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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17958

Beitrag(#2217190) Verfasst am: 08.07.2020, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Dieser Gideon Levy scheint ja ein "Antisemit' der allerschlimmsten Sorte zu sein, dass er soviel "antisemitische Schlagwoerter" benutzt. Schon sein Name klingt ja so richtig"'antisemitisch".

Ein in der Türkei geborener Schriftsteller hetzt aufs Übelste gegen Einwanderer aus muslimischen Ländern, eine Lesbe ist Vorsitzende einer homosexuellenfeindlichen Partei ... es gibt die verrücktesten Dinge.

Widerlegt das irgendwie meine Kritik an seinen Aussagen? Ist es dadurch nicht mehr gelogen, dass man in Mainstreammedien (wo ist das noch mal eine stehende Abqualifizierung der Medien?) keine Kritik an der israelischen Politik äußern könne - und wenn man es irgendwo doch tue, automatisch als Antisemit gelte? Ist die Imagination einer jüdischen, oh sorry, "zionistischen" Elite, die die Politik westlicher Länder zugunsten der Juden, oh sorry, Israels bestimmen könne, etwa kein antisemitisches Klischee?
_________________
"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44369
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2217191) Verfasst am: 08.07.2020, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Dieser Gideon Levy scheint ja ein "Antisemit' der allerschlimmsten Sorte zu sein, dass er soviel "antisemitische Schlagwoerter" benutzt. Schon sein Name klingt ja so richtig"'antisemitisch".

Ein in der Türkei geborener Schriftsteller hetzt aufs Übelste gegen Einwanderer aus muslimischen Ländern, eine Lesbe ist Vorsitzende einer homosexuellenfeindlichen Partei ... es gibt die verrücktesten Dinge.

Widerlegt das irgendwie meine Kritik an seinen Aussagen? Ist es dadurch nicht mehr gelogen, dass man in Mainstreammedien (wo ist das noch mal eine stehende Abqualifizierung der Medien?) keine Kritik an der israelischen Politik äußern könne - und wenn man es irgendwo doch tue, automatisch als Antisemit gelte? Ist die Imagination einer jüdischen, oh sorry, "zionistischen" Elite, die die Politik westlicher Länder zugunsten der Juden, oh sorry, Israels bestimmen könne, etwa kein antisemitisches Klischee?


Nur "hetzt" dieser Gideon Levy nicht "aufs Übelste gegen Einwanderer", er ist auch kein "Vorsitzender einer judenfeindlichen Partei" (was wohl die Entsprechung zu Deiner homophone "Lesbe" waere), sondern er ist ein liberal denkender, vernünftig argumentierender Jude, der so ueberhaupt nichts mit solchen vereinzelten freaks gemeinsam hat, wie Du sie zum Vergleich herziehst.

Oder willst Du den allen Ernstes mit so einer verkommenen Figur wie z.B. diesem komischen Akif gleichsetzen, der frueher bei den Gutachslern schrieb? Wenn Du unbedingt einen Juden suchst, der mit dem vergleichbar waere, dann schau Dir vielleicht besser den glühenden Befuerworter des rassisischen Zionistenstaates und notorischen Hetzer gegen Holocaustueberlebende an, in dessen Blog dieser Akif alles andere als zufällig schrieb und so unangenehm auffiel. Mit den Augen rollen
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17958

Beitrag(#2217194) Verfasst am: 08.07.2020, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Dieser Gideon Levy scheint ja ein "Antisemit' der allerschlimmsten Sorte zu sein, dass er soviel "antisemitische Schlagwoerter" benutzt. Schon sein Name klingt ja so richtig"'antisemitisch".

Ein in der Türkei geborener Schriftsteller hetzt aufs Übelste gegen Einwanderer aus muslimischen Ländern, eine Lesbe ist Vorsitzende einer homosexuellenfeindlichen Partei ... es gibt die verrücktesten Dinge.

Widerlegt das irgendwie meine Kritik an seinen Aussagen? Ist es dadurch nicht mehr gelogen, dass man in Mainstreammedien (wo ist das noch mal eine stehende Abqualifizierung der Medien?) keine Kritik an der israelischen Politik äußern könne - und wenn man es irgendwo doch tue, automatisch als Antisemit gelte? Ist die Imagination einer jüdischen, oh sorry, "zionistischen" Elite, die die Politik westlicher Länder zugunsten der Juden, oh sorry, Israels bestimmen könne, etwa kein antisemitisches Klischee?


Nur "hetzt" dieser Gideon Levy nicht "aufs Übelste gegen Einwanderer", er ist auch kein "Vorsitzender einer judenfeindlichen Partei" (was wohl die Entsprechung zu Deiner homophone "Lesbe" waere), sondern er ist ein liberal denkender, vernünftig argumentierender Jude, der so ueberhaupt nichts mit solchen vereinzelten freaks gemeinsam hat, wie Du sie zum Vergleich herziehst.

Oder willst Du den allen Ernstes mit so einer verkommenen Figur wie z.B. diesem komischen Akif gleichsetzen, der frueher bei den Gutachslern schrieb? Wenn Du unbedingt einen Juden suchst, der mit dem vergleichbar waere, dann schau Dir vielleicht besser den glühenden Befuerworter des rassisischen Zionistenstaates und notorischen Hetzer gegen Holocaustueberlebende an, in dessen Blog dieser Akif alles andere als zufällig schrieb und so unangenehm auffiel. Mit den Augen rollen

Ich habe überhaupt nichts gleichgesetzt, sondern lediglich Beispiele benutzt, um zu zeigen, dass dein "Argument", ein Jude könne keine antisemitischen Stereotypen benutzen, rein gar nichts taugt. Es gibt eben sehr wohl EInzelfälle, die - warum auch immer - Meinungen unterstützen, die faktisch gegen ihre eigene Gruppe gerichtet sind. Warum nicht auch Juden?

Dass du darauf ausweichst, statt meine Frage zu beantworten, was an meiner Kritik an seinen Aussagen falsch ist, halte ich mal so fest.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2217196) Verfasst am: 08.07.2020, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Dieser Gideon Levy scheint ja ein "Antisemit' der allerschlimmsten Sorte zu sein, dass er soviel "antisemitische Schlagwoerter" benutzt. Schon sein Name klingt ja so richtig"'antisemitisch".

Ein in der Türkei geborener Schriftsteller hetzt aufs Übelste gegen Einwanderer aus muslimischen Ländern, eine Lesbe ist Vorsitzende einer homosexuellenfeindlichen Partei ... es gibt die verrücktesten Dinge.

Widerlegt das irgendwie meine Kritik an seinen Aussagen? Ist es dadurch nicht mehr gelogen, dass man in Mainstreammedien (wo ist das noch mal eine stehende Abqualifizierung der Medien?) keine Kritik an der israelischen Politik äußern könne - und wenn man es irgendwo doch tue, automatisch als Antisemit gelte? Ist die Imagination einer jüdischen, oh sorry, "zionistischen" Elite, die die Politik westlicher Länder zugunsten der Juden, oh sorry, Israels bestimmen könne, etwa kein antisemitisches Klischee?


Nur "hetzt" dieser Gideon Levy nicht "aufs Übelste gegen Einwanderer", er ist auch kein "Vorsitzender einer judenfeindlichen Partei" (was wohl die Entsprechung zu Deiner homophone "Lesbe" waere), sondern er ist ein liberal denkender, vernünftig argumentierender Jude, der so ueberhaupt nichts mit solchen vereinzelten freaks gemeinsam hat, wie Du sie zum Vergleich herziehst.

Oder willst Du den allen Ernstes mit so einer verkommenen Figur wie z.B. diesem komischen Akif gleichsetzen, der frueher bei den Gutachslern schrieb? Wenn Du unbedingt einen Juden suchst, der mit dem vergleichbar waere, dann schau Dir vielleicht besser den glühenden Befuerworter des rassisischen Zionistenstaates und notorischen Hetzer gegen Holocaustueberlebende an, in dessen Blog dieser Akif alles andere als zufällig schrieb und so unangenehm auffiel. Mit den Augen rollen

Ich habe überhaupt nichts gleichgesetzt, sondern lediglich Beispiele benutzt, um zu zeigen, dass dein "Argument", ein Jude könne keine antisemitischen Stereotypen benutzen, rein gar nichts taugt. Es gibt eben sehr wohl EInzelfälle, die - warum auch immer - Meinungen unterstützen, die faktisch gegen ihre eigene Gruppe gerichtet sind. Warum nicht auch Juden?

Dass du darauf ausweichst, statt meine Frage zu beantworten, was an meiner Kritik an seinen Aussagen falsch ist, halte ich mal so fest.


Dein Beispiel passt aber nicht. Gideon Levy benutzt keine "antisemitischen Stereotype". Das ist eine unwahre Behauptung Deinerseits.
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beachbernie
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2217362) Verfasst am: 10.07.2020, 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

And the times they are changing.....


Zitat:
...The cancellation of Butler's talk coincided with other attempts within the organised Jewish community to prevent writers believed to be critical of Israel from speaking to Jewish audiences. And so John Judis, senior editor at The New Republic, was disinvited from speaking about his new book, "Genesis: Truman, American Jews, and the Origins of the Arab/Israeli Conflict", at the Museum of Jewish Heritage in New York.

This happened after museum management bowed to pressure from Israel supporters who felt the book was too critical of the mainstream narrative of Israel's founding. Judis was subsequently reinvited after strong protests from other Jewish leaders, including Wieseltier, against the cancellation.....


......So contrary to the disputational tradition of Jewish cultural and political life are these attempts at censorship that one critic labelled them evidence of a desire by the Jewish community to "commit intellectual suicide".

The organised Jewish community leadership seems increasingly in freak-out mode thanks to the growing acceptance of criticism of Israel. Younger Jews in particular are demonstrating far less willingness to accept the cognitive dissonance that comes with holding progressive views on everything but Israel than were their parents and grandparents' generations.

They are increasingly being pitted against the leadership on college campuses, where a war against Jewish progressives has become a core component of the battle against anti-Occupation groups like Jewish Voices for Peace and Students for Justice in Palestine, which are facing intense sanctions by officials at universities like Northeastern. ....



https://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2014/03/judith-butler-future-zionism-2014324102728906153.html

Man kann nicht gleichzeitig gegen Rassismus und fuer einen rassistischen Staat Israel sein. Das wird im Zeitalter von "Black Lives Matter" immer mehr jungen amerikanischen Juden klar und das ist ein sehr ermutigendes Zeichen finde ich.

Es reicht nicht mehr nach Formulierungen und Wörtern in israelkritischen Texten zu suchen, die man als angebliche "antisemitische Stereotype" präsentiert um inhaltlichen Diskussionen ausweichen zu koennen. Eine neue Generation amerikanischer Juden hat begonnen die Denkverbote und weltanschaulichen Widersprüche ihrer Grosseltern zu hinterfragen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Daraus erklaert sich die derzeitige Zensurkampagne gegen Israelkritiker in den USA. Das ist der wütende Widerstand der an Boden verlierenden Israellobby gegen das Unvermeidliche.
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11686

Beitrag(#2219434) Verfasst am: 05.08.2020, 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

Micha Brumlik nimmt Stellung zur Okkupationspolitik Israels, zum rechtspopulistischen Profil der derzeitigen israelischen Staatsführung unter Netanjahu, zur inflationären Methode, den Begriff Antisemitismus zu interpretieren ("eine neue Form des McCarthyismus") und zur Rezeption des Werkes von Achille Mbembe (afrik. Historiker und Politologe):

Zitat:
Wenn ich mich kritisch mit der israelischen Besatzungspolitik im Westjordanland auseinandersetze, muss ich nicht jedes Mal zugleich die Besatzungspolitik der chinesischen Regierung in Tibet kritisieren. Sonst kommt man nie zum Ende.

https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/micha-brumlik-ich-bezeichne-das-als-eine-neue-form-des-mc-carthyismus-90017108.html


Dabei bezieht er sich auf einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel vom 24. Juli d.J., der von über 80 Kunstschaffenden und Hochschullehrenden aus Deutschland und Israel unterzeichnet wurde.

Hier nachzulesen:
Israel-Kritik: „Eine Stimmung der Brandmarkung und Angst“
_________________
Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin

Politial language is designed to make lies sound truthful and murder respectable,
and to give the appearance of solidty to pure wind. - George Orwell
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44369
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2223370) Verfasst am: 05.09.2020, 06:34    Titel: Antworten mit Zitat




Zitat:
.........Another Israeli atrocity in the occupied West Bank is drawing international outcry: the beating of an unarmed 65-year-old protester who is trying to stop Israel from building an industrial park on Palestinian village lands. Khairy Hanoun was thrown to the ground on Tuesday by an Israeli soldier and restrained with an armored knee to the neck in video and images widely circulated on social media.......

......“A few elderly people marched, thinking that soldiers wouldn’t attack us, but we were mistaken. They attacked us like thugs,” Mr Hanoon was quoted as saying by Israel’s Haaretz newspaper.”I’m 60, what can I do to an armed soldier? But for the officer on the scene, I’m a threat, and within minutes he began to brutally attack me.”...



https://mondoweiss.net/2020/09/israeli-beating-of-elderly-protester-in-front-of-journalists-draws-international-outcry/?fbclid=IwAR3HpIvQDCKwm5hVYktqey-D0FWI9ziiDeTCbNv2MLWftPTFf3L-kdjd8o0
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