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Kanadische Politik...
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2138353) Verfasst am: 10.06.2018, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bernie schnürt schon sein Bündel...


Noe. Ontario ist schoen weit weg und die kanadische Politik drohte ohnehin zu unlustig zu werden. Vielleicht wird Rob Fords Bruder das ja jetzt ändern. Unvergessen sind dessen Eskapaden bis heute. Der stellte sogar einen Donald Trump in den Schatten! Sehr glücklich
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38690
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2138354) Verfasst am: 10.06.2018, 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die kanadischen Konservativen haben sich mit dem Status des Einwanderungslandes arrangiert und sprechen auch Immigranten an. ......



Der frühere konservative Premierminister Stephen Harper hielt sich sogar einen Inder mit blauem Turban als Abgeordneten, der immer wenn Harper bei Parlamentsberichten im Fernsehen eingeblendet wurde hinter ihm zu sehen war, bis der ihm wegen einer Sexaffaire abhanden kam.
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worse
Freizeit-Schizo



Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 3106
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2139757) Verfasst am: 20.06.2018, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Kanada hat es getan. Kanada hat es wirklich getan. Ich fass es nicht. xD
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"Die Philosophen haben den Nihilismus immer nur überwunden, es kömmt darauf an, ihn zu vollenden."

- Ludger Lütkehaus


Murphy was here Cool
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luc
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 1652
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2139760) Verfasst am: 20.06.2018, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

worse hat folgendes geschrieben:
Kanada hat es getan. Kanada hat es wirklich getan. Ich fass es nicht. xD


Gute Entscheidung und jetzt haben sie ein Problem weniger. Hash ist schädlich aber nicht mehr oder weniger als andere Genussmittel und medizinisch kann Hash auch in vielen Fällen helfen. Wie immer....nichts ist harmlos, wenn man es falsch verwendet.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10882

Beitrag(#2139840) Verfasst am: 20.06.2018, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

worse hat folgendes geschrieben:
Kanada hat es getan. Kanada hat es wirklich getan. Ich fass es nicht. xD





(Die grundsätzlichen Fragen betreffs Hanf fehlen mir aber: Steht ein Land zum Rassismus? Steht ein Land zur Verfolgung bestimmter Personengruppen? Das waren m.E. die Gründe hinter dem Gesetz)
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
Beiträge: 9431
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2140160) Verfasst am: 23.06.2018, 08:41    Titel: Al Quds Tag in Toronto Antworten mit Zitat

Kanada von der anderen Seite,

hier hat der Al Quds Tag noch Konjunktur - und der kanadische Widerstand dagegen lässt sich an ein paar Händen abzählen:

2018
Exposing Antisemitism and Hate from Toronto Al Quds Day
https://www.youtube.com/watch?v=7YZAgGuqjKQ

und wohl 2017:
Al Quds day in Toronto - ein Erlebnis für Journalisten
https://www.youtube.com/watch?v=tWo2bB8XmSM
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AdvocatusDiaboli
Gspusi Schtonks



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22967
Wohnort: München

Beitrag(#2140161) Verfasst am: 23.06.2018, 09:01    Titel: Re: Al Quds Tag in Toronto Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Kanada von der anderen Seite,

hier hat der Al Quds Tag noch Konjunktur - und der kanadische Widerstand dagegen lässt sich an ein paar Händen abzählen:

2018
Exposing Antisemitism and Hate from Toronto Al Quds Day
https://www.youtube.com/watch?v=7YZAgGuqjKQ

und wohl 2017:
Al Quds day in Toronto - ein Erlebnis für Journalisten
https://www.youtube.com/watch?v=tWo2bB8XmSM


Hey, hier geht es doch gegen Israel und den Zionismus. Also bei Kanadiern hat das nichts mit Antisemitismus zu tun.
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38690
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2140208) Verfasst am: 23.06.2018, 17:46    Titel: Re: Al Quds Tag in Toronto Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Kanada von der anderen Seite,

hier hat der Al Quds Tag noch Konjunktur - und der kanadische Widerstand dagegen lässt sich an ein paar Händen abzählen:

2018
Exposing Antisemitism and Hate from Toronto Al Quds Day
https://www.youtube.com/watch?v=7YZAgGuqjKQ

und wohl 2017:
Al Quds day in Toronto - ein Erlebnis für Journalisten
https://www.youtube.com/watch?v=tWo2bB8XmSM


Hey, hier geht es doch gegen Israel und den Zionismus. Also bei Kanadiern hat das nichts mit Antisemitismus zu tun.



Dann will ich mal unsere Forenzionisten recht herzlich in diesem Thread willkommen heissen.

Wusstet Ihr eigentlich, dass Juden in Kanada viel sicherer leben als in Israel? Smilie
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AdvocatusDiaboli
Gspusi Schtonks



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22967
Wohnort: München

Beitrag(#2140213) Verfasst am: 23.06.2018, 17:57    Titel: Re: Al Quds Tag in Toronto Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Kanada von der anderen Seite,

hier hat der Al Quds Tag noch Konjunktur - und der kanadische Widerstand dagegen lässt sich an ein paar Händen abzählen:

2018
Exposing Antisemitism and Hate from Toronto Al Quds Day
https://www.youtube.com/watch?v=7YZAgGuqjKQ

und wohl 2017:
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https://www.youtube.com/watch?v=tWo2bB8XmSM


Hey, hier geht es doch gegen Israel und den Zionismus. Also bei Kanadiern hat das nichts mit Antisemitismus zu tun.



Dann will ich mal unsere Forenzionisten recht herzlich in diesem Thread willkommen heissen.

Wusstet Ihr eigentlich, dass Juden in Kanada viel sicherer leben als in Israel? Smilie


Dann nehmt doch die Palästinenser auf, dann leben die Juden in Israel auch sicherer. Smilie
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38690
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2140216) Verfasst am: 23.06.2018, 18:05    Titel: Re: Al Quds Tag in Toronto Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Kanada von der anderen Seite,

hier hat der Al Quds Tag noch Konjunktur - und der kanadische Widerstand dagegen lässt sich an ein paar Händen abzählen:

2018
Exposing Antisemitism and Hate from Toronto Al Quds Day
https://www.youtube.com/watch?v=7YZAgGuqjKQ

und wohl 2017:
Al Quds day in Toronto - ein Erlebnis für Journalisten
https://www.youtube.com/watch?v=tWo2bB8XmSM


Hey, hier geht es doch gegen Israel und den Zionismus. Also bei Kanadiern hat das nichts mit Antisemitismus zu tun.



Dann will ich mal unsere Forenzionisten recht herzlich in diesem Thread willkommen heissen.

Wusstet Ihr eigentlich, dass Juden in Kanada viel sicherer leben als in Israel? Smilie


Dann nehmt doch die Palästinenser auf, dann leben die Juden in Israel auch sicherer. Smilie



Auch Palaestinenser leben in Kanada erheblich sicherer als in ihrem Heimatland Palaestina. Das stimmt schon. Vor allem werden sich nicht aus ihren Häusern vertrieben, bloss weil sie keine Juden sind. Auch werden sie nicht von militärisch ausgebildeten Scharfschützen einfach abgeknallt.


Deine Reaktion erinnert uebrigens ganz fatal an die Reaktion der Nazis auf ausländische Kritik an derem Umgang mit juedischen Deutschen. Die tönten auch schon mal hämisch "Ihr könnt die ja bei Euch aufnehmen, dann sind wir die los!"
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Wohnort: München

Beitrag(#2140220) Verfasst am: 23.06.2018, 19:01    Titel: Re: Al Quds Tag in Toronto Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Kanada von der anderen Seite,

hier hat der Al Quds Tag noch Konjunktur - und der kanadische Widerstand dagegen lässt sich an ein paar Händen abzählen:

2018
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https://www.youtube.com/watch?v=7YZAgGuqjKQ

und wohl 2017:
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Hey, hier geht es doch gegen Israel und den Zionismus. Also bei Kanadiern hat das nichts mit Antisemitismus zu tun.



Dann will ich mal unsere Forenzionisten recht herzlich in diesem Thread willkommen heissen.

Wusstet Ihr eigentlich, dass Juden in Kanada viel sicherer leben als in Israel? Smilie


Dann nehmt doch die Palästinenser auf, dann leben die Juden in Israel auch sicherer. Smilie



Auch Palaestinenser leben in Kanada erheblich sicherer als in ihrem Heimatland Palaestina. Das stimmt schon. Vor allem werden sich nicht aus ihren Häusern vertrieben, bloss weil sie keine Juden sind. Auch werden sie nicht von militärisch ausgebildeten Scharfschützen einfach abgeknallt.


Deine Reaktion erinnert uebrigens ganz fatal an die Reaktion der Nazis auf ausländische Kritik an derem Umgang mit juedischen Deutschen. Die tönten auch schon mal hämisch "Ihr könnt die ja bei Euch aufnehmen, dann sind wir die los!"


Nun, es ging um deinen lustigen Beitrag, dass die Juden in Kanada sicherer leben und das hat natürlich einen Grund, der nicht nur daran liegt, dass die Kanadier so nette Nachbarn sind.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38690
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2140223) Verfasst am: 23.06.2018, 19:07    Titel: Re: Al Quds Tag in Toronto Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Kanada von der anderen Seite,

hier hat der Al Quds Tag noch Konjunktur - und der kanadische Widerstand dagegen lässt sich an ein paar Händen abzählen:

2018
Exposing Antisemitism and Hate from Toronto Al Quds Day
https://www.youtube.com/watch?v=7YZAgGuqjKQ

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Hey, hier geht es doch gegen Israel und den Zionismus. Also bei Kanadiern hat das nichts mit Antisemitismus zu tun.



Dann will ich mal unsere Forenzionisten recht herzlich in diesem Thread willkommen heissen.

Wusstet Ihr eigentlich, dass Juden in Kanada viel sicherer leben als in Israel? Smilie


Dann nehmt doch die Palästinenser auf, dann leben die Juden in Israel auch sicherer. Smilie



Auch Palaestinenser leben in Kanada erheblich sicherer als in ihrem Heimatland Palaestina. Das stimmt schon. Vor allem werden sich nicht aus ihren Häusern vertrieben, bloss weil sie keine Juden sind. Auch werden sie nicht von militärisch ausgebildeten Scharfschützen einfach abgeknallt.


Deine Reaktion erinnert uebrigens ganz fatal an die Reaktion der Nazis auf ausländische Kritik an derem Umgang mit juedischen Deutschen. Die tönten auch schon mal hämisch "Ihr könnt die ja bei Euch aufnehmen, dann sind wir die los!"


Nun, es ging um deinen lustigen Beitrag, dass die Juden in Kanada sicherer leben und das hat natürlich einen Grund, der nicht nur daran liegt, dass die Kanadier so nette Nachbarn sind.



Wuerden kanadische Juden ihre Nachbarn aus ihren Häusern vertreiben, dann waeren die sicher auch nicht nett zu ihnen.



Aber vielleicht sollten wir jetzt zu Sinn und Zweck dieses Threads zurückkehren und der ist nun mal kanadische Politik zu diskutieren und nicht zionistische Propaganda zu verbreiten.
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Lebensnebel
Sozial-Zombie



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1869

Beitrag(#2141848) Verfasst am: 07.07.2018, 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Der kanadische Premierminister und bekennende Feminist Justin Trudeau hat sich in einem Kurzinterview, das gestern in der CBC-Nachrichtendsekndung "National" zu sehen war, zu den aktuellen Vorgängen im Rahmen der "metoo'-Bewegung geäußert. Er betonte dabei ausdruecklich, dass man beschuldigenden Frauen zunächst mal glauben soll und dies steht im Einklang mit seinen bisherigen Handlungen, wenn Mitglieder seiner Regierung und Fraktion davon betroffen waren. Da reagierte er auf solche Beschuldigungen naemlich immer sehr schnell und drängte die Beschuldigten sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe zum Rücktritt.

Die Frage ob dies im Eventualfall auch fuer ihn selber als Prime Minister gelten würde, falls er mal beschuldigt werden sollte, antwortete er ganz klar und eindeutig mit "ja", ohne die Möglichkeit einer falschen oder uebertriebenen Beschuldigung auch nur zu erwähnen. Er betonte jedoch, dass er sich "ziemlich sicher" waere, dass ihn das nie treffen koennte, weil er schon immer aeußerst respektvoll mit Frauen umgegangen waere.

Ich halte diese Aussagen fuer eine politische Dummheit ersten Grades, weil er sich so ohne Not von vornherein jeder Möglichkeit beraubt sich gegen eventuelle falsche, politisch motivierte Beschuldigungen glaubwürdig zu verteidigen.

Ich hoffe, dass uns Trudeaus politische Naivität nicht schon bei den nächstes Jahr fälligen Neuwahlen eine neue konservative Regierung bescheren wird, die wohl in jedem Fall einen politischen Rückschritt in Kanada bedeuten wuerde.


Er hätte sich schon längst feuern müssen.
https://www.welt.de/vermischtes/article178945672/Kanadischer-Premier-Frau-begrapscht-Neue-Vorwuerfe-gegen-Justin-Trudeau.html
Zitat:
„Es tut mir leid. Wenn ich gewusst hätte, dass Sie für eine überregionale Zeitung berichten, wäre ich nicht so aufdringlich gewesen.“ Das sind die Worte, mit denen sich Kanadas heutiger Premierminister Justin Trudeau im August 2000 bei einer Reporterin entschuldigte – und genau diese Formulierung macht den angeblichen sexuellen Übergriff so brisant, dass er den heutigen Politiker noch 18 Jahre später in die Bredouille bringt.


Lange wird er sich wohl nicht mehr halten können.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38690
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2142444) Verfasst am: 10.07.2018, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Der kanadische Premierminister und bekennende Feminist Justin Trudeau hat sich in einem Kurzinterview, das gestern in der CBC-Nachrichtendsekndung "National" zu sehen war, zu den aktuellen Vorgängen im Rahmen der "metoo'-Bewegung geäußert. Er betonte dabei ausdruecklich, dass man beschuldigenden Frauen zunächst mal glauben soll und dies steht im Einklang mit seinen bisherigen Handlungen, wenn Mitglieder seiner Regierung und Fraktion davon betroffen waren. Da reagierte er auf solche Beschuldigungen naemlich immer sehr schnell und drängte die Beschuldigten sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe zum Rücktritt.

Die Frage ob dies im Eventualfall auch fuer ihn selber als Prime Minister gelten würde, falls er mal beschuldigt werden sollte, antwortete er ganz klar und eindeutig mit "ja", ohne die Möglichkeit einer falschen oder uebertriebenen Beschuldigung auch nur zu erwähnen. Er betonte jedoch, dass er sich "ziemlich sicher" waere, dass ihn das nie treffen koennte, weil er schon immer aeußerst respektvoll mit Frauen umgegangen waere.

Ich halte diese Aussagen fuer eine politische Dummheit ersten Grades, weil er sich so ohne Not von vornherein jeder Möglichkeit beraubt sich gegen eventuelle falsche, politisch motivierte Beschuldigungen glaubwürdig zu verteidigen.

Ich hoffe, dass uns Trudeaus politische Naivität nicht schon bei den nächstes Jahr fälligen Neuwahlen eine neue konservative Regierung bescheren wird, die wohl in jedem Fall einen politischen Rückschritt in Kanada bedeuten wuerde.


Er hätte sich schon längst feuern müssen.
https://www.welt.de/vermischtes/article178945672/Kanadischer-Premier-Frau-begrapscht-Neue-Vorwuerfe-gegen-Justin-Trudeau.html
Zitat:
„Es tut mir leid. Wenn ich gewusst hätte, dass Sie für eine überregionale Zeitung berichten, wäre ich nicht so aufdringlich gewesen.“ Das sind die Worte, mit denen sich Kanadas heutiger Premierminister Justin Trudeau im August 2000 bei einer Reporterin entschuldigte – und genau diese Formulierung macht den angeblichen sexuellen Übergriff so brisant, dass er den heutigen Politiker noch 18 Jahre später in die Bredouille bringt.


Lange wird er sich wohl nicht mehr halten können.


In akuter Gefahr befindet sich Trudeau wohl (noch?) nicht. Mir schwante aber bereits als ich sein rührend naives Bekenntnis zu "metoo" zum ersten Mal hörte, dass ihm das irgendwann leid tun koennte. Das war eine ganz unglaubliche politische Dummheit!

Richtig eng kann's fuer ihn werden, wenn seine politischen Gegner auf die Idee kommen sollten vor der Wahl naechstes Jahr schmutzig zu spielen und irgendeine Frau aus dem Hut zu zaubern, die ihn "beschuldigt", um ihn bequem "abschiessen" zu koennen. Es waere dabei fast tragikomisch zu nennen, wenn ein Politiker, der fleissig dabei mithilft die Unschuldsvermutung in die Tonne zu treten, darueber stolpern sollte, dass er selbst ohne jeden Beweis als schuldig betrachtet wird.

Bei den jetzt bekannt gewordenen "Vorwürfen" geht es laut "The National" uebrigens um ein bisschen ungebetenes Tätscheln am Hintern vor ca. 20 Jahren, wofür er sich bereits am naechsten Tag entschuldigt hat un d die Frau seine Entschuldigung angenommen hat. Also im Grunde geno0mmen um gar nix. Wenn es den feministischen Bias nicht geben wuerde, koennte ich uebrigens auch die ein oder andere Frauenkarriere beenden, wenn das der Masstab sein sollte. Aber Gleichbehandlung der Geschlechter ist ja nicht unbedingt das Ding von "metoo". Dafuer gibt es ja bereits Beispiele. Mit den Augen rollen
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AdvocatusDiaboli
Gspusi Schtonks



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2146226) Verfasst am: 08.08.2018, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wann beginnt der Krieg zwischen Kanada und Saudumm-Arabien?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabiens-propaganda-gegen-kanada-die-wuestentrolle-a-1222010.html

Zitat:
Saudi-Arabien fährt eine Kampagne gegen Kanada - politisch, wirtschaftlich, diplomatisch. Auch in den Medien versucht das Königshaus, die Nordamerikaner zu diskreditieren. Das geht nach hinten los.


Hintergrund:

Zitat:
Nachdem die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland die Freilassung der in Saudi-Arabien inhaftierten Frauenrechtlerin Samar Badawi gefordert hatte, wies das Königreich zunächst Ottawas Botschafter aus. Außerdem froren die Saudis ein vor Kurzem geschlossenes Handelsabkommen mit Kanada sowie alle neuen Investitionen ein.

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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Beitrag(#2146236) Verfasst am: 08.08.2018, 16:29    Titel: SA twittert Flugzeug in Skyline von Toronto Antworten mit Zitat

auf Twitter geisterte diese Nachricht aus
Saudumm Arabia:


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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10882

Beitrag(#2146240) Verfasst am: 08.08.2018, 16:50    Titel: Re: SA twittert Flugzeug in Skyline von Toronto Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Bild:
As the Arabic saying goes:
"He who interferes with what doesn't concern him finds what doesn't please him"

Welchen Part im Syrien-Krieg hatte Saudi-Arabien eingenommen...?
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38690
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2146289) Verfasst am: 08.08.2018, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wann beginnt der Krieg zwischen Kanada und Saudumm-Arabien?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabiens-propaganda-gegen-kanada-die-wuestentrolle-a-1222010.html

Zitat:
Saudi-Arabien fährt eine Kampagne gegen Kanada - politisch, wirtschaftlich, diplomatisch. Auch in den Medien versucht das Königshaus, die Nordamerikaner zu diskreditieren. Das geht nach hinten los.


Hintergrund:

Zitat:
Nachdem die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland die Freilassung der in Saudi-Arabien inhaftierten Frauenrechtlerin Samar Badawi gefordert hatte, wies das Königreich zunächst Ottawas Botschafter aus. Außerdem froren die Saudis ein vor Kurzem geschlossenes Handelsabkommen mit Kanada sowie alle neuen Investitionen ein.


Bring them on! Let's Rock

Hoffentlich bleibt Trudeau hart und nützt die günstige Gelegenheit um einen der grossen Fehler der Vorgängerregierung auszubuegeln:

Die Regierung Harper schloss naemlich einen groesseren Vertrag ueber die Lieferung von militärischen gepanzerten Fahrzeugen an Saud-Arabien ab. Inzwischen droht Saudi-Arabien jetzt diese Bestellung zu stornieren. Bisher war Trudeau offenbar nicht in der Lage dem Druck der Rüstungslobby zu widerstehen und hielt an dem Liefervertrag fest. Jetzt waere die Gelegenheit günstig die Saudis beim Wort zu nehmen, den Vertrag als "in beiderseitigem Einvernehmen" fuer aufgelöst zu erklaeren und anzukündigen auch künftig keine Rüstungsgüter an Saudi-Arabien zu liefern, solange sich die Menschenrechtssituation dort nicht erheblich verbessert hat.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
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Beitrag(#2149659) Verfasst am: 05.09.2018, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Chrystia Freeland lässt sich nicht so leicht beeindrucken. Das musste zum Beispiel der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman erfahren. Nachdem die kanadische Außenministerin vor ein paar Wochen die Menschenrechtslage im Königreich anprangerte fühlte der sich der Monarch so provoziert, dass er Kanada mit einer Kaskade von Sanktionen überzog. Angelegt hat sich Freeland auch mit Wladimir Putin. Als Journalistin und später als Abgeordnete in Ottawa hatte sie den Anschluss der Krim an Russland kritisiert und steht seitdem auf einer Sanktionsliste von Personen, die nicht mehr ins Land reisen dürfen. Eine Ehre sei das, hat sie einmal gesagt und nimmt es hin, auch als Außenministerin keinen Fuß ins Land Putins setzen zu können.

http://www.fr.de/wirtschaft/nafta-kanadas-aussenministerin-bietet-trump-paroli-a-1576292


Respekt vor dieser Frau.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2149663) Verfasst am: 05.09.2018, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Chrystia Freeland lässt sich nicht so leicht beeindrucken. Das musste zum Beispiel der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman erfahren. Nachdem die kanadische Außenministerin vor ein paar Wochen die Menschenrechtslage im Königreich anprangerte fühlte der sich der Monarch so provoziert, dass er Kanada mit einer Kaskade von Sanktionen überzog. Angelegt hat sich Freeland auch mit Wladimir Putin. Als Journalistin und später als Abgeordnete in Ottawa hatte sie den Anschluss der Krim an Russland kritisiert und steht seitdem auf einer Sanktionsliste von Personen, die nicht mehr ins Land reisen dürfen. Eine Ehre sei das, hat sie einmal gesagt und nimmt es hin, auch als Außenministerin keinen Fuß ins Land Putins setzen zu können.

http://www.fr.de/wirtschaft/nafta-kanadas-aussenministerin-bietet-trump-paroli-a-1576292


Respekt vor dieser Frau.


Angesichts der Lage im Nachbarland braucht Kanada auch eine starke Persönlichkeit im Aussenministerium ganz dringend.

Ich denke ebenfalls, dass die Frau bisher recht gute Arbeit geleistet hat, auch wenn ich nicht in allem mit ihr übereinstimme.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2149664) Verfasst am: 05.09.2018, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Chrystia Freeland lässt sich nicht so leicht beeindrucken. Das musste zum Beispiel der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman erfahren. Nachdem die kanadische Außenministerin vor ein paar Wochen die Menschenrechtslage im Königreich anprangerte fühlte der sich der Monarch so provoziert, dass er Kanada mit einer Kaskade von Sanktionen überzog. Angelegt hat sich Freeland auch mit Wladimir Putin. Als Journalistin und später als Abgeordnete in Ottawa hatte sie den Anschluss der Krim an Russland kritisiert und steht seitdem auf einer Sanktionsliste von Personen, die nicht mehr ins Land reisen dürfen. Eine Ehre sei das, hat sie einmal gesagt und nimmt es hin, auch als Außenministerin keinen Fuß ins Land Putins setzen zu können.

http://www.fr.de/wirtschaft/nafta-kanadas-aussenministerin-bietet-trump-paroli-a-1576292


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Die Kanadier haben’s einfach, die bekommen ja auch kein Gas aus Sibirien.
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schtonk
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Beitrag(#2149681) Verfasst am: 05.09.2018, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Chrystia Freeland lässt sich nicht so leicht beeindrucken. Das musste zum Beispiel der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman erfahren. Nachdem die kanadische Außenministerin vor ein paar Wochen die Menschenrechtslage im Königreich anprangerte fühlte der sich der Monarch so provoziert, dass er Kanada mit einer Kaskade von Sanktionen überzog. Angelegt hat sich Freeland auch mit Wladimir Putin. Als Journalistin und später als Abgeordnete in Ottawa hatte sie den Anschluss der Krim an Russland kritisiert und steht seitdem auf einer Sanktionsliste von Personen, die nicht mehr ins Land reisen dürfen. Eine Ehre sei das, hat sie einmal gesagt und nimmt es hin, auch als Außenministerin keinen Fuß ins Land Putins setzen zu können.

http://www.fr.de/wirtschaft/nafta-kanadas-aussenministerin-bietet-trump-paroli-a-1576292


Respekt vor dieser Frau.


Die Kanadier haben’s einfach, die bekommen ja auch kein Gas aus Sibirien.

Ihre Wirtschaft ist eng an den Austausch mit den USA gekoppelt.
Trotzdem findet Frau Freeland klare Worte auch gegenüber Trump.
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Beitrag(#2149688) Verfasst am: 05.09.2018, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Chrystia Freeland lässt sich nicht so leicht beeindrucken. Das musste zum Beispiel der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman erfahren. Nachdem die kanadische Außenministerin vor ein paar Wochen die Menschenrechtslage im Königreich anprangerte fühlte der sich der Monarch so provoziert, dass er Kanada mit einer Kaskade von Sanktionen überzog. Angelegt hat sich Freeland auch mit Wladimir Putin. Als Journalistin und später als Abgeordnete in Ottawa hatte sie den Anschluss der Krim an Russland kritisiert und steht seitdem auf einer Sanktionsliste von Personen, die nicht mehr ins Land reisen dürfen. Eine Ehre sei das, hat sie einmal gesagt und nimmt es hin, auch als Außenministerin keinen Fuß ins Land Putins setzen zu können.

http://www.fr.de/wirtschaft/nafta-kanadas-aussenministerin-bietet-trump-paroli-a-1576292


Respekt vor dieser Frau.

So einfach finde ich hier die Beurteilung mit der Krim(und damit Ukraine) nicht, da sie einen familiären Bezug zur Ukraine hat.
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schtonk
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Beitrag(#2149692) Verfasst am: 05.09.2018, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Chrystia Freeland lässt sich nicht so leicht beeindrucken. Das musste zum Beispiel der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman erfahren. Nachdem die kanadische Außenministerin vor ein paar Wochen die Menschenrechtslage im Königreich anprangerte fühlte der sich der Monarch so provoziert, dass er Kanada mit einer Kaskade von Sanktionen überzog. Angelegt hat sich Freeland auch mit Wladimir Putin. Als Journalistin und später als Abgeordnete in Ottawa hatte sie den Anschluss der Krim an Russland kritisiert und steht seitdem auf einer Sanktionsliste von Personen, die nicht mehr ins Land reisen dürfen. Eine Ehre sei das, hat sie einmal gesagt und nimmt es hin, auch als Außenministerin keinen Fuß ins Land Putins setzen zu können.

http://www.fr.de/wirtschaft/nafta-kanadas-aussenministerin-bietet-trump-paroli-a-1576292


Respekt vor dieser Frau.

So einfach finde ich hier die Beurteilung mit der Krim(und damit Ukraine) nicht, da sie einen familiären Bezug zur Ukraine hat.

Deine konkrete Kritik ist welche?
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Beitrag(#2157319) Verfasst am: 14.11.2018, 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Indigenous women kept from seeing their newborn babies until agreeing to sterilization, says lawyer

Sterilizations happened as recently as 2017, Saskatchewan lawsuit alleges


@beachbernie
2017, really?
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beachbernie
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Beitrag(#2157331) Verfasst am: 14.11.2018, 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Indigenous women kept from seeing their newborn babies until agreeing to sterilization, says lawyer

Sterilizations happened as recently as 2017, Saskatchewan lawsuit alleges


@beachbernie
2017, really?


Speziell in Saskatchewan gab es in der Beziehung ziemliche üble Machenschaften.(Auch in British Columbia und in Alberta wurde zeitweise zwangssterilisiert) Der Grund war eine Provinzregierung, die offen an die "Rassenlehre" europaeiischer "Rassenkundler" (inklusive der der deutschen Nazis) anknüpfende "wissenschaftliche Forschung" förderte und deren Ergebnisse implementierte. Deshalb gab es so viele Zwangssterilisationen vor allem von indigenen Frauen. Zunaechst wurde das ganz offen als rassisch begründete Eugenik praktiziert und als diese Art von "Eugenik" nach dem Krieg aus bekannten Gründen in Verruf geriet wurden diese Programme unter anderem Etikett, nun aus angeblichen sozialen Gründen, weitergeführt. Es wurden weiter Zwangssterilisation vorgenommen unter dem Vorwand Nachwuchs verhindern zu muessen, dessen Eltern nicht in der Lage seien fuer diese Kinder zu sorgen. Es wurde allerdings nicht mehr so ganz offen praktiziert. Das Mittel der Wahl war nun Frauen, denen z.B. der Blinddarm entnommen wurde, ohne deren Einverständnis einzuholen waehrend der gleichen Operation zu sterilisieren und dies zu verschweigen. Deshalb gibt es auch keine verlässlichen Zahlen darueber wieviele Frauen auch noch nach dem Krieg betroffen waren. Viele dürften das selbst nie bemerkt haben, was mit ihnen gemacht wurde.

Nach den mir vorliegenden Informationen wurden diese Programme überwiegend in den 60ger Jahren eingestellt. Mancherorts liefen sie noch bis in die 70ger weiter und einzelne Ärzte führten solche, nun eigentlich illegalen Eingriffe auch in den 90ger Jahren noch durch (schliesslich wurden die an den Zwangssterilisationen beteiligten Ärzte nicht nur nie bestraft, sondern konnten unbehelligt bis zu ihrer Pensionierung weiterpraktizien!). Oft wurde dabei behauptet, dass es medizinische Gründe fuer den Eingriff gegeben haette, was im Einzelfall oft schwer zu widerlegen war.

Von Fällen bis 2017 ist mir konkret nichts bekannt und mich wuerde sehr interessieren, was genau der Hintergrund dieser Fälle ist, soweit sie existieren.


Alles in allem handelt es sich bei den fraglichen Vorgängen um einen recht hässlichen dunklen Fleck in der kanadischen Geschichte.
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Beitrag(#2157332) Verfasst am: 14.11.2018, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nach den mir vorliegenden Informationen wurden diese Programme überwiegend in den 60ger Jahren eingestellt.

So in etwas kannte ich diese braune Geschichte Kanadas auch.

Zitat:
und einzelne Ärzte führten solche, nun eigentlich illegalen Eingriffe auch in den 90ger Jahren noch durch

Das ist für mich neu, aua.

Zitat:
Von Fällen bis 2017 ist mir konkret nichts bekannt und mich wuerde sehr interessieren, was genau der Hintergrund dieser Fälle ist, soweit sie existieren.

Deswegen fragte ich ob du weisst ob dies stimmen könnte...
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Beitrag(#2157349) Verfasst am: 15.11.2018, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Indigenous women kept from seeing their newborn babies until agreeing to sterilization, says lawyer

Sterilizations happened as recently as 2017, Saskatchewan lawsuit alleges


@beachbernie
2017, really?


Speziell in Saskatchewan gab es in der Beziehung ziemliche üble Machenschaften.(Auch in British Columbia und in Alberta wurde zeitweise zwangssterilisiert) Der Grund war eine Provinzregierung, die offen an die "Rassenlehre" europaeiischer "Rassenkundler" (inklusive der der deutschen Nazis) anknüpfende "wissenschaftliche Forschung" förderte und deren Ergebnisse implementierte. Deshalb gab es so viele Zwangssterilisationen vor allem von indigenen Frauen.


Das war mir gar nicht bekannt, dass sich die europäische *Rassenkunde* auch in Amerika in dieser Form niedergeschlagen hat. Aber das waren ja nicht die einzigen rückständigen Teile der europäischen Kultur.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zunaechst wurde das ganz offen als rassisch begründete Eugenik praktiziert und als diese Art von "Eugenik" nach dem Krieg aus bekannten Gründen in Verruf geriet wurden diese Programme unter anderem Etikett, nun aus angeblichen sozialen Gründen, weitergeführt. Es wurden weiter Zwangssterilisation vorgenommen unter dem Vorwand Nachwuchs verhindern zu muessen, dessen Eltern nicht in der Lage seien fuer diese Kinder zu sorgen. Es wurde allerdings nicht mehr so ganz offen praktiziert. Das Mittel der Wahl war nun Frauen, denen z.B. der Blinddarm entnommen wurde, ohne deren Einverständnis einzuholen waehrend der gleichen Operation zu sterilisieren und dies zu verschweigen. Deshalb gibt es auch keine verlässlichen Zahlen darueber wieviele Frauen auch noch nach dem Krieg betroffen waren. Viele dürften das selbst nie bemerkt haben, was mit ihnen gemacht wurde.

Nach den mir vorliegenden Informationen wurden diese Programme überwiegend in den 60ger Jahren eingestellt. Mancherorts liefen sie noch bis in die 70ger weiter und einzelne Ärzte führten solche, nun eigentlich illegalen Eingriffe auch in den 90ger Jahren noch durch (schliesslich wurden die an den Zwangssterilisationen beteiligten Ärzte nicht nur nie bestraft, sondern konnten unbehelligt bis zu ihrer Pensionierung weiterpraktizien!). Oft wurde dabei behauptet, dass es medizinische Gründe fuer den Eingriff gegeben haette, was im Einzelfall oft schwer zu widerlegen war.

Von Fällen bis 2017 ist mir konkret nichts bekannt und mich wuerde sehr interessieren, was genau der Hintergrund dieser Fälle ist, soweit sie existieren.

Alles in allem handelt es sich bei den fraglichen Vorgängen um einen recht hässlichen dunklen Fleck in der kanadischen Geschichte.


Eigentlich der exportierten europäischen Geschichte, welche ja leider auch in zahlreiche andere Regionen der Erde exportiert wurde.
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Beitrag(#2157364) Verfasst am: 15.11.2018, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Jetzt waere die Gelegenheit günstig die Saudis beim Wort zu nehmen, den Vertrag als "in beiderseitigem Einvernehmen" fuer aufgelöst zu erklaeren und anzukündigen auch künftig keine Rüstungsgüter an Saudi-Arabien zu liefern, solange sich die Menschenrechtssituation dort nicht erheblich verbessert hat.

"Solange sich die Menschenrechtssituation dort nicht erheblich verbessert hat". Bei einem Regime wie diesem kann man schlichtweg überhaupt nicht sicher sein, ob sie sich nicht wieder verschlechtert, auch wenn sie sich mal zufälligerweise verbessert hat. Solange in Saudi-Arabien dieses Regime an der Macht ist, gehören dorthin einfach keine Waffen geliefert.
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Beitrag(#2157365) Verfasst am: 15.11.2018, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Das war mir gar nicht bekannt, dass sich die europäische *Rassenkunde* auch in Amerika in dieser Form niedergeschlagen hat.

Kennst du den Amerikadeutschen Bund aus den USA bis zum 2.WK?

„Verfassung, der Fahne, und einem von weißen Nichtjuden gelenkten, wahrhaft freien Amerika“

Parade in New York, 10/1939

Schau mal auf die Flaggen.
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