Gesellschaft ist, hat ein Anrecht auf: 1. Einen angemessenen Wohnraum und 2. auf sein soziokulturelles Existenzminimum.

Da gibt es gar nix zu diskutieren oder zu verhandeln, das ergibt sich aus dem Sozialstaatsgebot und aus dem obersten Staatziel, welches absichtlich als allerersten Paragraphen unsereses Grundgesetzes formuliert ist mit:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Also expliziet für dich und für alle anderen Ignoranten hier:

Auch die Würde des ABSICHTLICH NICHT arbeitenden Menschen ist unantastbar und auch diesem Menschen seht ein angemessener Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum zu.

Alles andere ist Faschismus!

nv.
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esme
lebt ohne schützende Gänsefüßchen.



Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 5667

Beitrag(#1737976) Verfasst am: 18.03.2012, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:

In Bonn gibt (oder gab) es einen Obdachlosen, der vorher Millionär war und den großen Fehler machte, mit seiner Frau keinen Ehevertrag zu schließen...


Und dann musste der arme Millionär nach der Scheidung 100% seines Vermögens überweisen?
Klingt das für dich glaubwürdig?
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Gunkl über Intelligent Design:
Da hat sich die Kirche beim Rückzugsgefecht noch einmal grandios verstolpert und jetzt wollen sie auch noch Haltungsnoten für die argumentative Brez'n, die sie da gerissen haben.
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Vobro
Privatnachdenker



Anmeldungsdatum: 10.11.2011
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Wohnort: Wuppertal

Beitrag(#1737998) Verfasst am: 18.03.2012, 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:

Navigator2 hat folgendes geschrieben:

Der Vermieter, der von seinem Mieter kein Geld mehr bekommt ist in diesem Falle gehalten, sich an das Sozialamt zu wenden...)

wenn er da was holen koennte (etwa weil der mieter hartz iv bezieht), wuerde er es doch tun. die gesetzlichen voraussetzungen dafuer sind doch gegeben.


Jeder Mensch - egal ob hartz IV oder ob "Nix" hat ein Anrecht auf angemessenen Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum, das ergibt sich aufgrund des Sozialstaatsgebotes.
Zitat:


die frage ist doch eher, was mit jemandem passieren soll, der sich zB einfach weigert, zu arbeiten, obwohl er koennte, und deshalb eben kein hartz iv bekommt. oder wie man so einen von jemandem unterscheiden soll, der einfach psychisch krank ist und deshalb gar nichts mehr auf die kette bekommt.


Nochmal für dich Dich und alle anderen Ignoranten hier:

*JEDER* Mensch, der berechtigt ist, hier zu leben und damit Teil dieser Gesellschaft ist, hat ein Anrecht auf: 1. Einen angemessenen Wohnraum und 2. auf sein soziokulturelles Existenzminimum.

Da gibt es gar nix zu diskutieren oder zu verhandeln, das ergibt sich aus dem Sozialstaatsgebot und aus dem obersten Staatziel, welches absichtlich als allerersten Paragraphen unsereses Grundgesetzes formuliert ist mit:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Also expliziet für dich und für alle anderen Ignoranten hier:

Auch die Würde des ABSICHTLICH NICHT arbeitenden Menschen ist unantastbar und auch diesem Menschen seht ein angemessener Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum zu.

Alles andere ist Faschismus!

nv.


Und was ist ein angemessener Wohnraum für einen absichtlich nicht-arbeitenden Menschen?

Eine hübsche 2-Zimmer-Wohung für einen männlichen Single mit Südbalkon und Einbauküche?

Oder ein warmes Zimmer in einem Männerwohnheim mit Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsduschen?

Nur mal so als offene Frage gestellt.

Aber zum Thema, ich kenne auch Leute hier in Wuppertal, die gar nicht anders leben wollen, als in Obdachlosigkeit; selbst im sehr kalten Winter braucht es große Überredungskunst der Sozialarbeiter, sie dazu zu überreden, wenigstens in der Diakonie zu übernachten. Ist ein für mich immer wieder erstaunliches Phänomen, was mit diesen Leuten passiert sein muß, aber man kann sie kaum dazu zwingen, sich in einem Wohnheim anzumelden.

Daß genug Raum für Obdachlose zur Verfügung stehen sollte, ist für mich eine Selbstverständlichkeit, da haben sicher viele Städte noch Nachholbedarf. Allerdings finde ich, daß man sich auch um diese Leute kümmern sollte, so gut es geht, damit sie wieder den Wunsch entwickeln, sich einzugliedern und für sich selber zu sorgen. Da braucht es gut geschulte Sozialarbeiter und auch psychologische Betreuung. Alkoholismus ist ja gerade bei Obdachlosen ein großes Problem, auch bin ich der Meinung, daß äußere Verwahrlosung lediglich den inneren Zustand eines Menschen widerspiegelt.
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Vobro
Privatnachdenker



Anmeldungsdatum: 10.11.2011
Beiträge: 1024
Wohnort: Wuppertal

Beitrag(#1738013) Verfasst am: 18.03.2012, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Achja, zum Thema Mitschulden und der Möglichkeit, einem Mieter den Wohnraum zu kündigen und die Wohnung notfalls zwangsräumen zu lassen.

Nun, in Navigators Welt sind alle Haus- und Wohnugseigentümer natürlich ausbeuterische Milliardäre, die jeden saumigen Mieter am liebsten sofort rausklagen wollen, wenn sie mal einen Monat lang ihre Miete nicht zahlen können, weil sie, die Wohungs- und Hausbesitzer, ja sicher auch alle gemeine Faschisten sind. (Daß der Navigator die eigentliche Bedeutung eines seiner Lieblingswörter nicht einmal begriffen hat, soll hier nur angedeutet werden...)

Es kann aber auch sein, daß es Haus- und Wohnungsbesitzer gibt, die auch jeden Monat ihre Unkosten aufbringen müssen und gar nicht über einen längeren Zeitraum auf regelmäßige Mieteinkünfte verzichten können.

Klar, Navigator glaubt, daß sich Häuser und Wohungen von selber tragen und böse Vermieter keinerlei Unkosten haben und nur Geld scheffeln wollen, aber es gibt neben Navis mitunter absurden Traumtänzereien auch die sogenannte Realität. Und in der Realität haben viele private Hausbesitzer sehr damit zu kämpfen, daß sie die Unkosten wegen fehlender Mieteinnahmen nicht aufbringen können, andererseits aber natürlich die Häuser instandhalten müssen.

Ich will nur sagen, daß der Gesetzgeber das große Problem hat, Mieterrechte als auch natürlich die Rechte der Vermieter gleichermaßen zu berücksichtigen, was oftmals gar nicht so einfach unter einen Hut zu bekommen ist.

Was soll ein privater Vermieter denn tun, wenn in einem 6-Familienhaus zwei Parteien dauerhaft keine Miete zahlen, soll er sie einfach kostenlos im Haus wohnen lassen, oder gar vom Staat dazu gezwungen werden? Und letzteres wäre in Navigators grotesk-naiver Sicht nicht faschistisch???

Man faßt es kaum...

Es gibt tragische Situationen, wo es ganz schwer und oft auch unmöglich ist, allgemeingültige Regeln auzustellen, und wo es keine vorgefertigte Lösungen gibt, das ist das Problem.

Klar, nach Navigators nach wie vor falsch wiedergegebenem Zitat von Einstein ist der Staat dafür da, finanziell für alle Staatsbürger aufzukommen, vermutlich soll der Staat auch alle sozialen und psychologischen Probleme der Einzelnen bewältigen, natürlich.
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Tarvoc
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Beitrag(#1738019) Verfasst am: 18.03.2012, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

esme hat folgendes geschrieben:
Und dann musste der arme Millionär nach der Scheidung 100% seines Vermögens überweisen?

Das wohl eher nicht, aber wenn ich mich recht erinnere, war es so, dass seine Frau sich auch darum bemüht hat, seinen Ruf soweit zu schädigen, dass sein Geschäft danach pleite ging.
Irgendwann war hier auch mal ein Bericht in der Zeitung darüber, aber in Zeitungen sind natürlich keine privaten Details drin, daher weiss ich nicht, wie das genau abgelaufen ist.
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esme
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Beitrag(#1738020) Verfasst am: 18.03.2012, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
esme hat folgendes geschrieben:
Und dann musste der arme Millionär nach der Scheidung 100% seines Vermögens überweisen?

Das wohl eher nicht, aber wenn ich mich recht erinnere, war es so, dass seine Frau sich auch darum bemüht hat, seinen Ruf soweit zu schädigen, dass sein Geschäft danach pleite ging.


Und das hat mit dem nichtabgeschlossenen Ehevertrag genau was zu tun?
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vrolijke
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Beitrag(#1738023) Verfasst am: 18.03.2012, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
esme hat folgendes geschrieben:
Und dann musste der arme Millionär nach der Scheidung 100% seines Vermögens überweisen?

Das wohl eher nicht, aber wenn ich mich recht erinnere, war es so, dass seine Frau sich auch darum bemüht hat, seinen Ruf soweit zu schädigen, dass sein Geschäft danach pleite ging.
Irgendwann war hier auch mal ein Bericht in der Zeitung darüber, aber in Zeitungen sind natürlich keine privaten Details drin, daher weiss ich nicht, wie das genau abgelaufen ist.


Tsja; wenns in der Zeitung steht. Mit den Augen rollen
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Beitrag(#1738036) Verfasst am: 18.03.2012, 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Vobro hat folgendes geschrieben:
Navigator2 hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:

Navigator2 hat folgendes geschrieben:

Der Vermieter, der von seinem Mieter kein Geld mehr bekommt ist in diesem Falle gehalten, sich an das Sozialamt zu wenden...)

wenn er da was holen koennte (etwa weil der mieter hartz iv bezieht), wuerde er es doch tun. die gesetzlichen voraussetzungen dafuer sind doch gegeben.


Jeder Mensch - egal ob hartz IV oder ob "Nix" hat ein Anrecht auf angemessenen Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum, das ergibt sich aufgrund des Sozialstaatsgebotes.
Zitat:


die frage ist doch eher, was mit jemandem passieren soll, der sich zB einfach weigert, zu arbeiten, obwohl er koennte, und deshalb eben kein hartz iv bekommt. oder wie man so einen von jemandem unterscheiden soll, der einfach psychisch krank ist und deshalb gar nichts mehr auf die kette bekommt.


Nochmal für dich Dich und alle anderen Ignoranten hier:

*JEDER* Mensch, der berechtigt ist, hier zu leben und damit Teil dieser Gesellschaft ist, hat ein Anrecht auf: 1. Einen angemessenen Wohnraum und 2. auf sein soziokulturelles Existenzminimum.

Da gibt es gar nix zu diskutieren oder zu verhandeln, das ergibt sich aus dem Sozialstaatsgebot und aus dem obersten Staatziel, welches absichtlich als allerersten Paragraphen unsereses Grundgesetzes formuliert ist mit:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Also expliziet für dich und für alle anderen Ignoranten hier:

Auch die Würde des ABSICHTLICH NICHT arbeitenden Menschen ist unantastbar und auch diesem Menschen seht ein angemessener Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum zu.

Alles andere ist Faschismus!

nv.


Und was ist ein angemessener Wohnraum für einen absichtlich nicht-arbeitenden Menschen?



Das ist der gleiche Wohnraum, der auch einem Hartz IV Empfänger zusteht. Ich glaube es sind 45 qm, die derzeit als Maximum für einen Single akzeptiert werden. Google informiert dich genauer, falls du es genauer wissen willst.

Zitat:


Eine hübsche 2-Zimmer-Wohung für einen männlichen Single mit Südbalkon und Einbauküche?

Oder ein warmes Zimmer in einem Männerwohnheim mit Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsduschen?



Nein - Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsduschen - bzw der Zwang, Wohnraum mit fremden, möglicherweise unverträglichen Charakteren teilen zu müssen muss kein Hartz IV-empfänger erdulden, und verstößt meiner Ansicht nach schon gegen die Menschenwürde auf uneingeschränkte Privatsphäre.

Zitat:


Nur mal so als offene Frage gestellt.



...ja, ja....ich kenne dich, und weißt, wofür ich dich halte....

Zitat:


Aber zum Thema, ich kenne auch Leute hier in Wuppertal, die gar nicht anders leben wollen, als in Obdachlosigkeit; selbst im sehr kalten Winter braucht es große Überredungskunst der Sozialarbeiter, sie dazu zu überreden, wenigstens in der Diakonie zu übernachten. Ist ein für mich immer wieder erstaunliches Phänomen, was mit diesen Leuten passiert sein muß, aber man kann sie kaum dazu zwingen, sich in einem Wohnheim anzumelden.



Ich halte das für ein Gerücht. Deine Darstellung ist falsch, denn die Alternative Diakonie garanitert keine Menschenwürde, sondern bedeutet diverse Einschränkungen, die manche Menschen nicht eingehen wollen, wie z.B. absolutes Alkoholverbot. Das ist eine Einschränkung, die von einem Alkoholiker nicht toleriert werden kann. Ebenso sind die Vorgaben, die Nächte in Mehrbettzimmern zu verbringen auf die Dauer nicht mit Menschenwürde vereinbar und stellt einen nicht akzeptablen Eingriff in die persönliche Lebensführung dar.

Von daher wundert es mich überhaupt nicht, dass viele Menschen die Straße einem Bett in der Diakonie vorziehen.

Die Alternative, die zur Diskussion steht ist aber nicht ein reglementierter Schlafplatz in der Pennerpension, sondern eine eigene abgeschlossene Wohnung. Und hier ist es kaum vorstellbar, dass Menschen die Straße einer eigenen Wohnung vorziehen. Mag sein, dass es vereinzelt solche Exemplare gibt, aber das dürfte die ganz große Ausnahme sein und wäre völlig untypisch.

Zitat:


Daß genug Raum für Obdachlose zur Verfügung stehen sollte, ist für mich eine Selbstverständlichkeit, da haben sicher viele Städte noch Nachholbedarf. Allerdings finde ich, daß man sich auch um diese Leute kümmern sollte, so gut es geht, damit sie wieder den Wunsch entwickeln, sich einzugliedern und für sich selber zu sorgen.


Nimm doch einfach mal zur Kenntniss, dass unsere Gesellschaft aufgrund unserer hochtechnisierten Produktionsweise so viele Güter maschinell hergestellt werden, dass mehr als genug Güter vorhanden sind, dass sie für ALLE reichen - auch für die Menschen, die aus was weiß der Teufel für Gründen nicht (mehr) arbeiten wollen.

Und nimm weiterhin mal zur Kenntniss, dass die Löhne, die derzeit gezahlt werden, häufig so niedrig sind, dass man es gut verstehen kann, wenn es Menschen gibt, die das für sich nicht für akzeptabel halten, eben WEIL es ein ÜBERANGEBOT an arbeitswilligen Arbeitskräften gibt.

Und eben WEIL es dieses ÜBERANGEBOT an arbeitswilligen Arbeitkräften gibt, DESHALB sind die Löhne so niedrig, man nennt das auch AUSBEUTUNG, und sich dieser AUSBEUTUNG zu entziehen, das ist legitim.

Und nimm nochmals zur Kenntnis, dass wenn es weniger arbeitswillige Arbeitskräfte gäbe, dass dann auch die Löhne, die von den Kapitalisten (Ausbeutern) zu zahlen wären, wesentlich höher wären, als sie es derzeit sind. Deshalb sind arbeitsunwillige Personen gut für das Lohnniveau derjenigen, die noch bereit sind zu Arbeiten, denn sie senken das Angebot an Menschenmaterial auf dem Arbeitsmarkt.

Ich glaube, ich hatte das schon mal erklärt an dem Beispiel eines Taxifahrers, der nicht Taxi fährt und damit dafür sorgt, dass alle anderen Taxifahrer ein höheres Einkommen haben.

Ob der Taxifahrer nun Taxi fährt oder nicht, bringt der Gesellschaft weder Vorteil noch Nachteil, denn die meisten Taxifahrer stehen die meiste zeit "arbeitslos" an der Taxihalte herum.
(...aber schon wieder zu viele Perlen...)


Zitat:



Da braucht es gut geschulte Sozialarbeiter und auch psychologische Betreuung. Alkoholismus ist ja gerade bei Obdachlosen ein großes Problem, auch bin ich der Meinung, daß äußere Verwahrlosung lediglich den inneren Zustand eines Menschen widerspiegelt.


Das ist ein sehr komplexes Thema. Diese Gesellschaft hat diese Menschen hervorgebracht, und für diese Menschen ist es das Beste, wenn man ihnen eine menschenwürdige Behausung besorgt und dafür sorgt, dass sie ihr soziokulturelles Existenzminimum bekommen, damit sie nicht auf der Straße herumhängen müssen, und ihnen darüber hinaus so wenig als möglich abverlangt, was sie ohnehin nicht zu leisten bereit oder imstande sind. Darüber hinaus wären natürlich offene betreute Sozialzentren als Anlaufpunkte für solche - und andere Leute wünschenswert, die er Vereinsamung mit all seinen negaiven Aspekten und ihren Folgeerkrankung entgegenwirken.

nv.
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Beitrag(#1738039) Verfasst am: 18.03.2012, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Vobro hat folgendes geschrieben:
Achja, zum Thema Mitschulden und der Möglichkeit, einem Mieter den Wohnraum zu kündigen und die Wohnung notfalls zwangsräumen zu lassen.

Nun, in Navigators Welt sind alle Haus- und Wohnugseigentümer natürlich ausbeuterische Milliardäre, die jeden saumigen Mieter am liebsten sofort rausklagen wollen, wenn sie mal einen Monat lang ihre Miete nicht zahlen können, weil sie, die Wohungs- und Hausbesitzer, ja sicher auch alle gemeine Faschisten sind. (Daß der Navigator die eigentliche Bedeutung eines seiner Lieblingswörter nicht einmal begriffen hat, soll hier nur angedeutet werden...)



Ne, du hast keine Lust auf eine sachliche Diskussion.

Lieber unsterstellst du mir Dinge, die ich nie gesagt - noch nocht mal gedacht habe.

Und das scheint typisch für Leute wie Du zu sein, und ich muss dir nicht mehr expliziet erklären, wofür ich dich halte....

Ich glaube, mehr muss man zu deinem Geschreibsel nicht mehr sagen....


Zitat:


Es kann aber auch sein, daß es Haus- und Wohnungsbesitzer gibt, die auch jeden Monat ihre Unkosten aufbringen müssen und gar nicht über einen längeren Zeitraum auf regelmäßige Mieteinkünfte verzichten können.



Und was glaubst Du, warum ich geschrieben habe, dass der STAAT den VERMIETERN die MIETE zahlen soll, in den Fällen, in denen der Mieter säumig wird?

(...so, jetzt sind es aber wirklich genug Perlen...dass Dir nicht an Sachlichkeit gelegen ist, das kann hier jeder lesen und begreifen, da brauche ich das böse Wort, was mir immer eine Sperre einbringt nicht mehr hervorzuholen....)


nv.
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tridi
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Beitrag(#1738046) Verfasst am: 18.03.2012, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:

Ich verstehe deine Beanstandung nicht. Wo ist da etwas "falsch gequotet"?


hier:

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Notfalls muss eben der Staat dazu verpflichtet werden, die Miete direkt an den Vermieter zu überweisen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden. Das kann ja dann im Falle von Hartz IV berücksichtig werden, und wäre in diesem Sinne lediglich eine Fomalie - nämlich dass der Staat die Miete, die er ALG Empfängern ja sowieso zahlt, statt an den ALG Empfänger direkt an den Vermieter überweist - das verursacht noch nicht einmal höhere Kosten, sondern ist lediglich ein anderes Prozedere, womit der Verlust der Wohnung verhindert wird.

und nochmal: in den hartz-iv-faellen wird das, zumindest, wenn der betroffene einverstanden ist, bereits so gemacht.

Zitat:


Du kannst das so oft wiederholen, wie du willst, und du magst sogar damit recht haben, dass es Fälle gibt, bei denen das so gehandhabt wird, das schließt aber nicht aus, dass es Fälle gibt, in denen das nicht so gehandhabt wird, und die Leute in der Obdachlosigkeit landen.

Und deshalb ist die Forderung von mir, eine Kündigung aufgrund von Mietschulden gesetzlich unmöglich zu machen dennoch berechtigt, denn irgendwoher müssen ja schließlich die Obdachlosen herkommen.



du kannst dich dann natuerlich fragen, wie es dann zu obdachlosigkeit kommen kann, aber woran auch immer es liegen mag, es liegt nicht daran, dass das amt nicht dazu bereit waere, den fuer die mitzahlung vorgesehenen teil von hartz iv direkt an den vermieter zu ueberweisen.



Es geht nicht um die "Bereitschaft" von einzelnen Ämtern (...)


ich hab dir den falsch gequoteten teil zwar vorher schon genannt, jetzt aber auch noch fett und kursiv gemacht, um irgendwie zu erreichen, dass du ihn findest. davor hast du ein quote geoeffnet, danach geschlossen, richtig waere es andersherum gewesen.

denn so, wie du es gemacht hast, sieht es so aus, als haette ich den teil zitiert, das aber ist nicht wahr und somit mal wieder eine verfaelschung des postings von mir, das du zitiert hast.
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tridi
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Beitrag(#1738049) Verfasst am: 18.03.2012, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:

Da steht "auf Antrag der leistungsberechtigten Person".

Wir reden die ganze Zeit von Obdachlosen - das sind Menschen, die irgendwann in ihrem Leben abgestürzt sind, und nix mehr auf die Reihe bekommen haben. Solche Leute "stellen keine Anträge",

du hast behauptet, dass hartz-iv-empfaenger dadurch obdachlos wuerden, dass sie ihre miete nicht zahlen wuerden, und dass man das doch einfach dadurch verhindern koennte, dass das amt das direkt an den vermieter zahlt. daraufhin habe ich dich darauf hingewiesen, dass es dafuer keine gesetzesaenderung braucht, weil das nach heutiger gesetzeslage schon so gemacht wird.

Zitat:

wie ebenso deine Aussage, dass die meisten Obdachlosen nicht aus Mietschulden in die Obdachlosigkeit geraten sind, falsch ist.

diese aussage habe ich nicht gemacht.

Zitat:

Die Tatsache, dass es zuhauf Obdachlosigkeit gibt beweist, dass hier eine Gesetzeslücke ist (auch wenn du die in deiner Ignoranz nicht wahrhaben willst).

ich halte fuer moeglich, dass es da eine gesetzesluecke geben koennte, die man fuellen sollte, da habe ich auch nichts anderes zu gesagt. nur bei hartz-iv-empfaengern gibt es diese gesetzesluecke nicht und ich habe mich nur dagegen gewandt, dass du diese gesetzesluecke bei hartz-iv-empfaengern behauptet hast.

ich habe dich gebeten, hartz iv nicht mit anderen faellen, bei denen es moeglicherweise tatsaechlich handlungsbedarf gebe, zu vermischen.
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tridi
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Beitrag(#1738051) Verfasst am: 18.03.2012, 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:

Auch die Würde des ABSICHTLICH NICHT arbeitenden Menschen ist unantastbar und auch diesem Menschen seht ein angemessener Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum zu.

Alles andere ist Faschismus!


was dir nicht passt, ist faschismus? Smilie

waer ja auch schlimm, wenn du arbeiten muesstest, oder? Smilie
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Beitrag(#1738060) Verfasst am: 18.03.2012, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Navigator2 hat folgendes geschrieben:

Auch die Würde des ABSICHTLICH NICHT arbeitenden Menschen ist unantastbar und auch diesem Menschen seht ein angemessener Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum zu.

Alles andere ist Faschismus!


was dir nicht passt, ist faschismus? Smilie



Ich kann dir *GENAU* darlegen, weshalb dieses Faschismus ist.

Die Faschisten haben damals ebenfalls die Würde des Menschen, der nicht in ihr beschränktes Weltbild passte, also auch sogenannte "arbeitsscheue Personen" mit Füßen getreten, und jeder Versuch, das heute wieder zu tun, ist deshalb ebenfalls Faschismus, und jeder, der diesen Gedanken hegt, ist in meinen Augen ein widerlicher Faschist!

Die Würde des Menschen ist UNANTASTBAR! Schreib dir das hinter die Ohren!

Und zur Würde des Menschen gehört, dass er sein soziokulturelles Existenzminimum hat und eine menschenwürdige Bleibe, in der ohne wenn und aber seine Privatsphäre gewahrt bleibt.

Pennerwohnheime oder Notunterkünfte der Diakonie erfüllen diese Anforderung nicht!

Zitat:


waer ja auch schlimm, wenn du arbeiten muesstest, oder? Smilie


Ich möchte fast wetten, dass ich in meinem Leben schon mehr gearbeitet habe als der Schmarotzer Wulff, leider bekomme ich hierfür keinen Ehrensold von 200.000 Euro pro Jahr, obwohl ich das sicherlich eher verdient hätte, als dieses schmierige CDU-loch.

nv.
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Beitrag(#1738074) Verfasst am: 18.03.2012, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Navigator2 hat folgendes geschrieben:

Da steht "auf Antrag der leistungsberechtigten Person".

Wir reden die ganze Zeit von Obdachlosen - das sind Menschen, die irgendwann in ihrem Leben abgestürzt sind, und nix mehr auf die Reihe bekommen haben. Solche Leute "stellen keine Anträge",

du hast behauptet, dass hartz-iv-empfaenger dadurch obdachlos wuerden, dass sie ihre miete nicht zahlen wuerden, und dass man das doch einfach dadurch verhindern koennte, dass das amt das direkt an den vermieter zahlt. daraufhin habe ich dich darauf hingewiesen, dass es dafuer keine gesetzesaenderung braucht, weil das nach heutiger gesetzeslage schon so gemacht wird.

Zitat:

wie ebenso deine Aussage, dass die meisten Obdachlosen nicht aus Mietschulden in die Obdachlosigkeit geraten sind, falsch ist.

diese aussage habe ich nicht gemacht.

Zitat:

Die Tatsache, dass es zuhauf Obdachlosigkeit gibt beweist, dass hier eine Gesetzeslücke ist (auch wenn du die in deiner Ignoranz nicht wahrhaben willst).

ich halte fuer moeglich, dass es da eine gesetzesluecke geben koennte, die man fuellen sollte, da habe ich auch nichts anderes zu gesagt. nur bei hartz-iv-empfaengern gibt es diese gesetzesluecke nicht und ich habe mich nur dagegen gewandt, dass du diese gesetzesluecke bei hartz-iv-empfaengern behauptet hast.

ich habe dich gebeten, hartz iv nicht mit anderen faellen, bei denen es moeglicherweise tatsaechlich handlungsbedarf gebe, zu vermischen.


Geschenkt - es lohnt nicht, auf deine Rechthabereien, die Dinge so hinzudrehen, dass es so aussieht, als habest du in der Sache recht, einzugehen.

Es ging primär um Obdachlose, und zwar aller Colleur.

Ich ich stelle mir jetzt einmal einen virtuellen HIV-Empfänger vor, der - aus welchen Gründen auch immer - bereits seit mehreren Monaten seine Miete nicht mehr überwiesen hat, und dem der Vermieter deswegen gekündigt hat.

Wo ist der Mechanismus, der zu 100% verhindert, dass diese Kündigung rechtsunwirksam wird und eine Zwangsräumung nicht durchführbar ist?

Soweit ich mich erinnere hast du geschrieben, dass er einen Antrag stellen kann .... ja, wenn er das noch auf die Reihe bekäme....

Leider gibt es Leute, die das nicht mehr auf die Reihe bekommen, und dann kommt eben die Räumungsklage und am Ende die Zwangsräumung...

nv.
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Desperadox
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Beitrag(#1738094) Verfasst am: 18.03.2012, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin absolut der Meinung, das in unserer Wohlstandsgesellschaft auch jedem Menschen, der aus psychischen Gründen, nicht in der Lage ist, sich in die Arbeitswelt zu integrieren, ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden sollte.Das geschieht in Deutschland ja auch.Das viele Leute nicht in der Lage sind, diese Hilfen in Anspruch zu nehmen, ist ein praktisches Problem.Man kann Menschen nun mal nicht zu 100% vor sich selbst schützen.Grade wenn man keine totale staatliche Kontrolle will, müssen Bedürftige bereit sein, etwas Eigenverantwortung zu übernehmen.
Ein Punkt , der vielleicht geändert werden müßte, um die ganz Hilflosen zu unterstützen, ist die Abschaffung des Alkoholverbotes in Notunterkünften.Dort müßte dann die Betreuung verstärkt werden.
Jedenfalls kann jeder, der noch in der Lage ist, ein Minimum an Initiative zu zeigen, in Deutschland ein besseres Leben führen, als es in den meisten anderen Ländern möglich wäre.
Aus diesem Grund kann ich das Gejammer, das man von einigen Leuten hört, nicht wirklich nachvollziehen. Mit den Augen rollen
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Beitrag(#1738097) Verfasst am: 18.03.2012, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Desperadox hat folgendes geschrieben:
Ich bin absolut der Meinung, das in unserer Wohlstandsgesellschaft auch jedem Menschen, der aus psychischen Gründen, nicht in der Lage ist, sich in die Arbeitswelt zu integrieren, ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden sollte.Das geschieht in Deutschland ja auch.Das viele Leute nicht in der Lage sind, diese Hilfen in Anspruch zu nehmen, ist ein praktisches Problem.Man kann Menschen nun mal nicht zu 100% vor sich selbst schützen.Grade wenn man keine totale staatliche Kontrolle will, müssen Bedürftige bereit sein, etwas Eigenverantwortung zu übernehmen.
Ein Punkt , der vielleicht geändert werden müßte, um die ganz Hilflosen zu unterstützen, ist die Abschaffung des Alkoholverbotes in Notunterkünften.Dort müßte dann die Betreuung verstärkt werden.
Jedenfalls kann jeder, der noch in der Lage ist, ein Minimum an Initiative zu zeigen, in Deutschland ein besseres Leben führen, als es in den meisten anderen Ländern möglich wäre.
Aus diesem Grund kann ich das Gejammer, das man von einigen Leuten hört, nicht wirklich nachvollziehen. Mit den Augen rollen


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Beitrag(#1738105) Verfasst am: 18.03.2012, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Desperadox hat folgendes geschrieben:
Ich bin absolut der Meinung, das in unserer Wohlstandsgesellschaft auch jedem Menschen, der aus psychischen Gründen, nicht in der Lage ist, sich in die Arbeitswelt zu integrieren, ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden sollte.Das geschieht in Deutschland ja auch.Das viele Leute nicht in der Lage sind, diese Hilfen in Anspruch zu nehmen, ist ein praktisches Problem.Man kann Menschen nun mal nicht zu 100% vor sich selbst schützen.Grade wenn man keine totale staatliche Kontrolle will, müssen Bedürftige bereit sein, etwas Eigenverantwortung zu übernehmen.
Ein Punkt , der vielleicht geändert werden müßte, um die ganz Hilflosen zu unterstützen, ist die Abschaffung des Alkoholverbotes in Notunterkünften.Dort müßte dann die Betreuung verstärkt werden.
Jedenfalls kann jeder, der noch in der Lage ist, ein Minimum an Initiative zu zeigen, in Deutschland ein besseres Leben führen, als es in den meisten anderen Ländern möglich wäre.
Aus diesem Grund kann ich das Gejammer, das man von einigen Leuten hört, nicht wirklich nachvollziehen. Mit den Augen rollen

Bitte nicht!

Die Idee ist nicht völlig abwegig. In den Notunterkünften selber ist das zwar wohl keine gute Idee, aber ebenso wie es in einigen Städten Drogenkonsumräume gibt, gibt es die Idee von "Saufräumen".
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Beitrag(#1738110) Verfasst am: 18.03.2012, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Die Idee ist nicht völlig abwegig. In den Notunterkünften selber ist das zwar wohl keine gute Idee, aber ebenso wie es in einigen Städten Drogenkonsumräume gibt, gibt es die Idee von "Saufräumen".

Es geht aber nicht um einen Platz zum Konsumieren, sondern um einen Platz zum Schlafen, auch wenn jemand "einen in der Krone" hat. Saufgelage
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Beitrag(#1738118) Verfasst am: 18.03.2012, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Desperadox hat folgendes geschrieben:
Ich bin absolut der Meinung, das in unserer Wohlstandsgesellschaft


Ja, wir sind eine Wohlstandsgesellschaft. Leider sieht es derzeit so aus, dass es immer mehr Menschen gibt, denen der Wohlstand abhanden kommt, während gleichzeitig eine kleine Clique von unverschämt Wohlhabenden ständig immer noch wohlhabender wird.

Hier läuft was falsch!

nv.
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Beitrag(#1738125) Verfasst am: 18.03.2012, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Die Tatsache, dass es zuhauf Obdachlosigkeit gibt beweist, dass hier eine Gesetzeslücke ist (auch wenn du die in deiner Ignoranz nicht wahrhaben willst).

Nein, das beweist es nach üblicher Logik nicht. Es könnte genauso gut sein, dass es zu den Problemen gehört, die sich nicht durch Gesetze lösen lassen.

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Auch die Würde des ABSICHTLICH NICHT arbeitenden Menschen ist unantastbar und auch diesem Menschen seht ein angemessener Wohnraum und sein soziokulturelles Existenzminimum zu.

Alles andere ist Faschismus!

Das ist doch einfach absurd. Wir können gerne diskutieren, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen gesellschaftlich sinnvoll wäre und dergleichen, oder ob es gut ist, welche Sanktionen es gegen ALG-2-Empfänger gibt usw.. Ich wäre für ein Grundeinkommen und finde eine ganze Menge der Sanktionen sehr scheiße.

Aber wenn jemand physisch und psychisch gesund ist, einen zumutbaren Job mit hinreichendem Gehalt (Tariflohn/ angemessener Mindestlohn) angeboten bekommt, diesen absichtlich nicht annimmt, deswegen kein ALG 2 bekommt und dann keinen Lebensunterhalt hat, beschädigt er selbst seine Menschenwürde und niemand sonst.

Meiner Meinung nach hat dieses Menschenbild, nach dem niemand auch nur die geringste Veranwortung für sich selbst zu übernehmen hat und nur die Gesellschaft automatisch an allem schuld ist, was schief läuft, selbst sehr wenig mit Menschenwürde zu tun. Dazu gehört nämlich meiner Meinung nach auch, dem Menschen zumindest im Prinzip - nämlich wenn es die Umstände erlauben - eine gewisse Eigenverantwortung zuzusprechen.

Und in Fällen solcher völligen Verweigerung der Selbstverantwortung von "Faschismus" zu sprechen, ist deswegen einfach völlig neben der Spur. Es ist auch eine geradezu absurde Verharmlosung von Faschismus.

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Deine Darstellung ist falsch, denn die Alternative Diakonie garanitert keine Menschenwürde, sondern bedeutet diverse Einschränkungen, die manche Menschen nicht eingehen wollen, wie z.B. absolutes Alkoholverbot. Das ist eine Einschränkung, die von einem Alkoholiker nicht toleriert werden kann. Ebenso sind die Vorgaben, die Nächte in Mehrbettzimmern zu verbringen auf die Dauer nicht mit Menschenwürde vereinbar und stellt einen nicht akzeptablen Eingriff in die persönliche Lebensführung dar.

Ist es nicht auch möglich, dass es in so einem Fall vielleicht nicht die Regeln der Diakonie sind, die die Menschenwürde beienträchtigen, sondern der Alkoholismus, der vielleicht auch dafür verantwortlich ist, dass die Leute es nicht schaffen, eine eigene Wohnung zu haben? Nicht alles, was die Menschenwürde beschädigt, geht von bösen anderen aus oder könnte von anderen beseitigt werden.

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Die Faschisten haben damals ebenfalls die Würde des Menschen, der nicht in ihr beschränktes Weltbild passte, also auch sogenannte "arbeitsscheue Personen" mit Füßen getreten, und jeder Versuch, das heute wieder zu tun, ist deshalb ebenfalls Faschismus, und jeder, der diesen Gedanken hegt, ist in meinen Augen ein widerlicher Faschist!

Sorry, aber nicht alles, was irgendwo die Würde des Menschen gefährdet, ist deswegen schon Faschismus. Irgendeine sinnvolle Klarheit der Verwendung von Begriffen sollte man schon haben.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#1738126) Verfasst am: 18.03.2012, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
Ja, wir sind eine Wohlstandsgesellschaft. Leider sieht es derzeit so aus, dass es immer mehr Menschen gibt, denen der Wohlstand abhanden kommt, während gleichzeitig eine kleine Clique von unverschämt Wohlhabenden ständig immer noch wohlhabender wird.

Hier läuft was falsch!

Das sehe ich allerdings auch so.
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tridi
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Beiträge: 7933

Beitrag(#1738127) Verfasst am: 18.03.2012, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Desperadox hat folgendes geschrieben:

Ein Punkt , der vielleicht geändert werden müßte, um die ganz Hilflosen zu unterstützen, ist die Abschaffung des Alkoholverbotes in Notunterkünften.

schwierig:

du koenntest als notunterkuenfte natuerlich sowas wie ausnuecherungszellen bauen. metallgitterstaebe, beton-"bett" und alles schoen gefliest, damit man den dreck mit nem wasserschlauch entfernen kann.

das geht dann aber wohl nicht als "menschenwuerdig" durch.

wenn du das ganze aber etwas wohnlicher gestaltest, riskierst du, dass du den gesamten kram am morgen in den muell schmeissen und die notunterkunft neu bauen kannst. wer sollte das bezahlen?
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