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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17102

Beitrag(#2200081) Verfasst am: 18.01.2020, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hier ein aktuelles Beispiel fuer das, was Yaakov Sharett als "Nazi-treatment" bezeichnet:


https://www.timesofisrael.com/border-police-filmed-beating-east-jerusalem-arab-and-his-mother/?fbclid=IwAR220ZhxEklOaXQZRinWPGN4VZQI7_ZKpkAOm96g9FkZtA5Ej7hAxJ3qSxo


Anstatt sich daueber aufzuregen, dass ein ehemaliger Zionist diese Vokabel dafuer verwendet, waere es wohl angebrachter seine Empörungsfähigkeit fuer solch brutale Übergriffe aufzusparen.

Gleichgültig ob man das jetzt als SA-Methoden, Apartheidmethoden, zionistische Methoden oder sonstwas bezeichnet, wer Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft so behandelt, der darf sich ueber solche Vergleiche nicht beschweren.

.....und solche Gewalttaten sind keine Einzelfälle in der Westbank, sondern Alltag fuer die Menschen dort.

Ja nee klar, weil ja jede rassistische Polizeigewalt gleich "Nazi-Treatment" ist. Merkwürdigerweise habe ich dich aber noch selten jemanden feiern sehen, der einen anderen der mehreren Dutzend Staaten der Welt, in denen so etwas (oder deutlich Schlimmeres) vorkommt, als Ausüber von "Nazi-Treatment" bezeichnet.

Könnte daran liegen, dass so etwas so selten vorkommt. Überraschenderweise wird Nazitreatment nahezu ausschließlich dem Judenstaat vorgeworfen. Woran das wohl liegen mag ... aber nein, mit Antisemitismus hat das natürlich rein gar nichts zu tun, wie auch.

Aber man lernt immer neues über Nazi-Treatment. Anscheinend hatten die Nazis auch jüdische Reichstagsabgeordnete, jüdische Polizisten, jüdische Hochschulprofessoren usw. Und anscheinend haben sie mit dem "Nazi-Treatment" auf mehrere jüdische Angriffskriege und anhaltenden jüdischen Terrorismus reagiert. Man lernt nicht aus ...

Oder der Nazivergleich ist einfach an den Haaren herbeigezogener, antisemitischer Quatsch.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42370
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2200084) Verfasst am: 18.01.2020, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Whataboutismen, Relativierungen......das übliche Zionistengequatsche halt ......gut, es fehlt das sonst noch übliche "victim blaming", aber das hatten wir auch schon.


Die Erwähnung auffälliger Parallelen, gerade wenn sie, wie hier, von einstmals überzeugten Zionisten oder an anderer Stelle von einst selbst betroffenen Holocaustueberlebenden gezogen werden, einfach so als "antisemitischen Quatsch" abzutun, zeugt von ziemlicher Arroganz und Ignoranz.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11931

Beitrag(#2200090) Verfasst am: 18.01.2020, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ja nee klar, weil ja jede rassistische Polizeigewalt gleich "Nazi-Treatment" ist. Merkwürdigerweise habe ich dich aber noch selten jemanden feiern sehen, der einen anderen der mehreren Dutzend Staaten der Welt, in denen so etwas (oder deutlich Schlimmeres) vorkommt, als Ausüber von "Nazi-Treatment" bezeichnet.

Zeig mir die ganzen Länder welche ein Ghetto wie Gaza 'betreiben' (anders kann ich das kaum nennen), und welche eine über 700km lange Sperranlage um eine Westbank bauen(da sind Menschen drin), an vielen Stellen auch auf dem Gebiet der Westbank.
Eine Mauer, bis zu doppelt so hoch (8m) wie die Berliner Mauer. Weisst du was Menschen in Deutschland denken wenn die eine (neugebaute) Mauer sehen? Weisst du was genug Menschen über dieses Land dachte(West, aber auch Ost) welches diese Mauer betrieb, und welche Bezeichnungen sie diesem Land gaben?

Aber ich kenne das aus früheren Church-Zeiten, da hatte ich alles in einen Topf geworfen und alles verteidigt was dieses Israel machte, blanko. Keine Kritik erlaubt.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 37390
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2200091) Verfasst am: 18.01.2020, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hier ein aktuelles Beispiel fuer das, was Yaakov Sharett als "Nazi-treatment" bezeichnet:

Kleiner Tipp fürs Argumentieren: Schlimmes wird nicht dadurch weniger schlimm, dass man sich schwachsinniger Vergleiche enthält.
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Tinvaak los grah.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42370
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2200096) Verfasst am: 18.01.2020, 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hier ein aktuelles Beispiel fuer das, was Yaakov Sharett als "Nazi-treatment" bezeichnet:

Kleiner Tipp fürs Argumentieren: Schlimmes wird nicht dadurch weniger schlimm, dass man sich schwachsinniger Vergleiche enthält.


Du kannst je dem Herrn Yaakov Sharett einen diesbezüglichen Leserbrief schreiben, wenn Du unbedingt Deinen "Tip" loswerden willst. Ich habe ihn lediglich zitiert, bin also die falsche Adresse dafuer.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beiträge: 37390
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2200112) Verfasst am: 19.01.2020, 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich habe ihn lediglich zitiert, bin also die falsche Adresse dafuer.

Zitate können nicht dafür herangezogen werden, diskursive Verantwortlichkeit von sich zu schieben. Wenn du ihn zustimmend zitierst, bist du damit auch absolut die richtige Adresse für Kritik.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2200122) Verfasst am: 19.01.2020, 01:59    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich habe ihn lediglich zitiert, bin also die falsche Adresse dafuer.

Zitate können nicht dafür herangezogen werden, diskursive Verantwortlichkeit von sich zu schieben. Wenn du ihn zustimmend zitierst, bist du damit auch absolut die richtige Adresse für Kritik.




Manche Parallelen drängen sich halt einfach auf. Da nützt es auch nichts, wenn man sie durch ein Tabu verhindern will. Schulterzucken

Ich spreche diesen Vergleich allerdings nicht aus. Das muss man auch nicht. Es reicht wenn man darauf hinweist, dass irgendwo eine Volksgruppe durch fortgesetzte Schikane aus ihrer Heimat rausgeekelt werden soll um Platz fuer die erwuenschte Mehrheitsethnie zu schaffen. Dann kann jeder selbst die Parallelen ziehen, die ihm da so einfallen. zwinkern
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 37390
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2200123) Verfasst am: 19.01.2020, 02:20    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Manche Parallelen drängen sich halt einfach auf. [...] Ich spreche diesen Vergleich allerdings nicht aus.

Zu dieser Art von Doppelsprech gibt es ebenfalls "manche Parallelen" die mir da "einfallen", und die "sich halt einfach aufdrängen", die ich hier "allerdings nicht ausspreche". Schulterzucken
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42370
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2200124) Verfasst am: 19.01.2020, 02:51    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Manche Parallelen drängen sich halt einfach auf. [...] Ich spreche diesen Vergleich allerdings nicht aus.

Zu dieser Art von Doppelsprech gibt es ebenfalls "manche Parallelen" die mir da "einfallen", und die "sich halt einfach aufdrängen", die ich hier "allerdings nicht ausspreche". Schulterzucken


Na, dann sprech's doch aus! Im Gegensatz zu anderen Leuten brauche ich mich nicht hinter Tabus zu verstecken. Smilie

Also. Heraus mit der Sprache! Smilie
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11288

Beitrag(#2200794) Verfasst am: 25.01.2020, 02:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hier schimmert ja immer wieder durch, dass Kritik an der Politik des Staates Israel antisemitisch sei.

Anlässlich der Rede unseres derzeitigen Bundespräsidenten in Yad Vashem ein Gedanke von Amos Goldberg, einem Holocaust-Historiker:

Zitat:
In Israel gibt es unterdessen Befürchtungen, dass die Konferenz in Yad Vashem ein anderes geschichtspolitisches Bild vermitteln könnte. Der renommierte Holocaust-Historiker Amos Goldberg von der Hebrew University in Jerusalem sagte: „Der Kampf gegen Antisemitismus sollte ein Kampf gegen jede Form des Fanatismus sein. Die jetzige israelische Regierung hält aber jede Kritik an der israelischen Politik für per se antisemitisch und stellt das in den Vordergrund.“

https://www.fr.de/politik/bundespraesident-trifft-vashem-ueberlebende-13463015.html

fett von mir
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin

Politial language is designed to make lies sound truthful and murder respectable,
and to give the appearance of solidty to pure wind. - George Orwell
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42370
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2200796) Verfasst am: 25.01.2020, 03:12    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Hier schimmert ja immer wieder durch, dass Kritik an der Politik des Staates Israel antisemitisch sei.

Anlässlich der Rede unseres derzeitigen Bundespräsidenten in Yad Vashem ein Gedanke von Amos Goldberg, einem Holocaust-Historiker:

Zitat:
In Israel gibt es unterdessen Befürchtungen, dass die Konferenz in Yad Vashem ein anderes geschichtspolitisches Bild vermitteln könnte. Der renommierte Holocaust-Historiker Amos Goldberg von der Hebrew University in Jerusalem sagte: „Der Kampf gegen Antisemitismus sollte ein Kampf gegen jede Form des Fanatismus sein. Die jetzige israelische Regierung hält aber jede Kritik an der israelischen Politik für per se antisemitisch und stellt das in den Vordergrund.“

https://www.fr.de/politik/bundespraesident-trifft-vashem-ueberlebende-13463015.html

fett von mir



Die israelische Regierung in Gestalt von Benjamin Netanjahu hat auch die Gedenkfeier dazu missbraucht in einer Rede gegen den Iran zu hetzen.

Die Welt ist gerade erst haarscharf an einem neuen Krieg im Mittleren Osten vorbeigeschrammt, da muss dieser Hetzer schon wieder Oel ins Feuer schütten.

Ich hielte es angesichts des fortgesetzten Missbrauchs des Holocaust zur Legitimation des Ethnostaates Israel und israelischer Verbrechen gegen die palestinensische Bevölkerung ohnehin fuer besser internationale Holocaust-Gedenkveranstaltungen künftig auf dem Gelaende des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz abzuhalten anstatt in jener Gedenkstätte Yad Vashem, die u.a. schon dadurch entweiht wurde, dass Israel aus reinen politischen Opportunitaetsgruenden den philippinischen Rechtspopulisten Duterte, der aus seiner Bewunderung fuer Adolf Hitler keinen Hehl macht und sich nach eigener Aussage zum Ziel gesetzt hat mindestens soviele seiner Landsleute ermorden zu wollen wie Adolf Hitler Juden, dorthin eingeladen hat.

Ich denke die Welt ist es den Opfern schuldig ihrer in Wuerde zu gedenken, wenn sie schon diesem furchtbaren Verbrechen damals weitgehend tatenlos zugeschaut hatte, und zu verhindern, dass solche Gedenkveranstaltungen weiter fuer tagespolitische Zwecke missbraucht werden.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17102

Beitrag(#2200851) Verfasst am: 25.01.2020, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Hier schimmert ja immer wieder durch, dass Kritik an der Politik des Staates Israel antisemitisch sei.

Nicht jede Kritik, aber viel davon. Und mE schimmert hier auch nichts anderes durch.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42370
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2201225) Verfasst am: 28.01.2020, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Der Landraub geht weiter, mit Segen von ganz oben:





Zitat:
....In the past two elections, Netanyahu rode to success after issuing dramatic last-minute statements. In 2015, he agitated against the fifth of Israel’s citizens who are Palestinian asserting their democratic rights, warning that they were “coming out in droves to vote”.

Back in April, he declared his intention to annex large chunks of the occupied West Bank, in violation of international law, during the next parliament.

Amos Harel, a veteran military analyst with Haaretz newspaper, observed last week that Netanyahu may decide words are no longer enough to win. Action is needed, possibly in the form of an announcement on the eve of September’s ballot that as much as two-thirds of the West Bank is to be annexed.

Washington does not look like it will stand in his way.....



.....This month David Friedman, US ambassador to Israel and one of the chief architects of Donald Trump’s long-delayed “deal of the century” peace plan, appeared to offer a similar, early election boost.

In interviews, he claimed Israel was “on the side of God” – unlike, or so it was implied, the Palestinians. He further argued that Israel had the “right to retain” much of the West Bank....


https://mondoweiss.net/2019/06/forget-century-annexation/
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 590

Beitrag(#2203006) Verfasst am: 13.02.2020, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Netanyahu brüstet sich damit, wie erfolgreich seine Regierung daran arbeitet, die Meinungsfreiheit in anderen Ländern einzuschränken.
https://mfa.gov.il/MFA/PressRoom/2020/Pages/PM-Netanyahu-comments-on-UN-Human-Rights-Council-decision-12-February-2020.aspx
Zitat:
In recent years, we have promoted laws in most US states, which determine that strong action is to be taken against whoever tries to boycott Israel.


Verschwörungstheorien ala "Protokolle der Weisen von Zion" braucht es heute nicht mehr; einflußreiche Juden inszenieren sich ganz offen wie Karrikaturen aus derartigen Schriften. Die Gesetze in den USA richten sich in erster Linie gegen die dortigen Moslems.
Ein Beispiel für die Auswirkungen: https://theintercept.com/2018/12/17/israel-texas-anti-bds-law/
Das wird die Moslems sicher davon überzeugen, Israel zu lieben.

Man stelle sich mal vor, Putin hätte etwas ähnliches gesagt. Die Journalisten der Müllmedien würden hysterisch rumkreischen und das ganze wochenlang durchkauen.
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3780

Beitrag(#2203012) Verfasst am: 13.02.2020, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Verschwörungstheorien ala "Protokolle der Weisen von Zion" braucht es heute nicht mehr; einflußreiche Juden inszenieren sich ganz offen wie Karrikaturen aus derartigen Schriften.


Na Gott sei Dank, jetzt kann die Wahrheit keiner mehr leugnen. War aber ja im Grunde auch nur eine Frage der Zeit, bis der Jude wieder seine häßliche Fratze zeigt, gell?
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24333
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2203018) Verfasst am: 13.02.2020, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Verschwörungstheorien ala "Protokolle der Weisen von Zion" braucht es heute nicht mehr; einflußreiche Juden inszenieren sich ganz offen wie Karrikaturen aus derartigen Schriften.


Na Gott sei Dank, jetzt kann die Wahrheit keiner mehr leugnen. War aber ja im Grunde auch nur eine Frage der Zeit, bis der Jude wieder seine häßliche Fratze zeigt, gell?

Das sind zwei Dinge in diesem Artikel, die ihn etwas eigenartig erscheinen lassen:

1. Wird betont, dass es sich hier nicht um eine politische Aktivistin handelt - aber sie läuft mit einer Sache zur Presse, zu einer bestimmten Presse, die jeder normale Mensch unterschreiben und vergessen würde. Wenn es nur um den Boykott israelischer Waren handelte, so ist der nicht wirklich nachzuweisen, weil auch mit diesem Gesetz niemand verpflichtet ist, bestimmte Waren zu kaufen. Das einzige, was sich nach dieser Unterschrift verbietet, ist eine offen politische Unterstützung dieser Boykotte.

2.) Ich habe nicht gezählt, wie oft die Zionisten erwähnt werden, die wahrscheinlich stärkere Einflussgruppe für derartige Gesetze wird nur indirekt erwähnt:
Zitat:
... The evangelical author of the Israel bill, Republican Texas state Rep. Phil King ...

Für die Evangelikalen in den USA ist es eine von Gott bestimmte Sache, dass die Juden da unten in die Wüste gehören und sie tun eine ganze Menge, dass das auch möglich bleibt.

Dass sich dieses Gesetz gegen die Muslime richtet, stimmt übrigens nur, wenn der Zusammenhang zwischen muslimischem Glauben und antiisraelischem Aktionismus (s.o.) als fest gegeben angenommen wird. Das würde ich nicht einmal bei kopftuchtragenden Musliminnen voraussetzen, solange ich im Einzelfall nicht weiß, dass das Tragen des Kopftuchs als Demonstration des politischen Islam zelebriert wird..
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42370
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2203070) Verfasst am: 13.02.2020, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Netanyahu brüstet sich damit, wie erfolgreich seine Regierung daran arbeitet, die Meinungsfreiheit in anderen Ländern einzuschränken.
https://mfa.gov.il/MFA/PressRoom/2020/Pages/PM-Netanyahu-comments-on-UN-Human-Rights-Council-decision-12-February-2020.aspx
Zitat:
In recent years, we have promoted laws in most US states, which determine that strong action is to be taken against whoever tries to boycott Israel.


Verschwörungstheorien ala "Protokolle der Weisen von Zion" braucht es heute nicht mehr; einflußreiche Juden inszenieren sich ganz offen wie Karrikaturen aus derartigen Schriften. Die Gesetze in den USA richten sich in erster Linie gegen die dortigen Moslems.
Ein Beispiel für die Auswirkungen: https://theintercept.com/2018/12/17/israel-texas-anti-bds-law/
Das wird die Moslems sicher davon überzeugen, Israel zu lieben.

Man stelle sich mal vor, Putin hätte etwas ähnliches gesagt. Die Journalisten der Müllmedien würden hysterisch rumkreischen und das ganze wochenlang durchkauen.


Die Gesetze richten sich sehr gezielt gegen Linke, einschliesslich linker Juden, weshalb die Antisemtismusvorwuerfe oft sehr lächerlich sind.

Diese Gesetze sind allerdings nicht nur Kampfmittel gegen US-amerikanische Linke, sondern wirken ausserdem noch als Ablenkung vom tatsaechlich in den USA anzutreffenden Antisemitismus von rechts, der heruntergespielt werden soll, weil amerikanische Neonazis Teil von Trumps Machtbasis sind wie es spätestens nach Charlottesville klar geworden sein sollte.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2203073) Verfasst am: 13.02.2020, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Verschwörungstheorien ala "Protokolle der Weisen von Zion" braucht es heute nicht mehr; einflußreiche Juden inszenieren sich ganz offen wie Karrikaturen aus derartigen Schriften.


Na Gott sei Dank, jetzt kann die Wahrheit keiner mehr leugnen. War aber ja im Grunde auch nur eine Frage der Zeit, bis der Jude wieder seine häßliche Fratze zeigt, gell?

Das sind zwei Dinge in diesem Artikel, die ihn etwas eigenartig erscheinen lassen:

1. Wird betont, dass es sich hier nicht um eine politische Aktivistin handelt - aber sie läuft mit einer Sache zur Presse, zu einer bestimmten Presse, die jeder normale Mensch unterschreiben und vergessen würde. Wenn es nur um den Boykott israelischer Waren handelte, so ist der nicht wirklich nachzuweisen, weil auch mit diesem Gesetz niemand verpflichtet ist, bestimmte Waren zu kaufen. Das einzige, was sich nach dieser Unterschrift verbietet, ist eine offen politische Unterstützung dieser Boykotte.

2.) Ich habe nicht gezählt, wie oft die Zionisten erwähnt werden, die wahrscheinlich stärkere Einflussgruppe für derartige Gesetze wird nur indirekt erwähnt:
Zitat:
... The evangelical author of the Israel bill, Republican Texas state Rep. Phil King ...

Für die Evangelikalen in den USA ist es eine von Gott bestimmte Sache, dass die Juden da unten in die Wüste gehören und sie tun eine ganze Menge, dass das auch möglich bleibt.

Dass sich dieses Gesetz gegen die Muslime richtet, stimmt übrigens nur, wenn der Zusammenhang zwischen muslimischem Glauben und antiisraelischem Aktionismus (s.o.) als fest gegeben angenommen wird. Das würde ich nicht einmal bei kopftuchtragenden Musliminnen voraussetzen, solange ich im Einzelfall nicht weiß, dass das Tragen des Kopftuchs als Demonstration des politischen Islam zelebriert wird..


Das stimmt. Der Einfluss christlicher Zionisten auf die derzeitige amerikanische Politik ist viel stärker als der von juedischen Zionisten, vor allem da Letztere auf immer mehr Opposition innerhalb der juedischen Amerikaner stossen, was sie vor ein recht ernstes Legitimationsproblem stellt. Zionistische Verbände wie die z.B. ADL koennen immer weniger behaupten fuer "die amerikanischen Juden" zu sprechen und erscheinen immer mehr als blosses Sprachrohr israelischer Politik. Eine wachsende Zahl amerikanischer Juden unterstützt gar politische Aktionen wie BDS, was natuerlich nackte Panik unter den amerikanischen Zionisten auslösen muss, weil es ihre Haupfwaffe, die "Antisemitismuskeule", zunehmend ihrer Wirkung beraubt. Deshalb glaube ich, dass vor allem solche Juden das Hauptziel der neuen, die Meinungsfreiheit aushebelnden Gesetze sind.
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