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Hochwasser
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Fake
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Anmeldungsdatum: 11.11.2011
Beiträge: 3548

Beitrag(#1844040) Verfasst am: 05.06.2013, 08:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Ort Niederalteich bei Passau droht unterzugehen. Bereits zuvor hatten der "Deggendorfer Zeitung" zufolge 1800 Einwohner das Gebiet verlassen; Geistliche hatten den Damm gesegnet. Über diesen Deich schwappt nach Angaben der "Passauer Neuen Presse" nun das Wasser. Helfer, Journalisten und weitere Anwohner bringen sich in Sicherheit.


Argh Argh

Ja nun -- deutlicher kann doch die Sinnlosigkeit der sogenannten Segnung kaum illustriert werden.

Wenn Gott trotz Segnung ein Hochwasser schickt, wird er seine Gründe haben. Vermutlich haben ihn die Passauer durch ihr sündiges Leben verärgert. Um so schlimmer, dass sie sich jetzt seiner gerechten Strafe entziehen. Damit ist doch das nächste Hochwasser vorprogrammiert...

Bleibt in euren Häusern und büßt eure Verbrechen! Ihr bringt sonst nur Leid über euere Kinder und Enkel, denn sie werden an eurer statt für eure Sünden bestraft werden!

Schamane in Aktion
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37260
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1844051) Verfasst am: 05.06.2013, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Fehler war es in Deutschland die Gebäudepflichversicherung abzuschaffen.

Wenn es die noch gäben würde, wären alle gegen Hochwasserschäden versichert.

gab es in deutschland wirklich einmal eine gebaeudepflichtversicherung, die gegen elementarschaeden versicherte?

soweit ich weiss, war eine solche versicherung vor einiger zeit sogar nicht einmal moeglich. inzwischen ist sie moeglich, aber eben nur freiwillig.


Wohl doch nicht überall.

Zitat:
In einigen Gebieten Deutschlands waren bis 1. Juli 1994 Feuerversicherungen als staatliche Monopolversicherungen eingerichtet. Beispiele sind die Badische Feuerversicherung und die frühere Gebäudeversicherung der DDR. In ihren Gebieten hatten sie das alleinige Recht alle Gebäude zu versichern, gleichzeitig waren sie eine Pflichtversicherung für alle Eigentümer. Beide Feuerversicherungen umfassten auch Elementarschäden.

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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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bernard
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Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 634

Beitrag(#1845166) Verfasst am: 09.06.2013, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Code:

(nicht mehr sichtbar für nicht-eingeweihte)
https://linksunten.indymedia.org/de/node/88367
http://de.indymedia.org/2013/06/345834.shtml
orginal:
http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm

Zitat:

Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen.
[...]
Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Dämmen/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.
[...]
Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!


Moslems dagegen helfen uns:
Code:

http://dawa-news.net/2013/06/07/freiwillige-hilfe-fur-von-flut-bedrohte-kleinstadt-von-den-extrem-radikal-freundlichen-muslimen-der-lies-koran-aktion/
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#1845186) Verfasst am: 09.06.2013, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
Code:

(nicht mehr sichtbar für nicht-eingeweihte)
https://linksunten.indymedia.org/de/node/88367
http://de.indymedia.org/2013/06/345834.shtml
orginal:
http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm

Zitat:

Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen.
[...]
Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Dämmen/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.
[...]
Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!


Wie geistesgestört muß so jemand sein?

Gegen solche Idioten möge der Staat gerne mit voller Härte und allem, was das Strafrecht hergibt, zuschlagen.
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Kival
Feminist Ghost



Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1845190) Verfasst am: 09.06.2013, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
Code:

(nicht mehr sichtbar für nicht-eingeweihte)
https://linksunten.indymedia.org/de/node/88367
http://de.indymedia.org/2013/06/345834.shtml
orginal:
http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm

Zitat:

Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen.
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Moslems dagegen helfen uns:
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http://dawa-news.net/2013/06/07/freiwillige-hilfe-fur-von-flut-bedrohte-kleinstadt-von-den-extrem-radikal-freundlichen-muslimen-der-lies-koran-aktion/


Das ist natürich extrem idiotisch. Es wurde aber auch bei indymedia moderiert, es ist also auch dort nicht toleriert...
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"A basic literacy in statistics will one day be as necessary for efficient citizenship as the ability to read and write." (angeblich H. G. Wells)
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3705

Beitrag(#1845332) Verfasst am: 10.06.2013, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
bernard hat folgendes geschrieben:
Code:

(nicht mehr sichtbar für nicht-eingeweihte)
https://linksunten.indymedia.org/de/node/88367
http://de.indymedia.org/2013/06/345834.shtml
orginal:
http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm

Zitat:

Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen.
[...]
Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Dämmen/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.
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Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!


Wie geistesgestört muß so jemand sein?

Gegen solche Idioten möge der Staat gerne mit voller Härte und allem, was das Strafrecht hergibt, zuschlagen.


Kann mir nicht vorstellen, dass das 'ne ernstgemeinte Aktion ist.
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Landei
Gesinnungspolizist



Anmeldungsdatum: 27.02.2011
Beiträge: 1162
Wohnort: Sandersdorf-Brehna

Beitrag(#1845345) Verfasst am: 10.06.2013, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zwei Tonnen Datteln für Dessauer Helfer: http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/spende-aus-tunesien-zwei-tonnen-datteln-fuer-dessauer-helfer,20640938,23158048.html
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Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Diese Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. (Kemal Atatürk)
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Sticky
vae victis



Anmeldungsdatum: 12.10.2005
Beiträge: 5449
Wohnort: Am Arsch der Welt anstatt am Busen der Natur!

Beitrag(#1845354) Verfasst am: 10.06.2013, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
Code:

(nicht mehr sichtbar für nicht-eingeweihte)
https://linksunten.indymedia.org/de/node/88367
http://de.indymedia.org/2013/06/345834.shtml
orginal:
http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm

Zitat:

Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen.
[...]
Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Dämmen/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.
[...]
Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!


Glaubst du wirklich den Scheiß, dass das Linksextremisten waren, wie in manchen Medien behauptet? Der Verdacht erhärtet sich, dass es sich um eine False-flag-Aktion Rechtsextremer war, um linke Gruppierungen zu diskreditieren; dass die Flutkatastrophe zur Meinungsmanipulation instrumentalisiert wird. Ein Beispiel: In der rechtsextremen Enzyklopädie "Metapedia" wird schnell die Tat und das "Bekennerschreiben" einer linksextremistischen Gruppe zugeordnet, obwohl keinerlei Erkenntnisse vorhanden sind:
Code:
http://de.metapedia.org/wiki/Germanophobe_Flutbrigade


Bemerkenswert sind aber die Uhrzeiten, an denen die Autoren ihre Beiträge geschrieben haben:
Code:
http://de.metapedia.org/m/index.php?title=Germanophobe_Flutbrigade&action=history


Die erste Version entstand am 09. 06. 2013 bereits um 16.46 Uhr. In der extrem kurzen Zeit nach Kenntnisnahme des Bekennerschreibens einer bis dahin völlig unbekannten Gruppe so viel schon über sie zu wissen, grenzt ganz scharf an Insider-Wissen!

Ein weiteres Beispiel ist ein eindeutig gefälschtes Bild: Dieses Bild zeigt einen angeblichen Slogan der Partei DIE LINKE, wonach die Bundeswehr sich aus den Hochwassergebieten zurückziehen soll: http://data8.blog.de/media/508/7071508_a3ff00b768_m.jpeg

Wer aber genau hinsieht, passen nicht nur Schriftart in keinster Weise, sondern ist im weißen Feld links unten zu roten Feld zwei Stufen zu erkennen, wie sie bei einem Bildbearbeitungsprogramm entsteht. Eindeutig eine Fälschung. Hier zum Vergleich das Originalbild: http://www.jan-van-aken.de/index.php?rex_resize=225w__194h__raus_aus_afghanistan.jpg Oooops: Da steht ja was ganz anderes...! zwinkern
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Gruss: Sticky

Die staatliche Ordnung basiert auf Recht und Gesetz.
Ich bin rechtlos, folglich bin ich auch gesetzlos.

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„Wenn Du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung beiträgst, wirst Du selbst ein Teil des Problems!“ (Alte Indianerweisheit)

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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 2351
Wohnort: Marktl

Beitrag(#1845367) Verfasst am: 10.06.2013, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Landei hat folgendes geschrieben:
Zwei Tonnen Datteln für Dessauer Helfer: http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/spende-aus-tunesien-zwei-tonnen-datteln-fuer-dessauer-helfer,20640938,23158048.html



das war sicher gut gemeint, ja total nett und hilfbereit.

Während bei uns das Wasser rückgeht und der ganze Schlammasl erst zu sehen ist, steht anderswo die Flut ja noch bevor....hoffe ja, nicht allzuviele Dämme brechen...
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Grüß euch Gott - alle miteinander!


r.-k. und
gemeiner Feld-, Wald- und Wiesenchrist
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sünnerklaas
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 10464
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#1845377) Verfasst am: 10.06.2013, 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
bernard hat folgendes geschrieben:
Code:

(nicht mehr sichtbar für nicht-eingeweihte)
https://linksunten.indymedia.org/de/node/88367
http://de.indymedia.org/2013/06/345834.shtml
orginal:
http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm

Zitat:

Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen.
[...]
Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Dämmen/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.
[...]
Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!


Glaubst du wirklich den Scheiß, dass das Linksextremisten waren, wie in manchen Medien behauptet? Der Verdacht erhärtet sich, dass es sich um eine False-flag-Aktion Rechtsextremer war, um linke Gruppierungen zu diskreditieren; dass die Flutkatastrophe zur Meinungsmanipulation instrumentalisiert wird. Ein Beispiel: In der rechtsextremen Enzyklopädie "Metapedia" wird schnell die Tat und das "Bekennerschreiben" einer linksextremistischen Gruppe zugeordnet, obwohl keinerlei Erkenntnisse vorhanden sind:
Code:
http://de.metapedia.org/wiki/Germanophobe_Flutbrigade


Bemerkenswert sind aber die Uhrzeiten, an denen die Autoren ihre Beiträge geschrieben haben:
Code:
http://de.metapedia.org/m/index.php?title=Germanophobe_Flutbrigade&action=history


Die erste Version entstand am 09. 06. 2013 bereits um 16.46 Uhr. In der extrem kurzen Zeit nach Kenntnisnahme des Bekennerschreibens einer bis dahin völlig unbekannten Gruppe so viel schon über sie zu wissen, grenzt ganz scharf an Insider-Wissen!

Ein weiteres Beispiel ist ein eindeutig gefälschtes Bild: Dieses Bild zeigt einen angeblichen Slogan der Partei DIE LINKE, wonach die Bundeswehr sich aus den Hochwassergebieten zurückziehen soll: http://data8.blog.de/media/508/7071508_a3ff00b768_m.jpeg

Wer aber genau hinsieht, passen nicht nur Schriftart in keinster Weise, sondern ist im weißen Feld links unten zu roten Feld zwei Stufen zu erkennen, wie sie bei einem Bildbearbeitungsprogramm entsteht. Eindeutig eine Fälschung. Hier zum Vergleich das Originalbild: http://www.jan-van-aken.de/index.php?rex_resize=225w__194h__raus_aus_afghanistan.jpg Oooops: Da steht ja was ganz anderes...! zwinkern


Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei eher um einen hirn-kranken Einzelspinner. Ich orakle einmal, die "Germanophobe Flutbrigade" besteht aus einer einzigen Person.

Mal davon abgesehen, dass so ein "Deichfrevler" seine Arbeit an einem aufgeweichten Deich überhaupt nicht überleben würde: da kommt nämlich eine Schwallwelle hineingestürzt, die alles zu Brei zerschlägt, was ihr im Weg ist. Der Höhenunterschied zwischen dem Wasserspiegel außendeichs und dem Gelände binnendeichs beträgt an manchen Stellen gut und gerne 4 bis 6 m - was da los ist, wenn der Deich bricht, kann sich jeder vorstellen.

Ansonsten: in früheren Zeit wurde z.B. an der Nordseeküste mit Deichfrevlern sehr kurzer Prozess gemacht - man steckte sie in ein nach innen mit Nägeln ausgespicktes Faß und warf sie als Menschenopfer einfach in die Bruchstelle. Manche Deichordnungen sahen bis zur Reform des Deichwesens in Niedersachsen im Jahre 1964 sogar noch Händeabhacken als Strafe vor, denn manche stammten noch aus dem 17. Jahrhundert.

Übrigens: die Reform des Deichwesens an der deutschen Nordseeküste und den den Unterläufen der großen Ströme im Jahre 1964 rief gewaltige politische Widerstände hervor. In den jahrhundertealten Uralt-Regelungen gab es jede Menge Erbhöfe. Als dann nach der Hollandsturmflut 1953 der Generalplan Nordsee ins Leben gerufen wurde, zeigte sich sehr schnell, dass das gesamte überkommene System vollkommen unbrauchbar war. Der Umstand, dass bereits der Vater, der Großvater, der Urgroßvater, der Ururgroßvater Deichvorstand war und man das Amt von ihnen geerbt hatte, bedeutete noch lange nicht, dass man von der Materie Ahnung hatte. Heute ist das Deichwesen im wesentlichen Staatsangelegenheit. Deiche, die sich in Privatbesitz befinden, gibt es an der Nordsee praktisch nicht mehr. Und Häuser dürfen da auch nicht mehr im Deich stehen.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 10464
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#1845380) Verfasst am: 10.06.2013, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Aus eigener Erfahrung als Flutgebietsbewohner weiß ich, dass das größte Problem die Gaffer und Glotzer sind. An Sonntagen machen sich da ganze Völkerwanderungen auf. Noch in bleibender Erinnerung ist mir die Sturmflut vom 3.Januar 1976 - da haben doch tatsächlich Leute versucht, über den noch knapp aus dem Wasser ragenden Sommerdeich direkt an die Weser zu gelangen.

Absolut daneben finde ich Leute, die mit Liegestuhl und Bier ins Katasrophengebiet ziehen, um dann das Geschehen "bequem zu genießen". "Bequem" und "Genießen" sind ja so ganz wichtige Worte im "Marketing". Für mich sind diese Gaffer und Glotzer nur Vollpfosten, die einen Arsch offen haben. Wenn man dann in echten Schwierigkeiten steckt, würde ich am liebsten diese Typen übers Knie legen und ihnen mal ordentlich mit dem Tauende den Hintern dunkelblau anstreichen.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 22357
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1845403) Verfasst am: 10.06.2013, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Aus eigener Erfahrung als Flutgebietsbewohner weiß ich, dass das größte Problem die Gaffer und Glotzer sind. An Sonntagen machen sich da ganze Völkerwanderungen auf. Noch in bleibender Erinnerung ist mir die Sturmflut vom 3.Januar 1976 - da haben doch tatsächlich Leute versucht, über den noch knapp aus dem Wasser ragenden Sommerdeich direkt an die Weser zu gelangen.

Absolut daneben finde ich Leute, die mit Liegestuhl und Bier ins Katasrophengebiet ziehen, um dann das Geschehen "bequem zu genießen". "Bequem" und "Genießen" sind ja so ganz wichtige Worte im "Marketing". Für mich sind diese Gaffer und Glotzer nur Vollpfosten, die einen Arsch offen haben. Wenn man dann in echten Schwierigkeiten steckt, würde ich am liebsten diese Typen übers Knie legen und ihnen mal ordentlich mit dem Tauende den Hintern dunkelblau anstreichen.


Ich frage mich immer, ob diese Leute keinen Job haben oder was anderes zu tun haben.

Oder verballern die tatsächlich für sowas ihre Urlaub? Geschockt
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 10464
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#1845474) Verfasst am: 10.06.2013, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Aus eigener Erfahrung als Flutgebietsbewohner weiß ich, dass das größte Problem die Gaffer und Glotzer sind. An Sonntagen machen sich da ganze Völkerwanderungen auf. Noch in bleibender Erinnerung ist mir die Sturmflut vom 3.Januar 1976 - da haben doch tatsächlich Leute versucht, über den noch knapp aus dem Wasser ragenden Sommerdeich direkt an die Weser zu gelangen.

Absolut daneben finde ich Leute, die mit Liegestuhl und Bier ins Katasrophengebiet ziehen, um dann das Geschehen "bequem zu genießen". "Bequem" und "Genießen" sind ja so ganz wichtige Worte im "Marketing". Für mich sind diese Gaffer und Glotzer nur Vollpfosten, die einen Arsch offen haben. Wenn man dann in echten Schwierigkeiten steckt, würde ich am liebsten diese Typen übers Knie legen und ihnen mal ordentlich mit dem Tauende den Hintern dunkelblau anstreichen.


Ich frage mich immer, ob diese Leute keinen Job haben oder was anderes zu tun haben.

Oder verballern die tatsächlich für sowas ihre Urlaub? Geschockt


Die erste Januar-Sturmflut 1976 war dummerweise an einem Samstag und sie kam zudem auch noch bei Tage, genauer gesagt: Nachmittags... Du machst Dir keine Vorstellung, was da los war. Am nächsten Tag kamen dann ganze Völkerwanderungen und Autokarawanen und dann wurde alles zugeparkt.
Zum Hochwasserpicknick oder -grillen war's damals allerdings viel zu ungemütlich. Was ich allerdings aus einigen Regionen so höre, ist absolut Total-Panne: da gibt's wohl Leute, die Liegestuhl, Bierkasten, Sonnenschirm und Grill mitgebracht haben und den Rettungskräften und den Geschädigten bei der Arbeit zugucken.
Und ehrlich gesagt - aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die allermeisten Leute überhaupt keinen Plan haben, was da so abgeht. Die Katastrophe ist nicht das Hochwasserereignis an sich, die richtig harte Zeit kommt in den Wochen danach - wenn es ans Rauswerfen der kaputten Möbel, das Herausreißen der Fußböden und das Trockenlegen der Häuser geht. Die allermeisten Häuser sind nicht für so ein Hochwasser ausgelegt. Und das heisst: in den Innenräumen kann überall dort, wo das Wasser gestanden hat, der Putz abgeschlagen werden, damit das Mauerwerk trocknen kann. Das ist eine Arbeit, die man durchaus auch als Laie machen kann - macht es eine Fachfirma, kostet es ein Schweinegeld. Was die Leute in den betroffenen Gebieten z.B. brauchen, sind Handwerker, die sie anleiten. Sie brauchen viele Hände, die ihnen dann dabei helfen. Und zwar nicht jetzt, sondern in den kommenden Wochen und Monaten. Und wenn es nur Leute, sind ,die den Putz abschlagen und Bauschutt und Sperrmüll nach draussen tragen, so dass die Räume für den Wiederaufbau besenrein sind. Da werden sie allerdings wieder vergessen sein - weil schon wieder anderswo eine mediale Sau durchs Dorf gejagt wurde.
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Rabert
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Anmeldungsdatum: 31.03.2010
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Wohnort: im Zug

Beitrag(#1845482) Verfasst am: 10.06.2013, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Was mich bei der diesjährigen Flut so irritiert ist die Wiederholung der Ereignisse von vor 11 Jahren. Man sollte doch vermuten, das aus den Lektionen von 2002 Lehren gezogen wurden und Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt wurden, um eine Wiederholung der Katastrophe von damals zu verhindern. Vor allem vor dem Hintergrund einer aufgeregt geführten Klimadiskussion mit angedrohten globalen Steigerungen von Pegelständen und Häufung von Extremwetterereignissen wie z.B. Starkregen.

Mut zur Lücke, Dummheit, Faulheit, Gleichgültigkeit? Wer hat denn in den letzten 10 Jahren so fest geschlafen?
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Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3705

Beitrag(#1845483) Verfasst am: 10.06.2013, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Rabert hat folgendes geschrieben:
Was mich bei der diesjährigen Flut so irritiert ist die Wiederholung der Ereignisse von vor 11 Jahren. Man sollte doch vermuten, das aus den Lektionen von 2002 Lehren gezogen wurden und Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt wurden, um eine Wiederholung der Katastrophe von damals zu verhindern. Vor allem vor dem Hintergrund einer aufgeregt geführten Klimadiskussion mit angedrohten globalen Steigerungen von Pegelständen und Häufung von Extremwetterereignissen wie z.B. Starkregen.

Mut zur Lücke, Dummheit, Faulheit, Gleichgültigkeit? Wer hat denn in den letzten 10 Jahren so fest geschlafen?


http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/hochwasser/hochwasserschutz-aus-schaden-nicht-klug-geworden-12207407.html
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Beitrag(#1845524) Verfasst am: 10.06.2013, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Fehler war es in Deutschland die Gebäudepflichversicherung abzuschaffen.

Wenn es die noch gäben würde, wären alle gegen Hochwasserschäden versichert.
Zugegeben, auf einem Berg hat man nichts davon. Aber auf die ganze Solidargemeinschaft umgerechnet wäre die nicht teuer.
Und die Versicherer würden einiges unternehmen, damit es weniger zu Schäden kommt.


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Wolf
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Beitrag(#1845536) Verfasst am: 10.06.2013, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Fehler war es in Deutschland die Gebäudepflichversicherung abzuschaffen.

Wenn es die noch gäben würde, wären alle gegen Hochwasserschäden versichert.
Zugegeben, auf einem Berg hat man nichts davon. Aber auf die ganze Solidargemeinschaft umgerechnet wäre die nicht teuer.
Und die Versicherer würden einiges unternehmen, damit es weniger zu Schäden kommt.


Wurde heute im Radio besprochen.
Angeblich wäre das in der Schweiz so.

Zahlen die denn sämtliche Schäden?
Bei uns kommt auf ein halbes Haus gerade mal 10 000€.
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vrolijke
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Beitrag(#1845539) Verfasst am: 10.06.2013, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Fehler war es in Deutschland die Gebäudepflichversicherung abzuschaffen.

Wenn es die noch gäben würde, wären alle gegen Hochwasserschäden versichert.
Zugegeben, auf einem Berg hat man nichts davon. Aber auf die ganze Solidargemeinschaft umgerechnet wäre die nicht teuer.
Und die Versicherer würden einiges unternehmen, damit es weniger zu Schäden kommt.


Wurde heute im Radio besprochen.
Angeblich wäre das in der Schweiz so.

Zahlen die denn sämtliche Schäden?
Bei uns kommt auf ein halbes Haus gerade mal 10 000€.


Da bin ich überfragt.

Ich konnte eine meine ehemalige Kollegen fragen. Ich war bei einem Versicherungsmakler beschäftigt.
Allerdings in der Verwaltung. Daher weiß ich über manche dinge in der Versicherungsbranche Bescheid, jedoch keine Feinheiten.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



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Beitrag(#1845549) Verfasst am: 10.06.2013, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Rabert hat folgendes geschrieben:
Was mich bei der diesjährigen Flut so irritiert ist die Wiederholung der Ereignisse von vor 11 Jahren. Man sollte doch vermuten, das aus den Lektionen von 2002 Lehren gezogen wurden und Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt wurden, um eine Wiederholung der Katastrophe von damals zu verhindern. Vor allem vor dem Hintergrund einer aufgeregt geführten Klimadiskussion mit angedrohten globalen Steigerungen von Pegelständen und Häufung von Extremwetterereignissen wie z.B. Starkregen.

Mut zur Lücke, Dummheit, Faulheit, Gleichgültigkeit? Wer hat denn in den letzten 10 Jahren so fest geschlafen?


Das Problem sind die langen Planungszeiten - und die werden weniger durch die Bürgerbeteiligung verursacht, sondern v.a. darin, dass die Erstellung der für die Planung notwendigen Facharbeiten sehr aufwändig sind. Ich habe ja lange in dem Bereich gearbeitet und kann da quasi aus dem Nähkästchen plaudern: es ist leider so, dass bei der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen erhebliche Daten- und Parametererhebungen in verschiedensten Fachbereichen der Geowissenschaften notwendig sind - und wenn man dabei ist, merkt man erst einmal, was alles komplett unbekannt ist, weil es nie erhoben wurde - und welche Altdaten komplett unbrauchbar sind, weil man sie nicht miteinander vergleichen kann.
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Misterfritz
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Beitrag(#1845560) Verfasst am: 10.06.2013, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
und wenn man dabei ist, merkt man erst einmal, was alles komplett unbekannt ist, weil es nie erhoben wurde - und welche Altdaten komplett unbrauchbar sind, weil man sie nicht miteinander vergleichen kann.

richtig, und das ist wirklich erschreckend.
ich habe ähnliches erlebt, als ein rettungsdienstbedarfsplan erstellt werden musste und die verwaltung kein wort dagegen verlor, als leute von ausserhalb (die den plan erstellen sollten) behaupteten, dass halt auf der südseite eines stausees eh' niemand wohnt... das fanden die bewohner dort irgendwie unwitzig.
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Mad Magic
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Beitrag(#1845593) Verfasst am: 10.06.2013, 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Rabert hat folgendes geschrieben:
Was mich bei der diesjährigen Flut so irritiert ist die Wiederholung der Ereignisse von vor 11 Jahren. Man sollte doch vermuten, das aus den Lektionen von 2002 Lehren gezogen wurden und Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt wurden, um eine Wiederholung der Katastrophe von damals zu verhindern. Vor allem vor dem Hintergrund einer aufgeregt geführten Klimadiskussion mit angedrohten globalen Steigerungen von Pegelständen und Häufung von Extremwetterereignissen wie z.B. Starkregen.

Mut zur Lücke, Dummheit, Faulheit, Gleichgültigkeit? Wer hat denn in den letzten 10 Jahren so fest geschlafen?


Das Problem sind die langen Planungszeiten - und die werden weniger durch die Bürgerbeteiligung verursacht, sondern v.a. darin, dass die Erstellung der für die Planung notwendigen Facharbeiten sehr aufwändig sind. Ich habe ja lange in dem Bereich gearbeitet und kann da quasi aus dem Nähkästchen plaudern: es ist leider so, dass bei der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen erhebliche Daten- und Parametererhebungen in verschiedensten Fachbereichen der Geowissenschaften notwendig sind - und wenn man dabei ist, merkt man erst einmal, was alles komplett unbekannt ist, weil es nie erhoben wurde - und welche Altdaten komplett unbrauchbar sind, weil man sie nicht miteinander vergleichen kann.

Das Problem ist Mut zur Lücke, die Zuständigen trifft es ja nicht...

Es gibt so zahlreiche reale Szenarien, die ignoriert werden, weil das für die dafür Zuständigen bedeuten würde, den Arsch wirklich einmal zu bewegen. Warum unbequem werden, wenn es ohne Schaden für die selbst (sondern für die anderen) auch ganz bequem weiter geht? Das ist ein systemimmanentes Problem, welches sich in allen Problematiken zeigt.

Wenn es dann passiert, was ja nicht alle Tage eintritt, ist das Geschrei groß, wird ein paar Tage hochgekocht, danach geht der alte Trott weiter, als wenn nichts gewesen wäre.

Die Menschheit lernt offensichtlich nicht wirklich vernünftig zu werden oder halt viel zu langsam, um ihren Weg sich selbst zu schädigen oder gar zu vernichten aussichtsreich zu verlangsamen...
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Mad Magic
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Beiträge: 2172

Beitrag(#1845596) Verfasst am: 11.06.2013, 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

Offensichtlich hat das Hochwasser irgendwelche Server/Rechenzentren lahmgelegt...

www.polizei.sachsen-anhalt.de

geht schon seit heute Morgen nicht mehr, habe gar keine Meldungen darüber gehört, ob da noch andere interne Systeme ausgefallen sind? Mit den Augen rollen
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



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Beitrag(#1845606) Verfasst am: 11.06.2013, 06:55    Titel: Antworten mit Zitat

Misterfritz hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
und wenn man dabei ist, merkt man erst einmal, was alles komplett unbekannt ist, weil es nie erhoben wurde - und welche Altdaten komplett unbrauchbar sind, weil man sie nicht miteinander vergleichen kann.

richtig, und das ist wirklich erschreckend.
ich habe ähnliches erlebt, als ein rettungsdienstbedarfsplan erstellt werden musste und die verwaltung kein wort dagegen verlor, als leute von ausserhalb (die den plan erstellen sollten) behaupteten, dass halt auf der südseite eines stausees eh' niemand wohnt... das fanden die bewohner dort irgendwie unwitzig.


Ich wundere mich immer wieder, was man selbst nicht weiß und nicht kennt... Und was es manchmal für Schwierigkeiten bei banalen Dingen gibt: ich hatte einmal einen Fall, in dem langjährige Pegelaufzeichnungen ausgewertet werden sollten. Das erste Problem: sämtliche Aufzeichnungen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis etwa 1940 unterschieden sich von den Aufzeichnungen danach darin, dass die Pegel einen anderen Pegel-Nullpunkt verwendeten. Die erhobenen Daten mussten also nicht nur händisch eingegeben und kontrolliert werden, nein, sie mussten zudem auch noch umgerechnet werden. Eine Automatisierung funzte dabei nicht. Dann gab es in der Zeit danach eine Erhebung mit Lochkarten - die war kein Problem, weil die sich noch einlesen und die Daten ohne weiteres ins Excel-Format übertragen ließen. Das ganz große Problem trat dann mit den Daten aus den 1970er und 1980er Jahren auf: da wurde ein Programm und ein Betriebssystem verwendet, das Ende der 1990er Jahre mit nix kompatibel war: da mussten erst einmal geeignete Schnittstellen geschaffen werden, mit denen man die Daten überhaupt in die heute üblichen Datenformate übertragen konnte. Solche Schnittstellen müssen erst einmal geschaffen werden - und dann müssen sie erst einmal funktionieren und die Daten müssen auch erst einmal verarbeitbar sein. Da kriegt man echt graue Haare. Und die ganzen Vorarbeiten kosten Zeit, Zeit, Zeit.

Sehr schön sind auch Nutzungskataster - man sollte nicht glauben: aber wenn diese überhaupt vorliegen, dann sind sie uralt und wenn sie vorliegen, sind die Daten meist für die Fragestellung unbrauchbar. Man braucht, um einen Abflussplan zu erstellen aber den IST-Zustand und nicht den von 1895 oder 1965. Auch dafür braucht man Ewigkeiten, denn mit einer reinen Luftbildauswertung ist es nicht getan. Man glaubt gar nicht, was man auf Luftbildern so alles NICHT sieht - man muss immer zusätzlich ins Gelände. Und da reicht es dann auch nicht aus, dass man mit dem Auto einfach einmal außen dran vorbei fährt.

Wenn nicht ausreichend erhoben wurde, sondern Baumaßnahmen nach Augenmaß durchgeführt werden, passieren z.T. absurde Dinge: ich habe es erlebt, dass im absoluten Flachland ein Abzuggraben errichtet wurde. Im Gelände selbst war nicht zu erkennen, dass der Graben nach oben floß, das Gelände auf einer Strecke von 200 m um 30 cm anstieg. Sowas sieht man nicht, sowas merkt man auch nicht. Und auch beim normalen Nivellement ist das den Geodäten nicht aufgefallen. Auf jeden Fall zog der Graben nicht. Ich habe dann Ursachenforschung betrieben und ein Höhenschichtenmodell auf 10 cm Genauigkeit konstruiert - und da habe ich dann gemerkt, dass irgendetwas mit den Höhenschichten in den Original-Karten nicht stimmte. Als das dann nach drei Monaten Arbeit korrigiert war, war natürlich klar, dass der Graben nicht an die Stelle gehörte, an der er gebaut war. Hinterher ist man eben immer schlauer.

Irgendwann ist mir dann durch Zufall eine Karte von 1880 in die Hände gefallen - und da war natürlich klar, warum das Gelände an der Stelle so ist, wie es ist. Nur die hatte sonst niemand mehr... War ja schließlich 120 Jahre her, als die Karte gezeichnet worden war....
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sünnerklaas
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Beitrag(#1845607) Verfasst am: 11.06.2013, 07:09    Titel: Antworten mit Zitat

Mad Magic hat folgendes geschrieben:
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Rabert hat folgendes geschrieben:
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Das Problem ist Mut zur Lücke, die Zuständigen trifft es ja nicht...

Es gibt so zahlreiche reale Szenarien, die ignoriert werden, weil das für die dafür Zuständigen bedeuten würde, den Arsch wirklich einmal zu bewegen. Warum unbequem werden, wenn es ohne Schaden für die selbst (sondern für die anderen) auch ganz bequem weiter geht? Das ist ein systemimmanentes Problem, welches sich in allen Problematiken zeigt.

Wenn es dann passiert, was ja nicht alle Tage eintritt, ist das Geschrei groß, wird ein paar Tage hochgekocht, danach geht der alte Trott weiter, als wenn nichts gewesen wäre.

Die Menschheit lernt offensichtlich nicht wirklich vernünftig zu werden oder halt viel zu langsam, um ihren Weg sich selbst zu schädigen oder gar zu vernichten aussichtsreich zu verlangsamen...


Du glaubst gar nicht, was da alles Zeit frisst... Beim Hochwasserschutz handelt es sich um Groß-Infrastrktur - ählich wie bei Autobahnen, Flughäfen und Bahnstrecken. Und das dauert halt. Man kann nicht an einem beliebigen Ort ein Hochwasserrückhaltebecken errichten und man kann es auch nicht beliebig groß oder beliebig klein gestalten. Und dann müssen die Anlagen auch noch so konstruiert sein, dass sie sich mit möglichst geringem finanziellen Aufwand unterhalten lassen.

Man kann auch nicht einen Deich beliebig hoch bauen - denn bei seiner Konstruktion ist z.B. die Tragfähigkeit des Untergrunds zu berücksichtigen. D.h. ich muss bei der Planung verschiedenste Trassenvarianten prüfen. Mache ich das nicht und ist der Untergrund nicht ausreichend untersucht, weil z.B. kein aussagekräftiges Bohrkataster erstellt wurde, kann es sein, dass der Deich selbst zur Gefahr wird - er sackt ein und bricht zusammen. Soetwas hat es mal an der Südostecke vom Jadebusen bei Sehestedt gegeben. Da ist ein Deich einfach einmal urplötzlich im Moor versunken. Das Moor befindet sich allerdings unterhalb einer dicken Kleidecke. An dieser Stelle kann man den Deich nur mit Hilfe einer Mauer erhöhen - das ist aber sehr problematisch, denn bei Sturmflut liegt dieser Deichabschnitt direkt im Brandungsbereich der von Nordwesten anrollenden Sturmsee. Sich direkt am Deich brechende Wellen sind bei der Konstruktion des Deiches aber normaler Weise unbedingt zu vermeiden. Ein Deich soll Energie herausnehmen und sie nicht potenzieren. Der Deichabschnitt zwischen Diekmannshausen im Süden und Beckmanssfeld im Norden ist einer der ganz, ganz großen Knackpunkte im deutschen Küstenschutz...
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Ralf Rudolfy
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Beitrag(#1845610) Verfasst am: 11.06.2013, 07:40    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
Glaubst du wirklich den Scheiß, dass das Linksextremisten waren, wie in manchen Medien behauptet?

Ja, das glaube ich, weil mir schon genug Antifa-Idioten begegnet sind, die ein irrationaler Haß auf Deutschland treibt, so daß ich denen so eine Aktion ohne weiteres zutraue.
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Ralf Rudolfy
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Beitrag(#1845612) Verfasst am: 11.06.2013, 07:44    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Aus eigener Erfahrung als Flutgebietsbewohner weiß ich, dass das größte Problem die Gaffer und Glotzer sind. An Sonntagen machen sich da ganze Völkerwanderungen auf. Noch in bleibender Erinnerung ist mir die Sturmflut vom 3.Januar 1976 - da haben doch tatsächlich Leute versucht, über den noch knapp aus dem Wasser ragenden Sommerdeich direkt an die Weser zu gelangen.

Absolut daneben finde ich Leute, die mit Liegestuhl und Bier ins Katasrophengebiet ziehen, um dann das Geschehen "bequem zu genießen". "Bequem" und "Genießen" sind ja so ganz wichtige Worte im "Marketing".

Man sollte sie sofort an Ort und Stelle zum Sandschippen zwangsverpflichten.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



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Beitrag(#1845613) Verfasst am: 11.06.2013, 07:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Aus eigener Erfahrung als Flutgebietsbewohner weiß ich, dass das größte Problem die Gaffer und Glotzer sind. An Sonntagen machen sich da ganze Völkerwanderungen auf. Noch in bleibender Erinnerung ist mir die Sturmflut vom 3.Januar 1976 - da haben doch tatsächlich Leute versucht, über den noch knapp aus dem Wasser ragenden Sommerdeich direkt an die Weser zu gelangen.

Absolut daneben finde ich Leute, die mit Liegestuhl und Bier ins Katasrophengebiet ziehen, um dann das Geschehen "bequem zu genießen". "Bequem" und "Genießen" sind ja so ganz wichtige Worte im "Marketing".

Man sollte sie sofort an Ort und Stelle zum Sandschippen zwangsverpflichten.


Dafür kannst Du die meist nicht gebrauchen - die hauen beim ersten Augenblick wieder ab. Die wollen "Drama Live", also nicht nur vor der Glotze, sondern "hautnah" dabei sein. Also "ganz dicht dran" an den "Ganz Großen Emotionen" - um einmal ein paar Schlagworte aus dem Boulevard-Journalismus zu bringen.
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Ralf Rudolfy
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Beitrag(#1845614) Verfasst am: 11.06.2013, 07:51    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Aus eigener Erfahrung als Flutgebietsbewohner weiß ich, dass das größte Problem die Gaffer und Glotzer sind. An Sonntagen machen sich da ganze Völkerwanderungen auf. Noch in bleibender Erinnerung ist mir die Sturmflut vom 3.Januar 1976 - da haben doch tatsächlich Leute versucht, über den noch knapp aus dem Wasser ragenden Sommerdeich direkt an die Weser zu gelangen.

Absolut daneben finde ich Leute, die mit Liegestuhl und Bier ins Katasrophengebiet ziehen, um dann das Geschehen "bequem zu genießen". "Bequem" und "Genießen" sind ja so ganz wichtige Worte im "Marketing".

Man sollte sie sofort an Ort und Stelle zum Sandschippen zwangsverpflichten.


Dafür kannst Du die meist nicht gebrauchen - die hauen beim ersten Augenblick wieder ab. Die wollen "Drama Live", also nicht nur vor der Glotze, sondern "hautnah" dabei sein. Also "ganz dicht dran" an den "Ganz Großen Emotionen" - um einmal ein paar Schlagworte aus dem Boulevard-Journalismus zu bringen.

Ja, schon klar. Da muß es eben ein saftiges Ordnungsgeld tun. Naja, solange die wenigstens irgendwo stehen, so sie keinen im Weg sind, ist es es zwar scheiße, aber dann kann man wohl nichts machen.
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Sticky
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Beitrag(#1845752) Verfasst am: 11.06.2013, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
bernard hat folgendes geschrieben:
Code:

(nicht mehr sichtbar für nicht-eingeweihte)
https://linksunten.indymedia.org/de/node/88367
http://de.indymedia.org/2013/06/345834.shtml
orginal:
http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm

Zitat:

Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen.
[...]
Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Dämmen/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.
[...]
Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!


Glaubst du wirklich den Scheiß, dass das Linksextremisten waren, wie in manchen Medien behauptet? Der Verdacht erhärtet sich, dass es sich um eine False-flag-Aktion Rechtsextremer war, um linke Gruppierungen zu diskreditieren; dass die Flutkatastrophe zur Meinungsmanipulation instrumentalisiert wird. Ein Beispiel: In der rechtsextremen Enzyklopädie "Metapedia" wird schnell die Tat und das "Bekennerschreiben" einer linksextremistischen Gruppe zugeordnet, obwohl keinerlei Erkenntnisse vorhanden sind:
Code:
http://de.metapedia.org/wiki/Germanophobe_Flutbrigade


Bemerkenswert sind aber die Uhrzeiten, an denen die Autoren ihre Beiträge geschrieben haben:
Code:
http://de.metapedia.org/m/index.php?title=Germanophobe_Flutbrigade&action=history


Die erste Version entstand am 09. 06. 2013 bereits um 16.46 Uhr. In der extrem kurzen Zeit nach Kenntnisnahme des Bekennerschreibens einer bis dahin völlig unbekannten Gruppe so viel schon über sie zu wissen, grenzt ganz scharf an Insider-Wissen!

Ein weiteres Beispiel ist ein eindeutig gefälschtes Bild: Dieses Bild zeigt einen angeblichen Slogan der Partei DIE LINKE, wonach die Bundeswehr sich aus den Hochwassergebieten zurückziehen soll: http://data8.blog.de/media/508/7071508_a3ff00b768_m.jpeg

Wer aber genau hinsieht, passen nicht nur Schriftart in keinster Weise, sondern ist im weißen Feld links unten zu roten Feld zwei Stufen zu erkennen, wie sie bei einem Bildbearbeitungsprogramm entsteht. Eindeutig eine Fälschung. Hier zum Vergleich das Originalbild: http://www.jan-van-aken.de/index.php?rex_resize=225w__194h__raus_aus_afghanistan.jpg Oooops: Da steht ja was ganz anderes...! zwinkern


So, wie es aussieht, hatte ich recht:

http://dokmz.wordpress.com/artikel/2013-2/germanophobe-flutbrigade-nicht-mehr-als-ein-brauner-propaganda-gag/

Cool
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Gruss: Sticky

Die staatliche Ordnung basiert auf Recht und Gesetz.
Ich bin rechtlos, folglich bin ich auch gesetzlos.

Schwarzer Block

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Beitrag(#1845892) Verfasst am: 12.06.2013, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Das hier finde ich äußerst heftig:

Falsche Spendensammler unterwegs.


Wer hat eigentlich Rumänien in die EU geholt?! Und wer hat eigentlich die Visafreiheit für rumänische Staatsbürger durchgesetzt?
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