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Tour de France
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#1934010) Verfasst am: 13.07.2014, 18:12    Titel: Noch Strukturen und Personen alter Zeit aktiv bei der Tour. Antworten mit Zitat

Es gewinnt ein Deutscher nach dem anderen,
vor allem entlang der umkämpften 1WK Grenze (wie historisch aufgeladen - aber zum Glück spielt das heute keine Rolle mehr),
dann heute auf der ersten Bergetappe,
und keine live Übertragung - bei den öffentlich rechtlichen.

Da können sich Kittel, Greipel und Martin mal ganz dolle bei den Spritenkönigen Ulle und Zabel bedanken.

Die FAZ hat wie ich finde wieder eine gute Balance gefunden.
Kritik am Drogenrennstall Astana (wieso darf dieses Team überhaupt noch mitmachen?) und einer fundierten sonstigen Berichterstattung.

Hier mal ein kritischer Berich zu Nibali aus der FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/tour-de-france-vincenzo-nibali-ein-wahrer-saubermann-13042460.html

und aus dem Wiesbadener Kurier ein Artikel zum 'Schatten' von Mentschow:

http://www.wiesbadener-kurier.de/sport/national-und-international/radsport/causa-mentschow-stoert-tour-ruhe-doping-unerwuenscht_14324775.htm
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9415
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Beitrag(#2010954) Verfasst am: 14.07.2015, 23:35    Titel: Froome bleibt oben? Antworten mit Zitat

mmh,
ob der heutige Sieger Froome auch sauber durch alle Kontrollen kommt?

Quintana habe ich diesbezüglich noch nicht abgeschrieben - der könnte dann auch noch nach der Tour gewinnen,

was dann wohl die aktuellen Jubeljournalisten dazu sagen - die keine Zweifel aufkommen lassen an den aktuellen Leistungen Froomes.
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satsche
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Anmeldungsdatum: 30.07.2006
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Beitrag(#2010958) Verfasst am: 15.07.2015, 00:40    Titel: Re: Noch Strukturen und Personen alter Zeit aktiv bei der Tour. Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

dann heute auf der ersten Bergetappe,
und keine live Übertragung - bei den öffentlich rechtlichen.

[/url]


Doping hin, Doping her, die ARD hat sehr wohl live übertragen.

http://mediathek.daserste.de/Sportschau-live/Froome-f%C3%A4hrt-allen-davon-Greipel-wieder/Das-Erste/Video?documentId=29555190&topRessort&bcastId=723230

Der Antritt von Froome am Berg war sehenswert und durchaus hinsichtlich eines Dopingverdachts spektakulär; natürlich darüber kein Wort von den "Reportern". Sie sind halt erfahrungsresistent. Morgen bzw Heute soll ab 15:00 live übertragen werden und ab 13:00 in irgendeinem Livestream...
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Keiner hat das Recht zu gehorchen. Hannah A.
Das, was lebt, ist etwas anderes als das, was denkt. G. Benn
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#2010964) Verfasst am: 15.07.2015, 01:33    Titel: Re: Noch Strukturen und Personen alter Zeit aktiv bei der Tour. Antworten mit Zitat

satsche hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

dann heute auf der ersten Bergetappe,
und keine live Übertragung - bei den öffentlich rechtlichen.

[/url]


Doping hin, Doping her, die ARD hat sehr wohl live übertragen.

http://mediathek.daserste.de/Sportschau-live/Froome-f%C3%A4hrt-allen-davon-Greipel-wieder/Das-Erste/Video?documentId=29555190&topRessort&bcastId=723230

Der Antritt von Froome am Berg war sehenswert und durchaus hinsichtlich eines Dopingverdachts spektakulär; natürlich darüber kein Wort von den "Reportern". Sie sind halt erfahrungsresistent. Morgen bzw Heute soll ab 15:00 live übertragen werden und ab 13:00 in irgendeinem Livestream...


Hallo Satsche,
der von Dir verlinkte Artikel von mir war aus dem letzten Jahr (2014),
da war noch ARD Doping-Pause Smilie

Zur letzten Etappe,
der Antritt von Froome und sein durchziehen desselben über 6km bergan war durchaus sehenswert - und bezüglich Doping auch erstaunlich, das keiner der anderen Favoriten mithalten konnte.
Nibali und Contador ließen bereits früh abreisen,
lediglich Quintana hatte biss,
und selbst der verlor 1min.

Also ich fand den Sieg etwas zu deutlich,
wenn hier andere Weltklassefahrer gleich Minuten draufgepackt bekommen.

Na ja,
bei der Übertragung (habe aber nur in der Mediathek die letzten 15km gesehen) fiel schon deutlich auf - dass der Moderator keine Zweifel hatte - so als ob es die Dopingvergangenheit der Tour nie gegeben hätte.
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vrolijke
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Beitrag(#2012458) Verfasst am: 24.07.2015, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Lustige Anekdote.

Heute deutete der Sprecher an, dass es bei der Tour de France als unfair gillt, wenn man ein Angriff startet, wenn der Konkurent ein Problem hat. -Sturz, Panne, usw -.

Das ist so, alsob der Libero alleine vors Tor steht, und der Verteidiger rutscht weg. Dann hat der Schütze zu warten, bis der Verteidiger wieder aufsteht. Sonst würde das aufs Tor schiesen als unfair gelten. Pillepalle
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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vrolijke
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Beitrag(#2012481) Verfasst am: 24.07.2015, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Doping geht es ---> dort weiter.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2012489) Verfasst am: 24.07.2015, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lustige Anekdote.

Heute deutete der Sprecher an, dass es bei der Tour de France als unfair gillt, wenn man ein Angriff startet, wenn der Konkurent ein Problem hat. -Sturz, Panne, usw -.

Das ist so, alsob der Libero alleine vors Tor steht, und der Verteidiger rutscht weg. Dann hat der Schütze zu warten, bis der Verteidiger wieder aufsteht. Sonst würde das aufs Tor schiesen als unfair gelten. Pillepalle


beim Sturz wäre es vielleicht unfair,

aber bei einer Panne auf dem Niveau, gilt es, loszuschlagen.
Es war ja auch nur eine kleine Panne - und als sich Nibali umsah - hätte es auch einfach nur ein verschalten von Froome gewesen sein können.

Ich hoffe nur das Quintana sauber ist,
dem würde ich morgen dann alles Gute wünschen. Aber 2 1/2min holt der kaum auf, auch wenn er Froome heute gute anknockte.

Seltsam finde ich Kommentare,
wie das Greipel der beste Sprinter sei.
Nö,
ist er nicht, sondern nur, wenn es am Ende einer Etappe um den Sprint geht,
aber es zählen halt auch die Zwischensprints,
und wenn er halt nicht so über die Hügel kommt,
Sagan aber schon, dann ist eben Sagan der bessere Sprinter. Grün ist wie die anderen Trickots eben ein 'Hamsterhemdchen', da kommt es aufs Sammeln an.
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Zoff
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Beiträge: 21549

Beitrag(#2012491) Verfasst am: 24.07.2015, 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lustige Anekdote.

Heute deutete der Sprecher an, dass es bei der Tour de France als unfair gillt, wenn man ein Angriff startet, wenn der Konkurent ein Problem hat. -Sturz, Panne, usw -.

Das ist so, alsob der Libero alleine vors Tor steht, und der Verteidiger rutscht weg. Dann hat der Schütze zu warten, bis der Verteidiger wieder aufsteht. Sonst würde das aufs Tor schiesen als unfair gelten. Pillepalle


Na ja, wenn beim Fußball ein Gegenspieler verletzt auf dem Rasen liegt, ist es auch üblich, den Ball ins Aus zu schlagen, um die Behandlung zu ermöglichen.
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vrolijke
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Beitrag(#2012495) Verfasst am: 24.07.2015, 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lustige Anekdote.

Heute deutete der Sprecher an, dass es bei der Tour de France als unfair gillt, wenn man ein Angriff startet, wenn der Konkurent ein Problem hat. -Sturz, Panne, usw -.

Das ist so, alsob der Libero alleine vors Tor steht, und der Verteidiger rutscht weg. Dann hat der Schütze zu warten, bis der Verteidiger wieder aufsteht. Sonst würde das aufs Tor schiesen als unfair gelten. Pillepalle


Na ja, wenn beim Fußball ein Gegenspieler verletzt auf dem Rasen liegt, ist es auch üblich, den Ball ins Aus zu schlagen, um die Behandlung zu ermöglichen.

Aber wenn er außerhalb behandelt wird, geht das Spiel doch normal weiter, ohne Rücksicht, dass die andern nur zu zehnt sind.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2012496) Verfasst am: 24.07.2015, 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lustige Anekdote.

Heute deutete der Sprecher an, dass es bei der Tour de France als unfair gillt, wenn man ein Angriff startet, wenn der Konkurent ein Problem hat. -Sturz, Panne, usw -.

Das ist so, alsob der Libero alleine vors Tor steht, und der Verteidiger rutscht weg. Dann hat der Schütze zu warten, bis der Verteidiger wieder aufsteht. Sonst würde das aufs Tor schiesen als unfair gelten. Pillepalle


Na ja, wenn beim Fußball ein Gegenspieler verletzt auf dem Rasen liegt, ist es auch üblich, den Ball ins Aus zu schlagen, um die Behandlung zu ermöglichen.

Aber wenn er außerhalb behandelt wird, geht das Spiel doch normal weiter, ohne Rücksicht, dass die andern nur zu zehnt sind.



Wenn er nach der Behandlung wieder fit ist, dann geht er zurueck auf's Spielfeld und kann weiter spielen.

Wer bei der Tour erst mal so richtig den Anschluss verloren hat, der faehrt den Rest der Etappe mit wachsendem Rueckstand hinterher. Wenn das frueh auf einer schweren Etappe geschieht, dann faellt er soweit zurueck, dass er mit dem Ausgang der Tour nichts mehr zu tun hat.

Insofern ist Dein Vergleich aeusserst schraeg.
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vrolijke
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Beitrag(#2012502) Verfasst am: 25.07.2015, 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lustige Anekdote.

Heute deutete der Sprecher an, dass es bei der Tour de France als unfair gillt, wenn man ein Angriff startet, wenn der Konkurent ein Problem hat. -Sturz, Panne, usw -.

Das ist so, alsob der Libero alleine vors Tor steht, und der Verteidiger rutscht weg. Dann hat der Schütze zu warten, bis der Verteidiger wieder aufsteht. Sonst würde das aufs Tor schiesen als unfair gelten. Pillepalle


Na ja, wenn beim Fußball ein Gegenspieler verletzt auf dem Rasen liegt, ist es auch üblich, den Ball ins Aus zu schlagen, um die Behandlung zu ermöglichen.

Aber wenn er außerhalb behandelt wird, geht das Spiel doch normal weiter, ohne Rücksicht, dass die andern nur zu zehnt sind.



Wenn er nach der Behandlung wieder fit ist, dann geht er zurueck auf's Spielfeld und kann weiter spielen.

Wer bei der Tour erst mal so richtig den Anschluss verloren hat, der faehrt den Rest der Etappe mit wachsendem Rueckstand hinterher. Wenn das frueh auf einer schweren Etappe geschieht, dann faellt er soweit zurueck, dass er mit dem Ausgang der Tour nichts mehr zu tun hat.

Insofern ist Dein Vergleich aeusserst schraeg.


In der Regel gewinnt auch der die Tour, der den Anschluss nicht verpasst. zwinkern
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Beitrag(#2012510) Verfasst am: 25.07.2015, 00:57    Titel: Froomes Schnürsenkel Antworten mit Zitat

um den Vergleich zum Fußball bei der heutigen Aktion von Nibali zu suchen:

Nibali sieht,
wie Froome probleme beim Laufen hat,
weil ihm der Schnürsenkel gerissen ist.

Nibali tut nun dass, was alle Fußballer auf dieser Welt tun,
er stürmt mit dem Ball weg in Richtung Tor.
Kein Fußballer auf der Welt würde warten, bis sich der Gegner wieder gescheites Schuhwerk für die Füße organisiert hat.

Wie oben schon gesagt - bei einem Sturz von Froome hätten wir eine andere Diskussion, hier geht es aber um einen technischen Defekt,
der zudem noch recht schnell behoben werden konnte - weil ja im Anstieg und direkt hinter der Gruppe schon die Begleitwagen kamen.

Als bei der anschließenden Abfahrt ein Radfahrer ebenfalls technische Probleme mit seinem Rad hatte, stellten ja auch nicht alle Konkurrenten das Radfahren ein.

Hinzu kommt,
lediglich Nibali hat die Situation von Froome ausgenutzt. Die viel ärgeren Konkurrenten wie Quitana sind im normalen Tempo weitergefahren, wozu ja dann Froome schnell aufschließen konnte.
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Zoff
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 21549

Beitrag(#2012516) Verfasst am: 25.07.2015, 01:51    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lustige Anekdote.

Heute deutete der Sprecher an, dass es bei der Tour de France als unfair gillt, wenn man ein Angriff startet, wenn der Konkurent ein Problem hat. -Sturz, Panne, usw -.

Das ist so, alsob der Libero alleine vors Tor steht, und der Verteidiger rutscht weg. Dann hat der Schütze zu warten, bis der Verteidiger wieder aufsteht. Sonst würde das aufs Tor schiesen als unfair gelten. Pillepalle


Na ja, wenn beim Fußball ein Gegenspieler verletzt auf dem Rasen liegt, ist es auch üblich, den Ball ins Aus zu schlagen, um die Behandlung zu ermöglichen.

Aber wenn er außerhalb behandelt wird, geht das Spiel doch normal weiter, ohne Rücksicht, dass die andern nur zu zehnt sind.


Dann ist es aber Sache der Teamleitung, einen anderen Spieler rein zu schicken.
Aber der Vergleich passt eh nicht, Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9931

Beitrag(#2012519) Verfasst am: 25.07.2015, 07:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lustige Anekdote.

Heute deutete der Sprecher an, dass es bei der Tour de France als unfair gillt, wenn man ein Angriff startet, wenn der Konkurent ein Problem hat. -Sturz, Panne, usw -.

Das ist so, alsob der Libero alleine vors Tor steht, und der Verteidiger rutscht weg. Dann hat der Schütze zu warten, bis der Verteidiger wieder aufsteht. Sonst würde das aufs Tor schiesen als unfair gelten. Pillepalle


Na ja, wenn beim Fußball ein Gegenspieler verletzt auf dem Rasen liegt, ist es auch üblich, den Ball ins Aus zu schlagen, um die Behandlung zu ermöglichen.

Aber wenn er außerhalb behandelt wird, geht das Spiel doch normal weiter, ohne Rücksicht, dass die andern nur zu zehnt sind.


Dann ist es aber Sache der Teamleitung, einen anderen Spieler rein zu schicken.
Aber der Vergleich passt eh nicht, Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball.

Jo, da gibts besondere Regeln, sogar Traditionen:
Habe letztens gelesen, dass es schon immer so sei, dass das "gelbe Trikot" am letzten Renntag nicht mehr angegriffen wird.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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vrolijke
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Beitrag(#2012521) Verfasst am: 25.07.2015, 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich merke nur, dass es hier einige gibt, die von Radrennsport keine Ahnung haben.
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Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Beitrag(#2012525) Verfasst am: 25.07.2015, 09:15    Titel: Nibali ist Taktiker Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:

Jo, da gibts besondere Regeln, sogar Traditionen:
Habe letztens gelesen, dass es schon immer so sei, dass das "gelbe Trikot" am letzten Renntag nicht mehr angegriffen wird.


nicht vergleichbar mit der Situation in der Nibali war:

Nibali war vor seinem Angriff auf Froome mehr als 8min zurück,
er war also keine unmittelbare Gefahr mehr für den Mann in Gelb,

Nibali ging es alleine um den Etappensieg und eventuell um eine noch mögliche Podiumspalzierung gesamt - aber selbst Letzteres ist fraglich, denn die anderen vor ihm sind im direkten Duell am Berg stärker als er.

Er hat nicht nur den Defekt von Froom ausgenutzt,
sondern auch das Zögern der anderen. Und wie ich oben im anderen Beitrag schon darlegte, sein Rückstand war so groß,
der Defekt und das Risiko an Zeitverlust bei Froom so klein, das man hier nicht von einem unfairen Angriff ausgehen kann - zudem ja sein eigentlicher Angriff seinen virtuellen Konkurrenten um Platz 3 ging.

Wie schon gesagt,
ein Sturz vielleicht bei einer Abfahrt hätte ein anderes Gewicht,
hier kamen direkt hinter der kleinen Froomgruppe schon die Begleitfahrzeuge mit Technikern und Ersatzrädern,
zudem hatten ja Froom und Co noch genügend Zeit, die Lücke zu Nibali zuzufahren - aber das wollten sie ja auch nicht - immerhin ist Nibali lange Zeit nur 20, 30 sec vor ihnen hergefahren.
Schulterzucken

Ansonsten gilt es natürlich zu berücksichtigen - gerade in Fragen der Fairness:

Froom ist Engländer,
Nibali ist Italiener

noseman

Mal sehen ob Froom dann auf Nibali wartet,
wenn dieser einen Schaden am Arsch am letzten Anstieg heute hat,
und vom Rad steigt und schiebt. Smilie
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schtonk
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Beitrag(#2012526) Verfasst am: 25.07.2015, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich merke nur, dass es hier einige gibt, die von Radrennsport keine Ahnung haben.


Zitat:
Ungeschriebene Gesetze im Detail

...Bei der Tour de France wird in der Regel auf der letzten Etappe nach Paris nicht versucht, dem im Gesamtklassement Führenden noch auf dem letzten Teilstück
das Gelbe Trikot zu entreißen, es sei denn, es handelt sich um ein Einzelzeitfahren.
http://de.fahrrad.wikia.com/wiki/Ungeschriebene_Gesetze_des_Radsports

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vrolijke
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Beitrag(#2012529) Verfasst am: 25.07.2015, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich merke nur, dass es hier einige gibt, die von Radrennsport keine Ahnung haben.


Zitat:
Ungeschriebene Gesetze im Detail

...Bei der Tour de France wird in der Regel auf der letzten Etappe nach Paris nicht versucht, dem im Gesamtklassement Führenden noch auf dem letzten Teilstück
das Gelbe Trikot zu entreißen, es sei denn, es handelt sich um ein Einzelzeitfahren.
http://de.fahrrad.wikia.com/wiki/Ungeschriebene_Gesetze_des_Radsports


Naja; diese Aussage ist ja wohl algemein bekannt.
Die Etappe ist eher als ein Show-fahren gedacht.
Außerdem kann jemand auf eine Flachetappe kaum einen Rückstand von einige Minuten herausfahren.
Zumal:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball.
natürlich quatsch ist.
Ein Fahrer, auch wenn er noch so gut ist, kaum eine Tour gewinnen kann, wenn er kein entsprechendes Team um sich hat.
Da ist vieles geplant, was der Laie nicht gleich mitbekommt.

Und; wenn vor der letzte Etappe, der Abstand zwischen den ersten und den zweiten einige Sekunden sind, gillt das "Show-fahren" nicht mehr. Da kannst du Gifft drauf nehmen.
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astarte
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Beitrag(#2012534) Verfasst am: 25.07.2015, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zumal:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball.
natürlich quatsch ist.
Ein Fahrer, auch wenn er noch so gut ist, kaum eine Tour gewinnen kann, wenn er kein entsprechendes Team um sich hat.
Da ist vieles geplant, was der Laie nicht gleich mitbekommt.

Nein, das ist natürlich kein Quatsch. Natürlich hat der einzelne Sportler ein Team um sich, das dürfte ja wohl in jedem Individualsport zumindest bei Profis der Fall sein.

Ein Fahrer, wie du selbst sagst, ist dennoch keine Mannschaft.
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vrolijke
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Beitrag(#2012556) Verfasst am: 25.07.2015, 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zumal:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball.
natürlich quatsch ist.
Ein Fahrer, auch wenn er noch so gut ist, kaum eine Tour gewinnen kann, wenn er kein entsprechendes Team um sich hat.
Da ist vieles geplant, was der Laie nicht gleich mitbekommt.

Nein, das ist natürlich kein Quatsch. Natürlich hat der einzelne Sportler ein Team um sich, das dürfte ja wohl in jedem Individualsport zumindest bei Profis der Fall sein.

Ein Fahrer, wie du selbst sagst, ist dennoch keine Mannschaft.


22 Mann rennen 90 Minuten einem Ball hinterher und manchmal schießen sie ihn in ein Tor, manchmal auch nicht.

Wenn das alles ist, was man über Fußball weißt, sollte man keine Fachgespräche anfangen.
Deswegen enthalte ich mich in entsprechende Threads.
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astarte
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Beitrag(#2012558) Verfasst am: 25.07.2015, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zumal:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball.
natürlich quatsch ist.
Ein Fahrer, auch wenn er noch so gut ist, kaum eine Tour gewinnen kann, wenn er kein entsprechendes Team um sich hat.
Da ist vieles geplant, was der Laie nicht gleich mitbekommt.

Nein, das ist natürlich kein Quatsch. Natürlich hat der einzelne Sportler ein Team um sich, das dürfte ja wohl in jedem Individualsport zumindest bei Profis der Fall sein.

Ein Fahrer, wie du selbst sagst, ist dennoch keine Mannschaft.


22 Mann rennen 90 Minuten einem Ball hinterher und manchmal schießen sie ihn in ein Tor, manchmal auch nicht.

Wenn das alles ist, was man über Fußball weißt, sollte man keine Fachgespräche anfangen.
Deswegen enthalte ich mich in entsprechende Threads.

Am Kopf kratzen
Soviel weiß ich jedenfalls: die 22 Mann sind zwei Mannschaften. Jeweils mit einem Team hinter sich. Und ein Radsportler (mit Team hinter sich) oder Skispringer, oder Schwimmer, ist keine Mannschaft, oder siehst du das anders?
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Beitrag(#2012579) Verfasst am: 25.07.2015, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zumal:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball.
natürlich quatsch ist.
Ein Fahrer, auch wenn er noch so gut ist, kaum eine Tour gewinnen kann, wenn er kein entsprechendes Team um sich hat.
Da ist vieles geplant, was der Laie nicht gleich mitbekommt.

Nein, das ist natürlich kein Quatsch. Natürlich hat der einzelne Sportler ein Team um sich, das dürfte ja wohl in jedem Individualsport zumindest bei Profis der Fall sein.

Ein Fahrer, wie du selbst sagst, ist dennoch keine Mannschaft.


22 Mann rennen 90 Minuten einem Ball hinterher und manchmal schießen sie ihn in ein Tor, manchmal auch nicht.

Wenn das alles ist, was man über Fußball weißt, sollte man keine Fachgespräche anfangen.
Deswegen enthalte ich mich in entsprechende Threads.

Am Kopf kratzen
Soviel weiß ich jedenfalls: die 22 Mann sind zwei Mannschaften. Jeweils mit einem Team hinter sich. Und ein Radsportler (mit Team hinter sich) oder Skispringer, oder Schwimmer, ist keine Mannschaft, oder siehst du das anders?

Du wirst es nicht glauben, Radsport* ist Mannschaftssport.
Mit Skispringen oder Schwimmen kenne ich mich nicht aus, deshalb kann ich zu den Vergleich nichts sagen.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es beim Schwimmen oder Skispringen Leute gibt, die für Wasser holen, Windschatten Spenden, Sprint anziehen, Fluchtversuchen verhindern, Ausreißer einholen, usw usw, zuständig sind.

* Bei einzelne Disziplinen wie beim Sprinten beim Bahnradfahren mag das abweichend sein.
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astarte
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Beitrag(#2012585) Verfasst am: 25.07.2015, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Du wirst es nicht glauben, Radsport* ist Mannschaftssport.

Richtig. Einfach so hingeklatscht, werde ich das nicht glauben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mannschaftssport
Vielleicht magst du ein Dummerchen wie mich mal aufklären.

Ich kenne mich leider beim Fußball auch nicht so aus, aber ich sehe da immer Mannschaften bei der Siegerehrung, beim Radsport meine ich Einzelpersonen zu sehen. Am Kopf kratzen
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unquest
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Beitrag(#2012586) Verfasst am: 25.07.2015, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Du wirst es nicht glauben, Radsport* ist Mannschaftssport.

Richtig. Einfach so hingeklatscht, werde ich das nicht glauben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mannschaftssport
Vielleicht magst du ein Dummerchen wie mich mal aufklären.

Ich kenne mich leider beim Fußball auch nicht so aus, aber ich sehe da immer Mannschaften bei der Siegerehrung, beim Radsport meine ich Einzelpersonen zu sehen. Am Kopf kratzen

je nach dem wie man es sieht. Ohne Wasserträger wird keiner Sieger der Tour. Schulterzucken
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moecks
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Beitrag(#2012587) Verfasst am: 25.07.2015, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Du wirst es nicht glauben, Radsport* ist Mannschaftssport.

Richtig. Einfach so hingeklatscht, werde ich das nicht glauben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mannschaftssport
Vielleicht magst du ein Dummerchen wie mich mal aufklären.

Ich kenne mich leider beim Fußball auch nicht so aus, aber ich sehe da immer Mannschaften bei der Siegerehrung, beim Radsport meine ich Einzelpersonen zu sehen. Am Kopf kratzen

Natürlich ist der Straßenradsport keine Mannschaftssportart wie Volleyball, Basketball, Fussball oder Handball.
Allerdings ist Zusammenarbeit im Radsport von riesiger Bedeutung. Beim Radfahren erhält man beim Windschattenfahren auf der Geraden einen Kraftvorteil von etwa 30%.
Das ist riesig und sorgt dafür das niemand egal wie stark er alleine auch ist sich einfach so von anderen distanzieren kann.
Was hieraus folgt ist ein Zusammenspiel aus Strategie, Taktik und ein sich aufopfern für andere. Insbesondere für Teammitglieder.
Im Mountenbikerennen ist der Windschatteneinfluss sehr viel geringer, hier haben die Rennen dann auch eine andere Charakteristik.
Im Straßenradsport kommen bei einer Flachetappe alle zusammen an (in der Regel), beim Mountenbiking nicht.

Im übrigen hat Nibali heute am Schlussanstieg auch einen Defekt gehabt und niemnd hat auf ihn gewartet. Hier gab es interessanterweise keine Diskussion um Fairness.
Der Mannschaftsboss hat im Interview übrigens dazu nur gesagt das Nibali hier heute eben etwas Pech gehabt hat. Das war alles.

So würde ich auch den Vorfall des Vortages einordnen. Fromme hat halt Pech gehabt und Nibali hat das eben ausgenutzt. Nix wildes.
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astarte
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Beitrag(#2012588) Verfasst am: 25.07.2015, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Du wirst es nicht glauben, Radsport* ist Mannschaftssport.

Richtig. Einfach so hingeklatscht, werde ich das nicht glauben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mannschaftssport
Vielleicht magst du ein Dummerchen wie mich mal aufklären.

Ich kenne mich leider beim Fußball auch nicht so aus, aber ich sehe da immer Mannschaften bei der Siegerehrung, beim Radsport meine ich Einzelpersonen zu sehen. Am Kopf kratzen

je nach dem wie man es sieht. Ohne Wasserträger wird keiner Sieger der Tour. Schulterzucken

Der aber selber dann wohl nicht als Sieger gilt, oder? Wie zB der Torwart beim Fußball.
Zumindest ein reiner Mannschaftssport wie Fußball, Basketball u.ä. ist es meiner Meinung nach immer noch nicht, und ich sehe immer noch nicht was an Zoffs Beitrag**, der Vergleich mit Fußball sei schräg, Quatsch sein soll.

** http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2012516#2012516
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Beitrag(#2012602) Verfasst am: 25.07.2015, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte gar nicht behauptet, dass das kein Mannschaftssport sei. Ich schrieb "Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball". Und das ist so völlig richtig.

In der Mannschaftswertung der Tour liegt übrigens das spanische Moviestar Team ziemlich uneinholbar (0h57'23'') vor Froomes Team Sky.

Es wird morgen aber niemand sagen, die Spanier hätten die Tour gewonnen.
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beachbernie
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Beitrag(#2012603) Verfasst am: 25.07.2015, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
Ich hatte gar nicht behauptet, dass das kein Mannschaftssport sei. Ich schrieb "Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball". Und das ist so völlig richtig.




Jo klar. Bei der Tour de France gibt es keinen Ball. Sehr glücklich
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beachbernie
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Beitrag(#2012604) Verfasst am: 25.07.2015, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Du wirst es nicht glauben, Radsport* ist Mannschaftssport.

Richtig. Einfach so hingeklatscht, werde ich das nicht glauben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mannschaftssport
Vielleicht magst du ein Dummerchen wie mich mal aufklären.

Ich kenne mich leider beim Fußball auch nicht so aus, aber ich sehe da immer Mannschaften bei der Siegerehrung, beim Radsport meine ich Einzelpersonen zu sehen. Am Kopf kratzen

je nach dem wie man es sieht. Ohne Wasserträger wird keiner Sieger der Tour. Schulterzucken

Der aber selber dann wohl nicht als Sieger gilt, oder? Wie zB der Torwart beim Fußball.
Zumindest ein reiner Mannschaftssport wie Fußball, Basketball u.ä. ist es meiner Meinung nach immer noch nicht, und ich sehe immer noch nicht was an Zoffs Beitrag**, der Vergleich mit Fußball sei schräg, Quatsch sein soll.

** http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2012516#2012516



Beim Profisport geht's doch gar nicht so sehr darum wer hinterher "als Sieger gilt". Da geht's um Geld, wie bei jedem anderen Job auch und bei der Tour de France kommen die eingefahrenen Praemien bei jedem Team in einen Pot und werden hinterher nach festgelegtem Schluessel unter den Mannschaftsmitgliedern verteilt.

Nateuerlich ist Radsport kein Fussball. Das hat auch niemand behauptet. Aber beides sind halt mal Mannschaftssportarten und bei beiden gibt es eine gewisse Arbeitsteilung unter den einzelnen Mannschaftsmitgliedern um ein angestrebtes Ziel zu erreichen, wobei die Arbeitsteilung in einer Mannschaft bei der Tour de France sogar noch ausgepraegter ist als beim Fussball. In diesem einem Punkt sind beide Sportarten in der Tat vergleichbar. Insofern hat Zoff tatsaechlich "Quatsch" gepostet.
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Beitrag(#2012608) Verfasst am: 25.07.2015, 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Ich hatte gar nicht behauptet, dass das kein Mannschaftssport sei. Ich schrieb "Radfahren ist kein Mannschaftssport wie Fußball". Und das ist so völlig richtig.




Jo klar. Bei der Tour de France gibt es keinen Ball. Sehr glücklich


ich bin immer wieder schwerst beeindruckt, auf welchen komplexen Themengebieten man hier bereichernde Erkenntnisse gewinnen kann. Lachen
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